NEUES IN SCHLIERSEE – Seppi’s Seebar

Am 22. Mai war es so weit: Seppi‘s Seebar wurde nach vier Monaten Umbau eröffnet. Und nun waren wir vor Ort, haben reingeschaut und waren begeistert.

 

 

Eine wunderbare Bar mit schönem Außenbereich hat uns empfangen und der erste Eindruck war … WOW!
Der Inhaber und Besitzer der Bar, Seppi Maier, war sieben Jahre in der Fischerei Tegernsee beschäftigt und kennt sich daher mit Service und Ambiente hervorragend aus. Darüber hinaus wird er von seiner Familie unterstützt. Das Wohlfühl-Ambiente spürt man sofort. Optisch sind sowohl der Außen- als auch der Innenbereich hervorragend gelungen. Blumen und schön dekorierte Tische laden zum Verweilen und Genießen ein. Man merkt sofort, dass Herzblut dahintersteckt.

 

DER GEHEIMTIPP:

Seppi’s Seebar Spritz, kreiert aus Limette-Basilikum und einem Hauch Olive, umhüllt von Secco.

Den haben wir natürlich sofort probiert. Er ist außerordentlich fein.

 

Zusätzlich gibt es einen hauseigenen Seppi’s Seebar Wein.

Natürlich gibt es zu den Getränken auch kleine feine Snacks, die sich immer wieder abwechseln. Von Wurstsalat, Chicken Wings, Nudelsalat, Flammkuchen-Pinsa bis hin zu Antipasti findet man immer etwas Schmackhaftes für zwischendurch.

Kuchen darf natürlich nicht fehlen, der wird meistens an den Wochenenden angeboten.

 

Zusätzlich zur Bar gibt es auch einen SUP-Verleih. 28 SUPs stehen bereit und möchten mit euch über den See paddeln.

 

PREISE:

1 h – 15 Euro

2 h – 25 Euro

3 h – 35 Euro

 

Oder ihr bucht es einfach einen Tag für 60 Euro und habt den ganzen Tag Spaß und puren Seegenuss.

 

ZUKUNFTSPROJEKT:

Wegen seiner großen Liebe zum Wein wird Seppi wahrscheinlich noch einen Weinhandel ausbauen. Dieser soll nicht nur für die Gastronomie sein, sondern auch für Privatkunden.

 

Auch für private Feiern eignet sich die Seebar perfekt. Kommt vorbei – Seppi plant mit euch euren Tag.

 

 

Seppi’s Seebar

Seestraße 22b

83727 Schliersee

Mobil: 0151/11542070

 

Öffnungszeiten:

Mo.–Mi. 12:00–22:00 Uhr

Donnerstag Ruhetag
Fr.–So. 12:00–22:00 Uhr

 

Fotos: Sabine Hartmann/Seppi Maier

 

 

 

Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Im August: Musik liegt in der Luft

Bayerische Livemusik in Schliersee erleben

Du möchtest das Schlierseer Lebensgefühl spüren? Die Festlzeit in Schliersee ist schon fast rum. Aber es gibt dennoch die Möglichkeit, diesen Sommer in Schliersee bayerische Livemusik zu erleben. Unsere Kurkonzerte sind immer einen Besuch wert. Genieße die Abendstimmung im Schlierseer Kurpark oder ein gemütliches Sonntagskonzert vor dem Biergartenbesuch. Unsere Restaurants, Biergärten und Almen sind für ihre gute deftige Küche bekannt. Eine Brotzeit mit Freunden gehört unbedingt zum bayerischen Lebensgefühl. Für die beliebte Lichterserenade wird der Kurpark romantisch mit Kerzen beleuchtet. Das solltest du nicht verpassen – zusammen mit der Abendstimmung am See ist das ein echtes Highlight. Hast du schon einmal den Schlierseer Alpenchor erlebt? Der Alpenchor tritt im August gleich zweimal im Bürgersaal des Schlierseer Heimatmuseums auf. Besonders freue ich mich auf das Schlierseer Waldfest vom Skiclub. Am Eröffnungstag kannst du einen Festzug durch Schliersee erleben und an allen drei Tagen Livemusik im Festzelt. Viel Spaß!

 

Donnerstag, 10.08.2023, 20:00 Uhr | Konzert mit der Stadtkapelle Miesbach | kostenfrei

Am Musikpavillon im Schlierseer Kurpark. Bei schlechter Witterung findet das Konzert im Forum der Vitalwelt statt!

 

Freitag, 11.08.2023, ab 17:00 Uhr | Waldfest Skiclub Schliersee | Festzeichen 1 Euro

17:30 Uhr Festumzug vom Bahnhof Schliersee zum Waldfestplatz (Tipp: ab 17:00 Uhr Freibier)

Am Abend spielt die Schlierseer Blasmusik im Festzelt am Waldfestplatz.

 

Samstag, 12.08.2023 ab 17:00 Uhr | Waldfest Skiclub Schliersee | Festzeichen 1 Euro

„Die Stürzlhamer“ (https://www.stuerzlhamer.de/)

 

Sonntag 13.08.2023 | Waldfest Skiclub Schliersee | Festzeichen 1 Euro

11:00 Uhr Frühschoppen mit der Huabaoim Musi

17:00 Uhr Musikkapelle Hartpenning (traditionelle und moderne Blasmusik)

 

Donnerstag, 17.08.2023, 20:30 Uhr | Lichterserenade mit der Unterleiten-Musi und Karl B. KögI | kostenfrei

Viele brennende Kerzen schmücken die Wege des Kurparks. Lass dich von einem bunten Glitzermeer zu beschwingten Melodien verzaubern. Am Musikpavillon im Schlierseer Kurpark. Bei schlechter Witterung findet das Konzert im Forum der Vitalwelt statt!

 

Donnerstag, 24.08.2023, 20:00 Uhr | Konzert mit dem Alpenchor Schliersee und der Marienplatz-Musi | kostenfrei

Findet bei jeder Witterung im Bürgersaal des Heimatmuseums statt!

 

Sonntag, 27.08.2023, 11:00 Uhr | Konzert mit der Aiblinger Big Band | kostenfrei

Am Musikpavillon im Schlierseer Kurpark. Bei schlechter Witterung entfällt das Konzert!

 

Donnerstag, 31.08.2023, 20:00 Uhr | Konzert mit dem Alpenchor Schliersee und der Marienplatz-Musi | kostenfrei

Findet bei jeder Witterung im Bürgersaal des Heimatmuseums statt!

 

 

Änderungen vorbehalten

 

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

 

Aus Liebe zur Tradition: Alt-Schlierseer Kirchtag 2023

Schon am Samstag hatte die Alt-Schlierseer Trachtengruppe die Überfahrt mit den Plätten (Schifferl) von Fischhausen nach Schliersee abgesagt. Regen, aber vielmehr der vorhergesagte Wind, machen eine sichere Überfahrt nicht möglich. Ein großer Wehrmutstropfen auch für die Trachtengruppe. Gerade heuer wollten sie die Jugend aus dem Verein ans Ruder lassen und haben eigens dafür Trachten geschneidert.

 

 

 

Aber woher kommt die Tradition der Überfahrt von Fischhausen nach Schliersee?

Früher gab es keine Straße nach Schliersee, nur einen kleinen Weg. „Da war man mit den Schifferln einfach schneller“, erklärt mir Korbinian Leitner von der Alt-Schlierseer Trachtengruppe. Und um Kirchweih zu feiern, kamen die Menschen eben auch von Fischhausen oder vom Freudenberg nach Schliersee zur Sankt Sixtus Kirche. Diese lange in Vergessenheit geratene Tradition hat der Verein zur 1200-Jahrfeier von Schliersee wieder aufleben lassen. Und der Alt-Schlierseer Kirchtag ist seither einer der Höhepunkte im Schlierseer Veranstaltungsjahr und auch definitiv ein Besuchermagnet. Es ist bezaubernd, wie die geschmückten Schifferl über den See gleiten.

 

Wunderschöne historische Trachten

Als ich am Samstag von der Absage erfahre, binden die Mitglieder der Alt-Schlierseer Trachtengruppe gerade die Bögen für die Plätten. Ich wundere mich, warum sie das trotzdem machen. „Es ist unser Brauch und es gehört einfach dazu“, sagt Korbinian Leitner. Sie wollen damit die Kirche und das Bauerntheater schmücken. Die Schifferl liegen bereits im Kurpark und werden wieder aufgeräumt.

Am Sonntag gegen 10:00 Uhr regnet es in Strömen. Die Entscheidung die Überfahrt abzusagen war definitiv richtig. Aber der Regen trübt die Stimmung nicht. Die befreundeten Trachtengruppen treffen ein und alle versammeln sich unter dem Dach der Vitalwelt und unter ein paar Pavillons. Die Musikkapelle Niklasreuth spielt in der offenen Garage. Der Umzug zur Kirche soll wie geplant stattfinden, die Wetter-App verspricht eine Regenpause. Und tatsächlich: Punkt 11:00 Uhr hört es auf zu regnen und die Sonne kommt raus. Das ist wie ein kleines Wunder. Leider waren dieses Jahr nur wenige Zuschauer im Kurpark. Schade, denn die historischen Trachten der verschiedenen Gruppen sind wunderschön anzuschauen.

Nach dem Patroziniumsgottesdienst in der Sankt Sixtus Kirche geht es für die Trachtengruppen in einem Festzug noch einmal durch Schliersee zum Bauerntheater. Dort wird gemeinsam Mittag gegessen und die Musikkapelle Niklasreuth ruft den ein oder anderen musikalisch zum Tanz auf. Einfach ein geselliger Nachmittag.

 

 

Vielen Dank, liebe Alt-Schlierseer Trachtengruppe für euer Engagement zum Erhalt der Traditionen in Schliersee!

https://www.alt-schlierseer-tracht.de/

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

 

Zum Käs‘n auf der Raineralm

Frische Bergluft, Glockenläuten der Kühe, keine Hektik, atemberaubende Aussicht und Ruhe vom Alltagsstress in einer herrlichen Natur – eine schöne Vorstellung vom Almleben.

Dass dieses aber auch mit körperlich anstrengender, wenn auch erfüllender Arbeit verbunden ist, sehen die meisten Besucher einer Alm jedoch selten.

 

 

Über die VHS Oberland (hier geht es zur Homepage) lud Elisabeth Kainz, die selbst bereits vier Almsommer verbracht hat, auf die Raineralm im Bodenschneidgebiet zu einem traditionellen Herstellungskurs für Käse ein.

Da der erste Kurs bereits eine sehr hohe Nachfrage und eine lange Warteliste hatte, wurde kurzerhand ein weiterer Kurs angeboten.

Einen Vormittag lang konnten die Teilnehmer alles über die Herstellung von Käse erfahren, selbst Hand anlegen und die verschiedenen Schritte der Käseherstellung kennenlernen.

Zunächst wird die Milch mit etwas Naturjoghurt angesäuert und langsam erwärmt.

Nach Zugabe von Lab und einer Wartezeit, in der die Mich „dick liegt“, kann durch eine Schnittprobe der Gallerte die Entwicklung beobachtet werden.

Dann ist es Zeit, den Käsebruch durch Zerschneiden der Masse herzustellen. Je kleiner der Käsebruch ist, desto fester wird später der Käse.

Jetzt trennt sich die Molke aus dem Käsebruch.

In Käseformen gefüllt, kann der Bruch jetzt abtropfen (für Mozzarella) oder gepresst (für Schnittkäse) werden.

Nach 24 Stunden ist der Mozzarella schon bereit zum Verzehr mit Salz oder getrockneten Kräutern.

Der Schnittkäse braucht noch weitere Pflege (Salzbad, Lagerung mit Schmierungen), bevor er verköstigt werden kann.

Ein Höhepunkt des Tages war zweifellos die Verkostung der von der Sennerin Chrissi selbst gemachten Käse. Herrlicher Naturschnittkäse, würziger Kräuterkäse, pikanter Pfefferkäse, cremiger Mozzarella und handgemachte Almbutter gehören zu ihrem Repertoire.

 

 

Chrissi, die mit ihren beiden kleinen Kindern Marie und Paula zwei Monate die Raineralm bewirtschaftet, erzählt uns mit Stolz von ihrem Alltag mit Höhen und Tiefen auf der Alm.

Die Milch der beiden Milchkühe verarbeitet sie täglich zu leckerem Käse, der im Käsekeller der urigen Alm lagert.

Die Raineralm befindet sich im Bodenschneidgebiet und ist fußläufig über den etwas steileren Weg vom Wanderparkplatz Dürrnbach in Neuhaus oder etwas flacher, dafür aber länger vom Hennerer Parkplatz in Schliersee erreichbar.

 

 

Wer sich selbst für einen Kurs bei Elisabeth interessiert, kann sich über die Homepage der VHS Oberland informieren. Weitere Kurse sind bislang geplant, aber noch nicht online.

 

 

 

Silke Sontheim

Ursprünglich aus Unterfranken ist sie seit 2015 mit Ihrem Mann und beiden Kindern am Schliersee verwurzelt. Nebenberuflich widmet sie sich dem Upcycling und schenkt vor allem ausgedienten Trachten unter dem Logo „UpArt Schliersee“ ein neues Dasein.

 

 

 

Neu: Das besondere Golferlebnis hoch über Schliersee

Wann warst du zum letzten Mal auf der Schliersbergalm? Seit dieser Woche gibt es dort eine neue Attraktion: eine Adventure-Golf-Anlage. Das ist wohl einer der höchstgelegenen, wenn nicht sogar der höchstgelegene Minigolfplatz Deutschlands.

 

 

Die Schliersbergalm liegt auf 1061 Metern und ist mit der Seilbahn in nur vier Minuten bequem zu erreichen. Selbstverständlich kannst du auch zu Fuß raufgehen. Dafür brauchst du etwa eine Stunde. Entweder gehst du die Serpentinen direkt von Schliersee rauf – auf diesem Weg hast du durchgehend einen traumhaften Panoramablick auf Schliersee, den See und in die Berge. Oder du nimmst alternativ die Forststraße über den Kalkgraben – dieser Weg führt hauptsächlich durch den Wald.

 

Adventure-Golf-Spaß

Ingo Bauer, Geschäftsführer der Schliersbergalm, zeigt mir heute den frisch angelegten Adventure-Golfplatz mit neun Bahnen. „Das muss natürlich alles noch zuwachsen“, sagt er. „Aber spielen kann man schon!“ Die Adventure-Golf-Anlage ist ans Gelände angepasst und man spielt auf Kunstrasen. Die Bahnen sind nicht wie beim traditionellen Minigolf aus Beton, das Regenwasser kann durch eine Kieselsteinschicht unter dem Kunstrasen schnell versickern. „Deshalb kann man auch bei schlechterem Wetter Adventure-Golf spielen“, erklärt Ingo. Er verspricht mehr Spielspaß und abenteuerlichere Bahnen als beim Minigolf. Auch weil man abwechselnd spielt und so den Ball des Gegners in eine ungünstigere Lage bringen kann – wie beim Eisstockschießen. „Ob das Freundschaften fördert, weiß ich nicht!“, sagt Ingo und lacht. Auf jeden Fall wird es so spannender. Selbstverständlich kann man die Ergebnisse wie beim Minigolf auf einen Zettel schreiben, aber wer möchte, kann sich auch eine App runterladen und die Ergebnisse digital eintragen. „Und dann per WhatsApp an seine Freunde schicken“, ergänzt Ingo. Auch Victor Golke, Geschäftsführer des Hotels, gesellt sich zu uns und spielt ein paar Bahnen. Die Adventure-Golf-Anlage ist also offiziell eingeweiht: Jetzt bist du dran! Bezahlen musst du an der Seilbahnkasse, dort erhältst du auch Schläger und Bälle und den QR-Code für die App.

Und nach der Adventure-Golf-Runde kannst du dann wieder mit der Sommerrodelbahn nach Schliersee runterrodeln. Viel Spaß!

 

 

Schliersberg Alm Hotel & Gastronomie GmbH

Schliersberg 1

83727 Schliersee

Tel.: 08026/67 22

 

info@schliersbergalm.de

 

 

 

Hotel und Seilbahn Betriebs GmbH

Schliersbergalm

83727 Schliersee

 

Tel.: 08026/20 94 52

 

hotel@schliersbergalm.de

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

 

(M)Ein Sommertag am Schliersee

So ein Sommertag am Schliersee ist einfach einzigartig.

 

 

Morgens mach ich mich auf, es geht Richtung Café Jennerwein, wo man wieder wunderbar und lecker frühstücken kann.

Sehr schön sitzt man da und genießt die ersten Stunden am Morgen mit Joghurt und Früchten oder besser gesagt das Fitnessfrühstück „für schneidige Berggamsen“.

 

Rund um den See kommt Leben auf, die Ersten leihen sich Tretboote am Lauber Beach oder an einigen anderen Bootsverleihen rund um den See. Die Schlierseer Bootsfahrt dreht auch schon ihre ersten Runden um den See.

Ich verweile im Kurpark unter den Bäumen und beobachte im Schatten das Leben. Viele Touristen sind hier und zeigen sich begeistert von den unzähligen schön gepflegten Blumenbeeten. Perfekt verweilt man auch im Restaurant Charivari auf der Terrasse mit dem schönen Ausblick.

 

Einige Zeit später geht’s Richtung Eiscafé Dolomiti. Ich schwanke wieder zwischen den Eissorten, da ich alle Sorten mag. Okay, die Entscheidung fällt schnell und ich gönne mir Stracciatella und Joghurt-Mango.

 

Danach zieht es mich auf den Weinberg. Von hier aus hat man einen der schönsten Ausblicke auf den Schliersee inklusive Schatten und Ruhe. Dort lässt es sich wunderbar verweilen, man kann ein Buch lesen sowie hin und wieder den Blick über den See schweifen lassen. Hier hält man es aus und kann den Booten, Paddlern und Schwimmern aus der Ferne zusehen.

 

Nach einem Spaziergang am See entlang setze ich mich gern in die neue Seebar – Seppi’s Seebar. Eine wunderbare familiengeführte Location mit nettem und freundlichem Service. Und als es ums Getränk ging, kam ich vom alkoholfreien Weißbier ab und probierte kurzerhand den hauseigenem Sprizz. Ein echter Geheimtipp.

 

Zu später Stunde überfiel mich ein kleiner bis mittelgroßer Hunger, und so gab es lecker Essen im Gasthof Terofal. In diesem Biergarten sitzt man herrlich und kann sehr gut speisen. Überhaupt findet man rund um den See zahlreiche Leckereien, weshalb einem die Wahl oft schwerfällt.

Zum Tagesausklang ging es am Seeufer nach Hause, und ich sage euch, ich kann mich an Sonnenuntergängen einfach nicht sattsehen. Geht es euch auch so?

Noch ein Bild und noch ein Bild, ein Video – bis die Sonne schlafen geht.

 

HACH, der Schliersee ist einfach zum Verlieben.

 

 

Vielleicht probiert ihr das auch mal aus, so einen Sommertag am Schliersee. Es gäbe noch viel mehr darüber zu erzählen.

 

 

 

Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Come rain or shine: Schliersee feiert!

„Können wir nicht jedes Wochenende im Sommer Seefest feiern?“, fragt mich ein Schlierseer, als wir darauf warten, dass der Regen wieder aufhört und die Sonne wieder rauskommt. Ich überlege kurz. „Warum?“, frage ich zurück.  Weil’s einfach so schee is!“, antwortet er begeistert.

 

 

 

 

 

Wenn’s mal bisserl regnet, macht uns das gar nichts aus

Mein Seefestwochenende startet damit, dass ich die Begrüßungsrunde der Organisatoren Hias, Reiner und Simon zusammen mit Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer begleiten darf. Eine gute Gelegenheit für einen kurzen Ratsch an jedem Stand. Wir sind fast zweieinhalb Stunden unterwegs. Um etwa 19:30 Uhr eröffnet Franz Schnitzenbaumer das Seefest offiziell von der Seefestbühne aus. Er betont, wie stolz er darauf sei, dass das Seefest hauptsächlich von den Mitgliedern der Schlierseer Vereine mit ehrenamtlicher Arbeit getragen wird. „Ihr habt bestimmt mitbekommen, dass ein Seefest im Nachbartal hat abgesagt werden müssen, weil man es personaltechnisch nicht geschafft hat“, sagt er. Bei uns werde fast alles von Vereinen mit ehrenamtlicher Arbeit gestemmt und der Erlös fließe in die Jugendarbeit. Franz Schnitzenbaumer freut sich, wie sehr sich die Schlierseer einerseits für ihre Vereine, aber andererseits auch für das Seefest engagieren und alles geben. „Das freut mich sehr!“, sagt er. Der Bereich vor der Seefestbühne ist gut gefüllt und die Musiker rund um Erich Kogler starten ihr Konzert. Leider erreicht uns noch vor 9:00 Uhr ein Gewitter mit viel Regen und Wind und beschert dem Konzert von Kogler & Friends ein plötzliches Ende. In den verschiedenen Zelten wird aber selbstverständlich fröhlich weitergefeiert. So wie Franz Schnitzenbaumer bei der Eröffnung auf der Bühne gesagt hat: „Wenn’s mal a bisserl regnet, das macht uns gar nichts – wir feiern weiter!“

 

Tradition hat in Schliersee einen hohen Stellenwert

Der Samstag startet für mich mit dem traditionellen Fischerstechen. Die Sonne brennt vom Himmel und der Biergarten der Eishackler direkt am Seeufer mit lauter Logenplätzen fürs Fischerstechen ist voll. Wie jedes Jahr macht es Spaß, die „Kämpfe auf dem Wasser“ zu beobachten. Als eine Regenfront mit Hagel über Schliersee zieht, drängen sich die Zuschauer in die Bar der Eishackler, um einen trockenen Platz zu ergattern. Der Regen dauert aber gar nicht lange und im Anschluss beginnt die Siegerehrung. Die „Schlierseer Buam“ freuen sich über den ersten Platz und den Wanderpokal. Gratulation! Nach der Siegerehrung drehe ich eine Runde mit Peter Sprenger in seiner Pferdekutsche. Er fährt unermüdlich den ganzen Nachmittag die Kinder ums Seefest. Ebenso beliebt bei den Kindern sind die Hüpfburg und die Aktivitäten mit den Pfadfindern wie Stockbrotbacken am Lagerfeuer und Kinderschminken. Am Nachmittag unterhält die Huabaoim Musi die Gäste und am Abend beim „Schlierseer Abend“ die Schlierseer Blasmusik zusammen mit den verschiedenen Schlierseer Plattlergruppen und den Goaßlschnalzern. Welchen Stellenwert die Tradition in Schliersee hat, erkennt man an der großen Anzahl an Plattlern auf der Bühne, so Moderator Franz Weiss. Und die Bühne ist wirklich voll! Um 22:00 Uhr startet das musiksynchronisierte Brillantfeuerwerk, das von einem Floß im Schliersee abgeschossen wird. Ein Traum! Und danach geht die Party auf dem Schlierseer Seefest erst richtig los!

 

Das Schlierseer Seefest ist ein Familienfest

Am Sonntag sitze ich um 13:00 Uhr im Biergarten vor der Seefestbühne und die LakeSide Big Band spielt. Ich mag die lockere Atmosphäre. Als spätes Frühstück gönne ich mir heute eine Currywurst mit Pommes (lach!). Ich freue mich, als ich Uschi Bommer auf der Bühne sehe. Sie singt ein paar Lieder mit der LakeSide Big Band wie im vergangenen Jahr. Auch Sängerin Anna Müller tritt noch auf. Am Nachmittag gehört die große Seefestbühne den Kleinen. Also besser gesagt dem Nachwuchs. Es treten die Schlierseer Turner, Mitglieder des Taekwon-Do- und Allkampf-Jitsu-Centers Hausham, die Rock’n‘Roller aus Hausham und die Crachia Hausham auf. Es sind sehr viele Zuschauer da, darunter viele stolze Eltern und Großeltern. Nach dem starken Regenguss bei den Schlierseer Turnern zu Beginn spielt dann auch das Wetter wieder mit und zeigt sich von seiner schönsten Seite. „Es war das 21. Seefest für mich und es war wieder eines, das ich abhefte unter genial“, sagt Franz Weiss zum Abschied. Um etwa 20:00 Uhr beendet er zusammen mit unserem Kuramtsleiter Mathias Schrön sowie Reiner und Simon Pertl das Bühnenprogramm und die Besucher lassen den Tag auf dem Seefest noch gemütlich bei einem Bier ausklingen.

 

 

Alle hier aufzuzählen, denen ich für ein so gelungenes Seefest 2023 danken wollen würde, würde zu weit führen. Denn das Schlierseer Seefest ist eine Gemeinschaftsleistung. Also: Danke euch allen!

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

 

Seid ihr alle da? – Kasperltheater-Festival im Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum

„Seid ihr alle da?“ – „Jaaaaaaaa!“ Am Sonntag, den 23. Juli 2023, fand im Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum zum achten Mal das Kasperltheater-Festival unter der Schirmherrschaft von Gerhard Polt statt. Das Wetter war sonnig und warm und so konnten die kleinen und großen Kasperl-Fans den Tag im Museum so richtig genießen!

 

 

 

Im Behamhof, wo auch die meisten Theatervorführungen stattfanden, wurden wunderschöne, ein wenig gruselige und witzige Handpuppen und Kasperlfiguren aus Bayrischzell ausgestellt, die das dortige Museum vor ein paar Jahren gestiftet bekommen hat. Renate König-Geiger las außerdem um 12:00, 14:00 und 16:00 aus ihrem Kinderbuch „Renate und ihre Lämmerbande – Auf der Kindergartenweide“ vor. Das Buch gibt es nicht im Buchhandel, kann aber unter anderem über das Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum oder über die Autorin selbst bezogen werden. Von 11:00 Uhr bis 15:30 Uhr wurden insgesamt fünf Kasperl-Stücke aufgeführt – in bayrischer, oberösterreichischer und neapolitanischer Sprache. Der Kasperl ist nämlich polyglott!

 

 

Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich zuletzt im Kasperltheater war. Das ist schon etliche Jahre her, aber das Festival hat mich davon überzeugt, dass Kasperltheater nicht nur was für Kinder ist!

Den Anfang machte Maria Bernlochner von „Marias Puppentheater“ aus München. Sie sprang kurzfristig für die „Puppenbühne Zappelfetzn“ aus Österreich ein, die krankheitsbedingt absagen musste. Mit einfachsten Mitteln – zwei Leitern und ein paar Bahnen Stoff – entstand die Bühne für den Auftritt vom Kasperl, seiner Oma und der Hexe, bei denen sich alles um die Feuerwehr und einen Feuerlöscher drehte: Damit seiner Oma auch wirklich nichts passieren kann, besorgt ihr der Kasperl einen Feuerlöscher. Während der Kasperl unterwegs ist, hält die Oma ein Zwiegespräch mit Maria:

„I ruaf jetzt bei da Feierwehr o!“

„Ham dir ned olle gsogt, des derf ma ned?“

„Ja und? I mach, wos i wui! Wähl du!“

„Naaa, I wähl ned! I mach mi hier nicht zum Mittäter!“

Wie alle anderen fange ich unweigerlich an zu lachen. Ganz schön stur, die Oma! Aber der Seppl von der Feuerwehr rückt ihr den Kopf schon zurecht! Dann klaut die Hexe Omas Feuerlöscher. Der Kasperl muss ihn zurückholen – und jubelt der Hexe kurzerhand eine umetikettierte Flasche Sprühsahne unter: „Des merkt die eh ned!“ Den größten Spaß hatten aber die Kinder, als der Kasperl und die Oma den Feuerlöscher getestet haben. „Ja wos schrein denn die alle so?“, fragt die Oma den Kasperl. Und der antwortet: „I glaub, die san a bisserl nass worn …“ Schade, dass ich nicht auch in der ersten Reihe saß. Eine kleine Abkühlung wäre nicht schlecht gewesen!

 

 

Die zweite Aufführung „È tutta `rrobba `bbona“ war ein ganz besonderes Schmankerl im Stil der „guarattelle“, wie in Neapel die Aufführungen mit den typisch neapolitanischen Handpuppen genannt werden. Der Puppenspieler Ciro Arancini hat Pulcinella mitgebracht, der unsterblich in Teresina verliebt ist und ihr das unter ihrem Balkon mit einem Ständchen im Tarantella-Rhythmus lauthals kundtut. Das ruft einige arrogante Gestalten auf den Plan, gegen die sich Pulcinella zur Wehr setzen muss. „Uè uè! Qui non si canta. Voglio dormire!“, bekommt Pulcinella von „Capa janca“ zu hören: „Hier wird nicht gesungen. Ich will schlafen!“ Danach wird Pulcinella von einem Hund, der die Ängste eines jeden Menschen repräsentiert, angegriffen. Ihn gilt es zu bändigen, bevor Pulcinella mit seinem Ständchen fortfahren kann. Hilfe bekommt Pulcinella vom Hundebesitzer Don Pasquale, der den Hund aber nur dazu benutzt hat, Pulcinella Geld abzuknöpfen: „Devi pagare!“: „Du musst bezahlen!“ Doch Pulcinella lässt sich nicht unterkriegen und schafft alle Störenfriede aus dem Weg. Endlich erhört ihn Teresina und er kann ihr gestehen, dass er sie schön findet und gerne „abbusseln“ würde, was Teresina dann auch geschehen lässt. Die Kinder, obwohl sie vom Text nicht viel verstanden haben, waren ganz begeistert und ließen sich am Ende nur allzu gerne selbst von Pulcinella abbusseln: „Smackete!“ Auch mir war Pulcinella gleich sympathisch – sicherlich auch, weil er mich an meinen Urlaub in Neapel erinnerte, wo eine kleine Pulcinella-Büste in der Via dei Tribunali steht. Reibt man an Pulcinellas Nase, soll das Glück bringen!

 

 

Als sich der Vorhang des dritten Kasperltheaters öffnete, war ich überrascht. Ich hatte nicht mit einem so aufwendigen Bühnenbild aus kleinen Häusern gerechnet, in die die Puppen sogar hineingehen konnten. Michaela und Rainer Lenzenweger vom „Zwettler Kasperlhaus“ in Oberösterreich haben hier viel Liebe zum Detail bewiesen. Ihre Geschichte heißt „Kasperl will was werden“ und erzählt davon, dass sich der Kasperl auf Drängen seiner Oma einen Beruf suchen will:

„Oh mei, oh mei! Entweder isst du oder du schläfst oder du machst Späße. Aber was G‘scheites machst du eigentlich nie in dei’m Leben. Ich finde es aber Zeit, dass du auch mal was Ordentliches machst. Du solltest amal was Richtiges arbeiten!“

„Ja, Großmutti, das ist eine gute Idee. Das mach ich. Ich such mir gleich einen schönen Beruf. Baba, Großmutti!“

Zuerst versucht sich der Kasperl als Automechaniker, dann als Bäcker und schlussendlich als Arzt – und verärgert mit seinen unkonventionellen Behandlungsmethoden die Hexe so sehr, dass sie aus Rache einen Zaubertrank braut, der den Kasperl in ein Krokodil verwandeln soll. Anstatt ihn selbst trifft es aber durch Zufall die echte Ärztin und jetzt muss der Kasperl in den Wald zur Hexe, um die Ärztin zu retten. Mit einer List schafft er es schließlich, das Gegenmittel von der Hexe zu bekommen, verwandelt die Ärztin zurück und die Hexe wird vertrieben.

 

 

Danach war wieder ein Kasperltheater aus Bayern an der Reihe. Seit 2013 treten Traudl und Peter Schröder mit ihrem „Kasperls Spuikastl“ schon im Freilichtmuseum auf und begeistern mit ihren Geschichten Klein und Groß. Im Jahr 2016 haben sie das Kasperltheater-Festival ins Leben gerufen, haben seither auch die künstlerische Leitung inne und kümmern sich um die Organisation. In ihrem diesjährigen Stück geht es um einen dummen Räuber. Der Teufel möchte, dass der Räuber die Kuchenform der Großmutter klaut und verspricht ihm einen Sack Geld, dessen Inhalt sich mit etwas Glück verzehnfachen soll, wenn der Räuber ihn in den magischen Automaten steckt. Doch aus dem Automaten kommt nichts raus. Der dumme Räuber lässt sich einen zweiten Auftrag aufschwatzen – angeblich mit dem tausendfachen Verdienst von vorher. Diesmal soll er die Großmutter entführen, die den Räuber nach ihrer Entführung noch warnt:

„Der Deifi haut di übers Ohr, glaub mir des!“

„Warum sollt mi der Deifi aufs Ohrwaschl haun?“

„Bist du deppert! Übers Ohr! B’scheißn duat er di, glaab’s ma!“

Der Teufel kommt, gibt dem Räuber wieder einen Sack Geld und trägt ihm auf, das Geld in den magischen Automaten zu stecken. Als wieder nichts rauskommt, klärt die Großmutter, die sich inzwischen mithilfe des Kasperls, des Seppl und der Frau Eule befreien konnte, den dummen Räuber auf: „Wia vui is tausendmoi nix?“ Da fällt endlich der Groschen beim dummen Räuber: „Tausendmoi nix is a nix!“ Was soll ich sagen? Am liebsten hätte ich dem Räuber tatsächlich „aufs Ohr gehaun“, um seinem Verstand ein wenig auf die Sprünge zu helfen!

 

 

Und mit einer weiteren Maria schließt sich der Kasperltheater-Kreis fast so, wie er begonnen hatte. Der Kasperl von „Marias Kasperltheater“ sucht nach seinem Talent! Maria Reiser beteiligt die Kinder ganz viel am Stück, indem sie mit ihnen singt! Vor allem die Kleinsten haben großen Spaß daran und singen fleißig mit, zum Beispiel „Bruder Kasperl“ – dirigiert vom Seppi. Dann trifft der Kasperl auf den Polizisten, dessen Talent das Jodeln ist. Er versucht, es dem Kasperl beizubringen, aber außer „Knödeli, Dödeli“ kommt nicht viel dabei raus. Der schüchterne, ängstliche Hahn erzählt dem Kasperl vom Yoga und macht mit den Kindern Atemübungen. Aber der Kasperl stellt fest, dass weder Jodeln noch Yoga zu seinen Talenten gehören. Als Nächstes trifft er auf eine Schildkröte, die Kinderlieder pfurzen kann, was sie dann auch gleich geräusch- und geruchvoll vorführt. Der Kasperl ist entsetzt: „Ja pfui deifi!“, und fragt lieber die Eule nach ihrem Talent. Die lässt doch tatsächlich den Kasperl mit ihren Schlafliedern innerhalb weniger Sekunden wegnicken – und schon hat der Kasperl sein persönliches Talent entdeckt: Er kann ganz besonders gut schlafen! Und dann verabschiedet sich auch der letzte Kasperl vom Festival mit den Worten: „Und diese Kasperlgeschichte ist jetzt aus. Pfiat eich, Kinder! Pfiat eich!“

 

 

Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zum neunten Kasperltheater-Festival im Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum Schliersee!

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee

Brunnbichl 5

83727 Schliersee

office@wasmeier.de

www.wasmeier.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag Ruhetag (außer an Feiertagen)

 

Kasperls Spuikastl

Traudl und Peter Schröder

Lindwurmstr. 145

80337 München

Tel.: 089/76700168

www.kasperlsspuikastl.de

Ciro Arancini

www.trasformazioneanimata.it

Tel.: 0039/3397862072

 

Zwettler Kasperlhaus

Michaela und Rainer Lenzenweger

Obermühlweg 8

4180 Zwettl an der Rodl

Tel.: 0043/6642616190

post@kasperlhaus.info

www.kasperlhaus.info

 

Marias Puppentheater

Maria Bernlochner

Tel.: 0178/2174398

puppenspiel-muenchen@gmx.de

www.puppenspiel-muenchen.de

 

Marias Kasperltheater

Maria Reiser

Tel.: 0175/4019350

Instagram: fraeulein_musik

 

Renate König-Geiger

Autorin

Richard-Wagner-Str. 16

82110 Germering

Tel.: 089/52034631 oder 0172/4993649

 

Kultfigur Kasperl – König der Narren:

https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/kultfigur-kasperl-koenig-der-narren/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzJlMjcyZmNiLWVjOGMtNGQyYy05MjQ4LTdiMTdiNzUxZWQzYQ

(online bis 20. August 2023)

 

 

 

Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

Das kleine Glück – eine einfache Wanderung auf die Freudenreichalm

Als Wanderer mag man schmale Pfade, gern auch grandiose Ausblicke und erhebende Gipfelkreuze. Aber die Natur ist nie langweilig, auch nicht, wenn es mal nur über eine Forststraße nach oben geht. Spätestens auf der Almwiese finde ich das kleine Glück: Die Jungrinder grasen, die Glocken bimmeln und es duftet wunderbar nach einem Potpourri aus Kräutern. Auf der Almhütte bekommst du, falls die Sennerin sich nicht gerade um ihre Tiere kümmern muss, eine Brotzeit und eine kleine Kuchenauswahl.

 

 

Jetzt aber los!

Ich habe mich heute für eine kleine Tour zur Freudenreich entschieden. Die Wanderung starte ich am Wanderparkplatz Dürnbach – Google Maps. Die Parkgebühr kann bequem mit Parkster (Android/Apple) oder am Automaten bezahlt werden. Mit der Schlierseer Gästekarte kannst du hier kostenfrei parken (Zettelziehen nicht vergessen!). Vom Wanderparkplatz aus brauchst du zur Freudenreichalm etwa ein bis eineinhalb Stunden. Der Weg verläuft hauptsächlich auf einer Forststraße und ist gut ausgeschildert. Du brauchst also keine schweren Bergstiefel, eine einfache Wanderausrüstung genügt. Wanderstöcke können, vor allem bergab, hilfreich sein, denn die Forststraße kann man durchaus als steil bezeichnen. Hin und zurück sind es etwa 7,5 Kilometer und fast 400 Höhenmeter. Falls du einen Hund mitbringst, vergiss bitte nicht, diesen anzuleinen. Bleib bitte auf den Wegen und behandle Tiere rücksichtsvoll und beobachte sie nur mit Abstand. Dass du deinen Müll wieder mit ins Tal nimmst, ist selbstverständlich. Als Krönung der kleinen Wanderung gönne ich mir eine Almbrotzeit. Die Freudenreichalm ist klein und hat auch keine Innenplätze. Du bekommst Brotzeiten, Getränke und Filterkaffee sowie eine kleine Auswahl an Kuchen. Die Freudenreichalm ist keine Großgastronomie, sondern ein echter Almbetrieb. Hier trifft man sich bei einer Brotzeit und einem Getränk auf einen Ratsch: Das kleine Glück!

 

 

Der Nachmittag war für mich – wie der Name bereits verspricht – freudenreich!

 

Öffnungszeiten (Stand: 23. Juli 2023, ohne Gewähr)

Montag Ruhetag

Dienstag, Donnerstag und Freitag 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Mittwoch 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Samstag und Sonntag 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

 

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

 

Über den Wolken …

… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Wer kennt ihn nicht, Reinhard Meys Hit aus den 70er-Jahren, und sehnt sich dabei nach der Freiheit eines Vogels und der unendlichen Ferne am Himmel.

Für die rund 60 Mitglieder (wobei ca. 40 davon aktive Piloten sind) des LSC Schliersee ist der Traum vom Fliegen Realität geworden.

 

 

Am Flugplatz in Geitau starten die Piloten meist am Wochenende bei schönem Wetter und der damit verbundenen Thermik in die Lüfte.

Mit einer Seilwinde werden die Segelflugzeuge in rund 350 Meter Höhe gezogen, von wo man einen wunderschönen Ausblick auf die Alpenregion Schliersee/Tegernsee genießen kann.

 

Aus der Vereinsgeschichte

In den 30er-Jahren gab es bereits einen Vorläufer des jetzigen Vereins. Der Zweite Weltkrieg zerstörte jedoch alle Vereinsaktivitäten. 1951 wurde der LSC Schliersee von Flugbegeisterten aus Schliersee, Hausham und Bayrischzell gegründet. Anschließend wurde im Bauerntheater Schliersee durch die Mitglieder der Doppelsitzer „Mü 13 E“ selbst gebaut (siehe Archivbilder des LSC Schliersee).

1937 wurde der Schlierseer Verein vom nationalsozialistischen Fliegerkorps übernommen und im August aufgelöst. Damit endete vorläufig die Fliegerei in Schliersee.

Bevor man 1963 den Flugbetrieb am Flugplatz in Geitau wiederaufnahm, starteten die Segelflieger teils in Schliersee (wie man auf den Archivbildern sehen kann, wurde der zugefrorene See als Start und Landeplatz genutzt).

 

1000 km unter 10 Std. mit dem Segelflugzeug

Am 9. Juni 2023 absolvierte der LSC-Pilot Hans Fitterer (Gewinner des Barron Hilton Cup 1994/1995) einen in Segelflugkreisen besonderen Flug von 1000 Flugkilometern in unter zehn Stunden. Hierbei startete er gegen 10:45 Uhr in Geitau und flog bis zur westlichen Wiener Neustadt, dann Richtung Arlberg und zurück Richtung Geitau, wo er gegen 20:40 Uhr wieder wohlbehalten landete.

 

Gastflüge

Der LSC Schliersee besitzt neben einigen einsitzigen Segelflugzeugen auch Doppelsitzer, die sowohl im Rahmen flugsportlicher Aktivitäten als auch in der Aus- und Weiterbildung zum Einsatz kommen. Bei geeigneten Bedingungen können mit den Doppelsitzern darüber hinaus auch Gastflüge durchgeführt werden, sodass Interessierte die Möglichkeit haben, mit einem erfahrenen Piloten zu einem kleinen Rundflug zu starten und die Faszination Segelflug selbst im Cockpit zu erleben.

 

 

Alle am Segelflug Interessierten (ab 14 Jahren ist das Fliegen bereits möglich) finden auf der Homepage des LSC Schliersee e. V. weitere Informationen.

 

 

 

Silke Sontheim

Ursprünglich aus Unterfranken ist sie seit 2015 mit Ihrem Mann und beiden Kindern am Schliersee verwurzelt. Nebenberuflich widmet sie sich dem Upcycling und schenkt vor allem ausgedienten Trachten unter dem Logo „UpArt Schliersee“ ein neues Dasein.