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Restaurant Seyfrieds in Schliersee: Verwöhnprogramm für Gaumen und Augen

Ein feiner Schrobenhausener Spargel. Eine gefüllte Hähnchenbrust mit Aprikose und Salbei. Dazu hausgemachte Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln. Serviert auf edlem Geschirr und in lichtdurchfluteten Räumlichkeiten. Im Seyfrieds – dem kulinarischen Neuzugang im Herzen von Schliersee – trifft Küchenkunst auf Tischkultur. Kommen Gaumen- und Augenschmaus an einem liebevoll gedeckten Tisch zusammen.

 

 

Restaurant trifft Pâtisserie

„Wenn ich dem Gast etwas Gutes gebe, kommt er mit etwas Gutem zurück.“ – Getreu diesem Motto haben Jannett und Florian Seyfried Mitte Mai das „Seyfrieds“ in der Schlierseer Bahnhofstraße eröffnet. Die gehobene Gastronomie vereint Restaurant und Pâtisserie unter einem Dach: Nachmittags gibt es eine Auswahl an hausgemachten Kuchen. Mittags und abends lockt Küchenchef Florian Seyfried mit Köstlichkeiten wie gebeiztem Lachs, im Rauch serviert, mit einem knackigen Rösti, frisch gebratenem Saiblingsfilet mit Blattspinat, Risotto und Weißweinschaum oder schonend geschmortem Ragout vom Bio-Kalb mit Shiitake-Pilzen, Pak Choi und Serviettenknödeln. Auf der Speisekarte stehen Gerichte aus saisonalen Zutaten, die der Küchenchef mit Liebe und Weile zubereitet.

 

Hausgemachte Saucen, Fonds und Brühen

„Das Gute braucht Zeit“, erklärt Florian Seyfried. Das fängt für den gelernten Koch schon bei den Grundlagen seiner Gerichte an. Ob Saucen, Brühen oder Fonds: „Die mache ich alle selbst, da kommt nichts aus der Tüte. Für meine Rinderbrühe lasse ich frisches Gemüse und Kalbsknochen zirka zwölf bis 16 Stunden köcheln.“ Und auch das Tomatenmark als Saucengrundlage wird für den harmonisch-würzigen Geschmack eigenhändig in der Pfanne angeröstet.

 

Sorgfältige Zubereitung und besondere Gewürze

Gelernt hat Florian Seyfried sein Handwerk in einer Klinik für traditionelle chinesische Medizin in Rosenheim: „Wir haben da viel mit alternativen Kochverfahren gearbeitet, weniger Röststoffen.“ Die bekömmliche, sorgfältige Zubereitung und besondere Gewürze beeinflussen seine Arbeit bis heute. Ob er denn viel Ingwer verwende? Der sei häufig Bestandteil seiner Gerichte, sagt Florian Seyfried und lacht: „Aber nur in ausgekochtem Zustand, sodass er gut verträglich ist.“

 

Zutaten aus der Region

Die Sorgfalt im Detail spiegelt sich auch in der Auswahl der Zutaten: „Bei Fleisch- und Milchprodukten ist uns Bioqualität wichtig“, sagt Service-Chefin Jannett Seyfried. Ihr Fleisch beziehen die Seyfrieds von der Bio-Metzgerei Juffinger aus Thiersee, der Käse kommt von der Bio-Hofkäserei Obermooser aus Irschenberg. Bei Fisch vertrauen die beiden Gastronomen der jüngst eröffneten Fischerei in Schliersee. Und das Walnussbrot kommt von der Bäckerei Zanger. Gemüse und Obst liefert Früchte Jähne. Und besondere Gewürze und Gewürzmischungen sind von Herbaria aus Fischbachau. „Wir setzen auf Regionalität, schließlich haben wir tolle Anbieter hier in der Gegend“, so Jannett Seyfried.

 

Bei der Renovierung selbst mit Hand angelegt

Ein halbes Jahr lang haben die Seyfrieds das historische Wirtshaus Wendelstein renoviert. Haben selbst mitangepackt, die Heizungsgitter mit der Wurzelbürste geschrubbt, alle Steckdosen und Fenstergriffe von Hand abgeschraubt und gereinigt und viel Zeit investiert, um die Fensterrahmen weiß zu streichen. Jetzt fällt schon am Eingang auf, wie sehr die blauen Glasmosaikfenster in der Tür strahlen, wie hell und wohnlich der ganze Raum wirkt.

 

Schön essen gehen heißt auch: schönes Ambiente

Jannett Seyfried hat die Inneneinrichtung stilsicher und behutsam modernisiert, neue Tische und Stühle ausgewählt, schönes Geschirr und Stoffservietten eingekauft und kleine Schieferplättchen für Butter und Brot bereitgestellt. „Uns haben die Räumlichkeiten von Anfang an total gefallen“, sagt die Chefin des Hauses. „Die zwei verschiedenen Ebenen: vorne die bodentiefen Fenster, die ein Wintergartengefühl erzeugen, hinten die holzvertäfelten Sitzecken im modernen Landhausstil.“ Schön essen zu gehen, habe schließlich auch viel mit einem schönen Ambiente zu tun, so Jannett Seyfried.

 

Seyfrieds heißt: „Wir stehen dafür mit unserem Namen.“

Dass sie ein Händchen für ihre Gäste hat, hat die gelernte Kosmetikerin in der gehobenen Hotellerie unter Beweis gestellt. Etwa im Hotel Fährhaus auf Sylt oder im Lanserhof Tegernsee – wo sie zuletzt als stellvertretende Leitung der Dermatologie tätig war. „Das Seyfrieds in einem Wort steht für: Leidenschaft“, sagt Jannett Seyfried. „Der Wunsch nach einem eigenen Restaurant war bei uns schon so lange da. Jetzt trägt es sogar unseren Namen. ,Seyfrieds‘ heißt für uns: Wir stehen voll dahinter, wir stehen mit unserem Namen dafür.“

 

Besondere Getränke zu hausgemachtem Kuchen

Auch am Nachmittag freuen sich die beiden auf Gäste. Schließlich steht Florian Seyfried schon vormittags in der Küche, um hausgemachte Kuchen zu backen. Dazu servieren die Seyfrieds Kaffee von Seeberger in Bioqualität und aus fairem Handel. „Jetzt im Sommer darf es aber auch mal ein kühler Eistee sein“, empfiehlt Küchenchef Florian Seyfried. „Der wird bei uns frisch zubereitet mit Saft, Sirup, Minze und Früchten.“ Eine weitere Spezialität des Hauses: der Matcha-Tee – traditionell aus Teepulver angerührt und mit Milch aufgegossen.

 

Neu im Seyfrieds: Sonntags-Brunch

Dass die beiden Gastronomen sich gerne etwas Neues einfallen lassen, beweisen sie auch mit ihrem Brunch, der ab Pfingsten immer sonntags ab 9:00 Uhr serviert wird. Auf der Karte stehen drei Brunch-Variationen à la carte – Klassisch, Süßes oder Gourmet. Außerdem weitere Leckereien wie ein hausgemachtes, geröstetes Müsli mit Joghurt und Früchten oder warmer Haferbrei mit Apfel und Goji-Beeren.

Und auch in puncto Veranstaltungen sind die Seyfrieds vorbereitet: „Wir können hier Gesellschaften bis zu 80 Person bewirtschaften – von der Hochzeit bis zum runden Geburtstag ist vieles denkbar“, verrät Jannett Seyfried. Die ersten Stammgäste haben die beiden schon gewonnen: „Sich mal so richtig schick machen und mit dem Partner schön essen gehen – ein paar Gästen hat das so gut gefallen, dass sie gleich zwei- oder dreimal da waren.“

 

 

 

Seyfrieds – Pâtisserie & Restaurant

Bahnhofstraße 4

83727 Schliersee
Tel.: 08026/38 71 805

 

E-Mail: mail@seyfrieds-kochkunst.de

Web: www.seyfrieds-kochkunst.de

 

Öffnungszeiten

Mi.‒Sa.: 11:30‒22:00 Uhr

So.:           9:00‒18:00 Uhr, Brunch von 9:00–14:00 Uhr

 

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

 

Saisoneröffnung der Taubensteinbahn ‒ Seilbahn-Nostalgie

Die Taubensteinbahn ist in die Sommersaison gestartet. Nach einem langen Winter fährt sie endlich wieder, die nostalgisch anmutende Bahn von 1972. Damals rechtzeitig zu den Olympischen Sommerspielen in München in Betrieb genommen, hat sie noch heute den gleichen liebevollen Charme wie damals. In etwa zwölf Minuten bringt sie euch in Vierergondeln zur Bergstation in 1.616 m Höhe.

 

 

„Normalerweise öffnen wir schon am 1. Mai, aber da konnten wir noch nicht aufmachen, da so viel Schnee war“, sagt mir Sepp von den Alpenbahnen Spitzingsee. Oben an der Bergstation liegt immer noch einiges an Schnee. Wer jetzt zum Wandern geht, sollte unbedingt auf die richtige Ausrüstung achten, da man in den höheren Lagen noch auf große Schneefelder treffen kann. Auch die umliegenden Berge leuchten weiß in der Sonne ‒ im Kontrast zum hellen Grün des Frühlings sieht das wunderschön aus.

Heute schaue ich ins Taubensteingipfelstüberl. Kata begrüßt mich freundlich und erzählt mir von ihren hausgemachten Spinatknödeln und Kuchen, und sie empfiehlt mir ihre hausgemachte Limonade, die wirklich sehr gut schmeckt. Dass das Taubensteingipfelstüberl die höchste Essendorfer Schmankerl-Station von Deutschland ist, sehe ich sofort. Katas Mann trägt ein „Kraut Gegen Dummheit“-T-Shirt. Ich muss schmunzeln. Ich erinnere mich, wie mir Andi Essendorfer vor zwei Jahren erzählt hat, dass das „Kraut Gegen Dummheit“ hier oben im Taubensteingebiet entstanden ist (https://magazin.schliersee.de/in-schliersee-waechst-ein-kraut-gegen-dummheit/). Kata sagt mir, dass sie mit den Essendorfer Gläschen kocht – sie nimmt unter anderem „Native Man“ für ihre Salatsoßen, was himmlisch schmeckt, versichert sie mir.

„Immer Sommer haben wir viele Kinder hier oben“, sagt Kata und freut sich, dass nach so einem langen Winter endlich die Sommersaison anfängt. Ein Kinderspielplatz ist direkt vor dem Haus, die Aussicht für die Erwachsenen ist atemberaubend, und der liebe Dalmatiner freut sich auch schon auf euch. Zum Taubensteingipfel sind es nur 25 Minuten. Momentan liegt noch einiges an Schnee auf dem Weg.

 

 

Eine Fahrt mit der nostalgischen Taubensteinbahn ist schon fast Kult. Für mich viel schöner als die neuen, modernen Bahnen. Einfach einmal hinauf fahren und die Aussicht genießen.

 

Taubensteinbahn

Alpenbahnen Spitzingsee

Spitzingseestraße 12

83727 Schliersee-Spitzingsee

Tel.: 08026/9292230

info@alpenbahnen-spitzingsee.de

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Frühlingshafte Ostermärkte in Schliersee

Am ersten und zweiten Aprilwochenende finden in Schliersee wieder zwei Ostermärkte statt. Am 6. und 7. April könnt ihr den Neuhauser Ostermarkt vom Neuhauser Nachmittagstreff im katholischen Pfarrheim St. Josef und am 13. und 14. April den Schlierseer Ostermarkt im Forum in der Vitalwelt besuchen. So ein Marktbesuch lässt sich wunderbar mit einem Frühlings-Spaziergang rund um den See verbinden. Die Schlierseer Cafés und Restaurants haben ihre Terrassen hergerichtet und freuen sich auf euch.

Auf dem Neuhauser Ostermarkt erwartet euch Osterdekoration wie Ostergestecke, Osterkerzen, Palmbuschn und Türkränze. Zusätzlich werden selbst gemachte Marmeladen und Bastelarbeiten angeboten. Mit Kaffee, Kuchen und Suppe könnt ihr euch verwöhnen lassen. Der Reinerlös wird für einen guten Zweck gespendet!

 

6. und 7. April 2019

Kath. Pfarrheim St. Josef

Josefstaler Straße 2

Ab 10:00 Uhr

 

Auf dem Schlierseer Ostermarkt im Forum der Vitalwelt zeigen regionale Anbieter Produkte rund um das Osterfest, etwa religiöse Volkskunst, Holzarbeiten, Spirituosen, Speck, Bücher, Karten, Kerzen, Strick- und Filzartikel, Schmuck, Süßes, Türkränze, Gestecke und Pflanzen. Für Kinder gibt es die Möglichkeit, am Nachmittag österliche Gestecke zu basteln. Der Ostermarkt in Schliersee wird von der Volkshochschule Schliersee veranstaltet und findet immer am Wochenende vor Ostern statt

 

13. und 14. April 2019

Forum der Vitalwelt Schliersee

Perfallstr. 4

11:00‒18:00 Uhr

 

 

Mein Tipp: Ihr möchtet mit euren Kindern an Ostern Eier färben? Frische Eier von glücklichen Schlierseer Hühnern bekommt ihr bei Sepp Hinterseer am Geflügelhof im Mühlweg in Schliersee. Einfach an der Ortseinfahrt nach Schliersee direkt nach dem Kirchbichl rechts abbiegen und über die Schranke zum Geflügelhof der Familie Hinterseer fahren. Die Beschilderung ist nicht zu übersehen.

Familie Hinterseer

Müller in der Mühl

Mühlweg 1

83727 Schliersee

Tel.: 08026/20074

Öffnungszeiten: 7:00‒19:00 Uhr

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

The Culinary Art Café – eine Kaffee-Oase in Neuhaus am Schliersee

Am 15. Dezember 2018 haben Caroline Yazkan-Dobiey und Amir Yazkan das süße Café in der Bayrischzeller Straße Nr. 3a in Schliersee-Neuhaus eröffnet.

Hier wird hohe Kaffeekunst betrieben. Sonja, die gute Seele des Cafés, und Caro haben extra in der Kaffeerösterei Supremo in Unterhaching ein Barista-Training absolviert, um mit Hilfe ihrer Profimaschine ihren Gästen richtig guten Kaffee anbieten zu können.

Und das schmeckt man sofort: Selbst ich, die ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich normalerweise zwei Löffel Zucker in meinem Cappuccino versenke, genieße diesen Kaffee zu meiner eigenen Überraschung völlig ohne Zucker. Er hat eine leicht kakauige Note und schmeckt einfach zum Niederknien.

Amir eröffnete bereits mehrere Restaurants und Cafés u.a. in Berlin und kann daher auf einen breiten Erfahrungsschatz zurückgreifen. Außerdem ist er als Immobilienentwickler tätig und arbeitet am liebsten in einem Café, anstatt in einem kühlen, sachlichen Büro. Daher kann man ihn im The Culinary Art Café oft antreffen, wenn er nicht gerade seinen Geschäften in Berlin oder Kroatien nachgeht.

Nachdem Caro und er nach ihrer süßen kleinen Tochter nun einen Sohn bekommen haben, beschlossen sie, ihren Kindern in Schliersee ein behütetes Zuhause auf dem Land zu geben. Und so kamen sie auf den Gedanken, direkt unter ihrer Wohnung ein Café als „2. Wohnzimmer“ einzurichten. Die Möbel kommen größtenteils aus Berlin und wurden von den beiden beim liebevollen Stöbern auf Antikmärkten und bei Antiquitätenhändlern entdeckt. Die Bar wurde von Amir selbst gebaut. Sie ist aus Altholz aus einem Altbau in Berlin-Kreuzberg. Keiner weiß, was dieses Holz schon alles gesehen hat und nun treffen sich die Gäste aus Schliersee an der Theke.

Sonja managt das Café nach dem Konzept von Caro und Amir. Sie bietet ihren Gästen hohe Barista- und Pâtisseriekunst mit französischer Confiserie an. Eine pure Versuchung sind die feinen Macarons und Eclairs. Zum Frühstück erhalten Sie französische Croissants, die exakt 17 Minuten lang gebacken und danach 20 Minuten geruht haben. Jede Lage ein knuspriger Genuss… Zukünftig wird es auch Bircher Müsli mit frischem Obst, Avocado-Ei im Glas, Thunfisch Wrap, Hähnchen-Avocado-Baguette, Lachs Bagle, Bananen-Walnuss-Kuchen und noch allerlei Köstlichkeiten mehr geben. Frisch gepresste Säfte vervollkommnen den gesunden Genuss. Auf hochwertiges, gesundes Essen und Nachhaltigkeit legen Caro und Amir besonderen Wert.

The Culinary Art Café ist übrigens ein Café mit Delikatessenverkauf. Außer frischem Obst finden Sie hier u.a. Olivenseife, Honig, Datteln vom Toten Meer, Gewürze aus Jerusalem, Halva und Tachinisoße. Eine gute Möglichkeit, das eine oder andere exotische Mitbringsel zu erstehen.

Im Café fühlt man sich tatsächlich wie in einem Wohnzimmer. Es gibt kleinere Tische, aber auch ein Sofa und einen langen Tisch mit Barhockern, die echte Kaffeesäcke als Hussen haben. Die Sitzmöglichkeiten sind so angeordnet, dass sich auch Gespräche über mehrere Tische hinweg ergeben können. Hier fühlen sich sowohl die Skifahrer, welche vor der Abfahrt einen frühen Kaffee genießen möchten, als auch Familien mit Kindern, Senioren und Geschäftsleute wohl. Ein Nachbar meinte letztens: „Ich liebe den Orient und hier habe ich ihn Zuhause gefunden.“ Andere finden es wunderbar, dass sie mit den Nachbarn nun nicht mehr nur auf der Straße sprechen können, sondern jetzt auch ein gemütliches Plätzchen für einen Ratsch haben. Auch englischsprachige Gesprächsrunden durfte ich dort bereits erleben.

Es ist also für Jeden etwas dabei – probieren Sie es selbst aus…!

 

The Culinary Art Café
Caroline Yazkan-Dobiey und Amir Yazkan
Bayrischzeller Straße 3a
83727 Schliersee-Neuhaus
Telefon: 08026 6079692

Öffnungszeiten:
Täglich von 7:00-18:00 Uhr
Mittwoch ist Ruhetag
Das „2. Wohnzimmer“ kann auch nach 18:00 Uhr für private Feiern reserviert werden!

 

 

https://www.facebook.com/events/1006926336178100/

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Café-Wirtshaus Brunnhof – der Windbeutel-Geheimtipp im Josefstal

Der goldene Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite. Die Sonne strahlt, und die bunten Blätter der großen Buche im Garten vor dem Café-Wirtshaus Brunnhof rascheln im Wind. Im Sommer muss es einfach herrlich sein, im Schatten des riesigen Baumes zu Mittag zu essen oder einen Kaffee und ein Stück Kuchen zu genießen. Trotz der Sonne ist es um diese Uhrzeit noch ein bisschen zu kühl, um mich ins Freie zu setzen, und deshalb gehe ich hinein in die gemütliche Gaststube mit Kamin, wo mich Sabine und Nikolaus Gasteiger, die Wirtsleute, herzlich begrüßen. Im Hintergrund vernehme ich aus den Lautsprechern die zarten Klänge von Harfe, Gitarre, Hackbrett und Kontrabass – ein Volksmusikstückl, gespielt von der Probstbichl Musi mit Sabine Gasteiger an der Harfe und Nikolaus Gasteiger am Kontrabass.

Ich setze mich an einen der Holztische in der Nähe des Kamins. Nikolaus Gasteiger empfiehlt mir einen selbst gepressten „ATQ“. Ich stutze und schaue ihn fragend an. Lachend antwortet er mir: „Gell, jetz‘ wissen‘S ned, wos a ATQ is!“[1] Ich muss zugeben: Er hat recht. „Des is a Apfel-Trauben-Quitten-Saft, aus’m Obst, des do hinter‘m Haus wachst“[2], klärt er mich auf, während er mir ein Glas davon serviert. Der naturtrübe Saft, gespritzt mit etwas Wasser, schmeckt herrlich fruchtig, nicht zu süß und nicht zu säuerlich. Nikolaus Gasteiger erzählt mir, dass er und seine Frau Sabine großen Wert darauf legen, möglichst viele Produkte aus eigenem Anbau zu verwenden. Und so gibt es, saisonal wechselnd, zum Beispiel selbst gepressten Saft oder hausgemachte Sirups aus Holunderblüten, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Waldmeister oder Brennnessel, serviert als Schorle oder Spritz. Sabine Gasteiger fügt schmunzelnd hinzu: „Aber den Brennnessel-Sirup traut si ned a jeder probier’n.“[3]

Ich blättere durch die Speisekarte. Mehrere Windbeutel-Kreationen und etwa fünf bis acht verschiedene, von Sabine Gasteiger frisch zubereitete Kuchen und Torten stehen zur Auswahl. Da fällt mir die Wahl nicht ganz leicht. Passend zur Jahreszeit entscheide ich mich aber schließlich für eine heiße Schokolade und den Herbst-Windbeutel, gefüllt mit Apfelmus, Vanilleeis, Schlagrahm und Eierlikör und staune nicht schlecht über dessen Größe, als ihn mir Sabine Gasteiger an den Tisch bringt. Sobald der Winter im Josefstal Einzug hält, gibt es den Sahne-Windbeutel auch wieder mit heißer Kirsch-Zimt-Soße und Walnusseis ‒ und manchmal sogar als herzhafte Variante mit Gulasch. Es ist also nicht übertrieben, den Brunnhof als Windbeutel-Geheimtipp im Josefstal zu bezeichnen.

 

Aber nicht nur süße Kreationen stehen auf der Karte, sondern auch eine kleine, aber feine Auswahl an warmen Speisen, die Nikolaus Gasteiger gerne mit frischen Kräutern aus der Kräuterspirale im Garten verfeinert. Vor acht Jahren haben der Koch und die Konditorin den Brunnhof in Josefstal übernommen, nachdem sie vorher bereits 22 Jahre das Café Kögl in Fischhausen geführt haben. „Mia ham vui Stammgäste, de scho seit über 30 Jahr kemman und vorher a scho bei mei‘m Opa warn“[4], erzählt Sabine Gasteiger stolz. Der Brunnhof eignet sich mit dem großen Gastraum und dem gemütlichen Stüberl auch ganz wunderbar für Geburtstagsfeiern, Taufen oder andere Festlichkeiten und ist dank der Übernachtungsmöglichkeiten im ersten Stock ein ebenso idealer Ausgangspunkt für Wander- oder Skiurlaube.

 

 

Also, ab ins Josefstal! Die Familie Gasteiger freut sich auf Ihren Besuch!

 

 

Café-Wirtshaus Brunnhof
Aurachstraße 1
83727 Schliersee
Tel: 08026/7283

info@cafe-brunnhof.de

Öffnungszeiten:
11:00–18:00 Uhr, Di. und So. auch abends
Do. und Fr. Ruhetag (im Sommer nur Fr.)

 

[1] Gell, jetzt wissen Sie nicht, was ein ATQ ist!

[2] Das ist ein Apfel-Trauben-Quitten-Saft, aus dem Obst, das dort hinter dem Haus wächst.

[3] Aber nicht jeder traut sich, den Brennnessel-Sirup zu probieren.

[4] Wir haben viele Stammgäste, die schon seit über 30 Jahren kommen und vorher auch schon bei meinem Opa waren.

 

 

Kathrin Zott Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

Obere Firstalm am Spitzingsee: Neuer Glanz in uriger Berghütte

Das Knarzen der alten Balken beim Betreten, das Gefühl von uriger Hüttenatmosphäre und die Seele der Oberen Firstalm wollte Marcus Votteler erhalten. Er ist froh, seinen ersten Gedanken – einen Neubau – verworfen zu haben.

Und das Ergebnis der fünfmonatigen Kernsanierung?

Aus 17 Zimmern mit 90 Betten sind 15 Zimmer mit 48 Betten geworden. So bleibt viel mehr Zeit für den Gast, und das ganze Haus ist auf dem neuesten Stand: neue Böden, neue Decken, ein neues Dach, neue Technik im ganzen Haus und eine neue Küche. Jedes der Zimmer ist mit einem modernen Bad, WLAN, Fernseher und Tablet ausgestattet. „Wie man es eben auf der Hütte erwartet“, lacht Marcus. Wer entschleunigen will, zieht einfach den Stecker. Doch das Tablet ist schon ganz praktisch, es liefert in der Früh die Zeitung, Wandertipps und Ausflüge, das Wetter, die Speisekarte des Hauses und natürlich auch das Schlierseer Online Magazin. Statt den „Massen“-Lagern unter dem Dach findet ihr jetzt zwei große Familienzimmer für je bis zu sechs Personen mit Bad und einer traumhaften Aussicht. Die Resonanz ist gigantisch. Letzte Woche fragte ein Gast nach Duschmarken, da konnte Marcus nur grinsen: „Schauen Sie sich das Zimmer erst mal an!“, hat er nur geantwortet. Am nächsten Morgen beim Frühstück entschuldigte sich dieser Gast bei Marcus: „Das mit den Duschmarken nehme ich zurück! Nie hätte ich gedacht, so ein schönes Zimmer zu bekommen.“

Mit einem Strahlen im Gesicht

„Die Gäste gehen mit einem Strahlen, die Begeisterung ist groß, so macht Arbeiten richtig Spaß“, erzählt mir Marcus. Die Sanierung hat viel Arbeit und viele Nerven gekostet, sich am Ende aber definitiv gelohnt. Unter der Woche kann er jetzt die Tagungen besser unterbringen, und am Wochenende bleiben mit der geringeren Bettenzahl einfach mehr Zeit und Komfort für den einzelnen Gast. Neben den beliebten Hüttenklassikern wie Spinatknödel und Kaiserschmarrn steht bei ihm auch ein veganes Gericht auf der Karte: „Paprika mit Couscous auf Tomatenragout“ – man muss auch auf einer Berghütte mit der Zeit gehen. Der Cappuccino schmeckt hervorragend. Den Kuchen liefert die regionale Bäckerei Gritscher aus Neuhaus. Im Gastraum haben etwa 200 Gäste Platz, die Terrasse fasst noch mal das Doppelte. Feiern, Tagungen, Hochzeiten – hier seid ihr bestens aufgehoben. Ein toller Ort für eine Auszeit. Einfach gemütlich entspannen oder durch unsere Schlierseer Berge wandern.

 

 

Und die Obere Firstalm ist nicht nur für Urlauber zu empfehlen. Hier möchte ich jetzt auch mal übernachten!

Mein ganz besonderer Tipp: Dieses Jahr an Silvester wird es nach 30 Jahren kein Menü mit Band und Reservierung geben. Die Obere Firstalm hat also für alle bis nach Mitternacht durchgehend in ganz lockerer Atmosphäre geöffnet. Optimal für einen zünftigen Rodelausflug ins neue Jahr.

 

Obere Firstalm

83727 Spitzingsee

Tel.: 08026/73 02

http://www.firstalm.de

 

 

Anreise: Mit dem Auto zum Spitzingsattel (gebührenpflichtiger Parkplatz) und dann in 45 Minuten zu Fuß über die für Autos gesperrte Forststraße zur Oberen Firstalm. Wer übernachtet, kann sein Gepäck nach Vereinbarung abholen lassen.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Beerig-fruchtige Zeiten in Schliersee

Schlierseer Sommer im Glas

Erntezeit ist Einmachzeit

Beerige Zeiten in Schliersee ‒ die schönste Erntezeit des Jahres. Jetzt im Hochsommer ist für mich ein Genuss der ganz besonderen Art.

Die Auswahl beginnt mit den Erdbeeren und dem Rhabarber. Mit den wilden Konsorten im Kräutergarten oder auch am Waldesrand kann die Ernte verfeinert werden, bevor sie im Glas oder eben in der Flasche konserviert wird.

Momentan bin ich sehr gut beschäftigt, da die Schlierseer Ernte heuer ganz besonders üppig ausfällt.  Die süßen Kirschen, mmmhhhh, eine ins Töpfchen, eine ins Kröpfchen. Ich kann es leider nicht lassen, bis der Bauch voll ist. Unsere Gäste hatten die beste Gaudi mit bis spät in die Nacht Kirschenessen. Wer kann den Kern am weitesten spucken? Wundert euch nicht, wenn im Biergarten der eine oder andere Kern des „Spuck-Wettbewerbs“ zu finden ist …

Die Kirschmarmelade ist fertig im Glas und wartet auf die Schleckermäuler und Genießer. Der Rest wurde für zukünftige Kuchen eingefroren oder eingeweckt.

 

 

Weiter geht’s mit den Johannisbeeren. Schwarze, weiße und rote ‒ auch hier bogen sich die Äste und warteten auf uns, um geerntet zu werden. Johannisbeerschorlen, verschiedene Marmeladen verfeinert mit dem Auszug unserer alten Rosensorte „Hansa“ ‒ ein Traum.  Die Tage sind lang und die Nächte kurz, um den Beerenberg zu schaffen. Aber es lohnt sich und macht riesig Spaß. Dabei denkt man gerne zurück an Omas Zeiten. Oft schliefen wir beim Abzupfen der Beeren ein. Es war und ist ja auch anstrengend und sehr meditativ.

Johannisbeeren ‒ da steckt Gesundheit drin

Die roten schmecken säuerlich, die weißen süßlich, und besonders die schwarzen haben einen ganz eigenen Geschmack und sehr viel Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Mehr Gesundheit aus der Heimat geht nicht. Vitamin C, Kalium, Eisen, Ballaststoffe und das rot färbende Anthocyan stärken das Immunsystem und bringen unseren Körper ins Gleichgewicht.

 

 

Zwischendrin, während der Ernte der Beeren, muss ja auch noch das Heu gemacht werden, damit die Tiere für den Winter auch ihren Vorrat haben. Hält das Wetter oder nicht ‒ es ist immer wieder spannend, und wir sind sehr erfreut, wenn die Ernte ohne Regen eingebracht werden kann.

Geschafft …

 

 

Jetzt sind auch die Himbeeren reif. Die Ernte geht weiter, die Marmeladenberge werden immer größer und die Gefriertruhe langsam voll.

Leuchtend rot und mit einem wunderbaren süßen Geschmack ‒ wer kann da widerstehen und nascht nicht gleich vom Himbeerstrauch? Die Himbeere hat ganz besonders viel Provitamin A und B sowie Vitamin C. Auch Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium stecken in den roten Lieferanten.

 

Mein Lieblingsrezept:

Himbeer-Heidelbeer-Joghurt-Dessert

Zutaten für 4‒6 Personen

250 g Bio-Joghurt natur

100 g Cristallino-Zucker

Saft einer Bio-Zitrone

250 g frische Himbeeren oder Heidelbeeren aus dem Garten

250 g Sahne

Baiserstücke

Joghurt mit Cristallino-Zucker und Zitronensaft verrühren

Sahne steif schlagen

Kleine Dessertschüsseln bereitstellen, schichtweise Joghurtcreme, frische Früchte, Baiserstücke und Sahne einfüllen und kühl stellen oder gleich genießen. Mmmmhhhhh …

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Minigolf ‒ der Jahrzehnte überdauernde Trendsport für Jung und Alt

Schon als Kind konnte ich an keinem Minigolfplatz vorbeigehen, ohne meine Eltern zu überreden, dort mit mir eine Runde zu spielen. Und auch heute noch hat das Minigolfspiel für mich einen ganz besonderen Reiz. Und für viele andere Menschen, ganz egal, welcher Altersklasse sie angehören, anscheinend auch …

 

Wissenswertes zum Minigolf:

„Als Geschicklichkeitsspiel gehört Minigolf zu den Präzisionssportarten und zugleich zu den Ballsportarten.

Minigolf im engeren Sinne bezeichnet jene Variante, die auf genormten Anlagen nach dem System des Schweizer Gartenarchitekten Paul Bongni gespielt wird. Die 18 Bahnen sind je 12 m lang und 1,25 m breit, mit Ausnahme der ca. 25 m langen Weitschlag-Bahn. 

Am 19. März 1954 wurde in Ascona am Lago Maggiore die erste genormte Minigolf-Anlage nach Plänen des Schweizer Gartenarchitekten Paul Bongni eröffnet. […] Seit 1991 werden alle zwei Jahre Minigolf-Weltmeisterschaften durchgeführt.“

(https://de.wikipedia.org/wiki/Minigolf)

 

Den Minigolfplatz in Schliersee hat Gregor Weidner seit Ende April gepachtet. Er führt ihn zusammen mit der sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindenden Seebar.

Die 18 Minigolfbahnen sind frisch saniert und instand gesetzt. Die Pisten sind aus Beton und durch Flacheisen begrenzt. Außerdem wurde die gesamte Anlage gelichtet, und das Gelände besticht nun durch seine Weitläufigkeit und natürlich die idyllische Lage direkt gegenüber dem Schliersee. Es gibt Verweiloasen mit Gartenbänken, geschnitzten Sitzen aus einem Baumstamm und sogar einen Hängesessel, in dem man nicht nur die Beine, sondern auch die Seele baumeln lassen kann.

 

Wunderbar für die kleinen und großen Sportler ist der Kioskbetrieb mit ca. 35 schattigen Sitzplätzen. Besonders gut sind der Cappuccino und das original italienische Eis der Firma AnticA Gelateria del Corso. Außerdem gibt es für den kleinen Hunger zwischendurch verschiedene Brotzeiten mit Weißwürsten, Wienern, Debrezinern, selbst belegten Wurstsemmeln und weiteren kleinen Snacks. Am Wochenende wird frischer Kuchen serviert. Und für die ganz Kleinen gibt es natürlich auch ein Stangerleis.

Geöffnet ist die Anlage von 10:00 Uhr bis zum Sonnenuntergang gegen 21:00 Uhr.

Für Gruppen gibt es spezielle Angebote mit Ermäßigungen. Geburtstagsfeiern und andere Gruppen-Events können organisiert werden. Dazu wird um eine rechtzeitige Reservierung gebeten.

 

Gregor ist jederzeit offen für Ideen und Anregungen, um sein Angebot für Kinder und Familien noch zu optimieren. Außerdem würde er sich über Sponsoren für beispielsweise Kinderspielgeräte und Gartenbänke sehr freuen.

 

Mir gefällt der Minigolfplatz ausgesprochen gut. Er bietet Spiel und Spaß und ist außerdem ein perfekter Rückzugsort, um dem hektischen Alltag zu entfliehen. Auch das gemütliche Beisammensein mit Familie und Freunden ist hier wunderbar möglich.

 

 

Mini-Golfplatz Schliersee
Gregor Weidner
Seestraße in 83727 Schliersee

www.minigolf-schliersee.de

Öffnungszeiten: täglich von 10:00 Uhr bis Sonnenuntergang; bei Regen geschossen

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Start in die Almsaison 2018

Auf den Bergen liegt noch ‒ beziehungsweise wieder ‒ reichlich Schnee, und unten im Tal stehen erst seit Kurzem die Kühe und Kalbinnen auf den satten grünen Wiesen.

Dennoch kommen viele Leute bei uns in der Gäste-Information vorbei und fragen nach, ob schon Hütten/Almen geöffnet haben. Mit dem Start der Wandersaison im Mai ist dies eine der am meisten gestellten Fragen, die wir natürlich gerne beantworten.

Hier in der Schlierseer Region haben um diese Zeit – die Almsaison hat noch nicht begonnen – nur die Hütten auf, die zum Teil ganzjährig geöffnet haben. Bitte immer vor der Wanderung auf der Homepage der Hütte nachschauen, ob auch geöffnet ist, bzw. einfach dort anrufen (ohne Gewähr auf Vollständigkeit):

Mit Beginn der Almsaison, das heißt, wenn das Vieh auf die Almen aufgetrieben worden ist, öffnen weitere kleine Hütten. Der Almauftrieb findet meist von Mitte/Ende Mai bis Mitte Juni statt. Ein genaues Datum gibt es nicht, die Bauern treiben einzeln auf, je nach Vegetationszustand auf der Alm. Die Tiere verbringen dann den ganzen Sommer auf der Alm und werden gegen Mitte/Ende September bis Anfang/Mitte Oktober abgetrieben. Solange das Vieh auf der Alm ist, solange haben auch diese Almen/Hütten auf und bewirten mit einfachen Speisen, Brotzeiten, eventuell mit selbstgemachtem Kuchen oder manchmal auch nur mit Getränken die vorbeikommenden Wanderer und Mountainbiker. Einige Almen sind reine Hütealmen und bewirten überhaupt nicht.

Ohne Gewähr auf Vollständigkeit hier ein kurzer Überblick der nur während der Almsaison bewirtschafteten Almen in den Schlierseer Bergen:

  • Brecherspitz: Anklalm, Ehardalm, Freudenreichalm
  • Tufttal/Bodenschneid: Krainsbergeralm, Raineralm,
  • Jägerkamp: Jagabauernalm
  • Prinzenweg/Richtung Tegernsee: Kreuzbergalm

Nachdem Wandern die mit Abstand beliebteste Aktivität in den Oberbayerischen Alpen ist, hat das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einen kleinen Ratgeber über das richtige Verhalten im Umgang mit Weidetieren auf der Alm herausgegeben. Sie können sich diese wichtige Informationsbroschüre hier als PDF herunterladen.

In der Gäste-Information Schliersee in der Vitalwelt, Perfallstr. 4, 83727 Schliersee, liegen zudem verschiedene Publikationen zu Hüttentouren und Wanderungen in unseren schönen Bergen aus. Ein paar sind kostenlos, andere sind kostenpflichtig.

Schauen Sie einfach bei uns vorbei, wir beraten Sie gerne und versorgen Sie mit wichtigen Informationen zu Ihren geplanten Unternehmungen. Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen schon jetzt schöne, erlebnisreiche Wandertage mit genussreichen Hüttenbesuchen.

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Närrische Tage in Schliersee – Faschingspartys für Kinder und Erwachsene

Dieses Jahr ist der Fasching nur kurz, am 14. Februar ist bereits alles wieder vorbei. Daher heißt es jetzt kräftig feiern auf einer oder sogar mehreren der vielen verschiedenen Faschingsfeiern in Schliersee und Spitzingsee. Da ist sicherlich für jeden etwas dabei.

Faschingstermine in Schliersee:

31.01.2018 14:30 Uhr – offen Seniorennachmittag Kaffeekranzl im Pfarrheim Schliersee, Lautererstraße 1 mit einem Auftritt der Crachia Hausham. Wenn Sie abgeholt werden wollen, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro unter 08026 6578.

04.02.2018 14:00 Uhr – 17:00 Uhr Kinderfasching mit dem Motto „Auf in den Dschungel“ im Forum der Vitalwelt Schliersee mit einem Auftritt der Prinzengarde und der Tanzgruppe Butterflies.
Es gibt Kaffee und Kuchen sowie kunterbunte Cocktails. Der Eintritt beträgt für Kinder 1 € und für Erwachsene 2 €.

07.02.2018 14:30 Uhr – offen Faschingskranzl „A narrische Zeit“ im Pfarrzentrum St. Josef in Neuhaus, Josefstalerstraße 2 mit musikalischer Begleitung von Peter Dopfer. Der Eintritt beträgt 3 € inklusive Kaffee und Kuchen. Bitte melden Sie sich telefonisch unter 08026 1821 an.

11.02.2018 10:00 Uhr – 17:00 Uhr  Faschingsgaudi auf der Unteren Firstalm im Skigebiet Spitzingsee. Ein lustiges, buntes Faschingstreiben mit fantasievollen Kostümen rund um die Alm.

12.02.2018 14:30 Uhr – 17:00 Uhr  Kinderfasching St. Sixtus Schliersee in der Lautererstraße 1 mit den Gardemäusen der Crachia Hausham und tollen Überraschungen. Der Eintritt beträgt 1 € für Groß und Klein.

12.02.2018 Rosenmontag Party im Karma Bavaria in Schliersee, Kirchbichlweg 18 Ab 17 Uhr mit Kinderschminken und DJ Johnny aus Rosenheim. Kommen Sie während der Faschingszeit verkleidet in die Wolpertinger Bar und Sie erhalten einen Shot auf´s Haus.

13.02.2018 15:00 Uhr – offen Faschingskranzl des Katholischen Frauenbundes im Café Jennerwein in Schliersee, Bahnhofstraße 11a.

 

 

Ich wünsche Ihnen eine tolle närrische Zeit im bayerischen Oberland. Genießen Sie einfach ein paar unbeschwerte Tage!

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.