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Weihnachtszauber-Premiere von „Die Landarztpraxis“ in Schliersee

Am Freitag veranstaltete Sat.1 erneut eine Fan-Premiere von Die Landarztpraxis in Schliersee. Die Serie spielt zwar im fiktiven Wiesenkirchen am Schliersee, gefeiert wurde die vierte Staffel aber ganz real hier vor Ort, zusammen mit Schauspielern, Presse und rund 150 Fans.

Los ging es am Christkindlmarkt zwischen dem Schlierseer Bauerntheater und dem Hotel Terofal. Der Glühwein wurde in original Landarztpraxis-Bechern ausgeschenkt, ein Feuer brannte, die Schlierseer Blasmusik spielte, das Bauerntheater leuchtete und der Schnee und die dekorierten Hütten sorgten für Weihnachtsstimmung. Es war frostig kalt. Perfekt für eine Weihnachtszauber-Premiere. Um mich herum Fotografen, Kamerateams, Fans mit Autogrammkarten und Handys für Selfies. Die Stimmung war lebhaft, aber entspannt. Die Dankbarkeit, dass das Team hier in Schliersee drehen darf, war die ganze Zeit zu spüren.

Die Bergretter aus der Serie überreichten zwei Vertretern der echten Schlierseer Bergwacht einen Scheck über tausend Euro. „Herzlichen Dank dafür. Die Spende hilft uns dabei, unsere Ausrüstung zu erhalten und wichtige Anschaffungen zu tätigen“, schreibt die Schlierseer Bergwacht auf Facebook.

Im Schlierseer Bauerntheater wurden nach dem Weihnachtszauber-Empfang die ersten beiden Folgen der neuen Staffel gezeigt. Zwischen den Filmvorführungen holte Pressechef Christoph Körfer verschiedene Schauspieler auf die Bühne und sprach mit ihnen über ihre Rollen und den Alltag am Set. Auch die neuen Gesichter waren dabei: Juliane Fisch und Ben Braun, die in der vierten Staffel zur Landarztpraxis stoßen.

Ich nutzte die Gelegenheit und sprach mit dem Bürgermeister von Wiesenkirchen, Georg Kroiß, mit Dr. Alexandra Seeberger Kroiß und den Marino Geschwistern. Eins steht fest: Alle waren superfreundlich. Nicht nur die Schauspieler, sondern das ganze Team. Das machte richtig Spaß und ist begeisternd. Und alle haben gesagt, wie sehr sie sich freuen, in Schliersee zu sein.

Ein besonderer Moment gehörte Andreas Killing aus dem Sat.1-Frühstücksfernsehen. Er sagte auf der Bühne: „Wenn du etwas wirklich magst, dann ist das ein besonderer Abend und das eint ja alle Fans hier heute Abend.“ Dann bat er Senderchef Marc Rasmus und Christoph Körfer um einen Gastauftritt in der neuen Staffel. Wir werden sehen, ob er das Casting als Patient dann tatsächlich besteht.

Die vierte Staffel Die Landarztpraxis startet am 5. Januar 2026 in Sat.1. Etwas vorher kannst du sie schon auf Joyn streamen. Die Serie das ganze Jahr durchgehend, geplant sind 240 Folgen.

Wenn du in Schliersee bist, kannst du einige der Drehorte besuchen, zum Beispiel am Schlierseeufer, die monte mare-Terrasse (kostet Eintritt, da sie zur Sauna gehört) oder die Valepp im Spitzinggebiet. Den Gasthof „Die Alte Post“, den Dorfplatz und die Praxisräume findest du allerdings nicht bei uns. Diese Motive liegen auf einem Filmgelände bei Köln. Das echte Schlierseer Lebensgefühl findest du dafür bei uns vor Ort – in Schliersee!

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Von Dezember bis April: Fondue Stub’n der Fischerei Schliersee

Diesen Winter eröffnet in Schliersee vorübergehend ein Pop-up-Restaurant: die Fondue Stub’n der Fischerei Schliersee in den Stuben des über 500 Jahre alten historischen Kirchbäck-Hauses im Herzen von Schliersee.

Die Idee dafür gab Annelise Ammann, die über fünfzig Jahre in diesem Haus lebte und im Sommer mit 98 Jahren verstorben ist. „Sie liebte Fondue und wünschte es sich zu jedem Anlass“, sagt Lukas Müller, Geschäftsführer der Fischerei Schliersee. Diese Begeisterung hat den Anstoß gegeben, im Winter eine Fondue Stub’n zu eröffnen, die ihrer Erinnerung gewidmet ist, erzählt er. Wer an den Tischen in einer der gemütlichen, geschichtsträchtigen Stuben sitzt und den dampfenden Fonduetopf vor sich hat, spürt ein bisschen von der Wärme, die Annelise Ammann in dieses Haus gebracht hat.

Lukas legt größten Wert auf Qualität und Regionalität. Die Fische kommen aus den eigenen Quellwasserweihern seiner Fischerei. Das Fleisch stammt von der Metzgerei Linderer aus Bayrischzell und immer wieder steht auch Wild aus der Region auf der Karte. Das Brot liefert die Bäckerei Zanger aus Schliersee.

Die Fischer-Jungs bieten verschiedene Varianten wie Käsefondue, Fleischfondue und ein Fischfondue an. Als Beilagen stehen Rosmarinkartoffeln, Salat und Gemüse zur Auswahl. Dazu gibt es feine Vorspeisen wie Pulposalat oder Beef Tatar und auch Nachspeisen wie Schokomousse oder Sorbet, die den Abend abrunden.

Geöffnet ist die Fondue Stub’n der Fischerei Schliersee von Dezember bis April, jeweils von Donnerstag bis Sonntag ab 17:00 Uhr. Dich erwartet hervorragendes Essen, ausgewählte Weine, eine gemütliche Atmosphäre in den urigen Stuben und dazu eine lässige Winterstimmung, wie du sie von der Fischerei gewohnt bist.

Du solltest unbedingt reservieren, die Nachfrage ist bereits vor der Eröffnung am 4. Dezember 2025 sehr groß. Die Fischer-Jungs rund um Lukas und seinen Restaurantleiter Felix mit Team freuen sich auf dich!

Fondue-Stub’n
Dezember 2025 bis April 2026
Donnerstag bis Sonntag 17:00 bis 0:00 Uhr
Reservierungen unter 08026 / 9247778

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Glanzvolle Weihnachtszeit: Schlierseer Weihnachtszauber

Ich bin schon seit drei Wochen für den Schlierseer Online Adventskalender unterwegs, also in Weihnachtsstimmung. Vergangene Woche bin ich mit Simon von der Gäste-Information durch Schliersee gegangen. Er erzählt dir, was in Schliersee in der Vorweihnachtszeit so los ist.

Zufällig treffen wir Gärtner-Chef Reiner und er ruft mir nach. „Um 13:00 Uhr stellen wir den Christbaum auf dem Kirchbichl auf, wenn du Lust hast!“ Da bin ich natürlich dabei. Der Baumstamm wird passend zugesägt und mit Hilfe eines kleinen Krans und Peter Sprenger von den Gärtnern aufgestellt. Hast du den Baum schon gesehen? Er ist wirklich wunderschön heuer. Die Beleuchtung soll am Freitag vor dem ersten Adventswochenende starten. Auch das Rathaus, Bauerntheater und das Heimatmuseum werden wie gewohnt illuminiert und der bereits gefallene Schnee soll laut Wetterbericht erstmal bleiben. Man könnte sagen, wir sind perfekt vorbereitet für den ersten Advent.

Die Nachbarschaftshilfe Schliersee veranstaltet am 28. und 29. November in ihrer Geschäftsstelle einen kleinen Christkindlmarkt. Es duftet nach Glühwein und Platzerl und du kannst kleine Geschenke entdecken, die von Herzen kommen. Viele Schlierseer Geschäftsleute spenden Kleinigkeiten, die du hier erwerben kannst. Der Erlös geht an die Nachbarschaftshilfe. Du solltest keinen Christkindlmarkt erwarten, es ist nur ein kleiner Raum, aber der Empfang umso herzlicher. Ein paar Stände des Christkindlmarkts am Terofal haben auch am Freitag zur Premiere der Landarztpraxis bereits geöffnet. Richtig los geht’s am Samstag. Zwischen Gegrilltem, Glühwein, verschiedenen Ständen mit Handgemachtem und Geschenken fühlt sich der Start in die Adventszeit einfach richtig an. Live-Musik von Hoamatbeat und der Schlierseer Blasmusik und der Besuch des Nikolaus machen den Christkindlmarkt zu einem Ort, an dem man gern verweilt. Gleichzeitig veranstaltet der Frauenbund den kleinen Adventsmarkt des Katholischen Frauenbundes im Pfarrheim. Wie bei der Nachbarschaftshilfe dreht es sich mehr, um selbstgebackene Köstlichkeiten und das Treffen auf einen Ratsch in ganz kleinem Rahmen.

Am 1. Dezember startet der Schliersee Online-Adventskalender.
Jeden Tag öffnet sich im Schliersee Magazin, auf YouTube, auf Facebook und auf Instagram ein Reel mit Geschichten aus Schliersee. Ich stelle euch Geschäfte und Veranstaltungen vor.

Schlierseer Adventskalender 2025 – Schliersee Magazin

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Schneeschuhwanderung am Spitzingsee

Die aktuellen Bedingungen sind hervorragend für eine gemütliche Schneeschuhtour am Spitzing.

Wer keine eigene Ausrüstung hat kann sich was ausleihen. Sport Berauer in Schliersee vermietet Schneeschuhe + Stöcke für 15€/Tag (www.sport-berauer.de), sowie Martina Loch an der Stümpfling Bahnstation für 20€/Tag (snowcamp-martina-loch.de).

Viel mehr braucht es auch nicht. Mit normalem, festem Schuhwerk kann man die Schneeschuhe anziehen. Es empfiehlt sich Handschuhe zu tragen und atmungsaktive Kleidung, denn man kommt durchaus ins Schwitzen in Bewegung.

Die Valepp eignet sich bestens für erste Erfahrungen mit Schneeschuhen. Das Gelände ist nicht zu steil und man hat einen guten Überblick. Hier kann man dann seinen eigenen Weg durchs Almen Gebiet spuren. Man sollte jedoch aufpassen, dass man die Langlaufloipen nicht zertrampelt.

Bevor man auf Tour geht, sollte man, wie bei vielen anderen Wintersportarten auch, zuerst einen Blick auf den Wetterbericht und den Lawinenlagebericht werfen. Wer abseits von offiziellen Wegen läuft muss eigenverantwortlich eine sichere Route wählen, bei der man keiner Lawinengefahr ausgesetzt ist. Die Route sollte Wald-Wild Schongebiete, berücksichtigen und im Winter gesperrte Wege meiden.

Als Einkehr eignet sich das Blecksteinhaus, eine bewirtschaftete Alpenvereinshütte. Hier bekommt man gute bayrische Küche aus regionalen Produkten (www.blecksteinhaus.com). Am besten vorher kurz informieren, ob sie geöffnet hat. Alternativ steht die Albert Link Hütte als Einkehrmöglichkeit in der Valepp. Auch hier gibt’s täglich außer Montag (Ruhetag) bis 17 Uhr gutes Essen (Albert-Link-Hütte Spitzingssee bewirtschaftet Schliersee Alpenverein München & Oberland – Alpenverein München & Oberland).

Wer erst einmal mit einem Guide gehen möchte, kann sich einer Gruppe anschließen. Die Gästeinformation bietet geführte Schneeschuhwanderungen an.

Informiere dich vor Ort oder wirf einen Blick in den Veranstaltungskalender.

Rotwild hautnah erleben: Schaufütterung am Wintergatter Spitzingsee

Hast du schon einmal Rotwild in freier Wildbahn beobachtet? Wenn nicht, dann solltest du dir die Schaufütterung am Wintergatter Spitzingsee nicht entgehen lassen. Hier kannst du die majestätischen Hirsche ganz aus der Nähe sehen.

Die Schaufütterungen finden heuer immer samstags und sonntags sowie in den bayerischen Faschingsferien täglich ab 15:30 Uhr statt. Der Weg dauert etwa 20 Minuten vom Spitzingsee aus. Folge einfach der für Autos gesperrten Straße in die Valepp in Richtung Blecksteinhaus bis zum Wintergatter. Die letzten Meter (etwa fünf Minuten) sind steil und können bei Schnee oder Eis rutschig sein, festes Schuhwerk ist daher ein Muss. Wenn die Tür geöffnet ist, kannst du selbstständig zur Beobachtungshütte hinaufgehen.

Warum das Wintergatter so wichtig ist

Du kannst hier nicht nur Wildtiere beobachten. Das Wintergatter erfüllt in erster Linie eine wichtige Aufgabe: Es schützt den Bergwald vor Verbiss und sichert gleichzeitig das Überleben des Rotwilds in der harten Winterzeit. Förster Engelbert Holzner erklärt vor Ort anschaulich, was und wie gefüttert wird. Täglich bringt er Heu und Heusilage aus der Region – natürlich alles biologisch. Interessant zu wissen ist, dass gegen Ende des Winters eine spezielle Mischung aus Maissilage, Apfeltrester, Gärheu und Zuckerrüben gefüttert wird, um die Tiere an der Fütterung zu halten und den jungen Baumtrieben eine Chance zu geben. Der Forstbetrieb Schliersee betreut zehn Fütterungen. Eine Schaufütterung findest du bei uns nur hier in der Valepp.

Ein wunderschönes Erlebnis

Bei meinem Besuch am Wochenende war es fast frühlingshaft – Föhnwind und schneefreie Straßen. Nur der letzte Abschnitt zur Beobachtungshütte war schneebedeckt. Förster Engelbert Holzner hatte bereits die Futtertröge gefüllt, und wir warteten gespannt in der kleinen Hütte. Plötzlich tauchte das erste Rotwild auf – vorsichtig, fast lautlos. Das begeisterte nicht nur die Kinder. Ein Besuch dort ist immer wieder ein Erlebnis. Denk daran, dich ruhig zu verhalten, damit du die Tiere nicht verschreckst. Bei kalten Temperaturen macht eine Decke oder ein Sitzkissen das Warten angenehmer und ein Fernglas hilft dir, die Hirsche genauer zu beobachten.

Danke an Engelbert Holzner und den Forstbetrieb Schliersee für den Einblick in eure Arbeit!

Bayerische Staatsforsten | Auf der Pirsch nach Hirsch: Schaufütterung von Rotwild am Spitzingsee

Parkplatz-Tipp: Der Parkplatz an der Kirche am Spitzingsee der Gemeinde Schliersee kostet nur 1 Euro pro Stunde. (Stand Januar 2025)

 

Die Sternsinger in Schliersee

Vom 02. bis 05. Januar 2025 ziehen die Sternsinger durch Schliersee und bringen den Segen für das neue Jahr in die Häuser. Dieses Jahr durfte ich Emma, Sara und Vali begleiten, die von „Stern“ Flori unterstützt wurden. Mit ihrer herzlichen und offenen Art haben die Kinder nicht nur die Menschen, die sie besuchten, begeistert, sondern auch mich liebevoll in ihre Gruppe aufgenommen. Danke, dass ich euch begleiten durfte!

Hoch hinaus

Für uns ging es gestern zuerst auf die Schliersbergalm. Mit der Gondel fuhren wir hinauf, wo uns Ingo Bauer, der Geschäftsführer der Schliersbergalm, herzlich empfing. Emma, Sara und Vali überbrachten den traditionellen Segen. Auch die Gondel wurde gesegnet. Ingo Bauer brachte den neuen Aufkleber „20 C+M+B 25“ stolz am Maschinenraum an und freute sich sehr über den Besuch. „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“ – wird die Gäste der Schliersbergalm im neuen Jahr willkommen heißen. Vielleicht entdeckt ihr den Aufkleber bei eurem nächsten Besuch!

Spenden für Kinder in Not

Von der Schliersbergalm ging es zu Fuß zurück ins Tal, auch zu abgelegenen Häusern im Wald, die die Sternsinger normalerweise nur selten erreichen. Gerade dort wurden wir besonders herzlich empfangen. Anschließend arbeiteten sich die Sternsinger langsam den Dekan-Maier-Weg hinunter. Sie sammeln Spenden für Projekte des Kindermissionswerks, das notleidenden Kindern in über 100 Ländern hilft. In diesem Jahr stehen die Kinderrechte der UN-Kinderrechtskonvention im Fokus: das Recht auf Essen, Bildung, Gesundheit, Mitbestimmung und Freizeit. Modellprojekte unterstützen Kinder in Kenia und Kolumbien.

Gerne kannst auch du dich an der Spendenaktion beteiligen:

Kath. Kirchenstiftung Schliersee

IBAN: DE88 7509 0300 0002 1078 05

Stichwort: „Sternsinger“

Die Vorbereitung mit Proben wurde von Diakon Joachim Baumann organisiert. Mit viel Geduld und Engagement sorgt er dafür, dass die Kinder perfekt auf ihre Aufgabe vorbereitet sind. Am 1. Januar 2025 fand in der St. Sixtus Kircher ein festlicher Gottesdienst mit der Aussendung der Sternsinger statt. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst vom Kammerorchester St. Sixtus und den Solistinnen Barbara Pischetsrieder und Ursula Bommer. Danke für die wunderbare Musik in der Kirche, die dem Gottesdienst eine ganz besondere, feierliche Stimmung verlieh.

Ich bin dankbar, dass ich die Sternsinger heuer begleiten durfte und wünsche allen ein gesegnetes neues Jahr!

Start in die Wintersaison 2024/2025 – Alpenbahnen Spitzingsee

Seit gestern sind die Alpenbahnen Spitzingsee wieder in Betrieb, und heute, am Samstag, ist auf den Pisten schon einiges los. Auf der Fahrt mit der Stümpfling-Sesselbahn komme ich mit Andi und seinen beiden Töchtern ins Gespräch. Voller Freude erzählen sie von ihrem ersten Skitag: „Bärig geht’s!“, meint Andi mit einem Lächeln, während die Mädchen ihm begeistert zustimmen. Oben an der Jagahütt’n treffe ich Antonia Asenstorfer, Geschäftsführerin der Alpenbahnen Spitzingsee. Sie ist mit ihrem Snowboard unterwegs und sichtlich begeistert vom gelungenen Start in die Saison. „Das Team hat ganze Arbeit geleistet, die Pisten sind super präpariert“, sagt sie und hofft, dass bald wieder schneit, damit noch mehr Anlagen im Skigebiet in Betrieb genommen werden können.

Aktuelle Informationen findest du unter Alpenbahnen Spitzingsee.

Ein Ausblick auf die kommende Saison

Penzberger Perchten – Mystik trifft Tradition

Am 22. Dezember 2024 ab 14:00 Uhr sorgen die Penzberger Beaschdn an der Jagahütt’n für Aufsehen. Ihre wilden Tänze und kunstvollen Masken inmitten lodernder Flammen sind ein Spektakel, das niemand verpassen sollte.

DSV aktiv Safety Day – Sicher auf der Piste

Am 25. Januar 2025 von 10:00 bis 15:00 Uhr dreht sich alles um Technik und Sicherheit. Ob Bremsen, Ausweichen oder Lawinensicherheit – an verschiedenen Stationen gibt’s wertvolle Tipps von den DSV-Profis. Die Teilnahme ist mit gültigem Skipass kostenlos.

Burton Mystery Series – Community und Snowboard-Kultur

Am 8. Februar 2025 macht die Burton Mystery Series Halt am Spitzingsee. Banked-Slalom, BBQ, Après-Ski und Demos von Profi-Snowboardern sorgen für unvergessliche Momente – egal, ob für Anfänger oder für Fortgeschrittene.

Burning Boots Snowboard Contest – Action pur

Vom 21. bis 23. Februar 2025 wird der Osthanglift zum Zentrum der deutschen Snowboard-Szene. Der Burning Boots Banked Slalom verspricht spektakuläre Läufe und eine einzigartige Festival-Atmosphäre.

Shred Kids Camp – Spaß für junge Wintersportler

Vom 5. bis 8. März 2025 können Kinder, die sicher Lift und auf blauen Pisten fahren, beim Shred Kids Camp dabei sein. Die Snowboard- und Freeski-Coaches bringen Spaß und Fortschritt – für strahlende Gesichter ist gesorgt.

Alles im Blick: Die neue Webcam vom Rosskopf

Kennst du schon die neue Webcam am Rosskopf? Sie liefert gestochen scharfe Live-Bilder und zeigt das Panorama des Skigebiets in Echtzeit. Perfekt, um von zu Hause aus die Pistenbedingungen zu checken!

 

 

Wildschutzgebiet im Rotwandgebiet

Birkhühner: Warum das Wildschutzgebiet im Rotwandgebiet so wichtig ist

Ich treffe mich mit Naturschutz-Ranger Alexander Römer im Rotwandgebiet. Es ist ein wunderschöner Tag und der Schnee der letzten Tage hat die Landschaft in eine malerische Winterkulisse verwandelt. Heute hat Alex eine präparierte Birkhenne und einen Birkhahn dabei. Die beiden Vögel ziehen sofort die Blicke auf sich, genau das mag er. „Man schützt nur, was man auch kennt!“, sagt Alex mit einem Lächeln.

Die Birkhühner brauchen im Winter dringend Ruhe

„In der Vogelwelt sind die Männchen immer die auffälligen Schönheiten – so wie der Birkhahn mit seinem glänzenden Schwarz und dem leierförmigen Schwanz. Die Schlausten sind aber die Hennen, gut getarnt und unscheinbar“, erzählt er. „Das ist natürlich nur bei den Vögeln so“, fügt er schmunzelnd hinzu.

Doch was Birkhenne und Birkhahn im Winter gleichermaßen dringend brauchen, ist absolute Ruhe. Die Tiere haben es schwer genug. Bei Kälte und Schnee finden sie nur Nadeln als Nahrung, reine Zellulose. Das liefert kaum Energie. Jede Störung durch uns Menschen bedeutet zusätzlichen Stress und einen Energieverlust, den sie sich nicht leisten können. Die Konsequenzen sind gravierend: Das Birkhuhn ist bedroht, und es gibt nur noch wenige Exemplare bei uns.

Wildschutzgebiet im Rotwandgebiet: Betretungsverbot zwischen 1. Dezember und 14. Juli

Deshalb wurde das Wildschutzgebiet im Rotwandgebiet eingerichtet. Vom 1. Dezember bis 14. Juli ist das Betreten bestimmter Bereiche verboten. „Es geht nicht darum, jemanden auszuschließen, sondern darum, diesen einzigartigen Lebensraum und seine Bewohner zu schützen“, erklärt Alex.

Wo gilt das Betretungsverbot?

Wer sich genauer informieren möchte, findet die Grenzen der Schutzgebiete online beim Landratsamt Miesbach oder in der alpenvereinaktiv-App. Du kannst dir detaillierte Karten auf der Webseite des Landratsamtes Miesbach anschauen WildschutzgebietRotwand / Landkreis Miesbach, aber um die Grenzen des Schutzgebiets im Gelände genau zu erkennen, empfiehlt Alex die App alpenvereinaktiv: Die alpenvereinaktiv App für iPhone und Android

Sie zeigt die Schutzgebiete und auch die Geltungszeiten. Zusammen mit der Standortfunktion kannst du genau ermitteln, wie du eventuell deine Route ändern musst, um nicht durch ein Wildschutzgebiet zu laufen oder zu fahren.

Alex appelliert an alle: Bitte haltet euch an die Regeln der Schutzzonen, damit diese beeindruckenden Vögel auch in Zukunft bei uns leben können. Mit dem richtigen Verhalten können wir alle dazu beitragen, die Natur zu bewahren und eine Balance zwischen Sport und Naturschutz zu schaffen.

Für alle Winter-Touren gilt: Ein Lawinenverschüttetensuchgerät, kurz: LVS-Gerät, eine Sonde und eine Schaufel gehören bei jeder Tour im freien Gelände in den Rucksack. Informiere dich vor der Tour über die Gefahren im Gelände. Wer sich ohne Kenntnisse ins freie Gelände wagt, geht ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Du bist für dich selbst verantwortlich.

 

 

Schongebiete und Schutzgebiete – wer kennt sich aus?

Vielleicht schon mal gehört, aber ganz klar sind diese Regelungen noch nicht?

Heute erklären uns Manfred Zink von der Münchner Sektion des Deutschen Alpenvereins und Alexander Römer, Naturschutz Ranger im Landkreis Miesbach, was es mit den Schutz- und Schongebieten auf sich hat und woran ich mich im Gelände besser halten sollte, damit auch noch unsere Nachkommen die Natur genießen können.

 

 

Neben den „freiwillig“ zu meidenden Wald-Wild-Schongebieten, die der Deutsche Alpenverein ausschreibt, gibt es inzwischen – ganz besonders im Rotwandgebiet – einige Bereiche, in denen bereits ein richtiges Betretungsverbot gilt. Wer in diesen Wildschutzzonen erwischt wird, muss mit Strafen rechnen. Hier schützt auch Unwissenheit vor Strafe nicht. Da kann es schon mal passieren, dass man Ranger Alexander Römer oder seinem Kollegen Andreas Köpferl über den Weg läuft, die dafür sorgen, dass die Betretungsverbote auch eingehalten werden.

Ziel von allem ist es, den Tieren einen ungestörten Lebensraum zum Überwintern zu ermöglichen und die Aufzucht der Jungtiere zu gewährleisten.

Der Zeitraum der Wildschutzgebiete gilt in der Regel vom 1.12. bis 14.7., dabei sind der Energiesparmodus sowie die Balz- und Brutzeit der Tiere berücksichtigt.

Großer Apell des DAV also, sich an die Schongebiete zu halten, sodass die Umweltbehörde nicht gezwungen ist, Maßnahmen im Rahmen von Betretungsverboten und somit Wildschutzgebieten zu ergreifen. Solange die Tiere eine Chance haben, zu überleben, müssen keine weiteren Schongebiete in Schutzgebiete umgewandelt werden.

Der DAV informiert online ausführlich über die ausgeschriebenen Zonen zum Schutz und Erhalt des Lebensraums von Wildtieren.

Wenn man also eine Tour plant, sollte man sich im Vorfeld informieren, wo diese Gebiete sind, und die Route entsprechend anpassen. Schon- und Schutzgebiete sind in den neueren Papierkarten des DAV eingezeichnet, aber auch digital bei Outdooractive und Alpenvereinaktiv zu finden, wenn man sie sich mit einem „Klick“ in der Legende anzeigen lässt.

 

 

Mehr zum Thema Wildschutzgebiet Rotwand: Wildschutzgebiet Rotwandgebiet – Alpenverein München & Oberland (alpenverein-muenchen-oberland.de)

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Rodelspaß unter dem Sternenhimmel: Nachtrodeln von der Oberen Firstalm

Wir haben gerade perfektes Winterwetter in Schliersee: Deshalb geht’s heute mal wieder zum Nachtrodeln am Spitzingsee. Wir parken auf dem kostenpflichtigen Parkplatz am Spitzingsattel. Das günstigste Ticket (5 Stunden) kostet 6 Euro. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Spitzingsee derzeit abends leider nicht zu erreichen.

 

 

Direkt vom Spitzingsattel führt die Forststraße hinauf zur Oberen Firstalm. Die angegebenen 45 Minuten erscheinen mir persönlich sehr sportlich. Je nach Schneebeschaffenheit und auch wenn du deinen Schlitten selbst hinaufziehst, kann der Aufstieg um einiges länger dauern. Heute liegt die gefühlte Temperatur bei -16 Grad und es ist echt frostig kalt. Aber die Forststraße geht stetig bergauf und schnell wird uns warm.

Das Gehen auf der Rodelstrecke erleichtern dir Grödel (Spikes für deine Wander-/Winterschuhe), und wenn du es noch bequemer magst, habe ich einen weiteren Tipp: Leih dir einfach einen Schlitten an der Oberen Firstalm (7 Euro) aus, dann musst du ihn nicht hinaufziehen!

 

Obacht geben

Es kommen dir Schlittenfahrer entgegen, da die Forststraße gleichzeitig Aufstiegsweg und Abfahrtsstrecke ist. Außerdem ist auch das Versorgungsfahrzeug der Oberen Firstalm immer wieder auf der Strecke unterwegs, beispielsweise um Leihrodel wieder nach oben zu bringen. Beachte die Ampelanlage, wenn du hinunterfährst.

 

Hüttenzauber in der Oberen Firstalm

Oben angekommen, sind wir selbstverständlich in der Oberen Firstalm eingekehrt und haben gemütlich zu Abend gegessen. „Griabige Hüttenatmosphäre“ ist garantiert. Die Auswahl an Hüttenschmankerl ist groß! Lass es dir schmecken. Warme Küche gibt es in der Oberen Firstalm von 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr.

 

Die Abfahrt hinunter ist eine Riesengaudi und dauert etwa zehn bis 15 Minuten. Die Strecke hat keine gefährlichen Kurven und es gibt keine extremen Steilstücke. Auch Kinder haben hier Spaß beim Rodeln.

Die Obere Firstalm ist täglich von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Die Rodelbahn ist täglich bis 22:30 Uhr beleuchtet. Das Benutzen der Rodelbahn ist auf eigene Gefahr. Für Rodelunfälle wird keine Haftung übernommen. Damit es erst gar nicht zu Rodelunfällen kommt, solltest du immer bremsbereit sein. Falls du stürzt, mach die Bahn bitte gleich wieder frei. Obwohl die Rodelbahn gut beleuchtet ist, empfiehlt es sich, eine Stirnlampe dabeizuhaben, um von anderen Rodlern oder Spaziergängern besser gesehen zu werden. Warme Kleidung, Handschuhe, Mütze, feste Schuhe und ein Helm sollten selbstverständlich sein.

Viel Spaß!!!

 

 

Aktuelle Informationen findest du unter: https://mondscheinrodeln.de/

 

 

 

[tourim-redakteur]