Beiträge

Die 32. Auflage des Sixtus ALPENTRIATHLON Schliersee steht in den Startlöchern.

Am Sonntag, 21. Juli, geht’s los. Um 12 Uhr fällt der Startschuss für die 32. Auflage des Sixtus Alpentriathlon Schliersee über die Olympische Distanz im Kurpark Schliersee für die erste Welle. Traditionell mit einem Kanonenschuss. Um 12.07 Uhr geht die zweite Welle ins Wasser, um 12.15 Uhr die dritte Welle. Sportlich im Blickpunkt stehen die beiden Sieger der vergangenen drei Jahre. Sebastian Neef dominierte 2016 und 2018, Niclas Bock schaffte 2017 den Sieg beim Alpentriathlon, der in der Szene als einer der schönsten und härtesten Kurztriathlons Deutschlands gilt. Geschwommen wird im Schliersee, die Radstrecke führt hinauf auf den Spitzingsattel, die Laufstrecke führt die Athleten*innen um den Spitzingsee. Alles vor schönster oberbayerischer Bergkulisse.

 

Der Sixtus Alpentriathlon Schliersee hat schwierige Monate hinter sich, stand bereits kurz vor der Absage. Kurzfristig erklärte sich im Frühjahr die Münchner PLAN B event company bereit, als Veranstalter für den Klassiker unter den deutschen Triathlon-Veranstaltungen in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schliersee einzuspringen. Gut 550 Triathleten und Triathletinnen haben gemeldet – 400 Einzelstarter, dazu knapp 50 Staffeln in den Kategorien Männer, Frauen und Mixed. Keine schlechte Resonanz angesichts der Kürze der Zeit.

 

Natürlich blickt alles auf die beiden Athleten, die die vergangenen drei Jahre dominiert haben. Sebastian Neef, Sieger der Jahre 2016 und 2018, will seinen dritten Sieg perfekt machen. Sein ärgster Konkurrent ist Niclas Bock, der Sieger von 2017. Ein spannendes Duell. Dazu gehen am Schliersee auch die Landkreismeisterschaften über die Bühne. Bei den Männern gelten Vorjahressieger Simon Schachenmeier und auch Andreas Lenz als große Favoriten.

Der 30-jährige Regensburger Sebastian Neef, seit sechs Jahren Profi-Triathlet, Deutscher Vize-Meister auf der Langstrecke im Jahr 2017 und vor wenigen Wochen Sieger des Triathlons in Kallmünz, ist eine sichere Bank, wenn es um die Favoritenfrage am Schliersee geht. Andererseits gilt auch Niclas Bock als Langstreckenspezialist. Der gebürtige Düsseldorfer kommt auf eine Bestzeit von 8:29 Stunden über die Langdistanz.

Renate Forstner, Alpentriathlon-Gewinnerin von 2017, steht auch 2019 als starke Favoritin am Start. Als Überraschungsgast tritt auch Silvia Felt bei der Damenkonkurrenz am Schliersee an. Die Ironman-Siegerin 2011 von Nizza und Deutsche Vize-Meisterin 2018 in der Triathlon Mitteldistanz ist zum ersten Mal am Schliersee dabei. Felt ist mittlerweile in den Bergen viel als Trailrunnerin unterwegs, das könnte ihr bei den Höhenmetern am Schliersee zugutekommen.

Beim Sixtus Alpentriathlon Schliersee geht’s aber über die knackige Olympische Distanz, also 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Zunächst wird im
smaragdgrün schimmernden Schliersee geschwommen, die anschließende Radstrecke gilt als ambitioniert, führt sie doch nach mehreren kleinen Anstiegen hinauf bis zum 1.127 m hohen
Spitzingsattel. Der vier Kilometer lange Anstieg zum Pass mit einer Steigung von neun Prozent ist gleichzeitig der Gipfel der Anstrengung. Wenn das Ende der Radstrecke am Spitzingsee erreicht ist, sind immerhin 853 Höhenmeter geschafft. Die Laufstrecke führt danach ins Valepp und um den Spitzingsee herum und ist mit 176 Höhenmetern ebenfalls nicht besonders flach.

Offiziell startet der Renntag um 8.30 Uhr mit der Registrierung und der Eröffnung der Expo, gefolgt vom Rad Check-in im Kurpark ab 09.30 Uhr. Pünktlich um 12.00 Uhr wird die erste Welle vom Kurpark aus ins Rennen geschickt. Das Ziel befindet sich gegenüber dem Taubensteinparkplatz am Spitzingsee.

 

Mit der Veranstaltung sind auch einige Straßensperrungen verbunden. Betroffen sind die Miesbacherstrasse/B307 (Vollsperrung von ca. 12.00 bis 13.30 Uhr), die Leitzachtalstrasse/St2077
(Vollsperrung von ca. 12.45 bis 14.40 Uhr) und die Ab- und Auffahrt zum Spitzingsee (ab 13 bis 15.30 Uhr).

Nachmeldungen in der Registrierung vor Ort sind noch möglich am Samstag 20.7.2019 von 12.00-19.00 Uhr und Sonntag 21.7.2019 von 08.30-10.00 Uhr.

Alle Infos gibt es auf: https://alpentriathlon-schliersee.com
Kontakt Presse & Kommunikation:
PLAN B event company GmbH
Julia Conrad
E: julia.cornad@planb-event.com
M: +49 151 550 101 51

 

 

Karl Bergkemper Karl Bergkemper

Begeisterter Schlierseer, Musiker und Internet-Schraubenzieher. Der technisch orientierte "Beutebayer" der Redaktion - immer für Ideen zu haben, die Schliersee weiterbringen

 

 

 

Das Bayerische Fernsehen zu Gast in Schliersee: Auf den Spuren der Bockerlbahn

Dieses Jahr feiern wir in Schliersee das hundertjährige Jubiläum der Bockerlbahn.

Vor genau hundert Jahren fegte ein Föhnsturm mit Orkanstärke über den Alpenkamm und richtete großen Schaden im Gebiet rund um den Spitzingsee an. Schon sechs Wochen nach dem Sturm stand der Plan für die Neuhauser Bockerlbahn für den Abtransport des Holzes. Mehr als 300.000 Holzstämme wurden mit ihr ins Tal befördert.

 

 

Das interessiert auch das Bayerische Fernsehen. Gedreht wurde ein kurzer Film für die BR Abendschau zusammen mit unserem Schlierseer Wanderleiter Jürgen Koschyk und einer kleinen Wandergruppe. Ich durfte mitgehen. Zuerst fuhren wir mit zwei Kleinbussen zur Waitzinger Alm. Schnell wurde den fernsehunerfahrenen Teilnehmern klar: Mit Wandern hat das überhaupt nichts zu tun. Dreimal um die gleiche Ecke biegen, wieder zurück und noch mal vor. Warten auf das richtige Licht, wann kommt die Sonne wieder hinter den Wolken hervor? Moment, da kommen Radlfahrer, lasst die mal noch durch! Dann weiter mit dem Kleinbus, gefüllt mit Equipment, zur nächsten Szene. Schnell gehen vier Stunden ins Land. Unser Schlierseer Bockerlbahn-Experte Günter Maier-Schmotz wurde interviewt, und auch Jürgen Koschyk erklärte Wissenswertes zur historische Bahntrasse. Nach getaner Arbeit ließen wir den Tag im La Stazione am Neuhauser Bahnhof, der ehemaligen Verladestation des Holzes, ausklingen.

Den fertigen Film vom Bayerischen Fernsehen könnt ihr hier sehen. (BR Mediathek)

 

 

Mein Tipp: Geführte Wanderungen mit Jürgen Koschyk finden im Sommer jede Woche dienstags und donnerstags statt. Bitte in der Gäste-Information anmelden. Gäste mit Gästekarte kostenfrei, sonst 5 Euro je Wanderung. Maximal 10 Personen.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Erstes Frühlingserwachen in Schliersee

Die Wintersportbedingungen am Spitzingsee sind top. Wir haben immer noch viel Schnee in Schliersee, aber der Frühling steht jetzt auch bei uns vor der Tür. Langsam taut die Eisdecke und um den Schliersee zeigen sich die ersten Frühlingsvorboten. In unserem Kurpark spitzen die ersten Krokusse durch den Schnee und am Südufer des Sees zeigen sich die ersten Weidenkätzchen. Die Enten können endlich wieder im Wasser plantschen. Überall kann man Vögel zwitschern hören. Die Kinder machen ihren ersten Radlausflug, Kinderwägen werden um den See geschoben, und die Parkbänke rund um den See sind mit Sonnenanbetern besetzt. Man spürt richtig, wie alle die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen. Nach diesem schneereichen Winter ist das jetzt auch umso schöner.

 

Vielleicht habt auch ihr jetzt Lust, uns zu besuchen?

Die Restaurants und Cafés haben ihre Sonnenterassen geöffnet. Die Frühlingssaison ist pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang eröffnet. Sucht euch ein gemütliches Platzerl am See und genießt die ersten Sonnenstrahlen – erste Frühlingsgefühle sind auch inklusive!

Rund um den See:

Café Milchhäusl
https://www.milchhaeusl-schliersee.de/

Rixner Alm
http://rixnerhof.de/rixneralm.html

Restaurant Charivari
https://www.monte-mare.de/de/schliersee_charivari_q_a-6426.html

Hofhaus am See
http://www.hofhaus-am-see.de/

Biergarten Schlierseer Hof
https://www.schlierseerhof.de/de/hotel/restaurants/biergarten/

Lauber Beach
https://www.schlierseeschifffahrt.de/kiosk-am-see/winter/

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

English Spoken Here…Learning to Ski in Schliersee

Located directly on the slope at Stumflingenbahn, with it’s very American party atmosphere, Martina Loch’s “Snowcamp” motivates people of all ages to share in her passion for Winter Sport. Her shop has the feeling of walking into a California surf shop with every surface, even the ceiling chock full of memorabilia. You could spend an hour just taking in all the great energy.

I recently discovered the daughter of my landlord is one of Martina’s very stable of 50 professional ski instructors and not only that, she also is a fluent english speaker. She would be the perfect person to help me introduce my readers to what it’s like to take ski lessons here at Spitzingsee skigebiete. It is incredible that in this picturesque ski area, learning to ski in english is absolutely possible.

Victoria Schoeller, my landlords daughter, is the absolute definition of a Bavarian alpine woman, a fantastic combination of strength and beauty. She kindly spent a day with me between her private students lessons and gave me the skinny on how Martina’s lessons work. I found her tips incredibly helpful in improving my knowledge and skills for downhill skiing. From tips on proper adjustment of my gear, to a better stance for greater enjoyment while tearing down the mountain. Having an expert guide you is an absolute treat no matter your skill level.

Martina’s Snowcamp at Spitzingsee has been in business for 32 years and is the heart of the Spitzingsee ski area. With Martina’s vast knowledge of ski and snow sport she has gathered an amazing array of snow sport talent. Their knowledge of the mountain terrain and how to guide and teach various techniques ensures you a quick entry into making the most of your winter vacation. Either for beginner or for those wishing to improve their skills, you can find just the patient expert you need.

Even though I live here, I was astounded by the incredible extent of what Martina’s shop has to offer in the way of lessons.  Besides group, private and family ski courses, they offer courses for Nordic walking, snow shoe excursions, ski touring, snowboarding, split board the list just seems endless. You can arrive without reservations their brochure says. It is always smartest to get to the slopes early and the shop opens at 8 am so you want to get in there and get your name on a list for a class before 9. I honestly can’t see what is stopping you from dropping in and joining the fun.

 

 

For more information check out their webpage:
http://www.snowcamp-martina-loch.de

 

Also drop by their Instagram and Facebook accounts and show them some love:
https://www.facebook.com/Schneeaktivitäten-Martina-Loch-149857991695193/
https://www.instagram.com/schneeaktivitaeten/?hl=en

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Gipfelglück bei uns im Skigebiet Spitzingsee

Skifahren macht glücklich! Das hat eine Studie der Universität Klagenfurt bereits 2010 belegt. Die große Leichtigkeit, die man beim Skifahren empfindet, macht glücklich. Jedenfalls, solange man die Geschwindigkeit seinem Fahrkönnen anpasst. Ich war in unserem Skigebiet Spitzingsee unterwegs, und ich bin mir sicher, dass zu meinem persönlichen Skifahrerglück auch der richtige Einkehrschwung gehört. Wir haben momentan echte Traumbedingungen hier in Schliersee, und wenn das Wetter mitspielt, steht einem zauberhaften Tag im Schnee nichts mehr im Wege. Mich treibt es diesmal hoch hinaus. Ich fahre mit dem Sessellift auf den Roßkopf (1580 m), den höchsten Punkt im Skigebiet. Die Aussicht vom Gipfelkreuz ist atemberaubend. Obwohl ich mit dem Lift nach oben gefahren bin, empfinde ich echtes Gipfelglück. Ich kann mich gar nicht sattsehen. Hinunter geht es über die schwarze Piste, die schon ein wenig anspruchsvoll und definitiv nicht für Anfänger geeignet ist.

Einkehrschwung auf der Sonnenterrasse

Den ersten Einkehrschwung mache ich in der Jagahütt’n, am „Verkehrsknotenpunkt“ im Skigebiet, die direkt zwischen den beiden Bergstationen der Stümpfling- und der Suttenbahn liegt. Der Wirt der Jagahütt’n verrät mir, dass die Spareribs von seiner Karte ein echter Renner sind. Heute gönne ich mir nur eine schnelle Currywurst, und die Spareribs behalte ich für einen nächsten Besuch im Kopf. Obwohl die Sonnenterrasse zur Mittagszeit sehr gut gefüllt ist, kommt mein Essen wahnsinnig schnell ‒ und es schmeckt auch. Nach der Pause genieße ich die Abfahrt in der Sonne am Osthanglift. Es ist heute unter der Woche gar nicht viel los, und die Piste ist bestens präpariert. Immer wieder fahre ich auf die Osthangalm zu. Nach der vierten Abfahrt biege ich nicht wieder in Richtung Lift, sondern schwinge direkt auf der Terrasse der Osthangalm ab. Von Weitem schon höre ich Lutz ‒ wer kennt ihn nicht von lauen Sommernächten am See im Schlierseer Strandbad … Hier oben im Schnee ist es aber mindestens genauso schön wie am Ufer des Schliersees, und die warmen „Aus’zogenen“ und der Cappuccino sind fantastisch. Meinen Platz in der Sonne gebe ich so schnell nicht wieder her.

Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, einen perfekten Skitag in unserem Skigebiet Spitzingsee zu erleben. Das nächste Mal möchte ich unbedingt den frischen Kaiserschmarrn an der Unteren Firstalm ausprobieren, von dem mir Wirt Marcus Votteler so vorgeschwärmt hat. Meine Ski müssen auch mal wieder präpariert werden. Am besten von Anderl, der seine Ski-Service-Station direkt an der Unteren Firstalm hat. Außerdem habe ich schon lange kein Brot mehr in der Albert-Link-Hütte gekauft, das schmeckt, frisch aus dem Holzbackofen, wunderbar. Also, ihr seht, es gibt viel zu entdecken.

Mein besonderer Tipp für alle Mädels: Jeden Mittwoch ist Ladies Day. Da kostet die Tageskarte für Damen nur 18 Euro ‒ ein echtes Schnäppchen.

 

https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/winter/

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Das etwas andere Après-Ski-Erlebnis

Ein Tag bei uns in den Bergen am Spitzingsee beim Skifahren ist wirklich etwas ganz Herrliches. Mittlerweile bin ich – wenn ich es mir aussuchen kann – eine „Schönwetter-Skifahrerin“ geworden und erfreue mich dann bei strahlendem Sonnenschein an unserer schönen Landschaft, der frischen Luft und der vielen Bewegung beim Skifahren. Die Brettl gleiten fast wie von allein über die gewalzten Pisten, das oft gesehene und lieb gewordene Bergpanorama Richtung Spitzingsee mit Brecherspitz, Jägerkamp und Rotwand oder Richtung Tegernseer Berge und Tirol liegt vor mir, und schon wird mir die Seele luftig leicht – ganz nach meinem Motto: Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub!

Was macht nun so einen besonderen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis?

Es ist der Abschluss des Tages, der dann das Tüpfelchen auf dem „i“ ist. Je nach Stimmung und Tag ist dieses etwas andere Après-Ski-Erlebnis dann:

ein Besuch bei der Rotwild-Schaufütterung in der Valepp (https://www.baysf.de/de/wald-erkunden/ausflugsziele-tipps/auf-der-pirsch-nach-hirsch-schaufuetterung-von-rotwild-am-spitzingsee.html ). Als naturverbundener Mensch faszinieren mich die Nähe zu den Hirschen und die erholsame Ruhe im Wintergatter sehr. Zur Schaufütterung der Bayerischen Staatsforsten, jeweils von Donnerstag bis Sonntag, gibt es im Schliersee Magazin schon einige lesenswerte Beiträge:

https://magazin.schliersee.de/wann-kommen-die-hirsche-erlebnis-schaufuetterung/

https://magazin.schliersee.de/wild-im-wintergatter/

https://magazin.schliersee.de/tipp-fuer-naturfreunde-schaufuetterung-am-spitzingsee/

 

 

ein entspannender, abendlicher Wohlfühl-Besuch im monte mare Schliersee zum Evening Chill Out (https://www.monte-mare.de/de/schliersee_evening_chillout_q_a-2882.html?p=2882) am Samstagabend. Die angenehme Atmosphäre im Schwimmbad mit einer wunderschönen farblichen Beleuchtung und bei stimmungsvollem Kerzenlicht, der warme, sprudelnde Whirlpool, in dem die Muskeln schön locker werden, dazu ein bisschen schwimmen und sich den Rücken von den Wasserdüsen am Rand vom Sole-Außenbecken durchmassieren lassen. Das ist Erholung pur:

https://magazin.schliersee.de/evening-chill-out-im-monte-mare-schliersee-ein-ganz-besonders-entspannendes-erlebnis/

 

 

oder

 

 

 

einfach ein paar stille Minuten auf einem Steg oder einer Bank am Schliersee sitzen, über den See in die Berge und den stimmungsvollen Himmel schauen und den schönen Skitag Revue passieren lassen.

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Tipp für Naturfreunde: Schaufütterung am Spitzingsee

Majestätisch und elegant, stark und mächtig: Rothirsche werden auch die Könige der Berge genannt.

Bei meinen Recherchen für Veranstaltungen in Schliersee im Dezember bin ich auf die Schaufütterung am Spitzingsee im Wintergatter Valepp gestoßen:

Vollpension im Winterquartier ‒ In den kalten und schneereichen Monaten finden die Tiere in höheren Lagen nicht mehr genug Nahrung und machen sich auf den Weg in flachere Gefilde. Diese für Rotwild typischen Wanderungen über zum Teil Hunderte Kilometer sind heute oft nicht mehr möglich, da die dichte Besiedelung des Menschen die Wanderwege immer wieder durchkreuzt. Um zu verhindern, dass Tiere im Winter verhungern oder durch Verbiss große Schäden an den wichtigen Bergwäldern anrichten, werden von einigen Forstbetrieben der Bayerischen Staatsforsten Wintergatter eingerichtet, um dort das Rotwild zu füttern. Hier kann man sie alle sehen: mächtige Hirsche, junge Kälber, erfahrene Alttiere und natürlich die männlichen Junghirsche, Spießer genannt“, heißt es im Faltblatt der Bayerischen Staatsforsten.

Und das findet auch am Heiligen Abend statt? Hört sich gut an. Ich hatte gleich das romantische Bild von Schnee, Hirschen, Dämmerung und dem Einläuten der Feiertage vor Augen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Während unten am Schliersee der „Heilig-Abend-Schnee“ schnell wieder in Regen übergegangen war, schneite es oben am Spitzingsee. Eine traumhafte Winterlandschaft erwartete mich – so, wie man es sich an Weihnachten vorstellt. Im Schneegestöber wanderte ich die für Autos gesperrte Valepperstraße herunter, vorbei an der Albert-Link Hütte vorbei in Richtung Valepp. Nach etwa 30 Minuten befindet sich auf der linken Seite das Valepper Wintergatter. Das Auto des Försters parkte schon davor, es war nicht zu verfehlen. Durch das aufgesperrte Tor ging es weiter noch mal fünf Minuten bergauf im Wald durch den Schnee (nicht für Kinderwagen geeignet), bis wir die Aussichtskanzel erreichten. Förster Holzer verteilte bereits fleißig das Futter in die Tröge. Das kleine Beobachtungs-Holzhäuschen füllte sich langsam. Etwa 15 „Schaulustige“ hatten sich zur Schaufütterung versammelt. Für die Wartezeit ist es ratsam, eine Decke oder ein Sitzkissen mitzunehmen. Nach etwa 45 Minuten entdeckten wir das erste Rotwild sich vorsichtig der Futterstelle nähern. Wir flüsterten nur noch, um auf keinen Fall die Vierbeiner aufzuschrecken. Es war ein bisschen wie Weihnachten – falsch, es war ja an dem Tag tatsächlich Weihnachten. Kinder wie Erwachsene waren begeistert, ein wenig aufgeregt, und alle hatten ein Strahlen in den Augen. Es hat wirklich Spaß gemacht, die Tiere zu beobachten. Zu sehen waren bestimmt 20 Tiere verschiedenen Alters mit teilweise imposanten Geweihen. Die Zeit verging schnell, es wurde langsam auch zu dunkel für die Beobachtung, und wir machten uns wieder zurück auf den Heimweg. Ein wirklich tolles Erlebnis, nehmt euch mal Zeit dafür!

Tipps, um die Tierwelt im Winter zu schützen: Bitte bleibt auf den üblichen Wegen oder ausgewiesenen naturverträglichen Routen. In den Monaten Dezember bis Februar meidet bitte Gipfel, Rücken, Grate und abgelegene Gebiete vor 10:00 Uhr und nach 16:00 Uhr. Nach Möglichkeit Abstand zu Waldrändern sowie zu Baum- und Strauchgruppen halten. Einfach den Wildtieren im Winter noch ein bisschen mehr Raum geben, um sie zu schützen.

 

 

Infos von den Bayerischen Staatsforsten:

Daten zum Gatter:

  • Die eingezäunte Fläche beträgt 27 Hektar, und der schneestabile Zaun hat eine Höhe von zwei Metern.
  • Drei Tore und fünf Einsprünge ermöglichen es dem Wild, bei zunehmender Schneelage in das Gatter hineinzukommen und im Frühjahr wieder in die freie Wildbahn hinauszugelangen.
  • Im Gatter überwintern ca. 50 Stück Rotwild, somit steht jedem Tier eine rechnerische Fläche von 5.000 Quadratmetern zur Verfügung.
  • Im geschlossenen Gatter und im Umkreis von 200 Metern findet keine Bejagung statt.
  • Auf einer großen Vorlagefläche für Futtermittel wird täglich zur gleichen Zeit gefüttert.
  • Faltblatt

Öffnungszeiten:

  1. Dezember bis 6. Januar täglich etwa 15:00‒17:00 Uhr
  2. Januar bis Faschingswoche Do.‒So. etwa 15:00‒17:00 Uhr

in der Faschingswoche täglich etwa 15:00‒17:00 Uhr

Schaufütterung erfolgt nur bei geschlossener Schneedecke!

 

 

Kontakt

Bayerische Staatsforsten
Forstbetrieb Schliersee
Mesnergasse 3
83727 Schliersee
Tel.: 08026/9293-0

info-schliersee@baysf.de

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

August Finsterlin, der Pionier des Skisports in Schliersee

Der Münchener Verleger und Buchhändler August Finsterlin (1846‒1927) ist der maßgebende Wintersportpionier im Mangfallgebirge. Er entdeckte Ende des 19. Jahrhunderts, dass es in Finnland Skier gibt, mit denen sich die dortigen Einheimischen geschickt auf dem Schnee fortbewegen. Dieses Spektakel weckte sein Interesse, und so besorgte sich der Verleger ein Paar davon.

Die damaligen Skier sind jedoch nicht mit den heutigen vergleichbar. Sie waren vollständig aus Holz gearbeitet und stolze 3,20 m lang. Eine sturzsichere Bindung gab es damals noch nicht. Man fuhr mit strapazierfähigen Lederstiefeln, die mit Lederriemen an den „Brettern“ befestigt wurden. Die Fersen waren nicht fixiert, und so wurde der sogenannte Telemarkschwung geboren, wobei man bei jedem Schwung mit dem kurveninneren Bein in die Knie ging. Das wirkte elegant und spielerisch. Doch stellen Sie sich einfach mal vor, wie es Ihnen mit Skiern ginge, die etwa doppelt so lang wie unsere heutigen Skier sind …

August Finsterlin beschloss, seine neuen Skier 1888 am Monopteros im Englischen Garten in München auszuprobieren. Auch heute noch tummeln sich auf dem eher schmalen Hang an schneereichen Tagen zahlreiche jugendliche Rodler und Kinder, die auf ihren ersten kleinen Skiern stehen.

August Finsterlin versuchte seine ersten Schwünge in der Dunkelheit der Nacht und wurde dabei prompt von der Polizei erwischt, die das sportliche Treiben unterband. 1891 beschloss der Verleger und verhinderte Skisportler, nach Schliersee umzusiedeln. Er kaufte den damaligen „Högerhof“ in Fischhausen und verlegte seinen Wohnsitz samt Verlag und Buchhandlung ins Mangfallgebirge. Dort brachte er die „Schlierseer Nachrichten“ und 1895 die Fachzeitschrift „Der Schneeschuh“ heraus. Der Högerhof wurde zum „Café am See“ und später zum „Hotel Finsterlin“.  Heute steht auf dem Grund das Haus „St. Leonhard am See“.

Seine ersten Skifahrversuche in den Bayerischen Alpen startete August Finsterlin in Fischhausen am Südende des Schliersees. Und so begann die Erfolgsgeschichte des Wintersports. Im Laufe der Zeit gab es immer mehr Skisportbegeisterte. Vor allem Aristokraten und vermögende Bürger aus München kamen nach Schliersee, um im „Hotel Finsterlin“ zu nächtigen und tagsüber die umliegenden Berge mit Skiern zu befahren. Skilifte waren zur damaligen Zeit natürlich noch Zukunftsmusik. 1893 wurde der „Akademische Schneeschuhverein München“ gegründet, und 1895 wurde die Rotwand zum ersten Mal mit Skiern auf dem Rücken bestiegen. Das war mit den 3,20 m langen Skibrettern ein anstrengendes Unterfangen, und auch die Abfahrt stellte ein anspruchsvolles Vergnügen dar. 1897 fanden sich die ersten Skifahrer bereits auf dem Gipfel der Bodenschneid ein. Um einer breiteren Menge an Skifans das Skifahren nahezubringen, kam es 1902 zur Gründung des ersten Skikurses in Fischhausen. Bereits 1904 fand dann das erste Skirennen in Fischhausen statt, und 1907 wurden die ersten bayerischen Skimeisterschaften veranstaltet. Diese umfassten einen 25 km langen Langlauf von Fischhausen zum höher gelegenen Spitzingsee und zurück.

Mit der wachsenden Begeisterung der Bevölkerung für den Skisport ging ein wirtschaftlicher Aufschwung für die armen Gebirgstäler einher. Dieser führte dazu, dass sich im Laufe der folgenden Jahre Schliersee und auch Spitzingsee zu florierenden Ferienorten und einem beliebten Skigebiet entwickelten.

 

 

Die Bilder sind Fotos der ständigen Ausstellung über die Anfänge des Wintersports im Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Tipps Januar 2019: Schliersee ‒ ein Wintermärchen!

ich hoffe, Sie hatten einen tollen Start ins neue Jahr. Wir haben hier eine märchenhafte Winterlandschaft für Sie zum Träumen. Unsere Skilifte am Spitzingsee sind seit Mitte Dezember in Betrieb. Das Skigebiet hat während des letzten Winters die Auszeichnung „Testsieger 2018“ in der Kategorie „Geheimtipp: Weltweit führendes Skigebiet bis 20 km Pisten“ von skiresort.de erhalten.

Rund um den Stümpfling erwarten Sie auf 1.100 bis 1.600 Metern Abfahrten zum Genießen, kurze, aber knackige Pisten für Könner oder die lange anspruchsvolle Grünsee-Abfahrt, die beides verbindet. Und für alle Damen interessant: Ab 9. Januar 2019 erhalten sie jeden Mittwoch (außer Aschermittwoch) die Tageskarte für nur 18 Euro. 

Weiterlesen

Neueröffnung: Spitzing Alm am See

Die Spitzing Alm ist für alle da

Die Spitzing Alm am See gehört zum Arabella Alpenhotel und liegt – in Traumlage – direkt am Spitzingsee mit Blick auf die umliegenden Berge. Gemütlich alpenländisch eingerichtet, werdet ihr euch am lodernden Kamin genauso wohlfühlen wie auf der sonnigen Terrasse. Der große, öffentliche Kinderspielplatz ist in unmittelbarer Nähe. Hüttenwirt Klaus Niedermeier ist von Donnerstag bis Sonntag tagsüber von 11:00‒17:30 Uhr für euch da. Am Mittwoch gibt es ab sofort einen Hüttenabend ab 18:30 Uhr. In gemütlicher Hüttenatmosphäre könnt ihr bei Akkordeon-Musik von Christian Kellerer und einem Menü mit Tagessuppe, Kalbs- und Schweinshaxn, Ente mit Beilagen, Kaiserschmarrn (26 Euro pro Person) den Abend genießen. An den anderen Tagen reicht das Speisenangebot von Schweinebraten über Brotzeiten bis hin zum Ragout von heimischen Hirschen. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Regionalität wird in der Spitzing Alm sowie im Arabella Alpenhotel großgeschrieben.

Hausgemachte kesselfrische Weißwürste

Die Brezen werden als Rohlinge von der Schlierseer Bäckerei Zanger geliefert und nach dem Laugen im speziellen Brezenofen direkt im Gastraum gebacken. Die Weißwürste macht Klaus für euch kesselfrisch – jeden Freitag. Die werde ich sicher einmal probieren! Das hört sich nach einem echten Geheimtipp an. Klaus hat mir versprochen, dass ich dann bei der Herstellung zuschauen darf. Den Kuchen liefert der Konditor Kameter aus Hundham; der Waldbeerstreusel-Kuchen wurde sogar eigens für die Spitzing Alm entwickelt. Das Brot kommt aus dem Steinbackofen der nahegelegenen Albert-Link-Hütte. Das Bier ist von Hacker Pschorr, das Weißbier von Hopf.

Tipp: Für die besonderen Momente im Leben gibt es den Alpenspritz Cocktail. Der Alpenspritz ist gemixt auf der Basis von Schlehensaft, Walderdbeerlikör, Wodka, Rhabarber- und Heidelbeersirup. Mit Prosecco, Mineralwasser und Eiswürfeln aufgegossen, garniert mit Limettenscheiben und Erdbeeren/frischer Minze, schmeckt er herrlich erfrischend.

Ideal für Veranstaltungen

Die Spitzing Alm am See bietet sich für Hochzeiten, Geburtstage und Firmenveranstaltungen für bis zu 100 Personen an. Falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht ‒ das Arabella Alpenhotel liegt direkt daneben. Gerne bekommt ihr ein Angebot genau auf euch zugeschnitten. Ein Abend mit Eisstockschießen auf der Natureisbahn mit einem Glühweinempfang ist nur eine von unendlich vielen Möglichkeiten für eine außergewöhnliche Feier.

 

 

Mir hat es in der Spitzing Alm richtig gut gefallen. Ein neuer Lieblingsplatz bei uns in Schliersee!

 

 

Spitzing Alm

Arabella Alpenhotel am Spitzingsee
Seeweg 7
83727 Spitzingsee

 

Ihr wollt reservieren?
Tel.: 08026/798 0
spitzingalm@arabella-hotel.com

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee