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Erfrischender Rundweg für heiße Sommertage in Schliersee

Die Wasserfall-Runde ist angenehm schattig, und Ihr habt immer wieder die Möglichkeit, Euch mit dem kalten Wasser des Hachlbachs zu erfrischen. Das ist optimal für einen heißen Sommertag in Schliersee. Der Hachlbach braust kühl und frisch vom Spitzingsee ins Josefstal. Manchmal schlängelt er sich über Almwiesen, dann rast er wie ein temperamentvoller Sturzbach durch die Felsen und bremst in den Gumpen, bevor er sich am Ende als imposanter Wasserfall hinabstürzt.

Parken: Die Parksituation im Josefstal ist schwierig. Am einfachsten reist Ihr mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) an und lauft die etwa 1,5 km vom Bahnhof über die Neuhauser und Josefstaler Straße bis zum Ende des Josefstals. Wenn Ihr mit dem Auto unterwegs seid, könnt ihr ebenfalls vom Bahnhof Neuhaus starten (dort gibt es kostenpflichtige Parkplätze), oder Ihr versucht, einen Parkplatz in der Aurachstraße oder im Buchenweg zu finden. Direkt am Ende der Josefstalerstraße gibt es nur ein paar wenige Parkplätze, vor allem am Wochenende. Bitte nehmt Rücksicht auf die Anwohner!

Der Wasserfall ist am Ende der Josefstaler Straße gleich gut ausgeschildert. Folgt einfach dem Wegweiser: „Wasserfall-Rundweg“. Kaum biegt man in den Wald, spürt man schon die Erfrischung. Der Weg führt entlang des Hachlbachs zum größten Wasserfall des Rundwegs. Tosendes Rauschen und feiner Sprühnebel kündigen den Wasserfall frühzeitig an. Vorsichtig kann man ganz nah an den Wasserfall hingehen und sich anspritzen lassen. Wer ganz mutig ist, stellt sich drunter – eine Freiluftdusche für den wagemutigen Wanderer. Empfehlen kann ich es allerdings nicht, es ist einfach zu kalt. Von hier schlängelt sich der Bergpfad neben dem Hachlbach hoch zu weiteren Kaskaden. Auch in der Gumpe weiter oben kann man sich erfrischen. Ein kurzes Fußbad reicht. Nach dem nächsten Wasserfall sieht man wieder Sonnenlicht. Der Weg führt zu einem sanften Wiesengrund, der sich wunderbar als Picknickplatz eignet. Kinder können hier im flachen, murmelnden und eiskalten Bach spielen. Weiter geht der Weg übers Brückerl und zum Bockerlbahn-Weg, der im Schatten des Waldes entlang der ehemaligen Bahntrasse bergab verläuft. Die Bockerlbahn war eine Schmalspurbahn zum Holzabtransport nach einem Windbruch im Spitzinggebiet von 1919‒1927. Auch an einem alten Zugwagon der Bockerlbahn kommt man vorbei. An der Abzweige „Wasserfall-Rundweg“ könnt Ihr wieder in Richtung Wasserfall über den Buchenweg abbiegen, oder Ihr folgt der Beschilderung nach Neuhaus – je nachdem, wo das Auto steht oder ob Ihr mit dem Zug unterwegs seid.

 

 

Mein Tipp: Viel Zeit und eine Brotzeit mitbringen! Für das Erfrischen im Hachlbach, zahlreiche Fotostopps und ein Picknick auf der Almwiese sollte man sich ganz viel Zeit lassen. Einfach mal die Seele baumeln lassen!

 

 

Der Rundweg vom Bahnhof Neuhaus ist etwa 7 km lang. Normalerweise braucht man etwa zwei Stunden. Ich würde mehr Zeit einplanen, um die Natur entspannt genießen zu können.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Merian – Bayerische Seen zwischen München und den Alpen

Merian – Bayerische Seen zwischen München und den Alpen

Das Monatsheft der Städte und Landschaften

14 . Jahrgang – Heft 7 von 1961

 

Wieder einmal habe ich in meinen zahlreichen Schachteln daheim, in denen ich meine „alten Schätze“ aufbewahre, gestöbert, und da fiel mir unter anderem ein über 55 Jahre altes Merian-Heft von 1961 in die Hände.

Der Titel „Bayerische Seen – zwischen München und den Alpen“ hat mich gleich angesprochen: Nachdem ich nun schon seit fast vier Jahren am Schliersee in der Gäste-Information arbeite, habe ich das Inhaltsverzeichnis sofort auf einen eventuellen Artikel über meinen Heimatsee durchgesehen und bin erfreulicherweise fündig geworden.

Sie können den Artikel über die Fotos lesen oder hier als Abschrift.

Viel Vergnügen dabei! Ich habe mich sehr amüsiert – wer weiß noch, was ein „Kursbuch“ oder „bäuerliche Bardots“ sind? ‒ und Schliersee einmal wieder mit den Augen aus einer mir unbekannten, vergangenen Zeit gesehen.

 

Hugo Hartung

Schliersee oder Vom bebraischen Schicksal

Daß es heutzutage einsamere Wandergebiete gibt als vor einem Menschenalter, hat sich allmählich herumgesprochen. Zum Glück machen nur wenige Gebrauch davon. Denn für einen Großteil der wenigen, die noch „der Sonn´ entgegengehen“ wollen, gilt immerhin der Anschluß an eine gutgehaltene Bundesstraße als unabdingbare Voraussetzung. Allenfalls macht noch die wagemutige Gilde der Felsgeher und Kletterer eine löbliche Ausnahme … Im gleichen Maße aber, in dem Teneriffa, Zentralafrika und mittelmeerische Miniaturinseln zu Konsumgütern der Touristik werden, sinken manche deutsche Vor- und Mittelgebirgslandschaften wieder in einen glücklichen Naturzustand zurück, aus dem ihre Bewohner lediglich durch eigene Autos oder durch die Antennen auf Ihren Schiefer- und Schindeldächern befreit werden.

Dann aber gibt´s noch Gegenden, denen etwas Kurioses auferlegt wurde, das ich als „das bebraische Schicksal“ bezeichnen möchte. Man weiß, Bebra war einst Dreh- und Angelpunkt des deutschen Reiseverkehrs, in seiner Bedeutung vergleichbar einem heutigen Autobahnkreuz oder dem afrikanischen Weltflughafen Dakar. Der Name Bebra stand und steht in allen Kursbüchern fettgedruckt, und man besang ihn in einem Schlager der zwanziger Jahre. Tausende fuhren täglich durch die Station und kauften sich auf ihrem Bahnsteig Zeitungen und Würstchen, doch habe ich noch nie jemanden getroffen, der – die Bebraer (oder nennen sie sich „Bebraner“?) mögen mir verzeihen – in der Stadt Aufenthalt genommen und in ihr nach geheimen Köstlichkeiten gefahndet hätte.

Ein bißchen von diesem bebraischen Schicksal ist glücklicherweise meinem Schliersee zugeteilt. Es fahren nämlich unvergleichlich mehr Menschen während der alpenländischen Sommer- und Wintermonate durch den angenehmen Ort am gleichnamigen sechs Quadratkilometer großen, klaren, grünen Alpensee, als in ihm Quartier nehmen. Das kann in den beiden großen Saisonperioden manchmal dazu führen, daß die mitten durch den Ort verlaufende Seestraße stundenweise von Kraftfahrzeugen ähnlich verstopft ist wie der Münchner Stachus oder das Berliner Zooviertel. Doch welcher Autofahrer wäre geneigt, angesichts ungeduldig hupender Hintermänner einer Kirche in zartem Pastellrosa inmitten blumenbunter Grabhügel, einer anmutigen gotischen Bergkapelle unter mächtigen alten Bäumen oder einem uralten Bauernhaus mit einer lieblichen Madonna auf der weißen Hauswand Blicke verweilender Bewunderung zu schenken? Da mir aber eben dieses uralte Haus nun schon in allen wechselnden Jahreszeiten geliebtes Quartier geworden ist, will ich besagtes Schicksal preisen, welches Schliersees großartiges Skigebiet rund um den Spitzingsee – das im Firnglanz heißer Frühlingsschneetage mit weltberühmten Gefilden des Vorarlberg oder des Engadin durchaus konkurrieren kann – eine gehörige Kilometerzahl von dem Alpenstädtchen abrückte.

So vermag der Ort selbst noch immer sein Leben zu leben: Ein Leben durchaus in dieser Zeit, mit einem hellen, gewitzten Menschenschlag, weltoffen, selbstbewußt und eben deshalb noch nicht sklavisch abhängig von dem, was in einigen Monaten des Jahres an Fremdenverkehr hindurchstrudelt oder für wenige Wochen auch in der Gemeinde abgesetzt wird. Da gibt´s dann allerdings einmal auch so etwas wie eine Hochsaison, und es gehen Leute von Rhein und Elbe mit plakettengezierten Spazierstöcken zwischen Seepromenade und dem Strandbad hin und her und deuten mit ihren grimmigen Stockspitzen auf Berge, deren Namen sie während der ersten vierundzwanzig Stunden auswendig lernen.

Doch nicht nur auf den Bergen selbst bleibt es still, sondern schon in den allernächsten Wäldern löst sich der Ferienstrom in immer dünnere Rinnsale auf. Denn diese Wälder sind unsensationell. Sie bieten nicht eben das, was man von einer Alpenlandschaft gemeinhin erwartet. Da ist keine Klamm mit wilden Felsstürzen, sondern es gibt nur rasche, klare Wildwässer, sonnenüberglitzert und farnumstanden. Da sind keine Berghotels, in den bei „Dancing“ und „Five-o’clock-tea“ der Snobismus und die Manager-Unrast der Täler munter gepflegt werden, sondern das eine schöne, kultivierte Berghaus der Erholung hat im Gegenteil an einsamen Waldpfaden Mahnansprüche abendländischer und morgenländischer Weisheit anbringen lassen, die immer darauf hinauslaufen: still sein, still bleiben, still werden.

Und drunten am See findet sich wiederum etwas, was im Zeitalter der Grundstücks-Großwildjäger beinahe unglaublich ist: ein ganz und gar unbebautes, nicht aufgeteiltes und abgezäuntes Seeufer. Die Natur hat es nämlich so glücklich gefügt, daß sich da keine Menschen niederlassen können, weil die sonnenlose Vorgebirgswand mit einer sanften und doch abwehrenden Beharrlichkeit unmittelbar hinterm See aufwächst. Und so geht der Blick vom etwas verwilderten parkartigen Garten meines (nur in Gedanken mir gehörenden) Hauses auf ein Stück grüner Urlandschaft, die nur dann groß und hoch wirkt, wenn sie sich schwarz vom helleren Nachthimmel abzeichnet.

Es wäre einiges über diese Schlierseenächte zu sagen, von denen für mich die köstlichsten die sind, in den bunte elektrische Birnen in unserem Garten von Baum zu Baum gezogen sind, Glühwürmchen aus dem feuchten Rasen steigen und in der vollkommenen Stille die Wellchen des einsamen Sees an die Uferquader schlagen … Dann ist da aber auch die Mittsommernacht, wenn rundum die Bergfeuer aufflammen und Feuerschlänglein von Fackeln gewundene Wege bergauf nachzeichnen.

Und es ist wohl auch hier die Nacht der Nächte die Heilige Nacht. Im Winter 1960 lag viel Schnee, und es war sehr kalt am 24. Dezember. Schneewälle waren um die kleinen Weihnachtsbäume oder die dicken roten Adventskerzen, die um die Mitternachtsstunde auf den Gräbern brannten. Aus dem schönen barocken Kirchenraum, der im strahlenden Licht zahlloser Kerzen lag, wehten die ein wenig wehmütigen Zitherklänge und die gutturalen Töne der Andachtsjodler einer alpenländischen Christmette über die geschnitzten Grabkreuze aus heimatlichem Holz …

Noch geben die großen kirchlichen Feste die farbenfrohen Akzente des Jahres. Mag man sonst auch bäuerliche Bardots mit Wippröcken und offenen Haarsträhnen auf der Seestraße sehen und Burschen im welteinheitlichen Buschhemd – am Tag, an dem die goldenen Prunkbanner dem Allerheiligsten der Fronleichnamsprozession voranwehen, herrscht wieder allgemein und selbstverständlich die Tracht mit ihren Goldschnüren an den Frauenhüten und wahren Blumenanpflanzungen auf den enggeschnürten Samtmiedern der Mädchen. Und so gemäß ist diese Kleidung ihren Leibl-Gesichtern, daß man sie nicht als Kostümierung empfindet.

Einmal im Jahr nur triumphiert das Kostüm: am Faschingsdienstag, der an Fröhlichkeit und Phantasiekraft die organisierten Umzüge der Großstädte weit übertrifft. Da wird parodistisch die ritterliche Frühzeit jener Herren von der Burg Hohenwaldeck beschworen, die im Mittelalter über dieser früh christianisierten Kulturlandschaft wohnten, und man sieht blondbärtige Rittersmänner, mit allen Requisiten einer guten Küche – vom Sieb über den Topfkratzer bis zu Trichter und Teekessel – bekleidet und ausgerüstet, in oft waghalsigen Produktionen die Hänge des vormaligen Burgbergs auf Skiern hinunterbrausen. Und die Musik spielt dazu …

Musik ist am Schliersee immer mit dabei, im Ernsten wie im Heiteren. Der vitale siebzigjährige Schwarz Carl, hochgeehrt als Komponist des Schlierseer Heimatliedes, hat einst auf den großen Revuebühnen Europas zum „Weißen Rößl“ aufgespielt und schlägt noch immer als Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde eindrucksvoll die Zither. Und da das Komödienspielen in den Alpentälern der Musik sehr nahesteht, kann man in seiner Gesellschaft auch dem Fannerl Mittermayr-Terofal begegnen, der letzten Bauerntheaterdirektorin von Schliersee und Trägerin jenes in die Theatergeschichte eingegangenen Namens Terofal, der aus einer Umkehrung des französischen Laforêt entstanden ist.

Wenn die lebenslustige sechsundsiebzigjährige Prinzipalin von ihren Gastspielreisen zwischen Griechenland und der Eismeerküste anschaulich zu erzählen beginnt, ist so bald kein Aufhörens mehr, und die Erzählung endet unweigerlich mit jener einprägsamen Szene, in der Wilhelm II. durchs Brandenburger Tor reitet und „seinem lieben Terofal“ vom hohen Roß herunter die kaiserliche Hand reicht, um sich geneigtest nach dessen Befinden zu erkundigen. Eine goldene Brosche mit dem kaiserlichen Namenszug, die „das Fannerl“ noch heute trägt, erinnert an jene glanzvolle Epoche, in der „Die Schlierseer“ komödienspielende, singende und tanzende Botschafter ihres Heimattales wurden und so manchen Berliner dazu brachten, sich am Sitz ihrer Bühne, der sich noch heute eines schönen und stattlichen Theaterbaus erfreut, zeitlebens niederzulassen.

So mag denn das heutige Schliersee getrost sein Schicksal tragen, daß zahllose Menschen mit starrem Windschutzscheibenblick die Lieblichkeit seiner Landschaft durchrasen. Die Verweilenden und Immerwiederkehrenden werden um so mehr seine Freunde werden und so der von Grün bis zum föhnigen Violett und dem Winterweiß in vielen Nuancen leuchtenden Berge verfallen, daß sie sich auch in den stillsten Tagen des Vorfrühlings und des reinen Spätherbstes dem geruhsamen Rhythmus seines Lebens anvertrauen.

 

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Confessions of a Self Professed Ignorant Animal Lover in Schliersee

I was inspired to write this article after a walk up Firstalm with friends last Saturday. Due to the beautiful weather, large groups of people were wandering up the to Firstalm for lunch. As locals call it, the “alpine lunch rush”. From the animals perspective the volume of noise and people increased by ten fold compared to the weekly 5 days of virtual isolation. Monday through Friday in most of the year tourism is very light so the 2 days of weekend can be rather a shock.

 

Every effort by the farmer is made to keep his animals protected. Where it is possible, a portable electric fence is installed but even that is not deterrent enough to keep people at a safe distance and not entering the animal’s “personal space”.

 

On our short hike I was shocked when I witnessed a man leave the path and approach a sleeping cow. The cow, not knowing what this human wanted, quickly stood up. Then the well meaning man called to his wife and young child to come join him for a photo. Another shocking sight was a family with a young child who were walking through a remote pasture area on Spitzingsee. I am not sure what they did to awaken the cow herd but they had not one but the entire herd racing behind them. In their defense they did keep their cool and did not scream or run. It was a scary thing to watch. There are more than enough safe paths that this cross country excursion was not necessary.

 

I too have made this same mistake when I first moved to Schliersee. My husband and my dog decided to take a walk in Valepp before we realized not every walk we did in winter is safe to take when the cows are free in the pastures. At one point I watched while my husband and dog were chased out of the pasture by 15 young bulls. My dog was so terrified he managed to defecate and run all at the same time. It is funny now but neither of them would trust me to lead a walk for a few years.

 

So let me lay out a few suggestions and opinions. We have to remember that our farms are not petting zoos. Also remember with the volume of visitors in tourist season heightens the fear and stress level of our animal residents.

 

Here are a few of my observations and lessons I have learned.

 

  1. We say we love animals but each time we approach them inappropriately, we put them in danger. They do not enjoy our affection as much as we enjoy giving them affection. We have to check our motivation. It is more about our needs than theirs.
  2. We want to protect the rights of animals to live freely during the Alm season and your “Selfie” is not worth them loosing their rights. Learn how to zoom with your camera phone to keep at a safe distance.
  3. Cows are not 600-800 kilo Teddy Bears. These are living, breathing, giant animals not stuffed animals waiting to be snuggled. They haven’t been raised to cuddle.
  4. We come to the country to experience farm life, we say we have a passion for all living things but we must respect our local farmers and protect their delicate way of living.
  5. Some advice from this Recovering Well Meaning Animal Lover, we all love the critters but in our excitement to have a close personal connection with the 4 legged residents, we endanger them.
  6. Another false belief I see expressed by the actions of visitors to our bucolic land is that when the people are on vacation so are the dogs.That dogs are safe to be off leash here because it is the country. This is very wrong for many reasons but I will give you just two. Your visiting dog may feel the need to chase or hunt one of our many free range 4 legged residents thus endangering both farm animal and dog. And another good reason to respect the leash law is that you are more aware when your dog decides to defecate. So you will know that you must pick up after your dog. I know for many dog owners, the idea that if cows can relieved themselves here then it must be ok for their canine side kick to also leave a little something behind. Just remember, your dog feces is much more dangerous than a cows waste. Dog droppings cause an illness in cows which causes miscarriages.
  7. Mama horses, Mama sheep and Mama cows, there is little difference from mama bears when there are young animals in the pastures. The protection instinct is strong in all animals and that includes our beautiful local Miesbacher Fleckvieh breed. Remember to give them their space so they never feel threatened.
  8. Now place yourself in a free range animals perspective. You are alone with your little family and community on a wild mountain top. Your senses are on full force to be aware of anything that proposes a threat to your group. Most of the week things go with the flow. It is peaceful and quiet but on those two days of the week, everything changes. Imagine this feeling of threat or danger with loud noises and laughter. Imagine the possible negative affect it can have on the milk and cheese products when the cows are unnerved and upset. The weather can be danger enough, lets not in our ignorance be added worries to our local farmer and his livestock.

 

 

So the key is RESPECT. Stay a safe distance and arrive to the Alms for your local cheese laden lunches and be thankful to our famers and their animals who make all this possible.

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Schweiß, Glück und Tränen in Schliersee – Sixtus Schliersee Alpentriathlon

Am 21.‒22. Juli ist es wieder so weit. Dann gilt es für knapp 1.000 Sportler/-innen, den „Sixtus Schliersee Alpentriathlon“ zu bezwingen. Triathleten, Triathletinnen, Triathlon-Größen und Hobbysportler kämpfen rund um den Schliersee seit Jahren vor schönster oberbayerischer Alpenkulisse gegen sich selbst, die Strecke und die Konkurrenz. Zuerst geht es 1,5 km durch den erfrischenden Schliersee. Der Start befindet sich vor der eindrucksvollen Bergkulisse des Schliersees neben dem Kurpark. Geschwommen wird auf einem Dreieckskurs im Uhrzeigersinn. Die traumhafte Radstrecke führt 40 km (und 853 Hm) durch das bayerische Voralpenland bis zum Spitzingsattel. Die anschließende Laufstrecke von 10 km verläuft über drei Schleifen und mit 176 Hm durch die fantastische Alpenwelt am Spitzingsee ‒ eine absolute Traumstrecke also.

Besonderes Schmankerl: Im Ziel gibt es für alle Teilnehmer/-innen frischen Kaiserschmarrn.

Auch für Zuschauer interessant: DIE EXPO ‒ Auf der Veranstaltungsfläche der Vitalwelt Schliersee, direkt neben der Wechselzone 1, bietet die Alpentriathlon Expo die Möglichkeit, sich bei verschiedenen Ausstellern über deren Produkte aus dem weitreichenden Triathlon- und Sportbereich zu informieren, zu testen und zu kaufen.

Zusätzlich auf dem Programm: Stand Up Paddling mit Chill-out-Area, gratis Tapen für alle Teilnehmer/‑innen, eine Bike-Service-Station von Bike Base, einen Neoprentest und -verleih bei Aquasphere.

 

 

Anmeldung
www.schliersee-alpentriathlon.com/index.php/anmeldung.html

 

Infos
www.schliersee-alpentriathlon.com

 

Zeitplan

Samstag, 21.07.2018

12:00‒19:00 Uhr Ausgabe Startunterlagen // Vitalwelt Schliersee

17:00‒19:00 Uhr Pasta-Party

19:00‒20:00 Wettkampfbesprechung

 

Sonntag, 22.07.2018

08:00‒10:00 Uhr Ausgabe Startunterlagen/Abgabe Wechselzonensack 2 und Straßenkleidung // Vitalwelt Schliersee

08:30‒10:30 Uhr Rad-Check-in // Kurpark

11:00 Uhr Start // Kurpark

13:45 Uhr Zeitlimit Auffahrt // Beginn Spitzingstraße

14:20 Uhr Zeitlimit für den 2. Wechsel // Spitzingsee

Ab 14:25 Uhr Rad-Check-out/Chip-Rückgabe // Wechselzone 2 Spitzingsee

Ab 14:40 Uhr Wechselzone 1 Check-out // Wechselzone 1 Schliersee

15:35 Uhr Zeitlimit Ziel // Seepromenade Spitzingsee

16:15 Uhr Ende Rad-Check-out // Wechselzone 2 Spitzingsee

17:00 Uhr Siegerehrung // Vitalwelt Schliersee

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schafschur auf der Unteren Firstalm ‒ und was sonst noch wichtig ist zur Vorbereitung auf das Almleben …

Heute ist Schafschur beim Anderlbauer auf der Unteren Firstalm. Normalerweise werden die Schafe noch im Tal geschoren. Danach lässt man das Fell noch ein paar Tage wachsen, damit die Tiere draußen nicht frieren, und dann geht’s erst los auf die Alm. Dieses Jahr ist es ein bisserl anders, weil der bisherige Schafscherer verhindert ist. Dafür darf sich der eingesprungene Schafscherer freuen: Er hat eine wunderschöne Location zur Schafschur, bei bestem Wetter und mit einem atemberaubenden Blick aus der Höhe auf den Spitzingsee. Und da es außerdem ungewöhnlich warm ist, müssen die Schafe mit ihrem neuen Haarschnitt auch nicht frieren.

Als wir an der Alm ankommen, sind alle bereit, nur etwas fehlt: Der Schafscherer steckt im Stau fest, und die bayerischen weißen Bergschafe sind auf Entdeckungstour irgendwo auf den umliegenden Hängen oder in den Wäldern … Da hilft nur eines: Wir müssen sie suchen. Also machen wir uns auf über die blühende Bergwiese, auf der wir in der Ferne weit oben am Hang ein paar Bergziegen ausmachen können. Aber keine Schafe … Und dann kommt der Hartl, der Bauer vom Anderl-Bauernhof in Fischhausen. Und mit einem Eimer voller „Leckerlis“ für die Schafe und interessanten Lauten gelingt ihm, was uns zu dritt nicht gelungen ist: Die Schafe kommen mit ihren Lämmern im Schweinsgalopp den Hügel hinuntergerast und laufen ihm brav nach in den Stall. Aha, so geht das also!

Inzwischen ist der Schafscherer auf der Alm angekommen und baut seine Gerätschaften auf. Ein interessantes Gestell, das entfernt an einen Galgen erinnert. Du liebe Güte, was kommt da auf die Schafe zu … Aber so schlimm wird es nicht. Die Tiere sind relativ entspannt, und vor allem diejenigen, welche die Prozedur bereits kennen, lassen das Scheren ruhig über sich ergehen. Sie legen den Kopf auf den Boden und lassen sich von dem „Schafeflüsterer“ einlullen. Zweimal im Jahr werden die Bergschafe von ihrem schweren Fell befreit. „Beim Scheren geht es um das saubere Arbeiten am Tier. Das Lanolin (Wollwachs) ist das teuerste Nebenprodukt, welches beim Scheren anfällt: 25 €/kg. Aber das muss man erst mal zusammenbekommen“, erklärt mir der Schafscherer, welcher in seinem Gestell hängt und quasi bäuchlings über dem Schaf schwebt. Er übt diesen Beruf seit inzwischen sechs Jahren aus und hat zusätzlich zu einem Schafschurkurs in Deutschland eine Ausbildung in Neuseeland absolviert. Drei bis vier Kilogramm Fell fallen pro Schaf ab. „Dieses wird mit heißem Wasser gewaschen, über Nacht eingeweicht, ausgezupft und dann noch mal ausgewaschen“, klärt mich der Opa Sepp auf. Danach wird es zur Spinnerei gebracht. Wirklich viel verdienen kann man mit dem Fell nicht, aber ab und zu kommt ein neuer Strickjanker für den Opa dabei heraus.

Das Scheren der Schafe ist noch nicht alles, was zur Vorbereitung auf das sommerliche Almleben getan werden muss:

Grundsätzlich müssen alle Schafe spätestens im Alter von neun Monaten, aber unbedingt vor dem Verlassen des Bestandes, mit einer Ohrmarke gekennzeichnet werden. Dabei geht es darum, beim Auftreten der Maul- und Klauenseuche die betroffenen Tiere ausfindig machen zu können. Auch die Rinder müssen registriert sein. Kälber sind innerhalb von sieben Tagen nach der Geburt mit identischen Ohrmarken in beiden Ohren zu kennzeichnen. Sowohl den Rindern als auch den Schafen werden vor dem Almauftrieb die Klauen geschnitten, damit sie auf den teilweise unwegsamen Berghängen sicher unterwegs sind. Auch an das Entwurmen der Tiere muss gedacht werden, damit sie gesund bleiben.

 

 

Und wie wird man zur Sennerin? „Es ist nicht unbedingt Voraussetzung, dass eine Almerin aus einem Bauernhof heraus stammt“, erläutert mir Hartl. Sie darf keine Scheu vor den Tieren haben und sollte sich für deren Wohlergehen interessieren. Außerdem darf sie keine Angst vor wechselnden Wetterlagen und Gewittern haben. Sie sollte so gut zu Fuß sein, dass sie sich im Berggebiet bewegen kann, um die Tiere zu suchen und bei Bedarf auch Zäune auszubessern. Da die Untere Firstalm vom Anderlbauer nicht bewirtschaftet ist und hier Jungvieh auf die Weide kommt, sind Kenntnisse im Buttern oder Käsen nicht notwendig. „Alles, was man hier wissen und können muss, kann man recht schnell lernen“, sagt der Hartl. „Und was man nicht unterschätzen sollte, ist die Tatsache, dass man am Abend, sobald die Arbeit getan ist, alleine auf der Alm ist. Auch damit sollte man gut zurechtkommen.“

Ich kann mir nichts Aufregenderes und gleichzeitig innere Ruhe Bringendes vorstellen und hoffe, dass ich irgendwann die Möglichkeit habe, das Leben als Almerin selbst zu erleben.

 

 

Anderl-Bauernhof

Familie Markhauser
Fischhauser Straße 5
83727 Schliersee/Oberbayern
Telefon: 0 80 26 / 9 46 64
Telefax: 0 80 26 / 9 46 65
E-Mail: anderlbauer@gmx.de

Internet: http://anderlbauer.schliersee.de/unser_hof/unser_hof.php

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

24h TROPHY Start/Ziel in Schliersee „24h Bayerns schönste 3-Seen-Wanderung“

Bei uns in der Alpenregion Tegernsee Schliersee

Letztes Wochenende, vom 25.05. bis 27.05. 2018, war die Alpenregion Tegernsee Schliersee wieder einer der Austragungsorte der „24h Trophy“. Start und Ziel waren dieses Jahr im Kurpark in Schliersee. Ich habe mich dieser Herausforderung das erste Mal gestellt.

In 24 Stunden haben wir eine Runde um drei Seen ‒ Schliersee, Spitzingsee, Tegernsee ‒ über einige bekannte Gipfel der Region gemacht und dabei 67 km und rund 3.000 hm zurückgelegt.

Aber jetzt von vorne. Am Freitagabend ab 17:00 Uhr konnten die Startpakete abgeholt werden. Darin waren alle Informationen zur Strecke und zum zeitlichen Ablauf enthalten. Weiter fanden sich in dem schönen Beutel verschiedene Dinge der Sponsoren: ein T-Shirt zur Trophy, Magnesium, Müsliriegel, ein Notfall-Poncho und ein Sitzkissen. DANKESCHÖN für diese brauchbaren Dinge!

Im Kurpark war rundum die Akkreditierung eine kleine Messe der Sponsoren aufgebaut. Dort konnte man sich noch etwas informieren.

Ich muss gestehen: Etwas aufgeregt war ich dann doch so kurz vor dem Start. Klar gehe ich regelmäßig wandern, auch lange Touren, aber 24 Stunden am Stück? Das habe ich auch noch nie gemacht! Allein schon 24 Stunden am Stück wach zu sein, ist auch schon länger her. Ich war sehr gespannt, wie es mir dabei ergehen würde. Wann kommt die Müdigkeit? Halten meine Füße und Beine das auch aus?

Samstag: Wir sollten uns um 8:30 Uhr im Startbereich im Kurpark einfinden. Auf der Bühne wurden die Tourguides vorgestellt. Eddy, Michi und Melanie begleiten uns. Um 8:45 Uhr wurden unter großem Beifall zuerst die zwei 12-Stunden-Touren mit jeweils ca. 40 Teilnehmern gestartet:

„Auf den Spuren der Hohenwaldecker“

„Auf den Spuren vom Wildschütz Jennerwein“

Um 9:00 Uhr war dann der Start zur 24-Stunden-Wanderung. Das Teilnehmerfeld mit über 150 Teilnehmern startete pünktlich und bei bestem Sommerwetter. Wir gingen durch Schliersee hinauf zur Burgruine Hohenwaldeck und wieder herunter nach Neuhaus. Vom Josefstal ging es auf die Jägerkamp ‒ der längste Anstieg (ca. 950 hm) auf den höchsten Punkt der Tour mit 1.746 m. Puh, das war anstrengend und schon sehr warm. Das Teilnehmerfeld hat sich bei diesem Anstieg ganz schön in die Länge gezogen, und wir haben eine Zwischenrast auf den Almwiesen der Jägerbauernalm eingelegt, damit die Gruppe wieder zusammenkommt. Die Gipfelrast war dafür dann etwas kürzer. Die Karawane zog im Anschluss gesammelt weiter zum Rauhkopf. Der Abstieg ging an der Bergstation von der Taubensteinbahn vorbei über die Schönfeldalmen und den Sommerweg zum Spitzingsattel und weiter am Ufer des Spitzingsees zur Alten Würzhütte. Dort gab es für alle eine warme Suppe sowie und Kaffee und Kuchen. Für den Abstieg haben wir als Gruppe deutlich länger gebraucht als geplant. Auf den schmalen Wegen kann auch nicht so richtig überholt werden.

Gestärkt und die Beine etwas ausgeruht, ging es wieder hinauf auf den Stümpfling. Es war sehr angenehm, dass die Sonne nicht mehr die volle Kraft hatte, den wir haben versucht, wieder etwas Zeit reinzuholen, die wir im Abstieg vom Rauhkopf verloren hatten. Das ist uns leider nur bedingt gelungen, aber immerhin haben wir auch nicht mehr verloren. Der Weg hinunter zum Berghotel Sutten war steil, aber nicht felsig.

Abendessen! Eine große Portion Spaghetti auf der Terrasse mit Blick auf den Wallberg. Fantastisch!

Für mich kam dann ein kleiner Motivationsdämpfer: „Wir gehen aus zeitlichen Gründen nicht über den Wallberg! Wir umrunden den Wallberg im Tal.“ Sehr schade, gerade der Teil, auf den ich mich so gefreut hatte ‒ bei einbrechender Dunkelheit von oben auf den Tegernsee schauen.

Die Gruppenteilnehmer nahmen diese Info alle sehr gelassen auf. Wirklich bemerkenswert, es gab keine Diskussionen. Aufgrund dieser Information wechselten ich und einige andere jetzt die Schuhe ‒ vom Bergschuh auf etwas Leichteres. Das hatte ich eigentlich für später geplant, nämlich erst nach dem Wallberg für die Wanderung durchs Tegernseer Tal. Welch wohltuendes Gefühl, nach zwölf Stunden mal die Schuhe wechseln. Dieses zusätzliche Gewicht im Rucksack hat sich gelohnt, obwohl es die Möglichkeit für den Schuhbeutel-Shuttle gegeben hätte. Aber so hatte ich die Möglichkeit, jederzeit und ganz nach Wunsch zu wechseln.

Nach einer guten Stunde Pause starteten wir wieder … in den Sonnenuntergang.

Für die nächsten Stunden führte unser Weg eher flach durch das Tegernseer Tal und um den Tegernsee herum. Wir hatten fast Vollmond, sodass es gar nicht richtig dunkel wurde und gefühlt nur jeder Zehnte seine Stirnlampe anmachte. Das war sehr schön. Die Wege waren so breit, dass wir immer gut zu zweit oder dritt nebeneinander gehen konnten, und es war eigentlich immer jemand neben mir, mit dem ich mich unterhalten konnte. Die Teilnehmer kamen ja aus den verschiedensten Regionen der Republik und dem benachbarten Ausland. Für viele war das nicht die erste und sicher nicht die letzte 24h Trophy. Allein dieses Jahr gibt es noch sieben weitere Termine. Schliersee war dieses Jahr der Auftakt, und die Strecke über 24 h war ausgebucht.

Irgendwann habe ich jegliches Zeitgefühl verloren. Ich brauchte auch keines, es war ja alles super organisiert. Irgendwann nach Mitternacht, also schon im neuen Tag, gab es im Hotel Terrassen Hof in Bad Wiessee noch einen kleinen Snack. Das Aufraffen danach fiel vielen bereits sehr schwer. Weiter ging es durch die Dunkelheit, vorbei am Gut Kaltenbrunn bis zur Segelschule in Seeglass. Hier befand sich die letzte mobile Verpflegungsstation vor dem letzten Anstieg zum Berggasthof Neureuth. Noch mal Schuhe zurückwechseln und die Muskeln etwas dehnen. Weiter geht’s!

Jetzt müsste es doch bald mal hell werden, dachte ich mir immer. Aber das dauerte noch. Im Wald war es so still. Nichts regte sich, kein Windhauch, kein Tierlaut. Es wurde nicht mehr viel geredet. Endlich dann wurde es langsam heller! Erst fing ein Vogel an zu zwitschern, und kurz darauf folgte ein reges Durcheinander. Das war ein tolles Erlebnis. Schritt um Schritt wurde es heller, der Himmel bekam eine tolle Morgenröte. Endlich geschafft! Etwas vor der vereinbarten Zeit kamen wir auf der Neureuth an. Warm anziehen und die Aussicht genießen. Gleich noch mal die Muskeln dehnen. Endlich, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen schleichen sich auf die Terrasse. Noch vor dem Frühstück fingen drei Alphornbläser an, für uns zu spielen. Es war eine wahnsinnig tolle Stimmung, die zusammen mit dem liebevoll vorbereiteten Frühstück wieder sämtliche Kräfte mobilisierte! Um 6:50 Uhr trafen wir uns vor der Terrasse ‒ abmarschbereit für ein Gruppenfoto. Punkt 7:00 Uhr begann der Abmarsch zur letzten Etappe hinunter nach Schliersee in den Kurpark.

Das Motto der 24h Trophy lautet: Gemeinsam starten und gemeinsam ankommen. Kurz vor dem Ziel haben wir noch mal gewartet, damit auch alle zusammen sind und wir als geschlossene Gruppe mit immer noch über 100 Teilnehmern über die Ziellinie laufen. Ja, es gab an verschiedenen Stationen die Möglichkeit für ein Notfall-Shuttle, die auch genutzt wurde.

Im Ziel wurden wir mit einer riesen Stimmung empfangen, dazu gab es Bier und Weißwürste. Eine super Sache! Dann folgte noch mit sehr viel Stimmung die Urkundenübergabe. Eine Siegerehrung in dem Sinn gab es nicht, denn es hat jeder gewonnen, der nach 24 h wieder in Schliersee angekommen ist. Der Moderator war echt spitze, und die Stimmung war bis zum Schluss einfach nur grandios.

 

 

Mein Fazit: Als Bergmadl/Bergwanderführerin liebe ich eigentlich genau das Gegenteil von dem Trubel und den Menschenmassen. Aber es war eine tolle Erfahrung. Wie verhält sich mein Körper bei dieser Dauerbelastung – wer macht das sonst schon?

Es waren so viele nette und lustige Teilnehmer, mit denen ich sofort Kontakt hatte. Fasziniert hat mich, wie mich die Gruppendynamik motiviert hat, durch die Nacht zu wandern.

 

 

Ich kann euch nur raten: Wer mit dem Gedanken spielt, teilzunehmen, der sollte dies auf jeden Fall tun!

 

 

BergMadl Julia Zilken BergMadl Julia Zilken

Bergwander- und Schneeschuhwanderführerin, Verkaufstrainerin Sporttextil und -Hardware, aus Schliersee. Ich liebe die Berge! Bei meinen Touren die Faszination Berg mit allen Sinnen erleben! Freude mit anderen Menschen teilen. www.bergmadl-schliersee.de

 

 

 

Sheep Shearing Time in Schliersee

We arrived bright and early on the mountain. Its surface, still dotted about with the last of Winter’s heavy snow with golden spring blossoms carpeting all the sunny patches. The air was fragrant with alpine herbs carried about on the breeze. The only sounds that greeted us was a lone Cuckoo bird calling out the hour.

It is still early in the season for the cows to make their long climb up and no animals except a few high climbing mountain goats were visible with the naked eye. We stood intently scanning the mountain and trees, looking for the guests of honor for our visit today. We had made the trip up to Firstalm on Spitzingsee with our local farmer, Hartl Markhauser of Anderl bauerhof. We were invited to watch an itinerant sheep shearer work his magic on Hartl’s small herd.

Armed with nothing other than a pail of molasses scented sweet mash and his particular cattle call, he brought out from the shady tree cover up near the craggy peaks, his herd of 20 sheep. What a sight for sore eyes they were, prancing about both young and old. A brilliant flash of white, (and a particularly special speckled brown and white called “Spot” of course), on the pale green and yellow flower dotted meadow. The Bavarian White Mountain Sheep or Bayerische Weißes Bergschaf are a local breed. The rams weigh about 80 to 100 kg and the ewes weigh 65 to 75 kg. The breed was developed by breeding local sheep with Bergamasca and Tyrol Mountain breeds. They are a dual-purpose sheep meaning they can be bred for both their wool as well as for eating.

In what seemed like a timeless manner, one by one the sheep bounded happily behind Hartl, right down the mountain and directly into his beautiful newly constructed Alm. On this day, Hartl had hired a young professional sheep shearer to give his herd a spa day, or at least that was my own personal interpretation of events.

The Sheep Shearer, or Schafschärer in German, trained in New Zealand, exuded confidence. He deftly began setting up his shearing station outside of Hartl’s barn. The nervously excited sheep could be heard “discussing” what was possibly going on outside. The Shearer’s equipment had a purpose for everything, from his clipper blades which he described as “Bone Sharp” to the lanolin impregnated leather moccasins he wore on his feet. Being just one of only twenty Sheep Shearers in Bavaria he has gained a lot of experience in the past 6 years he has been doing this as a part time job. Even though Hartl knew his flock was in great hands he kept a watchful eye on each and every sheep, whispering soothing words, like a proud papa.

Inside the cozy stall, the little herd huddled together completely aware as animals always are that something big was about to happen. Animals, just like people, generally don’t enjoy being interfered. Just like with children though, there are times when you must step in and do what is best for their heath and general wellbeing. It is during these grooming sessions that old, worn, or lost bells are replaced, ear tags checked and hooves trimmed. All is accomplished quickly with great efficiency.

A professional sheep shearer, who has honed his skills and has a silent confidence, can make all the difference. The sheep could just relax and submit to the process. I am not saying every animal was happy about the experience but again this is where having a professional comes in handy.  Each sheep was quickly relieved of their wooly coat and tucked safely back into the herd inside the barn. It seemed like each sheep took only minutes and then suddenly Hartl, bucket of food in hand once more was leading them back up to the peace of the blooming alpine meadow.

As a footnote, I would like to say a warm thank you to my friend and colleague Ulrike McCarthy for extending and invitation to me to join her and Hartl on this amazing experience.

 

 

To visit Anderl Bauerhof for yourself:
http://anderlbauer.schliersee.de

 

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Springs Return in Schliersee means its Ski and Snowboard Service Time

As the winter ski season comes to a close and the valley floor is dotted with early spring blossoms, it is time to start thinking of properly packing away your skis for next season.

I had the pleasure of meeting one of our local ski service experts, Anderl Thurner. I think Anderl might possibly have the best office in Schliersee directly on the slopes at Untere Firstalm on Spitzingsee. He definitely has the best view from his work bench. His bright blue eyes and warm Bavarian personality is very welcoming. He is very passionate about skis and skiing and happily answers all your many questions.

On any weekend in ski season, you can hike up to Untere Firstalm carrying your skis from the Kurvenlift parking lot or while skiing in from Kurvenlift or Stümpfling ski lifts. It is always a great idea to dry off your skis after each use and use a little wax on your edges to avoid rust, but before and after your long Spitzingsee ski season it is best to call in the professionals.

A great idea so you don’t miss a minute of the snow fun, is to plan a break at Untere Firstalm.  Drop off your skis with Anderl and while he works his magic, order yourself a delicious pan of fresh made Kaiserschmarrn and a warm drink. It is efficiency at its best!

Anderl not only works on skis but also snowboards. He is also a great contact if you are looking for gently used ski gear. His prices as well as his skills are amazing. You can have a full service while you wait at the meager price of 12€ for skis and 15€ for snowboards. Ski maintenance isn’t only for skis that you are using but also it is important to have your brand new skis serviced before using.

Proper maintenance of your ski equipment is key to the longevity of your skis. Well cared for skis will not only last longer but will enhance your enjoyment on the slopes. So always remember to remove your skis from any storage bag you use after use, dry them down and give them a lick of wax to protect those edges and then give Anderl a call.

 

 

To contact Anderl Thurner directly

 

Ski & Snowboard Service
Skiservice Untere Firstalm am Spitzingsee
0170/3455703
turner.andreas@web.de

 

His shop service area is located at Untere Firstalm
08026/7676
info@firstalm.de
http://www.unterefirstalm.de

 

 

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Alpen Plus Season Ski Pass and So Much More

Last year, after about 25 years off skis, I met one of our local inspiring octogenarians who were celebrating her 80th birthday and the fact that she now skis for free in Schliersee. Meeting this energetic soul motivated me to once again get back on skis.

This year I decided to commit even more to skiing and purchased the Alpine Plus Season Ski Pass and I thought I would share some of the many things I have learned about having this pass.

Firstly, starting early in your seasonal ski plans will save you 50€. The Alpen Plus Season pass goes on sale 1 October for the discounted price of 350€. When possible, purchase your pass between 1 October and 15 November in order to take advantage of this savings. If you forget to purchase your pass early, have no fear you can still purchase your pass but it will cost you 50€ more. You have to think a day pass for an adult is 35€ so if you ski 10 times in one season your pass has paid for itself. Though with the Alpen Pass you also get loads of other discounts making your purchase so much more valuable than the 350€ price tag.

If you are a sledding enthusiast and not a skier, the incredible 6.5 kilometer sled run on Wallberg is also included in the Alpen Pass. No one ever does just one run on Wallberg and a 10 run card will cost you 92€ alone. For our family this is a great motivator for buying the pass.

http://www.wallbergbahn.de

Our beautiful spa and recreation center of Monte Mare also gives a 20% discount to all holders of the Alpen Pass Season or the Alpen Glacier card. I will post a link at the bottom for you to see which pass is best for you. This is good for the four hour passes as well as the day passes for sauna facilities and vitality spa.

http://www.monte-mare.de/de/schliersee.html

Alpen Pass holders receive a 20% discount on two way lift tickets at Spitzingsee, Sudelfeld, Wallberg and Brauneck-Wegscheid, throughout the winter season as well. They also get 50% off ski passes at Kössen (Tyrol), Wendelstein, Kampenwand (Ashau), Hochfellen (Bergen) Hocheck (Oberaudorf) when you show your pass.

Another great benefit is a 15% discount on purchases both in store and online at one of our local amazing outdoor stores, Smartino. Their beautiful new location is right next to the Neuhaus train station for serious convenience.

www.funktionelles.de

Not only is the pass good for our local slopes on Spitzingsee but also several other ski resorts of Sudelfeld and Brauneck-Wegscheid.

 

For me, having the pass has really motivated me to get out on the slopes more often. I am no longer discouraged by the 35€ day pass price and I can just come up to the slopes for an hour or so whenever I wish and without pressure.

 

 

Other great offers, if you don’t want to commit to a season pass on offer, are the Family day pass, which is available every day of the season. It costs 85€ and is valid for both parents and all their own children up to age 15. Also starting 10 January is the Ladies Day Pass offered every Wednesday during the season but Ash Wednesday, for only 17€.

 

 

For more info:
www.alpenplus.com/alpen-plus/alpen-plus-skipasspreise-uebersicht/saisonskipaesse/

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Dem Himmel ganz nah – Skisaison in Schliersee hat begonnen

Während unten im Tal der Nebel hängt, erwartet Sie oben am Spitzingsee momentan die Sonne. Abseits des vorweihnachtlichen Trubels in der Stadt, Gedränge auf Christkindlmärkten und drückender, dunkler Dezemberstimmung, ist man am Spitzingsee dem Himmel tatsächlich ein Stückchen näher. Sonnenbrille nicht vergessen. Dieses Jahr hat es sogar Frau Holle gut mit uns gemeint. Die Schneeverhältnisse sind wunderbar. Derzeit gibt es noch kleine Einschränkungen beim Liftbetrieb, aber ab Samstag, den 9. Dezember, öffnen alle Anlagen und Abfahrten.

Auf geht’s zum Skifahrn dahoam!

 „Skifahrn dahoam“ gehen bei uns sowohl Einheimische als auch Tagesgäste aus München und dem Münchener Umland.

Denn jung und schneesicher präsentiert sich das Skigebiet am Spitzingsee. Bestens präparierte Pisten und variantenreiche Abfahrten für alle Könnerstufen sind vorhanden. Beschneiungsanlagen sorgen für Schneesicherheit, leistungsstarke Liftanlagen für geringe Wartezeiten. Der Snowpark an der Unteren Firstalm zieht vor allem junges Publikum an. Urige, romantische Almhütten warten mit leckeren Schmankerln auf Sie.

Mein persönlicher Tipp für die Pause zwischendurch: die beliebte Osthangalm, der Treffpunkt direkt an der Piste. Hier gibt es Kaiserschmarrn nach Geheimrezept!

 

Stressfrei von München zum Skifahren?
Da bietet sich das KombiTicket Skigebiet Spitzingsee an.
Hin- und Rückfahrt 2. Klasse zwischen jedem Bahnhof der BOB und den Bahnhöfen Schliersee und Fischhausen-Neuhaus, RVO-Bus zum Spitzingsee, inklusive Tagesskipass: 49,50 €

Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für alle Brettlfans: Skipass 5 Tage aus der Saison. Der „kleine Saisonskipass“ gilt an fünf Tagen, die Sie sich aussuchen.

Bis 24.12.2017 gibt es den flexiblen Skipass „5 Tage aus der Saison“ sogar zum Sonderpreis von 149,- €.

 

 

 

Kurzinfo für das Skigebiet Spitzingsee

Höhe: 980–1.580 m

10 Lifte/Anlagen

2 Vierer-Sesselbahnen

1 Doppelsesselbahn

7 Schlepplifte

20 km präparierte Pisten

Leicht: 2 Pisten (8,5 km)

Mittel: 5 Pisten (7,5 km)

Schwer: 2 Pisten (4 km)

4 vollbeschneite Abfahrten

7,45 km beschneite Pisten

 

Täglich von 08:30–16:20 Uhr

 

Info-Telefon: +49 8026 9292230

Schnee-Telefon: +49 8026 7099

http://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/winter/

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee