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Ein Herbsttag zum Verlieben!

Heute nehme ich euch mit auf einen Herbsttag zum Verlieben.

Morgens um 7:00 Uhr bei 0 °C am See. Der Nebel wird langsam verscheucht von der Sonne und sie kämpft sich den Weg frei Richtung See. Es ist eine stille und mystische Stimmung, die immer wieder fasziniert.

 

 

Die Bergspitzen werden geküsst von der Sonne, langsam erscheint der See in ihr.

Richtung Schliersee werden die Strahlen immer wärmer und intensiver. Der Ort liegt bereits sehr in der Sonne, und ich mache mich auf zum Morgenkaffee. Herrlich ist es in der Früh am See und im Kurpark.

 

Dann packe ich meine Wanderschuhe. Mein Ziel ist die Schliersbergalm. Heute gehe ich von der Unterleiten hoch. Der Weg geht herrlich durch den Wald, Stück für Stück nach oben, und man sieht bei jedem Schritt die Baumspitzen näherkommen.

Oben angekommen, begeistert mich wie immer dieser herrliche Blick über den See.

Eine kurze Rast mit einer Brotzeit muss natürlich sein.

Beim Abstieg kann ich es nicht lassen ‒ wie oft habe ich diesen See schon von dieser Perspektive fotografiert? Unzählige Male, aber es ist immer wieder schön.

 

Kaum auf der Teerstraße angelangt, geht es links Richtung Hochburg. Ein kleines Stück, dann den Waldweg hoch ‒ und wieder dieser Ausblick. Ein Träumchen, wenn nicht zwei.

 

Jetzt packt mich der Durst, und ich laufe weiter auf Richtung Lauber Beach. Das ist auch so ein Anziehungspunkt am See. Ich genieße immer wieder den Blick vom Ufer aus über den See.

 

So ein Tag müsste einfach mehr Stunden haben.

Langsam geht die Sonne unter, und die letzten Strahlen liegen über dem See, bevor sie hinter den Bergen verschwinden.

 

Und dann wird es wieder leise, und der Ort erstrahlt im Lichtermeer.

Der Mond sagt noch kurz Hallo, dann verschwindet auch er hinter den Bergen und flüstert leise: „Gute Nacht, Schliersee.“

 

 

Ich hoffe, ihr habt euch auch wieder verliebt … wie ich. Immer wieder aufs Neue.

 

Bis bald am Schliersee, gute Nacht.

 

 

 

Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Tipps September 2021: ☁ Herbst ‒ die schönste Zeit des Jahres in Schliersee

Servus aus Schliersee,

der Herbst kommt nicht mit „Pauken und Trompeten“ wie der Sommer. Liebevoll sagen wir: „Es herbstelt!“ Manchmal liegt der Morgennebel schon Ende August über dem See. Die ersten Blätter färben sich, es wird früher dunkel und ein kühler Wind bläst uns um die Nase.

Langsam verabschieden sich die heißen Sommertage und der Herbst beginnt. Schön ist er bei uns in Schliersee, der Herbst! Der September ist zugleich der Start in die Wandersaison. Zum ersten Mal bietet die Gäste-Information einen geführten Spaziergang zum Thema „Waldbaden“ am 10.09.2021 an.

 

 

Sie vermissen die Schlierseer Traditionsveranstaltungen?

Ich auch. Aber Sie haben die Möglichkeit, die Schlierseer Blasmusik, die Miesbacher Stadtkapelle, das Akkordeonorchester und die Schmankerlmusi mit dem Schmid Zwoagsang aus Kiefersfelden bei einem unserer beliebten Kurkonzerte zu erleben.

Genießen Sie traditionelle Musik vor der wunderschönen Kulisse des Schlierseer Kurparks mit Blick über den See in die Berge. Bayerische Livemusik können Sie auch jeden Sonntag im Ratskeller erleben. Zum Frühschoppen spielt von 11:00‒14:00 Uhr die Huabaoim Musi. 

 

 

Wenn Sie einen Urlaub bei uns im Oktober planen, habe ich gute Nachrichten für Sie: Das Kulturkarussell dreht sich endlich wieder. Perfekt, um Natur und Kultur zu verbinden. Tagsüber können Sie die Schlierseer Berge entdecken und die Zeit in der Natur genießen. Abends lassen Sie sich in einem der vielen Schlierseer Restaurants verwöhnen und tauchen dann in faszinierende Kultur-Highlights ein.

Das Programm ist gewohnt bunt und vielfältig und führt in über 16 Punkten im Bereich Theater, Kabarett, Lesungen, politisches Gespräch und Musik in allen Facetten durch den Oktober. Zusätzlich finden in der Vitalwelt und im Heimatmuseum zwei Ausstellungen zum Thema „Berge“ statt. Tickets erhalten Sie selbstverständlich in der Gäste-Information in der Vitalwelt Schliersee oder online über www.muenchenticket.de.

 

Ich freue mich, wenn Sie uns in Schliersee besuchen kommen. Bleiben Sie gesund!

 

PS.: Wussten Sie, dass Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre in dieser Saison kostenlosen Eintritt in das Markus Wasmeier Freilichtmuseum haben? Unter dem Motto „Kinder – Die kleinen Helden dieser Zeit“ möchte Markus Wasmeier Ihnen und Ihren Kindern in dieser schwierigen Zeit eine unbeschwerte Auszeit vom Alltag bereiten.

 

 

 

Mathias Schrön

C. Mathias Schrön, Dipl.-Betriebswirt, Vater von 4 Kindern, geb. am 12.03.1966 in Tegernsee. Aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Abitur am Gymnasium Miesbach. Abgeschlossenes Studium in BWL sowie in Politikwissenschaften in München. Während und nach dem Studium selbständige Tätigkeit hauptsächlich als Begleiter ausländischer Gäste der Bundesregierung im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 15.03.2001 Kuramtsleiter beim Markt Schliersee. In der Freizeit engagierter Fußballtrainer im Jugend- und Seniorenbereich. Mitglied in diversen Vereinen. Freude am Reisen und Sport.

 

 

 

Schlierseer Kulturherbst 2021: Das Kulturkarussell dreht sich wieder!

Der Kulturherbst 2021 findet statt. Das abwechslungsreiche Programm führt mit 16 Stationen durch Theater, Kabarett, Lesungen, politisches Gespräch und Musik in allen Facetten.

Glücklich dreht Johannes Wegmann die 2018 im Schlierseer Kurpark aufgestellte Bronze-Edelstahl-Skulptur „Feuervogel im Spiegel von Helios“ von Otto Wesendonck. Für ihn ein Zeichen, dass sich kulturell wieder etwas bewegt. „Ein gutes Gefühl“, sagt er erleichtert.

 

 

07. Oktober bis 30. Oktober 2021 – 13. Schlierseer Kulturherbst

„Wir haben in Kürze unser Netzwerk eingeschaltet, sowohl die Künstler als auch die Sponsoren“, erzählt Johannes Wegmann. So konnten sie ein gewohnt spannendes Programm auf die Beine stellen. „Wir wollen, dass die Veranstaltungen stattfinden!“, sagt er. Gleichwohl müssen diese trotz stark verringerter Besucherzahl in den Spielstätten auch wirtschaftlich rentabel sein. Die Künstler brauchen eine Perspektive und sollen mit der Gage rechnen können. Das Thema Kultur soll wieder eine Zukunft haben, auch wenn man sich mit den veränderten Gegebenheiten arrangieren muss. Es sollen selbstverständlich sichere Veranstaltungen werden, mit Abstand und Hygieneregeln, sodass sich alle wohlfühlen und die Kultur genießen können. Es wird in Schliersee dieses Jahr fünf Spielstätten geben. „Wir bieten kleinere, feinere, aber hochkarätige Veranstaltungen“, freut sich Johannes. Von Klassik über Volksmusik, Gespräch, Polit-Talk bis hin zu Ausstellungen und Kunst.

 

Zwei Ausstellungen

Während der gesamten Zeit des Kulturherbstes wird es zwei Ausstellungen zum Thema Berge geben. Zum einen eine Kunstausstellung von Nele von Mengershausen (Malerei und Grafik) in der Vitalwelt Schliersee. Zum anderen eine Fotoausstellung von drei ortsansässigen Fotografen ‒ Moritz Attenberger, Florian Bachmeier und Cordula Flegel ‒ im Schlierseer Heimatmuseum. Das Programm der Veranstaltungen wird gewohnt vielfältig. Johannes Wegmann nennt einen kleinen Auszug: „Wir haben Andreas Rebers als Kabarettisten und Gerhard Polt mit seinem interessanten Gesprächspartner Markus Ederer. Timm Tzschaschel wird ein heiteres Festkonzert mit Sängerinnen und Sängern aus der Region geben“, schildert Johannes Wegmann und ist schon jetzt voller Erwartung, im Oktober endlich wieder die „Türen“ des Kulturherbstes Schliersee öffnen zu können.

Das Programmheft und die Plakate sind gerade in Arbeit und in voraussichtlich zwei Wochen kann der Vorverkauf in der Schlierseer Gäste-Information sowie online über München Ticket beginnen. Wir informieren dich über den genauen Start des Ticketverkaufs auf den Social-Media-Kanälen des Schliersee Magazins, damit du dir frühzeitig deine Tickets sichern kannst.

https://www.kulturherbst-schliersee.de/

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Sicherheitswacht | Deine Ansprechpartner in Schliersee

Die Schlierseer Sicherheitswacht soll als Bindeglied zwischen dir und der Polizei dienen. Du hast eine Frage? Du hast etwas beobachtet? Du hast ein gesundheitliches Problem? Sprich die ehrenamtlichen Helfer einfach an. Wenn sie dir nicht selbst helfen können, sind sie direkt mit der Polizei verbunden und können Hilfe holen.

 

 

Ich treffe Heidi Wesseler im Schlierseer Kurpark. Sie arbeitet für die Schlierseer Sicherheitswacht und ist überall in Schliersee unterwegs. Mir fällt gleich auf, dass sie keine Hilfspolizistin ist und auch nicht sein will. „Ich bin für alle menschlichen Probleme da“, sagt Heidi völlig offen und freundlich. Sie erzählt mir, dass die meisten Leute, die sie trifft, sehr höflich sind. Gerade im Schlierseer Kurpark gibt es viele Regeln, die Ausflüglern, Urlaubern, aber auch Einheimischen oft nicht so bewusst sind. „Sie entschuldigen sich bei mir und es ist ihnen unangenehm, wenn ich sie auf ihr ‚Fehlverhalten‘ hinweise“, erzählt sie weiter. Ganz egal, ob du nach dem Weg fragen willst oder Hilfe benötigst: Bei der Schlierseer Sicherheitswacht bist du richtig mit deinen Problemen! Sie helfen dir gerne weiter.

 

Du möchtest selbst für die Sicherheitswacht Schliersee arbeiten?

„Wir haben derzeit drei Mitarbeiter, aber wer noch Interesse hat, kann sich gerne bei uns melden“, erklärt Tanja Zehetmair von der Polizeiinspektion Miesbach. Die Tätigkeit als Mitarbeiter bei der Sicherheitswacht ist ehrenamtlich, wird aber vergütet. Die Arbeitszeit liegt zwischen fünf und 15 Stunden pro Monat. Du wirst in einer 40-stündigen Ausbildung auf deine Tätigkeit vorbereitet und bekommst die Ausrüstung gestellt. Wer sich bewerben möchte, kann sich gerne bei der Polizeidienstelle in Miesbach melden.

 

 

Polizeiinspektion Miesbach

Carl-Fohr-Straße 2

83714 Miesbach

Tel.: 08025/299-0

Mehr Informationen über die Sicherheitswacht findest du hier: Bayerische Polizei ‒ Was ist die Sicherheitswacht? (bayern.de)

Flyer Sicherheitswacht

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Stressfrei parken und zu Fuß zum See

Der Sommer steht vor der Tür. Bereits jetzt lockt der Schliersee viele Naturliebhaber und wasserbegeisterte Gäste an. Die Parkplatzsituation in der Gemeinde Schliersee ist gerade an sonnigen Wochenendtagen unbefriedigend. Viele kommen mit dem Auto und möchten am See spazieren gehen oder durch den Ort schlendern. Es wird dann ärgerlich, wenn man am Seeufer entlangfährt und alle Parkplätze bereits belegt sind.

 

 

Um euch das zu ersparen, habe ich heute einen Tipp, der euch vor allem an besucherstarken Tagen das Leben deutlich erleichtert.

Der Parkplatz vor dem Gasthof Glückauf in Hausham bietet reichlich Platz und ist nie voll belegt. (Alpengasthof Glückauf)

Von dort aus lässt es sich wunderbar an der Schlierach entlangspazieren, auf einer Anliegerstraße bis zum See. Die Strecke beträgt 2,5 km und liegt fernab von der Hauptstraße. Wer möchte, kann auf dem Hühnerhof Schliersee bei Familie Hinterseer einen Boxenstopp einlegen und im Almcafé einen hausgemachten Eierlikör trinken oder ein Schmankerl oder Souvenir aus dem kleinen Shop mitnehmen.

Der Hühnerhof am Schliersee. Das perfekte Ei und vieles mehr. (huehnerhof-schliersee.de)

In nur wenigen Minuten erreicht man dann den Kurpark und ist bereits mitten im Zentrum von Schliersee und direkt am Wasser.

Wer ans etwas ruhigere Seeufer möchte, zweigt früher ab und läuft westlich Richtung Campingplatz, der bereits direkt am Seeufer liegt und ebenfalls ein kulinarisches Angebot (u. a. auch vegane Gerichte) bereitstellt.

Willkommen – Camping Schliersee (camping-schliersee.de)

Also bis bald in Schliersee!

 

 

 

Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Community Managerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Schliersee setzt auf größere Müllbehälter und Mülltrennung

An sonnigen Tagen sind die Müllbehälter im Schlierseer Kurpark überfordert. Die Flut an Verpackungsmüll in der Corona-Zeit ist einfach zu groß.

 

 

In einem ersten Schritt hat sich die Gemeinde Schliersee für größere Müllbehälter entschieden. Sie sind aus Holz und passen viel besser in die Landschaft als die kleinen grünen Mülleimer. Die Gemeindegärtner haben sie selbst entworfen und so konstruiert, dass sie auch leicht zu leeren sind. In einem zweiten Schritt soll es einige Behälter auch mit Mülltrennung geben. „In den Mülltonnen sind sicher 90 Prozent wiederverwertbare Stoffe drin“, erklärt Franz Schnitzenbaumer und verdeutlicht, dass ihm Recycling ein wichtiges Anliegen ist. Insgesamt hat die Gemeinde Schliersee 200 Müllbehälter. Der Austausch soll nach und nach stattfinden.

 

Noch besser als Mülltrennung ist die Müllvermeidung

Nach Ansicht von Franz Schnitzenbaumer sind „Rebowls“ für Essen zum Mitnehmen und auch „Recups“ für den Kaffee zum Mitnehmen wirksame Instrumente gegen die vielen Umverpackungen der Restaurants im To-go-Geschäft. Der Schlierseer Ratskeller macht es vor und verpackt viele der Gerichte zum Mitnehmen in Pfandbehälter, die deutschlandweit bei unzähligen Partnern zurückgegeben werden können.

Pfand statt Müll | Ratskeller-Schmankerl in der Rebowl – Schliersee Magazin

Einige Gastronomen rund um den Kurpark wollen in Zukunft auch mitmachen. Das wäre ein großer Schritt. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass sich jeder Einzelne für weniger Müll einsetzt.

 

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

iam.josephina zu Gast in Schliersee

Am späten Nachmittag treffe ich mich mit der Crew rund um iam.josephina im Schlierseer Kurpark. Heute soll ein romantischer Heiratsantrag gedreht werden. Große Kameras oder Techniker sucht man vergebens. Hier drehen die Schauspieler selbst – mit dem Handy. Das gefällt mir, und es erinnert mich ein bisschen an unser Schliersee Magazin. Gleich nach den ersten Aufnahmen gehen Videos ins Netz. Alles unkompliziert mit dem Smartphone.

 

 

Gespielt wird nach Drehbuch. Das ganze Team ist sehr sympathisch, spritzig und jung. „Freestyle“ steht heute in der Regie-Anweisung. Das bedeutet „Spaß haben“ nach offizieller Anweisung. Das fällt hier niemandem schwer. Leon probt sein romantisches Liebeslied „Marry Me“ von Bruno Mars, auch eher freestyle, mit deutschem Text. Leidenschaftlich schrubbt Leon über die frostigen Stahlsaiten. Die Temperaturen liegen unter null Grad, und eiskalter Wind zieht über den See. Zwei Mädels spazieren am Set vorbei und erkennen die Hauptdarsteller offensichtlich. Sofort zücken sie ihr Handy, um zu checken, ob die aktuelle Folge bereits online zu sehen ist. Josi und Leon halten die beiden auf, und diese freuen sich riesig, dass sie rein zufällig in die Dreharbeiten geraten sind und einen Plausch mit den Hauptdarstellern halten dürfen. Zusätzlich zum Dreh für Snapchat und Tiktok ist eine Fotografin vor Ort, die den Heiratsantrag für Instagram festhält. Es ist nicht das erste Mal, dass das Team am Schliersee dreht. Für den Regisseur Philippe Matic-Arnauld des Lions ist Schliersee die perfekte Location für einen romantischen Heiratsantrag. „Gibt es einen schöneren Ort dafür als Schliersee?“, fragt er.

 

„iam.josephina ist die erste Live-Serie auf Snapchat und Instagram. Josi träumt davon, Tänzerin zu werden. Auf ihrem Weg dahin teilt Josi ihr komplettes Leben, ihre Gefühle und ihre Gedanken mit ihren Followern – ohne Kompromisse. Josi geht durch die großen und kleinen Ups and Downs, die zum Erwachsenwerden dazugehören, auf der Suche nach Antworten auf die alles entscheidende Frage: Wer bin ich, und wo ist eigentlich mein Platz im Leben? iam.josephina wird für funk bei PULS im Bayerischen Rundfunk produziert wird. ‚Snapchat-Serie‘ bedeutet, dass die Serie quasi in Echtzeit in der App Snapchat gesendet wird. Am Folgetag wird sie auf Instagram (IGTV) gesendet und geht in der funk-Mediathek online. Das Format ist in der Zielgruppe (14‒21 Jahre) sehr erfolgreich: Auf Snapchat haben wir bis zu 430.000 Zuschauer*innen und auf Instagram 46.000 Follower.“

https://www.funk.net/channel/iamjosephina-898

 

 

Wer jetzt neugierig geworden bist, der findet iam.josephina auf diesen Plattformen:

  • iam.josephina auf Snapchat:

Snapchat.com/add/iam.josephina

  • iam.josephina auf Instagram:

Instagram.com/iam.josephina

  • Alle Staffeln bei funk:

funk.net/channel/iamjosephina

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schliersee leuchtet | Lichterglanz 2020

Schliersee wird im Dezember weihnachtlich in Szene gesetzt

Leider kann aufgrund der Corona-Pandemie der beliebte Schlierseer Weihnachtszauber nicht stattfinden. Trotzdem will die Gemeinde Schliersee ihre Bürger und Gäste in der Adventszeit in eine schöne weihnachtliche Stimmung versetzen. „Die Zeiten sind dunkel, deshalb wollen wir etwas Helligkeit und Licht nach Schliersee bringen“, erklärt Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer.

 

 

Den ganzen Dezember wird Schliersee an verschiedenen Stellen illuminiert. Schliersee leuchtet. Es wird ein Weihnachtsbaum am Ortseingang auf dem Kirchbichl erstrahlen. Darauf freue ich mich besonders. Das Rathaus, die Sixtus-Kirche, die Ludwigsbüste auf dem Weinberg und das Bauerntheater werden angestrahlt, und es werden auch Weihnachtsbäume aufgestellt. In Neuhaus wird der Kurpark beleuchtet und am Spitzingsee die Kirche Sankt Bernhard im Lichterglanz erstrahlen. Aber keine Angst, wir wollen keine kitschige amerikanische Weihnachtslandschaft, sondern eine dezente Beleuchtung. Von Einbruch der Dunkelheit an bis 22:00 Uhr wird es im Dezember ein bisschen heller in Schliersee.

 

Aufruf an die Schlierseer

„Wir wünschen uns, dass Sie mitmachen!“, sagt Franz Schnitzenbaumer und ruft somit seine Bürger dazu auf, ebenfalls etwas zur weihnachtlichen Stimmung in Schliersee beizutragen. Es wäre schön, wenn möglichst viele Schlierseer ihre Häuser, Balkone oder Gärten sanft beleuchten.

Vielleicht haben wir das Glück, dass es im Dezember schon schneit und alle unsere Lichter den Schnee festlich glitzern lassen.

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Raschelndes Laub | Ein Herbstspaziergang durch Schliersee

Der Herbst ist die ideale Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang durch Schliersee.

Herbstzeit ist Wanderzeit! Aber warum nicht einfach mal unten im Tal bleiben und einen Spaziergang durch den Ort unternehmen? Es ist bereits etwas kühler, aber der Himmel ist strahlend blau, und die Sonnenstrahlen lassen die herrlich bunt gefärbten Bäume, die herbstlichen Blumen und den wunderschönen Kurpark in einem warmen Licht erstrahlen.

 

 

Wein und Kastanienbäume

Der Klassiker für einen Herbstspaziergang in Schliersee ist der Weinberg. Nach dem kurzen Fußweg den kleinen Pfad vom Rathaus hinauf wirst du sofort mit einer atemberaubenden Aussicht über Schliersee belohnt. Neben der Weinbergkappelle laden die Bänke unter den Kastanienbäumen zu einer Rast ein. Die Weintrauben leuchten golden in der Sonne. Die Luft riecht frisch und gesund. Auch der Biergarten des Ratskellers oder eine der zahlreichen Terrassen in Schliersee laden zu einer Pause an der frischen Luft ein. Hier kannst du wunderbar die letzten warmen Sonnenstrahlen des Herbstes genießen.

 

Persönliche Gedanken

Für mich persönlich deuten die ersten kühlen Herbstnächte immer darauf hin, dass es bald nach Kanada geht. Seit 15 Jahren fliege ich jedes Jahr im Oktober nach Nova Scotia in den Indian Summer. Dieses Jahr nicht. Mir fehlen das Treffen mit meinen Freunden in Kanada, die Herbstlandschaft und das Musikfestival „Celtic Colours“. Hier in Schliersee fehlt der beliebte Kulturherbst. Ein wenig nachdenklich laufe ich durch den Ort. Schnell bemerke ich, wie schön es bei uns im Oktober ist. Die wunderschönen Farben, in die meine Heimat gerade getaucht wird, machen glücklich. Ein echter Schlierseer Wohlfühlmoment. Schliersee ist für mich der schönste Ort der Welt.

 

Tipp: Achte bei deinem Spaziergang durch Schliersee auf die kleinen blauen Schilder mit QR-Codes. Seit 2018 kannst du hier Schlierseer Geschichte entdecken. Per QR-Code kommst du zu mehr Informationen über die Schlierseer Straßennamen. https://magazin.schliersee.de/die-geschichte-von-schliersee-wird-lebendig/ Der Start der App „Sehenswertes Schliersee“ hat sich coronabedingt etwas verschoben, aber bald werden weitere QR-Codes an denkmalgeschützten Gebäuden installiert, und die neue App wird zum Download bereitstehen. Dann kannst du noch mehr Geschichte(n) in Schliersee entdecken. Viel Spaß!

 

 

Danke an Toby Wilson, der mir die Hintergrundmusik „The Colours of Cape Breton“ für den Herbstfilm zur Verfügung gestellt hat.

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Ein Wochenende am Schliersee

Ja, ich habe es mal wieder geschafft und mir ein wunderbares Wochenende am Schliersee gegönnt.

 

 

Samstagmorgen, es ist 7:00 Uhr, und es regnet. Das hält mich nicht ab, in meine Joggingschuhe zu springen und mich auf den Weg zum See zu machen. Husch über die Straße, und schon hört es zum Regnen auf.

 

Los geht’s Richtung Neuhaus … die Luft ist herrlich frisch, und am See machen sich die ersten Fischer ans Angeln. An den Bootshäusern vorbei, treffe ich schon auf die ersten Jogger und Spaziergänger.

Kurz durch den Fitnessparcours und schwupps rauf auf den Weg weiter Richtung Campingplatz, wo die ersten Camper zum Frühstück erwachen. Ein freundliches „Gmorgn“, und weiter geht’s.

 

Am Kurpark treffe ich die ersten Wanderer, die gerade vom Zug kommen und sich aufmachen Richtung Berge. Ein kurzer netter Smalltalk mit einer Schlierseerin mit Hund, und es geht weiter nach Hause … der Kaffee und die Dusche warten.

 

Nachmittags geht’s mit dem Fahrrad Richtung See. Am Lauber Beach sitze ich gerne, genieße einen Aperol und die schöne Aussicht dazu. Dort am Bootsverleih sind sie heute ziemlich beschäftigt … ein Traumtag eben.

Ich mag das Leben am See, die Menschen, die Touristen und die unterschiedlichen Gespräche dazu.

 

 

Auf dem Heimweg setze ich mich noch auf eine Bank beim Strandbad, wo ich nicht lange allein bin. Ein paar Schlierseer kommen zum Baden ‒ wie jeden Tag im Sommer trifft man sich hier … hier kennt man sich, und auch ich bin sofort im Gespräch über Menschen, Touristen, Baden, Autos und was noch so einfällt.

 

In der Ferne hört man es grummeln, die ersten Gewitterwolken ziehen auf, und ich ziehe mich in meine Wohnung zurück. Kurz darauf gibt es einen kurzen und sonnenuntermalten Schauer, der eine wunderbare Luft und eine atemberaubende Wolkenstimmung bringt, sodass es mich wieder zum See zieht.

 

 

 

 

Ich fotografiere gerne einfach alles hier, vor allem liebe ich Sonnenuntergänge.

 

Am Sonntagmorgen geht’s mit dem Rad auf Frühstückssuche. Die ersten Cafés sind um kurz nach 9:00 Uhr schon voll und mit Leben gefüllt. Ich lande dann wieder am Lauber Beach. Dort habe ich ein schönes Plätzchen entdeckt und genieße die Morgensonne.

 

Kurz darauf begebe ich mich in den Kurpark, wo die Stadtkapelle Miesbach spielt, der ich und einige andere gerne lauschen.

 

Ein herrlich sonniger Tag zieht mich nachmittags zu Fuß rund um den See.

Und da ist sie wieder, meine Kuchenlust. Beim Seegarterl gibt es heute frischen Datschi mit Streusel ‒ da kann ich nicht widerstehen. Danach geht’s barfuß weiter am See, es ist herrlich warm.

 

 

Der Rundweg ist einfach wunderbar. Man ist zügig rum und befindet sich mitten in der Natur.

 

Im Kurpark verweile ich gerne noch und beobachte das Leben.

 

Danach steht noch Gartenarbeit an ‒ von allein macht die sich nicht.

Man merkt langsam, aber sicher, dass die Tage kürzer werden. Abends, wenn alles still ist, ist es auch sehr schön, am See zu verweilen.

 

Und immer wenn es heimwärts geht, muss ich zum Café Jennerwein und Kuchen/Torten mitnehmen. Das ist schon ein Ritual ‒ ohne geht es nicht.

 

So ein paar Tage am See sind immer traumhaft, auch wenn sie mit etwas Garten- und Wohnungsarbeit verbunden sind … aber es ist es auf alle Fälle wert, hier zu verweilen und zu genießen.

 

Ich wünsche euch allen auch schöne Tage am See!

 

Bis zum nächsten Mal

 

 

 

 

Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie