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Der Berg ruft: 12- und 24-Stunden-Wanderung in Schliersee

25. bis 27.05.2018 ‒ Gemeinsam über Grenzen gehen: Das einzigartige Langzeit-Wander-Erlebnis in Schliersee

Bei den Wanderungen stehen das Wandererlebnis, die Attraktionen an der Strecke und das Kennenlernen der eigenen Grenzen im Vordergrund, nicht der Wettbewerbscharakter. Letztendlich ist es die Herausforderung, gemeinsam über Grenzen zu gehen, die die 24H Trophy zu einem einzigartigen Sportevent macht.

Im Vergleich zum letzten Jahr werden die Trophy-Fans mit insgesamt drei Wanderungen beglückt. Bei der 12-Stunden-Variante kann man sich zwischen der „12h Auf den Spuren der Hohenwaldecker“ und der „12h Auf den Spuren vom Wildschütz Jennerwein“ entscheiden. Die „24h Bayerns schönste 3 Seen Wanderung“ beinhaltet einen Besuch am Schliersee, Spitzingsee und Tegernsee und führt am Ende wieder zurück an den Schliersee.

12h Auf den Spuren der Hohenwaldecker
Dauer: 12 Stunden
Details: ca. 30 km | ca. 1.530 HM

 

12h Auf den Spuren vom Wildschütz Jennerwein
Dauer: 12 Stunden
Details: ca. 31 km | ca. 1.350 HM

 

24h Bayerns schönste 3 Seen Wanderung
Dauer: 24 Stunden
Details: ca. 67 km | ca. 3.030 HM

 

Auf den Spuren des Wildschütz Jennerwein

Die Wanderer der zweiten 12-Stunden-Tour im Rahmen der 24H Trophy 2018 begeben sich auf Spurensuche des Wildschütz Jennerweins und brechen nach dem Start im Kurpark Schliersee in Richtung Westen auf. Die Tour führt zunächst durch den Ortsteil Breitenbach, an der Huberspitz vorbei bis zur Gindelalm, die ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist. Von dort geht es weiter durch das Stadeltal, zwischen Berggipfeln wie z. B. dem Lahnenkopf oder dem Westerberg hindurch zur Rainer-Alm und schließlich zum Bodenschneidhaus. Die Wanderer stärken sich hier für den Bodenschneidgipfel (1.668 m). Die Tour bekam ihren Namen, da in dieser Gegend der Wilderer Jennerwein ermordet wurde, der jedoch heute noch als Legende in Jägerkreisen gilt. Die nächste Etappe führt an der Oberen und Unteren Firstalm vorbei bis hinunter zum Spitzingsee. Auf dem Weg zurück zum Schliersee passieren die Wanderer die Josefsthaler Wasserfälle und erreichen das Ziel nach zwölf Stunden im Kurpark.

 

 

Perfekt geplant!

Ihr könnt Euch auf ein Wander-Wochenende mit Rundum-Sorglos-Paket freuen. Die 24H Trophy verspricht einmalige Wandererlebnisse ohne lästige organisatorische Vorbereitungen ‒ als Teilnehmer könnt Ihr Euch ganz auf die Bewältigung der Langzeitwanderungen konzentrieren.

„Das Geheimnis des Vorankommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun!“ (Mark Twain)

Meldet Euch an und erlebt einen tollen Tag rundum den Schliersee! An der 24H Trophy kann jeder teilnehmen, der in der Lage ist, sechs bis acht Stunden zu wandern – der Rest ist reine Kopfsache. Die Langzeitwanderungen eignen sich dank der perfekten Organisation nicht nur für erfahrene Bergsteiger. Für alle, die nicht dabei sein können: Eine Redakteurin von uns wird auch mitwandern und hinterher von ihren Erfahrungen berichten.

 

 

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Datum 25.–27. Mai 2018

Akkreditierungsort Kurpark Schliersee

Akkreditierungszeiten

Fr., 25.05. von 17:00‒20:00 Uhr

Sa., 26.05., ab 60 Min. bis max. 30 Min. vor Start der Wanderungen

 

Unterkünfte Gäste-Information Schliersee

Tel.: 08026/60650

E-Mail: tourismus@schliersee.de

Parkmöglichkeiten Bahnhof Schliersee, Parkplätze Vitalwelt

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Wandern mit Kindern in Schliersee: Die besten Tipps von Schuhexpertin Claudia Koller

Ob weicher Waldlehrpfad oder ein herausfordernder Klettersteig: Das Wichtigste beim Wandern mit Kindern ist der Spaß, sagt Claudia Koller: „Der sollte immer im Vordergrund stehen“, findet die Chefin des Schuhhauses Riepl in Schliersee, selbst Mama von zwei Jungs. „Am besten, eine überschaubare Strecke gehen, nebenbei Bäume bestimmen, mit Tannenzapfen und Ästen spielen und eine leckere Brotzeit mitnehmen – dann finden die Kinder automatisch Gefallen am Wandern.“ Was beim Ausflug mit dem Nachwuchs rundum Schliersee und Spitzingsee noch wichtig ist, und welches Schuhwerk sich für die Kleinsten eignet – Claudia Koller hat uns ihre zehn wichtigsten Tipps verraten.  Weiterlesen

Den perfekten Wanderschuh finden ‒ drei Trends aus Schliersee

Es geht wieder los! Ob auf dem Berg oder am Wasser, als Solist oder mit Familie und Freunden: Das schöne Wetter lockt die Wanderer in die Frühlingslandschaft rund um Schliersee und Spitzingsee. Außer der Freude an der Bewegung, einer leckeren Brotzeit für zwischendurch und einer spannenden Route braucht es vor allem gutes Schuhwerk, damit der Weg durch die Natur Spaß macht. Christoph Berauer, Inhaber von Intersport Berauer in Schliersee und Holzkirchen, verrät drei Trends, die aktuell beim Wanderschuhkauf wichtig sind.

 

Trend 1: Beratung – das Wissen der Experten nutzen
Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Christoph Berauer mit Bergschuhen. Und das nicht nur in der Theorie. Der Schlierseer ist selbst begeisterter Wanderer. Seine Lieblingstour? „Die Rotwand. Mit 1.884 Metern der höchste Gipfel der Spitzingseeregion – und einfach traumhaft schön.“ Ob leichter Wanderweg in der Ebene oder Kraxeltour bis hoch ins alpine Gelände: Für unterschiedliche Strecken ist auch unterschiedliches Schuhwerk gefragt. Welche Art von Fußbekleidung die richtige ist, klären Wanderbegeisterte am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch: „Für einen einfachen Wanderweg in hügeligem Gelände oder im Wald reicht ein leichter Wanderschuh aus. Dieser hat eine besonders bewegliche Sohle und ist bequem“, so Christoph Berauer. „Wer bis ins alpine Gelände oder Hochgebirge kraxeln will, braucht einen Schuh, der dem Fuß viel Halt gibt. Die Sohle sollte sich nicht mehr verdrehen oder biegen lassen.“

Mithilfe von Fachmann oder -frau zu klären ist auch die Frage: Lederschuh oder Gore-Tex? Während der Wanderschuh aus Leder in der Regel atmungsaktiv ist und für ein gutes Fußklima sorgt, ist er nur dann einigermaßen wasserdicht, wenn man ihn mit Imprägnierwachs behandelt. Gore-Tex-Schuhe sind wasserdicht und transportieren Feuchtigkeit gut von innen nach außen. Bei heißem Wetter funktionieren sie hingegen nur eingeschränkt.

Ein wichtiger Punkt in der Beratung ist auch die Wahl des passenden Sockens: „Ein Funktionssocken leitet die Nässe nach außen und hält den Fuß trocken“, so Christoph Berauer. „Wichtig ist, dass der Socken stramm sitzt und keine Falten wirft.“ Denn wo Falten sind, entstehen Druckstellen und in der Folge schnell auch Blasen – ein eher unerwünschter Wanderbegleiter.

 

Trend 2: Individualisierung – jeder Fuß ist anders
Mehr als 1.000 Paar Wanderschuhe finden sich in den Filialen von Intersport Berauer in Schliersee und Holzkirchen – kein Wunder: Die Modelle sind so vielfältig wie die Füße der Wanderer. Um den passenden Schuh zu finden, sollte der Fuß vor der Anprobe gemessen werden: „Wir schauen uns jeden Fuß genau an – nicht nur seine Länge, sondern auch auf die Breite“, so Christoph Berauer. „Gerade bei Hallux-Problemen, die bei Damen öfters auftreten, ist ein Lederschuh perfekt.“

Damit der klassische Ballenzeh („Hallux“) am Vorderfuß ausreichend Platz bekommt, arbeitet Intersport Berauer mit einem Schuhweitgerät. Damit lassen sich Lederschuhe individuell weiten und auf die Bedürfnisse des Trägers oder der Trägerin anpassen. Denn nur wenn der Schuh nicht drückt, lässt sich eine Wanderung auch genießen.

Extra-Tipp von Christoph Berauer: „Am besten kauft man einen Wanderschuh zwischen 15.00 und 17.00 Uhr nachmittags ein. Im Laufe des Tages schwellen unsere Füße nämlich an.“ Ein Schuh, der am Vormittag passt, kann schon am Nachmittag unangenehm eng sitzen.

 

Trend 3: Herkunftsnachweis – Transparenz bis zum fertigen Schuh
Was bei Lebensmitteln längst Standard ist, bekommt auch bei Lederschuhen eine immer größere Bedeutung: der transparente Herkunftsnachweis. Deshalb hat ein großer Wanderschuhhersteller ein Identity-Verfahren entwickelt, mit dem sich der Weg des Oberleders Schritt für Schritt nachvollziehen lässt – von der Almwiese, auf der die Rinder weiden, bis hin zur Produktion der Schuhe: „Für mich persönlich ist wichtig, zu wissen: Mein Wanderschuh hat keine Weltreise hinter sich“, so Christoph Berauer. Über eine ID-Nummer ist jeder Schuh eindeutig gekennzeichnet. Der Kunde kann online nachverfolgen, welchen Weg dieser genommen hat.

Ist der richtige Wanderschuh erst ausgewählt und eingelaufen, gibt es „nichts Besseres als die Bewegung in der Natur“, resümiert Christoph Berauer: „Mit einem Wanderschuh hat man eines der besten Sportgeräte, die es überhaupt gibt.“

 

 

Intersport Berauer
Rathausstraße 17
83727 Schliersee
Telefon: +49 (0)8026.606 90
E-Mail: berauer.schliersee@intersport.de

 

Öffnungszeiten
Mo.‒Fr.: 09:00‒12:30 Uhr sowie 14:00‒18:30 Uhr
Sa.: 09:00‒14:00 Uhr

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps im Oberland.

 

 

 

Wunderbar wanderbar – Wandern von Miesbach an den Schliersee

Am 25. September 2016 fand ein „Wandertag für alle“ bei bestem Herbstwetter unter dem Motto „Wunderbar wanderbar“ von Miesbach an den Schliersee und zurück statt (wir berichteten:). Mehr als 320 begeisterte Wanderer aller Altersstufen haben daran teilgenommen.

Nun ist passend zu diesem Thema der entsprechende Flyer „Wunderbar wanderbar“ von der Alpenregion Tegernsee Schliersee in Zusammenarbeit mit der Tourist-Info im Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach und der Gäste-Information Schliersee in der Vitalwelt erschienen.

Man möchte es kaum glauben, aber ein guter Teil der Strecke findet auf häufig einsamen und unbekannten Wegen statt. Vor allem der Abschnitt vom Stadlberg zum Schliersberg, vorbei am Bemberg, führt über oft nur land- und/oder forstwirtschaftlich genutzte Straßen und ist reich an herrlichen Ausblicken auf die Gipfel des Mangfallgebirges und schließlich auf den Schliersee.

In dem achtseitigen Faltblatt finden sich detaillierte Informationen über den 24 km langen Rundweg, den man beliebig verkürzen und zum Beispiel ab Schliersee, bei der Hälfte der Strecke, mit dem RVO-Bus oder der BOB-Oberlandbahn zurück nach Miesbach fahren kann.

Man erfährt die Höhendifferenz, höchster und tiefster Punkt der Strecke, natürlich die Wegbeschreibung selbst, und ganze drei Seiten auf der Rückseite nehmen die dazugehörige Karte mit Streckenverlauf ein.

 

 

Die Wanderung ist sehr gut für Familien mit Kindern ab ca. acht Jahren geeignet und vor allem mit leichtem Gepäck zu bewältigen, denn entlang der Strecke gibt es verschiedene Einkehrmöglichkeiten, zum Beispiel die Stadlbergalm bei Kilometer 6 oder die Schliersbergalm bei Kilometer 12. Ganz zum Schluss, wieder angekommen in Miesbach, kann man sich noch mit einem erfrischenden italienischen Eis am Unteren Markt im „Eiscafe Edelweiss“ oder am Oberen Markt im „Eiscafe Cortina“ für einen erfolgreichen, langen Wandertag belohnen.

Jetzt heißt es nur noch, auf einen sonnigen, warmen Frühlingstag zu warten, und schon kann man einen schönen Tag mit Freunden und Familie bei einer abwechslungsreichen Wanderung genießen. Viel Spaß dabei!

Der Flyer „Wunderbar wanderbar“ Wunderbar wanderbar neuer Flyer und noch viele weitere Informationen zu Ausflügen und Wanderungen in und um Miesbach sowie Schliersee liegen in der Tourist-Information im Waitzinger Keller, Schlierseer Str. 16 in Miesbach, oder in der Gäste-Information Schliersee, Perfallstr. 4, kostenlos für Sie zum Mitnehmen bereit.

Gerne senden wir Ihnen den Flyer auch per Post zu. Bitte senden Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Wunderbar wanderbar“ und Ihrer Postanschrift an tourismus@schliersee.de.

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Miniwanderungen in Schliersee und Umgebung bei Schneegestöber und dicken Wolken

Ja, auch in Schliersee gibt‘s mal dicke Wolken, die dicke Flocken schneien lassen.

Was tun an so einem Tag? Skifahren ist nicht wirklich lustig, wenn die Wolken zwischen den Berggipfeln hängen, man nur ein paar Meter weit sieht und einem die Flocken im Fahrtwind eiskalt und spitz ins Gesicht klatschen.

Ich ziehe mich warm an, am besten mehrere Lagen, setze mir eine Wollmütze auf und nehme gefütterte Handschuhe mit. Und dann nichts wie raus! Die kalte Winterluft ist herrlich! Der Wind bläst mir um die Nase, und die Schneeflocken werden vor mir her getrieben. Es ist kaum jemand auf der Straße. „Bei diesem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür“, sagte schon meine Oma. Aber ich liebe es. Meine warme Kleidung schützt mich, und der leichte Nebel sowie die Schneewolken schaffen eine ganz eigene, fast mystisch anmutende Atmosphäre.

Mein Weg führt mich zuerst nach Neuhaus und dort ins Josefstal. In der Sackgasse am Ende des Ortes gibt es am Bachufer ein paar Parkplätze. Dann laufe ich weiter Richtung Straßenende, links über eine kleine Brücke und dann rechts Richtung Wald. Meine Wanderung führt mich am Bach entlang, und keine zehn Minuten später sehe ich den untersten der Josefstaler Wasserfälle. Lautes Rauschen übertönt sämtliche Geräusche. Wassernebel liegt in der Luft. Ein magischer Ort. Im Winter ist es oft zu glatt, um zu den höher gelegenen Wasserfällen aufzusteigen. Also genieße ich den Moment und gehe dann zurück, um meinen Spaziergang im Ort Schliersee fortzusetzen.

Die Ortschaft wirkt bei diesem Wetter fast menschenleer, und ich kann mir in Ruhe die Auslagen der verschiedenen kleinen Geschäfte anschauen. Zum Aufwärmen gehe ich in eines der Cafés und trinke eine heiße Schokolade mit einem Schuss Amaretto und Sahne. Derart gestärkt, mache ich mich auf den Weg zu meiner letzten Etappe.

Hinter dem Rathaus und dem Restaurant Ratskeller führt ein kleiner Spazierweg in zwei Serpentinen einen Hügel hoch zur Kapelle Sankt Georg am Weinberg. Diese ist von alten, knorrigen Bäumen umgeben. Mehrere Bänke laden zur Rast ein (vorausgesetzt, sie sind nicht mit Schnee bedeckt). Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf den Ort, den dahinter liegenden See und die ihn umgebenden Berge. Auch wenn es nebelverhangen ist, wird eine ganz besondere Stimmung, die über der Landschaft liegt, spürbar.

Natürlich können Sie diese Miniwanderungen auch einzeln vornehmen. Und wenn Sie mögen, können Sie nach Ihrer Wanderung einen Abstecher ins monte mare in der Vitalwelt machen und sich dort in der Bäder- und Saunalandschaft aufwärmen sowie sich die eine oder andere Anwendung gönnen.

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Spitzingsee – Schneespaß mit Schneeschuhen. Ausleihen und los!

Ausleihen und los?

Das Ausleihen beim Intersport Berauer in Schliersee geht schnell und unkompliziert. Wir fahren rauf zum Spitzingsee, denn da liegt ja wirklich schon Schnee. Die Sonne scheint, und es ist sogar etwas frühlingshaft – und das im November. Das moderne Verschlusssystem der Schneeschuhe macht es uns einfach. Schnell sind sie „angezogen“. Langsam tapsen wir los, und es macht Spaß. Mit Stöcken ausgerüstet, werden wir ganz schnell sicherer. Die Schneeschuhe bieten die Möglichkeit, bei jeder Schneeart und Dicke durch die Landschaft zu wandern und die Natur zu bestaunen. Wenn man längere Touren plant, sollte man unbedingt auf die richtige Ausrüstung und auch genügend Verpflegung im Rucksack achten. Wasserfeste Winterwanderschuhe und Stöcke würde ich immer empfehlen. Denn mit nassen Füßen macht das sicher keinen Spaß.

Aber darf man jetzt eigentlich einfach loslaufen?

Der DAV hat hierzu speziell für das Spitzingsee-Rotwand-Gebiet die BroschüreNaturverträglich Skitouren- und Schneeschuhgehen – im Spitzingsee-Rotwand-Gebiet mit Karten und Zeichnungen herausgebracht. Bitte informieren Sie sich, wenn Sie Ihre Tour planen.

Natürlich auf Tour – sensible Bereiche meiden

Sensible Bereiche sind im Rahmen des Projekts „Skibergsteigen umweltfreundlich“ als „Wald-Wild-Schongebiete“ ausgewiesen worden – und auch im Kartenausschnitt in diesem Faltblatt gekennzeichnet. Doch nur dann, wenn die Empfehlungen akzeptiert werden, lässt sich das bewährte Prinzip der Freiwilligkeit im Spitzingsee-Rotwand-Gebiet auch in Zukunft beibehalten!

(Auszug aus der Broschüre des DAV)

Für alle Touren gilt: Sie bewegen sich im ungesicherten alpinen Gelände auf eigenes Risiko. Auf alpine Gefahren, insbesondere Lawinengefahr, müssen Sie selbst achten. Eine Haftung wird nicht übernommen.

Wir hatten einen traumhaften Tag im Schnee – unbedingt ausprobieren, es ist eine tolle Art, durch die Schneelandschaft zu wandern. Als Belohnung gab es für uns nach dem Sport noch einen Cappuccino samt Kuchen im Café Kameter am See.

 

 

Intersport Berauer
Rathausstraße 17
83727 Schliersee

+49802660690

berauer.schliersee@intersport.de

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr.:

09:00-12:30 Uhr
14:00-18:30 Uhr

Sa.:

09:00-14:00 Uhr

Preis Verleih Schneeschuhe: Je nach Modell zwischen 10 und 15 Euro pro Tag

Reservierung nicht erforderlich

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Erfolgreich und trotzdem bodenständig – der Schlierseer Schauspieler Ben Blaskovic

Wenn er vom stressigen Alltag abschalten möchte, geht Ben Blaskovic am liebsten zum Wandern in die Schlierseer Berge. Der 29-Jährige ist Schauspieler und hat am Schliersee seine Kindheit verbracht. Dass er einmal einen künstlerischen Beruf ergreifen und darin auch noch erfolgreich werden sollte, davon war er als Kind weit entfernt. Seine Eltern zogen nach der Geburt seiner Schwester vor über vierzig Jahren von Nordrhein-Westfalen nach Neuhaus und galten damals als „Zuagroaste“. Ein „Makel“, den auch der kleine Ben damals deutlich zu spüren bekam: Aufgrund seiner Herkunft wurde er von seinen Spielkameraden gehänselt.

Als er mit sechs Jahren das Schlagzeugspielen und später das Gitarrespielen lernte, nahm er sich vor, darin richtig gut zu werden. „Ich dachte mir, denen werd ich’s schon zeigen“, erzählt er mit einem Augenzwinkern. Nach der Grundschule wechselte er auf das Gymnasium Miesbach, und von da an spielte seine „norddeutsche“ Herkunft keine Rolle mehr. Er spielte im Schulorchester und in der Bigband und fand in der Musik seine erste große Leidenschaft.

Mehr oder weniger durch Zufall gründeten einige seiner Schulkameraden dann eine Theater-AG am Gymnasium, und Ben machte mit. Seine erste große Rolle bekleidete er in dem Klassiker von Friedrich Dürrenmatt „Der Besuch der alten Dame“. Das gab den Ausschlag: Der Berufswunsch Schauspieler stand fest. Sein Handwerk lernte er durch privaten Schauspielunterricht in München, Berlin und Los Angeles. Seine erste Fernsehrolle bekam der smarte Darsteller im ARD-Dauerbrenner „Marienhof“. Von da an ging‘s steil bergauf mit der Karriere. Ben Blaskovic spielt in zahlreichen Serien mit, wie „Rosenheim Cops“, „Hubert und Staller“, „In aller Freundschaft“ und demnächst auch in „Soko Kitzbühel“. Außerdem war er in großen Fernsehfilmen und sogar schon im Kino zu sehen. Seine Engagements führen ihn durch ganz Europa, sogar in der Karibik durfte er schon für eine Folge des „Traumschiffs“ vor der Kamera stehen.

Seine „wahre Leidenschaft“, das Musikmachen, hat er neben all seinem Erfolg aber nie aufgegeben. Als Singer-Songwriter tritt er regelmäßig auf verschiedenen Bühnen auf. Ein kurzer Ausflug ins Produzentenfach führte ihn im vergangenen Jahr beruflich in seine Heimat. Bei dem Kinofilm „Nesseltal“ fungierte Blaskovic als Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent. Gedreht wurde die unheimliche Geschichte unter anderem im Gebiet rund um den Schliersee. Premiere feiert der Film an Halloween in München.

Ben Blaskovic ist gut im Geschäft. Allein in diesem Jahr hat er ein Pensum von rund 100 Drehtagen zu bewältigen, auch für sein neuestes Projekt: Die RTL-Serie „Lifelines“. Darin übernimmt er die Rolle des Bruders der Hauptfigur.

Doch wann immer er Zeit findet, zieht es ihn an den Schliersee zu seiner Familie und in die geliebten Berge. Denn seine Heimat ist und bleibt ihm wichtig, ob im Sommer zum Wandern oder im Winter zum Skifahren.

Und seine drei Lieblingsplätze in Schliersee hat er uns auch verraten:

der Gipfel der Brecherspitz, die Badebucht in Fischhausen und das Restaurant des Schlierseer Strandbads zum „Burger-Essen“.

 

 

www.benblaskovic.com

 

Copyrights Bilder:

Wanderbilder Tegernseer Hütte – Katrin Nicols
Portraitbilder bunter Pulli, Cappi, grauer Pulli – Daniela Pfeil
Segelbilder – privat
Bilder mit blauem Dakine Cappi – Adrian Winkler
Wanderbilder Winter Kesselalm – privat

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Schlierseer Wanderwoche von Montag 25.09.2017 bis Samstag 30.09.2017

Montag, 25.09.2017 bis Samstag, 30.09.2017- Geführte Wanderungen mit Jürgen Koschyk

Wandern ist gleichsam Wellness in der Natur. Fernab vom reizüberfluteten Alltag können Sie in den Bergen gemeinsam mit Freunden die Stille genießen. Mit unserer Wanderwoche im Herbst bieten wir Ihnen jeden Tag eine geführte Tour zu den schönsten Zielen in den Schlierseer Bergen und der näheren Umgebung an. Die Touren richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer und werden kurzfristig geplant.

Geleitet wird die Gruppe (maximal 10 Teilnehmer) von einem erfahrenen Wanderleiter. Der kennt nicht nur die lohnendsten Ausblicke, sondern natürlich auch urige Almhütten und Berggasthöfe, die zur gemütlichen Einkehr einladen.

Feste Wanderschuhe und Regenschutz sind unbedingt erforderlich, gute Kondition und Trittsicherheit werden vorausgesetzt, Teleskopstöcke empfohlen. Es empfiehlt sich auch die Mitnahme eines Getränks und evtl. einer Brotzeit.

Die gezeigten Wanderprogramme sind Beispiele, wie die Wanderwoche gestaltet sein könnte. Wie gesagt: Die Touren richten sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer und auch nach den aktuellen Wetterverhältnissen.

Montag – Auf den Höhenwegen der Ritter von Hohenwaldeck

Dienstag – Pfannkopf

Mittwoch – Über den Jägerkamp zum Leberkas

Donnerstag – Sonnenuntergang Roßkopf

Voranmeldung unbedingt erforderlich. Witterungsbedingte Änderungen vorbehalten, max. 10 Personen, das Mitführen von Hunden ist nicht erwünscht.

Mit Gästekarte frei, ohne Gästekarte € 5,00 pro Person.

Anmeldung bei der Gäste-Information Schliersee, Perfallstr. 4, 83727 Schliersee, Tel. 08026-60650, E-Mail: tourismus@schliersee.de

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Es herbstelt. Vorfreude auf den bayerischen Indian Summer

„Es herbstelt“, sagt man bei uns in Bayern, wenn sich die ersten Vorboten des Herbstes anmelden. Die Tage werden kürzer, nachts kühlt es ab, und manchmal gibt es schon leichte Nebelschwaden über dem Schliersee. Die sind aber schnell wieder verschwunden, noch gewinnt die Sonne den Wettkampf. Ich freue mich aufs Wandern. Das stabile Herbstwetter ist die optimale Zeit dafür.

Mein Tipp: Wanderwoche (http://www.schliersee.de/sommer/interessant/schlierseer-wanderwoche/) in Schliersee. Motto: „Ins Reich der Murmeltiere“ vom 25.09. bis 30.09.2017.

Die Bäume verlieren ihre ersten Blätter und verfärben sich prachtvoll bunt. Der Schliersee wird durch die tieferstehende Sonne in ein herrliches Licht getaucht. Die bunten Blätter werden in allen Farben leuchten. Bald schon sind die Wälder zugedeckt mit raschelndem Herbstlaub. In der Küche riecht es endlich wieder nach Apfelstrudel und Zwetschgendatschi.

Die letzten warmen Sonnenstrahlen erwärmen das Herz und die Seele. Für mich ist der Herbst eine ganz besondere Jahreszeit. Man muss nicht unbedingt nach Kanada fliegen, um den Indian Summer erleben zu können. Auch am Schliersee gibt es einen goldenen Herbst.

Genießt den herbstlichen Farbenrausch bei uns!

Gewusst warum: Rein biologisch verfärben sich die Blätter in Nordamerika genauso wie in Schliersee durch die perfekt organisierte Natur. Wenn es kälter wird, werden die Blätter der Laubbäume nicht mehr mit genügend Saft versorgt, der Chlorophyllgehalt sinkt, und die Blätter werden durch den restlichen Zuckergehalt in verschiedenste Farben getaucht. Wenn sie ausgetrocknet sind, fallen sie schließlich ab.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Freundliche Übernahme – Sepp und Jackl haben die Rixner Alm übernommen

Viel ändern soll sich nicht. „Wir müssen das Radl ja nicht neu erfinden!“, lacht Sepp. „Die Mädels haben das bisher super gemacht, und so soll es auch weitergehen. Und es war ja eine freundliche Übernahme.“

Ein Blick auf die Angebotstafeln im Gastraum lässt mich doch ein wenig Veränderung erkennen. Neben den gewohnten leckeren Brotzeiten gibt es jetzt im Sommer zusätzlich noch verschiedene Salate. Als besonderes Schmankerl empfiehlt mir Sepp das saure Rindfleisch mit Zwiebeln und Schnittlauchbrot. Ich setze mich nach draußen auf die Sonnenterasse mit Blick auf Berge und Schliersee mitten im Paradies ‒ im Herzen der Natur. Denn hier ist kein Verkehr. Autos dürfen hier keine fahren. Das saure Rindfleisch passt optimal zu einem heißen Sommertag.

Als Nachtisch muss ich unbedingt einen Kuchen probieren. Der schmeckt superlecker – wie immer. Sepp lacht: „Liesi kommt jeden Tag her und macht weiterhin die Kuchen für uns. Die sind einfach unschlagbar!“ Da hat er tatsächlich recht. Für einen großen Ansturm sind Sepp und Jackl mit langer Erfahrung in der Gastronomie und insgesamt sechs Töchtern, vier im unterstützungsfähigen Alter, sehr gut aufgestellt. „Die stehen an starken Tagen mit an der Front“, strahlt Jackl zufrieden.

Man merkt gleich, dass die beiden sich schon nach ein paar Monaten richtig wohlfühlen in ihrer Alm. „Wir freuen uns jeden Tag, wenn wir herfahren – es ist einfach unsere Seeperle!“ Das Lächeln in den Gesichtern der Gäste lässt sie die viele Arbeit vergessen. „Zufriedene Gäste brauchen wir ‒ dann ist unsere Mission erfüllt!“ Zum Abschluss empfiehlt mir Sepp noch den Rixner-Spritz – nicht so süß, sondern genau richtig für den Sommer. „Frizzante auf Eis mit frischer Zitronenmelisse und einem Spritzer Wasser.“ Das probiere ich das nächste Mal aus.

Eine Pause in der Rixner Alm ist für mich bei jeder Seeumrundung obligatorisch. Mein persönlicher Logenplatz bei einem Cappuccino für Aus- und Weitblicke auf den Schliersee.

 

Öffnungszeiten:
10-17 Uhr
Montag und Dienstag Ruhetag

Rixner Alm
Westerbergstraße 40
83727 Schliersee

Die bewirtschaftete Alm liegt direkt am Westufer des Schliersees und ist bequem in 20 Minuten zu Fuß erreichbar.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee