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Drei Tipps zum Muttertag 2020

Geschichte und Herkunft des Muttertags

Die Idee Mütter zu ehren und zu feiern, lässt sich bis ins alte Griechenland zurückverfolgen. Dort wurde die Göttin Rhea verehrt, die für Behaglichkeit, Fruchtbarkeit und Mutterschaft stand. Bei den Römern wurden Kybele und Attis verehrt. In diesem Mysterienkult musste der himmlische Attis die Mutter Erde Kybele mit seinem Blut befruchten, um die Welt entstehen zu lassen, was beide zu Fruchtbarkeitsgöttern machte.

 

 

Quellenverweis: https://www.philognosie.net/kunst-kultur/muttertag-seine-geschichte-herkunft-und-bedeutung

 

Muttertag 2020 geht sicher in die Geschichte ein.

Nach der langen Ausgangsbeschränkung wegen den Corona-Maßnahmen können sich ab dem 09. Mai, also pünktlich zum Muttertag 10. Mai 2020, die Familien wieder treffen. Die Freude ist sehr groß.

 

Tipp 1: die Mama mit der Schliersee Maibowle zu verwöhnen

https://magazin.schliersee.de/einfach-nachmachen-die-schlierseer-maibowle-vom-hennererhof/

Rezept:           250g frische Erdebeeren

100 ml Waldmeistersirup (gibt’s im Hofladl Hennererhof)

1,5 l stilles Quellwasser

0,5 l Silvaner

0,2 l Sekt und Eiswürfel nach Belieben

Variante für die Kinder, einfach den Wein und Sekt mit Mineralwasser oder Apfelsaft ersetzen.

 

Tipp 2: ein Schlierseer Erdbeerherz, z.B. Erdbeerjoghurtsahne oder einfach als Erdbeerkuchen

Diese können bestellt und gekauft werden beim

Bäcker Zanger, Tel. 08026- 4659

Bäckerei Gritscher, Cafe Jennerwein Tel. 08026 – 9769376 oder 08026 – 71152

Gasthof Brunnhof Tel.08026 – 7283

Hennererhof. Tel 08026 – 9229964

 

Tipp 3: evtl einen Wellnessgutschein im Arabella Hotel Spitzingsee 08026 – 7980 alpenhotel@arabella-hotel.com

Wir vom Schliersee Magazin wünschen allen Mamas, Omas, Ur-omas, alles Liebe zum Muttertag. Genießt die ganz besondere Zeit.

Viel Freude beim Feiern des Muttertags 2020

 

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Grünes Gold – Schlierseer Bärlauchpesto

Wenn du momentan durch die Schlierseer Wälder wanderst, strömt dir überall eine kräftige Knoblauchnote entgegen. Der Bärlauch wächst in Hülle und Fülle.

Vitaminreich, gesund und einfach bei uns in der Natur zu ernten. Der Bärlauch enthält sogar Substanzen, die das Immunsystem stärken.

 

 

Nicht mit Maiglöckchen verwechseln

 Wer den Bärlauch selbst sammeln möchte, sollte jedoch aufpassen. Er kann leicht mit den giftigen Maiglöckchen und den ebenso giftigen Herbstzeitlosen verwechselt werden. Und das kann richtig gefährlich werden. Wer also zweifelt, sollte lieber zum Gemüsehändler seines Vertrauens gehen. Auch im gut sortierten Supermarkt findest du Bärlauch.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Bärlauch zu verwenden. Ich mag am liebsten Bärlauchpesto. Das kannst du wirklich leicht selbst herstellen und dir so den Schlierseer Frühling nach Hause holen.

 

Mein Lieblingsrezept:

2 Bund Bärlauch
50 g Pinienkerne (oder Walnüsse)
100 g Parmesan
100 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer

Den Bärlauch waschen und trocken tupfen, die Pinienkerne in der Pfanne ohne Fett leicht anrösten und den Parmesan mit einer Reibe frisch hobeln. In einem Mixer alle Zutaten zu Pesto verarbeiten, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in ein Gläschen abfüllen.

Das Bärlauchpesto schmeckt zu Pasta genauso wie zu einem frischen Bauernbrot.

 

 

Besonderer Tipp: Andreas Essendorfer hat Bärlauch-Meerrettich im Programm. Das ist der Kick für deine Sahnesoße zum Tafelspitz. https://www.essendorfer.de/search?sSearch=b%C3%A4rlauch

Viele Produkte rund um den Bärlauch bekommst du auch bei Angelika im Hennererhof in Schliersee. Auch Bärlauchpesto! https://www.hennerer.com/

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Aus der Schlierseer Kräuterküche

Kommt mit, ich zeige euch heute die Frühlingskräuter. Ganz einfach könnt ihr sie ganz leicht selbst in eurem Garten finden und einen wunderschönen Frühlingskräutersalat zubereiten. Ein Gedicht für alle Sinne.

 

 

Die Schlüsselblume sperrt für uns das Frühjahr auf, und alles fängt an zu sprießen. Die Schlüsselblume steht unter Naturschutz und ist für mich eine Seelenpflanze, wunderschön zum anzuschaun.

Im fließenden Gewässer wächst die Brunnenkresse, sie schmeckt a bissal scharf und ist sehr wichtig als Radikalfänger und für unser Immunsystem.

Für die Bienen gibt es das erste Futter, das Scharbockskraut. Es blüht gelb, hat an den Wurzeln kleine Knollen.

Unser Gänseblümchen kann man nicht verwechseln und ist für Kinder ein sehr schönes Einstiegserlebnis in die Kräuterwelt. Gänseblümchen auf Kuchen, im Wildkräutersalat, in Suppen  … es wertet die Küche sehr gut auf und schmeckt leicht bitter.

Die gefleckte Taubnessel ist nicht verwandt mit der guten Brennnessel, sie ist ein Lippenblütler und schleimlösend. Für mich gehört sie auf jeden Fall in die Frühlingskräuterküche.

Giersch ist unser Klassiker. Jeder schimpft, da er ganz sicher in jedem Hausgarten zu finden ist. Er ist unser Wildspinat und kann das ganze Jahr geerntet werden. Der krautige Geschmack nach Möhren, der dreikantige Stiel, drei mal drei Blätter sind die Erkennungsmerkmale. Verwechslungsmöglichkeiten gibt es mit anderen Doldenblütlern. Bitte einmal genauer mit dem Giersch beschäftigen, dann wird er schnell zum Liebling im Garten.

Die hohe Brennnessel, die Königin unter den Wildkräutern, liefert viel Magnesium und Eisen und ist gleichzeitig die Einschleußpflanze für diese Mineralien. Brennnessel dient als Entgiftungspflanze im Rahmen von Frühjahrskuren

Hornveilchen ist wunderschön anzuschauen und kann auch Kuchen und Salate aufwerten. Das Hornveilchen blüht sehr dankbar fast das ganze Jahr und ist sehr anspruchslos.

Löwenzahn, unser Bitterstofflieferant, ist in der Küche sehr vielseitig einsetzbar. Ob im Wildkräutersalat, Suppen, Knödeln …

Die Schafgarbe enthält alle zwölf Schüsslersalze , gehört wie der Löwenzahn zu den Korbblütlern, schmeckt bitter und wächst auf sehr mageren Böden. Schafgarbenbutter für das erste Grillen, eine ganz besondere Delikatesse.

Die Knoblauchsrauke, schmeckt, wie der Name schon sagt, nach Knoblauch. Die feinen Blättchen sollten in keinem  Frühjahrssalat fehlen.

Huflattich, auch die kleine Pestwurz genannt blüht gelb und ist eine der ersten Blüten überhaupt. Die Blüten hat unsere Oma immer für ihren Hustentee geerntet.

Bärlauch, der Klassiker im Frühjahr, ist sehr vielseitig einsetzbar und schmeckt ausgezeichnet. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Bärlauchbutter, Bärlauchpesto, Suppen, Bärlauchspatzen, Bärlauchnudeln usw. Zu erkennen ist der Bärlauch wie folgt: Jedes Blatt steht einzeln an einem Stil, an der Unterseite ist er matt und hat eine Rippe. So kann er nicht mit Maiglöckchen, Aronstab oder Herbstzeitlose verwechselt werden.

 

 

Hier habe ich euch einen kurzen Auszug aus den Frühlingskräutern zusammengestellt. Wer mehr erfahren möchte, kann nach der Ausgangsbeschränkung bei  Kräuterführungen in Schliersee gerne sein Wissen erweitern.

Kräuterpädagogin Fesl Rita, Tel 08026-6739

Bei Interesse an mehr Kräuterwissen können auch Heilkräuterseminare am Hennererhof gebucht werden. (siehe auch www.hennerer.com).

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Schliersee im Herzen behalten und ein kleines Stück nach Hause liefern lassen!

Ich habe dir hier einige Angebote aus Schliersee zusammengestellt. Du hast die Möglichkeit, schöne Dinge und leckere Schmankerl online zu bestellen und damit gleichzeitig unsere Schlierseer Geschäfte zu unterstützen.

 

 

 

WICHTIG: Falls du in dieser Auflistung nicht mit dabei bist, aber auch etwas aus Schliersee anzubieten hast, melde dich einfach unter magazin@schliersee.de. Wir werden die Liste ergänzen und machen auch gerne weitere Videos.

 

+ Hennerer Schliersee ABHOLUNG UND LIEFERUNG
Angebot: Nudeln, Eier, Brot, Würste, Suppen und Eintöpfe im Glas zum Mitnehmen. Abholung nach telefonischer Vereinbarung. Von Freitag bis Sonntag ist von 12:00‒17:00 Uhr der Hofladen geöffnet. Telefon: 08026/922 99 64

Angelika freut sich auf dich!

https://www.hennerer.com/

 

+ Essendorfer Genussschmelzerei ABHOLUNG UND LIEFERUNG
Im Onlineshop findest du alle aktuell verfügbaren Pestos, Brotaufstriche, Knoblauchvariationen, Suppen, Senfvariationen, Fruchtaufstriche und auch die Schlierseer Heimatnudeln. Einfach im Onlineshop stöbern und nach Hause liefern lassen und genießen.

https://www.essendorfer.de/

 

+ valiebt Schliersee LIEFERUNG
Für alle, die jetzt viel Zeit haben: Im Onlineshop von valiebt in Schliersee findest du Stoffe, Schnittmuster und DIY-Bücher. Vielleicht hast du Lust, jetzt kreativ zu werden, schau einfach mal rein: https://shop.valiebt.de/

Über das Kontaktformular kannst du Valentina ansprechen, wenn du Tipps oder Artikel aus dem Laden brauchst, die du nicht im Onlineshop findest.

 

+ HoamatGfui LIEFERUNG
Julia liefert schöne Dinge und Schmankerl aus Schliersee und der Alpenregion direkt zu dir nach Hause. Eine kleine Auswahl findest du in ihrem Onlineshop. Wenn du aus dem ganzen Sortiment des Ladens auswählen möchtest, kannst du das nach Absprache mit Julia per WhatsApp tun (Fotos).
Kontakt: Julia Zilken vom HoamatGfui
0172/6353000
https://www.hoamatgfui.de/de

 

+ Schuhhaus Riepl Schliersee LIEFERUNG
Die neue Frühjahrskollektion ist da! Claudia Koller vom Schuhhaus Riepl liefert die Schuhe gerne portofrei zu dir nach Hause.
Nimm einfach Kontakt auf per E-Mail unter kontakt@schuh-riepl.de oder über Instagram und Facebook. https://www.schuh-riepl.de/

 

+ Benno Lindner LIEFERUNG
Optik- Kontaktlinsen und Hörgerätebedarf wird geliefert oder zugeschickt (kann aber auch im Geschäft von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr abgeholt werden!) Schmuck- und Uhren werden kostenlos geliefert oder zugeschickt, gerne auch als Geschenk verpackt!
Telefon: 08026/6475
www.benno-lindner.de

 

+ Bücheroase Schliersee

Ihr braucht neuen Lesestoff? Patrick von Hoessle ist weiterhin für euch da. Bestellt eure Bücher einfach online bei ihm. Die Lieferung kommt per Post und ist ab 20 Euro versandkostenfrei.
Telefon: 08026 / 6904
E-Mail: info@buecheroase-schliersee.de

Oder direkt in seinem Online-Shop: www.buecheroase-schliersee.de

 

 

Für jeweils aktuelle Informationen haben wir übrigens auf Facebook auch eine Gruppe “Schliersee Lieferservice und Online-Einkauf” eingerichtet.

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Frühlingsgefühle der Schlierseer Frösche

Heute habe ich mich auf den Weg gemacht und die Schlierseer Frösche besucht und beobachtet.

 

 

Hier scheint die Welt in Ordnung zu sein, das Liebesleben der Frösche ist in vollem Gange und sie sind so „fleißig“ wie schon lange nicht mehr – scheint mir. Für mich eine sehr positive Situation, hier kann ich eintauchen in die Tierwelt und mich freuen.

Diese Freude möchte ich sehr gerne mit euch teilen.

Rund um den Hennererhof gibt es einige Froschtümpel, die ich bis zu uns ins Wohnzimmer hören kann. Ausgerüstet mit meiner Kamera, ging ich dorthin, um einen schönen kleinen Film für euch zu machen.

Mir scheint, dass die Frösche früher als gewöhnlich unterwegs sind, um sich zu paaren. Frösche können bis zu zehn Jahre alt werden, manche sogar älter. Bei uns am Schliersee halten die Frösche einen Winterschlaf und verziehen sich in Baumstümpfe oder kleine Höhlen im Wald.

Die Frösche nehmen es mit ihrer Herkunft ganz genau und bleiben ihr ganzes Leben lang in der Nähe des Tümpels, in dem sie selbst schon als Kaulquappe schwammen. Wenn die Temperaturen steigen, machen sich die Weibchen auf den Weg zurück zum Geburtsort, um dort für den eigenen Nachwuchs zu sorgen. Blindlings laufen sie über viele Hindernisse los, um den Fortbestand zu sichern.

 

 

Bleibt‘s gsund ‒ und liebe Grüße vom Schliersee.

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Nudeln machen glücklich – Schlierseer Nudelmanufaktur

Momentan stehe ich sehr oft in unserer kleinen Schlierseer Nudelmanufaktur, um die Feinschmecker auch weiterhin mit leckeren Dinkelnudeln zu versorgen.

 

 

In der Früh um 3 Uhr stehe ich auf, um die frischen Eier unserer „Hennererhenna“ aufzuschlagen. Mit einem großen Stabmixer werden diese anschließend gemixt und durch ein Sieb gegeben, damit auch die kleinsten Eierschalen entfernt werden.

Abgewogen nach meinen ausgedachten Rezepturen, wird das Eigemisch mit dem Dinkelgrieß zu Bröseln verarbeitet. In der Nudelmaschine werden danach durch die verschiedenen Matrizen die köstlichen Schlierseer Nudeln geformt. In den Nudelsteigen kommen sie zum Trocknen in unser Stüberl. Nach ca. zwei Tagen sind sie fertig zum Verpacken und werden in verschiedenen Größen verpackt und etikettiert.

Die Dinkelnudeln gibt es in verschiedenen Formen, etwa als klassische Bandnudel, kleine Sombrellis entweder Natur oder in drei Farben (Rote Beete, Wildkräuter, Natur), Makkaroni …

Um auf den Schlierseer Nudelgenuss nicht verzichten zu müssen, schicken wir sie euch herzlich gerne zu.

 

 

Die Schlierseer Nudeln können bei info@hennerer.de bestellt werden.

Liebe Schlierseer Nudelgrüße, bleibt‘s gsund, wir sehen uns bald wieder in Schliersee.

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Hausapotheke – Kräuterküche: Desinfektionsmittel selber machen

Heute machen wir uns auf den Weg und erinnern uns, wie denn unsere Eltern und Großeltern Wunden desinfiziert haben – äußerlich und innerlich.

Ja, ich kann mich noch sehr gut erinnern, wenn wir wieder mal zu wild unterwegs waren und uns die Knie aufgeschlagen haben. Da kam die Mutter, nahm unser aufgeschlagenes Knie und wusch es erst mal unter fließendem Wasser mit der Wurzelbürste ab, so sind die kleinen Steinchen schon mal weg gewesen. Anschließend kamen angesetzte Arnika oder Jod darauf. Boah … das hat höllisch gebrannt, aber wir haben danach keine Entzündung bekommen. Dazu haben wir gemeinsam gesungen: „Heile, heile Segen, drei Tage Regen, drei Tage Schnee, des tuat scho nimmer weh.“ Das hat immer geholfen.

 

Bei Erkältungen oder wenn der Hals zu schmerzen begonnen hat, bekamen wir Sahne-Meerrettich zu essen, die Brust wurde mit Schweinefett oder Lärchenbalsam eingerieben ‒ du dann ging’s ab ins Bett. So konnten viele Erkältungen schon frühzeitig abgefangen werden.

 

Mein persönliches Rezept für Desinfektionsmittel nach Art meiner Oma:

A guada selbst gebrannter Schnaps von der Schlierseer Brennerei Hörmann oder von einem Bauern von Schliersee. Ich nehme am liebsten den alten Enzian und den Ansatz von Spitzwegerich.

Alles mischen und in kleine Sprühflaschal geben, passt in jede Handtasche und ist sofort einsatzbereit.

Vor jedem Gebrauch Ihres selbst gemachten Desinfektionsmittels schütteln Sie die Flasche am besten gut durch.

Meerrettich oder Kapuzinerkresse zeichnen sich durch ihren hohen Anteil an Senfölglycosid aus. Dieser Inhaltsstoff entzieht Viren und Bakterien den Nährboden, und sie können sich nicht mehr vermehren. Spitzwegerich ist unser natürliches Antibiotika und ein guter Wundheiler in unserem Körper. Bei Erkältungen und Husten ein sehr gutes Mittel.

Hinweis: Grundsätzlich ist das selbst gemachte Desinfektionsmittel gut als kleine zusätzliche Maßnahme für den alltäglichen Gebrauch, beispielsweise für unterwegs, geeignet. In akuten Notsituationen sollten Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker beraten und begleiten lassen.

Bei Interesse an mehr Kräuterwissen können gerne Heilkräuterseminare am Hennererhof gebucht werden (siehe auch www.hennerer.com).

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Es gibt ihn doch … den Schneewinter in Schliersee

Heute habe ich einen ganz besonderen Geheimtipp für echte Naturliebhaber.

 

 

Am Vormittag machte ich mich auf den Weg, den Schneewinter in Schliersee zu fotografieren. Täglich scheint momentan die Sonne und das Schneevergnügen ist garantiert. Am Hennererhof geht’s los in Richtung Bodenschneid. Ich bin ganz allein unterwegs, kaum zu glauben nach den heißen Diskussionen in den Netzwerkmedien. Die Sonne begleitet mich und die Freude steigt stetig an.

Wau … so schee.

Im Tuftal, alles weiß und sehr gut zu gehen. Ein Fischreiher dreht seine Runden, ansonsten ist es sehr ruhig. Ich bekomme gar nicht genug von der schönen Natur. Der Jäger kommt gerade von der Rotwildfütterung, und der erste Wanderer mit seinem Hund kreuzt meinen Weg und begleitet mich jetzt ein Stück in Richtung Raineralm.

Oben an der Bodenschneid angekommen, genieße ich erst mal ein Sonnenbad.  Einfach herrlich, ich teile gerne diese ganz besondere winterliche Schneelandschaft.

 

 

Wer unter der Woche mal frei nehmen kann, der wird richtig sonnig belohnt. Es lohnt sich.

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Mein Besuch im Landtag München

Heute war für mich ein ganz besonderer Tag.

Landerlebnisreisen Bayern e. V. wurde in den Landtag eingeladen, sich zu präsentieren. Mit dabei der Hennererhof von Schliersee. Die Landtagsabgeordnete Petra Högl hat für die Vermittlung gesorgt ‒ vielen herzlichen Dank dafür.

 

 

Die Landtagspräsidentin Frau Ilse Aigner gab uns den Raum im Landtag, und wir wurden in der Früh schon erwartet. Im Senatssaal im  Landtag waren bereits Tische für unsere Truppe vorbereitet. Jeder teilnehmende Betrieb hatte seine Infos und Produkte dabei, um zu zeigen, was er so macht.

Landerlebnisreisen-Bauernhöfe öffnen ihre Tore für Besuchergruppen und begeistern Gäste mit Fachwissen, mit Geschichten aus der Heimat, mit besonderen heimischen Leckerbissen und edlen Tropfen. Dabei dürfen die schönen Dinge des Lebens natürlich nicht fehlen. Wir bringen die Gäste zum Staunen und zeigen die Orte, erklären unsere Landschaft und die Arbeit auf den Höfen. Wir möchten zeigen, was wir neben der Produktion von Lebensmitteln noch alles können.

Beim Hennerer in Schliersee gibt es Kräutererlebnisführungen und anschließend blühende Kuchen und Torten mit Kaffee oder Kräuterschorlen (siehe auch www.landerlebnisreisen-bayern.de).

Nachdem die Präsentationstische aufgebaut waren, kamen auch schon die ersten interessierten Landtagsabgeordneten zu uns in den Senatssaal.

Nick Kraus, Landwirtschaftsmeister, war mein erster Gast am Schlierseer Stand. Er ist ein wahrer Pionier in Sachen Direktvermarktung und hat vor vielen Jahren in Ismaning schon sein Kraut und seine Kartoffeln angebaut. Ihn lernte ich vor etwa 19 Jahren in Miesbach kennen. Wir waren gemeinsam im Arbeitskreis von Wirte und Bauern und hatten schon ein Konzept erarbeitet und umgesetzt, was Regionalität betrifft. Regionale Produkte in den heimischen Gastwirtschaften war uns immer wichtig. Er ist ein treuer Wegbegleiter, deshalb habe ich mich ganz besonders gefreut.

Die Veranstaltung wurde dann von Hausherrin Ilse Aigner, Petra Högl und Elisabeth Stiglmaier (1. Vorsitzende Landerlebnis Bayern e. V.) feierlich eröffnet.

Anschließend ging Ilse Aigner sehr interessiert an alle Stände, um sich zu informieren. Besonders lange blieb sie natürlich am Schlierseer Stand. Ist ja immer schön, von der Heimat Besuch zu bekommen. Ich hatte natürlich die Schlierseer Vanillekipferl zum Probieren dabei, was sehr gut bei allen Gästen ankam. Ist ja schließlich Adventszeit.

Dr. Marcel Huber kam als nächster Gast an den Schlierseer Stand und konnte sich noch sehr gut an die Zeit an Miesbach erinnern. 2002 war er unser Referent als Fachtierarzt an den runden Tischen der Wirte und Bauern in Miesbach.

Hubert Aiwanger, stellv. Ministerpräsident, besuchte als Nächster die Ausstellerstände. Wir hatten viel Spaß und führten gleichzeitig sehr gute Fachgespräche. Hubert Aiwanger nahm sich sehr viel Zeit und wollte alles ganz genau wissen.

Aus meiner alten Heimat besuchte mich Roland Weigert und wollte wissen, was ich so mach. Er überreichte mir letztes Jahr den Bayerischen Wirtebrief im Wirtschaftsministerium.

Eva Lettenbauer, ein junges Landtagsmitglied, freute sich sehr über die Schlierseer Dinkelnudeln und die Schlierseer Vanillekipferl. Sie war sehr erstaunt, was wir so alles machen.

Landwirtschaftsminister Michi Kaniber hatte einen sehr strammen Terminplan, aber für uns nahm er sich die Zeit für einen kurzen Austausch. Das Oberland und ganz besonders Schliersee ziehen halt immer. Oft hört man: „Ihr macht ja schon so viel für die Umwelt usw., der Landkreis Miesbach ist ein Vorzeigelandkreis.“

Ludwig Hartmann möchte gerne bald mal Urlaub in Schliersee machen.

Auch die Angestellten des Landtags, die sich um den Einlass im Sitzungssaal kümmern, schwärmen für Schliersee und freuten sich, dass wir dabei waren.

Zum Schluss kam noch die Familienministerin Schreyer Kerstin vorbei ‒ und viele, viele weitere Mitglieder/-innen des Landtags.

Für mich war die Krönung des Tages der Besuch meines Sohnes Johann. Er ist Bauingenieur und baut gerade mit seinem Team das Büro von Ilse Aigner um.

 

 

Vielen herzlichen Dank für die Einladung und den wunderschönen Tag im Landtag München.

Eure

Angelika vom Schliersee Magazin

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Mein Lieblingsplatzal – die Bodenschneid

Heute bin ich ganz besonders früh aufgestanden, um an mein Lieblingsplatzal zu kommen.

Am Hennererhof  ging es los, noch war es relativ dunkel. Der Weg führt mich durch das Tufftal, dort kann ich schon das Gipfelziel sehen. Ich marschiere durch das Almgelände von der Unteren Kraisberger Alm und gönne mir das erste Frühstück. Das Almvieh ist noch nicht wach, die Vögel singen ihre Morgenlieder.

 

 

Am Stachus vorbei, höre ich schon das erste Rascheln im Wald … ein Hirsch. Ich freue mich so sehr, ihn zu sehen, dass ich ganz vergesse, meine Kamera zu zücken ‒ ein sehr schönes Erlebnis am Morgen.

Der Weg führt weiter nach dem ersten Abzweig Richtung Bodenschneid, links geht der Weg zur Freudenreichalm. Jetzt wird es ein bisschen steiler, und ich höre schon die Rinder der Rainer Alm. Plötzlich zischen ein paar E-Biker an mir vorbei ‒ die haben es aber eilig! Ich lasse mich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und entdecke ein weiteres Naturschauspiel: Ein großes Rudel Gamsen grast friedlich rechts am Berg vor sich hin. Unterhalb die Kalbinnen von der Rainer Alm. Die Sennerin ist gerade mit dem Melken fertig und erledigt ihre restliche Stallarbeit.

Ich marschiere weiter zur nächsten Alm, der Rettenbeckalm und der Bodenschneid-Wirtschaft. Dort angekommen, stehen die Radler beisammen zum Morgengebet. Aha, denke ich mir, deshalb hatten sie es so eilig. Ein kurzer Ratsch mit ihnen, dann werde ich überrascht mit einem Kiachä (Schmalzgebäck) vom Diakon, mmmhhhh, so gut.

Weiter geht’s Richtung Gipfel. Der Anstieg ist ab jetzt schon anspruchsvoll, und es ist sehr ratsam, auch ein paar Wanderstöcke dabeizuhaben. Hier ist die Pflanzenwelt so vielfältig, da kann man sich gar nicht sattsehen. Thymian, Oimarausch, Trollblume, Bergrose, Silberfrauenmantel, um nur einige zu nennen.  Mittlerweile ist auch schon die Sonne aufgegangen, ganz schön heiß ist es mittlerweile. Immer wieder musste ich stehen bleiben und die wunderschöne Aussicht genießen.

Der letzte Anstieg führt mich durch ein steiniges Gelände hinauf zum Gipfelkreuz der Bodenschneid.  Boahhh … angekommen. „Mein Lieblingsplatzal“, es hat sich wieder mal gelohnt. Ich bin ganz allein und genieße die wunderschöne Aussicht.

 

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen