Christine Falken von „Pfoten in Szene“ fotografiert Sabine und ihren Schweizer Schäferhund Sully auf dem Steg am Schliersee.

Hundeshooting in Schliersee: Mit Christine Falken am Freudenberg

Noch bevor der Tag richtig beginnt, treffe ich Christine Falken von „Pfoten in Szene“ für ein Hundeshooting am Fischer-Parkplatz in Schliersee. Es geht zur Halbinsel Freudenberg, einer besonderen Location: ruhig, geschützt und mit einem herrlichen Blick über den See. Wenig später dürfen wir am Strand stehen und zusehen, wie der Schliersee erwacht.

Mit dabei sind Sully und sein Frauchen Sabine. Der kleine Schweizer Schäferhund heißt eigentlich Veit O’Sullivan vom Pilsensee, gerufen wird er Sully. Erst vor kurzem ist er in sein neues Zuhause eingezogen. Christine nimmt sich viel Zeit, ihn kennenzulernen. Sully darf erst einmal ankommen, schnuppern und die Umgebung erkunden. Christine geht auf Augenhöhe, spielt mit ihm, wartet ab und hat natürlich auch ihre berühmten Leckerlis dabei.

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Mit viel Geduld

Genau das macht ein Hundeshooting bei Christine Falken so besonders. Wenn du bei ihr buchst, bekommst du nicht nur schöne Bilder von deinem Hund. Du kommst auch an besondere Orte. Christine darf beispielsweise auf der Freudenberghalbinsel fotografieren und sie weiß auch genau, wie sie Hunde ins richtige Licht setzt. Hundefotografie ist ihre große Leidenschaft. Das merkt man in jedem Moment: an ihrer Ruhe, an ihrem Blick für Licht und Landschaft und an ihrer Geduld mit dem Hund vor der Kamera. Für Christine sind die Augen der wichtigste Punkt. „Die Augen des Hundes sind wie der Spiegel seiner Seele“, sagt sie. Deshalb wartet sie auf den Moment, in dem Sully wirklich zu ihr schaut. Nicht die perfekte Pose zählt, sondern der echte Blick, die Bewegung, das Vertrauen.

Ein Fototermin für besondere Bilder

Ein Hundeshooting bei „Pfoten in Szene“ kannst du direkt bei Christine Falken buchen. Dafür gibt es verschiedene Pakete, je nachdem, wie viel Zeit du dir nehmen und welche Erinnerungen du am Ende mit nach Hause nehmen möchtest. So entstehen persönliche Bilder von dir und deinem Hund.

Weitere Informationen: www.pfoteninszene.de

Wie die Fotos von Sully am Freudenberg geworden sind, zeigt Christine Falken auf ihrer Webseite „Pfoten in Szene“. Hier kannst du dir das Ergebnis des Fotoshootings anschauen.

Am Freudenberg passt an diesem Morgen alles zusammen: der Schliersee, die Berge, das weiche Licht und ein kleiner Hund, der neugierig die Welt entdeckt.

Mehr über Christine Falkens ehrenamtliche Arbeit mit Tierschutzhunden liest du in der aktuellen Ausgabe von „schöne zeiten“, Ausgabe #66 Sommer/Herbst 2026.

Zum E-Paper: www.tegernsee-schliersee.de/schoene-zeiten-epaper

Wie die Fotos von Sully am Freudenberg geworden sind, zeigt Christine Falken auf ihrer Webseite „Pfoten in Szene“. Hier kannst du dir das Ergebnis des Fotoshootings anschauen.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin seit mehr als zehn Jahren für das Schliersee Magazin unterwegs. Ich erzähle von den Menschen, Orten und Neuigkeiten rund um Schliersee und halte besondere Begegnungen in Texten, Fotos und Videos fest.

Korndrescher im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Erntedank im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Im Takt der Dreschflegel

Am vergangenen Wochenende konntest du im Markus Wasmeier Freilichtmuseum erleben, wie früher Korn gedroschen wurde. Die Korndrescher aus Ainring bei Freilassing zeigten mit Dreschflegeln, wie die Körner aus den Ähren geschlagen wurden.

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Die Korndrescher kommen nach Schliersee ins Freilichtmuseum, um diese alte Arbeit vorzuführen und damit in Erinnerung zu halten. Gedroschen wurde auf diese Weise noch bis in die 1960er-Jahre hinein. Besonders wichtig war beim Dreschen der gemeinsame Rhythmus. Mehrere Dreschflegel schlugen abwechselnd auf das ausgebreitete Getreide. Damit niemand aus dem Takt kam, wurden früher Sprüche aufgesagt. Musik gab es bei der Arbeit nicht. Für die Besucher im Freilichtmuseum wurde die Vorführung diesmal musikalisch begleitet.

Auch die Kinder durften selbst einen Dreschflegel in die Hand nehmen und ausprobieren, wie sich diese Arbeit anfühlt. Dabei merkt man schnell, dass es nicht nur Kraft braucht. Auch Bewegung und Rhythmus müssen stimmen. Mit dem Dreschen allein war die Arbeit früher noch nicht beendet. Zwischen den Körnern blieben Spreu, kleine Strohteile und Staub zurück. Wie einer der Korndrescher erklärte, wurde das Getreide deshalb anschließend gesiebt und mit einer Windfege weiter gereinigt. Dabei wurden die leichteren Bestandteile vom schwereren Korn getrennt. Was heute Maschinen übernehmen, bedeutete damals viel Handarbeit und gehörte ganz selbstverständlich zum bäuerlichen Jahreslauf.

Feierliche Feldmesse

Am Vormittag wurde außerdem an der Kapelle im Freilichtmuseum Erntedank gefeiert. Mit dabei waren auch drei Generationen der Familie Wasmeier. Spürbar war dabei wieder, wie viel Liebe im Detail steckt, von der Organisation bis zum liebevoll gestalteten Erntedankkorb. Den Gottesdienst leitete Barbara Kainz, die neue Pfarrverbandsbeauftragte für Schliersee. Ihre offizielle Einführung findet am kommenden Sonntag um 10:00 Uhr in Westenhofen statt. Für die musikalische Begleitung der Feldmesse sorgte Monika Eckl.

Eindrücke von der Erntedankmesse siehst du in unserem Reel: https://youtube.com/shorts/V5dboD6Hzds

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

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Abendliche Wiesn im Biergarten des Ratskellers Schliersee mit kleinem Kinderkarussell vor dem Rathaus.

Mit einem Schlag: O’zapft is im Schlierseer Ratskeller

O’zapft is im Ratskeller Schliersee! Und heuer saß gleich der erste Schlag. Pünktlich um 12:00 Uhr zapfte Ratskeller-Wirt Matthias Gercken am Samstag das Augustiner Oktoberfestbier aus dem Holzfass an und eröffnete damit die Ratskeller Wiesn. „Auf eine friedliche Wiesn“, wünschte er sich und seinen Gästen für dieses Wochenende. Danach ließ er es sich nicht nehmen, selbst eine Runde mit dem kleinen Kinderkarussell zu drehen.

Bei schönstem Spätsommerwetter füllte sich der Biergarten schnell. Die Gasteiger Blasmusik sorgte am Nachmittag für die passende Wiesn-Stimmung. Am Abend übernahm die Parashoot Band aus Ingolstadt und brachte noch einmal ordentlich Schwung in den Ratskeller Biergarten. So ging der erste Wiesn-Tag bei Musik, Bier und guter Stimmung bis in den späten Abend.

Deftige Wiesn-Schmankerl

Auf der Wiesn-Speisekarte stehen unter anderem halbe Wiesn-Hendl vom Grill, Spareribs mit hausgemachter BBQ-Soße und Schaschlik-Spieße nach Wiesn-Rezept. Außerdem gibt es Augustiner Bratwürstl, Flammkuchen und weitere Schmankerl aus der Ratskeller-Küche. Ausgeschenkt wird frisch gezapftes Augustiner Oktoberfestbier aus dem Holzfass.

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Für die Kinder dreht sich das kleine Karussell, es gibt Helium-Luftballons und Popcorn süß oder salzig direkt aus der Maschine. Beim großen Bären kann man sich sein Softeis selbst zapfen. Gebrannte Mandeln, Nussmischungen und Lebkuchen-Herzen mit verschiedenen Sprüchen gibt es vom Mandelhans.

Heute geht’s bei Spätsommerwetter weiter

Heute am Sonntag geht die Ratskeller Wiesn in die zweite Runde. Auch das Wetter spielt wieder mit. Sonne und Wolken wechseln sich ab, bei angenehmen Temperaturen um 23 Grad lässt es sich gut im Biergarten sitzen. Mittags spielt die Huabaoim Musi, am Abend sorgt noch einmal die Parashoot Band für Stimmung. Wer bei der Wiesn dabei sein möchte, braucht ein Wiesn-Bandl für drei Euro. Die drei Euro gehen an die Musikanten.

Ob zum Mittagessen, auf ein frisch gezapftes Oktoberfestbier oder einfach für ein paar gemütliche Stunden bei Musik: Die Ratskeller Wiesn geht heute bis in den Abend weiter und lädt zum gemütlichen Zusammensitzen ein.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

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Drei Probiergläser mit SLYRS Whisky in unterschiedlichen Farbnuancen an der Bar.

SLYRS Erlebniswelt trotz Baustelle jederzeit erreichbar

Morgen heißt es in München und im Schlierseer Ratskeller wieder „O’zapft is!“. Passend zum Start der Wiesn lohnt sich auch ein Besuch in der SLYRS Erlebniswelt Schliersee in Neuhaus. Und keine Sorge wegen der aktuellen Baustelle: Die Zufahrt zu allen Geschäften und Betrieben in Neuhaus ist über die innerörtliche Umleitung jederzeit möglich. Wer von außerhalb kommt, sollte die ausgeschilderte Umleitung über das Leitzachtal nutzen.

Oktoberfest-Edition 2026

Passend zur Wiesn gibt es bei SLYRS die Oktoberfest Edition 2026. Der Bavarian Mountain Whisky wird für neun Monate in ausgewählten Bierfässern bayerischer Brauereien vollendet. Hopfen- und Malznoten treffen dabei auf den typischen Charakter des SLYRS Single Malt Whisky.

SLYRS Erlebnis-Welt

Wer wissen möchte, wie der Whisky aus Neuhaus entsteht, kann das direkt vor Ort erleben. In der SLYRS Erlebniswelt bekommst du Einblicke in die Herstellung vom Brennen bis zur Reifung im Fass. Auf eigene Faust kannst du die Destillerie täglich erkunden. Zur Besichtigung gehören ein Film, der Rundgang durch die Destillerie und eine anschließende Verkostung. Dafür solltest du etwa 30 bis 40 Minuten einplanen. Wer mehr erfahren möchte, kann eine persönliche Führung mit Guide buchen. Sie dauert rund eineinhalb Stunden und ist täglich nach Terminvereinbarung möglich. Zusätzlich findet jeden Montag um 14:00 Uhr eine allgemeine Führung statt. Sie kostet 19,90 Euro pro Person und beinhaltet zum Abschluss ein Basic Tasting. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Auch das Probieren gehört zum Erlebnis. Verschiedene Verkostungspakete bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Whiskys und weitere Spezialitäten kennenzulernen. Im Distillery Shop findest du außerdem immer wieder streng limitierte Sondereditionen, die ausschließlich vor Ort in Neuhaus erhältlich sind. Dazu kommen die bekannten SLYRS Whiskys, Geschenkideen und eine persönliche Beratung.

Die Destillerie und der Shop sind täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, auch an Sonn- und Feiertagen.

Und aktuell gibt es noch einen besonderen Grund zur Freude: Der SLYRS Single Malt Whisky Fifty One wurde beim Meininger’s International Spirits Award zum „Deutschen Whisky des Jahres 2026“ gekürt. Insgesamt wurde SLYRS bei dem Wettbewerb dreimal mit Gold ausgezeichnet.

Wir gratulieren dem gesamten SLYRS Team ganz herzlich zu diesem Erfolg.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin seit mehr als zehn Jahren für das Schliersee Magazin unterwegs. Ich erzähle von den Menschen, Orten und Neuigkeiten rund um Schliersee und halte besondere Begegnungen in Texten, Fotos und Videos fest.

Ben Blaskovic bei den Dreharbeiten zur Vertical-Serie „YES!“ in Schliersee.

Ben Blaskovic dreht Vertical-Serie „YES!“ in Schliersee

Anfang September wurde in Schliersee die neue Vertical-Serie „YES!“ gedreht. Hinter dem Projekt steht der Schauspieler und Produzent Ben Blaskovic. Die 60 Folgen werden speziell fürs Smartphone im Hochformat produziert. Doch wie erzählt man eine dramatische Geschichte in Episoden von nur ein bis zwei Minuten? Das durfte ich mir bei den Dreharbeiten im Hotel „Das Freudenberg“ genauer anschauen.

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Was macht eine Vertical-Serie besonders?

Ben erklärt mir, dass die besondere Erzählweise bereits beim Drehbuch beginnt. Am Ende jeder kurzen Folge braucht es einen spannenden Moment, der neugierig auf die nächste Episode macht. Während bei einer klassischen Serie der Cliffhanger vielleicht nach 45 Minuten kommt, muss „YES!“ im Minutentakt Spannung erzeugen. Auch vor der Kamera macht sich das Hochformat bemerkbar. Im Bild steht weniger Platz zur Verfügung. Durch das Hochformat stehen die Darsteller enger zusammen und spielen direkter und intensiver.

Erster Dreh in der Heimat

Für Ben Blaskovic war „YES!“ noch aus einem anderen Grund besonders. Er ist in Schliersee aufgewachsen und arbeitet seit mehr als 15 Jahren in der Filmbranche. Gedreht hatte er hier bisher noch nie. „Am ersten Drehtag hat mich das total berührt“, sagt er. Schon die Fahrt über die Seestraße zum Set habe sich für ihn besonders angefühlt.

Im Mittelpunkt von „YES!“ steht die Hochzeitsplanerin Anna Weiss, Erbin eines Seeguts am Schliersee. Innerhalb kurzer Zeit verliert sie ihren Verlobten, ihre Firma, ihren Ruf und ihre beste Freundin. In der Hauptrolle ist Jennifer Montero zu sehen. Ben Blaskovic spielt Lukas Mon. Außerdem gehören Cathy Hummels und Dominik Gruber zur Besetzung. Regie führt Laura Thies.

Ben Blaskovic hat „YES!“ entwickelt und produziert die Serie mit seiner Produktionsfirma Victus Films. Sie läuft unter dem Label „VICTUS. Verticals“.

Die Serie soll im vierten Quartal 2026 auf der neuen Plattform EILIN erscheinen. https://eilin.de/ Alle Folgen werden gleichzeitig angeboten, damit man direkt weiterschauen kann. Ein erster Teil kann kostenlos angesehen werden.

Seit diesem Jahr veröffentlichen wir im Schliersee Magazin unsere Videos konsequent als Reels und YouTube Shorts. Das Hochformat gehört für mich inzwischen zur täglichen Arbeit. Umso gespannter bin ich, wie Schliersee in „YES!“ auf dem Smartphone wirken wird.

Mehr zur Location „Das Freudenberg“: https://magazin.schliersee.de/das-freudenberg-in-schliersee-oeffnet-sich/

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin seit mehr als zehn Jahren für das Schliersee Magazin unterwegs. Ich erzähle von den Menschen, Orten und Neuigkeiten rund um Schliersee und halte besondere Begegnungen in Texten, Fotos und Videos fest.

Hotel Das Freudenberg auf der Freudenberg-Halbinsel in Schliersee

Das Freudenberg in Schliersee öffnet sich für Hotel- und Tagesgäste

Das Freudenberg auf der Schlierseer Freudenberg-Halbinsel ist seit Kurzem ein öffentlich buchbares Hotel. Auch Tagesgäste können die Anlage mit Liegewiese am See nutzen. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig.

Wie bestellt kommt genau im richtigen Moment die Sonne heraus. Ich treffe Sabrina Fesenbeckh, Leiterin Events und stellvertretende Hotelleitung. Sie führt mich über das Gelände bis hinunter zum See und erzählt mir, was sich hier in den vergangenen Monaten verändert hat. Es ist ein herrlicher Tag auf der Halbinsel Freudenberg, einem besonderen Fleckerl in Schliersee.

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Das historische Haupthaus, das moderne Seehaus und das Tannhaus verfügen zusammen über 27 individuell gestaltete Zimmer für rund 65 Gäste. Eine große Fensterfront im Restaurant eröffnet den Blick über den Schliersee und die Berge. Buchen kannst du deinen Aufenthalt telefonisch oder per E-Mail. Eine neue Website soll ebenfalls in Kürze online gehen. Eine direkte Online-Buchung ist zunächst nicht vorgesehen.

Ein Tag auf der Halbinsel

Auch ohne Übernachtung kannst du einen Tag auf der Freudenberg-Halbinsel verbringen. Dafür gibt es Tageskarten zum Preis von 25 Euro. Darin enthalten ist ein Verzehrgutschein über 10 Euro. Mit der Tageskarte kannst du die Anlage und die Liegewiese am See den ganzen Tag nutzen. Die Zahl der Tagesgäste ist bewusst begrenzt, damit die entspannte Atmosphäre für alle erhalten bleibt. Eine vorherige Anmeldung per Telefon oder E-Mail ist deshalb notwendig. Direkt am See stehen Liegestühle und Sonnenschirme bereit. Außerdem kannst du dir ein SUP ausleihen und den Schliersee vom Wasser aus genießen. Hotelgästen steht zusätzlich eine E-Bike-Verleihstation zur Verfügung. Die neue Strandbar ist in diesem Jahr noch nicht regulär geöffnet. Auch das neue Ruderboot kann momentan nicht genutzt werden. Wegen des niedrigen Wasserstands wartet es noch auf seinen ersten Einsatz.

Besuch im Restaurant

Mittags gibt es eine kleine Auswahl an kalten und warmen Speisen sowie Kaffee und Kuchen. Nach vorheriger Anmeldung und je nach Verfügbarkeit kannst du auch am Frühstück oder Abendessen teilnehmen. Abends wird für die Hotelgäste ein Menü oder Buffet angeboten.

Hinweis: Das Freudenberg ist kein klassisches Walk-in-Restaurant. Wer kommen möchte, muss vorher anrufen oder eine E-Mail schreiben.

Das Freudenberg öffnet sich, ohne seinen besonderen und ruhigen Charakter zu verlieren. Du kannst hier übernachten, einen entspannten Tag am See verbringen oder dich nach vorheriger Anmeldung kulinarisch verwöhnen lassen. Es ist einfach herrlich!

Das Freudenberg

Freudenberg 1

83727 Schliersee

Telefon: +49 8026 929500

Internet: http://www.dasfreudenberg.de

Die Webseite sollte bald erreichbar sein! (Stand August 2026)

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin seit mehr als zehn Jahren für das Schliersee Magazin unterwegs. Ich erzähle von den Menschen, Orten und Neuigkeiten rund um Schliersee und halte besondere Begegnungen in Texten, Fotos und Videos fest.

Positiver Spirit beim Schlierseer Skiclub Waldfest

50 Helfer sind am Sonntag auf dem Waldfestplatz im Einsatz, um gemeinsam abzubauen. Martina Pomper, Erste Vorsitzende des Skiclubs Schliersee, meldet sich direkt von dort. Trotz drei anstrengender Festtage ist die Stimmung noch immer bestens. „Das ist einfach gigantisch“, freut sie sich. Genau dieses Miteinander ist ihr besonders wichtig. Die Helfer waren während des Waldfests extrem gefordert. „Sie haben drei Tage lang gerackert und trotzdem richtig Spaß gehabt.“ Für Martina Pomper ist das der schönste Erfolg des Festwochenendes.

Laue Sommerabende auf dem Waldfestplatz

Auch von den Gästen hat Martina ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Das gute Wetter habe natürlich seinen Teil dazu beigetragen. Entscheidend sei aber die besondere Atmosphäre gewesen. „Dieser positive Spirit hat sich durch alle drei Tage gezogen.“

Dem kann ich mich nur anschließen. Es war ein grandioses Waldfest. Schon der Festumzug durch Schliersee war ein sehr gelungener Auftakt. Am ersten Abend sorgten die Schlierseer Blasmusik, die Trachtlerkinder und die Goaßlschnalzer für beste Stimmung.

Gefolgt von der Tegernseer Tanzlmusi, der Huabaoim Musi und den Gasteiger Musikanten an den nächsten beiden Tagen.

Nach den Musikgruppen wurde mit DJs an der Waldfest Bar weitergefeiert. Die herrlich lauen Sommerabende machten das Feiern unter freiem Himmel perfekt.

Die legendären Waldfest-Hendl und Grillspezialitäten schmeckten wunderbar. Ich habe mir auch sagen lassen, dass die Schupfnudeln mit Apfelmus und Zimt ein Traum waren. Die werde ich nächstes Jahr sicher probieren.

Auch wirtschaftlich ist der Skiclub mit dem Waldfest sehr zufrieden. Doch der Umsatz steht für Martina Pomper nicht an erster Stelle. „Wichtig ist, dass sich die viele Arbeit lohnt.“ Zufriedene Gäste und zufriedene Helfer seien das eigentliche Ziel. Diese besondere Stimmung möchte der Skiclub auch in den kommenden Jahren bewahren. Wichtig auch nochmal zu erwähnen, dass der Erlös in die Jugendarbeit fließt.

Dann kann der Winter ja jetzt kommen!

Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Almkirta in der Valepp 2026

Gestern ging es für mich ganz an den Rand unseres Schlierseer Gemeindegebietes: In die Valepp. An Mariä Himmelfahrt wird dort immer die traditionelle Almkirta an der kleinen Maria-Hilf-Kapelle gefeiert. Sie gehört den Bayerischen Staatsforsten und wird heute vom Forsthaus Valepp mitbetreut. Johannes Rabl und sein Team hatten rund um die Kapelle alles wunderschön hergerichtet und das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite.

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Kräuterbuschen für den Erhalt der Kapelle

Christina und ihre Freundinnen hatten Kräuterbuschen gebunden, die nach der Segnung gegen eine kleine Spende verteilt wurden. Der Erlös kommt der Erhaltung der Maria-Hilf-Kapelle zugute. Schon vor dem Gottesdienst spielten drei Alphornbläser aus Fischbachau auf der Almwiese. Die ruhigen, tiefen Töne zwischen Bergen und Wald waren ein wunderbarer Auftakt. Johannes Rabl packte selbst mit an. Er läutete vor Beginn die Glocke der Kapelle, verteilte die Kräuterbuschen und trug während des Gottesdienstes auch die Fürbitten vor.

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Almkirta an der Maria-Hilf-Kapelle

Den Gottesdienst feierten Monsignore Walter Waldschütz vom Tegernsee und Pfarrer Hans Sinseder aus Schliersee gemeinsam. Der Oberlacher Dreigesang begleitete die Messe. In seiner Predigt griff Walter Waldschütz einen bekannten Gedanken über die Liebe auf. Besonders hängen geblieben ist mir der Satz: „Wahrheit ohne Liebe macht hart.“ Es folgten Gedanken darüber, was Klugheit, Freundlichkeit, Besitz, Macht oder auch Glaube ohne Liebe aus einem Menschen machen können. Am Ende stand die Bitte um die Liebe als das Verbindende. Musikalisch begleitete der Oberlacher Dreigesang die Messe. An diesem Tag wurde auch ganz besonders Werner Brombach gedacht, dem kürzlich verstorbenen langjährigen Chef von Erdinger Weißbräu. Er war über viele Jahre „Stammgast“ bei der Almkirta in der Valepp.

Gemütlicher Nachmittag im Forsthaus Valepp

Nach der Messe war die Almkirta noch lange nicht vorbei. Auf der Terrasse des Forsthaus Valepp haben wir uns alle bei Musik, Brotzeit auf einen Ratsch getroffen. Vielleicht ist das gerade die schönste Botschaft dieses Tages. Tradition lebt dort, wo sich Menschen darum kümmern. Danke, Johannes.

Judith Weber

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Schlierseer Waldfest 2026 wieder mit offenem Festbiergarten

Ich treffe Kurbi am Waldfestplatz an der Seestraße in Schliersee. Es wird gehämmert, gesägt und der Strom verlegt. Der Skiclub Schliersee steckt mitten im Aufbau für das 57. Waldfest. Was mir sofort auffällt, ist die neue Grillhütte. Sie ist selbst gezimmert, deutlich größer als bisher und schaut richtig gut aus. Kurbi nennt sie schmunzelnd den „neuen Grillpalast“. Nach den vielen positiven Rückmeldungen zum offenen Festbiergarten im vergangenen Jahr soll sich am Konzept für das Waldfest nicht viel ändern. „Wir wollen wieder genauso ein schönes Fest wie letztes Jahr machen“, sagt er.

Reinerlös für die Jugendarbeit: Der gesamte Reinerlös des Waldfests fließt in die Jugendarbeit des Skiclubs Schliersee. Dass aus jungen Talenten erfolgreiche Spitzensportler werden können, hat der Verein längst eindrucksvoll bewiesen. Doppel-Olympiasieger und Weltmeister Markus Wasmeier, Olympia-Silbermedaillengewinner Peter Schlickenrieder, die Olympiateilnehmer Elisabeth Schicho und Cheyenne Loch sowie Vanessa Hinz, dreifache Biathlon-Weltmeisterin in Staffelwettbewerben und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin mit der deutschen Staffel, haben ihre sportlichen Wurzeln beim Skiclub Schliersee. Das ist beeindruckend. Wenn wir auf dem Waldfest gemeinsam feiern, unterstützen wir also gleichzeitig den sportlichen Nachwuchs und vielleicht sogar die Spitzensportler von morgen.

Abwechslungsreiches Programm

Los geht es am Donnerstag, 13. August 2026, mit dem traditionellen Einzug vom Bahnhof. Die Schlierseer Blasmusik begleitet den Festzug zum Waldfestplatz und spielt dort anschließend auf. Am Freitag ist erstmals die Tegernseer Tanzlmusi dabei. Der Samstag beginnt mit einem Frühschoppen und der Huabaoim Musi. Am Abend übernimmt die Gasteiger Blasmusik.

Auch die Schlierseer Plattlerjugend und die Goaßlschnalzer sind wieder dabei. Wer später noch weiterfeiern möchte, kann in die Bar wechseln. Am Donnerstag legt DJ Oli Vogel auf, am Freitag DJ Tim Fiedler und am Samstag DJ Lurchi.

Preise bleiben gleich

Eine besonders gute Nachricht hat Kurbi für Familien. Trotz gestiegener Kosten bleiben alle Preise konstant. Die Maß Bier kostet weiterhin 10,40 Euro, ein Hendl 10,60 Euro. „Während die ganze Welt teurer wird, können wir beim Skiclub Schliersee die Preise halten“, freut er sich.

Neu ist außerdem die Zehnerkarte für das Weißbierkarussell. Die Idee dazu stammt vom Pfannilift. Wer schon seine Pfanniliftkarte herausgekramt hat, den muss ich leider enttäuschen: Am Weißbierkarussell gilt sie natürlich nicht.

Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Doch Kurbi ist zuversichtlich. Die Aussichten für drei schöne Waldfesttage stehen gut.

Judith Weber

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Übernachten im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Im Markus Wasmeier Freilichtmuseum kannst du ab sofort übernachten. Ich durfte das neue Angebot zwei Nächte lang testen. Die alte Winterstube von 1866 stand ursprünglich im Mangfallgebirge in der Nähe von Bad Wiessee. Früher lebten dort Holzer. Das Leben war einfach, eng und vom Alltag im Wald geprägt. 2020 wurde die Winterstube im Markus Wasmeier Freilichtmuseum wieder aufgebaut und kann ab sofort gebucht werden. Wenn du hier schläfst, übernachtest du nicht einfach irgendwo, sondern mitten in einem Stück Geschichte.

 

Für bis zu 15 Personen

Die Winterstube bietet Platz für bis zu 15 Personen. Sie ist ursprünglich, mit großem Schürofen zum Einheizen und Bettenlager. Ganz auf Komfort musst du aber nicht verzichten. Es gibt eine kleine Küche mit Kühlschrank, Kaffeemaschine und Induktionsplatten sowie einen kleinen Sanitärbereich mit Dusche. Auch sonst ist das „Ferienhaus“ gut ausgestattet: Töpfe, Geschirr, Gläser, Bettwäsche und alles, was du für eine unkomplizierte Auszeit brauchst, sind da. Die Winterstube eignet sich besonders für Gruppen, Familien oder Hochzeitsgäste. Du kannst sie aber auch zu zweit mieten.

 

Ein Museum ganz für uns allein

Fast war es schade, dass das Wetter bei uns so schön war. Denn die historische Winterstube mit ihrem großen Ofen ist etwas ganz Besonderes. Ich kann mir gut vorstellen, wie gemütlich es hier wird, wenn draußen Schnee liegt und drinnen das Feuer knistert. Wir haben die beiden lauen Maiabende genutzt, um draußen ein Feuer zu machen und zu grillen. Nach dem Essen bietet sich ein Spaziergang durch das altbayrische Dorf an. Wenn es still wird im Museum, erlebst du den Ort noch einmal ganz anders. In der ersten Nacht waren wir tatsächlich ganz allein auf dem Gelände. Das war gigantisch. Nur die alten Höfe, die Tiere, die herrliche Landschaft und diese besondere Ruhe. Am zweiten Abend fand auf dem Gelände eine Hochzeit statt. Auch das hat überhaupt nicht gestört. Zwischen der Winterstube und dem Gasthof zum Wofen liegt ein Hügel, der die Geräusche abschirmt. Wir haben an der Winterstube weder von der Feier noch vom Ende der Veranstaltung etwas mitbekommen.

Frisches Brot bekommst du in der Museumsbäckerei. Wir waren außerdem zweimal im Biergarten. Es ist einfach schön, dort zu sitzen und das Treiben im Dorf zu beobachten.

Mein Fazit nach zwei Nächten: Das neue Ferienhaus im Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist keine normale Unterkunft. Du tauchst in eine andere Zeit ein.

Hier geht’s zur Reservierung: Ferienhaus „Winterstube“ • Markus Wasmeier Freilichtmuseum

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.