Eisstockschießen – Wintersport mit Stock und Daube

Schliersee und Wintersport? Das gehört einfach zusammen!

Sofort denkt man an unsere zahlreichen erfolgreichen Wintersportler. Und natürlich an Ski Alpin, Ski Nordisch, Biathlon, Schneeschuhgehen, Skitouren, Rodeln, Eislaufen und Winterwandern.

Aber das ist noch nicht alles. Schließlich gibt es da noch das Eisstockschießen.

Und das Eisstockschießen ist Freizeitbeschäftigung und Leistungssport in einem.

 

 

Eisstockschießen ist dank frostiger schneereicher Winter seit Jahrhunderten eine beliebte Sportart im Alpenraum. Der Ursprung des Eisstockschießens wird in Skandinavien vermutet. Bereits seit dem 16. Jahrhundert lässt sich der Volkssport   im Alpenraum und sogar in den Niederlanden nachweisen.

Die Spielregeln sind denkbar einfach: Jeder Spieler muss seinen Eisstock so nah wie möglich an die in der Mitte des Spielfelds gelegene Daube schießen.

Heute bin ich mit dem Höfl Hans vom Eisstockclub Schliersee 1957 e. V. verabredet. Der Hans und seine Clubkameraden zeigen mir heute mal, wie es geht, und erklären die Spielregeln natürlich auch gern unseren Gästen.

Aber los geht es heute auf der Eisstockbahn an der Spitzing Alm. Der Gumberger Nik macht nämlich gerade Eis! Dafür brauchen unsere Eismacher klare Nächte mit strengem Frost, wenig Luftfeuchtigkeit, am besten ohne Nebel und Wolken. Ganz nebenbei erzählt mir der Nik noch die eine oder andere Anekdote von der Eisbahn …

Hier bei uns am Schliersee haben Einheimische und Gäste zahlreiche Möglichkeiten, um einfach mal reinzuschnuppern oder ihrem Wintersport zu frönen.

Ganz egal, ob traditionell auf unseren Natureisbahnen am Eisplatz Schliersee und auf der Spitzing Alm am Spitzingsee oder auf den Kunsteisbahnen vom Ratskeller Schliersee und dem Seehotel Schlierseer Hof. Ganz egal, ob bei winterlichen Temperaturen oder Föhnlagen ‒ mittlerweile sind Eisstockschützen und die, die es noch werden wollen, am Schliersee wetterunabhängig. Und natürlich auch tageszeitunabhängig, da es abends Flutlicht gibt.

Sportlich-ambitioniert oder eher gemütlich, mit der Familie oder Freunden ‒  Eisstockschießen ist für jeden etwas. Unterschieden wird nach Weiten-, Ziel- und Mannschaftswettbewerben. Die Betreiber und Ansprechpartner vor Ort erklären euch das Regelwerk, damit euren ersten Schüssen nichts mehr im Wege steht!

 

 

Eisstock-Club Schliersee 1957 e. V.

Am Eisplatz Schliersee

Tegernseer Weg 5

83727 Schliersee

Tel.: 08026/26 53

 

Eisstockplatz an der Spitzing Alm

Fam. Gumberger

Seeweg 7a

83727 Schliersee-Spitzingsee

Tel.: 08026/79 88 13

 

Seehotel Schliersee Hof

Seestraße 21

83727 Schliersee

Tel.: 08026/92 92 00

 

Ratskeller Schliersee

Seestraße 1 A

83727 Schliersee

Tel.: 08026/92 05 80 0

 

 

 

Stefan Holtmeier

Fotograf, Momentesammler, passionierter Skifahrer und Wanderer. Lieblingsplatzerl: Am Weinberg

 

 

 

Jahresrückblick 2021 Schliersee | Sehnsucht nach der heilen Welt

Ich habe mich bei meinem diesjährigen Rückblick auf das Schliersee-Jahr für ein etwas anderes Video entschieden als die Jahre zuvor. Die Sehnsucht nach der heilen Welt ist auch in Schliersee größer geworden. Ich fokussiere mich bei meinem Blick zurück auf dieses Jahr auf schöne Bilder. So ist eine Slideshow mit 50 Fotos aus 2021 entstanden.

 

 

Viele Lichtblicke auch im zweiten Corona-Jahr

Das Jahr in Schliersee war tatsächlich geprägt von Lockdown, Absagen und Stau. Ja, wir hatten Probleme mit Vollsperrungen und Stau durch die Sanierung der Bahnübergänge. Ja, die Lockdowns haben auch uns eingeschränkt. Und ja, die Absagen von Traditionsveranstaltungen haben uns sehr wehgetan. Aber wir leben hier in einem bayerischen Paradies ‒ und das dürfen wir nicht vergessen. Auch für mich hat sich die Arbeit ein wenig verändert. Anstatt die unterschiedlichsten Veranstaltungen in Schliersee zu begleiten, musste ich mich mit Absagen für Veranstaltungen, dem Schnelltestzentrum, dem Impfbus und dem Stau beschäftigen. Trotzdem gab es viele positive Lichtblicke. Mehrfach durfte ich ins Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Für mich persönlich immer eine Auszeit vom Alltag. Zwischen den alten Höfen und den Tieren ist die Welt tatsächlich ein bisschen mehr in Ordnung. Deshalb freue ich mich auf Treffen mit Markus immer besonders. Schön war es auch, die Schlierseer Blasmusik beispielsweise auf der Ratskeller Wiesn und bei Kurkonzerten hören zu dürfen. Als ich in der Vorweihnachtszeit eine Aufnahme für den Schlierseer Adventskalender mit der Schlierseer Blasmusik vor dem beleuchteten Rathaus machen durfte, wurde mir eines besonders bewusst: Die vielen Traditionsveranstaltungen haben auch dieses Jahr wieder sehr gefehlt. Weitere Lichtblicke für mich waren der Schlierseer Kulturherbst und auch der Schlierseer Adventskalender.

Ich persönlich wünsche mir, dass unser Leben im nächsten Jahr wieder ein bisschen leichter wird. Und ich hoffe, dass wir uns wieder mehr auf die konzentrieren, die mitmachen. Die Menschen, die Abstand halten, aufeinander aufpassen und sich testen und impfen lassen. Aber auch die Menschen, die Wildschutzonen beachten, die ihren Müll nicht liegen lassen und die nicht mit dem Mountainbike über die Almwiesen brettern.

Für mich ist das die große (leise) Mehrheit der Menschen.

 

Ein großes Dankeschön

Danke an alle, die das Schliersee Magazin lesen, Videos auf Facebook anschauen, liken, kommentieren und teilen. Die Menschen, die mich auf der Straße ansprechen oder ein Feedback per E-Mail senden. Danke an alle meine Schliersee-Magazin-Kolleginnen und -Kollegen für die Meetings und Beiträge sowie an Karl für die technische Umsetzung und mentale Unterstützung.

Danke an unseren Kuramtsleiter Mathias Schrön für zahlreiche Brainstormings in der Gäste-Information und an die Gemeinde Schliersee mit Franz Schnitzenbaumer, die das Schliersee Magazin erst ermöglicht.

Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer hat diesen Herbst einmal gesagt: „Wenn mich jemand frägt, für was Schliersee steht, sage ich: Schaut’s ins Schliersee Magazin!“ Dieser Satz macht mich persönlich sehr stolz. Dieses auch weiterhin zu erfüllen, daran arbeiten wir hart, aber mit Freude.

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schliersee Leuchtet – ein weihnachtlich-bayerisches Paradies

Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt. Bald wird er aufgetischt, der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel, der gelbrote Apfel. Kinder, lauft schneller, holt einen Teller,
holt eine Gabel! Sperrt auf den Schnabel für den Zipfel, den Zapfel, den Kipfel, den Kapfel, den goldbraunen Apfel! Sie pusten und prusten, sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken, sie lecken und schlecken den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel, den knusprigen Bratapfel.

 

 

Sicherlich kennt jedes Kind im Oberland dieses Weihnachtsgedicht. Für mich gehört ein Bratapfel seit jeher zur Weihnachtszeit. Und nicht nur der Bratapfel, sondern auch die vielen anderen Leckereien, die Bräuche, Glühwein, Tannenduft, Weihrauch, Weihnachtsmusik und natürlich auch die vielen Lichter.

 

Der Advent oder auch die Weihnachtszeit ohne die stimmungsvolle Beleuchtung? Undenkbar für mich. Das festliche, feierliche und romantische Lichtermeer, der Lichterglanz gehören für mich einfach dazu.

 

Licht spielt in der Adventszeit eine besondere Rolle. Die Kerzen auf dem Adventskranz, die Lichterkette im Weihnachtsbaum und der funkelnde Adventsstern am Fenster: All das gehört irgendwie zur Vorweihnachtszeit. Aber woher kommt der Brauch mit der Weihnachtsbeleuchtung? Und warum sind Kerzen und Lichter in der Adventszeit so beliebt? Der Weihnachtsbrauch der brennenden Kerzen sollte ursprünglich Christen untereinander erkennbar machen. Sie stellten in der Adventszeit ein Licht ins Fenster als Einladung an Gleichgesinnte. Der Legende nach etablierte Martin Luther bei einem vorweihnachtlichen Waldspaziergang die Idee vom hell erleuchteten Weihnachtsbaum.

 

Und wenn ich am Abend durch Schliersee gehe, dann wird mir warm ums Herz. Die kalte Winterluft, der ruhige See, das Bergpanorama und die liebevoll geschmückten Häuser, das wärmende Licht … In diesem Moment spüre ich wieder den Zauber der Weihnachtszeit.

 

 

 

 

 

Stefan Holtmeier

Fotograf, Momentesammler, passionierter Skifahrer und Wanderer. Lieblingsplatzerl: Am Weinberg

 

 

 

Adventskalender 2021

Dritter digitaler Schlierseer Adventskalender

Bis Weihnachten öffnet sich für dich jeden Tag eine andere Schlierseer Tür. Lass dich also überraschen, wer sie aufmacht!

 

 


 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Ab sofort jeden Dienstag in der Schlierseer Vitalwelt: ImpfbusPlus

Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und Landrat Olaf von Löwis waren zum Starttermin letzten Dienstag vor Ort in der Vitalwelt. Der ImpfbusPlus ist die Verlängerung des Impfbusses im Landkreis Miesbach in die Wintersaison. Gesichert war das Angebot bis 15. Dezember 2021. Landrat Olaf von Löwis hat aber jetzt den ImpfbusPlus bis in den Januar verlängern lassen, damit sich möglichst viele Bürger/-innen impfen lassen können. Das Plus am Impfbus ist, dass das Impfen in der Vitalwelt Schliersee stattfindet und nicht im kalten Bus.

 

 

 

Ich habe mich mit dem Leiter des Impfzentrums im Landkreis Miesbach, Dr. Thomas Strassmüller, unterhalten, um zu klären, wer sich im Pop-up-Impfzentrum in der Vitalwelt „ImpfbusPlus“, aber auch im Impfzentrum des Landkreises in Hausham impfen lassen kann.

 

 

Wer darf sich impfen lassen?

 

Impfen lassen können sich alle Landkreisbürger/-innen, aber prinzipiell auch alle Bürger/-innen der Bundesrepublik Deutschland. Auch Menschen mit einem längerfristigen Aufenthalt in Deutschland, etwa ausländische Pflegekräfte, können sich impfen lassen.

 

 

Welche Impfstoffe gibt es bei euch?

 

Verimpft werden die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und der Impfstoff von Johnson & Johnson. Wobei der Impfstoff von Johnson & Johnson eine nachgewiesen geringere Wirksamkeit gegen die Delta-Variante hat. Wenn man sich für diesen Impfstoff entscheidet, sollte man nach 28 Tagen einen mRNA-Impfstoff draufsetzen, um gut geschützt zu sein.

 

 

Wie alt muss man sein, um sich impfen zu lassen?

 

Für die Erstimpfung muss man zwölf Jahre alt sein und es muss mindestens ein Erziehungsberechtigter dabei sein. Beide Elternteile müssen mit der Impfung einverstanden sein.

 

 

Wer kann sich boostern lassen?

 

Boostern (auffrischen) lassen kann man sich fünf Monate nach der letzten Impfung.

 

 

Wenn ich genesen bin, wie lange muss ich warten, bis ich mich impfen lassen kann?

 

Der Genesenen-Status läuft nach sechs Monaten ab, aber bereits vier Wochen nach der Genesung kann man sich seine Auffrischung abholen.

 

 

Warum es keine gute Idee ist, sich absichtlich infizieren zu lassen, um eine Impfung zu umgehen.

 

Auch junge Menschen, die einen leichteren Verlauf der Corona-Erkrankung für sich erwarten, sollten sich nicht absichtlich infizieren. Es gibt statistische Daten, dass auch bei diesen Altersgruppen die Impfung der Infektion aus gesundheitlichen Gründen vorzuziehen ist. Gesamtgesellschaftlich muss man auch sagen, dass der Geimpfte direkt nach der Impfung niemanden ansteckt, wohingegen der Infizierte erst mal in Quarantäne muss und ansteckend ist.

 

 

Geimpft wird in der Vitalwelt jeden Dienstag von 9:00‒13:00 Uhr.

Hier kannst du dich im Landkreis Miesbach impfen lassen: https://www.landkreis-miesbach.de/Impfen-im-Landkreis-/

 

Danke an M. Schrön für das Intro-Foto im Video.

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Kulturherbst 2021: Ausstellung im Forum der Vitalwelt | Nele von Mengershausen

In der Vitalwelt Schliersee stellt Nele von Mengershausen im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes noch bis Ende des Monats eine bunte Auswahl an ihren Werken aus. Inspiration holt sich die Künstlerin aus Bayrischzell immer wieder in der Natur. Sogar ihr Wintergarten ist für sie Vorlage: „Ich bin dort von meinen eigenen Exponaten umgeben!“

 

 

DAS SPIEL MIT DER NATUR | Das Aufspüren des Wesenhaften in der Natur ist eine immerwährende Herausforderung für meine Arbeit. Durch Zeichnen und Fotografieren entstehen freundschaftliche Verhältnisse zu den Dingen, da braucht es Geduld und Demut, bevor tieferes Verstehen aufscheint.“  Nele von Mengershausen

Geboren ist Nele von Mengershausen im Tannerhof in Bayrischzell. Nach 20 Jahren in Amerika und einiger Zeit in München kommt Nele von Mengershausen 2001 zurück nach Bayrischzell. Hier inspiriert sie der Wendelstein zu einem Künstlerbuch, das auch in der Ausstellung zu betrachten und käuflich zu erwerben ist. Die „Hommage an den Wendelstein“ ist angelehnt an das Meisterwerk „100 Ansichten des Berges Fuji“ des japanischen Holzschnittkünstlers Hokusai. Die Aufmachung des Künstlerbuchs ist sehr kunst- und wertvoll ‒ ein wahres Schmuckkästchen gefüllt mit Skizzen des Wendelsteins.

Die Künstlerin verbindet das Naturstudium ihres Hausbergs mit surrealen Einfällen und einer Vorliebe für östliche Bildgestaltung. Sie stimmt so den Blick des Betrachters ein auf eine neue Wahrnehmung des vermeintlich Altbekannten, so als sähe man einen alten Freund auf einmal mit neuen Augen.Wendelstein (nelevonmengershausen.com)

Es gibt viel zu entdecken in der Ausstellung im Forum der Vitalwelt Schliersee. An den Donnerstagen ist Nele von Mengershausen vor Ort und freut sich auf anregende Gespräche und auch darauf, Fragen zu beantworten.

Künstlerbegegnung: Nele von Mengershausen donnerstags 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Wer im Internet ihre Kunst entdecken möchte, kann das unter: https://www.nelevonmengershausen.com/

 

 

Ausstellung im Forum der Vitalwelt Schliersee

(noch bis 30.10.2021)

Montag bis Freitag: 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Samstag und Sonntag: 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Vitalwelt Schliersee

Perfallstraße 4

83727 Schliersee

Tel.: 08026/6065-0

tourismus@schliersee.de

www.schliersee.de

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Hippe Kulturherbst Hippe | Karma Bavaria

Beim Scrollen auf Facebook bin ich bei einer Werbung des Hotels Karma Bavaria in Schliersee hängen geblieben. Auf einem Teller thront das rote Kulturherbst „K“. Dem bin ich auf die Spur gegangen.

 

 

Im Karma Bavaria begrüßt mich der neue Hoteldirektor Christian Huschka. „Wir freuen uns so sehr, dass wir wieder Gäste empfangen dürfen und auch der Schlierseer Kulturherbst endlich wieder stattfinden kann, da haben wir die kulinarische Brücke geschlagen und ein Kulturherbst-Menü kreiert“, erklärt mir Christian die Idee.

Ich darf mit Küchenchef Björn Brinkmeier in die Küche und ihm ein wenig über die Schulter schauen. Spannend ist für mich, wie er das „K“ herstellt – aus Brandteig und mit Rote Bete Granulat – ganz einfach und ohne künstliche Zusätze. Der erste Gang besteht aus einigen Komponenten: Sanddorn-Drops ummantelt mit Karottensaft, Baiser mit Chili und Safran, einem Süppchen und eingelegten Karotten. Es macht Spaß Björn zuzuschauen, wie er mit Freude den ersten Gang zusammenstellt und mir alle Zutaten und Arbeitsschritte erklärt. Serviert bekomme ich den Hauptgang: „Surf & Turf Chef Björn-Style mit Garnele, Schweinebauch in Zitronenthymian und Ochsenschwanz-Veredelung, dazu Zwiebelvariationen.“ Ws schmeckt mir ausgezeichnet. Auf dem Tisch steht fürs Foto noch die Vorspeise. Die muss ich unbedingt auch noch probieren. „Wow, wie geil!“, entfährt es mir spontan. Der ummantelte Sanddorn-Drop ist wahnsinnig gut. In Kombination mit dem Süppchen, dem Safran-Chili-Baiser und der Kulturherbst-Hippe ist das eine Geschmacksexplosion. Christian und Björn nennen es „feinheimische“ Küche. Wer also einmal etwas anderes als deftige, bodenständige, bayerische Küche genießen möchte, wird hier im Restaurant „Karmasee“ sicher fündig.

 

Das ganze Kulturherbst-Menü (bis 31.Oktober 2021) im Überblick:

 

-Sanddorn mit eingelegter Karotte und Safran Baiser

-Avocado Tartar mit Süßkartoffelpüree, und Ziegenkäse „mit Musik“

-Surf & Turf Chef Björn-Style mit Garnele, Schweinebauch in Zitronenthymian und Ochsenschwanz-Veredelung, dazu Zwiebel Variationen

-Dreierlei von der Schokolade

 

Das Menü kostet 49 Euro ohne und 69 Euro mit Weinbegleitung (Riesling Robert Weil, Grauburgunder Louis Guntrum, Pinot Noir Louis Guntrum)

 

Highlight: Alle Schlierseer erhalten beim Kulturherbst-Menü einen Nachlass von 20 Prozent!

 

Für das Menü reserviere bitte bis 18:00 Uhr – das geht per E-Mail info@karmabavaria.com oder telefonisch unter 08026/6080

Nachweis für 3G erforderlich

Geöffnet ist das Restaurant Karmasee von Donnerstag bis Sonntag

 

 

 

Karma Bavaria

Kirchbichlweg 18

83727 Schliersee

 

Tel.: +49 (0)8026/6080

https://karmagroup.com/find-destination/karma-resorts/karma-bavaria/de/

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

„Schlierseer Märchen-Tag“ | Sagen und Märchen für Kinder am 22. Oktober 2021 in Schliersee

Bist du schon einmal mit Märchenerzählerin Ursula Weber durch Schliersee spaziert? Seit diesem Sommer kannst du an der beliebten Tour der Gäste-Information Schliersee in Kooperation mit dem Touristik-Verein jeden Mittwoch teilnehmen und dir von Ursula Weber Sagen und Geschichten über Schliersee erzählen lassen.

 

 

Am 22. Oktober 2021 sind die Kinder dran: Im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes nimmt Ursula Weber die Kleinen mit auf Märchentour. Organisiert hat den „Märchen-Tag“ der Auszubildende der Gäste-Information, Simon Pertl. Mit vier Mitschülern aus der Berufsschule hat er dieses Praxisprojekt erarbeitet, das auch in seine Abschlussnote miteinfließt. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr am Studienzentrum Josefstal. Parkplätze sind vor Ort vorhanden. Die Wanderung zu den Josefstaler Wasserfällen für Kinder von sechs bis zwölf Jahren dauert etwa eineinhalb Stunden. Eine weitere Wanderung für Kinder von acht bis zwölf Jahren führt auf den Schlierseer Weinberg. Bei dieser Wanderung zum Einbruch der Dunkelheit gehen die Kinder mit Laternen. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr an der Gäste-Information Schliersee. Informationen über das Schlechtwetterprogramm erhälst du bei der Anmeldung am Telefon, denn die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

„Manch heitere, aber auch manch schaurige Geschichte erzählt man sich im Schlierseer Sagenschatz. Da ist von lebenslustigen Wilderern die Rede, von rachsüchtigen Grafen und von tollpatschigen Wallfahrern. Auf der Runde durch das schöne Schliersee sind wir jenen Sagengestalten auf der Spur“. Die Tölzer Erzählerin Ursula Weber lässt dabei die Geschichten von damals auf amüsante und spannende Weise lebendig werden!

Ursula Weber erzählt Märchen und Sagen am 22.Oktober 2021 speziell für Kinder. Wer sie schon einmal live erlebt hat weiß, dass das ein ganz besonderes Erlebnis wird. Für die Eltern genauso, wie für die Kinder.

Anmeldung telefonisch in der Gäste-Information Schliersee!

Die Teilnahme kostet 5 Euro. Für Schlierseer und Urlauber mit der Schlierseer Gästekarte ist die Veranstaltung kostenfrei.

 

 

Gäste-Information Schliersee

 

Perfallstr. 4

83727 Schliersee

Tel.: 08026/6065-0

tourismus@schliersee.de

 

www.schliersee.de

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

So schön ist der Schlierseer Kulturherbst

Seit Jahren kündige ich den Schlierseer Kulturherbst an. Und seit Jahren bin ich im Oktober immer bei einem Festival in Kanada und kann nicht dabei sein. Dieses Jahr ist das anders. Ich freue mich also ganz besonders auf den Schlierseer Kulturherbst. Johannes Wegmann erzählt mir immer, dass der Kulturherbst ein Festival der Vielfalt sei. Da ich dieses Jahr die Ehre habe den Schlierseer Kulturherbst zu fotografieren, bin ich bei jeder Veranstaltung dabei. Dass die Aussage „Festival der Vielfalt“ von Johannes stimmt, merke ich schon nach wenigen Tagen. Die Abwechslung ist so groß, da muss für jeden Kulturbegeisterten das Richtige dabei sein.

 

 

„Ohne Austausch, ohne Kultur und ohne Musik kann es nicht gehen!“, sagt Johannes Wegmann am ersten Abend und freut sich als es endlich losgeht – mit Black Patti steht die erste Band des Kulturherbstes auf der Bühne des Bauerntheaters. Peter Crow, Ferdinand Kraemer und Ryan Donohue begeistern die Zuschauer mit US Rootsmusik. Trotz lockerer Bestuhlung aufgrund der Corona-Abstandsregeln ist die Stimmung im Schlierseer Bauerntheater riesig. Black Patti spielen handgemachte Roots-Musik der feinsten Art. Gerne zwischendrin akustisch und ohne Verstärker, das gewinnt die Herzen der Zuschauer. Die Vielfalt des Schlierseer Kulturherbstes wird deutlich, wenn man ebenfalls die Veranstaltung am nächsten Tag besucht. Präsentiert wird ein klassisches Festkonzert „Viva la Musica“ inszeniert von Timm Tzschaschel. Der erfahrene und sympathische Dirigent und Pianist weiß genau, wie er sein Publikum auf eine heitere Art unterhält. Das Schlierseer Kulturherbst-Orchester und verschiedene Sängerinnen machen den Abend zu einem musikalischen Hochgenuss. Auch die Matinee am Sonntagmorgen ist gut besucht. Es spielen Raffaello Converso und Franco Ponzo aus Italien. Alles unter einer Überschrift: „Die vergessenen Lieder Neapels“. Am Donnerstag darf sich die Schlierseer Blasmusik präsentieren. Dieses Jahr auf dem Schlierseer Weinberg und mit Verstärker. Die meisten Besucher treffen sich auf dem Terofalplatz, um bei einem Glühwein den Klängen der Blasmusik zu lauschen. Der pyrotechnische Wasserfall zum Abschluss, fühlt sich für mich ein bisschen an, als würden wir alle das ausgefallene Silvester nachholen. Ein gutes Gefühl! Der satte Sound der Blasmusik ist an vielen Orten in Schliersee zu hören. So mancher macht es sich auf seinem Balkon oder an seinem Fenster gemütlich, um die Blasmusik „dahoam“ zu genießen.

Auch die beiden Ausstellungen, Nele von Mengershausen stellt in der Schlierseer Vitalwelt (Beitrag hier im Schliersee Magazin folgt) aus und die Fotoausstellung „Berg“ von Cordula Flegel, Florian Bachmaier und Moritz Attenberger in der Fuge des Heimatmuseums, sind zu bewundern. Der Eintritt ist kostenlos.

Wer noch keine Tickets zu den nächsten Veranstaltungen hat, bekommt diese in der Gäste-Information Schliersee und bei www.muenchen.ticket.de

Über die verschiedenen Livestreams informieren wir aktuell auf Facebook.

 

 

Programm:

 

  1. Oktober | 20:00 Uhr: Andreas Rebers „Ich helfe gern“

 

  1. Oktober | 18:00 Uhr: Cordula Flegel „Alpenflora“ Fotografie (Eintritt frei)

 

  1. Oktober | 19:30 Uhr: Johannes Berger mit Ensemble Concerto München in St. Sixtus

 

  1. Oktober | 11:00 Uhr: Südamerikanisches Gitarrenduo Philippe Loli & Leo Giannola

 

  1. Oktober | 10‒17:00 Uhr: Historische Kinderspiele im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

 

  1. Oktober | 18:00 Uhr: Moritz Attenberger „Extremkletterer“ Fotografie im Heimatmuseum

 

  1. Oktober | 20:00 Uhr: Volksmusikabend mit dem Kohlhauf-Ensemble und dem Lindmair Dreigsang

 

  1. Oktober | 20:00 Uhr: Jazz-Konzert Matthias Gmelin Quintett

 

 

www.kulturherbst-schliersee.de

Ganz NEU: Der Schlierseer Kulturherbst ist jetzt auch auf Instagram www.instagram.com/schlierseer_kulturherbst/

Fotos mit freundlicher Genehmigung des Schlierseer Kulturherbstes.

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Historische Kinderspiele wie vor hundert Jahren | Schlierseer Kinder Kulturherbst 2021

Am 24. Oktober 2021 finden im Markus Wasmeier Freilichtmuseum im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes historische Kinderspiele wie vor hundert Jahren statt.

 

 

An diesem Tag dürfen sich alle Familien auf eine Zeitreise in Sachen Kinderspiele freuen. Hast du schon einmal auf einer echten Holzkegelbahn gekegelt? Bist du schon einmal auf Stelzen gelaufen? Wer erinnert sich an einen Skibrettl-Lauf? Außerdem wird gebastelt und gemalt. Verschiedene Spielstationen können besucht werden. Auch Kasperls Spuikastl mit lustigen Theaterstücken ist vor Ort. Laufenten, Schweine, Katzen und Kühe begeistern die Kinder, und die Erwachsenen freuen sich auf einen Besuch im gemütlichen Biergarten. Ein Ausflug ins Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist ein abwechslungsreicher Tag für die ganze Familie. Am 24. Oktober 2021 bekommen die Kinder zum Abschluss sogar noch ein kleines „Gschenkerl“.

TIPP: In dieser Saison haben Kinder bis einschließlich 15 Jahren freien Eintritt ins Freilichtmuseum.

 

Bitte die 3G-Regel, Abstands- und Hygieneregeln beachten.

 

 

Öffnungszeiten

Di. bis So. 10:00‒17:00 Uhr

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum

https://www.wasmeier.de

Brunnbichl 5

83727 Schliersee/Neuhaus

Tel.: 08026/92922-0

 

Weitere Veranstaltungen des Schlierseer Kulturherbstes: Es gibt noch Karten! Kulturherbst Schliersee 2021 – Schliersee Magazin

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee