Vorlesen in der Gemeindebücherei Schliersee

Einmal im Monat wird die Gemeindebücherei Schliersee zum Treffpunkt für kleine Geschichtenfreunde. Immer am letzten Donnerstag im Monat um 16:00 Uhr sind Kinder ab vier Jahren zum „Abenteuer Vorlesen“ eingeladen. Ich habe Marion Wernthaler kurz vor einer ihrer Vorlesestunden in der Gemeindebücherei besucht. Während sie sich auf die kleinen Zuhörer vorbereitet, erzählt sie mir, wie so ein Nachmittag abläuft.

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Die Kinder sitzen gemeinsam im Stuhlkreis. Zuerst stellt sie den Autor und die Figuren der Geschichte vor, dann beginnt sie vorzulesen. Besonders schön findet sie, wie unterschiedlich die Kinder reagieren. „Manche erzählen, manche fragen und manche hören einfach nur ganz still zu.“

Vorlesen ist wichtig

Die Auswahl der Geschichten ist bunt gemischt. Mal geht es um Pippi Langstrumpf oder Pumuckl, mal um Pettersson und Findus oder das kleine Gespenst. Auch Märchen stehen auf dem Programm. Bei meinem Besuch hat Marion Wernthaler den „Gestiefelten Kater“ für die nächste Vorlesestunde ausgesucht. Warum Vorlesen so wichtig ist, erklärt sie mit Überzeugung. Es erweitert den Wortschatz, vermittelt Wissen und regt die Fantasie an. Besonders gefällt ihr ein Satz von Astrid Lindgren: „Lesen und Vorlesen ist ein grenzenloses Abenteuer der Kindheit.“ Neben den regelmäßigen Vorlesestunden organisiert das ehrenamtliche Büchereiteam auch besondere Veranstaltungen. Ein Beispiel ist die jährliche Geisterstunde an Halloween, bei der mutige Kinder ab acht Jahren im Kerzenlicht schaurigen Geschichten lauschen und anschließend gemeinsam basteln und ein gruseliges Buffet genießen.

Natürlich gibt es in der kleinen Gemeindebücherei auch jede Menge Lesestoff zum Ausleihen. Neben Kinder- und Jugendbüchern stehen Romane, Krimis, Sachbücher und Tonies zur Verfügung. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre können kostenlos ausleihen. Auch für Urlauber mit der Schlierseer Gäste-Karte ist das Ausleihen kostenlos. Erwachsene zahlen eine Jahresgebühr von acht Euro.

Eine kleine Bücherei mit viel Engagement

Dass die Gemeindebücherei Schliersee so lebendig ist, liegt vor allem am ehrenamtlichen Engagement des Teams. Sechs Mitarbeiter kümmern sich um die Bücher, beraten die Leser und organisieren Veranstaltungen. Und das Angebot wird angenommen. Zum 21. Oktober 2026 zählte die Bücherei 235 aktive Leser. Erst kürzlich wurde die Gemeindebücherei vom Sankt Michaelsbund mit dem Büchereisiegel in Silber ausgezeichnet. Bei seinem Besuch gratulierte Bürgermeister Florian Reinthaler persönlich zu dieser Auszeichnung und würdigte die Arbeit des Teams. „Ihr sorgt dafür, dass die Bücherei wieder einen neuen Schwung bekommen hat“, lobte er. Besonders schön ist seine Ankündigung, Anfang 2027 selbst einmal bei einer Vorlesestunde vorzulesen.

Wie wichtig die Unterstützung von außen ist, betont Marion Wernthaler. Sie bedankt sich ausdrücklich bei Bürgermeister Florian Reinthaler und dem Gemeinderat sowie beim katholischen Pfarrverband Schliersee und dessen Pfarrverbandsbeauftragter Barbara Kainz. Ohne diese Unterstützung wäre die Arbeit in dieser Form nicht möglich.

Und natürlich freut sich das Büchereiteam über jeden, der den Weg in die kleine Bücherei findet. Ob zum Stöbern, zum Ausleihen oder einfach, um bei einer Geschichte zuzuhören. Neue Leser, große wie kleine, sind jederzeit herzlich willkommen.

Öffnungszeiten (Stand November 2026)

Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr
Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:45 bis 12:15 Uhr

https://schliersee-360.de/vereine/gemeindebuecherei

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin seit mehr als zehn Jahren für das Schliersee Magazin unterwegs. Ich erzähle von den Menschen, Orten und Neuigkeiten rund um Schliersee und halte besondere Begegnungen in Texten, Fotos und Videos fest.

 

Drei Wochen Schlierseer Kulturherbst 2026: Mein ganz persönlicher Rückblick

23 Veranstaltungen an sieben Spielstätten, unzählige Begegnungen und ganz viel Kultur. Der Schlierseer Kulturherbst 2026 ist nun Geschichte. Ich war bei allen Veranstaltungen dabei und nehme viele schöne Erinnerungen mit. Im Reel siehst du einen kleinen Rückblick auf drei abwechslungsreiche Wochen Schlierseer Kulturherbst.

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Seit der Eröffnung am 8. Oktober war ich jeden Tag mit meiner Kamera unterwegs. Ich habe gefilmt, fotografiert, zugehört, gelacht und manchmal auch einfach nur gestaunt.

Festival der Vielfalt

Besonders schön war, wie immer, die Vielfalt des Programms. Die Vielfalt zeichnet den Schlierseer Kulturherbst einfach aus. Ein Abend mit Josef Hader im Schlierseer Bauerntheater war natürlich etwas ganz anderes als ein Konzert mit Philippe Loli in der Christuskirche oder die Matinee mit Gerhard Polt und Markus Ederer. Helmfried von Lüttichau brachte das Publikum zum Lachen, bei „Tannöd“ mit Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun wurde es spannend und beim sinfonischen Festkonzert mit Timm Tzschaschel stand die Musik im Mittelpunkt. Dazu kamen viele weitere Veranstaltungen, von denen jede ihren eigenen Charakter hatte. Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum gehört zu meinen Lieblingsplätzen in Schliersee. Die beiden Veranstaltungen in der Tenne waren grandios, und die Kinderspiele sind für mich sowieso jedes Jahr ein Höhepunkt. Den fulminanten Abschluss bildete gestern Carl Orffs „Carmina Burana“, die den Schlierseer Kulturherbst eindrucksvoll ausklingen ließ.

Was mir besonders in Erinnerung bleiben wird, sind aber auch die vielen Begegnungen. Die kurzen Gespräche mit den Künstlern, die Stimmung vor und nach den Vorstellungen und die vielen Menschen, die ich im Laufe der drei Wochen immer wieder getroffen habe.

Ganz Schliersee wurde zur Bühne

Auch die drei Schlierseer Bürgermeister waren beim Kulturherbst regelmäßig auf der Bühne zu sehen. Bei fast jeder Veranstaltung übernahm einer von ihnen die Begrüßung. Ich finde es schön, dass sie den Kulturherbst nicht nur offiziell unterstützen, sondern auch persönlich so präsent sind. Danke Florian, Philipp und Wolfgang.

Bürgermeister Florian Reinthaler zieht ein positives Fazit. „Ein wunderbarer Schlierseer Kulturherbst geht zu Ende“, sagt er und bedankt sich bei allen Mitwirkenden, Organisatoren, Sponsoren und besonders beim Publikum. Auch Marion Riedl, die für die Umsetzung des Kulturherbstes verantwortlich war, ist mit dem Verlauf und dem Ergebnis „mehr als zufrieden“.

Natürlich waren diese drei Wochen auch ganz schön intensiv. Fotos auswählen, Videos schneiden, Beiträge schreiben und dann schon wieder zur nächsten Veranstaltung aufbrechen. Aber genau das hat mir wieder auch unglaublich viel Spaß gemacht. Bilder von allen Veranstaltungen findest du unter: https://www.instagram.com/schlierseer_kulturherbst/

Danke für drei besondere Wochen

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Johannes Wegmann, der den Schlierseer Kulturherbst mit seinen Ideen und seinem Engagement seit Beginn an prägt und an Marion Riedl, die sich um die Organisation der Veranstaltungen kümmert. Danke auch an alle, die vor und hinter den Kulissen mitgeholfen haben. Danke an Reiner Pertl und sein Bodenpersonal. Ebenso an die Künstler, die Schliersee in diesen drei Wochen mit ihren Auftritten bereichert haben, und natürlich an das Publikum und die Sponsoren.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin seit mehr als zehn Jahren für das Schliersee Magazin unterwegs. Ich erzähle von den Menschen, Orten und Neuigkeiten rund um Schliersee und halte besondere Begegnungen in Texten, Fotos und Videos fest.

Leonhardifahrt

Die Vorbereitungen für die Leonhardifahrt nach Fischhausen laufen

Die Vorfreude auf die Leonhardifahrt am 8. November 2026 steigt. Am Freitag habe ich die Schlierseer Schalkfrauen auf dem Anderlbauernhof in Fischhausen besucht. Sie waren fleißig damit beschäftigt, ihren traditionellen Wagen für den großen Tag zu schmücken.

Am Sonntag, 8. November, ziehen die festlich geschmückten Pferdegespanne wieder von Schliersee zur Leonhardikirche in Fischhausen. Um 10:00 Uhr beginnt dort der Gottesdienst auf der Wiese hinter der Kirche, den Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg zelebriert. Anschließend folgen der traditionelle Umritt und die Segnung der Pferde.

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Für die Familie Markhauser ist die Leonhardifahrt in diesem Jahr etwas Besonderes. Hartl Markhauser junior führt das Gespann mit den Schalkfrauen schon seit einiger Zeit unter Begleitung seines Vaters. Heuer wird er aber erstmals offiziell als verantwortlicher Fahrer geführt. Hartl Markhauser senior bleibt weiterhin an seiner Seite. Der Wechsel hat sich über viele Jahre entwickelt.

Hartl Markhauser junior und Hartl Markhauser senior auf dem Anderlbauernhof in Fischhausen bei den Vorbereitungen zur Leonhardifahrt 2026.

Bei der Familie Markhauser wird die Tradition weitergegeben

„Du wirst ja nicht als Leonhardi-Fahrer geboren. Das musst du erst lernen“, erzählt Hartl Markhauser senior. Mit Pferden konnte sein Sohn schon früh umgehen. Doch das Einspannen, das Fahren mit den Schalkfrauen und die Abläufe während der Wallfahrt musste er erst kennenlernen. Bereits mit etwa 14 Jahren begann Hartl junior, sich Schritt für Schritt mit diesen Aufgaben vertraut zu machen. Bei der Leonhardifahrt war er schon als Kind dabei, zunächst bei den Plattlern, später beim Verkauf der Festzeichen. Irgendwann durfte er selbst ein Stück fahren, dann die Strecke vor der Kirche und schließlich auch danach. Schließlich stellte Hartl senior fest, dass sein Sohn inzwischen mehr fuhr und mehr Aufgaben übernahm als er selbst. Damit war für ihn der Zeitpunkt gekommen, die Verantwortung auch offiziell an seinen Sohn weiterzugeben und dies schriftlich festzuhalten. Er selbst bleibt weiterhin Leiter des Leonhardi-Komitees und begleitet seinen Sohn, doch der Junior hat inzwischen „mehr in der Hand“, wie er es ausdrückt. Irgendwann kommt schließlich die Zeit, in der die Älteren nicht mehr dabei sein werden. Dann soll sein Sohn mit einem eigenen Gespann die Tradition weiterführen können. Dass die nächste Generation mit genauso viel Begeisterung dabei ist, freut Hartl senior ganz besonders.

Die Schalkfrauen bereiten sich auf Leonhardi vor

Auf dem Anderlbauernhof sind die Schalkfrauen schon mehr als eine Woche vor der Leonhardifahrt mit dem Schmücken ihres Wagens beschäftigt. Dabei ist viel Handarbeit gefragt, bis der Wagen für den Festtag fertig ist. Auch ihrem jungen Fuhrmann vertrauen die Frauen. Nina Hopps, Leiterin der Schlierseer Schalkfrauen, erzählt, dass Hartl junior bereits zweimal unter Aufsicht seines Vaters gefahren sei. Sie bezeichnet ihn als sehr vorsichtigen Fahrer und betont: „Wir fühlen uns sehr sicher auf dem Wagen.“

Und wie sieht Hartl junior selbst die Leonhardifahrt? „Für mich bedeutet das natürlich schon viel“, erzählt er. Schon immer hätten bei seiner Familie am Hof die Pferde und das Fahren eine wichtige Rolle gespielt. „Das mit de Ross, des is einfach Brauchtum.“ Bereits seit 1974 führt die Familie Markhauser das Gespann mit den Schlierseer Schalkfrauen bei der Leonhardifahrt.

Ablauf der Leonhardifahrt am 8. November 2026

Ab 8:30 Uhr stellen sich die Gespanne am Bahnhof Schliersee und in der Lautererstraße auf. Um 9:00 Uhr setzt sich der Festzug in Bewegung und zieht nach Fischhausen, wo die Gespanne zunächst die Leonhardikirche umrunden. Von 10:00 bis 10:45 Uhr findet der Festgottesdienst statt. Ab etwa 11:00 Uhr folgt die zweite Umfahrt um die Kirche mit anschließender Heimfahrt der Fuhrwerke.

Nach der Wallfahrt treffen sich die Teilnehmer zum geselligen Beisammensein im Schlierseer Bauerntheater. Die Schlierseer Handwerker feiern traditionell im Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Das Museum ist zum Saisonabschluss von 10:00 bis 17:00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Die B307 ist zwischen Edeka Schliersee und dem Bahnübergang Fischhausen-Neuhaus von etwa 8:30 bis 14:00 Uhr vollständig gesperrt. Auch im übrigen Ortsgebiet und auf den Zufahrtsstraßen muss mit Verkehrsbehinderungen und Staus gerechnet werden. An diesem Tag haben die Pferde Vorfahrt. Du solltest ausreichend Zeit für die Anreise einplanen und nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Hunde bleiben am besten zu Hause. Wer seinen Hund dennoch mitbringt, muss ihn an der Leine führen und ausreichend Abstand zu den Pferden halten.

Auch die Schliersee Schifffahrt bietet am Leonharditag wieder eine direkte Verbindung nach Fischhausen an. Die genauen Abfahrtszeiten und Fahrpreise sind dem Fahrplan zu entnehmen.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

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Beim sinfonischen Festkonzert - Schlierseer Kulturherbst

Der Schlierseer Kulturherbst ist in vollem Gange!

Der 18. Schlierseer Kulturherbst ist in vollem Gange und hat bereits für viele schöne Momente gesorgt. Doch bis zum 31. Oktober warten noch zahlreiche Höhepunkte auf die Besucher. Bürgermeister Florian Reinthaler freut sich auf die kommenden Veranstaltungen und empfiehlt, den Kulturgenuss mit ein paar erholsamen Tagen in Schliersee zu verbinden.

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Was für ein schöner Auftakt! Der 18. Schlierseer Kulturherbst begeistert bereits seit einer Woche mit einem abwechslungsreichen Programm. Von der feierlichen Eröffnung mit den beiden Kunstausstellungen in der Vitalwelt über das Sinfonische Festkonzert bis hin zum italienischen Abend „Viva La Tosca“ anlässlich der 40-jährigen Städtepartnerschaft mit Barberino Tavarnelle war schon einiges geboten. Auch das Schlierseer Bauerntheater und der Bayerische Robin Hood im Markus Wasmeier Freilichtmuseum sorgten für beste Unterhaltung.

Und das war erst der Anfang! Bis zum 31. Oktober stehen noch zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm.

Schon am Donnerstag, 15. Oktober, kommt Helmut Schleich ins Schlierseer Bauerntheater. Am Samstag treten die Mehlprimeln mit „Happy Endzeit“ im Heimatmuseum auf. In den kommenden Wochen darfst du dich unter anderem auf Gerhard Polt, Helmfried von Lüttichau, Josef Hader und viele weitere Künstler freuen. Den krönenden Abschluss bildet am 31. Oktober Carl Orffs „Carmina Burana“ in der Kirche St. Antonius in Hausham.

Auch Bürgermeister Florian Reinthaler freut sich auf die kommenden Veranstaltungen beim Schlierseer Kulturherbst.

Kultur und Natur verbinden

„Und wenn Sie Lust haben, bleiben Sie doch einfach ein paar Tage länger in Schliersee. Unser goldener Herbst verspricht wunderschöne Wanderungen, viele besondere Momente und Zeit, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen“, empfiehlt Bürgermeister Florian Reinthaler. Denn der Schlierseer Kulturherbst lässt sich wunderbar mit einem kleinen Urlaub verbinden. Tagsüber die herbstliche Bergwelt erkunden oder am Schliersee spazieren gehen und abends eine der vielen Kulturveranstaltungen besuchen.

Florian Reinthaler

Du suchst noch eine passende Übernachtungsmöglichkeit? Die Gäste-Information Schliersee hilft dir gerne bei der Suche nach einer Unterkunft und gibt dir Tipps für deinen Aufenthalt.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

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Beim Eintrag ins goldne Buch im Schlierseer Rathaus

Barberino und Schliersee setzen ein goldenes Zeichen der Freundschaft

Ein herzliches „Buongiorno“ im Schlierseer Rathaus! Zum 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Barberino Tavarnelle begrüßte Bürgermeister Florian Reinthaler die italienischen Freunde im Rathaussaal. Schlierseer Gemeinderäte und langjährige Wegbegleiter waren dabei, ebenso Lorenz Knabel, Vorsitzender des Schlierseer Barberino-Vereins, und Elena Rossi, Präsidentin des Partnerschaftskomitees in Barberino.

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„Aus einer Partnerschaft von zwei Orten ist über die Jahre eine echte Freundschaft zwischen Menschen geworden und genau das macht sie so wertvoll“, sagte Florian Reinthaler. Bereits im Mai hatte eine Schlierseer Delegation das Jubiläum in der Toskana gefeiert.

Eintrag ins goldene Buch

Ein besonderer Moment war der Eintrag von Bürgermeister David Baroncelli ins Goldene Buch des Marktes Schliersee. Aus der Partnergemeinde kamen Wein und eine Anstecknadel als Geschenke, Florian Reinthaler überreichte eine silberne Sixtus-Nadel und Bürgermeister-Sekt.

Kulturherbst-Initiator Johannes Wegmann begrüßte die Gäste mit ein paar Worten auf Italienisch und erzählte von seinem Besuch in Barberino drei Wochen zuvor. Silke Jeshen von der Gäste-Information Schliersee begleitete den Empfang als Dolmetscherin und half bei der Verständigung. Anschließend wurde ein Fassl Tegernseer Bier angezapft. Bei Brezen und Musik der Unterleiten-Musik blieb Zeit für Gespräche.

Viva la Toscana

Am Abend ging es im Schlierseer Bauerntheater bei „Viva la Toscana“ im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes weiter. Die Bürgermeister Florian Reinthaler und David Baroncelli eröffneten gemeinsam mit Lorenz Knabel und Elena Rossi den Abend. Anschließend richtete Gerhard Polt einige Worte über die Verbindung zwischen den beiden Gemeinden auf Italienisch an die Gäste.

Dann spielte die „Società Filarmonica Giuseppe Verdi“ aus Marcialla. Zum Abschluss ihres Auftritts erklangen zuerst die italienische und danach die deutsche Nationalhymne.

Im Küchenzelt neben dem Bauerntheater liefen unterdessen die Vorbereitungen für die toskanischen Antipasti-Teller auf Hochtouren. Nach der Vorspeise folgten Pasta all’amatriciana und Porchetta, ein toskanischer Schweinebraten, mit weißen Bohnen in Olivenöl. Zum süßen Abschluss gab es Cantuccini und Vin Santo. Ich habe diese Zeit im Küchenzelt verbracht. Es war herrlich, dem Team zuzuschauen und die Action rund um die Kochtöpfe mitzuerleben. Dabei wurde ich selbst sehr liebevoll mit allen Gängen versorgt. Es war wirklich eine Freude!

Nach dem Essen traten Bettina und Timm Tzschaschel mit dem Barberino-Lied auf. Für die Zugabe, die Europahymne „Ode an die Freude“, holten sie Florian Reinthaler auf die Bühne. Anschließend wurden noch Geschenke übergeben.

Ein herzliches Dankeschön an Silke, die auch am Abend unermüdlich weiter übersetzte und bei der Verständigung half. Schön, dich dabei zu haben!

Danke an alle, die diesen gemeinsamen Tag ermöglicht haben! Und: Grazie di cuore per la vostra visita a Schliersee!

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

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Schlierseer Kulturherbst 2026: Festliche Eröffnung

Schon von außen sorgte die herrlich beleuchtete Vitalwelt Schliersee für eine festliche Atmosphäre. Über den roten Teppich kamen am Donnerstagabend die Gäste zur Eröffnung des 18. Schlierseer Kulturherbstes. Drinnen warteten ein Sektempfang mit feinen Häppchen, herzliche Begrüßungen und viele schöne Begegnungen.

Warst du gestern bei der Eröffnung des 18. Schlierseer Kulturherbstes dabei? Hier ein paar Impressionen von diesem schönen Abend in der Vitalwelt Schliersee!

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Für mich ist der Schlierseer Kulturherbst inzwischen ein fester Bestandteil des Jahres. Bereits im fünften Jahr darf ich das Festival mit meiner Kamera begleiten. Dass der Schlierseer Kulturherbst jetzt volljährig ist, nahm Bürgermeister Florian Reinthaler mit Humor. Mit 18 Jahren sei er „lebendiger, abwechslungsreicher und vielleicht sogar ein bisschen frecher als je zuvor“. Gründervater des Schlierseer Kulturherbsts Johannes Wegmann erinnerte an die Anfänge im Jahr 2007. Was bei einem Treffen am Spitzingsee mit der Idee für ein kleines Festival begann, ist inzwischen zu einer festen Größe im Landkreis geworden. Stolz stellte er fest, dass der Kulturherbst „eine eigene Kraft und eine eigene Qualität bekommen“ habe. Der stellvertretende Landrat Sepp Bierschneider war in Vertretung von Landrat und Schirmherr Jens Zangenfeind gekommen. Er gratulierte dem Festival zur Volljährigkeit, würdigte die Vielfalt des Programms und wünschte dem Kulturherbst viele begeisterte Besucher.

Johannes Wegmann und Florian Reinthaler im Gespräch bei der Eröffnung

Ausstellungseröffnung

Anschließend rückte die Kunst in den Mittelpunkt. Tini Polt stellte Alejandro Calderón Jaffé und seine Ausstellung „Die Büchse der Pandora“ vor. Seine Werke beschäftigen sich kritisch mit unserer digitalen Welt und zeigen unter anderem ein letztes Abendmahl, bei dem die Jünger nur auf ihre Smartphones schauen.

Nele von Mengershausen erzählte von der Familiengeschichte des Schlierseer Künstlers Georg Brinkies, die seine Ausstellung „Was nehme ich mit?“ prägt. In neuen Skulpturen greift er die Geschichte der Fischer am Kurischen Haff auf und setzt sich mit der Herkunft seines Vaters aus Ostpreußen auseinander.

„Kultur bringt Menschen zusammen, schafft Begegnungen, eröffnet neue Blickwinkel“, sagte Florian Reinthaler. Genau so ist es!

Bis zum 31. Oktober erwarten dich 23 Programmpunkte. Schau ins Programm, entdecke Neues und sichere dir deine Karten. Für das sinfonische Festkonzert heute Abend gibt es noch Karten an der Abendkasse ab 19:00 Uhr.

https://www.kulturherbst-schliersee.de/

Timm Tzschaschel habe ich gestern bei der Generalprobe besucht:

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Und Helmfried von Lüttichau auf dem roten Teppich getroffen.

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Tickets gibt’s hier: Weil’s raus muss

Und auch gerne persönlich in der Gäste-Information Schliersee.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

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Ben Blaskovic bei den Dreharbeiten zur Vertical-Serie „YES!“ in Schliersee.

Ben Blaskovic dreht Vertical-Serie „YES!“ in Schliersee

Anfang September wurde in Schliersee die neue Vertical-Serie „YES!“ gedreht. Hinter dem Projekt steht der Schauspieler und Produzent Ben Blaskovic. Die 60 Folgen werden speziell fürs Smartphone im Hochformat produziert. Doch wie erzählt man eine dramatische Geschichte in Episoden von nur ein bis zwei Minuten? Das durfte ich mir bei den Dreharbeiten im Hotel „Das Freudenberg“ genauer anschauen.

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Was macht eine Vertical-Serie besonders?

Ben erklärt mir, dass die besondere Erzählweise bereits beim Drehbuch beginnt. Am Ende jeder kurzen Folge braucht es einen spannenden Moment, der neugierig auf die nächste Episode macht. Während bei einer klassischen Serie der Cliffhanger vielleicht nach 45 Minuten kommt, muss „YES!“ im Minutentakt Spannung erzeugen. Auch vor der Kamera macht sich das Hochformat bemerkbar. Im Bild steht weniger Platz zur Verfügung. Durch das Hochformat stehen die Darsteller enger zusammen und spielen direkter und intensiver.

Erster Dreh in der Heimat

Für Ben Blaskovic war „YES!“ noch aus einem anderen Grund besonders. Er ist in Schliersee aufgewachsen und arbeitet seit mehr als 15 Jahren in der Filmbranche. Gedreht hatte er hier bisher noch nie. „Am ersten Drehtag hat mich das total berührt“, sagt er. Schon die Fahrt über die Seestraße zum Set habe sich für ihn besonders angefühlt.

Im Mittelpunkt von „YES!“ steht die Hochzeitsplanerin Anna Weiss, Erbin eines Seeguts am Schliersee. Innerhalb kurzer Zeit verliert sie ihren Verlobten, ihre Firma, ihren Ruf und ihre beste Freundin. In der Hauptrolle ist Jennifer Montero zu sehen. Ben Blaskovic spielt Lukas Mon. Außerdem gehören Cathy Hummels und Dominik Gruber zur Besetzung. Regie führt Laura Thies.

Ben Blaskovic hat „YES!“ entwickelt und produziert die Serie mit seiner Produktionsfirma Victus Films. Sie läuft unter dem Label „VICTUS. Verticals“.

Die Serie soll im vierten Quartal 2026 auf der neuen Plattform EILIN erscheinen. https://eilin.de/ Alle Folgen werden gleichzeitig angeboten, damit man direkt weiterschauen kann. Ein erster Teil kann kostenlos angesehen werden.

Seit diesem Jahr veröffentlichen wir im Schliersee Magazin unsere Videos konsequent als Reels und YouTube Shorts. Das Hochformat gehört für mich inzwischen zur täglichen Arbeit. Umso gespannter bin ich, wie Schliersee in „YES!“ auf dem Smartphone wirken wird.

Mehr zur Location „Das Freudenberg“: https://magazin.schliersee.de/das-freudenberg-in-schliersee-oeffnet-sich/

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

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Eröffnung Schlierseer Humorparcours 2026 – Mensch und Hund

Der Hund muss raus!

Du möchtest ein langes Telefonat beenden? Dann sag einfach: „Der Hund muss raus!“ Laut Kabarettist Gerhard Polt ist das eine ziemlich praktische Ausrede. Und diesmal stimmt sie sogar, denn der Hund muss raus in den Schlierseer Kurpark. Dort kannst du seit gestern den dritten Humorparcours entdecken. Dieses Mal dreht sich alles um das Thema „Mensch und Hund“.

Insgesamt 37 Cartoons stehen wieder im und rund um den Kurpark und zeigen diesmal auf humorvolle Weise die besondere Beziehung zwischen Mensch und Hund. Mal sind sich Herrchen und Vierbeiner erstaunlich ähnlich, mal gibt ganz selbstverständlich der Hund den Ton an. Dabei geht es um viele liebevolle, schräge und herrlich komische Momente aus dem gemeinsamen Alltag.

Schlierseer Humorparcours eröffnet

Eröffnet wurde der Humorparcours gestern bei herrlichem Sommerwetter am Musikpavillon. Tini Polt, eine der Vorsitzenden des Forums Humor und Komische Kunst e. V., freute sich besonders, dass so viele der ausstellenden Künstler nach Schliersee gekommen waren. „Den Humor darf man nie verlieren“, erinnerte Bürgermeister Florian Reinthaler. Bei einem kühlen Getränk, einer Brezn und dem schönen Blick über den Schliersee ging es anschließend gemeinsam mit Gerhard Polt auf einen Rundgang durch den Kurpark. Musikalisch begleitet wurden wir von der Huabaoim Musi.

Der Rundgang

Gerhard Polt nahm sich Zeit für die einzelnen Cartoons und erzählte, was ihm zur Beziehung zwischen Mensch und Hund einfiel. Er sprach über Hunde in Tracht, Vierbeiner im Schönheitssalon, das Verhältnis zwischen Hund und Katze und die Frage, wer beim Spaziergang eigentlich an wem hängt. Dabei wurde er mal bissig, mal philosophisch und immer wieder herrlich komisch.

Die Cartoons stammen unter anderem von Rudi Hurzlmeier, Cornelia Heinzel-Lichtwark, Birgit Dodenhoff, Markus Grolik, Dorthe Landschulz, Johann Mayr, Helme Heine, Til Mette, Hans Reiser und Ruth Hebler. Der Humorparcours „Mensch und Hund“ ist eine Veranstaltung des Forums Humor und Komische Kunst e. V. und der Marktgemeinde Schliersee. Er gehört zum Programm des Schlierseer Kulturherbstes und ist bis zum 3. November kostenlos im Schlierseer Kurpark zu sehen. Ab November werden die wetterfesten Tafeln verkauft. Wenn du dir deinen Lieblingscartoon sichern möchtest, kannst du dich bei Marion Riedl in der Gäste-Information Schliersee melden.

Eine Lösung hätte Gerhard Polt noch …

Was hat ein Nichtschwimmer am Badesee verloren? Und wie ließen sich die Gefahren am See und die Parkplatznot der Gemeinde gleichzeitig lösen? Für Gerhard Polt ist die Sache klar. Man schüttet den See zu und macht daraus einen Parkplatz. Schließlich sei dort noch nie ein Nichtschwimmer ertrunken.

Mehr dazu siehst du im Reel:

Judith Weber

Judith Weber

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Schlierseer Waldfest 2026 wieder mit offenem Festbiergarten

Ich treffe Kurbi am Waldfestplatz an der Seestraße in Schliersee. Es wird gehämmert, gesägt und der Strom verlegt. Der Skiclub Schliersee steckt mitten im Aufbau für das 57. Waldfest. Was mir sofort auffällt, ist die neue Grillhütte. Sie ist selbst gezimmert, deutlich größer als bisher und schaut richtig gut aus. Kurbi nennt sie schmunzelnd den „neuen Grillpalast“. Nach den vielen positiven Rückmeldungen zum offenen Festbiergarten im vergangenen Jahr soll sich am Konzept für das Waldfest nicht viel ändern. „Wir wollen wieder genauso ein schönes Fest wie letztes Jahr machen“, sagt er.

Reinerlös für die Jugendarbeit: Der gesamte Reinerlös des Waldfests fließt in die Jugendarbeit des Skiclubs Schliersee. Dass aus jungen Talenten erfolgreiche Spitzensportler werden können, hat der Verein längst eindrucksvoll bewiesen. Doppel-Olympiasieger und Weltmeister Markus Wasmeier, Olympia-Silbermedaillengewinner Peter Schlickenrieder, die Olympiateilnehmer Elisabeth Schicho und Cheyenne Loch sowie Vanessa Hinz, dreifache Biathlon-Weltmeisterin in Staffelwettbewerben und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin mit der deutschen Staffel, haben ihre sportlichen Wurzeln beim Skiclub Schliersee. Das ist beeindruckend. Wenn wir auf dem Waldfest gemeinsam feiern, unterstützen wir also gleichzeitig den sportlichen Nachwuchs und vielleicht sogar die Spitzensportler von morgen.

Abwechslungsreiches Programm

Los geht es am Donnerstag, 13. August 2026, mit dem traditionellen Einzug vom Bahnhof. Die Schlierseer Blasmusik begleitet den Festzug zum Waldfestplatz und spielt dort anschließend auf. Am Freitag ist erstmals die Tegernseer Tanzlmusi dabei. Der Samstag beginnt mit einem Frühschoppen und der Huabaoim Musi. Am Abend übernimmt die Gasteiger Blasmusik.

Auch die Schlierseer Plattlerjugend und die Goaßlschnalzer sind wieder dabei. Wer später noch weiterfeiern möchte, kann in die Bar wechseln. Am Donnerstag legt DJ Oli Vogel auf, am Freitag DJ Tim Fiedler und am Samstag DJ Lurchi.

Preise bleiben gleich

Eine besonders gute Nachricht hat Kurbi für Familien. Trotz gestiegener Kosten bleiben alle Preise konstant. Die Maß Bier kostet weiterhin 10,40 Euro, ein Hendl 10,60 Euro. „Während die ganze Welt teurer wird, können wir beim Skiclub Schliersee die Preise halten“, freut er sich.

Neu ist außerdem die Zehnerkarte für das Weißbierkarussell. Die Idee dazu stammt vom Pfannilift. Wer schon seine Pfanniliftkarte herausgekramt hat, den muss ich leider enttäuschen: Am Weißbierkarussell gilt sie natürlich nicht.

Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Doch Kurbi ist zuversichtlich. Die Aussichten für drei schöne Waldfesttage stehen gut.

Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

40 Jahre Alt-Schlierseer Kirchtag

Was für ein herrlicher Anblick: festlich geschmückte Plätten, historische Trachten und ein blau-weißer Himmel. Der Alt-Schlierseer Kirchtag feierte gestern sein 40-jähriges Bestehen. Los ging es um 9:00 Uhr in Fischhausen. Erstmals hatten die Alt-Schlierseer für vier Plätten Patenschaften vergeben. Mit den Einnahmen werden die Instandhaltung der Boote und das neue Bootslager unterstützt.

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Überfahrt mit den geschmückten Plätten

Anschließend machten sich die geschmückten Plätten und Boote langsam auf den Weg über den Schliersee. Begleitet von den Bläsern vom Gießenbachklang erreichten sie kurz nach 10:00 Uhr Schliersee. Überall standen Zuschauer und Fotografen am Ufer. Im Kurpark legten die Boote an einem Holzsteg außerhalb der Fischlaichzone an. Dort wurden die Gäste von Theo Tschirner, dem Vorstand der Alt-Schlierseer Trachtengruppe, und Bürgermeister Florian Reinthaler empfangen. Unter den Ehrengästen waren auch Landrat Jens Zangenfeind und seine Frau Alexia Zangenfeind.

Empfang im Kurpark

Im Schlierseer Kurpark spielte die Niklasreuther Blasmusik. Bei Getränken, Wiener Würstl und Weißwürsten blieb noch Zeit für einen Ratsch, bevor um 11:00 Uhr der Patroziniums-Festgottesdienst begann. Dieser fand heuer am Musikpavillon statt, da die Kirche St. Sixtus wegen einer Beschädigung an der Decke derzeit nicht betreten werden kann.

Großer Fetszug

Nach dem Gottesdienst zog der Festzug durch Schliersee zum Bauerntheater. Einige historische Trachtengruppen waren zum Jubiläum nach Schliersee gekommen, darunter der Verein „Die schöne Münchnerin“, die Tutzinger Gilde und der Bergmannsverein Hausham. Im Schlierseer Bauerntheater wurde anschließend gemeinsam zu Mittag gegessen. Der Katholische Frauenbund Schliersee hatte nach dem Essen wie immer ein großes Kuchenbuffet aufgebaut.

Am Nachmittag spielte die Kirnstoana Tanzlmusik auf dem Tanzboden vor dem Bauerntheater zum Tanz auf. Natürlich durfte auch das historische Fischschiaß’n nicht fehlen. Bei dem herrlichen Wetter gestern konnten alle gemütlich den Tag auf dem Terofalplatz ausklingen lassen.

Herzlichen Glückwunsch zu 40 Jahren Alt-Schlierseer Kirchtag!

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.