„schöne zeiten“-Freiluft-Galerie in der Vitalwelt Schliersee

Anlässlich der 50. Jubiläumsausgabe im Frühjahr 2021 waren die Leser/-innen des Magazins „schöne zeiten“ aufgefordert, ihre schönsten Bilder der Region einzusenden. Selbstverständlich waren einige Fotos aus Schliersee dabei. Vom Almabtrieb in Fischhausen über die Josefstaler Wasserfälle bis hin zu unserem schönen Schliersee. Aus dem Fotowettbewerb ist eine eindrucksvolle Wanderausstellung entstanden. Kuramtsleiter Mathias Schrön hat Fotografin Regina Bleier aus Bayrischzell in die Vitalwelt Schliersee eingeladen, um etwas über ihre Bilder zu erfahren. Sie hat beim Publikumspreis den zweiten und dritten Platz errungen.

 

 

Platz 2: Schaukeln – das Wertvollste in unserer Zeit ist die Freiheit

Platz 3: Zum Kurkonzert Bayrischzell

„Meine Fotos sind nicht gestellt für einen Fotowettbewerb, sondern das, was auf den Bildern zu sehen ist, ist bei uns gelebtes Brauchtum“, sagt Regina Bleier stolz. Besonders freut sie sich, dass durch den Fotowettbewerb die „schöne zeiten“-Region zusammenkommt. „Wir sind ja eine Gemeinschaft, da ist es schön, wenn man auch sieht, dass wir zusammengehören!“, sagt sie. Das findet auch unser Kuramtsleiter Mathias Schrön: „Gemeinschaftsprojekte in der Region sind für alle ein Gewinn!“ Die Wanderausstellung geht als Nächstes nach Bayrischzell, Fischbachau, Bad Feilnbach und eventuell noch einmal zurück nach Miesbach.

Insgesamt haben rund 250 Aufnahmen von Fotografen aus ganz Deutschland am Fotowettbewerb teilgenommen. In der Ausstellung zu sehen sind Landschaftspanoramen über die Jahreszeiten hinweg – Details, die in ihrer Schönheit oder Kuriosität die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen. Eine Sammlung verschiedener Blickwinkel auf unsere Region: Impressionen einer glücklichen Kindheit, anrührende Momente der Zweisamkeit, Makroaufnahmen von Pflanzen, herrliche Schnappschüsse – und einige schöne und glückliche Rindviecher und Rösser. Die Gewinner der Plätze eins bis drei der Juryauswertung stammen aus Fischbachau, Holzkirchen, Hausham und Miesbach. Die Gewinner der Plätze eins bis drei des Publikumspreises sind in Schliersee und Bayrischzell zu Hause. Die Jury hatte sich zusammengesetzt aus der Herausgeberschaft des Magazins „schöne zeiten“, Mitgliedern der Redaktion und Stammfotografen des Magazins. Viele der Bilder kannst du auch in der aktuellen Ausgabe von „schöne zeiten“ sehen. Das Heft liegt in der Gäste-Information Schliersee kostenlos aus. Du bekommst es auch an vielen anderen Stellen im Landkreis.

Hier kannst du online durch das beliebte Gäste- und Bürgermagazin blättern: Service – Urlaub in der Alpenregion Tegernsee Schliersee in Oberbayern (tegernsee-schliersee.de)

Die Ausstellung kann ab sofort bis 27. Februar 2022 im öffentlichen Bereich der Vitalwelt Schliersee (in der Vitalwelt bitte Hygieneregeln beachten) und in den Fenstern des Forums der Vitalwelt von 9:00 bis 22:00 Uhr besichtigt werden – abends mit Beleuchtung.

Nächster Halt der Ausstellung ist das Rathaus in Bayrischzell.

 

 

Vitalwelt Schliersee

Perfallstr. 4

83727 Schliersee

 

Gäste-Information Schliersee

Tel.: 08026/6065-0

E-Mail: tourismus@schliersee.de

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Eisstockschießen – Wintersport mit Stock und Daube

Schliersee und Wintersport? Das gehört einfach zusammen!

Sofort denkt man an unsere zahlreichen erfolgreichen Wintersportler. Und natürlich an Ski Alpin, Ski Nordisch, Biathlon, Schneeschuhgehen, Skitouren, Rodeln, Eislaufen und Winterwandern.

Aber das ist noch nicht alles. Schließlich gibt es da noch das Eisstockschießen.

Und das Eisstockschießen ist Freizeitbeschäftigung und Leistungssport in einem.

 

 

Eisstockschießen ist dank frostiger schneereicher Winter seit Jahrhunderten eine beliebte Sportart im Alpenraum. Der Ursprung des Eisstockschießens wird in Skandinavien vermutet. Bereits seit dem 16. Jahrhundert lässt sich der Volkssport   im Alpenraum und sogar in den Niederlanden nachweisen.

Die Spielregeln sind denkbar einfach: Jeder Spieler muss seinen Eisstock so nah wie möglich an die in der Mitte des Spielfelds gelegene Daube schießen.

Heute bin ich mit dem Höfl Hans vom Eisstockclub Schliersee 1957 e. V. verabredet. Der Hans und seine Clubkameraden zeigen mir heute mal, wie es geht, und erklären die Spielregeln natürlich auch gern unseren Gästen.

Aber los geht es heute auf der Eisstockbahn an der Spitzing Alm. Der Gumberger Nik macht nämlich gerade Eis! Dafür brauchen unsere Eismacher klare Nächte mit strengem Frost, wenig Luftfeuchtigkeit, am besten ohne Nebel und Wolken. Ganz nebenbei erzählt mir der Nik noch die eine oder andere Anekdote von der Eisbahn …

Hier bei uns am Schliersee haben Einheimische und Gäste zahlreiche Möglichkeiten, um einfach mal reinzuschnuppern oder ihrem Wintersport zu frönen.

Ganz egal, ob traditionell auf unseren Natureisbahnen am Eisplatz Schliersee und auf der Spitzing Alm am Spitzingsee oder auf den Kunsteisbahnen vom Ratskeller Schliersee und dem Seehotel Schlierseer Hof. Ganz egal, ob bei winterlichen Temperaturen oder Föhnlagen ‒ mittlerweile sind Eisstockschützen und die, die es noch werden wollen, am Schliersee wetterunabhängig. Und natürlich auch tageszeitunabhängig, da es abends Flutlicht gibt.

Sportlich-ambitioniert oder eher gemütlich, mit der Familie oder Freunden ‒  Eisstockschießen ist für jeden etwas. Unterschieden wird nach Weiten-, Ziel- und Mannschaftswettbewerben. Die Betreiber und Ansprechpartner vor Ort erklären euch das Regelwerk, damit euren ersten Schüssen nichts mehr im Wege steht!

 

 

Eisstock-Club Schliersee 1957 e. V.

Am Eisplatz Schliersee

Tegernseer Weg 5

83727 Schliersee

Tel.: 08026/26 53

 

Eisstockplatz an der Spitzing Alm

Fam. Gumberger

Seeweg 7a

83727 Schliersee-Spitzingsee

Tel.: 08026/79 88 13

 

Seehotel Schliersee Hof

Seestraße 21

83727 Schliersee

Tel.: 08026/92 92 00

 

Ratskeller Schliersee

Seestraße 1 A

83727 Schliersee

Tel.: 08026/92 05 80 0

 

 

 

Stefan Holtmeier

Fotograf, Momentesammler, passionierter Skifahrer und Wanderer. Lieblingsplatzerl: Am Weinberg

 

 

 

Offizielle Nachtskitouren-Route am Spitzing

Seit diesem Winter gibt es eine offiziell ausgeschilderte Nachtskitour am Spitzing am Taubenstein.

 

 

Wo bereits in den letzten Jahren viele nach Feierabend im Dunkeln mit den Tourenskiern den Berg raufgerannt sind, ist nun eine Nachtskitouren-Route beschildert. In einem Gemeinschaftsprojekt haben sich Partner aus Tourismus, Gemeinde, Naturschutz, dem Deutschen Alpenverein sowie den Grundstücksbesitzern wie den Bayerischen Staatsforsten zusammengetan und eine naturverträgliche, sichere und attraktive Route gefunden. Diese startet an der Talstation der Taubensteinbahn mit einem LVS-Checkpoint und verläuft durch Unteren sowie Oberen Lochgraben entlang der ehemaligen Skiabfahrt bis zum Taubensteinsattel. Sie umfasst über 600 Höhenmeter sowie knapp drei Kilometer und ist sowohl im Aufstieg als auch in der Abfahrt beschildert.

 

 

Skitourengehen boomt – und das auch zunehmend in der Dämmerung oder bei Nacht. Die Auswirkungen sind beunruhigend. Viele nutzen für ihre Feierabendskitour die gesperrten Skipisten nach Betriebsschluss und bringen sich dabei in Gefahr, andere betreten nachts höchst sensible Naturräume und gefährden dadurch zum Beispiel die bei uns vom Aussterben bedrohten Raufußhühner. „Die Natur am Spitzing – und hier vor allem die Tierwelt – ist einer besonderen Belastung durch Wintersportler und Wintersportlerinnen ausgesetzt“, so Roman Ossner, Mitarbeiter Natur- und Umweltschutz bei der Sektion München des DAV.

„Gerade in der Dämmungszeit nehmen die Wildtiere im Winter die notwendige Nahrung zu sich, um den Energiebedarf in dieser kargen Jahreszeit zu decken. Eine Lenkung der Wintersportler und Wintersportlerinnen auf eine Nachtroute ist sehr wichtig“, erklärt Florian Bossert, Gebietsbetreuer für das Mangfallgebirge.

 

 

Eine weitere Maßnahme im Landkreis, um alle unter einen Hut zu bringen. Den Wintersportler, der das Abenteuer in der Natur sucht, die Natur, die der Wintersportler so liebt, und das Raufußhuhn, das im Winter um sein Überleben kämpft.

 

 

 

Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Community Managerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Winterwanderung auf die Schliersbergalm

Mal wieder ein traumhafter Wintertag am Schliersee. Die Berge sind schneebedeckt und auch im Tal liegt noch ein bisschen Schnee. Blauer Himmel und Sonnenschein – Was gibt es da Schöneres als eine kleine Winterwanderung?

 

 

Heute nehme ich euch mit auf die Schliersbergalm. Der schöne, immer geräumte Wanderweg beginnt mitten im Ort und schlängelt sich in Serpentinen den Schliersberg hinauf. Eine kleine und entspannte Wanderung auf einen der schönsten Aussichtsberge rund um den Schliersee.

 

Im Jahr 1903 wurde die Schliersbergalm erbaut. Auf einer Seehöhe von 1061 Metern hat man einen atemberaubende Ausblick auf die Schlierseer Berge, den Schliersee und die Zentralalpen. Mit der Erweiterung und zusätzlicher Erschließung wurde 1952 die erste Seilbahn auf die Schliersberg Alm gebaut.

 

1969 erwirbt der legendäre Hansl Bauer die Schliersbergalm von der westfälischen Fabrikantenfamilie Moormann. Bereits vorher war die Schliersbergalm ein beliebter Treffpunkt für Schauspieler, Musiker und Künstler. Der Schauspieler Curd Jürgens, der in Schliersee-Neuhaus ein Haus besaß, feierte auf der Schliersbergalm seine Hochzeit mit der ungarischen Schauspielerin Eva Bartok. Die Stars der damaligen Zeit gaben sich hier oben ein Stelldichein: Willi Millowitsch, Viktor Stahl, Walter Groß, Vico Torriani, Catarina Valente, Ilse Werner u. a.

 

Heute ist die Schliersbergalm ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Ein Schwimmbad auf einer Alm? Gibt‘s nicht? Doch, hier oben natürlich schon.

Wie so vieles andere mehr. Schaut einfach mal vorbei.

 

Eine Alm mitten im Ort – so was kann es nur am Schliersee geben!

 

Jetzt im Winter hat man einen herrlichen Rundblick, genießt die traumhafte Winterlandschaft und stärkt sich mit einer zünftigen Brotzeit für den Abstieg.

Wer es bequemer mag, der nimmt die Seilbahn. Auf jeden Fall ist die Schliersbergalm auch im Winter einer der schönsten Aussichtspunkte in den Schlierseer Bergen.

 

 

Wir sehen uns auf der Alm!

 

Schliersberg Alm Hotel & Gastronomie GmbH

Schliersberg 1

83727 Schliersee

Tel.: 08026/67 22

Info@schliersbergalm.de

 

Hotel und Seilbahn Betriebs GmbH

Schliersbergalm

83727 Schliersee

Tel.: 08026/20 94 52

hotel@schliersbergalm.de

 

 

Stefan Holtmeier

Fotograf, Momentesammler, passionierter Skifahrer und Wanderer. Lieblingsplatzerl: Am Weinberg

 

 

 

Schneeschuhwandern

Wenn im Winter Schnee liegt, ist die beste Zeit für eine Schneeschuhwanderung. Aber was genau ist eine Schneeschuhwanderung ‒ und was brauche ich dazu?

 

 

Wenn tiefer Schnee das Vorankommen auf Wanderwegen erschwert, gibt es als sehr praktisches Equipment die sogenannten Schneeschuhe. Das sind tellerartige Plastikkonstruktionen mit Spikes, die man sich unter die Winterschuhe montieren kann. Durch die große Oberfläche wird das Körpergewicht auf mehr Fläche verteilt und man sinkt weniger im Schnee ein. Zudem verhindern die Metallzacken ein Wegrutschen, wenn sie sich in harten oder gefrorenen Untergrund bohren. Es gibt eine Vielzahl an Herstellern, und jedes Modell sieht etwas anders aus, sie funktionieren aber alle sehr ähnlich.

 

 

Für eine Schneeschuhwanderung braucht man nichts weiter als ein Paar Schneeschuhe, Stöcke, festes Schuhwerk und wintertaugliche Bekleidung ‒ dazu gehören auch Handschuhe und Kopfbedeckung. Bei schönem Wetter ist man gern mal länger unterwegs, dann sollte die Brotzeit nicht fehlen oder ein Einkehrschwung eingeplant werden, um sich für den Rückweg zu stärken. Wie beim Wandern im Sommer können Höhenmeter gemacht werden, die einen ordentlich ins Schwitzen bringen. Dafür wird man meist mit einer guten Aussicht belohnt.

Mit den Schneeschuhen kann man eigentlich ganz normal gehen, nur etwas breitbeiniger. Schwierig wird es in steilem, schrägem Gelände, da ist sehr gute Sprunggelenkstabilität gefragt und die Schuhe rutschen gern mal seitlich ab. Demnach sind Hangquerungen eher etwas für Geübte.

 

 

Bevor man auf Tour geht, sollte man, wie bei vielen anderen Wintersportarten auch, zuerst einen Blick auf den Wetterbericht und den Lawinenlagebericht werfen. Die Route sollte Wald-/Wild-Schongebiete berücksichtigen und im Winter gesperrte Wege meiden.

 

 

Auf Outdooractive gibt es jede Menge Tourenvorschläge für die Region Schliersee.

Die schönsten Touren in deiner Lieblings-Region | Outdooractive

Die Gäste-Information bietet geführte Schneeschuhwanderungen an. Informiere dich vor Ort oder werfe einen Blick in den Veranstaltungskalender.

 

 

 

Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Community Managerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Wildschutzgebiet im Rotwandgebiet

Das Landratsamt Miesbach hat im Rotwandgebiet ein Wildschutzgebiet ausgewiesen.

 

 

Eine genaue Karte findest du hier: https://www.landkreis-miesbach.de/WildschutzgebietRotwand

 

Vom 1. Dezember bis 14. Juli darf das 320 Hektar große, nicht zusammenhängende Gebiet rund um Lempersberg, Benzingspitz, Wildes Fräulein/Jägerkamp und Maroldschneid ab sofort nicht mehr betreten werden. Es soll niemand aus der Natur ausgeschlossen werden, betont das Landratsamt Miesbach. Ziel ist es, Wildtiere, beispielsweise das Birk- und Auerhuhn, zu schützen. Diese werden durch Wanderer und Tourengeher, vor allem im Winter, erheblich gestört. Bei der Festsetzung des Wildschutzgebiets rund um die Rotwand wurden Interessen abgewogen. Vertreter aus der Landwirtschaft, des Forstbetriebs Schliersee, Touristikern der Alpenregion Tegernsee Schliersee und Naturnutzervertretern des Deutschen Alpenvereins haben es sich nicht leicht gemacht: Entstanden ist ein Wildschutzgebiet mit verschiedenen Zonen. Die Karte scheint beim ersten Betrachten fast ein wenig kompliziert. Grund hierfür ist der Wunsch, so viel Freiheit für Sport zuzulassen wie möglich, und auf der anderen Seite den bestmöglichen Schutz für die Wildtiere zu bieten. So ist etwa der Weg vom Gipfel des Jägerkamp Richtung Westen sowie der Weg 642 (Nordanstieg von der Jägerbauernalm zum Jägerkamp) bereits ab 31. März wieder freigegeben.

 

Ich treffe mich mit Alex Römer, Ranger für das Landratsamt Miesbach, an der Rauhkopfhütte. Er hat einen präparierten Birkhahn dabei. Sofort sprechen uns Skitourengeher an. „Es ist besser, wenn man kennt, was man schützen soll“, sagt Alex Römer. Derzeit leben hier noch etwa 25 Birkhühner. Diese müssen unbedingt geschützt werden, um das Birkhuhn bei uns zu erhalten. Die Wildtiere werden durch Tourengeher oft aus ihren Winterlebensräumen vertrieben und können im Frühjahr nicht ungestört balzen, brüten und ihren Nachwuchs aufziehen. Mit den Wildschutzzonen sollen ungestörte Rückzugsorte geschaffen werden. „Wenn wir alle zusammenhelfen und jeder das Schutzgebiet respektiert, können wir es schaffen, diese prächtigen Vögel zu erhalten!“, appelliert Alex Römer.

 

Wenn du im Gelände unterwegs bist und Alex Römer triffst, sprich ihn an. Er weiß viel über Birkhühner und erzählt dir gerne mehr über die schönen Vögel ‒ wie viel Futter sie im Winter benötigen und dass sie sogar mit so was wie Schneeschuhen aufwarten können.

Merkmale: Birkhahn – glänzend blau-schwarz mit leierförmigem Schwanz

Birkhuhn – braun mit gekerbtem Schwanz

Lebensweise: Nest am Boden, lebt in Mooren, Heiden, Krummholzonen der Alpen

Vorkommen: selten

 

 

„Die Verordnung, die die Jagd- und die Naturschutzbehörde am Landratsamt gemeinsam erarbeitet haben, sieht ein Betretungs- und Fahrverbot in diesem Gebiet vor. Ausnahmen gibt es nur für die ordnungsgemäße Ausübung von Jagd, Forst und Almwirtschaft. Wer das Gebiet entgegen des Verbots betritt oder befährt, muss mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 € rechnen. Schilder an den Grenzen des Gebiets sowie an allen Parkplätzen der Region werben mit großen Karten und Informationen zur Bedrohung der Raufußhühner um Verständnis für die Maßnahme!“ Landratsamt Miesbach https://www.landkreis-miesbach.de/WildschutzgebietRotwand

 

 

Für alle Touren gilt: Ein Lawinenverschüttetensuchgerät, kurz: LVS-Gerät, eine Sonde und eine Schaufel gehören bei jeder Tour im freien Gelände in den Rucksack. Informiere dich vor der Tour über die Gefahren im Gelände. Wer sich ohne Kenntnisse ins freie Gelände wagt, geht ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Du bist für dich selbst verantwortlich. Eine Haftung wird nicht übernommen.

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Tipps Januar 2022: Die bezaubernden Seiten des ❄ Winters in Schliersee entdecken

Ein gutes neues Jahr aus Schliersee,

haben Sie Neujahrsvorsätze? Welche Ziele stecken Sie sich für 2022? Haben Sie sich für das neue Jahr vorgenommen, sich mehr an der frischen Luft zu bewegen? Dann sind Sie in Schliersee genau richtig. Die Schlierseer Natur freut sich darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Selbst wenn die Sonne nicht scheint, tut ein ausgedehnter Winterspaziergang auf den zahlreich ausgewiesenen Wegen durch den Wald oder um einen unserer beiden Seen unheimlich gut.

Zusätzlich haben wir Ihnen auch diesen Winter wieder ein sehr umfangreiches Aktivprogramm zusammengestellt.

Dieses können Sie mit der Schlierseer Gästekarte selbstverständlich kostenfrei nutzen. Sie können sich auf Langlaufen, Biathlon, Waldbaden, Fackelwanderungen und Märchenspaziergänge freuen. Leider kann ich Ihnen aufgrund der Corona-Pandemie nicht sagen, ob und unter welchen Bedingungen diese Kurse stattfinden können. Ich persönlich bleibe zuversichtlich und kann Ihnen versprechen: Wir sind bereit. Die Skilifte der Alpenbahnen Spitzingsee laufen bereits seit vor Weihnachten unter 2G. 

 

 

Die Schneeverhältnisse sind gut. Wenn Sie lieber Touren gehen möchten, haben wir im Schliersee Magazin immer wieder wertvolle Tipps für mehr Sicherheit ‒ beispielsweise von Alex Römer, Lawinenexperte vom Lawinencamp Bayern. Er ist auch als Ranger für das Landratsamt Miesbach im Spitzingseegebiet unterwegs und weiß, wie man unsere heimischen Tiere im Wald am besten schützen kann. Bitte beachten Sie unbedingt das neue Wildschutzgebiet rund um die Rotwand. Auch hierzu wird Alex Römer bald im Schliersee Magazin informieren.

 

 

 

Gelebte Tradition

Ich persönlich freue mich auf viele geplante Veranstaltungen im neuen Jahr. Ich hoffe, dass unsere vielen Traditionsveranstaltungen wie der Altschlierseer Kirchtag oder Leonhardi wieder stattfinden können. Die Tradition hält uns in Schliersee zusammen.Wir leben unsere Tradition, und ich hoffe, Sie können mit dabei sein. Aber auch beliebte Veranstaltungen wie der Schlierseer Gartenzauber, der Alpentriathlon, der Schliersee Lauf oder das Seefest sind perfekte Gelegenheiten, uns in Schliersee zu besuchen.

Für treue Schliersee-Fans versenden wir auch in diesem Jahr den aktuellen Kalender, der wieder in Zusammenarbeit mit Fischbachau und Bayrischzell in unserer Alpenregion Tegernsee Schliersee entstanden ist. In den Kalender können Sie vielleicht gleich Ihren Urlaub in Schliersee eintragen.

Senden Sie mir einfach eine E-Mail an tourismus@schliersee.de, verraten Sie mir, was Sie mit Schliersee verbindet, und mein Team schickt einen Kalender direkt zu Ihnen nach Hause.

Genießen Sie die bezaubernden Seiten des Winters in Schliersee oder am Spitzingsee und tanken Sie Energie bei uns. Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr.

Bleiben Sie zuversichtlich.

Ich freue mich, wenn wir uns in Schliersee sehen.

 

P. S.: Sie möchten einen Blick zurück werfen? Meine Redakteurin Judith Weber hat ihr Schliersee-Jahr 2021 für Sie in Bildern zusammengestellt. 

 

 

 

Mathias Schrön

C. Mathias Schrön, Dipl.-Betriebswirt, Vater von 4 Kindern, geb. am 12.03.1966 in Tegernsee. Aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Abitur am Gymnasium Miesbach. Abgeschlossenes Studium in BWL sowie in Politikwissenschaften in München. Während und nach dem Studium selbständige Tätigkeit hauptsächlich als Begleiter ausländischer Gäste der Bundesregierung im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 15.03.2001 Kuramtsleiter beim Markt Schliersee. In der Freizeit engagierter Fußballtrainer im Jugend- und Seniorenbereich. Mitglied in diversen Vereinen. Freude am Reisen und Sport.

 

 

 

Jahresrückblick 2021 Schliersee | Sehnsucht nach der heilen Welt

Ich habe mich bei meinem diesjährigen Rückblick auf das Schliersee-Jahr für ein etwas anderes Video entschieden als die Jahre zuvor. Die Sehnsucht nach der heilen Welt ist auch in Schliersee größer geworden. Ich fokussiere mich bei meinem Blick zurück auf dieses Jahr auf schöne Bilder. So ist eine Slideshow mit 50 Fotos aus 2021 entstanden.

 

 

Viele Lichtblicke auch im zweiten Corona-Jahr

Das Jahr in Schliersee war tatsächlich geprägt von Lockdown, Absagen und Stau. Ja, wir hatten Probleme mit Vollsperrungen und Stau durch die Sanierung der Bahnübergänge. Ja, die Lockdowns haben auch uns eingeschränkt. Und ja, die Absagen von Traditionsveranstaltungen haben uns sehr wehgetan. Aber wir leben hier in einem bayerischen Paradies ‒ und das dürfen wir nicht vergessen. Auch für mich hat sich die Arbeit ein wenig verändert. Anstatt die unterschiedlichsten Veranstaltungen in Schliersee zu begleiten, musste ich mich mit Absagen für Veranstaltungen, dem Schnelltestzentrum, dem Impfbus und dem Stau beschäftigen. Trotzdem gab es viele positive Lichtblicke. Mehrfach durfte ich ins Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Für mich persönlich immer eine Auszeit vom Alltag. Zwischen den alten Höfen und den Tieren ist die Welt tatsächlich ein bisschen mehr in Ordnung. Deshalb freue ich mich auf Treffen mit Markus immer besonders. Schön war es auch, die Schlierseer Blasmusik beispielsweise auf der Ratskeller Wiesn und bei Kurkonzerten hören zu dürfen. Als ich in der Vorweihnachtszeit eine Aufnahme für den Schlierseer Adventskalender mit der Schlierseer Blasmusik vor dem beleuchteten Rathaus machen durfte, wurde mir eines besonders bewusst: Die vielen Traditionsveranstaltungen haben auch dieses Jahr wieder sehr gefehlt. Weitere Lichtblicke für mich waren der Schlierseer Kulturherbst und auch der Schlierseer Adventskalender.

Ich persönlich wünsche mir, dass unser Leben im nächsten Jahr wieder ein bisschen leichter wird. Und ich hoffe, dass wir uns wieder mehr auf die konzentrieren, die mitmachen. Die Menschen, die Abstand halten, aufeinander aufpassen und sich testen und impfen lassen. Aber auch die Menschen, die Wildschutzonen beachten, die ihren Müll nicht liegen lassen und die nicht mit dem Mountainbike über die Almwiesen brettern.

Für mich ist das die große (leise) Mehrheit der Menschen.

 

Ein großes Dankeschön

Danke an alle, die das Schliersee Magazin lesen, Videos auf Facebook anschauen, liken, kommentieren und teilen. Die Menschen, die mich auf der Straße ansprechen oder ein Feedback per E-Mail senden. Danke an alle meine Schliersee-Magazin-Kolleginnen und -Kollegen für die Meetings und Beiträge sowie an Karl für die technische Umsetzung und mentale Unterstützung.

Danke an unseren Kuramtsleiter Mathias Schrön für zahlreiche Brainstormings in der Gäste-Information und an die Gemeinde Schliersee mit Franz Schnitzenbaumer, die das Schliersee Magazin erst ermöglicht.

Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer hat diesen Herbst einmal gesagt: „Wenn mich jemand frägt, für was Schliersee steht, sage ich: Schaut’s ins Schliersee Magazin!“ Dieser Satz macht mich persönlich sehr stolz. Dieses auch weiterhin zu erfüllen, daran arbeiten wir hart, aber mit Freude.

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schliersee Leuchtet – ein weihnachtlich-bayerisches Paradies

Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt. Bald wird er aufgetischt, der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel, der gelbrote Apfel. Kinder, lauft schneller, holt einen Teller,
holt eine Gabel! Sperrt auf den Schnabel für den Zipfel, den Zapfel, den Kipfel, den Kapfel, den goldbraunen Apfel! Sie pusten und prusten, sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken, sie lecken und schlecken den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel, den knusprigen Bratapfel.

 

 

Sicherlich kennt jedes Kind im Oberland dieses Weihnachtsgedicht. Für mich gehört ein Bratapfel seit jeher zur Weihnachtszeit. Und nicht nur der Bratapfel, sondern auch die vielen anderen Leckereien, die Bräuche, Glühwein, Tannenduft, Weihrauch, Weihnachtsmusik und natürlich auch die vielen Lichter.

 

Der Advent oder auch die Weihnachtszeit ohne die stimmungsvolle Beleuchtung? Undenkbar für mich. Das festliche, feierliche und romantische Lichtermeer, der Lichterglanz gehören für mich einfach dazu.

 

Licht spielt in der Adventszeit eine besondere Rolle. Die Kerzen auf dem Adventskranz, die Lichterkette im Weihnachtsbaum und der funkelnde Adventsstern am Fenster: All das gehört irgendwie zur Vorweihnachtszeit. Aber woher kommt der Brauch mit der Weihnachtsbeleuchtung? Und warum sind Kerzen und Lichter in der Adventszeit so beliebt? Der Weihnachtsbrauch der brennenden Kerzen sollte ursprünglich Christen untereinander erkennbar machen. Sie stellten in der Adventszeit ein Licht ins Fenster als Einladung an Gleichgesinnte. Der Legende nach etablierte Martin Luther bei einem vorweihnachtlichen Waldspaziergang die Idee vom hell erleuchteten Weihnachtsbaum.

 

Und wenn ich am Abend durch Schliersee gehe, dann wird mir warm ums Herz. Die kalte Winterluft, der ruhige See, das Bergpanorama und die liebevoll geschmückten Häuser, das wärmende Licht … In diesem Moment spüre ich wieder den Zauber der Weihnachtszeit.

 

 

 

 

 

Stefan Holtmeier

Fotograf, Momentesammler, passionierter Skifahrer und Wanderer. Lieblingsplatzerl: Am Weinberg

 

 

 

Eisgenuss im Schlierseer Natureisstadion

Schlierseer Natureisstadion macht heute auf!

 

 

Nachdem die letzten Nächte klirrend kalt waren, konnte Stefan mit dem Eismachen anfangen. Als ich ihn am Nachmittag im Natureisstadion des TSV Schliersee (Sparte Eishockey) besuche, ist es bereits kalt genug zum Eismachen. Die Lage im Schatten des Freudenbergs hat man vor über 70 Jahren gut gewählt. Hier ist es oft ein bisschen kälter als an anderen Orten in Schliersee. Die Kälte braucht Stefan unbedingt. Da das Natureistadion keine Kälteanlage besitzt, muss er mit dem Frost des Winters auskommen. Zuerst spritzt er Wasser, bis eine zwei Zentimeter Deckschicht entsteht, dann dreht er mit der Zamboni Eismaschine seine Runden und macht das Eis schön glatt. Je mehr Eis er aufbaut, desto besser kann er Wärmeeinbrüche überbrücken. Stefan ist der Eisprofi in Schliersee. Als Eismeister ist er seit mehr als zehn Jahren tätig und schon als Kind hat er immer gerne beim Eismachen geholfen. Um für dich das beste Eis zu bereiten, legt Stefan auch gerne mal eine Nachtschicht ein oder fährt schon ganz in der Früh. Unter https://www.eisstadion-schliersee.de/webcam/bild.jpg kannst du schauen, ob er fleißig ist.

 

Tipp für Urlauber: Alle Gäste mit der Schlierseer Gästekarte erhalten freien Eintritt!

Der beste Parkplatz für das Natureisstadion ist der P2 in Schliersee. Am einfachsten der Perfallstraße (Vitalwelt) folgend zum Parkplatz “P2” beim Segel-/Fischerhafen fahren. Dann zu Fuß über die Brücke der Schlierach, weiter nach links in etwa drei Minuten zum Eisstadion laufen. Den Parkplatz kannst du mit der ParksterApp bezahlen. Eine Stunde parken ist kostenlos.

Neben der Eisfläche hat Stefan einen kleinen Glühweinstand aufgebaut. Hier bekommst du Glühwein, Cappuccino und Kinderpunsch, aber auch Wiener und andere Kleinigkeiten.

 

Täglicher Eislauf – wenn es das Wetter zulässt

Eislaufen kannst du täglich von 14 Uhr bis 17 Uhr. Am Dienstag und auch am Freitag findet zusätzlich ein Nachtlauf mit Flutlicht statt. Bitte beachte die aktuellen Hygieneregeln. Am Glühweinstand, im Vereinsheim und auch auf der Eisfläche gilt aktuell die 2G-Regel. Bring bitte die entsprechenden Nachweise mit und zeige sie unaufgefordert vor. Kinder bis 16 Jahre sind von der Regelung ausgenommen.

 

 

Falls du Fragen hast, kannst du unter der Telefonnummer 08026/2177 im Eisheim anrufen oder dich unter www.eisstadion-schliersee.de informieren.

Eintritt: Erwachsene 3 Euro, Kinder 2 Euro – mit der Schlierseer Gästekarte ist der Eintritt frei.

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee