Time Traveling in Schliersee at the Markus Wasmeier Freilichtmuseum with Irmi Baumann

Raus aus dem Alltag – rein in das Landleben, wie es einst war or Step back in time to experience country life as it use to be. This is the motto of the Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

It was with this in mind, Irmi Baumann, museum guide invited myself and some close friends on a private tour in the final days before the season’s closing. Irmi is one of the museums guides who can speak english so for me it was a real treat.

On the day of our tour the village was blanketed in thick Autumn fog making it feel very much that the veil of time was thin and we could easily step through into the Bavarian farming past.   Irmi explained to us that the historic village, which is composed of 12 buildings painstakingly disassembled and then reassembled, was the life long passion of two time olympic gold medalist Markus Wasmeier. He and his family work tirelessly to preserve traditions and customs of this beautiful valley and the local way of life.

Irmi shares this passion and from a very early age, always clung to the stories her grandparents told about life as it use to be. When things were more simple and unplugged. Each fact she shares with the visitor about the structures at the museum are peppered with mystical folklore and farming practicality.

On our tour we met a lovely local craftsman in the dying art of shingle making. He was covered in wood shavings and fragrant with the scent of tree sap as he busied himself at his work. He kindly paused a moment and explained to us about the “Schindel Dach” or Shingle roof. He explained it is traditional that all roofs are covered with 3 layers of shingles made of lark wood.

Each roof will last about 60 years. The long poles and large stones on the roves of typical alpine farmhouses are there to hold down the shingles and in winter when the snow is on the roof, this also serves as insulation.

Inside one of the cosy historic sitting rooms or Stube, we gathered around the Kachelofen or wood fired, tiled oven, which heats the house. On the day of our tour, light was in short supply and it was explained to us how beeswax candles were too expensive for every day use. In the 18 hundreds, the period of these buildings, a Kienspan was used. The Kienspan was a long shiv of resinous pine that would be clamped in a tall holder and lit, this would burn for hours.

There are endless stories to discover and exciting lessons to learn from the past.

For example, why are the thresholds are unusually high? Was it because people back then believed that evil spirits could not pass over them? Where did the four-poster beds come from and why didn’t people sleep lying down in their beds? Why the hearth fires were never allowed to die out?

 

 

You can learn so much and more like this, just give the museum a call and see if you can arrange and english tour for your next visit when the museum opens once more in spring 2019.

 

The Museum
https://www.wasmeier.de

The Guide
https://www.irmibaumann.de

 

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

Genussschmelzerei Essendorfer trägt Schliersee in die Welt

Andreas Essendorfer zieht schon seit Jahren mit seinen hochwertigen Gläschen durch die Lande. Mit Pestos, Brot- und Fruchtaufstrichen verzaubert er seine Kunden. Sein Erfolgskonzept? Zu jedem seiner Gläschen gibt es eine ganz besondere Geschichte, und natürlich nimmt er für die Herstellung nur qualitativ hochwertige Lebensmittel. Sein Laden in Neuhaus hat sieben Tage in der Woche geöffnet, und ab sofort hat Andreas Essendorfer ‒ nach 15 Jahren Bewerbungszeit ‒ auch einen Stand auf dem Viktualienmarkt. Das ganze Jahr über ist er mit seinem Team auf Märkten in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und in England vertreten. Der Export nach Amerika läuft gut. Eine richtige Erfolgsgeschichte. Andreas Essendorfer bleibt nicht stehen, er entwickelt und kreiert ständig neue Produkte und hat weiterhin viele Visionen.

Ein neues Mitglied in seiner Geschmackskollektion und besonders passend für kalte und trübe Novembertage ist Cipollino, eine Zwiebelmarmelade. Hergestellt wird Cipollino aus Balsamico-Zwiebeln und Bio-Malzbier, und verfeinert mit Kreuzkümmel ist es ein echter Gaumenschmaus. Nicht nur als Dip und zu Käse, auch als wahres „Zaubermittel“ für Soßen findet Cipollino seinen Einsatz. Vorgestellt hatte Andreas Essendorfer sein neues Gläschen auf dem traditionellen Weimarer Zwiebelmarkt, der bis ins Jahr 1653 zurückreicht. „Wir waren mit unserem Cipollino das Highlight des Zwiebelmarktes“, erzählt mir Marion Baumann, eine Mitarbeiterin, stolz. Die Begeisterung ihres Chefs und die Liebe zu den eigenen Produkten scheint ansteckend zu sein. Verkauft wird nicht nur gute Qualität, sondern auch ein Lebensgefühl. Andreas gibt mir den Tipp, Cipollino zu Hause als „Soßenzauber“ zu probieren. Ich mache Kalbsmedaillons, füge Cipollino hinzu und lösche mit ein bisschen Weißbier ab. Ein Traum!

Er stellt mir noch vier weitere neue Gläschen vor:

BLUME No3 Pesto und Brotaufstrich mit Artischocken und getrockneten Tomaten

SAMMA QUITT Köstlicher Fruchtaufstrich aus Quittensaftkonzentrat, verfeinert mit Blütenhonig und Vanillearoma | Gewusst? „Quitt“ kommt vom lateinischen Wort „quietus“, das bedeutet „ruhig‘. Heutzutage „samma quitt“, wenn wir einer anderen Person nichts mehr schulden.

QUID PRO QUO Köstlicher Fruchtaufstrich aus Quittensaftkonzentrat mit Zimt | Gewusst? Quid pro quo ist ein Rechtsgrundsatz und ökonomisches Prinzip, nach dem eine Person, die etwas gibt, dafür eine angemessene Gegenleistung erhalten soll.

IMPERIUM Früchte aus den Provinzen des Römischen Reiches und spanischer Schafskäse, verfeinert mit Safran | Gewusst? Im antiken Rom wurde ursprünglich die Amtsgewalt eines Beamten als Imperium bezeichnet.

 

 

Einfach im Laden vorbeischauen und alles selber probieren!

 

 

Genussschmelzerei Andreas Essendorfer
Bayrischzeller Str. 11
83727 Schliersee/Neuhaus

E-Mail: info@essendorfers.de
Tel.: +49 8026 9225672

Öffnungszeiten: täglich 10:00‒18:00 Uhr

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Romantischer Herbstspaziergang in Schliersee ‒ zu den Liebesschlössern auf der Burgruine Hohenwaldeck

Morgendliche Nebelschwaden über dem See und Rauhreif auf den Dächern: Am Schliersee ist es schon so richtig herbstlich frisch. Damit euch trotzdem warm ums Herz wird, möchte ich euch einen Spaziergang zum Verlieben vorstellen. Er führt auf die Burgruine Hohenwaldeck, zu den sogenannten Liebesschlössern.

Seit Mitte der 2000er-Jahre ist es ein modernes Ritual unter Verliebten: Paare kaufen gemeinsam ein Vorhängeschloss, lassen es mit ihren Namen gravieren und befestigen es dann gemeinsam an einem besonderen Ort. Ob an der Thalkirchner Brücke in München, an der Brooklyn Bridge in New York oder gleich an der „Brücke der Liebe“ in Helsinki: Symbolisch steht das Liebesschloss für den Wunsch, dass eine Beziehung ewig halte.

 

Liebesschlösser vor romantischer Seekulisse

Auch am Schliersee gibt es einen besonderen Ort für Romantiker und Verliebte: die Burgruine Hohenwaldeck. Rund ein Dutzend Liebesschlösser hängen an den Metallseilen des Zauns – vor der wunderschönen Kulisse des Schliersees. Ein Ort, um zu staunen und innezuhalten, Hand in Hand die Aussicht zu genießen oder für eine zünftige Brotzeit auf der Bank. Und natürlich auch, um ein Zeichen zu setzen für die Liebe.

Ob ganz frisch oder wieder neu verliebt, ob jung oder alt: Wer ein Liebesschloss aufhängt, hofft auf das gute Omen dieses kleinen Rituals. Und schafft ein Zeichen der Verbundenheit, einen gemeinsamen Ort der Erinnerung mit Blick auf den Schliersee. Ein Ort, zu dem verliebte Paare immer wieder gerne zurückkehren. Auch, um zu schauen, wie es mit der Liebe so steht: Manche der Schlösser auf Hohenwaldeck glänzen wie neu. Manchen sind schon arg zerkratzt, sodass man die Namen darauf fast nicht mehr lesen kann. Aber sie hängen noch und halten. Und werden auch noch einiges mehr an Zeit überdauern.

 

Liebe rostet nicht, Schlösser schon

Zumindest, wenn die Schlösser aus einem rostfreien Material bestehen. Denn Schloss ist nicht gleich Schloss. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich vorab beraten lassen. Denn rostende Schlösser werden zum Beispiel an der Thalkirchner Brücke in München konsequent entfernt und verwahrt. Zu groß ist die Gefahr, dass der Rost auch die Substanz der jeweiligen Brückengitter oder Absperrungen angreift.

Ob Initialen oder ganze Namen, mit Hochzeitsdatum oder Trausprüchen verziert, selbst bemalt oder beklebt: Der Kreativität beim Beschriften der Schlösser sind keine Grenzen gesetzt – höchstens durch den begrenzten Platz auf dem Schloss an sich.

Auch viele Online-Händler haben die Liebesschlösser als lukrativen Geschäftszweig erkannt – bieten mit glitzernden Steinen oder roten Herzen verzierte Schlösser an. Zum Teil lassen sich sogar Fotos digital aufdrucken oder ganze Bilder eingravieren. Wer mag, kann sein ursprüngliches Schloss ergänzen: Auf der Burgruine Hohenwaldeck zum Beispiel ist an eines der großen Schlösser ein kleines drangekettet. Da ist ein Kind gekommen und hat die Familie ergänzt – nun auch symbolisch.

 

Modernes Liebesritual mit italienischen Wurzeln

Ursprünglich kommt die Tradition der Liebesschlösser wohl aus Italien. Zumindest behauptet der Schriftsteller Federico Moccio, er habe das erste Liebesschloss in Rom an der Milvischen Brücke über dem Tiber aufgehängt. In seinem Roman „Ho voglia di te“ zelebrieren seine Protagonisten an genau dieser Stelle am Tiber das Ritual mit Liebesschloss, befestigen es an einer Brückenlaterne. Schade nur, dass die vielen Nachahmer und zahlreichen Liebesschlösser die Laterne in der Realität umknicken ließen.

Auch an anderen Orten wiegt die Last der Schlösser schwer: Auf 40 bis 45 Tonnen wird das Gewicht der Liebesschlösser an der Kölner Hohenzollernbrücke inzwischen geschätzt. An der New Yorker Brooklyn Bridge und an einigen anderen Orten weltweit sind die Liebesschlösser mittlerweile sogar verboten. Wer hier ein graviertes Schloss aufhängt, kassiert eine saftige Strafe statt schöner Gefühle.

 

Hand in Hand die Aussicht genießen

Meine Empfehlung: Einfach den Liebsten oder die Liebste schnappen – und gemeinsam die besondere Magie der Burgruine Hohenwaldeck auf sich wirken lassen. Aussicht genießen. Weite spüren. Sich an den vorhandenen Liebesbekundungen und Schlössern erfreuen. Und dann Hand in Hand wieder ins Tal spazieren. So romantisch kann der Schliersee sein …

 

 

Zur Burgruine Hohenwaldeck

Aufstieg ab Schliersee: Vom Minigolfplatz (Seestraße 23 in 83737 Schliersee) aus der Beschilderung „Burgruine Hohenwaldeck, W6“ folgen.

Aufstieg ab Schliersee-Fischhausen: Hinter der Gaststätte Schnapperwirt (Neuhauserstraße 4 in 83727 Schliersee) den kleinen Pfad über die Kuhweide nehmen und den Hinweisschildern folgen.

 

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

 

Polar Bears and Schliersee? What is the Connection?

Are you passionate about the environment and want to learn more about how to alleviate our impact on this beautiful planet? If so, make sure to come out and, hear Birgit Lutz, a Schliersee author and adventurer, speak on 14 November, 1930-2100 at Slyrs Distillery in Neuhaus. Spitzbergen: Eisbär im Fischernetz or Polar Bears in Fishing Nets, is sponsored by our local hiking store, Smartino.

I had the great pleasure of talking with Birgit about her passion project. She explained that for many years she was researcher on Artic ski expeditions and it was during these trips that she observed an incredible amount of the world’s plastic trash washing up along the Arctic coast. The plastic trash, discarded in daily use, is swept up by the Gulf Stream and deposited in the Arctic. Continuously polluting these once pristine waters.

Motivated by this discovery, Birgit mobilizes normal travelers who are guests on the expedition sailing vessels and recruits them to help collect the plastic. This trash is then sorted, weighed and then sent to Longyearbyen (Sweden) where it is burned. In 2016 she began working with the Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research to study the plastic problem further.

Being the first person to have collected such data she knows first hand the damage our obsession with plastics is causing. Spitzbergen Island (Norway) has a population of around 2000 people; through her research Birgit she has discovered is more polluted than many coastal towns in Europe.

One particular plastic item she finds often is thin plastic straps used to bundle items together or to secure packages making them easier to carry. This seemingly simple piece of plastic has a massive impact on the arctic environments and its wildlife. Her photos tell a devastating story. In one very tragic discovery, she found multiple sets of antlers tangled within plastic straps and fishing nets, parts of skull still attached. She explained to me that reindeer are a social animal and when one of their own is in trouble, others will try to help free the ensnared animal and in turn become tangled as well. This causes a horrific chain of destruction. Once trapped the Reindeer cannot eat nor flee from danger and in this weakened state are eaten by Polar Bears.This simple act of entanglement from a plastic straps from possibly your Ikea bookshelf or a discarded fishing net, is now altering what is normal in this Arctic ecosystem. It is not natural for Polar Bears to eat Reindeer as they are much too quick.

Birgit is not looking to lecture her listeners but to build awareness. Her belief is that the necessity of new fundamental changes, which are desperately needed, should come from those in Government. She does however wish to inspire those who attend her talks. Her greatest wish is that a young person attending one of her speaking engagement, might possibly leave so inspired that they create new and innovative strategies to dealing with our cataclysmic problem of plastic.

 

 

For more information on Birgit Lutz and her powerful talk, “Spitzbergen: Eisbär im Fischernetz” at Slyrs. Please click the links below.
https://www.facebook.com/events/905835649804716/
http://www.birgit-lutz.de/en/

Interessierst du dich für die Natur und würdest gerne mehr darüber wissen, wie wir unseren Einfluss auf diesen wunderbaren Planeten verbessern können? Wenn ja, dann komm am 14. November um 19:30 Uhr zur Slyrs Destillerie in Schliersee-Neuhaus. Dort erzählt die Schlierseer Autorin und Abenteurerin Birgit Lutz von ihrer Arbeit: Spitzbergen ‒ Eisbär im Fischernetz ist gesponsert von Smartino, unserem lokalen Outdoor-Geschäft.

Ich hatte das große Vergnügen, mich mit Birgit über ihr Projekt zu unterhalten. Sie erzählte mir, dass sie einige Jahre auf Skiern in den arktischen Regionen unterwegs war, an den abgelegensten Orten. Eines fiel ihr dabei auf: Egal, wo sie hinkam ‒ Plastikmüll war schon da. Sie entdeckte unfassbare Müllmengen, zum Beispiel an den Küsten Spitzbergens. Der Müll wird unter anderem über den Golfstrom dorthin transportiert, ein unendliches Förderband an Müll, das diese Gebiete immer stärker verschmutzt.

Angetrieben von diesen Entdeckungen, motiviert Birgit nun die Gäste des Segelschiffs, mit dem sie das Archipel bereist, zum Müllsammeln. Der Müll wird dann aufs Festland verschifft und dort entsorgt. 2016 entwickelte sie mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI) ein Projekt, um das Problem genauer benennen zu können: Seitdem kategorisiert, zählt und wiegt Birgit den Müll. Das Ziel: Zahlen zur Müllmenge zu bekommen, zu wissen, um welchen Müll es sich handelt, um dann am Ende die Quellen benennen zu können.

Zum ersten Mal überhaupt wurden mit diesem Projekt Daten aus der entlegenen Region Spitzbergens gesammelt – mit erschreckenden Ergebnissen: Obwohl Spitzbergen so weit weg ist und nur 2.000 Menschen auf den Inseln leben, ist Spitzbergens Küste ebenso verschmutzt wie die schmutzigsten und am dichtesten besiedelten Küsten Europas.

Ein besonderes Müllteil findet sie sehr oft: dünne Plastikstreifen, die wir von Paketen oder Paletten kennen. Diese Streifen haben verheerende Folgen in der arktischen Natur: Zusammen mit Fischernetzen bilden sie oft tödliche Fallen für Rentiere oder Meeresvögel. Ihre Fotos erzählen diese traurige Geschichte. Mehrmals fand Birgit gleich mehrere Rentiergeweihe, verheddert in einem großen Netz. Sie erklärte mir, dass Rentiere soziale Tiere seien ‒ wenn sich eines verheddert, wollen andere helfen. Mit dem Ergebnis, dass sich mehrere in einer tödlichen Falle wiederfinden und dann weder fressen noch fliehen können und so zu einem willkommenen Fressen für Eisbären werden, denen Rentiere normalerweise viel zu schnell sind.

Birgit erzählt mir ihren spannenden Bericht, ohne mich belehren zu wollen – und genau das will sie auch: nicht belehren, sondern informieren, ein Bewusstsein schaffen, Horizonte erweitern. Die fundamentalen Veränderungen, die wir brauchen, müssen von oben kommen, sagt sie, von Gesetzen und Regierungen. Trotzdem möchte sie alle inspirieren, die ihre Vorträge hören. Was wir brauchen, sagt sie, sind Innovationen, junge Menschen mit neuen Ideen, intelligente Technologien, die ein gesundes Leben ermöglichen. Denn wenn keine Veränderungen passieren, darin ist sie auch klar, werden die Menschen bald ein sehr, sehr großes Problem haben.

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

Frische Eier von glücklichen Hühnern in Schliersee

Ab sofort verkauft Sepp Hinterseer frische Eier auf seinem neu errichteten Geflügelhof in Schliersee. Es war ein lang ersehnter Wunsch, der nun endlich Wirklichkeit wird. Momentan macht er eine Ausbildung zum Tierwirt. Entstehen soll zusätzlich ein Hofladen mit Waren (wie z. B. Nudeln und Eierlikör) aus eigener Produktion. „Das Angebot wird in Zukunft wachsen. Jetzt geht es erst mal nur mit den Eiern los!“, erzählt mir Sepp Hinterseer. Auch ein Hofcafé, das Freitag bis Sonntag geöffnet haben wird, ist in Planung. Eine richtige Eröffnung mit Hoffest wird es aber erst im nächsten Jahr geben. Sepp Hinterseer will langsam in die Sache reinwachsen. Wir werden darüber berichten.

Seit Oktober sind die Hühner in Schliersee

500 Hühner leben bereits auf dem Geflügelhof im Mühlweg in Schliersee, weitere 500 Hühner werden noch in ihr neues Zuhause einziehen. Frische Eier gibt es bereits jetzt schon zu kaufen. Einfach an der Ortseinfahrt nach Schliersee direkt nach dem Kirchbichl rechts abbiegen und über die Schranke zum Geflügelhof der Familie Hinterseer fahren. Die Beschilderung ist nicht zu übersehen.

Die Eier aus Schliersee sind natürlich sehr gut, schließlich leben die glücklichen Hühner ja in einem Luftkurort. Sie haben Auslauf nach draußen, damit sie Schliersee auch so richtig genießen können.

 

 

Schaut’s einfach mal vorbei und probiert‘s die frischen Eier aus Schliersee. Was gibt es Besseres, als Lebensmittel regional, direkt beim Erzeuger, kaufen zu können? Eine Bereicherung für Schliersee.

 

 

Familie Hinterseer
Müller in der Mühl
Mühlweg 1
83727 Schliersee

Tel.: 08026/20074

Öffnungszeiten: 7:00‒19:00 Uhr

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Leonhardifahrt von Schliersee nach Fischhausen – Impressionen einer Wallfahrt mit Pferdeweihe

Seit dem 11. Jahrhundert wird der hl. Leonhard besonders in den Alpenländern verehrt. Hier gilt er als Helfer in der Not und Schutzpatron für das landwirtschaftliche Vieh und dabei insbesondere für die Pferde.

Die Leonhardifahrt ist eine traditionelle Veranstaltung, welche alljährlich im November zelebriert wird. Der Festzug besteht aus in liebevoller Kleinarbeit mit Almrausch, Erika, Daxen und vielen weiteren Almpflanzen geschmückten Tafelwagen, aufwändig bemalten Truhenwagen und Reitern, deren Rösser, vom Pony bis zum Kaltblüter, mit kunstvollen Bändern und Gebinden verziert sind. Die teilnehmenden Bäuerinnen, Bauern und Vereine feiern die Pferdeweihe im traditionellen Festtagsgewand.

Die Wallfahrt beginnt am Sonntag, 4. November 2018 um 9:00 Uhr in der Ortsmitte von Schliersee und verläuft am See entlang bis zum Wallfahrtskircherl St. Leonhard in Fischhausen. In diesem Jahr werden 56 Gespanne teilnehmen. Nach der ersten Umrundung der Wallfahrtskirche findet eine feierliche Feldmesse unter freiem Himmel statt. Währenddessen können die Zuschauer die Gefährte aus der Nähe bestaunen.

Für die teilnehmenden Frauen, Männer und Kinder ist der Festakt auch ein gemeinschaftliches Ereignis, auf dem man sich austauscht, das von den Frauen mitgebrachte, selbst gebackene Gebäck genießt und das eine oder andere Schnapserl miteinander trinkt. Auch mit in ihrer Tracht hübsch zurechtgemachten Mädels und flirtende junge Männer können beobachtet werden. Nach der Pferdeweihe und dem gemeinsamen Miteinander machen sich die Wagen und Reiter dann wieder auf ihren Weg nach Hause.

 

 

 

Die Bundesstraße 307 ist übrigens am Tag der Leonhardifahrt zwischen Schliersee und Neuhaus von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr gesperrt.

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Vom Schmücken des Tafelwagens für die Leonhardifahrt

Eine Woche vor der Leonhardifahrt zur Wallfahrtskirche St. Leonhard in Fischhausen schmücken die Schlierseer Schalkfrauen ihren Tafelwagen. Dem Verein der Schlierseer Schalkfrauen gehören zwanzig Frauen an, für welche die Teilnahme an der Leonhardifahrt eine langjährige Tradition ist. Der Schalk ist im Übrigen das Festtagsgewand verheirateter Frauen aus dem bayerischen Oberland. Er wird oft von Müttern an Töchter und Schwiegertöchter vererbt und damit innerhalb der Familie weitergegeben.

Der Tafelwagen stand früher in landwirtschaftlichem Gebrauch. Er gehört seit vielen Jahren den Schlierseer Schalkfrauen und hat seinen Standplatz das ganze Jahr über auf dem Anderl-Bauernhof in Fischhausen. Dort wird er von den Schalkfrauen alljährlich kunstvoll verziert.

Geschmückt werden zwei sogenannte Leitern, welche auf Holzböcken liegen. Des Weiteren gibt es ein Rückteil mit integrierter Türe sowie ein Vorderteil mit Kreuz. Schon Wochen bevor sich die Schalkfrauen treffen, gehen sie auf die Brecherspitz oder den Jägerkamp, um dort den benötigten Almrausch sowie Latschenzweige zu holen. Die Daxen (Fichtenzweige) steuern Sepp und Leonhard Markhauser bei. Die beiden fahren die Schalkfrauen übrigens seit 1974 jedes Jahr – zuerst der Vater und später der Sohn. Zum Schmücken des Wagens werden zusätzlich noch folgende Pflanzen genutzt: Ilex (Stechpalmenblätter), Spindelstrauch, Currykraut, Erika, Isländisch Moos, Judenstrick und Hagebutten. Die Frauen haben sich bereits um 10:00 Uhr auf dem Anderl-Bauernhof getroffen und werden die nächsten acht Stunden mit dem Schmücken beschäftigt sein. Zwischendurch sorgt Agnes mit einer deftigen Linsensuppe und Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen für Stärkung.

Die Schalkfrauen sind ein eingeschworenes Team, das wird mir sehr schnell bewusst. Sie arbeiten Hand in Hand. Eine schneidet die schön gewachsenen Spitzen der Daxen ab, die anderen haben sich in kleineren Grüppchen um die Holzgestänge der Leitern und des Vorder- und Rückteils versammelt. Jede macht einen anderen Handgriff: einige reichen zu, andere schnipseln, wieder andere binden die Pflanzen mit Draht oder Schnur am Gestänge fest. Das Isländische Moos muss immer mit Wasser bespritzt und feucht gehalten werden, damit es aufquillt. Die Ilex-Blätter werden mit Reißzwecken befestigt… Dabei werden Witze und Anekdoten erzählt. Und angestoßen wird mit Prosecco.

Ein paar Tage vor der Leonhardifahrt werden die fertig geschmückten Leitern sowie das Vorder- und Rückteil auf der Hinterseite mit rotem Stoff bespannt und dann am Tafelwagen befestigt. Die Frauen besteigen den Wagen kurz vor der Fahrt mit Hilfe einer angelegten Leiter durch die kleine Türe an der Rückseite. Sie sitzen nebeneinander entlang der Seitenwände. Daher finden in diesen Wagen mehr Leute Platz als in einem bemalten Truhenwagen, in welchem die Personen in Fahrtrichtung sitzen. Jede der Schalkfrauen hat selbstgebackene Kekse dabei. Ein Schluck Prosecco hilft gegen die Novemberfrische und Schnaps wird an Freunde und Bekannte ausgeschenkt. So wird es seit jeher gehandhabt.

Wer sich den Schalkfrauen anschließen möchte, sollte traditionsbewusst und einem geselligen Beisammensein nicht abgeneigt sein. Auch der bayerischen Sprache sollte sie mächtig sein. Oft werden freie Plätze auf dem Tafelwagen innerhalb der Familien weitergegeben.

 

Schauen Sie sich den aufwändig geschmückten Wagen der Schalkfrauen genau an. Jeder einzelne Zweig wurde von den fleißigen Damen in die Hand genommen, gedreht und gewendet, um dann liebevoll festgesteckt zu werden. Und das zur Feier eines einzigen Tages: für die Leonhardifahrt von Schliersee am See entlang zum Leonhardikircherl in Fischhausen. Meine Hochachtung und ein großes Lob an die wundervollen Schlierseer Schalkfrauen und auch an alle anderen Teilnehmer des Festzuges.

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Taste of Italy in Schliersee – La Stazione

No structure in Neuhaus strikes more interest with locals and tourists alike than our local little train station. For four years my husband and I speculated about this building. You have to imagine our excitement when one Saturday while doing our obligatory recycling duty we noticed a sandwich board placed out front. What could this mean? Within a day the buzz began, “have you heard?…Did you see?”. Thankfully my colleague Ulrike McCarthy was already on the trail of the story and invited me along for a visit.

Claudia Huber created a very appropriately named “La Stazione”, located inside the Fischhausen-Neuhaus Train Station. It is truly a feast for both the eyes as well as the stomach. I would describe it as a cross between a deliciously inviting Italian trattoria and a cozy nook in your favorite bookstore. It is incredibly inviting for the travelers by train and for those who just stop in after a long wander through our beautiful alpine landscape.

The details are too numerous to mention but daily Claudia whips up a delectable Italian specialties such as lasagna or a seasonal rigatoni puttanesca. She has a regular menu offering traditional panini sandwiches and focaccia. Bright bowls of Mediterranean lemons and enormous wheels of Parmigiano-Reggiano set the scene. Breakfast is offered with equal delight topped off with freshly squeezed orange juice.

Claudia’s warm and welcoming personality and attention to detail are simply everywhere. From the thoughtful reading glasses on each table to the inviting Swedish stove that will be a draw to any wanderer seeking a snug spot this Winter to enjoy one of the many warm beverages on the menu.

I honestly cannot say enough about the excitement La Stazione has created for local and tourist alike. You simply must experience it for yourself.  I will leave you with this little insider tip. La Stazione offers fresh Wasmeier Museum beer on tap.

 

Arrive by foot, car or train to the La Stazione, Fischhausen-Neuhaus Train Station. For more information: https://www.facebook.com/pages/category/Bar/La-Stazione-2227977087230011/

Wednesday thru Sunday 10:00 – 18:30, Monday and Tuesday Closed

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

Göttlicher Segen für Ross und Reiter – die traditionelle Leonhardifahrt in Schliersee

Prachtvoll ist sie anzuschauen, die Leonhardifahrt am schönen Schliersee. Über 50 Pferdefuhrwerke und Reiter aus der Gemeinde sowie aus der näheren Umgebung nehmen jedes Jahr am ersten Sonntag im November an dem Festzug zu Ehren des Heiligen Leonhard teil. Er ist einer der meistverehrten Heiligen Bayerns und gilt unter anderem als Schutzpatron der Bauern, Fuhrleute und Pferde.

Um die Organisation dieser traditionsreichen Veranstaltung kümmert sich neben der Gemeinde Schliersee und dem katholischen Pfarramt der vor rund zehn Jahren gegründete Leonhardi-Verein. „Die Fahrt bedeutet jedes Jahr einen enormen logistischen Aufwand“, berichtet Vereinsvorsitzender Leonhard Markhauser. Die Aufgaben reichen über die Koordination der teilnehmenden Gespanne und Kutschen über die Ausweisung von ausreichend Parkflächen bis hin zur Regelung des Verkehrs zwischen Schliersee und Fischhausen.

Standarte, Geistlichkeit und „d’Musi“

Die Reihenfolge des Zuges aus Fuhrleuten und Reitern folgt jedes Jahr ein und demselben Muster: Ein Reiter trägt die Standarte aus dem Jahr 1780 und führt damit den Zug an. Danach folgt der Wagen mit der Geistlichkeit, denn schließlich muss der Pfarrer ja den Segen spenden und den Gottesdienst abhalten. Anschließend kommt die „Musi“, dahinter die Honoratioren wie Gemeinderat und etwaige Prominente. „Nach dem Gemeinderat dürfen sich in der Regel die auswärtigen Fuhrleute einreihen“, erzählt Leonhard Markhauser. „Wenn’s schon so a weite Anfahrt haben, dann derfan’s a vorn dabei sei“, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Zur Aufstellung sammeln sich die Teilnehmer am Bahnhof im Schlierseer Ortszentrum. Hier besteigen die Schalkfrauen, Trachtler und Gebirgsschützen ihre Wägen, dort wird noch letzte Hand an die aufwendig verzierten und geschmückten Gefährte angelegt, das eine oder andere Ross getätschelt und die Nerven der Beteiligten mit einem sogenannten Kittelschnaps beruhigt – ein Flachmann mit Hochprozentigem, den die Schalkfrauen in der Rocktasche tragen.

Von Schliersee nach Fischhausen

Gegen 09:00 Uhr setzt sich der Zug dann langsam in Bewegung. Die Strecke führt am Schliersee entlang bis zur Kirche St. Leonhard in Fischhausen. Nach der ersten Umrundung halten die Teilnehmer inne und feiern die traditionelle Feldmesse unter freiem Himmel. Im Anschluss wird die Kirche noch zweimal umrundet, und die Fuhrwerke werden gesegnet. Danach begeben sich die Gespanne auf den Weg zurück nach Schliersee. Die Rösser dürfen sich dann ausruhen, die Fuhrleut feiern.

Die Familie Markhauser vom Anderlbauern in Schliersee pflegt die Tradition der Leonhardi-Wallfahrten schon seit mehreren Generationen. „Seit 1945 fahren wir jedes Jahr mit“, erzählt Senior Josef. Die Wallfahrt findet übrigens bei jeder Witterung statt. „Nur oamoi is ausgfalln“, erinnert sich der Opa, „da sind über Nacht zwanzig Zentimeter Schnee gefallen.“

Der Herrgott scheint es wohl gut zu meinen mit den Schlierseer Fuhrleuten ‒ und der heilige Leonhard sowieso.

 

 

Die Leonhardifahrt in Schliersee findet in diesem Jahr am Sonntag, den 4. November, statt.

Mehr Infos unter www.schliersee.de

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Fresh Fish in Schliersee

Having grown up on the East Coast of the United States, my husband and I are always in search of places we can buy fresh local fish. After receiving an insider’s tip from a fish-loving girlfriend, we decided to go and investigate.

On a chilly summer Friday afternoon, we walked to the small, nondescript building located near the lake, which holds the Schliersee Fishing Club or Fischereivereins Schliersee. A rustic sign above the door explained the times “Fridays from 16-18 UHR” but by quarter to four a long line of people had gathered early. As with all things in Germany, it was all very orderly.

The dark inside of the building was very much like a Tardis, seemingly much larger than it appeared. I asked if I could observe and take a few photos to share in our local tourist magazine and they very kindly obliged. Two men worked in tandem filling each order. One man, using a net would capture the fish from tanks in the floor, using a boardwalk system. He would then hand the fish over to the other man, who is clad in white plastic apron. This man would deftly dispatch the freshly caught fish with a single thud. With great skill the fish is then quickly cleaned and placed in a box to be sold.

At the counter, a simple table with a scale, each fish was wrapped. Other boxes also held locally caught and smoked fish of varying species. While I was peeking about through my lens I spied my friend and insider, face full of anticipation, picking up her weekly order.

This little local experience is fun for local as well as tourist and the line outside seemed to reflect just that. I do hope you will add this to your list of “things to do in Schliersee”.

 

 

For more information about the Fischereivereins Schliersee:

Head Fisherman Schrädler

https://www.fv-schliersee.de

 

You can find the building along the footpath that goes from Al Lago Italian restaurant through Am Hofhaus am See, and along thee high hedged path towards Vitalwelt and the Kurparc. If you have any trouble just ask someone, you might be surprised that they too are headed to buy fish.

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).