Beim Eintrag ins goldne Buch im Schlierseer Rathaus

Barberino und Schliersee setzen ein goldenes Zeichen der Freundschaft

Ein herzliches „Buongiorno“ im Schlierseer Rathaus! Zum 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Barberino Tavarnelle begrüßte Bürgermeister Florian Reinthaler die italienischen Freunde im Rathaussaal. Schlierseer Gemeinderäte und langjährige Wegbegleiter waren dabei, ebenso Lorenz Knabel, Vorsitzender des Schlierseer Barberino-Vereins, und Elena Rossi, Präsidentin des Partnerschaftskomitees in Barberino.

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„Aus einer Partnerschaft von zwei Orten ist über die Jahre eine echte Freundschaft zwischen Menschen geworden und genau das macht sie so wertvoll“, sagte Florian Reinthaler. Bereits im Mai hatte eine Schlierseer Delegation das Jubiläum in der Toskana gefeiert.

Eintrag ins goldene Buch

Ein besonderer Moment war der Eintrag von Bürgermeister David Baroncelli ins Goldene Buch des Marktes Schliersee. Aus der Partnergemeinde kamen Wein und eine Anstecknadel als Geschenke, Florian Reinthaler überreichte eine silberne Sixtus-Nadel und Bürgermeister-Sekt.

Kulturherbst-Initiator Johannes Wegmann begrüßte die Gäste mit ein paar Worten auf Italienisch und erzählte von seinem Besuch in Barberino drei Wochen zuvor. Silke Jeshen von der Gäste-Information Schliersee begleitete den Empfang als Dolmetscherin und half bei der Verständigung. Anschließend wurde ein Fassl Tegernseer Bier angezapft. Bei Brezen und Musik der Unterleiten-Musik blieb Zeit für Gespräche.

Viva la Toscana

Am Abend ging es im Schlierseer Bauerntheater bei „Viva la Toscana“ im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes weiter. Die Bürgermeister Florian Reinthaler und David Baroncelli eröffneten gemeinsam mit Lorenz Knabel und Elena Rossi den Abend. Anschließend richtete Gerhard Polt einige Worte über die Verbindung zwischen den beiden Gemeinden auf Italienisch an die Gäste.

Dann spielte die „Società Filarmonica Giuseppe Verdi“ aus Marcialla. Zum Abschluss ihres Auftritts erklangen zuerst die italienische und danach die deutsche Nationalhymne.

Im Küchenzelt neben dem Bauerntheater liefen unterdessen die Vorbereitungen für die toskanischen Antipasti-Teller auf Hochtouren. Nach der Vorspeise folgten Pasta all’amatriciana und Porchetta, ein toskanischer Schweinebraten, mit weißen Bohnen in Olivenöl. Zum süßen Abschluss gab es Cantuccini und Vin Santo. Ich habe diese Zeit im Küchenzelt verbracht. Es war herrlich, dem Team zuzuschauen und die Action rund um die Kochtöpfe mitzuerleben. Dabei wurde ich selbst sehr liebevoll mit allen Gängen versorgt. Es war wirklich eine Freude!

Nach dem Essen traten Bettina und Timm Tzschaschel mit dem Barberino-Lied auf. Für die Zugabe, die Europahymne „Ode an die Freude“, holten sie Florian Reinthaler auf die Bühne. Anschließend wurden noch Geschenke übergeben.

Ein herzliches Dankeschön an Silke, die auch am Abend unermüdlich weiter übersetzte und bei der Verständigung half. Schön, dich dabei zu haben!

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin seit mehr als zehn Jahren für das Schliersee Magazin unterwegs. Ich erzähle von den Menschen, Orten und Neuigkeiten rund um Schliersee und halte besondere Begegnungen in Texten, Fotos und Videos fest.

 

Feierlicher Gottesdienst in Westenhofen

Barbara Kainz übernimmt die Leitung des Pfarrverbands Schliersee

Mit einem festlichen Gottesdienst wurde Barbara Kainz offiziell als Pfarrverbandsbeauftragte für Schliersee und Neuhaus beauftragt. Schon der Auftakt war so, wie sie ihn sich gewünscht hatte. Vom Feuerwehrhaus aus ging es im Kirchenzug mit einer Delegation der Gebirgsschützen, Trommlern und Ministranten zur Kirche. Ihre Familie, viele Gemeindemitglieder, Vertreter der Vereine und Bürgermeister Florian Reinthaler feierten diesen besonderen Tag mit ihr.

Dekan Michael Mannhardt leitete die Messe und fand persönliche, ermutigende Worte für Barbara Kainz. Sie ist die erste Frau, die im Dekanat Miesbach einen Pfarrverband leitet. Damit schreibe sie ein Stück Geschichte, betonte er. Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe vertraute er ihr die Verantwortung für den Pfarrverband an. Für ihre Aufgabe fand er ein schönes Bild. Barbara Kainz sei eine Hirtin, die Menschen begleitet, zusammenführt und für sie da ist.

„Du darfst Türen öffnen, Türen offen halten, du darfst einladen“, gab er ihr mit auf den Weg. Auch Menschen, die mit Kirche wenig anfangen können, Fragen haben oder einfach jemanden brauchen, der ihnen zuhört, sollen bei ihr einen Platz finden. Bei aller Verantwortung müsse sie nicht alles allein tragen. Künftig wird ein Priester aus Indien das Team ergänzen. Gemeinsam mit ihm, der Verwaltungsleitung und den Ehrenamtlichen wird Barbara Kainz das Leben im Pfarrverband gestalten.

Barbara Kainz selbst griff den Gedanken der Einladung auf. Gemeinschaft trägt, davon ist sie überzeugt. Jeder darf kommen, unabhängig von Alter oder Lebenssituation. Besonders freute sie sich über die Ministranten, die den Gottesdienst mitgestalteten. Sie hofft, dass ihre Gemeinschaft wieder wächst und neben dem Dienst in der Kirche auch schöne gemeinsame Erlebnisse entstehen.

Seit September ist Barbara Kainz im Pfarrverband tätig. Die in Agatharied geborene Theologin bringt 13 Jahre Erfahrung aus dem Pfarrverband Holzkirchen-Warngau mit. Florian Reinthaler freute sich darüber, dass sie die Menschen und ihre Mentalität bereits kennt. Mit einem Augenzwinkern merkte er an, in Schliersee sei man grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber Neuem, solange sich nicht allzu viel verändere. „In einer Pfarrgemeinde braucht man nicht nur einen festen Glauben, sondern manchmal auch starke Nerven“, sagte er. Geduld und Humor seien auch im Bürgermeisteramt gefragt. Für ihre neue Aufgabe wünschte er Barbara Kainz offene Türen und Herzen, Freude und Zuversicht. „Als Bürgermeister freue ich mich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Für den anschließenden Stehempfang im Pfarrhaus hatte der katholische Frauenbund alles vorbereitet. Barbara Kainz lud alle ein, den festlichen Vormittag gemeinsam ausklingen zu lassen, ins Gespräch zu kommen und sich näher kennenzulernen.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

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Schlierseer Kulturherbst 2026: Festliche Eröffnung

Schon von außen sorgte die herrlich beleuchtete Vitalwelt Schliersee für eine festliche Atmosphäre. Über den roten Teppich kamen am Donnerstagabend die Gäste zur Eröffnung des 18. Schlierseer Kulturherbstes. Drinnen warteten ein Sektempfang mit feinen Häppchen, herzliche Begrüßungen und viele schöne Begegnungen.

Warst du gestern bei der Eröffnung des 18. Schlierseer Kulturherbstes dabei? Hier ein paar Impressionen von diesem schönen Abend in der Vitalwelt Schliersee!

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Für mich ist der Schlierseer Kulturherbst inzwischen ein fester Bestandteil des Jahres. Bereits im fünften Jahr darf ich das Festival mit meiner Kamera begleiten. Dass der Schlierseer Kulturherbst jetzt volljährig ist, nahm Bürgermeister Florian Reinthaler mit Humor. Mit 18 Jahren sei er „lebendiger, abwechslungsreicher und vielleicht sogar ein bisschen frecher als je zuvor“. Gründervater des Schlierseer Kulturherbsts Johannes Wegmann erinnerte an die Anfänge im Jahr 2007. Was bei einem Treffen am Spitzingsee mit der Idee für ein kleines Festival begann, ist inzwischen zu einer festen Größe im Landkreis geworden. Stolz stellte er fest, dass der Kulturherbst „eine eigene Kraft und eine eigene Qualität bekommen“ habe. Der stellvertretende Landrat Sepp Bierschneider war in Vertretung von Landrat und Schirmherr Jens Zangenfeind gekommen. Er gratulierte dem Festival zur Volljährigkeit, würdigte die Vielfalt des Programms und wünschte dem Kulturherbst viele begeisterte Besucher.

Johannes Wegmann und Florian Reinthaler im Gespräch bei der Eröffnung

Ausstellungseröffnung

Anschließend rückte die Kunst in den Mittelpunkt. Tini Polt stellte Alejandro Calderón Jaffé und seine Ausstellung „Die Büchse der Pandora“ vor. Seine Werke beschäftigen sich kritisch mit unserer digitalen Welt und zeigen unter anderem ein letztes Abendmahl, bei dem die Jünger nur auf ihre Smartphones schauen.

Nele von Mengershausen erzählte von der Familiengeschichte des Schlierseer Künstlers Georg Brinkies, die seine Ausstellung „Was nehme ich mit?“ prägt. In neuen Skulpturen greift er die Geschichte der Fischer am Kurischen Haff auf und setzt sich mit der Herkunft seines Vaters aus Ostpreußen auseinander.

„Kultur bringt Menschen zusammen, schafft Begegnungen, eröffnet neue Blickwinkel“, sagte Florian Reinthaler. Genau so ist es!

Bis zum 31. Oktober erwarten dich 23 Programmpunkte. Schau ins Programm, entdecke Neues und sichere dir deine Karten. Für das sinfonische Festkonzert heute Abend gibt es noch Karten an der Abendkasse ab 19:00 Uhr.

https://www.kulturherbst-schliersee.de/

Timm Tzschaschel habe ich gestern bei der Generalprobe besucht:

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Und Helmfried von Lüttichau auf dem roten Teppich getroffen.

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Tickets gibt’s hier: Weil’s raus muss

Und auch gerne persönlich in der Gäste-Information Schliersee.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

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Korndrescher im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Erntedank im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Im Takt der Dreschflegel

Am vergangenen Wochenende konntest du im Markus Wasmeier Freilichtmuseum erleben, wie früher Korn gedroschen wurde. Die Korndrescher aus Ainring bei Freilassing zeigten mit Dreschflegeln, wie die Körner aus den Ähren geschlagen wurden.

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Die Korndrescher kommen nach Schliersee ins Freilichtmuseum, um diese alte Arbeit vorzuführen und damit in Erinnerung zu halten. Gedroschen wurde auf diese Weise noch bis in die 1960er-Jahre hinein. Besonders wichtig war beim Dreschen der gemeinsame Rhythmus. Mehrere Dreschflegel schlugen abwechselnd auf das ausgebreitete Getreide. Damit niemand aus dem Takt kam, wurden früher Sprüche aufgesagt. Musik gab es bei der Arbeit nicht. Für die Besucher im Freilichtmuseum wurde die Vorführung diesmal musikalisch begleitet.

Auch die Kinder durften selbst einen Dreschflegel in die Hand nehmen und ausprobieren, wie sich diese Arbeit anfühlt. Dabei merkt man schnell, dass es nicht nur Kraft braucht. Auch Bewegung und Rhythmus müssen stimmen. Mit dem Dreschen allein war die Arbeit früher noch nicht beendet. Zwischen den Körnern blieben Spreu, kleine Strohteile und Staub zurück. Wie einer der Korndrescher erklärte, wurde das Getreide deshalb anschließend gesiebt und mit einer Windfege weiter gereinigt. Dabei wurden die leichteren Bestandteile vom schwereren Korn getrennt. Was heute Maschinen übernehmen, bedeutete damals viel Handarbeit und gehörte ganz selbstverständlich zum bäuerlichen Jahreslauf.

Feierliche Feldmesse

Am Vormittag wurde außerdem an der Kapelle im Freilichtmuseum Erntedank gefeiert. Mit dabei waren auch drei Generationen der Familie Wasmeier. Spürbar war dabei wieder, wie viel Liebe im Detail steckt, von der Organisation bis zum liebevoll gestalteten Erntedankkorb. Den Gottesdienst leitete Barbara Kainz, die neue Pfarrverbandsbeauftragte für Schliersee. Ihre offizielle Einführung findet am kommenden Sonntag um 10:00 Uhr in Westenhofen statt. Für die musikalische Begleitung der Feldmesse sorgte Monika Eckl.

Eindrücke von der Erntedankmesse siehst du in unserem Reel: https://youtube.com/shorts/V5dboD6Hzds

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin seit mehr als zehn Jahren für das Schliersee Magazin unterwegs. Ich erzähle von den Menschen, Orten und Neuigkeiten rund um Schliersee und halte besondere Begegnungen in Texten, Fotos und Videos fest.

Coffee Käfer mit Blick auf den Schliersee

Café Hin & Weg in Schliersee wächst weiter: Coffee Car, Coffee Käfer und ab 2027 ein festes Café

Beim Café Hin & Weg in Schliersee tut sich einiges: Zum bekannten Coffee Bike kommen mit dem neuen Coffee Car und dem Coffee Käfer zwei weitere mobile Cafés hinzu. Und auch darüber hinaus gibt es Neuigkeiten. Im kommenden Jahr eröffnet Café Hin & Weg erstmals einen festen Standort in Schliersee, in den ehemaligen Räumen des Schlierseer Glöckerls.

Was mit dem Coffee Bike und der Idee begann, hochwertigen Kaffee dorthin zu bringen, wo Menschen zusammenkommen, wird nun um zwei besondere Fahrzeuge erweitert: das neue Coffee Car und den Coffee Käfer. Damit wächst aus dem mobilen Café eine kleine Genussflotte, die für ganz unterschiedliche Veranstaltungen gebucht werden kann.

Im Mittelpunkt steht dabei weniger ein fester Standort als vielmehr die Möglichkeit, das Café-Erlebnis direkt zum jeweiligen Anlass zu bringen. Hochzeit, Geburtstag, Firmenfeier, Sommerfest, Festival oder Messe – für unterschiedliche Veranstaltungsgrößen und Wünsche gibt es inzwischen das passende Fahrzeug. Die Getränke werden direkt vor Ort frisch zubereitet und auch das Konzept kann individuell auf die jeweilige Veranstaltung abgestimmt werden.

Ein echter Hingucker ist der Coffee Käfer. Hinter dem mobilen Café steckt ein liebevoll restauriertes VW Käfer Cabrio aus dem Baujahr 1969. Gerade bei Hochzeiten, Geburtstagen oder exklusiveren Veranstaltungen dürfte der Klassiker für einige neugierige Blicke sorgen. Dabei sieht er nicht nur gut aus: Der Coffee Käfer ist komplett autark und benötigt weder Strom- noch Wasseranschluss. Dadurch kann er flexibel an nahezu jedem gewünschten Ort eingesetzt werden.

Das neue Coffee Car setzt dagegen auf Kapazität. Das Melex-Elektrofahrzeug ist ebenfalls autark und wurde vor allem für größere Veranstaltungen konzipiert. Bei Firmenveranstaltungen, Messen, Sommerfesten oder Hochzeiten können damit auch viele Gäste in kurzer Zeit mit Kaffeespezialitäten und weiteren Getränken versorgt werden. Professioneller Barista-Service trifft dabei auf die Flexibilität eines mobilen Cafés. Und natürlich geht es nicht ausschließlich um Kaffee. Auf der Getränkekarte stehen neben Espresso und verschiedenen Kaffeespezialitäten auch Matcha Latte, Chai Latte, heiße Schokolade und weitere Getränke. Im Sommer kommen verschiedene Iced Drinks und saisonale Kreationen dazu. Matcha-Variationen wie Matcha Erdbeer oder Matcha Mango gehören ebenso zum Angebot wie weitere wechselnde Highlights. Wer lieber klassische Milch trinkt, bekommt diese selbstverständlich – alternativ ist Hafermilch erhältlich.

Auch das bereits bekannte Coffee Bike bleibt Teil der Familie. Es ist weiterhin am Schliersee unterwegs und kann für kleinere Veranstaltungen, private Feiern und öffentliche Events gebucht werden. So kann je nach Anlass zwischen dem charmanten Coffee Bike, dem außergewöhnlichen Käfer und dem größeren Coffee Car gewählt werden.

Die Idee dahinter: Guter Kaffee soll nicht nur an einem festen Ort stattfinden. Café Hin & Weg möchte besondere Genussmomente dorthin bringen, wo Menschen feiern, heiraten, arbeiten oder einfach gemeinsam eine schöne Zeit verbringen. Auch Barista-Workshops gehören inzwischen zum Angebot – vom privaten Kurs an der eigenen Siebträgermaschine bis zum Teamevent für Unternehmen. Wer also für die nächste Hochzeit, Geburtstagsfeier, Firmenveranstaltung oder ein anderes Event noch nach einem besonderen kulinarischen Angebot sucht, kann das Café Hin & Weg direkt über die Homepage oder Instagram anfragen.

So wird aus Coffee Bike, Coffee Käfer und Coffee Car eine mobile Café-Familie, die Kaffee und besondere Getränke genau dorthin bringt, wo gefeiert und gemeinsam genossen wird.

Und wer denkt, damit sei die Café Hin & Weg-Familie komplett, darf gespannt sein: Im kommenden Jahr zieht Café Hin & Weg auch an einen festen Standort in Schliersee – dort, wo früher das Schlierseer Glöckerl beheimatet war. Was genau dort entsteht und worauf sich die Gäste freuen dürfen, erzählen wir dann ausführlich zur Eröffnung.

Großes K auf dem Kirchbichl in Schliersee mit der Brecherspitze im Hintergrund.

Freuen Sie sich auch schon auf den Schlierseer Kulturherbst?

Servus aus Schliersee,

endlich ist es so weit: Nächste Woche beginnt der Schlierseer Kulturherbst. Vom 8. bis 31. Oktober erwartet uns ein abwechslungsreiches Programm mit 23 Veranstaltungen. Ich freue mich auf bekannte Namen wie Josef Hader, Helmut Schleich, Helmfried von Lüttichau oder Gerhard Polt, aber genauso auf die vielen Neuentdeckungen im Programm.

Eine Veranstaltung liegt mir in diesem Jahr besonders am Herzen. Im Sommer sind unsere Freunde aus unserer Partnergemeinde Barberino Tavarnelle mit ihren Rennrädern zu uns nach Schliersee gekommen. Jetzt dürfen wir sie wieder bei uns begrüßen. Am Samstag, 10. Oktober, feiern wir ab 19:00 Uhr im Schlierseer Bauerntheater mit „Viva la Toscana“ gemeinsam 40 Jahre Partnerschaft. Ich freue mich sehr auf diesen Abend und auf das Wiedersehen.

Auch aus unserer Gäste-Information gibt es erfreuliche Neuigkeiten. Gleich mehrere wichtige Zertifizierungen konnten erfolgreich verlängert werden. Dazu gehören die i-Marke des Deutschen Tourismusverbandes, ServiceQualität Deutschland Stufe II und „Reisen für Alle“. Hinter diesen Zertifizierungen steckt viel Arbeit. Abläufe werden geprüft, Mitarbeiter geschult und immer wieder Verbesserungen angestoßen. Dafür möchte ich unserem gesamten Team in der Gäste-Information herzlich danken.

Qualität spielt natürlich auch bei unseren Schlierseer Betrieben eine große Rolle. Besonders gefreut hat mich deshalb die Auszeichnung für SLYRS. Der Single Malt Whisky Fifty One wurde beim Meininger’s International Spirits Award zum „Deutschen Whisky des Jahres 2026“ gekürt. Eine besondere Anerkennung für ein Produkt, das eng mit Schliersee verbunden ist. Außerdem wurden die Wirtsleute Petra Schobel und Matthias Gercken vom Ratskeller Schliersee wieder als „Top Gastro-Paar“ ausgezeichnet. Ein voller Erfolg war auch ihre Ratskeller Wiesn.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Oktober bei uns in Schliersee. Hoffentlich sehen wir uns bei einer der vielen Kulturherbst-Veranstaltungen.

Herzliche Grüße

Ihr

Florian Reinthaler

Erster Bürgermeister Marktgemeinde Schliersee

P.S. Denken Sie auch schon ein bisschen an den Winter? Ab 15. Oktober startet der Vorverkauf für den Alpen Plus Saisonskipass 2026/27.

Porträt von Florian Reinthaler

Florian Reinthaler

Seit Mai 2026 ist Florian Reinthaler Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Schliersee. Im Schliersee Magazin informiert er regelmäßig über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Themen aus dem Rathaus.

Birgit Jenne und Silke Jeshen mit den Zertifikaten der Gäste-Information Schliersee.

Gäste-Information Schliersee verlängert drei Zertifizierungen

Die Gäste-Information Schliersee hat drei ihrer bestehenden Zertifizierungen erfolgreich verlängert. Dazu gehören die i-Marke des Deutschen Tourismusverbandes, ServiceQualität Deutschland in der Qualitätsstufe II und Reisen für Alle. Ich besuche Birgit Jenne in der Gäste-Information Schliersee. An der Wand hängen mehrere Zertifikate und Qualitätssiegel. Wie viel Arbeit hinter diesen Auszeichnungen steckt, erfahre ich im Gespräch mit ihr.

https://youtube.com/shorts/wp9-M3MdV_

Was hinter der i-Marke steckt

Sicher kennst du das rote Schild mit dem weißen i, das viele Gäste-Informationen kennzeichnet. Einfach aufhängen darf man es nicht. Es steht für die i-Marke des Deutschen Tourismusverbandes und wird nur vergeben, wenn eine Gäste-Information den vorgeschriebenen Prüfungsprozess erfolgreich durchlaufen hat. Birgit hat die diesjährige Verlängerung der drei Zertifizierungen vorbereitet und koordiniert. Dabei schaute sie sich auch an, welche Verbesserungsvorschläge es aus den vorherigen Prüfungen gab. Gemeinsam mit ihren Kollegen kümmerte sie sich darum, diese im Arbeitsalltag umzusetzen. „Das ist immer Teamarbeit“, betont sie.

Wenn der Gast ein Prüfer ist

Besonders spannend finde ich den Mystery Check für die i-Marke. Dabei besucht ein Prüfer die Gäste-Information unerkannt und lässt sich beraten. Es kann auch darum gehen, wie das Team beispielsweise mit einer Beschwerde umgeht. Erst nach dem Gespräch gibt sich der Prüfer zu erkennen. Neben der Beratung vor Ort werden unter anderem telefonische Auskünfte, die Beantwortung von E-Mails, der Internetauftritt und die Ausstattung geprüft. Selbst Sauberkeit und Beschilderung gehören dazu. Beim diesjährigen Mystery-Check erreichte Silke Jeshen in der Beratung 100 Prozent, erzählt mir Birgit. Ein besonders erfreuliches Ergebnis.

Kleine Verbesserungen im Alltag

Für ServiceQualität Deutschland nimmt das Team der Gäste-Information den eigenen Arbeitsalltag immer wieder unter die Lupe. Was funktioniert gut, und wo lässt sich der Service verbessern? Dabei geht es auch um kleine Hilfen mit praktischem Nutzen. Birgit Jenne nennt mir als Beispiel bereitliegende Lesebrillen, die Gästen das Lesen von Informationen erleichtern. Regelmäßige Schulungen bringen zusätzlich neue Anregungen in den Arbeitsalltag. Die Gäste-Information hat ihre Zertifizierung in der Qualitätsstufe II erneut verlängert.

Reisen für Alle

Bei Reisen für Alle war auch Silke Jeshen besonders eingebunden. Hier geht es um geprüfte und verlässliche Informationen zur Barrierefreiheit. In Schliersee wurden unter anderem die Gäste-Information, der Bürgersaal im Anbau des Heimatmuseums sowie die Rundwege um den Schliersee und den Spitzingsee geprüft. Dabei geht es bis ins Detail. Erfasst werden beispielsweise Weg- und Türbreiten, Zugänge und sogar die Bewegungsfläche vor einem Waschbecken. So können Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bereits vor ihrem Besuch einschätzen, ob ein Angebot für sie geeignet ist. Birgit erzählt mir, dass gerade zur Barrierefreiheit von Gästen viele Fragen kommen. Die ausführlichen Angaben erleichtern die Planung. Auch Familien mit Kinderwagen können beispielsweise davon profitieren.

Die Gäste-Information möchte deshalb auch Schlierseer Gastgeber und touristische Betriebe ermutigen, passende Zertifizierungen anzustreben. Gemeinsam lassen sich Barrieren abbauen, damit möglichst viele Menschen Schliersee gut und selbstständig erleben können.

Danke liebe Birgit für den Einblick in deine Arbeit und Gratulation an euch alle!

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

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Abendliche Wiesn im Biergarten des Ratskellers Schliersee mit kleinem Kinderkarussell vor dem Rathaus.

Mit einem Schlag: O’zapft is im Schlierseer Ratskeller

O’zapft is im Ratskeller Schliersee! Und heuer saß gleich der erste Schlag. Pünktlich um 12:00 Uhr zapfte Ratskeller-Wirt Matthias Gercken am Samstag das Augustiner Oktoberfestbier aus dem Holzfass an und eröffnete damit die Ratskeller Wiesn. „Auf eine friedliche Wiesn“, wünschte er sich und seinen Gästen für dieses Wochenende. Danach ließ er es sich nicht nehmen, selbst eine Runde mit dem kleinen Kinderkarussell zu drehen.

Bei schönstem Spätsommerwetter füllte sich der Biergarten schnell. Die Gasteiger Blasmusik sorgte am Nachmittag für die passende Wiesn-Stimmung. Am Abend übernahm die Parashoot Band aus Ingolstadt und brachte noch einmal ordentlich Schwung in den Ratskeller Biergarten. So ging der erste Wiesn-Tag bei Musik, Bier und guter Stimmung bis in den späten Abend.

Deftige Wiesn-Schmankerl

Auf der Wiesn-Speisekarte stehen unter anderem halbe Wiesn-Hendl vom Grill, Spareribs mit hausgemachter BBQ-Soße und Schaschlik-Spieße nach Wiesn-Rezept. Außerdem gibt es Augustiner Bratwürstl, Flammkuchen und weitere Schmankerl aus der Ratskeller-Küche. Ausgeschenkt wird frisch gezapftes Augustiner Oktoberfestbier aus dem Holzfass.

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Für die Kinder dreht sich das kleine Karussell, es gibt Helium-Luftballons und Popcorn süß oder salzig direkt aus der Maschine. Beim großen Bären kann man sich sein Softeis selbst zapfen. Gebrannte Mandeln, Nussmischungen und Lebkuchen-Herzen mit verschiedenen Sprüchen gibt es vom Mandelhans.

Heute geht’s bei Spätsommerwetter weiter

Heute am Sonntag geht die Ratskeller Wiesn in die zweite Runde. Auch das Wetter spielt wieder mit. Sonne und Wolken wechseln sich ab, bei angenehmen Temperaturen um 23 Grad lässt es sich gut im Biergarten sitzen. Mittags spielt die Huabaoim Musi, am Abend sorgt noch einmal die Parashoot Band für Stimmung. Wer bei der Wiesn dabei sein möchte, braucht ein Wiesn-Bandl für drei Euro. Die drei Euro gehen an die Musikanten.

Ob zum Mittagessen, auf ein frisch gezapftes Oktoberfestbier oder einfach für ein paar gemütliche Stunden bei Musik: Die Ratskeller Wiesn geht heute bis in den Abend weiter und lädt zum gemütlichen Zusammensitzen ein.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

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Drei Probiergläser mit SLYRS Whisky in unterschiedlichen Farbnuancen an der Bar.

SLYRS Erlebniswelt trotz Baustelle jederzeit erreichbar

Morgen heißt es in München und im Schlierseer Ratskeller wieder „O’zapft is!“. Passend zum Start der Wiesn lohnt sich auch ein Besuch in der SLYRS Erlebniswelt Schliersee in Neuhaus. Und keine Sorge wegen der aktuellen Baustelle: Die Zufahrt zu allen Geschäften und Betrieben in Neuhaus ist über die innerörtliche Umleitung jederzeit möglich. Wer von außerhalb kommt, sollte die ausgeschilderte Umleitung über das Leitzachtal nutzen.

Oktoberfest-Edition 2026

Passend zur Wiesn gibt es bei SLYRS die Oktoberfest Edition 2026. Der Bavarian Mountain Whisky wird für neun Monate in ausgewählten Bierfässern bayerischer Brauereien vollendet. Hopfen- und Malznoten treffen dabei auf den typischen Charakter des SLYRS Single Malt Whisky.

SLYRS Erlebnis-Welt

Wer wissen möchte, wie der Whisky aus Neuhaus entsteht, kann das direkt vor Ort erleben. In der SLYRS Erlebniswelt bekommst du Einblicke in die Herstellung vom Brennen bis zur Reifung im Fass. Auf eigene Faust kannst du die Destillerie täglich erkunden. Zur Besichtigung gehören ein Film, der Rundgang durch die Destillerie und eine anschließende Verkostung. Dafür solltest du etwa 30 bis 40 Minuten einplanen. Wer mehr erfahren möchte, kann eine persönliche Führung mit Guide buchen. Sie dauert rund eineinhalb Stunden und ist täglich nach Terminvereinbarung möglich. Zusätzlich findet jeden Montag um 14:00 Uhr eine allgemeine Führung statt. Sie kostet 19,90 Euro pro Person und beinhaltet zum Abschluss ein Basic Tasting. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Auch das Probieren gehört zum Erlebnis. Verschiedene Verkostungspakete bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Whiskys und weitere Spezialitäten kennenzulernen. Im Distillery Shop findest du außerdem immer wieder streng limitierte Sondereditionen, die ausschließlich vor Ort in Neuhaus erhältlich sind. Dazu kommen die bekannten SLYRS Whiskys, Geschenkideen und eine persönliche Beratung.

Die Destillerie und der Shop sind täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, auch an Sonn- und Feiertagen.

Und aktuell gibt es noch einen besonderen Grund zur Freude: Der SLYRS Single Malt Whisky Fifty One wurde beim Meininger’s International Spirits Award zum „Deutschen Whisky des Jahres 2026“ gekürt. Insgesamt wurde SLYRS bei dem Wettbewerb dreimal mit Gold ausgezeichnet.

Wir gratulieren dem gesamten SLYRS Team ganz herzlich zu diesem Erfolg.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin seit mehr als zehn Jahren für das Schliersee Magazin unterwegs. Ich erzähle von den Menschen, Orten und Neuigkeiten rund um Schliersee und halte besondere Begegnungen in Texten, Fotos und Videos fest.

Spätsommer in Schliersee – der Zwetschgendatschi

Wenn im Spätsommer die Zwetschgen reif werden, ist es Zeit für einen echten Klassiker: den Zwetschgendatschi. Auch rund um Schliersee hängen die Bäume jetzt voller dunkelblauer Früchte. Und wenn einmal ein Korb voll davon zusammenkommt, darf es gerne ein ganzes Blech sein.

 

Bei mir kommt heute ein veganer Schliersee-Zwetschgendatschi mit lockerem Hefeteig und knusprigen Zimtstreuseln in den Ofen. Das Rezept ist unkompliziert und eignet sich wunderbar, um gleich ein Kilogramm Zwetschgen zu verarbeiten. Statt Butter verwende ich pflanzliche Margarine und für den Hefeteig eine pflanzliche Milchalternative. Der Hefeboden wird schön locker und die Zwetschgen sorgen für die saftige Fruchtschicht. Obendrauf gibt es eine ordentliche Schicht aromatische Zimtstreusel.

Der Begriff „Datschi“ ist vor allem im süddeutschen und bayerischen Raum verbreitet und bezeichnet einen flachen, mit Obst belegten Kuchen.

 

Zutaten für ein Backblech

Für den Hefeteig:

  • 500 g helles Dinkelmehl
  • 100 g Zucker
  • ¼ TL Salz
  • 250–300 ml Pflanzenmilch
  • 100 g pflanzliche Margarine
  • ½ Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 kg Zwetschgen

Für die Streusel:

  • 150 g helles Dinkelmehl
  • 80 g Zucker
  • 80 g pflanzliche Margarine
  • 2 TL Zimt

Zubereitung

Mehl, Zucker und Salz vermischen. Margarine vorsichtig schmelzen und mit der Pflanzenmilch vermengen. Die Mischung sollte nur lauwarm sein. Hefe darin auflösen, anschließend alles zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten. Abgedeckt etwa 30-45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Inzwischen die Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und vierteln. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Hefeteig ausrollen und auf das Blech legen. Die Zwetschgen dicht an dicht darauf verteilen.

Für die Streusel Mehl, Zucker und Zimt vermischen, Margarine dazugeben und alles mit den Fingern zu groben Streuseln verarbeiten. Über den Zwetschgen verteilen.

Den Datschi etwa 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis die Streusel goldbraun sind.

Am besten schmeckt der Schliersee-Zwetschgendatschi leicht warm – einfach mit einer Tasse Kaffee oder ganz pur.

So schmeckt der Spätsommer: fruchtig, saftig und herrlich unkompliziert. Guten Appetit