Mit Begeisterung für Schliersee: Neue Tourismusleitung gesucht

Schliersee ist für viele ein bayerisches Paradies. Für dich vielleicht bald auch der neue Arbeitsplatz. Die Marktgemeinde Schliersee sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine neue Tourismusleitung und damit jemanden, der Lust hat, die touristische Zukunft unseres Ortes aktiv mitzugestalten.

„Sie wollen die Marke Schliersee strategisch vorantreiben? Sie wollen das digitale Angebot für unsere Gäste und unsere Beherbergungsbetriebe weiterentwickeln? Dann haben wir genau das Richtige für Sie“, sagt Bürgermeister Florian Reinthaler. Die Aufgaben sind vielfältig. Es geht um die strategische Weiterentwicklung der Marke Schliersee, um Marketing und Kommunikation, digitale Angebote und Gästeservice. Ebenso wichtig ist die Zusammenarbeit mit Gastgebern, Gastronomie, Vereinen und touristischen Partnern in der Region.

Florian Reinthaler in der Gäste-Information Schliersee

Gemeinsam Schliersee gestalten

Gesucht wird jemand, der Schliersee liebt, Menschen zusammenbringen kann und eigene Ideen mitbringt. Florian bringt es auf den Punkt: „Wir suchen eine Persönlichkeit mit strategischem Weitblick, Kommunikationsfähigkeiten und einer Begeisterung für Schliersee.“

Und du startest nicht allein. „Es erwartet Sie eine hochmotivierte und engagierte Mannschaft“, verspricht Florian.

Nach mehr als 25 Jahren beginnt ein neues Kapitel

Mit der Neubesetzung geht gleichzeitig eine Ära zu Ende. Mathias Schrön verabschiedet sich nach mehr als 25 Jahren an der Spitze des Schlierseer Tourismus in den Ruhestand. In dieser Zeit hat er vieles angestoßen und manches schon ausprobiert, als andere im Tourismus noch nicht darüber gesprochen haben. Digitale Kommunikation, persönliche Geschichten und die Menschen in Schliersee waren ihm immer wichtig. Dazu passt natürlich auch ein Projekt, das mir ganz besonders am Herzen liegt: Mathias hat das Schliersee Magazin mit ins Leben gerufen. Danke Mathias!

Mathias Schrön, langjähriger Leiter der Gäste-Information Schliersee beim Interview mit dem ZDF

Nun beginnt ein neues Kapitel für den Schlierseer Tourismus. Vielleicht mit dir? „Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung“, sagt Florian.

Alle Informationen zur Stelle und zur Bewerbung findest du in der Stellenausschreibung.

Stellenausschreibung „Tourismusleitung (m/w/d)“ mit allen Informationen: https://rathaus.schliersee.de/wp-content/uploads/260819_Stellenanzeige_Tourismusleitung-Schliersee.pdf

Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Unterwegs mit Friedhofsgärtner Jürgen Höltschl

Ich treffe Jürgen Höltschl auf dem Friedhof in Westenhofen. Während wir zwischen den Gräbern stehen, kommen drei Radlfahrer auf uns zu. Sie haben ihre Mountainbikes vor dem Friedhof abgestellt und spazieren umher. Friedhöfe besuchen sie auf ihren Touren immer wieder gerne, erzählen sie. Besonders angetan haben es ihnen die kunstvoll gestalteten Eisenkreuze an den Gräbern.

Jürgen kommt schnell mit ihnen ins Gespräch. „Seid ihr auf der Suche nach dem Grab vom Jennerwein?“, fragt er. Die drei schütteln den Kopf. Weder das Grab noch die Geschichte des bekannten Wildschützen sind ihnen ein Begriff. Also zeigt ihnen Jürgen den Weg und holt etwas weiter aus. Er erzählt von Jennerwein, dessen Leben und Tod bis heute zahlreiche Geschichten, Lieder und Legenden liefern. Die drei Radlfahrer hören aufmerksam zu. Aus einem zufälligen Friedhofsbesuch wird so eine kleine Geschichtsstunde. „Jennerwein war schon ein Halodri, aber ein guter Kerl“, sagt Jürgen abschließend und schmunzelt. Historisch belegt ist vor allem, dass Georg Jennerwein als Wildschütz lebte und 1877 von Jagdaufsehern erschossen wurde. Vieles Weitere gehört längst zur Legende um seine Person.

Solche Begegnungen gehören für Jürgen zum Arbeitsalltag. Das Jennerwein-Grab zieht regelmäßig Besucher an. Täglich kommen zehn oder mehr Menschen, um es zu sehen. Wer es nicht auf Anhieb findet, fragt den Friedhofsgärtner.

Viel Arbeit zwischen den Gräbern

Seit 26 Jahren arbeitet Jürgen Höltschl für die Gemeinde Schliersee. Seit sechs Jahren kümmert er sich um die beiden gemeindlichen Friedhöfe. Rund 1.800 Gräber gibt es in Westenhofen, etwa 500 auf dem Friedhof in Schliersee. Im Sommer beginnt sein Arbeitstag meistens mit dem Gießen. Danach geht es mit der Fräse, dem gasbetriebenen Abflammgerät oder der Hacke weiter. Löwenzahn und anderes hartnäckiges Unkraut müssen entfernt, Wege gepflegt und Rasenflächen gemäht werden. Im Herbst wartet die große Hecke. Gerüst aufbauen, schneiden, alles wieder abbauen und aufräumen. Auch das gehört dazu. Wichtig ist ihm vor allem, dass die Wege sauber sind und der Friedhof gepflegt aussieht. Die Grabsteinkontrolle gehört ebenfalls zu seinen Aufgaben. Mit einem speziellen Gerät wird geprüft, ob die Steine sicher stehen. Wenn ein Grabstein wackelt oder eine Einfassung nicht mehr richtig sitzt, werden die Grabinhaber von der Gemeinde informiert.

Jürgen freut sich über alle, die mithelfen und die Fläche rund um das von ihnen gepflegte Grab sauber halten.

Ein Platz für die letzte Ruhe

Wenn eine neue Grabstelle ausgewählt werden muss, nimmt Jürgen sich Zeit. Er fragt, ob das Grab gut erreichbar sein soll, ob ein sonniger oder schattiger Platz gewünscht ist und wie weit der nächste Brunnen entfernt sein darf. Er weiß, dass Menschen in dieser Situation jemanden brauchen, der zuhört und Rücksicht nimmt.

Und was macht Jürgen, wenn er nicht arbeitet?

Dann ist er in den Schlierseer Vereinen aktiv oder mit dem Radl in den Bergen unterwegs. Besonders gerne ist er auf dem Weinberg. Dort genießt er die Ruhe und den Blick auf den Schliersee. Auch am Spitzingsee verbringt er gerne seine freie Zeit

 

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

Positiver Spirit beim Schlierseer Skiclub Waldfest

50 Helfer sind am Sonntag auf dem Waldfestplatz im Einsatz, um gemeinsam abzubauen. Martina Pomper, Erste Vorsitzende des Skiclubs Schliersee, meldet sich direkt von dort. Trotz drei anstrengender Festtage ist die Stimmung noch immer bestens. „Das ist einfach gigantisch“, freut sie sich. Genau dieses Miteinander ist ihr besonders wichtig. Die Helfer waren während des Waldfests extrem gefordert. „Sie haben drei Tage lang gerackert und trotzdem richtig Spaß gehabt.“ Für Martina Pomper ist das der schönste Erfolg des Festwochenendes.

Laue Sommerabende auf dem Waldfestplatz

Auch von den Gästen hat Martina ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Das gute Wetter habe natürlich seinen Teil dazu beigetragen. Entscheidend sei aber die besondere Atmosphäre gewesen. „Dieser positive Spirit hat sich durch alle drei Tage gezogen.“

Dem kann ich mich nur anschließen. Es war ein grandioses Waldfest. Schon der Festumzug durch Schliersee war ein sehr gelungener Auftakt. Am ersten Abend sorgten die Schlierseer Blasmusik, die Trachtlerkinder und die Goaßlschnalzer für beste Stimmung.

Gefolgt von der Tegernseer Tanzlmusi, der Huabaoim Musi und den Gasteiger Musikanten an den nächsten beiden Tagen.

Nach den Musikgruppen wurde mit DJs an der Waldfest Bar weitergefeiert. Die herrlich lauen Sommerabende machten das Feiern unter freiem Himmel perfekt.

Die legendären Waldfest-Hendl und Grillspezialitäten schmeckten wunderbar. Ich habe mir auch sagen lassen, dass die Schupfnudeln mit Apfelmus und Zimt ein Traum waren. Die werde ich nächstes Jahr sicher probieren.

Auch wirtschaftlich ist der Skiclub mit dem Waldfest sehr zufrieden. Doch der Umsatz steht für Martina Pomper nicht an erster Stelle. „Wichtig ist, dass sich die viele Arbeit lohnt.“ Zufriedene Gäste und zufriedene Helfer seien das eigentliche Ziel. Diese besondere Stimmung möchte der Skiclub auch in den kommenden Jahren bewahren. Wichtig auch nochmal zu erwähnen, dass der Erlös in die Jugendarbeit fließt.

Dann kann der Winter ja jetzt kommen!

Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Almkirta in der Valepp 2026

Gestern ging es für mich ganz an den Rand unseres Schlierseer Gemeindegebietes: In die Valepp. An Mariä Himmelfahrt wird dort immer die traditionelle Almkirta an der kleinen Maria-Hilf-Kapelle gefeiert. Sie gehört den Bayerischen Staatsforsten und wird heute vom Forsthaus Valepp mitbetreut. Johannes Rabl und sein Team hatten rund um die Kapelle alles wunderschön hergerichtet und das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite.

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Kräuterbuschen für den Erhalt der Kapelle

Christina und ihre Freundinnen hatten Kräuterbuschen gebunden, die nach der Segnung gegen eine kleine Spende verteilt wurden. Der Erlös kommt der Erhaltung der Maria-Hilf-Kapelle zugute. Schon vor dem Gottesdienst spielten drei Alphornbläser aus Fischbachau auf der Almwiese. Die ruhigen, tiefen Töne zwischen Bergen und Wald waren ein wunderbarer Auftakt. Johannes Rabl packte selbst mit an. Er läutete vor Beginn die Glocke der Kapelle, verteilte die Kräuterbuschen und trug während des Gottesdienstes auch die Fürbitten vor.

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Almkirta an der Maria-Hilf-Kapelle

Den Gottesdienst feierten Monsignore Walter Waldschütz vom Tegernsee und Pfarrer Hans Sinseder aus Schliersee gemeinsam. Der Oberlacher Dreigesang begleitete die Messe. In seiner Predigt griff Walter Waldschütz einen bekannten Gedanken über die Liebe auf. Besonders hängen geblieben ist mir der Satz: „Wahrheit ohne Liebe macht hart.“ Es folgten Gedanken darüber, was Klugheit, Freundlichkeit, Besitz, Macht oder auch Glaube ohne Liebe aus einem Menschen machen können. Am Ende stand die Bitte um die Liebe als das Verbindende. Musikalisch begleitete der Oberlacher Dreigesang die Messe. An diesem Tag wurde auch ganz besonders Werner Brombach gedacht, dem kürzlich verstorbenen langjährigen Chef von Erdinger Weißbräu. Er war über viele Jahre „Stammgast“ bei der Almkirta in der Valepp.

Gemütlicher Nachmittag im Forsthaus Valepp

Nach der Messe war die Almkirta noch lange nicht vorbei. Auf der Terrasse des Forsthaus Valepp haben wir uns alle bei Musik, Brotzeit auf einen Ratsch getroffen. Vielleicht ist das gerade die schönste Botschaft dieses Tages. Tradition lebt dort, wo sich Menschen darum kümmern. Danke, Johannes.

Judith Weber

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Sanierung der Ortsdurchfahrt B 307 im Bereich Neuhaus

Servus aus Schliersee,

Sommer, Sonne, Strandbad und eine Abkühlung im Schliersee oder Spitzingsee. Freuen Sie sich schon auf Ihren Urlaub bei uns?

Vielleicht haben Sie bereits von der Sanierung der B 307 in Neuhaus gehört. Die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt beginnen am 17. August 2026 und dauern voraussichtlich mehrere Wochen. Der erste Bauabschnitt reicht vom Bahnübergang Fischhausen-Neuhaus, kurz nach der Einmündung der Wendelsteinstraße, bis zur Josefsthaler Straße. Weitere Bauabschnitte folgen 2027.

Die wichtigste Nachricht vorweg: Ihr Urlaub kann wie geplant stattfinden. Neuhaus, Ihre Unterkunft und die Ausflugsziele rund um Schliersee und Spitzingsee bleiben erreichbar.

Auch die Zufahrt zu den Geschäften und Restaurants, die direkt im Baustellenbereich liegen, bleibt grundsätzlich möglich. Bike Base, Schreibwaren Grinev, die Kleine Goldschmiede und Sapori Italiano freuen sich auf Ihren Besuch. Während der Bauzeit wird der überregionale Verkehr großräumig über das Leitzachtal umgeleitet. Innerhalb von Neuhaus führt die Umleitung über kleinere Ortsstraßen. Die Busse fahren auch während der Bauarbeiten regulär, nehmen innerhalb von Neuhaus jedoch einen kleinen Umweg. Die neuesten Informationen zur Baustelle finden Sie tagesaktuell auf unserer neuen Plattform Schliersee 360. Sie wurde in erster Linie für unsere Bürger entwickelt und befindet sich derzeit noch im Aufbau. Aber auch für Sie als Urlaubsgast ist sie eine hilfreiche Begleitung während Ihres Aufenthalts. Sie müssen nichts herunterladen und sich nicht anmelden. Schliersee 360 ist keine App, sondern eine Internetseite, die Sie einfach im Browser Ihres Smartphones, Tablets oder Computers öffnen können. Wenn Sie möchten, können Sie Themen wie Baustellen und Straßensperrungen auswählen und sich über neue Meldungen informieren lassen.

Auf Schliersee 360 finden Sie außerdem Öffnungszeiten, die aktuelle Wassertemperatur, Wetterinformationen für Schliersee sowie Hilfe, wenn Sie etwas verloren oder gefunden haben.

Ich wünsche Ihnen eine schöne und erholsame Zeit bei uns in Schliersee. Vielleicht sehen wir uns in den nächsten Tagen auf dem Waldfest. Die Wetteraussichten sind sonnig.

So schön war der Auftakt gestern: https://youtube.com/shorts/eHHLbSxqUfw

Herzliche Grüße

Florian Reinthaler

Erster Bürgermeister Marktgemeinde Schliersee

P.S. Ein musikalischer Tipp für Ihren Urlaub: Am Sonntag, 23. August 2026, lädt die Schlierseer Blasmusik um 11:00 Uhr zum Kurkonzert im Schlierseer Kurpark ein.

Florian Reinthaler

Florian Reinthaler

Erster Bürgermeister von Schliersee seit 2026

Eröffnung Schlierseer Humorparcours 2026 – Mensch und Hund

Der Hund muss raus!

Du möchtest ein langes Telefonat beenden? Dann sag einfach: „Der Hund muss raus!“ Laut Kabarettist Gerhard Polt ist das eine ziemlich praktische Ausrede. Und diesmal stimmt sie sogar, denn der Hund muss raus in den Schlierseer Kurpark. Dort kannst du seit gestern den dritten Humorparcours entdecken. Dieses Mal dreht sich alles um das Thema „Mensch und Hund“.

Insgesamt 37 Cartoons stehen wieder im und rund um den Kurpark und zeigen diesmal auf humorvolle Weise die besondere Beziehung zwischen Mensch und Hund. Mal sind sich Herrchen und Vierbeiner erstaunlich ähnlich, mal gibt ganz selbstverständlich der Hund den Ton an. Dabei geht es um viele liebevolle, schräge und herrlich komische Momente aus dem gemeinsamen Alltag.

Schlierseer Humorparcours eröffnet

Eröffnet wurde der Humorparcours gestern bei herrlichem Sommerwetter am Musikpavillon. Tini Polt, eine der Vorsitzenden des Forums Humor und Komische Kunst e. V., freute sich besonders, dass so viele der ausstellenden Künstler nach Schliersee gekommen waren. „Den Humor darf man nie verlieren“, erinnerte Bürgermeister Florian Reinthaler. Bei einem kühlen Getränk, einer Brezn und dem schönen Blick über den Schliersee ging es anschließend gemeinsam mit Gerhard Polt auf einen Rundgang durch den Kurpark. Musikalisch begleitet wurden wir von der Huabaoim Musi.

Der Rundgang

Gerhard Polt nahm sich Zeit für die einzelnen Cartoons und erzählte, was ihm zur Beziehung zwischen Mensch und Hund einfiel. Er sprach über Hunde in Tracht, Vierbeiner im Schönheitssalon, das Verhältnis zwischen Hund und Katze und die Frage, wer beim Spaziergang eigentlich an wem hängt. Dabei wurde er mal bissig, mal philosophisch und immer wieder herrlich komisch.

Die Cartoons stammen unter anderem von Rudi Hurzlmeier, Cornelia Heinzel-Lichtwark, Birgit Dodenhoff, Markus Grolik, Dorthe Landschulz, Johann Mayr, Helme Heine, Til Mette, Hans Reiser und Ruth Hebler. Der Humorparcours „Mensch und Hund“ ist eine Veranstaltung des Forums Humor und Komische Kunst e. V. und der Marktgemeinde Schliersee. Er gehört zum Programm des Schlierseer Kulturherbstes und ist bis zum 3. November kostenlos im Schlierseer Kurpark zu sehen. Ab November werden die wetterfesten Tafeln verkauft. Wenn du dir deinen Lieblingscartoon sichern möchtest, kannst du dich bei Marion Riedl in der Gäste-Information Schliersee melden.

Eine Lösung hätte Gerhard Polt noch …

Was hat ein Nichtschwimmer am Badesee verloren? Und wie ließen sich die Gefahren am See und die Parkplatznot der Gemeinde gleichzeitig lösen? Für Gerhard Polt ist die Sache klar. Man schüttet den See zu und macht daraus einen Parkplatz. Schließlich sei dort noch nie ein Nichtschwimmer ertrunken.

Mehr dazu siehst du im Reel:

Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

Matcha, Poke Bowls und mehr in Schliersee

Hast du Matcha & More in der Schlierseer Bahnhofstraße schon entdeckt? Ich habe Itschy und seine Freundin Katharina dort besucht und bei dieser Gelegenheit meinen ersten Matcha-Latte probiert.

Seit Juli bieten die beiden eine bunte Auswahl an Getränken, kleinen Mahlzeiten und süßen Desserts an. Wie der Name bereits verrät, dreht sich bei Matcha & More vieles um das leuchtend grüne Matcha-Pulver. Du kannst zwischen verschiedenen Matcha-Varianten wählen und deinen persönlichen Favoriten entdecken.

 

Es gibt nicht nur Matcha

Doch auch wenn Matcha nicht dein Lieblingsgetränk ist, lohnt sich ein Besuch. Auf der Karte findest du frische Poke Bowls, belegte Semmeln, selbst gemachte Smoothies und Bubble Tea. Der Bubble Tea wird besonders von Kindern sehr gerne getrunken.

 

Verführerische Desserts

Wenn du Lust auf etwas Süßes hast, kannst du zwischen verschiedenen Desserts, Mochi und Kuchen wählen. So kannst du bei Matcha & More eine kleine Mittagspause machen oder am Nachmittag auf ein Getränk und einen süßen Snack vorbeischauen.
Itschy und Katharina freuen sich über den persönlichen Austausch mit dir. Und sie sind superfreundlich! Auch deine Wünsche und Ideen sind willkommen. „Wenn euch noch etwas auf der Karte fehlt, dann sprecht uns einfach an“, sagt Itschy. Das Angebot soll sich weiterentwickeln und dabei auch die Wünsche dir berücksichtigen.
„Wir hoffen, dass wir lange hier in Schliersee bleiben, und freuen uns, wenn ihr uns oft besuchen kommt“, betont Itschy.

 

Du findest Matcha and More in der Bahnhofstraße 4, seitlich am Gasthof Wendelstein. Im selben Gebäude hat fast zeitgleich das vietnamesische Restaurant „Vị Vietnamese Cuisine“ eröffnet. Darüber berichten wir schon bald ausführlicher im Schliersee Magazin.

Aktuell ist Matcha & More täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Die aktuellen Öffnungszeiten und einen eventuellen Ruhetag findest du auf Instagram bei @matchaandmore.schliersee.
Matcha & more
Bahnhofstraße 4
83727 Schliersee

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

Schlierseer Waldfest 2026 wieder mit offenem Festbiergarten

Ich treffe Kurbi am Waldfestplatz an der Seestraße in Schliersee. Es wird gehämmert, gesägt und der Strom verlegt. Der Skiclub Schliersee steckt mitten im Aufbau für das 57. Waldfest. Was mir sofort auffällt, ist die neue Grillhütte. Sie ist selbst gezimmert, deutlich größer als bisher und schaut richtig gut aus. Kurbi nennt sie schmunzelnd den „neuen Grillpalast“. Nach den vielen positiven Rückmeldungen zum offenen Festbiergarten im vergangenen Jahr soll sich am Konzept für das Waldfest nicht viel ändern. „Wir wollen wieder genauso ein schönes Fest wie letztes Jahr machen“, sagt er.

Reinerlös für die Jugendarbeit: Der gesamte Reinerlös des Waldfests fließt in die Jugendarbeit des Skiclubs Schliersee. Dass aus jungen Talenten erfolgreiche Spitzensportler werden können, hat der Verein längst eindrucksvoll bewiesen. Doppel-Olympiasieger und Weltmeister Markus Wasmeier, Olympia-Silbermedaillengewinner Peter Schlickenrieder, die Olympiateilnehmer Elisabeth Schicho und Cheyenne Loch sowie Vanessa Hinz, dreifache Biathlon-Weltmeisterin in Staffelwettbewerben und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin mit der deutschen Staffel, haben ihre sportlichen Wurzeln beim Skiclub Schliersee. Das ist beeindruckend. Wenn wir auf dem Waldfest gemeinsam feiern, unterstützen wir also gleichzeitig den sportlichen Nachwuchs und vielleicht sogar die Spitzensportler von morgen.

Abwechslungsreiches Programm

Los geht es am Donnerstag, 13. August 2026, mit dem traditionellen Einzug vom Bahnhof. Die Schlierseer Blasmusik begleitet den Festzug zum Waldfestplatz und spielt dort anschließend auf. Am Freitag ist erstmals die Tegernseer Tanzlmusi dabei. Der Samstag beginnt mit einem Frühschoppen und der Huabaoim Musi. Am Abend übernimmt die Gasteiger Blasmusik.

Auch die Schlierseer Plattlerjugend und die Goaßlschnalzer sind wieder dabei. Wer später noch weiterfeiern möchte, kann in die Bar wechseln. Am Donnerstag legt DJ Oli Vogel auf, am Freitag DJ Tim Fiedler und am Samstag DJ Lurchi.

Preise bleiben gleich

Eine besonders gute Nachricht hat Kurbi für Familien. Trotz gestiegener Kosten bleiben alle Preise konstant. Die Maß Bier kostet weiterhin 10,40 Euro, ein Hendl 10,60 Euro. „Während die ganze Welt teurer wird, können wir beim Skiclub Schliersee die Preise halten“, freut er sich.

Neu ist außerdem die Zehnerkarte für das Weißbierkarussell. Die Idee dazu stammt vom Pfannilift. Wer schon seine Pfanniliftkarte herausgekramt hat, den muss ich leider enttäuschen: Am Weißbierkarussell gilt sie natürlich nicht.

Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Doch Kurbi ist zuversichtlich. Die Aussichten für drei schöne Waldfesttage stehen gut.

Judith Weber

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Übernachten im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Im Markus Wasmeier Freilichtmuseum kannst du ab sofort übernachten. Ich durfte das neue Angebot zwei Nächte lang testen. Die alte Winterstube von 1866 stand ursprünglich im Mangfallgebirge in der Nähe von Bad Wiessee. Früher lebten dort Holzer. Das Leben war einfach, eng und vom Alltag im Wald geprägt. 2020 wurde die Winterstube im Markus Wasmeier Freilichtmuseum wieder aufgebaut und kann ab sofort gebucht werden. Wenn du hier schläfst, übernachtest du nicht einfach irgendwo, sondern mitten in einem Stück Geschichte.

 

Für bis zu 15 Personen

Die Winterstube bietet Platz für bis zu 15 Personen. Sie ist ursprünglich, mit großem Schürofen zum Einheizen und Bettenlager. Ganz auf Komfort musst du aber nicht verzichten. Es gibt eine kleine Küche mit Kühlschrank, Kaffeemaschine und Induktionsplatten sowie einen kleinen Sanitärbereich mit Dusche. Auch sonst ist das „Ferienhaus“ gut ausgestattet: Töpfe, Geschirr, Gläser, Bettwäsche und alles, was du für eine unkomplizierte Auszeit brauchst, sind da. Die Winterstube eignet sich besonders für Gruppen, Familien oder Hochzeitsgäste. Du kannst sie aber auch zu zweit mieten.

 

Ein Museum ganz für uns allein

Fast war es schade, dass das Wetter bei uns so schön war. Denn die historische Winterstube mit ihrem großen Ofen ist etwas ganz Besonderes. Ich kann mir gut vorstellen, wie gemütlich es hier wird, wenn draußen Schnee liegt und drinnen das Feuer knistert. Wir haben die beiden lauen Maiabende genutzt, um draußen ein Feuer zu machen und zu grillen. Nach dem Essen bietet sich ein Spaziergang durch das altbayrische Dorf an. Wenn es still wird im Museum, erlebst du den Ort noch einmal ganz anders. In der ersten Nacht waren wir tatsächlich ganz allein auf dem Gelände. Das war gigantisch. Nur die alten Höfe, die Tiere, die herrliche Landschaft und diese besondere Ruhe. Am zweiten Abend fand auf dem Gelände eine Hochzeit statt. Auch das hat überhaupt nicht gestört. Zwischen der Winterstube und dem Gasthof zum Wofen liegt ein Hügel, der die Geräusche abschirmt. Wir haben an der Winterstube weder von der Feier noch vom Ende der Veranstaltung etwas mitbekommen.

Frisches Brot bekommst du in der Museumsbäckerei. Wir waren außerdem zweimal im Biergarten. Es ist einfach schön, dort zu sitzen und das Treiben im Dorf zu beobachten.

Mein Fazit nach zwei Nächten: Das neue Ferienhaus im Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist keine normale Unterkunft. Du tauchst in eine andere Zeit ein.

Hier geht’s zur Reservierung: Ferienhaus „Winterstube“ • Markus Wasmeier Freilichtmuseum

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

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40 Jahre Alt-Schlierseer Kirchtag

Was für ein herrlicher Anblick: festlich geschmückte Plätten, historische Trachten und ein blau-weißer Himmel. Der Alt-Schlierseer Kirchtag feierte gestern sein 40-jähriges Bestehen. Los ging es um 9:00 Uhr in Fischhausen. Erstmals hatten die Alt-Schlierseer für vier Plätten Patenschaften vergeben. Mit den Einnahmen werden die Instandhaltung der Boote und das neue Bootslager unterstützt.

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Weitere Informationen

 

Überfahrt mit den geschmückten Plätten

Anschließend machten sich die geschmückten Plätten und Boote langsam auf den Weg über den Schliersee. Begleitet von den Bläsern vom Gießenbachklang erreichten sie kurz nach 10:00 Uhr Schliersee. Überall standen Zuschauer und Fotografen am Ufer. Im Kurpark legten die Boote an einem Holzsteg außerhalb der Fischlaichzone an. Dort wurden die Gäste von Theo Tschirner, dem Vorstand der Alt-Schlierseer Trachtengruppe, und Bürgermeister Florian Reinthaler empfangen. Unter den Ehrengästen waren auch Landrat Jens Zangenfeind und seine Frau Alexia Zangenfeind.

Empfang im Kurpark

Im Schlierseer Kurpark spielte die Niklasreuther Blasmusik. Bei Getränken, Wiener Würstl und Weißwürsten blieb noch Zeit für einen Ratsch, bevor um 11:00 Uhr der Patroziniums-Festgottesdienst begann. Dieser fand heuer am Musikpavillon statt, da die Kirche St. Sixtus wegen einer Beschädigung an der Decke derzeit nicht betreten werden kann.

Großer Fetszug

Nach dem Gottesdienst zog der Festzug durch Schliersee zum Bauerntheater. Einige historische Trachtengruppen waren zum Jubiläum nach Schliersee gekommen, darunter der Verein „Die schöne Münchnerin“, die Tutzinger Gilde und der Bergmannsverein Hausham. Im Schlierseer Bauerntheater wurde anschließend gemeinsam zu Mittag gegessen. Der Katholische Frauenbund Schliersee hatte nach dem Essen wie immer ein großes Kuchenbuffet aufgebaut.

Am Nachmittag spielte die Kirnstoana Tanzlmusik auf dem Tanzboden vor dem Bauerntheater zum Tanz auf. Natürlich durfte auch das historische Fischschiaß’n nicht fehlen. Bei dem herrlichen Wetter gestern konnten alle gemütlich den Tag auf dem Terofalplatz ausklingen lassen.

Herzlichen Glückwunsch zu 40 Jahren Alt-Schlierseer Kirchtag!

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.