Marktplatz – gute Geschäfte 2021 | Virtuell aus dem Schlierseer Heimatmuseum

Am 17. März 2021 um 18:30 Uhr auf YouTube: Marktplatz Gute Geschäfte ‒ YouTube

Bereits zweimal fand die Veranstaltung „Marktplatz – gute Geschäfte“ in Holzkirchen statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Marktplatz dieses Jahr live über YouTube aus dem Schlierseer Heimatmuseum gestreamt. Unser Landrat Olaf von Löwis wird zusammen mit Jan Wiecken, Sportmoderator des Bayerischen Rundfunks und Olympia-Kommentator, durch den Abend führen.

 

 

„Ziel ist es, gemeinnützige Organisationen und Unternehmer im Landkreis Miesbach zusammenzubringen“, erklärt Alexander Schmid, Geschäftsführer der Standortmarketinggesellschaft Miesbach (SMG). Es sind in den letzten Jahren aus dem Marktplatz viele nachhaltige Projekte entstanden. Es werden Kompetenzen oder Sachleistungen getauscht, Netzwerke für die Zukunft gebildet und gemeinsam Projekte in der Region gestaltet. Die wichtigste Regel: Es darf kein Geld fließen.

Während des Live-Events stellen die Organisationen in einminütigen Videos ihre Ideen vor, und jeder kann ‒ auch „last minute“ ‒ noch einsteigen, unterstützen und tauschen.

 

 

Schliersee hat verschiedene Projekte am Start

 

Bergwacht Schliersee | Lawinenschutz pflanzen

Die Bergwacht Schliersee möchte Bäume als Lawinenschutz pflanzen und sucht Hilfe beim Einpflanzen, beispielsweise als Team-Event für Unternehmen

 

Schliersee liest e. V. | Ein Nachmittag auf Deutsch

Ein Nachmittag auf Deutsch – Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund sollen dabei unterstützt werden, ihren Eltern die deutsche Sprache näherzubringen. An einem Nachmittag in der Woche soll Deutsch gesprochen und gelesen werden.

 

alpIN & OUTdoor | Ramada-Event auf dem Schliersee

Markus Stehböck möchte bei einer Tour mit dem SUP die Ufer des Schliersees von Müll befreien.

  • Das ist nur ein kleiner Auszug zahlreicher Projekte aus dem gesamten Landkreis Miesbach.

 

Wer kann mitmachen?

Die Teilnehmer sind bunt gemischt. Namhafte Unternehmen sowie kleine Herzblut-Unternehmen aus der Region sind ebenso vertreten wie gemeinnützige Einrichtungen und Gemeinden aus dem Landkreis Miesbach. Alle, die sich gemeinsam mit uns stark für die Region machen möchte, sind herzlich willkommen, dabei zu sein.

Der Anmeldeschluss ist offiziell schon vorbei, aber wer spontan mitmachen möchte, kann sich gerne auch während der Veranstaltung noch melden.

 

Ansprechpartner Jasna Okanovic

E-Mail: Jasna.Okanovic@smg-mb.de

Tel.: 08025/993 72 13

Flyer: Flyer2.indd (smg-mb.de)

 

Regionalität ‒ SMG Standortmarketing Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH (smg-mb.de)

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Neuigkeiten von der Pizzeria und Gelateria Al Lago

Die Pizzeria und Gelateria Al Lago ist eine Institution in Schliersee. Bereits seit dem Jahr 2013 begrüßen Sabrina und Luigi hier ihre Gäste und verwöhnen sie mit heißen und eiskalten italienischen Köstlichkeiten. Im Jahr 2019 kam dann noch das Sapori Italiani in Neuhaus dazu.

Während der Lockdown den Gastronomen allgemein schwer zu schaffen macht, haben Luigi und sein Team entschieden: „Jetzt erst recht!“ Sie haben die Ärmel hochgekrempelt und die Zeit der Schließung genutzt, um etwas Tolles entstehen zu lassen – und ich durfte es mir als eine der Ersten ansehen.

 

 

Betritt man das Lokal, scheint zunächst alles wie immer. Direkt am Eingang empfängt mich nach wie vor die riesige Kühltheke mit einer schier unglaublichen Auswahl an leckeren Eissorten und anderen gekühlten Köstlichkeiten. Der Gastraum selbst wurde dagegen komplett renoviert. Die ehemals roten Lederbezüge der Sitzbänke sind jetzt in einem dezenten dunklen Grauton gehalten. Dieser Farbton wird auch an den Wänden wieder aufgenommen und lässt das Lokal moderner und offener wirken. Dank der großen hölzernen Tische bleibt die Atmosphäre aber einladend und gemütlich – kurzum, ein Ort zum Verweilen und zum geselligen Beisammensitzen auch in größerer Runde. Die neuen stylischen Lampen bilden kleine, von der Decke hängende Farbkleckse in Orange und Rot. Der Clou daran: Die gläsernen Zylinder sind mit kleinen Fläschchen bestückt, deren roter beziehungsweise orangefarbener Inhalt ein warmes Licht verströmt.

 

 

Auch auf der Speisekarte wurde ein wenig „renoviert“: Als nur noch Speisen zum Mitnehmen angeboten werden durften, wurden Burger ins Angebot aufgenommen und zum großen Renner bei den Kunden. „Wir haben die Hamburger ein bisschen modifiziert“, sagt Luigi, „es gibt sie zum Beispiel all’italiana mit Gorgonzola oder alla francese mit Brie, dann noch den brasiliano mit Mais und auch eine XXL-Version.“ Neu ist auch die sogenannte Pinsa, die der klassischen Pizza sehr ähnlich sieht, aber sich letztendlich doch deutlich von dieser unterscheidet: „Sie wird mit drei Sorten Mehl gemacht, aus Weizen-, Soja- und Reismehl. Der Teig muss dann 72 Stunden ruhen und ist dadurch bekömmlicher als der klassische Pizzateig“, erklärt Luigi fachmännisch. Anders als bei der Pizza wird der Teig nur flach gedrückt, daher auch der Name Pinsa, der sich vom lateinischen Wort pinsere ableitet und so viel wie „zerdrücken, zerquetschen“ bedeutet. Nach dem Backen wird die Pinsa nach Belieben belegt.

 

 

All diese Köstlichkeiten können auch weiterhin im Al Lago bestellt und abgeholt werden. Ganz besonders freuen sich Sabrina, Luigi und das gesamte Team aber darauf, die Türen hoffentlich schon bald wieder richtig für ihre Gäste öffnen zu dürfen!

Auf der linken Seite des Eingangs, im ehemaligen Stüberl, hat die größte Veränderung stattgefunden. Hier hat sich Luigi einen Traum erfüllt, einen kleinen, aber feinen Mini-Supermarkt mit ausschließlich italienischen Produkten. „Ich hatte das schon länger im Kopf, wir wollten den Raum auf eine andere Art nutzen“, erzählt er mir, während ich neugierig von einem Regal zum anderen gehe und mir ansehe, was es hier alles zu kaufen gibt. Der Lockdown hat ihm nun die nötige Zeit verschafft, seine Pläne in die Tat umzusetzen.

In der Mitte des Raums befindet sich ein großer Tresen, auf dem eine knallrote Aufschnittmaschine als Dekoration thront. Auf der linken Seite sind zwei große Regale voll mit Getränken verschiedenster Art, angefangen von Wein und Spirituosen über Softdrinks bis hin zu italienischem Bier. Auf der anderen Seite des Raums entdecke ich Soßen, allerlei Konserven, Süßwaren wie biscotti (Kekse) oder cornetti (Croissants) und vor allem Nudeln: Pasta aus Apulien, der Heimat von Sabrina und Luigi, Vollkornpasta und auch Biopasta. „Wir haben ein gemeinsames Projekt mit der Manufaktur Pasta fino, die hier in Bayern produziert und uns mit verschiedenen Bioprodukten beliefert“, erzählt Luigi und lächelt zufrieden. „Mit der Zeit werden wir sehen, was die Kunden wünschen, und dann werden wir das Sortiment entsprechend erweitern, aber auch schon jetzt kommen fast täglich neue Produkte dazu“, ergänzt er sichtlich stolz.

 

 

Eine feine Auswahl hat Luigi bereits zusammengestellt. Egal, ob man etwas für den italienischen Abend daheim, was zum Knabbern vor dem Fernseher oder ein exklusives Geschenk für einen Italienliebhaber sucht: Bei Luigi wird man sicher fündig! Schon jetzt kann man während der Öffnungszeiten der Pizzeria im italienischen Markt einkaufen. Also kommt vorbei und sucht euch eure italienischen Lieblingsprodukte aus!

 

Ristorante Gelateria Al Lago

Seestraße 8

83727 Schliersee

Tel.: 08026 9289110

E-Mail: info@allago-schliersee.de

Öffnungszeiten:

Mo. bis So.                11:00–22:00 Uhr

 

 

 

Kathrin Zott Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

Pfand statt Müll | Ratskeller-Schmankerl in der Rebowl

Du sehnst dich auch nach leckeren Schmankerln aus den Schlierseer Restaurants? Zumindest für alle, die sich hier in der Gegend befinden, ist das kein Problem. Die meisten Restaurants bieten einen Abholservice an. Wer das einmal gemacht hat, weiß, dass dadurch echt viel Müll entsteht. Ein guter Anfang sind da kompostierbare Verpackungen. Aber was macht man mit denen, wenn man unterwegs ist? Die Schlierseer Mülleimer können eine solche Verpackungsflut nicht bewältigen. Die Bitte lautet also: Nimm deinen Müll, wenn möglich, bitte wieder mit!

 

Lösung: Müllvermeidung

Der Schlierseer Ratskeller hat jetzt die Lösung für dieses Müllproblem: die „Rebowl“ ‒ das Pfandsystem für Take-away-Mehrwegschalen. Der Ratskeller in Schliersee „serviert“ dir fast alle Gerichte auch in der Pfandschale (Pfand: 5 Euro). Die Mehrwegschale ist mikrowellentauglich, spülmaschinenfest und nachhaltig produziert. Die Rebowl ist dicht verschließbar und du kannst sie auch nach dem Essen ohne Probleme im Rucksack oder im Auto auslaufsicher transportieren. Zurückgeben kannst du die Schale deutschlandweit bei allen teilnehmenden Gastronomen ‒ in München genauso wie in Rosenheim. Im besten Fall kommst du wieder nach Schliersee und probierst ein weiteres Gericht im Ratskeller.

 

 

FISCH(für dahoam!)-WOCHEN im Ratskeller

Du magst gerne Fisch? Dann bist du im Ratskeller genau richtig. Es sind gerade Fisch-Wochen. Probiere doch mal die Ratskeller Fischsuppe mit Gemüse, Kartoffeln und Grün, das Lachsfilet vom Grill auf Kartoffel-Fenchel-Gratin oder das pikante Fisch-Curry mit Lachs, Barsch und Butt auf Bandnudeln. Wenn dich das nicht ins Schwärmen bringt, weil du kein großer Fisch-Fan bist, dann kannst du auch die gewohnt moderne bayerische Küche im Ratskeller genießen. Die Ratskeller-Klassiker wie Bauernente, hausgemachte Wildpflanzerl oder Bergschnitzel findest du genauso auf der Speisekarte wie etwa vegetarische Schmankerl, beispielsweise gebackenen Ziegenkäse mit Salat. Lass dich verwöhnen!

… und den Kaffee oder Cappuccino bekommst du im Ratskeller selbstverständlich auch im Recup zum Mitnehmen (Pfand: 1 Euro)!

 

 

Bestellen kannst du bequem im Internet https://www.ratskeller-schliersee.de/online-bestellung/ oder telefonisch.

Abholzeiten

Mo. bis So. 11:30‒14:00 Uhr und 17:00‒20:00 Uhr

Die Vorlaufzeit für Bestellungen beträgt etwa 15 Minuten.

 

 

RATSKELLER SCHLIERSEE

www.ratskeller-schliersee.de/

Gastgeber: Petra Schobel & Matthias Gercken

Rathausstraße 1a

83727 Schliersee

 

Tel.: 08026/92 05 800

E-Mail: office@ratskeller-schliersee.de

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Laufrunde bei Sonnenaufgang um den See

Eindrucksvolle Stimmung morgens am Schliersee

 

 

Die Stimmung kurz nach Sonnenaufgang ist wahrlich wunderschön, wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Bäume blitzen und man langsam die Wärme auf der Haut spürt. Alles ist noch ganz verschlafen und friedlich. Eine tolle Zeit, seine Sportschuhe zu schnüren und eine Runde um den See zu laufen.

Ich habe das heute gemacht und nehme dich mit auf eine Runde um den See gegen den Uhrzeigersinn.

Meine Empfehlung: Nach dem Lauf bei der Bäckerei Zanger vorbei und ein paar Frühstücksbrezn mitnehmen.

 

 

Viel Spaß beim Genießen!

 

 

 

Susanne Viehweger Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Community Managerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Schlierseer Frühstück (fast) bis ans Bett

Die SLYRS Caffee & Lunchery in Neuhaus ist bekannt für das perfekte Frühstück auf der Sonnenterrasse mit traumhaftem Bergblick. Momentan ist der Genuss auf der Café-Terrasse leider nicht möglich. Doch auch im Lockdown ist die SLYRS Caffee & Lunchery für dich da. Wenn du magst, liefern sie dir das Frühstück am Wochenende sogar fast bis ans Bett ‒ aktuell im Raum Schliersee, Hausham und Fischbachau. Natürlich kannst du dir dein Frühstück auch abholen.

 

 

Reden ist SILBER ‒ Frühstücken ist GOLD

Schau einfach auf das Angebot unter https://slyrs.com/caffeeundlunchery/to-go/ und suche dir dein Lieblingsfrühstück aus. Zusätzlich zu den verschiedenen Frühstücksboxen kannst du auch aus einem Angebot aus Bageln, Vingschgerln und anderen Snacks wählen. In der SLYRS Caffee & Lunchery warten selbst gebackene Kuchen zum Mitnehmen in der Vitrine auf dich.

Mein Tipp: Besonders gut hat mir der frisch gepresste Granatapfelsaft geschmeckt. Wenn du dir dein Frühstück selbst abholst, kannst du auch eine Runde durch den Laden der SLYRS Whiskey Destillerie drehen. Der hat täglich geöffnet. Du kannst selbstverständlich auch Produkte aus dem ganzen SLYRS-Sortiment zu deiner Bestellung hinzufügen und dir liefern lassen.

 

Regionale Produkte – nachhaltig verpackt

Um dir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, sind die Frühstücksboxen und „To-go“-Kaffeebecher mit ausgewählten Sprüchen beklebt. Zusätzlich erhältst du zu jeder Lieferung eine liebevoll handgeschriebene Karte. Denn das „SLYRS Caffee & Lunchery“-Team vermisst dich! Nachhaltigkeit ist wichtig. Durch die Frühstücksboxen entsteht mehr Müll. Deshalb war es dem Team der SLYRS Caffee & Lunchery ein Anliegen, eine Alternative zu Plastik zu finden. Fast alle Teile der Frühstücksboxen sind kompostierbar. Regionalität wird bei SLYRS immer großgeschrieben. Denn: „Regional schmeckt am besten!“ Das Sortiment enthält Produkte aus der benachbarten Genussschmelzerei Essendorfer, Brot und Semmeln vom Bäcker vor Ort, regionale Käsesorten und natürlich Leckereien aus dem umfangreichen SLYRS-Programm. Kennst du die Fruchtaufstriche mit Whiskey, den SLYRS-Whiskyspeck oder die BBQ-RYE-Whisky-Sauce?

 

 

Der Osterhase kommt auch zu SLYRS nach Neuhaus: An Ostern kannst du dich auf besondere Frühstücksboxen freuen. Lass dich überraschen!

 

Abholung: Donnerstag & Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr und Samstag & Sonntag von 9:00 bis 17:00 Uhr

 

Lieferung: Samstag & Sonntag von 9:00 bis 12:00 Uhr

 

 

SLYRS Caffee & Lunchery

Bayrischzeller Straße 13

83727 Neuhaus/Schliersee

Tel.: 08026/922 89 20

 

Anreise mit dem Auto

Anfahrt Schliersee am See vorbei zum Ortsteil Neuhaus über die Bahnlinie, am Ende des Ortsteils Neuhaus links.

 

Anreise mit der BRB

Am Bahnhof Fischhausen/Neuhaus aussteigen und der Bayrischzeller Straße etwa 1 km bergab folgen.

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schliersee-Ranger – eine bedeutende Tätigkeit im Spannungsfeld Umwelt – Tourismus – Sport – Naturschutz

Mit dem Auftrag „sensibilisieren und positiv lenken“ sollen Ranger auf die vielen Tagesausflügler und Sportler in den Bergen zugehen. Das Ziel ist es, durch freundliche Appelle mehr Schutz für die Natur zu erreichen.

Als ich erfahren habe, dass wir in Schliersee jetzt Ranger haben, war ich ganz Ohr. Das klingt spannend, habe ich mir gedacht. Bisher kannte ich Ranger nur aus Nationalparks in anderen Ländern oder aus dem Fernsehen. Ich habe Kontakt mit der ATS aufgenommen, die sich um das Projekt „Ranger“ kümmern, habe einige Hintergrundinformationen bekommen und durfte den Ranger Alexander Römer, auch Bergführer und Inhaber der „Alpinwerkstatt“, bei einem seiner Einsätze begleiten.

 

 

Bereits im Sommer 2019 im Rahmen der Modellregion Naturtourismus wurden erstmals Ranger bei uns eingesetzt, inzwischen sind es mehr.

An die 20 geschulte freiberufliche Ranger sind bereits regelmäßig im Landkreis unterwegs und 20 weitere sporadisch, um vor allem Skitourengeher, aber auch Wanderer in diesem Winter erstmals auf Schongebiete und sichere Routen aufmerksam zu machen. Unter ihnen sind Bergführer, Bergwachtler, Skilehrer, einige Gäste- und Heimatführer sowie ein paar Biologen.

Ihr Einsatzgebiet sind die hoch frequentierten Gebiete wie rund um die Rotwand und am Spitzingsee, am Hirschberg, rund um den Wendelstein und am Sudelfeld.

Die Hauptaufgabe der Ranger ist die Besucherlenkung und Sensibilisierung in Bezug auf ‒ vor allem im Winter notwendige ‒ Wald-Wild-Schongebieten. Sie informieren die Bergsportler und beraten Gäste sowie Einheimische über empfohlene Routen.

Eine Aufgabe, die bisher sonst nur Florian Bossert, Gebietsbetreuer Mangfallgebirge am Landratsamt Miesbach, als Alleinkämpfer bewältigt hat. Jetzt wird er tatkräftig von den Rangern unterstützt und das große Gebiet mit 32 000 ha kann gut betreut werden.

„Ich bin begeistert, dass ich in diesem Winter wie bereits im vorangegangenen Sommer von der ATS unterstützt werde. Diese personelle Unterstützung eröffnet völlig neue Möglichkeiten bei der Besucherlenkung und wir können viele der Neueinsteiger im freien Gelände, aber auch alte Hasen für den respektvollen Umgang mit der Natur sensibilisieren. Hier geht es ganz besonders darum, die naturverträglichen Routen einzuhalten und die Ruhezonen nicht zu betreten, um Wildtiere wie Birk- und Auerhuhn in dieser herausfordernden Jahreszeit nicht zu stören“, so Bossert.

 

Ab dem Frühjahr kommen zwei hauptberufliche Ranger hinzu. Die Stellen hat der Landkreis geschaffen. Sie sollen, ganz anders als die freiberuflichen Ranger, die ausschließlich beratend und aufklärend tätig sind, auch Strafen verhängen dürfen für respektlosen Umgang mit der Natur und die Betretung von Schutzgebieten.

 

Man unterscheidet Schutzgebiete (rechtsverbindlich) und Wald-Wild-Schongebiete (freiwillig).

Für Europa etwa gibt es „Natura 2000“, ein zusammenhängendes Netz von Schutzgebieten innerhalb der Europäischen Union. In Deutschland sind die rechtsverbindlichen Schutzgebietskategorien in erster Linie im Bundesnaturschutzgesetz definiert. Sie sind in der Regel ganzjährig gültig und zu unterscheiden von den Schongebieten. Wo genau sich bei uns Schutzgebiete befinden, ist hier einzusehen: www.vianovis.net/lkr-miesbach/

Neben den Schutzgebieten gibt es die Schongebiete, besonders sensible Lebensräume von Tieren. Hier haben die Bedürfnisse von Tieren und Umwelt Vorrang. Vor allem gefährdete Arten wie beispielsweise das Birkhuhn oder das Auerhuhn sind in den Wintermonaten auf Ruhe angewiesen, aber auch Gämse profitieren von diesen Rückzugsorten. Schongebiete sind saisonal ‒ sie zu umgehen, ist eine Empfehlung und basiert auf Freiwilligkeit mit starkem Appell an die Vernunft der Leute.

Eine Auflistung der Schongebiete bei uns ist hier zu finden: Im Mangfallgebirge ‒ Tourengebiete ‒ Natürlich auf Tour ‒ Deutscher Alpenverein (DAV)

Der Deutsche Alpenverein unterstützt mit seiner Kampagne „Natürlich auf Tour“ den Naturschutz. „Wer im winterlichen Gebirge unterwegs ist, sollte Rücksicht auf die Natur nehmen. Denn für die Tiere, die im Bergwald und an der Waldgrenze leben, sind die Wintermonate eine besonders herausfordernde Zeit.“ Im Rahmen der Kampagne hat der DAV sein Kartenmaterial überarbeitet, zahlreiche online Tourenbeschreibungen hinterlegt sowie Tafeln und Schilder installiert, die vor Ort informieren.

Weitere Informationen dazu gibt es hier: Natürlich auf Tour ‒ Naturverträglicher Bergsport ‒ Deutscher Alpenverein (DAV)

Alexander Römer sagt: „Das Wichtigste vor Beginn einer Tour ist eine gute Vorbereitung. Alpenvereinskarten sind die beste Planungsgrundlage für eine erfolgreiche, sichere und naturverträgliche Bergtour.“ Aber auch online gibt es viele Möglichkeiten, sich vorab zu informieren.

www.alpenvereinaktiv.de oder www.outdooractive.de bieten online Karten, in denen die Wild-Wald-Schongebiete eingezeichnet sind.

Und wenn man doch mal unvorbereitet startet, was nicht zu empfehlen ist, kann man sich an vielen Stellen bereits an Schildern orientieren. Es gibt Aufklärungstafeln an den Parkplätzen, Stopp-Schilder entlang der Schongebiete und Lenkungsschilder zur Routenführung. Auf diese Schilder sollte man sich allerdings nicht verlassen, denn sie sind nicht überall … zum Glück!!

 

Ich kann euch sagen, ich bin froh, dass wir diese Experten jetzt bei uns am Berg im Einsatz haben, um unsere Natur zu bewahren, wegen der wir doch alle in die Berge gehen.

 

Hier noch derHinweis auf eine Online Veranstaltung am 8.4.2021 des DAV:

DAV-Live-Fragestunde: Natürlich auf Tour | Facebook

 

Und zum Abschluss noch mein Wunsch: Genießt unsere Natur, genießt vor allem unsere Berge, aber passt auch auf sie auf, sonst haben wir sie irgendwann nicht mehr.

 

 

 

Susanne Viehweger Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Community Managerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Albert Link Hütte Spitzingsee

Krisen machen bekanntlich erfinderisch. Anstatt wegen der Corona-Pandemie die Flinte ins Korn zu werfen und seine Mitarbeiter evtl. sogar auszustellen, ließ sich Uwe Gruber was ganz Besonderes einfallen. Hier passt auch wieder mal das Sprichwort „Handwerk hat goldenen Boden“. Uwe Gruber ist Bäcker und Konditormeister,  Hüttenwirt der Albert-Link-Hütte und leidenschaftlicher Jäger.

Wir vom Schliersee Magazin wollten wissen, wie es denn den Bergwirten geht, die ihre Lokale ja schließen mussten. So hatte ich die ehrenvolle Aufgabe, Gruber Uwe von der Albert-Link-Hütte zu besuchen und nachzufragen.

 

 

Was mal klein anfing, entwickelte sich zu einem zweiten Standbein. Vor knapp 20 Jahren lernte ich Uwe Gruber im Rahmen des 18-tägigen Qualifizierungslehrgangs für Direktvermarkter und Gastronomen des Landwirtschaftsamts Miesbach kennen. Daraus entstand ein sehr schönes Netzwerk: „Regionale Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus“. Wir waren die Pioniere in diesem Bereich, und der Anfang war wirklich nicht immer leicht. Heute boomt dieser Trend, und auch die momentane Situation bestätigt, dass sich unsere damaligen Ideen gut entwickeln konnten.

Das Brot der Albert-Link-Hütte ist ja bereits seit über 20 Jahren bekannt und beliebt bei seinen Gästen und Freunden sowie den Einheimischen. Besonders die Bergliebhaber deckten sich gerne nach der Einkehr mit den Schmankerln der Albert-Link-Hütte für zu Hause ein.

Uwe dachte sich: Wenn sie schon nicht mehr kommen dürfen, so komm ich halt mit meinen Spezialitäten zu ihnen ins Tal und in die Stadt. Was mit einem Verkaufsbus anfing, entwickelte sich schnell weiter und es mussten noch ein paar mehr Verkaufswagen organisiert werden. Es wird sehr, sehr gut angenommen. Somit können einige Mitarbeiter weiterarbeiten und mussten nicht alle in Kurzarbeit gehen.

Mein Besuch des Verkaufswagens am Ortsausgang Hausham in Richtung Schliersee zeigte mir die Freude von Alex, der eigentlich Kellner auf der Albert-Link-Hütte ist. Er strahlt und ist ein richtiges Verkaufstalent. Immer von Dienstag bis Samstag, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr kann sich jeder die beliebten Schmankerln holen, solange der Vorrat reicht. Das sehr gute Mischbrot, Sechskornbrot, der geräucherte Speck, die Spinatknödel, Kaspressknödel, Dauergebäck, Kuchen und vieles mehr ‒ es ist sicher für jeden was dabei. Gleichzeitig wird die Albert-Link-Hütte unterstützt und kommt dementsprechend mit einem „blauen Auge“ gut durch die Corona-Pandemie.

Uwe Gruber möchte auch die Gelegenheit des Schliersee Magazins nutzen und danke sagen bei allen Gästen und Freunden der Albert-Link-Hütte für die wertvolle Unterstützung und den fleißigen Einkauf. Das ganze Team freut sich auf ein Wiedersehen auf der Albert-Link-Hütte am Spitzingsee.

 

 

Verkaufsstellen:

  • Ortsausgang Hausham von Richtung Schliersee
  • In Aurach ‒ von Schliersee in Richtung Fischbachau

Beide Verkaufsstellen von Dienstag bis Samstag jeweils von 10:00‒18:00 Uhr

 

  • Spitzingsee an der Schranke zur Albert-Link-Hütte ‒ nur bei schönem Wetter
  • Wochenmarkt in Gmund und Bad Feilnbach
  • München im Sport Schuster (wieder nach dem Corona-Lockdown)

 

Dringend wird ein/e Bäcker/-in zur Unterstützung gesucht

Albert-Link-Hütte

Valepper Straße 8

83727 Schliersee/Spitzingsee

Tel.: 08026/71 26 4

Fax: 08026/78 25 95

www.albert-link-huette.de

 

Ganz herzlichen Dank vom Schliersee Magazin, dass wir in Schliersee so besondere Lichtsäulen wie Gruber Uwe von der Albert-Link-Hütte haben.

 

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Bei Bestellung: Bowl! Schlierseer liefert hawaiianisches Nationalgericht ins Bayerische Oberland.

Kurz gebratene Garnelen in Zitronengras. Dazu gedünstete Ananasscheiben mit Thymian. Oder ein mariniertes, rohes Lachsfilet mit einer Panade aus weißem und schwarzem Sesam. Serviert mit einer hausgemachten Guacamole. – Hmmm, wer jetzt Appetit bekommen hat, der braucht eine Poke Bowl! Das hawaiianische Nationalgericht kombiniert gewürfelten frischen Fisch mit Gemüse und Obst sowie einer Basis aus Reis, Quinoa oder Salat. Alles in einer Schüssel ‒ englisch: „Bowl“.

 

 

Fusion-Küche trifft Oberland

 

Seit Kurzem ist die frische Idee aus der internationalen Fusion-Küche auch in Schliersee und Umgebung erhältlich. Und zwar mit wenigen Klicks. orderfritz.de heißt die Plattform des Schlierseer Online-Unternehmers Thomas Langenberg. Und wie bei jeder guten Gründungsidee stand am Anfang von „orderfritz“ eine Herausforderung.

 

„Mittagessen? – Liefern wir selbst!“

 

„Jetzt ein leichtes, gesundes Mittagessen für uns und die Jungs! Das wär’s!“ – Jeden Tag zur Mittagszeit hatten Thomas Langenberg und seine Frau Kerstin den gleichen Gedanken. Wenn die fünfköpfige Familie sich nach Homeschooling und Homeoffice im Lockdown hungrig am Mittagstisch in Schliersee versammelte, stand den Langenbergs der Sinn nach einer frischen, stärkenden Mahlzeit. Pizza? Schnitzel? Leberkas? – „Schon zu oft gehabt. Und vor allem: Zu ungesund“, sagt Thomas Langenberg und hatte die zündende Idee: „Wir machen das einfach selbst!“

 

Kulinarische Reise in den Pazifik

 

Gesagt. Getan. Geliefert! Für orderfritz.de kombiniert Thomas Langenberg seine Expertise im Online-Marketing und die Ressourcen aus seinem eigentlich Business, den Gästehäusern „stayfritz“: „Wir haben eine leere Hotelküche. Wir haben einen Koch. Und wir haben die Idee, mit unseren Poke Bowls ein bisschen Schwung in den Schlierseer Essensmarkt zu bringen“, sagt Thomas Langenberg – und schwärmt: „Du nimmst die Bowls in die Hand – und du fühlst dich wie im Sommer auf Hawaii: Es riecht gut, es schmeckt gut – und es spricht dich farblich an.“

 

Frisch zubereitet, kalt verzehrt

 

Gemeinsam mit Koch René Schaumburg entwickelte der Schlierseer die Idee der „Geschmacksinseln“: kleine, kulinarische Leckerbissen mit Asia-Flair, liebevoll kombiniert in einer Schüssel. Und ganz einfach zu genießen: „Dadurch, dass wir alle Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden, braucht ihr lediglich eine Gabel für euer Mittagessen“, sagt René Schaumburg. Und hat gleich noch einen entscheidenden Tipp für seine Kunden: „Wir bereiten alle Zutaten täglich frisch zu. Vom Salatblatt bis zum rohen Lachs: Unsere Poke Bowls dürft ihr deshalb kalt genießen.“

 

Viermal Hawaii in der Schüssel

 

Im Angebot der Schlierseer Gastro-Gründung sind inzwischen vier verschiedene Poke Bowls à la orderfritz: eine Reis-Bowl mit Garnelen, eine Fisch-Bowl mit rohem, marinierten Lachsfilet, eine fruchtige Quinoa-Bowl mit Räuchertofu, sowie eine Salat-Bowl mit hausgemachten Croutons und knackigen Edamame.

 

Die Experimentierfreude von Thomas Langenberg und René Schaumburg ist groß: Immer wieder testen die beiden neue kulinarische Ideen aus, mischen Gemüse, Gewürze und Fisch zu frischen Geschmackserlebnissen für ihre Kunden. „Es gibt Mittagessen, nach denen musst du dich erst mal auf die Couch legen – und eine Siesta halten“, sagt Thomas Langenberg schmunzelnd. „Nach unseren leichten Bowls kannst gleich produktiv weiterarbeiten.“

 

 

Poke Bowls bestellen – so geht’s

 

Ihr wünscht euch eine Portion Aloha-Feeling für euren Gaumen? Die Poke Bowls des Schlierseer Lieferservices www.orderfritz.de sind in wenigen Schritten online erhältlich:

 

  • Verfügbarkeit checken: Die Poke Bowls von orderfritz.de werden in ganz Schliersee kostenfrei zu euch nach Hause geliefert. Ebenfalls beliefert werden Hausham, Miesbach, Bayerischzell, Fischbachau, Waakirchen, Sachsenkam und das Tegernseer Tal. Wenn ihr sichergehen möchtet, dass euer Zuhause im Liefergebiet liegt, prüft eure Postleitzahl.
  • Bowls aussuchen: Auf die Bowl eurer Wahl klicken und Gericht in euren digitalen Warenkorb legen. Kalte Getränke sind ebenfalls verfügbar.
  • Liefertermin wählen: Die leckeren Poke Bowls von orderfritz.de werden derzeit von Montag bis Freitag jeweils zwischen 11:00 und 14:00 Uhr ausgeliefert. Bitte legt euer Wunschdatum und eure Wunschlieferzeit fest.
  • Auschecken: Beim Check-out zahlt ihr eure Bowls via PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung.
  • Genießen: Auf die Gabeln, fertig, los! Eure Bowls werden pünktlich zu euch nach Hause gebracht. Ans Lieblingsplatzerl oder in die Sonne setzen und Hawaii-Feeling auf der Zunge genießen.

 

 

Wer lieber telefonisch statt online bestellt, kann das ebenfalls tun – unter Tel. +49 1520.869 58 08.  

 

Wir wünschen euch von Herzen „Nanea i kāu pāʻina!“ – das ist Hawaiianisch und heißt: „Guten Appetit!“.

 

Poke Bowls von orderfritz.de

Thomas Langenberg

Web: www.orderfritz.de

Tel.: +49 1520.869 58 08

 

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Zeigt Unternehmerinnen und Gründerinnen, wie sie mit Storytelling sichtbar werden und ihre besten Kunden anziehen. Ihr Business: Hallo Heldin! Ihre Kreativitätstechnik: die Joggingrunde um den See.

 

 

 

Schlierseer Eis-Seifenblasen-Zauber

Seifenblasen ‒ alle Kinder lieben sie, wie sie so leicht und schillernd durch die Luft wirbeln, und selbst auf uns Erwachsene üben sie noch ihren Reiz aus.

 

 

Eine ganz besondere Magie verbreiten sie aber im Winter, wenn sie gefrieren. Wie feine Glaskugeln wirken sie dann, bemalt mit bizarren Gebilden aus Eis. Es ist ein faszinierendes Naturschauspiel, das sich hier abspielt. Keine Eis-Seifenblase gleicht der anderen. Kleine Eiskristalle schweben magisch über die Hülle der Blase, am Rand wachsen kleine Blätter oder federähnliche Formen. Manche Eis-Seifenblasen bleiben ganz klar, andere bilden eine Haut wie satiniertes Glas – aber eines haben doch alle gemeinsam: Ihre Schönheit ist nur von kurzer Dauer, denn schon nach wenigen Sekunden bis Minuten zerplatzen sie und hinterlassen uns nur ein paar hauchdünne Fetzen aus Eis.

 

 

Um den Zauber der Eis-Seifenblasen bewundern zu können, benötigt man lediglich Seifenblasenlösung, einen Strohhalm und gegebenenfalls etwas Zucker – den Fotoapparat natürlich nicht vergessen!

Die Seifenblasenlösung gibt es fertig zu kaufen, sie kann aber mit etwas Spülmittel und Wasser auch schnell selbst hergestellt werden. Damit die Seifenblasen etwas stabiler sind, kann man der Seifenlösung ein bis zwei Löffelchen Zucker unterrühren. Zum Pusten der Seifenblasen eignet sich ein Strohhalm sehr gut – ich habe einen benutzt, wie er oft bei wiederverwendbaren Trinkflaschen dabei ist. Da das Pusten einzelner Seifenblasen viel Feingefühl erfordert, bietet es sich an, für kleinere Kinder ein niedriges (Glas-)Gefäß mit ein wenig Seifenlösung zu füllen. Dann mit dem Strohhalm kräftig sprudeln. Die so entstehenden kleinen Bläschen sind weniger empfindlich und bilden genauso schöne Eisformen wie die großen Seifenblasen. Wichtig ist nur, das Gefäß vorher zu kühlen oder es direkt in den Schnee zu stellen, so wird der Effekt schneller sichtbar. Auf diese Weise haben schon die Kleinsten ihren Spaß mit den gefrorenen Seifenblasen.

 

 

Wenn es draußen so richtig kalt ist, möglichst Richtung 10 Grad unter Null, klappt es am besten mit den Eis-Seifenblasen. Auf jeden Fall braucht man viel Geduld, denn nicht selten platzen die hauchdünnen Kugeln schon, bevor man den Fotoapparat auch nur in die Hand genommen hat. Schwierig wird es vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung oder bei Wind. Schon eine leichte Brise reicht aus, um die zarte Hülle unwiederbringlich zu zerstören. Meiner Erfahrung nach sind die frühen Morgenstunden oder der Sonnenuntergang am besten dafür geeignet, dass die Eiskugeln lange genug halten – und der Schliersee ist dabei natürlich eines der schönsten Hintergundmotive. Rund um den Schliersee findet man unzählige wunderschöne Plätze zum Fotografieren, aber auch am Balkon oder am offenen Fenster jeder noch so kleinen Wohnung lassen sich die magischen Schönheiten erschaffen.

 

 

Probiert es aus! Die filigranen Kunstwerke werden euch und eure Kinder zum Staunen bringen und verzaubern!

 

 

 

Kathrin Zott Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

Was macht Markus Wasmeier im Winter in seinem Freilichtmuseum in Schliersee?

Ich fahre ins altbayrische Dorf zu Markus Wasmeier nach Neuhaus. Es schneit und es ist frostig kalt. Der Schnee knirscht unter meinen Schuhen. Die frisch verschneiten Höfe um mich herum sind wunderschön anzuschauen. Markus führt mich zunächst zum Riederhof, denn in den Stallungen des Hofs aus dem Jahr 1200 sind die Schafe untergebracht. Als Erstes füttert er aber die drei Katzen, die schon ganz ungeduldig auf ihr Futter warten. Markus holt Heu für die vier Schafe und füllt das Wasser auf. Das Heu macht er den ganzen Sommer über auf seinen Wiesen. „Manchmal fühle ich mich bisserl wie ein Landwirt“, lacht der ehemalige Skirennfahrer. Die Kühe sind beim Bauern Röpfl untergebracht und das „Geflügel“ wohnt im Winter bei ihm zu Hause. Als Nächstes gehen wir zusammen zu den beiden Schweinen Kunigunde und Eberhard. Die springen sofort auf den Zaun, als sie Markus entdecken. Die Freude auf beiden Seiten ist groß.

 

 

Das Freilichtmuseum ‒ immer eine Reise in die Vergangenheit, weit weg vom Trubel

Für Markus ist die Verpflegung der Tiere eine sehr entspannende Arbeit. Diesen Winter hat die Ruhe in seinem Museumsdorf eine noch größere Bedeutung für ihn. Hier findet er eine Auszeit ‒ weit weg von Corona. Jeden Tag geht Markus mit Kunigunde und Eberhard eine Stunde durch das Dorf spazieren. „Die beiden sind ganz neugierig und spielen sogar Verstecken“, erzählt er. „Eberhard kann sogar Schuhbandl aufmachen!“ Aber eigentlich laufen die zwei Schweine beim Rundgang durch das verschneite altbayrische Dorf wie Hunde hinter ihm her. Natürlich wird im Winter auch fleißig an den Höfen im Museumsdorf gearbeitet. Gerade sind Handwerker in der Winterstube. Auch Bier für den Sommer wurde schon gebraut, denn Markus hofft auf einen lebhaften Sommer mit Biergartenbetrieb im Museum. Das Bier wird traditionell wie vor 300 Jahren gebraut und wird nicht filtriert, muss aber dafür sieben Wochen lagern. Die Maische wird von einem Bottich in den anderen geschöpft und der Sud über offenem Feuer erhitzt. Das ist echte Handarbeit. Außerdem ist selbstverständlich das Büro des Freilichtmuseums besetzt, es werden Veranstaltungen geplant und Hochzeitspaare beraten und betreut.

Die Vorfreude auf die Saison ist groß

Wann genau das Museum im Frühjahr aufmachen kann, ist dieses Jahr coronabedingt nicht ganz sicher. „Ich persönlich rechne nicht damit, dass es vor Pfingsten losgeht“, sagt Markus, der auch die Zahlen immer im Blick haben muss. Die rund 15 Mitarbeiter, die er für einen Museumsbetrieb täglich braucht, müssen sich auch rechnen – ohne Tourismus in Schliersee ist das nicht denkbar.

Aber die Vorfreude auf die Saison ist groß. Natürlich werden wir im Schliersee Magazin berichten, sobald es im Freilichtmuseum losgeht.

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum

 

https://www.wasmeier.de/

 

Brunnbichl 5

83727 Schliersee/Neuhaus

 

Tel.: 08026/92922-0

E-Mail: office(at)wasmeier.de

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee