Die Fischerei Schliersee – Genuss, Leidenschaft und Berufung

Seit 2019 gibt es sie jetzt schon, die Fischerei Schliersee. Und sie ist nicht mehr wegzudenken aus unserem Ort. Mit viel Herzblut, Leidenschaft, Unternehmergeist, dem Gefühl für Trends und den Wünschen ihrer Kundschaft haben sich Marc Fricke und Lukas Müller, den alle am Schliersee nur „Lucki“ nennen, ihren Traum erfüllt und die Fischerei Schliersee gegründet.

 

Das Motto der zwei sympathischen Burschen ‒ „Traditionelles Handwerk – modern interpretiert“ ‒ erkennt man beim Betreten der Fischerei Schliersee sofort. Die Fischerei ist eine gelungene Mischung aus Fischgeschäft, Fischbistro, Fischgroßhandel für die regionale Gastronomie und Fischveredelung.

 

An diesem kalten, aber schönen Oktobertag hat mich Lucki mit zu den fischereieigenen Fischteichen genommen. Denn neben Fisch aus dem Schliersee sowie Fisch, Schalen- und Krustentieren aus allen Weltmeeren gehört zur Fischerei Schliersee auch ein eigener Fischweiher im Leitzachtal. Hier wachsen die Saiblinge und Forellen bis zur Schlachtreife heran und fühlen sich im kristallklaren Wasser aus der eigenen Quelle pudelwohl.

 

Erste Nebelschwaden ziehen durchs Leitzachtal, Raureif liegt auf den immer noch saftigen Wiesen, und dazu das Plätschern des Wassers …

Es hat etwas Beruhigendes, fast schon Meditatives, dem Fischwirtschaftsmeister Lucki beim Abfischen zuzuschauen. Man sieht ihm den Spaß an der Arbeit als Fischer, die Begeisterung für seine Berufung, förmlich an.

 

Nach etwa einer Stunde ist das Abfischen erledigt, und wir machen uns mit fangfrischen Saiblingen, See-, Bach- und Lachsforellen auf den Weg zurück zur Fischerei. Denn hier wartet der von Marc Fricke bereits angeheizte Räucherofen auf den frischen Fang.

 

Nicht mehr lange, dann gehen die ersten frisch geräucherten Fische über die Ladentheke, die ersten Fischsemmeln werden belegt, und die ersten Fischplatten werden den wartenden Kunden serviert. Dazu gibt es Zwickelbier, ausgesuchte Weine und Champagner – ganz nach dem Geschmack der Gäste.

 

Wer kann da schon widerstehen? Beim köstlichen Duft der noch warmen Räucherfische, dem Anblick der selbst gemachten Fisch- und Feinkostsalate, dem Angebot an Frischfisch, Schalen- und Krustentieren …

 

Manchmal ertappe ich mich selbst dabei, einfach mal auf ein Glasl Veltliner und einen Ratsch bei den Fischerbuam vorbeizuschauen, denn relativ schnell hat sich die Fischerei Schliersee auch zu einem Treffpunkt mitten in Schliersee entwickelt. Dies liegt nicht nur an der ausgezeichneten Qualität der Produkte, sondern auch an der offenen, sympathischen, herzlichen und verbindlichen Art von Marc und Lucki & Team.

 

 

Na, seid ihr jetzt neugierig geworden oder habt Appetit bekommen? Dann schaut doch mal wieder bei der Fischerei Schliersee vorbei.

 

 

Fischerei Schliersee

Seestraße 3a

83727 Schliersee

Tel.: 08026/924 77 78

info@fischereischliersee.de

 

Öffnungszeiten:

 

Di.:      9:00–13:00

Mi.:     9:00–18:00

Do.      9:00‒18:00

Fr.       9:00–18:00

Sa.      9.00–13:00

 

 

 

 

 

Hotel Hubertus ‒ Genuss-Frühstück jetzt für alle

Hast du schon einmal im Hotel Hubertus in Neuhaus übernachtet? Wenn ja, dann weißt du, dass dort das Frühstück einzigartig ist. Du kannst gemütlich an deinem Platz sitzen bleiben und bekommst alles serviert. Ein echter Frühstücks-Traum zum Zurücklehnen und Genießen.

 

 

Ab sofort musst du für den Hubertus Frühstücks-Genuss nicht mehr Gast des Hotels sein. „Wir bieten es jetzt auch Gästen an, die uns nur für das Frühstück besuchen möchten“, sagt Martin Ruschitzka. Wer im Hotel Hubertus frühstücken möchte, sollte einen Tag im Voraus anrufen und sich einen Platz reservieren.

Kaminwurzn, gekochter Schinken und Speck – du kannst aus einer Auswahl an Wurstspezialitäten wählen. Auch die Käseplatte ist gut bestückt, das Angebot reicht beispielsweise von Bockshornklee-Käse bis hin zu Camembert. Serviert werden auch knackiges Gemüse und verschiedene Sorten Obst. So weit, so gut. Aber jetzt wird es besonders: Die täglich wechselnden Gläschen mit Obstsalat, Joghurt mit frischen Früchten, original Bircher Müsli, knackigen Gemüsekompositionen, Fischkreationen und Aufstriche sind der Hit. Das Abschluss-Zuckerl ist eine kleine Kostprobe aus der Bäckerei Gritscher in Neuhaus. Regionalität ist Martin Ruschitzka wichtig. Deshalb kommen Brot und Semmeln von der Bäckerei Gritscher vor Ort und Fischspezialitäten etwa von der Fischerei Schliersee. „Nicht immer kann man alles regional einkaufen, aber wenn es uns möglich ist, machen wir das“, sagt er. Filterkaffee ist im Angebot inbegriffen, Kaffeespezialitäten müssen zusätzlich bestellt werden. Auf der Internetseite siehst du die aktuellen Konditionen für das Frühstück:

https://www.hubertus-schliersee.de/de/2435771/fruhstuck-im-hubertus

 

Bitte reserviere telefonisch einen Tag im Voraus (Tel.: 08026/71035). Die Frühstücksräume stehen vorrangig den Hausgästen zur Verfügung. Bitte hab Verständnis, wenn an manchen Tagen keine Reservierungen von Besuchern angenommen werden können. „Das Frühstück wird am Tisch serviert. Unsere Servicemitarbeiter kommen mit unseren Spezialitäten zu Ihnen und Sie stellen sich Ihren Frühstückstisch nach Ihren Wünschen zusammen. Wir servieren das Frühstück um 7:30 Uhr, 8:30 Uhr und 9:30 Uhr“, erklärt Martin Ruschitzka das neue Angebot.

 

 

Hotel Hubertus

www.hubertus-schliersee.de

Bayrischzeller Straße 8

83727 Schliersee

Tel.: 08026/71035

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Fototipps für deine Herbsttour am Schliersee

Raus, einfach nur raus! Ich möchte nur irgendeinen Grund finden … einen Grund, der mich vom Schreibtisch weglockt, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Warum? Na, er ist da – der goldene Oktober am Schliersee. Dieses Licht, diese Sonne, dieser weißblaue Himmel, der dunkelblaue See und dieses Meer von Tönen in Braun und Gold der Bäume ringsum. Es juckt in den Fingern, ich höre schon das Klicken meiner Kamera. Diese unzähligen Motive, dieses Farbenspiel muss ich wieder und wieder fotografieren!

 

 

Das ist es! Ich habe die Lösung gefunden. Kein schlechtes Gewissen mehr. Ich nehme euch einfach mit auf eine Fototour am Schliersee und verrate euch ein paar ganz einfache Tipps und Tricks für bessere Aufnahmen.

Gute Fotos sind nämlich keine Zauberei oder Wissenschaft. Fotografie ist lediglich eine Mischung aus Handwerk, Intuition, Inspiration, Kreativität und dem Blick für das Schöne. Es spielt auch keine Rolle, ob ihr mit dem Smartphone oder einer Fotokamera fotografiert. Meine Tipps könnt ihr für beides brauchen.

Der Reportage-Fotograf Henri Cartier-Besson sagte einmal: „Es ist eine Illusion, dass Fotos mit der Kamera gemacht werden … sie werden mit dem Auge, dem Herz und dem Kopf gemacht.“ Dieses Zitat veranschaulicht eigentlich schon alles Wesentliche über die Fotografie. Nicht der Preis deiner Kamera ist der entscheidende Faktor, sondern dein Auge und dein Gefühl hinter der Kamera.

Ich jedenfalls würde mich sehr freuen, wenn dir meine Tipps und Tricks ein bisschen dabei helfen, bessere und schönere Fotos zu machen. Und wie fast immer im Leben: Es sind die einfachen Dinge im Leben, die weiterhelfen können.

Hast du jetzt Lust bekommen, mich auf meiner herbstlichen Fototour zu begleiten? Dann komm einfach mit auf meine Wanderung um den Schliersee.

 

 

Bis bald

 

 

Stefan Holtmeier

Fotograf, Momentesammler, passionierter Skifahrer und Wanderer. Lieblingsplatzerl: Am Weinberg

 

 

 

E-Bike Ladestationen am Schliersee

Jeder E-Bike-/Pedelec-Fahrer kennt das: Man macht eine Tour und merkt, wie der Akku schwindet. In Schliersee finden sich in diesem Kontext verschiedene Ladestationen bzw. Möglichkeiten.

 

 

Gleich an der Miesbacher Straße 14b ist das Geschäft „Radsport Rebel“. Dort befindet sich eine Solar-Ladestation, die ihr nutzen könnt.

Mitten im Ort, an der Lautererstraße 11, sitzt die Radlwerkstatt „Hexenwerk“. Dort könnt ihr auch eure Akkus aufladen, kleinere Reparaturen erledigen lassen oder für unterwegs Ersatzteile kaufen.

Der Fahrradverleih Schliersee an der Werner-Bochmann-Straße 2 bietet euch zusätzlich zum Radverleih auch diesen Service. Dort könnt ihr eure Akkus abgeben, und in der Zeit, in der ihr spazieren geht oder den Ort erkundet, werden sie fachgerecht geladen.

In der Perfallstraße 4 am Kurpark findet ihr die Tourist-/Gästeinformation. Dort könnt ihr euren Akku, während ihr einen Kaffee trinkt, zum Laden abgeben. Außerdem findet man dort viele schöne Broschüren rund um Schliersee.

Auch Schliersee.de könnt ihr informative Anregungen für euren Urlaub entnehmen.

Im Gasthof und Hotel Terofal am Xaver-Terofal-Platz 2 könnt ihr als Gast, egal ob im Hotel oder Gasthof, in der Zeit eures Aufenthalts eure Akkus laden lassen.

In Richtung Neuhaus gibt es in der Neuhauser Straße 36, gleich rechts nach Überqueren des Bahnübergangs, das Radlgeschäft „BikeBase“. Auch dort besteht die Möglichkeit zum Laden.

Ebenfalls in Neuhaus könnt ihr auf der Anlage des TC Neuhaus am Hachlbach e. V. in der Aurachstraße 30 eure Akkus im Tagescafé Ausblick & Genuss abgeben und laden lassen, während ihr euch kulinarisch verwöhnen lasst.

Gleiches gilt für den Hennererhof in der Hennererstraße 36. Gerne könnt ihr beim Verweilen und Genießen euren Akku laden.

 

Ich hoffe, dass für jeden von euch eine passende Lademöglichkeit dabei ist und ihr einen schönen Aufenthalt am Schliersee habt.

 

Bis bald

 

 

 

Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Schliersee – der nördlichste See Italiens

Geografisch gesehen ist der Lago della Selva in Predoi der nördlichste See Italiens. Kulinarisch gesehen, so behaupte ich, ist der Schliersee der nördlichste See Italiens!

 

Nur ca. 90 km Luftlinie sind es vom Schliersee bis zum Brenner, der italienischen Staatsgrenze. Ein Katzensprung. Auch und gerade deshalb genießen wir hier am Schliersee so gerne die italienischen Momente im Leben.

 

Historisch verbunden sind wir dem Land, wo die Zitronen blühen, schon seit Jahrhunderten. Bischof Arbeo von Freising, ein gebürtiger Südtiroler, der in Padua und Bobbio studierte, gründete 779 n. Chr. das Kloster Schliersee.

Und seit 34 Jahren besteht unsere lebendige Städtepartnerschaft mit Barberino val d‘Elsa in der Toskana.

 

Also kaum verwunderlich, dass wir am Schliersee solche Sehnsucht und das Verlangen nach italienischer Lebensart, Lebensfreude, Gastfreundschaft und  italienischen Genüssen haben. Sicherlich ist das der Grund dafür, dass wir  am Schliersee über eine außergewöhnlich hohe Dichte an italienischer Gastronomie verfügen. Nicht nur wir Einheimische, sondern auch unsere Urlauber und Ausflügler genießen ‒ im Sommer und Winter, Frühjahr und Herbst ‒ momenti italiani am Schliersee.

 

Wer kann schon widerstehen bei dem Gedanken an frische Pizza, Pasta, Pesce, Scallopina al Limone, Aperol Spritz, Caffè Latte, Gelato, Lugana, Limonata und Prosecco?

 

Egal, ob im Ortsteil Schliersee im Al Lago, im Aqua Bistro oder Aqua Ristorante, in Neuhaus im Sapori Italiani oder ab 01.11.2021 im neuen O sole mio in Fischhausen ‒ überall dort genießen wir dolce farniente, dolce vita, buon gusto und die herzliche südländische Gastfreundschaft. Un pezzo d‘italia al lago.

 

Und wer nach dem Besuch in einem der Ristoranti immer noch Appetit hat, der kann sich seit Kurzem im Al Lago mit wunderbaren italienischen Lebensmitteln, Spezialitäten, Wein und Spirituosen eindecken und ein Stück Italien mit nach Haue nehmen.

 

Neugierig geworden? Dann sehen wir uns bald bei unseren italienischen Freunden am Schliersee … A presto!

 

 

Al Lago Ristorante Gelateria

Seestr. 8, 83727 Schliersee

Tel.: 08026/9289110

 

Aqua Bistro & Bar

Bahnhofstraße 2, 83727 Schliersee

Tel.: 08026/9299890

 

Aqua Ristorante

Bahnhofstr. 4, 83727 Schliersee

Tel.: 08026/9279049

 

O sole mio Ristorante Pizzeria

Neuhauser Str. 20, 83727 Schliersee-Fischhausen

Tel. 0173/3505587

Eröffnung 01.11.2021

 

Sapori Italiani Ristorante

Neuhauser Str. 44, 83727 Schliersee-Neuhaus

Tel.: 08026/9249001

 

Öffnungszeiten können, saisonabhängig, varieren. Bestenfalls telefonisch erfragen.

 

 

 

 

Stefan Holtmeier

Fotograf, Momentesammler, passionierter Skifahrer und Wanderer. Lieblingsplatzerl: Am Weinberg

 

 

 

Retro-Mitbringsel aus dem Andenkenladen am Spitzingsee

Kannst du dich noch daran erinnern, als du als Kind die erste Schneekugel geschenkt bekommen hast? Das Treiben innerhalb der Kugel zu beobachten, war etwas Besonderes. Das ist es für mich als Erwachsene auch heute noch. Und zugleich ein wunderbares Mitbringsel vom Spitzingsee aus vergangenen Tagen.

 

 

Der Andenkenladen am Spitzingsee hat eine große Auswahl an diesen kitschigen „Retro-Andenken“. Ich bin vor ein paar Wochen am Schaufenster des Andenkenladens stehen geblieben. Sie haben Schneekugeln in allen Größen, Krüge mit verschiedenen Spitzingsee-Bildchen und Spitzingsee-Kühlschrankmagnete ‒ sofort habe ich mich in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt. Unbedingt wollte ich mir den Andenkenladen einmal genauer anschauen.

Tine Zankl vom Andenkenladen Spitzingsee erzählt mir, dass die „Gschenkerl“ von damals auch heute noch genauso gerne gekauft werden. „Oft sind es die Großeltern, die ihren Enkeln so was mitbringen“, sagt sie. „Oder sie nehmen es für sich selbst mit!“, lacht sie. Im Andenkenladen findet ihr von der Postkarte bis hin zum Proviant alles, was man als Urlauber unbedingt braucht.

 

Meine persönliche Top 3-#retrogeschenke

#1 Schneekugel

Die Schneekugel gibt es mit verschiedenen Motiven und in verschiedenen Größen. Eines haben alle gemeinsam: Es schneit, wenn man sie schüttelt, und sie glitzern, wenn man sie in die Sonne hält. Ein schönes Mitbringsel für alle Träumer. Und natürlich für alle, die sich im Sommer schon auf den Winter freuen.

 

#2 Kuhstimme

„Muuuuuuh!!!“ Wer kennt nicht die kleinen Dosen, die laut das Geräusch einer Kuh nachahmen, wenn man sie dreht? Das geht ganz ohne Batterie oder Strom. Nach einer Wanderung durch die Almwiesen am Spitzingsee für alle kleinen Kinder eine schöne Erinnerung an einen Urlaub bei uns in Schliersee.

 

#3 Stocknagel

Der Stocknagel ist perfekt für alle, die einen hölzernen Wanderstock haben. Kinder suchen sich auch gerne einen Stock im Wald. Da ist ein Stocknagel mit Spitzingsee- oder Schliersee-Bildchen eine schöne Verzierung. Stocknägel sammeln Souvenierjäger jeden Alters.

 

 

Reiseandenken

Seeweg 1

83727 Spitzingsee

Tel.: 08026/97590

 

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Herbstausflug mit der Taubensteinbahn

Die goldenen Herbsttage in Schliersee sind besonders schön. Du möchtest am Spitzingsee mit einer Bergbahn fahren? Die Stümpflingbahn befindet sich bereits in Revision, um sich fit für den Winter zu machen. Aber die Taubensteinbahn fährt bis zum Ende der bayerischen Herbstferien. Wenn das Wetter schön ist, vielleicht sogar noch länger.

 

 

Die nostalgische Taubensteinbahn aus dem Jahr 1972 fährt nur noch im Sommerbetrieb – das heißt, Mitte November geht sie in den Winterschlaf. Die gemütliche Fahrt durch die herbstliche Landschaft dauert etwa zwölf Minuten. In Vierergondeln geht es zur 1.616 Meter hoch gelegenen Bergstation. Von hier kannst du zahlreiche Wanderungen starten. Oder du nimmst einfach Platz im Taubensteingipfelstüberl, genießt die Aussicht auf Wendelstein und Zugspitze und lässt dich verwöhnen. Wenn du die Bergstation als Ausgangspunkt für deine Wanderung nehmen willst, achte bitte auf die richtige Ausrüstung. Einen kurzen Spaziergang mit Ballerinas oder Flipflops gibt es hier oben an der Bergstation der Taubensteinbahn nicht. Sobald du die Bergstation verlässt, befindest du dich im alpinen Gelände. Auch die Wanderung zum nur 25 Minuten entfernten Taubensteingipfel ist kein Spaziergang und nur etwas für geübte Wanderer. Besonders im Herbst sind die Wege schnell rutschig, und manchmal liegt auch schon Schnee. Beachte bei deiner Tourenplanung, dass es viel früher dunkel wird als im Sommer. Denk an warme Kleidung und nimm am besten auch eine Lampe mit.

Im November erlebst du bei uns immer wieder wunderbar warme Tage, die bestens für einen Ausflug in die Berge geeignet sind. Diese nennt man „geschenkte Tage“, weil man eigentlich nicht mehr mit ihnen rechnet. Der November ist bekannt für grau, nass und kalt. Deshalb fühlen sich „geschenkte Tage“ auch ganz besonders schön an. Genieße deine Zeit bei uns!

Einsteigen ‒ die Taubensteinbahn bringt dich nach oben!

 

 

Hier findest du eine Übersicht an Wanderungen im Spitzingseegebiet:

https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/fileadmin/user_upload/alpenbahnen-spitzingsee/Sommer/2021_Spitzingsee_Wanderflyer.pdf

 

 

Taubensteinbahn

Alpenbahnen Spitzingsee

Spitzingseestraße 12

83727 Schliersee-Spitzingsee

Tel.: 08026/9292230

info@alpenbahnen-spitzingsee.de

3G-, Abstands- und Hygieneregeln beachten!

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Kulturherbst 2021: Ausstellung im Forum der Vitalwelt | Nele von Mengershausen

In der Vitalwelt Schliersee stellt Nele von Mengershausen im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes noch bis Ende des Monats eine bunte Auswahl an ihren Werken aus. Inspiration holt sich die Künstlerin aus Bayrischzell immer wieder in der Natur. Sogar ihr Wintergarten ist für sie Vorlage: „Ich bin dort von meinen eigenen Exponaten umgeben!“

 

 

DAS SPIEL MIT DER NATUR | Das Aufspüren des Wesenhaften in der Natur ist eine immerwährende Herausforderung für meine Arbeit. Durch Zeichnen und Fotografieren entstehen freundschaftliche Verhältnisse zu den Dingen, da braucht es Geduld und Demut, bevor tieferes Verstehen aufscheint.“  Nele von Mengershausen

Geboren ist Nele von Mengershausen im Tannerhof in Bayrischzell. Nach 20 Jahren in Amerika und einiger Zeit in München kommt Nele von Mengershausen 2001 zurück nach Bayrischzell. Hier inspiriert sie der Wendelstein zu einem Künstlerbuch, das auch in der Ausstellung zu betrachten und käuflich zu erwerben ist. Die „Hommage an den Wendelstein“ ist angelehnt an das Meisterwerk „100 Ansichten des Berges Fuji“ des japanischen Holzschnittkünstlers Hokusai. Die Aufmachung des Künstlerbuchs ist sehr kunst- und wertvoll ‒ ein wahres Schmuckkästchen gefüllt mit Skizzen des Wendelsteins.

Die Künstlerin verbindet das Naturstudium ihres Hausbergs mit surrealen Einfällen und einer Vorliebe für östliche Bildgestaltung. Sie stimmt so den Blick des Betrachters ein auf eine neue Wahrnehmung des vermeintlich Altbekannten, so als sähe man einen alten Freund auf einmal mit neuen Augen.Wendelstein (nelevonmengershausen.com)

Es gibt viel zu entdecken in der Ausstellung im Forum der Vitalwelt Schliersee. An den Donnerstagen ist Nele von Mengershausen vor Ort und freut sich auf anregende Gespräche und auch darauf, Fragen zu beantworten.

Künstlerbegegnung: Nele von Mengershausen donnerstags 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Wer im Internet ihre Kunst entdecken möchte, kann das unter: https://www.nelevonmengershausen.com/

 

 

Ausstellung im Forum der Vitalwelt Schliersee

(noch bis 30.10.2021)

Montag bis Freitag: 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Samstag und Sonntag: 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Vitalwelt Schliersee

Perfallstraße 4

83727 Schliersee

Tel.: 08026/6065-0

tourismus@schliersee.de

www.schliersee.de

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Ein Herbsttag zum Verlieben!

Heute nehme ich euch mit auf einen Herbsttag zum Verlieben.

Morgens um 7:00 Uhr bei 0 °C am See. Der Nebel wird langsam verscheucht von der Sonne und sie kämpft sich den Weg frei Richtung See. Es ist eine stille und mystische Stimmung, die immer wieder fasziniert.

 

 

Die Bergspitzen werden geküsst von der Sonne, langsam erscheint der See in ihr.

Richtung Schliersee werden die Strahlen immer wärmer und intensiver. Der Ort liegt bereits sehr in der Sonne, und ich mache mich auf zum Morgenkaffee. Herrlich ist es in der Früh am See und im Kurpark.

 

Dann packe ich meine Wanderschuhe. Mein Ziel ist die Schliersbergalm. Heute gehe ich von der Unterleiten hoch. Der Weg geht herrlich durch den Wald, Stück für Stück nach oben, und man sieht bei jedem Schritt die Baumspitzen näherkommen.

Oben angekommen, begeistert mich wie immer dieser herrliche Blick über den See.

Eine kurze Rast mit einer Brotzeit muss natürlich sein.

Beim Abstieg kann ich es nicht lassen ‒ wie oft habe ich diesen See schon von dieser Perspektive fotografiert? Unzählige Male, aber es ist immer wieder schön.

 

Kaum auf der Teerstraße angelangt, geht es links Richtung Hochburg. Ein kleines Stück, dann den Waldweg hoch ‒ und wieder dieser Ausblick. Ein Träumchen, wenn nicht zwei.

 

Jetzt packt mich der Durst, und ich laufe weiter auf Richtung Lauber Beach. Das ist auch so ein Anziehungspunkt am See. Ich genieße immer wieder den Blick vom Ufer aus über den See.

 

So ein Tag müsste einfach mehr Stunden haben.

Langsam geht die Sonne unter, und die letzten Strahlen liegen über dem See, bevor sie hinter den Bergen verschwinden.

 

Und dann wird es wieder leise, und der Ort erstrahlt im Lichtermeer.

Der Mond sagt noch kurz Hallo, dann verschwindet auch er hinter den Bergen und flüstert leise: „Gute Nacht, Schliersee.“

 

 

Ich hoffe, ihr habt euch auch wieder verliebt … wie ich. Immer wieder aufs Neue.

 

Bis bald am Schliersee, gute Nacht.

 

 

 

Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Merle Zirk: Verwöhnmomente vor Bergkulisse & ein veganer Brotaufstrich

„Diese Weite! Diese Ruhe! Diese Aussicht!“ – Wenn Merle Zirk aus dem Fenster ihres Wohnzimmers auf die Brecherspitz blickt, gerät sie ins Schwärmen. Erst seit wenigen Monaten lebt sie zusammen mit ihrer Familie in Schliersee-Neuhaus. Mit dem Umzug an den See hat sie sich einen Lebenstraum erfüllt: ein Platz im Grünen, ein eigenes Gästehaus und das erste selbst gezogene Gemüse aus dem Hochbeet.

 

Seit Juli 2021 hat das Ferienhaus „Mountain Mama“ geöffnet, ein Rückzugsort für aktive Urlauber und Familien, die individuellen Wohnkomfort, Naturnähe und die persönliche Betreuung durch die beiden Gastgeberinnen Merle und Julia Zirk schätzen. Dass aus der ersten verrückten Idee inmitten der Pandemie Wirklichkeit geworden ist, liegt auch am unbedingten Fokus der beiden Gründerinnen.

 

Mit Genuss und Yoga schöne Momente schaffen

 

Seit Merle Zirk mit gerade einmal 30 Jahren schwer an Krebs erkrankte und sich fast zwei Jahre lang zurück ins Leben kämpfte, weiß sie genau, was ihr wichtig ist: „Die Zeit, die ich habe, möchte ich so nutzen, dass ich für andere schöne Momente kreiere“, sagt die 39-Jährige. Das gelingt ihr nicht nur mit dem „Mountain Mama“. Sondern auch als vegane Ernährungsberaterin und Leiterin von Yoga-Retreats und Festivals.

 

Für das Schliersee Magazin hat Merle Zirk ihre Küche geöffnet – und verrät uns ihr Rezept für einen köstlichen veganen Brotaufstrich mit Roter Beete:

 

 

 

„Eine meiner besten Entscheidungen“  

 

Säen, pflanzen, wässern, ernten. „Die Natur belohnt uns so sehr“, sagt Merle Zirk – und zieht zwei ansehnliche Rote-Beete-Knollen aus ihrem Hochbeet. Eine Handvoll Karotten darf auch gleich mit in die Küche. „Nach meiner Erkrankung habe ich mein ganzes Leben – und damit auch die Ernährung ‒ auf den Prüfstand gestellt“, erzählt Merle Zirk. „Dabei habe ich gemerkt, was mir gut tut und was weniger. Das pflanzliche Leben ist danach übrig geblieben – eine meiner besten Entscheidungen.“

 

Kichererbsenomelette auf Bestellung

 

Als vegane Ernährungsberaterin gibt sie ihr Wissen nicht nur mehrmals im Jahr im Rahmen sogenannter Retreats weiter. Auch als Gastgeberin im „Mountain Mama“ verwöhnt Merle Zirk „ihre Urlauber“ auf Bestellung mit einem veganen Frühstück: grüne Smoothies, Kichererbsen-Omelette, Rohkost, Hummus-Aufstrich oder ein veganer Schokoladenkuchen: „Die pflanzenbasierte Küche ist unglaublich vielfältig, nährstoffreich und lecker“, schwärmt Merle Zirk. Wer sich gleich selbst ausprobieren möchte, bucht einfach vor Anreise eine „pflanzenbasierte Kühlschrankfüllung“ bei Merle Zirk dazu.

 

Ein Ort, um sich zu erden und zu nähren

 

Schnippeln, pürieren, rösten und anrichten: Die Leidenschaft für alles Gute aus der Erde hat Merle Zirk übrigens auch im Namen des Ferienhauses verewigt: „Mountain Mama – das steht für die wunderschöne Berglandschaft, in der wir hier leben dürfen“, erklärt sie. „Das steht für meine Partnerin und mich – zwei Mamas. Und das steht auch für das Prinzip ‚Mutter Erde‘, das Zur-Ruhe-Kommen, sich erden, sich nähren und mit der Natur verbinden.“

 

Rezept für ein gutes Leben

 

„Retreat yourself!” – das ist nicht nur der Titel von Merle Zirks veganem Rezept- und Ratgeberbuch, sondern auch ein Lebensmotto, mit dem sie ihre Mitmenschen jeden Tag ermuntern will, sich selbst etwas Gutes zu tun – mit einem leckeren Essen, einem Spaziergang in der Natur oder einer Yoga-Stunde. In den Genuss von Merle Zirks Ernährungs- und tiefem Lebenswissen kommen übrigens nicht nur die Gäste im „Mountain Mama“. Unter www.merlezirk.com können sich auch alle anderen Urlauber oder Schlierseer ein individuelles Ernährungscoaching oder eine Trainingseinheit auf dem Yoga-Deck vor Bergkulisse buchen.

 

Für eine erste Verwöhn-Einheit daheim hat euch Merle das Rezept für einen sehr köstlichen und cremigen Brotaufstrich mit Roter Beete verraten:

 

Veganer Brotaufstrich mit Roter Beete

à la Merle Zirk

 

Was ihr braucht:

 

  • 1‒2 Knollen frische Rote Beete
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 2 Prisen Salz
  • 1 EL Dattelsirup zum Süßen, alternativ Agavendicksaft
  • 1 rote Zwiebel, in Stücke geschnitten
  • 1‒2 Scheiben Zitrone, ohne Schale
  • 1 TL Meerrettich, fertig gekauft oder aus der Wurzel (für alle, die mehr Schärfe mögen)
  • 50 ml gutes Olivenöl

 

  • einen leistungsstarken (Stand-)Mixer

 

Wie’s gelingt:

 

  1. Rote Beete schälen und in grobe Stücke schneiden.
  2. Rote Beete in einen Topf mit Salzwasser geben und ca. 15 Minuten kochen, bis die Gemüsestücke weich genug sind.
  3. Unterdessen Zwiebel in Stücke schneiden. 2 Scheiben Zitrone abschneiden und Schale entfernen.
  4. Alle Zutaten gemeinsam mixen und so lange pürieren, bis ein cremiger Aufstrich entsteht.
  5. Etwas abkühlen lassen – und mit frischem Brot oder Brezeln servieren.
  6. Im Weckglas im Kühlschrank für 2‒3 Tage haltbar.

 

 

Guten Appetit!

 

Kontakt Merle Zirk

 

Ernährungsberatung und Yoga

 

Mehr zu Merle Zirk und ihrem Angebot als vegane Ernährungsberaterin und Retreat-Leiterin erfahrt ihr hier:

 

Web: www.merlezirk.com

Instagram: @merle.zirk

 

Ferien im „Mountain Mama“

 

Alle Informationen und viele Bilder zum „Mountain Mama“-Ferienhaus in Schliersee-Neuhaus erhaltet ihr hier:

 

Website: www.mountainmama.de

Instagram: @mountainmama.schliersee

 

Mountain Mama

Zieglerstraße 7

83727 Schliersee-Neuhaus

 

 

 

 

Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Zeigt Unternehmerinnen und Gründerinnen, wie sie mit Storytelling sichtbar werden und ihre besten Kunden anziehen. Ihr Business: Hallo Heldin! Ihre Kreativitätstechnik: die Joggingrunde um den See.