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Es duftet nach Heu auf der Unteren First

Wie schön, dass es bei uns noch Almen gibt, auf denen das Heu traditionell mit Handarbeit gemacht wird. Zugegeben, gemäht hat Hartl die Weide an seiner Alm auf der Unteren First mit seinem Motormäher. Da das Sonnenwetter dieses Jahr ständig von Regentagen unterbrochen wurde, war es gar nicht so einfach, den richtigen Zeitpunkt zu finden, damit das Gras auch ausreichend trocknen konnte. Am Freitag war es dann so weit.

 

 

Mit der ganzen Familie

Mit seinen Kindern fährt Hartl zu seiner Alm, und zusammen mit Sennerin Irmi und ihrer Familie wird das Heu von Hand zusammen gerecht, in der Schaufel des Traktors gesammelt und hinauf zur Alm gefahren. Das Heu wird hier noch traditionell mit dem Rechen von der Wiese geholt. Durch die kleine Luke im Dachboden kommt das Heu mit dem Traktor auf den Heuboden. Armin, Irmis Mann, nimmt das Heu in Empfang und verstaut es dann platzsparend. Eine staubige Angelegenheit in dem engen Dachboden. Das Heu wird als Zufütterung für die Kälber verwendet. Wenn die sieben Kälber morgens und abends reinkommen, bekommen sie erst mal Milch. Dann wäscht Irmi ihnen die Füße, damit sie sieht, ob sie sich aufgekratzt haben, und dabei bekommen sie dann Heu. „Das ist auch gut für den Magen“, erklärt mir Irmi. Die Arbeit in der brütenden Sonne ist schweißtreibend, trotzdem kann Hartl die Liebe zur Landwirtschaft seinen Kindern vermitteln. Nach getaner Arbeit bringt die Oma Kaffee und Kuchen aus dem Tal, und die Kinder veranstalten mit viel Geschrei eine Wasserschlacht. „Darauf haben sich die Kinder am meisten gefreut“, sagt die Oma.

 

Traditionelles Heumachen

Hartl erzählt mir, dass viele Almbauern heute ihr maschinell geerntetes Heu aus dem Tal auf ihre Almen bringen und so die anstrengende Handarbeit umgehen. Er selbst möchte für seine Alm die Tradition erhalten. „Wenn ich im Tal mit meiner Arbeit fertig bin, dann mache ich das hier oben richtig gerne“, sagt er. „Da ist schon sehr viel Individualismus dabei“, ergänzt er lachend. Er macht die Arbeit mit Leidenschaft. Auch dass die ganze Familie zusammenhilft, zeigt, dass hier Tradition erhalten bleibt.

Für Irmi und ihre Familie ist es der zweite Almsommer. Sie betreuen sieben kleine Kälber, die noch Milch bekommen, 68 Jungrinder, zwei Pferde, zwei Schweine, 14 große Schafe, sieben kleine Lämmer und 16 Hühner.

 

 

Tipp: Urlaub auf dem Bauernhof | Ein Urlaub auf dem Anderlbauernhof ist etwas ganz Besonderes. Hier lernst du das unverfälschte Bauernhofleben kennen. Große Traktoren, landwirtschaftliche Geräte, ein Ausflug zur Alm oder der tägliche Umgang mit den Tieren. Du kannst sogar im Stall dabei sein und mithelfen. Bitte informiere dich vor der Buchung über eventuelle Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.

 

https://magazin.schliersee.de/almauftrieb-vom-anderlbauernhof-in-fischhausen-auf-die-untere-first-im-spitzingseegebiet/

https://anderlbauer-am-see.de/

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Corrados Eiswagen – ein Stück italienische Eismacher-Geschichte am Schliersee

Wenn die Sonne hoch über dem Schliersee steht, die Wasseroberfläche zum Glitzern bringt und die Leute in Scharen ans Seeufer eilen, um sich zu sonnen, zu baden oder die Kinder am Spielplatz toben zu lassen, ist auch Corrado Soccol mit seinem Eiswagen nicht weit.

 

 

Seit er vor wenigen Monaten das Eiscafé „Dolomiti“ in Schliersee übernommen hat, macht sich der Eismacher aus dem Val di Zoldo bei schönem Wetter auf den Weg zum See. Im Bereich des Spielplatzes, unweit der Vitalwelt Schliersee, postiert er seinen Eiswagen mit dem beige-braun gestreiften Dach, um Groß und Klein mit seinem hausgemachten „Gelato“ zu verwöhnen. Vor allem die Kinder erwarten ihn dann schon sehnsüchtig, erzählt Corrado freudestrahlend: „Kaum aus dem Wasser, kommen sie zu mir, um sich ein Eis zu holen. Es ist einfach schön, die Zufriedenheit in den Augen der Kinder zu sehen!“

 

Etwa von März bis Oktober bleibt der Italiener bei uns in Schliersee. In den Wintermonaten zieht es ihn zurück in seine Heimat in den Dolomiten. Diese Art der Saisonarbeit hat eine lange Tradition. Schon Ende des 19. Jahrhunderts zogen Eismacher aus der Region Venetien den Sommer über in den Norden, um ihre Eiskreationen in ihren Eiskarren anzubieten – lange bevor nach dem Ersten Weltkrieg die ersten „Eisdielen“[1] eröffnet wurden.

 

Auch Corrados Urgroßvater Nikolaus Soccol zog als Eismacher in den Norden und ließ sich schließlich um 1894 in Wien nieder. Dort lernte auch Corrado als 16-Jähriger von seinem Cousin das Eismachen. Danach arbeitete er in verschiedenen Orten in ganz Deutschland. „Der Süden hat mir immer gefallen“, sagt Corrado, und deshalb ist er jetzt bei uns in Schliersee. „Es ist ein wunderbarer Ort. Ich habe mich sofort verliebt“, schwärmt er und verteilt weiter sein mit Liebe und Leidenschaft hergestelltes Eis. Sechs verschiedene Eissorten passen in den Eiswagen, der mit einem Stromaggregat und nicht mehr mit großen Eisblöcken wie die Eiskarren seines Urgroßvaters gekühlt wird – und doch führt Corrado mit dem etwa 20 Jahre alten Gefährt hier bei uns am Schliersee ein Stück weit die Tradition seiner Eismacher-Vorfahren fort. Sehr zur Freude der Badegäste am Ufer des Schliersees! An diesem Tag hat Corrado die Sorten Vanille, Stracciatella, Schokolade, Banane, Erdbeere und Maracuja dabei. Ich lasse mir eine Kugel Maracuja auf der Zunge zergehen und muss sagen, das Eis schmeckt wunderbar fruchtig! Einfach perfekt an diesem heißen Sommertag!

 

 

Wer mehr Auswahl sucht, einen „Caffè“ oder einen Eisbecher genießen möchte, der findet Corrado und seine Mitarbeiter im Eiscafé „Dolomiti“ in der Lautererstraße 10.

Und ganz egal, ob am Eiswagen am Seeufer oder in seiner Eisdiele – Corrado freut sich auf Ihr Kommen!

 

 

Eiscafé Dolomiti

Lautererstr. 10

83727 Schliersee

 

Geöffnet täglich 10:00–22:00 Uhr

https://www.facebook.com/EiscafeDolomitiSchlierseeBayern

 

[1] „Der Erste Weltkrieg hatte dem italienischen Eisverkauf in Deutschland ein vorläufiges Ende gesetzt. Erst Ende der 1920er-Jahre kehrten die italienischen Eismacher wieder zurück. Inzwischen war der Eisverkauf in mobilen Eiskarren jedoch durch Verordnungen eingeschränkt, sodass die Eiskonditoren gezwungen waren, ein eigenes Lokal zu eröffnen. Da sich die meisten Eisproduzenten ein solches allerdings nicht leisten konnten, fanden sie eine andere pragmatische Lösung: Sie meldeten kurzerhand Eisgeschäfte in ihren eigenen Wohnungen an. Dabei verkauften sie das Eis aus einem Fenster im Erdgeschoss und befestigten Holzdielen unterhalb des Fensters: Der Name „Eisdiele“ war geboren.“ Quelle: https://dah-bremerhaven.de/eismacher/, „Wie das Eis nach Deutschland kam …“.

 

 

 

Kathrin Zott Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

Endlich wieder LIVE: Schlierseer Kurkonzertreihe gestartet!

Echte Schlierseer Tradition zu erleben, ist momentan gar nicht so einfach. Normalerweise lebt Schliersee von zahlreichen Brauchtumsveranstaltungen. Leider musste aufgrund der Corona-Pandemie diesen Sommer fast alles abgesagt werden. Es gab dieses Jahr keine Fronleichnamsprozession, es wird keinen Altschlierseer Kirchtag geben, und auch die Seefeste mussten leider abgesagt werden.

 

 

Aber ich habe einen Tipp für dich: Die Kurkonzert-Reihe im Schlierseer Kurpark hat wieder begonnen. Der Eintritt ist frei. Die Konzerte finden ausschließlich bei schönem Wetter statt, und die Hygiene- und Abstandsregeln sind zu beachten. Am Eingang musst du deine Kontaktdaten eintragen, und du brauchst eine Maske, um zu deinem Sitzplatz zu gehen ‒ so wie im Biergarten. Wenn du sitzt, kannst du die Maske abnehmen und das Konzert genießen.

 

Programm für Juli 2020

 

Letzte Woche spielte für dich die Schlierseer Blasmusik und heute, 12.7.2020,  ab 11:00 Uhr kannst du bei traumhaften Sommerwetter die Unterleiten Musik mit Karl B. Kögl erleben.

 

Am 15. Juli 2020 um 20:00 Uhr spielt für dich die Schlierseer Blasmusik

 

Wolfgang Mundel und die Musikanten der Schlierseer Blasmusik stehen für weißblaue Lebensfreude, bayerische Kultur und Musik. Mit einem mitreißenden Repertoire in Konzerten und anderen Auftritten erlebst du ein echtes Stück Bayern. http://www.schlierseer-blasmusik.de/

 

Am 19. Juli 2020 um 11:00 Uhr spielt für dich die Miesbacher Stadtkapelle

 

Der Stadtkapelle Miesbach ist der Spagat zwischen Tradition und Moderne gelungen. Weltliche und kirchliche Anlässe umrahmen die Musiker der Stadtkapelle, von Marschmusik bis zu konzertanter Blasmusik reicht ihr Repertoire – eine bewundernswerte Vielfalt! http://www.stadtkapelle-miesbach.de/

 

Am 22. Juli 2020 um 20:00 Uhr spielt für dich die Musikkapelle Elbach

 

In kleiner Besetzung tritt die Musikkapelle Elbach mit einer mehr als 170 Jahre alten Tradition bei uns in Schliersee auf. http://www.musikkapelle-elbach.de/

 

Am 26. Juli 2020 um 11:00 Uhr spielt für dich die Schlierseer Blasmusik

 

Wolfgang Mundel und die Musikanten der Schlierseer Blasmusik stehen für weißblaue Lebensfreude, bayerische Kultur und Musik. Mit einem mitreißenden Repertoire in Konzerten und anderen Auftritten erlebst du ein echtes Stück Bayern. http://www.schlierseer-blasmusik.de/

 

 

Am 29. Juli 2020 um 20:00 Uhr spielt für dich das Akkordeon-Orchester Hausham

 

Das 1. Akkordeon-Orchester Hausham bietet seinen Spielern die Möglichkeit, Musik der verschiedensten Stilrichtungen und Epochen sowohl in Form von Originalliteratur als auch in Bearbeitungen aus den Bereichen Konzertmusik und Unterhaltungsmusik zu erfahren und zu interpretieren. https://mvhausham.de/1-akkordeon-orchester/

 

 

 

 

Aktuelle Informationen: https://www.tegernsee-schliersee.de/veranstaltungskalender-schliersee

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Mit Museumsbiene Pauline durchs Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Die Museumbiene Pauline nimmt dich mit auf eine Reise durch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee. Da kannst du nicht nur die historischen Höfe entdecken, sondern auch ganz viele traditionelle Spiele ausprobieren. Anschließend lockt der gemütliche Biergarten, um ein wenig auszuruhen und dich wieder zu stärken. Die Lage des Wirtshauses „Zum Wofen“ mitten im altbayrischen Dorf ist wunderschön. Du kannst zusammen mit deinen Kindern die gute alte Zeit genießen und vielleicht auch ein wenig in Erinnerungen schwelgen.

 

 

Wann bist du das letzte Mal auf Stelzen gelaufen?

Die Museumsbiene Pauline führt dich durch das Freilichtmuseum: zum Baumstamm-Kraxln, in den Schafstall, in den Kinderstadl, in den Schweinestall, zur Kegelbahn, zu den Stelzen und Skibrettln, zum Hühnerstall, in das Bienenhaus, zum Ringewerfen, zum Angeln, zum Schussern und zum Kastlhupfen. Das sind alles Stationen, die du mit deinen Kindern entdecken kannst. Ich habe heute beobachtet, dass die Erwachsenen mindestens so viel Spaß haben wie ihre Kinder. Eine Riesengaudi für Groß und Klein.

 

Urlaub dahoam in Schliersee

Während der Pfingstferien kannst du, unter Einhaltung der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen (Familien oder zwei Haushalte), eine exklusive Familienführung im altbayrischen Dorf und ein Eis für jedes Kind buchen. Erlebe das altbayrische Dorf mit allen Sinnen und erhalte bei der Museumführung faszinierende Einblicke in den Alltag der Bauern des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Museumsführer erzählen interessante und unterhaltsame Geschichten und gehen dabei individuell auf dich und deine Kinder ein.

Dauer: 1 Stunde Uhrzeit: 10:00 Uhr | 11:30 Uhr | 13:00 Uhr | 14:30 Uhr

 

Reservierung erforderlich! https://www.wasmeier.de/

Bitte beachte die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Im Eingangsbereich, Museumsladen und im Inneren der Höfe ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen. Auch wenn du in das Wirtshaus „Zum Wofen“ mit seinem urigen Biergarten einkehren willst, brauchst du bis zu deiner Platzierung einen solchen Schutz. Am Tisch selbst und im restlichen Außenbereich ist keine Tragepflicht.

Ich wünsche dir einen schönen Tag im Markus Wasmeier Freilichtmuseum bei uns in Schliersee!

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum

https://www.wasmeier.de

 

Brunnbichl 5

83727 Schliersee/Neuhaus

Tel.: 08026/92922-0

 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag von 10:00–17:00 Uhr.

Montags ist nur an Feiertagen geöffnet.

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Premiere: 1. Virtual Sixtus Lauf Schliersee am 16. Mai 2020

Der Sixtus Lauf Schliersee ist zu einer echten Tradition geworden. Er gehört zu Schliersee wie der Alpentriathlon, das Seefest oder das Waldfest. Leider musste der Sixtus Lauf Schliersee dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie auf den 12. September 2020 verschoben werden. Veranstalter Flori Hornsteiner und sein Team von flowmotion wollen so lange nicht warten und veranstalten am Originaltermin, dem 16. Mai 2020, den 1. Virtual Sixtus Lauf Schliersee.

 

 

Teilnahme weltweit möglich

 

Dazu musst du nicht nach Schliersee kommen – du läufst einfach da, wo du möchtest. Egal, ob in Miesbach, Hamburg, New York oder auf der Insel Cape Breton in Kanada. Das ist ein historischer Moment, denn jeder auf der Welt hat dieses Jahr die Möglichkeit, am Sixtus Lauf Schliersee teilzunehmen. Gerne kannst du auch kurzfristig noch Freunde einladen. „Wir haben bereits 80 Anmeldungen“, freut sich Flori Hornsteiner.

Die Anmeldung ist kostenlos

Du kannst dich über die App viRACE virtuell mit anderen Sportlern auf den drei Original-Distanzen des Sixtus Lauf Schliersee über 7,5 km, 10 km oder 21,1 km messen. Alles, was du dazu brauchst, ist die App viRACE für dein Smartphone. Unter allen Finishern werden je Distanz zwei wertvolle Gewinne, etwa zwei Paar nagelneue Craft-Laufschuhe von Laufschuh-Spezialist Martin Mitterer mit Laufschuhanalyse, verlost.

 

Wann geht’s los? Der Lauf findet am 16. Mai 2020 statt. Die 7,5-km-Strecke startet um 10:00 Uhr, die 10-km-Strecke um 12:00 Uhr und die 21,1-km-Strecke um 14:00 Uhr.

 

 

Mehr Infos:

https://www.schliersee-lauf.de/virtual-sixtus-lauf-schliersee/

https://www.instagram.com/p/B_zxRRUp0IF/?utm_source=ig_web_copy_link

https://www.facebook.com/SchlierseeLaufundWalk/posts/3047918828598979

 

 

Wie funktioniert ein virtueller Laufwettkampf ‒ und was brauchst du dafür?

Die Teilnahme bei den viRACE-Laufwettkämpfen ist einfach. Lade die App aus dem App Store/bei Google Play auf dein Mobiltelefon herunter. Bei der Registrierung gibst du Name, Vorname, E‑Mail-Adresse und dein Geschlecht an. Dir entstehen durch die Registrierung weder Kosten noch Verpflichtungen. Gleich nach dem Öffnen der App kommst du auf den weltweiten Feed. Hier werden dir alle kommenden Wettkämpfe (Datum, Startzeit, Anzahl angemeldeter Läufer/-innen und Distanz) angezeigt. Wenn du auf einen der Wettkämpfe klickst, gelangst du auf die Detailseite. Hier gibt es ausführliche Informationen zum jeweiligen Lauf. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Freunde einzuladen und die eigene Teilnahme auf Social-Media-Kanälen zu posten.

Ganz unten in der App findest du die Anmeldemaske – hier kannst du dich für den Sixtus Lauf Schliersee anmelden.

 

Viel Spaß!

 

Wichtig! Halte dich bitte an die derzeit bei dir gültigen Vorgaben der Behörden bezüglich Social Distancing.

 

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Tuning für den Schlierseer Osterzopf – Russische Pascha Creme

Heute habe ich ein besonderes Rezept für Euch. Eine Süßspeise die hervorragend mit einem Schlierseer Osterzopf schmeckt. Die Russische Pascha Creme hat zu Osterern in unserer Familie schon eine lange Tradition.

 

Die russische Pascha-Creme, manche sagen auch Pascha-Kuchen oder Pascha-Quark.

Für 2 Stück brauchst du:

  • 100 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 500 g Quark
  • ¼ l Sahne
  • 50 g Rosinen
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 1 Blumentopf und 1 Baumwolltuch

Butter, Zucker und Eigelb schaumig schlagen.

Alle restlichen Zutaten dazugeben und alles gut verrühren.

Den Blumentopf mit dem Tuch auskleiden und die fertige Creme hineinfüllen.

Das Ganze über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen vorsichtig umstülpen, das Tuch abziehen und nun noch nach Belieben zum Beispiel mit Mandelsplittern oder für Kinder mit Smarties dekorieren. Fertig!

Am besten schmeckt die Creme auf einem Schlierseer Osterzopf, aber sie darf natürlich auch einfach pur genascht werden.

 

 

Fröhliches Schlemmen und Frohe Ostern!

 

 

Susanne Viehweger Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Community Managerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Das schönste Schaufenster in Schliersee

Eine kleine Hasenschule, Ostereier, winzige Vögelchen und bunte Schmetterlinge – in den Fenstern des historischen Radspielerhauses in Schliersee gibt es viel zu entdecken.

 

 

Mit viel Liebe hat Kathrin Findeiss ihre Fenster für Ostern dekoriert. Sie erzählt mir von der langen Tradition in ihrer Familie. Als sie vor 18 Jahren in das wunderschöne Radspielerhaus einzog, wurde sie gleich von der Oma in die Familientradition eingewiesen. Für sie bestand kein Zweifel daran, das auch weiterhin fortzuführen. Die Großmutter ihres Mannes Bernhard hat früher auch im Heimatmuseum die Fenster geschmückt. Eigentlich ging es darum, mit Moos zwischen den beiden Scheiben die Wärmisolierung zu erhöhen. Aber auch heute hilft das Moos im Zwischenraum der papierdünnen historischen Fensterscheiben, die Wärme im Haus zu halten. Dazu kam die Idee, die Fenster liebevoll zu dekorieren. Das gefällt nicht nur Kindern. Wer jetzt traurig ist, dass er die Osterdekoration verpasst, den kann ich trösten: Die Fenster bei Kathrin sind das ganze Jahr über wunderschön. Die Dekoration wird immer der Jahreszeit angepasst. Kathrin freut sich, wenn ihre Fenster bewundert werden und sie beim Rausschauen in strahlende Gesichter schaut.

Lange Familientradition

Normalerweise ist das Schmücken ein echtes Familien-Highlight mit drei Generationen. Diesmal kann die Schwiegermama leider nicht dabei sein, aber sie hat das Moos im Wald gesammelt. Die beiden Kinder helfen fleißig mit, den Zwischenraum zu befüllen. Das ist etwas ganz Besonderes. Ein Gefühl ein bisschen wie Weihnachten. Familie und Tradition sind Kathrin besonders wichtig, das merkt man sofort, wenn man das Haus betritt. Danke Kathrin, dass ich dabei sein durfte, und liebe Grüße an die Schwiegermama!

Ich werde ab jetzt regelmäßig am Radspielerhaus vorbeischauen und die Fenster bewundern.

 

Radspielerhaus

Ein typisches Wohnhaus der Schlierseer Handwerkerfamilien ist das Radspielerhaus in Schliersee. Es befindet sich hinter dem Xaver-Terofal-Platz, direkt unter dem Weinberg. 1474 wurde das Gebäude zum ersten Mal in einem schriftlichen Dokument erfasst. Seit dem 17. Jahrhundert trägt das Radspielerhaus Schliersee zusätzlich den Hausnamen „Stidl“. Dieser stammt von den ehemaligen Besitzern, die im 15. Jahrhundert das Haus bewohnt haben. Der Namensgeber des Radspielerhauses ist ein Münchner Kaufmann namens Radspieler. Er erwarb das historische Gebäude vor etwa 100 Jahren und lebte dort bis 1884. Nach ihm wurde auch die Radspielergasse benannt.

Nach dem Tod des Münchner Kaufmanns wurde das Haus von der Erbengemeinschaft Radspieler übernommen, und seine Töchter zogen ein.

 

https://www.schliersee.de/sommer/kultur-lebensart/denkmaeler/

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Zeit auch für mich, ein wenig zurückzublicken.

Zurückzublicken auf die lauten und leisen Momente in Schliersee. Ich war das ganze Jahr in Schliersee unterwegs und durfte die unterschiedlichsten Menschen kennenlernen, an vielen Stellen hinter die Kulissen blicken und an zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen.

 

 

Ich besuchte Brauchtumsveranstaltungen wie den Jahrtag der Vereine, Fronleichnam, den Altschlierseer Kirchtag und den Leonhardi-Ritt. Oft liest man in der Zeitung oder in Werbeprospekten: „In Schliersee können Sie echte gelebte Tradition erleben!“ Das klingt ein wenig wie eine Tourismus-Floskel. In Wirklichkeit aber ist es keine leere Phrase. Die Schlierseer leben und lieben ihre Traditionen und sind auch sehr stolz darauf. Bereitwillig wurden mir Einblicke gewährt und Hintergründe erklärt. Danke an alle, die mich mitgenommen haben, Schliersee und seine Menschen besser kennenzulernen. Bei Prozessionen wie an Fronleichnam durch den Ort, am Altschlierseer Kirchtag über den See oder an Leonhardi mit herausgeputzten Rössern ist der Gedanke ohnehin das Präsentieren der Tradition. Einheimische und Besucher säumten auch dieses Jahr den Weg, und die Schlierseer zeigten sich stolz. Zu Recht.

Das ganze Jahr über besuchte ich Schlierseer Geschäfte und Restaurants. Ich schaute hinter die Kulissen von Traditionsunternehmen wie der Bäckerei Gritscher und war bei  Neueröffnungen wie der Fischerei in Schliersee oder Pfiffig & lokal vor Ort.

Ich durfte in der Schneefräse und im Loipenspurgerät mitfahren und wurde mit einem Schneemobil zur Oberen Firstalm gebracht. Ich testete verschiedene eBikes und nahm an geführten Wanderungen in den Schlierseer Bergen teil. Sämtliche Feste in Schliersee, also das See-, Bergsee- und Waldfest, durfte ich in kurzen Videos festhalten. Ich besuchte viele Sportveranstaltungen vom beliebten Sixtus Lauf bis hin zur Gemeindeschießmeisterschaft der königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft.

Den für mich persönlich krönenden Abschluss des Jahres 2019 bildete die Gestaltung des Schlierseer Adventskalenders! Jeden Tag öffnete mir ein Schlierseer Geschäftsinhaber, Restaurantbesitzer oder Veranstalter bereitwillig seine Tür, um in einem kurzen Video einen Tipp für die Adventszeit zu geben. Das war nicht nur für Urlauber interessant, sondern auch für die Schlierseer selbst.

Ein großes Dankeschön

Ein ganz besonderer Dank geht an meine Redaktionskollegen, die sich das ganze Jahr über für das Schliersee Magazin einsetzen und die Redaktionssitzungen zu einem Erlebnis werden lassen. Mehr oder weniger umsetzbare Ideen werden hier alle zwei Wochen in lustiger Runde entwickelt. Am Ende bekommt jeder ein Thema, das zu ihm passt und seinen Interessen entspricht. Das zeichnet das Schliersee Magazin aus. Danke an den „Head of Tourism“ Mathias Schrön, unseren Redaktionsleiter Daniel Wagner und ganz besonders an Karl Bergkemper, der mit der Technik und guten Ideen unsere Arbeit in das beste Licht rückt.

Danke an die Marktgemeinde Schliersee mit Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, die das Schliersee Magazin im Rahmen der digitalen Tourismusstrategie vor vier Jahren ins Leben gerufen hat. Ein Format, das meines Wissens einzigartig ist und um das uns andere Gemeinden beneiden.

Wir haben ständig steigende Zugriffszahlen und deshalb möchte ich mich zu guter Letzt auch bei euch bedanken. Denn was wäre das Schliersee Magazin ohne die vielen Leser, Zuschauer, „Follower“ und „Liker“?

Vielen herzlichen Dank, dass ihr die Reise mit uns unternehmt. Wir sehen uns im nächsten Jahr – in Schliersee.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Volksmusik als Familientradition – die Schlierseer Unterleiten-Musi

Volksmusik gehört zur bayerischen Tradition wie süßer Senf zur Weißwurst. Auch in Schliersee leben viele Volksmusikanten, die ihr Können und ihre Leidenschaft fürs Musizieren bei zahlreichen Veranstaltungen rund ums Jahr präsentieren. Die Familie Colautti-Denk ist so eine waschechte Musikantenfamilie. Bereits in vierter Generation musizieren die Familienmitglieder zusammen und treten als „Unterleiten-Musi“ auch bei Veranstaltungen und „Hoagaschten“ auf.

 

 

Der Großvater war „schuld“

Die Liebe zur Musik brachte einst Josef Colautti in die Familie. Inspiriert wurde dieser von seinem Vater, der bereits Zither spielte. Als begeisterter Akkordeonspieler versuchte er, seine Tochter Monika zum Erlernen eines Instruments zu bewegen. Zunächst vergeblich, wie die Schlierseerin mit einem Lächeln zugibt: „Ich hatte anfangs keine rechte Lust zum Musi-Machen. Aber mit der Zeit wuchs dann die Begeisterung, und mir macht es bis heute große Freude.“

Zusammen mit ihrem Vater und einem langjährigen Freund der Familie, Hans Brandl, absolvierte Monika als junge Frau ihre ersten Auftritte bei Privatfesten und spontanen Konzerten in Gasthöfen und Biergärten. Als das Akkordeon-Orchester in Hausham Nachwuchs suchte, lernte sie dort ihren späteren Ehemann Christian Denk kennen. „Ich war damals beim Akkordeon-Orchester dabei, und dann hat sich die Moni für unser Orchester interessiert“, erinnert sich der Familienvater. Das gemeinsame Musizieren schweißte das junge Paar zusammen, und nach ein paar Jahren heirateten die beiden.

Ihre Söhne Sepp und Florian bilden die vierte Generation der Musikerfamilie. Sie traten schon als kleine Buben in die Fußstapfen ihrer Eltern sowie ihres Großvaters und erlernten zunächst das Akkordeonspielen und später Zither und Gitarre. „Der Opa hat mir damals das Akkordeon umgehängt und mir ‚Auf der schwäbischen Eisenbahn‘ beigebracht“, erinnert sich einer von ihnen schmunzelnd.

Proben, Spielen und Komponieren

Seit zehn Jahren sind die Colautti-Denks zusammen mit Hans Brandl am Kontrabass als „Schlierseer Unterleiten-Musi“ aus der Schlierseer Musikszene nicht mehr wegzudenken. Als fester Programmpunkt einiger Veranstaltungen in der Gemeinde wie beispielsweise an verschiedenen Kurkonzerten begeistern sie Einheimische und Gäste. Mittlerweile hat das Volksmusik-Quintett auch bereits drei CDs veröffentlicht.

Im Vordergrund stehen für die musikbegeisterte Familie aber nicht der Ruhm und das Spielen vor Publikum, sondern schlicht und einfach der Spaß am gemeinsamen Musikmachen, am Improvisieren, am Üben und am Ausprobieren neuer Stücke und Lieder.

Jeden Dienstag treffen sich die fünf Musikanten im „Probenraum“ an der Schlierseer Unterleiten. Dort oben in dieser urigen Gartenhütte mit dem atemberaubenden Blick über See und Gemeinde wird das umfangreiche Repertoire von über 100 Musikstücken unermüdlich geprobt, erweitert und manchmal auch umgeschrieben. Denn viele Partituren müssen für die instrumentale Zusammensetzung aus Klarinette, Akkordeon, Gitarre, Zither und Kontrabass neu arrangiert werden. Zuständig dafür ist Sepp Denk. Den jungen Mann reizt es, neue Melodien zu kreieren. Im Laufe der Zeit hat er schon einige Stücke, zum Beispiel ‚Schliersee Boarischer‘ und ‚Abendrot am Schliersee‘ selbst komponiert. „Zum 50. Geburtstag meiner Mama habe ich den Unterleiten-Marsch komponiert“, erzählt er stolz. Ein schmissiger Ohrwurm, der die Mama damals zutiefst rührte: „Das war wirklich eine wunderschöne Geburtstagsüberraschung.“

Musik macht glücklich

Obwohl die Familie viel Zeit miteinander verbringt, gibt es kaum Unstimmigkeiten, da sind sich die vier absolut einig. Vielleicht liegt es an der Magie der Musik, denn: „In unserem Leben dreht sich eigentlich fast alles um die Musik“, sagt Mama Monika. Ein bestes Beispiel dafür, dass Musik einfach glücklich macht!

Gelegenheit, die Unterleiten-Musi in der Soatnmusi-Besetzung einmal live und in Farbe zu erleben, gibt es in diesem Jahr am Heiligen Abend. Am 24. Dezember untermalen die Musikanten die „Alpenländische Christmette mit Karl B. Kögl“ in der Schlierseer Sixtuskirche. Beginn ist um 22:00 Uhr.

Ein Highlight im kommenden Frühjahr ist das Jahreskonzert der Schlierseer Unterleitenmusi mit Hausl Brandhofer als Ansager und den Waakirchner Sängern am Freitag, den 03. April 2020, um 20:00 Uhr in Agatharied im Staudenhäusl.

 

 

Unterleiten-Musi
Christian Denk
Unterleiten 15
83727 Schliersee

E-Mail: denk.christian@t-online.de

 

Fotos: Katharina Fitz, privat

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Leonhardifahrt 2019 in Schliersee | Mit viel Stolz alte Tradition leben!

Mit Liebe und Stolz präsentierten sich die Schlierseer bei der gestrigen Leonhardifahrt von der Ortsmitte in Schlierseer zur Wallfahrtskirche St. Leonhard in Fischhausen. Auch das Herbstwetter zeigte sich von seiner schönsten Seite. Der warme Föhnwind wehte die bunten Blätter von den Bäumen, und auch die Sonne zeigte sich immer wieder. 54 Gespanne waren aus dem ganzen Landkreis gekommen, um sich den Segen für ihre Rösser abzuholen. Das Klappern der Hufe auf der Teerstraße, das Bimmeln der Glocken am Pferdegeschirr und auch die Blasmusik kündigte die Prozession schon von Weitem an. Hin und wieder kamen auch die Goaßlschnalzer zum Einsatz. Zahlreiche Besucher säumten den Weg und bewunderten die festlich gekleideten Trachtengruppen, Gebirgsschützen, Schalkfrauen, die geschmückten Truhen- und Motivwägen sowie die gestriegelten und herausgeputzten Rösser.

 

 

Nachgefragt: Was sind denn eigentlich Schalkfrauen?

https://magazin.schliersee.de/tag/schalkfrauen/

Rund eine Dreiviertelstunde dauerte die Fahrt entlang des Sees bis nach Fischhausen. Gleich bei der Ankunft an der Kirche St. Leonhard segneten Pfarrer Hans Sinseder und Diakon Alois Winderl die Pferde. Im Anschluss wurde auf der Wiese hinter der Kirche ein feierlicher Gottesdienst abgehalten. Zum Abschluss zog die Prozession noch mal um die Wallfahrtskirche, die Pferde wurden erneut gesegnet, und der Zug teilte sich dann, je nach Heimatort, in Richtung Bayrischzell und Fischbachau oder Schliersee. Im Schlierseer Bauerntheater trafen sich dann viele der Trachtengruppen, um gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen. Es wurde gelacht, gefeiert und getanzt – für den richtigen Takt, sorgte die Schlierseer Blasmusik.

 

 

Vielen lieben Dank an alle Mitwirkenden, dass ihr dieses Erbe „Leonhardi“ seit Generationen bewahrt und weiterleben lasst. Es war ein schöner Tag für uns alle. Für alle Einheimischen, „Zugroasten“, Urlauber, Tagestouristen und auch für mich als „rasende Reporterin“ vom Schliersee Magazin.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee