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Kulturherbst 2018 – ausgewählte Konzerthöhepunkte

Der Kulturherbst 2018 rückt mit großen Schritten näher: Am Donnerstag, den 4. Oktober, findet die feierliche Eröffnung des 11. Schlierseer Kulturherbstes statt.

Worauf ich mich sehr freue, das ist der Skulpturengarten im Kurpark am See. Fünf namhafte, bildhauende Künstler, die alle schon Einzelausstellungen im Kulturherbst hatten, stellen eine repräsentative Auswahl ihrer Werke vor: Tobel, e.lin, Georg Brinkies, Otto Wesendonck und Erich Schwentner.

Ich weiß jetzt schon, dass ich mir die Objekte im Kurpark täglich vor meiner Arbeit in der Gäste-Information anschauen werde. Jeder spätsommerliche Herbstmorgen am See bietet eine ganz eigene Stimmung – ob bei aufgehendem Sonnenschein, grauweißen Nebelschwaden oder stürmischem Regen: Die Werke erscheinen immer in einem anderen Licht und wirken jedes Mal anders auf den Betrachter.

 Und nun stelle ich Ihnen meine fünf ganz persönlichen Konzert-Favoriten für die kommenden Wochen vor.

Gleich zu Beginn, am Freitag, den 5. Oktober, gibt es heuer einen fulminanten Auftakt mit den Drum-Stars, die zu Recht als „Percussion-Show der Extraklasse“ betitelt ist. Die fünf Profi-Schlagzeuger werden auch als „deutsche Antwort zur Blue-Men-Group“ bezeichnet und begeistern europaweit ihr Publikum mit ihrer Kunst, ihren vielfältigen Instrumenten und ihrer Lichtshow. Erleben Sie die Drum-Stars live und lassen Sie sich in die faszinierende Welt der Percussion entführen!

https://www.drum-stars.de/

 

Nur zwei Tage später, am Sonntag, den 7. Oktober, findet in der Kirche St. Sixtus um 19:00 Uhr ein großartiges Klassikkonzert mit der Innphilharmonie Rosenheim statt. Unter der Leitung von Thomas J. Mandl werden Ludwig van Beethovens 2. Sinfonie und die Messa di Gloria von Giacomo Puccini aufgeführt. Die Vollbesetzung der Innphilharmonie Rosenheim mit 50 Sängern und 40 Orchestermusikern garantiert ein beeindruckendes Klassikerlebnis im wunderschönen Innenraum unserer Kirche.

https://innphilharmonie.de/

 

Damit ich auch wirklich (fast) alle Stilrichtungen des diesjährigen Kulturherbstes abgedeckt habe, gönne ich mir das sicherlich fetzigste Live-Erlebnis: Am Freitag, den 12. Oktober, hat die jetzt schon kultige Band SLEARS – Hard Rock vom Schliersee ‒ ihr Heimspiel. Noch dazu wird das Konzert im großen Festzelt am See aufgeführt; Zeltkonzerte haben ihre eigene Dynamik, und ich bin mir sicher, dass SLEARS ihre Heimat Schliersee richtig rockt!

https://www.slears.de/

 

Am Sonntag, den 21. Oktober, wird es dann wieder klassisch, und die „leisen Töne“ herrschen vor: Ingolf Turban (Violine) und Ernst Burger (Klavier) werden ihr Publikum im Schlierseer Bauerntheater mit Brahms, Tartini, de Sarasate und de Falla in ihren Bann ziehen.

http://www.ingolfturban.de/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Burger_(Autor)

 

Ein ganz besonderes „Schmankerl“ gönne ich mir zum Abschluss in der letzten Woche vom Kulturherbst. Am Dienstag, den 23. Oktober, gastiert das Italo-Pop-Musical ITALIA CON AMORE „Shakespeare trifft Italo-Hits“ im Bauerntheater. Die Münchener Vorstellungen im Theater Drehleier sind immer ausverkauft, und so freue ich mich sehr, dass das Ensemble hier in Schliersee spielt. Noch ein Tipp für diese Veranstaltung: Bereits circa eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn fängt „la Mamma“ an, ihre Antipasti zu servieren …

https://theater-drehleier.de/programm/event/20170913_italia_con_amore

 

Sie finden das Programm vom Kulturherbst Schliersee und weitere Informationen zu allen Veranstaltungen unter http://www.kulturherbst-schliersee.de/kalender/. Die Karten zu den einzelnen Veranstaltungen können Sie in der Gäste-Information Schliersee, bei allen München Ticket Vorverkaufsstellen und im Internet unter https://www.muenchenticket.de/ erwerben.

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Schliersee – ein Teil von „Wald, Gebirg und Königstraum ‒ Mythos Bayern“

Und was ist der „Mythos Bayern“? Eine Landschaft, ihre Menschen und eine besondere Art zu leben; ein König und seine Schlösser, und schließlich seit 1918 der „Freistaat Bayern“, der dem Mythos die Volkskrone aufsetzt. Im Kloster Ettal findet noch bis 4. November 2018 die Bayerische Landesausstellung 2018 „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ statt, und selbstverständlich ist auch Schliersee dort vertreten.

Als Leihgabe vom Schlierseer Heimatmuseum findet Ihr in der Ausstellung das Wirtshaus-Schild von der „Fischer Lisl – Ala Donna del Lago“. Die fesche Fischerstochter war wegen ihres Aussehens und ihres frechen Mundwerks im ganzen Land bekannt. Zwei Münchner Verehrer, Nepomuk Ott und Dietrich Montenhab, denen die Fischer Lisl den Kopf verdrehte, hatten ihr dieses Gemälde Anfang des 19. Jahrhundert geschenkt. „Das Regiment der Fischer Lisl war übrigens sehr patriarchalisch zu Wasser wie zu Lande […]“, hatte Karl Stieler 1875 gesagt. Jetzt hängt das Schild nicht mehr im Gasthof zur Post, sondern ist normalerweise im Schlierseer Heimatmuseum zu bewundern. Damals übernachtete sogar König Ludwig II in der Fischer Lisl – der Märchenkönig war vom 29. bis 31. Mai 1865 zu einer Schlierseer Hochzeit geladen. Außerdem findet Ihr in der Ausstellung in Ettal das Mieder von der Fischer Lisl um 1805, ebenfalls eine Leihgabe des Heimatmuseums in Schliersee.

Das Gemälde „Sankt Leonhardsfahrt in Fischhausen“ hängt normalerweise in der Nationalgalerie in Berlin. Peter von Heß hat es 1825 gemalt. „In Wallfahrt, Bittgang und Prozession verbinden sich Glaube, Tracht und die oberbayerische Landschaft zu malerischen Bildern.“

Immer wieder taucht Maximilian Schmidt, der „Waldschmidt“, in der Ausstellung auf. Dieser hatte im Jahr 1890 zur Förderung des bis dahin unbedeutenden Tourismus in Bayern den Bayerischen Fremdenverkehrsverband gegründet. Er war ein sehr wichtiger Wegbereiter des Tourismus in Bayern. Da er eine kurze Zeit in Neuhaus gelebt hat, wurde in Schliersee eine Straße nach ihm benannt.

Natürlich darf in einer Ausstellung, die sich Mythos Bayern nennt, auch der Wilderer „Jennerwein“ nicht fehlen. Das Grab Jennerweins befindet sich auf dem Westenhofener Friedhof der Kirche St. Martin in Schliersee. Ausgestellt ist eine Schützenscheibe, die den toten Wildschütz im Hochgebirge zeigt. Die Schützenscheibe, gemalt von Adolf Eberle, ist eine Leihgabe vom Jagd- und Fischereimuseum in München.

Schliersee taucht bei einem Rundgang durch die Ausstellung immer wieder auf. Das Schlierseer Bauerntheater wird erwähnt, oder man kann eine Porzellantasse mit einem Bild vom Schliersee finden. Geht doch mal selber auf Entdeckungsreise. Es ist eine kleine Ausstellung anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Freistaats Bayern, die viele Themen in der Entwicklung Bayerns nur anreißen kann, aber eins ist sicher: Wer Schliersee sucht, wird Schliersee finden.

 

 

Bayerische Landesausstellung 2018

„Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“

Kloster Ettal

Kaiser-Ludwig-Platz 1, 82488 Ettal

  1. Mai bis 4. November 2018

Täglich von 9:00‒18:00 Uhr

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte, Kloster Ettal und Landkreis Garmisch-Partenkirchen in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung

Eintrittspreis

Erwachsene 12,00 €

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Carl Schwarz – ein musikalischer Tausendsassa

Ich weiß ein kleines Tal … ‒ so lautet der erweiterte Titel des bekannten Schlierseer Liedes, das Carl Schwarz unserem Ort gewidmet hat. Das Volkslied in bayerischer Mundart erzählt von der unbandigen[1] Schönheit unserer Gegend und dem hiesigen Brauchtum. Die getragene Melodie und die warmen Harmonien lassen den Zuhörer die Idylle und Ruhe rund um den Schliersee geradezu spüren. Mit anderen Worten: Carl Schwarz hat eine wunderschöne Liebeserklärung an Schliersee niedergeschrieben.

Am 9. Februar 1891 wurde Carl Schwarz, der seinen Namen anfangs mit „K“ und später mit „C“ schrieb, in München geboren. Er begann im zarten Alter von sieben Jahren, Zither zu spielen, und übte fleißig, denn, so schrieb er einmal selbst: „Als ich zum erstenmal das Tegernseer Bauerntheater sah […], war ich begeistert, besonders von den Zwischeneinlagen des Zitherterzetts, denn Musik liebte ich über alles. Mein einziger Wunsch war, auch so spielen zu können.“[2] Mit 15 Jahren bekam er ein Engagement als Zitherspieler in der Schweiz. Während seines vierjährigen Aufenthalts in Zürich erlernte er das Streichmelodion, auch Streichzither oder Schoßgeige genannt – ein typisches, aber sehr selten gespieltes Instrument der alpenländischen Volksmusik ‒, und entwickelte sich über die Jahre zu einem Virtuosen auf seinen Instrumenten.

„Im April 1910 kam ich zu den Schlierseern, die gerade in München im Deutschen Theater gastierten“[3], schrieb Carl Schwarz. Bis etwa Ende der 1920er-Jahre, unterbrochen vom Ersten Weltkrieg, tourte er mit dem Ensemble des Schlierseer Bauerntheaters durch Deutschland, Österreich-Ungarn und die Schweiz – und das nicht nur als Musiker, sondern auch als Darsteller: „Ich spielte auch Naturburschenrollen, aber die Hauptsache war mir […] doch die Musik.“[4] Später bereiste er mit seinem Schwarz-Trio ganz Europa, nahm in den 1930er-Jahren sogar Schallplatten in London auf und war für die jungen Musiker ein großes Vorbild, „eine Größe, ein absoluter Chef, der sich um alles gekümmert hat“, wie sich Kurt Halletz, musikalischer Leiter beim Bauerntheater Schliersee, erinnert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg beendete Schwarz seine Laufbahn als Berufsmusiker, blieb aber der Musik und der Schlierseer Bühne bis zu seinem Tod am 7. November 1969 treu – als Leiter der Schlierseer Heimatabende, bei denen er als Musiker und Ansager mit komödiantischem Talent sein Publikum begeisterte. Karl B. Kögl erzählt: „Carl Schwarz war ein musikalischer Tausendsassa. Ich habe ihn als Bub und Jugendlicher viele Male beim Schlierseer Heimatabend als grandiosen Zitherspieler, Sänger und Moderator erlebt.“

In Würdigung seiner Verdienste um den Ort und als Komponist des Schlierseer- und des Spitzing-Liedes wurde Carl Schwarz 1959 zum Ehrenbürger von Schliersee ernannt. Außerdem erinnern die Carl-Schwarz-Straße, unweit des Schlierseer Strandbades, und die vom Fremdenverkehrsverein Schliersee auf der Hochburg angebrachte Gedenktafel an den Musiker und Komponisten. Carl Schwarz‘ letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Friedhof der katholischen Kirche St. Sixtus in Schliersee und trägt die sympathische Inschrift „I bin im Himmi drobn u. werd euch alle lobn“[5].

 

 

Quellen:

s’Schlierseer-Büchl. Zum 25-jährigen Bestehen des Schlierseer Bauerntheaters, Hrsg. Dr. Ernst Hohenstatter, im Selbstverlag Der Schlierseer, München 1918, S. 26‒28.

Schliersee 779–1979. Eine Chronik zum Jubiläum, Hrsg. Markt Schliersee, November 1978, S. 99/100, 253, 288, 291, 294.

 

[1] Bayerisch für unbändig, unbeschreiblich.

[2] s’Schlierseer-Büchl. Zum 25-jährigen Bestehen des Schlierseer Bauerntheaters, Hrsg. Dr. Ernst Hohenstatter, im Selbstverlag Der Schlierseer, München 1918, S. 27.

[3] s’Schlierseer-Büchl. Zum 25-jährigen Bestehen des Schlierseer Bauerntheaters, Hrsg. Dr. Ernst Hohenstatter, im Selbstverlag Der Schlierseer, München 1918, S. 27.

[4] s’Schlierseer-Büchl. Zum 25-jährigen Bestehen des Schlierseer Bauerntheaters, Hrsg. Dr. Ernst Hohenstatter, im Selbstverlag Der Schlierseer, München 1918, S. 28.

[5] Bairisch: Ich bin im Himmel oben und werde euch alle loben

 

 

Kathrin Zott Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

Werner Bochmann – der Filmkomponist, der sein Zuhause am Schliersee fand

Kennen Sie ihn, den Schwarzweiß-Filmklassiker Die Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1944? Höchstwahrscheinlich! Denn auch heute noch ist diese Filmkomödie fast jedermann ein Begriff. Weniger bekannt dagegen dürfte sein, dass die Musik zu diesem Film aus der Feder von Werner Bochmann stammt, der über 50 Jahre in Schliersee lebte und arbeitete.

Werner Bochmann wurde am 17. Mai 1900 in Meerane, Sachsen, geboren und lernte bereits zu Schulzeiten Klavierspielen. Nach dem Abschluss der Oberrealschule begann er, der Vernunft halber, zunächst ein Chemie- und Mathematikstudium in Dresden. Doch die Liebe zur Musik war letztlich stärker. Bochmann brach sein Studium ab und widmete sich ganz der Musik. Das Kompositionsstudium bei Joseph Gustav Mraczek und Franz Schreker finanzierte er sich durch das Erteilen von Nachhilfestunden in Mathematik.

Nach dem Studium verdiente er sich sein Geld zunächst als Korrepetitor an der Oper in Dresden und dann als Pianist beim Orchester von José Soler, mit dem er durch Europa tourte. Bochmann erzählt darüber: „Jahre, bevor mir der ,Einstieg‘ in die UFA-Karriere glückte, fiel die Entscheidung für die Unterhaltungsmusik, als ich unversehens in das argentinische ,Orchestra tipukta‘[1] des großen José Soler engagiert wurde. Dort war der Pianist ausgefallen. Zunächst in einem Münchener Konzertcafé, dann in vielen Großstädten lernte ich in dieser interessanten Position alles kennen, was das Repertoire spanisch-argentinisch-brasilianischer Folkloremusik zu bieten hatte. Kein Wunder, dass ich mich eines Tages auch als Komponist auf diesem Spezialgebiet versuchte, und als ich das erste Dutzend UFA-Filme komponiert hatte, machte ich meine ersten Aufnahmen mit dem ,Tango-Orchester Werner Bochmann‘ bei COLUMBIA.“[2]

Sein erster großer Kompositionserfolg gelang ihm 1929 mit dem Slowfox I Called to Say Good Night, der nach längerer, erfolgloser Suche nach einem Verlag schließlich in Amerika von Irving Berlin verlegt wurde und zum internationalen Erfolg wurde. Ab 1933 arbeitete Bochmann dann für die Filmgesellschaft UFA und komponierte im Laufe seiner langen Karriere unzählige Lieder, Bühnenstücke sowie Filmmusiken, mit denen er die Zeit des Tonfilmschlagers prägte. Zu seinen bekanntesten Liedern zählen sicherlich Der Theodor im Fußballtor, das in der Interpretation von Theo Lingen im gleichnamigen Film zum Evergreen wurde, sowie Heimat deine Sterne aus dem Film Quax, der Bruchpilot. Durchweg von Erfolg gekrönt waren auch seine Kompositionen für Ilse Werner, deren Talent zum Singen und Pfeifen Werner Bochmann durch einen Zufall entdeckte. 1967 wurde Bochmann mit dem Bundesfilmpreis in Gold, 1984 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie 1985 mit dem Paul-Lincke-Ring ausgezeichnet.

Im Artikel des SPIEGEL-Verlags Eine „Spiegel“-Seite für Werner Bochmann (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44435584.html) aus dem Jahr 1949 berichtet Werner Bochmann in überaus erheiternder Weise über sein Leben als Filmkomponist, das nicht immer so angenehm war, wie man es sich vielleicht vorstellt. Als Bochmann diese Zeilen niederschrieb, lebte er bereits in Schliersee, das er noch während des Zweiten Weltkrieges zu seiner Wahlheimat auserkoren hatte und wo er die Ruhe fand, die er für seine Arbeit brauchte. In seinem Haus am Schliersberg wohnte er bis zu seinem Tod am 3. Juni 1993. Werner Bochmann wurde auf dem Friedhof St. Sixtus in Schliersee beigesetzt.

Die Schlierseer schätzen ihren „Hauskomponisten“[3], wie er auf der Internetseite des Schlierseer Singkreises liebevoll genannt wird, sehr. Karl B. Kögl, der Leiter des Schlierseer Singkreises, erzählt: „Er war ein sehr liebenswürdiger und bescheidener Mann.“ Zum 100. Geburtstag Werner Bochmanns wurden ihm zu Ehren im Schlierseer Bauerntheater unter Leitung von Timm Tzschaschel zwei sehr erfolgreiche Konzerte gegeben. Mit dem Lied Vom Schliersee bis zum Spitzingsee hinterließ Bochmann auch eine Hommage an seine Wahlheimat Schliersee. „Ich selbst singe dieses Lied bei den Kurkonzerten Klingendes Schliersee – Tausend Takte gute Laune, begleitet von den Unterleiten-Musikanten“, berichtet Karl B. Kögl. Außerdem erinnern die Werner-Bochmann-Straße östlich des Schlierseer Bahnhofs sowie eine vom Fremdenverkehrsverein Schliersee gestiftete Gedenktafel auf der Hochburg an den berühmten Komponisten.

 

 

Quellen:

https://www.meerane.de/beruehmte-meeraner-werner-bochmann.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44435584.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Bochmann

https://www.singkreis-schliersee.de/schlierseer-komponisten/werner-bochmann/

UFA Autorenporträts – Werner Bochmann, Thema: Mit Musik geht alles besser, Manuskript und Moderation: Helmuth M. Backhaus (Gesamtdauer 65:05), UFA-Musik- und Bühnenverlage, München

[1] Druckfehler? Vermutlich „Orchester Typica“ oder „Orquesta tipica“.

[2] Quelle: https://www.meerane.de/beruehmte-meeraner-werner-bochmann.html.

[3] Quelle: https://www.singkreis-schliersee.de/schlierseer-komponisten/werner-bochmann/.

 

 

Kathrin Zott Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

WM 2018: Tooooooor! Public Viewing in Schliersee

Mein Tipp: In den Vorrundenspielen alle Locations ausprobieren und den persönlichen Lieblingsplatz herausfinden – dann kann das Finale mit deutscher Beteiligung kommen.

„Olé“ und „Schalalalala“

#1 Fankurve Schliersee – im Bauerntheater bei allen Deutschlandspielen mitfiebern

Echtes Stadion-Feeling bekommt Ihr im Bauertheater. Mit einer riesigen Leinwand (5 m x 2,80 m) wird Euch die WM direkt von Russland nach Schliersee geholt. An erster Stelle stehen hier Fußball und das Miteinander-Feiern. Es gibt Getränke und Leberkässemmeln. Für eine Stärkung vor oder nach dem Spiel sorgen die umliegenden Restaurants. Der Eintritt ist frei. Der Erlös aus dem Getränkeverkauf wird gespendet. Gute Stimmung ist bei der Fankurve Schliersee garantiert.

Einlass: 1 Stunde vor Spielbeginn

 

 

#2 Direkt am See mit wunderschöner Bergkulisse – im Schlierseer Hof

Im Schlierseer Hof wird im Biergarten bei schönem Wetter ‒ direkt am See ‒ ein großer Fernseher aufgestellt. So könnt Ihr alle Spiele zusätzlich mit See- und Bergblick verfolgen. Natürlich werdet Ihr dort bestens kulinarisch versorgt. Bei Regen wird in die Bar ausgewichen.

 

 

 

 

#3 In der Halbzeit im Schliersee erfrischen – Park-Strandbad Schliersee

Fußballschauen einmal anders. Im Strandbad. Ein Sprung ins kühle Nass in der Halbzeitpause – kein Problem. Im Strandbad ist das möglich. Außerdem könnt Ihr Euch von der gewohnt guten Küche verwöhnen lassen. Frisch vom Grill oder Asiatisches aus dem Wok. Dazu den berühmten eisgekühlten Gin Chilla. Gezeigt werden alle Deutschlandspiele.

 

 

 

#4 Jedes Spiel in der Seebar

Bei Gregor in der Seebar, direkt an der Seestraße gelegen, wird jedes Spiel auf dem Fernseher gezeigt. Gemütliche Bar-Atmosphäre.

 

 

 

 

#5 Live dabei! Die Bar im Herzen von Schliersee

Fußball-Fieber herrscht auch in der Bar Schliersee. Der Treffpunkt im Herzen von Schliersee empfängt Euch mit exzellenten Weinen, Bier vom Fass, feinen Spirituosen, spritzigen Cocktails, hervorragenden Kaffeespezialitäten und kleinen Schmankerln in gemütlich stilvollem Ambiente und mit ganz viel Fußball. Alle Tore, alle Spiele LIVE!

 

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schlierseer Bauerntheater: Kultur pur! Die Probenacht ‒ PREMIERE

Tradition und Kultur in bayerischer Mundart erleben. Eine lustige Dorfkomödie in drei Akten von Julius Pohl

Ostersonntag in Schliersee – es schneit. Der rote Teppich für die Premiere der „Probenacht“ ist weiß. Beim Betreten des Bauerntheaters fällt sofort der wunderschöne Bühnenvorhang, ein Gemeinschaftswerk der Münchener Künstlervereinigung „Allotria“, ins Auge ‒ wirklich ein Schmuckstück. Das Bauerntheater ist ausverkauft, viele der Zuschauer tragen Tracht, es wird viel geredet und auch Bier getrunken. Eine ganz besondere Atmosphäre. Ich freue mich auf einen lustigen Abend. Und zum Lachen gibt es viel …

Die Kuhglocken läuten ein:

Das Stück spielt in der Stube des Purzelbichler-Bauern, der alleine mit seinem Dienstboten auf seinem stattlichen Anwesen lebt und durch seine junge und vor allem hübsche Hausmagd Cilli noch einmal Frühlingsgefühle bekommt. Bestärkt durch die Hebamme Müßiggang, umwirbt der Bauer das arme Mädel, das selber heimlich in den Knecht Peter verliebt ist. Sogar den Hochzeitstermin mit Cilli gibt der Bauer im Wirtshaus schon bekannt. Doch ein alter Brauch besagt, dass die Braut dem Bräutigam vor der Hochzeitsnacht eine „Probenacht“ gewähren kann. Dies scheint die Lösung für Cilli und Peter zu sein. Sie soll den Purzbichler-Bauern auf die Probe stellen, damit sich dieser vor der drohenden Blamage zurückzieht. Die Hebamme versorgt den Bauern mit ihren selbst hergestellten Pillen, damit er bei der „Probenacht“ eine gute Figur macht. Aber alles kommt ganz anders …

… mehr möchte ich nicht verraten. Nur so viel: Es war ein toller Abend mit tollen Schauspielern. Das solltet ihr nicht verpassen!

 

Die Probenacht (Wilhelm Köhler Verlag München)

Personen und ihre Darsteller
Purzbichler, Bauer Girgl Floßmann
Knorpel, sein Schwager Rupert Gerold
Genoveva, seine Frau Mirl Weiher-Forsthuber
Peter, beider Sohn Martin Hirtreiter
Cilli, Hauserin Sabine Mlynek
Müßiggang, Hebamme Gitti Engelhard
Brandstaller, Bauer Peter Franz
Keindl, Bauer Schorsch Kaltner
Graninger, Bauer Johannes Wegmann
Urschl, Magd Conny Floßmann
Sepp, Knecht Georg Attlfellner

Regie: Girgl Floßmann
Requisite und Bühne: Georg Attlfellner
Technik: Dieter Gawer
Musik: Schlierachtaler Musikanten

Wenn das Bauerntheater früher mehr oder weniger das Abbild des bäuerlichen Lebens war, so ist es heute eher ,,nostalgisches“ Theater. Als Untermalung spielt echte Blasmusik ‒ die Schlierachtaler Musikanten. Die Architektur aus der Gründerzeit bringt die Zuschauer sofort in jene Zeit zurück, als es eröffnet wurde. Das war bereits 1892. Die beiden Gründer waren Xaver Terofal und Konrad Dreher. Heute ist es das älteste Bauerntheater in Deutschland.

Es wird bespielt von eine der bekanntesten Bauerntheater-Spielgruppen Bayerns, dem Schlierseer Bauerntheater e. V. ‒ mit einem abwechslungsreichen Spielplan. Oft sind es amüsante Komödien.

 

 

Schlierseer Bauerntheater
Xaver-Terofal-Platz 1
83727 Schliersee
https://www.schlierseer-bauerntheater.de

 

Kartenvorverkauf:
GästeInfo Schliersee in der VitalWelt
Tel.: 0 80 26/60 65 – 0
Perfallstr. 4
83727 Schliersee
Öffnungszeiten: Mo.‒Fr. 8:30‒18:00 Uhr, Sa. + So. 9:00‒13:00 Uhr

sowie an allen Vorverkaufsstellen von München Ticket oder unter www.muenchenticket.de Tel.: 089/54 81 81 81

Die Abendkasse ist ab 19 Uhr geöffnet.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Margot Wolf – unsere gute Seele vom Schliersee

Es gibt nur wenige hier in Schliersee, welche die Margot Wolf nicht kennen. Sie hat Ausstrahlung, Charme und das Talent, Menschen miteinander zu verbinden. Die Margot ist eigentlich gar keine „echte“ Schlierseerin, sondern in Kempten im Allgäu geboren, was man durchaus noch ein bisschen hören kann.

Seit 1996 ist sie in Schliersee, wobei sie zunächst nur im Sommer dort war, weil sie in Gersthofen noch ihr eigenes Restaurant „Essen & Trinken“ führte. 2010 ist sie dann nach Schliersee gezogen, wo sie in ihrem Haus, dem „Seehäusl“, eine liebevoll eingerichtete, gemütliche Ferienwohnung betreibt. Sie sei schon immer gerne eine Gastgeberin gewesen, erzählt mir Margot. Das war auch der Grund dafür, warum sie sich nach über 30 Jahren als Chefsekretärin und rechte Hand ihres Vorgesetzten zunächst im Gastgewerbe und später mit einer Ferienwohnung selbstständig gemacht hat. Organisieren liegt ihr im Blut. Das hatte sie, bevor sie mit 55 Jahren in den Vorruhestand ging, bereits bewiesen, indem sie Events mit über 1.000 Personen bei der chemischen Fabrik Pfersee GmbH geplant und durchgeführt hatte.

Die Margot ist mehr Schlierseerin als viele der Einheimischen, obwohl sie eigentlich eine „Zuagroaste“ (dt. Zugezogene) ist. Sie liebt die Gegend hier und beteiligt sich äußerst engagiert am Gemeindeleben.

So ist sie beispielsweise 2. Vorsitzende der NachbarschaftsHilfe Schliersee e. V. und organisiert hier vor allem Ausflüge und Benefizveranstaltungen. Letztere finden im Schlierseer Bauerntheater statt, und Margot gelingt es, den ganzen Saal mit Zuschauern und Spendern für einen wohltätigen Zweck zu füllen. Dazu gewinnt sie Künstler, wie z. B. Karl Kögl, Bettina Schoeller, Carlo Schraml und Timm Tzschaschel.

Außerdem engagiert sich Margot im Katholischen Frauenbund, wo für einen guten Zweck gebastelt, gebacken oder Marmelade eingekocht wird. Die selbst hergestellten Produkte werden dann auf dem Oster- und Weihnachtsmarkt in Schliersee verkauft. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die Platzerl sind Weltklasse!

Außerdem organisiert die Margot Lesungen, welche sie alleine oder auch gemeinsam mit Christl Fitz durchführt. Besonders heimelig sind ihre Wohnzimmerlesungen, wozu sie ein paar Frauen zu sich nach Hause in ihr gemütliches Wohnzimmer einlädt. Etwaige Spenden gehen wieder an die NachbarschaftsHilfe.

Nicht zu vergessen: ihr Seehäusl, in dem sie viele Stammgäste beherbergt und mit ihrem wunderbaren Frühstück verwöhnt. Margot beweist Einfallsreichtum und bietet ihren Gästen je nach Jahreszeit Programme mit ausgesuchten Ausflügen in die nähere Umgebung an. Außerdem nimmt sie für einen Unkostenbeitrag jedes Jahr als Gastmutter mehrere Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland bei sich auf. In diesem Jahr hat sie erstmals chinesische Schüler/-innen zu Besuch am Schliersee.

 

 

Margots Lieblingsplatz am Schliersee:
Runter zum See laufen und sich im Kurpark auf eine Bank setzen – am liebsten abends ab 21:00 Uhr, wenn nicht mehr so viel los ist und sie die Ruhe genießen und auf den See schauen kann.

Margots Empfehlungen an Gäste und Besucher:

  • um den Schliersee oder Spitzingsee spazieren gehen oder
  • am Westufer abseits der Straße bis Fischhausen am Schliersee entlangwandern und dann mit dem Schiff zurückfahren,
  • das Markus Wasmeier Freilichtmuseum besuchen,
  • auf den Weinberghügel und die Schliersbergalm laufen, um die Aussicht auf den See zu genießen,
  • die Werteproduzenten besuchen, beispielsweise die Destillerie Slyrs und die Vitalwelt Schliersee sowie noch einige Betriebe mehr in der Alpenregion Tegernsee Schliersee,
  • im monte mare zum Schwimmen oder in die Sauna gehen.

 

Margot Wolf
Seehäusl Schliersee
Gartenstraße 13
83727 Schliersee

Tel.: 08026/9293647

Website: http://www.margot-wolf-schliersee.de/

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Neighbors Helping Neighbors…Truly a Benefit

There is nothing good, unless you do it!” or in the original German “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es” this is the motto of NachbarschaftsHilfe Schliersee. They truly represent this quote by supporting the people of Schliersee.

For the past three years, the Bauerntheater with its beautiful and traditionally painted wooden interior has been the backdrop for this talent packed benefit concert. The goal of this talent packed event each year is to gather enough funds to help them offer the supportive programs to those who might need them in the community. To encourage more participants in their very needed group as well as draw attention to their many causes as well as to just bring everyone out to have a great time.

Just a sampling of a few of the much needed programs that NachbarschaftsHilfe Schliersee offers are Dementia help and support, Parkinson’s support and help for the hearing impaired. Something that I know from my own experience which is incredibly important is 24 hour Dementia help. After the first benefit concert the group was able to purchase a car to provide rides to doctors appointments and other necessary excursions. These programs are made possible by the donations of others and are incredibly needed and necessary.

This past Sunday was this years benefit concert. Side by side the residents of Schliersee gather to sit and enjoy local talent. This year we were treated to a culture packed afternoon provided by the operatic trio of Bettina Schoeller, Carlo Schraml and Timm Tzschaschel, the composer on piano. They sang many classic songs to which the audience were encouraged to sing along as well. A table covered with delicious homemade cakes and pastries, donated by local bakeries,  line the walls giving fragrance to the air. Voices lifted in song and hearts lifted in laughter, there is no better way to bring a community together.

If you are visiting Schliersee or are a resident, this annual event is not to be missed. For more information about what this integral organization does for the community, please visit their webpage and consider contributing to this very important program.

 

NachbarschaftsHilfe
https://www.nbh-schliersee.de/über-uns/erfolgreiche-benefiz-veranstaltung/

 

 

 

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Kultur schafft Verbindungen Start der Kulturkooperation Holzkirchen – Miesbach – Schliersee

Vor einmalig schöner Kulisse – am Weinberg mit zauberhaftem Blick auf den Schliersee – wurde am 18. Juli 2017 eine neue Kulturkooperation begründet.

 

Eingeflochten haben diese Allianz Ingrid Huber und Alexander Harlander (Kultur im Oberbräu Holzkirchen), Isabella Krobisch und Max Kalup (Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach) sowie Marion Riedl und Mathias Schrön (Gäste-Information Schliersee). Die Stärken der drei Kulturveranstalter liegen insbesondere im Theaterbereich. Holzkirchen verfügt alleine über 8 Theaterensembles. Im Freigelände, im Foolstheater und im Oberbräusaal finden jährlich etwa 170 Veranstaltungen statt. Schliersee kann mit 25 Aufführungen des Bauerntheater-Ensembles aufwarten und ebenfalls mit einer Vielzahl von Gastspielen, sowie im Oktober mit seinem Kultur-Herbst. Das Kulturzentrum Waitzinger Keller in Miesbach glänzt mit dem Stammsitz des renommierten Freien Landestheaters Bayern und hat ebenfalls einen regen Gastspielbetrieb.
Gegenseitige Werbung, gegenseitiger Kartenverkauf

 

Sichtbar wird diese Allianz erstmals anlässlich des Kulturherbstes Schliersee. Diese Veranstaltungen sind in einem Programmheft zusammengefasst, werden aber ebenso in der Kulturzeitung von „Kultur im Oberbräu Holzkirchen“ und im Programmheft des Waitzinger Kellers beworben. Gleichzeitig werden im Schlierseer Programm die Highlights von Holzkirchen und Miesbach angekündigt. Alle drei Spielorte sind auch Verkaufsstellen von München Ticket und können daher Kartenwünsche für sämtliche Kulturveranstaltungen erfüllen.

 

Wichtigste Voraussetzung für eine tragfähige Kooperation sind freilich die menschlichen Verbindungen. Weil die Chemie zwischen den Kulturakteuren stimmt und die Ideen bei den regelmäßigen Treffen nur so sprudeln, können sich die Kulturfreunde auf weitere gemeinsame Aktion freuen.

 

Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer ließ es sich nicht nehmen, zur Vorstellung des Schlierseer Kulturherbstprogrammes auch die Partner aus Holzkirchen und Miesbach einzuladen. „Wir sind zwar Tourismusort, möchten aber neben klassischen Brauchtumsveranstaltungen auch Kultur für die einheimische Bevölkerung bieten. Gleichzeitig ist uns an Kooperationen sehr gelegen.“

 

RZ.Kultur-Herbst-2017_Plakat_A1-06-7-17

 

www.kulturherbst-schliersee.de

www.kultur-im-oberbraeu.de

www.waitzinger-keller.de

www.schliersee.de

 

Text: Marion Riedl

Fotos: Alexander Harlander

Bildunterschrift, von links: Franz Schnitzenbaumer (Bürgermeister Schliersee), Johannes Wegmann, Marion Riedl, Timm Tzschaschel (Organisatoren und Mitwirkende des Schlierseer Kulturherbstes), Isabella Krobisch (Leiterin des Kulturzentrums Waitzinger Keller), Paul Fertl (2. Bürgermeister Miesbach) Ingrid Huber (Leiterin Kultur im Oberbräu Holzkirchen), Olaf von Löwis (Bürgermeister Holzkirchen)

 

 

Marion Riedl Marion Riedl

Heimatverliebte Original Schlierseerin, Dipl. Eventmanagerin bei der Gäste-Information Schliersee, war als Musical Journalistin weltweit unterwegs - Tourismus und Kultur mit bodenständiger Leidenschaft und mit dem gewissen Blick über den Tellerrand.