Schlierseer Gartenzauber 2022 – rosige Zeiten

Flanieren Sie vom 26. bis 29. Mai 2022 durch unser schönes Gartenparadies im Schlierseer Kurpark und nehmen sich auch ein bisschen vom blühenden „Zauber“ mit nach Hause in Ihren Garten oder auf Ihren Balkon! www.schlierseer-gartenzauber.de

 

Präsentiert wird der Schlierseer Gartenzauber im Mai wie gewohnt von dem bekannten BR-Gartenexperten Andreas Modery, der durch das abwechslungsreiche Programm an der Aktions-Bühne im Kurpark führt. Gezielt geht Andreas Modery auf die Fragen der Besucher ein, präsentiert die Standbetreiber, erzählt spannende Gartengeschichten und gibt wertvolle Tipps.

 

Schon vor dem Schlierseer Gartenzauber 2022 hat Andreas Modery Tipps für Sie. Drei Gartentipps finden Sie im Mai in unserem Gartenzauber Podcast.

 

 

Gartentipp 1 von Andreas Modery: majestätische Rosen – hungrig und anspruchsvoll

 

Sie ist unangefochten die „Königin der Blumen“ – die Rose! Aber wie alle „Majestäten“ stellt auch sie gewisse Ansprüche an ihre Umgebung und ihre Versorgung.

Für einen reichen Blütenflor ist neben dem optimalen Standort und der Bodenqualität vor allem die Versorgung mit reichlich Nährelementen entscheidend. Allerdings ist die Rose auch diesbezüglich – wie sollte es anders sein – etwas wählerisch! Mineralische Universaldünger wie Blaukorn mögen sie nicht, und auch zu viel Kompost ist nicht ideal.

 

Der Rosendünger hat‘s …

Denn beide enthalten viel zu viel Stickstoff. Damit regen wir nicht die Ausbildung von Blütenknospen, sondern nur das Blattwachstum an. Deshalb empfehle ich, einen sogenannten Rosendünger zu verwenden. Der enthält alle wichtigen Hauptnährstoffe – Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Calcium (Ca) und Magnesium (Mg). Das Wichtigste ist, dass der Rosendünger mehr Kalium als Stickstoff aufweist als andere Dünger! Der hohe Kaliumgehalt sorgt dafür, dass die Zellwände der Pflanzen stabil und somit wenig anfällig für Blattkrankheiten sind.

 

Bester Zeitpunkt zum Düngen

Idealerweise werden Rosen jetzt zu Beginn der Vegetationsperiode gedüngt. Unmittelbar nach der ersten Blütenphase – also etwa Anfang Juli – kann dann noch einmal nachgelegt werden. Der Dünger wird einfach gleichmäßig auf dem Boden rund um die Pflanzen verteilt und leicht eingearbeitet. Nach Niederschlägen oder Bewässerung gelangen die Nährstoffe direkt in die Wurzelregion. Entfernt man in den Sommermonaten regelmäßig alles Verblühte, steht rosigen Zeiten nichts mehr im Wege.

 

 

„Ich hoffe, wir sehen uns auf dem Schlierseer Gartenzauber!“

 

Ihr Andreas Modery

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Die Klänge von Schliersee

Ja, wie klingt denn jetzt Schliersee? Die Idee zu diesem Beitrag ist an einem wolkenverhangenen Frühlingstag entstanden. Ich wanderte auf dem Höhenweg oberhalb des Schatzelweges von Hausham nach Schliersee. Der Blick auf Schliersee war traumhaft. Was mich dort oben aber besonders erfreute, war der Klang der „Kuhglocken“. Es war endlich Frühling – und ich konnte es hören. Ich blieb stehen, blickte über den Ort Schliersee, den See und in die Berge und hörte dem Kuhglockengeläut zu. Ich freute mich schon jetzt auf Wanderungen über Almwiesen mit genau diesem Geräusch. Dieses Gefühl wollte ich weitergeben und hielt es als Video fest. Natürlich kam mir gleich der Gedanke: „Was sind denn jetzt die Geräusche, die Schliersee ausmachen?“ Beim Blick runter auf Schliersee war mein erster Gedanke: „Kirchenglocken!“

 

 

 

Eine der ältesten Kirchenglocken Bayerns

Die Kirchenglocken haben einen unverwechselbaren Klangcharakter. Um den Klang der Glocken besonders schön zu erleben, gehe ich mittags zum Zwölfuhrläuten auf den Schlierseer Weinberg. Im Turm der Pfarrkirche Sankt Sixtus befindet sich ein sechsstimmiges Geläut. Eine der Glocken ist aus der Zeit um 1300 und ein spätmittelalterliches Glockenpaar von 1489. Die anderen drei Glocken kommen von der Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck und wurden bei einer Sanierung 2009 hinzugefügt. Hier kannst du die Glocken der Sankt-Sixtus-Kirche in Schliersee in Aktion sehen und hören: https://youtu.be/oR1al0U2C7s

 

Brunnengeplätscher

Bei einem Spaziergang durch den Ort gehe ich am Heimatmuseum vorbei und mein Blick fällt auf den Brunnen. Es plätschert. In Schliersee gibt es einige Brunnen – alte und auch einen modernen Springbrunnen vor der Vitalwelt. Auch das Plätschern der Brunnen ist ein Geräusch, das in Schliersee für mich dazugehört. Lieber sind mir jedoch Wassergeräusche aus der Natur.

 

Bäche gurgeln und Wasserfälle rauschen

Um in Schliersee den Sound der Bachläufe zu erleben, eignet sich eine Wanderung zu den Josefstaler Wasserfällen in Neuhaus. Du kannst hier vor dem fast ohrenbetäubenden rauschenden Wasserfall stehen, aber auch entlang des Bachlaufs das Gurgeln und Glucksen des Hachlbachs erleben. https://magazin.schliersee.de/erfrischender-rundweg-fuer-heisse-sommertage-in-schliersee/ Beachte, dass die Josefstalerstraße nach der Bäckerei Gritscher nur noch von Anliegern befahren werden darf.

 

Enten, Schilf und die Kiesel am Ufer des Schliersees

Auch die leisen Geräusche gehören zu Schliersee. Wenn sich das Schilf im Wind wiegt, die Enten quaken und man die Kieselsteine unter den Schuhen hört. Wenn die kleinen Wellen des Schliersees das Ufer erreichen. In der Ferne höre ich das Bimmeln der Schlierseeschifffahrt vor der Abfahrt.

 

 

Es gibt selbstverständlich noch viel mehr Klänge, die Schliersee ausmachen: Das Treiben im Biergarten, die Bayerische Regiobahn, die Schlierseer Blasmusik, die Schliersbergbahn und im Winter das Surren der Skilifte.

Was sind deine Klänge von Schliersee?

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

2. Bulli Camp am Schliersee

„Beschleunigst doch noch, oder fährst du schon?“

 

 

Es war kaum zu überhören, das unverkennbare Klangbild luftgekühlter VW-Motoren. Aber es waren keine VW Käfer, sondern der „große“ Bruder – der VW Bulli.

 

Die Fans dieses Kultgefährtes, hauptsächlich die der ersten beiden Baureihen T1 und T2, trafen sich zum 2. Bulli Camp am Schliersee. Als Fahrerlager für ihr Treffen wählten sie wieder Camping Schliersee aus. Und das passte perfekt zusammen.

Auch wenn Petrus nicht mitspielte und es das ganze Wochenende wie aus Eimern schüttete, das tat der Stimmung keinen Abbruch.

 

Die VW-Bulli-Fangemeinde ist riesig. Regelmäßig veranstalten die zahlreichen Bulli-Freunde weltweit Treffen, um sich mit anderen Bulli-Fahrern über ihre Leidenschaft auszutauschen. Schließlich steht der „Bulli“ für ein ganz besonderes Lebensgefühl.

 

1948 wurde der erste Prototyp gebaut, das Licht der Welt erblickte der legendäre Bulli dann 1950. Der T1 eroberte die Straßen weltweit. Ursprünglich war der Bulli das Lieblingsgefährt der Handwerker und kleinen Händler, doch schon bald entdeckten die Hippies das praktische Fahrzeug – der Kult war geboren. Und hält weiterhin an. Seit mittlerweile 72 Jahren gehört der Bulli ins Straßenbild, und das schon in der siebten Generation.

 

Entspannt und lustig geht es zu auf dem Platz. Die Fangemeinde kennt sich. Die lässige „Kia Ora“-Atmosphäre vom Camping Schliersee tut ihr Übriges dazu. Man tauscht sich aus, fachsimpelt, genießt das Treffen, die Landschaft und natürlich den Austausch mit Gleichgesinnten. Und ganz wichtig: die legendären „Benzingespräche“. Sie gehören einfach dazu beim Grillen, Chillen und leckeren Cocktails an der „Bulli-Bar“.

 

Mark Linke, Inhaber der Fa. „Bulli-Events“ und Mitbetreiber von Camping Schliersee, ist ganz in seinem Element. Bullis sind Teil seines Lebens, seine große Leidenschaft. Mit viel Einsatz, Spaß und Kreativität haben Mark und Christian Bremm, Mitinhaber des Campingplatzes, das Treffen vorbereitet. Das ganze Team von Camping Schliersee hat dem Event wochenlang entgegengefiebert. Und die Teilnehmer wurden nicht enttäuscht. Beim Gang durch die Reihen der Bullis kann man das förmlich spüren.

 

 

Viele der Teilnehmer werden wiederkommen. An den Schliersee – in unser bayerisches Paradies. Natürlich mit Bulli!

 

 

Camping Schliersee

Westerbergstr. 27

83727 Schliersee

Tel.: 08026/9298998

www.campingplatz-schliersee.de

Info@campingplatz-schliersee.de

 

Für Tagesgäste ist täglich von 8:00 Uhr bis mindestens 19:00 Uhr geöffnet.

 

 

 

Stefan Holtmeier

Der gebürtige Niederrheiner lebt seit 2008 am Schliersee. Nach vielen nationalen und internationalen Stationen ist der langjährige Sales Director eines italienischen FMCG-Konzerns in seiner Wahlheimat Schliersee heimisch geworden. Der Spezialist für Content Marketing liebt die Natur und Landschaft hier im Oberland. Seine Leidenschaft gehört der Fotografie.

 

 

 

Schlierseer Frischluftatelier | Malerin Stephanie Paula zu Besuch in Schliersee

Stephanie Paula ist Berufsmalerin und bevorzugt es – ganz nach den impressionistischen Vorbildern –, draußen in der Natur zu malen. Ich treffe sie am Bootsanleger der Schlierseeschifffahrt. Sofort gefällt mir, was ich sehe. Das Bild vermittelt mir genau das, was ich schon den ganzen Tag empfinde: Es ist ein herrlicher Frühlingstag. Die Farben sind gerade einfach besonders schön. Stephanie Paula ist heute von Neuburg an der Donau nach Schliersee gekommen, um zu malen. Eigentlich wollte sie spielende Kinder am Bach malen. Ein Motiv, das sie von einem vorangegangenen Besuch in Schliersee noch im Kopf hatte. „Heute spielen dort aber keine Kinder“, lacht sie. Kurzerhand hat sie sich dann für den Anleger samt Schiff und Bergblick entschieden. „Ich komme hier einfach gerne her, weil das Licht und die Farben hier am Schliersee besonders sind“, erzählt sie mir.

 

 

„Der Impressionismus ist eine Stilrichtung der Kunst des 19. Jahrhunderts, der sich durch stimmungsvolle Darstellung flüchtiger Momentaufnahmen auszeichnet. Das Revolutionäre am Impressionismus ist, dass die Künstler anfingen, ihre Wahrnehmung zu beobachten.“ 

Quelle: https://www.kunsthaus-artes.de/magazin-blog/was-ist-impressionismus

 

Sie malt in Öl und auf Leinwand. „Das Besondere ist wirklich, dass ich vom Leben male“, sagt sie. Für sie ist es wichtig, nach draußen zu gehen und die Atmosphäre richtig aufzunehmen. Sie erzählt mir, dass sie die Jungs der Fischerei Schliersee kennengelernt und heute Morgen bereits in der Fischerei beim „Fischzerlegen“ gemalt hat. Dass sie vom Leben malt, stimmt wohl. Morgen früh darf sie Lukas von der Fischerei bei seiner täglichen Bootstour auf dem Schliersee begleiten. Ihre Ölfarben selbstverständlich im Gepäck. Sie freut sich schon auf diese morgendliche Impression mit den Fischern. Stephanie zeigt mir ein Bild von zwei jungen Mädels, die auf einem Waldfest am Walchensee eine gelbe Kiste tragen. Der Begriff „flüchtige Momentaufnahme“ trifft die Bilder von Stephanie Paula für mich sehr gut. Die hellen und fröhlichen Farben geben ein gutes Gefühl beim Betrachten des Bildes. Für die Zukunft plant Stephanie Paula eine Ausstellung hier bei uns in Schliersee. Das wäre tatsächlich sehr schön.

„Danke dir, Stephanie, dass du dir Zeit genommen hast, mich ein wenig über deine Schultern schauen zu lassen!“

 

 

Stephanie Paula

https://www.stephanie-paula.de/

„Wenn ich Ihr Interesse für meine Kunst geweckt habe, Sie ein Porträt in Auftrag geben oder eine Einladung zu meiner nächsten Ausstellung erhalten möchten, dann können Sie mich gerne kontaktieren.“

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Georg Brinkies | Kunst aus Neuhaus auf dem Schlierseer Gartenzauber

Sicher kennst du die hölzernen Stehlen im Schlierseer Kurpark, oder? Dieses Kunstwerk, „Zwei unter einem Himmel“, hat der Neuhauser Bildhauer Georg Brinkies gemacht. Es ist seit 2018 Teil des Schlierseer Skulpturen-Parks im Schlierseer Kurpark.

 

 

 

Ein Besuch in der Freihand-Werkstatt für Kunst in Neuhaus

Ich bin heute wieder mit Reiner Pertl, Vorstand des Gartenbauvereins und Veranstalter des Schlierseer Gartenzaubers, unterwegs. Heute treffen wir uns im Josefstal in Neuhaus und besuchen den Holzbildhauer Georg Brinkies in seinem Atelier. Schon vor der Werkstatt stapeln sich kleine und große Holzstämme. „Vor einer Woche habe ich erst die letzte Lieferung Holz bekommen“, erzählt Georg Brinkies. Es ist spannend, das Atelier zu betreten und die vielen verschiedenen Kunstwerke und Hölzer zu betrachten. Bereits vor der Tür stehen kleine, aber auch große Skulpturen.

 

Verschiedene Exponate auf dem Schlierseer Gartenzauber 2022 | https://www.schlierseer-gartenzauber.de/

Der gelernte Bildhauer Georg Brinkies ist dieses Jahr beim Schlierseer Gartenzauber vom 26. bis 29. Mai mit dabei. Seinen Stand findest du auf dem Schlierseer Gartenzauber sofort, wenn du weißt, wo sein Kunstwerk im Schlierseer Kurpark „Zwei unter einem Himmel“ steht. Zu diesem bekannten Exponat gesellt sich während des Schlierseer Gartenzaubers noch das Stehlenpaar mit dem Namen „Das Paar“. Es ist bereits im vergangenen Jahr auf der Landesgartenschau in Ingolstadt zu betrachten gewesen. Jetzt kommt „Das Paar“ in den Schlierseer Kurpark. Zusätzlich stellt Georg Brinkies auf dem Gartenzauber auch Zeichnungen auf Alu-Dibondplatten aus, die im Freien stehen bleiben können. Selbstverständlich wird es viele Dinge geben, die du käuflich erwerben und in deinen Garten stellen kannst. Du solltest Georg Brinkies unbedingt an seinem Stand besuchen und ihn kennenlernen. Er hat viel über seine Exponate zu erzählen.

 

 

Künstler Georg Brinkies: Der ausgebildete Holzbildhauer wurde 1953 in München geboren und lebt und arbeitet heute im Josefstal in Neuhaus. Seine Ausbildung zum Holzbildhauer absolvierte er in Berchtesgaden. Danach schloss er das Studium zum Bildhauer an der Kunstakademie in München ab.

„Jeder vom Menschen geschaffene Raum ist plastisches Ereignis, jedes Haus ist eine begehbare Skulptur, jeder Garten, jeder Weg, jeder Tisch, jeder Stuhl ist menschliche Sprache, in deren Mitte zunächst die schöpferische Idee steht …“ Quelle: Aus dem Programm des Schlierseer Kulturherbstes 2018

 

 

FREIHAND

Werkstatt für Kunst

Georg Brinkies

Hachlbachstr. 9

83727 Schliersee

www.brinkies.com

 

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Frühlingserwachen am Berg

Ich habe mich auf den Weg gemacht Richtung Gindelalm, um mal zu schauen, wie weit der Frühling am Berg schon vorangeschritten ist. Auf der Suche nach Schneeresten und tiefem Altschnee nehme ich euch mit auf eine Frühlingswanderung.

 

 

Unterwegs habe ich Jennifer Stolle aus Dachau getroffen, die den Frühling zum Wandern besonders schätzt und die dabei ihrem Alltag entfliehen kann. Umweltfreundlich mit der Bahn angereist, ist sie flexibel beim Start- und Endpunkt ihrer Tour.

Die warmen Tage haben die Wege nur teilweise vom Schnee befreit. Im Schatten und an nordseitigen Stellen liegt noch viel von der weißen Pracht. Eine Wanderung verlangt deshalb gutes Schuhwerk und Trittsicherheit.

 

 

 

 

Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Community Managerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Mit dem Liegerad von Ingolstadt nach Schliersee

Heute stelle ich euch Martin Köster aus Ingolstadt vor. Martin ist begeisterter Liegeradfahrer. Seit November 2021 fährt er damit und begeistert sich täglich mehr.

Sein aktueller Tachostand liegt bei 3700 km. Er plant immer wieder größere Touren und fährt natürlich auch täglich zur Arbeit.

 

 

An einem schönen Samstag im April zog es ihn an den Schliersee.

Start der 136 km langen Tour war im schönen Ingolstädter Klenzepark.

Von da ging es los Richtung München. Vorbei an Reichertshofen, Pörnbach, Hettenhausen, Reichertshausen und  Unterschleißheim, ging es dann durch Schwabing in den Englischen Garten, wo eine größere Rast angesagt war.

Danach über Ottobrunn, Höhenkirchen, Unterdarching, Thalham, Miesbach und Hausham an den Schliersee.

Die Übernachtung plante er in seinem Zelt und war am Hennererhof als Gast gern gesehen. Dank an die Familie Prem.

Die Tour dauerte 8 Std. 56 Min. mit einfach 136 km und 1070 Hm bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,2 km/h.

 

Martins geplante Jahresleistung liegt bei 10 000+ km. Jede Woche steigert er sich mehr, und seine größte geplante Tour wird ihn heuer Richtung Donau über den Schwarzwald an den Rhein, dann nach Koblenz und Mosel bis nach Trier führen. Dann an die Saar und den Rhein-Marne-Kanal bis Straßburg und zurück. Rund 1300–1400 km sind in diesen 14 Tagen geplant.

Des Weiteren möchte er im Herbst an den Niederrhein und an die Nordsee fahren.

 

Gern kann man diese Tour nachfahren. Man wird sehen, dass man die Natur wahrnimmt und vollkommen andere Eindrücke von der Reise an den Schliersee hat.

 

Wir danken Martin für seine Eindrücke und wünschen ihm weiterhin gute Fahrt mit vielen bunten Erlebnissen.

 

 

Fotos und Videos

Sabine Hartmann und Martin Köster

 

 

 

Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

NEU: Spielplatz am Sportheim des TSV Schliersee

Schliersee ist bekannt für seine hochwertigen Spielplätze. Wir haben in Schliersee das Glück, einen finanziellen Unterstützer zu haben, der das ermöglicht. Vielen Dank dafür!

 

 

Gerade wird ein Spielplatz am neuen TSV-Heim gebaut. Meine erste Frage lautet natürlich: „Und da dürfen alle Kinder spielen?“ Wolfgang Schauer, erster Vorstand vom TSV Schliersee, beantwortet diese Frage gleich: „Ja, klar. Das wird ein öffentlicher Spielplatz!“ Die Spielplätze in Schliersee sind alle schön, aber dieser soll ein bisschen anders werden. Da er direkt am Sportplatz liegt, soll der Sport im Vordergrund stehen. „Es wird einen Fun-Parcours geben“, freut sich Wolfgang Schauer. Eine Slackline ist geplant und verschiedene Möglichkeiten zum Hangeln. Aber der TSV Schliersee hat auch die ganz Kleinen nicht vergessen. Direkt neben der Terrasse des TSV Heims wird ein Sandkasten entstehen.

 

Eine Gemeinschaftsleistung

Der Aufbau des Spielplatzes ist eine Gemeinschaftsleistung. Die Gemeinde Schliersee unterstützt mit Arbeitsleistung. „Es ist super, dass uns Mitarbeiter der Gemeinde helfen!“, bedankt sich Wolfgang für die Unterstützung. Auch der zweite Bürgermeister Peter Sprenger, der im Bagger sitzt, freut sich, dass hier so ein toller Spielplatz entsteht. Nächste Woche soll betoniert werden. Anschließend muss der Beton noch 14 Tage trocknen und Rindenmulch verteilt werden. Dann ist der Spielplatz schon fertig. Es wird auch eine offizielle Einweihung geben. Die wird am 02. Juli 2022 am Sportplatz Schliersee stattfinden. Den Termin unbedingt schon einmal vormerken!

 

Ideologie des Vereins: „Wir sind ein großer und traditionsreicher Verein am wunderschönen Schliersee. Wir sehen den Sport und seine Organisation als unentbehrlich für ein funktionierendes Gemeinwesen an. Zurzeit haben wir knapp 300 Mitglieder, davon 120 Kinder. Unsere Jugendabteilung ist eine der größten und erfolgreichsten in der Region. Wir verstehen uns als wichtigen Teil und festen Faktor der lokalen Lebenskultur. Modern und offen für neue Ideen, aber auch traditionsbewusst …“ Quelle: https://tsv-schliersee-fussball.net/

Der Sportplatz mit den Fußballplätzen und den Leichtathletikanlagen ist im Besitz des TSV Schliersee. Darauf steht seit 2020 das neu erbaute Sportheim – Heimat vor allem der Sparte Fußball. Das zugehörige Sportstüberl mit schöner Terrasse, die Aufenthaltsräume wie auch Sauna und Dampfbad dürfen aber von allen Mitgliedern genutzt werden.

 

 

Du möchtest Mitglied werden?  https://tsv-schliersee.de/mitgliedschaft/

 

Vereinsheim TSV Schliersee

Hubert Strobl (Erster Vorstand Fußball)

Perfallstr. 40

83727 Schliersee

 

Wolfang Schauer (Erster Vorstand TSV Schliersee)

https://tsv-schliersee.de/

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Lebensfreude in Weißblau: Maibaumringeln in Schliersee

Schliersee bekommt dieses Jahr wieder einen neuen Maibaum. Ich habe mich heute mit Gemeindeschreiner Thomas Löw getroffen, der tatsächlich ein Maibaumprofi ist.

 

 

„Das ist schon mein fünfter Maibaum“, erzählt er mir. Ausgesucht wurde der Baum bereits im vergangenen Jahr. Das ist gar nicht so einfach. Er muss die richtige Größe und Stärke haben und natürlich auch gerade sein. Der Baum ist 28 Meter lang. Gespendet wurde er, wie auch schon die Maibäume zuvor, vom Forstbetrieb Schliersee. „Danke noch mal an Forstbetriebsleiter Jörg Meyer“, freut sich Thomas. Vor dem Schneefall im Winter haben sie den Baum aus dem Wald geholt und die Rinde und den Bast entfernt und dann auf dem Bauhof eingelagert. Vor zwei Wochen haben Thomas und seine Helfer den Baum geputzt und weiß grundiert. Danach wird der Maibaum zweimal weiß gestrichen und dann werden die Ringel abgeklebt. „Da muss man schon ein bisschen nach dem Gefühl gehen“, erklärt mir Thomas. Aber natürlich wird auch gemessen. „Ganz einfach ist das nicht“, lacht er, denn wenn der Maibaum auf dem Terofalplatz steht, soll er ja schön ausschauen. Und das wird er, da bin ich mir sicher! Gestrichen wird der Baum mit einer kleinen Rolle mit einem eigens gemischten Blauton – ausgesucht von Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und weiteren Mitarbeitern aus dem Rathaus. Auch diese Wahl macht man sich nicht leicht. Hinter so einem Maibaum steckt nicht nur viel Arbeit, sondern auch viel Liebe und Herzblut. Wenn der Baum fertig gestrichen ist, werden die Zunfttafeln montiert.

 

Aber was, wenn der Maibaum gestohlen wird?

Das gehört ja tatsächlich zum Maibaum-Aufstellen dazu. Nur wenn der Baum während des Streichvorgangs gestohlen wird, dann wird Thomas ein bisserl unentspannt. „Aber das ist dann auch einfach, denn wer den Baum in diesem Zustand entwendet, der muss ihn fertig weißeln“, lacht er. Egal ob beim Bewachen, Stehlen, beim Auslösen oder dann beim gemeinsamen Aufstellen und Feiern – das Maibaumaufstellen ist immer ein ortsübergreifendes Ereignis. Wird der Baum gestohlen, muss der Bürgermeister mit den Dieben verhandeln. Gegen Bier und Brotzeit wird der Maibaum üblicherweise unbeschadet wieder zurückgebracht.

 

 

Maibaumaufstellen am 1. Mai 2022

Am ersten Mai wird der Maibaum mit Rössern von Neuhaus nach Schliersee gebracht. Aufgestellt wird der Maibaum per Kran und nicht traditionell mit Schwaiberl. Die Nähe zur Bundesstraße und das Gewicht durch sehr viele und große Zunfttafeln machen dies notwendig. „Danach gibt es am Terofal Blasmusik, und der Trachtenverein tanzt den Maibaum ein“, sagt Thomas. Ein schönes Fest!

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

NEU! Das Schlierseer Bücherregal in der Vitalwelt Schliersee

Das Schlierseer Bücherregal wurde auf der Empore in der Vitalwelt Schliersee installiert. Ab sofort können dort Bücher gelesen, mitgenommen, abgegeben oder getauscht werden.

 

 

 

Eine nachhaltige Idee

Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer freut sich über die Kooperation mit dem Lions Club Miesbach-Holzkirchen. Die Idee für das Schlierseer Bücherregal kam von Christoph Seidenfus. „Wir haben diese sehr schöne Empore in der Vitalwelt – für Ausstellungen beispielsweise“, sagt Christoph. Für ihn der optimale Platz für ein Büchertauschregal. Bereists gelesene Bücher sollen nicht mehr achtlos beiseitegelegt werden, sondern hier im öffentlichen Bücherregal einen neuen Leser finden. Der Lions Club Miesbach-Holzkirchen veranstaltet regelmäßig Büchermärkte und ist so der perfekte Partner für ein Büchertauschregal. https://www.lc-mb-hk.de/activitys/lions-b%C3%BCcherm%C3%A4rkte/

 

Spannende Bücher in hochwertigen Regalen

Der Gemeinde Schliersee gefiel die Idee, und sie beauftragte ihren Gemeinde-Schreiner Thomas Löw. „Wie Sie sehen, hat er das genauso gemacht, wie es in der Vitalwelt sein sollte. Sehr hochwertig, sehr edel und sehr fein!“, lobt Franz Schnitzenbaumer. Die Regale passen zum „Look und Feel“ der Schlierseer Vitalwelt und können auch bei Bedarf noch mal erweitert werden. „Zuerst wollen wir aber schauen, wie es angenommen wird“, sagt Kuramtsleiter Mathias Schrön. Gepflegt wird die neue „Bücherecke“ vom Lions Club Miesbach-Holzkirchen. Das ist wichtig für Franz Schnitzenbaumer. „Es bringt nichts, etwas einzuführen und sich dann nicht mehr zu kümmern“, sagt er. Christoph Seidenfus ist stolz darauf, schon bei der Erstbestückung Bücher für verschiedene Lesergruppen anbieten zu können. „Wir haben eine Menge Angebote für Kinder und Erwachsene“, sagt er.

 

„Es ist ein Büchertauschregal. Wenn Sie also ein Buch mitnehmen, das Sie gerne lesen möchten – nur zu! Und wir freuen uns, wenn Sie an uns denken und das, was sie selbst an Aktuellem zu Hause auf dem Nachtkastl oder im Kinderzimmer haben, mitbringen und ins Regal stellen. Sie sorgen so dafür, dass viele Menschen Freude am Lesen haben.“ So steht es auf dem Bücherregal.

 

 

Schöner Gedanke: Sie sind in Schliersee zu Besuch und nehmen sich ein Buch mit. Zu Hause denken Sie während des Lesens immer wieder an Schliersee. Sie kommen daraufhin erneut zu uns und bringen das Buch oder vielleicht auch ein anderes Buch wieder mit. Das klingt nach einem guten Kreislauf.

 

 

Bis bald in Schliersee!

Vitalwelt Schliersee

Perfallstr. 4

83727 Schliersee

 

Gäste-Information Schliersee

Tel.: 08026/6065-0

E-Mail: tourismus@schliersee.de

www.schliersee.de

 

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee