Der JUNGLÜCK Schliersee Lauf 2026 begeistert

Florian Hornsteiner von flowmotion scheint einen guten Draht zu Petrus zu haben. Die Regenwolken am Morgen hatten sich bis zum Start verzogen und als die ersten Läufer an der vitalwelt Schliersee losliefen, zeigte sich Schliersee von seiner besten Seite.

Ich war gestern beim 14. JUNGLÜCK Schliersee Lauf mit meiner Kamera unterwegs. Rund 2.000 Sportler aus 41 Nationen gingen am Samstag, 9. Mai 2026, an den Start. Dazu kamen 200 Kinder und Jugendliche, die bei den Nachwuchsläufen über 500 Meter, 2.000 Meter und 7,5 Kilometer mitgelaufen sind.

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Neue Strecke am Westufer

In diesem Jahr war einiges anders. Wegen der Straßensperrung in Fischbachau musste die Strecke angepasst werden. Die Läufer waren deshalb auf einer Hin- und Rückstrecke am Schlierseer Westufer unterwegs, wo es stellenweise recht eng ist. Damit nicht alle gleichzeitig auf die Strecke gingen, wurden die Starts der einzelnen Distanzen zeitlich gestaffelt. Dass alles ruhig und geordnet ablief, lag an der Disziplin der Läufer, aber auch am Verständnis der Anwohner und Spaziergänger. Ein großes Dankeschön dafür!

Moderatorin Sabine Kirchmair führte gewohnt lässig durch den Tag im Schlierseer Kurpark. Florian Reinthaler begrüßte die Teilnehmer und gab bei seinem ersten Schliersee Lauf als Bürgermeister gemeinsam mit Simon Pertl von der Gäste-Information und Junglück-CEO Benedikt Klarmann die Startsignale. Florian Reinthaler bedankte sich bei Florian Hornsteiner für sein Engagement, obwohl die Auflagen immer mehr und die Organisation immer schwieriger würden. „Das wollen wir auch weiterhin unterstützen!“, sagte er. Sabine Kirchmair gab den Dank direkt an die Gemeinde Schliersee zurück: „Ohne euch würde das alles nicht so funktionieren.“

Starke Zeiten und viele Kinder im Ziel

Besonders beeindruckend war Catherine Wehrmann vom SC/TSV Schliersee. Schon an der Startlinie hatte sie angekündigt, die 10 Kilometer unter 40 Minuten laufen zu wollen. Im Ziel stand dann eine Zeit von 37:05 Minuten. Damit war Catherine Wehrmann nicht nur schnellste Frau, sondern ließ auch alle Männer hinter sich. Auf der Halbmarathonstrecke gewann Lennart Nies bei den Herren in 1:14:27 Stunden. Schnellste Frau über 21,1 Kilometer war Sina Nokodian mit 1:31:06 Stunden. Über 10 Kilometer gewann bei den Herren Andreas Hunzinger in 38:34 Minuten. Auf der 7,5 Kilometer-Strecke setzte sich Andreas Lenz in 26:16 Minuten durch. Schnellste Frau war Loralee Pioszak mit 32:00 Minuten.

Auch bei den Kindern und Jugendlichen war viel los. Besonders schön war der Zwergerllauf: strahlende Kinder, manche noch an der Hand von Mama oder Papa, liefen ins Ziel. Dort bekam jeder eine Medaille umgehängt.

Kaiserschmarrn, Sonne und Schliersee-Gefühl

Der neue Titelpartner Junglück war mit einer Sunscreen Bar vor Ort. Bei dem Wetter kam der Sonnen- und Hautschutz natürlich genau richtig. Und im Kurpark wartete die wohlverdiente Stärkung auf die Läufer: Obst, Gemüse, Brezen, regionaler Käse, Kabanossi und natürlich Kaiserschmarrn.

„Wir sind sehr glücklich, dass der Junglück Schliersee Lauf auch in diesem Jahr, trotz Streckenänderung, so viele große und kleine Läufer*innen begeistern konnte“, sagte er und bedankte sich besonders bei den Partnern, der Gemeinde Schliersee und den vielen Helfern von Feuerwehr, BRK, vitalwelt, Montemare Schliersee und den unterstützenden Vereinen.

 

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Unser April 2026 auf Social Media in Schliersee

Am 5. April habe ich vom Tod von Andreas Modery erfahren. Diese Nachricht hat mich sehr getroffen. Andreas war über viele Jahre eng mit Schliersee verbunden und das Gesicht des Schlierseer Gartenzaubers. Er hat die Verbindung nach Kastelbell-Tschars in Südtirol hergestellt. Seit vielen Jahren ist die Gemeinde Schliersee dort jedes Jahr beim Garten- und Genussmarkt, mal mit Essendorfer, SLYRS oder dem Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Genießen in Südtirol: Kastelbeller Garten- und Genussmarkt 2024 Auch zur Vorbereitung des Schlierseer Gartenzaubers war Andreas immer wieder in Schliersee. Wir haben gemeinsam geplant, kleine Werbevideos gedreht und er ist sogar extra für ein Adventskalendertürchen hergefahren. Es war immer eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten. Er war professionell, inspirierend, voller Ideen, und wir haben sehr, sehr viel gelacht. Andreas war Gartenprofi durch und durch, aber vor allem auch ein richtig guter Freund. Ich habe ihn regelmäßig angerufen, wir haben ihn auf Messen besucht und er hat mir immer wieder von seinen Gartenreisen nach Italien, England und Frankreich und besonderen Begegnungen erzählt. Ich bin sehr dankbar für die gemeinsame Zeit und die Freundschaft. Andreas wird fehlen.

An Ostern habe ich für dich die Osternacht in St. Sixtus besucht. Bereits um 5:00 Uhr begann die Feier mit Diakon Joachim Baumann vor der Kirche an einem kleinen Lagerfeuer. Ein Feuer, das die Nacht erhellt, Kerzenlicht in der Kirche und diese besondere Stimmung am frühen Morgen. Ich kann einen Besuch im nächsten Jahr unbedingt empfehlen.

Nach Ostern rückte der Maibaum immer stärker in den Mittelpunkt. Immer wieder habe ich ihn im Bauhof besucht, oder besser gesagt Thomas Löw und den Fortschritt beobachtet. Am Tag vor dem 1. Mai lag der Maibaum dann bereits auf dem Kögl-Parkplatz, wo die Motivtafeln angebracht wurden. Auch am Terofal liefen die Vorbereitungen. Der Garten wurde hergerichtet, Bänke wurden aufgestellt und der Tanzboden aufgebaut.

Hier siehst du wie der Maibaum dann am 1. Mai aufgestellt wurde: Maibaumaufstellen in Schliersee bei strahlendem Wetter – Schliersee Magazin

Und am Abend haben wir unseren Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer gebührend verabschiedet. Nach seinem letzten Arbeitstag im Rathaus wurde er gemeinsam mit seiner Familie mit der Pferdekutsche abgeholt, begleitet von unserem neuen Bürgermeister Florian Reinthaler. Anschließend haben wir in gemütlicher Runde gefeiert. Es wurde gelacht, erzählt, zurückgeblickt und natürlich war auch ein bisserl Wehmut dabei. Nach 20 Jahren durfte die eine oder andere kleine Träne dazugehören.

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Maibaumaufstellen in Schliersee bei strahlendem Wetter

Der 1. Mai in Schliersee zeigte sich heute von seiner besten Seite.

Schon am Morgen setzt sich der Maibaum in Fischhausen bei strahlendem Sonnenschein in Bewegung. Von Rössern gezogen, geht es langsam Richtung Schliersee. Am Waldfestplatz steigen die Trachtler-Kinder auf und ab der Seebar begleitet auch die Schlierseer Blasmusik den Maibaum zum Terofalplatz.

Unser Maibaum wird nicht jedes Jahr neu aufgestellt

Am Terofalplatz warteten bereits viele Schlierseer und Gäste auf den großen Moment. Der Maibaum wird von Hand in Stellung gebracht. Dafür sind viele Helfer nötig. Danach übernimmt der Kran und richtet den Baum auf.

Auftritte der Trachtengruppen

Rund um den Maibaum gehört auch der Bandltanz dazu. Am oberen Teil eines kleinen Baumes auf dem Tanzboden werden weiße und rote Bänder befestigt, die von den Tanzpaaren des Schlierseer Trachtenvereins Schritt für Schritt zu einem Muster verwoben werden.

Wie das geht, kannst du dir im Reel anschauen

Der erste Auftritt von Florian Reinthaler als neuer Bürgermeister

„Es ist für mich der erste Tag als Bürgermeister von Schliersee“, sagt Florian Reinthaler voller Freude. „Es gibt nichts Schöneres, als bei so einem Wetter mit so einem Haufen Leuten und mit so viel fleißigen Helfern beim Maibaumaufstellen zu sein.“

Er bedankt sich bei allen, die mit angepackt haben. Sein Dank gilt den Helfern, die den Baum nach Schliersee gebracht haben, der Blasmusik, dem Bauhof – insbesondere Thomas, der den Baum hergerichtet hat, der Feuerwehr, dem Trachtenverein und Ute und Markus vom Hotel Terofal.

„Das ist ein gutes Beispiel, wenn man zusammenhält und wenn man zusammenhilft, da kommt so etwas Schönes raus wie heute.“

Zwischen all dem Trubel ergaben sich auch persönliche Begegnungen. Ich lerne beispielsweise eine Dame kennen, die erst seit ein paar Monaten in Schliersee lebt und das Geschehen begeistert beobachtet. Und ich treffe Lasse Weicht, den Leiter des Schlierseer Forstamts bei einem Foto-Termin. Die Bayerischen Staatsforsten haben den Baum gespendet. Dafür bedankte sich Florian noch einmal ganz herzlich bei Lasse Weicht persönlich.

Ein schöneres Fest hätte Schliersee Florian zum Amtsantritt nicht bieten können.

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

Viele Gespräche, viele Begegnungen: Danke Franz!

Nach 20 Jahren an der Spitze der Gemeinde Schliersee ist Franz Schnitzenbaumer heuer nicht erneut zur Bürgermeisterwahl angetreten. Mit Florian Reinthaler wurde sein Wunschkandidat zu seinem Nachfolger gewählt.

Ein kleiner Rückblick

Kennenlernen durfte ich Franz für einen Weihnachtsartikel für Das Gelbe Blatt Miesbach Anfang Dezember 2014. Ein Termin im Rathaus, ein erstes Gespräch, ein paar Fragen. Ich war ein bisserl aufgeregt, im Rückblick gar nicht nötig. Franz hat von Anfang an in meine Arbeit vertraut. Heute, nach 12 Jahren, schmunzle ich darüber, wie nervös ich damals war. Ich ahnte nicht, wie viele weitere Begegnungen folgen würden. Für Das Gelbe Blatt Miesbach habe ich ihn bei rund 100 Gemeinderatssitzungen erlebt, dazu im Bauausschuss sowie bei Haupt- und Werksausschusssitzungen. Jedes Jahr sind Beiträge zu den Weihnachts- und Neujahrsgrüßen sowie immer wieder Sonderseiten mit Bürgermeister-Interviews entstanden.

Schliersee Magazin ab 2015

2015 wurde das Schliersee Magazin gegründet, unser Online-Magazin für Urlauber, angesiedelt in der Gäste-Information Schliersee. Ich war von Anfang an dabei, zunächst mit wenigen Beiträgen, doch im Laufe der Jahre wurden es immer mehr. So durfte ich Franz für das Schliersee Magazin über mehr als ein Jahrzehnt hinweg immer wieder begleiten. Ich habe ihn im Rathaus getroffen, im Kurpark, bei den vielen Schlierseer Festen, beim Schlierseer Kulturherbst, aber auch auf dem Rohnberg, in Landl oder in der Valepp. Eines meiner ersten Videos entstand 2018 rund um die Suche nach den Maibaumdieben.

Franz ist sicher derjenige, mit dem ich bisher die meisten Videos gemacht habe. Für meine Arbeit beim Schliersee Magazin war er immer ein verlässlicher Ansprechpartner. Wir haben viele Gespräche geführt, mal ausführlich, oder oft auch nur kurz zwischen zwei Terminen.

Danke lieber Franz, dass du immer so unkompliziert zur Stelle warst, wenn ich ein Video mit dir machen wollte.

Wenn ich heute auf die vielen Begegnungen zurückblicke, dann sind es genau diese Momente, die bleiben. Die Gespräche, die Termine, die Wege dazwischen. Über viele Jahre hinweg hat sich so eine Zusammenarbeit entwickelt, die von Vertrauen und Verlässlichkeit geprägt ist. Dafür möchte ich mich persönlich und im Namen des Schliersee Magazins bedanken.

Danke lieber Franz. Ich wünsche dir alles Gute, beste Gesundheit und viele schöne Momente mit deiner Familie. Herzlichen Dank für die gemeinsame Zeit.

 

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Ostersonntag im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Für mich beginnt der Frühling in Schliersee immer mit der Saisoneröffnung im Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Heuer hat sich das Frühlingswetter eine Woche verspätet. Dafür zeigt es sich pünktlich zum Ostersonntag von seiner besten Seite und verwöhnt uns mit warmem Sonnenschein. Ein perfekter Tag für einen Ausflug ins Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

Große Osterausstellung im Lukashof

Nicht nur das herrliche Wetter, sondern auch die Osterausstellung im Lukashof mit vielen Exponaten von Günther und Markus Wasmeier waren heute Anlass meines Besuchs. Dort werden auch Osterkerzen aus Bad Tölz angeboten und für Kinder gibt es eine Malecke. Auch morgen am Ostermontag steht wieder das Kasperltheater auf dem Programm. Kasperls Spuikastl aus München gastiert seit 2013 regelmäßig im Freilichtmuseum. Sogar kleine Handpuppen, sowohl als Kasperl als auch als Osterhase, werden verkauft. Ich gönne mir eine Rohrnudel frisch aus dem Ofen. Während ich an der Kasse warte, bringt der Bäcker Wolfgang gerade frische Osterfladen, wahlweise mit oder ohne Rosinen sowie mit Orangeat und Zitronat. Ein Traum!

Biergartenwetter

Der Biergarten ist gut besucht, die Gäste genießen die Frühlingssonne und das feine Essen. Was mir auffällt: Noch blüht erstaunlich wenig. Ein paar Schlüsselblumen auf der Wiese, einzelne Narzissen im Bauerngarten und die Palmkätzchen, viel mehr ist es noch nicht. Umso größer ist die Vorfreude auf die Zeit, wenn alles wieder satt grün und bunt wird.

Viele Veranstaltungen

Im Freilichtmuseum gibt es viel zu entdecken. Den ganzen Sommer über finden Monat für Monat abwechslungsreiche Veranstaltungen statt. Besonders schön ist das Maibaumfest am 1. Mai mit selbstgebrautem Maibock. Auch das Seifenkistenrennen am 17. Mai ist eine Riesengaudi. Die Kelten sind immer Sommer wieder zu Besuch im Museum, es gibt verschiedene Märkte, außerdem Führungen und sogar Yoga. Da ist sicher auch für dich etwas dabei. Schau doch einfach in den Veranstaltungskalender:

Veranstaltungskalender • Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Ostergeschenke im Museumsshop

Wenn du am Ostermontag noch kleine Ostergeschenke suchst, lohnt sich ein Besuch im Shop am Eingang und im Museumsshop neben dem Gasthof zum Wofen. Dort findest du viele liebevoll ausgewählte Kleinigkeiten, aber auch Bücher und das Museumsbier.

Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum hat täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Montags ist in der Regel Ruhetag, an Feiertagen wie dem Ostermontag jedoch geöffnet.

Judith Musterfrau

Judith Weber

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Schlierseer März-Rückblick: Der Frühling lässt sich bitten!

Falls du uns nicht auf Social Media folgst, hier ein kleiner Rückblick auf den März in Schliersee. Anfang März wurden wir mit Sonne verwöhnt. Im Kurpark zeigte sich der Frühling ganz leise und doch schon voller Farbe. Krokusse, Märzenbecher, Schlüsselblumen und Narzissen blühten. Durch Tauwetter trat der Schliersee über die Ufer, obwohl er stellenweise noch mit Eis bedeckt war.

 

 

 

Bei einem Spaziergang am 8. März hörte ich plötzlich ein raschelndes Geräusch vom Schliersee und ging ans Ufer. Das Eis schob sich auf. Vielleicht nicht ganz so beeindruckend, wie man es aus Videos von den Großen Seen in Nordamerika kennt, aber selbst im Kleinen faszinierend zu beobachten, wie sich das Eis am Schliersee-Ufer wie von Geisterhand bewegte.

Du solltest dir unbedingt das Reel dazu anschauen: https://youtube.com/shorts/esEQZWHpUVI

Mit dem Verschwinden des Eises auf dem Schliersee stieg die Lust auf warme Frühlingstage, aber der Frühling ließ sich weiter bitten. Am Spitzing oben herrschten weiterhin gute Wintersportverhältnisse, die Nächte blieben kalt. Warst du beim 40-jährigen Jubiläum von Snowcamp Schneeaktivitäten Martina Loch an der Talstation der Stümpflingbahn dabei? Das Schliersee Magazin war vor Ort. 40 Jahre Snowcamp Martina Loch – Schliersee Magazin

 

 

 

 

Beim Starkbierfest im Markus Wasmeier Freilichtmuseum Starkbierfest: Eisgekühlter Wasinator im Markus Wasmeier Freilichtmuseum – Schliersee Magazin fing es auch unten in Schliersee an zu schneien und die kleinen Blumen im Kurpark wurden noch einmal eingeschneit. Es schneite so viel, dass sogar unser Skigebiet am Spitzing in die Verlängerung gehen konnte. Eine Auswahl an Liften fährt vormittags noch bis zum 4. April.

Und obwohl es schneite, war der Palmsonntag ein feierliches Fest. Diakon Joachim Baumann hielt einen Wortgottesdienst.
https://youtube.com/shorts/9qrxXx1WMXw
Alle trafen sich am Heimatmuseum, um gemeinsam mit Esel Seppi zur Kirche St. Sixtus zu ziehen. Dicke Flocken fielen vom Himmel und es war fast so, als würden die Schneeflocken die vielen Palmbuschen mit ihren bunten Bändern segnen.

Weiter ging es im Pfarrheim mit dem kleinen Ostermarkt des Schlierseer Frauenbundes. Anders als in den Jahren davor fand dieser im ersten Stock statt. So hatten die Gäste viel Platz, um sich bei Kaffee und Kuchen zu unterhalten. Am Nachmittag kamen die Musiker für das Kirchen-Konzert um 16:00 Uhr dazu, da war ich auch wieder dabei.

Der Förderverein für Kirchenmusik in Schliersee hatte zu einem Osteroratorium geladen. Mit großem Erfolg, über 200 Zuhörer sind der Einladung gefolgt. Das alpenländische Osteroratorium mit Montini-Chor, Solisten, Orchester und dem Ensemble Hans Berger hat die Osterzeit eindrucksvoll eingeläutet. Es war ein stimmungsvoller Nachmittag, der den Bogen vom Palmsonntag direkt bis Ostern spannte. Vielen Dank dafür.
https://youtube.com/shorts/WR8A4OAmnNA

Und wenn ich hier jetzt so am 31. März aus dem Fenster schaue, dann schneit es schon wieder.

Judith Musterfrau

Judith Weber

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Kommst du uns an Ostern in Schliersee besuchen?

Auch wenn es in den Bergen noch weiß ist, der Frühling steht vor der Tür. Rund um die Osterfeiertage findest du in Schliersee eine Reihe schöner Veranstaltungen.

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Weitere Informationen

Den Anfang macht am 25. März um 14:30 Uhr ein gemütlicher Nachmittag im evangelischen Gemeindehaus in Neuhaus. Bei Kaffee, Tee und Kuchen steht hier das Miteinander im Mittelpunkt. Passend zur Jahreszeit dreht sich alles um österliche Bräuche: Palmkatzerl liegen bereit, und wer mag, kann sich ein eigenes Palmbüscherl binden. Ein kleiner Vortrag gibt Einblicke in die Traditionen in Schliersee und auch die Gäste sind eingeladen, ihre eigenen Osterbräuche zu teilen. Am Donnerstag, 26. März, um 16:00 Uhr sind besonders die kleinen Besucher eingeladen. In der Gemeinde-Bücherei werden „Die schönsten Geschichten vom Hasenfranz“ vorgelesen. Am Samstag, 28. März lädt der katholische Frauenbund ab 14:00 Uhr zu einem ganz kleinen Ostermarkt ins Pfarrheim ein, am 29. März ab 11:00 Uhr. Dort gibt es handgefertigte Palmbüscherl, Osterkerzen, gestickte Eier, Fähnchen, liebevoll gestaltete Osterdeko und hausgemachte Marmeladen. Dazu Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre. Palmbüscherl werden außerdem am Palmsonntag im Rahmen der Palmfeier mit Wortgottesdienst ab 10:00 Uhr am Heimatmuseum verkauft. Mit dabei ist auch heuer wieder Esel Seppi.

Saisonstart Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Am 28. März startet die Saison im Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Nach der Winterpause lädt dich das altbayerische Dorf wieder dazu ein, in vergangene Zeiten einzutauchen und den Frühling zu genießen.

Musikalisch wird es am 28. März im Schlierseer Bauerntheater: Perlseer & Trova Sur verbinden alpenländische Klänge mit kubanischen Rhythmen, mexikanischen Polkas und kreolischen Vals zu einem besonderen Konzerterlebnis. Karten bekommst du online über München Ticket und vor Ort in Schliersee in der Gäste-Information.

Ein weiterer musikalischer Höhepunkt folgt am Palmsonntag, 29. März, um 16:00 Uhr in der Kirche St. Sixtus. Das alpenländische Osteroratorium wird vom Montini-Chor gemeinsam mit Solisten, Orchester und dem Ensemble Hans Berger aufgeführt. In etwa einer Stunde entfaltet sich eine eindrucksvolle musikalische Reise durch die Osterzeit. Der Eintritt ist frei, der Förderkreis der Kirchenmusik Schliersee e. V. freut sich über Spenden.

Von Karfreitag, 3. April, bis Ostermontag, 6. April, steht das Markus Wasmeier Freilichtmuseum dann ganz im Zeichen von Ostern und den dazugehörigen Bräuchen. Das altbayerische Wirtshaus verwöhnt am Karfreitag mit Fischgerichten und feinen Schmankerln, und bei schönem Wetter lädt der Biergarten mit Blick auf die Schlierseer Berge zum Verweilen ein.

Am Ostersonntag und Ostermontag erwartet die kleinen Besucher im Freilichtmuseum ein besonderes Highlight: das Kasperltheater mit „Kasperl und das Drachenei“ um 13:00 Uhr sowie „Kasperl und die drei Wünsche“ um 14:30 Uhr.

Im Lukashof kannst du eine besondere Ausstellung mit kunstvoll verzierten Ostereiern von Markus und Günther Wasmeier zu entdecken. Und wer genau hinschaut, findet vielleicht auch die versteckten Ostereier des Museumshasen im ganzen Dorf.

Einen unterhaltsamen Abend verspricht auch der 5. April im Schlierseer Bauerntheater. Dort feiert „Der Weihrauchwastl“ Premiere, eine bayerische Polit-Satire in drei Akten von Erfried Smija. Ein gerissener Immobilienmakler verfolgt dabei ganz eigene Pläne rund um eine Bürgermeisterwahl. Karten bekommst du auch online bei München Ticket oder in der Gäste-Information Schliersee.

Und auf was freust du dich am meisten in den nächsten Wochen? Wenn der Kurpark wieder so richtig aufblüht? Das erste Eis in der Sonne? Oder auf ein kühles Bier im Biergarten?

Ich wünsche dir eine schöne Zeit rund um Ostern bei uns in Schliersee!

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

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Starkbierfest: Eisgekühlter Wasinator im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Ich war heute für dich beim Starkbierfest im Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Programmhöhepunkt war heuer Corinna Binzer. Das Starkbierfest ist ja auch immer ein Zeichen dafür, dass die Saison bald losgeht und der Frühling beginnt. Heute allerdings schneite es.

Bevor das Starkbier auf der kleinen Bühne angezapft wurde, begrüßte Markus die Gäste und erklärte, warum dieser Abend für das Museum etwas Besonderes ist. „Wir sind keine alltägliche Brauerei“, sagte er. In der kleinen Bierschöpf-Brauerei werde Bier noch wie vor Jahrhunderten von Hand gebraut. „Wir brauchen Muskelkraft, wir brauchen Menschen. Wir halten das Kulturgut Brauen so noch aufrecht.“

Saisonbeginn: 28. März

Das Starkbierfest ist für das Freilichtmuseum auch irgendwie der Auftakt für die kommende Saison, die am 28. März beginnt. Markus lud die Gäste ein, das altbayerische Dorf im Sommer wieder zu besuchen. Er erzählte, dass es hinter den Kulissen immer viel zu tun gebe. Dächer werden gedeckt, Gebäude repariert und das ganze Dorf gepflegt. „Das ist alles ziemlich aufwendig“, sagte er.

Starkbier hat eine lange Tradition

Schon die Mönche haben während der Fastenzeit kräftiges Bier gebraut. „Je mehr Zucker in der Würze ist, desto stärker wird das Bier“, erklärte der Braumeister Olaf. Früher habe das Bier weniger Alkohol gehabt, aber immer noch viel Restzucker. „Ein Abt hat am Tag ein Kilo Zucker gegessen. Flüssig, versteht sich“, lachte er. Beim Anzapfen des Starkbierfasses brauchte Markus zwei Schläge und setzte noch einen Sicherheitsschlag nach. Kurz darauf floss „eisgekühlter Wasinator“ in den ersten Krug.

Zu Besuch: Corinna Binzer

Corinna Binzer brachte ihr Programm „Fasten hat Gewicht! Fasten in allen Lebenslagen“ auf die Bühne. Statt einer klassischen politischen Fastenrede gab es eine humorvolle Lesung über die Probleme beim Fasten, also beim Abnehmen. Musikalisch begleitet wurde sie dabei von Michi Muggesser. Bekannte Melodien trafen auf überraschende Texte und sorgten immer wieder für schmunzelnde Gesichter, Lacher und Applaus.

Natürlich durfte auch der Wasinator selbst nicht fehlen. Mit einem Augenzwinkern besang Corinna Binzer das Starkbier gleich auf der Bühne:

„Eisgekühlter Wasinator, Wasinator eisgekühlt,
Märzen und altbayerisch Helles, Helles bayerisch a im März.
Und dazu hausgemachter Schweinebraten,
Schweinerei mit Knödelei.
Des is a Schweinerei zum Sattwer’n.
Mal mit Knödel, mal mit Ei!“

Tipp: Den Wasinator für zu Hause kannst du dir im Online-Shop des Museums bestellen.

Judith Musterfrau

Judith Weber

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Über das Sagfleckl zur Baumgartenschneid (1.448m)

Die Wanderung auf die Baumgartenschneid (1.448 m) zählt zu den abwechslungsreichsten Touren rund am Schliersee. Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz am Hennererhof auf etwa 800 Metern Höhe. Gäste mit Gästekarte parken hier kostenlos. Für alle anderen kostet die Tageskarte 6 Euro, vier Stunden – für diese Tour in der Regel ausreichend – 2 Euro. Alternativ kann die Wanderung direkt am Bahnhof Schliersee begonnen werden, wodurch sich Strecke und Höhenmeter entsprechend verlängern.

Vom Parkplatz führt der Prinzenweg in Richtung Westen. Der Forstweg ist zunächst gut begehbar, weist jedoch später ab der Abzweigung zum Sagfleckl immer wieder wurzelige und schmalere Passagen auf. Eine gewisse Trittsicherheit ist daher erforderlich. Für kleinere Kinder ist die Tour nur bedingt geeignet, da insbesondere im weiteren Verlauf steilere und ungesicherte Abschnitte folgen und auf dem Weg zum Gipfel keine Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind.

Über das Sagfleckl auf rund 1.180 Metern wird das Gelände alpiner. Hier nimmt die Steigung spürbar zu, der Steig wird schmäler und führt in mehreren Kehren bergauf. Insgesamt sind vom Hennererhof bis zum Gipfel rund 650 Höhenmeter zu überwinden. Die reine Gehzeit beträgt je nach Kondition etwa drei Stundem für Auf- und Abstieg.

Der Gipfel der Baumgartenschneid bietet ein weites Panorama über den Schliersee und die umliegenden Voralpen. Von hier aus bestehen mehrere Möglichkeiten zur Tourenerweiterung: Der Übergang zum Riederstein ist ebenso möglich wie der Abstieg in Richtung Galaun und weiter nach Tegernsee. Auch die Kreuzbergalm sowie die Gindelalm können in die Route eingebunden werden; beide Almen sind in den Sommermonaten bewirtet.

Die Tour eignet sich gut für Wanderfreunde und ist auch mit bergerfahrenen Hunden problemlos machbar. Festes Schuhwerk wird aufgrund der teils steilen und wurzeligen Abschnitte dringend empfohlen.

Nach der Rückkehr bietet sich insbesondere am Wochenende eine Einkehr im Café am Hennererhof an. Zudem können im hofeigenen Laden regionale, selbst hergestellte Produkte wie Nudeln, Sirups oder Marmeladen erworben werden. Die Wanderung verbindet sportliche Herausforderung mit aussichtsreichen Gipfelblicken und vielseitigen Erweiterungsmöglichkeiten – ein Klassiker im Schlierseer Wandergebiet.

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Schlierseer Februar-Rückblick: Winter und Frühling zugleich

Der Februar in Schliersee war besonders abwechslungsreich. Wenn du jetzt zurückdenkst, fühlt es sich fast so an, als hätten wir mehrere Jahreszeiten und ganz unterschiedliche Stimmungen in nur vier Wochen erlebt. Los ging es mit vielen kleinen Faschingsveranstaltungen. Weiberfasching im Terofal: Besonders schön war der Weiberfasching im Gasthof Terofal. Mit großartiger Band und fantasievollen Kostümen war die Stimmung einfach mitreißend. Und wer nicht dabei war, sollte sich den Termin fürs nächste Jahr unbedingt vormerken. Es lohnt sich. Weiberfasching im Terofal 2026

Auch die Party „Fantastische Zirkuswelt“ der Gäste-Information Schliersee zusammen mit dem TSV Schliersee am Rosenmontag war wieder grandios. Am Bahnhofsvorplatz unterhielt die Band Schliersee Brass mit Stimmungsblasmusik. Clowns, Tiere, Dompteure, ein Billettl-Abknipser und sogar zwei Zirkusdirektoren sorgten für echtes Zirkusgefühl, bevor die Faschingsfreunde in einem kleinen Umzug gemeinsam hinunter zum Sportplatz weiterzogen. Dort wurde ausgelassen weitergefeiert.

Kaum war der Fasching vorbei, meldete sich der Winter eindrucksvoll zurück. Ein Spaziergang um den Spitzingsee ist im Winter immer ein Highlight. Aber wenn es frisch geschneit hat, ist es besonders schön. Grödel an und los geht’s. Auch unten in Schliersee ist es noch einmal alles richtig weiß geworden. Im Kurpark habe ich sogar einen kleinen Buben auf Skiern gesehen.

 

Traditionelles Biikebrennen im Schlierseer Ratskeller: Eine besonders schöne Veranstaltung war auch heuer im Februar wieder das Biikebrennen im Schlierseer Ratskeller. Als am 21. Februar das Biikefeuer im Biergarten brannte, wehte für ein paar Stunden ein Hauch von Nordsee durch Schliersee. Chefkoch Michael, der von Sylt kommt, kennt die Tradition aus seiner Heimat. „Auf Föhr heißt es immer, die Biike sei höher als auf Sylt. Aber wir sind hier auf 770 Metern und feiern damit das höchste und südlichste Biikebrennen Deutschlands. Und natürlich gehört ein klassisches Grünkohlessen dazu.“ Zum Grünkohl gab es ganz klassisch Kassler, Kochwurst, Schweinebauch, Bratkartoffeln und Senf und es hat einfach hervorragend geschmeckt. Ein Stück norddeutsche Tradition, das auch bei uns in den Bergen seinen ganz eigenen Reiz hat.

Und dann, fast wie ein Versprechen, kamen in der letzten Februarwoche plötzlich die ersten Frühlingstage. Die Sonne hatte Kraft und die Temperaturen kletterten weit nach oben. Vielleicht hast du dich auf eine Bank gesetzt und einfach nur die Wärme genossen? Nach Regen, Schnee und Frost fühlten sich diese Tage wie ein kleiner Vorgeschmack auf das an, was bald kommt. Die ersten Blümchen im Schlierseer Kurpark kannst du schon jetzt entdecken.

Judith Musterfrau

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