Beiträge

„Schlierseer Märchen-Tag“ | Sagen und Märchen für Kinder am 22. Oktober 2021 in Schliersee

Bist du schon einmal mit Märchenerzählerin Ursula Weber durch Schliersee spaziert? Seit diesem Sommer kannst du an der beliebten Tour der Gäste-Information Schliersee in Kooperation mit dem Touristik-Verein jeden Mittwoch teilnehmen und dir von Ursula Weber Sagen und Geschichten über Schliersee erzählen lassen.

 

 

Am 22. Oktober 2021 sind die Kinder dran: Im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes nimmt Ursula Weber die Kleinen mit auf Märchentour. Organisiert hat den „Märchen-Tag“ der Auszubildende der Gäste-Information, Simon Pertl. Mit vier Mitschülern aus der Berufsschule hat er dieses Praxisprojekt erarbeitet, das auch in seine Abschlussnote miteinfließt. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr am Studienzentrum Josefstal. Parkplätze sind vor Ort vorhanden. Die Wanderung zu den Josefstaler Wasserfällen für Kinder von sechs bis zwölf Jahren dauert etwa eineinhalb Stunden. Eine weitere Wanderung für Kinder von acht bis zwölf Jahren führt auf den Schlierseer Weinberg. Bei dieser Wanderung zum Einbruch der Dunkelheit gehen die Kinder mit Laternen. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr an der Gäste-Information Schliersee. Informationen über das Schlechtwetterprogramm erhälst du bei der Anmeldung am Telefon, denn die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

„Manch heitere, aber auch manch schaurige Geschichte erzählt man sich im Schlierseer Sagenschatz. Da ist von lebenslustigen Wilderern die Rede, von rachsüchtigen Grafen und von tollpatschigen Wallfahrern. Auf der Runde durch das schöne Schliersee sind wir jenen Sagengestalten auf der Spur“. Die Tölzer Erzählerin Ursula Weber lässt dabei die Geschichten von damals auf amüsante und spannende Weise lebendig werden!

Ursula Weber erzählt Märchen und Sagen am 22.Oktober 2021 speziell für Kinder. Wer sie schon einmal live erlebt hat weiß, dass das ein ganz besonderes Erlebnis wird. Für die Eltern genauso, wie für die Kinder.

Anmeldung telefonisch in der Gäste-Information Schliersee!

Die Teilnahme kostet 5 Euro. Für Schlierseer und Urlauber mit der Schlierseer Gästekarte ist die Veranstaltung kostenfrei.

 

 

Gäste-Information Schliersee

 

Perfallstr. 4

83727 Schliersee

Tel.: 08026/6065-0

tourismus@schliersee.de

 

www.schliersee.de

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

So schön ist der Schlierseer Kulturherbst

Seit Jahren kündige ich den Schlierseer Kulturherbst an. Und seit Jahren bin ich im Oktober immer bei einem Festival in Kanada und kann nicht dabei sein. Dieses Jahr ist das anders. Ich freue mich also ganz besonders auf den Schlierseer Kulturherbst. Johannes Wegmann erzählt mir immer, dass der Kulturherbst ein Festival der Vielfalt sei. Da ich dieses Jahr die Ehre habe den Schlierseer Kulturherbst zu fotografieren, bin ich bei jeder Veranstaltung dabei. Dass die Aussage „Festival der Vielfalt“ von Johannes stimmt, merke ich schon nach wenigen Tagen. Die Abwechslung ist so groß, da muss für jeden Kulturbegeisterten das Richtige dabei sein.

 

 

„Ohne Austausch, ohne Kultur und ohne Musik kann es nicht gehen!“, sagt Johannes Wegmann am ersten Abend und freut sich als es endlich losgeht – mit Black Patti steht die erste Band des Kulturherbstes auf der Bühne des Bauerntheaters. Peter Crow, Ferdinand Kraemer und Ryan Donohue begeistern die Zuschauer mit US Rootsmusik. Trotz lockerer Bestuhlung aufgrund der Corona-Abstandsregeln ist die Stimmung im Schlierseer Bauerntheater riesig. Black Patti spielen handgemachte Roots-Musik der feinsten Art. Gerne zwischendrin akustisch und ohne Verstärker, das gewinnt die Herzen der Zuschauer. Die Vielfalt des Schlierseer Kulturherbstes wird deutlich, wenn man ebenfalls die Veranstaltung am nächsten Tag besucht. Präsentiert wird ein klassisches Festkonzert „Viva la Musica“ inszeniert von Timm Tzschaschel. Der erfahrene und sympathische Dirigent und Pianist weiß genau, wie er sein Publikum auf eine heitere Art unterhält. Das Schlierseer Kulturherbst-Orchester und verschiedene Sängerinnen machen den Abend zu einem musikalischen Hochgenuss. Auch die Matinee am Sonntagmorgen ist gut besucht. Es spielen Raffaello Converso und Franco Ponzo aus Italien. Alles unter einer Überschrift: „Die vergessenen Lieder Neapels“. Am Donnerstag darf sich die Schlierseer Blasmusik präsentieren. Dieses Jahr auf dem Schlierseer Weinberg und mit Verstärker. Die meisten Besucher treffen sich auf dem Terofalplatz, um bei einem Glühwein den Klängen der Blasmusik zu lauschen. Der pyrotechnische Wasserfall zum Abschluss, fühlt sich für mich ein bisschen an, als würden wir alle das ausgefallene Silvester nachholen. Ein gutes Gefühl! Der satte Sound der Blasmusik ist an vielen Orten in Schliersee zu hören. So mancher macht es sich auf seinem Balkon oder an seinem Fenster gemütlich, um die Blasmusik „dahoam“ zu genießen.

Auch die beiden Ausstellungen, Nele von Mengershausen stellt in der Schlierseer Vitalwelt (Beitrag hier im Schliersee Magazin folgt) aus und die Fotoausstellung „Berg“ von Cordula Flegel, Florian Bachmaier und Moritz Attenberger in der Fuge des Heimatmuseums, sind zu bewundern. Der Eintritt ist kostenlos.

Wer noch keine Tickets zu den nächsten Veranstaltungen hat, bekommt diese in der Gäste-Information Schliersee und bei www.muenchen.ticket.de

Über die verschiedenen Livestreams informieren wir aktuell auf Facebook.

 

 

Programm:

 

  1. Oktober | 20:00 Uhr: Andreas Rebers „Ich helfe gern“

 

  1. Oktober | 18:00 Uhr: Cordula Flegel „Alpenflora“ Fotografie (Eintritt frei)

 

  1. Oktober | 19:30 Uhr: Johannes Berger mit Ensemble Concerto München in St. Sixtus

 

  1. Oktober | 11:00 Uhr: Südamerikanisches Gitarrenduo Philippe Loli & Leo Giannola

 

  1. Oktober | 10‒17:00 Uhr: Historische Kinderspiele im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

 

  1. Oktober | 18:00 Uhr: Moritz Attenberger „Extremkletterer“ Fotografie im Heimatmuseum

 

  1. Oktober | 20:00 Uhr: Volksmusikabend mit dem Kohlhauf-Ensemble und dem Lindmair Dreigsang

 

  1. Oktober | 20:00 Uhr: Jazz-Konzert Matthias Gmelin Quintett

 

 

www.kulturherbst-schliersee.de

Ganz NEU: Der Schlierseer Kulturherbst ist jetzt auch auf Instagram www.instagram.com/schlierseer_kulturherbst/

Fotos mit freundlicher Genehmigung des Schlierseer Kulturherbstes.

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Wandern für Faule: drei Aussichtspunkte in Schliersee, die ihr ohne Anstrengung erreicht.

Wandern liegt im Trend. Und das völlig zu Recht. Durch die Täler und auf die Gipfel der Schlierseer und Spitzingseer Berge: Die Bewegung in der Natur zählt zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen direkt vor unserer Haustür. Aber nicht jede oder jeder schafft die große alpine Klettertour. Und nicht jeden Tag bleibt Zeit für einen fünfstündigen Weg über malerische Almwiesen und zu hochaufragenden Gipfelkreuzen.

 

 

Deshalb stelle ich euch drei geniale Aussichtspunkte in Schliersee vor, die ihr mit minimalem Aufwand – in unter 30 Minuten – erreicht. Und die euch dennoch eine maximal schöne Aussicht auf unseren See und die Berge bieten. Ohne schweißtreibenden Aufstieg, aber mit sensationellem Fotopanorama.

 

Der Schlierseer Weinberg

 

Ja, tatsächlich, wer genau hinsieht, entdeckt die Weinstöcke, die diesem Hügeln mitten im Ort seinen Namen geben. Der Schlierseer Weinberg liegt gleich neben dem Rathaus und ist in gemütlichen Serpentinen zu erklimmen – für schnelle Geher in unter zehn Minuten. Wer es etwas langsamer angehen lässt, braucht vielleicht 20 Minuten bis zur Kuppe. Unterwegs laden zahlreiche Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Aussichtbestaunen ein.

 

Auf der Hälfte des Weges wartet eine wahrhaft royale Begegnung auf die Wanderer: Eine Bronzebüste von König Ludwig II. erinnert daran, dass der Märchenkönig im Jahr 1865 zu Gast in Schliersee war. Im Alter von 20 Jahren, so fanden es Historiker heraus, sei der sogenannte Märchenkönig zur Hochzeit eines Schlierseer Brautpaars an den See gereist.

 

Auf dem Hügel angekommen, genießt ihr eine wunderbare Sicht auf See und Ortskern – inklusive der gelb leuchtenden Pfarrkirche Sankt Sixtus. Zu bestaunen ist auch die kleine gotische Kapelle Sankt Georg, die Georg von Waldeck der Ältere 1350 errichten ließ.

 

Übrigens: Auf Bewegung folgt Biergarten, oder nicht? Am Fuße des Weinbergs liegt der Ratskeller Schliersee. Bayerische Schmankerl und traditionelle Wirtshauskultur erfreuen dort müde Wanderer.

 

 

Mein Fazit:

Bester Blick für den kürzesten Aufstieg

 

Adresse:

Hans-Miederer-Straße 3

83727 Schliersee

 

Link in Google Maps:

https://goo.gl/maps/LAFWPjdhizHipbiX7

 

Ratskeller Schliersee

Rathausstraße 1a

83727 Schliersee

https://www.ratskeller-schliersee.de

 

 

Die Schlierseer Hochburg

 

Keine „Burg“ mehr, aber zweifelsohne „hoch“ gelegen: Die sogenannte „Hochburg“ befindet sich etwas versteckt auf einem Hügel am Fuße des Schliersbergs. Historisch stand an diesem Platz das ehemalige Wohnhaus der Waldecker, genannt „Hochburg“. Heute erwarten euch dort eine steinerne Ruhebank sowie eine Bronzebüste des Schlierseer Kunstmalers Karl Haider.

 

Auch die Hochburg ist direkt vom Ortszentrum aus in höchstens 30 gemütlichen Gehminuten zu erreichen. Direkt hinter dem Rathaus folgt ihr der Hans-Miederer-Straße den Berg hinauf und passiert unter anderem das im Heimatstil verzierte Landhaus Radspielergasse. Zur Zeit des Waldecker-Grafen waren im Schutze der Burg die Handwerker des Ortes angesiedelt – Schneider, Schuster, Weber und Metzger.

 

Achtung, Abzweigung nicht verpassen: Bei einer Bank auf der linken Seite der Hans-Miederer-Straße folgt ihr dem gelben Wegweiser über den Musikmeister-Reil-Weg in Richtung „Hochburg“. Oben angekommen, begrüßt euch das 1921 errichtete Karl-Haider-Denkmal mit der ein wenig streng dreinblickenden Büste des Künstlers. Aus dem Schatten des baumbeschirmten Denkmals tretet ihr heraus in die Sonne – und genießt einen wunderbar wilden Blick über den ganzen Schliersee, Insel Wörth inklusive.

 

Für den Abstieg in die Ortsmitte Schliersee folgt ihr dem gelben Wegweiser – und gelangt über einen kleinen Ziehweg zum Biohof Sonnenstatter. Wer Glück hat, bekommt dort in den Morgenstunden selbst gemachten Mozzarella, Joghurt, Topfen oder Milch direkt ab Hof. Wandern macht schließlich hungrig …

 

 

Mein Fazit:

Verwunschener Aussichtspunkt mit historischem Flair

 

Adresse

Karl-Haider-Denkmal

83727 Schliersee

 

Link in Google Maps:

https://goo.gl/maps/Zx41KdZR1Tz9hPkz9

 

Biohof Sonnenstatter

Schießstättstraße 7

83727 Schliersee

http://gaestehaus-sonnenstatter.de/

 

 

Der Sonnleitenweg in Schliersee

 

Wo Berg und Tal zusammentreffen – da befindet sich dieses wunderschöne Fleckchen Erde. Der „Sonnleitenweg“ oder „Ledersberg-Rundweg“ führt über die sanften Hügel oberhalb des Schliersees und wieder zurück in den Ortskern bis zum Gasthof Terofal.

 

Los geht der circa 30-minütige Spaziergang am Minigolf Schliersee (Seestraße 23). Von dort aus folgt ihr den gelben Hinweisschildern „Sonnleitenweg“. Ihr passiert die Minigolfbahnen und gelangt auf einen baumbestandenen Weg durch weite grüne Wiesen, auf denen im Spätsommer die Kühe grasen. Am Ende des Wiesenwegs folgt ihr der Straße „Unterleiten“ – und biegt gleich nach dem Gästehaus Sonnblick links ab. Die gelben Hinweisschilder weisen euch den Weg zur „Sonnleiten“, „Ledersberg“.

 

Nach einem klitzekleinen Anstieg erreicht ihr das Plateau, auf dem gleich mehrere Bänke zum Verweilen einladen. Ein perfekter Platz, um die satten Farben der Schlierseer Spätsommerlandschaft zu genießen und Energie zu tanken.

 

Für den Abstieg in Richtung Schliersee passiert ihr das Gatter am Ende des Weges und quert eine Kuhweide. Über den Ledersberg und die Konrad-Dreher-Straße lauft ihr hinab bis zum Gasthof Terofal – und belohnt euch dort mit einem Kaltgetränk oder einer Köstlichkeit aus der Küche.

 

 

Mein Fazit:

Sonnenbeschienener Sitzplatz mit Seepanorama

 

Adresse:

Ledersberg

83727 Schliersee

 

Link zu Google Maps:

https://goo.gl/maps/93GpWyBhF3JTYFL46

 

Hotel & Gasthof Terofal

Xaver-Terofal-Platz 2

83727 Schliersee

https://hotelterofal.de

 

Ich wünsche euch viel Freude bei einem entspannten, in jeder Hinsicht aussichtsreichen Wandertag in Schliersee. Denn wie sagte schon Pippi Langstrumpf: „Faul sein ist wunderschön!“

 

 

 

Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Zeigt Unternehmerinnen und Gründerinnen, wie sie mit Storytelling sichtbar werden und ihre besten Kunden anziehen. Ihr Business: Hallo Heldin! Ihre Kreativitätstechnik: die Joggingrunde um den See.

 

 

 

Historischer Spaziergang | Sehenswertes Schliersee

Ich werde dir in der nächsten Zeit alle sechs Wege von „Sehenswertes Schliersee“ vorstellen. Heute nehme ich dich zu einem Nachmittagsspaziergang „Rund um den Weinberg“ mit.

Für alle, die uns momentan nicht besuchen können: In meinem Video bekommt ihr einen Vorgeschmack auf den Spaziergang! Wenn ihr die App herunterladet, könnt ihr euch auch schon vorab durch den Audioguide klicken. Ganz bequem von zu Hause aus.

 

 

 

Sehenswertes Schliersee erzählt euch Geschichte und Geschichten auf sechs Wegen vorbei an 70 Baudenkmälern rund um den Schliersee. Den Audioguide (App) könnt ihr ab sofort für Android und Apple auf euer Smartphone oder Tablet herunterladen. Zusätzliche Informationen erhaltet ihr über die QR-Codes, die ihr auf blauen Tafeln an vielen Denkmälern findest. Die Informationen mit passenden Links zu Beiträgen und Videos aus unserem Schliersee Magazin werden ständig erweitert und aktualisiert.

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schliersee leuchtet | Lichterglanz 2020

Schliersee wird im Dezember weihnachtlich in Szene gesetzt

Leider kann aufgrund der Corona-Pandemie der beliebte Schlierseer Weihnachtszauber nicht stattfinden. Trotzdem will die Gemeinde Schliersee ihre Bürger und Gäste in der Adventszeit in eine schöne weihnachtliche Stimmung versetzen. „Die Zeiten sind dunkel, deshalb wollen wir etwas Helligkeit und Licht nach Schliersee bringen“, erklärt Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer.

 

 

Den ganzen Dezember wird Schliersee an verschiedenen Stellen illuminiert. Schliersee leuchtet. Es wird ein Weihnachtsbaum am Ortseingang auf dem Kirchbichl erstrahlen. Darauf freue ich mich besonders. Das Rathaus, die Sixtus-Kirche, die Ludwigsbüste auf dem Weinberg und das Bauerntheater werden angestrahlt, und es werden auch Weihnachtsbäume aufgestellt. In Neuhaus wird der Kurpark beleuchtet und am Spitzingsee die Kirche Sankt Bernhard im Lichterglanz erstrahlen. Aber keine Angst, wir wollen keine kitschige amerikanische Weihnachtslandschaft, sondern eine dezente Beleuchtung. Von Einbruch der Dunkelheit an bis 22:00 Uhr wird es im Dezember ein bisschen heller in Schliersee.

 

Aufruf an die Schlierseer

„Wir wünschen uns, dass Sie mitmachen!“, sagt Franz Schnitzenbaumer und ruft somit seine Bürger dazu auf, ebenfalls etwas zur weihnachtlichen Stimmung in Schliersee beizutragen. Es wäre schön, wenn möglichst viele Schlierseer ihre Häuser, Balkone oder Gärten sanft beleuchten.

Vielleicht haben wir das Glück, dass es im Dezember schon schneit und alle unsere Lichter den Schnee festlich glitzern lassen.

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Raschelndes Laub | Ein Herbstspaziergang durch Schliersee

Der Herbst ist die ideale Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang durch Schliersee.

Herbstzeit ist Wanderzeit! Aber warum nicht einfach mal unten im Tal bleiben und einen Spaziergang durch den Ort unternehmen? Es ist bereits etwas kühler, aber der Himmel ist strahlend blau, und die Sonnenstrahlen lassen die herrlich bunt gefärbten Bäume, die herbstlichen Blumen und den wunderschönen Kurpark in einem warmen Licht erstrahlen.

 

 

Wein und Kastanienbäume

Der Klassiker für einen Herbstspaziergang in Schliersee ist der Weinberg. Nach dem kurzen Fußweg den kleinen Pfad vom Rathaus hinauf wirst du sofort mit einer atemberaubenden Aussicht über Schliersee belohnt. Neben der Weinbergkappelle laden die Bänke unter den Kastanienbäumen zu einer Rast ein. Die Weintrauben leuchten golden in der Sonne. Die Luft riecht frisch und gesund. Auch der Biergarten des Ratskellers oder eine der zahlreichen Terrassen in Schliersee laden zu einer Pause an der frischen Luft ein. Hier kannst du wunderbar die letzten warmen Sonnenstrahlen des Herbstes genießen.

 

Persönliche Gedanken

Für mich persönlich deuten die ersten kühlen Herbstnächte immer darauf hin, dass es bald nach Kanada geht. Seit 15 Jahren fliege ich jedes Jahr im Oktober nach Nova Scotia in den Indian Summer. Dieses Jahr nicht. Mir fehlen das Treffen mit meinen Freunden in Kanada, die Herbstlandschaft und das Musikfestival „Celtic Colours“. Hier in Schliersee fehlt der beliebte Kulturherbst. Ein wenig nachdenklich laufe ich durch den Ort. Schnell bemerke ich, wie schön es bei uns im Oktober ist. Die wunderschönen Farben, in die meine Heimat gerade getaucht wird, machen glücklich. Ein echter Schlierseer Wohlfühlmoment. Schliersee ist für mich der schönste Ort der Welt.

 

Tipp: Achte bei deinem Spaziergang durch Schliersee auf die kleinen blauen Schilder mit QR-Codes. Seit 2018 kannst du hier Schlierseer Geschichte entdecken. Per QR-Code kommst du zu mehr Informationen über die Schlierseer Straßennamen. https://magazin.schliersee.de/die-geschichte-von-schliersee-wird-lebendig/ Der Start der App „Sehenswertes Schliersee“ hat sich coronabedingt etwas verschoben, aber bald werden weitere QR-Codes an denkmalgeschützten Gebäuden installiert, und die neue App wird zum Download bereitstehen. Dann kannst du noch mehr Geschichte(n) in Schliersee entdecken. Viel Spaß!

 

 

Danke an Toby Wilson, der mir die Hintergrundmusik „The Colours of Cape Breton“ für den Herbstfilm zur Verfügung gestellt hat.

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schlierseer Weinberg – Ein Platz zum Durchatmen

Heute nehme ich dich mit auf den Schlierseer Weinberg. Du kannst dabei bequem auf dem Sofa sitzen bleiben.

 

 

Die einfachste Art, in Schliersee einen anderen Blickwinkel auf die Dinge zu bekommen, ist ein kurzer Spaziergang auf den Weinberg mitten im Ort. Gegenüber vom Rathausführt von der Hans-Miederer-Straße ein kleiner Pfad in Serpentinen hinauf. Zu jeder Jahreszeit einfach zu bewältigen und nur ein Katzensprung. Der Blick hinunter ist einmalig und fast kitschig. Oben auf dem Hügel befindet sich das kleine gotische Kirchlein St. Georg aus dem 14. Jahrhundert, das gerade im Sommer für Hochzeiten sehr beliebt ist. Du brauchst keine fünf Minuten, um Schliersee aus einer anderen Perspektive zu erleben.

 

Ein Kraftplatz

Gleich, wenn du oben bist, stehst du vor einer mindestens 200 Jahre alten Linde, die 1942 von einem Blitzschlag getroffen wurde. Die Gemeinde Schliersee bemüht sich sehr darum, diesen wunderbaren Baum zu erhalten.

Denn man sagt: Alle Monarchen des Königsreichs Bayern von 1806 – 1918 hat die Alte Linde am Weinberg schon gesehen. Selbst der Märchenkönig Ludwig II. lehnte an ihrem jahrhunderte alten Stamm.

Ich nehme auf einer der Bänke Platz und genieße den Ausblick hinüber zum Maibaum, auf die St.-Sixtus-Kirche, über den Schliersee und weiter in die Berge. Es ist ein Platz zum Durchatmen und Kraft tanken.

 

 

Ich wünsche dir auch viel Kraft – und bleib gesund. Bis bald!

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Sehenswertes Schliersee ‒ neue Wege durch Schliersee

Geschichte erlebbar machen. Diese Idee ist nicht neu. Bereits seit 2018 findest du in Schliersee kleine blaue Schilder mit QR-Codes, die dich mithilfe einer Barcode-Scanner-App von deinem Smartphone direkt zu einer Webseite mit Geschichten und Bildern zum Namensursprung der jeweiligen Straße in Schliersee weiterleiten. Jetzt sollen diese Straßennamen um denkmalgeschützte Häuser und besondere Gebäude erweitert werden. Noch einfacher zu erleben mit einer App und einem umfangreichen Wegenetz.

 

Die Planung für das Wegeprojekt „Sehenswertes Schliersee“ läuft bereits seit Sommer 2019. Inzwischen sind die fünf Routen durch Schliersee festgelegt. Die Entwicklung der App hat begonnen. Jetzt müssen geeignete Plätze für die Schilder mit den QR-Codes gefunden werden. Die neuen Schilder werden in der Nähe besonderer Gebäude oder denkmalgeschützter Häuser oder Kirchen angebracht. Der QR-Code auf den Schildern bringt dich zu einer Internetseite mit mehr Information. Auf dem Schild selbst soll der Text wirklich kurz gehalten werden. Es handelt sich um ein digitales Projekt. Eine Sprecherin und ein Sprecher erzählen dir geschichtliche Hintergründe oder Geschichten zu den Gebäuden. Oder du bist direkt mit der App unterwegs, dann brauchst du die QR-Codes nicht, da du die Route und die einzelnen Stationen genau sehen kannst. Es gibt so viele schöne Fleckerl bei uns in Schliersee. Die Wege führen dich durch Schliersee und Neuhaus, und es wird auch eine historische Almenwanderung am Spitzingsee geben.

Ein Blick hinter die Kulissen

Letzte Woche haben mich die Projektleiterin Dr. Beatrix Seidenfus und Kuramtsleiter Mathias Schrön beim „Abgehen“ des Weges rund um den Weinberg mitgenommen. Es ist beeindruckend, wie viele denkmalgeschützte Häuser in Schliersee stehen. Auch die Aussicht an diesem Tag zwischen Winter und Frühling mit warmen Sonnenplätzen und windigen Schneeschauern war atemberaubend. Schnell wird mir klar, dass hinter diesem Projekt wahnsinnig viel Arbeit steckt, aber dass es gleichzeitig auch sehr spannend ist.

Geplanter Start: Sommersaison 2020

Definitiv eine Bereicherung für Schliersee, für Einheimische genauso wie für Gäste. Hier können alle etwas lernen. Die App wird das Wegenetz begleiten wie ein Museumsführer. Die Sprecher sind ein bisschen wie flexible Guides. Sie reden tatsächlich auf „Knopfdruck“. Auch eine Broschüre soll einen Überblick über den Wegverlauf geben.

Sei gespannt, ich melde mich bald wieder mit Neuigkeiten vom Projekt „Sehenswertes Schliersee“!

 

 

Das Projekt „Sehenswertes Schliersee“ wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)

 

Übrigens: Wer lieber analog unterwegs ist, dem empfehle ich die Schlierseer Ortsführung „Schlierseer G’schichten“ mit Karl Wiedemann. Während der Sommersaison jeden Mittwoch Start um 16:00 Uhr am Schlierseer Maibaum. Die Führung ist für alle kostenlos.

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Meine Hot Spots am Schliersee und Spitzingsee!

Griaß eich!

Am Samstagmorgen hab ich mich aufg‘macht, um euch zu meinen persönlichen Hot Spots am Schliersee und am Spitzingsee mitzunehmen.

 

 

Die erste Station ist morgens um 9:00 Uhr der Spitzingsee, und was soll ich sagen: Man merkt langsam, wie der Tag mit Spaziergängern und Wanderern am See erwacht. Ich ging etwas am Ufer entlang, und egal, wo ich mich befand, ich sah immer interessante Perspektiven. Rund um den See war auf einmal Leben, was natürlich auch das tolle Wetter bewirkte. Der Spitzingsee ist mit seinen ca. 3,33 km Umfang für fast jeden zu bewältigen und bietet von jeder Seite wunderschöne Naturperspektiven.

Weiter ging‘s zu den Josefstaler Wasserfällen. Herrlich, wenn man den kurzen Weg durch den Wald rauf geht und von Weitem schon das Rauschen des Wassers hört. Diese Wasserfälle sind für Jung und Alt und sommers wie winters schön anzusehen. Wenn man weiter die Natur genießen möchte, geht man den schmalen Weg ca. 100 m weiter rauf, wo man dem zweiten Wasserfall begegnet. Etwas weiter oben kommt man auf eine herrliche Almwiese, die im Sommer zum Picknick einlädt. Gleich dort findet man auch den Bockerlbahn-Weg. Wer sich für eine längere Wanderung entscheidet, kann hier abbiegen Richtung Spitzingsattel und Brecherspitz.

Danach radelte ich Richtung Stögeralm. Der Weg dort rauf ist etwas steil, mithilfe meines E‑Bikes aber schaffbar. Oben angekommen, wird man mit einem tollen Ausblick belohnt.

Man sieht herrlich über den See, und auch die Natur ist einfach traumhaft von dort oben.

Mein Weg führt mich weiter Richtung Kurpark und Lauber Beach. Dort findet man immer Ansichten, die sich festzuhalten lohnen. Mein Favorit ist derzeit die Skulptur von Otto Wesendonck ‒ der Feuervogel im Spiegel von Helios. Egal, von welcher Perspektive man ihn betrachtet, er sieht immer anders aus.

Am Lauber Beach ist es herrlich, in der Sonne einen Kaffee zu trinken und am Bootssteg über den See zu blicken.

Dann ging‘s weiter zum Kirchbichl. Dort oben muss man einfach mal sein, der Blick über Schliersee ist einfach traumhaft.

Ich radelte weiter die Straße Richtung Hennerer Hof. Kurz davor links bin ich gern und lege mich in die Hängematten bei der kleinen Krainsberg-Kapelle. Dort oben sieht man auch schön zum See und kann die Ruhe und Stille genießen.

Ein Muss ist natürlich auch die Schliersbergalm. Der Blick von dort oben ist einzigartig. Ich weiß gar nicht, wie oft ich da schon war, aber man findet immer neue Blickwinkel zum Fotografieren.

Man kann den Schliersberg gut mit einer Wanderung verbinden oder wie ich mit der Bergbahn „erklimmen“.

Eine meiner Lieblingsperspektiven ist natürlich auch St. Leonhard in Fischhausen-Neuhaus. Eine kleine Kirche mitten im Grünen, umgeben von Kühen.

Rundherum um den Schliersee findet das Auge immer was, was einen zum Fotografieren inspiriert. Ich liebe es am Tag wie auch in der Dämmerung bei Sonnenuntergang, wenn alles langsam schlafen geht und die Sonne hinterm See „gute Nacht“ sagt.

Und wenn man dann noch den Ort bei Nacht sehen möchte, geht man noch auf den Weinberg. Die Kapelle St. Georg bietet einen herrlichen Blick rund um den See.

Natürlich gibt es noch viele Perspektiven zu erwähnen, ganz wichtig natürlich auch die Burgruine Hohenwaldeck, die ich leider nicht mehr geschafft habe, die aber einen Abstecher wert ist.

Ich hoffe, euch haben meine Ansichten und Perspektiven gefallen.

Wenn ihr das nächste Mal am See seid, fangt mal eure persönlichen Perspektiven ein, und ihr werdet sehen: Jeder sieht sie anders, aber alle sind gleich schön.

 

 

Der Schliersee und Spitzingsee laden einfach ein zum Festhalten.

 

Pfiats eich, bis demnächst

 

 

Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Geführte Wanderung mit Jürgen Koschyk durch die Schlierseer Berge

Heute darf ich den Wanderleiter, oder besser gesagt die Wanderlegende, Jürgen Koschyk bei einer seinen geführten Erlebniswanderungen begleiten. In der Saison ist Jürgen jeden Dienstag und Donnerstag mit Urlaubern in den Schlierseer Bergen unterwegs.

 

 

Heute geht es mit einem Pärchen aus dem Ruhrgebiet, einem aus Nordrhein-Westfalen und einer Dame aus Unterfranken auf die Burgruine Hohenwaldeck. Kuramtsleiter Mathias Schrön verabschiedet uns offiziell an der Vitalwelt Schliersee und wir fahren, mit der Gästekarte kostenlos, mit dem Bus nach Fischhausen. Von dort aus führt ein Steig in etwa 45 Minuten steil bergauf zur Burgruine. Die kleinen Verschnaufpausen, in denen uns Jürgen die umliegenden Berge erklärt, weitere Tipps für Ausflüge und Wanderungen bereithält und viele lustige Geschichten erzählt, sind dabei sehr willkommen. Oben angekommen bekommen wir von Jürgen ein „RITTERmahl“. Was bei echten Hohenwaldeck-Rittern auf den Tisch kommt, verrate ich an dieser Stelle nicht, dass müsst ihr selbst miterleben. Bei der Pause am Aussichtspunkt mit Kreuz, direkt über dem Schliersee, nimmt sich Jürgen viel Zeit die Berge und den Schliersee mit seiner Insel und auch den Ort Schliersee zu erklären. Weiter geht es für uns über den Höhenweg in Richtung Schliersee. Unterwegs hat Jürgen weitere Tipps für die nächste Wanderung allein. Die Urlauber saugen die Informationen, die er auf seine lockere und humorvolle Art rüberbringt, begeistert auf und sogar ich erfahre neue Schlierseer Geschichten. Unsere kleine Gruppe hat Spaß. Das Wetter passt auch. Es ist ein perfekter Tag. Unser Ziel ist der Weinberg in Schliersee. Versprochen hatte uns schon Mathias Schrön eine Weinprobe vom Schlierseer Weinberg. Jürgen holt sein „Sixtus-Tröpferl“ aus seinem geheimen „Weinkeller“ und alle sind überrascht, dass er tatsächlich Wein herzaubert. Ein wirklich lustiger Abschluss einer sehr kurzweiligen Wanderung.

Die Wanderungen mit Jürgen sind immer ein echtes Erlebnis. Auf geht’s, lasst euch von Jürgen durch die Berge führen.

Der Herbst ist die schönste Zeit zum Wandern bei uns am Schliersee. Vom 23. bis 27. September 2019 veranstalten wir wieder die sehr beliebte Schlierseer Wanderwoche.

In dieser Zeit können ihr euch jeden Tag zu einem anderen Ziel in unseren schönen Schlierseer Bergen entführen lassen. Unser erfahrener Wanderleiter Jürgen Koschyk kennt nicht nur die schönsten Fleckerl und Routen, er führt euch auch in die urigsten Almhütten und hat immer eine besondere Überraschung parat. Anmeldung in der Gäste-Information Schliersee erforderlich.

 

 

Mit der Gästekarte kostenlos, alle anderen bezahlen nur 5 Euro.

www.schliersee.de

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee