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Aus der Schlierseer Kräuterküche

Nachfolgend zeige ich euch fünf wertvolle Tipps für die Gesundheit.

 

 

1 Hustensaft selber machen aus dem Schwarzen Rettich

Schwarzer Rettich sollte in keinem Bauerngarten fehlen, denn er schmeckt gut und ist für die Krankheitsvorbeuge im Winter ein hervorragendes Mittel.

Ich nehme eine große Kugel Schwarzen Rettich, schneide den oberen Strunk ab und höhle ihn ein wenig aus. Unten auch kurz abschneiden und ein kleines Loch einschneiden. Nun wird der ausgehöhlte Schwarze Rettich auf ein Glas in der Küche gestellt und mit gutem naturbelassenen Zucker aufgefüllt. Über Nacht stehen lassen.

Wer will, kann beobachten, wie nach kurzer Zeit der Sirup aus dem Rettich in das Glas tropft. Er schmeckt sehr fein und hilft uns ganz unkompliziert als Vorbeugemaßnahme zur Stärkung unseres Immunsystems ‒ und natürlich gegen Husten.

 

2 Meerrettich

Wenn ich merke, dass der Hals zu kratzen anfängt, esse ich mit Genuss meinen Sahnemeerrettich. Das Senfölglykosid entzieht den Viren und Bakterien den Nährboden, und sie haben keine Chance mehr, sich zu vermehren. Wichtig dabei ist, den Meerrettich gleich beim ersten Kratzen zu genießen, um Erkältungen keine Chance  zu bieten.

 

3 Lärchenpechbalsam

Mein Vater war für sein Leben gern im Wald unterwegs und hat uns immer am Abend ein schönes Holzscheit mit Harz mitgebracht. Auch heute noch erinnere ich mich sehr gerne an diesen wohligen Duft. So hat Vater intuitiv für unsere Gesundheit gesorgt. Auch heute verwende ich sehr gerne dieses Harzige zum Räuchern von Räumen, und das Lärchenpech ist ein wunderbarer Helfer für meine Pechsalbe. Hierbei handelt es sich um eine Zugsalbe für Brust und Rücken sowie die Nebenhöhlen. Die Harzsalbe verwende ich sehr gerne auch für die Füße, wenn sie mal überlastet sind, und sie hilft auch Menschen, die immer kalte Füße haben. Das Lärchenpech regt die Durchblutung an, und es wird sofort warm.

Wer mehr über die Geschichte und Anwendung von Lärchenpechbalsam erfahren möchte, kann gerne am Hennererhof ein Intensiv-Heilkräuterseminar besuchen.

 

 

4 Ausgewogene gesunde Ernährung aus der Region

Momentan sind die Herbst- und Wintergemüse eine ganz besondere vielseitige Köstlichkeit.

Suppenzeit ist für mich eigentlich das ganze Jahr, aber jetzt genießen wir ganz besonders unseren Hühnereintopf. Er schmeckt gut und hilft uns gleichzeitig, unser Immunsystem zu stärken.

Mit meinen eingelagerten Äpfeln kann ich köstliche Desserts und Kuchen zaubern. Ich liebe Apfelkuchen in vielen verschiedenen Varianten.

Die Schlierseer Region hat so viel zu bieten.

 

5 Ein täglicher Spaziergang ‒ bei jedem Wetter

Täglich mindestens einmal an die frische Luft, egal, wie das Wetter ist

Viel Wasser trinken, ca. 2‒3 Liter pro Tag (nicht dazugerechnet: Kaffee, Tee)

Sich regelmäßig Pausen gönnen, auch wenn es nur 5‒10 Min sind

 

 

„Tu deinem Körper was Gutes und die Seele hat Lust darin zu wohnen.“ (Teresa von Avila)

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Waldbaden in Schliersee – ein Vormittag mit Natur-Coach Irmi Baumann

Ein bisschen Esoterik im Grünen. Menschen, die Bäume umarmen. Und eine große Portion Hokuspokus. So oder so ähnlich habe ich mir lange Zeit Waldbaden vorgestellt. Weit gefehlt, weiß Irmi Baumann. Als Natur-Coach und Resilienztrainerin begleitet sie Menschen, die durch die Begegnung mit der Natur zur Ruhe kommen, sich entspannen und nachhaltig ihre Gesundheit fördern möchten. Ich war einen magischen Morgen lang mit ihr im Wald in Schliersee unterwegs – und habe dabei jede Menge gelernt. Über das Waldbaden. Aber auch über mich selbst.

 

 

 

Beginnen wir von vorne, liebe Irmi: Was ist eigentlich Waldbaden?

 

In Japan spricht man von „Shinrin-Yoku“, also dem Eintauchen in die Waldatmosphäre. Frei übersetzt: Waldbaden. „Shinrin-Yoku“ ist dort schon seit Jahren fester Bestandteil der staatlichen Gesundheitsvorsorge. Weltweit haben viele Wissenschaftler dazu geforscht – und unabhängig voneinander herausgefunden: Ein Aufenthalt im Wald senkt nachweislich den Blutdruck, reguliert den Puls, reduziert auf natürliche Weise Stresshormone und stärkt so unsere Abwehrkräfte. Gerade in unserer westlichen Gesellschaft ist Waldbaden also eine sehr effektive Methode, um Stress abzubauen, gelassener zu werden und über die Begegnung mit der Natur wieder zu sich selbst zu finden. Der Wald hat ganzheitliche positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele.

 

Was nehme ich mit, wenn ich zum Waldbaden gehe?

 

Das Schöne am Waldbaden ist, dass wir gar keine große Ausstattung brauchen. Wir benötigen einfach nur den Wald und bequeme, wetterfeste Kleidung – gerade in der kalten Jahreszeit, damit du nicht auskühlst. Vielleicht einfach ein Stirnband mitnehmen und Handschuhe. Und dann kann’s schon losgehen.

 

Wie läuft das ab, wenn ich mit dir zum Waldbaden gehe?

 

Wir treffen uns zum Waldbaden an einem schönen Waldstück – und laufen erst einmal los. Viele verwechseln Waldbaden mit einem Spaziergang, aber es ist viel mehr als das. Es geht darum, unsere Sinne zu aktivieren, achtsam zu sein – und die Stille zu genießen. Wann hören wir denn mal wirklich richtig zu oder nehmen Geräusche wahr? Während wir so durch den Wald schlendern, erleben wir uns und unsere Sinne in ganz anderen, neuen Dimensionen. Und kommen dabei zur Ruhe.

 

Wichtig ist, dass Waldbaden frei von Bewertungen und festgesteckten Zielen ist. Es geht nicht darum, wie beim Joggen ein messbares und wenn möglich steigerungsfähiges Ergebnis zu erzielen. Vielmehr ist es ein Training – mit Übungen aus dem Natur-Coaching sowie aus der Natur- und Wildnispädagogik, die die Wirkung des Waldes auf unsere Gesundheit unterstützen sollen.

 

Was für Übungen kann ich ganz konkret beim Waldbaden machen?

 

Du kannst zum Beispiel mal eine Handvoll Blätter, Zweige, Nadeln vom Waldboden aufnehmen und daran riechen. Wann nimmt man sich sonst die Zeit, diesen herrlichen erdigen Gerüchen nachzugehen? Oder du schnupperst das frische Harz, das an der Baumrinde hinunterläuft. Du kannst ein Stück Borke berühren und dich fragen: Von welchem Baum stammt das eigentlich? Du fährst mit der Hand durch eine dicke, weiche Schicht Moos. Oder du tauchst einmal ganz bewusst ein in die Geräuschkulisse des Waldes. Am Anfang nehmen wir nur die lauten Töne wahr, die ganz nah an uns dran sind. Aber mit der Zeit können wir dann sogar das Rauschen des Windes in den Baumwipfeln wahrnehmen. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, den Wald mit allen Sinnen zu erfahren.

 

Barfuß durchs Laub oder lieber in Wanderschuhen – was empfiehlst du?

 

Das Barfußlaufen gehört auf alle Fälle zum Waldbaden dazu. Toll ist es, den Waldboden wirklich an den Fußsohlen zu spüren, unsere Basis und Balance zu trainieren. Ein bisschen ermöglicht uns das, wieder Kind zu sein. Da sind wir so viel barfuß gelaufen. Wann machen wir das heute noch?

 

Wo kann man denn rund um Schliersee am besten Waldbaden – hast du Tipps für unsere Leser?

 

Waldbaden ist total unkompliziert und funktioniert im Prinzip in jedem Wald, auch in ganz kleinen Waldstücken. Hier in Schliersee empfehle ich gerne den Rhonberg oberhalb der Schliersbergalm. Da kann man ganz schön reingehen, da gibt es überall verwunschene, kleine, stille Pfade. Oder beim Hennerer loslaufen durch den Wald in Richtung Baumgartenschneid. Am Spitzingsee findet ihr sehr viele Möglichkeiten zum Waldbaden. Und von Neuhaus aus könnt ihr in Richtung Aurach loslaufen, das ist auch ganz zauberhaft.

 

 

Vielen Dank für die vielen Anregungen, liebe Irmi!

 

Mein Tipp: Wer Lust bekommen hat, selbst einmal das Waldbaden auszuprobieren, ist bei Irmi Baumann an der richtigen Adresse. In Schliersee bietet sie auf Nachfrage Gruppen- oder Privatkurse an. Ihr erreicht sie und ihr Angebot als Natur-Coach und Resilienztrainerin über ihre Website unter www.irmibaumann.de.

 

Ich kann das Waldbaden in Schliersee unbedingt empfehlen. Gerade im Herbst ist dies ein wunderbar erdendes Naturerlebnis.

 

Natur-Coach Irmi Baumann

Website: https://www.irmibaumann.de

Tel.: 0172/1009571

E-Mail: hallo@irmibaumann.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Frische Luft aus dem Moor| Schlierseer Filzen-Rundweg

Der Duft von Regen, Herbstlaub und Tannen an einem lauen, regnerischen Herbsttag liegt in der Luft. Du bist auf der Suche nach einer kurzen Spazierstrecke für die ungemütlichen Tage kurz vor dem Winter? Bewegung an der frischen Luft steht momentan für alle ganz oben auf der Liste.

 

 

Spektakuläre Ausblicke, traumhafte Wanderpfade oder atemberaubende Gipfelerlebnisse – Highlights findest du in Schliersee viele. Aber manchmal sucht man das Einfache. Als kurzen Spaziergang empfehle ich dir den Schlierseer Filzen-Rundweg. Parken kannst du kostenfrei (Stand: 10/2020) auf dem Parkplatz unten bei der Auffahrt rechts zum Spitzingsee (Ecke Spitzingstraße/Aurachstraße). Ich gehe den Schlierseer Filzen-Rundweg gegen den Uhrzeigersinn. Der kleine Weg führt erst in Richtung Bundesstraße und dann entlang des Dürnbachs. Weiter geht es am Rande der Wohnbebauung und zurück entlang des Hachlbachs. Es ist nur ein kurzer Spaziergang, genau das Richtige für einen Regentag. Du kannst frische Luft tanken und dich ein bisschen bewegen. Die etwa zwei Kilometer schaffst du auch mit kurzen Pausen in 30 bis 45 Minuten. Immer wieder hast du Ausblicke auf das Moorgebiet, und wenn der Herbstnebel nicht drinhängt, dann auch auf die umliegenden Berge.

 

Was ist ein Filz? Als Filz bezeichnet man in Bayern ein Hochmoor. Hochmoore sind mineralsalzarme, saure und nasse Lebensräume. Sie bieten Platz für seltene Tiere und Pflanzen und bilden sich nur an Orten mit viel Wasser.

 

Anreise mit der BRB

Wenn du mit der Bayerischen Regiobahn anreist, steigst du in Fischhausen-Neuhaus aus. Geh dann vom Bahnhof in Richtung Markus Wasmeier Freilichtmuseum (noch bis 08. November 2020 geöffnet) und folge der Beschilderung „Dr. Brodführerweg“. Der Weg führt am Bahndamm entlang. Du gehst durch die zweite Bahnunterführung hinunter zur Bundesstraße und überquerst diese dann vorsichtig. So triffst du direkt auf den Filzen-Rundweg.

 

 

Der Spaziergang ist einfach und auch für Kinderwagen geeignet. Viel Spaß!

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Mitten im Herbst | Der perfekte Schlierseer Halloweenkürbis

Die Musik des Herbstes ist die Melodie des Regens, das Rascheln der Herbstblätter und die Wärme der tiefstehenden Sonne. Ein Spaziergang durch die bunten Wälder bei uns in Schliersee ist einfach schön. Egal bei welchem Wetter. Auch wenn es nieselt und der Nebel über den See zieht ist, macht eine kleine Wanderung Spaß. Am Ufer des Schliersees kannst du Kastanien sammeln. Als Kind habe ich aus Kastanien kleine Männchen gebastelt. Am Schlierseer Ortseingang, dem kleinen Hügel „Kirchbichl“, kannst du im Herbst immer wieder Mädels und Jungs beim Drachensteigen beobachten. Nach einem Tag an der frischen Luft ist es besonders schön, es sich zu Hause gemütlich zu machen und etwas zu basteln. Eine heiße Schokolade mit Sahne passt dazu perfekt.

 

 

Kürbisschnitzen macht Spaß

Ich freue mich im Herbst ganz besonders aufs Kürbisschnitzen. Wenn du bei uns in Schliersee im Urlaub bist, geht das natürlich auch in der Ferienwohnung. Kürbisse kannst du beispielsweise bei Früchte Jähne kaufen. Ich habe im Urlaub sogar schon im Zelt geschnitzt. Meistens sieht man Kürbisse mit lustigen oder gruseligen Gesichtern. Ich probiere immer gerne andere Motive aus. Mit einem Linolschnitt-Set bist du auch für filigrane Arbeiten bestens gerüstet.

Mein Tipp: Du musst nicht unbedingt Löcher in den Kürbis schneiden. Es reicht, wenn du die Schale einritzt und diese rausschneidest. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Einfach vorher dein Motiv auf den Kürbis zeichnen. Den Deckel musst du mit einem scharfen Messer rausschneiden und den Kürbis dann mit einem großen Löffel aushöhlen. Du solltest möglichst alle Kerne und Fasern entfernen, damit dein Kürbis länger hält.

 

Deinen Kürbis in Szene setzen

Wenn es dunkel wird, empfehle ich dir noch mal einen Ausflug an den See, beispielsweise in den Schlierseer Kurpark, da ist das Ambiente mit Blick über den See auf die Brecherspitze besonders schön. Hier kannst du deinen Kürbis perfekt in Szene setzen. Vergiss nicht, eine Lampe mitzunehmen, damit dein Kürbis auch schön leuchtet. Selbstverständlich geht das auch mit einer Kerze. Auch ein Stativ für deine Kamera kann hilfreich sein.

 

 

Viel Spaß!

 

 

Kürbisse bekommst du beispielweise bei Früchte Jähne in Schliersee.

 

Früchte Jähne

Rathausstraße 16

83727 Schliersee

 

https://www.facebook.com/pages/category/Specialty-Grocery-Store/Fr%C3%BCchte-J%C3%A4hne-855587997881338/

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Raschelndes Laub | Ein Herbstspaziergang durch Schliersee

Der Herbst ist die ideale Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang durch Schliersee.

Herbstzeit ist Wanderzeit! Aber warum nicht einfach mal unten im Tal bleiben und einen Spaziergang durch den Ort unternehmen? Es ist bereits etwas kühler, aber der Himmel ist strahlend blau, und die Sonnenstrahlen lassen die herrlich bunt gefärbten Bäume, die herbstlichen Blumen und den wunderschönen Kurpark in einem warmen Licht erstrahlen.

 

 

Wein und Kastanienbäume

Der Klassiker für einen Herbstspaziergang in Schliersee ist der Weinberg. Nach dem kurzen Fußweg den kleinen Pfad vom Rathaus hinauf wirst du sofort mit einer atemberaubenden Aussicht über Schliersee belohnt. Neben der Weinbergkappelle laden die Bänke unter den Kastanienbäumen zu einer Rast ein. Die Weintrauben leuchten golden in der Sonne. Die Luft riecht frisch und gesund. Auch der Biergarten des Ratskellers oder eine der zahlreichen Terrassen in Schliersee laden zu einer Pause an der frischen Luft ein. Hier kannst du wunderbar die letzten warmen Sonnenstrahlen des Herbstes genießen.

 

Persönliche Gedanken

Für mich persönlich deuten die ersten kühlen Herbstnächte immer darauf hin, dass es bald nach Kanada geht. Seit 15 Jahren fliege ich jedes Jahr im Oktober nach Nova Scotia in den Indian Summer. Dieses Jahr nicht. Mir fehlen das Treffen mit meinen Freunden in Kanada, die Herbstlandschaft und das Musikfestival „Celtic Colours“. Hier in Schliersee fehlt der beliebte Kulturherbst. Ein wenig nachdenklich laufe ich durch den Ort. Schnell bemerke ich, wie schön es bei uns im Oktober ist. Die wunderschönen Farben, in die meine Heimat gerade getaucht wird, machen glücklich. Ein echter Schlierseer Wohlfühlmoment. Schliersee ist für mich der schönste Ort der Welt.

 

Tipp: Achte bei deinem Spaziergang durch Schliersee auf die kleinen blauen Schilder mit QR-Codes. Seit 2018 kannst du hier Schlierseer Geschichte entdecken. Per QR-Code kommst du zu mehr Informationen über die Schlierseer Straßennamen. https://magazin.schliersee.de/die-geschichte-von-schliersee-wird-lebendig/ Der Start der App „Sehenswertes Schliersee“ hat sich coronabedingt etwas verschoben, aber bald werden weitere QR-Codes an denkmalgeschützten Gebäuden installiert, und die neue App wird zum Download bereitstehen. Dann kannst du noch mehr Geschichte(n) in Schliersee entdecken. Viel Spaß!

 

 

Danke an Toby Wilson, der mir die Hintergrundmusik „The Colours of Cape Breton“ für den Herbstfilm zur Verfügung gestellt hat.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Regentag in der Valepp

Die Sonne kann selbst in Schliersee nicht immer scheinen. Außerdem braucht die Natur dringend den Regen. Nutze den Regentag bei uns für einen Ausflug in die Valepp und entdecke die kleinen Dinge am Wegesrand.

 

 

Seltene Schönheit

Besonders schön ist der Gelbe Frauenschuh, der momentan in den lichten Wäldern entlang der Valepp blüht. Die Blütezeit ist Mai und Juni. Im Regen leuchtet der Gelbe Frauenschuh besonders schön. Sie gilt als die attraktivste und spektakulärste Orchidee Deutschlands und steht unter Naturschutz. Beeindruckend an dieser Pflanze ist die große pantoffelförmige, gelb gefärbte Blüte. Bis zu acht Zentimeter groß kann sie werden und gehört so zu den größten Blüten, die bei unseren heimischen Blühpflanzen vorkommen. Der Gelbe Frauenschuh wird auf der Roten Liste Deutschlands und Bayerns als gefährdet eingestuft und wird in allen Ländern Europas streng geschützt. Der Frauenschuh bildet nach vier Jahren das erste Blatt und oft erst nach 16 Jahren die erste Blüte. Einen blühenden Frauenschuh am Wegesrand zu entdecken, ist ein besonderes Erlebnis. Bitte halte ein bisschen Abstand, um den Boden rund um die Pflanze nicht zu verdichten und keine weiteren Exemplare in der Nähe zu zertreten.

Aber es muss ja auch nicht immer der extravagante Frauenschuh sein. Auch das kleine Vergissmeinnicht am Wegesrand oder die kriechende Schnecke auf der Straße können begeistern. Die Teerstraße in die Valepp eignet sich besonders für einen Wanderung oder einen kleinen Spaziergang bei tagelangem Regen. Normalerweise nervt mich das Gehen auf der Teerstraße, wenn es aber gar nicht mehr aufhört zu regnen und Wanderwege und Pfade rutschig sind, kann es auch mal ganz angenehm sein.

 

 

Natura 2000

Um den Besuchern der Valepp den sehr hohen naturschutzfachlichen Wert bewusst zu machen, wurde direkt an der Spitzingsee-Schranke ein Informationsschild zum Mangfallgebirge aufgestellt. Es informiert dich über den Schutzstatus sowie über die Naturschätze des Spitzingsee-Gebiets. Das Schild wurde bewusst an dieser stark frequentierten Stelle aufgestellt. Die Beschilderung zeigt neben allgemeinen Informationen zu Natura 2000 (Netz von Schutzgebieten in der EU) kurze Informationen zu zwei charakteristischen Arten des Gebietes – zum Birkhuhn und zum Gelben Frauenschuh.

Für ein erfolgreiches Nebeneinander von Erholungssuchenden sowie Tieren und Pflanzen ist es unbedingt notwendig, dass du die Wege nicht verlässt. Auch du bist verantwortlich dafür, dass der Gelbe Frauenschuh für die nächsten Generationen erhalten bleibt.

Lass dich vom Regen nicht abschrecken und genieße einen erlebnisreichen Regentag bei uns am Spitzingsee.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Weinberg – Ein Platz zum Durchatmen

Heute nehme ich dich mit auf den Schlierseer Weinberg. Du kannst dabei bequem auf dem Sofa sitzen bleiben.

 

 

Die einfachste Art, in Schliersee einen anderen Blickwinkel auf die Dinge zu bekommen, ist ein kurzer Spaziergang auf den Weinberg mitten im Ort. Gegenüber vom Rathausführt von der Hans-Miederer-Straße ein kleiner Pfad in Serpentinen hinauf. Zu jeder Jahreszeit einfach zu bewältigen und nur ein Katzensprung. Der Blick hinunter ist einmalig und fast kitschig. Oben auf dem Hügel befindet sich das kleine gotische Kirchlein St. Georg aus dem 14. Jahrhundert, das gerade im Sommer für Hochzeiten sehr beliebt ist. Du brauchst keine fünf Minuten, um Schliersee aus einer anderen Perspektive zu erleben.

 

Ein Kraftplatz

Gleich, wenn du oben bist, stehst du vor einer mindestens 200 Jahre alten Linde, die 1942 von einem Blitzschlag getroffen wurde. Die Gemeinde Schliersee bemüht sich sehr darum, diesen wunderbaren Baum zu erhalten.

Denn man sagt: Alle Monarchen des Königsreichs Bayern von 1806 – 1918 hat die Alte Linde am Weinberg schon gesehen. Selbst der Märchenkönig Ludwig II. lehnte an ihrem jahrhunderte alten Stamm.

Ich nehme auf einer der Bänke Platz und genieße den Ausblick hinüber zum Maibaum, auf die St.-Sixtus-Kirche, über den Schliersee und weiter in die Berge. Es ist ein Platz zum Durchatmen und Kraft tanken.

 

 

Ich wünsche dir auch viel Kraft – und bleib gesund. Bis bald!

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Rund um den Schliersee – bleibt gesund und optimistisch.

Für alle, die Schliersee gerade vermissen, habe ich mal wieder ein Video gemacht. Heute nehme ich euch mit auf einen Spaziergang rund um unseren schönen Schliersee.

 

 

Es war wunderschön frühlingshaft in den letzten Tagen. Der Schnee auf der Brecherspitz wird langsam weniger. Auch die Wiesen rund um den Schliersee werden langsam immer grüner, und die Kühe grasen wieder auf der Weide. Die Bäume treiben aus, es blüht und summt am Wegesrand. Die Obstbäume blühen genauso, wie die Forsythien oder die Schlüsselblumen am Wegesrand.

Die Parkplätze an der Vitalwelt sind leer, Polizeiautos patrouillieren die Straßen. Wer sich aufmacht zu einer Seeumrundung, ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Es gespenstisch ruhig bei uns in Schliersee. Es fahren auch nur wenige Autos auf der Seestraße entlang des Sees. Wäre diese Stille „natürlich“, wäre sie wahrscheinlich sogar ganz schön. Da die Stille aber „verordnet“ ist und nur durch die Ausgangsbeschränkung zustande kommt, ist sie für mich bedrückend. Ich freue mich schon jetzt auf die Zeit, wenn ihr alle wieder hier sein dürft und Schliersee wieder zum Leben erwacht.

 

 

Der Spaziergang um den Schliersee ist trotzdem wie immer wunderschön. Die wärmende Sonne, die tollen Ausblicke und die Bewegung an der frischen Luft stimmen mich positiv.

Bleibt gesund!

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schliersberg – Die Dinge von oben betrachten

Heute bringe ich dir den Ausblick von der Schliersbergalm direkt nach Hause in dein Wohnzimmer.

 

 

Ich brauche von mir zu Hause etwa eine Stunde zu Fuß hinauf auf die Schliersbergalm. Es ist sonnig, aber der eisige Ostwind bläst mir ins Gesicht. Die frische Luft tut mir gut. Die ungewohnte Ruhe fühlt sich seltsam an – schließlich herrscht sonst lebendiges und quirliges Treiben auf der Schliersbergalm. Ich atme tief durch, genieße aber dann den traumhaften Ausblick auf Schliersee. Die Vogelperspektive ist eine gute Methode, um Abstand zu gewinnen.

Ich stelle mir vor, wie der Biergarten normalerweise gefüllt ist, wie Bedienungen Schweinsbraten servieren, Gäste zur Belohnung für die geschaffte Bergtour ihr Weißbier genießen. Ich sehe Mountainbiker, die sich heraufgequält haben, Familien mit Kindern und Minigolfschlägern, die Oma im Schlepptau. Kinder, die ein Eis wollen, ein Pärchen macht ein Selfie und grinst in die Kamera, im Pool quietschen Kinder und spielen Ball. Ein älteres Ehepaar genießt die Aussicht …

Die absolute Stille holt mich zurück in die Realität des Frühjahrs 2020. Ich bin momentan allein hier oben, und ich wünsche mir, dass sich das bald wieder ändert. Ich wünsche mir das gewohnt lebendige Leben zurück.

Auf dem Weg nach unten realisiere ich, dass der Frühling bereits angekommen ist. Die Sumpfdotterblumen leuchten wunderbar gelb, und überall treiben die Bäume aus. Die Vögel zwitschern, und die Schneereste schmelzen in der Sonne. All das macht mich hoffnungsvoll.

 

 

Pass auf dich auf – und bis bald!

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Meine Suche nach warmen Getränken und Co. rund um den Schliersee

Die Tage machte ich mich mal auf die Suche nach all den leckeren Getränken, die man so rund um den See bekommt. Zuerst dachte ich, es seien in der kalten Jahreszeit hauptsächlich die warmen, aber ich wurde schnell davon überzeugt, dass das nicht so ist.

 

 

Meine Suche begann im Café Milchhäusl direkt am See beim Kurpark. Dort wurde mir gesagt, dass natürlich Kaffeespezialitäten oder auch warme Schokolade sehr gefragt sind. Wenn man über die Karte des Café Milchhäusl schaut, entdeckt man darüber hinaus noch viele andere Leckereien, die zum Verweilen einladen.

 

Kurz darauf gings weiter ins Café-Restaurant Charivari im Kurpark – für mich das Café mit dem tollsten Ausblick und einem wunderbaren Ambiente am See, herrlich zum Verweilen und Genießen.  Und auch hier werden laut Aussage der Leiterin Frau Martina Hornig sowohl die köstlichen Kaffeespezialitäten als auch die selbstgebackenen Kuchen, zum Besipiel der Zwetschgenstreusel und der Mandarinenkäse sehr gerne verköstigt. Ein Klassiker ist aber auch der Lumumba Baileys. Natürlich bietet die Karte auch noch weitere interessante Leckereien.

 

Mein nächsten Ziel war das Restaurant Seyfrieds im Herzen Schliersees.

Das schöne sehr geschmackvoll eingerichtete Restaurant, wie auch Pâtisserie wird betrieben von Jannett und Florian Seyfried. Auch hier wurde mir gesagt, dass die Klassiker nach wie vor bei Kaffee, Tee, Cappuccino heißer Schokolade liegen. Ein Muss ist aber auch ein Blick in die Speisekarte – man merkt sofort, dass hier viele Köstlichkeiten darauf warten, probiert zu werden.

 

Weiter machte ich mich auf den Weg Richtung Cafe Wildschütz Jennerwein in der Nähe des Bahnhofs.

Hier sind die Favoriten ebenfalls klar. Und zu der gigantischen Auswahl an Kuchen und Torten schmeckt einfach ein leckerer Cappuccino, aber auch Tee, Kaffee oder heiße Schokolade.

Auf der Kartefinden sich ferner kleine Snacks und schmackhafte Frühstücksideen. Für Schleckermäuler wie mich ist dies also auf jeden Fall eine Option.

 

Mein Weg führte weiter ins Cafe Mesner – ein wunderbares Café mit Leckereien, soweit das Auge reicht. Florian Guggenbichler und sein Team erzählten mir, dass auch die Klassiker bei den Kaffees liegen. Allerdings werden hier auch gerne heiße Schokolade mit Baileys sowie Irish Coffee und Cafe con Williams getrunken, was sich für mich köstlich anhört.

Ein Blick in die Karte lohnt sich.

 

Mein Weg führte mich dann zu Claudi Huber ins La Stazione in Neuhaus –  ein wunderbarer Ort zum Genießen und Staunen. Jedes Mal, wenn ich dort bin, entdecke ich ein neues faszinierendes Detail. Im Gespräch mit Claudi stellte sich heraus, dass hier wird nicht nur Kaffee genossen wird. Hier gibt es auch Glüh-Gin, heißen Aperol, Jagatee und heißen Hugo. Den Hunger zwischendurch stillen wechselnde leckere italienische Snacks und auch Nudelgerichte.

Für mich ein absolutes Muss am See.

 

Mein letztes Ziel war die Rixner Alm, eine kleine, nette bewirtschaftete Alm mit tollem Blick über die hintere Seite des Sees.

Dort wurde mir gesagt, dass nach wie vor Tee, Kaffee, heiße Schokolade und weißer Glühwein gerne getrunken werden. Darüber hinaus gibt es selbstgebackene Kuchen und auch kleine Brotzeiten.

Draußen auf der Terrasse merkte ich allerdings schnell, dass in der kalten Jahreszeit auch ein Weißbier sehr gut schmeckt. Der tolle Blick über den See tut sein Übriges.

 

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Spaziergang um den See gefallen, Sicher findet ihr bei eurem nächsten Aufenthalt am herrlichen Schliersee das eine oder andere Plätzchen zum Verweilen und Genießen.

 

 

Zum Abschluss muss ich Folgendes sagen: Rund um den Schliersee ist es eigentlich egal, was man trinkt. Hauptsache, es schmeckt, und man genießt den See.

 

Ich freu mich auf ein nächstes Mal mit euch.

 

 

[tourim-redakteur]