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Mozzarella vom Schliersee! Ein Gaumenschmaus

Beim Sonnenstatter hoch über dem Schliersee scheint die Welt noch in Ordnung. Die Kühe grasen friedlich auf saftig grünen Bergwiesen, und die Geranien auf den Balkonen des alten Bauernhauses leuchten mit den Sommerblumen im Garten um die Wette. Resi und Kaspar Hirtreiter haben sich hier ein kleines Urlaubsparadies in Schliersee aufgebaut. Das wissen nicht nur ihre Hausgäste zu schätzen.

Aber die Hirtreiters sind nicht nur wegen ihrer Gastfreundschaft weit über die Grenzen des Schliersees hinaus bekannt. In ihrer Bauernküche zaubert Wirtin Resi den ganzen Sommer über kulinarische Köstlichkeiten aus Produkten der eigenen Bio-Landwirtschaft. Nicht nur Butter und Joghurt werden beim Sonnenstatter selbst hergestellt ‒ ein besonderes Schmankerl ist der Schlierseer Mozzarella, der eigentlich gar kein Mozzarella ist. Warum das so ist und wie der vielseitige Käse hergestellt wird, hat mir die Resi gezeigt:

Am besten schmeckt der frische Mozzarella mit einem hochwertigen Olivenöl, frischen Basilikumblättern und ein paar aufgeschnittenen Tomaten. So mag ihn auch die Resi am liebsten. Aber es gibt natürlich noch viele andere Rezepte, die man mit dem Schlierseer Mozzarella vom Sonnenstatter kreieren kann. Auch hier gibt Resi Hirtreiter gerne Tipps. Wer auf den Geschmack gekommen ist und den Mozzarella probieren möchte: Familie Hirtreiter freut sich immer über Gäste!

Beim Sonnenstatter – Gästehaus und Biohof
Familie Hirtreiter, Schießstättstraße 7, 83727 Schliersee
Telefon: 08026-20011

www.biohof-sonnenstatter.de
info@biohof-sonnenstatter.de

 

[tourim-redakteur]

 

Nur noch wenige Plätze! Yogatage in Schliersee

Bereits zum 5. Mal finden die Schlierseer Yogatage im direkt am See gelegenen Schlierseer Kurpark sowie in der Vitalwelt Schliersee am 08. bis zum 10. Juli 2016 statt.

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Für die Workshops und die offenen Yogaklassen am Freitag können Sie noch einige wenige Restplätze ergattern. Interessant und immer einen Besuch wert ist der Yogamarkt, der in und um die Vitalwelt Schliersee kostenfrei besucht werden kann. Weitere Informationen sowie noch verfügbare Plätze finden Sie unter www.schlierseer-yogatage.de!

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Aufgrund der immer größer werdenden Beliebtheit dieser Veranstaltung ist es dringend erforderlich, sich rechtzeitig anzumelden. Reservieren Sie sich jetzt schon das Datum für die 6. Schlierseeer Yogatage vom 07. bis zum 09. Juli 2017.

www.schliersee.de
www.schlierseeer-yogatage.de

[tourim-redakteur]

 

Diese Sachen sollten Sie bei einer Bergwanderung unbedingt dabei haben

Es ist 11.00 Uhr vormittags ‒ Treffzeit für die Teilnehmer/-innen einer meiner Führungstouren. Einige von ihnen haben nie zuvor eine Wanderung in den Bergen unternommen. Von weit her sind einige angereist; ein Ehepaar kommt gar aus dem fernen Berlin. Geplant ist eine Wochenendwanderung in den Schlierseer Bergen inklusive einer zünftigen Hüttenübernachtung. Nachdenklich schaue ich auf die acht Rucksäcke meiner Gäste. Alle hatten zuvor vom Bergschulbüro eine detaillierte Beschreibung der Tour und eine Ausrüstungsliste erhalten. Die Rucksäcke der beiden Hauptstädter haben nicht nur beträchtliches Gewicht, sondern auch überdimensionale Ausmaße. Ich bitte die beiden, ihre Rucksäcke auszuleeren, und nach nur wenigen Minuten konnten wir gemeinsam vieles aussortieren und somit das Gewicht auf fast die Hälfte reduzieren.

Im Laufe vieler Jahre in den Bergen fiel mir immer wieder auf, dass von den Gästen häufig wichtige Ausrüstung vergessen wurde und oftmals viele unnütze (und schwergewichtige) Dinge mitgeführt wurden. Grundsätzlich ist die Auswahl der Ausrüstung für Bergwanderungen oder Bergtouren nicht schwierig. Je nach den zu erwartenden Anforderungen erfordert sie dennoch einige Kenntnisse und bei eher schwierigen Bergbesteigungen oder bei längeren Trekkingtouren sogar besondere Routine und Erfahrung. Hier sind sich oftmals sogar die Experten uneins.

Bei allen Unternehmungen draußen gilt grundsätzlich: Das Richtige (= Wichtige!) muss mit dabei bzw. im Rucksack sein, Unwichtiges dagegen kann problemlos zu Hause oder im Auto bleiben. Besonders wichtig sind die richtigen und vor allem gut passenden Bergschuhe. Es gibt heute für jeden Zweck ‒ von der leichten Wanderung im Mittelgebirge bis zur 8000er-Expedition (!) ‒ den idealen Bergschuh. Grundsätzlich gilt hier die Faustregel: Je anspruchsvoller das Gelände und je schwerer der Träger inklusive Rucksack, desto stabiler (und folglich schwerer) muss der Bergschuh sein, der zuvor unbedingt „eingelaufen“ (sprich: zuvor mehrmals benutzt) werden sollte! Die Ausrüstung ist heutzutage nahezu perfekt. Auch die verhältnismäßig leichten Bergwanderungen in den Schlierseer Bergen erfordern eine angemessene Ausrüstung. Auch hier führen die Touren nicht nur auf befestigten Kies- und Schotterstraßen und gut markierten Wegen, sondern ab und zu auch über schmale Bergpfade und Steige. Neben wegelosem Gelände sind auch exponierte (ausgesetzte) Wegpassagen möglich, die bereits Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern und ungeübte oder sehr ängstliche Wanderer schnell an ihre Grenzen bringen können. Bitte bedenken Sie, dass der Besitzer oder die Besitzerin der besten und teuersten Ausrüstung noch keinen perfekten Bergwanderer oder Alpinisten ausmacht. Die Erfahrung, das Können und die Fitness des Menschen werden immer die Garanten für eine erfolgreiche und unfallfreie Unternehmung in den Bergen sein!

 

Ausrüstungsliste für Tageswanderungen in den Schlierseer Bergen

(Diese Zusammenstellung ist maßgeblich für Tagestouren ohne Übernachtung in der Sommersaison von etwa Mai bis Oktober. In den kälteren Wintermonaten sind festere Bergschuhe und zusätzliche warme Bekleidung mitzuführen. Sehr erfahrene Bergfexe können ‒ basierend auf eigenen Erfahrungswerten ‒ sicherlich auf einige der hier aufgezeichneten Ausrüstungsgegenstände verzichten.)

 

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  1. Bekleidung
  • feste Leichtbergschuhe mit guter Profilsohle, möglichst knöchelhoch
  • lange Hose, möglichst aus strapazierfähigem und elastischem Mischgewebe
  • kurze Hose/Shorts für besonders heiße Tage im Sommer
  • möglichst zeitgemäße Unterwäsche aus schweißtransportierendem Material (ideal ist hier das Mischgewebe aus Merinowolle mit Kunstfaseranteil)
  • Fleecejacke oder Pulli
  • gute Strümpfe aus Mischgewebe
  • eventuell leichte Ersatzwäsche zum Wechsel nach schweißtreibendem Anstieg oder nach Regen

 

  1. Ausrüstung, die in den Rucksack gehört
  • Wanderrucksack mit angepasstem Tragesystem sowie Deckel- und Außentaschen (ca. 30 Liter Fassungsvermögen, möglichst mit Rucksack-Cover gegen Nässe)
  • gute Wetterschutzjacke mit Kapuze (ideal z. B. aus Gore-Tex oder ähnlichem Material)
  • leichte Überhose mit langem Reißverschluss gegen Starkregen und Wind (ideal z. B. aus Gore-Tex oder ähnlichem Material)
  • Mütze
  • Stirnband gegen starkes Schwitzen
  • Sonnenhut
  • warme Fingerhandschuhe
  • topografische Karte (wenn möglich im Maßstab 1:25.000, sonst 1:50.000) und Informationen (Routenbeschreibung) zur Tour
  • GPS-Gerät (falls vorhanden, nicht unbedingt notwendig)
  • Höhenmesser oder Höhenmessuhr (falls vorhanden, nicht unbedingt notwendig)
  • Sonnenbrille mit Etui
  • Sonnenschutzcreme
  • Trinkflasche mit geeignetem Inhalt (mindestens 1 Liter Fassungsvermögen, in der kalten Jahreszeit zusätzlich Thermosflasche)
  • Tourenproviant mit Taschenmesser
  • Beutel oder kleiner Nylonsack für Abfälle (Letztere bitte unbedingt mitnehmen und im Tal entsorgen!)
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster, Salbe(n) gegen Insektenstiche und Rettungsdecke
  • Leukotape (z. B. zum Abkleben von Druckstellen bei beginnender Blasenbildung am Fuß und für kleine Reparaturen)
  • 4-5 Meter feste Nylonschnur zur Aufbewahrung in der Deckelklappe des Rucksacks (vielseitig verwendbar, z. B. als Ersatzschnürsenkel usw.)
  • Handy mit eingespeicherten Notfallnummern (Bergrettung usw.)
  • 1 Paar Trekkingstöcke (bei Bedarf)
  • leichte Taschenlampe (besser Stirnlampe ) für Notfälle und für Wanderungen im Spätherbst oder im Winter
  • Kamera und Fernglas (optional)
  • eventuell Biwaksack für Notfälle (ich selbst führe stets einen leichten Biwaksack mit; dieser bleibt während des ganzen Jahres in meinem Rucksack)

>>> Hier können Sie die Ausrüstungsliste für Tageswanderungen in den Schlierseer Bergen als pdf-Dokument herunterladen.

[tourim-redakteur]

 

Diese Plätze sollten Eltern in Schliersee auf jeden Fall kennen…

Im Sandkasten buddeln, auf der Schaukel in den Himmel fliegen oder mit der Seilrutsche über den Spielplatz sausen – für Kinder ist es das Höchste. In Schliersee gibt es vier öffentliche Spielplätze, die Spiel, Spaß und Abenteuer für Kinder und Eltern garantieren.

 

Spielplatz am Spitzingsee

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Direkt am östlichen Ufer des Spitzingsees, an der Seepromenade, stehen neun Spielgeräte bereit. Eine Besonderheit sind die Wippen mit Balancierelementen, ein Wackelsteg, Reckstangen und sogenannte Tampenschwinger. Garantiert schwindelfrei sollten die Kleinen bei Benutzung des Karussells sein. Körperspannung und Gleichgewicht kann man beispielsweise auf der Balancierbrücke üben. Die Geräte sind fast durchweg aus Holzbalken gefertigt und wirken massiv und standfest. Für die Erwachsenen stehen zwei Himmelsliegen aus Holz und ein Sitzstein bereit, die zum Entspannen einladen.

Mama-Eindruck: Der Spielplatz wirkt zwar gepflegt, ist aber nicht eingezäunt. Für Eltern kleinerer Kinder könnte deshalb die Nähe zum Wasser ein Problem sein. Überhaupt gibt es für Kleinkinder keine altersgemäßen Spielgeräte. Bei feuchter Witterung ist die Wiese nass und auch die Erde unter einigen Geräten matschig. Rindenmulch als Bodenbelag ist aber nur vereinzelt zu finden. Außer den genannten Himmelsliegen und dem Felsbrocken gibt es keine Sitzmöglichkeiten für Erwachsene. An sonnigen Tagen bietet der Spielplatz kaum Schatten. Öffentliche Toiletten sind etwa fünf Minuten Fußweg entfernt, genauso wie ein Kiosk. Direkt am Spielplatz befindet sich ein kostenloser Parkplatz.

 

Spielplatz Neuhaus an der Breitensteinstraße

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Eine Oase der Ruhe ist der Spielplatz in Neuhaus. Er liegt zwar etwas versteckt in einer Parkanlage an der Ecke Breitenstein/Josefstaler Straße, aber der Besuch lohnt sich: Zwölf Spielgeräte für Kinder bis zwölf Jahre lassen keine Wünsche offen. Neben einem Spielturm mit Rutsche, Hängebrücke und Kletternetz, einem Kleinkinderturm mit Rutsche und einer Doppelschaukel gibt es eine 30 Meter lange Seilrutsche. Sogar an einen Extrabereich für Kleinkinder haben die Planer gedacht. Kleine Baumeister werden an der Sandspielanlage mit Flaschenzügen großen Spaß haben. Abgerundet wird das Angebot durch einen Kinderzug aus Holz und eine kleine Ein-Achs-Wippe. EIn Höhepunkt ist das kleine Wäldchen im hinteren Bereich der Anlage. Völlig gefahrlos dürfen sich kleine Entdecker dort im Balancieren üben oder Lager aus Ästen bauen.

Mama-Eindruck: Entspannung für Kinder und Eltern lautet die Devise. Kein Verkehrslärm stört die Ruhe in dem kleinen Park. Während die Kinder toben, können die Mamas und Papas in aller Ruhe einen mitgebrachten Imbiss auf der Brotzeitbank herrichten oder sich einfach auf der Wiese unter einem der schattenspendenden Bäume niederlassen. Ein Hinweisschild weist auf das Verbot von Hunden und Radfahrern hin. Sogar eine Tischtennisplatte ist vorhanden – lediglich Bälle und Schläger müssen selbst mitgebracht werden. Vergeblich sucht man jedoch nach einer Toilette und einer Einkehrmöglichkeit in der näheren Umgebung. Einige kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung.

 

Spielplatz am Waldfestplatz

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Am südlichen Ortseingang vom Schliersee gegenüber vom Strandbad befindet sich ein weiterer Spielplatz. Direkt davor kann man kostenlos parken. Positiv fällt die Umzäunung auf. Stiften gehen kann hier niemand unbemerkt. Sonne bekommen die Kinder hier wenig ab, große Bäume beschatten den gesamten Platz. Auch hier gibt es eine Wippe und eine Turnstange, Schaukeln, eine Rutsche und einen Kinderzug. Tischtennisspielen ist auch möglich. Die Seilrutsche ist enorm: ganze 40 Meter kann man über den Platz flitzen. Zwei Bänke stehen zum Ausruhen bereit. Hunde sind hier nicht erlaubt, genauso wenig das Mitbringen von Glasflaschen.

 

Mama-Eindruck: Der Spielplatz wirkt etwas vernachlässigt. Der Sandkasten ist als solcher kaum noch zu erkennen, und auch die Rutsche aus Metall hat sicher schon bessere Zeiten gesehen. Hunger und Durst lassen sich entweder im gegenüberliegenden Restaurant des Strandbades stillen – hier gibt es auch kostenpflichtige Toiletten ‒ oder nach einem kurzen Fußmarsch in einem der Lokale im Ort.

 

Spielplatz am Kurpark

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Der schönste aller Schlierseer Spielplätze liegt direkt am See nahe der Vitalwelt. Entsprechend frequentiert ist die Anlage bei schönem Wetter. Besonderheit sind die Wasserspielgeräte am kleinen Bach. Ihre Kletterkünste können die Kleinen auf einem Multifunktionsspieleturm ausprobieren. Eine Seilrutsche, eine Drehscheibe, ein Tampenschwinger, ein Drehbandlbaum, ein Stelzenparcour und verschiedene Schaukeln lassen Kinderherzen höher schlagen. Die meisten Geräte sind aus Holz und daher besonders kinderfreundlich. Auf der Kleinkinderanlage kann man nach Herzenslust Sandburgen bauen. Zahlreiche sonnige und schattige Bänke und Sitzplätze laden zum Verweilen ein. Direkt neben der Anlage gibt es einen Kiosk mit kostenpflichtigen Toiletten. Kostenlose Sanitäranlagen stehen in der Vitalwelt zur Verfügung.

 

Mama-Eindruck: Ein Kindertraum! Sauber, sicher und gut gepflegt, so lautet das Urteil. Nicht umsonst wurde dieser Spielplatz schon zum „schönsten Spielplatz Oberbayerns“ gekürt. Das Nonplusultra ist natürlich die Lage: Spielen und Relaxen mit Blick auf den Schliersee, was will man mehr? Diese Anlage ist absolut empfehlenswert für Eltern mit Kinder jeden Alters. In Hinblick auf den Wasserspielplatz empfiehlt es sich jedoch, Badesachen und Wechselkleidung für den Nachwuchs einzupacken.

Und wie lautet das Fazit einer kleinen Spielplatz-Expertin?

 

[tourim-redakteur]

 

 

Volkstanz im altbayrischen Museumsdorf

Unter der begeisternden Anleitung von Katharina Mayer, ihres Zeichens Tanzmeisterin des Münchner Kocherballs – bleibt auch am Schliersee garantiert kein Tanzbein ungeschwungen.

Getanzt wird boarisch – Rundtänze, Figurentänze, Zwiefache. Bekanntes, Besonderes und reizvoller Weise auch Seltenes. Einfach alles, was das Tänzerherz begehrt. Für den richtigen Schwung sorgen die Dellnhauser Musikanten aus der Hallertau. Sie sind bekannt für Ihre schmissigen Zwiefachen und gelten bis zum heutigen Tag als die Volkstanzkapelle schlechthin in Bayern. Kommen kann wer mag und wie er mag. Egal, ob in Tracht mit Dirndl und Lederhosen oder nicht. Ob mit oder ohne Tanzerfahrung.

Ein jeder ist herzlich willkommen.

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Mehr Informationen

Sonntag, 26. Juni 2016 Volkstanz im altbayrischen Dorf

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schlierse
Brunnbichl 5
83737 Schliersee / Neuhaus
www.wasmeier.de

Öffnungszeiten: Montag Ruheteg (außer an Feiertagen)
Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 17 Uhr

 

[tourim-redakteur]

Schliersee: 2 Minuten für die Seele

Fast täglich nutze ich die Gelegenheit und gehe noch kurz mit meinem Hund Riggi runter zum See. Immer wieder bin ich fasziniert von den stets neuen Stimmungen, in der sich der Schliersee im Verlauf der Jahrezeiten zeigt. Schnell vergessen sind dann Alltagssorgen und Weltgeschehen. Meine Seele ist erfüllt mit Freude, und ich empfinde es als großes Geschenk, dass es sie gibt – das Leben und die Natur.

Und so verschmelzen über die Jahre, Musik mit fotografischen Momentaufnahmen, zu einem zweiminütigen Videokunstwerk , und zeigen ganz verträumt „für einen Moment das Glück Schliersee“ . . .

 

[tourim-redakteur]

Motorradausfahrt ins malerische „Zwei-Seen-Land“

Schliersee ist ein beschaulicher Ort, im Bayerischen Oberland direkt am gleichnamigen See gelegen. Die Ortsteile Neuhaus, Fischhausen und Spitzingsee gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen Bayerns. Die Seestraße sowie die Bergstraße zum auf 1084 m ü. NN. gelegenen Spitzingsee lassen zahlreiche Ausblicke in die unvergleichliche Landschaft des Mangfallgebirges in den Bayerischen Alpen zu.

Vier Plätze, die Sie unbedingt besucht haben sollten:

Die Route führt uns aus Miesbach kommend in den Ort Schliersee hinein. Hier folgen wir der Beschilderung zur „Vitalwelt“, welche uns rechter Hand zum Seeufer und zum blumenreichen Kurpark führt. Ein kurzer Stopp am „Kiosk am See“ beschert uns ein behagliches Plätzchen direkt am Bootsverleih mit Blick über den See bei einer kleinen Brotzeit oder einer Tasse Kaffee. Es bietet sich die Möglichkeit, mit dem Motorboot eine Seerundfahrt zu machen, oder gleich selbst in die Pedale zu treten und mit dem Tretboot Richtung der kleinen Insel Wörth zu starten. Die kurz davor liegende Sandbank ist eine gute Stelle, um sich selbst in die Fluten zu stürzen.

Nach der gelungenen Abkühlung wollen wir uns die Landschaft von oben ansehen und machen einen Abstecher zur Stögeralm. Links vom Hotel Terofal führt uns eine Straße durch eine Siedlung mit wunderschönen, traditionellen oberbayerischen Häusern mit ihren prächtigen Gärten. Nach etwa 1 km biegen wir rechts in eine Privatstraße ein, welche uns zur Alm führen soll. Aber Vorsicht, dieser Weg eignet sich nur für geübte Motorradfahrer. Obwohl er nur 500 m lang ist, bringt er die eine oder andere Schwierigkeit mit sich. Auf der relativ engen Bergstraße finden sich einige steile Steigungen, welche sich bei eventuellem Gegenverkehr für manchen Biker als schwierig erweisen können. Auf etwa 100 m ist der Weg eher schlecht und mit vielen Schlaglöchern übersät. Es besteht jedoch die Möglichkeit, sein Motorrad am Beginn des Weges zu parken und fünf bis höchstens zehn Minuten zur Alm hochzulaufen. Hier finden wir ein unglaubliches Panorama mit Blick ins Tal sowie einen gemütlichen Biergarten zur Rast vor. Der Aufstieg hat sich in jedem Fall gelohnt!

Frisch gestärkt starten wir Richtung Spitzingsee, welcher etwa 6 km südlich des Schliersees auf 1084 m Höhe idyllisch zwischen Jägerkamp, Taubenstein, Roßkopf, Rotwand, Brecherspitz und vielen weiteren Berggipfeln liegt. Hier befahren wir zunächst die Deutsche Alpenstraße, die uns direkt am Ostufer des Sees entlangführt und wunderschöne Ausblicke beinhaltet. Wir verlassen die Uferstraße und erreichen Fischhausen mit seinen kleinen Bootshäuschen am See. Linker Hand befindet sich ein von Bikern gerne angesteuertes Gasthaus, der Schnapperwirt. Hier gibt es alles vom Ochsensteak über das „Schweizer Sahneschnitzel“ bis hin zum „Fischhauser Fischerpfandl“. Da hier sehr viele Motorradfahrer einkehren, ist es ein guter Platz, um sich über mögliche Touren auszutauschen.

Nachdem wir Fischhausen und daran anschließend Neuhaus passiert haben, biegen wir nach rechts in die Bergstraße nach Spitzingsee ein. Wir finden eine gut ausgebaute, kurvenreiche Fahrbahn vor und passieren den Spitzingsattel, um hinunter zum Spitzingsee und die gleichnamige Ortschaft zu fahren. Dieser wunderschöne See, in dessen kristallklarem Wasser sich die Berge spiegeln, ist einer der größten Bergseen Bayerns. Hier kann man auch im Hochsommer und warmer Motorradkluft den Ausblick bei angenehmen Temperaturen genießen. Danach cruisen wir zurück über den Spitzingsattel hinunter ins Tal. Purer Fahrspaß und gute Laune!

Die Alpenregion rund um den Schliersee bietet unzählige Motorradtouren, um als Biker die einmalige Umgebung zu erkunden. Biker sind gern gesehene Gäste in den zahlreichen gemütlichen Pensionen und Ferienwohnungen.

Schnapperwirt
Neuhauserstraße 4
83727 Schliersee/Fischhausen
Tel.: +49(0) 8026/6613
www.schnapperwirt.de

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 11:00 bis 22:00 Uhr

Stögeralm
83727 Schliersee
Tel.: +49(0) 8026/2173
www.stoegeralm.de

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 11:00 bis 23:00 Uhr

[tourim-redakteur]

 

 

A little Nip of Courage – Schnapserei Spitzingsee

I love Schnapps, there I’ve said it.  I am not sure if it is my Irish ancestry but my Grandmother and my mother were both known to have made various alcoholic concoctions.  Their favorite being a simple mixture of honey, lemon and whisky to fight a cold.  These magical, herbal mixtures have been handed down through time.

So on a chilly dark day while hiking on Spitzingsee my girlfriend mentioned she discovered a new locally produced Schnapserei we had to make a slight detour and try a few out.

The shop is located near the church directly in the village of Spitzingsee.  Its rather hard to miss with the life size plastic cow reproduction out front.  Insidetypically historic Bavarian interior, you might almost miss the shop owner behind the counter through all the copious beautifully hand decorated bottles.

A former restauranteur, he now plays with his hobby of Schnapps and liquor manufacturing.   The shop offers you such creative combinations like Lemon-Pepper, Chili-honey and Bauernbrot Schnapps.  I personally am going back for a bottle of his homemade Gin.  Which he makes very traditionally with Juniper berries and “none of those fancy boutique things.”  This is really Gin made as it should be.

So, next time you up on Spitzingsee and are looking for just the right nip of courage to help you get to the Rotwand Gipfel.  Stop by and tuck a bottle or two in your backpack.  One for encouragement and the other for recovery.

[tourim-redakteur]

 

 

WLAN frei

Im Urlaub geschwind mal die E-Mails checken, sich über Wetter, Sehenswürdigkeiten, Besonderes informieren?

Ab sofort können Sie das WLAN bei der Gäste-Information in der Vitalwelt Schliersee auch mit Ihrem eigenen PC, Laptop, Tablet oder Smartphone kostenlos nutzen.

Auch ohne Endgerät kein Problem – Sie können sich über die aufgestellten PC’s der Gäste-Information Schliersee in der Vitalwelt Schliersee im Internet bewegen.

Das alles ist nicht nur kostenlos, Sie können während der Öffnungszeiten der Vitalwelt Schliersee in den Sitzbereichen vor der Gäste-Information gemütlich Platz nehmen und in aller Ruhe ohne Stress surfen.

 

Das Team der Gäste-Information Schliersee wünscht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.

 

[tourim-redakteur]

 

Reitererlebnis hautnah für Groß und Klein in Schliersee

„Das höchste Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“, soll einst der Lyriker Friedrich Bodenstedt gesagt haben. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, es einmal zu versuchen und hoch zu Ross die herrliche Landschaft rund um den Schliersee zu erkunden. Also nehme ich die Kinder mit und mache mich mit ihnen auf zum Schliersee! Einer der beiden Bauernhöfe, die Reitmöglichkeiten anbieten, liegt am südlichen Ende des Sees im Ortsteil Fischhausen.

Auf dem Asenbauer-Hof leben insgesamt sechs Pferde. Vier davon stehen Hausgästen, Touristen und Einheimischen für geführte Ausritte zur Verfügung. „Wanderreiten“ liegt im Trend: Je nach Wetter und Jahreszeit begleitet Hofbesitzer Sebastian Holzer rund dreimal pro Woche Reitgruppen in die Natur.

Vor allem feste Touren können beim Asenbauer gebucht werden. Zwei bis vier Stunden dauert ein solcher Wanderritt. Ein besonderes Erlebnis ist ein Ausflug zur Krainsbergalm hoch oben über dem Schliersee. Aber vor dem Vergnügen kommt bei Sebastian Holzer die Arbeit: „Jeder Reiter putzt und sattelt sein Pferd vor einem Ausritt selbst. Das gehört einfach dazu.“ Aus diesem Grund sollten die Reitgäste vom Asenbauer-Hof auch Reiterfahrung mitbringen und mindestens zwölf Jahre alt sein. Gerade bei Geländeritten ist es nämlich wichtig, sein Pferd im Griff zu haben.

Sebastian holt heute „Olympia“ und „Lotte“ für uns von der Wiese. Nach kurzer Einweisung in die Benutzung von Striegel und „Kardätsche“ – der Pferdebürste ‒ geht es auch schon los. Die Pferdehaare kitzeln in der Nase, der Staub wirbelt durch die Luft, und bald glänzen die Pferdeleiber in der Sonne. Sattel und Zaumzeug anlegen, aufsteigen ‒ und los geht‘s. Herrlich und irgendwie erhaben fühlt man sich in den bequemen Wanderreitsätteln. Solange „Olympia“ und „Lotte“ brav im Schritt dahinzuckeln, ist auch alles gut. Wild durch die Gegend zu galoppieren, gehört ohnehin nicht zum Repertoire der Asenbauer-Pferdefamilie. „Das ist dann doch zu gefährlich“, bestätigt Sebastian Holzer. Leise Gedanken an schmerzhaften Muskelkater schiebe ich beiseite und genieße einfach nur die sanfte Bewegung des warmen Pferdekörpers unter mir. Daran könnte ich mich gewöhnen, und auch die Kinder fühlen sich wohl.

Für einen zweistündigen geführten Ausritt verlangt Familie Holzer 50 Euro, vier Stunden kosten 80 Euro pro Person. Diese Preise gelten für Gruppen. Einzelausritte mit dem Chef persönlich kosten mehr.

Ein paar Bauernhöfe weiter liegt ein weiteres Schlierseer Pferdeparadies: der Langerbauer-Hof. Veronika Widmann hat sich auf dem elterlichen Anwesen eine professionelle Reitschule aufgebaut, die keine Wünsche offenlässt. Rund 20 Pferde grasen auf den umliegenden Weiden. Vom Shetlandpony bis zum Vollblut ist hier fast jede Pferderasse vertreten. Dementsprechend groß ist auch das Angebot an Kursen und Stunden. Das Reitschulangebot richtet sich vorwiegend an Hausgäste des Langerbauer-Hofs und an Einheimische. Eine halbstündige Einzelreitstunde auf dem Reitplatz schlägt für Kinder mit 20 Euro und für Erwachsene mit 25 Euro zu Buche. Die gleichen Preise gelten für eine ganze Stunde in der Gruppe. Für Kinder ab zwei Jahren bietet Veronika Widmann geführtes Ponyreiten für 15 Euro pro Stunde und Nase an. Die beiden Shetlandponys „Blitz“ und „Prinz“ sind gutmütige Zeitgenossen und erleichtern sogar ausgemachten Pferdemuffeln den ersten Kontakt.

Das Größenverhältnis Kind-Pferd passt bei meiner Tochter und dem Shettie „Blitz“ perfekt. Und deshalb gehen auch das Putzen, Satteln und Aufsteigen fast wie von selbst. Vielleicht liegt es aber auch an der fachkundigen Anleitung von Veronika Widmann, die ihre kleinen Gäste mit Kompetenz und Humor an den Pferdesport heranführt. Die Lage des modernen Reitplatzes vom Langerbauer-Hof ist fast nicht zu überbieten: Vor dem Hintergrund des tiefblauen Schliersees drehen die Reiter ihre Runden. Postkartenidylle pur!

Viel zu schnell ist die Reitstunde vorbei und die weibliche Reitleidenschaft geweckt. Warum Mädchen und Pferde so eine besondere Affinität haben, ist von der Wissenschaft wohl auch noch nicht abschließend erforscht. Meine persönliche Erklärung: Reiten macht einfach einen Riesenspaß, besonders am Schliersee!

 

Asenbauer-Hof, Sebastian Holzer, Fischhauserstraße 6, 83727 Schliersee
Tel.: 08026-6629, Mobil: 0176-53331762. E-Mail: info@asenbauer-hof.de, www.asenbauerhof.de, ganzjährig geöffnet.

Langerbauer-Hof
, Veronika Widmann (Pferdewirtin und Tierheilpraktikerin), Fischhauserstraße 10, 83727 Schliersee
Mobil: 0176-96977994, E-Mail: veronika.novelle@gmx.de, www.langerbauer.de

 

[tourim-redakteur]