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Premiere im Schlierseer Bauerntheater: DIE LÜGENGLOCKE

Die Theaterproben laufen auf Hochtouren, denn wie jedes Jahr startet am Abend des Ostersonntags für das Schlierseer Bauerntheater die neue Theatersaison. Am 27. März findet die Premiere des neuen Stücks „Die Lügenglocke“, ein Schwank in drei Akten von Fred Bosch, statt:

Ein junger Elektriker, der nebenbei kellnert, macht zwei Entdeckungen. Einmal, dass die Reichen vom Ort plötzlich die Ärmsten sind, wenn sie für die neue Kirchenglocke spenden sollen. Zum Zweiten, dass man eine Glocke auch läuten lassen kann, wenn sie gar nicht existiert. Geschickt fädelt er alles ein und lässt bei jeder Lüge die „göttliche“ Glocke läuten. Um sich nicht weiter zu blamieren, öffnet so mancher halt dann doch seine prall gefüllte Brieftasche.

Karten gibt es zu 9 Euro, 13 Euro und 15 Euro. Gäste erhalten mit einer gültigen Schlierseer Gäste-Karte eine Ermäßigung von 0,50 Euro auf den jeweiligen Kartenpreis.

Karten können Sie online über München-Ticket  erwerben
oder bei der Gäste-Information Schliersee in der Vitalwelt, Perfallstr. 4, 83727 Schliersee kaufen.

Weitere Vorstellungen von „Die Lügenglocke“ finden im Jahr 2016 jeweils um 20:00 Uhr am

Samstag, 02. April 2016
Pfingstsonntag, 15. Mai 2016
Samstag, 21. Mai 2016
Dienstag, 02. August 2016
Samstag, 03. September 2016
Dienstag, 20. September 2016
Samstag, 01. Oktober 2016
Donnerstag, 05. Januar 2017

 

[tourim-redakteur]

 

Osterbräuche und Ostermarkt in Schliersee

Gerade eben hat sich der Winter hier in Schliersee noch mal eindrucksvoll zurückgemeldet, und doch kann man überall die Vorboten des Frühlings erkennen. Schneeglöckchen und Krokusse spitzen aus der Erde, und auch die Bäume, allen voran die Weiden mit ihren „Palmkätzchen“, schlagen schon aus.

Und die Palmkätzchen sind es auch, die man unter anderem für das Binden der Palmbuschen braucht, die man am Palmsonntag – heuer ist das der 20.03. – in der Kirche weihen lässt. Der geweihte Palmbusch, oft mit Buchs und Waxlawa (= Stechpalme) begrünt und immer mit bunten Bändern verziert, wird zu Hause im Herrgottswinkel am Kruzifix befestigt oder aufgestellt. Er symbolisiert die Palmwedel, mit denen Christus, auf dem Esel reitend, in Jerusalem begrüßt wurde.

Weitere, weitverbreitete Bräuche zu Ostern sind das Eierfärben und das Eierbemalen:

Zum Eierfärben nimmt man gekochte Eier, am besten mit weißer Schale. Dazu kann man Lebensmittelfarben verwenden; natürliche bräunlich-rote Färbung in unterschiedlicher Intensität erhält man mit einem Sud aus Zwiebeln, Rote Rüben und/oder Walnussblättern. Beim Färben nicht die Gummihandschuhe vergessen!

Osterallerlei2Das Eierbemalen ist eine Kunst für sich, die schon mit dem Eierausblasen beginnt. Es werden nur die leeren Schalen bemalt ‒ auch hier sind am besten Eier mit weißer Schale geeignet. Zum Ausblasen sticht man je an der obersten und an der untersten Stelle ein kleines Loch in das rohe Ei. Am oberen Ende kann das Loch ein bisschen größer sein, dort wird später die Aufhängevorrichtung befestigt. Nun bläst man vorsichtig das Innere des Eis aus, wäscht evtl. Rückstände ab und lässt es trocknen. Beim Bemalen, zum Beispiel mit speziellen Eierfarben, muss man Vorsicht walten lassen, unter Druck kann die fragile Schale leicht zerbrechen. Das bemalte Ei ganz trocknen lassen. Die Motive können sehr vielfältig sein ‒ religiös, frühlingshaft, geometrisch, themenbezogen.

Zum Aufhängen wird um einen gekürzten Zahnstocher/ein Streichholz ein schönes Band oder ein Faden mittig befestigt. Das Steckerl wird komplett in das obere Loch des bemalten Eis eingeführt ‒ unbedingt das Band dabei festhalten ‒, und beim Spannen des Bandes „klemmt“ sich das Steckerl ein.

Tipp: Kinder können die Eier auch mit wasserfesten Filzstiften bemalen. Das ist einfach und macht allen Spaß.

In den Osterkorb, der am Ostersonntag in die Kirche zum Weihen mitgenommen wird, kommen traditionell die gefärbten Eier, Brot, Speck/Schinken, Salz, eine Osterkerze (am besten selbst dekoriert), ein selbst gebackenes Osterlamm (viele Rezepte zum Nachmachen finden sich im Internet), ein Hefefladen und ein Meerrettich. Dieser symbolisiert die „Bitterkeit“ des Lebens. Etwas Grünes, zum Beispiel ein Buchszweig, am oder im Osterkorb sollte auch nicht fehlen. Die wichtigste Farbe an Ostern ist aber Rot ‒ so werden in einigen bayerischen Gegenden nur rote Eier in den Osterkorb gelegt. Das Rot steht für die Auferstehung Christi und die Liebe.

Der beliebte Ostermarkt der VHS Schliersee findet heuer am Samstag, 19. März 2016, und am Palmsonntag, 20. März 2016, jeweils von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Forum in der Vitalwelt Schliersee, Perfallstr. 4, statt. Hier finden Sie alles rund um Ostern … Kunsthandwerk, Bastelaktionen für Kinder, heimische Aussteller, regionale Spezialitäten, Vortrag über österliches Brauchtum u. v. m. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Oarschiabn – a Spui für de Kloanan … und de Grossn

Beim Oarschiabn (= Eierschieben) kommt vor allem der Spaß nicht zu kurz. Jeder Spieler hat zwei gekochte Eier und einige Kupfermünzen. Als Erstes rollt jeder Teilnehmer eines seiner Eier die schiefe Holzschiene (es können auch zwei Besenstiele, direkt nebeneinander hin- und auf einen umgedrehten Eimer aufgelegt, sein) runter. Alle Eier bleiben auf dem weichen Untergrund liegen, dabei ist es egal, ob es der Rasen draußen oder ein auf dem Boden liegendes großes Handtuch/eine Decke im Haus ist. Nun wird eine Münze auf jedes Ei gelegt. Zum besseren Merken, welches Ei wem gehört, empfiehlt es sich, mit bunt gefärbten Eier zu spielen und jedem Spieler zwei Eier in der gleichen Farbe zu geben. Die Reihe fängt von vorne an, und jeder Spieler versucht nun, die Eier der anderen Spieler zu treffen, damit die Münzen herunterfallen und man sie einsammeln kann. Das Ziel des Spieles ist, so viele Münzen wie möglich gesammelt zu haben.

[tourim-redakteur]

Ein Stück Schliersee für daheim

„Das weiß-blaue Inselparadies Schliersee“

In einem unvergesslichen Moment am Schliersee entstand dieses mystische Foto, welches in der Fotoausstellung der Parsberger Fotofreunde 2015/2016 Platz 2 erreichte, mit dem Titel „Das weiß-blaue Inselparadies Schliersee“.

Diese Momentaufnahme von Helmut Jenne können Sie als Foto für Ihren Bildschirmhintergrund verwenden und haben so immer ein Stück Schliersee daheim.

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Bildformat: 16:9 in Full-HD 1920*1080px

Ziehung Schliersee-Gewinnspiel

Herzlichen Dank für die rege Teilnahme an unserem Gewinnspiel. Wir haben 5 x 2 Eintrittskarten für das Saunaparadies in der Vitalwelt Schliersee verlost. Nun ist es soweit. Mathias Schrön, Kuramtsleiter der Marktgemeinde Schliersee ermittelt die Gewinner.

Alle Gewinner der Verlosung werden von uns schriftlich informiert. Herzlichen Glückwünsch! Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Schliersee.

Hitzewelle in Schliersee – Entspannen in der Vitalwelt Schliersee

Nein, ich spreche bewusst nicht über den Klimawandel, aber sehr wohl über das Schwitzen auch in der kalten Jahreszeit. Schauen Sie doch einfach mal in der Vitalwelt Schliersee vorbei und tun Sie etwas für Ihr ganz spezielles Wohlbefinden.

Gibt es eigentlich etwas Schöneres, als nach einem Winterspaziergang ein wohlig warmes Bad und einen noch heißeren Saunaaufenthalt in vollen Zügen zu genießen?

Für mich nicht. Obwohl der Winter Gott sei Dank noch bei uns eingezogen ist und Skifahren, Langlaufen oder Rodeln für jeden in Schliersee und am Spitzingsee erlebbar sind, bietet sich danach ein wärmender und entspannender Aufenthalt in der Vitaltherme und im Saunaparadies von monte mare geradezu hervorragend an. Hier runden Sie einen wunderschönen Wintertag in Schliersee und am Spitzingsee toll ab und tun zudem noch etwas für Ihre Gesundheit.

Gönnen Sie sich einfach Zeit für sich und Ihr persönliches Wohlbefinden.

saunawelt04

Mein ganz persönlicher Tipp:

Nach einem schönen Spaziergang um den Schliersee rein in die Vitalwelt Schliersee. Dann eine Runde schwimmen im Sole Außenbecken der monte mare Vitaltherme. Anschließend hinauf in die Saunawelt auf die Panorama-Dachterrasse. Und nach einem erholsamen Dampfbad mit anschließender Ruhepause noch ein bis zwei Saunaaufgüsse genießen. Meine Aufgussfavoriten sind zum Beispiel die Aufgüsse beim Toni, insbesondere der klassische Wenik-Aufguss und zum Abschluss der Menthol-Spezialaufguss mit Kampfer und echten Mentholkristallen in der dritten Aufgussrunde. Super heiß, aber echt schön. Und danach schmeckt mir ein Weißbier in der Saunagastronomie noch einen Tick besser. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Schwitzen und Genießen in der Vitalwelt Schliersee.

Wir verschenken 5 x 2 Eintrittskarten zum Saunaparadies in der Vitalwelt Schliersee. Bei Interesse und wenn Sie mind. 18 Jahre alt sind, bitte bis zum 28. Februar 2016 einfach eine E-Mail  mit dem Stichwort „Sauna-Gewinnspiel“ an magazin@schliersee.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen – viel Glück!

www.vitalwelt-schliersee.de

www.monte-mare/schliersee

 

[tourim-redakteur]

 

Wie Kinder Skifahren lernen! Skischulen in Schliersee-Spitzingsee

ER_IMG_0009Kinder lernen anders als Erwachsene ‒ oftmals sogar deutlich schneller, effektiver und erheblich ungezwungener. Die Sprösslinge für das Skifahren zu begeistern, ist in der Regel nicht schwierig. Eine für sie gut nachvollziehbare, bildhafte Sprache der freundlichen Skilehrerin oder des Skilehrers und das gemeinsame Lernen von Bewegungsabläufen in einer kleinen Gruppe vermitteln den Knirpsen jede Menge Spaß und Motivation. Wichtig ist, dass die (Leih-)Ausrüstung stimmt (hier hilft die Skischule gerne weiter) und die Kinder gefordert werden, ohne sie dabei zu überfordern.

Bereits im Kindergartenalter ab etwa drei bis vier Jahren starten beispielweise die Schlierseer Kids unter einer besonderen Anleitung am sogenannten talnahen „Pfannilift“ in Schliersee ihre ersten Skikurse. Mit Erfahrung, dem Einfühlungsvermögen in die kindliche Fantasie, einer bemerkenswerten Gelassenheit und oftmals nicht zuletzt einem auffallend sympathischen Erscheinungsbild ihrer Skilehrer/-innen (meine damals fünfjährige Tochter war von den stahlblauen Augen ihres jungen Skilehrers nachhaltig beeindruckt!) bewältigen die Kids ihre ersten ungewohnten Schritte im Schnee. Sie lernen das wichtige Abbremsen und wenig später auch erstes Bogenfahren. Bereits am dritten Kurstag kann das erste Mal ein kindgerechter Schlepplift benutzt werden. Er trägt intensiv dazu bei, die Bewegungs- bzw. Übungseinheiten deutlich zu verbessern.

ER_IMG_0087Am letzten Kurstag wird es noch aufregender: Es ist der Tag des Abschlussrennens. Unter lauter Anteilnahme bekommen die Knirpse ihre Startnummern. Danach fahren sie mit Zeitnahme unter der begeisterten Anteilnahme ihrer Eltern auf einem leichten und mit bunten und flexiblen Stangen oder Toren gesteckten Parcours ins nahe Ziel. Mit anschließender Siegerehrung und der Vergabe „richtiger Medaillen“ sowie einer Urkunde erreicht die Begeisterung bei (fast) allen Kindern ihren Höhepunkt und nicht selten die solide Basis für viele weitere, begeisternde Jahre auf Ski.

Für genauere Informationen hier die Kontaktadressen der drei Schlierseer Skischulen:

 

[tourim-redakteur]

Eine süße Runde um den Schliersee – Lieblingskuchen im Test

Ich starte meinen kalorienreichen Sonntag „Eine süße Runde um den Schliersee – Lieblingskuchen im Test“ im Milchhäusl direkt am See. Die sehr freundliche Bedienung empfiehlt mir die Rohrnudel, von der Chefin persönlich gebacken und frisch aus dem Ofen. Eine gute Wahl – diese schmeckt mit Vanillesoße serviert sehr lecker. Der urige Gastraum, der schon Drehort für einige Fernsehproduktionen – wie z.B. „Ein Bayer auf Rügen“ – war, ist genauso gemütlich wie die Terrasse mit Blick auf See und Berge. Ein guter Start in den Tag.

Jetzt muss ich erstmal Kalorien verbrennen. Ich folge dem Seerundweg, vorbei am Natureisstadion – über den Freudenberg – zur Rixner Alm. Idyllisch, fern der Autostraße gelegen. Der noch ofenwarme Pfirsich-Topfen Kuchen ist ein Gedicht. Dazu gibt es ein Haferl Cappuccino. Bayerisch, traditionell und mit viel Liebe. Entweder sitzt man hier auf der Terrasse mit traumhaftem Blick auf den See und die Insel, oder man findet einen Platz in der gemütlichen Stubn. Hier treffen sich alle, Einheimische – wie Touristen. Ich folge dem Weg weiter um den See und freue mich über die Bewegung.

Habe ich mir mit vier Kuchen doch etwas zu viel vorgenommen?

Mitten in Schliersee liegt meine nächste Station – das Café Mesner. Die Spezialität des Hauses, die seit mehr als 100 Jahren hier gebacken wird, ist der Baumkuchen, erfahre ich. Doch mir ist jetzt mehr nach etwas Fruchtigem. Die sehr freundliche Mitarbeiterin empfiehlt mir den Johannisbeer-Rhabarber-Baiser Kuchen. „Fruchtig, frisch und leicht!“ Jetzt genau das Richtige für mich und eine gute Empfehlung. Dieser Kuchen schmeckt wirklich ausgezeichnet. Dann geht es die letzten Meter durch den Ort zum Bahnhof.

Das Café Jennerwein möchte ich auch noch besuchen. Ich entscheide mich für die Nuss-Sahne-Torte – dazu gibt’s Dinzler Kaffee. Sehr lecker! Unbedingt probieren möchte ich das nächste Mal die Schlierseer Busserl-Torte. Der Besitzer Jakob Gritscher erklärt mir: „Das ist eine Buttercremetorte mit Maraschino und Johannisbeermarmelade. Der Name entstand eigentlich schon vor der Torte. Wir dachten uns so ein schöner Ort wie Schliersee verdient eine eigene Torte!“ Leider ist die Torte aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit schon ausverkauft. „Die ist einfach beliebt“, erklärt Jakob Gritscher. Zum Auto ist es jetzt nicht mehr weit, und wer mit der BOB von München angereist ist, steht direkt vor dem Bahnhof.

Mein Fazit: Rund um den Schliersee kann man wunderbar Kaffee trinken und Kuchen essen, ich habe ausschließlich frischen, hausgemachten Kuchen bekommen. Alles mit viel Liebe gebacken, und überall wurde ich freundlich beraten. Mein persönlicher Renner – Lieblingskuchen – war der Johannisbeer-Rhabarber-Baiser vom Café Mesner. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Einfach selber ausprobieren – so eine süße Runde um den See.

 

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Café Milchhäusl, Kurweg 4, 83727 Schliersee. Tel: 08026 4676 – kein Ruhetag

Rixner Alm, Westerbergstraße 40, 83727 Schliersee, Telefon: +49 16095812204 Jan – Mai Sa und So 9-16

Café Mesner, Lautererstr. 2, 83727 Schliersee, Telefon: +49 8026 6436 – täglich bis 18 Uhr, Mo Ruhetag

Café Jennerwein, Bahnhofstr. 11 a, 83727 Schliersee. Tel: 08026-9769376 – kein Ruhetag

[tourim-redakteur]

yes! – Eine Liebeserklärung an Schliersee

Schliersee hat schon viele Persönlichkeiten erlebt, Menschen, Unmenschen,
Kloahäusler, Großkopferte, Bettler, Könige, Dichter, Denker, Komponisten,
Musiker, Schauspieler, Scharlatane, Hochzeiter, Jager, Wuiderer,
Erwerbstätige, Urlauber, Sportler und Unsportliche. Die Liste ließe sich
unendlich fortsetzen, aber „in einem“ waren sie sich bestimmt alle einig …

Auf der Westseite des Schliersees gibt es einen überdachten Unterstand
für Wanderer, auf dem sich Vorbeikommende mit Graffiti-Botschaften verewigen.

Eine davon ist mir aufgefallen, vermutlich von einem sehr jungen Liebespärchen in wackliger Schrift mit blauem Kugelschreiber ins Holz geritzt und mit Herz-in-Herz-Symbol verziert, später dann hat es ein Unbekannter noch mit „yes!“ bestätigt:

„Es gibt Orte auf der Welt,
da will man einfach NICHT mehr weg …
Schliersee 2015 “ AA und FS …

Ich finde, diese „Botschaft“ kann man ruhig dort stehen lassen,
denn so manchem von uns wird sie aus dem Herzen sprechen.
Herzlichen Dank euch beiden Verliebten, ihr habt es gewiss verspürt,
„für einen Moment das Glück Schliersee“ .

Der kleine Ben auf Pferdeschlittenfahrt

Ganz aufgeregt ist er, der kleine Ben, der mit roten Backen eingewickelt in eine warme Decke über herunterhängenden Fäustlingen mit seinen Zeigefinger auf die sich sanft wiegenden Pferderücken vor dem Schlitten deutet: „Papa hat gesagt, wir machen heute eine Pferdeschlittenfahrt! Da dürfen die Pferde nicht mit auf den Schlitten, die müssen selber laufen!“.

„So ein Schlitten ist ganz schön groß und komisch – ohne Räder, wir haben zwei blonde Pferde, aber es gibt auch schwarze und brunette. Die riechen alle nach Bauer, sind ganz schön stark und haben eine weiche Nase mit paar Haaren drauf.“ Ganz eingefangen ist der kleine Ben von der tiefverschneiten Winderlandschaft, die still mit leisem Schnauben der Rösser, begleitet vom fröhlichen Klang der Schlittenglocken, vorüberzieht.

„Papa soll den Fahrer mal fragen, ob ich da vorn sitzen darf. Der schaut fast so aus wie der Weihnachtsmann, nur mit brauner Jacke ohne Bart. Aber reiten darf man die …“ er zeigt wieder auf die Pferde „… ja nicht, weil der Fahrer dann nix sehen kann.“ „Schade, aber schön, so Schlittenfahren“.

Mit dampfenden Nüstern stapfen die braven Rösser durch den Schnee. „Das kann ich auch!“, und er hält die Hand vor den Mund und verfolgt die kleinen Dampfwölkchen, die er aus seiner Nase ausstoßen kann.

Der Kutscher lenkt den Schlitten von der Straße auf irgendetwas, was ein Feldweg sein könnte, kann man aber bei dem vielen Schnee nicht wirklich sehen. „Boah, jetzt gibt er Gas!“- Der kleine Ben spürt die Kraft der Rösser, das Rucken, das durch den Schlitten geht, als die Pferde antraben – der Schnee stiebt, der Kutscher hält seinen Hut. „Fahrtwind“ weiß der kleine Ben „da muss er aufpassen!“.

Kleine Eiskristalle prickeln in sein Gesicht und er spürt, wie der Schlitten unter ihm schnell aber weich auf dem Schnee gleitet. Der kleine Ben schaut seinen Vater an: „Boah, ist der schnell“ bis der Kutscher sanft an den Zügeln zieht „Jetzt bremst er“, „hat der eigentlich ne Bremse?“

„Komisch, daß gar nicht kalt ist“ denkt der kleine Ben, „sonst ist Winter immer kalt und eklig, aber hier ist trotz Schnee warm.“ kuschelt sich in seine Decke an die Mama, und kann sich gar nicht sattsehen an den Rössern, wie sie laufen, wie sie mit den Schwänzen wedeln und den Köpfen nicken. Eigentlich riechen sie ja nicht mal so übel.

 

Asenbauer-Hof
Fischhauser Straße 6
83727 Schliersee
+49 8026 6629
info@asenbauer-hof.de
www.asenbauer-hof.de

Kutschfahrten Spitzingsee
Seestr. 25
83727 Schliersee/Spitzingsee
+49 152 01472283
www.kutschfahrtenroetzer.de

Kutschfahrten Sprenger
Kalkgraben 4
83727 Schliersee
+49 8026 2800
info@sprengerhof.de
http://kutschfahrten.schliersee.de

Kutschfahrten Hirtreiter
Schießstättstr. 7
83727 Schliersee
+40 8026 20011
info@gaestehaus-sonnenstatter.de
www.kutsch-und-wanderfahrten.de

[tourim-redakteur]

 

Natureisstadion Schliersee

Ein Spaß für die ganze Familie: Schlittschuhlaufen in Schliersee

Jedes Jahr kann man bei uns auf dem Schliersee Schlittschuhfahrer beobachten. Eine Riesengaudi. Aber ist das wirklich sicher? Wann wird der See freigegeben? Die Antwort ist: Nie.

Wintersport in Schliersee Schlittschuhlaufen

Das Betreten der Eisflächen auf dem Schliersee und dem Spitzingsee erfolgt immer auf eigene Gefahr.

Das Betreten der Eisflächen auf dem Schliersee und dem Spitzingsee erfolgt immer auf eigene Gefahr. Eine Eisdicke von 15 cm kann man zwar als sicher bezeichnen, nimmt man allerdings eine Messung vor, kann das 200 m weiter draußen ganz anders aussehen. Ich selber habe durch meine Arbeit auf der Insel einige abenteuerliche Trips über das Eis gemacht, empfehlen kann ich das aber nicht.

Sicherheit geht vor!

Doch Eislaufen gehört definitiv zu einem Wintersporturlaub, und Schliersee bietet zum Glück eine sichere Alternative zum See. Das Oberlandstadion am Fuße des Freudenberges ist ein reines Natureisstadion. Hier kann man, wenn es die Witterung zulässt, täglich von 14-17 Uhr und Di. und Fr. zusätzlich von 19-22 Uhr seine Kurven drehen. So ein Wintersportnachmittag wird untermalt von Musik, eine Stärkung gibt’s im Eislaufstüberl. Für die Kleinen unter den Anfängern hält Stefan Hornfeck, der Eismeister, sieben Eislauflernhilfen bereit. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 2,- € und für Kinder 1,- €.

Mein Tipp: Mit der Gästekarte kann man sogar kostenlos Schlittschuhlaufen.

Ein wichtiger Hinweis von Eismeister Stefan Hornfeck: Zur Grundausrüstung neben Schlittschuhen gehören für Kinder unbedingt Handschuhe und Helm!
Nähere Auskünfte erhalten Sie unter der Tel.-Nr. 08026/2177 (Eisheim) oder unter www.eisstadion-schliersee.de.

Schlittschuhverleih: Intersport Berauer, Rathausstr. 17, Schliersee, Telefon: 08026/60690

[tourim-redakteur]