bullymob. Schliersee ‒ kreative Knotenkunst aus Schliersee

Die besten Ideen sind häufig Zufallsbegegnungen ‒ so auch das Geschäftskonzept von Sandra Hübner aus Schliersee. Im Kroatienurlaub hatte die 34-Jährige dekorative Treibholzäste gesammelt. Kombiniert mit den Wollfäden aus der Bastelkiste ihrer Tochter, entstanden daraus Deko-Objekte mit lässigem Hippiecharme. bullymob. Schliersee war geboren.

Was Sandra Hübner ganz intuitiv und individuell anfertigt, hat einen Namen: Makramee heißt die aus dem Orient stammende Knüpftechnik – mit der die Schlierseerin heute Wandbehänge, Blumenampeln, Schlüsselanhänger oder sogar Halsketten und Ohrschmuck herstellt. „Ich sage immer: Ich habe hyperaktive Hände“, verrät Sandra Hübner lachend. „Ich brauche immer etwas zu tun.“

Talent für Handgemachtes – dank Omi

Tatsächlich hat die Schlierseerin ihr Talent für alles Handgemachte schon früh entdeckt – dank ihrer Großmutter: „Stricken, häkeln, knüpfen, nähen – ich habe eine Oma, die alles kann. Als Kind habe ich sie so lange genervt, bis sie mir gezeigt hat, wie’s geht.“

Dem „Einfach machen!“-Motto ihrer Kindheit ist Sandra Hübner bis heute treu geblieben. Ihre schönsten Wanddekorationen entstehen ganz intuitiv: „Auf neue Ideen komme ich am besten im Tun. Zu Beginn habe ich zum Beispiel ein altrosa Garn, einen Ast und eine erste Vorstellung, was ich damit umsetzen möchte. Beim Knüpfen kommt dann plötzlich ein neuer Impuls dazu.“ Je nach Stimmung fertigt Sandra klare Muster und Linien – oder eher verträumte Arbeiten: „Pflanzenblätter sind eine super Inspiration für organische Ornamente und Formen.“

 

Orientalische Knüpftechnik trifft alpine Deko

Aus dem Bauch heraus entstand auch die Verbindung zwischen orientalischer Knüpftechnik und alpenländischen Deko-Elemente. Beim Schwiegervater fielen Sandra eines Tages Rehgeweih-Enden in die Hände. Sie nennt sie liebevoll „Krickerl“. Geschliffen und mit einem Faden versehen, verzieren die „Krickerl“ heute viele von Sandra Hübners Kreationen. Und schlagen damit die Brücke zwischen den geknoteten Kunstwerken und ihrem Entstehungsort.

„Makramee passt perfekt zum Alpenstil“, findet Sandra Hübner und empfiehlt: „Ein weißes Garn auf einem natürlich nachgedunkeltem Lärchenholz gibt einen ganz lebendigen Kontrast.“

 

Garne aus recycelten Materialien

Der Vielfalt auf Sandra Hübners Werktisch sind keine Grenzen gesetzt. Ob dick oder dünn, knalliges Petrol oder zurückhaltendes Naturweiß, gedreht oder geflochten: Die Garne, mit denen sie arbeitet, wählt die Schlierseerin sorgfältig aus. Die meisten entsprechen dem Ökotex-100-Standard und sind sogar für Schnullerketten oder Babyspielzeug verwendbar.

Ein Teil der Garne stammt aus recycelten Materialien: „Dieses Gar ist nicht gefärbt, sondern aus Kleiderresten hergestellt. Das Hellblau stammt von einer alten Jeans“, erklärt Sandra Hübner.

Ein handverlesenes Unikat sind die hölzernen Aufhängungen für die Wanddekorationen der 34-Jährigen: „Für schönes Treib- oder Altholz besitze ich mittlerweile einen Scanner-Blick“, verrät Sandra Hübner. „Ob beim Spazierengehen mit den Kindern oder unterwegs mit dem Rad – ich stolpere immer wieder über abgebrochene Äste, die sich besonders gut für meine Projekte eigenen.“

 

Makramee als Meditation

Eine gute Stunde braucht Sandra Hübner für ihre großen Wanddekorationen. Fünf bis sechs Knoten sind es, die die Schlierseerin am häufigsten einsetzt. Was für Außenstehende mühevoll erscheint, wirkt auf die 34-Jährige „wie eine Meditation“, sagt sie: „Das Gehirn ist leicht beschäftigt und fokussiert. Ich konzentriere mich auf den Moment, auf das, was entsteht. Makramee ist einfach pure Freude!“

Mit ihrer Knüpfkunst lebt Sandra Hübner einen internationalen Trend: „Auf Instagram ist Makramee ein Riesen-Thema – vor allem in Australien, Neuseeland und Skandinavien. Da werden ganze Hochzeiten im Hippie- oder Boho-Stil ausgestattet – mit Haarkränzen, Tischläufern oder anderen Dekorationen aus Makramee.“ Je nach Schreibweise erzielt der Hashtag #makramee bzw. #macramé derzeit zwischen 50.000 und 200.000 Treffer auf Instagram.

 

Trend-Thema Boho-Stil

Und auch im Freundeskreis der Schlierseerin verbreitet sich das Trend-Thema rasch: „Ich habe Makramee vor zweieinhalb Jahren für mich entdeckt, immer mal wieder für Freunde und Bekannte etwas angefertigt. Die Resonanz war so super, dass ich heute meinen Nebenerwerb daraus gemacht habe“, erzählt die Mama zweier Kinder, die hauptberuflich im Veranstaltungsmanagement arbeitet.

Den Namen zu ihrer Geschäftsidee trägt Sandra Hübner schon seit 15 Jahren in der Tasche: „Weil ich gerne mit dem Bully verreise und das ‚mob‘ dazu so schön klingt, habe ich mein Business bullymob. genannt“, verrät Sandra Hübner.“ Und tatsächlich: Ihr allererstes Makramee-Kunstwerk, die spontane Knüpfarbeit aus dem Kroatienurlaub, ziert bis heute den roten „Feuerwehr“-Bully der Familie.

 

bullymob. Digital ‒ stöbern und staunen

Wer sich für die Knüpfkunstwerke von Sandra Hübner interessiert, kann sich auf ihrem Instagram-Account unter https://www.instagram.com/bullymob/ inspirieren lassen. Oder in ihrem Online-Shop unter www.bullymob.de eine Bestellung aufgeben. Darüber hinaus entwickelt Sandra Hübner auch passende Deko-Ideen gemeinsam mit ihren Kunden: „Super finde ich, wenn jemand mit einem konkreten Projekt, einer ersten Idee oder auch einem Erinnerungsstück zu mir kommt und sagt: Mach was draus!“

 

Knüpfkunst zum Nachmachen

Übrigens: Es geht noch individueller! Ab Frühjahr gibt Sandra Hübner ihr Makramee-Know-how auch in Workshops weiter. Sie finden jeweils Samstagsnachmittags im Rocco da Cruise in Miesbach statt. Auf dem Kursplan stehen unter anderem Knotentechniken, Blumenampeln und Wandbehänge.

 

 

bullymob. im Handel

 

Fertige bullymob.-Kreationen gibt es hier zu kaufen:

 

HoamatGfui
Lautererstraße 4
83727 Schliersee
www.hoamatgfui.de

 

RoccoDaCruse
Manhardtwinkl 3
83714 Miesbach
www.roccodacruse.de

 

Kontakt bullymob.

Sandra Hübner
sandra@bullymob.de
www.bullymob.de
Tel.: 0173/63 66 486

 

Fotos 20+21 © Sandra Hübner

Videoausschnitt Zeitraffer © Sandra Hübner

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

 

Gipfeltreffen der besonderen Art: Gela Allmann auf Oberland-„Reibn“

Grenzen zu überwinden und sich selbst immer wieder herauszufordern – im besten Sinne dieses Wortes: Das zählt zur Lebensphilosophie von Gela Allmann, Motivationsreferentin und Sportmodel. Einer Herausforderung der besonderen Art stellte sich die 34-Jährige unlängst in den Schlierseer und Spitzingseer Bergen. Mit dabei: ihre sportbegeisterten Kolleginnen Johanna Hiemer, Nina Koch und Sylvia Schweinberger, alle drei erfahren in Skitourenrennen und Ultraläufen. Mit der Oberland-„Reibn“, also Oberland-Rundtour, gingen Gela Allmann und ihre Mitstreiterinnen eine Skitour der besonderen Art – über fünf Gipfel, 30 Kilometer Strecke und gute 3.000 Höhenmeter (hm).

 

 

Fotogrüße vom Jägerkamp

Welche Power vier absolute Profis am Berg gemeinsam entwickeln können, zeigte sich gleich zu Beginn der Rundtour: Schon zum Sonnenaufgang schickten Gela, Johanna, Nina und Sylvia gut gelaunte Fotogrüße vom Jägerkamp. Weiter ging’s über Spitzingsee, Anstieg Richtung Brecherspitz, Firstalm, Bodenschneid, Sutten, Risserkogel und Setzberg hinab ins Tegernseer Tal.

 

Der Fotograf und Videofilmer Philipp Reiter hat die Tagestour der vier im Auftrag von Sponsor und Bergsportausrüster Dynafit in spektakulären Bildern dokumentiert. Wir dürfen seine Eindrücke hier teilen. Und haben Gela Allmann fürs Schliersee Magazin gefragt, wie es zu dem außergewöhnlichen „Gipfeltreffen“ kam – und was ihre Highlights auf dem Weg waren.

 

Gela, wie bist du auf die Idee gekommen, eine Oberland-„Reibn“ zu unternehmen?

 

„Ich wollte unbedingt eine sportliche Herausforderung im Winter auf Skitouren-Ski angehen heuer. Wir sind dann auf die Idee gekommen, bei mir vor der Haustür zu starten und quasi rüber zu meiner Freundin Nina zu marschieren, die am Tegernsee wohnt. Und dabei alle unsere Hausberge mitzunehmen, die wir lieben.

 

Heuer hatten wir eh so viel Schnee, da muss man gar nicht höher hinaus, sondern hat einen riesen Skitouren-Spielplatz direkt vor der Haustür. Klar war für mich, dass ich so eine lange Tour aber nur mit meinen Freundinnen machen möchte.“

 

Wie hat sich das für euch vier angefühlt, gemeinsam die Tour zu gehen?

 

„Es war eine coole Stimmung, am frühen Morgen mit Stirnlampe zu viert loszumarschieren. Wir wussten alle vier, dass wir uns aufeinander verlassen können, da wir schon öfter gemeinsam miteinander unterwegs waren und jede die andere im Gelände ganz gut einschätzen kann. Das ist für so eine lange Tour wirklich wichtig.

 

Das Vertrauen muss unbedingt passen, und das Tempo sollte auch halbwegs das gleiche sein, damit nicht eine hinterherhinkt. Für mich war es ganz besonders, nach meinem Unfall das erste Mal wieder so eine lange Tour zu machen, gemeinsam mit meinen guten Freundinnen.“

 

Was war für euch die größte Herausforderung auf der Tour?

 

„Ich glaube, Herausforderungen sind immer individuell. Nina und Sylvia haben tatsächlich an diesem Tag etwas mit einer Erkältung gekämpft. Johanna musste zwischendrin immer wieder ihr Baby stillen, welches der Papa zu den vorab vereinbarten Treffpunkten am Spitzingsee und in der Sutten gebracht hat. Und ich musste einfach schauen, dass ich mein rechtes kaputtes Knie bei den Abfahrten möglichst wenig belaste.

 

Tatsächlich war es für mich auch psychisch besonders herausfordernd beim Aufstieg zum Risserkogel. Dort ist es recht steil, und wir haben die Ski auf den Rücken geschnallt und sind zu Fuß nach oben marschiert. Da ich in genau so einer Situation vor fünf Jahren auf Island abgestürzt bin, war das für mich vom Kopf her nicht ganz easy. Aber die Bedingungen waren an diesem Tag wirklich top, und ich war am Ende super stolz, dass ich es – vor allem auch mit der emotionalen Unterstützung meiner Mädels – zu diesem Gipfel geschafft habe.“

 

Gab es einen Moment, den ihr nicht missen wollt?

 

„Für mich war der erste Gipfel ganz besonders: zum Sonnenaufgang zu viert am Jägerkamp zu stehen, mit den ersten 1000 Höhenmetern (hm) in den Beinen. Die Stimmung war einfach nur toll und wir schwer motiviert, unsere „Reibn“ fortzusetzen. Auch der Bodenschneid-Gipfel war toll, mit dem Blick auf Spitzingsee und Tegernsee. Das neue Tal macht sich vor einem auf, und man realisiert, dass man schon ein Stück weit gegangen ist.“

 

Was war die wichtigste Erfahrung, die ihr von der Oberland-„Reibn“ mitgebracht habt?

 

„Ich weiß einmal mehr, dass es sich immer lohnt, seiner Passion zu folgen. Sich einfach Dinge zu trauen – auch mit der Angst im Hinterkopf, vielleicht zu scheitern oder etwas abbrechen zu müssen. Scheitern gibt es ja eigentlich gar nicht, weil man aus jeder Sache, die man am Ende nicht durchziehen kann, auch wieder etwas lernt und mitnimmt. Und Freundschaften leben durch solche gemeinsamen Erlebnisse, die verbinden.

 

Das Ganze an einem Tag durchzuziehen, empfehlen wir allerdings nur geübten und sehr fitten Tourengehern. Wir Vver haben alle auch schon Erfahrungen mit größeren Skitourenrennen gemacht. Unser Tipp: Die Tour auf zwei Tage aufteilen und pro Tag ca. 1.500 Höhenmeter (hm) im Aufstieg und in der Abfahrt einplanen. Harsch- und/oder Steigeisen je nach Bedingungen nicht vergessen und genügend zum Trinken und Essen einpacken. Und natürlich: Auf keinen Fall das LVS-Gerät plus Sonde und Schaufel zu Hause vergessen!“

 

Vielen Dank für deine Einblicke, liebe Gela.

 

Achtung: Diese Tour ist konzipiert für absolute Bergsportprofis und erfahrene Skitourengeher auf Profiniveau. Nur mit entsprechender Ausrüstung und Vorkenntnissen nachmachen. Haftung ausgeschlossen.

 

 

Mehr von Gela Allmann

https://magazin.schliersee.de/gela-allmann-die-schlierseer-berge-sind-mein-kraftplatz/

www.gelaallmann.de

www.instagram.com/gelaallmann/

 

Alle Fotos und Filmmaterial „Oberland-Reibn“ © Philipp Reiter

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

 

Bierbrauen wie vor 300 Jahren im Markus Wasmeier Freilichtmuseum – Starkbierfest am 22. März 2019

Im Januar im tiefsten Winter haben wir uns zu elft im altbayerischen Dorf getroffen. „Wir“, das sind alles Mitarbeiter vom Markus. Unsere Mission: Bierbrauen nach altbewährter Tradition wie vor 300 Jahren!

Im Markus Wasmeier Freiluftmuseum erwartet uns schönstes Winterwetter mit Sonnenschein und viel Schnee. Um 9:00 Uhr geht’s los. Wir werden von unserem Braumeister Olaf abgeholt, um in das Handwerk des Bierbrauens eingeführt zu werden. Aber wir wollen nicht einfach so Bier brauen. Das kann ja jeder … Wir brauen das Bier in der traditionellen Bierschöpf-Brauerei, so, wie es schon vor 300 Jahren gemacht wurde. Da ist einiges an Muskelkraft nötig. Da wir keine technischen Hilfen haben und alles von Hand machen, bedeutet das: rühren, rühren und noch mal rühren und schöpfen und schöpfen und schöpfen …

Aber noch mal zurück zum Anfang: Wir brauen heute das altbayerische Helle. Es soll neben dem altbewährten Märzen und dem starken Wasinator am Freitag, den 22. März 2019, zum 1. Starkbierfest im Museum ausgeschenkt werden. Da haben wir was vor. Bei Temperaturen zwischen -8 und -12 Grad wird’s uns beim Einmaischen recht schnell warm. Das Rühren ist anstrengend, weil nichts anbrennen darf, und unsere zwei Heizerinnen heizen uns ganz schön ein. Da dampft die ganze Hütte. Danach wird der Sud vom Kessel in den Läuterbottich umgeschöpft. 1.100 Liter wechseln das Gefäß! Das gibt bestimmt Armmuskeln … Während der Läuterrast dürfen wir uns mit einem Weißwurstfrühstück stärken. Schon jetzt wird deutlich, dass gemeinsames Bierbrauen ein wunderbarer Event zur Teamentwicklung ist und außerdem unglaublich Spaß macht. Und schon geht’s weiter, und der gefilterte Sud wird zurück in den Kessel geschöpft. Wir geben die Schöpfeimer weiter und wechseln uns mit der Arbeit ab. Jetzt haben auch die Heizerinnen einiges zu tun, denn es gilt, den Sud auf über 90 Grad zu erhitzen. Und dann versammeln sich alle um den Kessel und geben gemeinsam den Hopfen dazu. Der Sud muss jetzt eine Zeit lang kochen, was uns die Möglichkeit gibt, die Sonne zwischen den verschneiten Gebäuden zu genießen und die zwei Museumsschweinderl zu füttern, die den Winter im altbayerischen Dorf verbringen und auch ein Sonnenbad nehmen. Dann wird der Trebern auf den Anhänger geladen, welchen Flori abholt. Seine Kühe freuen sich schon auf das heiß ersehnte Mahl, und wir freuen uns, nachhaltig zu arbeiten. Nachdem wir den Läuterbottich gereinigt und dadurch die Brauerei unter Eis gesetzt haben (das über die Steine laufende Wasser ist sofort gefroren), geht es wieder ans Schöpfen. Die 1.100 Liter werden in das Kühlschiff umgeschöpft. Insgesamt haben wir heute also 3.300 Liter geschöpft und sind nach dem allgemeinen Saubermachen redlich hungrig und geschafft. Beim abschließenden Brennholzaufrichten helfen uns Gitti und Markus. Gabriel hat uns eine tolle Brotzeit zur Stärkung gemacht, und wir lassen den Tag bei einem Bierchen ausklingen. Es war ein toller Tag und ein einmaliges Erlebnis! Und „unser“ Helles haben wir übrigens „Eis-Sud“ genannt.

 

 

Am Starkbierfest ist es eines der drei Biere, das Ihr im Wirtshaus „Zum Wofen“ zu hausgemachten Schmankerln genießen könnt. Überzeugt Euch selbst vom köstlichen Geschmack des erfrischenden, selbst gebrauten Bieres. Vorher habt Ihr die Möglichkeit, die Bierschöpf-Brauerei zu besichtigen. Nach dem Abendessen führt die Biermösl Blosn durch einen vergnüglichen Abend.

 

Für den Kartenverkauf wendet Euch bitte an: office@wasmeier.de oder auch telefonisch unter 08026/929220.

Der Kartenpreis von 64 € beinhaltet:

Reservierte Plätze im altbayrischen Wirtshaus „Zum Wofen“ in der Tenne im 1. OG

Brauereibesichtigung ab 17:00 Uhr

Abendessen im Wirtshaus „Zum Wofen“

Musik und Unterhaltung mit der Biermösl Blosn

Ein Flascherl 0,33 l der limitierten Auflage „Wasinator 2019“ zum Mitnehmen

Einlass: 17:00 Uhr

Ende ca. 23:00 Uhr

 

Übrigens: Wer Lust auf das Erlebnis des gemeinsamen Bierbrauens bekommen hat, kann den Event im Museum buchen.

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee

Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus
Tel.: 08026/92922-0
Fax: 08026/92922-29
E-Mail: office@wasmeier.de

Internet: https://www.wasmeier.de/

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Erstes Frühlingserwachen in Schliersee

Die Wintersportbedingungen am Spitzingsee sind top. Wir haben immer noch viel Schnee in Schliersee, aber der Frühling steht jetzt auch bei uns vor der Tür. Langsam taut die Eisdecke und um den Schliersee zeigen sich die ersten Frühlingsvorboten. In unserem Kurpark spitzen die ersten Krokusse durch den Schnee und am Südufer des Sees zeigen sich die ersten Weidenkätzchen. Die Enten können endlich wieder im Wasser plantschen. Überall kann man Vögel zwitschern hören. Die Kinder machen ihren ersten Radlausflug, Kinderwägen werden um den See geschoben, und die Parkbänke rund um den See sind mit Sonnenanbetern besetzt. Man spürt richtig, wie alle die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen. Nach diesem schneereichen Winter ist das jetzt auch umso schöner.

 

Vielleicht habt auch ihr jetzt Lust, uns zu besuchen?

Die Restaurants und Cafés haben ihre Sonnenterassen geöffnet. Die Frühlingssaison ist pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang eröffnet. Sucht euch ein gemütliches Platzerl am See und genießt die ersten Sonnenstrahlen – erste Frühlingsgefühle sind auch inklusive!

Rund um den See:

Café Milchhäusl
https://www.milchhaeusl-schliersee.de/

Rixner Alm
http://rixnerhof.de/rixneralm.html

Restaurant Charivari
https://www.monte-mare.de/de/schliersee_charivari_q_a-6426.html

Hofhaus am See
http://www.hofhaus-am-see.de/

Biergarten Schlierseer Hof
https://www.schlierseerhof.de/de/hotel/restaurants/biergarten/

Lauber Beach
https://www.schlierseeschifffahrt.de/kiosk-am-see/winter/

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

English Spoken Here…Learning to Ski in Schliersee

Located directly on the slope at Stumflingenbahn, with it’s very American party atmosphere, Martina Loch’s “Snowcamp” motivates people of all ages to share in her passion for Winter Sport. Her shop has the feeling of walking into a California surf shop with every surface, even the ceiling chock full of memorabilia. You could spend an hour just taking in all the great energy.

I recently discovered the daughter of my landlord is one of Martina’s very stable of 50 professional ski instructors and not only that, she also is a fluent english speaker. She would be the perfect person to help me introduce my readers to what it’s like to take ski lessons here at Spitzingsee skigebiete. It is incredible that in this picturesque ski area, learning to ski in english is absolutely possible.

Victoria Schoeller, my landlords daughter, is the absolute definition of a Bavarian alpine woman, a fantastic combination of strength and beauty. She kindly spent a day with me between her private students lessons and gave me the skinny on how Martina’s lessons work. I found her tips incredibly helpful in improving my knowledge and skills for downhill skiing. From tips on proper adjustment of my gear, to a better stance for greater enjoyment while tearing down the mountain. Having an expert guide you is an absolute treat no matter your skill level.

Martina’s Snowcamp at Spitzingsee has been in business for 32 years and is the heart of the Spitzingsee ski area. With Martina’s vast knowledge of ski and snow sport she has gathered an amazing array of snow sport talent. Their knowledge of the mountain terrain and how to guide and teach various techniques ensures you a quick entry into making the most of your winter vacation. Either for beginner or for those wishing to improve their skills, you can find just the patient expert you need.

Even though I live here, I was astounded by the incredible extent of what Martina’s shop has to offer in the way of lessons.  Besides group, private and family ski courses, they offer courses for Nordic walking, snow shoe excursions, ski touring, snowboarding, split board the list just seems endless. You can arrive without reservations their brochure says. It is always smartest to get to the slopes early and the shop opens at 8 am so you want to get in there and get your name on a list for a class before 9. I honestly can’t see what is stopping you from dropping in and joining the fun.

 

 

For more information check out their webpage:
http://www.snowcamp-martina-loch.de

 

Also drop by their Instagram and Facebook accounts and show them some love:
https://www.facebook.com/Schneeaktivitäten-Martina-Loch-149857991695193/
https://www.instagram.com/schneeaktivitaeten/?hl=en

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Der Funslope im Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee ‒  eine Attraktion für Junge und Junggebliebene auf einem oder zwei Brettern

In diesem Winter hat der Funslope an der Unteren Firstalm Premiere. Er ersetzt den Snowpark der vergangenen Jahre, ist zwar ein bisschen kleiner, dafür aber auch für weniger geübte Freestyler geeignet.

Ulli: Beni, du bist verantwortlich für den neuen Funslope. Was genau ist deine Aufgabe, und wie dürfen wir uns den Funslope vorstellen?   

Beni: Das ist richtig. Meine Aufgabe ist es, zunächst den Park zu planen und dann gemeinsam mit Martin Poschenrieder aufzubauen und ihn fürs Wochenende zu präparieren.

Den Funslope kann man sich wie eine Bahn mit verschiedenen Hindernissen (den sogenannten Obstacles) vorstellen. Im oberen Teil befindet sich als Erstes ein Anfänger-Sprung mit einer Weite von drei bis vier Metern, danach folgen eine Box mit Knick und eine gerade Box „Rübersliden“ und danach ein Rail, eine sogenannte Street Barrier. Anschließend folgt eine Wellenbahn bis zum Lift.

Ulli: Was ist anders geworden?

Beni: In den letzten Jahren hatten wir einen Park mit verschiedenen „Lines“, die für verschiedene Könnerstufen gedacht waren. Darunter auch sehr große Sprünge und schwierige Rails. Dieses Jahr ist es eine einzige Strecke, die in eine Wellenbahn mit kleinen Steilkurven übergeht.

Ulli: Für welche Fahrer ist der Funslope geeignet? Bisher war der Snowpark vor allem bei geübten Freestylern weithin bekannt. Wird der Funslope weiterhin deren Anspruch gerecht?

Beni: Ich würde sagen, wir können jetzt mit dem Funslope eine breitere Könnerstufe ansprechen. Das fängt an bei kleinen Kindern, die oft mit Elternteil oder Skilehrer vorbeischauen, bis hin zu recht guten Fahrern, die schon einige Tricks an den Hindernissen und Sprüngen zeigen können.

Für die wirklich guten Freestyler war es für uns zuvor schon sehr schwierig und aufwendig, in dem Hang oder dem vorliegendem Gelände einen Park auf die Beine zu stellen, der den heutigen Erwartungen gerecht wird.

Ulli: Ich bin Skifahrerin, habe mich aber noch nie auf diese präparierten Bahnen gewagt. Kann man das einfach mal ausprobieren, oder gibt es eine Einführung bzw. vielleicht sogar einen Kurs dazu?

Beni: Im Grunde kann jeder, der schon sicher eine Piste runterkommt und bisschen Mut mitbringt, im Funslope Spaß haben. Neben dem Tragen eines Helms und, wenn möglich, eines Rückenprotektors würde ich jedem empfehlen, anderen zunächst zuzuschauen und auch die Hindernisse genau anzuschauen (ohne dabei die anderen Fahrer zu behindern). Danach kann man sich aufgewärmt selbst einigen Obstacles stellen.

Und ja, es gibt am Spitzing Schulen, die Freestyle-Kurse anbieten. Ich habe selbst lange bei der Ski- und Snowboardschule Martina Loch unterrichtet.

Ulli: Den Funslope gibt es seit einigen Wochen. Wie wird er denn von den Skifahrern und Snowboardern angenommen? 

Beni: Ich würde sagen, sehr gut. Klar fragen immer wieder welche nach dem Snowpark mit den größeren Sprüngen, aber in Summe haben wir gefühlt mehr begeisterte Nutzer.

Es gibt auch immer wieder Momente, in denen ich gerade am Shapen bin und mich Fahrer ansprechen, die den Funslope loben, sich für unseren Einsatz bedanken und sich freuen, dass wir am Spitzing so etwas anbieten.

Mich selbst freut es vor allem, wenn Nachwuchsfahrer Tricks an den Hindernissen üben, oder wenn ich Christophe Schmidt (Profi-Freestyle-Snowboarder aus Schliersee) beim Üben mit seinem fünfjährigen Sohn antreffe.

Ulli: Beni, du hast uns jetzt einiges über den Funslope an sich erzählt. Das Präparieren der Piste ist sicherlich mit einem großen Aufwand verbunden. Wie viele Helfer hast du in deinem Team, und was sind für euch optimale Bedingungen? Wie lange dauert der Aufbau des Funslope, und wie hoch ist der tägliche Arbeitsaufwand?

Beni: Die meiste Arbeit ist der Aufbau, den wir dieses Jahr zu zweit meisterten. Sobald es genügend Naturschnee hat, bauen wir die ersten Schneehaufen mithilfe der Pistenraupe. Bis die Boxen und Rails dazu noch aufgebaut sind, dauert es ca. zwei bis vier Tage/Nächte, bis der Funslope so dasteht wie heute.

Die wöchentliche Pflege der Bahn hängt stark von der Nutzung, der Temperatur und vom Schneefall ab. Wir versuchen, den Funslope immer fürs Wochenende frisch zu präparieren. Wenn es geschneit hat, müssen wir in der Nacht vorm Wochenende den ganzen Schnee erst mal verteilen und die Hindernisse freiräumen. Im besten Fall müssen aber nur die Bahn, die Landungen und die Flächen neben den Obstacles mit dem Pistenbully planiert werden. Die darauffolgende Handarbeit mit Schaufel und Handwerkszeug dauert im Regelfall zwei bis drei Stunden.

Ulli: Vielen Dank, Beni, für das informative Gespräch und deinen Einsatz auf der Piste. Gibt es noch etwas, das du den Freestylern gerne mitgeben möchtest?

Beni: Nutzt den Funslope mit Verstand und achtet auch auf die anderen, dann hat jeder Spaß.

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Schliersees „stille Helfer“ – die BRK-Bereitschaft und ihre Aufgaben

Sie leisten jeden Tag Hilfe ‒ mit Begeisterung, Engagement und vor allem ehrenamtlich: die zahlreichen Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis Miesbach. Auch in Schliersee gibt es eine BRK-Bereitschaft, deren aktive Mitglieder rund ums Jahr bei zahlreichen Einsätzen und Aktivitäten dabei sind. An der Spitze der Schlierseer Truppe steht Bereitschaftsleiter Simon Horst. Zusammen mit anderen tatkräftigen Helfern baute er vor gut zehn Jahren die damals kurz vor dem Aus stehende Schlierseer Bereitschaft wieder auf. Mittlerweile ist die Mitgliederzahl auf 145 angewachsen, 80 davon sind als aktive ehrenamtliche Helfer abwechselnd im Einsatz.

Beim Seefest vor Ort

Zu den Aufgabenfeldern der Schlierseer BRK-Bereitschaft zählt der Sanitäts- und Rettungsdienst bei Veranstaltungen wie dem Schlierseer Seefest, dem Sixtus Alpentriathlon, dem Altschlierseer Kirchtag sowie dem Bergseefest am Spitzingsee. Außerdem sind die Rot-Kreuz-Mitarbeiter im Katastrophenschutz tätig (zuletzt bei der Schneekatastrophe im Landkreis Miesbach Anfang Januar) und betreiben eine umfassende Jugend- und Sozialarbeit.

Suchdienst besteht „Feuertaufe“

Ganz neu auf der Agenda steht seit dem vergangenen Jahr auch der Suchdienst. Dieses Angebot richtet sich unter anderem an Angehörige von Katastrophenopfern, die von den Mitarbeitern des Suchdienstes auf schnelle und unbürokratische Weise Informationen über den Verbleib ihrer Liebsten erhalten können. Seine „Feuertaufe“ hatte der Suchdienst bei der jüngsten Schneekatastrophe Anfang Januar. Zu seinen Aufgaben gehörte dort die Registrierung sämtlicher Betroffenen und Einsatzkräfte aus Nah und Fern.

„Es ist eine Berufung“

Fragt man Simon Horst nach seiner Motivation, einen Großteil seiner freien Zeit mit der ehrenamtlichen Aufgabe fürs Rote Kreuz zu füllen, antwortet er ohne Zögern: „Es ist eine Berufung.“ Schon als kleiner Bub haben ihn Hilfs- und Rettungsdienste fasziniert.  Aber die Faszination liegt nicht allein in dem vielfältigen Tätigkeitsbereich, sondern auch im starken Zusammenhalt der Mitglieder. Und auch um Nachwuchs muss sich die Schlierseer Bereitschaft derzeit keine Sorgen machen: „In Schliersee engagieren sich fast ausnahmslos junge Leute zwischen 25 und 30 Jahren.“

Kein Wunder, nimmt doch die Jugendarbeit einen großen Stellenwert ein. Erste-Hilfe-Kurse für Jugendliche und Führerschein-Anwärter sowie unterschiedliche Freizeitangebote sind nur einige der Aktionen, die von der Schlierseer Bereitschaft für die Nachwuchs-Helfer angeboten werden. Mitglied werden kann man schon ab sechs Jahren, für den aktiven Dienst sollte man mindestens 18 Jahre alt sein.

Willkommen ist grundsätzlich jeder – natürlich auch ältere Jahrgänge. „Wer bei uns als aktiver Helfer einsteigen möchte, erhält eine umfassende Ausbildung, die weit über eine Sanitätsausbildung hinausgeht“, erklärt Simon Horst mit Nachdruck.  Dazu gehören auch die Vermittlung von politischer Bildung, Informationen über Umweltschutz und vieles mehr.

Auf zum Blutspenden!

Eine wichtige Veranstaltung des BRK ist die Blutspendeaktion, die zwei- bis viermal jährlich in Schliersee stattfindet. Blutspenden kann jeder zwischen 18  bis 60 Jahren, regelmäßige Spender dürfen sogar bis 75 Jahre alt sein. Voraussetzung zur Teilnahme sind ein gültiger Personalausweis und ein allgemein guter Gesundheitszustand. Die nächste Gelegenheit zur Blutspende gibt es in Schliersee am Freitag, den 8. März, von 16:00 bis 20:30 Uhr in der Vitalwelt am See.

Also, auf geht’s zum Blutspenden, denn: Helfen kann jeder!

 

Bayerisches Rotes Kreuz
Bereitschaft Schliersee
Lautererstraße 7
83727 Schliersee

 

Tel.: 08026/20092
Fax: 08026/7 80 48 90
www.bereitschaft-schliersee.de
info@brk-schliersee.de

 

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Tierisch guter Fasching in Schliersee

Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer als Braunbär, Kuramtsleiter Mathias Schrön als Pandabär – Schliersee präsentierte sich am Rosenmontag echt tierisch gut. Um 14:00 Uhr traf ich, „das Krokodil aus dem Kurpark“, wie mich eine Dame liebevoll nannte, auf Giraffen, Frösche, Elefanten, Schafe, Einhörner, Löwen, Zebras, Mäuse, Tiger und Kühe am Bahnhofsplatz in Schliersee.

 

 

Franz Schnitzenbaumer spendierte Bier für den Start in das bunte Faschingstreiben mit Livemusik. „Ich habe noch nie so viel von meinem Kurbeitrag zurückbekommen“, witzelte ein Gast aus Köln mit seinem Freibier in der Hand. Für die Kinder gab es Getränke vom Ratskeller Schliersee, und das Medius hatte ein Glücksrad aufgebaut. Die ersten hundert Maskierten bekamen noch einen frischen Faschingskrapfen obendrauf. Die Pferdekutsche, die den „bärigen“ Bürgermeister runter in den Kurpark kutschierte, hatte zwei „Zebras“ vorgespannt. Der Name „Fasching der Tiere“ war tatsächlich Programm. In einem kleinen Umzug ging es im Schneesturm an den See zum Pavillon im Kurpark, wo DJ Reiner schon auf die Meute wartete. Auch Steaks und Würstl brutzelten schon auf dem Grill. Der TSV Schliersee sorgte ab jetzt für die Verpflegung. Der Erlös kommt zu 100 % der Bausteinaktion für das neue Vereinsheim der Schlierseer Fußballer zugute. Da macht das Feiern noch mehr Spaß!

Es war ein toller Start für Schliersee wieder „zurück zu mehr Fasching“. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr. Ich hoffe, ihr seid dann auch dabei.

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Icy Track and Sky Fire…A Biathlon for Everyone in Schliersee

At sunset on an unseasonably warm February evening groups of biathlon enthusiasts were invited by the Ski Club Schliersee to join in a charity event. Located on the Seefestwiese near Vitalwelt, a special cross country track had been installed this winter season to create a buzz about the much beloved sport.

Participants of the event donated 5 euros or even higher to join in the fun and all proceeds were put towards the new TSV Fußball Sportheim (Schliersee Soccer club building). The atmosphere was jovial and warm drink filled mugs were raised in jubilation. After several warm up runs around the track and only just as the fiery sunset evolved into darkness did the announcer start to announce the competitors.

If you, like me, are new to the sport of Biathlon, it combines cross-country skiing and rifle shooting. It is treated as a race where the contestant with the shortest total time wins. Depending on the competition, missed shots result in extra distance or time being added to the contestant’s total. I found this interesting tidbit online, the biathlon “is rooted in the skiing traditions of Scandinavia, where early inhabitants revered the Norse god Ullr as both the ski god and the hunting god”. I truly believe associating this sport and gods is only appropriate as the athletes who perform this sport have to have exceptional fitness.

A great time was had by people of all ages. This particular biathlon was to give everyone a chance to join in the fun and take a lap around the track or to attempt to fire the laser rifle at the target. The joyful cheering filled the night. When you visit Schliersee you really have to keep an eye out for these small events and expos of different local sports. Many times one of our resident Olympiads make an appearance. The love of movement keeps the population here young and enjoying every season. It is this love of sport that makes Schliersee a real fountain of youth.

 

 

To learn more about Ski Club Schliersee events, check the link below.

http://sc-schliersee.ning.com

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Schneeschuhwanderung auf dem Schlierseer Panoramaweg

Wieder ein Bilderbuchwintertag.

Heute machen wir uns auf den Weg mit Schneeschuhen. Eine kleine feine Gruppe startet mit mir, Prem Angelika vom Schliersee Magazin, in Richtung Gindelalm. Wir möchten den Schlierseer Panoramaweg im Winter erleben. Die ganze Tourenstrecke mit 8,2 km liegt vor uns.

Nach einer kleinen Einführung zeige ich meinen Teilnehmern, was ist wichtig beim Anziehen der Schneeschuhe und beim Gehen. Es ist ganz einfach, und es kann wirklich jeder, der Lust hat, diesen Wintersport machen. Mit Stöcke ausgerüstet, starten wir am Hennererhof in Richtung Gindelalm. Vor uns ist schon eine schmale Spur ausgetreten, die Sonne zeigt sich wieder mal von ihrer schönsten Seite, und unsere Stimmung ist toll.

Der erste Anstieg zu den Gindelalmen ist schon etwas anstrengend, und wir geraten ganz schön ins Schwitzen. Oben werden wir allerdings mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Es folgen eine kleine Rast mit einer Schneeballschlacht und Trinkpause, dann geht es weiter.

Die Gindelalmgebäude sind im Tiefschnee versunken. „Willi wollte zum Fensterln, denn er könnte direkt vom Schneeberg auf den Balkon steigen.“ Die Wanderschilder ragen nur ein kleines Stück aus dem Tiefschnee. Meine Gruppe ist froh, mich als Wanderführerin dabeizuhaben. Weiter geht’s Richtung Neureuth, bis zur Abzweigung links zur Gindelalmschneid. Ein kleiner, anstrengender Anstieg, und schon ist Genießen angesagt.

 

 

Herrlich, diese Aussicht … bis München, Holzkirchen, Miesbach … Wendelstein, Kaisergebirge, Bodenschneid …

Den Schlierseer Panoramaweg im Winter muss man gesehen haben, es ist ein ganz besonderes Erlebnis. Anschließend gibt’s ein schönes Fotoshooting mit Spielen im Schnee, bevor es weitergeht in Richtung Kreuzbergalm.

Zwischendrin bleiben wir immer wieder stehen, um die wunderbare Aussicht Richtung Karwendelgebirge zu genießen. Am Gipfelkreuz der Kreuzbergalm angekommen, gönnen wir uns ein Sonnenbad, und weiter geht’s zum Abstieg Richtung Hennererhof. Der Hennererwirt Hans überrascht uns nach fünf Stunden Schneeschuhtour mit gegrillten Putenschenkeln, gedünstetem Gemüse und überbackenem Chiccorie, dazu eine frische Halbe von der Klosterbrauerei Reutberg. Ein glücklicher Tag geht zu Ende.

 

Nachmachen empfohlen und erlaubt!

Schneeschuhe ausleihen:

Hoamat Gfui
Inh. Julia Zilken
Lautererstraße 4
83727 Schliersee

Tel.: 08026/7805153

 

Berauer Sport
Rathausstraße 17
83727 Schliersee
Tel.: 08026/60690

 

Hennererhof
Hennererstraße 36
83727 Schliersee
Tel.: 08026/9229964

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen