Maibaumlesen – mit gelesenen Büchern übereinandergestapelt die Höhe des Schlierseer Maibaums übertreffen

Mit einem ersten Projekt „Maibaumlesen“ startet der neue Verein SCHLIERSEE LIEST in das Jahr. Der Antrieb für die Beteiligten besteht darin, die Lust am Lesen bei Kindern zu fördern. Viele Kinder wischen, tippen und scrollen häufiger, als sie in Büchern blättern und lesen. Dabei ist das Lesen für die Entwicklung enorm wichtig. Der Verein SCHLIERSEE LIEST möchte den Kindern Impulse geben, das Lesen wiederzuentdecken. Los geht es ab sofort mit dem Maibaumlesen.

 

 

Ich habe mich mit Initiator Christoph Seidenfus und der Leiterin der Gemeindebücherei Gabi Dressel in Schliersee getroffen, und sie haben mir ihr Projekt „Maibaumlesen“ vorgestellt.

Um mitmachen zu können und deine gelesenen Bücher zu dokumentieren, brauchst duals Erstes ein Teilnahme-Heftchen. Diese liegen überall in Schliersee aus.

 

Tipp: Auf jeden Fall bekommst du es in der Gemeindebücherei Schliersee

Jedes gelesene Buch muss in die Liste mit Datum, Titel und Autor eingetragen werden. Ganz wichtig: Die Dicke des Buches in Millimetern nicht vergessen! So kann Ende April ermittelt werden, ob du zusammen mit den anderen Schlierseer Kindern die Höhe des Maibaums – stolze 26 Meter – übertroffen hast. „Das können die Kinder nur gemeinsam schaffen“, sagt Gabi Dressel voller Vorfreude. Einmal im Monat (Januar bis April) musst du mit deinem Heftchen in die Schlierseer Gemeindebibliothek gehen und dir einen Stempel geben lassen. Mitmachen können alle Kinder und Jugendlichen aus Schliersee von 3 – 18 Jahren und zusätzlich alle Kinder aus dem Landkreis, die einen Kindergarten oder eine Schule in Schliersee besuchen. Neue Bücher kaufen kannst du in Schliersee bei Patrick in der Bücheroase, Bücher ausleihen bei Gabi Dressel in der Gemeindebücherei. Es gelten auch Bücher, die dir jemand vorgelesen hat.

Highlight: Wenn du alle vier Stempel gesammelt hast, gilt dein Heftchen als Eintrittskarte für das große Bürgerfest am 3. Mai 2020 im Bauerntheater und rund um den Maibaum und zusätzlich als Los für eine große Tombola.

Das Bürgerfest ist der Start des Veranstaltungsreihe SCHLIERSEE LIEST. Denn SCHLIERSEE LIEST ist noch viel mehr als Maibaumlesen. Es sind Autorenlesungen geplant, ein literarischer Brunch und „Waldlesen“ im Schlierseer Waldkindergarten. Aber auch selbst schreiben und kreativ werden sollen die Schlierseer Kinder. So steht etwa eine Haiku-Schreibwerkstatt auf dem Programm.

 

Was ist ein Haiku? Ein Haiku ist ein dreizeiliges Kurzgedicht, traditionell aus Japan, das sich oft mit der Natur beschäftigt.

 

Die im Workshop entstandenen kurzen Werke sollen dann im Kurpark in die Bäume gehängt und so für alle sichtbar und erlebbar gemacht werden. Das klingt für mich persönlich besonders interessant und passend für Schliersee. Auch eine Ausstellung über Schlierseer Bücher und Autoren ist geplant. Du kannst gespannt sein. In Kürze wird die Webseite www.schliersee-liest.de online gehen und dich über das gesamte Programm und alle geplanten Aktionen und Events informieren.

 

Tipp für alle Urlauber: Mit der Gästekarte können in der Gemeindebücherei kostenlos Bücher ausgeliehen werden.

Gemeindebücherei Schliersee
im Pfarrheim St. Sixtus
Lautererstraße 1
83727 Schliersee

 

Öffnungszeiten:

Dienstag: 15:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag: 17:00 – 19:00 Uhr
Sonntag: 10:45 – 12:15 Uhr

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

Von oben – Bennis Welt

Viele kennen ihn schon aus den sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook.

Dort nennt er sich“Benni_lifenature“, und wie der Name schon sagt, liebt und lebt er die Natur. Heute war ich mit Benni unterwegs, es war beeindruckend und seine Geschichte dazu sehr interessant.

 

 

Benni ist in Hausham zu Hause, aber am liebsten ist er am Schliersee und am Spitzingsee unterwegs.

Frühling, Sommer, Herbst und Winter…

Ob in der Arbeit, zu Hause oder in der Freizeit: Die Luft, der Garten und das Wasser ziehen ihn magisch an.

 

In Italien bei einer Biketour ereilte ihn der Ruf der Natur.

Er stellte sehr schnell fest, dass das Leben mehr ist als shoppen, arbeiten, Internet und das alltägliche Leben.

Schnell entdeckte er dann auch seine Passion zur Fotografie, das Festhalten besonderer Momente und die Faszination unserer aller Mutter Erde.

Dass die Natur vor unseren Augen sooooo unendlich viel zu bieten hat und faszinierend sein kann.

 

Seitdem hat er zwei Mottos:

 

„Live nature“ (Lebe Natur) und „Viva la vita“ (Lebe das Leben).

 

Der Schliersee:
Das Wasser, seine Berge, die Flora, die Fauna ziehen ihn magisch an und giben ihm das Gefühl von Heimat….

Früh am Morgen oder abends ist hier sein Ruhepol, und er kommt dann seiner Leidenschaft der Fotografie nach.

Sein neuestes Highlight um die Welt aus allen Perspektiven und Blickwinkeln zu sehen, ist seine Drohne eine „DJI Mavic Pro“.

Die Dinge aus der Vogelperspektive zu sehen, fasziniert ihn in gewisser Weise.

Die Schatten der Bäume, gefrorene Seen, der Sonnenauf- und -untergang erstaunen ihn immer wieder aufs Neue.

 

 

Was ihm sehr wichtig ist: Hier werden alle Regeln des Drohnenflugs eingehalten, und er informiert sich immer anhand www.map2fly.flynex.de/, wo er starten kann und darf.

Ihm ist bewusst, dass es sich hier um hohe Auflagen handelt (siehe www.bussgeldkatalog.org/aufstiegsgenehmigung-drohne/) die rechtliche Konsequenzen für ihn haben können, weshalb er stets auf Nummer sicher geht.

 

 

Und jetzt geht’s raus, fühlt´s die Natur, genießt´s den Schliersee, den Spitzingsee und deren traumhaftes Umland.

 

Liebe Grüße bis bald

Sabine und Benni

 

Und nicht vergessen: Schaut einfach mal bei Instagram und Facebook vorbei und seht, was Benni für euch gesehen hat.

 

Fotos: Sabine Hartmann und Benni Schramm

 

FB https://www.facebook.com/Benni-LifeNature-106156510889386/

Instagram https://www.instagram.com/benni_lifenature/

 

 

 

Sabine Hartmann Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Es gibt ihn doch … den Schneewinter in Schliersee

Heute habe ich einen ganz besonderen Geheimtipp für echte Naturliebhaber.

 

 

Am Vormittag machte ich mich auf den Weg, den Schneewinter in Schliersee zu fotografieren. Täglich scheint momentan die Sonne und das Schneevergnügen ist garantiert. Am Hennererhof geht’s los in Richtung Bodenschneid. Ich bin ganz allein unterwegs, kaum zu glauben nach den heißen Diskussionen in den Netzwerkmedien. Die Sonne begleitet mich und die Freude steigt stetig an.

Wau … so schee.

Im Tuftal, alles weiß und sehr gut zu gehen. Ein Fischreiher dreht seine Runden, ansonsten ist es sehr ruhig. Ich bekomme gar nicht genug von der schönen Natur. Der Jäger kommt gerade von der Rotwildfütterung, und der erste Wanderer mit seinem Hund kreuzt meinen Weg und begleitet mich jetzt ein Stück in Richtung Raineralm.

Oben an der Bodenschneid angekommen, genieße ich erst mal ein Sonnenbad.  Einfach herrlich, ich teile gerne diese ganz besondere winterliche Schneelandschaft.

 

 

Wer unter der Woche mal frei nehmen kann, der wird richtig sonnig belohnt. Es lohnt sich.

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Gartenexperte Andreas Modery verkürzt die Zeit bis zum Schlierseer Gartenzauber mit Gartentipps

Es ist noch Winter in Schliersee, aber wenn die Sonne scheint, kommen im Kurpark die ersten Frühlingsgefühle auf. Genau der richtige Moment, um einen Blick in Richtung Juni zu werfen. Am ersten Juniwochenende wird der Schlierseer Kurpark wieder in ein Eldorado für Gärtner und Gartenliebhaber verzaubert. Von Pflanzen aller Art über Gartengeräte, Grills, Dekorationstipps bis hin zu Fachbüchern und Fachvorträgen: Du kannst dich jetzt schon freuen!

Letzte Woche habe ich mich mit dem TV- und Radio-Gartenexperten Andreas Modery und Gemeindegärtner Reiner Pertl im Schlierseer Kurpark getroffen. Andreas Modery hat schon vor zwei Jahren den Schlierseer Gartenzauber moderiert und ist auch dieses Jahr gerne wieder mit dabei.

 

 

Tipps von Gartenexperte Andreas Modery:

Auch im Winter kann man im Garten etwas tun – Bäume setzen etwa. Einen eigenen Apfelbaum zu pflanzen, ist der Traum vieler Gartenbesitzer. „Warum Apfelbäume? Obst ist gesund und macht Spaß!“, sagt Andreas Modery. Obstbäume sind nicht nur beim Heranwachsen interessant, sondern auch, wenn man die Früchte ernten und genießen kann. Andreas Modery empfiehlt „alte Sorten“ zu wählen, weil die am besten schmecken. Mit einem Spaten solltest du das Pflanzloch doppelt so groß ausheben, wie der Wurzelstock beim Einpflanzen ist. Da Wurzeln sehr beliebt sind bei Nagetieren wie etwa Mäusen, solltest du den Wurzelstock mit einem Mäusegitter schützen. Vor dem Einpflanzen die Wurzeln kurz anschneiden, damit sie besser wachsen. Achte darauf, dass sich die Veredelungsstelle mindestens zehn Zentimeter oberhalb der Erde befindet. Damit der frisch gepflanzte Apfelbaum nicht gleich durch den Wind umkippt, ist es sinnvoll, zwei Pfähle zu setzen und ihn anzubinden.

Wenn du noch Fragen zum Pflanzen von Obstbäumen hast, dann komm vom 5. bis 7. Juni 2020 nach Schliersee zum Schlierseer Gartenzauber. Andreas Modery wird vor Ort sein und hat ein offenes Ohr für deine Fragen. Zusätzlich werden wieder verschiedene Fachvorträge von Gartenexperten angeboten, und auch die Mitglieder des Gartenbauvereins stehen mit Rat und Tat zur Seite. Eine breit gefächerte Auswahl an Gartenausstellern wird hochwertigen Produkte rund um das Thema Garten und Natur vor der traumhaften Kulisse des Schlierseer Kurparks präsentieren.

 

Nicht verpassen: Andreas Modery wird dir die Zeit bis zum Gartenzauber immer wieder mit Tipps aus Schliersee verkürzen – hier im Schliersee Magazin!

www.schlierseer-gartenzauber.de

Der Schlierseer Gartenzauber findet dieses Jahr bereits zum dritten Mal statt. Die Idee stammt von Reiner Pertl, Gemeindegärtner in Schliersee, der sich auf einer Reise nach England bei der größten Gartenmesse der Welt, der Londoner Royal Hospital Chelsea Flower Show, inspirieren ließ.

 

 

„Aber hier in Schliersee haben wir im Vergleich zu London natürlich die schönere Location – mitten in den Bergen“, schmunzelte Reiner Pertl.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Von der Couch auf die Piste

Du hast heute frei und noch keine Pläne? Ich hab da eine Idee: SKIFAHREN!

Vielleicht wolltest du es schon immer einmal ausprobieren oder bist schon fortgeschritten. Am Skigebiet Spitzing kannst du Skikurse ohne Voranmeldung machen. Du musst nicht vorher reservieren, sondern kannst spontan vorbeikommen und sofort starten. Ab 8:00 Uhr morgens ist täglich geöffnet.

 

 

Du benötigst nicht einmal eine eigene Ausrüstung. In der Skischule kannst du alles leihen – Hardware, wie Skiern, Schuhen und Stöcken bis hin zur Bekleidung -Handschuhen und Helm. Einfach vorbeikommen und mit einem Skilehrer ab auf die Pisten.

Die Skischule “Schneeaktivitäten” von Martina Loch gibt es nun seit mehr als 30 Jahren. Sie liegt im Oberland am idyllischen Spitzingsee. Hier haben schon so einige Leute das Skifahren gelernt. Auch wenn der Schnee in der Stadt aktuell Mangelware ist – oben am Spitzing ist das Team fleißig, und die Pisten sind bestens präpariert.

Wer sich vier Stunden Skikurs in der Gruppe (bis maximal sieben Personen) gönnen möchte,  bezahlt etwa 95 Euro. Eine Privatstunde liegt bei ca. 60 Euro inklusive Ausrüstung.

Neben Skikursen kann man hier auch Snowboarden lernen, eine Schneeschuhwanderung oder Skitour buchen. Ein besonderes Erlebnis ist auch das Flutlichtfahren Donnerstag und Freitagabend ab 18:15 Uhr. Hier haben der Verleih und die Schule ebenso geöffnet. Ebenso gibt es eine professionelle Service-Abteilung, die Ski und Board-Service, sowie Reparaturen zu fairen Preisen anbietet.

Das „Schneeaktivitäten Team“ arbeitet nach den modernsten Standards des DSLV und DSV. Hier bist du in guten Händen – und der Spaß kommt nicht zu kurz.

Also auf, runter von der Couch und ab an den Spitzing!

 

 

Susanne Viehweger Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Community Managerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Exklusives Nachtskifahren am Spitzing/Stümpfling

Event und Wohltätigkeitsveranstaltung von Smartino/funktionelles.de und der SLYRS Destillerie

 

Am kommenden Mittwoch, den 22. Januar, veranstalten Smartino und die SLYRS Destillerie wieder ihr beliebtes jährliches Nachtskifahren-Event.

 

 

Die Smartino GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Neuhaus und ist ein Ausrüster für Berg, Sport und Outdoor.

Slyrs ist eine Destillerie für Whisky, die ebenfalls in Neuhaus ansässig ist. Sie ist der größte Single-Malt-Hersteller Deutschlands. „Ein Tropfen flüssiges Gold vom SLYRSee.“ (https://slyrs.com/)

 

Der Event sorgt für gute Laune und hat einen hohen Spaßfaktor. Gleichzeitig dient er einem guten Zweck. Der Unkostenbeitrag in Höhe von 15 Euro pro Person geht in Form von Oakley-Brillen direkt an die Bergwacht Schliersee und wird noch am gleichen Abend um 19:00 Uhr an der Talstation der Stümpfling-Bahn feierlich übergeben.

 

In diesem Rahmen habt ihr dank unserer hiesigen Bergwachtler auch die Möglichkeit, ihr neues Einsatzfahrzeug zu besichtigen.
Weiterhin stellt das Oakley-Promotion-Fahrzeug mit einem Team aus Holland Brillen und Helme zum Testen für den Verlauf des Events zur Verfügung.

An der Gipfelstation befindet sich das SLYRS-Berglager auf 1.501 Metern. Hier reift fünf Jahre lang ein ganz besonderer Single-Malt-Whisky. Dieses Höhenlager wird während des Events geöffnet, und die Teilnehmer dürfen exklusiv die neue SLYRS Mountain Edition, welche erst am 01.05.2020 zum Verkauf freigegeben wird, probieren. Verkostet wird die noch nicht ganz fertig gereifte Edition mithilfe einer langen Pipette aus dem Fass.

Auch für das leibliche Wohl ist an diesem Abend natürlich gesorgt. Die Schirmbar „Basis Lager“ ist am Zieleinlauf mit Grillstation für euch geöffnet. Und direkt daneben schenkt die SLYRS Destillerie gute Tropfen aus.

 

Es ist bestimmt ein besonderes Erlebnis, auf den frisch präparierten Pisten bei Scheinwerferlicht die verschneiten Hänge hinunter zu kurven und zusätzlich die Angebote des Events zu genießen.

 

Wer dabei sein möchte, kann die Tickets im Onlineshop von Smartino buchen, oder sie dort im Laden sowie in der SLYRS Destillerie kaufen. Tickets erhaltet ihr nur im Vorverkauf, es gibt keine Abendkasse! Die Anzahl der Tickets ist begrenzt.

 

 

Beginn: 22. Januar 2020 ab 18:00 Uhr mit der Liftkartenausgabe
Ort: Stümpfling/Spitzingsee
Ticketpreis: 15€
Liftbetrieb von 18:30 bis 21:30 Uhr

Schirmbar: open end

 

 

Smartino GmbH & Co. KG

Wendelsteinstraße 6

83727 Schliersee-Neuhaus

Tel.: 08026/ 9221810

Internet: www.funktionelles.de/?t=166473

 

SLYRS Destillerie GmbH & Co. KG

Bayrischzeller Straße 13

83727 Schliersee-Neuhaus

Tel.: 08026/ 9222795

E-Mail: info@slyrs.de

Internet: slyrs.com

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Skigymnastik – Die Skisaison ist in vollem Gange

Schon der Gedanke an frisch gespurte Pisten und Tiefschnee lässt das Herz von Winter-Fans höherschlagen. Leider hat Frau Holle noch keine rechte Lust uns mit dem kalten Zeugs zu versorgen. Das Spitzing-Gebiet lässt sich aber nicht unterkriegen, und es wird fleißig präpariert. Täglich erwarten dich hier Pistenspaß und traditionelle Hütten für einen Einkehrschwung.

Damit du verletzungsfrei durch den Winter kommst, darf – wie bei jeder Sportart – das Aufwärmprogramm nicht fehlen.

 

 

Skifahren fordert den gesamten Körper im Bereich Kraftausdauer, Schnellkraft, Gleichgewicht, Koordination und Herzkreislauf. Die körperlichen Anforderungen werden oftmals unterschätzt, deshalb ist das A und O eine gute Vorbereitung.

Die berühmt-berüchtigte Skigymnastik ist dafür gar nicht so doof. Mit einer kleinen Auswahl an Übungen bereitest du dich ideal auf deinen Skitag vor, um Stürzen, Überbelastungen und Verletzungen vorzubeugen.

Ohne Hilfsmittel, direkt am Parkplatz und schon in Skischuhen kannst du dein Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen und die Muskulatur auf die bevorstehende Belastung vorbereiten.

Eine Auswahl an drei schnellen Aufwärmübungen:

Mit dem seitlichen Ausfallschritt, abwechselnd zu jeder Seite, aktivierst du deinen ganzen Körper. Du brauchst Gleichgewicht, um nicht umzukippen, Kraft, um die Beuge zu halten und dich wieder nach oben in den Stand zu drücken, und gleichzeitig wird der Kreislauf angekurbelt.

Seitlicher Ausfallschritt – Aktivierung und Kräftigung

 

Die zweite Übung ist ein Klassiker. Ein Bein gestreckt nach vorne und den geraden Rumpf über das Bein beugen, um in die Dehnung der hinteren Oberschenkelmuskulatur zu kommen. Diese Position ein paar Sekunden halten und dann das Bein wechseln.

Dehnung Oberschenkelrückseite

 

Zuletzt noch eine Übung für bessere Beweglichkeit. Gerade beim Skifahren und Snowboarden ist unser Oberkörper ständig im Einsatz. Zur Mobilisierung des Rumpfes drehe dich im Stand mit dem Oberkörper abwechselnd zur linken und zur rechten Seite. Dabei hältst du die Arme am besten zur Seite gestreckt oder stabil am Körper vor der Brust.

Mobilisation Rumpf und Beweglichkeit

Jetzt kann’s los gehen! Auf die Piste fertig los!

 

 

Susanne Viehweger Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Community Managerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Ein Sonntagsspaziergang

Wenn man am Sonntag nicht viel Zeit hat, aber dennoch die Natur um Schliersee genießen möchte, bietet sich der Hennerer an.

 

 

Auf dem großen Parkplatz vor der Tür findet man sicher eine Abstellmöglichkeit für das Kraftfahrzeug.

Nun kann es losgehen, wir entscheiden uns für den Weg Richtung Bodenschneid über die Krainsberger Almen. Immer am Arzgraben entlang gehen wir aufwärts.

 

 

Beeindruckend war auf dem Rückweg die große Zahl der Wanderer, die uns mit einem Schlitten entgegenkamen. Der Weg ist wohl ein Rodel-Geheimtipp in der Region.

Nach zwei Stunden waren wir zurück am Parkplatz und gingen direkt zur Hennerer-Alm, um uns für die Anstrengung zu belohnen. Bei der Auswahl an hausgemachten Kuchen fiel die Entscheidung schwer, aber die Wahl der Walnusssahne und des Aprikosenkäsestreusels, erwies sich als absolut richtig.

 

 

Hier schmeckt man das Herzblut von Angelika, die mit ihrem Mann die Alm bewirtschaftet.  Mit wie viel Herzblut die beiden das machen, sieht man auch an der Einrichtung des Hofes und des Hofladens.

 

 

Dass wir uns dann noch die Dinkelnudeln mitgenommen haben, versteht sich von selbst. Und dass die super geschmeckt haben, auch.

Der Hennerer ist sicher eine Reise wert.

 

 

Sabine Hartmann Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Die Josefstaler Wasserfälle: Winterwanderung im Josefstal

Wenn du Lust auf eine erholsame und leichte Wanderung im Winter hast, kannst du dich, so wie ich es getan habe, auf den Weg zu den Josefstaler Wasserfällen machen. Der Besuch dort bietet mehrere einzigartige Stationen, welche jedes Mal abhängig von Tages- und Jahreszeit auf neue Art und Weise die Faszination der Natur zeigen. Ich bin nach der Arbeit noch dort hingefahren ‒ du  kannst also auch nach Lust und Laune aufbrechen, wann du gerade Zeit hast.

 

 

Die Anfahrt

Ganz vorneweg: Wenn du mit dem Auto kommen möchtest, darfst du nur auf gekennzeichneten Flächen parken, aber du hast auch die Möglichkeit, mit dem Zug oder dem Bus zu fahren. Daher empfehle ich dir, wenn du mit dem Auto kommst, eher an einem ruhigen Nachmittag die Wanderung anzutreten. Die Josefstaler Wasserfälle befinden sich in Neuhaus, am Ende vom Josefstal. Von dort, wo ich geparkt habe, waren es nur einige Minuten bis zum Wegweiser.

 

Die Wanderung

Entlang des Hachlbachs gehe ich durch den wundervollen Wald den Wasserfällen entgegen. Fast komme ich mir vor wie in einem Zauberwald, die Gegend lädt zum Träumen ein. Es dauert nicht lange, da erreiche ich den ersten und  größten der Wasserfälle. Ich bin erstaunt über das laute Rauschen und die gewaltigen Wassermassen, die den zwölf Meter hohen Felsen hinunterstürzen. Nach einer kleinen Pause gehe ich weiter den Weg, der mich oberhalb der Wasserfälle entlangführt. Ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, als ich die vielen weiteren Kaskaden sehe. Relativ am Ende entdecke ich noch einen recht eindrucksvollen Wasserfall, zu dem ich ein kleines Stück hinabsteige. Direkt davor setze ich mich eine Weile hin und spüre ab und an ein paar Tropfen, die mir durch den kühlen Bergwind ins Gesichts geweht werden. Vielleicht findest auch du diese Stelle und verweilst dort einen Augenblick.

 

Das Ziel

Nach einem etwas steileren Abschnitt bin ich auf einer Freifläche oben angekommen. Idyllisch plätschert der Bach vor der beeindruckenden Bergkulisse entlang. Wenn du dort ebenfalls angelangt bist, hast du viele Möglichkeiten. Entweder gehst du den gleichen Weg wieder zurück, oder du wanderst über eine Brücke noch zur Stockeralm. Diese ist zwar unbewirtschaftet, aber dennoch ein schönes Ziel. Von dort aus kannst du über die Spitzingstraße einen Rundweg machen oder ‒ wenn du eine längere Wanderung unternehmen möchtest ‒ auch Richtung Spitzingsattel und Brecherspitz gehen. Da es bald dunkel wird, spaziere ich wieder zurück und trete erfrischt meinen Heimweg an.

 

 

Meine Tipps

Ich rate dir, selber Essen und Trinken mitzunehmen, im Winter zum Beispiel einen warmen Tee. Außerdem ist es optimal, feste Schuhe zu tragen, da der Weg zu Beginn recht vereist und rutschig ist. Zudem ist eine Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu empfehlenes ist umweltschonend und außerdem praktischer.

 

Mein Fazit

Egal, ob du viel oder wenig Zeit zur Verfügung hast: Diese Wanderung kann zeitlich beliebig geplant werden. Auch denn du eine Familie mit kleineren Kindern hast oder im Rentenalter bist, ist diese Route perfekt. Unabhängig von Zeit und Alter: Mit dieser Winterwanderung kannst du nichts falsch machen!

 

 

Anna Menhart Anna Menhart

Heimatliebende und gebürtige Schlierseerin, angehende MFA, Hobby-Fotografin und am liebsten auf’m Berg, um sich jedes mal aufs Neue für die Heimat zu begeistern.

 

 

 

Skifahren für Genießer: Montag bis Freitag im Skigebiet Spitzingsee

In den letzten Wochen hast du sicher in der Zeitung gelesen oder im Fernsehen gesehen, dass bei uns am Spitzingsee bei strahlendem Sonnenschein an den Wochenenden und in den Ferien viel los war. Das ist auch kein Wunder, schließlich vermissen alle den Winter und, wir haben, auch wenn so manch einer es kaum glauben kann, wenn er in München im Biergarten sitzt, seit Weihnachten eine traumhafte Winterlandschaft am Spitzingsee.

 

 

Es klingt ein wenig wie ein Märchen, ist es aber nicht

Es ist nicht nur weiß, die Pistenverhältnisse sind sogar ausgesprochen gut. Wenn du jetzt Lust auf Skifahren hast, empfehle ich dir: Nimm dir unter der Woche einen Tag frei und komm zu uns ins Skigebiet Spitzingsee. Es warten traumhafte Verhältnisse auf dich. Heute war der Parkplatz leer, ich bin nirgendwo am Lift angestanden, selbst auf den Pisten waren nur wenige Skifahrer unterwegs und auf den Terrassen der Almen auch die schönsten Sonnenplätze frei.

Natürlich bin ich mit dem Roßkopf-Sesselift auf den Gipfel gefahren, denn die Aussicht von dort oben ist einfach unschlagbar. Allerdings solltest du das nur machen, wenn du ein guter Skifahrer bist. Runter geht es über eine schwarze Piste – und die ist für Anfänger nicht geeignet.

Jetzt habe ich noch einen Tipp für dich: Hast du deine Skikarte beim letzten Mal nicht abgegeben? Dann kannst du zuhause den Skipaß online auf deine Karte aufladen. Einfach die Chipkarten-Nummer (WTP-Nummer) eingeben und bezahlen. (https://spitzingsee.axess.shop/) Allerdings geht das bisher nur für Tageskarten (oder bei der “Fünf Tage aus der Saison”). Dann musst du im Skigebiet nicht extra zur Kasse laufen und dich eventuell anstellen, sondern kannst gleich zum Lift starten. Heute war aber übrigens auch an der Kasse keine Schlange.

Wie es aktuell aussieht, zeigen dir die Webcams im Skigebiet: https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/webcams/

 

 

Ich wünsche dir viel Spaß und einen schönen Skitag bei uns!

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee