Es duftet nach frischem Schlierseer Bauernbrot – Hennerer Hof Schliersee

Ich backe gerne Brot. Sogar am Campingplatz auf dem Grill liebe ich es, frische Semmeln zu machen. Ein Sauerteigbrot habe ich aber bisher nie gebacken. Angelika vom Hennerer Hof bietet Brotback-Seminare an und hat mich gefragt, ob ich nicht mal Lust hätte, teilzunehmen. Unser IT-Karl vom Schliersee Magazin ist auch dabei ‒ das verspricht ein informativer und dabei lustiger Nachmittag zu werden.

 

 

 

Sauerteig und Brotgewürze

Angelika hat in ihrer Stube alles liebevoll hergerichtet. Hennerer-Schürze umbinden, und los geht’s. Zuerst machen wir einen Vorteig. Das vorbereitete Mehl muss gesiebt, die Buttermilch und das Wasser abgemessen werden. Karl hat echtes Schliersee-Wasser dabei. Seine persönliche Geheimzutat für gutes Gelingen. Angelika betont, dass das Brot auch mit Hennerer-Wasser perfekt wird. Sie zeigt uns genau, wie man einen Vorteig macht, und auch, dass man fürs Brotbacken Zeit braucht, damit es am Ende gut wird. Sie weiht uns in die Geheimnisse des perfekten Sauerteigs ein und erzählt, welche Brotgewürze für sie in ein echtes Schlierseer Bauernbrot gehören. Zu viel will ich dir an dieser Stelle nicht verraten, du kannst ja selbst einen Kurs bei Angelika belegen, und ich will nicht alles vorwegnehmen.

Nur so viel: Ich bin seit dem Kurs bei Angelika Fan von Schabzigerklee geworden. Den kennt man hauptsächlich aus den Südalpen, er gibt beispielsweise dem Vinschgerl seinen besonderen Geschmack. Der Schabzigerklee wächst aber auch beim Hennerer, blüht blau und kommt als grünes Pulver ins Brot. Unbedingt probieren!

 

Das Brot braucht Zeit zum Gehen

Nach dem Kneten muss der Teig „gehen“. Zeit für uns, einen Cappuccino mit Zwetschgendatschi auf der Terrasse zu genießen. Brotbacken beim Hennerer ist tatsächlich entspannend. Nach einer Weile ist der Teig gewachsen und wird noch mal mit einer bestimmten Technik geknetet, damit ein wunderbares Krustenbrot entsteht. Das Brot kommt, bis der Ofen die richtige Temperatur hat, noch in einen klassischen Gärkorb, bekommt auf seiner Unterseite einen Brotstempel und verschwindet dann im Ofen. Der ihs-Stempel (ihs: Kurzform des Namens Jesus) verziert das Brot traditionell, um Gott zu danken.

Das Brot ist knusprig, duftet und schmeckt – mhhhhmmmmm ‒ sauguad!

Danke, Angelika, für den tollen Nachmittag, ich kann ein Brotback-Seminar bei dir wirklich empfehlen. Das ist für Gruppen genauso interessant wie für Einzelpersonen. Außerdem ist es ein richtig schönes Geschenk für eine liebe Person.

 

 

Hennerer Hof

https://www.hennerer.com/kulinarisches/brot-backen/

Du bekommst im Hennerer Hof eine Einführung in die Brotbackkunst der Bäuerin Angelika, lernst, verschiedene Brotarten zu backen, bekommst Rezepte und ein Sauerteigbaby und darfst natürlich deine Backwaren mit nach Hause nehmen. Viel Spaß und gutes Gelingen!

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Das AQUA Ristorante – feine italienische Küche und Fischspezialitäten in Schliersee

Große Kübel mit Oleandern in Rot und Rosa, mehrere Olivenstämmchen und zwei kleine Palmen am Eingang des neuen AQUA Ristorante in Schliersee verbreiten schon von außen mediterranes Flair. Seit 4. Juni begrüßen der aus Neapel stammende Cristiano Gusandra und seine Frau Marinela hier ihre Gäste. Neugierig betrete ich den Gastraum. Im Inneren des italienischen Restaurants empfängt mich ein Ambiente aus schlichter Eleganz und rustikaler Gemütlichkeit – ich muss sagen, es gefällt mir, ich fühle mich sofort wohl.

 

 

 

 

 

Hinter dem Tresen steht Marinelas Mutter Elena und bereitet Gläser, Besteck und Tischwäsche für die Mittagsgäste vor. „Sie ist die gute Seele des Ristorante“, sagt Marinela Gusandra, „die mich nicht nur im Service unterstützt, sondern auch in der Küche hilft, wo sie nur kann. Besonders beliebt ist ihre hausgemachte Focaccia“ ‒ ein typisch italienisches Fladenbrot aus Hefeteig.

Eine der ersten Fragen, die ich Marinela Gusandra stelle, lautet, warum man das ‚Aqua‘ im Restaurantnamen nicht mit ‚c‘ schreibt, wäre dies doch die korrekte italienische Schreibweise für ‚Wasser‘. Marinela nickt, schmunzelt – sie hat wohl schon mit dieser Frage gerechnet – und fängt an zu erklären: „Wir haben uns ganz bewusst für die lateinische Schreibweise entschieden, weil unser Ristorante eben nicht ‚Wasser‘ heißen sollte. Wir wollten nur den Gedanken des Wassers in Form der alten lateinischen Schreibweise aufnehmen und daraus etwas Persönliches kreieren.“

Ich setze mich an einen Tisch an der großen Fensterfront und genieße den Blick auf die Terrasse mit den mediterranen Pflanzen. Im Hintergrund läuft leise italienische Musik. Ein Blick in die Speisekarte verrät mir, warum der Begriff ‚Wasser‘ eine zentrale Bedeutung bei der Namenswahl gespielt hat: Marinela und Cristiano Gusandra haben sich vor allem auf Gaumenfreuden aus dem Meer spezialisiert. Es gibt unter anderem Muscheln, Garnelen, Oktopus und Fischfilets in allerlei Variationen. Ergänzt wird das Angebot durch Antipasti, Salate, Fleischgerichte, hausgemachte Pasta und typisch italienische Dolci sowie eine feine Auswahl an erlesenen Weinen.

 

 

Als Hauptgang bestelle ich Thunfischsteak mit Gemüse und als Nachspeise einen Cannolo siciliano, eine ursprünglich aus Sizilien stammende Gebäckrolle, gefüllt mit einer süßen Ricottacreme. Mir fällt auf, dass auf der Karte mehrere süditalienische Spezialitäten zu finden sind. „Mein Mann wird in der Küche von zwei Köchen aus Sizilien unterstützt“, erklärt mir Marinela Gusandra und fügt hinzu: „Wir legen großen Wert auf eine authentische italienische Küche und hoffen, dass die Gäste auf unserer Karte immer etwas nach ihrem Geschmack finden und sich bei uns wohlfühlen.“

Als kleinen Gruß aus der Küche serviert mir Marinela ein Trio aus Oliven, Olivenöl und einer Olivencreme auf Frischkäsebasis. Dazu reicht sie ein Körbchen mit noch warmen Ciabatta-Scheiben. Ich habe gerade mit Genuss den letzten Bissen des italienischen Weißbrots verspeist, als Marinela Gusandra schon den Thunfisch an den Tisch bringt. Der Teller ist wunderschön angerichtet. Man sieht, dass hier mit Liebe und Leidenschaft gekocht wird ‒ und man schmeckt es auch. Besonders gespannt bin ich auf die Nachspeise, den Cannolo siciliano, denn ich esse das sizilianische Gebäck heute zum ersten Mal. Auch dieser ist sehr appetitlich angerichtet und überzeugt mich auch geschmacklich auf ganzer Linie.

 

 

Nach dem Essen, das ich wirklich sehr genossen habe, nimmt sich Marinela noch etwas Zeit, um eine wenig mit mir zu plaudern. Sie erzählt mir, dass sie und ihr Mann während eines Skiurlaubs im vergangenen Winter durch Zufall die freien Räumlichkeiten im Haus Wendelstein in Schliersee entdeckt und sich sofort sowohl in das Lokal als auch den Ort verliebt hatten. „Schliersee ist eine wunderschöne Gegend mit sehr netten Leuten“, schwärmt Marinela Gusandra.

Das Risiko, gerade in Zeiten des Corona-Lockdowns ein neues Restaurant zu eröffnen, war durchaus groß. Aber der Mut der Gusandras wurde belohnt, denn das AQUA Ristorante wird sehr gut angenommen. Gerade am Anfang mussten Marinela und Cristiano des Öfteren Reservierungsanfragen ablehnen, da aufgrund der strengen Corona-Auflagen die Sitzplätze begrenzt sind. „Das tut uns jedes Mal sehr, sehr leid. Überhaupt möchten wir uns auf diesem Weg bei unseren Gästen und bei allen, die uns geholfen haben, ganz, ganz herzlich für das Verständnis und die große Unterstützung bedanken“, betont Marinela. Die Erleichterung über den gelungenen Start ist bei den Gusandras groß: „Die Gäste kommen immer wieder, und das zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir fühlen uns hier in Schliersee sehr wohl und wünschen uns von Herzen, dass wir hier unseren Platz für immer finden.“

Auch ich wünsche der Familie Gusandra, dass ihr Wunsch in Erfüllung gehen möge, denn zweifelsohne ist das AQUA Ristorante eine Bereicherung für die Schlierseer Gastronomie.

 

 

 

Kontakt:

AQUA Ristorante

Bahnhofstr. 4

83727 Schliersee

Tel.: 08026/927 9049

0171 270 33 54

info@aquaristorante.de

 

Öffnungszeiten:

 

Do.–Mo.: 11:30–14:00 und 17:30–22:30 (warme Küche bis 21:30)

Di. und Mi. Ruhetag

 

Social Media:

 

https://www.facebook.com/Aqua-Ristorante-Schliersee-103902721414007/

https://www.instagram.com/aqua.ristorante/

 

 

 

Kathrin Zott Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

Ein Almsommer auf der Oberen First

Heute besuche ich Margreth (20) auf der Oberen First. Sie verbringt dort ihren zweiten Almsommer, und sie kann sich auch nichts Schöneres vorstellen.

 

 

Eine Fahrt ins Tal unternimmt sie nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Margreth redet von Luxus, als sie mir erzählt, dass sie Strom hat. Die Obere First gehört zum Unterleitenhof in Schliersee. Margreth kümmert sich um 43 Jungrinder, zehn Kälber, Hühner und um die Milchkuh Hanni. Sie ist ein Murnau-Werdenfelser-Rind und schaut so ganz anders aus als die meisten Kühe bei uns in Schliersee. Hanni fällt gleich auf. „Urlauber meinen deshalb manchmal, auch wegen ihrer Hörndl, dass Hanni ein Stier ist“, lacht Margreth. Dabei sieht man am Euter natürlich sofort, dass sie ein „Madl“ ist. Zweimal am Tag kommt Hanni in den Stall zum Melken. Mit einer automatischen Melkmaschine ist das schnell erledigt. Auch die drei kleinsten Kälber bekommen abends Heu und dürfen die Nacht im Stall verbringen, falls das Wetter ungemütlich ist. Der kleine Sohn von Hanni bekommt zusätzlich Milch.

 

Viel Verantwortung

Margreth ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und wollte unbedingt mal den Sommer auf einer Alm verbringen. Mit der landwirtschaftlichen Arbeit ist sie groß geworden. Was ein Leben auf der Alm bedeutet, hat sie erst erfahren, als ihr Traum Wirklichkeit wurde. Besonders schön ist für sie der Zusammenhalt der Almbauern untereinander, dass man sich aufeinander verlassen kann und dass niemals infrage gestellt wird, ob man hilft. Ist beim Nachbarn ein Tier ausgebüchst, sind sofort alle zur Stelle. Auch die täglichen Routinen auf der Alm machen ihr nichts aus. Einmal hat eine Urlauberin von der Berggaststätte „Obere Firstalm“ zu ihr gesagt, dass sie beeindruckt sei, dass Margreth schon vor sechs Uhr der täglichen Arbeit mit viel Freude nachgehe. Tatsächlich ist Almbäuerin eine Tätigkeit mit sehr viel Verantwortung. „Aber auch mit viel Selbstständigkeit. Mein Bauer vertraut mir und lässt mit sehr viele Freiheiten“, erzählt mir Margreth. Auch beispielsweise dahin gehend, was sie mit der Milch macht. „Wenn die Kälber versorgt sind, dann mache ich aus dem Rest Käse und Butter – für Freunde, Verwandte und umliegende Almbauern“, berichtet sie. Heute ist ihre Freundin Leoni zu Besuch. Das genießt sie sehr. „Manchmal ist man schon bisserl allein“, sagt sie. Vor allem, wenn es viel regnet und weniger Freunde vorbeischauen. Aber sie würde es immer wieder machen. Doch im Herbst möchte die gelernte Arzthelferin erst mal ihr Abitur nachmachen und strebt ein Studium zur Hebamme an.

 

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Sixtus Lauf Schliersee 2020 ‒ eine Special Edition mit Hygienekonzept & Co.

Der Streckencheck

Der Sixtus Lauf Schliersee 2020 findet statt! Wir sind überglücklich, dass das erste Breitensport-Event in der Region dieses Jahr am Schliersee stattfindet. Zwar nicht wie gewohnt mit einer geballten Menschenmasse, sondern nach einem bis ins Detail ausgearbeiteten Hygienekonzept unter Einhaltung der zur Corona-Pandemie geltenden Richtlinien in einer Art Special Edition.

 

 

Am Samstag, den 12. September 2020, schnüren sich die Läufer bei der neunten Auflage des beliebten Sixtus Laufs in Schliersee die Turnschuhe. Die Teilnehmerzahl ist dieses Jahr begrenzt auf 1.200 Starter auf den bekannten, drei landschaftlich reizvollen Strecken zwischen See und den umliegenden Bergen von 7,5 km, 10 km und 21,1 km. Die Kinder- und Jugendläufe müssen leider entfallen.

 

 

Um die geltenden Abstandsregeln während der kompletten Durchführung der Veranstaltung einzuhalten, werden die Läufer zu je zehn Personen in ca. 120 Startblöcken auf die Strecke geschickt. Von 10:00‒16:00 Uhr wird fortlaufend gestartet, eine Straßensperre ist deshalb nicht nötig, weil sich die Läufer voraussichtlich gut auf der Strecke verteilen und den Gehweg nutzen können. Start- und Zielbereich befinden sich am Gelände der Vitalwelt Schliersee, sind aber räumlich getrennt.

Die Akkreditierung sowie Nachmeldung vor Ort sind dieses Jahr nicht möglich. Deshalb unbedingt rechtzeitig anmelden, dann bekommst du deine Startunterlagen nach Hause geschickt. Die Anmeldung ist nur noch bis zum 30. August möglich.

Am besten kommst du schon umgezogen ‒ „ready to go“ ‒ zum Start, denn es gibt keine Umkleiden und Duschmöglichkeiten.

Für alle, die sich schon fragen, wieso ich das tolle Finisher-Shirt bereits anhabe: Es ist das Shirt vom letzten Jahr. Aber auch dieses Jahr kannst du dich auf ein stylisches Finisher-T-Shirt freuen. Neben dem T-Shirt gibt es im Ziel für jeden Teilnehmer ein Schmankerl-Paket mit regionalen Produkten und Goodies von den Partnern.

 

Impressionen von der Strecke:

 

 

Weitere Informationen gibt es auf www.schliersee-lauf.de.

Dort kannst du dich auch anmelden.

Und jetzt viel Spaß beim Trainieren für das Wettkampf-Highlight dieses Jahr ‒ den Sixtus Lauf 2020 in Schliersee.

 

 

 

Susanne Viehweger Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Community Managerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Walter’s am See – Neueröffnung See-Lounge

Du suchst einen exklusiven Platz direkt am Schliersee? Am Donnerstag 27.08.2020 eröffnet das „Walter’s am See“ im Schlierseer Hof.

 

 

Der neue Hoteldirektor Arian Röhrle und sein Team haben die neue Lounge am See liebevoll nach dem Vornamen des Besitzers Walter de Alwis „Walter’s“ getauft. Entstanden ist die Idee in der Corona-Zeit. „Wenn man in so einer Situation ist, kommt man auf verrückte Ideen, und eine davon war eben das Walter’s“, lacht Arian Röhrle und freut sich auf die Eröffnung. Er sieht die neue Seelounge als Ergänzung des Angebots. Auf der einen Seite ist der Biergarten des Schlierseer Hofs und auf der anderen Seite die Seeterrasse für die Hotelgäste. Das Walter’s soll ein Ort für besondere Anlässe sein, der bis 17:00 Uhr den Hotelgästen vorbehalten bleibt.

Von 17:00 bis 22:00 Uhr kann jeder das Walter’s besuchen ‒ im Sommer und bei schönem Wetter, denn es spielt sich ja alles draußen an der frischen Luft ab.

Leichte und moderne Speisen

Die Speisekarte ist leicht und modern ‒ von der Schliersee Bowl mit verschiedenen Toppings über eine Tapas-Auswahl bis hin zum Flammkuchen. Alles kommt frisch zubereitet aus der Küche des Schlierseer Hofs. Ich habe Lachs-Sashimi probiert, und das kann ich sehr empfehlen. „Das Bier wird hier im Weinglas serviert“, sagt Arian Röhrle. Wer es klassischer mag, der setzt sich einfach in den Biergarten.

Traumplätze am See

Die neuen Netze direkt über dem Wasser und der Stegbereich laden zu einem gemütlichen Abend direkt am See ein. Ein Traumplatz für einen Sonnenuntergang im Sommer. Sich bei chilliger Lounge-Musik verwöhnen und bedienen lassen. Wenn du etwas ganz Besonderes suchst, empfehle ich dir das Baumhaus. Über eine steile Holztreppe kommst du auf eine kleine Terrasse mit einem atemberaubenden Blick über den See in die Berge. Der Geheimtipp für einen Heiratsantrag, zur Verlobung oder für einen speziellen Geburtstag.

 

 

Seehotel Schlierseer Hof

Seestraße 21

83727 Schliersee

+49 (0)8026 92 92 00

 

info@schlierseerhof.de

www.schlierseehof.de

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Ein Wochenende am Schliersee

Ja, ich habe es mal wieder geschafft und mir ein wunderbares Wochenende am Schliersee gegönnt.

 

 

Samstagmorgen, es ist 7:00 Uhr, und es regnet. Das hält mich nicht ab, in meine Joggingschuhe zu springen und mich auf den Weg zum See zu machen. Husch über die Straße, und schon hört es zum Regnen auf.

 

Los geht’s Richtung Neuhaus … die Luft ist herrlich frisch, und am See machen sich die ersten Fischer ans Angeln. An den Bootshäusern vorbei, treffe ich schon auf die ersten Jogger und Spaziergänger.

Kurz durch den Fitnessparcours und schwupps rauf auf den Weg weiter Richtung Campingplatz, wo die ersten Camper zum Frühstück erwachen. Ein freundliches „Gmorgn“, und weiter geht’s.

 

Am Kurpark treffe ich die ersten Wanderer, die gerade vom Zug kommen und sich aufmachen Richtung Berge. Ein kurzer netter Smalltalk mit einer Schlierseerin mit Hund, und es geht weiter nach Hause … der Kaffee und die Dusche warten.

 

Nachmittags geht’s mit dem Fahrrad Richtung See. Am Lauber Beach sitze ich gerne, genieße einen Aperol und die schöne Aussicht dazu. Dort am Bootsverleih sind sie heute ziemlich beschäftigt … ein Traumtag eben.

Ich mag das Leben am See, die Menschen, die Touristen und die unterschiedlichen Gespräche dazu.

 

 

Auf dem Heimweg setze ich mich noch auf eine Bank beim Strandbad, wo ich nicht lange allein bin. Ein paar Schlierseer kommen zum Baden ‒ wie jeden Tag im Sommer trifft man sich hier … hier kennt man sich, und auch ich bin sofort im Gespräch über Menschen, Touristen, Baden, Autos und was noch so einfällt.

 

In der Ferne hört man es grummeln, die ersten Gewitterwolken ziehen auf, und ich ziehe mich in meine Wohnung zurück. Kurz darauf gibt es einen kurzen und sonnenuntermalten Schauer, der eine wunderbare Luft und eine atemberaubende Wolkenstimmung bringt, sodass es mich wieder zum See zieht.

 

 

 

 

Ich fotografiere gerne einfach alles hier, vor allem liebe ich Sonnenuntergänge.

 

Am Sonntagmorgen geht’s mit dem Rad auf Frühstückssuche. Die ersten Cafés sind um kurz nach 9:00 Uhr schon voll und mit Leben gefüllt. Ich lande dann wieder am Lauber Beach. Dort habe ich ein schönes Plätzchen entdeckt und genieße die Morgensonne.

 

Kurz darauf begebe ich mich in den Kurpark, wo die Stadtkapelle Miesbach spielt, der ich und einige andere gerne lauschen.

 

Ein herrlich sonniger Tag zieht mich nachmittags zu Fuß rund um den See.

Und da ist sie wieder, meine Kuchenlust. Beim Seegarterl gibt es heute frischen Datschi mit Streusel ‒ da kann ich nicht widerstehen. Danach geht’s barfuß weiter am See, es ist herrlich warm.

 

 

Der Rundweg ist einfach wunderbar. Man ist zügig rum und befindet sich mitten in der Natur.

 

Im Kurpark verweile ich gerne noch und beobachte das Leben.

 

Danach steht noch Gartenarbeit an ‒ von allein macht die sich nicht.

Man merkt langsam, aber sicher, dass die Tage kürzer werden. Abends, wenn alles still ist, ist es auch sehr schön, am See zu verweilen.

 

Und immer wenn es heimwärts geht, muss ich zum Café Jennerwein und Kuchen/Torten mitnehmen. Das ist schon ein Ritual ‒ ohne geht es nicht.

 

So ein paar Tage am See sind immer traumhaft, auch wenn sie mit etwas Garten- und Wohnungsarbeit verbunden sind … aber es ist es auf alle Fälle wert, hier zu verweilen und zu genießen.

 

Ich wünsche euch allen auch schöne Tage am See!

 

Bis zum nächsten Mal

 

 

 

 

Sabine Hartmann Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Almbutter von der Oberen First

Mittwoch ist immer mein regulärer „Buttertag“, schreibt mir Margreth. „Komm doch rauf auf die Alm!“ Ich freue mich, ich darf dabei sein.

 

 

Wir treffen uns am Nachmittag auf der Oberen First. Zuerst wird Kuh Hanni gemolken. Sie gibt etwa sieben Liter Milch. „Das ist gar nicht so schlecht für eine Kuh, die den ganzen Tag auf der Weide ist und nicht mit Kraftfutter ernährt wird“, erklärt sie mir. Butter macht sie aus acht „Mahlzeiten“. Hanni wird zweimal am Tag gemolken. Da Margreth in ihrer Alm Stroh hat, kann sie die Milch der letzten Tage wunderbar kühl halten. Die Milch kommt als Erstes in eine Zentrifuge, die den Rahm und die Magermilch trennt. Einen Teil von der Magermilch bekommt der Kleinste, der Sohn von Hanni. Der freut sich sichtlich über die Milch. Das hölzerne Butterfass mit Kurbel wird zuerst in heißes Wasser eingeweicht, damit es dicht wird, und dann mit eiskaltem Wasser ausgespült, damit es der Butter nicht zu warm wird. Sowieso eine Herausforderung bei den heutigen hochsommerlichen Temperaturen. Dann füllt Margreth den Rahm ins wassergekühlte Butterfass und kurbelt so lange, bis die Butter fest ist. Dabei wechselt sie sich mit ihrer Freundin Leoni ab, die zu Besuch ist. Leoni würde auch gerne einen Sommer auf einer Alm verbringen. Indem sie Margreth immer wieder über die Schulter schaut und mithilft, kann sie wunderbar erste Erfahrungen sammeln.

 

Die Buttermilch schmeckt himmlisch

Die Buttermilch, die sich durch das Schleudern von der Butter getrennt hat, gießt sie ab. „Das verlängert auch die Haltbarkeit der Butter“, sagt sie. Um sicherzustellen, dass keine Buttermilch mehr in der Butter ist, wird sie mit kaltem Wasser gewaschen.

TIPP: Buttermilch von Süßrahmbutter schmeckt süß und ganz anders als die Buttermilch, die du aus dem Supermarkt kennst. Wer die Gelegenheit bekommt, diese auf einer Alm probieren zu können, sollte sich unbedingt ein Glas bestellen. Allerdings fällt beim Buttern viel weniger Buttermilch ab, als ich dachte. Frische Buttermilch auf einer Alm zu bekommen, ist also etwas ganz Besonderes.

 

Jede Butter ein kleines Kunstwerk

Jetzt wird das restliche Wasser aus der Butter herausgeschlagen, dann wird die Butter geknetet. Gekonnt schleudert Margreth die Butter von der einen Hand in die andere, und das Wasser spritzt über die Terrasse. Es ist ein wenig zu heiß heute und die Butter sehr weich. „Die ist viel weicher als sonst“, sagt Margreth ein wenig besorgt. Sie füllt sie in ein wunderschönes Holzmodel (eine oft kunstvoll verzierte Holzform, um Butter nach ihrer Herstellung eine kompakte, ansehnliche Form zu geben). Dann streift sie die überflüssige Butter ab und klopft das Holzmodel auf den Tisch, um die Butter in Form zu bringen. Dann landet die Butter mit dem schönen Vogelmotiv auf einem Pergamentpapier. Fertig! Am Ende kommen elf Butterstücke mit 180 Gramm heraus. Bei einer anschließenden Brotzeit mit selbst gemachtem Käse, Speck, Gurken, Radieserl und Tomaten darf ich die Butter probieren. Sie schmeckt kurz gesagt: „Sauguad“!

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Vom Oimvirus infiziert

Heid bin i auf der Suche, um rauszufinden, was es bedeutet, „vom Oimvirus infiziert“ zu sein. Des hört sich a bissal wild an, aber es ist ganz harmlos. Es sind Menschen, die so begeistert sind vom Oimleben (Almleben), dass sie beschlossen haben, einen ganzen Almsommer mit den Tieren auf der Alm zu leben.

 

 

Vor über 30 Jahren war ich selbst vom Oimvirus infiziert und verbrachte zwei Sommer auf der Rettenbäckalm auf der Bodenschneid. Eine wunderschöne Zeit, die ich nicht missen möchte. So führt mich der erste Weg heut wieder Richtung Bodenschneid zur Rettenbäckalm.

Hier treffe ich Robert vom Landkreis Aichach-Friedberg, von Affing. Er ist heuer der Oimara (Senner) von der Rettenbäckalm. Früher war er Metzgermeister und stammt selbst von einem Hof. In der Direktvermarktung mit heimischem Fleisch und Spezialitäten von den Rindern seines Bruders hat er Jahre in der Metzgerei gearbeitet. Anschließend war er 30 Jahre bei der Firma Zott als Schichtführer, bis er in Rente ging. Sein Wunsch wuchs sehr stark, mal auf die Alm zu gehen. Runterkommen, Nachdenken und die Liebe zu den Tieren ‒ das alles gefällt Robert sehr gut. „Du musst abschließen, du bist hier oben, kein Handy, kein Fernseher, des muss man mögen“, so die Worte von Robert. Dann gibt er mir schöne Führung rund um die Alm und seinen Hühnerstall. Im Stall erholen sich derweil die kleinen Rinder, da es über 30 °C warm ist.

 

Mein Weg führt mich weiter zur Freudenreichalm zur Oimarin (Sennerin) Agnes. Die Agnes ist für die Viecher, die Alm sowie die Bewirtung zuständig und hat große Freude dabei.

Auf meine Frage, ob sie denn keine Angst vor Gewitter habe, antwortet sie: „Nein, aber ich bin dann schon froh, wenn ich in der Hütte bin und nicht drauß auf dem Feld.“

Meist ist Agnes allein auf der Alm ‒ außer bei schönem Wetter, wenn die Wanderer und Radlfahrer unterwegs sind und bei ihr einkehren.

Agnes kümmert sich heuer um 46 Jungrinder, die tags und nachts auf der Almweide sind. Somit hat sie keine Stallarbeit.

Zu Hause ist Agnes in Murnau. Sie hat in Gmund gearbeitet und dabei die Gegend um Schliersee lieben gelernt. Mittlerweile sind es schon vier Almsommer, die Agnes in den Schlierseer Bergen verbringt. Sie ist also ganz klar vom „Oimfieber infiziert“.

Urlauber und einheimische Gäste sind auf den Almen rund um Schliersee herzlich willkommen. Die Almzeiten dauern meist bis ca. Ende September. Hier trefft man auf sehr interessante Menschen und ihre Geschichten.

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Mit dem Board übers Wasser ‒ die besten SUP-Plätze am Schliersee

SUP – drei Buchstaben, ein wunderbares Lebensgefühl: Wer den Schliersee mit dem Standup-Paddle-Board – kurz: SUP – erkundet, kann ganz neue (See-)Seiten entdecken. Ob Seespielplatz oder Lauber Beach, ob Ostufer Schliersee oder Strandbad, ob Campingplatz, Rixner Alm oder Südufer: Vom Wasser aus gewinnt ihr neue Perspektiven auf altbekannte Locations – und erschließt euch den See mit einer Extraportion Wellenspaß und herrlich erfrischendem Urlaubsgefühl. Hier gebe ich euch einen Überblick über die besten Ein- und Ausstiegsstellen rund um den Schliersee. Auf die Bretter, fertig, los!

 

 

 

Im Osten

 

>> Ostufer Schliersee: Board-Liebe trifft Biergarten.

 

 

 

Ein Board, ein Paddle – und los geht der Wasserspaß? Nicht ganz so schnell, sagt Jan Flörcken vom Ostufer Schliersee. Der SUP- und Kajakverleih am – eben! – Ostufer des Schliersees legt Wert darauf, dass alle Gäste auch sicher und sinnvoll auf ihrem Brett vorwärts kommen. Wer eines der 25 SUPs ausleihen möchte und zu den Anfängern beim Standup-Paddling zählt, der bekommt erst einmal eine professionelle Einweisung.

 

Auf einem eigenen Schulungs-Board zeigen Jan Flörcken und sein Team die richtige Paddle-Haltung und verschiedene Steuerschläge. Außerdem gibt’s Tipps für die erste Tour auf dem Wasser: „Wir empfehlen unseren Gästen, immer erst einmal gegen den Wind rauszupaddeln, um dann, wenn die Kräfte nachlassen, mit dem Wind wieder reinzukommen“, verrät Jan Flörcken.

 

 

Rauf auf die Rampe, rein in den Schliersee

 

Das Ostufer Schliersee besitzt einen eigenen Seezugang mit gut zugänglicher Rampe. Wer seinen Kräfte nicht schon vor dem SUP-Ausflug strapazieren will, dem helfen Jan und sein Team übrigens sehr gerne, „das Board die paar Meter runter in den See zu tragen“. Weiteres Plus: Sowohl Besucher mit Gästekarte als auch die Schlierseer erhalten 20 Prozent Rabatt auf die Verleihgebühr.

 

Ob nach einer gepflegten Rundtour um den See oder einem Kurztrip auf die Insel Wörth: Wer vom Wellenreiten Appetit bekommen hat, gönnt sich (am Wochenende) ein Schmankerl vom Grill und ein Kaltgetränk im neuen gemütlichen Biergarten des Ostufers.

 

Übrigens: Wer eine Schliersee-Überquerung der Superlative wagen will, benötigt sieben Mitfahrer. Auf dem sogenannten Mega-SUP des Ostufer-Verleihs haben bis zu acht Personen Platz.

 

Tipp: Beste Location, um sich ein gutes SUP direkt am Wasser zu leihen. Und sich bestens vorbereitet in den SUP-Spaß auf dem Schliersee zu stürzen.

 

Ostufer Schliersee

Neuhauser Straße 2

83727 Schliersee

https://ostufer-schliersee.de

 

 

>> Strandbad Schliersee: Wasserspaß trifft Lebensfreude  

 

 

 

Mal schnell auf einen herrlich sahnigen Eiscafé anlanden? Oder die SUP-Tour mit einem erfrischende Gin Chilla in der Mini-Lounge beschließen? Das Strandbad Schliersee verbindet Wasserspaß und Lebensfreude. An zwei verschiedenen Strandabschnitten könnt ihr mit eurem SUP anlegen. Achtung: Bitte unbedingt Rücksicht nehmen auf die Badegäste, die Jugendlichen am Sprungturm und die Kleinsten im abgezäunten Nichtschwimmerbereich.

 

Ob auf der überdachten Sonnenterasse, im schattigen Biergarten oder direkt auf dem Holzsteg über dem Wasser: Für den großen Hunger nach eurem kleinen Wellenabenteuer serviert das Strandbad frische Fleisch- und Fischspezialitäten vom Grill, knackige Salate oder Gerichte aus dem Wok. Einer meiner Favoriten für hungrige SUP-Fahrer ist der Salat mit Rinderfiletstreifen.

 

Tipp: Perfekter Platz, um eine abendliche SUP-Tour ausklingen zu lassen – mit einem leckeren Kaltgetränk und dem Blick auf den Sonnenuntergang am See.   

 

Strandbad Schliersee

Seestraße 29a

83727 Schliersee

https://www.strandbad-schliersee.de

 

 

Im Westen

 

>> Campingplatz Schliersee: Lebe lieber barfuß.

 

 

 

„Wenn du nicht barfuß bist, bist du overdressed“, steht auf einem handgefertigten Holzschild. Ein Spruch, der die Stimmung am Badestrand des Campingplatzes Schliersee ganz wunderbar auf den Punkt bringt: Denn hier trifft lässige Entspanntheit auf unaufgeregten Bulli-Lifestyle. Aus der gleichnamigen Bulli-Beach-Bar serviert das Campingplatz-Team ab nachmittags feine Cocktails. Nach einer anstrengenden SUP-Tour dürft ihr euch herrlich faul in einen der bunten Liegestühle sinken lassen. Ahhh – Entspannung! Ohhh – dieser Blick – zum Beispiel auf die Schlierseer Sankt-Sixtus-Kirche!

 

Auf der Holzterrasse weiter hinten schmecken zum Beispiel der Chili-Burger oder die Falafel mit Avocado-Dip besonders gut nach einem Ausflug mit dem SUP. An Land gehen könnt ihr bequem über die kleine Seespitze, dort fällt das Ufer besonders flach ab. Bitte Rücksicht nehmen auf die anderen Badegäste.

 

Tipp: Bester Spot, um nach einer frühen SUP-Tour die Strahlen der Morgensonne einzufangen – und das Aloha-Feeling in euch zu wecken.

 

Campingplatz Schliersee

Westerbergstraße 27

83727 Schliersee

https://www.camping-schliersee.de

 

 

>> Rixner Alm: Bayerisch. Herzhaft. Echt.

 

Wer hier nach einer SUP-Partie einkehrt, weiß, was er geleistet hat. Früher stand an dieser Stelle eine „Winterstube“, in der die Holzknechte nach ihrer Arbeit in Wald und Forst zur Ruhe kamen. Jetzt bietet die Rixner Alm auch Zuflucht für müde SUP-Fahrer – oder solche, die eine ehrliche bayerische Brotzeit mit Obadzda und Zwiebeln oder einen leckeren Kuchen auf der Sonnenterrasse genießen möchten. Leicht erhöht gelegen, behaltet ihr den See im Blick – und entscheidet spontan, wann es euch weiter aufs Wasser zieht. Anlanden könnt ihr über die flachen Strandabschnitte unterhalb der Alm.

 

Tipp: Idealer Ort, um dich mit einer klassisch-bayerischen Brotzeit nach dem Wassersport zu stärken.

 

Rixner Alm

Westerbergstraße 40
83727 Schliersee

http://rixnerhof.de/rixneralm.html

 

 

Im Norden

 

>> Nordufer: Ein SUPer Platz für alle Fälle.

 

 

 

Der Allrounder unter den Schlierseer SUP-Plätzen: Ideal für Anfänger oder Fahrer, die ihr Brett mit ausreichend Platz und Blick auf die wunderschöne Bergkulisse zu Wasser lassen wollen. Aber Achtung: Rund um den Anlegesteg der Schliersee Schifffahrt ist besondere Vorsicht geboten. Sorgt bitte unbedingt dafür, dass ihr den Ausflugsbooten nicht in die Quere kommt.

 

Vom Nordufer aus fahrt ihr in der Regel mit dem Wind in Richtung Südseite des Sees. Bitte genug Kraft einplanen, denn zurück in den Norden paddelt ihr entsprechend gegen den Wind. Nach einer entspannten Runde übers Schlierseewasser schmeckt ein Kaltgetränk am Seekiosk Lauber Beach herrlich. In den Liegestuhl sinken lassen, Beine von dir strecken und verweilen.

 

Besonders gut geeignet ist das Nordufer auch für Familien. Denn während Mama oder Papa den Wasserspaß auf dem Board genießen, kann der Nachwuchs sich auf dem wunderschönen Seespielplatz austoben – natürlich in Begleitung, versteht sich.

 

Übrigens: Wer kein eigenes Board dabeihat, findet die nächstgelegene SUP-Ausleihe bei Intersport Berauer in der Rathausstraße.

 

Tipp: Vielseitiger Startpunkt für die ganze Familie. Idealer Platz, um mit Blick auf die wunderschöne Bergkulisse loszupaddeln.

 

Lauber Beach

Perfallstraße 4b

83727 Schliersee

https://www.schlierseeschifffahrt.de

 

Intersport Berauer

Rathausstraße 17

83727 Schliersee

https://www.intersport.de/haendlersuche/sportgeschaefte-bayern/83727-schliersee-intersport-berauer/

 

 

Im Süden

 

>> Südufer: Wasserspaß pur rund um die Fischerhütten.

 

 

 

Die Schlierseer Fischer wussten schon, wo es schön ist. Denn die urigen Fischerhütten am Südufer des Sees im Ortsteil Fischhausen besitzen ihren ganz eigenen Charme. Auch ungeübte SUP-Fahrer können hier einfach zu Wasser gehen, denn der Strandabschnitt ist ausreichend breit. Gut erreichbar von Fischhausen aus ist die Insel Wörth. Dort lässt sich ein besonderes Highlight entdecken: die Sandbänke. Mit weißem Sand und türkisblauem Wasser wähnt ihr euch fast in der Südsee. Aber Achtung: Bloß nicht auf Grund laufen!

 

Tipp: Idealer Platz, um einfach und sicher abzulegen und anzulanden. Guter Startpunkt in Richtung Insel Wörth.  

 

Südufer Schliersee

83727 Schliersee-Fischhausen

 

 

SUP – das heißt auch: Sicher & umsichtig paddeln

 

Ob Schwimmer oder SUPer, ob Segler oder Schlauchbootfahrer: Damit wir alle gemeinsam eine gute Zeit auf dem See haben, bitten wir euch:

 

Meidet den Kurpark bei euren Wassersportaktivitäten. Unmittelbar am Kurparkufer befindet sich eine Laichschutzzone – ein Rückzugsort für heimische Fisch- und Entenarten. Baden, SUPen und andere Wassersportaktivitäten sind hier verboten.

 

Nehmt Rücksicht aufeinander. Wer sein SUP aufbaut, benötigt ausreichend Platz. Achtet insbesondere zu Stoßzeiten am See darauf, dass ihr euer Brett nicht versehentlich den Badegästen auf dem Handtuch neben euch um die Ohren haut.

 

Fahrt vorausschauend. Mal schnell den Kurs der Schliersee Schifffahrt kreuzen? Oder ein waghalsiges Überholmanöver mit Badegästen oder einem Segler eingehen? Lieber nicht! Achtet auf die anderen Wassersportteilnehmer um euch herum. So können schmerzhafte Zusammenstöße vermieden werden.

 

Informiert euch, wie’s geht. Den Wind – meist aus Nordwesten kommend – unterschätzt? Das Paddle verloren? Ins Wasser gestürzt? Wer zum allerersten Mal auf einem SUP steht, sollte sich professionell einweisen lassen, zum Beispiel beim Team des Ostufer Schliersee. Nicht nur die SUP-Technik ist wichtig. Informiert euch auch zu den Besonderheiten des Sees – Untiefen oder Sandbänke. Denn mit Sicherheit gleitet ihr am entspanntesten übers Wasser.

 

Achtet auf die Sturm-/Gewitterlampen. Rund um den See befinden sich Wetterwarnleuchten, die bei aufziehenden Unwettern orange blinken. Sollte dies der Fall sein, paddelt bitte umgehend zurück ans Ufer. Oder stecht gar nicht erst in See.

 

HAPPY SUP-ing!

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

 

Fit bleiben im Homeoffice ‒ drei superleichte Übungen von Ann-Katrin Ranft

Die Finger flitzen über die Computertasten, die grauen Zellen sind aktiv – nur unser Muskelapparat, der bewegt sich kaum einen Millimeter. Die Arbeit im Homeoffice ist eine Herausforderung für unseren Körper. Aufstehen, frühstücken, an den Schreibtisch setzen: Im Homeoffice fällt selbst der Weg zur Arbeit weg – und damit wieder etwas Bewegung: „Das bereitet ganz vielen Menschen Probleme“, sagt Ann-Katrin Ranft.

 

 

Die Diplom-Sportwissenschaftlerin im medius Schliersee, Rückenschul- und Yoga-Lehrerin kennt die Symptome, die aus einer falschen Schreibtischhaltung und zu wenig Bewegung entstehen können: „Schulter-Nacken-Verspannungen, Spannungskopfschmerzen bis hin zu Schwindel“, zählt Ann-Katrin Ranft auf. „Daher ist es ganz entscheidend, dass wir am Schreibtisch unsere Wirbelsäule immer wieder auf- und ausrichten, die Brustwirbelsäule öffnen und die obere Rumpfmuskulatur kräftigen.“

 

Hier kommen drei superleichte Übungen, mit denen ihr auch im Homeoffice fit und stabil bleibt. An den Schreibtisch, fertig, los!

 

 

 

#1 „Tisch stemmen“

 

Ann-Katrin Ranft: „Wenn ihr die ganze Zeit sitzt, ist es wichtig, dass die Öffnung der Brustwirbelsäule immer wieder aktiviert wird. Dazu ganz nach vorne rutschen auf deinem Stuhl und ganz einfach die Hände von unten unter deine Tischkante legen. Dann aktiv von unten den Schreibtisch hochdrücken. Schau, dass du aufrecht in der Wirbelsäule bist und ungefähr 20 bis 30 Sekunden richtig schön und kraftvoll drückst. Dann wieder lockerlassen. Du merkst sofort, dass in deiner vorderen Brustwirbelsäule sehr viel Aktivierung entstanden ist.“

 

 

 

#2 „Aus dem Stuhl heben“

 

Ann-Katrin Ranft: „Auf deinem Stuhl sitzend, rutscht du ganz vorne an die Kante. Du greifst hinter dich und hältst dich mit deinen Händen an den Seitenkanten von deinem Stuhl fest. Beide Füße parallel aufsetzen – und dann lehnst du dich mit geradem Rücken nach vorne. Stell dir vor, du wolltest dich selber aus deinem Stuhl rausziehen. Kräftig ziehen und darauf achten, dass du dabei schön lang bleibst. Dass der Kopf nach oben gezogen wird – und dass du mit viel Kraft versuchst, dich selbst aus diesem Stuhl rauszuheben. Dabei aktivierst du die Rückseite deiner Rückenstreckmuskulatur, die sehr verkürzt und verkümmert ist, wenn wir lange in einer Sitzposition verweilen – und am Schreibtisch sitzen.“

 

 

 

#3 „Buch balancieren“

 

Ann-Katrin Ranft: „Bei der dritten, ganz einfachen Übung im Sitzen geht es wieder um die Länge in deiner Wirbelsäule. Am besten, du legst dir ein dickes Buch auf deinen Kopf. Und streckst dich mit diesem Buch einmal lang nach oben in den Himmel hinaus. Das Wichtigste beim Sitzen ist wieder, die Wirbelsäule auf- und auszurichten. Mit dem Buch auf dem Kopf könntest du sogar weiterarbeiten. Das ist recht anstrengend für deine Halswirbelsäule, weil du ja versuchst, dieses Buch auf deinem Kopf auszubalancieren.“

 

Weitertrainieren? Ja, bitte!

 

Ihr habt Lust auf mehr Bewegung bekommen? Und möchtet regelmäßig etwas für euren gesunden Rücken tun? Dann werft doch einen Blick auf den Kursplan des medius Schliersee unter https://www.medius-fitness.de/kursplan/. Es gibt Rücken-Fit-Trainings oder auch medizinisches Yoga, das ihr nicht nur LIVE im medius in Schliersee mitmachen könnt, sondern auch ganz bequem ONLINE von zu Hause aus. „Die Online-Kurse gibt es selbstverständlich auch mit Aufzeichnung, sodass du sie zu deiner Zeit abrufen kannst“, verrät Ann-Katrin Ranft. „Und die Live-Stunden finden im Sommer teilweise oben auf der Dachterrasse des medius Schliersee statt.“

 

Ausgewählte Kurse – mit Gästekarte kostenfrei

 

Tipp: Gegen Vorlage der Gästekarten können Urlauber kostenfrei und ohne Voranmeldung an diesen ausgewählten Fitnesskursen teilnehmen:

 

Rücken Fit: Montag, 9:00‒10:00 Uhr

Yoga auf dem Dach: Freitag, 9:00‒10:30 Uhr

 

(Kursplan Stand: August 2020)

 

medius Schliersee
Perfallstr. 4
83727 Schliersee
Tel.: 08026/92 93 841

Web: www.medius-fitness.de

 

Öffnungszeiten

Mo.‒Fr.: 7:00‒22:00 Uhr
Sa., So. und feiertags: 9:00‒20:00 Uhr

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.