Medius Medizinische Fitness – Schwitzen mit traumhaftem Blick auf den See

Es klingt vielleicht arrogant, zu sagen, dass das Medius das schönste Fitnessstudio der Welt ist, aber die Aussicht ist tatsächlich einzigartig. Egal, ob man nun auf dem Stepper auf der Stelle läuft oder auf dem Fahrrad kräftig in die Pedale tritt – der Blick auf See, Insel und Berge ist atemberaubend. Die zwei Fernseher an der Wand sind eigentlich überflüssig, da das Treiben im Kurpark viel unterhaltsamer ist, als es ein Fernseher je sein könnte.

Auch Sebastian Ranft, Geschäftsführer im Medius, schwärmt von der tollen Landschaft und den vielen sportlichen Möglichkeiten, die man bei uns in Schliersee hat. Er weiß, dass dies auch die Gäste zu schätzen wissen. Aus diesem Grund bietet das Medius – für Gäste mit der Gästekarte kostenlos ‒ einmal in der Woche „Yoga auf dem Dach über dem Schliersee“ (bei schlechtem Wetter im Übungsraum vom Medius) an. Schon für die Aussicht vom Dach lohnt sich das Mitmachen – einfach mal ausprobieren.

Für Gäste mit Gästekarte gibt es außerdem vergünstigte Tages-, Wochenend- und Wochenkarten. Man muss also auch im Urlaub nicht auf den gewohnten Fitnessstudiobesuch verzichten. Das Medius kann in vollem Umfang genutzt werden – Geräte genauso wie das abwechslungsreiche Kursangebot. Gerne können natürlich Bausteine, wie Leistungsdiagnostik oder die Erstellung eines individuellen Trainingsplans, kostenpflichtig dazugebucht werden. Die Nutzung der kleinen Sauna ist selbstverständlich inbegriffen und optimal nach dem Sport. Wer Wert auf verschiedene Saunen und Aufgüsse legt, sollte allerdings nach oben ins montemare (http://www.monte-mare.de/de/schliersee.html) wechseln.

Aber das Medius hat noch mehr zu bieten: Es werden auch komplette „Schliersee-Aktiv-Reisen“ angeboten. Gönnen Sie sich eine aktive Auszeit und nehmen Sie sich mal wieder Zeit für sich, Ihre Gesundheit und Ihre sportlichen Ziele. Hier kann man aus verschiedenen Bereichen wie speziellen Programmen für Rücken, für eine Abnehmwoche oder eine Vorbereitung auf z. B. einen Marathon auswählen.

Zusätzlich gibt es von den Krankenkassen bezuschusste Reisen, die sogenannten BKK-Aktivwochen (http://www.medius-fitness.de/bkk-aktivwoche/). Auch hier liegt der Fokus auf verschiedenen Bereichen, wie etwa Rücken, Herz-Kreislauf oder Gesundheitswandern. Ziel hierbei ist es, den Kunden wieder an die Bewegung heranzuführen und die Freude an der Bewegung zu wecken.

Ganz neu im Programm und sicher bald schon sehr beliebt ist der Kurs Gesundheitswandern. Alle Kurse finden draußen statt, es werden unterwegs Atemübungen und Kräftigungsübungen gemacht. Dazu gibt es auch Theorie. Der soziale Aspekt steht hier im Vordergrund, kombiniert mit Bewegung in freier Natur in unserer herrlichen Landschaft ‒ ein Traum für jeden!

Sebastian Ranft bekräftigt am Ende unseres Gesprächs noch einmal, wie viel Potenzial Schliersee für die Gäste hat ‒ mitten in den Bergen und trotzdem für jeden erlebbar! Eine Wanderung muss nicht zwingend zu einem hochalpinen Abenteuer werden, denn z. B. eine Wanderung um den Schliersee ist auch für unerfahrene Wanderer möglich und ein tolles Erlebnis.

 

Adresse:
medius-schliersee GmbH & Co. KG
Perfallstr. 4
83727 Schliersee
08026/9293841

Öffnungszeiten
Mo.-Fr.: 7:00-22:00 Uhr
Sa.: 9:00-20:00 Uhr
So.: 9:00-20:00 Uhr
Feiertag: 15:00-20:00 Uhr

Freitag
von 09:00-10:30 Uhr
Yoga auf dem Dach

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Loipen Lovin’

I have never tried cross country skiing, but am totally fascinated by the sport and it’s beautiful trails. Perhaps it will be my new sport for next winter, though I am not sure anyone would like to ski with me since I would need to stop constantly to take photos of all the natural beauty. So in order to give you some knowledgable information I recruited a Loipe Lovin’ girlfriend who kindly share her passion for the sport with me.

My girlfriend, who met and married a German man and came to live in Irschenberg from a warm southern state in the United States, needed a sport she could become passionate about in order to learn to enjoy the long alpine winter months. Winter can be a real challenge to those who grew up without snow. The lack of sunshine alone can be daunting so finding a winter sport that motivates you to get out is very important.

Daily the trails in Schliersee and Spitzingsee are skillfully and precisely groomed just like our downhill ski slopes. What is most incredible is that once you buy your own gear, many of the local Loipen are absolutely free. Yes, you heard me….FREE. Not only do you get incredibly fit doing cross country, you are out in the winter sun, soaking in all that vitamin D. Another great tip about the Loipen in Schliersee is that when the slopes get busy on weekends you can almost guarantee that the Cross Country trails will have plenty of space.

One thing I found really incredible with the Cross Country gear is that it was incredibly light. My girlfriend has a Mini and she just popped her skis other gear right in back. No need for costly roof racks. Also it is possible to rent Cross Country gear at any of our local ski rental places for anywhere between 15€-25€ average price per day. I have been told that taking a lesson is really important to help you get started. Lessons can be found right where you are renting your skis. It is all very convenient.

When you first approach a trail or a Loipe you will notice that there are two different parts to the track. One part has two very carved grooves and one part in the middle is smooth and many times in the snow is a herringbone pattern being created by the skis. There are two types of skiing going on. One is the traditional Cross Country which you move your skis in a smooth forward to back rhythm. The other very challenging type is called Skate Skiing and just like it’s name you ski in that flat middle part of the track in a skating manner. It really looks so graceful when you see someone very proficient Skate Skiing.

I really hope that you will get out and try one of our Loipen and give this beautiful traditional sport a try.

Here are a few of Schliersee’s Loipen:

Hoamatsau Loipe:
http://www.wandern.com/touren/hoamatsau-loipe

Valepper Almen Loipen:
http://www.bergfex.de/bayern/langlaufen/spitzingsee/loipen/226/

Kirchbichl Loipe:
http://www.bergfex.at/tirol/langlaufen/kirchbichl/loipen/2998/

Information on all Loipen:
http://www.loipenportal.de/tegernsee-schliersee

Loipen Review:
https://www.skigebiete-test.de/langlauf/spitzingsee.html

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Romantische Pferdeschlittenfahrt rund um den Spitzingsee

Wunderbares Kaiserwetter im Bayerischen Oberland: Der Spitzingsee ist noch mit einer Eisschicht bedeckt und leuchtet strahlend weiß in der Februarsonne.

Außer Skifahren, Langlaufen, Schneeschuhwandern, Eislaufen und Winterwandern gibt es noch eine ganz besonders romantische Möglichkeit, seine Freizeit in der frischen Bergluft zu genießen: eine Pferdeschlittenfahrt!

Ich habe einen Abend vorher mit Herrn Rötzer telefoniert (Kutschfahrten Rötzer Schliersee/Spitzingsee) und von ihm ganz kurzfristig einen Termin gleich am nächsten Nachmittag bekommen. Als wir am vereinbarten Treffpunkt, dem Kiosk vor dem Arabella Alpenhotel direkt am Seeufer, ankommen, werden wir von einem sehr freundlichen Kutscher begrüßt. Kurz darauf verraten die Glöckchen am Geschirr der Pferde das Nähern des Pferdeschlittens.

Wir haben Glück und sind an diesem sonnigen Freitagnachmittag die einzigen Passagiere. Normalerweise können 8-9 Personen im überdachten Pferdeschlitten Platz nehmen. Wir machen es uns auf der erhöhten hinteren Sitzbank gemütlich und wickeln uns in die vorhandenen Decken ein. Der Pferdeschlitten ist gleichzeitig Schlitten und Kutsche. Je nach Witterungs- und Schneeverhältnissen kann das Gefährt auf Kufen oder auf Rädern fahren. Es ist also nicht unbedingt notwendig, dass der Weg schneebedeckt ist. Romantisch ist eine Pferdeschlitten-/Kutschfahrt in jedem Fall.

Zunächst geht es am Wirtshaus historische Wurzhütte vorbei in ein Waldstück in Richtung Kurvenlift. Der mit Schnee bedeckte, im Sonnenlicht glitzernde See liegt zu unserer Rechten. Wir kommen auf unserer Fahrt an den verschiedensten urigen Berghütten vorbei. Im Hintergrund des Spitzingsattels sind die Spuren von Tourenskifahrern deutlich zu erkennen. Über dem See hat sich inzwischen ein leichter Nebel gebildet, welcher die Szenerie fast mystisch erscheinen lässt. Sonnenstrahlen brechen sich durch die Nebelschicht und lassen einen Strahlenkranz erscheinen.

Schade, dass die Pferdeschlittenfahrt schon nach etwa einer Stunde vorbei ist. Das andauernde Klingeln der Glöckchen, das Schnauben der zwei Pferde und das Traben der Hufe wirken meditativ, und wir fühlen uns herrlich entspannt. Wäre es nach uns gegangen, hätte es ruhig noch mal so lange dauern dürfen … Aber die Kutsche ist heißbegehrt, und die nächsten Passagiere warten bereits auf ihre Abholung.

Den alteingesessenen Lohnkutschereibetrieb gibt es bereits seit den 1860er-Jahren, und die Kutscher können allerlei Gschichterl und Hintergrundwissen über die Menschen und das Leben in unserer Region erzählen. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrten mit und ohne Einkehr in einer der idyllischen Almgaststätten. Auch ein Abstecher zur Wildfütterung ist von Dezember bis Februar möglich. Herr Gottfried Rötzer ist aus eigener Erfahrung heraus am besten abends und telefonisch erreichbar. Pferdeschlitten- oder Kutschfahrten sollte man möglichst mindestens eine Woche vorher vereinbaren, um auch wirklich den Wunschtermin realisieren zu können.

Eine Pferdeschlittenfahrt am Spitzingsee ist in jedem Fall ein erholsames Erlebnis in einer traumhaften Berglandschaft.

Kutschfahrten Rötzer Schliersee/Spitzingsee

Gottfried Rötzer
Seestr. 25
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)8026-4924
Mobil: +49 (0)152-08479769
Fax: +49 (0)8026-4924

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Faschingsgaudi in Schliersee

Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt?
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749‒1832)

Für die Gesundheit und ein langes Leben ohne großen Kummer weiß ich kein besseres Mittel als die Narrheit.
(Michelangelo, 1475‒1564)

Schon vor mehreren Jahrhunderten gab es die sogenannte 5. Jahreszeit – die Faschingszeit!

Auch hier am Schliersee wird Fasching oder, wie er andernorts genannt wird, Karneval gefeiert.

Die bayerische Faschingshochburg befindet sich mitten im Mangfallgebirge. Zum traditionellen Firstalm-Fasching strömen seit Jahrzehnten jedes Jahr Tausende fantasievoll verkleidete, faschingsnärrische Besucher. Viele davon überlegen bereits lange im Voraus, welche Verkleidung sie wählen möchten, und gestalten teilweise in ganzen Gruppen schier unglaubliche Kostüme, wie z. B. die Simpsons, Tiere der Arche Noah, die Panzerknacker und vieles mehr. Aufsichtserregend sind auch die vielen selbst gebauten Gefährte, die einem herkömmlichen Schlitten nicht mehr im Entferntesten ähnlich sehen. Auf der Unteren Firstalm kann nämlich herrlich gerodelt werden, und auch maskierte Skifahrer können sich am Hang austoben. Bei Livemusik und ausgelassener Stimmung lässt sich‘s hier am 26.02.2017, sobald die Skilifte in Betrieb sind, bis in den Abend hinein wunderbar feiern. Kurz nach dem Spitzingsattel geht es nach rechts zum Kurvenlift. Und von dort aus kann man zur Unteren Firstalm laufen oder mit dem Skilift und per Ski/Snowboard fahren.

Auch unsere Zwergerl im Kindergarten- und Grundschulalter samt Mamas und Papas kommen an Fasching nicht zu kurz. Im alten Schulhaus in der Lauterer Straße in Schliersee wird am 19.02.2017 von 14:00-17:00 Uhr Kinderfasching mit dem Motto „Tierisch cool“ gefeiert. Es gibt einen Gardeauftritt sowie viele organisierte Spiele und natürlich die Gelegenheit, ausgiebig zu tanzen und zu springen. Für die Eltern gibt es eine Dschungel-Bar mit Kaffee und Cocktails. Auch Kuchen und Würstl soll‘s geben – da ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei!

Im Rahmen des allmonatlich stattfindenden Seniorennachmittags, dem Neuhauser Nachmittags Treff, findet am 22.02.2017 ab 14:30 Uhr eine Faschingsveranstaltung mit Musik und Maskenprämierung statt. Es gibt sogar einen Abholservice, den man unter der Nummer 08026/1821 in Anspruch nehmen kann. Das Pfarrzentrum St. Josef in der Josefstaler Straße 2 in Neuhaus freut sich über zahlreiche Gäste.

Ebenfalls im Pfarrzentrum Neuhaus wird am 18.02.2017 ab 20:00 Uhr der Pfarrfasching mit Andi‘s Garagenband (AGB – Rockmusik von heute bis in die 60er-Jahre des letzten Jahrtausends), DJ Hanson und den Cheerleadern des Cross-Over-Teams veranstaltet. Hier rockt die junge Generation und macht die Nacht zum Tag!

Ich wünsche Euch allen eine herrliche, närrische Zeit tief im Bayerischen Oberland!

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schifoan am Spitzing

Wer kennt ihn nicht, den Après-Ski-Hit von Wolfang Ambros: Schifoan …

„Und wann der Schnee staubt und wann die Sunn‘ scheint,
dann hob‘ i ollas Glück in mir vereint.
I steh‘ am Gipfel schau‘ obe ins Tal.
A jeder is glücklich, a jeder fühlt sich wohl.

Weil i wü‘, Schifoan, Schifoan, wow wow wow, Schifoan,
weil Schifoan is des leiwaundste,
wos ma sich nur vurstelln kann.“

Beste Schneeverhältnisse ‒ 64 km südlich von München liegt unser zwar nicht riesengroßes, aber umso feineres Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee inmitten der Oberbayerischen Alpen. Atemberaubendes Bergpanorama nach allen Seiten inklusive. Das Spitzingsee-Gebiet und das Tegernseer Tal werden durch die Stümpfling-4er-Sesselbahn und den Kurvenlift von Spitzingsee aus sowie die Sutten-4er-Sessel­bahn von Enterrottach aus miteinander verbunden.

Insgesamt stehen zehn Bahnen und Lifte zur Verfügung, und auch für geübte Skifahrer stellen die Roßkopf- oder Grünseeabfahrt anspruchsvolle Pisten dar. Snowboarder kommen im Snowpark am Nordhanglift auf ihre Kosten. Dieser gilt als einer der besten Snowparks in Deutschland und ist in der Snowboard-Szene bekannt. Auch als „Nicht-Boarder“ ist es spannend, von der Unteren Firstalm aus den gewagten Sprüngen zuzusehen.

Egal, ob bei sonnigem Wetter oder auch mit kleineren Nebelfeldern ‒ die Berglandschaft strahlt immer einen ganz besonderen Reiz aus. Und auch für den perfekten Einkehrschwung ist mit der Vielzahl an Hütten und Berggasthöfen gesorgt. Mit einer heißen Schokolade, einem Jagatee und der obligatorischen Gulaschsuppe oder einem süßen Germknödel ist man wieder gestärkt für die nächsten Abfahrten.

Die Stümpfling- und Suttenbahn sind bei Skibetrieb und entsprechenden Witterungsverhältnissen täglich von 08:30 bis 16:20 Uhr geöffnet. Und wer mag, kann am Donnerstag und Freitag zwischen 18:30 und 21:30 Uhr an der Stümpflingabfahrt bei Flutlicht das Nachtskifahren genießen.

http://www.alpenbahnen-spitzingsee.de

Skipassgemeinschaft Spitzingsee GbR

Spitzingseestraße 12
83727 Schliersee-Spitzingsee
Tel.: +49 8026/9292230
info@alpenbahnen-spitzingsee.de

Schneetelefon: +49 8026/7099

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Warm Drinks and Bitter Noses

It’s  -18’C on clear indigo twilight, your nose is sticking together and upon your first step outside the car your fingers begin to burn and ache. As you gather your gear you have moments of doubt but the knowledge of the overwhelming joy of racing down the snowy track in darkness, motivates you.

The snow loudly crunching under your feet and enthusiastic laughter off in the distance, you begin your climb. Sled tied to your back pack or your waist to make the burden easier and shoe spikes for traction on the snowy surface. It may be only a 2.2 kilometer walk up from the Kurvenlift parking area but it was in these conditions my husband and I decided to do our first night run from Untere Firstalm.

When I described this to my friends and family back in the US they thought we had to be crazy heading out at night in extreme winter weather, but honestly if you prepare right.  It can be a wonderful adventure.  Doing a nice small hike like this to a cozy location like Untere Firstalm is a perfect way to ease you and your family into hiking and sledding.  There is nothing better than seeing the warm lights spilling out of the windows on a winters eve and hearing laughter and music and knowing you are just a few icy breaths from a warm drink.  This year I have been introduced to hot chocolate with Rum called a Lumumba.  But I have to admit my favorite is the Jägertee, which is a very strong alcoholic beverage made by mixing overproof rum with black tea, red wine, plum brandy, orange juice and various spices.

Once you have warmed yourself up a bit, inside and out, it is time to get your gear back on.  For Untere Firstalm I would recommend wearing a good headlamp if it is not a full moon evening.  On the evening we did our run there was no real moon light but the bright white snow was reflecting quite a bit and our headlamps were quite helpful.  Obere Firstalm has lighting along their run for night sledding and it is Obere Firstalm where you can rent a sled.  Rental sleds are 4 euros and you have to pay for them inside the restaurant but pick up your sled outside from an out building. Obere Firstalm is a simple walk up a serpentine path from Untere Firstalm if you don’t wish to carry your own sled up the hill.  This is great if you decide last minute to go sledding.

Either sled run is perfect for everyone in the family to get on a sled and have a great time.  They are very easy to navigate with the perfect about of gentle turns and slow inclines.  Nothing at all terrifying and a great place to get the sledding bug.

Both Obere Firstalm and Untere Firstalm are wonderful places to visit set in absolutely stunning location.  During the day or in the evening their very friendly service and delicious food and drink make it the perfect destination for the whole family to have fun.

 

 

 

http://www.mondscheinrodeln.de

http://www.untere-firstalm.de/oeffnungszeiten.htm

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

„Volle Punktzahl“: Insidertipp Osthangalm – hier trifft sich die Schlierseer Society

Fährt man als Wintersportler von der Stümpfling-Bergstation direkt hinab zu deren Basis am Spitzingsee, kommt man unausweichlich an ihr vorbei. Nur wenige Meter zwischen der Bergstation des Kurvenlifts und der Basis des Osthanglifts liegt sie quasi im Zentrum der Stümpfling-Piste. Die vielen schmackhaften Gerichte und Brotzeiten, die Lutz mit seinen markigen und erheiternden Sprüchen (die im Übrigen auch Norddeutsche oder zuagroaste Nichtbayern verstehen!) und seiner extrem dynamischen Art und Weise seinen Gästen aus dem Servierfenster reicht, sind sicher Grund genug, hier seine verdiente(n) Erholungspause(n) einzulegen. Man hört gelegentlich, dass Besucher – ziemlich oft sind es einheimische Gäste (!) ‒ hier „zufällig“ auf gute Bekannte oder Freunde aus ihrer Umgebung treffen und somit den sportlichen Teil ihres Skitages in einer windgeschützten Ecke der Terrasse vorzeitig beendet haben sollen …

Von außen wirkt die urige, 1999 vom Inhaber neu erbaute Skihütte fast unscheinbar, doch dieser erste Eindruck täuscht gehörig! Die Inneneinrichtung vermittelt Almhüttenatmosphäre und wirkt rustikal und deswegen sehr gemütlich, jedoch keinesfalls künstlich oder kitschig. Mit einem unvergleichlichen, schier unerschöpflichen Engagement bewirten hier die beiden Chefs Christian (nahezu alle Einheimischen nennen ihn mit englischem Akzent „Simon“) und sein Geschäftspartner Lutz sowie ihr auffallend freundliches Personal drinnen wie draußen mit einer mustergültigen gastronomischen Logistik ihre Gäste. „Simon“ ist Chef im wichtigen Getränkebereich (Eingang geradeaus!), Lutz und sein super eingespieltes Küchenteam sind für die Vielfalt der appetitlichen Speisen (rechts vor dem Eingang!) verantwortlich. Selbst während der Mittagszeit, wenn der Andrang meist größer wird und sich bei der Essensausgabe leichte Staus bilden, gibt‘s keine langen Wartezeiten. Allerdings nur dann, wenn der hungrige Wintersportler sich während des Anstehens seine Essensauswahl gut überlegt hat und möglichst nicht beim Bestellvorgang Zutaten erfragt oder die Zusammensetzung der Garnitur oder das Dressing beim „Caesar Salad“ infrage stellt. Meine 14‑jährige Tochter – sie fährt hier während der Skisaison jeden Samstag mit ihrer Neuhauser Skigruppe – bevorzugt in der Pause die hervorragenden Pommes, oftmals zu zweit (!) die vorzüglichen Kässpatz’n, und sie schwärmt fast andächtig von der spitzenmäßigen „Osthang“-Currywurst.

Nach der Mittagspause könnte der direkte Weg zu einem der bereitstehenden roten „Osthangalm“-Liegestühle führen – wärmende Frühlingssonne vorausgesetzt. Für die Schlierseer Wintersportfans ist die Osthangalm jedenfalls ein echter Publikumsmagnet. Möge sie mit ihrer freundlichen und sympathischen Bewirtung und allen zuvor erwähnten Vorzügen noch sehr lange Bestand haben …

Die Osthangalm im Überblick

Charakter und Besonderheiten: eine gemütliche Skihütte vom Feinsten mit extrem freundlichem Service, sehr schmackhaftem Essen und einem auffallend guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Adresse: 83727 Schliersee-Spitzingsee, Seeweg 1

Lage: oberhalb von Spitzingsee auf 1.336 m Höhe im Zentrum der Stümpfling-Abfahrt nur wenige Meter zwischen der Bergstation des Kurvenlifts und der Basis des Osthanglifts

Öffnungszeiten: bei Skibetrieb im Winter von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, warme Küche bis 15.30 Uhr

Speisen: Brotzeiten, Suppen, Rostbratwürstl, Pommes, Grillfleisch, Wiener Schnitzel, diverse Burger, Kässpatz‘n, verschiedene Salatteller, einige „sündhafte“ Süßspeisen wie z. B. Germknödel, Kaiserschmarrn, verschiedene Strudel, Kuchen und vieles mehr

Außenbereich: großer Außenbereich vorhanden, einige Liegestühle sowie Sitzsäcke laden zum Entspannen ein; keine „pseudo-alpenländische“ Musikuntermalung!

Besonderer Service: Beim Betreten der Terrasse findet man verschiedene Werkzeuge für eventuelle Neueinstellungen oder Reparaturen, z. B. der Skibindung.

Kontakt: Telefon: 08026/9768710, Mobil: 0171/3280881, simon-spitzingsee@t-online.de, http://www.osthangalm.de

Gäste-Information Schliersee: Perfallstraße 4, 83727 Schliersee, Tel: 08026/6065-0, (http://www.schliersee.de)

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Wenn das Eis die Herzen der Menschen erwärmt

Es war Sonntag, der 29. Januar 2017, und damit voraussichtlich die letzte gute Gelegenheit in diesem Jahr, den Schliersee auf Eis zu genießen. „Mama, heute kann man auf dem Schliersee wandern gehen“, verkündet ein kleiner Junge glückselig und voller Stolz seiner Mutter. Für ihn ist es das erste Mal. Wer schlau war, hat seinen Schlitten mitgebracht ‒ viele Eltern ziehen damit ihre Kinder über das Eis, und er dient als bequemer Sitzplatz zum Anziehen der Schlittschuhe. Schlittschuhfahren und Eishockeyspielen sind nirgendwo so frei und unbeschwert möglich wie auf einem See wie diesem ‒ und welch ein erhabenes Gefühl ist es, auf dem See zu wandern.

Die Sonne erstrahlt heute mit zunehmender Kraft und spendet mollige Wärme. Das Eis gluckst und rumpelt, doch niemanden stört es, niemand zeigt Angst, dass die Eisfläche brechen könnte, sie ist an den meisten Stellen über 15 cm dick tiefgefroren und wird schon halten.

Inzwischen tummeln sich schon mehrere Hundert Menschen auf dem See, und sie ziehen dadurch immer mehr Besucher auf die Eisfläche nach. Doch Vorsicht und Wachsamkeit sind stets geboten, es gibt keine Garantie für Sicherheit! Der Schliersee kann auch tückisch sein, besonders an Stellen unterirdischer Quellen und in den Bereichen seiner Zuläufe. Es gilt deshalb weiterhin überall: „Betreten der Eisfläche ist verboten! Betreten auf eigene Gefahr!“

Pferdekutschen traben gemütlich durch den Schlierseer Kurpark, und aus sicherer Höhe beobachten Heißluftballonfahrende das Treiben da unten auf dem Eis.

Den Eisseglern fehlt heute der nötige Wind, erst ab Mittag ist eine laue Briese zu spüren. Nach den vergangenen frostigen Wochen, welche den Schliersee zu dickem Eis erstarren ließen, atmen die Menschen nun auf, denn die „Eiszeit“ hat heute für jeden deutlich spürbar ihren Höhepunkt überschritten, und die Eisdecke des Sees wird schon in wenigen Tagen nicht mehr tragen. Jeder fühlt es ‒ nur noch zwei Monate, und dann wird es Frühling.

An manchen Stellen bilden sich schöne Eismuster, und der schnell gefrostete Schnee am Ufer ist überzogen mit fächerförmigen Eiskristallen, die bei Berührung zerfallen wie kleine Dominosteinchen.

In den glücklichen Gesichtern der zahlreichen „Eismenschen“ lässt es sich ablesen, in Hunderten  von Selfies wird es festgehalten: Der letzte Tag auf dem Eis in diesem Jahr ‒ sonnenüberflutet unter tiefblauem Himmel und mitten auf dem Schliersee ‒ erwärmt das Eis in unser aller Herzen, und so viele Menschen verspüren heute unvergesslich „für einen Moment das Glück Schliersee“.

Fotos+Text: 29.1.2017 Helmut Jenne sen.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Family Friendly Sledding Locations

Each winter I am asked by visitors to Schliersee where can they find real accessible “Family Friendly Sledding”.  So this year I thought I would put together a small list of places I have discovered and tell you a little about each location.

Albert Link Hutte:  Located in the center of Valepp Almen which is just behind the Alte Wurzhütte in Spitzingsee.  It is not accessible by car but is a very easy walk.  For Albert Link you need to bring your own sled but the location gives the whole family tons of options.  Not only has Albert Link plowed their own small sled run, in Valepp there is a beautifully groomed Loipe for Cross country skiers as well as many tow bars for Alpine skiers as well.  Parents tell me they find this to be a perfect location for family sledding. I can tell you their Kaiserschmarnn is out of this world. Remember that Mondays are Albert Link Hutte is closed. https://www.davplus.de/albert-link-huette

Alt Spitzingsee Strasse: This is the old road that use to take you up to the village of Spitzingsee and is now used for moving cattle and hiking.  In the winter months, when there is enough snow in the valley Alt Spitzingsee Strasse is a great family friendly sled run.  The one downside about sledding here is the lack of parking.  You need to plan that out if you decide to sled this hill.  A great easy way to enjoy this location is to take turns or have a designated driver who drops the sledders off at the top of Alt Spitzingsee Strasse and then picks them up at the bottom near the Joseftal waterfall.  This is a very gentle slope and great for learners.  Hiking up or dropping off both are a lot of fun.  And for your Apres sledding fun, make sure to go around the corner and enjoy some of the amazing homemade cakes, warm drinks by the hearth at Cafe Brunnhof.

http://cafe-brunnhof.de

Pfannilift: https://youtu.be/P9QMalIc1gM

Located just up the street from the Fischhausen-Neuhaus train station. This simple little hill much loved by visitors and locals alike if the perfect stop for your littlest snow bunnies.  On one side of the hill you have a tow bar for a beginner ski slope and the other side is a gentle slope for sledding.  Also provided here is a Loipe for Cross Country skiers.  All this and an amazing view down onto Schliersee. What more could you ask for on a day out in the snow.

http://www.maier-schmotz.de/skilift.php

Obere and Untere Firstalm: https://youtu.be/Pxp5xijnyl0

Both of these locations are just perfect for everyone in the family.  It is a simple gradual hike of 2,5 kilometers from either the Kurvenlift parking or from Spitzingsee saddle. Obere Firstalm rents sleds for 4 euros per sled and you pay for the rental inside the restaurant.  Untere Firstalm does not rent but it is easy to bring or own or to carry the rental sled down to their run.  You can’t go wrong with either location for food and drink and the proprietors are warm friendly people.

http://www.untere-firstalm.de

http://www.firstalm.de

Schliersee between Westenhofen and Hausham: Just before you arrive in Schliersee on the right side of the road between Westenhofen and Hausham there is a hill.  On any snowy day it will be full of joyful families sledding.  My colleague Ulrike McCarthy wrote a great article on this location.

https://magazin.schliersee.de/schlittengaudi-auf-dem-kirchbichl/

Schliersbergalm: https://youtu.be/D081YQjK5fs

Last but not least is Schliersbergalm. One of the most spectacular views in all of Schliersee and a simple hike up or you can take a cable car.  It is a very sunny location so sledding might not always be possible if we do not have a lot of snow in the valley.  It is a gentle slope down the hill with lots of turns.   Great food and drink and one amazing view is all provided.

https://www.facebook.com/Schliersbergalm/

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Ein Stück Schlierseer Musikkultur: Timm Tzschaschel und die „Plauderei am Klavier“

Klaviermusik ist leise zu hören, als ich vor der Haustür von Timm Tzschaschel stehe und mehrfach vergeblich auf den Klingelknopf drücke. Eigentlich sind wir ja zu einem Gespräch verabredet an diesem sonnigen Wintertag in Schliersee, aber über die Musik scheint der Dirigent mich vergessen zu haben. Und dann öffnet sich plötzlich die Tür, und Timm Tzschaschel begrüßt mich strahlend. Ich werde ins Musikzimmer geführt und darf mich direkt neben dem stattlichen Flügel auf der Couch niederlassen. Die Bücherregale an den Wänden reichen bis zur Decke und sind gefüllt mit Literatur über seinen Lieblingskomponisten: Wolfgang Amadeus Mozart. „Mozarts Musik ist geistreich“, erklärt er mir voller Begeisterung. „Seine Kompositionen bestechen durch unfassbare Vollkommenheit.“

Der studierte Musiker lebt seit 31 Jahren am Schliersee. Seit über 20 Jahren lädt er rund siebenmal pro Jahr ins Bauerntheater zu seiner „Plauderei am Klavier“ ein. Je nach Lust und Laune referiert er über verschiedene Komponisten, Opern und andere Themen rund um die Musik. Zwischendurch spielt er immer wieder ein paar Takte am Klavier und lässt seinen Gedanken freien Lauf. Manchmal greift er aber auch ganz handfeste Aspekte aus dem Alltag auf. Blitz und Donner zum Beispiel, oder Naturkatastrophen, immer begleitet von passenden Tönen und Akkorden. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen sitzen die Besucher an diesen Abenden auf der Bühne und dürfen den Pianisten und sein Instrument aus unmittelbarer Nähe erleben. Das ist „Musik zum Anfassen“ sozusagen. „Die Leute schätzen diesen besonderen privaten Rahmen“, erzählt Tzschaschel denn auch. Meist kämen etwa 50 Personen, darunter viele Stammgäste, aber auch regelmäßig Gäste von außerhalb.

Freilich ist das nicht sein einziges Standbein. Seit zwölf Jahren leitet der 74-jährige Vollblutmusiker den Schlierseer Alpenchor und seit Kurzem auch den Tegernseer Männerchor. Vor allem die Arbeit mit den Sängern vom Alpenchor macht ihm großen Spaß, weil „die wirklich gut singen“. Er sei immer wieder begeistert vom Talent seiner Schützlinge, die ihr Können bei zahlreichen Auftritten mehrmals pro Jahr unter Beweis stellen.

Hin und wieder übernimmt Tzschaschel auch die Aufgabe des Dirigenten bei Konzerten in seiner Heimatgemeinde. Jedes Jahr Anfang Januar organisiert er ein großes klassisches Neujahrskonzert im Schlierseer Bauerntheater. „Die Musiker leihe ich mir dann gerne vom Salonorchester Bad Wiessee aus.“

Geboren in Berlin und aufgewachsen im Rheinland, studierte Timm Tzschaschel in Köln an der Musikhochschule. Schon damals wollte er unbedingt ins Dirigentenfach. Sein erstes berufliches Engagement führte ihn nach Lübeck. Stationen in Stuttgart und Wien folgten. Als er mit seiner Frau Bettina, einer Sopranistin, und seinen zwei Kindern schließlich nach einem vierjährigen beruflichen Aufenthalt in Thailand nach München kam, entschloss sich die Familie für einen Umzug aufs Land. Die Wahl fiel auf Schliersee, und das hat er nie bereut: „Meine Schlierseer Heimat bedeutet für mich weites Land“, sagt Tzschaschel und kann nicht verstehen, warum sich manche „Norddeutsche“ in den Bergen „eingesperrt“ fühlen. Wenn Besuch kommt, unternimmt das Ehepaar Tzschaschel gern einen Spaziergang zu ihrem Lieblingsplatz: einer Bank oberhalb ihres Hauses an der Schlierseer „Oberleiten“.

Für Timm Tzschaschel bedeutet Musik alles. Ohne sie geht es nicht. Das versucht er auch seinen Schülern, denen er privat Klavierunterricht erteilt, nahezubringen. „Musik soll einfach Freude machen, auch wenn man später beruflich etwas ganz anderes macht.“

Ans Aufhören denkt der „Musikspinner“, wie er schon mal liebevoll von Kollegen und Mitstreitern genannt wird, noch lange nicht. „Manchmal, wenn ich zur Probe nach Tegernsee aufbreche, sage ich schon zu meiner Frau, dass es jetzt auch gemütlich wäre, auf dem Sofa zu sitzen und einen Krimi anzuschauen. Aber dann macht‘s doch wieder Spaß zu musizieren“, gibt er lächelnd zu.

Zum Glück, denn ohne Timm Tzschaschel und sein musikalisches Engagement wäre Schliersee auf jeden Fall um ein Stückchen Kultur ärmer.

Aktuelle Termine der „Plauderei am Klavier“ mit Timm Tzschaschel im Schlierseer Bauerntheater sind unter www.schliersee.de zu finden.

 

 

[tourim-redakteur]