Schlagwortarchiv für: Weihnachten

Warten aufs Christkind

Schnell noch die letzten Geschenke verpacken, das Weihnachtsessen vorbereiten, die Steuererklärung machen, zum Friseur gehen … die einst so „staade Zeit“ ist hektisch geworden heutzutage. Da bleibt oft kaum Zeit, die Vorfreude auf die Feiertage zu genießen. Aus diesem Grund habe ich in meinem Geschichtenarchiv gekramt und drei Adventsgeschichten gefunden, mit denen ich Ihnen das „Warten aufs Christkind“ a bisserl versüßen und ein paar Minuten zum Zuhören und einfach nur Entspannen schenken möchte.

Viel Vergnügen!

 

 

 

 

Herzlichen Dank an Toni Lauerer für die Geschichte „Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt!“ aus seinem Buch „I glaub i spinn“.

[tourim-redakteur]

Bastelspaß am Heiligen Abend ‒ Der Schlierseer Weihnachtsstern

Ja is denn scho wieder Weihnachten? Allerdings. Und zwar wie jedes Jahr am 24. Dezember. Besonders die Kinder können es bis zum Heiligen Abend kaum noch erwarten. Aber weil Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten, Onkel und alle anderen Weihnachtsorganisatoren meistens ausgerechnet am Tag der Tage mit allen möglichen Vorbereitungen beschäftigt sind und daher keine Zeit für die Bedürfnisse ihrer aufgeregten Sprösslinge haben, wäre eine Bespaßung am Samstagmorgen eigentlich genau das Richtige.

Der folgende Vorschlag soll helfen, die Kinder zumindest für ein paar Stunden zu beschäftigen und sie von ihrer allzu großen Weihnachtsvorfreude ein wenig abzulenken: Wir basteln einen Schlierseer Weihnachtsstern aus Papier!

So ein Stern ist auch für kleinere Kinder relativ leicht zu machen und könnte sogar noch als kurzfristiges Geschenk, das auch noch selbstgemacht ist, unter dem Christbaum liegen.

Diese Utensilien braucht man:

7 handelsübliche Butterbrottüten aus weißem Papier
1 Schere
1 Papierklebestift

Bastelanleitung

Zuerst nimmt man eine der sieben Tüten und faltet sie einmal der Länge nach in der Mitte zusammen. Danach werden die beiden oberen Ecken – da, wo sich die Öffnung der Tüte befindet – möglichst genau zum Knick hin gefaltet. Das Ganze sollte dann aussehen wie eine Papiertüte mit Dach. Diese Tüte wird erstmal beiseitegelegt.

Mit dem Klebestift bestreicht man nun die restlichen sechs Tüten an der Stelle, wo das Papier vom Hersteller längs zusammengeklebt wurde. Also einmal senkrecht nach unten. Kleber kommt ebenfalls auf den unteren Querrand der zusammengefalteten Tüte. Man bestreicht die Tüten also in Form eines auf dem Kopf stehenden „T“. Diese Prozedur macht man mit allen sechs Tüten und klebt sie Stück für Stück aufeinander. Als Letztes ist die Tüte mit den eingeknickten Ecken dran.

Wenn man alles richtig gemacht hat, kleben nun sieben Tüten aufeinander, die oberste davon hat eingeknickte Ecken. Nach diesem Muster werden nun die Ecken aller Tüten geknickt und anschließend mit der Schere abgeschnitten. Als Nächstes kann man die Tüten vorsichtig auseinanderfalten. Jetzt ist der Stern schon fast fertig. Zum Schluss muss man nur noch die beiden unteren Enden zusammenkleben. Als Aufhänger kann beispielsweise eine durchsichtige Schnur aus Silikon oder Nylon dienen. Diese sind in jedem Bastelgeschäft erhältlich.

Wer mag, kann den Stern natürlich noch mit Glitzerspray verschönern. Hübsch sieht es auch aus, wenn man die Tüten vor dem Zusammenkleben bemalt oder verziert.

Dieser Basteltipp ist leicht nachzumachen. Das Ergebnis ist ein bauschiger Stern, der richtig was hermacht!

Viel Spaß dabei!

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Kommt die Weihnachtsgurke zurück nach Schliersee?

„Süßer die Gurkal nie klingen, als zu der Weihnachtszeit …“

Nein, Essiggurken gehören nicht an den Weihnachtsbaum. Viele Amerikaner würden dagegenhalten. „Jeder Deutsche hat eine Essiggurke am Weihnachtsbaum – das ist deutsche Tradition!“

Tatsächlich handelt es sich in den letzten Jahren um eine Art „Traditions-Re-Import“. Man findet die kleine Gurke inzwischen auf den meisten Christkindlmärkten. Es gibt ja auch Telefonzellen, Flamingos oder Donuts im Sortiment – aber die Gurke ist echtes Brauchtum. Forscht man etwas nach, findet man schnell heraus, dass die Weihnachtsgurke sogar aus Bayern kommt. Schon um 1900 soll es eine Urform gegeben haben.

Heute wird die grüne Gurke in Amerika an den Weihnachtsbaum zwischen den Zweigen versteckt, und derjenige in der Familie, der sie als Erstes entdeckt, darf das erste Geschenk öffnen oder erhält ein zusätzliches Geschenk.

Aber kennt diesen Brauch auch jemand hier in Schliersee?

Ich habe auf dem Christkindlmarkt „Romantische Weihnacht beim Terofal“ nachgefragt:

Margot (75) schaut mich entsetzt an: „Ich will gar keine – weder eine Wurst noch eine Gurke! Doch nicht zu Weihnachten.“ Zwei Mädels, die gerade ihre Gulaschsuppe löffeln, schauen mich mit großen Augen an: „Nein, davon haben wir noch nie gehört!“ Franz (42), in der Schlange für eine Grillfleischsemmel, lacht, als er die Gurke anschaut: „Eine Gurke an den Weihnachtsbaum? Nein, bestimmt nicht.“ Überall stoße ich auf völlige Unverständnis. Also bei uns in Schliersee ist das sicher noch keine gängige Tradition.

Wahrscheinlich war es doch mehr ein Werbegag der Christbaumkugelexporteure, damals, Anfang 1900, beim Versuch, den Amerikanern die Gurke als Christbaumschmuck schmackhaft zu machen. Die Tatsache, dass es sie schon so lange gibt, macht sie automatisch zum Kult. Und egal, wo sie nun herkommt, der Grundgedanke, sich nicht gleich auf die Geschenke zu stürzen, nochmal innezuhalten, den wunderschönen Baum zu bewundern und die Gurke zu suchen, hört sich für mich sehr schön an.

Vielleicht sollten wir einfach mal ein „Essig-Gurkal“ an unseren Weihnachtsbaum hängen – nett schauen sie ja aus, und Glück bringen sollen sie auch noch. Frohe Weihnachten.

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Warum es in Schliersee keinen Weihnachtsmann gibt …

Da kaut der kleine Loisl schon eine ganze Weile an seinem Stift herum. Vor ihm ein Blatt Papier, das vom vielen Überlegen, was man so zu Weihnachten gebrauchen könnte, schon Eselsohren bekommen hat. Ist aber auch wirklich schwer. Naja, viele Wünsche hätte er schon, aber diesmal, diesmal zu Weihnachten, soll‘s ein ganz besonderer Wunsch werden. Etwas Großes – das ist schon mal sicher! Aber nicht zu groß – schließlich muss das Christkind es ja besorgen, tragen und heimlich in die gute Stube legen können.

Keine Frage, irgendwann wird er schon herausbekommen, wann genau das Christkind kommt. Jedenfalls muss das ziemlich im letzten Moment vor Weihnachten, also an dem Tag vor Weihnachten, an dem die gute Stube abgeschlossen wird, passieren. Man sieht aber auch wirklich schlecht durchs Schlüsselloch – das weiß er noch vom letzten Jahr –, und man sollte sich dabei nicht erwischen lassen!

Ja klar bringt das Christkind dann das Geschenk. Er hat es zwar noch nie gesehen, aber kein seriöser Bub behauptet, der Weihnachtsmann sei der Postbote der Geschenke. Der Weihnachtsmann ist ja eigentlich der Nikolaus, nur in der Vorweihnachtszeit dicker geworden, und er trägt eine andere Mütze. Der soll ja am Nordpol wohnen und arbeiten und bei Coca-Cola unter Vertrag stehen, und ab und zu sieht man ihn in Plastik von innen beleuchtet irgendwo am Balkon hängen … so a Schmarrn!

Wenn das stimmen würde, dass der Weihnachtsmann durch den Kamin ins Haus kommt, hätte er beim kleinen Loisl eh Pech und würde wohl hoffnungslos im Kachelofen stecken bleiben.

Ja, die Preußen und die Amerikaner, die glauben halt an den Weihnachtsmann – sollen Sie doch, der Loisl ist da tolerant, und schließlich könnte der Weihnachtsmann ja als Ablenkungsmanöver gedacht sein, dass man dem Christkind, wenn es die Geschenke bringt, nicht auflauert.

Egal, seit er denken kann, und der kleine Loisl denkt viel, kommt bei ihm daheim das Christkind, und das war bei seiner Mama, seinem Papa, Opas und Omas auch schon immer so. Ist ja auch so festlich, wenn das kleine Glöckchen bimmelt und man in die gute Stube tritt, wo es nach dem Parfum des Christkinds, nach Weihnacht, riecht und sich der kleine Loisl mit neugierig funkelnden Augen aufgeregt darüber freut, dass heute das Christkind Geburtstag hat.

 

[tourim-redakteur]

 

 

Christmas tree

American Christmas traditions are as varied in culture as the American people but in my and my Husband’s families there is a tradition of the memory Christmas tree.

When you grow up and move out of your parents house or get married and form your own family you are given a box of Christmas ornaments from your family tree that represent your childhood memories. This is so you can begin to build your own Christmas ornament collection and start your new holiday traditions.

Christmas tree

For many of my European friends where the tradition to decorate a small tree simply and leave it up for only a few days each year; our American tradition of a massive tree, with every nook and cranny filled with decorations, can be quite a shock. My own mother would take a week to decorate her tree and its beauty could be enjoyed for a month or more.

My favorite holiday memories were to help my grandmother decorate her tree all in clear crystal glass ornaments. We would put on some of her old vinyl records of 1950’s show tunes, sip hot cocoa and tenderly unwrap each beautiful memory and my Grandmother would share each beautiful family story.

[tourim-redakteur]

Most Wonderful Time of the Year

Truly the “Most Wonderful Time of the Year” happens at the end of November so if your lucky your guests arrive to a Winter wonderful land in Schliersee just at the moment the first Christmas markets or Christkindlmarkt begin to sparkle. In Schliersee the market moves to three separate yet beautiful locations, each with a theme.

3. The See Weihnachtsmarkt. We were able to see the See Weihnachtsmarket which was located in the Kurparc right on the lake in Schliersee. To the festive alpine music, lit by all the twinkle lights and warm glowing fires it was a lovely wander from booth to booth to discover all the wonderful handmade crafts. Being a lover of ornaments and each year we add a few special ones, I found an artist making beautifully delicate lace caps on round glass Christmas ornaments. So unique. That is something truly special I love about the Bavarian Christmas markets, all the different talented crafters bring their items to sell and its the perfect location to get all your unique Christmas gifts. You wont find these locally handmade products online or in any “Black Friday sale”.

For your future reference 2. Advent is the Wuide or Wild Christmas market inside Vitawelt. The 3. Advent is the Historic Market at the Wasmeier Museum, that is one not to be missed and the 4th and final market is a Romanic one out in front of the Terofal hotel and restaurant in Schliersee. Its these smaller town markets that truly exude the Christmas spirit. I hope you will get out and join in the fun.

http://schlierseer-weihnachtszauber.de

[tourim-redakteur]

Pumpkin Pie

In the United States we celebrate Christmas on 25 December but On 24 December, we open our homes to our neighbors and close friends to share (enjoy) warm Christmas drinks like mulled wine, the British version of Glühwein and hot chocolate and a cornucopia of amazing desserts. Many my Mom would make but also many were brought by our culturally diverse neighbors. We would have cookies from Italian neighbors, typical Japanese treats from another and then Christmas cookies like gingerbread men, were made and decorated by the children.

In my family home, pumpkin pie was always available from the very first signs of Autumn. My Mother would bake them for our Thanksgiving meal as well as Christmas because it was so beloved by all.

I have found that you can substitute butternut squash and other locally available pumpkins for this recipe and all other ingredients are also easy to find in German shops as well as online.

http://www.marthastewart.com/317045/classic-pumpkin-pie

INGREDIENTS
1 pumpkin, (about 4 pounds), halved,
1 1/2 recipes Pate Brisee
All-purpose flour, for work surface
7 large eggs
1 tablespoon heavy cream
1 1/2 cups plus 2 tablespoons packed light-brown sugar
2 tablespoon cornstarch
1 teaspoon salt
1 1/2 teaspoons ground cinnamon
1 1/2 teaspoons ground ginger
1 teaspoon pure vanilla extract
1/4 teaspoon ground nutmeg
3 cups evaporated milk
Whipped cream, for serving
Directions
DIRECTIONS
1 Preheat oven to 425 degrees. If using fresh pumpkin, roast pumpkin, cut sides down, on a rimmed baking sheet until soft, 50 to 60 minutes. Let cool completely. Roasted pumpkin can be refrigerated in an airtight container overnight.
2 Reserve 1/4 of the dough for making leaf decorations. Turn out the remaining dough onto a lightly floured work surface; divide in half. Roll out each half into a 14-inch round. Fit rounds into two 10-inch pie plates; crimp edges as desired. Freeze until firm, about 15 minutes.
3 Roll out reserved dough to 1/8 inch thick. Transfer to a baking sheet, and freeze until firm, about 15 minutes. Using a leaf-shape cookie cutter or a paring knife, cut leaves from dough. Freeze until cold, about 10 minutes.
4 Reduce the oven temperature to 375 degrees. Whisk 1 egg and heavy cream in a small bowl; set aside. Brush edges of pie shells with a wet pastry brush; arrange leaves around edges, pressing to adhere. Brush leaves with egg wash. Cut 2 large circles of parchment; fit into pie shells, extending above edges. Fill with pie weights. Freeze until cold, about 10 minutes.
5 Bake pie shells 10 minutes. Remove weights and parchment; bake 5 minutes more. Let cool completely on a wire rack.
6 If using fresh pumpkin, discard seeds. Scoop out flesh using a large spoon; transfer to a food processor. Process until smooth, about 1 minute. Transfer pumpkin to a large bowl. Add brown sugar, cornstarch, salt, cinnamon, ginger, vanilla, nutmeg, remaining 6 eggs, and evaporated milk; whisk until combined.
7 Reduce oven temperature to 350 degrees. Place pies on a rimmed baking sheet. Divide pumpkin mixture evenly between shells. Bake until all but centers are set, 35 to 40 minutes. Let pies cool completely on a wire rack. Cut into wedges, and serve with whipped cream.

[tourim-redakteur]