Frühlingsküche aus Schliersee: Bärlauch trifft Breze

In unserem aktuellen Frühlingsrezept im Schliersee Magazin dreht sich alles um ein echtes Highlight der Saison: Bärlauch.

Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen durch die Wälder rund um den Schliersee fallen, sprießt er wieder – intensiv im Geschmack, herrlich frisch und einfach lecker. Genau diese Aromen haben wir genutzt, um aus einem klassischen Restegericht etwas ganz Besonderes zu machen: gefüllte Brezn-Bärlauchknödel.

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Die Basis bilden fünf Brezen vom Vortag von der Bäckerei Gritscher in Schliersee. Dazu kommen zwei frische Eier vom Hühnerhof in Schliersee. Zwei großzügige Hände voll frisch gehackten Bärlauch gewürzt mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss, werden mit ca. 200 ml Milch oder Milchalternative püriert oder im Mixer zerkleinert. Die Bärlauchmilch wird jetzt mit den Breznstückchen und den Eiern vermengt. Sollte die Masse zu weich sein, helfen ein paar Semmelbrösel für die richtige Konsistenz. Daraus formt man Knödel, die man mit einem Würfel Bergkäse füllt. Anschließend dürfen die Knödel in nicht mehr kochenden Salzwasser für ca. 20 min garen.    Zum Anrichten einfach etwas zerlassene Butter, geriebenen Bergkäse und klein gehackten Bärlauch darüber geben – fertig ist ein wunderbar aromatisches Frühlingsgericht.

Beim Sammeln von Bärlauch ist jedoch Vorsicht geboten. Die Blätter können leicht mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden. Ein sicheres Erkennungsmerkmal ist der typische Knoblauchgeruch, der beim Zerreiben der Blätter entsteht. Trotzdem gilt: Im Zweifel lieber stehen lassen. Außerdem sollte man nur so viel pflücken, wie man wirklich benötigt, und stets darauf achten, in erlaubten Gebieten zu sammeln. Naturschutz steht immer an erster Stelle.

Ganz wichtig ist auch das gründliche Waschen des Bärlauchs vor der Verarbeitung, unter anderem wegen möglicher Verunreinigungen. Wer sich beim Sammeln unsicher fühlt oder keinen passenden Spot kennt, kann Bärlauch natürlich auch ganz unkompliziert kaufen – regional gibt es ihn im Frühling oft frisch auf Märkten oder in Läden.

Dieses Rezept verbindet Regionalität und die pure Frische des Frühlings. Und vielleicht schmeckt man beim ersten Bissen sogar ein kleines Stück Schliersee. Das Schliersee Magazin wünscht Guten Appetit!

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