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Open-Air-Kino am Campingplatz Schliersee – das BOFF mit neuem Programm!

Einen Kinoabend der besonderen Art dürfen Cineasten und Kinofreunde am kommenden Samstag, den 19. September, in Schliersee erleben. Das Bayerische Outdoor Filmfestival – kurz: BOFF – gastiert mit seinem aktuellen Programm 2020 am Campingplatz Schliersee.

 

 

 

Eine feine Auswahl niveauvoller Abenteuer- und Naturfilme

Die beiden Bestseller-Autoren, Journalisten und Alpinisten Tom Dauer und Sandra Freudenberg sowie der Haushamer Abenteurer und Filmemacher Andi Prielmaier präsentieren sechs ausgewählte Abenteuer- und Naturfilme aus allen Genres des Outdoor-Sports. „Wir haben eine feine Auswahl niveauvoller Filme dabei, die vor Freude am Leben nur so strotzen, aber gleichzeitig voller Respekt vor der Natur sind“, versprechen die BOFF-Organisatoren. Die Filme variieren nicht nur in der Themenauswahl, sondern sind auch unterschiedlich lang. „In der Regel zeigen wir Kurzfilme, die zwischen fünf und 30 Minuten dauern. Damit liegt die Gesamtlänge des Programms bei rund 90 Minuten“, so Prielmaier. Das Gastspiel am Schlierseer Campingplatz mit dessen direkter Uferlage und dem grandiosen Bergpanorama ist auch für die BOFF-Macher ein Highlight. „Für mich ist das ein richtiger Wohlfühlort“, verrät Andi Prielmaier lächelnd.

 

Filme von und aus Bayern

Bereits in vierter Auflage findet das BOFF heuer statt. Seit seiner Gründung hat sich das Festival zu einem erfolgreichen Outdoor-Filmfestival entwickelt. Das liegt vor allem an dem unermüdlichen Einsatz und der Leidenschaft der drei BOFF-Macher. Mit dem richtigen Gespür für spannende Geschichten, bewegenden Bildern und interessanten Protagonisten wählen Andi Prielmaier, Tom Dauer und Sandra Freudenberg jedes Jahr geeignete Filmbeiträge aus.

Rund 60 Stationen in Bayern, Österreich, Südtirol und der Schweiz stehen pro Saison von Anfang März bis Mitte Dezember mittlerweile auf ihrem Tour-Programm. Die Veranstaltungsorte reichen von ausgewählten Programmkinos über Kletterhallen und Berghütten bis hin zu Kino-Open-Airs. In der Moderation wechseln sich die BOFF-Organisatoren ab, am kommenden Samstag übernimmt Andi Prielmaier die Präsentation der Filme.

 

Die Filmvorführung des „BOFF – Bayerisches Outdoor Filmfestival“ beginnt am 19. September um 19:30 Uhr am Campingplatz Schliersee (Einlass bereits ab 19:00 Uhr). Ab 17:00 Uhr stellen das VW-Autohaus Pusl und der Ausrüster VanEssa Mobilcamping ihre neuen Fahrzeuge auf dem Campingplatz aus. Dabei haben die Besucher die Möglichkeit, durchdachte Wohnmobil-Ausbaukonzepte vor Ort live zu erleben. Die Beachbar ist ebenfalls geöffnet.

Karten zu je 12 Euro sind im Vorverkauf und an der Abendkasse direkt beim Campingplatz Schliersee (Westerbergstraße 27, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/9298998) erhältlich. Selbstverständlich wird  auch beim BOFF auf die Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln geachtet.

Das aktuelle Kinoprogramm, die Stationen sowie Hintergrundinfos der BOFF Tour 2020 findet ihr unter www.boff-film.de.

 

 

Fotonachweis: www.boff-film.de, Katharina Fitz

 

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Spaß ohne Spielplatz: Elf kindgerechte Aktivitäten in der Natur am Schliersee

Höhlen bauen, Insekten beobachten, über Baumstämme kraxeln: Die Natur rund um Schliersee und Spitzingsee ist ein fantastischer Spielplatz. In den vergangenen Wochen durften wir ganz neu entdecken, was für ein inspirierender Tummelplatz die Seeufer, Almwiesen, Wälder und Flussbetten sind. Hier kommen elf kindgerechte Aktivitäten in der Natur. Nachmachen ausdrücklich erwünscht – natürlich nicht nur bei uns an Schliersee und Spitzingsee, sondern auch bei euch daheim!

 

 

#1 Schätze suchen

Waldspaziergang? Laaangweilig! Eine Schatzsuche vermittelt kleinen Waldläufern einen Hauch von Abenteuer. Alles, was eure Kinder dafür brauchen, ist ein kleiner Eimer oder Korb. Variante 1: Ihr denkt euch selbst konkrete Suchaufträge aus, etwa: Finde ein leeres Schneckenhaus. Finde eine interessante Wurzel. Finde einen dekorativen Tannenzapfen. Finde einen interessanten Baumstumpf. Alles, was für euch und eure Kindern brauchbar und spannend erscheint, landet im Eimer oder Mitnahme-Körbchen.

 

Variante 2: Ihr googelt die Stichworte „Naturbingo“ oder „Waldschatzsuche“ und ladet euch eine der zahlreichen Vorlagen dazu herunter. Wir fanden zuletzt diese hier besonders brauchbar: https://www.weltwunderer.de/wp-content/uploads/2020/04/Weltwunderer-Wald-Bingo-Druckvorlage.pdf Einfach Blatt ausdrucken und Stift mitnehmen. Jeden Gegenstand, den eure Kinder entdecken, dürfen sie in ihrer Liste markieren. Wer zuerst alle „Waldschätze“ entdeckt und abgehakt hat, ist der Schatzmeister bzw. die Schatzmeisterin des Waldes.

Extra-Tipp: Wer mag, kann die gefundenen Schätze daheim zu einer kleinen Naturausstellung arrangieren und bestaunen lassen.

 

#2 Fährten lesen

Wessen Pfotenabdruck ist das? Wer hat die Nussschalen zurückgelassen? Und wessen Schnabelspuren sind auf der Baumrinde zu sehen? Beim Fährtenlesen ist Detektivarbeit von euren Kindern gefragt. Und damit meine ich nicht nur, die Hufabdrücke von Kühen im matschigen Almboden zu entdecken. Sondern jede Art von Spur, die ein Tier hinterlassen hat. Wer aufmerksam durch Wald und Wiesen geht, kann so einiges entdecken.

 

#3 Farben finden

Nicht nur für ermüdend lange Autofahrten gut geeignet, sondern auch bei der Bewegung in der Natur: Mit „Ich sehe was, was du nicht siehst“ erschließt ihr lange Wegstrecken spielerisch und schärft darüber hinaus die Aufmerksamkeit und die botanischen Kenntnisse eurer Kinder: Wer entdeckt als Erstes den gelben Löwenzahn oder das violette Leberblümchen? Wer sieht zuerst das weiße Windröschen oder den auffällig roten Fliegenpilz?

 

#4 Pflanzen bestimmen

Wer die bunten Waldschönheiten aus Tipp #3 entdeckt hat, kombiniert dies im Idealfall mit einem kindgerechten Sachbuch zum Pflanzenbestimmen. Ob Huflattich, Schlüsselblumen oder Kuhschellen: Viele Pflanzenkundebücher zeigen nicht nur, wie Blumen und Blüten aussehen. Sie vermitteln auch Zusatzwissen: Wie viel Wasser, Licht und Wärme brauchen Bäume, um zu wachsen? Welcher Strauch trägt welche Früchte und Samen? Wann blüht das Springkraut – und welche seiner Teile sind essbar? Sofern sie nicht unter Naturschutz stehen, können die Kinder besonders interessante Blüten und Blätter pflücken und daheim in einer Blumenpresse konservieren.

 

#5 Steine springen lassen

Fünfmal, siebenmal oder nur zweimal: Wie oft hüpft der von der Strömung flach gewaschene Kiesel? Als Kind war „Steine springen lassen“ eine meiner liebsten Beschäftigungen am Bonner Rheinufer. Am Schliersee muss man ein wenig länger suchen, um passende, flache Steine zu finden. Wer noch mal an seiner Technik feilen möchte: Die Wissenssendung Galileo hat dem Wurfvergnügen am Wasser einen kompletten Beitrag gewidmet: https://www.youtube.com/watch?v=dDJAmbuPxC8

 

#6 Steinmännchen stapeln

Steine aufeinanderzustapeln, hat etwas Meditatives. Ob im seichten Wasser oder an Land: Die sogenannten Steinmännchen schauen nicht nur schön aus, sondern bringen der Legende nach auch Glück. Und das können wir angesichts von Corona alle gerade gut gebrauchen. Wichtig: Immer mit Augenmaß stapeln, bitte ohne die Natur drastisch zu verändern oder zur Bodenerosion beizutragen. Denn steinige Schönheit fasziniert gerade als Ausnahmeerscheinung – und nicht als Massenphänomen.

 

#7 Eine Höhle aus Ästen bauen

Der Klassiker unter den kindergerechten Aktivitäten im Wald. Ein beliebter Höhlenbauplatz rund um Schliersee und Spitzingsee ist zum Beispiel das Plateau zwischen den Josefsthaler Wasserfällen und der Stockeralm in Schliersee-Neuhaus. Wer selbst kein Baugeschick besitzt, kann hier auch mal vorübergehend eine fremde Höhle beziehen oder an sie anbauen. Ansonsten gilt: Zum Versteckbauen immer herabgefallene Äste und Zweige verwenden, niemals frisches Grün abknicken.

 

#8 Auf Bäume klettern

Wer sich lieber in der Krone eines Baums statt rund um seinen Stamm aufhält, sollte gut klettern können. Besonders ältere, stabile Bäume, die sich schon in Bodennähe verzweigen und viele Seitenäste besitzen, sind ideal für kleine Kraxler. Das Klettern schult Koordinationsfähigkeit und Selbstvertrauen. Eine schöne Alternative sind gefällte Baumstämme, auf denen Klein und Groß ihre Balance trainieren.

 

#9 Insekten anschauen

Eine Waldameise, die ein Mehrfaches ihres Körpergewichts auf dem Rücken transportiert. Eine Biene, die Nektar aus einer Blüte saugt. Eine Spinne, die silbrige Fäden zieht. Wer genau hinsieht, entdeckt, wie faszinierend und vielfältig Insekten, Spinnen und andere Krabbeltiere sind. Ein toller Nebeneffekt: Wer Tiere beobachtet, muss sich ruhig verhalten, um sie nicht zu verschrecken. Das bringt auch quirlige Kinder in die Ruhe.

 

#10 Vogelstimmen erkennen

Frühaufsteher sind klar im Vorteil! Denn rund um den Sonnenaufgang ist der Gesang der Vögel am intensivsten. Vor allem im Frühjahr und im Sommer können Nachwuchs-Ornithologen ein wahres Vogelstimmenkonzert erleben. Welche Art wann von sich hören lässt und mit welchen Rufen, das könnt ihr zum Beispiel mit der interaktiven Vogeluhr des Naturschutzbunds Deutschland herausfinden: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogelkunde/voegel-bestimmen/20663.html Erst reinhören, dann selbst bestimmen!

 

#11 Wolken beobachten

„Schau mal, da galoppiert ein Pferd am Himmel!“ – „Nee, das ist doch ein Huhn.“ – In der Almwiese liegen und Wolken beobachten: Dabei gewinnen kleine und große Abenteurer ganz neue Perspektiven, können ihrer Fantasie freien Lauf lassen und einfach mal kräftig rumspinnen. Neue Ein- und Ausblicke gibt es auch, wenn ihr die Welt durch das Dach eines alten, knorrigen Baums betrachtet. Wichtigste Grundregel dabei: sich einlassen, ganz in den Moment kommen.

 

Natur mit allen Sinnen

Ob sehen, hören, fühlen, riechen oder schmecken: Ein Spaziergang in der Natur ist immer dann am schönsten, wenn ihr ihn mit allen Sinnen genießt. Extra-Tipp: Bringt Abwechslung in eure Wald- und Wiesenroutine – und geht zu wechselnden Tageszeiten auf Erkundungstour. Warum nicht mal zum Sonnenaufgang am See unterwegs sein? Oder den Zauber der Dämmerung im Wald erleben?

Das Beste an all diesen kindgerechten Spielen in der Natur: Bewegung an der frischen Luft macht euch und dem Nachwuchs nicht nur gute Laune, sondern stärkt auch euer Immunsystem. In diesem Sinne: Bleibt gesund und entdeckt eure liebsten Naturspielplätze – bald hoffentlich auch wieder bei uns vor Ort an Schliersee und Spitzingsee.

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

 

Sonnenaufgang am Schliersee: Ein Morgen in Bildern

Corona-Zeit, wilde Zeit: Was mir gerade dabei hilft, gut in den Tag zu starten, ist die Verbindung mit der Natur am Schliersee. Vor meinem Bürofenster höre ich morgens die Vögel zwitschern – und heute bin ich ihren Lockrufen gefolgt: Ich bin runter an den See geradelt und habe mir den Sonnenaufgang am Schliersee angeschaut.

 

 

Den neuen Morgen begrüßen
Um 6:00 Uhr in der Früh ist es derzeit noch recht dunkel draußen. Ich streife mir eine warme Jacke über – draußen sind es gerade mal sechs Grad – schnappe mir mein Fahrrad, und los! Auf meinem Weg zum Seeufer erkenne ich die Lichter von Häusern und Bundesstraße. Und wenn ich genau hinhöre, nehme ich auch deutlich den Gesang der Vögel wahr. Wie ich begrüßen sie einen neuen Morgen.

 

Den Moment bewusst erleben
Im Kurpark ist um diese Zeit weit und breit noch kein Mensch zu sehen. Einzig ein paar Blesshühner und Enten sind schon munter. Eine Weile beobachte ich ihr Treiben, lausche ihren kehligen Rufen, dem gelegentlichen Flügelschlag im Wasser. Ein leichter Wind geht. Er lässt die Halme am Seeufer hin und her zittern. Große Ehrfurcht und Demut erfüllen mich, wenn ich dem Tag beim Erwachen zusehe.

 

Naturschauspiel in zarten Farben
6:38 Uhr. Die aufgehende Sonne färbt den Himmel und das Wasser in zarten Farben. Sie changieren zwischen Rosa, Lila und einem hellen Gelb. Ich versuche, all die Eindrücke ganz bewusst in mich aufzunehmen und auf meiner inneren Festplatte zu speichern. Dankbar, dieses wunderschöne Naturschauspiel erleben zu dürfen.

Um 7:00 Uhr läuten die Kirchen Sankt Sixtus und Sankt Martin offiziell den Morgen ein. Ich mache mich auf den Weg nach Hause. Natürlich nicht, ohne vorab eine Tüte frische Semmeln bei der Bäckerei Zanger mitzunehmen. Ein bisschen fröstelnd nach dem Frühstart in den Tag, aber rundum glücklich, genieße ich den ersten Kaffee des Tages.

 

Fünf Tipps für deinen Sonnenaufgang am Schliersee

 

# 1: Zieh dich warm an.

Auch wenn es tagsüber im April schon bis zu 20 Grad warm ist, sind die Morgenstundenmit einstelligen Temperaturen noch frisch. Den Sonnenaufgang am Seeufer genießt du am besten in einer warmen Jacke.

 

# 2: Bring etwas Zeit mit.

Selbstverständlich kannst du den exakten Zeitpunkt des Sonnenaufgangs vorab in jeder App nachlesen. Ich empfehle aber, dir etwa 30 Minuten vor und 30 Minuten nach dem eigentlichen Sonnenaufgang Zeit zu nehmen. Nur so kannst du das Farbenspiel am Himmel richtig intensiv und mit Muße erleben.

 

# 3: Nimm ein heißes Getränk mit.

Ob Kaffee oder Tee – ein heißes Getränk in der Thermoskanne wärmt von innen. (siehe auch Punkt #1).

 

# 4: Probiere verschiedene Standorte aus.

Die Schiffsanlegestelle vor dem Kinderspielplatz oder der Kurpark mit seinem Heckenbogen und den im Wind tanzenden Gräsern? Jeder Standort am See hat seinen Reiz! Probiere verschiedene Orte aus – und lasse sie auf dich wirken.

 

# 5: Starte mit frischen Semmeln in den Tag.

Eine Tüte frische Semmeln und Croissants steigert die Wiedersehensfreude, wenn du nach Hause kommst. Vom Kurpark aus sind zum Beispiel die Bäckerei Zanger – meine Top-Empfehlung! – oder die Bäckerei Gritscher mit dem Café Wildschütz Jennerwein gut zu erreichen.

 

 

Und jetzt: Viel Vergnügen!

 

Ich wünsche euch viel Freude mit dem Sonnenaufgang am Schliersee. Und drück die Daumen, dass wir diese besonderen Momente bald wieder alle live erleben können.

 

Kurpark Schliersee
Perfallstraße 4
83727 Schliersee

 

Café Wildschütz Jennerwein
Bahnhofstraße 11a
83727 Schliersee

 

Bäckerei Zanger
Karl-Haider-Straße 4
83727 Schliersee

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

Es gibt ihn doch … den Schneewinter in Schliersee

Heute habe ich einen ganz besonderen Geheimtipp für echte Naturliebhaber.

 

 

Am Vormittag machte ich mich auf den Weg, den Schneewinter in Schliersee zu fotografieren. Täglich scheint momentan die Sonne und das Schneevergnügen ist garantiert. Am Hennererhof geht’s los in Richtung Bodenschneid. Ich bin ganz allein unterwegs, kaum zu glauben nach den heißen Diskussionen in den Netzwerkmedien. Die Sonne begleitet mich und die Freude steigt stetig an.

Wau … so schee.

Im Tuftal, alles weiß und sehr gut zu gehen. Ein Fischreiher dreht seine Runden, ansonsten ist es sehr ruhig. Ich bekomme gar nicht genug von der schönen Natur. Der Jäger kommt gerade von der Rotwildfütterung, und der erste Wanderer mit seinem Hund kreuzt meinen Weg und begleitet mich jetzt ein Stück in Richtung Raineralm.

Oben an der Bodenschneid angekommen, genieße ich erst mal ein Sonnenbad.  Einfach herrlich, ich teile gerne diese ganz besondere winterliche Schneelandschaft.

 

 

Wer unter der Woche mal frei nehmen kann, der wird richtig sonnig belohnt. Es lohnt sich.

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Ein Sonntagsspaziergang

Wenn man am Sonntag nicht viel Zeit hat, aber dennoch die Natur um Schliersee genießen möchte, bietet sich der Hennerer an.

 

 

Auf dem großen Parkplatz vor der Tür findet man sicher eine Abstellmöglichkeit für das Kraftfahrzeug.

Nun kann es losgehen, wir entscheiden uns für den Weg Richtung Bodenschneid über die Krainsberger Almen. Immer am Arzgraben entlang gehen wir aufwärts.

 

 

Beeindruckend war auf dem Rückweg die große Zahl der Wanderer, die uns mit einem Schlitten entgegenkamen. Der Weg ist wohl ein Rodel-Geheimtipp in der Region.

Nach zwei Stunden waren wir zurück am Parkplatz und gingen direkt zur Hennerer-Alm, um uns für die Anstrengung zu belohnen. Bei der Auswahl an hausgemachten Kuchen fiel die Entscheidung schwer, aber die Wahl der Walnusssahne und des Aprikosenkäsestreusels, erwies sich als absolut richtig.

 

 

Hier schmeckt man das Herzblut von Angelika, die mit ihrem Mann die Alm bewirtschaftet.  Mit wie viel Herzblut die beiden das machen, sieht man auch an der Einrichtung des Hofes und des Hofladens.

 

 

Dass wir uns dann noch die Dinkelnudeln mitgenommen haben, versteht sich von selbst. Und dass die super geschmeckt haben, auch.

Der Hennerer ist sicher eine Reise wert.

 

 

Sabine Hartmann Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Unsa Herzbluad-Schlierseer – Helmfried von Lüttichau

Heut ist für mich ein ganz besonderer Tag – ich bekomm Besuch von unserem „Herzblut“-Schlierseer.

Helmfried von Lüttichau, bekannt durch seine Filme wie „Hubert und Staller“, ist mittlerweile mit Leib und Seele in Schliersee angekommen.

 

 

Lieber Helmfried, was hat dich bewegt, nach Schliersee zu ziehen?

Mei… des war eigentlich  Zufall, dass ich hier gelandet bin.

Was inspiriert dich in Schliersee ganz besonders? Fallen dir hier besonders neue Geschichten ein, die du erzählen kannst?

Auf jeden Fall. Mir fällt hier das Arbeiten viel leichter. Entweder liegt es an der Natur, dem Wald. Ist eine andere Ruhe wie in der Stadt.  Hier bin ich sofort fokussiert auf meine Arbeit beim Schreiben. Ich kann hier tagelang am Stück schreiben, sitz am Computer, geh mit meinem Hund mal raus und kann anschließend gleich wieder weitermachen.

Was magst du ganz besonders in Schliersee?

Die Mischung aus See und Berge, man hat so viele Möglichkeiten. Ich mag des ganz gerne, einfach um den Schliersee zu latschen.

Hast du in Schliersee schon dei Lieblingsplatzal gefunden?

Schon … ich mag auch bei nicht so schönem Wetter das Stück … die wie eine alte Promenade ist, bei der Bootsanlegestelle, wo diese Laternen sind. Das mag ich wahnsinnig gerne.

Macht Schliersee glücklich?

Doch … meistens schon …

 

Vielen herzlichen Dank für das sehr schöne Gespräch. Wir freuen uns sehr, dich als unseren Schauspieler Helmfried in Schliersee zu haben.

 

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Sommer – Aktivprogramm 2019 mit Kinderprogramm

Die Gäste-Information Schliersee veranstaltet ab Juni seit Jahren erfolgreich für ihre Gäste das sogenannte Sommer-Aktivprogramm. Fast täglich können Schlierseer Gäste z.B. einheimische Führer auf ausgedehnten Wanderungen oder mit dem Fahrrad durch unsere wunderschöne oberbayrische Landschaft begleiten und erfahren so viel „Insiderwissen“.

 

Auch unsere kleinen Gäste kommen nicht zu kurz: mit „Pferdekutschenfahrten für die Kleinen“, „Familien-Pferdewanderung zu einer Alm“ und dem Klassiker „Fischers Fritz fischt frische Fische“ bringen wir Abwechslung in den Ferienalltag.

Während der bayerischen Sommerferien veranstalten zudem die Gemeinden Miesbach, Schliersee und Hausham gemeinsam das „Ferienprogramm Schlierachtal 2019“ für alle Kinder, Jugendlichen und Familien aus dem Landkreis Miesbach und alle unsere Urlaubsgäste

(http://www.miesbach.de/fileadmin/Mediendatenbank/Miesbach/Freizeit_Tourismus/Ferienprogramm_Schlierachtal_2018_Miesbach_Hausham_Schliersee_PDF_web.pdf) . Bitte beachten Sie, daß das Programm 2019 erst gegen Mitte / Ende Juli veröffentlicht wird.

 

Lassen Sie sich von unserem vielfältigen Angebot überraschen und sehen Sie selbst wie vielseitig die Freizeitgestaltung in Schliersee sein kann.

 

Die (fast nur) Draußen-Aktivitäten sind in verschiedene Kategorien unterteilt:

 

SPORT, WELLNESS, NATUR

Unter diesem Begriff finden Sie „Aqua Gym“, „Rücken fit“ und „Yoga“ (veranstaltet von unserem Partner in der Vitalwelt medius Schliersee https://www.medius-fitness.de/ ), den sehr beliebten 2-stündigen Kurs „Nordic Walking Wandertour, mit Vermittlung perfekter Technik“, geleitet von Gerd Müller und als Besonderheiten die „Tennis-Schnupperstunden“ (ab 12.6. mittwochs von 11 bis 12 Uhr) und „Segel-Schnupperstunden“ (beide Kurse: mind. 2 / max. 4 Personen, finden bei schlechter Witterung leider nicht statt. Segelkurstermine werden kurzfristig, je nach Wetterlage, bekanntgegeben).

 

Über die Sommermonate hinweg gibt es RADTOUREN: „geführte Radtour“ und „geführte E-Bike Schnuppertour“, auch jeweils mit Jürgen Koschyk. Bei beiden Touren müssen Rad und Helm selber mitgebracht, bzw. ausgeliehen werden. Die Touren richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer. Fahren Sie mit und ´gehen` sie mit dem Radl auf Entdeckungsreise!

 

Unter den Rubriken GENUSSWANDERUNG, ERLEBNISWANDERUNG und BERGTOUR finden sich die Kurse „geführte Bergwanderung“ (dienstags) und „geführte Bergtour“ (donnerstags) mit Jürgen Koschyk und -seit letztem Jahr neu- der „Wildkräuterspaziergang im Kurpark“ mit der Kräuterpädagogin-BNE Claudia Bernhardt: lernen Sie die heimischen Wildkräuter näher „er“-kennen, riechen, fühlen, schmecken, mit allen Sinnen erleben.

 

Als SOMMER SPEZIAL paßt dazu die „Schlierseer Wanderwoche“, ebenfalls mit Jürgen Koschyk: vom 3. bis 7. Juni und vom 23. bis 27. September finden täglich Bergwanderungen statt. In 2019 feiern wir 100 Jahre Bockerlbahnweg (https://www.schliersee.de/sommer/schliersee-erleben/wandern-und-berge/) und aus diesem Grund werden einige Touren rund um diesen historisch geprägten 12 km langen Wanderweg von Neuhaus-Bahnhof bis zur Waitzinger Alm in der Valepp / Spitzingsee stattfinden.

 

Zu guter Letzt bietet Schliersee unter KULINARIK & TRADITION den „Schießabend für Gäste“ (ab 12 Jahre; Kosten für das Schießen 5 €uro) -an diesem Abend wird der Schützenkönig unter den Gästen gekrönt- in der Schlierseer Schießstätte und die circa 1,5 stündige „Ortsführung Schlierseer G´schichten“ mit Karl Wiedemann an. Auf diesem Spaziergang durch Alt-Schliersee erfahren Sie Wissenswertes und Amüsantes über die Geschichte Ihres Urlaubsortes und der Region. Gäste und Einheimische sind herzlich willkommen!

 

Das Magazin „Schöne Zeiten“ mit Programm und Terminkalender finden Sie unter

https://www.tegernsee-schliersee.de/schoene-zeiten

 

Für das Sommer-Aktivprogramm bitten wir um Anmeldung bei der Gäste-Information Schliersee, tel. 08026-60650 oder per Email tourismus@schliersee.de . Gäste können sich frühestens 10 Tage vor und bis spätestens 15 Uhr am Vortag der Veranstaltung anmelden; Einheimische drei Tage vor der Veranstaltung. Als Einheimische gelten Bürger der Gemeinden Schliersee, Fischbachau, Bayrischzell und Bad Feilnbach. Mit der Gästekarte gelten vergünstigte Preise, oftmals sind die Kurse mit der Gästekarte kostenfrei.

Bei den meisten Kursen liegt die Mindestteilnehmerzahl bei 2 Personen und die maximale Teilnehmerzahl bei 10 Personen. Hunde sind bei den Wanderungen nicht erwünscht.

 

 

Wir wünschen allen Gästen schöne und erholsame, gleichzeitig erlebnisreiche und unvergeßliche Urlaubstage bei uns in und am Schliersee.

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Winterwunder-Schliersee-Spaziergang

Egal, bei welchem Wetter ‒ ein Spaziergang rund um den Schliersee ist immer ein wunderschönes Erlebnis. Wenn die Sonne scheint, glitzern das Eis auf dem See und der Reif in den Bäumen. Die weiße Pracht erstrahlt, und man braucht direkt eine Sonnenbrille. Sobald Nebelschwaden über den See wabern, wirkt die Landschaft mystisch verträumt. Bei Schneefall versteckt sich das andere Ufer hinter dicken Flocken. Alles wirkt wie weichgezeichnet …

In Schliersee sieht es aus wie in einem Feenland, schreibt eine Besucherin auf Facebook in der Schliersee-Gruppe. Irgendwann möchte sie hierher ziehen, um unsere Idylle jeden Tag genießen zu können.

Probieren Sie es aus und nutzen Sie das Wochenende oder einfach einen freien Nachmittag und besuchen Sie uns hier. Machen Sie einen Winterwunder-Schliersee-Spaziergang rund um den See. Kehren Sie dabei in der Rixneralm am See ein (im Winter am Wochenende geöffnet) und stärken Sie sich mit einer deftigen bayerischen Brotzeit. Die Seerunde beträgt 7,4 km, und es gibt nur leichte Steigungen (ca. 30 Höhenmeter) zu überwinden. Der Weg ist geräumt, sodass er gut zu begehen ist. Sie haben wunderschöne Ausblicke über den See auf die Insel Wörth und den Ort Schliersee. In Fischhausen verzaubern die eingeschneiten Bootshäuser, und auf den angrenzenden Weiden springen die Pferde durch den Schnee und versprühen Lebensfreude. Einige Bäume sind mit Schildern beschriftet, sodass man auch noch etwas über unsere beeindruckende Natur lernen kann. Und auch der eine oder andere Liebende hat eine Liebeserklärung an seinen Schatz im Unterstandhäuserl hinterlassen …

 

 

Machen Sie sich auf eine Winter-Entdeckungsreise. Sie sind herzlich willkommen.

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Winterwunderland Schliersee und Spitzingsee

Winterwunderland

 

Weißer Reif auf den Bäumen

Und der Schnee lädt ein zum Träumen,

die Äste glitzern frostbizarr

und der See glänzt kälteklar,

die Sonne strahlt in sattem Blau

des Himmels und wohin ich schau’,

erblick ich Schnee am Waldesrand,

oh, du Winterwunderland.

 

Oskar Stock (*1946, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker)

 

Die letzten Tage und Nächte brachten viel Schnee und ließen Schliersee und Spitzingsee unter einer weichen, weißen Decke verschwinden. Die Schritte sind gedämpft, Wolken hängen teilweise in den Tälern zwischen den Berggipfeln, und ein beständiger Wind bringt eisige Böen mit sich. Warm eingemummelt, mit schweren Stiefeln an den Füßen und meiner Kamera bewaffnet, mache ich mich auf den Weg, um die Schönheit unseres Winterwunderlandes in Bildern einzufangen. Das Weiß des Schnees strahlt auch an wolkenverhangenen Tagen, und glitzernde Eiskristalle leuchten um die Wette. Eine ruhige Stimmung empfängt mich an den Ufern unserer beiden Seen, und auch in den umliegenden Wäldern und Weiten der Valepp scheint das Leben einen Tick gemächlicher zu verlaufen. Die Ruhe verleitet zu Tagträumen und wirkt sich entspannend auf Körper und Seele aus. Vereinzelt ist der Ruf eines Vogels in der Stille umso lauter zu hören, und das Plätschern noch nicht zugefrorener Bachläufe ist beruhigend.

Folgen Sie mir und machen auch Sie sich auf den Weg, unsere geheimnisvolle Winterlandschaft mit ihren ganz eigenen Farben und bisweilen fast bizarr anmutenden Formationen zu entdecken. Egal, ob am See, in den Bergen oder im Hinterland ‒ Sie werden erstaunt sein, mit welcher Schönheit sich die Natur gerade jetzt präsentiert.

Und zum Aufwärmen zwischendurch gönnen Sie sich in einer der Almhütten oder einem Café eine unserer alpenländischen Spezialitäten.

 

 

 

Wir heißen Sie herzlich willkommen in unserem Winterwunderland!

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Geocaching in Schliersee

Jedes Jahr im November laden die Schlierseer Geocacher zum Weißwurst-Event ein.

Die Gäste kommen von weit angereist, um die Geocaches am Schliersee zu finden und dabei die guten Weißwürste und Brezen zu genießen. Dabei gibt es immer viel Spaß und einen regen Austausch unter Gleichgesinnten.

 

Was ist Geocaching?

Geocache (geo = griechisch „Erde“ und cache = engl. „geheimes Lager“)

Geocaching ist eine moderne Schatzsuche oder besser gesagt eine Schnitzeljagd für jedermann. Geocaching kann man zu jeder Jahreszeit machen ‒ es verbindet Technik und Natur und ist weltweit zu finden. Ein Hobby, das sehr lehrreich und spannend sein kann.

Bei meinen Umfragen waren sich alle „Geocacher“ einig: Die etwas müden, bequemen Menschen kommen wieder raus in die Natur, weg vom Fernseher, und lernen dabei viele Orte kennen, die sie sonst nie besucht hätten. Es geht darum, etwas gemeinsam zu erleben, sich wiederzutreffen und viel Spaß zu haben. Dabei werden die alltäglichen Sorgen und Beschwerden schnell vergessen.

 

Wie und wann begann Geocaching, und wann wurde der erste Geocache gelegt?

Geocaching begann, kurz nachdem Bill Clinton im Jahr 2000 den Störsender, der das Satellitensignal der GPS-Satelliten künstlich verschlechtert hatte, abschalten ließ. Ab diesem Zeitpunkt konnten die Satellitensignale auch für die Navigation im zivilen Bereich mit einer Genauigkeit im Meterbereich genutzt werden.

Am 3. Mai 2000 macht sich Dave Ulmer in der Nähe von Portland im Bundesstaat Oregon (USA) auf den Weg und versteckt einen Eimer mit einer CD, einer Videokassette, Geldscheinen, einem Buch, einer Steinschleuder und einer Konserve mit Bohnen mitten im Wald an der Position 45° 17′ 28? N, 122° 24′ 48? W.
Er veröffentlicht die (Geocache-)Koordinaten im Internet, und so blieb es nicht aus, dass das Geheimversteck (engl. stash) bereits einen Tag später mittels eines GPS-Geräts gefunden wird. Dave Ulmer ist so angetan von der Idee, dass er kurz darauf eine eigene Webseite ins Leben ruft, auf der er neue Stashes (Geocaches) mit deren Koordinaten dokumentiert und damit die Tür zum Geocaching öffnet.

Seit Ende Mai 2000 heißt der Stash nicht mehr Stash, sondern Geocache, und Geocaches werden auf der von Jeremy Irish gegründeten Seite www.geocaching.com gelistet. Mittlerweile gibt es über drei Millionen Geocaches weltweit.

 

Wie funktioniert denn nun Geocaching?

Eigentlich ist Geocaching ganz einfach.
Jemand versteckt einen Behälter, der mindestens ein Logbuch/Letterbuch enthält, irgendwo auf der Welt und meldet diesen sogenannten Geocache auf www.geocaching.com an. Ein paar Regeln (findet man auf www.geocaching.com) gibt es hierbei natürlich zu beachten. Danach schaltet ein Reviewer den Geocache frei. Somit ist dieser Geocache dann für die Geocacher im Internet sichtbar.
Nun kann sich jeder interessierte Geocacher die Beschreibung des Geocaches inkl. der Geocache-Koordinaten aus dem Internet herunterladen und mit seinem GPS-Navigerät ‒ am Anfang tut es auch ein Smartphone mit einer entsprechenden Geocaching-App ‒ auf die Suche nach dem Geocache machen.
Hat der Geocacher oder die Geocacherin den Geocache gefunden, trägt er/sie sich in das Logbuch, das sich im Geocaching-Behälter befindet, ein. Mit dem Stempel im Behälter (beim Hennerer ist es ein wunderschönes Kasterl am Baum) wird auch im eigenen Buch gestempelt.

Zusätzlich sollte man seinen Fund auch in der Log-Liste des entsprechenden Geocaches auf www.geocaching.com dokumentieren ‒ dies nennt man loggen.

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen