Beiträge

Radsport Rebel – E-Bikes für jedes Gelände in Schliersee

„Hier bei mir findet jeder das richtige E-Bike für seine Fahrradtour rund um Schliersee“, sagt Florian Rebel. Er ist ein echter E-Bike-Pionier, schon seit Jahren verkauft er in seinem Schlierseer Geschäft E-Bikes. Ab sofort verleiht er sie auch. Florian hat seit Pfingsten einen ebike1verleih Partnershop, und ihr könnt die Fahrräder unter www.ebike1verleih.de jederzeit online reservieren. Es gibt E-Bikes für jedes Gelände. Egal, ob ihr eine gemütliche Runde um den Schliersee drehen  oder als erfahrene Mountainbiker die Berge erklimmen wollt, Florian hat für jede Tour das richtige Fahrrad.

 

 

Tiefeinsteiger – Das komfortable E-Bike ab 29 Euro

Für entspanntes Fahren auf Asphalt und Forstwegen. Ideal auf der Ebene und bei leicht hügeligem Gelände.

MTB Hardtrail – Das souveräne E-Bike ab 39 Euro

Drauf setzen und Spaß haben. Auf Forstwegen, bergauf und bergab im leichten Gelände und auf Trails.

MTB Fully – Das entschlossene E-Bike ab 49 Euro

Der Gipfelstürmer unter den E-Bikes: Kompromissloser Fahrspaß, auch für den anspruchsvollen alpinen Einsatz geeignet.

Radsport Rebel liegt an der Bundesstraße mit einem großen Parkplatz vor der Tür. Falls ihr mit der BOB anreist, sind es nur wenige Gehminuten zum Bike-Shop. Florian Rebel verkauft und repariert auch E-Bikes der Firma Flyer.

Eine Fahrradtour mit einem E-Bike ist ein richtiger Genuss. Ihr könnt ganz einfach längere Distanzen überwinden, und auch das hügelige Gelände hier bei uns in Schliersee ist mit einem E-Bike kein Problem mehr. Probiert es doch einfach einmal aus.

 

 

Wichtig: Helm tragen, rücksichtsvoll und nur auf geeigneten Wegen und Forststraßen fahren! Auch Fußgänger und Wanderer möchten die Natur genießen. Mit etwas Achtsamkeit können alle ihren Spaß haben.

 

Radsport Rebel
Miesbacher Straße 14b
83727 Schliersee
Tel.: 08026/2727

info@radsport-rebel.de

 

Öffnungszeiten
Mo. – Fr.:
8:00 – 12:00 und 14:00 – 18:00 Uhr
Sa. 8:00 – 13:00 Uhr

 

Online reservieren
https://ebike1verleih.de/

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

medius Schliersee – FOCUS E-Mountainbike Fully-Verleih

Im medius Schliersee – medizinische Fitness in der Vitalwelt könnt ihr ab sofort den „Ferrari unter den E-Mountainbikes“ ausleihen: E-Mountainbike Fullys der Firma Focus. Durch die ausgewogenen Fahreigenschaften begeistert das Bike Anfänger und Profis gleichermaßen. Auch für anspruchsvolle Downhills gibt dir das Fully viel Sicherheit und Komfort.

 

 

Sebastian Ranft hat zehn FOCUS E-Mountainbikes für euch da. Es macht wirklich Spaß, mit so einem hochwertigen E-Bike zu fahren. Gekauft hat Sebastian Ranft die Fahrräder bei der Bike Base in Neuhaus, wo unter anderem FOCUS-Mountainbikes zum Kaufen angeboten werden. Und wenn ihr nach einer Runde mit einem geliehenen E-Bike im Medius Lust auf ein eigenes habt, werdet ihr dort bestens beraten.

Modell Jam2 kostet am Tag 40 Euro pro Person und Modell Sam2 am Tag 45 Euro im medius in der Schlierseer Vitalwelt. Ihr könnt die Bikes auch stundeweise für 20 Euro/25 Euro anmieten. Der Helm kostet pro Tag 2 Euro und der Ersatz-Akku für weite Touren pro Person 5 Euro. Geführte Mountainbike-Touren werden auch angeboten. Fragt einfach nach.

Bei der Übergabe des E-Mountain-Bikes bekommt ihr eine kurze Einweisung. Einen Helm solltet ihr auch bitte tragen. Die Trainer vom medius Schliersee haben immer einen Tourentipp für euch, denn bei uns in Schliersee ist es so schön ‒ da gibt es viel zu entdecken.

Mir hat die erste Runde auf einem E-Mountainbike Fully extrem gut gefallen, und ich freue mich jetzt schon auf weitere Touren in unserer Schlierseer Bergwelt. Probiert es einfach selber aus!

 

 

medius Schliersee

Perfallstraße 4
83727 Schliersee

Tel.: 08026/9293841

www.medius-fitness.de/

 

Bike Base Schliersee

Neuhauser Str. 36

83727 Schliersee

Tel.: 08026/9279441

 

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Fair und respektvoll im Schlierseer Wald

Es geht nur miteinander!

Im Gespräch mit Forstbetriebsleiter Jörg Meyer in Schliersee

Die Erholungsnutzung in unseren Wäldern ist sehr intensiv. Naturaktivitäten wie Wandern, Berglauf, Mountainbiken erfreuen sich großer Beliebtheit. Das aktuelle Wegenetz im Wald ist im Laufe vieler Jahrzehnte für die forstliche Nutzung und die Pflege der Wälder errichtet worden. Aber Jörg Meyer, Vertreter der Bayerischen Staatsforsten, freut sich, dass das Wegenetz auch von den Erholungsuchenden geschätzt wird. „Wir möchten einen fairen und respektvollen Umgang miteinander“, sagt Jörg Meyer. „Außerdem möchten wir motivieren, ungünstige Einflüsse auf Natur und Tiere in den Wäldern so gering wie möglich zu halten“, ergänzt er gleich. Er appelliert an einen fairen und verständnisvollen Umgang zwischen den Erholungsuchenden untereinander und mit dem Forst- und Jagdpersonal, das sich auf den Forstwegen bewegt und seine Arbeit verrichtet.

– Auf den Wegen bleiben!

– Rücksicht nehmen!

– Die Wege vorsichtig benutzen!

Sehr kritisch sieht Meyer die Freizeitnutzung zu Dämmerungs- und Nachtzeiten. Die Wildtiere brauchen genügend Zeit und Ruhe, in denen keine Störungen stattfinden. Also bitte einfach noch mal genau überlegen, ob man wirklich in der Dunkelheit noch in die Berge muss, und so den Tieren eine Auszeit gönnen.

Habt ihr das gewusst? Das Forstamt Schliersee ist auch für die Pflege rund um die Burgruine Hohenwaldeck zuständig und hat erst kürzlich mit Gemeinde, Natur- und Denkmalschutzbehörde in einer aufwendigen Hubschrauber-Aktion Bäume entfernt, die die Mauerreste der Ruine bedrohten. Forstbetriebsleiter Jörg Meyer freut sich sehr, diesen besonderen Ort für nachfolgende Generationen erhalten zu können.

 

 

Bayerische Staatsforsten
Jörg Meyer
Forstbetriebsleiter
Mesnergasse 3
83727 Schliersee

info-schliersee@baysf.de

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Vom Hollandrad bis zum E-Mountainbike – Fahrrad- und SUP-Verleihe in Schliersee

Der Startschuss ist gefallen! Sobald sich der Schnee im Tal verzogen hatte und alles zu grünen und blühen begann, hat die langersehnte Radlsaison wieder angefangen. Jeder schöne Sonnentag wird für einen Radausflug genutzt, der gute Laune und Lust macht, durch die herrliche Voralpenlandschaft zu fahren.

Die Gäste-Information Schliersee bietet in den Sommermonaten für ihre Gäste, die im Besitz einer Schlierseer Gästekarte sind, kostenlose geführte Radtouren an. Dabei richten sich die Touren nach den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer. Ausrüstung: stabiles Fahrrad, Helm, Getränke, Brotzeit. Maximal 10 Teilnehmer. Kosten: mit Gästekarte kostenfrei, sonst 5,00 Euro. Anmeldung erforderlich bei der Gäste-Information Schliersee, Tel.: 08026/60650.

Termine, jeweils Mittwoch von 08:30–13:00 Uhr: 4. Juli/18. Juli/1. August/22. August/5. September.

Ebenso werden geführte E-Bike-Schnuppertouren angeboten. Testen Sie das elektronische Vergnügen auf einer Tour durch die schöne Schlierseer Landschaft. Maximal 4 Personen. Kosten: mit Gästekarte kostenfrei, sonst 5,00 Euro. Leihgebühr für das E-Bike: 15,00 Euro. Anmeldung erforderlich bei der Gäste-Information Schliersee, Tel.: 08026/60650.

Termine, jeweils Mittwoch von 08:30–13:00 Uhr: 11. Juli/25. Juli/8. August/29. August/12. September.

Planen Sie eine Radtour in den Bergen oder direkt am Schliersee und möchten Ihren Drahtesel aber nicht extra mitnehmen, dann leihen Sie sich doch einfach ein Fahrrad bei einer Verleihstation am Schliersee aus.

 

 

Da der Sommer nun auch vor der Tür steht, finden Sie im folgenden Überblick gleich noch die Stand-up-Paddle-SUP-Verleihe in Schliersee. Packen Sie beim nächsten Ausflug an den Schliersee Ihre Badesachen mit ein und erleben Sie einen Tag im und am erfrischenden Wasser voller Spaß und Aktion.

 

 

medius Schliersee – Verleih von E-Mountain-Bikes
Perfallstr. 4 – in der Vitalwelt
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)8026/9293841

E-Mail: info@medius-schliersee.de
Internet: www.medius-schliersee.de   http://www.medius-fitness.de

Gäste mit der Schlierseer Gästekarte erhalten 10 % Rabatt auf die Verleihgebühr.

 

 

Fahrradverleih Schliersee – Verleih von Fahrrädern aller Art, auch mit Anhänger und Kindersitze/SUP-Verleih

geführte Radtouren

Sven Hermann
Werner-Bochmann-Str. 2 (in unmittelbarer Nähe vom Bahnhof Schliersee)
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)171/7131031
E-Mail: info@fahrradverleih-schliersee.com
Internet: www.fahrradverleih-schliersee.com

 

 

erLeben Lernen, Gbr – Verleih von Mountainbikes/SUP-Verleih

geführte Mountainbike-Touren und Fahrtechniktraining

Michael Hutzl, Christof Reiner
Rotwandstr. 7a
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)8026 925841
E-Mail: erleben-lernen@t-online.de
Internet: www.erleben-lernen-aktiv.de

 

 

Intersport Berauer ‒ SUP-Verleih
Watersport Schliersee
Rathausstraße 17
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)8026/60690
E-Mail: berauer.schliersee@intersport.de
Internet: www.intersport-berauer.de 

 

 

Viele Radtourentipps in Schliersee und in der Alpenregion Tegernsee Schliersee finden Sie unter
http://www.schliersee.de/sommer/schliersee-erleben/rad-und-bike/ sowie unter https://www.tegernsee-schliersee.de/radfahren

 

In der aktuellen Ausgabe der „Schöne Zeiten“ Nr. 41 (März bis Juli 2018) finden Sie auf den Seiten 8–11 im Artikel „Auf 2 Reifen durch die Region – Auftakt der Radlsaison“ weitere interessante Informationen rund ums Radfahren in Schliersee und in den benachbarten Orten: http://www.schoene-zeiten.de/aktuell/#8.

Nähere Infos zu SUP am Schliersee unter:
http://www.schliersee.de/sommer/schliersee-erleben/unsere-seen/

Wir wünschen allen Urlaubern und Tagesausflüglern, Radfahrern, Wassersportlern und Wanderern schöne, erholsame und erlebnisreiche Stunden in und am Schliersee!

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Popoaugen für gute Rücksicht

Servus beianand – ich bin’s schon wieder, die Lilly!
Na gut, ich nerve langsam, aber eine Sache muss ich euch unbedingt erzählen: Habt ihr gewusst, dass Hunde und Menschen früher auch hinten Augen gehabt haben? Hunde an den Pobacken und Herrchen am Hinterkopf ‒ da, wo jetzt noch die freie, haarlose Stelle ist – jaha!

Zu den Menschen, also Herrchen und Frauchen, wisst ihr ja, dass die extrem gehandicapt sind, praktisch nichts riechen, nur lappriges Fresschen runterbekommen, schlecht hören und, statt sich auf die Umgebung zu konzentrieren, ewig und andauernd rumquatschen. Zu mir wisst ihr, dass Spazierengehen für mich extrem harte Arbeit ist, muss ja alles riechen und einordnen, wer da langgelaufen ist, ob die Hunde in mein sexuelles Beuteschema passen oder ob Karnickel, Wühlmäuse usw. das Verfallsdatum noch nicht überschritten haben. Als Hundedame von Welt muss man da Prioritäten setzen und sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren.

Ach herrlich – ich komm schon wieder ins Plaudern, aber zurück zu den Popoaugen …

Gaaaaaaaaanz früher, also vor eeeewigen Zeiten, damals, in den frühen Zeiten der Evolution, als die Menschen noch nicht mit komischen Blechkartons oder mobilen Hochsitzen herumfuhren, da war die Welt noch in Ordnung, da brauchten wir nur vorne Augen, weil von hinten konnte kaum etwas oder jemand unvermittelt auftauchen und uns nach dem Leben trachten. Ja klar, bis auf Raubtiere und so, aber das ist eine andere Geschichte.

Dann hat der Mensch oder wer auch immer das Rad erfunden. So ein komisches rundes Ding, das mit ständiger Drehung richtig Tempo machen kann – sogar schneller, als ich laufen könnt. Diese Dinger haben sie an Blechkartons und Hochsitze montiert und damit das risikoreichste Zeitalter ever, ever, ever eingeläutet. Die Blechkartons bekamen zur Warnung einen gut hörbaren Motor und eine Hupe, die zum Beispiel heute noch konsequent von Feuerwehr- und Polizei-Blechkartons benutzt wird. Mit den Hochsitzen – ich glaub, die heißen heut Bikes oder Mountainbikes – war das schon schwieriger: kein Motor, kein Martinshorn und leise wie’d Sau.

In dieser finsteren Zeit schenkte die Evolution den Hunden und Menschen wohl weitere Augen, die nach hinten ausgerichtet waren. *hihi. Ich würde euch ja jetzt gern Bilder zeigen, wie das wohl ausgesehen hat, aber ihr seid dafür zu anständig: Wer schaut schon einer Hundedame so aufdringlich auf den Po?

So – wir fassen das mal zusammen: Poaugen waren unsagbar wichtig, weil man sonst garnienicht bemerkt hätte, wenn sich von rückwärts so ein Rad-Automat ranpirscht und mit atemberaubendem Tempo an einem vorbeirauscht. Das blieb so über viele Generationen. Dann wurde die Fahrradklingel erfunden oder die Fahrradhupe, also ein Ding, was koordiniert Krach machen konnte, wenn man als Fahrer die Poaugen von jemand anderem sah. Auf einmal waren die Popoaugen nicht mehr nötig, und da der Hund von Welt und auch Herrchen und Frauchen gern mal „Sitz“ machen, wurden sie zurückgebildet – nu sind sie weg. *seufz*

Warum erzähl ich das alles? Nun ja, ich weiß ja um die Aufsichtspflicht, die unsereins als Hund hat, auf Herrchen und Frauchen aufpassen … die sind ja so schreckhaft und fallen leicht um, wenn sie nur auf den Hinterpfoten stehen. Und in letzter Zeit kommt es immer mal wieder vor, dass jemand, der beradelt von hinten auf uns zufliegt, entweder keine Klingel hat oder zu schüchtern ist, sie zu benutzen. Voll gefährlich, finde ich!

Darum eine Bitte an die Radfahrer: Bitte klingeln, wenn ihr euch von hinten ranpirscht, oder von mir aus auch laut „Blaulicht“ oder „Tatü-Tataa“ rufen, wenn ihr euch keine Klingel leisten könnt. Zumindest so lange, bis wir unsere Popoaugen wieder komplett ausgebildet haben.

Total lieb von euch!

Eure Lilly

 

 

Karl Bergkemper Karl Bergkemper

Begeisterter Schlierseer, Musiker und Internet-Schraubenzieher. Der technisch orientierte "Beutebayer" der Redaktion - immer für Ideen zu haben, die Schliersee weiterbringen

 

 

 

Paradies für Bergliebhaber – dem Himmel so nah! Eine Fotosafari …

Anfang Mai, Sonnenschein, blauer Himmel und ein paar Stunden Zeit …

Ich mache mich auf den Weg in die Berge, genauer gesagt auf den Taubenstein im Mangfallgebirge (Höhe 1.692 m). Kurz vor Spitzingsee biege ich links auf den Parkplatz an der Taubensteinbahn ab. Es ist mitten in der Woche und kaum ein Mensch unterwegs. Ich bin völlig allein in der Gondel und nutze die Fahrt, um meine Kamera vorzubereiten und die spektakuläre Aussicht zu bestaunen. Oben angekommen, finde ich mich im tiefsten Winter wieder und bereue es, keine Schneeschuhe mitgenommen zu haben.

Es ist einfach wunderschön! Ein perfekter Fernblick in die „blauen“ Berge rundherum und strahlend weißer Schnee, welcher das Licht der Sonne reflektiert und ein funkelndes Leuchten auf die frische Schneeoberfläche zaubert.

Hinter zwei Touristen aus München mache ich mich auf den Weg zum Gipfel. Gar kein leichtes Unterfangen, weil wir immer wieder bis zur Hüfte im Schnee versinken. So weit es geht, nutzen wir die Spuren unserer „Vorgänger“ …

Das nette Paar mit seinen zwei Hunden kehrt nach ein paar Höhenmetern wieder um, da sie den anstrengenden Abstieg fürchten. Ich laufe noch ein paar Kehren weiter und werde mit einem atemberaubenden Blick auf den Wendelstein und schließlich auch auf die steilen Felsen des Taubenstein belohnt. Weiter steige ich nun auch nicht mehr hinauf, da meine Ausrüstung hierfür nicht ausreichend ist. In den Bergen ist es unbedingt notwendig, keine unnötigen Risiken einzugehen und sich nicht zu überschätzen!

Wieder an der Bergstation angekommen, mache ich es mir in der Sonne gemütlich und gönne mir einen heißen Lumumba im Taubensteinstüberl. Es sind auch einige Tourenskifahrer da, die zu einer Almhütte abfahren. Und auch ein Mountainbiker macht sich auf den Weg bergab …

Wer die Bergwelt liebt und sich am Ausblick berauschen kann … und wer die Stille und Ruhe sucht, der ist hier genau richtig!

 

Alpenbahnen Spitzingsee GmbH
Spitzingseestraße 12
83727 Schliersee-Spitzingsee
Tel. +49 8026 9292230
info@alpenbahnen-spitzingsee.de

http://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/sommer/sommer/

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

„Aufi“, „Umi“ und „Obi“ – Drei E-Bike-Touren rund um den Schliersee!

(„aufi“ bedeutet auf Bayerisch „aufwärts“, „herauf“, „hinauf“/„umi“ bedeutet „außen herum“, „hinüber“/„obi“ bedeutet „abwärts“, „hinab“, „hinunter“)

Mehrmals habe ich mich auf meinem Mountainbike die ziemlich steile Spitzingstraße hinaufgequält. Hin und wieder waren dabei sogar meine Tourenski am Rad festgebunden. Wirklich genussreich war das eigentlich nie. Ich nutzte diese Plackerei als Konditionstraining für bevorstehende anspruchsvolle Skitourenreisen. Meter für Meter näherte ich mich sehr langsam und ausgepowert dem 1.127 m hohen Spitzingsattel und damit dem Ende der schweißtreibenden Schinderei.

Heutzutage kann man es erheblich leichter haben. Selbst langjährig ambitionierte Mountainbiker greifen immer öfters zum E-Bike. „Biken, wo andere schieben“ lautet gegenwärtig die Devise. Das Elektrofahrrad, mit dem Fahrer/-innen beim „In-die Pedale-Treten“ von einem akkuunterstützten Elektroantrieb profitieren, macht‘s möglich und ist längst modern geworden. Mit dem Elektrorad, kurz E-Bike oder „Pedelec“(engl.: Pedal Electric Cycle) genannt, wird so manche Radtour auch für weniger trainierte oder ältere Personen zum reinen Genuss. Schliersee bietet nicht nur besonders lohnende Bike-Routen, sondern auch den notwendigen Service, Räder auszuleihen, sowie alle dazugehörigen Informationen und Tipps. Trotzdem sollten – oder besser müssen ‒ einige wichtige Dinge vorab berücksichtigt werden:

  • Die Reichweite des Elektroantriebs ist durch die Ladekapazität des Akkus beschränkt.
  • Die Trittfrequenz, der Fahrstil und das Körpergewicht der Fahrerin oder des Fahrers haben entscheidenden Einfluss auf den Stromverbrauch bzw. die Gebrauchsdauer des Akkus. Eine hohe Frequenz mit 60 bis 70 Umdrehungen pro Minute hat einen niedrigeren Stromverbrauch zur Folge.
  • Bei normalen Fahrbedingungen ist eine Akkuladung für etwa 40 bis 60 Kilometer ausreichend, besonders gute Akkus schaffen 100 km und mehr.

Schliersees landschaftlich besonders schöne Umgebung bietet nahezu unerschöpfliche Tourenmöglichkeiten. Mal abgesehen von kurzen Einkaufsfahrten innerhalb des Ortes oder eher gemütlichen Kurzausflügen für die ganze Familie bieten sich auch Routen für sportliche Fahrer mit nicht unerheblichen Anstiegen an, bei denen die Unterstützung des Elektroantriebs besonderen Nutzen bringt. Das E-Bike trägt nicht nur dazu bei, die Ansprüche der Unternehmungen bezüglich Streckenlängen und Höhenmeter eindrucksvoll zu erweitern, sondern es verhilft auch Normaltrainierten, Gebirgsregionen kennenzulernen, die bisher nur der Elite unter den Bikern vorbehalten blieben. Auch die größeren Kraftreserven im Konditionsbereich intensivieren den Erlebniswert in der Natur erheblich. Jetzt braucht‘s nur noch gutes Wetter, und Sie können starten:

 

 

 

Tourentipp Nr. 1: Von Schliersee über Aurach nach Bayrischzell

Charakter und Besonderheiten: Auf schmalen Nebenstraßen und oftmals nicht asphaltierten Fahrwegen abseits der Bundesstraße 307 führt diese familienfreundliche Strecke nach Bayrischzell. Es besteht die Möglichkeit, vom Bahnhof Bayrischzell mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) zurück nach Schliersee zu fahren. Zahlreiche lohnende Einkehrmöglichkeiten am Weg.

Start/Ausgangspunkt: Bahnhof Schliersee

Anforderungen/Schwierigkeit: relativ kurze und leichte Strecke ohne nennenswerte Steigungen für die ganze Familie. Auch für kleinere Kinder geeignet; an den BOB-Bahnhöfen in Fischhausen-Neuhaus, Fischbachau, Geitau und Osterhofen bestehen Rückfahrtmöglichkeiten.

Streckenlänge: ca. 17 km, mit Rückfahrt entsprechend mehr

Höhenunterschied: etwa 70 Höhenmeter

Gesamtdauer: nur Hinfahrt etwa 1,5 Stunden, mit Rückfahrt 3 Stunden

Beste Jahreszeit: etwa ab Mitte April bis in den Spätherbst

Ausrüstung: normale Bike-Ausrüstung, warme Kleidung mit Regenschutz

Karte: AV-Karte 1:25.000, Blatt 7/1 „Tegernsee ‒ Schliersee“

Fremdenverkehrsamt: Gäste-Information Schliersee, Perfallstraße 4, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/6065-0  (http://www.schliersee.de)

Die Route: Bhf. Schliersee – Schliersee-Westenhofen – Schliersee-Breitenbach – Fischhausen-Neuhaus – Aurach – Hammer – Osterhofen – Bayrischzell. Für die Rückfahrt sind kurze Varianten möglich.

 

Tourentipp Nr. 2: Vom Schliersee über den Spitzingsee zum Tegernsee

Charakter und Besonderheiten: Mit maximal 14 % Steigung und 3,5 km Streckenlänge ist die Spitzingstraße hinauf zum gleichnamigen Sattel für Gelegenheitsradler ein echter Härtetest! Mit dem E-Bike sind diese 350 Höhenmeter Herausforderung auch für weniger Trainierte problemlos machbar. Auf weitgehend asphaltierten Straßen und meist abseits jeglichen Autoverkehrs führt diese bei Bikern sehr beliebte Rundtour vom Schliersee über den Spitzingsee entlang der Roten Valepp und über Rottach-Egern sowie entlang des Tegernsees zurück zum Ausgangspunkt. Ohne Einkehrzeiten ist diese Runde in 5 bis 6 Stunden durchführbar.

Start/Ausgangspunkt: Schliersee

Anforderungen/Schwierigkeit: relativ leichte bis mittelschwere Rundtour, die bereits etwas Kondition und Ausdauer erfordert

Streckenlänge: ca. 65 km

Höhenunterschied: insgesamt etwa 500 Höhenmeter

Gesamtdauer: ca. 5 bis 6 Stunden

Beste Jahreszeit: ab Mitte April bis in den Spätherbst

Ausrüstung: normale Bike-Ausrüstung, warme Kleidung mit Regenschutz

Karte: AV-Karte 1:25.000, Blatt 7/1 „Tegernsee ‒ Schliersee“

Fremdenverkehrsamt: Gäste-Information Schliersee, Perfallstraße 4, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/7662 (http://www.schliersee.de)

Die Route: Schliersee – Fischhausen-Neuhaus – Spitzingstraße – Spitzingsattel – Spitzingsee – Forsthaus Valepp – Enterrottach ‒ Rottach-Egern – Tegernsee – St. Quirin ‒ Ostin – Hausham – Schliersee

 

Tourentipp Nr. 3: Prinzenweg-Rundtour

Charakter und Besonderheiten: Auf oftmals nicht asphaltierten Wegen und abseits jeglichen Autolärms führt diese eher anspruchsvolle Radl-Runde von Schliersee über Hausham zunächst an den Tegernsee, danach durch das einsame Alpbachtal und das Stadeltal und über die Hennerer Au zurück nach Schliersee.

Start/Ausgangspunkt: Schliersee

Anforderungen/Schwierigkeit: mittelschwere Rundtour für fortgeschrittene Biker, die bereits eine gute Fahrtechnik erfordert

Streckenlänge: 29 km

Höhenunterschied: insgesamt gut 600 Höhenmeter

Gesamtdauer: etwa 3,5 bis 4 Stunden

Beste Jahreszeit: etwa ab Mitte April bis in den Spätherbst

Ausrüstung: normale Bike-Ausrüstung, warme Kleidung mit Regenschutz

Karte: AV-Karte 1:25.000, Blatt 7/1 „Tegernsee ‒ Schliersee“

Fremdenverkehrsamt: Gäste-Information Schliersee, Perfallstraße 4, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/7662 (http://www.schliersee.de)

Die Route: Schliersee – Schliersee-Westenhofen – Hausham – Gschwendt – Ostin – St. Quirin – Tegernsee – Alpbachtal – Prinzenweg – Stadeltal – Hennerer Au – Schliersee-Breitenbach ‒ Schliersee

 

Hier können E-Bikes reserviert und ausgeliehen werden:

 

E-Bike-Aufladestationen unterwegs:

  • Bayrischzell: Sportalm, Alpenstraße 70, 83735 Bayrischzell, Tel.: 08023/819 748, Öffnungszeiten: Mo.–Sa. 9.15–18.00 Uhr
  • Rottach-Egern: Tourist-Information, Nördliche Hauptstraße 9, Tel.: 08022/673100, Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 8.00–18.00 Uhr, Sa. und So. 9.00–14.00 Uhr, an Feiertagen 9.00–14.00 Uhr, sonntags geschlossen
  • Schliersee: Gästeinformation in der Vitalwelt, Perfallstraße 4, Tel.: 09026/7662, Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 8.30–18.00 Uhr, Sa. und So. 9.00–13.00 Uhr
  • Schliersee: Radsport Rebel, Miesbacher Straße 14b, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/2727, Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 8.00–12.00 Uhr, 14.00–18.30 Uhr, Sa 8.30–12.30 Uhr
  • Schliersee: Schlierseer Radhaus, Miesbacher Straße 26, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/6800, dienstags Ruhetag, Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr, 13.00–18.00 Uhr, Sa. 8.30–12.30 Uhr
  • Tegernsee: Medius GmbH, Kurgarten 1, 83684 Tegernsee, Tel.: 08022/937020, Öffnungszeiten:–Do. 7.00–22.00 Uhr, Sa. und So. 9.00–19.00 Uhr, an Feiertagen 15.00–20.00 Uhr

 

Eckehard Radehose Eckehard Radehose

Eckehard Radehose In Schliersee zuhause, extrem berg- und reisesüchtig seit seinem 6. Lebensjahr. Dipl. Kartograph, Journalist und langjähriger Trekking- und Expeditionsleiter mit Vorliebe für besonders hohe Gipfelziele. An die 2.500 Gipfelbesteigungen weltweit und weit über 1.000 Skitouren. Mein bevorzugter Ort: Gipfel der Baumgartenschneid bei Sonnenuntergang mit einem Glas Rotwein.