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VIII. HIGHLAND GAMES Schliersee im Markus Wasmeier Freilichtmuseum am 26. August 2018

Bereits zum achten Mal ist das Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee Austragungsort der legendären HIGHLAND GAMES. Hierbei treten wie in den letzten Jahren mehrere Damen- und Herrenmannschaften sowie die Hausmannschaften des Markus Wasmeier Freilichtmuseums, Boarische Madl und Boarische Burschen, gegeneinander an. Es werden zahlreiche Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet.

 

Die schottischen Highland Games am oberbayerischen Schliersee sind eines der Highlights im August. Besonders bei den zu erwartenden sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein ist es ein tolles Erlebnis, den Sportlern in karierten Schottenröcken bei der Austragung ungewöhnlicher Disziplinen aus nächster Nähe zuzuschauen. Die kräftigen Damen- und Herrenmannschaften kämpfen um den Sieg und unterstützen sich gegenseitig kameradschaftlich indem sie sich Tipps geben und anfeuern. Es ist ein großartiges gleichzeitiges Miteinander und Gegeneinander.

 

„Die Highland Games sind traditionelle Veranstaltungen mit sportlichen Wettkämpfen. Sie waren ursprünglich Bestandteil der Treffen (Gatherings) schottischer Clans in den schottischen Highlands. (…)“ Wikipedia

 

Und schottisch muten auch die VIII. HIGHLAND GAMES Schliersee an. Die weiblichen und männlichen Wettkämpfer tragen karierte, knielange Röcke und ein Dudelsackbläser sorgt für die musikalische Untermalung der Veranstaltung. Auch traditionelle schottische Tänze werden gekonnt vorgeführt.

 

Sowohl Erwachsene, als auch Kinder werden von der ganz besonderen Stimmung mitgerissen, so dass ein außergewöhnliches Erlebnis garantiert ist.

 

Ablaufplan:

 

09:30 Uhr Offizieller Einlass
ca. 10:30 Uhr Einmarsch der Athleten in die Wettkampfarena
ca. 10:50 Uhr Offizielle Begrüßung
ca. 11:00 Uhr Beginn der Highland Games 2018
ca. 15:30 Uhr Voraussichtliches Veranstaltungsende (Aktion: Kinder-Seilziehen)
ca. 16:15 Uhr Siegerehrung

 

 

In folgenden Disziplinen treten die Wettkämpfer bei den HIGHLAND GAMES Schliersee 2018 an:

 

  • Baumstamm drehen
  • Steinstoßen
  • Gewicht weit werfen
  • Gewicht hoch werfen
  • Baumslalom
  • Fasstragen
  • Bogenschießen
  • Steinheben
  • Stammziehen
  • Strohsack hoch werfen
  • Stone of Manhood

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee

Brunnbichl 5
D-83727 Schliersee/Neuhaus
Telefon: +49 (0) 8026 – 92922-0
Telefax: +49 (0) 8026 – 92922-29
E-Mail: office@wasmeier.de

Internet: https://www.wasmeier.de/veranstaltungen/viii-highland-games-schliersee-2018/

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Weißwurst trifft caffè – ein Italiener macht Urlaub am Schliersee

Patrizio, 33, liebt Bayern … und seit Kurzem ganz besonders den Schliersee. Wie kommt’s? Patrizio und ich sind sogenannte Tandempartner und mittlerweile auch gute Freunde. Tandempartner bedeutet: Patrizio hilft mir, meine Italienischkenntnisse zu verbessern, und ich unterstütze ihn beim Deutschlernen. Letztes Jahr, kurz vor Weihnachten, habe ich ihn und seine Freundin Giulia zu uns an den Schliersee eingeladen. Wir haben ein paar wunderschöne Tage zusammen verbracht und uns, unter anderem beim historischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum von Markus Wasmeier, prächtig amüsiert. Patrizio und Giulia standen damals frierend, aber gut gelaunt im Schneegestöber, denn solche Wetterverhältnisse ist man am Lago Maggiore natürlich nicht gewöhnt. Aber es hat ihnen so gut bei uns gefallen, dass sie Mitte Juli wieder an den Schliersee gekommen sind, diesmal zum Radfahren. Vor nur zwei Jahren musste sich Patrizio einer schweren Herz-OP unterziehen – ein Schicksalsschlag für den begeisterten Sportler. Heute geht es ihm aber den Umständen entsprechend gut, und er ist einfach nur dankbar und glücklich, dass er seinen Lieblingssport wieder ausüben kann.

Il Weißwurst incontra il caffè – un italiano in vacanza a Schliersee

Patrizio, 33 anni, ama la Baviera… e da poco tempo in particolare il lago di Schliersee. Come mai? Patrizio ed io siamo cosidetti Tandempartner e, nel frattempo, siamo diventati anche buoni amici. Tandempartner significa che Patrizio mi aiuta a migliorare le mie conoscenze della lingua italiana ed io lo sostengo ad imparare il tedesco. L’anno scorso, poco prima di Natale, ho invitato lui e la sua fidanzata Giulia a trovarci qui a Schliersee. Abbiamo trascorso alcuni giorni meravigliosi insieme e ci siamo divertiti un sacco, tra le altre cose al mercato storico di Natale al Freilichtmuseum di Markus Wasmeier. Quel giorno, Patrizio e Giulia erano, infreddoliti ma di buon umore, immersi in una bufera di neve. Vivendo sul lago Maggiore non sono abituati a tali condizioni metereologiche. Ma ciononostante Schliersee è piaciuto loro così tanto che sono ritornati a metà luglio, questa volta per andare in bicicletta. Solo due anni fa Patrizio ha avuto un grave intervento al cuore – uno scherzo del destino per un appassionato sportivo come lui. Ma oggi, date le circostanze, sta bene ed è semplicemente grato e felice di poter fare di nuovo il suo sport preferito.

 

 

  • Patrizio, du hast über Schliersee gesagt, der Ort ist ein Paradies für die Liebhaber des Radsports. Was genau macht Schliersee für dich in dieser Hinsicht so besonders?

„Ja, es ist ein Radfahrer-Paradies, weil es sehr viele wunderschöne und gut gepflegte Wege gibt. Jeden Tag kann man neue Wege zu Aussichtspunkten erkunden, von denen aus man den See und den Ort bewundern kann. Und eine weitere Sache, die mir gefällt, ist, dass man in netten, kleinen Gaststätten Rast machen und ein gutes bayerisches Bier und schmackhafte Gerichte genießen kann.“

  • Patrizio, hai parlato di Schliersee come di un paradiso per gli amanti della bicicletta – che cosa esattamente rende Schliersee al riguardo così unico per te?

“Sì, è un paradiso delle due ruote a pedali perché ci sono tantissimi sentieri stupendi e ben curati. Ogni giorno è possibile percorrerne uno nuovo, raggiungendo punti panoramici da dove si può ammirare il lago ed il paese. Poi, un’altra cosa che mi piace è la possibilità di fermarsi per una sosta nei bellissimi “pub” dove gustare dell’ottima birra bavarese e piatti squisiti.”

  • Du bist mit dem Motorschiff gefahren, hast eine Radtour um den Schliersee gemacht, warst an den Josefstaler Wasserfällen, am Spitzingsee, dem Schliersberg und der Burgruine Hohenwaldeck. Welches Ausflugsziel war dein persönliches Highlight ‒ und warum?

„Der Ausflug, der mir eigentlich am besten gefallen hat, war die Schiffsrundfahrt auf dem See, zusammen mit Giulia, dir und den Kindern. Es war toll, weil wir in völliger Ruhe die Schönheit des Sees, der Insel und der Berge genießen und nach dem Anlegen einen schönen Spaziergang durch Schliersee machen konnten, um dann den Nachmittag mit einem leckeren italienischen Eis ausklingen zu lassen. Der Ort hat mich überrascht, auch, weil er so wahnsinnig gut gepflegt ist.“

  • Sei andato con il battello, hai fatto un giro in bicicletta intorno al lago di Schliersee, sei stato alle Josefstaler Wasserfälle, al lago di Spitzing, sulla Schliersberg ed al Burgruine Hohenwaldeck. Quale di questi luoghi è stato il tuo highlight e perché?

“Il giro che mi è piaciuto di più, in realtà, è stato quando, in compagnia di Giulia, di te e dei bambini, abbiamo fatto il giro del lago con il battello. È stato bello perché, in completa calma, abbiamo potuto vedere le bellezze del lago, dell’isola, delle montagne e, una volta sbarcati, abbiamo fatto una bella passeggiata per Schliersee, per poi terminare il pomeriggio mangiando un buon gelato italiano. La cittadina mi ha sorpreso anche per essere estremamente curata.”

 

Sonntag, den 15. Juli, habe ich dann genutzt, um Patrizio die bayerische Esskultur näherzubringen – und zwar bei einem Weißwurstfrühstück beim Fest SLYRS „samma“. Für Patrizio das erste Fest dieser Art seines Lebens. Für einen kleinen Lacher sorgte dann seine Bestellung: „Bitte das Weißwurstfrühstück und einen Kaffee …“ Macht aber nix, dann haben wir eben ein bayerisch-italienisches Weißwurstfrühstück gemacht!

Sabato, 15 luglio, ho colto l’occasione per avvicinare Patrizio alla nostra cultura gastronomica – facendo una Weißwurstfrühstück alla SLYRS “samma” Fest. Per Patrizio la prima di questo genere nella sua vita. Il suo ordine ci ha fatto fare una piccola risata: “Per favore, la Weißwurstfrühstück ed un caffè…” – ma non fa niente, così abbiamo semplicemente fatto una Weißwurstfrühstück bavarese-italiana!

  • Patrizio, du hast zum ersten Mal eine Weißwurst gegessen. Mit welchen Tücken hattest du zu kämpfen, und, ganz wichtig, wie hat sie dir geschmeckt?

„Ja, die Weißwurst hat mir sehr gut geschmeckt! Was die Schwierigkeiten betrifft, war es wohl am ehesten die Tatsache, überhaupt eine Wurst zum Frühstück zu essen: Wir Italiener sind an Cappuccino und Brioche gewöhnt. Aber eine Sache habe ich erfahren: Die Weißwurst wird traditionell ohne Haut und mit der Hand gegessen, indem man sie zuzelt (zuzeln = saugen). Wenn ich diese Hinweise nicht bekommen hätte, hätte ich sie vor allem mitsamt der Haut gegessen!“

  • Patrizio, hai mangiato un Weißwurst per la prima volta. Quali difficoltà ti sei trovato ad affrontare e, molto importante, ti è piaciuto il Weißwurst?

“Sì, mi è piaciuto molto il Weißwurst! Per quanto riguarda le difficoltà, è il fatto proprio di mangiare un wurst per colazione: noi italiani siamo abituati a cappuccino e brioche. Però una cosa ho scoperto: tradizionalmente il Weißwurst va spellato e mangiato con le mani, succhiandolo. Io invece, se non avessi ricevuto le indicazioni, lo avrei soprattutto mangiato intero, pelle compresa!”

 

 

Gut gestärkt, schauten wir uns danach die SLYRS Destillerie an, wo es an diesem Tag die Möglichkeit gab, sich seinen ganz persönlichen Whisky zu mischen.

Sazi della colazione abbiamo visitato la distilleria SLYRS, dove, in tale giorno, c’era la possibilità di preparare un whisky del tutto personale.

 

 

Und so konnte Patrizio neben schönen Urlaubserinnerungen und einem Schliersee-Bildband auch ein hochprozentiges Mitbringsel mit nach Hause an den Lago Maggiore nehmen. Mit im Gepäck hatte er auch einen Schliersee-Aufkleber, der jetzt die Batterie seines E-Bikes ziert und ihn bei allen weiteren Fahrradtouren an unseren schönen Schliersee erinnert.

E così Patrizio ha potuto portarsi a casa sul lago Maggiore, oltre ai bei ricordi della vacanza ed un volume illustrato di Schliersee, un souvenir alcolico. Nei bagagli c’era anche un adesivo di Schliersee che adesso decora la batteria della sua e-bike e che gli ricorderà del nostro bellissimo lago di Schliersee a tutti i suoi giri in bicicletta in futuro.

 

 

  • Patrizio, wirst du wiederkommen? Vielleicht schon im Winter zum Snowboarden im Skigebiet Spitzingsee?

„Sicher werde ich wieder nach Schliersee kommen, um weitere Urlaubstage dort zu verbringen. Ich weiß jetzt noch nicht, ob schon in diesem Winter. Aber wie auch immer, die Vorstellung, wiederzukommen, macht mich sehr glücklich.“

  • Patrizio, ritornerai? Forse già quest’inverno per fare snowboard alla stazione sciistica di Spitzingsee?

“Sicuramente tornerò qui a Schliersee per trascorrere altri giorni di vacanza. Adesso non so ancora se già quest’inverno. Comunque, l’idea di tornare mi rende molto felice.”

Und eines ist sicher: Schliersee ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert!

Ed una cosa è certa: ad ogni stagione vale la pena fare un viaggio a Schliersee!

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

„Mädels, wir ROCK-en den Berg!“ Gipfelgwand Schliersee über (Bein-)Freiheit beim Wandern

Wer auf den Berg geht, der mag es häufig praktisch: atmungsaktives T-Shirt plus sportliche Funktionshose – fertig ist das Wander-Outfit! Corinna Hofmann bringt mit ihrem Mode-Label Gipfelgwand Schliersee jetzt Leben in den schwarzgraublauen Einheitslook am Gipfel. Für Wanderlustige, Trachtenliebhaberinnen und Rebellinnen am Berg hat sie eine eigene Kollektion an Gipfelröcken kreiert. Mit den handgemachten Röcken verbindet sie nicht nur modernes Design und traditionelle Trachtenschneiderei, sondern feiert auch eine ganz neue (Bein-)Freiheit am Berg.

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Ross- und Schmiedetreffen im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Im altbayerischen Dorf dreht sich am 11. und 12. August alles ums Pferd. Die zwei Tage sind ein garantiertes Highlight in den Sommerferien und lassen Kinder-, aber auch Erwachsenen-Herzen höher schlagen. Sobald man um die erste Ecke im Markus Wasmeier Freilichtmuseum kommt, warten an der Weide süße, mit geflochtenen Mähnen und Schwänzen aufgehübschte Ponys auf die Kinder. Die zahmen, freundlichen Tiere freuen sich bereits auf die vielen Streicheleinheiten eifriger Kinderhände, und die Kinder finden „alles Glück der Erde auf dem Rücken der kleinen Pferde“.

Außer Ponyreiten gibt es natürlich auch traditionelle Kutschfahrten, bei denen Erwachsene und Kinder einfach mal ihre Seele baumeln lassen und die schöne Gegend rund ums altbayerische Dorf auf sich wirken lassen können.

Außerdem finden Sie hier pferdenahe Handwerksberufe, wie beispielsweise Sattler, Wagner und zahlreiche Schmiede aus dem ganzen Bundesgebiet. Diesen können Sie bei der Ausübung ihres Handwerks über die Schulter schauen und bei dem einen oder anderen auch mal selbst Hand anlegen. Selbstverständlich gibt es für die interessierten Besucher die Möglichkeit, schmiedeeiserne Kunstwerke zu erstehen.

Auch für das leibliche Wohl ist im Wirtshaus „Zum Wofen“ mit gschmackigen bayerischen Schmankerln gesorgt.

Das Ross- und Schmiedetreffen ist ein Erlebnistag für Jung und Alt und bestimmt eine schöne Gelegenheit, um in eine ländliche Welt zu einer anderen Zeit einzutauchen.

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus
E-Mail: office@wasmeier.de
Internet: http://www.wasmeier.de/event-type/veranstaltungen/

Öffnungszeiten: Di.‒So., 10:00‒17:00 Uhr
Mo. Ruhetag (außer an Brücken- und Feiertagen)

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Vom „Garten der Sinne“ bis zur „Oase der Gedanken“ – ein romantischer Spaziergang durch den Schlierseer Kurpark

„Blumen sind voller Widersprüche“, sagt der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry. Wir erinnern uns: Dieser weise, kleine Mann hatte sich unsterblich in eine Rose verliebt, die ihm jedoch mit ihrer kapriziösen Art das Leben schwer macht. Verliebt in Rosen ist auch Reiner Pertl. Seit 24 Jahren kümmert er sich als Landschaftsgärtner um die Grünanlagen der Gemeinde Schliersee und den prächtigen Kurpark am Seeufer.

Schmale Wege mäandern durch sattgrüne Rasenflächen, an deren Rändern eine üppige Blütenpracht gedeiht. Alle paar Meter laden bequeme Parkbänke zum Verweilen und Betrachten der liebevoll angelegten Anlage ein.

Der Schlierseer Kurpark ist in verschiedene Themenbereiche unterteilt. Zu Beginn, gleich unterhalb der Vitalwelt, versteckt sich unter mächtigen Bäumen ein Alpinum. Hier wachsen Pflanzen aus der heimischen Bergwelt wie Akeleien und Prachtkerzen.

Ein paar Schritte weiter ziert ein mediterran anmutendes Mauerfragment den bayerischen Rasen. Rundherum sind dekorative Oliven- und Lorbeerbäumchen platziert. Üppige Rosen unterstreichen den südländischen Charakter des „Toskana-Gartens“.

In direkter Nachbarschaft umgibt ein traditioneller Staketenzaun einen kleinen, aber feinen Bauerngarten. Dieses Kleinod, in dem zahlreiche Heil- und Küchenkräuter wie Eibisch, Wermut oder die „Ewigkeits-Zwiebel“ gedeihen, wurde in Kooperation mit dem Markus Wasmeier Freilichtmuseum angelegt.

Kräuter wie Salbei und Majoran, Edelweiß und eine seltene Strauch-Pfingstrose dürfen die Besucher des „Gartens der Sinne“ erleben und ertasten. In Zusammenarbeit mit dem Schlierseer Blindenbund entstand ein Tastgarten, dessen Inschriften auf den Tafeln vor den Pflanzen auch in Blindenschrift angebracht wurden. Ein rares Gewächs ist die Tamariske, die sich mit ihren filigranen Nadeln an ihre Nachbarin, eine ebenfalls äußerst selten vorkommende Strauch-Kastanie, schmiegt.

Der Weg führt weiter unter die ausladenden Zweige einer Rotbuche sowie vorbei an einer Platane. „Mit diesen Bäumen haben sich meine Gärtner-Vorgänger hier verewigt“, erzählt mir Reiner Pertl während unseres Spaziergangs durch den Kurgarten. „Ich habe zwar noch ein paar Jahre im Berufsleben vor mir, aber ich werde wohl einen Ginkgo-Baum spenden“, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Nahe dem Seeufer leuchten die Prachtstaudenbeete in allen Farben des Regenbogens. Da wetteifern rote Rosen – die teilweise über 40 Jahre alt sind, wie mir Reiner Pertl verrät – mit blitzblauen Glockenblumen, buntem Phlox, violetter Echinacea und der purpurnen Indianernessel.

In der Mitte der weitläufigen Gartenanlage prangt der verspielte Rosenpavillon. Fast jedes Wochenende finden in diesem rosenumrankten, schmiedeeisernen Pavillon mitten im Grünen und vor der atemberaubenden Kulisse des Schliersees und seiner umliegenden Berge romantische Trauungen statt.

 

 

Der Schlierseer Kurpark umfasst rund 18.000 Quadratmeter Grund und befindet sich unterhalb der Tennisplätzen und der Vitalwelt, in der neben dem Hallenbad mit Sauna auch die Gäste-Information der Gemeinde untergebracht ist. Eine Hälfte des Geländes gehört der Gemeinde selbst, die andere Hälfte befindet sich im Besitz der Bayerischen Seen- und Schlösserverwaltung. Reiner Pertl zur Seite stehen zwei Hilfsgärtner, die das gesamte Areal zusätzlich zu den weiteren Grünflächen im Ort pflegen.

Den ganzen Sommer über sind der Gartenexperte und seine Helfer Tag für Tag im Einsatz, an jeder Ecke gibt es etwas zu tun. Doch der Landschaftsgärtner liebt seinen Beruf und möchte mit nichts und niemandem tauschen. „Ich bin als junger Mann fünf Jahre zur See gefahren und habe danach zwei Semester Maschinenbau studiert“, berichtet er. „Doch das war alles nichts für mich. Gärtner ist meine Berufung.“

Zum Abschluss unseres Rundgangs zeigt mir Reiner Pertl seinen Lieblingsplatz: die „Oase der Gedanken“. Versteckt unter einer mächtigen Trauerweide, steht eine hölzerne Himmelsliege; davor wurde ein trockener Bachlauf mit einer steinernen Brücke angelegt. Ein perfekter Ort zum Entspannen und Entschleunigen. Ein Ort, der sicherlich auch dem Kleinen Prinzen gut gefallen hätte.

 

 

Anfahrt und Parkplätze: Von der Hauptstraße aus ist der Kurpark gut ausgeschildert. Rund um das Gelände stehen kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Weitere Infos gibt’s im Internet unter www.schliersee.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Die „T2 Bar Bullis“ aus Schliersee

Über Mark Linke und seine außergewöhnliche Geschäftsidee

Der T2-VW-Bus, unter Kennern liebevoll „Bulli“ genannt, war und ist ein cooles Gefährt. Generationen von Familien verbrachten ihre Urlaube in dem Kult-Auto von Volkswagen, oft inklusive Hund, Katze und Großmutter. Doch der „Bulli“ kann noch mehr. Vor rund elf Jahren kam ein Schlierseer auf die ziemlich geniale Idee, einen T2-Bus zu einer mobilen Cocktailbar umzubauen. Inzwischen boomt das Geschäft, und die umgebauten T2-Busse von Mark Linke sind bis weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt.

Kaffeebus und Hochzeit Bulli

Sechs Bullis besitzt der Schlierseer mittlerweile: zwei „T2 Bar Bullis“, einen „T2 Kaffeebus“ einen „Zapfbulli“, einen T2-Pritschenwagen und den sogenannten T2 Hochzeit Bulli. Dieser dient als stilvolles Gefährt für das Brautpaar und zum Sektempfang nach Kirche oder Standesamt.

Die bonbonfarbigen Bullis sind der „Eyecatcher“ auf jeder Veranstaltung, sei es nun das Schlierseer Seefest oder eine Hochzeit im Schlierseer Wasmeier-Museum. Einige der betagten VW-Busse sind fahrtüchtig und für den Verkehr zugelassen. Doch auf längeren Strecken oder im Winter transportiert Mark Linke seine Busse lieber auf einem Anhänger zu Messen, Events und privaten Veranstaltungen durch ganz Deutschland. Dort dürfen sie dann stehen und richtig cool aussehen.

Bar-Equipment statt Surfbrett

Mark Linke hat seine Leidenschaft für den T2 quasi mit der Muttermilch aufgesogen. „Wir hatten damals auch einen Bulli und sind damit immer in den Urlaub gefahren, samt Surfbrett“, erinnert sich der gelernte Touristikfachmann mit einem Lächeln. Statt Surfbrett findet man jetzt Bar-Equipment, Spülbecken und Kühlschrank in den „Bar Bullis“.

Zusammen mit einem Schlosser baut Mark Linke die VW-Busse für seine Bedürfnisse um. Als mobile Schankanlage dient beispielsweise der „Zapfbulli“: Sechs Zapfhähne spenden süffiges Bier ‒ die Marke darf der Kunde selbst auswählen.

Wer nicht gleich einen ganzen Bus mieten möchte, kann auch einfach mal mit einer kultigen „T2 Bulli Theke“ anfangen. Die mobilen Bartresen sind aus original VW-Bulli-Einzelteilen zusammengebaut und ohne großen Aufwand überall einsatzfähig.

Neuer Name und neues „Bulli-Zentrum“ in Schliersee

Mark Linke bietet jedem seiner Kunden ein maßgeschneidertes Angebot. Er vermietet seine Bullis deutschlandweit mit oder ohne Barkeeper und Ausstattung, je nach Wunsch und Bedürfnis des Kunden. In einem kleinen Häuschen mitten in Schliersee direkt neben der Pfarrkirche hat sich Mark Linke seinen „T2 Showroom“ eingerichtet. Hier kann man nach vorheriger Anmeldung den sympathischen „Bulli-Fan“ Linke kennenlernen, sich über sein Angebot informieren oder einfach den ganzen Laden für eine Party mieten. Inklusive Bulli-Theken, versteht sich.

Ab Herbst soll das Schlierseer Häusl als Herzstück des Unternehmens fungieren, das sich bald „T2 Bulli Events“ nennen wird. Aus der genialen Idee von einst ist ein erfolgreiches Geschäftsmodell geworden, das sogar den Social-Network-Riesen „Facebook“ überzeugt hat: Derzeit sind Mark Linke und seine „Bullis“ im Auftrag von Facebook auf Promotiontour durch Deutschland und Frankreich unterwegs.

 

 

www.t2-bar.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Die Kelten kommen! Erleben Sie mittelalterliches Handwerk und Lagerleben im altbayerischen Dorf …

Vom 19. bis zum 21. Mai schlagen die Kelten ihr Lager im altbayerischen Dorf im Markus Wasmeier Freilichtmuseum auf.
Verschiedene Sippen schließen sich an diesen drei Tagen zu einem Lager zusammen und lassen interessierte Besucher gerne daran teilhaben.

Die „Touta Nanto En“, was „Sippe aus dem Inntal“ bedeutet, stellt einen Familienverbund dar, der im Inntal ansässig ist und unter anderem die Kunst des Salzsiedens beherrscht. Es wird versucht, den Besuchern des Lagers das Leben und Handwerk der Menschen aus der Eisenzeit um 600 bis 400 v. Chr. nahezubringen. „Als wichtigstes Handelserzeugnis im Alpenraum ist das Salz zu nennen, das den Grundstock unseres Reichtums bildet und sich aus dem Leben der Menschen in unserer Region und weit darüber hinaus nicht mehr wegdenken lässt. Wir verwenden es für unsere Ernährung, zur Konservierung von Fleisch und Fisch, zum Gerben von Fellen und zum Trennen des Goldes vom Silber. Doch nicht nur die Lebenden profitieren vom Salz, auch die Verstorbenen werden bis zu ihrer Bestattung damit und mit anderen geheimen Rezepten ,haltbar‘ gemacht.“

Besonders Harald (Hariwallu) verfügt über umfangreiche Kenntnisse der Geschichte der Kelten und erläutert jedem Interessierten sehr gerne die Kunst des Salzsiedens. Das Salz wurde in alten Zeiten oft auch als das „weiße Gold“ bezeichnet und war damals eine gute Möglichkeit, zu Wohlstand zu kommen. Das Salzsieden ist eine aufwendige Angelegenheit. Salz wird durch das Sieden von Sole hergestellt. Das Salzwasser wird in Siedeschalen so lange über einer Glut erhitzt, bis das Salz auskristallisiert ist. Zum Trocknen wird es in Form- und Trocknungsgefäße eingefüllt. Ich habe im letzten Jahr ein kleines Döschen des wohlschmeckenden Salzes mitgenommen und es selbstverständlich nur zum Verfeinern von besonderen Speisen genutzt.

Auch der Clan Cuallaidh – übersetzt „Familie der Waldwölfe“ ‒ nimmt mit Letho als Geschichtskundigem am Lagerleben teil. Fragen zum Leben und Handwerk der Kelten sind erwünscht und werden ausführlich und für jeden verständlich beantwortet. Besonders für Kinder wird die Geschichte spürbar erlebbar gemacht, da einiges auch selbst ausprobiert werden kann. Der Clan verkörpert einen nordischen Keltenclan aus der Zeit von 300‒15 n. Chr. Das gezeigte Handwerk umfasst je nach Bedarf die Holzbearbeitung, Brettchenweben, Salbenherstellung und Heilkräuterkunde, Schnitzen, keltisches Runenorakel und das Backen von Stockbrot über der Glut am Lagerfeuer. Lilias gibt Ihnen gerne Einblicke in ihr Wissen als Kräuterkundige und kann Sie in die Herstellung und Wirkung verschiedener Tinkturen einweisen.

Die obengenannten Clans sind nur zwei der am Lagerleben teilnehmenden Sippen. Nutzen Sie Ihre freie Zeit über die Pfingstfeiertage und besuchen Sie das Lager der Kelten. Tauchen Sie ein in eine längst vergangene Welt und lassen Sie sich von dem Spektakel mitreißen. Und ganz nebenbei erfahren Sie und Ihre Kinder noch viel Wissenswertes über die Kelten, ihr Leben und ihre Handwerkskunst.

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus
Telefon: 08026 92922 0
E-Mail: office@wasmeier.de
Internet: http://www.wasmeier.de
Öffnungszeiten: Di.‒So. 10:00‒17:00 Uhr
Mo. Ruhetag (außer an Brücken- und Feiertagen)
Saison 2018: 24. März bis zum 4. November

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Fenrisfyrd – Leben und Handwerk im frühmittelalterlichen Heerlager

Wie auch in den vergangenen Jahren schlägt der Fenrisfyrd wieder sein Heerlager im altbayerischen Dorf des Markus Wasmeier Freilichtmuseums auf. Der Kriegerbund ist ein Zusammenschluss von bayerischen Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen. Was alle Mitwirkenden vereint ist, ihr großes Interesse am Leben und Wirken der Wikinger.

„Der Fyrd stellt also eine militärische Einheit zur Zeit 850 n. Chr. im skandinavischen Bereich dar. Das Heerlager selbst besteht allerdings nicht nur aus Kriegern, sondern natürlich auch aus dem Troß, Händlern und Hand­werkern. Hier liegt die Truppenstärke des Fyrds derzeit bei ca. 65 Mitgliedern.“

Fenrisfyrd

 „Als wilde Horde aus dem Norden machen die Wikinger 793 nach Christus zum ersten Mal von sich reden. Der Blitzangriff auf das nordenglische Kloster Lindisfarne ist der Auftakt einer Reihe von Plünderungen. […] Dabei sind ihre Leistungen als mutige Entdecker, visionäre Händler und Begründer von Städten und Königreichen in Vergessenheit geraten. Doch es sind die Wikinger, die durch ihr Wirken den Verlauf der europäischen Geschichte im Mittelalter maßgeblich beeinflusst haben.“

Im altbayerischen Dorf haben Sie die Gelegenheit, ein Stück frühmittelalterlicher, europäischer Geschichte kennenzulernen. Und nicht nur das: Sie können sich dazusetzen, Erzählungen lauschen, alte Handwerkskunst bewundern und Handwerkern, Kriegern und Familien bei ihren typischen Beschäftigungen über die Schulter schauen. Die Mitglieder des Fenrisfyrd recherchieren genau die damaligen Verhältnisse, halten sich weitestgehend an Grabfunde und versuchen, das frühmittelalterliche Leben so gut wie möglich abzubilden. Das Ziel ihrer Darstellung ist Museumsqualität, trotzdem arbeiten sie nach dem Prinzip der Living-History, wonach jedes Ausrüstungsteil praktikabel sein muss. Das ganze Heerlager spiegelt die Liebe zum Detail wider. Alles hier ist selbst gemacht. Die Betten wurden gezimmert und die Schilde bemalt. Die Kleider sind selbst gefärbt. Gekocht wird über dem offenen Feuer, und die Kinder spielen mit selbst gebastelten Bällen … Beim Auf- und Abbau des Heerlagers wird deutlich, welche Arbeit jeder Einzelne in diese Passion steckt. Es ist eine schier unglaubliche Menge an Material, das mitgebracht und aufgebaut werden muss. Felle liegen auf den Betten, und riesige Kessel stehen auf den Feuerstellen. Immer wieder tragen die Krieger auf der Wiese Kämpfe aus, währenddessen die Handwerker neue Helme und Waffen schmieden. Nutzen Sie die Zeit und lassen Sie sich auf das Leben im Heerlager der Wikinger ein. Auch Ihre Kinder werden diese „andere, frühere Welt“ lieben.

 

 

Fenrisfyrd: 10.‒13. Mai 2018

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
D-83727 Schliersee/Neuhaus
Telefon: +49 (0) 8026 – 92922-0
Telefax: +49 (0) 8026 – 92922-29
E-Mail: office@wasmeier.de

Öffnungszeiten:
Di.‒So.: 10:00‒17:00 Uhr
Mo. Ruhetag (außer an Brücken- und Feiertagen)
24. März bis zum 04. November

 

 

 

 [tourim-redakteur]

 

 

 

Seifenkisten-Gaudi-Rennen – ein ganz besonderer Vatertag im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Bereits zum dritten Mal findet das Seifenkisten-Gaudi-Rennen im altbayerischen Dorf des Markus Wasmeier Freilichtmuseums in Schliersee-Neuhaus statt. Eine wahre Freude für große und kleine Rennfahrer. Hier kann man erleben, wie Väter und auch Mütter wieder zu Kindern werden.

Bei den Seifenkisten handelt es sich um kleine Fahrzeuge, in denen eine Person Platz findet und das nur rollen kann, also keinen Motor hat. Dazu ist im Markus Wasmeier Freilichtmuseum eine Rennstrecke festgelegt, die auf weiten Teilen bergab geht und in der Mitte einen flacheren Streckenabschnitt hat. Zwischenzeitliches Antreiben oder Anschieben sind nicht erlaubt. Früher wurden diese Fahrzeuge aus den leeren Holzkisten gebaut, in denen ursprünglich Seife verpackt wurde.

Da an diesem Wochenende auch das Wikingerlager Fenrisfyrd auf der Dorfwiese ihre Zelte aufgeschlagen hat, betreuen ganz besondere Streckenposten das Seifenkistenrennen: Die Wikinger achten darauf, dass das Rennen in geregelten Bahnen abläuft und helfen den Kindern ab und zu mit einem kleinen wohlgemeinten „Anschubser“, an Fahrt zu gewinnen …

In jedem Fall ist es eine riesige Gaudi, wie man unschwer auf den Bildern erkennen kann. Egal, wie alt man ist: Sowohl das Mitfahren als auch das Zuschauen und Anfeuern sind ein großes Vergnügen und ein ganz besonderes Erlebnis. Und das alles inmitten eines altbayerischen Dorfes, wie es vor 300 Jahren einmal war.

Nehmen Sie sich die Zeit und planen Sie am Vatertag, den 10.05.2018, einen ungewöhnlichen Ausflug ins Grüne. Denken Sie an „geländegängiges“ Schuhwerk, und auf geht’s …

Seifenkisten und Helme werden zur Verfügung gestellt. Eine Anmeldung zum Rennen ist ab 09:30 Uhr möglich. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme am Seifenkisten-Gaudi-Rennen erfolgt auf eigene Gefahr.

 

09:30 Uhr Anmeldung zum Start

10:30 Uhr Einzelrennen Erwachsene

12:30 Uhr Einzelrennen Kinder

15:30 Uhr Siegerehrung

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
D-83727 Schliersee/Neuhaus

Telefon: +49 (0) 8026 – 92922-0
Telefax: +49 (0) 8026 – 92922-29
E-Mail: office@wasmeier.de

Öffnungszeiten:

Di.‒So.: 10:00‒17:00 Uhr
Mo. Ruhetag (außer an Brücken- und Feiertagen)
24. März bis zum 04. November

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Sixtus-Lauf Schliersee geht in die nächste Runde

Am Samstag, 12. Mai 2018, geht die beliebte Lauf-Veranstaltung bei uns am schönen Schliersee in die siebte Runde. Die Strecken der drei Distanzen führen die Teilnehmer über satte Wiesen und durch das oberbayerische Idyll – Bergblick natürlich inklusive. „Das Herausragende an dem Lauf ist für mich die unglaublich schöne Laufstrecke ‒ entlang des Sees mit dem herrlichen Bergpanorama und der Weg durch das altbayerische Dorf des Markus Wasmeier Freilichtmuseums, direkt zwischen den Höfen und an der Kapelle vorbei!“, sagt der Veranstalter Florian Hornsteiner, Geschäftsführer der flowmotion GmbH, voller Vorfreude. Dieses Jahr führt die Halbmarathonstrecke sogar zu den Josefsthaler Wasserfällen, das macht den Lauf etwas „trailiger“. „Nachdem wir 2017 knapp 1.250 Läuferinnen und Läufer beim Sixtus-Lauf begrüßen konnten, rechnen wir in diesem Jahr mit 1.500 Teilnehmern in Schliersee“, freut sich Florian Hornsteiner. Sogar kurzfristig kann man sich also noch anmelden und seine persönliche Grenze testen.

Vertreten sind alle Altersklassen

Der derzeit älteste Teilnehmer ist 79 Jahre alt. Jeder kann also mitmachen! Die klassische Halbmarathon-Distanz (21,1 km) sowie zwei Lauf- und Walk-Strecken über 7,5 und 10 Kilometer stehen für die Teilnehmer bereit. Eine Verpflegungsstation für alle Läufe ist in diesem Jahr an der Rixner Alm positioniert, ideal für Freunde, Familie und Fans zum Zuschauen und Anfeuern. Start und Ziel sind an der Vitalwelt Schliersee. Dort finden Läufer und Besucher am Veranstaltungstag ein vielseitiges Rahmenprogramm. Ab 15 Uhr spielt die lokale Band „Mountain Lake Vista“.

Die Halbmarathon-Distanz mit Start und Ziel an der Vitalwelt Schliersee verläuft durch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum, führt die Teilnehmer durch das urige Filzenmoos bei Aurach und weiter auf der Westseite des Schliersees zurück zur Vitalwelt Schliersee.

Die 10-km-Strecke startet und endet an der Vitalwelt Schliersee. Sie führt rund um den Schliersee mit einem Schlenker durch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

Die 7,5-km-Strecke startet und endet an der Vitalwelt Schliersee und verläuft einmal rund um den bezaubernden Schliersee.

 

Jugendlauf für ambitionierte Nachwuchsläufer
Eine tolle Gelegenheit, Ihre Kinder an den Laufsport heranzubringen. Die Distanzen bewegen sich von 500 bis 2000 m ‒ je nach Altersklasse. Der erfolgreiche Athlet Linus Strasser betreut die Nachwuchsrennen.
Weitere Infos: www.schliersee-lauf.de

 

 

Freitag, 11. Mai 2018

14:00–18:00 Uhr: Akkreditierung und Nachmeldung in der Vitalwelt Schliersee

 

Samstag, 12. Mai 2018

ab 9:00 Uhr: Akkreditierung und Nachmeldung in der Vitalwelt Schliersee (bis 30 Minuten vor Start der jeweiligen Strecke)

12:00 Uhr: Start Jugendlauf (2000 m)

12:30 Uhr: Start Zwergerl-Lauf (500 m)

12:40 Uhr: Start Kinder-Lauf (1000 m)

13:00 Uhr: Siegerehrung Zwergerl-/und Kinder-Lauf

14:00 Uhr: Start der 21,1-km-, 10-km- und 7,5-km-Läufer

14:05 Uhr: Start der 10-km- und 7,5-km-Walker

14:15 Uhr: Siegerehrung Jugendlauf

14:30–18:00 Uhr: Massage-Service mit Sixtus-Produkten

17:00 Uhr: Siegerehrungen 21,1 km, 10 km und 7,5 km

 

 

Die Online-Anmeldung ist bis 07. Mai möglich, eine Nachmeldung vor Ort ist Freitag, den 11. Mai 2018, von 14:00–18:00 Uhr und am Samstag, den 12. Mai 2018, von 09:00–13:00 Uhr möglich.

(Fotos: Veranstalter flowmotion GmbH)

 

 

[tourim-redakteur]