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Meine Hot Spots am Schliersee und Spitzingsee!

Griaß eich!

Am Samstagmorgen hab ich mich aufg‘macht, um euch zu meinen persönlichen Hot Spots am Schliersee und am Spitzingsee mitzunehmen.

 

 

Die erste Station ist morgens um 9:00 Uhr der Spitzingsee, und was soll ich sagen: Man merkt langsam, wie der Tag mit Spaziergängern und Wanderern am See erwacht. Ich ging etwas am Ufer entlang, und egal, wo ich mich befand, ich sah immer interessante Perspektiven. Rund um den See war auf einmal Leben, was natürlich auch das tolle Wetter bewirkte. Der Spitzingsee ist mit seinen ca. 3,33 km Umfang für fast jeden zu bewältigen und bietet von jeder Seite wunderschöne Naturperspektiven.

Weiter ging‘s zu den Josefstaler Wasserfällen. Herrlich, wenn man den kurzen Weg durch den Wald rauf geht und von Weitem schon das Rauschen des Wassers hört. Diese Wasserfälle sind für Jung und Alt und sommers wie winters schön anzusehen. Wenn man weiter die Natur genießen möchte, geht man den schmalen Weg ca. 100 m weiter rauf, wo man dem zweiten Wasserfall begegnet. Etwas weiter oben kommt man auf eine herrliche Almwiese, die im Sommer zum Picknick einlädt. Gleich dort findet man auch den Bockerlbahn-Weg. Wer sich für eine längere Wanderung entscheidet, kann hier abbiegen Richtung Spitzingsattel und Brecherspitz.

Danach radelte ich Richtung Stögeralm. Der Weg dort rauf ist etwas steil, mithilfe meines E‑Bikes aber schaffbar. Oben angekommen, wird man mit einem tollen Ausblick belohnt.

Man sieht herrlich über den See, und auch die Natur ist einfach traumhaft von dort oben.

Mein Weg führt mich weiter Richtung Kurpark und Lauber Beach. Dort findet man immer Ansichten, die sich festzuhalten lohnen. Mein Favorit ist derzeit die Skulptur von Otto Wesendonck ‒ der Feuervogel im Spiegel von Helios. Egal, von welcher Perspektive man ihn betrachtet, er sieht immer anders aus.

Am Lauber Beach ist es herrlich, in der Sonne einen Kaffee zu trinken und am Bootssteg über den See zu blicken.

Dann ging‘s weiter zum Kirchbichl. Dort oben muss man einfach mal sein, der Blick über Schliersee ist einfach traumhaft.

Ich radelte weiter die Straße Richtung Hennerer Hof. Kurz davor links bin ich gern und lege mich in die Hängematten bei der kleinen Krainsberg-Kapelle. Dort oben sieht man auch schön zum See und kann die Ruhe und Stille genießen.

Ein Muss ist natürlich auch die Schliersbergalm. Der Blick von dort oben ist einzigartig. Ich weiß gar nicht, wie oft ich da schon war, aber man findet immer neue Blickwinkel zum Fotografieren.

Man kann den Schliersberg gut mit einer Wanderung verbinden oder wie ich mit der Bergbahn „erklimmen“.

Eine meiner Lieblingsperspektiven ist natürlich auch St. Leonhard in Fischhausen-Neuhaus. Eine kleine Kirche mitten im Grünen, umgeben von Kühen.

Rundherum um den Schliersee findet das Auge immer was, was einen zum Fotografieren inspiriert. Ich liebe es am Tag wie auch in der Dämmerung bei Sonnenuntergang, wenn alles langsam schlafen geht und die Sonne hinterm See „gute Nacht“ sagt.

Und wenn man dann noch den Ort bei Nacht sehen möchte, geht man noch auf den Weinberg. Die Kapelle St. Georg bietet einen herrlichen Blick rund um den See.

Natürlich gibt es noch viele Perspektiven zu erwähnen, ganz wichtig natürlich auch die Burgruine Hohenwaldeck, die ich leider nicht mehr geschafft habe, die aber einen Abstecher wert ist.

Ich hoffe, euch haben meine Ansichten und Perspektiven gefallen.

Wenn ihr das nächste Mal am See seid, fangt mal eure persönlichen Perspektiven ein, und ihr werdet sehen: Jeder sieht sie anders, aber alle sind gleich schön.

 

 

Der Schliersee und Spitzingsee laden einfach ein zum Festhalten.

 

Pfiats eich, bis demnächst

 

 

Sabine Hartmann Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Sabine Hartmann ‒ meine Morgenrunde um den Schliersee!

Servus, ich bin die Sabine und die Neue im Team vom Schliersee Magazin.

Ich bin gebürtige Ingolstädterin, eine waschechte Schanzerin.

Seit über einem viertel Jahrhundert bin ich irgendwie mit Schliersee verbandelt. Das heißt, der Opa meines Mannes lebte schon hier, und so zog es die Generationen immer wieder mit. Was natürlich auch von Vorteil ist, so kann man auch so viel Zeit, wie man hat und möchte, hier am schönen Schliersee verbringen. Und insgeheim denke ich oft: „Irgendwann bleib i moi hier …!“

 

 

Heut nehme ich euch mit zu meiner Morgenrunde. Mit dem Fahrrad zeige ich euch, wo es für mich besonders schön ist. Wobei der Schliersee ja rundherum ein Traum ist. Morgens, wenn er erwacht, noch still und starr ist, kann man beobachten, wie langsam das Leben einkehrt ‒ einfach schön.

 

Kurz über die Straße, und schon bin ich am See.

Schön, wenn man morgens an den Bootshäuschen vorbeikommt und ein wenig weiter an den Weiden den Kühen beim Frühstück zusehen kann. Oft habe ich auch meinen Kaffee dabei und genieße den ersten Schluck in der Morgensonne. Und ja, auch den ersten Joggern und Spaziergängern begegnet man und begrüßt sie mit einen freundlichen „Servus“. Beim Fitnessparcours sind die Liegen schon in der Sonne und laden zum Verweilen ein, was auch ich mache. Besonders mag ich die Luft am Morgen, sie ist herrlich frisch und klar.

Weiter geht’s entlang am See, vorbei am Campingplatz, ein kurzes Stück durch den Wald, und schon ist man am Kurpark. Die ersten Gäste schlendern schon an der Promenade entlang, die Enten frühstücken gemütlich, und unerschrocken und plötzlich grüßt mich freundlich eine Dame mit der Bitte, ich solle doch ein Foto von ihr machen. Natürlich mach ich das gerne, was uns dann auch in ein nettes Gespräch führt.

Beim Bootssteg stehen schon die ersten Wanderer und warten auf das Schiff.

Ich schwinge mich aufs Fahrrad und radle meine letzten Meter Richtung Strandbad. Dort angekommen, verweile ich kurz auf ‚meiner‘ Bank, die ich oft aufsuche, um dort den Ausblick zu genießen.

Dann geht’s wieder heim. Zufrieden von der Morgenrunde, begehe ich den weiteren Tag mit einem frischen Kaffee, und wer weiß, eventuell geh i ja dann nachmittags noch mal um den See.

 

 

Hoffentlich haben euch meine Morgeneindrücke gefallen, und wir lesen uns wieder hier oder sehen uns mal morgens mit einen freundlichen „Servus “oder „Grias di“ am See.

 

Pfiats euch, bis boid

 

 

Sabine Hartmann Sabine Hartmann

Geboren in Ingolstadt als echte Schanzerin. Zweitheimat Schliersee. Naturmensch mit Leidenschaft zur Fotografie

 

 

 

Heimatnudeln: “pfiffig und lokal”, ein Stück Heimat in Schliersee

NEU am Schlierseer Bahnhof – “pfiffig und lokal” – ist eure neue Anlaufstelle für frische, hausgemachte Nudeln, Käse, Südtiroler Spezialitäten, Geschenke und Kaffee. Die Räumlichkeiten des ehemaligen Bioladens im Bahnhofsgebäude (Bahnhofstraße 10 – gegenüber vom Café Jennerwein) haben Quirin Strillinger und sein Team liebevoll in ein Genussparadies verwandelt.

 

 

Heimatnudeln ist hier das Hauptthema. Ihr könnt sogar zuschauen, wie die „Nudel-Queen“ Anni die hausgemachten Nudeln direkt vor Ort im Laden herstellt. Quirin hat bereits 20 Sorten im Angebot. Verschiedenste Geschmacksrichtungen warten auf euch. Die Nudeln werden ausschließlich aus natürlichen Zutaten hergestellt. Den Weizengries bezieht er von der Leitzachmühle, die Eier kommen aus der Region und die Bio-Gewürze von Herbaria. Momentan experimentiert Quirin sogar an Schokonudeln, um auch das süße Segment zu erobern. Natürlich könnt ihr die Nudeln in verschiedenen Variationen im Laden probieren. Neben diesen warmen Nudelgerichten und Leberkäse von der Metzgerei Killer hat Quirin auch Nudelsalate und Antipasti im Programm. Die große Käseauswahl kommt von der Bio-Hofkäserei Obermooser und der Naturkäserei Tegernsee und die Südtiroler Spezialitäten bezieht Quirin direkt von verschiedenen Bauern in Südtirol. Auch wenn ihr auf der Suche nach einem Geschenk oder einem Mitbringsel aus Schliersee seid, werdet ihr im neuen „pfiffig und lokal“ fündig. Die Heimatnudeln könnt ihr in einer schönen Verpackung, auf Wunsch auch personalisiert, mit nach Hause nehmen. In Kombination mit Lantenhammer Schnaps und / oder Bio-Gewürzen von Herbaria kann so ein wunderbarer regionaler Geschenkkorb entstehen.

TIPP: Der Cappuccino aus der Siebträgermaschine schmeckt ausgezeichnet. Tatsächlich einer meiner Favoriten in Schliersee.

 

 

AKTION: Unterstützung für TSV Schliersee

Bei einem Coffee-to-go im „pfiffig und lokal“ gehen 50 Cent, die für den Mitnahme-Becher berechnet werden, direkt an unseren TSV Schliersee, der immer noch Geld für das neue Vereinsheim benötigt. Vorstand Hubert Strobl war schon am Eröffnungstag vor Ort, um den Kaffee zu probieren. „Ich hoffe, dass viele Leute einen Kaffee trinken!“, sagte Hubert.

Quirin freut sich besonders über die herzliche Art, mit der er in Schliersee empfangen wurde. „Auf diese Weise möchte ich ein bisserl was zurückgeben“, sagte er. Ein „Tag der offenen Tür“, mit Reinerlös für den TSV Schliersee, ist auch geplant.

 

pfiffig und lokal
Quirin Strillinger
Bahnhofsstraße 10
83727 Schliersee

Tel.: 0171/8119486

 

Öffnungszeiten
Mo. -Fr.:  9:00 – 18:00 Uhr
Sa.: 9:00 – 14:00 Uhr

https://www.facebook.com/Heimatnudel/

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Restaurant Seyfrieds in Schliersee: Verwöhnprogramm für Gaumen und Augen

Ein feiner Schrobenhausener Spargel. Eine gefüllte Hähnchenbrust mit Aprikose und Salbei. Dazu hausgemachte Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln. Serviert auf edlem Geschirr und in lichtdurchfluteten Räumlichkeiten. Im Seyfrieds – dem kulinarischen Neuzugang im Herzen von Schliersee – trifft Küchenkunst auf Tischkultur. Kommen Gaumen- und Augenschmaus an einem liebevoll gedeckten Tisch zusammen.

 

 

Restaurant trifft Pâtisserie

„Wenn ich dem Gast etwas Gutes gebe, kommt er mit etwas Gutem zurück.“ – Getreu diesem Motto haben Jannett und Florian Seyfried Mitte Mai das „Seyfrieds“ in der Schlierseer Bahnhofstraße eröffnet. Die gehobene Gastronomie vereint Restaurant und Pâtisserie unter einem Dach: Nachmittags gibt es eine Auswahl an hausgemachten Kuchen. Mittags und abends lockt Küchenchef Florian Seyfried mit Köstlichkeiten wie gebeiztem Lachs, im Rauch serviert, mit einem knackigen Rösti, frisch gebratenem Saiblingsfilet mit Blattspinat, Risotto und Weißweinschaum oder schonend geschmortem Ragout vom Bio-Kalb mit Shiitake-Pilzen, Pak Choi und Serviettenknödeln. Auf der Speisekarte stehen Gerichte aus saisonalen Zutaten, die der Küchenchef mit Liebe und Weile zubereitet.

 

Hausgemachte Saucen, Fonds und Brühen

„Das Gute braucht Zeit“, erklärt Florian Seyfried. Das fängt für den gelernten Koch schon bei den Grundlagen seiner Gerichte an. Ob Saucen, Brühen oder Fonds: „Die mache ich alle selbst, da kommt nichts aus der Tüte. Für meine Rinderbrühe lasse ich frisches Gemüse und Kalbsknochen zirka zwölf bis 16 Stunden köcheln.“ Und auch das Tomatenmark als Saucengrundlage wird für den harmonisch-würzigen Geschmack eigenhändig in der Pfanne angeröstet.

 

Sorgfältige Zubereitung und besondere Gewürze

Gelernt hat Florian Seyfried sein Handwerk in einer Klinik für traditionelle chinesische Medizin in Rosenheim: „Wir haben da viel mit alternativen Kochverfahren gearbeitet, weniger Röststoffen.“ Die bekömmliche, sorgfältige Zubereitung und besondere Gewürze beeinflussen seine Arbeit bis heute. Ob er denn viel Ingwer verwende? Der sei häufig Bestandteil seiner Gerichte, sagt Florian Seyfried und lacht: „Aber nur in ausgekochtem Zustand, sodass er gut verträglich ist.“

 

Zutaten aus der Region

Die Sorgfalt im Detail spiegelt sich auch in der Auswahl der Zutaten: „Bei Fleisch- und Milchprodukten ist uns Bioqualität wichtig“, sagt Service-Chefin Jannett Seyfried. Ihr Fleisch beziehen die Seyfrieds von der Bio-Metzgerei Juffinger aus Thiersee, der Käse kommt von der Bio-Hofkäserei Obermooser aus Irschenberg. Bei Fisch vertrauen die beiden Gastronomen der jüngst eröffneten Fischerei in Schliersee. Und das Walnussbrot kommt von der Bäckerei Zanger. Gemüse und Obst liefert Früchte Jähne. Und besondere Gewürze und Gewürzmischungen sind von Herbaria aus Fischbachau. „Wir setzen auf Regionalität, schließlich haben wir tolle Anbieter hier in der Gegend“, so Jannett Seyfried.

 

Bei der Renovierung selbst mit Hand angelegt

Ein halbes Jahr lang haben die Seyfrieds das historische Wirtshaus Wendelstein renoviert. Haben selbst mitangepackt, die Heizungsgitter mit der Wurzelbürste geschrubbt, alle Steckdosen und Fenstergriffe von Hand abgeschraubt und gereinigt und viel Zeit investiert, um die Fensterrahmen weiß zu streichen. Jetzt fällt schon am Eingang auf, wie sehr die blauen Glasmosaikfenster in der Tür strahlen, wie hell und wohnlich der ganze Raum wirkt.

 

Schön essen gehen heißt auch: schönes Ambiente

Jannett Seyfried hat die Inneneinrichtung stilsicher und behutsam modernisiert, neue Tische und Stühle ausgewählt, schönes Geschirr und Stoffservietten eingekauft und kleine Schieferplättchen für Butter und Brot bereitgestellt. „Uns haben die Räumlichkeiten von Anfang an total gefallen“, sagt die Chefin des Hauses. „Die zwei verschiedenen Ebenen: vorne die bodentiefen Fenster, die ein Wintergartengefühl erzeugen, hinten die holzvertäfelten Sitzecken im modernen Landhausstil.“ Schön essen zu gehen, habe schließlich auch viel mit einem schönen Ambiente zu tun, so Jannett Seyfried.

 

Seyfrieds heißt: „Wir stehen dafür mit unserem Namen.“

Dass sie ein Händchen für ihre Gäste hat, hat die gelernte Kosmetikerin in der gehobenen Hotellerie unter Beweis gestellt. Etwa im Hotel Fährhaus auf Sylt oder im Lanserhof Tegernsee – wo sie zuletzt als stellvertretende Leitung der Dermatologie tätig war. „Das Seyfrieds in einem Wort steht für: Leidenschaft“, sagt Jannett Seyfried. „Der Wunsch nach einem eigenen Restaurant war bei uns schon so lange da. Jetzt trägt es sogar unseren Namen. ,Seyfrieds‘ heißt für uns: Wir stehen voll dahinter, wir stehen mit unserem Namen dafür.“

 

Besondere Getränke zu hausgemachtem Kuchen

Auch am Nachmittag freuen sich die beiden auf Gäste. Schließlich steht Florian Seyfried schon vormittags in der Küche, um hausgemachte Kuchen zu backen. Dazu servieren die Seyfrieds Kaffee von Seeberger in Bioqualität und aus fairem Handel. „Jetzt im Sommer darf es aber auch mal ein kühler Eistee sein“, empfiehlt Küchenchef Florian Seyfried. „Der wird bei uns frisch zubereitet mit Saft, Sirup, Minze und Früchten.“ Eine weitere Spezialität des Hauses: der Matcha-Tee – traditionell aus Teepulver angerührt und mit Milch aufgegossen.

 

Neu im Seyfrieds: Sonntags-Brunch

Dass die beiden Gastronomen sich gerne etwas Neues einfallen lassen, beweisen sie auch mit ihrem Brunch, der ab Pfingsten immer sonntags ab 9:00 Uhr serviert wird. Auf der Karte stehen drei Brunch-Variationen à la carte – Klassisch, Süßes oder Gourmet. Außerdem weitere Leckereien wie ein hausgemachtes, geröstetes Müsli mit Joghurt und Früchten oder warmer Haferbrei mit Apfel und Goji-Beeren.

Und auch in puncto Veranstaltungen sind die Seyfrieds vorbereitet: „Wir können hier Gesellschaften bis zu 80 Person bewirtschaften – von der Hochzeit bis zum runden Geburtstag ist vieles denkbar“, verrät Jannett Seyfried. Die ersten Stammgäste haben die beiden schon gewonnen: „Sich mal so richtig schick machen und mit dem Partner schön essen gehen – ein paar Gästen hat das so gut gefallen, dass sie gleich zwei- oder dreimal da waren.“

 

 

 

Seyfrieds – Pâtisserie & Restaurant

Bahnhofstraße 4

83727 Schliersee
Tel.: 08026/38 71 805

 

E-Mail: mail@seyfrieds-kochkunst.de

Web: www.seyfrieds-kochkunst.de

 

Öffnungszeiten

Mi.‒Sa.: 11:30‒22:00 Uhr

So.:           9:00‒18:00 Uhr, Brunch von 9:00–14:00 Uhr

 

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

 

Frühlingshafte Ostermärkte in Schliersee

Am ersten und zweiten Aprilwochenende finden in Schliersee wieder zwei Ostermärkte statt. Am 6. und 7. April könnt ihr den Neuhauser Ostermarkt vom Neuhauser Nachmittagstreff im katholischen Pfarrheim St. Josef und am 13. und 14. April den Schlierseer Ostermarkt im Forum in der Vitalwelt besuchen. So ein Marktbesuch lässt sich wunderbar mit einem Frühlings-Spaziergang rund um den See verbinden. Die Schlierseer Cafés und Restaurants haben ihre Terrassen hergerichtet und freuen sich auf euch.

Auf dem Neuhauser Ostermarkt erwartet euch Osterdekoration wie Ostergestecke, Osterkerzen, Palmbuschn und Türkränze. Zusätzlich werden selbst gemachte Marmeladen und Bastelarbeiten angeboten. Mit Kaffee, Kuchen und Suppe könnt ihr euch verwöhnen lassen. Der Reinerlös wird für einen guten Zweck gespendet!

 

6. und 7. April 2019

Kath. Pfarrheim St. Josef

Josefstaler Straße 2

Ab 10:00 Uhr

 

Auf dem Schlierseer Ostermarkt im Forum der Vitalwelt zeigen regionale Anbieter Produkte rund um das Osterfest, etwa religiöse Volkskunst, Holzarbeiten, Spirituosen, Speck, Bücher, Karten, Kerzen, Strick- und Filzartikel, Schmuck, Süßes, Türkränze, Gestecke und Pflanzen. Für Kinder gibt es die Möglichkeit, am Nachmittag österliche Gestecke zu basteln. Der Ostermarkt in Schliersee wird von der Volkshochschule Schliersee veranstaltet und findet immer am Wochenende vor Ostern statt

 

13. und 14. April 2019

Forum der Vitalwelt Schliersee

Perfallstr. 4

11:00‒18:00 Uhr

 

 

Mein Tipp: Ihr möchtet mit euren Kindern an Ostern Eier färben? Frische Eier von glücklichen Schlierseer Hühnern bekommt ihr bei Sepp Hinterseer am Geflügelhof im Mühlweg in Schliersee. Einfach an der Ortseinfahrt nach Schliersee direkt nach dem Kirchbichl rechts abbiegen und über die Schranke zum Geflügelhof der Familie Hinterseer fahren. Die Beschilderung ist nicht zu übersehen.

Familie Hinterseer

Müller in der Mühl

Mühlweg 1

83727 Schliersee

Tel.: 08026/20074

Öffnungszeiten: 7:00‒19:00 Uhr

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Café-Wirtshaus Brunnhof – der Windbeutel-Geheimtipp im Josefstal

Der goldene Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite. Die Sonne strahlt, und die bunten Blätter der großen Buche im Garten vor dem Café-Wirtshaus Brunnhof rascheln im Wind. Im Sommer muss es einfach herrlich sein, im Schatten des riesigen Baumes zu Mittag zu essen oder einen Kaffee und ein Stück Kuchen zu genießen. Trotz der Sonne ist es um diese Uhrzeit noch ein bisschen zu kühl, um mich ins Freie zu setzen, und deshalb gehe ich hinein in die gemütliche Gaststube mit Kamin, wo mich Sabine und Nikolaus Gasteiger, die Wirtsleute, herzlich begrüßen. Im Hintergrund vernehme ich aus den Lautsprechern die zarten Klänge von Harfe, Gitarre, Hackbrett und Kontrabass – ein Volksmusikstückl, gespielt von der Probstbichl Musi mit Sabine Gasteiger an der Harfe und Nikolaus Gasteiger am Kontrabass.

Ich setze mich an einen der Holztische in der Nähe des Kamins. Nikolaus Gasteiger empfiehlt mir einen selbst gepressten „ATQ“. Ich stutze und schaue ihn fragend an. Lachend antwortet er mir: „Gell, jetz‘ wissen‘S ned, wos a ATQ is!“[1] Ich muss zugeben: Er hat recht. „Des is a Apfel-Trauben-Quitten-Saft, aus’m Obst, des do hinter‘m Haus wachst“[2], klärt er mich auf, während er mir ein Glas davon serviert. Der naturtrübe Saft, gespritzt mit etwas Wasser, schmeckt herrlich fruchtig, nicht zu süß und nicht zu säuerlich. Nikolaus Gasteiger erzählt mir, dass er und seine Frau Sabine großen Wert darauf legen, möglichst viele Produkte aus eigenem Anbau zu verwenden. Und so gibt es, saisonal wechselnd, zum Beispiel selbst gepressten Saft oder hausgemachte Sirups aus Holunderblüten, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Waldmeister oder Brennnessel, serviert als Schorle oder Spritz. Sabine Gasteiger fügt schmunzelnd hinzu: „Aber den Brennnessel-Sirup traut si ned a jeder probier’n.“[3]

Ich blättere durch die Speisekarte. Mehrere Windbeutel-Kreationen und etwa fünf bis acht verschiedene, von Sabine Gasteiger frisch zubereitete Kuchen und Torten stehen zur Auswahl. Da fällt mir die Wahl nicht ganz leicht. Passend zur Jahreszeit entscheide ich mich aber schließlich für eine heiße Schokolade und den Herbst-Windbeutel, gefüllt mit Apfelmus, Vanilleeis, Schlagrahm und Eierlikör und staune nicht schlecht über dessen Größe, als ihn mir Sabine Gasteiger an den Tisch bringt. Sobald der Winter im Josefstal Einzug hält, gibt es den Sahne-Windbeutel auch wieder mit heißer Kirsch-Zimt-Soße und Walnusseis ‒ und manchmal sogar als herzhafte Variante mit Gulasch. Es ist also nicht übertrieben, den Brunnhof als Windbeutel-Geheimtipp im Josefstal zu bezeichnen.

 

Aber nicht nur süße Kreationen stehen auf der Karte, sondern auch eine kleine, aber feine Auswahl an warmen Speisen, die Nikolaus Gasteiger gerne mit frischen Kräutern aus der Kräuterspirale im Garten verfeinert. Vor acht Jahren haben der Koch und die Konditorin den Brunnhof in Josefstal übernommen, nachdem sie vorher bereits 22 Jahre das Café Kögl in Fischhausen geführt haben. „Mia ham vui Stammgäste, de scho seit über 30 Jahr kemman und vorher a scho bei mei‘m Opa warn“[4], erzählt Sabine Gasteiger stolz. Der Brunnhof eignet sich mit dem großen Gastraum und dem gemütlichen Stüberl auch ganz wunderbar für Geburtstagsfeiern, Taufen oder andere Festlichkeiten und ist dank der Übernachtungsmöglichkeiten im ersten Stock ein ebenso idealer Ausgangspunkt für Wander- oder Skiurlaube.

 

 

Also, ab ins Josefstal! Die Familie Gasteiger freut sich auf Ihren Besuch!

 

 

Café-Wirtshaus Brunnhof
Aurachstraße 1
83727 Schliersee
Tel: 08026/7283

info@cafe-brunnhof.de

Öffnungszeiten:
11:00–18:00 Uhr, Di. und So. auch abends
Do. und Fr. Ruhetag (im Sommer nur Fr.)

 

[1] Gell, jetzt wissen Sie nicht, was ein ATQ ist!

[2] Das ist ein Apfel-Trauben-Quitten-Saft, aus dem Obst, das dort hinter dem Haus wächst.

[3] Aber nicht jeder traut sich, den Brennnessel-Sirup zu probieren.

[4] Wir haben viele Stammgäste, die schon seit über 30 Jahren kommen und vorher auch schon bei meinem Opa waren.

 

 

Kathrin Zott Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

Es herbstelt – Sonntagmorgen in Schliersee

Ich bin eigentlich kein Frühaufsteher, aber heute möchte ich auch einmal zum Sonnenaufgang durch Schliersee spazieren. Wenn man anderen so glaubt, was sie am Morgen – während ich normalerweise noch tief und fest schlafe – alles so machen, könnte man manchmal denken, jeder Zweite sei schon vor dem Frühstück mindestens dreimal um den Schliersee gejoggt. Mein Wecker klingelt um halb sieben, kurz vor dem offiziellen Sonnenaufgang am Horizont. Mit dem Fotoapparat bewaffnet, geht es mit einem Kaffee in der Hand an den See. Es ist überraschend mild für Mitte September, das heißt, für richtig bunte Herbstfarben muss es nachts schon noch etwas kälter werden. Ich genieße die Ruhe am See, denn ich treffe fast niemanden.

Wo sind sie denn jetzt ‒ all die Frühaufsteher?

 

 

Es ist traumhaft schön am See, das Licht ist toll, aber ich möchte unbedingt noch weiter auf den Weinberg. Hier scheint die Sonne schon richtig. Es ist warm, und ich freue mich schon jetzt auf einen tollen sonnigen Spätsommertag. Belohnt werde ich auf dem Weinberg mit einem atemberaubenden Blick auf Berge und See. Wieder unten in Schliersee, gehe ich direkt zur Bäckerei Zanger ‒ der Duft von frisch gebackenem Gebäck lockt mich an. Es ist die älteste Bäckerei in Schliersee, und sie hat Sonntagmorgen geöffnet. Tatsächlich wartet dort schon eine lange Schlange. Offensichtlich ist Semmelnholen am Sonntag Männersache, lauter Familienväter holen große Tüten mit Semmeln für das Familienfrühstück – das lässt mich schmunzeln. Ich kaufe mir zwei Brezen und freue mich auf einen gemütlichen Cappuccino zu Hause.
Ein wunderbarer Start in den Sonntag! Zur Nachahmung empfohlen.

Eine alte Bauernregel, die besagt: „Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein“, lässt sich übrigens nicht belegen. Eines jedoch ist sicher: Nach einem goldenen Herbst freue ich mich auf einen weißen Winter.
Bauernregel: (Quelle: www.wetter.de)

 

Autumn Day von Kevin MacLeod ist unter der Lizenz “Creative Commons Attribution” (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) lizenziert.

Quelle: http://incompetech.com/music/royalty-free/index.html?isrc=USUAN1100765

Künstler: http://incompetech.com/

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Weißwurst trifft caffè – ein Italiener macht Urlaub am Schliersee

Patrizio, 33, liebt Bayern … und seit Kurzem ganz besonders den Schliersee. Wie kommt’s? Patrizio und ich sind sogenannte Tandempartner und mittlerweile auch gute Freunde. Tandempartner bedeutet: Patrizio hilft mir, meine Italienischkenntnisse zu verbessern, und ich unterstütze ihn beim Deutschlernen. Letztes Jahr, kurz vor Weihnachten, habe ich ihn und seine Freundin Giulia zu uns an den Schliersee eingeladen. Wir haben ein paar wunderschöne Tage zusammen verbracht und uns, unter anderem beim historischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum von Markus Wasmeier, prächtig amüsiert. Patrizio und Giulia standen damals frierend, aber gut gelaunt im Schneegestöber, denn solche Wetterverhältnisse ist man am Lago Maggiore natürlich nicht gewöhnt. Aber es hat ihnen so gut bei uns gefallen, dass sie Mitte Juli wieder an den Schliersee gekommen sind, diesmal zum Radfahren. Vor nur zwei Jahren musste sich Patrizio einer schweren Herz-OP unterziehen – ein Schicksalsschlag für den begeisterten Sportler. Heute geht es ihm aber den Umständen entsprechend gut, und er ist einfach nur dankbar und glücklich, dass er seinen Lieblingssport wieder ausüben kann.

Il Weißwurst incontra il caffè – un italiano in vacanza a Schliersee

Patrizio, 33 anni, ama la Baviera… e da poco tempo in particolare il lago di Schliersee. Come mai? Patrizio ed io siamo cosidetti Tandempartner e, nel frattempo, siamo diventati anche buoni amici. Tandempartner significa che Patrizio mi aiuta a migliorare le mie conoscenze della lingua italiana ed io lo sostengo ad imparare il tedesco. L’anno scorso, poco prima di Natale, ho invitato lui e la sua fidanzata Giulia a trovarci qui a Schliersee. Abbiamo trascorso alcuni giorni meravigliosi insieme e ci siamo divertiti un sacco, tra le altre cose al mercato storico di Natale al Freilichtmuseum di Markus Wasmeier. Quel giorno, Patrizio e Giulia erano, infreddoliti ma di buon umore, immersi in una bufera di neve. Vivendo sul lago Maggiore non sono abituati a tali condizioni metereologiche. Ma ciononostante Schliersee è piaciuto loro così tanto che sono ritornati a metà luglio, questa volta per andare in bicicletta. Solo due anni fa Patrizio ha avuto un grave intervento al cuore – uno scherzo del destino per un appassionato sportivo come lui. Ma oggi, date le circostanze, sta bene ed è semplicemente grato e felice di poter fare di nuovo il suo sport preferito.

 

 

  • Patrizio, du hast über Schliersee gesagt, der Ort ist ein Paradies für die Liebhaber des Radsports. Was genau macht Schliersee für dich in dieser Hinsicht so besonders?

„Ja, es ist ein Radfahrer-Paradies, weil es sehr viele wunderschöne und gut gepflegte Wege gibt. Jeden Tag kann man neue Wege zu Aussichtspunkten erkunden, von denen aus man den See und den Ort bewundern kann. Und eine weitere Sache, die mir gefällt, ist, dass man in netten, kleinen Gaststätten Rast machen und ein gutes bayerisches Bier und schmackhafte Gerichte genießen kann.“

  • Patrizio, hai parlato di Schliersee come di un paradiso per gli amanti della bicicletta – che cosa esattamente rende Schliersee al riguardo così unico per te?

“Sì, è un paradiso delle due ruote a pedali perché ci sono tantissimi sentieri stupendi e ben curati. Ogni giorno è possibile percorrerne uno nuovo, raggiungendo punti panoramici da dove si può ammirare il lago ed il paese. Poi, un’altra cosa che mi piace è la possibilità di fermarsi per una sosta nei bellissimi “pub” dove gustare dell’ottima birra bavarese e piatti squisiti.”

  • Du bist mit dem Motorschiff gefahren, hast eine Radtour um den Schliersee gemacht, warst an den Josefstaler Wasserfällen, am Spitzingsee, dem Schliersberg und der Burgruine Hohenwaldeck. Welches Ausflugsziel war dein persönliches Highlight ‒ und warum?

„Der Ausflug, der mir eigentlich am besten gefallen hat, war die Schiffsrundfahrt auf dem See, zusammen mit Giulia, dir und den Kindern. Es war toll, weil wir in völliger Ruhe die Schönheit des Sees, der Insel und der Berge genießen und nach dem Anlegen einen schönen Spaziergang durch Schliersee machen konnten, um dann den Nachmittag mit einem leckeren italienischen Eis ausklingen zu lassen. Der Ort hat mich überrascht, auch, weil er so wahnsinnig gut gepflegt ist.“

  • Sei andato con il battello, hai fatto un giro in bicicletta intorno al lago di Schliersee, sei stato alle Josefstaler Wasserfälle, al lago di Spitzing, sulla Schliersberg ed al Burgruine Hohenwaldeck. Quale di questi luoghi è stato il tuo highlight e perché?

“Il giro che mi è piaciuto di più, in realtà, è stato quando, in compagnia di Giulia, di te e dei bambini, abbiamo fatto il giro del lago con il battello. È stato bello perché, in completa calma, abbiamo potuto vedere le bellezze del lago, dell’isola, delle montagne e, una volta sbarcati, abbiamo fatto una bella passeggiata per Schliersee, per poi terminare il pomeriggio mangiando un buon gelato italiano. La cittadina mi ha sorpreso anche per essere estremamente curata.”

 

Sonntag, den 15. Juli, habe ich dann genutzt, um Patrizio die bayerische Esskultur näherzubringen – und zwar bei einem Weißwurstfrühstück beim Fest SLYRS „samma“. Für Patrizio das erste Fest dieser Art seines Lebens. Für einen kleinen Lacher sorgte dann seine Bestellung: „Bitte das Weißwurstfrühstück und einen Kaffee …“ Macht aber nix, dann haben wir eben ein bayerisch-italienisches Weißwurstfrühstück gemacht!

Sabato, 15 luglio, ho colto l’occasione per avvicinare Patrizio alla nostra cultura gastronomica – facendo una Weißwurstfrühstück alla SLYRS “samma” Fest. Per Patrizio la prima di questo genere nella sua vita. Il suo ordine ci ha fatto fare una piccola risata: “Per favore, la Weißwurstfrühstück ed un caffè…” – ma non fa niente, così abbiamo semplicemente fatto una Weißwurstfrühstück bavarese-italiana!

  • Patrizio, du hast zum ersten Mal eine Weißwurst gegessen. Mit welchen Tücken hattest du zu kämpfen, und, ganz wichtig, wie hat sie dir geschmeckt?

„Ja, die Weißwurst hat mir sehr gut geschmeckt! Was die Schwierigkeiten betrifft, war es wohl am ehesten die Tatsache, überhaupt eine Wurst zum Frühstück zu essen: Wir Italiener sind an Cappuccino und Brioche gewöhnt. Aber eine Sache habe ich erfahren: Die Weißwurst wird traditionell ohne Haut und mit der Hand gegessen, indem man sie zuzelt (zuzeln = saugen). Wenn ich diese Hinweise nicht bekommen hätte, hätte ich sie vor allem mitsamt der Haut gegessen!“

  • Patrizio, hai mangiato un Weißwurst per la prima volta. Quali difficoltà ti sei trovato ad affrontare e, molto importante, ti è piaciuto il Weißwurst?

“Sì, mi è piaciuto molto il Weißwurst! Per quanto riguarda le difficoltà, è il fatto proprio di mangiare un wurst per colazione: noi italiani siamo abituati a cappuccino e brioche. Però una cosa ho scoperto: tradizionalmente il Weißwurst va spellato e mangiato con le mani, succhiandolo. Io invece, se non avessi ricevuto le indicazioni, lo avrei soprattutto mangiato intero, pelle compresa!”

 

 

Gut gestärkt, schauten wir uns danach die SLYRS Destillerie an, wo es an diesem Tag die Möglichkeit gab, sich seinen ganz persönlichen Whisky zu mischen.

Sazi della colazione abbiamo visitato la distilleria SLYRS, dove, in tale giorno, c’era la possibilità di preparare un whisky del tutto personale.

 

 

Und so konnte Patrizio neben schönen Urlaubserinnerungen und einem Schliersee-Bildband auch ein hochprozentiges Mitbringsel mit nach Hause an den Lago Maggiore nehmen. Mit im Gepäck hatte er auch einen Schliersee-Aufkleber, der jetzt die Batterie seines E-Bikes ziert und ihn bei allen weiteren Fahrradtouren an unseren schönen Schliersee erinnert.

E così Patrizio ha potuto portarsi a casa sul lago Maggiore, oltre ai bei ricordi della vacanza ed un volume illustrato di Schliersee, un souvenir alcolico. Nei bagagli c’era anche un adesivo di Schliersee che adesso decora la batteria della sua e-bike e che gli ricorderà del nostro bellissimo lago di Schliersee a tutti i suoi giri in bicicletta in futuro.

 

 

  • Patrizio, wirst du wiederkommen? Vielleicht schon im Winter zum Snowboarden im Skigebiet Spitzingsee?

„Sicher werde ich wieder nach Schliersee kommen, um weitere Urlaubstage dort zu verbringen. Ich weiß jetzt noch nicht, ob schon in diesem Winter. Aber wie auch immer, die Vorstellung, wiederzukommen, macht mich sehr glücklich.“

  • Patrizio, ritornerai? Forse già quest’inverno per fare snowboard alla stazione sciistica di Spitzingsee?

“Sicuramente tornerò qui a Schliersee per trascorrere altri giorni di vacanza. Adesso non so ancora se già quest’inverno. Comunque, l’idea di tornare mi rende molto felice.”

Und eines ist sicher: Schliersee ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert!

Ed una cosa è certa: ad ogni stagione vale la pena fare un viaggio a Schliersee!

 

 

 

Kathrin Zott Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

Winterspaziergang am Schliersee – eine Fotosafari

Nicht nur das Skifahren ist wunderschön hier bei uns im Mangfallgebirge, auch ein Spaziergang am Schliersee entlang und durch den idyllischen, kleinen Ort birgt seine ganz eigenen Reize. Besonders in der sogenannten blauen Stunde, wenn die Berge hinter dem aufziehenden Nebel versinken, kommt eine romantische, ja fast schon mystische Stimmung auf. Die Enten nutzen die letzten Sonnenstrahlen in der kalten Winterluft, um sich zu wärmen, und drehen ihre letzten Runden …

Lassen Sie sich einfach mal treiben, genießen Sie die Stille und die würzige Winterluft. Gönnen Sie sich einen Kaffee oder eine heiße Schokolade mit einem echt bayerischen Kaiserschmarrn mit gerösteten, karamellisierten Mandeln. Vielleicht haben Sie nach dem Spaziergang Lust auf ein bisschen Entspannung im monte mare mit Schwimmen, Sauna und Massagen. Einfach mal tun, was der Seele guttut …

Dazu muss nicht einmal immer die Sonne scheinen. Packen Sie sich warm ein. Ziehen Sie warme Winterstiefel an und ziehen Sie los. Sie werden erleben, was Ihnen ein Tag der Entschleunigung an Wohlgefühl bescheren kann.

 

Es muss nicht immer Skifahren sein.

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Närrische Tage in Schliersee – Faschingspartys für Kinder und Erwachsene

Dieses Jahr ist der Fasching nur kurz, am 14. Februar ist bereits alles wieder vorbei. Daher heißt es jetzt kräftig feiern auf einer oder sogar mehreren der vielen verschiedenen Faschingsfeiern in Schliersee und Spitzingsee. Da ist sicherlich für jeden etwas dabei.

Faschingstermine in Schliersee:

31.01.2018 14:30 Uhr – offen Seniorennachmittag Kaffeekranzl im Pfarrheim Schliersee, Lautererstraße 1 mit einem Auftritt der Crachia Hausham. Wenn Sie abgeholt werden wollen, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro unter 08026 6578.

04.02.2018 14:00 Uhr – 17:00 Uhr Kinderfasching mit dem Motto „Auf in den Dschungel“ im Forum der Vitalwelt Schliersee mit einem Auftritt der Prinzengarde und der Tanzgruppe Butterflies.
Es gibt Kaffee und Kuchen sowie kunterbunte Cocktails. Der Eintritt beträgt für Kinder 1 € und für Erwachsene 2 €.

07.02.2018 14:30 Uhr – offen Faschingskranzl „A narrische Zeit“ im Pfarrzentrum St. Josef in Neuhaus, Josefstalerstraße 2 mit musikalischer Begleitung von Peter Dopfer. Der Eintritt beträgt 3 € inklusive Kaffee und Kuchen. Bitte melden Sie sich telefonisch unter 08026 1821 an.

11.02.2018 10:00 Uhr – 17:00 Uhr  Faschingsgaudi auf der Unteren Firstalm im Skigebiet Spitzingsee. Ein lustiges, buntes Faschingstreiben mit fantasievollen Kostümen rund um die Alm.

12.02.2018 14:30 Uhr – 17:00 Uhr  Kinderfasching St. Sixtus Schliersee in der Lautererstraße 1 mit den Gardemäusen der Crachia Hausham und tollen Überraschungen. Der Eintritt beträgt 1 € für Groß und Klein.

12.02.2018 Rosenmontag Party im Karma Bavaria in Schliersee, Kirchbichlweg 18 Ab 17 Uhr mit Kinderschminken und DJ Johnny aus Rosenheim. Kommen Sie während der Faschingszeit verkleidet in die Wolpertinger Bar und Sie erhalten einen Shot auf´s Haus.

13.02.2018 15:00 Uhr – offen Faschingskranzl des Katholischen Frauenbundes im Café Jennerwein in Schliersee, Bahnhofstraße 11a.

 

 

Ich wünsche Ihnen eine tolle närrische Zeit im bayerischen Oberland. Genießen Sie einfach ein paar unbeschwerte Tage!

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.