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Obere Firstalm am Spitzingsee: Neuer Glanz in uriger Berghütte

Das Knarzen der alten Balken beim Betreten, das Gefühl von uriger Hüttenatmosphäre und die Seele der Oberen Firstalm wollte Marcus Votteler erhalten. Er ist froh, seinen ersten Gedanken – einen Neubau – verworfen zu haben.

Und das Ergebnis der fünfmonatigen Kernsanierung?

Aus 17 Zimmern mit 90 Betten sind 15 Zimmer mit 48 Betten geworden. So bleibt viel mehr Zeit für den Gast, und das ganze Haus ist auf dem neuesten Stand: neue Böden, neue Decken, ein neues Dach, neue Technik im ganzen Haus und eine neue Küche. Jedes der Zimmer ist mit einem modernen Bad, WLAN, Fernseher und Tablet ausgestattet. „Wie man es eben auf der Hütte erwartet“, lacht Marcus. Wer entschleunigen will, zieht einfach den Stecker. Doch das Tablet ist schon ganz praktisch, es liefert in der Früh die Zeitung, Wandertipps und Ausflüge, das Wetter, die Speisekarte des Hauses und natürlich auch das Schlierseer Online Magazin. Statt den „Massen“-Lagern unter dem Dach findet ihr jetzt zwei große Familienzimmer für je bis zu sechs Personen mit Bad und einer traumhaften Aussicht. Die Resonanz ist gigantisch. Letzte Woche fragte ein Gast nach Duschmarken, da konnte Marcus nur grinsen: „Schauen Sie sich das Zimmer erst mal an!“, hat er nur geantwortet. Am nächsten Morgen beim Frühstück entschuldigte sich dieser Gast bei Marcus: „Das mit den Duschmarken nehme ich zurück! Nie hätte ich gedacht, so ein schönes Zimmer zu bekommen.“

Mit einem Strahlen im Gesicht

„Die Gäste gehen mit einem Strahlen, die Begeisterung ist groß, so macht Arbeiten richtig Spaß“, erzählt mir Marcus. Die Sanierung hat viel Arbeit und viele Nerven gekostet, sich am Ende aber definitiv gelohnt. Unter der Woche kann er jetzt die Tagungen besser unterbringen, und am Wochenende bleiben mit der geringeren Bettenzahl einfach mehr Zeit und Komfort für den einzelnen Gast. Neben den beliebten Hüttenklassikern wie Spinatknödel und Kaiserschmarrn steht bei ihm auch ein veganes Gericht auf der Karte: „Paprika mit Couscous auf Tomatenragout“ – man muss auch auf einer Berghütte mit der Zeit gehen. Der Cappuccino schmeckt hervorragend. Den Kuchen liefert die regionale Bäckerei Gritscher aus Neuhaus. Im Gastraum haben etwa 200 Gäste Platz, die Terrasse fasst noch mal das Doppelte. Feiern, Tagungen, Hochzeiten – hier seid ihr bestens aufgehoben. Ein toller Ort für eine Auszeit. Einfach gemütlich entspannen oder durch unsere Schlierseer Berge wandern.

 

 

Und die Obere Firstalm ist nicht nur für Urlauber zu empfehlen. Hier möchte ich jetzt auch mal übernachten!

Mein ganz besonderer Tipp: Dieses Jahr an Silvester wird es nach 30 Jahren kein Menü mit Band und Reservierung geben. Die Obere Firstalm hat also für alle bis nach Mitternacht durchgehend in ganz lockerer Atmosphäre geöffnet. Optimal für einen zünftigen Rodelausflug ins neue Jahr.

 

Obere Firstalm

83727 Spitzingsee

Tel.: 08026/73 02

http://www.firstalm.de

 

 

Anreise: Mit dem Auto zum Spitzingsattel (gebührenpflichtiger Parkplatz) und dann in 45 Minuten zu Fuß über die für Autos gesperrte Forststraße zur Oberen Firstalm. Wer übernachtet, kann sein Gepäck nach Vereinbarung abholen lassen.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Vom „Garten der Sinne“ bis zur „Oase der Gedanken“ – ein romantischer Spaziergang durch den Schlierseer Kurpark

„Blumen sind voller Widersprüche“, sagt der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry. Wir erinnern uns: Dieser weise, kleine Mann hatte sich unsterblich in eine Rose verliebt, die ihm jedoch mit ihrer kapriziösen Art das Leben schwer macht. Verliebt in Rosen ist auch Reiner Pertl. Seit 24 Jahren kümmert er sich als Landschaftsgärtner um die Grünanlagen der Gemeinde Schliersee und den prächtigen Kurpark am Seeufer.

Schmale Wege mäandern durch sattgrüne Rasenflächen, an deren Rändern eine üppige Blütenpracht gedeiht. Alle paar Meter laden bequeme Parkbänke zum Verweilen und Betrachten der liebevoll angelegten Anlage ein.

Der Schlierseer Kurpark ist in verschiedene Themenbereiche unterteilt. Zu Beginn, gleich unterhalb der Vitalwelt, versteckt sich unter mächtigen Bäumen ein Alpinum. Hier wachsen Pflanzen aus der heimischen Bergwelt wie Akeleien und Prachtkerzen.

Ein paar Schritte weiter ziert ein mediterran anmutendes Mauerfragment den bayerischen Rasen. Rundherum sind dekorative Oliven- und Lorbeerbäumchen platziert. Üppige Rosen unterstreichen den südländischen Charakter des „Toskana-Gartens“.

In direkter Nachbarschaft umgibt ein traditioneller Staketenzaun einen kleinen, aber feinen Bauerngarten. Dieses Kleinod, in dem zahlreiche Heil- und Küchenkräuter wie Eibisch, Wermut oder die „Ewigkeits-Zwiebel“ gedeihen, wurde in Kooperation mit dem Markus Wasmeier Freilichtmuseum angelegt.

Kräuter wie Salbei und Majoran, Edelweiß und eine seltene Strauch-Pfingstrose dürfen die Besucher des „Gartens der Sinne“ erleben und ertasten. In Zusammenarbeit mit dem Schlierseer Blindenbund entstand ein Tastgarten, dessen Inschriften auf den Tafeln vor den Pflanzen auch in Blindenschrift angebracht wurden. Ein rares Gewächs ist die Tamariske, die sich mit ihren filigranen Nadeln an ihre Nachbarin, eine ebenfalls äußerst selten vorkommende Strauch-Kastanie, schmiegt.

Der Weg führt weiter unter die ausladenden Zweige einer Rotbuche sowie vorbei an einer Platane. „Mit diesen Bäumen haben sich meine Gärtner-Vorgänger hier verewigt“, erzählt mir Reiner Pertl während unseres Spaziergangs durch den Kurgarten. „Ich habe zwar noch ein paar Jahre im Berufsleben vor mir, aber ich werde wohl einen Ginkgo-Baum spenden“, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Nahe dem Seeufer leuchten die Prachtstaudenbeete in allen Farben des Regenbogens. Da wetteifern rote Rosen – die teilweise über 40 Jahre alt sind, wie mir Reiner Pertl verrät – mit blitzblauen Glockenblumen, buntem Phlox, violetter Echinacea und der purpurnen Indianernessel.

In der Mitte der weitläufigen Gartenanlage prangt der verspielte Rosenpavillon. Fast jedes Wochenende finden in diesem rosenumrankten, schmiedeeisernen Pavillon mitten im Grünen und vor der atemberaubenden Kulisse des Schliersees und seiner umliegenden Berge romantische Trauungen statt.

 

 

Der Schlierseer Kurpark umfasst rund 18.000 Quadratmeter Grund und befindet sich unterhalb der Tennisplätzen und der Vitalwelt, in der neben dem Hallenbad mit Sauna auch die Gäste-Information der Gemeinde untergebracht ist. Eine Hälfte des Geländes gehört der Gemeinde selbst, die andere Hälfte befindet sich im Besitz der Bayerischen Seen- und Schlösserverwaltung. Reiner Pertl zur Seite stehen zwei Hilfsgärtner, die das gesamte Areal zusätzlich zu den weiteren Grünflächen im Ort pflegen.

Den ganzen Sommer über sind der Gartenexperte und seine Helfer Tag für Tag im Einsatz, an jeder Ecke gibt es etwas zu tun. Doch der Landschaftsgärtner liebt seinen Beruf und möchte mit nichts und niemandem tauschen. „Ich bin als junger Mann fünf Jahre zur See gefahren und habe danach zwei Semester Maschinenbau studiert“, berichtet er. „Doch das war alles nichts für mich. Gärtner ist meine Berufung.“

Zum Abschluss unseres Rundgangs zeigt mir Reiner Pertl seinen Lieblingsplatz: die „Oase der Gedanken“. Versteckt unter einer mächtigen Trauerweide, steht eine hölzerne Himmelsliege; davor wurde ein trockener Bachlauf mit einer steinernen Brücke angelegt. Ein perfekter Ort zum Entspannen und Entschleunigen. Ein Ort, der sicherlich auch dem Kleinen Prinzen gut gefallen hätte.

 

 

Anfahrt und Parkplätze: Von der Hauptstraße aus ist der Kurpark gut ausgeschildert. Rund um das Gelände stehen kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Weitere Infos gibt’s im Internet unter www.schliersee.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Der perfekte Schlierseer Junggesellinnenabschied

Die sechs besten Ideen für einen perfekten Junggesellinnenabschied in Schliersee

Vor der Hochzeit noch mal mit den besten Freundinnen alleine feiern, erleben, genießen …

Kurz bevor es ernst wird, sollte man Abschied vom Single-Dasein feiern. Aber wie?

Kulinarische Genießertage in Schliersee ‒ wir zaubern mit Euch mit regionalen Produkten, dabei zeigen wir viele Tipps und Tricks in der Küchenwelt. Den Schliersee erleben mit den Schlierseer Kutschern, anschließend in „hohe See“ stechen mit der jüngsten Schiffskapitänin, tanzen bis in den Morgen und abschließend auf der Hütte übernachten.

1.Wildkräutererlebnisse

Beginn mit hausgemachtem Blütenzaubergetränk, anschließend erleben und erfahren wir bei den wilden Konsorten in den Schlierseer Bergen vieles über die Heilwirkung und die geschichtlichen Hintergründe der Pflanzen, sammeln dabei die Wildkräuter und verarbeiten sie mit essbaren Blüten zu kulinarischen Schmankerln.

 

 

Fesl Rita, Oimarin (Sennerin), Kräuterpädagogin, rita.fesl@t-online.de

Prem Angelika sen., Kräuterpädagogin, info@hennerer.de

 

2.Backkurs

Meine Hochzeitstorte selber backen

Der Schlierseer Tortenback-Kurs ist das perfekte Erlebnis für Hobbybäckerinnen und alle, die Lust auf ein großartiges zuckersüßes und besonderes Geschmackserlebnis haben möchten. Hier lernen die Mädels, wie aus guten regionalen Zutaten eine außergewöhnliche Torte entsteht ‒ mit essbaren Blüten aus dem Bauerngarten strahlt und schmeckt sie ganz besonders.

 

Hennererhof, Prem Angelika sen, info@hennerer.de

 

3.Kutschfahrt

Die Schlierseer Kutscher bieten ein ganz besonderes Erlebnis auf der Kutsche

Sebastian Holzer, Fischhauserstr. 6 , 83727 Schliersee, Tel.: 08026/6629

Kutschfahrten Sprenger, Kalkgraben 4, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/2800

Kölbl Anton, Attenberg 19, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/6162

Kutschfahrten Hirtreiter, Schießstättstr. 7, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/20011

 

4.Bootsfahrt

Die jüngste Kapitänin Deutschlands nimmt Euch mit auf „hohe See“ ‒ „Schliersee“

 

Schliersee Schifffahrt Mayr GbR

Michaela, Jasmin und Michael Lauber
Tel. und Fax: 08026/922786
Tel. am See: 08026/9255658
Mobil: 0173/8818487
E-Mail: info@schlierseeschifffahrt.de

 

5.Hüttenübernachtung

Bayerische Staatsforsten, Tel.: 08026/9192140
Albert Link Hütte, 1053 m ü. NN, Ute Werner und Uwe Gruber, Reservierung: 08026/71264

 

Besonderes

Eigene Herstellung und Verkauf von Holzofenbrot, geräuchertem Käse und Speck; Langlaufzentrum mit Ski- und Wachsservice, Umkleideraum und Schließfächern; Schneeschuhverleih

 

 

6.Party ‒ Spinnradl

Tanzen bis in den Morgen, Partymäuse, „Die Nacht ist lang in den Bergen“

Neues Spinnradl, Spitzingsee,

Ansprechpartner: Bernhard Simon

Tel.: 08026/977939

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Insel Wörth im Schliersee | Neuer Pächter startet in die Saison

Michael Sechehaye ist der neue Pächter der Insel-Gaststätte auf der Insel Wörth in unserem schönen Schliersee.

Für seine Küche konnte er Patrick Coudert gewinnen. „Liebe geht durch den Magen ‒ Kochen erreicht die Seele“, lautet das Motto des Küchenchefs. Von Japan über England, Amerika und Kanada hat Coudert den Weg auf die kleine Insel Wörth im Schliersee gefunden und wird die Gäste mit seinen Kochkünsten verzaubern. Er ist bekannt aus dem Fernsehen, hat viele Promis bekocht, ist im Besitz von zwei Sternen und freut sich auf seine neue Aufgabe.

Zunächst wird Michael Sechehaye sein Wirtshaus nur für Veranstaltungen öffnen. Hochzeiten, Firmen-Events, Geburtstage und Partys aller Art. Erst mal heißt es Ankommen für Michael. Die Landschaft und den Schliersee liebt er schon jetzt, und er freut sich sehr auf seine neue Herausforderung und einen spannenden Sommer. „Natürlich werde ich darüber nachdenken, meine Insel etwa sonntags für alle zu öffnen oder Konzerte zu veranstalten, aber jetzt muss ich mich zuerst an das Inselleben gewöhnen!“, sagt Michael.

Was das Inselleben im Schliersee bedeutet, weiß ich sehr gut. Schließlich habe ich acht Jahre dort gearbeitet und etwa 500 Hochzeiten miterlebt. Es war eine tolle Zeit. Ich habe sie getroffen, die Gäste, die auf der Insel einen Geldautomaten suchten. Die DJs, die Ihre komplette CD-Sammlung beim Aussteigen aus dem Boot im See versenkt haben. Wedding-Planerinnen, die Hochzeiten bis auf die Sekunde durchgeplant hatten und feststellen mussten, dass immer alles anders kommt, als man denkt und plant. Bräute, die meinten, wir könnten mal schnell den Gastraum für ihre Hochzeit lila streichen. Hunde, die Eheringe zum Altar bringen sollten und diese tatsächlich unterwegs im Gras verloren haben. Die Folge: eine Hochzeitsgesellschaft auf Knien in der Wiese eine halbe Stunde beim Ringesuchen – mit Happy End natürlich.

Die Insel ist ein ganz besonderer Ort, meldet Euch bei Michael und lasst Euch Eure Traumhochzeit planen – den perfekten schönsten Tag mit atemberaubender Aussicht mitten im Schliersee.

Tipp: Für kleinere Veranstaltungen bis 30 Personen bietet sich die urige Blockhütte direkt am See auf der Insel an.

 

 

Insel im Schliersee
Michael Sechehaye
Insel Wörth 1
83727 Schliersee

Tel.: 0170/6206106

https://www.insel-schliersee.de/

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Alpiner Lebensstil für alle Sinne: Angie Riedlechner verrät fünf Deko-Trends aus Schliersee.

Farbinspiration fürs Auge, ein Duft nach Pfingstrosen und Thymian in der Nase und die stilsichere Floristik von Angie Riedlechner als bunter Strauß in der Hand: Das ist das Konzept des Schlierseer „Buchsbaum“. Der kleine, feine Blumen- und Einrichtungsladen im Herzen des Ortes, gleich neben dem Schlierseer Bauerntheater, ist Anlaufpunkt für alle, die ein besonderes Mitbringsel suchen – eine Einrichtungsidee im modernen, alpinen Stil oder auch liebevolle Floristik für ein anstehendes Fest.

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Die „T2 Bar Bullis“ aus Schliersee

Über Mark Linke und seine außergewöhnliche Geschäftsidee

Der T2-VW-Bus, unter Kennern liebevoll „Bulli“ genannt, war und ist ein cooles Gefährt. Generationen von Familien verbrachten ihre Urlaube in dem Kult-Auto von Volkswagen, oft inklusive Hund, Katze und Großmutter. Doch der „Bulli“ kann noch mehr. Vor rund elf Jahren kam ein Schlierseer auf die ziemlich geniale Idee, einen T2-Bus zu einer mobilen Cocktailbar umzubauen. Inzwischen boomt das Geschäft, und die umgebauten T2-Busse von Mark Linke sind bis weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt.

Kaffeebus und Hochzeit Bulli

Sechs Bullis besitzt der Schlierseer mittlerweile: zwei „T2 Bar Bullis“, einen „T2 Kaffeebus“ einen „Zapfbulli“, einen T2-Pritschenwagen und den sogenannten T2 Hochzeit Bulli. Dieser dient als stilvolles Gefährt für das Brautpaar und zum Sektempfang nach Kirche oder Standesamt.

Die bonbonfarbigen Bullis sind der „Eyecatcher“ auf jeder Veranstaltung, sei es nun das Schlierseer Seefest oder eine Hochzeit im Schlierseer Wasmeier-Museum. Einige der betagten VW-Busse sind fahrtüchtig und für den Verkehr zugelassen. Doch auf längeren Strecken oder im Winter transportiert Mark Linke seine Busse lieber auf einem Anhänger zu Messen, Events und privaten Veranstaltungen durch ganz Deutschland. Dort dürfen sie dann stehen und richtig cool aussehen.

Bar-Equipment statt Surfbrett

Mark Linke hat seine Leidenschaft für den T2 quasi mit der Muttermilch aufgesogen. „Wir hatten damals auch einen Bulli und sind damit immer in den Urlaub gefahren, samt Surfbrett“, erinnert sich der gelernte Touristikfachmann mit einem Lächeln. Statt Surfbrett findet man jetzt Bar-Equipment, Spülbecken und Kühlschrank in den „Bar Bullis“.

Zusammen mit einem Schlosser baut Mark Linke die VW-Busse für seine Bedürfnisse um. Als mobile Schankanlage dient beispielsweise der „Zapfbulli“: Sechs Zapfhähne spenden süffiges Bier ‒ die Marke darf der Kunde selbst auswählen.

Wer nicht gleich einen ganzen Bus mieten möchte, kann auch einfach mal mit einer kultigen „T2 Bulli Theke“ anfangen. Die mobilen Bartresen sind aus original VW-Bulli-Einzelteilen zusammengebaut und ohne großen Aufwand überall einsatzfähig.

Neuer Name und neues „Bulli-Zentrum“ in Schliersee

Mark Linke bietet jedem seiner Kunden ein maßgeschneidertes Angebot. Er vermietet seine Bullis deutschlandweit mit oder ohne Barkeeper und Ausstattung, je nach Wunsch und Bedürfnis des Kunden. In einem kleinen Häuschen mitten in Schliersee direkt neben der Pfarrkirche hat sich Mark Linke seinen „T2 Showroom“ eingerichtet. Hier kann man nach vorheriger Anmeldung den sympathischen „Bulli-Fan“ Linke kennenlernen, sich über sein Angebot informieren oder einfach den ganzen Laden für eine Party mieten. Inklusive Bulli-Theken, versteht sich.

Ab Herbst soll das Schlierseer Häusl als Herzstück des Unternehmens fungieren, das sich bald „T2 Bulli Events“ nennen wird. Aus der genialen Idee von einst ist ein erfolgreiches Geschäftsmodell geworden, das sogar den Social-Network-Riesen „Facebook“ überzeugt hat: Derzeit sind Mark Linke und seine „Bullis“ im Auftrag von Facebook auf Promotiontour durch Deutschland und Frankreich unterwegs.

 

 

www.t2-bar.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

2. Teil vom Pistengeher zum Skitourengeher am Spitzingsee/Schliersee

2. Teil vom Pistengeher zum Skitourengeher am Spitzingsee/Schliersee im Taubenstein-Gebiet! Die zahlreichen Gipfel und Tourenvarianten machen das möglich!

Die Lifte am Taubenstein haben in der Saison 2015/16 den Winterbetrieb eingestellt und das Gebiet uneingeschränkt den Tourengehern überlassen. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen. Der Parkplatz an der Taubensteinbahn ist immer gut gefüllt. Auch ohne Liftbetrieb, oder gerade deshalb? Über die ehemalige Skipiste geht es hinauf und am Ende wieder runter. Durch die Abfahrenden Tourengeher ist die Abfahrt fest eingefahren, allerdings mit Buckeln eine „wilde“ Piste. Nach dem ersten steilen Hang, der uns schon ein bisschen Technik abverlangt, trennen sich bereits das erste Mal die Wege. Oft sind in diesem Bereich Harscheisen sehr hilfreich.

→ Hier finden Sie Teil 1 für Einsteiger und Genießer (HIER KLICKEN)

Die Pistengeher bleiben am besten auf der ehemaligen Skipiste des Taubensteins. Diese Abfahrt ist auch nach ergiebigen Schneefällen meist schnell wieder eingefahren. Sie ist auch gleichzeitig die Abfahrt von zwei sehr gemütlichen Hütten. Das Taubensteinhaus, eine Alpenvereinshütte mit Übernachtungsmöglichkeit, oder direkt am Sattel in der Bergstation der Taubensteinbahn – das Taubensteingipfelstüberl.

Der Aufstieg bis dahin sind knapp 500 Höhenmeter. Wer also noch Kraft und Motivation hat, kann auf der südseitigen Abfahrt zur Oberen Maxlraineralm mal etwas üben, im freien Gelände zu fahren. Der Hang ist nicht so steil und meist nicht so zerfahren, ideal für erste Trainingseinheiten. Diesen Hang müsst Ihr dann natürlich auch wieder hochspuren. Wenn Ihr dort etwas Vertrauen gefasst habt, könnt Ihr auch bei der Talabfahrt, mal etwas weiter links oder rechts der Hauptspur, Abseitserfahrungen sammeln.

Dazu kann ich nur sagen – Üben, üben … Denn es ist so schön, seine eigene Spur in den frischen „Powder“ zuziehen.

Wenn Ihr Euch dabei sicher fühlt, steht einer „richtigen“ Skitour mit Abfahrt im freien Gelände fast nichts mehr entgegen.

 

BITTE! Wer den gesicherten Skiraum verlässt, sollte sich auf jeden Fall vorher über die Lawinensituation informieren und den Wetterbericht anschauen, seine LVS-Ausrüstung dabeihaben und eine Tourenplanung machen!

Lawinensituation – Wetter – Kondition aller Teilnehmer an der geplanten Tour

Den richtigen Umgang mit der LVS-Ausrüstung und was zu einer Tourenplanung gehört, lernt Ihr bei einem Lawinenkurs der zahlreichen Anbieter (z. B. Alpenverein, Bergschulen).

Das Lawinen-Camp Bayern bietet jedes Wochenende Kurse am Spitzingsee/Taubenstein an. Informiert Euch: http://www.lawinenkurse.de/konzepte/lvs-kurse/

Skitouren im Taubensteingebiet

Wenn Ihr nach dem ersten steilen Anstieg die „Piste“ verlasst und Richtung Schönfeldhütte weitergeht, habt Ihr einige Gipfel zur Auswahl: Jägerkamp, Benzingspitz, Tanzeck und Rauhkopf und nach einer Abfahrt weiter zur Aiplspitz. Ganz nach Tagesverfassung und Schneelage lassen sich auch einige Gipfel aneinanderreihen.

Eine der bekanntesten Touren in diesem Gebiet ist sicher die „Rotwand Reibn“ Die Einheimischen gehen diese Tour etwas anders als in den meisten Beschreibungen. Wir folgen vom Parkplatz der Taubensteinbahn der ehemaligen Piste bis zur Taubensteinbergstation. Bis dahin ist es eher noch eine Pistentour. Jetzt beginnt die „richtige“ Skitour. Meistens finden wir schon eine Aufstiegsspur zum Taubenstein, weiter über Lämpersberg und Kirchstein zum Rotwandhaus und natürlich zum Rotwandgipfel. Zeit für eine Pause und eine kleine Stärkung am Gipfel. Wem es dort zu windig ist, schnell die Felle runter, und nach ein paar Schwüngen seid Ihr am Rotwandhaus. Oder wer lieber seine eigene Brotzeit isst, dem empfehle ich, gleich noch weiter runterzufahren ‒ in die Senke zwischen Rotwandhaus und dem Aufstieg zur Auerspitz. Dort ist es schön windgeschützt. Mit neuer Energie seid Ihr auch gleich oben am Gipfel der Auerspitz. Jetzt kommt meine Lieblingsabfahrt auf der Tour. Der Hang vorbei an den Ruchenköpfen ist nordseitig und nicht so steil und breit genug. Heißt: guter Schnee und Platz für schöne Schwünge im Powder! Meistens! An oder besser etwas oberhalb der Großtiefentalalmen ziehen wir die Felle wieder auf. Aufstieg zum Miesingsattel. Wer jetzt noch Kraft und Zeit hat, kann den Hochmiesing noch besteigen. Vom Sattel geht es wieder runter. An den Kleintiefentalalmen vorbei und zum letzten Mal wieder rauf zum Taubensteinhaus. Da habt Ihr Euch dann eine Stärkung wirklich verdient. Hmm, Spinatknödel und ein Weißbier und hinterher noch ein Stück von Toms Kuchen.

Das letzte Stück leicht bergauf bis zum Sattel an der Taubensteinbahn schafft Ihr dann auch noch ganz leicht. Jetzt geht es die alte Piste, die wir morgens rauf kamen, wieder runter bis zum Ausgangspunkt ‒ der Taubensteinbahn. Eine schöne, aber lange Tour. Bitte früh starten! Die Tour hat ca. 1.200 Höhenmeter, und Ihr solltet mit 4 bis 4 ½ Stunden reiner Gehzeit rechnen.

 

 

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:

Schönfeldalm/DAV-Hütte: Der Kaiserschmarrn ist sensationell gut, wird immer frisch gemacht, das Warten lohnt sich. Auch die herzhaften Gerichte sind super abgeschmeckt! – Gruß an die Küche auf diesem Weg. Übernachtungsmöglichkeit: insgesamt 36 Betten in verschiedenen Zimmern aufgeteilt; weitere Infos und Reservierung: https://www.davplus.de/schoenfeldhuette

Das Taubensteinhaus/DAV-Hütte: Seit letztem Sommer ist ein neues Team auf der Hütte. Martina mit ihrem Mann Tom und Sohn Dennis erwarten Euch freudig. Übernachtungsmöglichkeit: 2 Mehrbettzimmer und 2 Bettenlager für gesamt knapp 50 Personen; weitere Informationen und Reservierung: http://www.taubensteinhaus.de/

Taubensteingipfelstüberl: der schönste Wintergarten, mit der besten Aussicht, die ich kenne. Wenn das Gebäude der Bergstation auch den geschmackvollen Scharm der 70er ausstrahlt, kann ich den Wintergarten wärmstens empfehlen ‒ bei sonnigem Wetter ein toller Platz, um das Bergpanorama zu genießen

Rotwandhaus/DAV-Hütte: ideale Rast auf der „Rotwand Reibm“ oder auch mal ein schönes Ziel für einen Rodl-Ausflug. Kulinarisch werdet Ihr mit bayerisch-tirolerischer Küche verwöhnt. Übernachtungsmöglichkeit; weitere Infos und Reservierungen: http://www.rotwandhaus.de/rotwandhaus/startseite/

Obere Maxlraineralm: Fr.–So. geöffnet, liegt die Hütte südseitig am Fuße des Taubsteingipfelfelsens. Bei klarer Sicht habt Ihr von der Terrasse aus einen ganz tollen Blick bis zum Alpenhauptkamm. Die Hütte wird oft für Feiern gebucht. Ob Geburtstag, Hochzeit, Firmen-Event ‒ informiert Euch einfach unter: http://obere-maxlraineralm.de/

 

Verleih:

Ingo‘s Skiverleih im Ort, direkt neben der Kirche, ist Dynafit Test Center: www.skiverleih-spitzingsee.de

 

 

[tourim-redakteur]