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Höhepunkt im Veranstaltungsjahr: Schlierseer Seefest 2023

Am letzten Juli-Wochenende, vom 28. Juli bis 30. Juli 2023, werden die Seefestwiese und der Kurpark zusammen wieder zur Veranstaltungsfläche für das Schlierseer Seefest. „Das Seefest ist ein Höhepunkt im Schlierseer Veranstaltungsjahr“, sagt Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer voller Vorfreude.

 

 

Auch Kuramtsleiter Mathias Schrön, der zusammen mit seinem Team das Seefest organisiert, freut sich schon. „Jeder, der das Seefest besucht, unterstützt die wichtige Arbeit unserer Schlierseer Vereine“, erklärt er. Neben den Vereinen, die den Erlös in die Nachwuchsarbeit investieren, sind heuer auch wieder Schlierseer Gastronomen und Geschäfte dabei. „Es ist uns wichtig, dass auch Schlierseer Unternehmer sich präsentieren können“, sagt Mathias Schrön. Neu mit dabei sind heuer die Metzgerei „Beef Oim“ mit Pulled Pork und Käsespätzle, die Alperie aus Neuhaus mit Spritz und Pinsen, das Hotel Karma Bavaria mit internationalen Schmankerln und auch die Pizzetta-Express mit Pizza.

Die Schmankerlstände starten am Freitag um 17:00 Uhr. Am Abend, um 19:30 Uhr, eröffnet dann Franz Schnitzenbaumer ganz offiziell das Seefest von der Seefestbühne, bevor ab 20:00 Uhr Kogler und Friends die Bühne rocken. Erich Kogler aus Hausham http://erichkogler.de/ bringt seine Freunde mit und wird das Publikum begeistern.

 

Samstag steht im Zeichen der Tradition

Am Samstag geht es bereits um 12:00 Uhr los. Um 14:00 Uhr startet das legendäre Fischerstechen am Ufer im Kurpark. Die anschließende Siegerehrung des Fischerstechens findet am Stand der Eishackler statt. Auch die Kinder kommen nicht zu kurz: Es wird eine Hüpfburg geben und die Pfadfinder haben wieder ein tolles Programm. Besonders beliebt bei den Kleinen sind auch die Pferdekutschenfahrten. Am Nachmittag unterhält die Huabaoim Musi, bis dann um 20:00 Uhr der Schlierseer Festabend beginnt. Mit der Schlierseer Blasmusik, den Alphornbläsern, den Plattlern und Goaßlschnalzern wird es ein unvergesslicher Abend, gefüllt mit Brauchtum und Tradition.

 

Sonntag: Große Bühne für die Kleinen

Auch am Sonntag öffnet das Schlierseer Seefest um 12:00 Uhr. Ab 14:00 Uhr unterhält die LakeSide BigBand die Gäste. Auch das Kinderprogramm findet wieder statt. Heute kannst du Auftritte der Schlierseer Turner, der Rock’n‘Roller Hausham, der Crachia Hausham und des Taekwon-Do- und Allkampf-Jitsu-Centers Hausham erleben. Hier bekommen die Kleinen die ganz große Bühne und es treffen sich alle Familien, um ihre Kinder und Jugendliche zu feiern.

Um 20:15 Uhr endet das Bühnenprogramm und du kannst den Abend gemütlich ausklingen lassen.

 

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

 

Faschingsgaudi im Skigebiet Spitzingsee am „rußigen Freitag“ – 17. Februar 2023

Endlich wieder Fasching am Spitzingsee – die Freude ist groß. Der legendäre Firstalmfasching am Spitzingsee war der Treffpunkt für Faschingsfans im Oberland – und das schon seit 1930. Aus verschiedenen Gründen ist der Fasching am Spitzingsee leider ein wenig eingeschlafen. Das soll jetzt wieder anders werden. „Ideengeber war Marcus Votteler“, betont Antonia Asenstorfer, Geschäftsführerin der Alpenbahnen Spitzingsee.

 

 

Die Familie Votteler betreibt mehrere Gastronomien am Spitzingsee und Marcus Votteler möchte den Fasching wieder zurück an den Spitzingsee holen – besser gesagt, ins Skigebiet Spitzingsee. Und jetzt freuen sich alle Beteiligten gemeinsam auf die geplante Faschingsgaudi am rußigen Freitag. Die Party findet zum ersten Mal an der Lyra Alm Schirmbar an der Stümpflingbahn Talstation statt, das vereinfacht die Rückfahrt nach Hause oder ins Hotel.

 

Maskierte Skifahrer und Snowboarder fahren ermäßigt

Wer maskiert kommt, erhält den Tagesskipass ermäßigt. „Eine rote Nase von der Kälte ist kein Kostüm, oder?“, frage ich Antonia Asenstorfer. Sie lacht: „Nein, man sollte schon richtig kostümiert an der Kasse stehen, um die Ermäßigung zu erhalten. Es sollen ja möglichst viele Sportler in Kostümen auf der Piste unterwegs sein. Und die schönsten Kostüme werden auch zusätzlich noch prämiert!“ Es werden attraktive Preise vergeben, beispielsweise eine Fahrt mit der Pistenraupe. Um 17:30 Uhr findet die Prämierung der schönsten Kostüme an der Talstation der Stümpflingbahn bei der Lyra Alm Schirmbar statt. So wird auch die Zeit der Pistenpräparierung nach dem Tagesskibetrieb für das Nachtskilaufen überbrückt.

 

Live-Musik auf der Jagahütt‘n

Die Faschingsgaudi startet bereits um 10:00 Uhr an der Jagahütt’n direkt an der Bergstation der Stümpflingbahn mit Live-Musik der Band „SpezIwirtschaft“. Ab 12:00 Uhr legt dann DJ Tomay unten an der Lyra Alm Schirmbar auf. „Es wird bei uns verschiedene Bars geben“, freut sich Wirt Marcus Votteler. Der Skibetrieb geht an diesem Freitag von 8:30 Uhr bis 16:20 Uhr, dann wird die Piste neu für dich präpariert und von 18:30 Uhr bis 21:30 Uhr findet der Nachtskilauf mit Flutlicht an der Stümpflingbahn statt. Gefeiert wird bis 23:00 Uhr.

 

 

Infos und bei Fragen: https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/winter/ und https://jagahuettn.de/

Weitere Faschingsveranstaltungen findest du hier: https://magazin.schliersee.de/spaciger-fasching-in-schliersee-am-rosenmontag-fuenf-ausgewaehlte-faschingsveranstaltungen-fuer-dich/

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

 

Verzäi amoi – 80 Tage Schliersee

Man trifft sie … irgendwann läuft man sich über den Weg … am Schliersee …

 

 

Die Fotografie und meine Mitarbeit beim Schliersee Magazin bringen es so mit sich, dass ich oft bei uns am Schliersee unterwegs bin. Meist ergibt sich dabei spontan ein Ratsch mit bekannten und unbekannten Gesichtern. Mit Einheimischen, Urlaubern, Touristen, Ausflüglern und richtigen Originalen.

 

Menschen mit Geschichten, interessanten und außergewöhnlichen Lebensläufen oder auch einfach nur Charme und Charisma. Von und über diese Begegnungen mit interessanten Menschen werde ich euch hier im Schliersee Magazin immer mal wieder berichten.

 

Heute bin ich mit Manfred Ochmann unterwegs. Einige von euch kennen ihn bestimmt schon. Man sieht ihn regelmäßig am See, auf dem See, in den Schlierseer Bergen und unserer hiesigen Gastronomie. Und da kennt er sich aus!

 

Vor etwas mehr als einem Jahr sind wir uns das erste Mal über den Weg gelaufen. Manfred ist passionierter Fotograf und ein leidenschaftlicher Botschafter für Schliersee bei Instagram. Schaut dort mal bei @mo__fotografie vorbei, da gibt‘s viel aus unserer wunderschönen Region zu sehen.

 

Am Anfang dachte ich, der Manfred ist ein Zugroaster, einer, der sich am Schliersee niedergelassen hat. Aber das ist nicht so. Der lebenslustige Augsburger verbringt viel seiner Freizeit am Schliersee … sehr viel Zeit! Im Jahr kommt er auf rund 80 Tage in unserem bayerischen Paradies. Wie kommt‘s? Erstens natürlich, weil er den Schliersee und unsere Schlierseer Berge so sehr liebt, und zweitens, weil seine Frau hier bei uns arbeitet.

 

Manfred ist ein richtiger Weltenbummler und hat schon fast alle Kontinente bereist. Und so gern er von seinen unzähligen Reisen nach Afrika, Asien und Australien erzählt, so gern nutzt er das hiesige Domizil, um möglichst viel Freizeit hier bei uns zu verbringen. Er ist also so etwas wie ein Wahl-Schlierseer und Globetrotter mit Hauptwohnsitz in Augsburg.

 

Der ambitionierte Hobbykoch und Feinschmecker ist quasi Experte für die Schlierseer Gastronomie. Nicht eine Lokalität, die er noch nicht besucht hätte, nicht ein Gericht, das er noch nicht probiert hätte. Wer von euch also mal einen Gastronomie-Tipp benötigt, der ist bei Manfred an der richtigen Stelle.

 

Wenn euch Manfred über den Weg läuft, dann sprecht ihn einfach an. Der kommunikative Freigeist freut sich immer über einen kleinen Ratsch.

 

 

Manfred Ochmann

Instagram: @mo__fotografie

 

 

Fotos:

Manfred Ochmann (@mo__fotografie) & Stefan Holtmeier (@lichtbildmanufaktur)

 

 

 

 

Stefan Holtmeier

Der gebürtige Niederrheiner lebt seit 2008 am Schliersee. Nach vielen nationalen und internationalen Stationen ist der langjährige Sales Director eines italienischen FMCG-Konzerns in seiner Wahlheimat Schliersee heimisch geworden. Der Spezialist für Content Marketing liebt die Natur und Landschaft hier im Oberland. Seine Leidenschaft gehört der Fotografie.

 

 

 

La Stazione – alle Wege führen zu Claudi

Alle Wege führen zu ihr, zu Claudia Huber, die hier alle nur Claudi nennen. Wohin? Ins „La Stazione“ nach Fischhausen-Neuhaus. Die kleine, feine Bar und Trattoria im italienischen Stil ist ja auch nicht zu verfehlen. Sie ist mittlerweile eine bekannte und feste Größe in der Schlierseer Gastronomie. Und für mich als Neuhauser quasi ein Heimspiel.

 

 

 

Das La Stazione befindet sich direkt am oder besser gesagt im Bahnhof Fischhausen-Neuhaus, einem Verkehrsknotenpunkt zwischen Spitzingsee und Schliersee. Und alle Wege führen tatsächlich zu Claudi. Ob nun per Bahn, Bus, Auto, Radl, zu Fuß oder ganz stilecht mit der Vespa. Denn Claudis La Stazione ist quasi ein richtiger Genussmittelpunkt im Bahnhof Fischhausen-Neuhaus geworden.

 

Ich kann mir es auch gar nicht mehr ohne diese wundervolle Location vorstellen. Es fühlt sich tatsächlich so an, als ob das La Stazione schon immer da war. Seit vier Jahren betreibt Claudia Huber mittlerweile ihr kleines Stück Italien bei uns am Schliersee. Egal ob Reisende, hungrige Wanderer und Radler, Urlauber, Ausflügler, Residenten und Einheimische – sie alle fühlen sich wohl bei Claudi und tauchen ein in die lässige, entspannte, freundliche und einladende Atmosphäre.

 

Drinnen ist das La Stazione eine Mischung aus Museum, Bibliothek, Bar und Trattoria, vom Salettl aus hat man die Reisenden gut im Blick und der sonnige Biergarten reicht fast bis ans Gleis. Eine perfekte Mischung bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit.

 

Von Donnerstag bis Sonntag trifft man sich hier. In der Regel ist von 12:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, an Freitagen bis 22:00 Uhr – manchmal auch ein bisschen länger. So, wie es sich halt ergibt. Das sieht man im La Stazione ganz entspannt – la dolce vita eben …

 

Täglich gibt es ein frisches warmes Gericht, zubereitet von Laura, seit Juli Küchenchefin im La Stazione. Und Laura verwöhnt die Gäste, darunter viele Stammgäste, mit immer neuen Kreationen und Klassikern. Man sieht ihr die Freude und Leidenschaft am Kochen förmlich an. Gelegentlich wird auch gegrillt. Mehrere täglich frisch gebackene Kuchen, Tramezzini, Pannini und weitere italienische Snacks ergänzen die abwechslungsreiche Speisekarte.

 

Die Getränkekarte bietet alle bayerischen Klassiker, glänzt aber besonders durch typisch italienische Weine, Spirituosen und Getränkespezialitäten. Viele davon kauft Claudi selbst in Italien ein – und auch deshalb fährt sie gern regelmäßig nach Italien.

 

 

La Stazione

Claudia Huber

Wendelsteinstr. 3

83727 Schliersee (OT Fischhausen-Neuhaus)

Tel.: 0177/928 55 78

 

 

 

 

Stefan Holtmeier

Der gebürtige Niederrheiner lebt seit 2008 am Schliersee. Nach vielen nationalen und internationalen Stationen ist der langjährige Sales Director eines italienischen FMCG-Konzerns in seiner Wahlheimat Schliersee heimisch geworden. Der Spezialist für Content Marketing liebt die Natur und Landschaft hier im Oberland. Seine Leidenschaft gehört der Fotografie.

 

 

 

Die Fischerei Schliersee – Genuss, Leidenschaft und Berufung

Seit 2019 gibt es sie jetzt schon, die Fischerei Schliersee. Und sie ist nicht mehr wegzudenken aus unserem Ort. Mit viel Herzblut, Leidenschaft, Unternehmergeist, dem Gefühl für Trends und den Wünschen ihrer Kundschaft haben sich Marc Fricke und Lukas Müller, den alle am Schliersee nur „Lucki“ nennen, ihren Traum erfüllt und die Fischerei Schliersee gegründet.

 

Das Motto der zwei sympathischen Burschen ‒ „Traditionelles Handwerk – modern interpretiert“ ‒ erkennt man beim Betreten der Fischerei Schliersee sofort. Die Fischerei ist eine gelungene Mischung aus Fischgeschäft, Fischbistro, Fischgroßhandel für die regionale Gastronomie und Fischveredelung.

 

An diesem kalten, aber schönen Oktobertag hat mich Lucki mit zu den fischereieigenen Fischteichen genommen. Denn neben Fisch aus dem Schliersee sowie Fisch, Schalen- und Krustentieren aus allen Weltmeeren gehört zur Fischerei Schliersee auch ein eigener Fischweiher im Leitzachtal. Hier wachsen die Saiblinge und Forellen bis zur Schlachtreife heran und fühlen sich im kristallklaren Wasser aus der eigenen Quelle pudelwohl.

 

Erste Nebelschwaden ziehen durchs Leitzachtal, Raureif liegt auf den immer noch saftigen Wiesen, und dazu das Plätschern des Wassers …

Es hat etwas Beruhigendes, fast schon Meditatives, dem Fischwirtschaftsmeister Lucki beim Abfischen zuzuschauen. Man sieht ihm den Spaß an der Arbeit als Fischer, die Begeisterung für seine Berufung, förmlich an.

 

Nach etwa einer Stunde ist das Abfischen erledigt, und wir machen uns mit fangfrischen Saiblingen, See-, Bach- und Lachsforellen auf den Weg zurück zur Fischerei. Denn hier wartet der von Marc Fricke bereits angeheizte Räucherofen auf den frischen Fang.

 

Nicht mehr lange, dann gehen die ersten frisch geräucherten Fische über die Ladentheke, die ersten Fischsemmeln werden belegt, und die ersten Fischplatten werden den wartenden Kunden serviert. Dazu gibt es Zwickelbier, ausgesuchte Weine und Champagner – ganz nach dem Geschmack der Gäste.

 

Wer kann da schon widerstehen? Beim köstlichen Duft der noch warmen Räucherfische, dem Anblick der selbst gemachten Fisch- und Feinkostsalate, dem Angebot an Frischfisch, Schalen- und Krustentieren …

 

Manchmal ertappe ich mich selbst dabei, einfach mal auf ein Glasl Veltliner und einen Ratsch bei den Fischerbuam vorbeizuschauen, denn relativ schnell hat sich die Fischerei Schliersee auch zu einem Treffpunkt mitten in Schliersee entwickelt. Dies liegt nicht nur an der ausgezeichneten Qualität der Produkte, sondern auch an der offenen, sympathischen, herzlichen und verbindlichen Art von Marc und Lucki & Team.

 

 

Na, seid ihr jetzt neugierig geworden oder habt Appetit bekommen? Dann schaut doch mal wieder bei der Fischerei Schliersee vorbei.

 

 

Fischerei Schliersee

Seestraße 3a

83727 Schliersee

Tel.: 08026/924 77 78

info@fischereischliersee.de

 

Öffnungszeiten:

 

Di.:      9:00–13:00

Mi.:     9:00–18:00

Do.      9:00‒18:00

Fr.       9:00–18:00

Sa.      9.00–13:00

 

 

 

 

 

Schliersee – der nördlichste See Italiens

Geografisch gesehen ist der Lago della Selva in Predoi der nördlichste See Italiens. Kulinarisch gesehen, so behaupte ich, ist der Schliersee der nördlichste See Italiens!

 

Nur ca. 90 km Luftlinie sind es vom Schliersee bis zum Brenner, der italienischen Staatsgrenze. Ein Katzensprung. Auch und gerade deshalb genießen wir hier am Schliersee so gerne die italienischen Momente im Leben.

 

Historisch verbunden sind wir dem Land, wo die Zitronen blühen, schon seit Jahrhunderten. Bischof Arbeo von Freising, ein gebürtiger Südtiroler, der in Padua und Bobbio studierte, gründete 779 n. Chr. das Kloster Schliersee.

Und seit 34 Jahren besteht unsere lebendige Städtepartnerschaft mit Barberino val d‘Elsa in der Toskana.

 

Also kaum verwunderlich, dass wir am Schliersee solche Sehnsucht und das Verlangen nach italienischer Lebensart, Lebensfreude, Gastfreundschaft und  italienischen Genüssen haben. Sicherlich ist das der Grund dafür, dass wir  am Schliersee über eine außergewöhnlich hohe Dichte an italienischer Gastronomie verfügen. Nicht nur wir Einheimische, sondern auch unsere Urlauber und Ausflügler genießen ‒ im Sommer und Winter, Frühjahr und Herbst ‒ momenti italiani am Schliersee.

 

Wer kann schon widerstehen bei dem Gedanken an frische Pizza, Pasta, Pesce, Scallopina al Limone, Aperol Spritz, Caffè Latte, Gelato, Lugana, Limonata und Prosecco?

 

Egal, ob im Ortsteil Schliersee im Al Lago, im Aqua Bistro oder Aqua Ristorante, in Neuhaus im Sapori Italiani oder ab 01.11.2021 im neuen O sole mio in Fischhausen ‒ überall dort genießen wir dolce farniente, dolce vita, buon gusto und die herzliche südländische Gastfreundschaft. Un pezzo d‘italia al lago.

 

Und wer nach dem Besuch in einem der Ristoranti immer noch Appetit hat, der kann sich seit Kurzem im Al Lago mit wunderbaren italienischen Lebensmitteln, Spezialitäten, Wein und Spirituosen eindecken und ein Stück Italien mit nach Haue nehmen.

 

Neugierig geworden? Dann sehen wir uns bald bei unseren italienischen Freunden am Schliersee … A presto!

 

 

Al Lago Ristorante Gelateria

Seestr. 8, 83727 Schliersee

Tel.: 08026/9289110

 

Aqua Bistro & Bar

Bahnhofstraße 2, 83727 Schliersee

Tel.: 08026/9299890

 

Aqua Ristorante

Bahnhofstr. 4, 83727 Schliersee

Tel.: 08026/9279049

 

O sole mio Ristorante Pizzeria

Neuhauser Str. 20, 83727 Schliersee-Fischhausen

Tel. 0173/3505587

Eröffnung 01.11.2021

 

Sapori Italiani Ristorante

Neuhauser Str. 44, 83727 Schliersee-Neuhaus

Tel.: 08026/9249001

 

Öffnungszeiten können, saisonabhängig, varieren. Bestenfalls telefonisch erfragen.

 

 

 

 

Stefan Holtmeier

Der gebürtige Niederrheiner lebt seit 2008 am Schliersee. Nach vielen nationalen und internationalen Stationen ist der langjährige Sales Director eines italienischen FMCG-Konzerns in seiner Wahlheimat Schliersee heimisch geworden. Der Spezialist für Content Marketing liebt die Natur und Landschaft hier im Oberland. Seine Leidenschaft gehört der Fotografie.

 

 

 

Ausblick & Genuss – die neue Gastronomie an der Tennisanlage in Neuhaus

Carola Matschke erfüllt sich mit der Eröffnung der Gaststätte „Ausblick & Genuss“ am TC Neuhaus am Hachlbach e. V. einen Traum. Sie ist in der Gastronomie keine Unbekannte. Als gelernte Hotelfachfrau war sie zuletzt im Café Jennerwein in Schliersee tätig. Jetzt sind ihrer Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt und sie überzeugt mit moderner, abwechslungsreicher Küche.

 

 

Seit Juli erhält Carola tatkräftige Unterstützung von ihrer Tochter, die bisher im Tannerhof beschäftigt war. Gemeinsam setzen sie Ideen um und empfangen ihre Gäste mit viel Freude und Professionalität.

Unbedingt zu erwähnen ist die Auswahl an frischen Kuchen und Torten. Mit Kaffee der Rösterei Dinzler vom Irschenberg lässt es sich hier am Nachmittag ausgezeichnet verweilen.

Jeder ist willkommen, nicht nur die die Mitglieder des Tennisclubs dürfen hier einkehren. Wanderer, Radlfahrer und Biker sind eingeladen, in den Genuss von Carolas Küche zu kommen ‒ mit Ausblick auf die umliegenden Berge. Besonders gut kommen die Burger und Wraps an, zubereitet mit regionalen Produkten. Es gibt sogar eine Ladestation für E-Bikes, die kostenlos genutzt werden kann.

 

Alle Speisen und Getränke gibt es auch zum Mitnehmen. Die Gaststätte gehört zum Marktführer-Pfandsystem „Rebowl und Recup“ und leistet so einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz. Nachhaltig, ohne Müll und ohne enorme Ressourcenverschwendung. Die Take-away-Behälter können an allen teilnehmenden Stationen zurückgegeben werden.

Wer eine Location für seine private Feier sucht, kann sich ebenfalls bei Carola melden. Bis zu 40 Personen kann sie indoor bewirten.

Seit Kurzem kann am Sonntag von 9:00‒12:00 Uhr auch gefrühstückt werden. Dafür wird um Reservierung gebeten.

Es wird behauptet, dass der TC Neuhaus wegen der Lage und dem tollen Ausblick der schönste Tennisplatz Deutschlands ist.

 

 

Davon solltet ihr euch unbedingt selbst überzeugen.

 

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Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Sportlehrerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Neue Pächter auf dem Bodenschneidhaus

Seit der Wintersaison hat das Bodenschneidhaus der Alpenvereinssektion Bodenschneid ein neues Pächterpaar: Detlef und Nadine Wildenheim.

 

 

Am Wochenende waren dort Almauftakt und Neueröffnungsfeier mit Weißwurstfrühstück und Musik. Ich war mit dabei.

Freitagnachmittag habe ich mich zu Fuß vom Dürnbach-Parkplatz auf den Weg gemacht zum herrlich auf 1.265 Metern gelegenen Bodenschneidhaus, einer bewirtschafteten Hütte unterhalb des Bodenschneidgipfels. Schon von Weitem zu hören, wurde ich von der Agatharieder Tanzlmusi empfangen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt und ich habe mir die Käsespätzle schmecken lassen.

Nach dieser Stärkung durfte ich Detlef, den neuen Pächter, kennenlernen ‒ seine Frau war leider an dem Tag nicht da. Er freut sich auf die neue Aufgabe und darauf, seine Gäste als leidenschaftlicher Genussmensch zu versorgen. Seine Frau Nadine kommt aus der Hotellerie und hat langjährige Erfahrung im Gastgewerbe.

In den Sommermonaten ist das Haus täglich von 9:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Die Speisekarte umfasst saisonale Angebote mit frischen Lebensmitteln, bevorzugt aus der Region.

Das Haus hat auch Übernachtungsplätze, 48 Stück an der Zahl, und bietet eine Sonnenterrasse zum Verweilen.

Wer nicht wie ich den steileren Weg von Neuhaus gehen möchte, kann vom Hennerer starten und ist in etwa sechs Kilometern am Ziel.

Wer noch nicht dort war, sollte den beiden unbedingt einen Besuch abstatten und sich nach einer Wanderung ein wohlverdientes kühles Getränk gönnen ‒ mit herrlicher Bergkulisse.

 

 

Kontakt Bodenschneidhaus

Nadine & Detlef Wildenheim

Bodenschneid 1

83727 Schliersee

Tel.: 08026/4692

Mobil: 0172/3735798

E-Mail: info@bodenschneidhaus.de

Webseite: www.bodenschneidhaus.de

 

 

 

Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Sportlehrerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Nachhaltig schenken – mit Arktis-Expertin Birgit Lutz aus Schliersee

Was macht ein Geschenk nachhaltig wertvoll: Dass es Freude bereitet? – Definitiv! Dass es von Herzen kommt? – Absolut! Für Autorin und Arktis-Expertin Birgit Lutz bedeutet nachhaltiges Schenken zum Weihnachtsfest aber mehr als das: Die Wahl-Schlierseerin hat für uns einen Gabentisch gedeckt, der auf regionale Produkte und Angebote setzt, auf nachhaltige Materialien und auf handgemachte Geschenke.

 

 

„Ich wohne in Schliersee und bin sehr viel in der Arktis unterwegs, wo ich auch ein Plastikforschungsprojekt für das Alfred-Wegner-Institut begleite“, sagt Birgit Lutz. „Ich war oft ziemlich traurig, als ich gesehen habe, wie viel Plastikverpackung wir gerade dieses Jahr wieder verbrauchen.“ Was tun? Für das Schliersee Magazin hat Birgit Lutz darüber nachgedacht, wie wir gerade zu Weihnachten mit Bedacht schenken können.

 

Regional, selbst gemacht, aus guten Materialien

 

Drei Punkte sind der Vortragsrednerin und Expeditionsleiterin dabei wichtig: „Ich finde es super, Produkte aus der Region zu kaufen, damit wir unsere lokalen Läden unterstützen“, sagt sie. „Ich achte auf gute, langlebige Materialien – und versuche, Plastik zu vermeiden. Und: Ich empfehle immer, etwas Selbstgemachtes zu verschenken. Denn damit verschenkt ihr schließlich eure Zeit – was gibt es Wertvolleres?“

 

Hier kommen Birgit Lutz‘ Tipps für den nachhaltigen Gabentisch:

 

 

#1 Semmel- und Brotsackerl zum Wiederbefüllen

 

„Meine Mama hat mir ein Semmel- und ein Brotsackerl selbst genäht und mit so schönen Schriftzügen bestickt. Wenn ich damit morgens zur Bäckerei Zanger komme, freuen die sich richtig, dass ich keine Papiertüte brauche. Mittlerweile denke ich fast immer dran, dass ich die Sackerl mitnehme. Und ich find’s auch einfach schön, denn ich hab immer was von meiner Mama dabei.“

 

 

#2 Selbst genähte Picknickdecken und Servietten

 

„Servietten für den Biergarten, kleine Platzdeckerl oder auch eine Picknickdecke für den nächsten Sommer am See. Auch wenn man kein Nähmeister ist: Quadratische Formen sind ja wirklich einfach zu nähen. Und mit dem „valiebt“ gibt‘s bei uns in Schliersee einen richtig schönen Stoffladen, in dem es sich lohnt, zu stöbern.“

 

 

#3 Stofftaschentücher mit Monogramm

 

„Taschentücher mit Monogramm drauf – die besitze ich in vielen verschiedenen Farben. Selbst genäht und bestickt von meiner Mama. Die sind sehr nachhaltig, weil man plastikverpackte Zellstofftaschentücher dadurch vermeidet. Plus: So ein Stofftuch mit Monogramm ist auch ein schönes Geschenk für Herren. Mein Tipp: Auch hier könnt ihr euch von der tollen Auswahl in unserem Schlierseer Stoffladen „valiebt“ inspirieren lassen.“

 

 

#4 Spüllappen aus Baumwolle

 

„Bei einem Wegwerf-Spüllappen aus Plastik gelangen bei jedem Spülen Plastikfasern ins Abwasser. Und irgendwann landet der ganze Spüllappen auch wieder im Müll. In meiner Küche nutze ich gestrickte oder gehäkelte Spüllappen. Zusammen mit einer Holzbürste. Die Besten sind die ganz dünnen, zum Beispiel aus einer Babybaumwolle von Schachenmayr. Die Baumwoll-Spüllappen lassen sich bei 60 Grad waschen – und sind danach wieder einsatzbereit.“

 

 

#5 Wachstücher statt Frischhaltefolie

 

„Seitdem ich meine Baumwollwachstücher habe, spare ich Unmengen an Frischhalte- oder Alufolie ein. Die Tücher gibt’s in allen möglichen Größen, Farben und Formen – und man kann wirklich sehr viel darin einwickeln. Oder sie zum Abdecken von Schalen nutzen. Super für die Brotzeit unterwegs sind kleine Sackerl aus Bienenwachstuch. Sie lassen sich immer wieder verwenden und ganz einfach sauber machen – mit einem feuchten Tuch.“

 

 

#6 Gutscheine aus der Region …

 

… für Genießer

 

„Bislang galten Gutscheine an Weihnachten als Verlegenheitsgeschenk, wenn einem wirklich gar nichts mehr eingefallen ist. Dieses Jahr finde ich das überhaupt nicht. Wann, wenn nicht dieses Jahr, ist ein Gutschein wirklich eine gute Idee, um lokale Unternehmungen zu unterstützen? Zum Beispiel mit einem Gastronomiegutschein, wie hier von der Bar Schliersee: Wenn die Restaurants und Bars wieder aufmachen dürfen, ist es doch toll, gleich mal zum Essen zu gehen!“

 

… für Gesundheitsbewusste

 

„Super für alle Homeoffice-Geplagten: Wenn die Fitnessstudios wieder offen haben, ist es Zeit, etwas für den Rücken und für die eigene Gesundheit zu tun. Das medius Schliersee hat auch in diesem Jahr schöne Gutscheinideen – inklusive Personal Training.“

 

… für Bergfexe

 

„Ein tolles Geschenk für einen passionierten Tourengeher oder jemanden, der viel in der Natur unterwegs ist: eine Fördermitgliedschaft bei der Schlierseer Bergwacht. Das macht ab 25 Euro pro Jahr Sinn, nach oben hin seid ihr natürlich unbegrenzt. Und ich glaube, unsere Bergwachtler können das sehr gut gebrauchen mit dem Winter, der jetzt kommt.“

 

 

#7 Skisocken aus zertifizierter Merino-Wolle

 

„Wir haben viele tolle Sportläden in Schliersee. Für die Skifahrer unter uns sind Merino-Wollsocken ein tolles Geschenk. Wichtig bei Merino ist, dass die Schafe gut gehalten werden. Von Smartino weiß ich zum Beispiel, dass sie darauf achten, viel zertifizierte Merino-Wolle zu wählen.“

 

 

#8 Gipfelgwands Herzerl mit Herz

 

„Corinna Hofmann von Gipfelgwand Schliersee fertigt unter anderem Schals aus zertifiziertem Bioleinen. Aus den Stoffresten ist in Kooperation mit den Caritas Wendelstein Werkstätten ein wunderschönes Recyclingprodukt entstanden: die Stoffherzerl. Super zum Dranhängen an ein Geschenk. Für die Nachbarin oder andere liebe Menschen. Besonders toll: 2 Euro des Verkaufserlöses werden an die Miesbacher Tafel gespendet.“

 

 

#9 Kunst aus Krickerl

 

„Cornelia Heinzel-Lichtwark vom Atelier am Schliersee fertigt ganz tolle Kunstwerke. Aus einem Krickerl ist zum Beispiel ein Tänzer aus der Installation „Bayrisches Rundfunkballett“ entstanden. Das klassische Geweih mal ganz anders interpretiert – ich finde die super!“

 

Wir wünschen euch viel Freude beim Schenken und Beschenktwerden!

 

Mehr über Birgit Lutz und ihre Arbeit erfahrt ihr auf ihrer Website unter http://www.birgit-lutz.de

 

 

>> Die Bücher der Schlierseer Autorin über ihre Expeditionen in der Arktis und quer durch Grönland sind in der Bücheroase Schliersee (http://buecheroase-schliersee.de) oder im HoamatGfui Schliersee (https://www.hoamatgfui.de/de) erhältlich. 

 

>> Anbieter auf einen Klick: 

 

 

 

 

Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Zeigt Unternehmerinnen und Gründerinnen, wie sie mit Storytelling sichtbar werden und ihre besten Kunden anziehen. Ihr Business: Hallo Heldin! Ihre Kreativitätstechnik: die Joggingrunde um den See.

 

 

 

Beliebtes Ausflugsziel mit neuen Pächtern: Das Blecksteinhaus in der Valepp

Das Blecksteinhaus inmitten der landschaftlich wunderschönen Valepp im Spitzingseegebiet hat mit Sonja Hauner und Peter Müller neue, super sympathische Pächter. Am 1. November 2019 wurde es wiedereröffnet.

 

 

Eigentlich waren Sonja und Peter seit fünf Jahren Dauercamper am Schliersee. Im Juni 2019 machten sie einen Ausflug in die Valepp und wollten im Blecksteinhaus Kaffee trinken. Doch aus ihrem Vorhaben wurde nichts, weil sie sich vor verschlossenen Türen wiederfanden. Und dann ging alles sehr schnell: Sonja hatte sich sofort in das „große, kleine Hexenhaus“, wie sie den Berggasthof liebevoll nennt, verliebt. 2019 hatte sie ihren 50. Geburtstag ‒ genau der richtige Zeitpunkt, um ihrem Leben eine neue Wendung zu geben. Gemeinsam mit Peter bewirtete Sonja zuletzt ein Bistro im Bayerischen Wald. Beide sind seit über 30 Jahren in der Gastronomie tätig, und mit der Pacht einer traditionsreichen Berghütte in der Valepp konnten sie sich einen Traum erfüllen.

 

Sonja ist eine leidenschaftliche Köchin und kocht selbst. Eine gute bayerische, deftige, regionale und gleichzeitig ausgefallene Küche ist ihr wichtig. „Es soll nach Bergen schmecken“, sagt sie. Selbstverständlich gibt es auch vegane und vegetarische Speisen und ein glutenfreies Bier. Wildgerichte sind natürlich auch auf der Karte. Den Weißwurstsalat mit gerösteten Breznscheiben und den Bergkräuterkaiserschmarrn mit Blattsalaten habe ich probiert. Und beides war köstlich! Übrigens verfügt der Berggasthof über eigenes Quellwasser aus den umliegenden Bergen.

 

Während unseres Gesprächs waren Stammgäste da, die bei ihrem Weggehen extra an unseren Tisch kamen, um das gute Essen zu loben und ihre Freude darüber auszudrücken, „endlich wieder bayerische Wirtsleute zu haben, die mit ihrer Herzlichkeit die Gaststube zu einem familiären und gemütlichen Ort machen“.

 

Peter kümmert sich mit seiner offenen und zugewandten Art um die Gästebetreuung und die Vermietung der Zimmer. Insgesamt gibt es 48 Schlafplätze, die auf zwei 2‑Bett-Zimmer mit eigenem Bad sowie jeweils ein 1-Bett-, 3-Bett-, 4-Bett-, 5-Bett-, 7‑Bett-Zimmer und ein Lager mit 22 Schlafplätzen verteilt sind. Der Gastraum sowie das Renata-Braun-Stüberl und der schöne Biergarten mit freiem Blick auf das Sonnwendjoch bieten ausreichend Platz für Tages- und Übernachtungsgäste, aber auch für fröhliche Feiern.

Für die nächsten Ferien im Herbst und Winter sind noch Übernachtungsmöglichkeiten verfügbar, und auch Events wie Geburtstage, Taufen und Hochzeiten können noch eingeplant werden.

 

Das Blecksteinhaus ist im Übrigen seit 1927 im Besitz des Deutschen Alpenvereines e. V., Sektion MTV. Es ist bereits über 100 Jahre alt und war ursprünglich ein Waldarbeiterhaus. „Die Geschichte vom Blecksteinhaus beginnt im Jahr 1919 mit einem Föhnsturm, bei dem 300.000 Festmeter Holz gefällt wurden. Um das Holz abtransportieren zu können, wurde eine Schmalspurwaldbahn errichtet. Diese führte von der Waitzinger-Alm bis zum Bahnhof in Fischhausen-Neuhaus. Die Gesamtlänge der Gleise betrug über 12 km. 7 Dampflocks und 2 Benzlocks zogen die Doppeltraks.“

http://www.blecksteinhaus.de/

Als ich um die Berghütte herumgehe, fallen mir das Rauschen des kleinen Bachs, der am Haus vorbeifließt, und das direkt laute Vogelzwitschern auf. Hier hinten in der Valepp findet man völlige Ruhe vom alltäglichen Lärm und erholsame Abgeschiedenheit. Ich nehme mir fest vor, mich bald wieder im Biergarten hinterm Blecksteinhaus in die Sonne zu setzen und neue Kraft zu tanken.

 

 

Blecksteinhaus

Sonja Hauner und Peter Müller
Bleckstein 1
83727 Spitzingsee
Für Reservierungsanfragen und alle weiteren Informationen: Tel. 08026/9246792

Internet: http://www.blecksteinhaus.de/

 

 

 

Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.