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Schliersee hat einen neuen Weltmeister

Luftmatratzen Weltmeisterschaft 2018

Martin Bayer aus München alias „Jack Sparrow“ hat sich in einem spannenden Rennen den Titel „Luftmatratzen Weltmeister 2018“ erkämpft. Schon in den Vorläufen überzeugte er mit seiner Technik und Ausdauer und im Finale gegen Florian Grad aus Bichl (33) konnte er sich auch auf der längsten Strecke des Wettkampfs über sechs Bahnen durchsetzen.

Los ging es für die über 20 Teilnehmer in der Qualifikation mit 50m Brust, weiter gekämpft wurde im Achtelfinale über 100m Brust, im Viertelfinale mussten 50m Rücken absolviert werden, im Halbfinale nochmal 100m Brust und im Finale dann die längste Strecke mit 150m Brust. Insgesamt eine ziemlich lange Strecke für die Finalisten auf der Luftmatratze.

v.l.n.r. Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, Sportmoderator Michael Seyberth, Vize-Weltmeister Florian Grad aus Bichl, monte mare Chef Herbert Doll, Weltmeister Martin Bayer aus München, Kuramtsleiter Mathias Schrön und Bronzegewinner Dennis Medvejsek aus Miesbach.

Sportkommentator Michael Seyberth führte abwechslungsreich durch den Wettkampf und moderierte die anschließende Siegerehrung im Forum der Vitalwelt, wo unser Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und der Geschäftsführer der monte mare Unternehmensgruppe Herbert Doll die Urkunden, Medaillen und den Weltmeisterpokal feierlich überreichten. Unser Luftmatratzen Weltmeister Martin Bayer erhielt zusätzlich zum Titel noch eine Traumreise im Wert von über 2.000,00 Euro. „Ich freue mich riesig und es hat wirklich Spaß gemacht. Sicher mein größter sportlicher Erfolg!“, sagte er strahlend mit dem Weltmeisterpokal in den Händen.

Alle Ergebnisse findet ihr hier: luftmatratzen-weltmeisterschaft.de

Ihr könnt den Luftmatratzen Weltmeister auf Wasmeiers Weihnachstmarktl treffen

Der Weltmeister Martin Bayer erzählt mir, dass er schon am Morgen beim Aufwachen an die Schlierseer Sportlegende Markus Wasmeier gedacht hat. Jedes Jahr besucht Martin den historischen Weihnachtsmarkt im Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Dieses Jahr wird es ein ganz besonderer Ausflug für ihn. „Vielleicht kann ich mit Markus Wasmeier ein bisschen plaudern, so von Weltmeister zu Weltmeister“, lachte er stolz. Trainiert hat Martin im Sommer auf seinem Stand Up Paddle im Schliersee.

Die Luftmatratzen Weltmeisterschaft war für alle ein voller Erfolg. Der sportliche Gedanke stand selbstverständlich im Vordergrund, aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Nicht nur die Zuschauer, sondern auch wir im Team hatten eine Menge Spaß. Teilnehmer, wie Zuschauer und Badegäste konnten die Vitaltherme am Wettkampftag kostenlos besuchen. Durch den Internet Livestream fieberten Zuschauer aus der ganzen Welt mit, wie sich das für eine echte Weltmeisterschaft gehört.

Ausstellung „Sport Ohne Grenzen“

Besonders freut sich Martin Bayer, dass er jetzt als Luftmatratzen Weltmeister auch eine Schlierseer Sportlegende ist. Die Ausstellung „Sport Ohne Grenzen“ findet ab 15. Dezember 2018 in der Vitalwelt statt. Dort werden über 30 Schlierseer Sportlegenden vom Olympiasieger, Weltmeister, Europameister, Deutsche Meister, Ironman Teilnehmer bis hin zum Bayerischen Meister mit ihren besonderen Exponaten, wie Sportgeräte, Maskottchen und Medaillen ausgestellt. Martin Bayer gehört als erster Luftmatratzen Weltmeister jetzt dazu.

Das war die erste Luftmatratzen Weltmeisterschaft in der Vitaltherme in Zusammenarbeit mit monte mare, aber sicher nicht die letzte. Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr. Ich hoffe ihr fangt gleich nach dem Winter das Training auf dem Schliersee an. Es lohnt sich.

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

Markus Wasmeier Freilichtmuseum – Saisoneröffnung am 24.03.2018

Unter dem Motto „Raus aus dem Alltag – rein in das Landleben, wie es einst war“ öffnet das Markus Wasmeier Freilichtmuseum wieder sein Tor zum altbayrischen Dorf. Hier können Sie erleben, wie das Leben in einem Bergdorf vor 300 Jahren ausgesehen hat. Die Besucher werden auf ihrer Zeitreise an einen besonders idyllischen Ort entführt. Doch Vorsicht, die Schönheit der Landschaft und die urigen Gemäuer erwecken ein trügerisches Bild. Das Leben der Bäuerinnen und Bauern war alles andere als einfach. Es war geprägt von harter Arbeit und Entbehrungen, aber auch von Zusammenhalt, Familiensinn und Traditionen. All dies wird Ihnen hier nahegebracht. Für die Kinder ist das Freilichtmuseum ein wahres Paradies: Hügel zum Erklimmen und Runterrollen, Kegeln auf einer Holzkegelbahn wie anno dazumal, auf Stelzen laufen, im Brunnen angeln und vieles mehr. Gänse, Enten, Hühner, Schafe, Kühe, Schweine und Bergziegen bevölkern die Wiesen und Weiden.

 

Wenn Sie ein besonderes Event erleben wollen, dann nutzen Sie den Veranstaltungskalender und planen Sie entsprechend Ihren Besuch im altbayrischen Dorf. Es finden zahlreiche spannende Veranstaltungen, wie z. B. das altbayrische Schafkopfturnier, das Maibaumfest mit selbst gebrautem Maibock, das Seifenkisten-Gaudi-Rennen am Vatertag, ein frühmittelalterliches Heerlager, der Edelweißschnitzerwettbewerb, die Highlandgames, der Rosstag und vieles mehr statt. Sogar die Kelten kommen dieses Jahr mit den Salzsiedern zu Besuch. An vielen Tagen können Sie den Handwerkern über die Schulter schauen und sich immer bei den Bäuerinnen und Bauern, die das Dorf beleben, vom Landleben, wie es einst war, erzählen lassen.

Im Laufe des Jahres wird die Winterstube aus dem 19. Jahrhundert eröffnet. Sie stammt aus dem Karwendel-Gebiet und wurde früher von Holz-/Waldarbeitern genutzt. Momentan befindet sie sich noch im Aufbau. Das Projekt heißt „Wege des Holzes“.

Selbstverständlich gibt es auch Museums- und Kräuterführungen. Bitte informieren Sie sich hierfür im Vorhinein im Veranstaltungskalender. Für Kinder werden in den Ferien besondere Kinderspiele aus der guten alten Zeit angeboten.

Nutzen Sie ggf. die angebotenen Kombi-Tickets: www.tages-erlebnisticket.de. Tageserlebnis-Tickets gibt es in Kooperation mit Slyrs, Schliersbergalm und Wendelsteinbahnen. Hier können Sie einiges sparen und gleichzeitig einen tollen Erlebnistag in vollen Zügen genießen.

 

 

Sie sind herzlich willkommen. Das altbayrische Dorf erwartet Sie …

 

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus

Telefon:                     08026 92922 0

E-Mail:                       office@wasmeier.de

Öffnungszeiten:         Di.‒So. von 10:00‒17:00 Uhr

Mo. Ruhetag (außer an Brücken- und Feiertagen)

Saison 2018: 24. März bis zum 4. November

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Iglu bauen mit Blick auf den Taubenstein – ein Heidenspaß!

Letztes Wochenende war es so weit: Ich durfte beim Iglu-Bauen mit dabei sein. Acht Freundinnen aus dem Landkreis Ebersberg sind extra zu uns rausgefahren mit dem Ziel, gemeinsam ein Iglu zu bauen.

„Schon seit 4000 Jahren beherrschen die Eskimos die Kunst, einen Iglu zu bauen. Die in kleinen Gruppen zerstreut lebenden Indianer bewohnten entgegen der allgemeinen Meinung nur während der Jagd und auf Reisen Iglu genannte Schneehütten.“

Wiktionary

Horst Jenicek, der Inhaber der Erlebniswerkstatt WILDPFADE, betreut den Event und führt die Mädels in die hohe Kunst des Iglu-Bauens ein. Und dass den Erbauern tatsächlich einiges an Können, aber auch an Kraft und Ausdauer abverlangt wird, kann ich im Laufe des Tages miterleben.

Zunächst muss durch Feststampfen der nötige Untergrund geschaffen werden, um überhaupt daraus Schneeblöcke sägen zu können – jawohl, es wird mit Schneesägen gesägt! Um sie komprimieren zu können, muss die Schneedecke mindestens einen Meter hoch sein. Je mehr Luft in den Kristallen und damit den Blöcken eingeschlossen ist, desto wärmer ist es später im fertigen Iglu, lerne ich heute. Und je mehr Eis durch beispielsweise Regen entstanden ist, desto schwerer werden die Blöcke. In unserem Fall wiegen sie je nach Größe im Durchschnitt 25 kg. Damit das kuppelförmige „Schneezelt“ tatsächlich rund wird und die notwendige Wölbung nach innen erhält, wird bei jedem Block mit einer in der Mitte des Baus an einem Stab befestigten Schnur ein gleichmäßiger Abstand sichergestellt. Weiterhin wichtig ist das Drei-Punkte-System, nach welchem die Schneeblöcke jeweils an drei Punkten miteinander verbunden sein müssen. Und los geht‘s: Stein für Stein bzw. Block für Block wächst der Iglu. Oder ist es das Iglu? Darüber ist sich selbst der Rechtschreibduden nicht einig …

Wir haben sozusagen „Steinbrucharbeiterinnen“, welche mit dem Abbau der Blöcke beschäftigt sind, Architektinnen, die auch die Ästhetik des Gebildes im Blick haben, einen Statiker, der auf die Stabilität achtet, und „Maurerinnen“, die Stein für Stein den Iglu in einer geneigten Spirale aufbauen, bis sich am Ende eine Kuppel bildet. „Einer für alle und alle für einen“, hieß der Schlachtruf zu Beginn, und tatsächlich geht es nicht ohne Teamwork. Dafür ist die Arbeit zu anstrengend. Zwischendurch werden wir alle von Lisa mit Schokolade gestärkt, und schon geht‘s wieder mit neuen Kräften voran. Durch das lange Stehen und Laufen im Schnee werden die Füße kalt, und es werden mehrere Paare Handschuhe pro Person benötigt, um trockene Finger zu bewahren. Aber es ist eine Riesengaudi, und das Lachen der Freundinnen unterstreicht die gute Laune und Freude daran, gemeinsam etwas zu erschaffen. Der Eingang muss unterhalb der Liegefläche liegen, damit die warme Luft nicht entweichen kann. Daher wird unterhalb der Schneemauern ein Loch als Einstieg gegraben, und alle acht Frauen samt Horst finden Platz im Inneren des Iglus.

 

 

Nach einem Abendessen auf der Alm und einem nächtlichen Abstieg mit Schneeschuhen durch vor Kälte knirschenden Schnee und die dunkle, inzwischen schlafende Berglandschaft sind sich alle einig: Das Iglu-Bauen war eine tolle Erfahrung und ein Riesenspaß.

 

 

WILDPFADE
Horst Jenicek
Tratberg 19
83734 Hausham

Telefon: 08026 9288945

E-Mail: info@wildpfade.eu

Internet: http://wildpfade.eu/

 

Termine 2019:

am 19.01., 10.02., 24.02., 05.03., und 17.03. statt (Wildpfade Erlebniswerkstatt +49 (0) 8026 928 8945 oder +49 (0) 172 600 5358).

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.