Schlierseer Jahresrückblick 2025: Zwischen Seen, Bergen und Jahreszeiten
Wer den Schlierseer Veranstaltungskalender anschaut, sieht ein Jahr voller Termine. Feste, Höhepunkte, Brauchtum. Ich liebe es darüber zu schreiben. Und trotzdem liegt mein Fokus heuer woanders.
Als ich meine Notizen und Bilder für den Jahresrückblick sortiere, bleiben meine Gedanken diesmal immer wieder an Momenten hängen, die keinen festen Platz im Veranstaltungskalender haben. An der Natur rund um Schliersee, die mich das ganze Jahr über begleitet.
Der Winter zeigt sich oft zurückhaltend. Der Schliersee liegt ruhig, manchmal unter einer dünnen Nebelschicht, manchmal klar und kalt. Am schönsten ist es, wenn er dann auch tatsächlich zugefriert. Die Geräusche in der Natur wirken durch den Schnee oft gedämpft. Es ist eine Zeit, in der Schliersee langsamer wird. Wer jetzt unterwegs ist, spürt schnell, wie gut diese Ruhe tut. Und was gibt es Schöneres als einen Winterspaziergang in Schliersee?
Mit dem Frühling verändert sich die Umgebung Schritt für Schritt. Es sind Kleinigkeiten, an denen ich merke, dass etwas in Bewegung kommt. Tauwasser an den Wegen, erste Farben, ein anderer Geruch in der Luft. Und ja, ich liebe es die ersten Krokusse zu fotografieren. Jedes Jahr beobachte ich, wann sie im Kurpark aus dem Boden spitzen. Dieser Moment lässt sich nicht an einem Datum festmachen. Die Natur hat ihren eigenen Rhythmus.
Plötzlich ist alles sattgrün. Manchmal habe ich das Gefühl der Frühling verschwindet über Nacht. Spaziergänge, Wanderungen und Zeit im Wald geben Kraft. Eine Brotzeit auf einer Alm nach dem Aufstieg am Morgen ist ein erhebendes Gefühl. Pausen am Schliersee-Ufer fühlen sich besonders an. Es herrscht Leben auf dem See. Tretboote, Schwimmer und SUPs sind im Wasser unterwegs. Laue Sommer-Abende im Biergarten oder auf der Strandbad-Terrasse runden die Naturerlebnisse ab.
Der Herbst bringt Tiefe. Die Farben werden kräftiger, die Tage werden kürzer. Nebel zieht über den Schliersee. Wenn ich jetzt unterwegs bin, gehe ich automatisch langsamer und schaue genauer hin. Plötzlich werden Kleinigkeiten sichtbarer. Das Rascheln der Blätter, die klare Luft nach einem Regentag, die ersten kühlen Tage. Während des Schlierseer Kulturherbstes nutze ich die Sonnentage, um bunte Bäume zu fotografieren. Mein persönliches Zuckerl ist der erste Schnee. Zusammen mit den grandiosen Herbstfarben ist das einfach unbeschreiblich schön.
Und irgendwann schließt sich der Kreis. Der Winter kehrt zurück. Das Jahr hinterlässt Spuren, nicht nur in der Landschaft, sondern auch im eigenen Blick. Wenn ich diesen Rückblick abschließe, wird mir klar, wie sehr Schliersee von diesem Wechsel lebt.
Natürlich gehören die vielen Veranstaltungen, Highlights und Brauchtumsfeierlichkeiten zu Schliersee. Sie bringen Menschen zusammen, erzählen Geschichten und machen unseren Ort lebendig. Aber zwischen all den Terminen liegt etwas, das sich immer beständig wiederholt. Der Wechsel der Jahreszeiten: Der erste Schnee, die ersten Frühlingblumen, das satte Grün und die bunten Blätter.
Danke
Zum Schluss möchte ich wieder Danke sagen. Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, den Mitgliedern des Schlierseer Gemeinderates und der Verwaltung dafür, dass sie das Schliersee Magazin ermöglichen.
Mein Dank gilt außerdem Simon und Franzi von der Gäste-Information Schliersee in der Redaktionsleitung. Und allen weiteren Kolleginnen der Gäste-Information und im Schliersee Magazin für die Zusammenarbeit im Hintergrund.
Und nicht zuletzt danke ich auch dir, lieber Schliersee Magazin Leser.
Danke für deinen Besuch hier im Schliersee Magazin, aber auch für alle Kommentare, Likes und Views auf Facebook und Instagram. Danke, dass du unsere Beiträge mit anderen teilst und uns das ganze Jahr über durch Schliersee begleitest.
Happy New Year! A guads Neis! Ein gutes neues Jahr! Godt nyttår!






