Der Berg ruft: 12- und 24-Stunden-Wanderung in Schliersee

25. bis 27.05.2018 ‒ Gemeinsam über Grenzen gehen: Das einzigartige Langzeit-Wander-Erlebnis in Schliersee

Bei den Wanderungen stehen das Wandererlebnis, die Attraktionen an der Strecke und das Kennenlernen der eigenen Grenzen im Vordergrund, nicht der Wettbewerbscharakter. Letztendlich ist es die Herausforderung, gemeinsam über Grenzen zu gehen, die die 24H Trophy zu einem einzigartigen Sportevent macht.

Im Vergleich zum letzten Jahr werden die Trophy-Fans mit insgesamt drei Wanderungen beglückt. Bei der 12-Stunden-Variante kann man sich zwischen der „12h Auf den Spuren der Hohenwaldecker“ und der „12h Auf den Spuren vom Wildschütz Jennerwein“ entscheiden. Die „24h Bayerns schönste 3 Seen Wanderung“ beinhaltet einen Besuch am Schliersee, Spitzingsee und Tegernsee und führt am Ende wieder zurück an den Schliersee.

12h Auf den Spuren der Hohenwaldecker
Dauer: 12 Stunden
Details: ca. 30 km | ca. 1.530 HM

 

12h Auf den Spuren vom Wildschütz Jennerwein
Dauer: 12 Stunden
Details: ca. 31 km | ca. 1.350 HM

 

24h Bayerns schönste 3 Seen Wanderung
Dauer: 24 Stunden
Details: ca. 67 km | ca. 3.030 HM

 

Auf den Spuren des Wildschütz Jennerwein

Die Wanderer der zweiten 12-Stunden-Tour im Rahmen der 24H Trophy 2018 begeben sich auf Spurensuche des Wildschütz Jennerweins und brechen nach dem Start im Kurpark Schliersee in Richtung Westen auf. Die Tour führt zunächst durch den Ortsteil Breitenbach, an der Huberspitz vorbei bis zur Gindelalm, die ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist. Von dort geht es weiter durch das Stadeltal, zwischen Berggipfeln wie z. B. dem Lahnenkopf oder dem Westerberg hindurch zur Rainer-Alm und schließlich zum Bodenschneidhaus. Die Wanderer stärken sich hier für den Bodenschneidgipfel (1.668 m). Die Tour bekam ihren Namen, da in dieser Gegend der Wilderer Jennerwein ermordet wurde, der jedoch heute noch als Legende in Jägerkreisen gilt. Die nächste Etappe führt an der Oberen und Unteren Firstalm vorbei bis hinunter zum Spitzingsee. Auf dem Weg zurück zum Schliersee passieren die Wanderer die Josefsthaler Wasserfälle und erreichen das Ziel nach zwölf Stunden im Kurpark.

 

 

Perfekt geplant!

Ihr könnt Euch auf ein Wander-Wochenende mit Rundum-Sorglos-Paket freuen. Die 24H Trophy verspricht einmalige Wandererlebnisse ohne lästige organisatorische Vorbereitungen ‒ als Teilnehmer könnt Ihr Euch ganz auf die Bewältigung der Langzeitwanderungen konzentrieren.

„Das Geheimnis des Vorankommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun!“ (Mark Twain)

Meldet Euch an und erlebt einen tollen Tag rundum den Schliersee! An der 24H Trophy kann jeder teilnehmen, der in der Lage ist, sechs bis acht Stunden zu wandern – der Rest ist reine Kopfsache. Die Langzeitwanderungen eignen sich dank der perfekten Organisation nicht nur für erfahrene Bergsteiger. Für alle, die nicht dabei sein können: Eine Redakteurin von uns wird auch mitwandern und hinterher von ihren Erfahrungen berichten.

 

 

➡ Hier anmelden!

Datum 25.–27. Mai 2018

Akkreditierungsort Kurpark Schliersee

Akkreditierungszeiten

Fr., 25.05. von 17:00‒20:00 Uhr

Sa., 26.05., ab 60 Min. bis max. 30 Min. vor Start der Wanderungen

 

Unterkünfte Gäste-Information Schliersee

Tel.: 08026/60650

E-Mail: tourismus@schliersee.de

Parkmöglichkeiten Bahnhof Schliersee, Parkplätze Vitalwelt

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Pfingstfest 2018 des TSV Schliersee, Sparte Eishockey

Bald ist es wieder so weit: Von Freitag, 18. Mai, bis Pfingstmontag, 21. Mai 2018, findet am Waldfestplatz das traditionelle Pfingstfest der Eishockey-Sparte vom TSV Schliersee statt.

Wie jedes Jahr freuen sich viele Besucher auf die saftigen Hendl vom Grill und das süffige Bier von Flötzinger Bräu. Zum Nachtisch locken dann die süßen Verführungen vom Mandelstand.

Am Freitag, 18.5., ist um 18:30 Uhr die Eröffnung des Festzeltbetriebes. An diesem „Tag der Vereine“ werden Sie bestens von der „Schlierseer Blasmusik“ unter der Leitung von Wolfgang Mundel unterhalten.

Am Samstag, 19.5., ist ab 17:00 Uhr Hochstimmung im Festzelt: Der Botschafter der guten Laune ist die Band „Bagg mas“ – boarisch, rockig!

Am Pfingstsonntag, 20.5., ist schon ab 11:00 Uhr der allseits beliebte musikalische Frühschoppen mit der „Gamsjaga-Musi“. Heute gibt’s auch das Sonntagsschmankerl: jedes Essen vom Grill 5,00 Euro, solange der Vorrat reicht (von 11:30‒14:00 Uhr). Und am Sonntagnachmittag spielen ab 17:00 Uhr „Die Stürzlhamer“ auf und sorgen bestens für Stimmung und Unterhaltung bei Jung und Alt.

Zum Ausklang der Festtage am Pfingstmontag spielt ab 16:00 Uhr der „Musikverein Miesbach“ unter der Leitung von Martin Irger.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Sparte Eishockey vom TSV Schliersee versorgt ihre Gäste mit hervorragenden Grill- und Brotzeitspezialitäten: frisch gebratene Hendl, gut gewürzter Rollbraten und Schweinswürstl vom Grill. Für Vegetarier gibt es einen zarten Backfisch, und der Käsestand lockt mit einem herzhaften Stück Käse oder einem Obazdn. Radi und Brezen für zwischendurch gehen immer, und draußen vor dem Zelt wartet der Mandelstand mit allerlei Süßigkeiten auf.

Im Festzelt ist zu späterer Stunde Barbetrieb mit Cocktails und Schnaps.

Bei schlechter Witterung wird das Festzelt beheizt!

Es lädt Sie ein: der TSV Schliersee, Sparte Eishockey. Die Ausrichter freuen sich über viele Besucher ‒ Gäste und Einheimische sind herzlich willkommen, mitzufeiern.

 

 

Die Bilder wurden freundlicherweise vom TSV Schliersee, Sparte Eishockey, zur Verfügung gestellt.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Fenrisfyrd – Leben und Handwerk im frühmittelalterlichen Heerlager

Wie auch in den vergangenen Jahren schlägt der Fenrisfyrd wieder sein Heerlager im altbayerischen Dorf des Markus Wasmeier Freilichtmuseums auf. Der Kriegerbund ist ein Zusammenschluss von bayerischen Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen. Was alle Mitwirkenden vereint ist, ihr großes Interesse am Leben und Wirken der Wikinger.

„Der Fyrd stellt also eine militärische Einheit zur Zeit 850 n. Chr. im skandinavischen Bereich dar. Das Heerlager selbst besteht allerdings nicht nur aus Kriegern, sondern natürlich auch aus dem Troß, Händlern und Hand­werkern. Hier liegt die Truppenstärke des Fyrds derzeit bei ca. 65 Mitgliedern.“

Fenrisfyrd

 „Als wilde Horde aus dem Norden machen die Wikinger 793 nach Christus zum ersten Mal von sich reden. Der Blitzangriff auf das nordenglische Kloster Lindisfarne ist der Auftakt einer Reihe von Plünderungen. […] Dabei sind ihre Leistungen als mutige Entdecker, visionäre Händler und Begründer von Städten und Königreichen in Vergessenheit geraten. Doch es sind die Wikinger, die durch ihr Wirken den Verlauf der europäischen Geschichte im Mittelalter maßgeblich beeinflusst haben.“

Im altbayerischen Dorf haben Sie die Gelegenheit, ein Stück frühmittelalterlicher, europäischer Geschichte kennenzulernen. Und nicht nur das: Sie können sich dazusetzen, Erzählungen lauschen, alte Handwerkskunst bewundern und Handwerkern, Kriegern und Familien bei ihren typischen Beschäftigungen über die Schulter schauen. Die Mitglieder des Fenrisfyrd recherchieren genau die damaligen Verhältnisse, halten sich weitestgehend an Grabfunde und versuchen, das frühmittelalterliche Leben so gut wie möglich abzubilden. Das Ziel ihrer Darstellung ist Museumsqualität, trotzdem arbeiten sie nach dem Prinzip der Living-History, wonach jedes Ausrüstungsteil praktikabel sein muss. Das ganze Heerlager spiegelt die Liebe zum Detail wider. Alles hier ist selbst gemacht. Die Betten wurden gezimmert und die Schilde bemalt. Die Kleider sind selbst gefärbt. Gekocht wird über dem offenen Feuer, und die Kinder spielen mit selbst gebastelten Bällen … Beim Auf- und Abbau des Heerlagers wird deutlich, welche Arbeit jeder Einzelne in diese Passion steckt. Es ist eine schier unglaubliche Menge an Material, das mitgebracht und aufgebaut werden muss. Felle liegen auf den Betten, und riesige Kessel stehen auf den Feuerstellen. Immer wieder tragen die Krieger auf der Wiese Kämpfe aus, währenddessen die Handwerker neue Helme und Waffen schmieden. Nutzen Sie die Zeit und lassen Sie sich auf das Leben im Heerlager der Wikinger ein. Auch Ihre Kinder werden diese „andere, frühere Welt“ lieben.

 

 

Fenrisfyrd: 10.‒13. Mai 2018

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
D-83727 Schliersee/Neuhaus
Telefon: +49 (0) 8026 – 92922-0
Telefax: +49 (0) 8026 – 92922-29
E-Mail: office@wasmeier.de

Öffnungszeiten:
Di.‒So.: 10:00‒17:00 Uhr
Mo. Ruhetag (außer an Brücken- und Feiertagen)
24. März bis zum 04. November

 

 

 

 [tourim-redakteur]

 

 

 

Wandern mit Kindern in Schliersee: Die besten Tipps von Schuhexpertin Claudia Koller

Ob weicher Waldlehrpfad oder ein herausfordernder Klettersteig: Das Wichtigste beim Wandern mit Kindern ist der Spaß, sagt Claudia Koller: „Der sollte immer im Vordergrund stehen“, findet die Chefin des Schuhhauses Riepl in Schliersee, selbst Mama von zwei Jungs. „Am besten, eine überschaubare Strecke gehen, nebenbei Bäume bestimmen, mit Tannenzapfen und Ästen spielen und eine leckere Brotzeit mitnehmen – dann finden die Kinder automatisch Gefallen am Wandern.“ Was beim Ausflug mit dem Nachwuchs rundum Schliersee und Spitzingsee noch wichtig ist, und welches Schuhwerk sich für die Kleinsten eignet – Claudia Koller hat uns ihre zehn wichtigsten Tipps verraten.  Weiterlesen

Schliersee’s Wood Whisperer

“Turn left at the old dead tree” this was a small descriptive part of the directions for our meeting that I received from local chainsaw artist Peter Ertl. We planned to meet on a spectacular spring day on a farm, which is allowing him some external workspace. In a cloud of saw dust, under the clear blue sky, I found him. Surrounded by nature and working to the roaring song of his mechanized tools.

Peter is a free spirit who obviously cherishes his ability to work freely amongst the spectacular landscapes which surround our beautiful village of Schliersee. He is a warm and open personality who shared his creative process with me. You can see and feel his passion for art in every precise cut.

 

Surrounded by piles of preciously acquired historic timbers and 100 year old tree stumps to Peter, each scrap of wood is a possible work of art. He sees in each line of grain or chip a part of its life story. What seems like a worn, scarred, off cut, could be transformed with his skill and imagination into bookends. It is really quite amazing what this “wood whisperer” can coax out of a block of ancient wood. It is not only hard work and talent which guides Peter but also a great knowledge of wood and its individual properties. For the past 4 years he has worked tirelessly to hone his craft. Each species of tree will react differently under the teeth of his powerful saws. Controlling the power blades of a chainsaw to manage these intricate cuts is very difficult and in a second, a piece of art can become firewood. The whole process takes great strength and patience.

 

With this patience, Peter finds inspiration in an ancient Chinese philosophy. Wǔ Xíng, also known as the Five Elements. Wood (木 mù), Fire (火 huǒ), Earth (土 tǔ), Metal (金 jīn), and Water (水 shuǐ). These symbols or design elements occur often in Peter’s carvings. It is this oneness with Nature that guides and inspires him. To him, when the piece of art seems to carve itself from the wood with almost no effort on his part, in a kind of  Zen state, then he feels it is a success.

 

 

If you have been to Spitzingsee you may already be familiar with some of his work. He is the artist who carved the wooden sledder installation at the entrance from the saddle up to Obere Firstalm. I really hope we will be seeing more of his unique sculptures in Schliersee soon.

To learn more about Peter Ertl of Brain Ticket Products, please click on his links below.

 

https://www.facebook.com/brainticket.products/

http://www.kettngsaagt.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Seifenkisten-Gaudi-Rennen – ein ganz besonderer Vatertag im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Bereits zum dritten Mal findet das Seifenkisten-Gaudi-Rennen im altbayerischen Dorf des Markus Wasmeier Freilichtmuseums in Schliersee-Neuhaus statt. Eine wahre Freude für große und kleine Rennfahrer. Hier kann man erleben, wie Väter und auch Mütter wieder zu Kindern werden.

Bei den Seifenkisten handelt es sich um kleine Fahrzeuge, in denen eine Person Platz findet und das nur rollen kann, also keinen Motor hat. Dazu ist im Markus Wasmeier Freilichtmuseum eine Rennstrecke festgelegt, die auf weiten Teilen bergab geht und in der Mitte einen flacheren Streckenabschnitt hat. Zwischenzeitliches Antreiben oder Anschieben sind nicht erlaubt. Früher wurden diese Fahrzeuge aus den leeren Holzkisten gebaut, in denen ursprünglich Seife verpackt wurde.

Da an diesem Wochenende auch das Wikingerlager Fenrisfyrd auf der Dorfwiese ihre Zelte aufgeschlagen hat, betreuen ganz besondere Streckenposten das Seifenkistenrennen: Die Wikinger achten darauf, dass das Rennen in geregelten Bahnen abläuft und helfen den Kindern ab und zu mit einem kleinen wohlgemeinten „Anschubser“, an Fahrt zu gewinnen …

In jedem Fall ist es eine riesige Gaudi, wie man unschwer auf den Bildern erkennen kann. Egal, wie alt man ist: Sowohl das Mitfahren als auch das Zuschauen und Anfeuern sind ein großes Vergnügen und ein ganz besonderes Erlebnis. Und das alles inmitten eines altbayerischen Dorfes, wie es vor 300 Jahren einmal war.

Nehmen Sie sich die Zeit und planen Sie am Vatertag, den 10.05.2018, einen ungewöhnlichen Ausflug ins Grüne. Denken Sie an „geländegängiges“ Schuhwerk, und auf geht’s …

Seifenkisten und Helme werden zur Verfügung gestellt. Eine Anmeldung zum Rennen ist ab 09:30 Uhr möglich. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme am Seifenkisten-Gaudi-Rennen erfolgt auf eigene Gefahr.

 

09:30 Uhr Anmeldung zum Start

10:30 Uhr Einzelrennen Erwachsene

12:30 Uhr Einzelrennen Kinder

15:30 Uhr Siegerehrung

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
D-83727 Schliersee/Neuhaus

Telefon: +49 (0) 8026 – 92922-0
Telefax: +49 (0) 8026 – 92922-29
E-Mail: office@wasmeier.de

Öffnungszeiten:

Di.‒So.: 10:00‒17:00 Uhr
Mo. Ruhetag (außer an Brücken- und Feiertagen)
24. März bis zum 04. November

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Fotosafari: Schliersee aus den Augen unserer Gäste und Einheimischen

Auf der Seite der Schliersee-Gruppe in Facebook  hatte ich vor einigen Wochen einen Aufruf gestartet und unsere Gäste und Einheimischen gebeten, mir Fotos und Videos von Schliersee zu schicken. Bilder von Lieblingsplätzen hier bei uns draußen, die sie besonders berühren und zu denen sie einen ganz speziellen Bezug haben.

Daraufhin habe ich die verschiedensten Motive aus sämtlichen Jahreszeiten erhalten, die ich Euch an dieser Stelle als Fotostrecke präsentieren möchte. Ziel der Aktion war es, Euch Schliersee mal aus den Augen unserer Gäste und der hier lebenden Einwohner zu zeigen und damit einen Perspektivenwechsel vorzunehmen. Viele haben ihre Bilder kommentiert. Zum Beispiel ist, wenn man genau hinsieht, auf dem Bergmotiv ziemlich in der Mitte des Fotos das Gesicht unseres Schliersee-Geistes Slyrus erkennbar. Der Geist lässt sich nur dann blicken, wenn etwas Schnee auf den Hängen liegt. So mag er es am liebsten. „Auch die Enten wollen ihre Ruhe“, kann man auf dem Foto mit den drei schlafenden Enten sehr schön sehen. Andere Bilder zeigen unter anderem Feierabend-, Erholungs- und Lieblingsfleckchen. Und was mich besonders berührt hat, war das wunderschöne Herzerl von Sandra vom Juli letzten Jahres.

 

 

 

Lasst Euch einfach auf der Suche nach Eurem Lieblingsplatzerl bei uns in Schliersee von den vielen Eindrücken inspirieren.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

„Jahreszeiten-Küche“: Bärlauchcremesuppe mit gerösteten Mandeln und einem Rosmarin-Scampi-Spieß von Georg von Uckermann

Der Georg, unser Küchenchef vom SLYRS Caffee & Lunchery, verrät Euch exklusiv ein schnelles Gericht passend zur Jahreszeit und dem momentan bei uns wachsenden Bärlauch. Dieser gilt als Wildgemüse, Gewürz– und Heilpflanze und wird in unserer Gegend sehr gerne in der Frühjahrsküche genutzt.

Immer im Frühjahr sprießt er fast überall in Schliersee: der Bärlauch. Bevorzugt wächst er zwischen Bäumen, Büschen und an Flussläufen, und da er sich stark vermehrt, findet man ihn inzwischen auch in den meisten Gärten. Die Blütezeit reicht in unseren Höhen von Mitte April bis Ende Mai. Sobald die Blätter etwas größer sind, liegt bei einem leichten Windzug bereits ein an Knoblauch erinnernder Duft in der Luft. Wer den Bärlauch in der Küche nutzen will, sollte ihn noch vor der Blüte schneiden. Dann ist er vom Geschmack her milder. Die beste Erntezeit ist von März bis Mitte Mai ‒ je nach Außentemperatur.

Bitte größte Vorsicht bei der Ernte, da der Bärlauch bei Unkenntnis leicht mit stark giftigen Pflanzen verwechselt werden kann. „Trotz der leichten Identifikation durch den typischen Geruch, der beim Reiben der Blätter entsteht, wird Bärlauch beim Sammeln immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen, oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabs verwechselt.“ (Wikipedia)

 

Darauf solltest Du beim Pflücken achten:
Der Bärlauch hat einen Stiel, ist an der Unterseite matt und riecht nach Knoblauch. Am besten jedes Blatt einfach mit dem Fingernagel anritzen und daran riechen. Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Mittelrippe, welche hörbar knackt, wenn man sie bricht.

Georg hat sich extra für Euch eine gschmackige Suppe erdacht, die auch für den Hobbykoch ohne großen Aufwand nachzukochen ist.

 

Außerdem hat er noch ein paar hilfreiche Tipps für Euch:
Zum Abbinden von Soßen und Suppen kann man gut einen Natur-Frischkäse mit einem hohen Fettgehalt statt anderer Abbinder nutzen.
Zitronensäure in der Suppe macht den Geschmack leichter und frischer. Die Suppe kommt einem dann nicht so schwer vor.
Eine ca. 1 cm breite, dünne Schicht Butter am Topfrand verhindert ein Überkochen.
Die Bärlauchpaste besteht aus klein gehäckseltem Bärlauch und Olivenöl ohne weitere Zutaten. Sie hält sich locker ein halbes Jahr.

 

Rezept für 2 Portionen:

Zutaten:

200 ml Sahne
200 ml Milch
1/2 Zitrone
40‒50 g Bärlauchpaste
Ca. 100 gr Frischkäse mit hohem Fettgehalt
Olivenöl
4 frische, rohe Scampi
2 Rosmarinzweige
Geröstete Mandelsplitter
Tomatenflocken (getrocknetes Tomatenmark), wenn vorhanden
Salz, Pfeffer, Muskat

 

Zubereitung:

Zuerst kommt die Milch-Sahne-Mischung in den Kochtopf.

Während des langsamen Aufkochens die Mischung mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und ca. einen halben Teelöffel Zitronensaft dazugeben. Bitte ständig mit dem Schneebesen rühren, um ein Anbrennen oder Überkochen zu vermeiden.

Dann so viel Frischkäse darunter rühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, und vom Herd nehmen.

Nun werden immer zwei Scampi auf einen Rosmarinzweig gespießt, in der Pfanne das Olivenöl erhitzt und die Scampispieße kurz von beiden Seiten angebraten. Optimal sind sie, wenn sie innen glasig aussehen. Am Schluss die Hitze wegnehmen und die Scampi kurze Zeit ziehen lassen.

Jetzt wird die Bärlauchpaste in die langsam wieder erhitzte Suppe untergerührt.

Und schon seid Ihr fast fertig. Es muss nur noch angerichtet werden:

Die Suppe in einen schönen Teller geben, dann die Scampispieße hineinlegen, Tomatenflocken und Mandelsplitter darüber geben und …

 

 

… guten Appetit!

 

 

SLYRS Caffee & Lunchery
Bayrischzeller Straße 13
D-83727 Neuhaus/Schliersee
Tel.: +49 (0) 80 26 / 922 89 20
E-Mail: lunchery@slyrs.de

Internet: https://slyrs.com/de/slyrs-caffee-lunchery

Öffnungszeiten:       Mo.‒So.: 9:00‒17:00 Uhr
Frühstück von 9:00‒13:00 Uhr

Mittagessen von 12:00‒16:00 Uhr
Dienstag Ruhetag

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Der Schlierseer Maibaum!

Wo ist der Schlierseer Maibaum?

Die erste Antwort, die ich bekomme, lautet: „Wir haben doch im Moment keinen!“ Tatsächlich war Schliersee etwa ein Jahr lang „maibaumlos“. Der alte Baum musste aus Altersgründen frühzeitig in Rente geschickt werden. Aber jetzt ist es so weit: Der neue Maibaum vom Westerberg in Schliersee liegt bereits im Bauhof und wird hergerichtet. Die Rinde ist schon abgezogen, und als Nächstes wird er weiß angestrichen. Die kunstvoll bemalten Schilder werden aufgefrischt. „Diese Schilder schmücken den Maibaum in Schliersee, seitdem ich denken kann“, erzählt mir Andi Leitner, der Leiter des Bauhofs in Schliersee.

Wird der Maibaum noch gestohlen?

„Viel Zeit bleibt nicht, wenn den noch jemand stehlen will“, schmunzelt Andi Leitner.

„Das Maibaumstehlen gehört einfach dazu“, meint Peter Sprenger – ein Mitglied des Trachtenvereins. So ein großer Maibaum wiegt mehr als drei Tonnen, den trägt man ja nicht einfach so weg. „Da braucht man mindestens 30 Leute und einen Langholzanhänger zum Abtransport“, erklärt mir Peter. Er erinnert sich, wie er und seine Freunde sich als Jugendliche auf die Seite der Diebe aus Penzberg und Bemberg gestellt hatten und praktisch den eigenen Baum gestohlen haben. „Wir kamen zufällig dazu und haben einfach geholfen!“, sagt er lachend.

Maibaumgeschichten sind immer etwas Besonderes

„Einmal wollten wir in Fischbachau den Maibaum stehlen und sind, um unentdeckt zu bleiben, über das Feld hin gerobbt. Viel zu spät hatten wir bemerkt, dass der Bauer kurz vorher das Feld geodelt (odeln [å:dln] = güllen, jauchen, Gülle/Jauche ausbringen) hatte. Wir haben ziemlich gestunken“, erinnert er sich schmunzelnd.

Oft waren die Schlierseer in Maibaumdiebstähle involviert, und wenn der Baum zu gut bewacht war, dann wurde einfach das Bier „z’amm getrunken“. Der Maibaum ist immer ein ortsübergreifendes gesellschaftliches Erlebnis. Sei es beim Bewachen, Stehlen, beim Auslösen oder dann beim gemeinsamen Aufstellen und Feiern.

Plötzlich war er dann weg

Als ich am Montag wieder zum Bauhof fahre, um den Fortschritt zu dokumentieren, ist der Baum tatsächlich weg. Ich fahre direkt zum Rathaus, denn jetzt „gehört“ der Maibaum dem Bürgermeister. Er muss mit den Dieben verhandeln und schauen, dass der Baum zurück nach Schliersee kommt.

Hier hat er sich an die Diebe gewandt: VIDEO

Der Maibaum ist wieder da!

Ende der Woche kommt es zu Verhandlungen, und die Diebe aus Reitham bei Warngau bekommen 300 Liter Bier und eine Brotzeit für das Zurückbringen des Maibaums ‒ das bayerische Lösegeld im Maibaum-Krimi.

Gegen 21 Uhr kommen die Diebe am Donnerstag am Bauhof in Neuhaus an. Die letzten Meter muss der Baum von Hand rangiert werden. Das geht nur gemeinsam. Und gemeinsam wird dann auch gefeiert.

Jetzt wird er von Mitgliedern des Trachtenvereins bewacht. Der Maibaum muss nun nur noch fertig hergerichtet werden. Er wird weiß gestrichen, das untere Ende angepasst, und dann wird die blaue Spirale aufgetragen. Weißblau, wie der schöne bayerische Himmel eben.

Tipp: Am ersten Mai wird der Baum mit einem Pferdegespann von Neuhaus nach Schliersee gebracht und an seinem angestammten Platz – vor dem Gasthof Terofal – aufgestellt.

 

 

Programm:

Start des Pferdegespanns in Neuhaus um 9:30 Uhr (4 PS)

Aufstellen des Maibaums vor dem Gasthof Terofal um 13:00 Uhr

Tanz der Plattler vom Trachtenverein (der Baum wird mit dem Bandltanz von den Kindern eingetanzt)

Einlagen der historischen Trachtengruppe

Der Gasthof Terofal sorgt für die Bewirtung.

Es spielt die Schlierseer Blasmusik

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Den perfekten Wanderschuh finden ‒ drei Trends aus Schliersee

Es geht wieder los! Ob auf dem Berg oder am Wasser, als Solist oder mit Familie und Freunden: Das schöne Wetter lockt die Wanderer in die Frühlingslandschaft rund um Schliersee und Spitzingsee. Außer der Freude an der Bewegung, einer leckeren Brotzeit für zwischendurch und einer spannenden Route braucht es vor allem gutes Schuhwerk, damit der Weg durch die Natur Spaß macht. Christoph Berauer, Inhaber von Intersport Berauer in Schliersee und Holzkirchen, verrät drei Trends, die aktuell beim Wanderschuhkauf wichtig sind.

 

Trend 1: Beratung – das Wissen der Experten nutzen
Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Christoph Berauer mit Bergschuhen. Und das nicht nur in der Theorie. Der Schlierseer ist selbst begeisterter Wanderer. Seine Lieblingstour? „Die Rotwand. Mit 1.884 Metern der höchste Gipfel der Spitzingseeregion – und einfach traumhaft schön.“ Ob leichter Wanderweg in der Ebene oder Kraxeltour bis hoch ins alpine Gelände: Für unterschiedliche Strecken ist auch unterschiedliches Schuhwerk gefragt. Welche Art von Fußbekleidung die richtige ist, klären Wanderbegeisterte am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch: „Für einen einfachen Wanderweg in hügeligem Gelände oder im Wald reicht ein leichter Wanderschuh aus. Dieser hat eine besonders bewegliche Sohle und ist bequem“, so Christoph Berauer. „Wer bis ins alpine Gelände oder Hochgebirge kraxeln will, braucht einen Schuh, der dem Fuß viel Halt gibt. Die Sohle sollte sich nicht mehr verdrehen oder biegen lassen.“

Mithilfe von Fachmann oder -frau zu klären ist auch die Frage: Lederschuh oder Gore-Tex? Während der Wanderschuh aus Leder in der Regel atmungsaktiv ist und für ein gutes Fußklima sorgt, ist er nur dann einigermaßen wasserdicht, wenn man ihn mit Imprägnierwachs behandelt. Gore-Tex-Schuhe sind wasserdicht und transportieren Feuchtigkeit gut von innen nach außen. Bei heißem Wetter funktionieren sie hingegen nur eingeschränkt.

Ein wichtiger Punkt in der Beratung ist auch die Wahl des passenden Sockens: „Ein Funktionssocken leitet die Nässe nach außen und hält den Fuß trocken“, so Christoph Berauer. „Wichtig ist, dass der Socken stramm sitzt und keine Falten wirft.“ Denn wo Falten sind, entstehen Druckstellen und in der Folge schnell auch Blasen – ein eher unerwünschter Wanderbegleiter.

 

Trend 2: Individualisierung – jeder Fuß ist anders
Mehr als 1.000 Paar Wanderschuhe finden sich in den Filialen von Intersport Berauer in Schliersee und Holzkirchen – kein Wunder: Die Modelle sind so vielfältig wie die Füße der Wanderer. Um den passenden Schuh zu finden, sollte der Fuß vor der Anprobe gemessen werden: „Wir schauen uns jeden Fuß genau an – nicht nur seine Länge, sondern auch auf die Breite“, so Christoph Berauer. „Gerade bei Hallux-Problemen, die bei Damen öfters auftreten, ist ein Lederschuh perfekt.“

Damit der klassische Ballenzeh („Hallux“) am Vorderfuß ausreichend Platz bekommt, arbeitet Intersport Berauer mit einem Schuhweitgerät. Damit lassen sich Lederschuhe individuell weiten und auf die Bedürfnisse des Trägers oder der Trägerin anpassen. Denn nur wenn der Schuh nicht drückt, lässt sich eine Wanderung auch genießen.

Extra-Tipp von Christoph Berauer: „Am besten kauft man einen Wanderschuh zwischen 15.00 und 17.00 Uhr nachmittags ein. Im Laufe des Tages schwellen unsere Füße nämlich an.“ Ein Schuh, der am Vormittag passt, kann schon am Nachmittag unangenehm eng sitzen.

 

Trend 3: Herkunftsnachweis – Transparenz bis zum fertigen Schuh
Was bei Lebensmitteln längst Standard ist, bekommt auch bei Lederschuhen eine immer größere Bedeutung: der transparente Herkunftsnachweis. Deshalb hat ein großer Wanderschuhhersteller ein Identity-Verfahren entwickelt, mit dem sich der Weg des Oberleders Schritt für Schritt nachvollziehen lässt – von der Almwiese, auf der die Rinder weiden, bis hin zur Produktion der Schuhe: „Für mich persönlich ist wichtig, zu wissen: Mein Wanderschuh hat keine Weltreise hinter sich“, so Christoph Berauer. Über eine ID-Nummer ist jeder Schuh eindeutig gekennzeichnet. Der Kunde kann online nachverfolgen, welchen Weg dieser genommen hat.

Ist der richtige Wanderschuh erst ausgewählt und eingelaufen, gibt es „nichts Besseres als die Bewegung in der Natur“, resümiert Christoph Berauer: „Mit einem Wanderschuh hat man eines der besten Sportgeräte, die es überhaupt gibt.“

 

 

Intersport Berauer
Rathausstraße 17
83727 Schliersee
Telefon: +49 (0)8026.606 90
E-Mail: berauer.schliersee@intersport.de

 

Öffnungszeiten
Mo.‒Fr.: 09:00‒12:30 Uhr sowie 14:00‒18:30 Uhr
Sa.: 09:00‒14:00 Uhr

 

 

[tourim-redakteur]