Musikalische Grüße aus Schliersee

Ein musikalischer Gruß aus dem bayerischen Paradies – was will man mehr.

Jedes Jahr im Frühjahr, beim Jahreskonzert der Schlierseer Blasmusik, dürfen wir ein musikalisches Erlebnis vom Feinsten genießen. Ja, es hat sich wieder mal gelohnt, dabei zu sein.

Nachdem die Blasmusik aus Schliersee letztes Jahr das 25-jährige Jubiläum gefeiert hat, geht es im Jahr 2019 weiter mit vielen musikalischen Höhepunkten. Wir freuen uns sehr, solche Musiker bei uns zu haben. Sie spielen mit ganzem Herzen und begeistern das Publikum immer wieder auf´s Neue.

 

 

Termine: Hier könnt ihr sie erleben

Jahresprogramm 2019

01. Mai Mittwoch Frühschoppen Ratskeller Zwölf Mann-Besetzung 10:00 -15:00 Uhr
19. Mai Sonntag Gulder Rainer 70. Geb. / Standerl
24. Mai Freitag Igl Lisi 80. Geb. / Standerl
07. Juni Freitag Pfingstfest Eisclub ab 18:30 Uhr, Kurze ohne Hut
16. Juni Sonntag Fronleichnam Neuhaus 10:15 – 12:00
20. Juni Donnerstag Fronleichnam Schliersee 8:45 – 12:00
22. Juni Samstag Kirche Waxensteiner 18:00 Uhr
23. Juni Sonntag Fronleichnam Neuhaus 10:15 – 12:00 Uhr
23. Juni Sonntag Haag Hans 70. Geb. / Standerl
29. Juni Samstag Straßenfest Schliersee BdS ab 16:00 Uhr
30. Juni Sonntag Ersatztermin Straßenfest Schliersee
04. Juli Donnerstag Standkonzert Spitzingsee 19:00 Uhr
07. Juli Sonntag Trachtenjahrtag 9:00 -15:00 Uhr
12. Juli Freitag Grillfest Altersheim ab 15:00 Uhr
14. Juli Sonntag Heimatabend 19:30 – 21:30 Uhr
20. Juli Samstag Jubiläum Schützen ab 19:00 Uhr
21. Juli Sonntag Habererfest Miesbach 18:00 – 23:00 Uhr
22. Juli Montag Dietmannsberger Christian 80. Geb. / Standerl
27. Juli Samstag Seefest Heimatabend 19.30 bis 22.00 Uhr
28. Juli Sonntag Gaufest Waakirchen ab 9:00 Uhr
03. August Samstag Brunnenfest
08. August Donnerstag Heimatabend
11. August Sonntag Standkonzert Neuhaus 11:00 Uhr
15. August Donnerstag Waldfest Skiclub, Kurze mit Hut ab 17:00 Uhr
02. September Montag Lobinger Heinz 70. Geb. / Standerl
14. September Samstag Jubiläum Bergwacht ab 19:00 Uhr, Kleine Besetzung (13)
15. September Sonntag Kurkonzert Vitalwelt 11:00 Uhr
21. September Samstag Geburtstag Oechnser im Bauerntheater ab 19:00 Uhr, Quartett
22. September Sonntag Alte Wiesn München
01. November Freitag Allerheiligen, Lange mit Hut
03. November Sonntag Leonhardifahrt, Bundhose mit Hut
10. November Sonntag Weismann Lisi 70. Geb.
17. November Sonntag Volkstrauertag, 10:30 Uhr, Lange mit Hut
23. November Samstag Jahresgottesdienst und Essen

 

 

Siehe auch: http://www.schlierseer-blasmusik.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Bar Schliersee – jetzt auch tagsüber ein gemütlicher Treffpunkt

Die Bar Schliersee ist nun seit über zwei Jahren ein gemütlicher Treffpunkt bei uns hier in Schliersee. Seit Dezember ist die Bar Schliersee, aber nicht mehr „nur“ eine Bar, sondern den ganzen Tag für euch da! Rike Kößler, die vorher das Brotzeitstüberl Spitzingsee hatte und bekannt ist durch ihren bunten Lebenslauf, verwöhnt euch tagsüber im Herzen von Schliersee. Sie hat mehrere Jahre in China gelebt und sich in dieser Zeit viele Anregungen für ihre Kochkünste geholt. Am liebsten experimentiert Rike mit der „Fusionsküche“ – einem Mix aus regionalen Produkten und exotischen Aromen. „Hier in der Bar Schliersee bin ich außerdem zur Salat-Fee geworden“, lacht Rike. Der Salat kommt immer frisch vom Früchte Jähne gleich nebenan, und natürlich macht sie auch die Dressings selber.

 

 

 

Tipp: Frühstück gibt es in der Bar Schliersee jeden Tag bis 17:00 Uhr. Die liebevoll angerichteten Körbchen sehen wirklich sehr gut aus. Dazu einen Cappuccino aus der Siebträgermaschine – und der Tag ist perfekt.

Handgemahlenes Dinkelmehl und hausgemachte Kuchen

In der Bar Schliersee ist alles hausgemacht. Rike macht die Kuchen selber, die alle mit Dinkelmehl gebacken sind. Das Korn dazu kommt aus der Leitzachmühle, und das Mehl mahlt Rike selber. Mittags gibt es täglich wechselnde Mittagsgerichte: Suppen, Schmorgerichte – alles mit viel Gemüse und Salat. „Ein bisschen gesund sollte es schon sein“, sagt Rike.

Abends ist die Bar Schliersee dann Treffpunkt auf ein Glaserl Wein oder Bier. Das Angebot an Weinen ist groß, aber auch die Auswahl an Gin (und Tonic) kann sich sehen lassen. Besonders: Hier bekommt ihr auch regionalen Gin, den „Mountain GIN​®“ vom Spitzingsee. Außerdem werden edle Brände und feine Destillate der Schlierseer Enzian- und Obstbrennerei Hoermann angeboten – schließlich befindet sich die Bar Schliersee im ehemaligen „Hoermann Haus“.

-> Wie Rike ihren leckeren Käsekuchen macht, zeige ich euch bald hier im Schliersee Magazin. Nicht verpassen!

 

 

Bar Schliersee
Karl-Haider-Straße 3
83727 Schliersee

+49 8026 / 387 39 22

https://bar-schliersee.de

 

Öffnungszeiten

Montag            10:00 – 23:00 Uhr
Dienstag          17:00 – 23:00 Uhr
Mittwoch         10:00 – 23:00 Uhr
Donnerstag     10:00 – 23:00 Uhr
Freitag             10:00 – 23:00 Uhr
Samstag          10:00 – 23:00 Uhr
Sonntag           10:00 – 18:00 Uhr

(Sonntagabend nach Ankündigung)

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

1. Mai 2019 – Ratskeller-Biergarten startet in die Saison

Holzfassanstich | Schlierseer Blasmusik | Steckerlfisch

„Nach einem langen und schneereichen Winter können wir endlich in die Biergartensaison starten“, freut sich Ratskeller-Wirtin Petra Schobel. Am Eröffnungstag – 1. Mai 2019 – spielt ab 11:00 Uhr die Schlierseer Blasmusik für euch. Die „Jungs“ von der Fischerei in Schliersee aus direkter Ratskeller-Nachbarschaft werden Steckerlfische grillen, und dazu gibt es frischgezapftes Augustiner – Holzfassbier aus der Biergartenhütte. Für einen perfekten Biergarten-Eröffnungstag brauchen wir jetzt alle nur noch schönes Wetter.

 

 

Jeden Freitag Steckerlfisch

Für alle, die am 1.Mai keine Zeit haben: Die Steckerlfische von der Fischerei in Schliersee gibt es jetzt jeden Freitag, das Holzfassbier immer donnerstags und freitags im Biergarten. Am Wochenende grillt Grillmeister Albert für euch. Ihr solltet die leckeren Spareribs probieren. Neu im Biergarten ist auch der frisch angelegte große Kräutergarten. Die Köche können so in Zukunft eure Speisen mit echten Schlierseer Kräutern verfeinern. Frischer und regionaler geht es nicht.

Tipp von der Speisekarte: Für alle, die sich nicht gut entscheiden können, gibt es jetzt die „Biergarten Trilogie“. So könnt ihr das Roastbeef, den kalten Braten und das Zwiebelmett mit Bauernbrot probieren. Dazu ein frisch gezapftes Augustiner Hell – und der Sommer kann kommen.

Endlich Biergartenzeit! Für ausreichend Schatten an heißen Sommertagen sorgen ab sofort die neuen Großschirme im Biergarten, und wer am Abend schnell friert, für den gibt es Heizstrahler.

 

 

Ich hoffe, wir sehen uns bei der Biergarteneröffnung im Schlierseer Ratskeller.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Gemeinsam feiern: Jahrtag der Schlierseer Vereine

Am 28. April 2019 findet in Schliersee wieder der Jahrtag der Schlierseer Vereine statt. Normalerweise wird dieser besondere Tag traditionell immer am dritten Sonntag nach Ostern gefeiert. Durch das späte Osterfest gibt es dieses Jahr eine Ausnahme, und der Jahrtag findet schon diesen Sonntag statt.

 

 

Ins Leben gerufen wurde dieser Tag, um gemeinsam zu feiern. „Mit dem Jahrtag wollen wir die Wichtigkeit des Schlierseer Vereinswesens nach außen tragen, denn die Vereine sind eine bedeutende gesellschaftliche Säule in der Gemeinde“, erzählt mir Peter Soller, 1. Schriftführer des Veteranen- und Kriegervereins Schliersee. Abwechselnd mit dem Edelweißverein Schliersee, der 1878 gegründet wurde, richtet der Veteranen- und Kriegerverein den Jahrtag der Vereine aus. „Dieses Jahr sind wir wieder an der Reihe“, freut sich Peter Soller. Der Veteranen- und Kriegerverein wurde 1837 von Rückkehrern aus dem Russlandfeldzug von Napoleon 1812 gegründet und ist somit der älteste Ortsverein in Schliersee. Mit dem Jahrtag der Vereine wird außerdem der Gefallenen und Verstorbenen gedacht. Nach der heiligen Messe in St. Sixtus in Schliersee werden die Toten geehrt und ein Kranz in der Kriegerkapelle niedergelegt. In einem Festzug ziehen die Vereine dann gemeinsam durch Schliersee, versammeln sich im Bauerntheater und lassen dort den Tag gemütlich bei Musik ausklingen. Eingeladen wurden 25 Schlierseer Vereine – zugesagt haben der Edelweißverein Schliersee, die königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Schliersee, der Heimat- und Gebirgstrachtenerhaltungsverein D’Waxnstoana e. V., der Partnerverein Veteranen- und Reservistenverein Parsberg-Wies-Miesbach, die Schlierseer Blasmusik, die Freiwillige Feuerwehr Schliersee und die Gebirgsschützenkompanie Schliersee.

 

Hier kann man echte Schlierseer Tradition erleben

Die Vereinsmitglieder tragen an diesem besonderen Tag ihre festlichen Trachten, und die Schlierseer Blasmusik wird den Festzug musikalisch unterstützen. Ich werde auch dabei sein und den Festzug als Video dokumentieren. Ich hoffe, wir sehen uns. Die Schlierseer Vereine freuen sich auf euch!

 

 

Festprogramm für den 28. April 2019

09:30 Uhr       Treffen am Feuerwehrhaus Schliersee
09:50 Uhr       Abmarsch des Festzugs
10:00 Uhr       Heilige Messe in St. Sixtus mit anschließender Totenehrung und Kranzniederlegung in der Kriegerkapelle

etwa

11:30 Uhr        Festzug durch Schliersee zum Bauerntheater und gemütliches Beisammensein mit Musik

 

https://www.veteranen-schliersee.de/

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Jahreskonzert der Schlierseer Blasmusik am Samstag, 27. April 2019

Ja, die Schlierseer Blasmusik übt und übt, probt und probt für euch zum Jahreskonzert 2019 am Samstag, den 27. April 2019 im Schlierseer Bauerntheater.

Harte, nervenstählende Tage für unsere Dirigenten Wolfgang Mundel und Alois Prem, Momente voller Konzentration mit leidenschaftlicher Passion und inbrünstiger Aufmerksamkeit der vielen jungen und junggebliebenen Musiker, die auch daheim intensiv und manchmal nicht geräuscharm üben, üben und üben.

 

 

Mit dem „Marsch des York’schen Korps“ starten wir in unser Konzert, das unsere Dirigenten wieder für Sie zusammengestellt haben. Sie werden mit der Ouvertüre „Salutas Amigos“ nach Spanien entführt und von der „Polka für Zwei“ und dem „Musikantenausflug“ wieder musikalisch ins schöne Bayern zurückgeholt.

Unser Jugendorchester eröffnet den zweiten Teil des Konzerts und präsentiert unter der Leitung von Max Klein Erlerntes aus dem letzten Jahr.

Im Anschluß daran bleibt es mordern, mit Stücken wie „Rock Opening“ oder „Herp Albert Golden Hits“ hören Sie Blasmusik vom Feinsten.

 

Und dies ist nur eine kleine Vorschau, was Sie an diesem Abend musikalisch alles erwartet!

Das Terofalteam im Schlierseer Bauerntheater öffnet für Sie ab 18:30 Uhr den Saal und bietet Ihnen eine kleine, abwechslungsreiche Speisekarte an!


Bewirtung ab 18.30 Uhr
Beginn 20.00 Uhr
Eintritt € 10,-

Karten an der Abendkasse.

 

Wir freuen uns schon auf einen schönen, unterhaltsamen Abend mit Ihnen.

www.schlierseer-blasmusik.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Schliersee: Gemeindemeisterschaft im Luftgewehrschießen

Seit 150 Jahren wird im Schützenhaus in der Schießstättstraße bei der königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft geschossen. Früher gab es in Schliersee ein Vereinsschießen und zusätzlich ein Betriebs- und Behördenschießen. Dann wurden die beiden Veranstaltungen zusammengelegt. Dieses Jahr fand nun schon das 18. Gemeindeschießen statt. Rund 200 Teilnehmer und 36 Mannschaften kämpften um die Titel. Startberechtigt sind alle Schlierseer, Schlierseer Vereine, Betriebe und Hobbymannschaften. Wer nicht aus Schliersee kommt und trotzdem mitschießen möchte, kann sich einer Mannschaft anschließen. In der Einzelwertung wird er dann allerdings nicht berücksichtigt, ist ja eine Gemeindemeisterschaft, aber Spaß macht es trotzdem. Überhaupt ist das eine sehr gesellige Veranstaltung. Gemütlich sitzen die Schützen in der Gaststube, bis sie an der Reihe sind und nach oben in die Schießanlage gebeten werden. Geschossen wird aus einer Entfernung von zehn Metern. Jeder Teilnehmer erhält eine Probescheibe zum Ausprobieren, zehn schwarze Scheiben (jeweils zwei Schuss) und eine grüne „Blattlscheibe“ (der beste Schuss in der Mitte „Blattl“ siegt). Bei den grünen Scheiben wird um Fleischpreisen geschossen.

 

 

Geschossen wurde an zwei Tagen – eine Woche danach fand die Siegerehrung im Schützenhaus statt. Den Titel bei der Mannschaftswertung konnte der Veteranen- und Kriegerverein verteidigen und so auch den Wanderpokal wieder mitnehmen. Beste Damenmannschaft waren die Wagerlweibsen mit 549 Ringen, bei der Einzelwertung Ringe, Jugend Amateure, siegte Katharina Leitner mit 164 Ringen, bei der Einzelwertung Ringe, Damen Amateure, Astrid Leitner mit 140 Ringen, bei der Einzelwertung Ringe, Herren Amateure, Georg Seemüller mit 170 Ringen, bei der Einzelwertung Ringe, Damen Aktive, Katharina Ausfelder mit 173 Ringen und bei Einzelwertung Ringe, Herren Aktive, Franz Kapfhammer mit 172 Ringen.

 

Gemeindemeisterschaft im Luftgewehrschießen Schliersee 2019

Allgemeine Mannschaftswertung :

  1. Veteranen- u. Kriegerverein, 671
  2. Impler & Engl I, 653
  3. Turnverein,640
  4. Skizunft, 627
  5. Huatara, 615
  6. Steckäplattler, 600
  7. Leichtathleten, 583
  8. Feuerwehr Löschgruppe 1, 562
  9. Gebirgsschützen, 558
  10. Trommler, 556

 

Wer jetzt Lust auf den Schießsport bekommen hat, kann bei verschiedenen Schießveranstaltungen Vereinsluft schnuppern. „Als Jungschütze“ mit Interesse an Schießveranstaltungen für scharfe Waffen ist zuvor die Teilnahme am Luftgewehr- bzw. Luftpistolen-Schießen erforderlich. Erst wenn auf der Scheibe das Schwarze getroffen wird, ist man für das Schießen mit scharfen Waffen geeignet, ohne den Schießstand zu zerstören. Außerdem sollte ein grundsätzliches Interesse am Vereinsleben vorhanden sein – das Haus und die Schießstände werden von den Mitgliedern in Eigenarbeit instand gehalten. Gelegentliches Anpacken ist erwünscht“, erzählt mir der 1. Schützenmeister Christian Sänger.

Tipp: Vom 01. Juli bis 09. September 2019 findet immer montags ab 18:30 das Gästeschießen statt. Natürlich nicht mit scharfen Waffen. Trotzdem könnt ihr einen ersten Eindruck in den Schießsport bekommen, und es ist – nicht nur bei schlechtem Wetter – eine tolle Abwechslung in eurem Urlaub. Meine Kollegin Ulrike McCarthy hat letztes Jahr am Gästeschießen teilgenommen. Wie es ihr gefallen hat, könnt ihr im Schliersee Magazin lesen.

 

 

Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft Schliersee

http://www.fsg-schliersee.de

  1. Schützenmeister

Christian Sänger

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Das neue Schlierseer Glöckerl

Das Glöckerl, wie es die Schlierseer seit jeher liebevoll nennen, ist eine urbayerische Institution in Schliersee. Seit vielen Jahrzehnten bietet das alteingesessene Wirtshaus vor allem gut bürgerliche bayerische Kost an.

 

 

Am 20. Dezember 2018 eröffneten die Wirtsleute Julia und Manfred Nerz das Schlierseer Glöckerl. Zuvor war es den Einheimischen und auch vielen Gästen als „Weißwurstglöckerl“ bekannt.

Das Gasthaus wurde neu renoviert, und Manni und Julia haben einige optische Veränderungen vorgenommen. Die Gaststube wirkt hell und freundlich, „blühende“ Kissen und Vorhänge sorgen für ein frisches, gemütliches Ambiente, und der Tresen lädt zu einem kleinen Schnapserl oder einer Tasse Kaffee ein. Alles ist geschmackvoll aufeinander abgestimmt, und der Hirsch am Glöckerl, welches über dem Tresen hängt, findet sich in der Deko immer wieder.

Die Wirtsleute, Sven, der Koch, und die Küchenhilfe Sara kümmern sich hingebungsvoll um das Wohl der Gäste, was sich auch in den Rezensionen auf Facebook widerspiegelt:

„Waren zu zweit da und haben eine gute Hausmannskost gesucht. Wir waren mehr als zufrieden!!! Service sowie Ambiente absolut empfehlenswert!! Jederzeit wieder.“  29. Dezember 2018

„Essen spitze und super freundlich … urig klein, aber fein.“ 24. Februar 2019

„Super freundliche Truppe! Essen qualitativ und geschmacklich hervorragend. Dazu noch extrem schnell. Absolute Empfehlung. Kommen gerne wieder.“ April 2019

… um nur einige zu nennen.

Im Glöckerl werden bayerische Spezialitäten zubereitet. Auf einer festen und einer täglich wechselnden Tageskarte werden Sie sicherlich fündig. Alle Speisen sind hausgemacht und ohne Geschmacksverstärker zubereitet. Das Besondere am Glöckerl ist, dass jeder dem Koch bei der Zubereitung über die Schulter schauen kann, da unter einem großen Abzug im Gastraum selbst gekocht wird. Besonders beliebt bei den Gästen ist übrigens der Glöckerlteller – ein Grillteller mit Rinderlende, Pute, Würstl und Speck.

Die Gaststube bietet ca. 40 Gästen Platz, im sogenannten „Saal“ können acht Personen in abgeschiedener Ruhe einvernehmlich speisen, und bei schönem Wetter finden 16 – 20 Gäste vor dem Schlierseer Glöckerl unter einer großen Markise im Freien Platz.

Ich empfehle Ihnen, vorab telefonisch einen Tisch zu reservieren.

 

 

Mein Tipp an Einheimische und Gäste in unserem schönen Schliersee:
Rufen Sie bei Julia und Manni an, reservieren Sie sich ein schönes Plätzchen und genießen Sie urbayerische gute Hausmannskost. Absolut empfehlenswert ist momentan übrigens die Spargelkarte.

 

Schlierseer Glöckerl
Seestraße 11
83727 Schliersee
Tel.: 08026/6784

Facebook: https://www.facebook.com/pg/Schlierseer-Gl%C3%B6ckerl-222489301973596/about/?ref=page_internal

Öffnungszeiten: Di – So. 11:00 – 20:00 Uhr warme Küche, Mo. Ruhetag

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Barrierefreiheit in Schliersee

Vor eineinhalb Jahren durfte ich schon einmal einen Artikel zur Barrierefreiheit in Schliersee schreiben. (https://magazin.schliersee.de/barrierefrei-in-schliersee/)

   

In der Zwischenzeit hat sich viel getan und so sind wir hier in der Vitalwelt Schliersee besonders stolz darauf, dass seit letztem Jahr das monte mare Schliersee und das Restaurant Charivari auf Barrierefreiheit geprüft und zu teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer bzw. zu teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung erfolgreich zertifiziert wurden. Beide Betriebe dürfen die entsprechenden Urkunden und die dazugehörigen Piktogramme bis einschließlich August 2021 führen.

 

Die Gäste-Information Schliersee hat ihr Angebot an Hilfsmitteln zur Barrierefreiheit ebenfalls erweitert, und so sind seit Neuestem auch Lesebrillen in den Sehstärken 1,5 / 2,0 / 2,5 und 3,0 Dioptrien für Kurzsichtige zum Ausleihen in der Gäste-Information verfügbar (gegen Kaution). Seit ein paar Jahren schon stehen ein Rollstuhl und ein Standardrollator für unsere Urlaubsgäste zum Ausleihen (gegen Kaution) in der Gäste-Information bereit. Hier bitten wir vorher um telefonische Anfrage und Reservierung (Tel. 08026/60650).

 

Die angefügten Bilder sind der aktualisierten Alpenregion-Tegernsee-Schliersee Broschüre „Reisen für Alle“ entnommen und stellen einige Beispiele für die einzelnen Kategorien (http://barrierefrei.tegernsee-schliersee.de/) dar.

Die Gäste-Information Schliersee, der Wanderweg um den Spitzingsee (teilweise für Rollstuhlfahrer barrierefrei) und der Wanderweg um den Schliersee sind nach den Kriterien der bundesweiten Kennzeichnung „Reisen für Alle“ in Bezug auf „Barrierefreiheit geprüft“ bzw. „Information zu Barrierefreiheit“ eingestuft und berechtigt, bis Mai 2019, Oktober 2019 bzw. Juni 2019 die Auszeichnung „Barrierefreiheit geprüft“ sowie die dazu gehörigen Piktogramme zu führen und vertragsgemäß zu nutzen. Die Rezertifizierung für weitere drei Jahre ist für alle drei barrierefreien Angebote bereits beantragt.

 

 

Fazit: Auch für Reisende mit eingeschränkter Mobilität ist die Alpenregion Tegernsee-Schliersee ein lohnendes und attraktives Reiseziel mit vielfältigen zertifizierten Angeboten und Betrieben.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Frühling für zu Hause – ein Gartenbesuch bei Marille Neu

„Den perfekten Garten?“ – „Gibt es nicht“, sagt Marille Neu, langjährige Vorsitzende des Schlierseer Gartenbauvereins. Ganz im Gegenteil, gerade das Unperfekte, das organische Wachstum, seine Wildheit machten einen Garten liebenswert. Die beiden Enkel der 71-Jährigen sehen das genauso: Während unseres Besuchs tollen die beiden Kleinkinder durch das frische Grün, bestaunen die vier Laufenten im Garten und genießen kichernd vor Glück das Auf und Ab der Schaukel.

 

 

Frühlingsboten in Gelb, Weiß und Lila

Hausbesuch in einem der schönsten Gärten von Schliersee-Neuhaus: Während die Frühlingssonne in der einen Ecke noch die letzten Reste des Winterschnees zum Schmelzen bringt, hat sie in den Beeten schon die ersten farbigen Frühlingsboten aus dem Boden gelockt: gelbe Winterlinge, weiße Schneeglöckchen und Schneerosen, blasslila Krokusse, gelbe Narzissen und das erste Grün der Tulpen zaubern Farbe in die noch junge Frühlingslandschaft. Marille Neu geht durch ihren Garten, zupft hier einen abgeknickten Zweig ab, lockert dort Erde und Laub auf.

 

Schon als Kind hat die gebürtige Schlierseerin ihren Eltern im Garten geholfen. Ihr Vater kehrte verletzt aus dem Krieg zurück nach Hause. So brauchte Marille Neus Mutter jede helfende Hand im Garten – zum Obst ernten und Setzlinge pflanzen, Schnecken einsammeln und Rasen kürzen. „Ein Garten bedeutet sehr viel Handarbeit“, sagt Marille Neu. „Und ich hatte irgendwie schon immer einen grünen Daumen.“

 

Gartenpflege intuitiv erlernt

Die Aufgaben sind geblieben, der Garten auch. Bis heute bewirtschaftet Marille Neu den Garten ihrer Kindheit – und nicht nur das. Im Team von Schliersees Gemeindegärtner Reiner Pertl pflegt sie öffentliche Grünflächen wie etwa den Bauerngarten am Schlierseer Dorfanger – direkt neben der Sankt-Sixtus-Kirche. Wässern, schneiden, jäten – ihr Gartenwissen hat sich Marille Neu ganz intuitiv angeeignet. „Und ein paar Kurse rund um Schnitt und Gartenpflege habe ich auch besucht“, erzählt sie in der ihr typischen Bescheidenheit.

 

Neben klassischen Zierblumen pflegt Marille Neu auch Jahr für Jahr ihr eigenes Gemüsebeet: „Tomaten und Gurken pflanze ich aber erst nach den Eisheiligen im Mai“, sagt sie. „Außerdem gibt’s Salat, Porree, gelbe Rüben und Zucchini bei mir.“

 

Reiche Obsternte

Auch zahlreiche Obstbäume und -sträucher fühlen sich im Garten der 71-Jährigen wohl: Es gibt Apfel- und Birnbäume, Zwetschgenbäume und Johannisbeersträucher, die reichlich Ertrag abwerfen. „Meine Äpfel bringe ich größtenteils zur Obstpresse nach Gotzing. Im vergangenen Jahr haben wir mehr als 300 Liter Apfelsaft von vier Bäumen erhalten“, verrät Marille Neu. „Das konnten wir gar nicht alles selbst trinken.“

 

Eine besondere Faszination übt die Pflanzenwelt der Berge auf Marille Neu aus: „Die Freunde, die mit mir zum Wandern gehen, sind oft schon ganz ungeduldig“, erzählt die Schlierseerin. „Denn ich schaue mir total gerne die Wildblumen an, die rechts und links vom Weg so wachsen. Wenn jemand da raufhetzt mit Pulsuhr und Zeitmesser – das kann ich nicht verstehen. Eine Bergtour ist doch kein Wettrennen.“

 

Mit dem Fluss der Natur gehen

Statt an Tempovorgaben hält Marille Neu sich lieber an den Rhythmus der Natur: „Kaum ist der Schnee weg, fängt auch schon das Blühen an bei uns – meist bis in den November hinein. Das ist ein ständiges Wachsen und wieder Vergehen. Wenn die Schneerosen verblühen, gucken schon die grünen Blätter der Tulpen aus dem Boden raus. Das ist alles im Fluss.“

 

Für die Leser des Schliersee Magazins hat Marille Neu ihre besten Gartenpflegetipps verraten.

 

 

Hier sind Marilles zehn Schlierseer Gartenregeln:

 

#1 Einen Überblick verschaffen

„Viele Menschen pflanzen ihre Frühblüher schon im Herbst. Ich lege meine Blumenzwiebeln erst im Frühjahr in die Erde. Dann kann ich genau sehen, wo schon was blüht und wo vielleicht noch ein paar Farbtupfer fehlen im Garten.“

 

#2 Mit Gartenabfällen düngen

„Bei mir kommen eigentlich nur Unkraut und (überschüssige) Samen in die Biotonne. Alles andere – Äste, Zweige, Laub – geht zurück auf die Erde. Im Herbst und im Frühjahr gibt’s jeweils eine große Häckselaktion. Dann streue ich die zerkleinerten Gartenabfälle auf die Beete zurück. Das ist der beste Dünger.“

 

#3 Perfektionismus verabschieden

„Ein Garten muss nicht perfekt sein. Ich habe keine gerade abgezirkelten Beete. Ich sammle nicht einzelne Laubblätter vom Boden auf. Im Gegenteil: Ich streue Laub in meine Beete ein. Durch das gute ‚Futter‘ von oben bekommen meine Blumen reichlich Nahrung.“

 

#4 Gelassen bleiben und auf die Natur vertrauen

„Im Garten geht auch manchmal was kaputt – so wie heuer im Winter. Mein weißer Seidelbast war so groß, und jetzt ist alles abgebrochen durch den vielen Schnee. Ich versuche dann, gelassen zu bleiben. Der beste Gartentrick ist doch: Geht eine Pflanze kaputt oder verwelkt, wächst gleich die nächste wieder nach.“

 

#5 Hecken meiden

„Hecken sind tödlich fürs Ortsbild. Die Schneebeerenhecke, die noch aus der Zeit meiner Eltern stammte, habe ich irgendwann rausgenommen. Die sah die Hälfte des Jahres einfach nur dürr und kahl aus. Dass andere unseren Garten ohne Hecke einsehen können? „Ja mei, mia san ja ned so schiach, dass ma uns ned oschaugn lassen kenna.“

 

#6 Die Jahreszeiten auskosten

„Mit Freunden habe ich mal Madeira besucht, eine ausgesprochene Blumeninsel. Die meinten dann zu mir: ‚Das wäre doch was für dich, Marille, hier könntest du leben.‘ – Könnte ich eben nicht! Ich möchte unsere vier Jahreszeiten miterleben, jede Saison mit ihren eigenen Reizen.“

 

#7 Pflanzen schneiden – zum richtigen Zeitpunkt

„Obstbäume müssen nicht jedes Jahr beschnitten werden, alle zwei bis drei Jahre reicht aus. Denn ‚Schnitt‘ bedeutet auch immer ‚Trieb‘, also Wachstum. Und das soll ja nicht unbegrenzt stattfinden. Beim Schneiden darauf achten, dass es tagsüber schon frostfrei ist. Dieses Jahr hatten wir übrigens so viel Schnee, dass ich von den Schneebergen aus in die Äste meiner Obstbäume reichen konnte.“

 

„Bei Beetrosen entferne ich im Frühjahr alles, was erfroren und abgebrochen ist.  Ziersträucher immer nach der Blüte schneiden. Johannisbeeren schneide ich direkt beim Pflücken. Dann ist das ein Arbeitsgang. Narzissen sollte man übrigens erst dann abschneiden, wenn sie richtig vertrocknet und unansehnlich sind. Die Blumenzwiebeln brauchen das wohl.“

 

#8 Schädlinge natürlich bekämpfen

„Vor einigen Jahren hatte ich eine echte Schneckenplage in meinen Garten. Jeden Tag habe ich Schnecken aufgelesen in dem Sommer – bei 5.000 Stück habe ich aufgehört zu zählen. Danach habe ich mir Laufenten angeschafft. Die übernehmen die Arbeit jetzt für mich, indem sie die Schnecken fressen.“

 

#9 Mit Augenmaß gießen

„Balkonpflanzen müssen täglich gewässert werden, die haben ja viel zu wenig Erde. Bei meinen Gartenpflanzen vertraue ich – auch im Sommer – immer erst einmal auf die Natur. Gartenpflanzen wurzeln tief und kommen so in der Regel an Wasser. Und wenn es doch nicht ausreicht, sieht man es sofort und kann wässern. Mein Gießwasser sammle ich in Regenwassertonnen, die ich rundum in meinem Garten aufgestellt habe.“

 

#10 Schlechtwetter fürs Anpflanzen nutzen   

„Auch wenn ich neu pflanze, nutze ich die Ressourcen der Natur. Mein Tipp: Am besten eine Schlechtwetterperiode abwarten. Und kurz vorm Regenwetter auspflanzen. Dann haben Blumen und Sträucher eine gute Möglichkeit zu wurzeln.“

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Die schönsten Bräuche rund um Ostern

Jedes Jahr am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling feiern die Christen mit dem Osterfest die Auferstehung Christi. Dem wichtigsten Fest der Christen voraus gehen 40 Tage Fastenzeit, die nach der wilden Faschingszeit am Aschermittwoch beginnen. In der letzten Woche vor Ostern beginnt mit dem Palmsonntag die Karwoche (Trauerwoche), auch „Stille Woche“ genannt. Die verschiedenen Bräuche rund um das Osterfest haben ihren Ursprung sowohl in christlichen als auch in älteren heidnischen Traditionen, als noch das Fest Ostara gefeiert wurde. Vor Jahrhunderten wurde die germanische Fruchtbarkeitsgöttin Eostre mit den Frühlingsfest Ostara geehrt. Das ursprünglich altgermanische Fest wurde im Laufe der Jahrhunderte vom Osterfest abgelöst, wobei einige Bräuche durchaus erhalten blieben.

Das Ei gilt bei den Christen als Symbol für die Auferstehung. Schon Jahrhunderte früher wurde es als Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit angesehen. Der Brauch, Ostereier zu verschenken geht auf den Gründonnerstag zurück, an dem früher ein Teil der Eier als Zehnt an die Lehensherren abgegeben wurde. Außerdem durften während der Fastenzeit keine Eier gegessen werden, weshalb man sie hart kochte, um sie haltbar zu machen. Um die gekochten von den rohen Eiern zu unterscheiden, wurden sie gefärbt. Lange Zeit wurde dafür traditionell nur die rote Farbe verwendet.

Heutzutage gibt es verschiedenste Färbetechniken und Ostereier aus den unterschiedlichsten Materialien, wie zum Beispiel aus ausgeblasenen Eiern, Holz, Kunststoff, Pappe …

Die Bezeichnung für den Gründonnerstag stammt übrigens nicht von der Farbe Grün, sondern vom Wort „greinen“, was „klagen“ bedeutet. Am Gründonnerstag nahm Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern ein und wusch ihnen laut der Überlieferung die Füße. Mancherorts wird neben der Abendmahlsfeier in der Kirche auch eine symbolische Fußwaschung durchgeführt. Am Ende der Messe wird das Kreuz verhüllt und der Hostienkelch entfernt.

Am Palmsonntag feiern Christen den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem ihm zur Begrüßung mit Palmzweigen zugejubelt wurde. Traditionell werden daher am Palmsonntag Sträuße aus Palmkatzerl zusammen mit Buchs, Efeu oder Wachslaba (Stechpalme) gebunden, mit bunten Seidenbändern, bemalten Eiern, oder Holzkreuzen verziert, an Haselnussstecken befestigt und in der Kirche geweiht. Danach werden die Palmbuschen über die Felder getragen und dann zu Hause oder im Garten zum Schutz von Haus und Hof bis zum Osterfeuer des darauffolgenden Jahres aufgestellt.

Der Osterhase wurde erstmals schriftlich 1678 vom Heidelberger Medizinprofessor Georg Franck von Franckenau erwähnt. Bevor sich der Osterhase als Gabenbringer durchsetzte, wurden den Kindern die Eier je nach Region vom Kuckuck, Hahn, Fuchs oder auch dem Storch gebracht. In Byzanz war der Hase ein Symbol für Christus, weshalb er eventuell letztendlich das Rennen machte.

Am Karfreitag als Todestag Jesu wird mit Kreuzwegandachten und Karfreitagsprozessionen an dessen Leidensweg erinnert. In manchen Orten finden sogenannte Passionsfestspiele statt. Was viele gar nicht wissen: Die Brezel ist eigentlich ein Symbol für den Karfreitag, da ihre Form an die Fesseln Jesu erinnert.

Am Karsamstag endet die Fastenzeit, die letzten Ostereier werden bemalt und das Osterlamm für den Osterkorb gebacken. Das Osterlamm entstammt ursprünglich dem jüdischen Brauch, zum Passahfest ein Lamm zu Ehren Gottes zu schlachten. Bei den Christen besteht es aus Mehl, Nüssen, Butter, Zucker und Rum und wird mit einer Fahne als Kennzeichen des Triumphs über den Tod geschmückt.

Der Ostersonntag ist der wichtigste Feiertag. Die Auferstehung Jesu vom Tod wird gefeiert. Traditionell lassen die Katholiken am frühen Ostersonntag einen Korb mit Eiern, Speck, Osterschinken und Osterbrot, Salz und einem gebackenen Osterlamm in der Ostermesse weihen und verzehren die geweihten Speisen anschließend zum Osterfrühstück. Diesem folgt häufig nach dem Eiersuchen der Kinder in Garten und Haus ein Osterspaziergang im Rahmen der Familie.

Zu Beginn der Messfeier in der Osternacht wird das Osterfeuer angezündet und geweiht. Hier werden auch die Palmbuschen des letzten Osterfestes verbrannt. Auch der Brauch eines Feuers, mit dem in den Jahrhunderten zuvor die Heiden die Sonne begrüßten und als Lebensbringerin ehrten, wurde von den Christen etwa im 8. Jahrhundert adaptiert.

In der Osternacht wird die Osterkerze am Osterfeuer entzündet. Die Flamme, welche als Sinnbild für das Leben steht, wird dann an die Menschen weitergegeben.

Der Ostermontag ist traditionell der Familie vorbehalten. Häufig werden Spiele gespielt, wie etwa das „Oarpecka“, auch „Eier düfpen“ genannt, bei dem gekochte Eier mit den Spitzen aufeinanderschlagen werden. Derjenige, dessen Ei als Erstes beschädigt wird, muss es an den Gewinner abgeben. Ein weiteres Spiel ist das Eierlaufen auf einem Hindernis-Parcours. Oder auch das „Oarscheim“ (Eierschieben), bei dem die gekochten Eier über die schräg verlaufenden Stiele zweier parallel verlaufender Rechen kullern. Jeder hat zwei Eier. Nach dem ersten Durchlauf wird auf jedes Ei eine Münze gelegt. Wessen zweites Ei die Münze von einem anderen Ei schubst, der darf das Geld behalten. Sieger ist natürlich, wer am Ende die meisten Münzen ergattert hat.

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne Osterfeiertage und viel Erfolg beim Eiersuchen.

 

 

[tourim-redakteur]