Osterbasteln – Ideen für die Kreativen daheim

Die Tage werden wieder länger, die ersten Blumen – Vorboten des Frühlings – schießen auch schon aus dem Boden. Die Jahreszeiten kann auch eine Krise, wie wir sie gerade erleben, nicht aufhalten und mit ihnen kommen die Feiertage. Ostern steht vor der Tür, und gerade jetzt, wo wir uns so viel daheim aufhalten, sollte es dort österlich dekoriert sein.

 

 

Für die Kreativen unter euch habe ich ein paar Bastelideen parat. Ohne großes Material, kinderleicht und kunterbunt.

Du brauchst: verschiede Farben stärkeres Papier, Schere, Kleber, bunte Stifte, Bleistift, Wolle, Holz Wäscheklammern, Kartonpapier

Wir starten mit einem lustigen Osterei.

 

Lustiges Osterei

Nimm ein weißes Blatt Papier (wenn du hast, etwas stärkeres, dickeres Papier). Schneide ein großes Ei aus und zeichne mit einem Bleistift eine Sprungline auf. Schneide anschließend an deiner gezeichneten Linie das Ei in zwei Teile. Anschließend sei kreativ und bemale die weiße Schale nach Lust und Laune.

Nehme nun ein gelbes Papier und schneide ein halbes Oval aus – dies wird unser Kükenkopf. Beklebe oder bemale ihn mit einem Gesicht. Klebe den Kükenkopf von hinten an die Unterseite deines weißen Eis. Zum Schluss Kleber auf die Seite der Wäscheklammer und jeweils eine Eierschalenseite darauf befestigen. Guck-Guck!

 

Flauschiges Häschen

Starte mit einem Bommel, wie man ihn zum Beispiel für eine Mütze macht. Dazu nimmst du doppellagig eine Kartonscheibe (hier ist die Farbe egal) in der Größe, wie später der Hasenkörper sein soll. Schneide nun ein Loch in die Scheibe, bis ein Ring mit einer Stärke von etwa 1,5cm übrig bleibt (hierzu findest du auch einige Anleitungen im Netz). Wickle nun einen Wollfaden mehrmals und übereinander um den ganzen Ring. Wenn du mit der Wolle nicht mehr durchs Loch kommst oder du keine Lust mehr hast, nimm eine Schere und schneide am äußeren Ring Rand entlang die Wolle auf, einmal ganz herum (aufpassen, dass sich die einzelnen Fäden hier nicht verabschieden). Nun nimm ein weiteres Stück Faden, fädle es zwischen die Pappringe einmal herum und ziehe dann kräftig an und verknote die Enden. Jetzt haben wir den Hasenkörper. Ich würde an dieser Stelle die Pappringe noch etwas kleiner schneiden, dass man sie am Ende nicht so sieht.

Schneide nun aus einem weiteren Stück Karton einen Hasenkopf und Ohren aus, gib dem Häschen ein Gesicht und klebe den Kopf an den Wollkörper. Fertig!

Zum Schluss noch eine nette Kleinigkeit.

 

Klammerhase

Schneide aus einem etwas härteren Papier eine Acht aus. In den oberen Teil der Acht malst du ein Hasengesicht. Die oberen Enden der Wäscheklammer kannst du entweder rosa bekleben oder bemalen – das ergibt das innere des Hasenohrs. Klebe deine Acht auf die Klammer – und fertig ist der Klammerhase.

 

Viel Spaß daheim beim Basteln!

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schliersee fürs Sofa – Susanne Rößner entführt ihre Leser an den Schliersee

Was kann man tun, wenn uns die Corona-Krise zwingt, wochenlang zu Hause zu bleiben? LESEN zum Beispiel! Man muss nämlich nicht unbedingt einen Fuß vor die Tür setzen, um die Schönheiten der Landschaft rund um den Schliersee und den Spitzingsee und die Eigenheiten der Gemeindebürger kennenzulernen.

Die Münchner Autorin Susanne Rößner entführt ihre Leser in ihren beiden Romanen „Nur einen Sommer lang“ und „Schlittenfahrt ins Glück“ in die nähere und weitere Umgebung dieses reizvollen oberbayerischen Sees.

Und damit Ihr schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt der beiden Romane bekommt, gibt’s hier eine klitzekleine Zusammenfassung:

 

 

Laura lebt in Berlin und ist dort recht glücklich. Aber dann passiert etwas, das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt: Die junge Frau erhält einen Brief von einer Anwaltskanzlei und erfährt von einer überraschenden Erbschaft. Dafür soll sie jedoch für ein halbes Jahr in ihre oberbayerische Heimat zurückkehren. Laura nimmt die Herausforderung an und zieht an den Schliersee. Dort ist sie jedoch nicht bei jedem willkommen. Besonders abweisend verhält sich der junge Tierarzt Anton. Aber ausgerechnet den findet Laura ziemlich interessant.

 

 

Nach dem tragischen Tod ihrer großen Liebe bemüht sich Laura nicht zuletzt wegen ihrer kleinen Tochter Toni in den Alltag zurückzufinden. Doch das Dasein als alleinerziehende Mutter zehrt an ihr – vor allem seit sie von Schwindelanfällen geplagt wird. Wer kümmert sich um Toni, wenn sie wirklich krank ist? Bei einem Ausflug an den Schliersee tritt der Ernstfall ein: Laura wird ohnmächtig, und nur einem aufmerksamen Mann ist es zu verdanken, dass sie gefunden und in eine Klinik gebracht wird. Was sie nicht ahnt: Florian hat nicht nur ihr Leben gerettet, er wird es auch gehörig durcheinanderbringen …

Susanne Rößner ist in ihrer Freizeit selbst oft und gerne in den Schlierseer Bergen unterwegs. Sie  liebt und lebt ihre Geschichten und das Schreiben. Ihr Erzählstil ist leicht und locker und sie vereint in ihren Büchern Tiefgründiges und Humoriges auf unnachahmliche Weise.

„Nur einen Sommer lang“ (ISBN 978-3492309028, 8,99 Euro) und „Schlittenfahrt ins Glück“( ISBN  978-3492305549, 10 Euro) von Susanne Rößner sind im Piper-Verlag erschienen und auf www.amazon.de zu bestellen. Beiden Romane sind auch als Kindle-Edition erhältlich.

 

Die Schlierseer Bücheroase bietet auch einen Online Bestellservice an:
www.buecheroase-schliersee.de
Info@buecheroase-schliersee.de oder telefonisch unter 08026/6904.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schliersberg – Die Dinge von oben betrachten

Heute bringe ich dir den Ausblick von der Schliersbergalm direkt nach Hause in dein Wohnzimmer.

 

 

Ich brauche von mir zu Hause etwa eine Stunde zu Fuß hinauf auf die Schliersbergalm. Es ist sonnig, aber der eisige Ostwind bläst mir ins Gesicht. Die frische Luft tut mir gut. Die ungewohnte Ruhe fühlt sich seltsam an – schließlich herrscht sonst lebendiges und quirliges Treiben auf der Schliersbergalm. Ich atme tief durch, genieße aber dann den traumhaften Ausblick auf Schliersee. Die Vogelperspektive ist eine gute Methode, um Abstand zu gewinnen.

Ich stelle mir vor, wie der Biergarten normalerweise gefüllt ist, wie Bedienungen Schweinsbraten servieren, Gäste zur Belohnung für die geschaffte Bergtour ihr Weißbier genießen. Ich sehe Mountainbiker, die sich heraufgequält haben, Familien mit Kindern und Minigolfschlägern, die Oma im Schlepptau. Kinder, die ein Eis wollen, ein Pärchen macht ein Selfie und grinst in die Kamera, im Pool quietschen Kinder und spielen Ball. Ein älteres Ehepaar genießt die Aussicht …

Die absolute Stille holt mich zurück in die Realität des Frühjahrs 2020. Ich bin momentan allein hier oben, und ich wünsche mir, dass sich das bald wieder ändert. Ich wünsche mir das gewohnt lebendige Leben zurück.

Auf dem Weg nach unten realisiere ich, dass der Frühling bereits angekommen ist. Die Sumpfdotterblumen leuchten wunderbar gelb, und überall treiben die Bäume aus. Die Vögel zwitschern, und die Schneereste schmelzen in der Sonne. All das macht mich hoffnungsvoll.

 

 

Pass auf dich auf – und bis bald!

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Frühlingsgefühle der Schlierseer Frösche

Heute habe ich mich auf den Weg gemacht und die Schlierseer Frösche besucht und beobachtet.

 

 

Hier scheint die Welt in Ordnung zu sein, das Liebesleben der Frösche ist in vollem Gange und sie sind so „fleißig“ wie schon lange nicht mehr – scheint mir. Für mich eine sehr positive Situation, hier kann ich eintauchen in die Tierwelt und mich freuen.

Diese Freude möchte ich sehr gerne mit euch teilen.

Rund um den Hennererhof gibt es einige Froschtümpel, die ich bis zu uns ins Wohnzimmer hören kann. Ausgerüstet mit meiner Kamera, ging ich dorthin, um einen schönen kleinen Film für euch zu machen.

Mir scheint, dass die Frösche früher als gewöhnlich unterwegs sind, um sich zu paaren. Frösche können bis zu zehn Jahre alt werden, manche sogar älter. Bei uns am Schliersee halten die Frösche einen Winterschlaf und verziehen sich in Baumstümpfe oder kleine Höhlen im Wald.

Die Frösche nehmen es mit ihrer Herkunft ganz genau und bleiben ihr ganzes Leben lang in der Nähe des Tümpels, in dem sie selbst schon als Kaulquappe schwammen. Wenn die Temperaturen steigen, machen sich die Weibchen auf den Weg zurück zum Geburtsort, um dort für den eigenen Nachwuchs zu sorgen. Blindlings laufen sie über viele Hindernisse los, um den Fortbestand zu sichern.

 

 

Bleibt‘s gsund ‒ und liebe Grüße vom Schliersee.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Vom Sofa rauf zum Spitzingsee

Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut

Schöne Bilder helfen die Krise für eine Weile zu vergessen, geben ein gutes Gefühl, Hoffnung und Vorfreude. In den letzten Tagen habe ich immer wieder gelesen, dass sich Menschen über schöne Landschaftsbilder in den Social Media aufgeregt haben, und auch ich wurde aufgrund meines letzten Insel-Videos angegriffen. Es herrscht Angst, mit schönen Bildern Tagestouristen in die Region zu locken. Ich bin der Meinung, dass Schliersee-Magazin-Leser wissen, dass ein Ausflug an den Schliersee momentan keine Option ist. Inzwischen sollte jeder verstanden haben, dass „Bleibt’s dahaom“ keine Bitte mehr ist, sondern eine Auflage der Regierung. Wir haben alle ein Bedürfnis nach frischer Luft, aber der Spaziergang sollte am besten an der eigenen Haustüre beginnen. Das viele positive Feedback auf mein Video bestärkt mich, weiter zu machen. Ich möchte euch Schliersee nach Hause aufs Sofa bringen, solange ein Ausflug hierher nicht möglich ist.

 

Für alle, die nicht in Schliersee leben, biete ich auch heute wieder ein Video an

 

 

Heute nehme ich dich mit an den Spitzingsee. Ich bin diesmal ziemlich früh unterwegs. Der Spitzingsee ist größtenteils noch zugefroren, und während man in Schliersee schon immer wieder echte Frühlingsgefühle bekommt, ist es hier oben noch eiskalt. Ich bin froh über meine Handschuhe und der Schnee knirscht unter meinen Schuhen wie im tiefsten Winter. Es ist absolut still. Außer einem Spaziergänger mit Hund ist niemand unterwegs. Langsam kommt die Sonne hinter den Berggipfeln hervor und taucht den Spitzingsee in ein warmes Licht. Für einen Moment habe ich das Gefühl, alles ist wie immer. Leider ist es das nicht.

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass bald wieder Normalität einkehrt und du uns wieder in Schliersee besuchen kannst.

 

 

Bleib gesund, ich melde mich bald wieder aus Schliersee.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Nudeln machen glücklich – Schlierseer Nudelmanufaktur

Momentan stehe ich sehr oft in unserer kleinen Schlierseer Nudelmanufaktur, um die Feinschmecker auch weiterhin mit leckeren Dinkelnudeln zu versorgen.

 

 

In der Früh um 3 Uhr stehe ich auf, um die frischen Eier unserer „Hennererhenna“ aufzuschlagen. Mit einem großen Stabmixer werden diese anschließend gemixt und durch ein Sieb gegeben, damit auch die kleinsten Eierschalen entfernt werden.

Abgewogen nach meinen ausgedachten Rezepturen, wird das Eigemisch mit dem Dinkelgrieß zu Bröseln verarbeitet. In der Nudelmaschine werden danach durch die verschiedenen Matrizen die köstlichen Schlierseer Nudeln geformt. In den Nudelsteigen kommen sie zum Trocknen in unser Stüberl. Nach ca. zwei Tagen sind sie fertig zum Verpacken und werden in verschiedenen Größen verpackt und etikettiert.

Die Dinkelnudeln gibt es in verschiedenen Formen, etwa als klassische Bandnudel, kleine Sombrellis entweder Natur oder in drei Farben (Rote Beete, Wildkräuter, Natur), Makkaroni …

Um auf den Schlierseer Nudelgenuss nicht verzichten zu müssen, schicken wir sie euch herzlich gerne zu.

 

 

Die Schlierseer Nudeln können bei info@hennerer.de bestellt werden.

Liebe Schlierseer Nudelgrüße, bleibt‘s gsund, wir sehen uns bald wieder in Schliersee.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Vom Sofa zu den schönsten Plätzen in Schliersee: auf die Insel Wörth

Ich bringe euch vom Sofa zu den schönsten Plätzen in Schliersee. Der Aufruf, zu Hause zu bleiben, ist deutlich. Deshalb nehme ich euch jetzt in den nächsten Wochen immer wieder virtuell mit, um eure Vorfreude auf euren nächsten Besuch bei uns in Schliersee zu steigern und die Zeit bis dahin zu überbrücken.

 

 

Als Erstes fahre ich mit meinem Kajak auf die Insel Wörth. Die Insel im Schliersee ist schon immer ein Lieblingsplatz von mir, schließlich habe ich dort acht Jahre im damaligen Wirtshaus im See gearbeitet.

Den Wechsel der Jahreszeiten habe ich auf der Insel immer als ganz besonders empfunden. Wenn das Eis des Schliersees nach einem langen Winter endlich wieder verschwand, verwandelte sich die Insel in ein grünes Paradies mit kleinen bunten Blumen, Bienen und Schmetterlingen. Dann konnten wir wieder in die Saison starten – ein kleiner Neubeginn jedes Jahr, Frühlingserwachen eben.

Als ich mit dem Kajak an der Insel ankomme, genieße ich im Windschatten erst einmal die Sonne und denke zurück an die vielen schönen Tage, die ich dort verbracht habe. Meine Freunde „Breeze & Wilson“, ein Singer-Songwriter-Duo aus England, kommen mir in den Kopf. 2009 hatten wir sie eingeladen, ein Konzert auf der Insel zu spielen. Ich erinnere mich, wie sie von unserer atemberaubenden Landschaft beeindruckt waren und ihre Musik über die Insel hallte. Das war tatsächlich ein Glücksmoment für mich damals. Ein komisches Gefühl, dass sie mich momentan nicht besuchen können. Ich freue mich schon jetzt, sie so bald wie möglich wieder bei uns begrüßen zu können. Ausgemacht ist es schon.

Ich paddle mit meinem Kajak weiter am See entlang und sehe, dass auf dem Steg ein junger Bursche mit einer Gitarre sitzt und spielt. Ansonsten ist es absolut still. Nur ein paar Enten quaken. Die umliegenden Berge sind noch weiß, die Sonne trotzdem schon warm. Ich höre, dass er „Golden Leaves“ von Passenger spielt. Als großer Passenger-Fan trifft das mitten in mein Herz. Für einen Augenblick vergesse ich alles. Dieser Moment hätte schöner nicht sein können. Vielen Dank dafür.

Behaltet euch die schönen Momente im Herzen, und ich hoffe, wir sehen uns ganz bald bei uns in Schliersee.

 

 

Als Nächstes nehme ich euch virtuell mit hinauf an den Spitzingsee.

Passt auf euch auf!

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

HoamatGfui – wir passen uns an die aktuelle Situation an

HoamatGfui – der Treffpunkt für Regionales im Herzen von Schliersee, schöne Dinge, die in uns das HoamatGfui erwecken!

Julia Zilken hat mit dem Laden „HoamatGfui“ in der Lauterer Straße 4 im Zentrum von Schliersee einen Marktplatz für regionales Handwerk und regionale Erzeuger geschaffen. Hier gibt’s Allerlei aus dem Alpenraum zu entdecken – regionale, liebevoll gefertigte Produkte wie Schmankerl, Deko, Mode und mehr. Vom Liebling Janker über kreative Stirnbänder von Goldwerk bis hin zum Pesto der Genussschmelzerei. Dinge zum Verschenken, als Andenken oder um sich selbst eine Freude zu bereiten.

 

 

Die aktuelle Situation verlangt die Schließung der Geschäfte, auch Schliersee und Julias HoamatGfui sind davon nicht ausgeschlossen.

Trübsal blasen kommt für Julia aber nicht infrage, sie hat sich was einfallen lassen. Ganz nach dem Motto „Besondere Umstände verlangen besondere Maßnahmen!“ bietet Julia ab sofort an, ihre Kunden per Telefon, E-Mail sowie soziale Netzwerke zu betreuen und zu beraten. Die Ware wird dann direkt zu dir nach Hause geliefert – per Post oder im Landkreis per Kurier.

Momentan trudelt die Frühjahrsware ein. Julia wird ab sofort täglich über Instagram und Facebook neue Produkte vorstellen und wenn dir etwas gefällt, kannst du dich mit ihr in Verbindung setzen und ihr findet eine Lösung, wie du an dein Wunschprodukt kommst.

Du kannst deine Liebsten nicht besuchen, möchtest ihnen aber eine Freude machen? Such dir beim HoamatGfui was Schönes aus und lasse es direkt liefern.

 

Ganz fein sind die individuell gestalteten Kettenanhänger oder Armbändchen von „keep me in mind“. Hier darfst du selbst ein Motiv oder einen Schriftzug auswählen. Wie wäre es mit einem Anhänger mit der Aufschrift „Bleib gesund!“?

 

 

Die Schlauchtücher von „Apfel & Birn“ sind hervorragend für Jung und Alt und eignen sich bestens als Frühjahrs-Accessoire.

 

Wer noch keinen Schliersee-Hoodie hat, sollte hier mal genauer hinschauen. Auch die T-Shirts sind ein Blickfang und für alle Schliersee-Liebhaber ein Must have.

 

Auch fürs leibliche Wohl hat das HoamatGfui was im Programm. Zur Auswahl gibt’s verschiedene, lokal produzierte Pestos der Genussschmelzerei und Biere von Hoppebräu, sowie leckere Bio-Limonaden.

 

Schau doch mal „digital“ vorbei und lass dich inspirieren.
www.facebook.com/hoamatgfui.de  oder www.instagram.com/hoamatgfui_schliersee/

 

Hier kannst du mit dem HoamatGfui und Julia Zilken Kontakt aufnehmen:
Telefon: +49 172/6353000  und  E-Mail: shop@hoamatgfui.de

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Erste Schlierseer Frühlingsboten am Wegesrand

Letzte Woche hat es bei uns in Schliersee noch geschneit ‒ es hat sich angefühlt, als seien wir mitten im Winter. Heute am Sonntag scheint schon am Morgen die Sonne, und einem schönen, warmen Frühlingstag steht nichts mehr im Wege. So vielfältig ist Schliersee.

 

 

Nach dem Winter erwacht im Frühjahr die Natur endlich aus dem Winterschlaf. Weiß wie ein letzter Schneegruß steckt das Schneeglöckchen als Erstes seinen Kopf durch die Schneereste. Sobald es etwas wärmer wird, sprießen überall Krokusse aus dem Boden. Ihre Blüten zeichnen weiße, gelbe und auch lila Farbtupfer auf die grüne Wiese. Am liebsten mag ich die Krokusse im Schlierseer Kurpark, denn da ist die Hintergrundkulisse mit dem See und den umliegenden Bergen einfach atemberaubend. Mit der warmen Märzsonne sind die Krokusse am Sonntag geradezu explodiert. Ganz anders die Frühlingsblüher. Sie sind kleine, oft unscheinbare Blumen, die uns dennoch viel Freude bereiten. Am Wegesrand des Panoramawegs oberhalb von Schliersee findest du erste kleine Schlüsselblümchen, Leberblümchen, Gänseblümchen und Buschwindröschen. Der Blick vom Panoramaweg auf Schliersee ist traumhaft. Da an den Bäumen noch keine Blätter sind, hast du von überall eine schöne Aussicht. Ich lasse mich auf einer Bank nieder und genieße die Sonne. Kaum zu glauben, dass es letzte Woche noch geschneit hat und am Spitzingsee bei top Wintersportbedingungen gleichzeitig die Skilifte liefen. Heute ist der letzte Tag der Skisaison. In Schliersee kannst du tatsächlich zwei Jahreszeiten gleichzeitig erleben.

 

Schneeglöckchen

Der Schnee, der gestern noch in Flöckchen

Vom Himmel fiel,

Hängt nun geronnen heut als Glöckchen

Am zarten Stiel.

Schneeglöckchen läutet, was bedeutet‘s

Im stillen Hain?

O komm geschwind! Im Haine läutet‘s

Den Frühling ein.

O kommt, ihr Blätter, Blüt‘ und Blume,

Die ihr noch träumt,

All zu des Frühlings Heiligtume!

Kommt ungesäumt.

Friedrich Rückert (1788–1866)

 

 

 

Ich hoffe, du kommst uns bald in Schliersee besuchen und entdeckst die vielen Frühlingsbotschafter am Wegesrand und genießt die Ruhe und die warme Märzsonne. Ich wünsche dir einen schönen Frühling.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Hausapotheke – Kräuterküche: Desinfektionsmittel selber machen

Heute machen wir uns auf den Weg und erinnern uns, wie denn unsere Eltern und Großeltern Wunden desinfiziert haben – äußerlich und innerlich.

Ja, ich kann mich noch sehr gut erinnern, wenn wir wieder mal zu wild unterwegs waren und uns die Knie aufgeschlagen haben. Da kam die Mutter, nahm unser aufgeschlagenes Knie und wusch es erst mal unter fließendem Wasser mit der Wurzelbürste ab, so sind die kleinen Steinchen schon mal weg gewesen. Anschließend kamen angesetzte Arnika oder Jod darauf. Boah … das hat höllisch gebrannt, aber wir haben danach keine Entzündung bekommen. Dazu haben wir gemeinsam gesungen: „Heile, heile Segen, drei Tage Regen, drei Tage Schnee, des tuat scho nimmer weh.“ Das hat immer geholfen.

 

Bei Erkältungen oder wenn der Hals zu schmerzen begonnen hat, bekamen wir Sahne-Meerrettich zu essen, die Brust wurde mit Schweinefett oder Lärchenbalsam eingerieben ‒ du dann ging’s ab ins Bett. So konnten viele Erkältungen schon frühzeitig abgefangen werden.

 

Mein persönliches Rezept für Desinfektionsmittel nach Art meiner Oma:

A guada selbst gebrannter Schnaps von der Schlierseer Brennerei Hörmann oder von einem Bauern von Schliersee. Ich nehme am liebsten den alten Enzian und den Ansatz von Spitzwegerich.

Alles mischen und in kleine Sprühflaschal geben, passt in jede Handtasche und ist sofort einsatzbereit.

Vor jedem Gebrauch Ihres selbst gemachten Desinfektionsmittels schütteln Sie die Flasche am besten gut durch.

Meerrettich oder Kapuzinerkresse zeichnen sich durch ihren hohen Anteil an Senfölglycosid aus. Dieser Inhaltsstoff entzieht Viren und Bakterien den Nährboden, und sie können sich nicht mehr vermehren. Spitzwegerich ist unser natürliches Antibiotika und ein guter Wundheiler in unserem Körper. Bei Erkältungen und Husten ein sehr gutes Mittel.

Hinweis: Grundsätzlich ist das selbst gemachte Desinfektionsmittel gut als kleine zusätzliche Maßnahme für den alltäglichen Gebrauch, beispielsweise für unterwegs, geeignet. In akuten Notsituationen sollten Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker beraten und begleiten lassen.

Bei Interesse an mehr Kräuterwissen können gerne Heilkräuterseminare am Hennererhof gebucht werden (siehe auch www.hennerer.com).

 

 

[tourim-redakteur]