Hollerblütensekt und Hollerblütenlikör

Der Holunder ist eine wunderbare, vielseitig verwendbare Pflanze, deren heilsame Wirkung seit Jahrtausenden in der Volksmedizin bekannt ist. Sowohl die Blüten als auch die Beeren, Blätter und Rinde lassen sich zu köstlichen Getränken, Gelees, Süßspeisen oder als Zutaten zu herzhaften Gerichten nutzen.

 

 

Bereits von den Kelten wurde der Holunder als heiliger Baum verehrt. Und für die Germanen stand der Holunder für die Göttin Holda, auch Holla genannt. Sicherlich kennst du das Märchen „Frau Holle“ von den Gebrüdern Grimm, das angeblich an die Göttin Holda angelehnt sein soll.

Bei uns im Voralpenland beginnen sich langsam im Mai/ Juni die Blüten an den Dolden zu öffnen und verströmen einen süßlichen Duft.

Ich möchte dir heute zeigen, wie du aus den Holunderblüten – oder wie wir in Bayern sagen: Hollerblüten – einen erfrischenden Sekt sowie einen geschmackvollen Likör zubereiten kannst.

Am besten pflückst du die Holunderblüten nach einer Schönwetterperiode am späten Vormittag. Dann ist das Aroma der Blüten am stärksten. Achte bei der Ernte darauf, dass die Dolden vollständig erblüht sind. Ich habe meine Blüten an einer Lichtung unweit des Westufers des Schliersees gesammelt. Du findest rund um den See immer wieder Holunderbäume. Auch der Weg zum Waxenstein im Ortsteil Westenhofen bietet die Möglichkeit, viele Blütendolden zu finden.

Die Holunderblüten solltest du nicht waschen, weil sonst die aromatischen Blütenpollen verloren gehen. Am besten befreist du die Blüten durch leichtes Schütteln von Schmutz und Insekten. Dann entfernst du die grünen Stiele von den Blütendolden. Sowohl der Ansatz für den Hollerblütensekt als auch das Gemisch für den Likör müssen für mehrere Stunden ruhen. Dafür eignet sich am besten ein Gefäß mit einem Deckel. Ich nutze große Salatschüsseln, oder Töpfe. Falls ich keinen Deckel zur Hand habe, verwende ich Bienenwachstücher zum Verschließen.

Der Hollerblütensekt muss etwa vier bis sechs Wochen lang gären, während der Likör sofort trinkfertig ist und keine Reifezeit benötigt. Letzterer schmeckt besonders gut auf Eis, oder in Prosecco. In einer hübschen Flasche, versehen mit einem schönen Etikett, sind beide Getränke ein beliebtes, selbst gemachtes Mitbringsel für Freunde und Familie.

 

Hollerblütenlikör mit Korn

1 Flasche Korn

1 l Wasser

15 Holunderblütendolden

335 g Zucker

17 g Zitronensäure aus der Apotheke

½ unbehandelte Zitrone

 

Hollerblütenlikör mit Rum

1 Flasche Rum

1 l Wasser

15 Holunderblütendolden

500 g Zucker

17 g Zitronensäure

1 unbehandelte Zitrone

 

Holunderblüten, Wasser, Zitronensäure und die in dünne Scheiben geschnittene Zitrone miteinander vermengen und den Ansatz in einem geschlossenen Gefäß 24 bis 48 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Je länger die Mischung reift, desto intensiver entwickelt sich das Holunderaroma. Danach den Sud durch ein Mull-, oder Handtuch filtern, je nach Geschmack den Kornbrand, oder Rum sowie den Zucker dazugeben und immer wieder umrühren. Sobald der Zucker gelöst ist, kann der fertige Likör in Flaschen abgefüllt werden. Du solltest ihn in einem kühlen, dunklen Raum lagern. Dann ist er bis zu einem Jahr lang haltbar.

 

Hollerblütensekt

3,5 l Wasser

8 – 10 große Holunderblütendolden

500 g Zucker

15 g Zitronensäure

1 unbehandelte Zitrone

 

Zuerst vermischt du die Blüten mit dem Wasser, danach kommen der Zucker und die Zitronensäure dazu. Rühre so lange, bis beide sich aufgelöst haben. Zum Schluss gibst du die in dünne Scheiben geschnittene Zitrone dazu. Lass den Ansatz etwa 48 Stunden zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen. Rühre ihn ab und zu durch. Sobald die Blüten braun werden, muss der Sud durch ein mit einem Mulltuch ausgelegtes Sieb gefiltert und in Flaschen abgefüllt werden. Für die Gärung stellst du die Flaschen am besten an einen kühlen, dunklen Platz auf eine dicke Lage Zeitungspapier, falls beim Gärprozess Flüssigkeit auslaufen sollte. Bitte kontrolliere die Flaschen regelmäßig. Nach vier bis sechs Wochen sollte die Gärzeit abgeschlossen und der Hollersekt trinkfertig sein. Achtung: Verwende keine Plastikflaschen und drehe auch die Glasflaschen nur leicht zu. Am besten geeignet sind für die Gärung Bügelverschlussflaschen, weil durch die Dichtung der Druck entweichen kann.

 

 

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Zubereitung und viel Spaß beim Trinken.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Es regnet? Wolkenverhangener Himmel? Auf in die Schlierseer Berge!

Und wer Glück hat, wird auch noch mit Sonne belohnt, in meinem Fall wenigstens kurz. Im Regen zu einer Wanderung aufzubrechen, kostet schon etwas Überwindung. Aber geschützt durch Regenbekleidung und wasserfeste Schuhe, ist es eigentlich ganz schön. Mein heutiges Ziel ist der Grünsee.

 

 

Ich wandere vom Parkplatz an der Stümpflingbahn am Spitzingsee entlang und dann vorbei an der Albert-Link-Hütte über die saftig grünen Almwiesen zum Waldrand. Am Wegesrand bimmeln die Kühe, und das klingt im Regen viel mystischer als bei Kaiserwetter. Andere Wanderer sind nicht unterwegs. Aber das wundert mich auch nicht. Es schüttet. Sobald ich den Wald erreiche, geht die Forststraße steil bergauf zu den Haushamer Almen. Der Nebel steigt zwischen den Bäumen auf, und ich genieße die Ruhe. Die bunten Blumen auf der Almwiese leuchten im Regen besonders schön. Nasse Spinnennetze schauen mit den Regentropfen aus wie kleine Kunstwerke. Von den Haushamer Almen ist es nicht mehr weit zur Grünsee-Alm, und auch die meisten Höhenmeter sind geschafft. Von hier hast du eine wunderbare Aussicht auf die Rotwand und die umliegenden Berge. An der Grünsee-Alm musst du dich links halten (Beschilderung zum Rosskopf geht nach rechts), das Schild ist schlecht lesbar.

 

Die Wolkendecke reißt auf

Die Wolkendecke reißt auf, und es hört auf zu regnen. Die letzten 350 Meter geht es über die Almwiese, und genau in dem Moment, als ich den Grünsee erreiche, kommt die Sonne heraus und lässt den See in seinem herrlichen grünen Licht erleuchten. Ich genieße einen Kaffee und eine Brotzeit aus meinem Rucksack und beobachte das Wolkenspiel, das den Grünsee abwechselnd in verschiedene Grüntöne taucht. Spontan entscheide ich mich, doch noch den Rosskopfgipfel zu besteigen, da sich das Wetter so positiv verändert hat. Oben am Rosskopf angekommen, hat sich die Sonne leider bereits wieder verzogen, und es ist ungemütlich stürmisch. Ich genieße trotzdem kurz den atemberaubenden Rundumblick, bevor ich mich wieder auf den Weg ins Tal mache.

 

Ausrüstung: Regenbekleidung und wasserfeste Schuhe mit einer rutschfesten Sohle sind Pflicht. Wanderstöcke helfen dir zusätzlich, wenn es rutschig ist. Gamaschen hindern den Regen, wenn er sehr stark ist, vor dem Eindringen in deine Schuhe. Vergiss die Handschuhe nicht. Gerade jetzt im Frühling kann es bei Regenwetter noch empfindlich kalt sein, und wenn du Wanderstöcke benutzt, wirst du schnell an den Fingern frieren. Auch an eine Regenhülle für deinen Rucksack solltest du denken.

 

Gehzeit: Bis zum Grünsee brauchst du ganz gemütlich eineinhalb bis zwei Stunden, und es sind etwa 300 Höhenmeter zu überwinden. Da ich selbst im Regen viel fotografiere, bin ich auch nicht besonders schnell unterwegs.

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Mit Museumsbiene Pauline durchs Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Die Museumbiene Pauline nimmt dich mit auf eine Reise durch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee. Da kannst du nicht nur die historischen Höfe entdecken, sondern auch ganz viele traditionelle Spiele ausprobieren. Anschließend lockt der gemütliche Biergarten, um ein wenig auszuruhen und dich wieder zu stärken. Die Lage des Wirtshauses „Zum Wofen“ mitten im altbayrischen Dorf ist wunderschön. Du kannst zusammen mit deinen Kindern die gute alte Zeit genießen und vielleicht auch ein wenig in Erinnerungen schwelgen.

 

 

Wann bist du das letzte Mal auf Stelzen gelaufen?

Die Museumsbiene Pauline führt dich durch das Freilichtmuseum: zum Baumstamm-Kraxln, in den Schafstall, in den Kinderstadl, in den Schweinestall, zur Kegelbahn, zu den Stelzen und Skibrettln, zum Hühnerstall, in das Bienenhaus, zum Ringewerfen, zum Angeln, zum Schussern und zum Kastlhupfen. Das sind alles Stationen, die du mit deinen Kindern entdecken kannst. Ich habe heute beobachtet, dass die Erwachsenen mindestens so viel Spaß haben wie ihre Kinder. Eine Riesengaudi für Groß und Klein.

 

Urlaub dahoam in Schliersee

Während der Pfingstferien kannst du, unter Einhaltung der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen (Familien oder zwei Haushalte), eine exklusive Familienführung im altbayrischen Dorf und ein Eis für jedes Kind buchen. Erlebe das altbayrische Dorf mit allen Sinnen und erhalte bei der Museumführung faszinierende Einblicke in den Alltag der Bauern des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Museumsführer erzählen interessante und unterhaltsame Geschichten und gehen dabei individuell auf dich und deine Kinder ein.

Dauer: 1 Stunde Uhrzeit: 10:00 Uhr | 11:30 Uhr | 13:00 Uhr | 14:30 Uhr

 

Reservierung erforderlich! https://www.wasmeier.de/

Bitte beachte die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Im Eingangsbereich, Museumsladen und im Inneren der Höfe ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen. Auch wenn du in das Wirtshaus „Zum Wofen“ mit seinem urigen Biergarten einkehren willst, brauchst du bis zu deiner Platzierung einen solchen Schutz. Am Tisch selbst und im restlichen Außenbereich ist keine Tragepflicht.

Ich wünsche dir einen schönen Tag im Markus Wasmeier Freilichtmuseum bei uns in Schliersee!

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum

https://www.wasmeier.de

 

Brunnbichl 5

83727 Schliersee/Neuhaus

Tel.: 08026/92922-0

 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag von 10:00–17:00 Uhr.

Montags ist nur an Feiertagen geöffnet.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Hoch hinaus am Spitzingsee

Endlich haben die Bergbahnen wieder geöffnet. Die Alpenbahnen Spitzingsee sind täglich von 9‒17:00 Uhr für dich da. In den Gebäuden, dem Bereich der Stationen und in den Kabinen oder Sesseln besteht die Pflicht, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen.

 

 

Taubensteinbahn

In den Kabinen ist während der ganzen Fahrt das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes vorgeschrieben. Bitte lass die Fenster der Kabinen während der Fahrt geöffnet. Es dürfen nur Personen zusammen eine Kabine belegen, die in häuslicher Gemeinschaft leben (wie etwa Familien).

 

Stümpflingsesselbahn

Bei der Stümpfling-Vierersesselbahn werden nur die äußeren beiden Sessel belegt. Die beiden inneren Sessel werden als Sicherheitsabstand freigehalten. Personen, die in häuslicher Gemeinschaft leben (wie etwa Familien), sind von dieser Regelung ausgenommen und dürfen in einem Sessel nebeneinandersitzen.

 

Mountaincarts

Bist du am Spitzingsee schon einmal Mountaincart gefahren? Die Strecke geht von der Bergstation der Stümpflingbahn 3,5 Kilometer ins Tal. Der tiefe Schwerpunkt und der breite Radstand sorgen für hohe Fahrstabilität, denn die Sicherheit ist mindestens genauso wichtig wie der Spaß. Die Go-Carts für die Berge stehen an der Bergstation für dich bereit. Gefahren wird selbstverständlich nur mit Helm. Den Helm kannst du ausleihen, oder du bringst deinen eigenen mit. Jetzt steht einer rasanten Abfahrt nichts mehr im Wege.

https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/sommer/tickets/berg-und-talfahrten/

Halt, doch! Bevor du dich auf den Weg ins Tal machst, solltest du unbedingt vorher in der Jagahüttn einkehren.

 

Über den Dingen stehen und dich verwöhnen lassen

Die Sonnenterrasse der Jagahüttn ist ein wunderbarer Platz zum Genießen und Relaxen. Otto Riegger und sein Team freuen sich auf deinen Besuch. „Endlich geht es wieder los!“, sagt Otto Riegger erleichtert.

„Manchmal kann es zu kurzen Wartezeiten kommen, da die Gäste platziert werden müssen, aber mal abgesehen von den Abstands- und Hygieneregeln ist alles wie sonst“, versichert er mir. Die Lage direkt an der Bergstation von Stümpfling- und Suttenbahn ist traumhaft. Das Essen schmeckt. Lass dich mit Hüttenkasknödeln, einem deftigen Wurstsalat bis hin zu Apfel- oder Topfenstrudel verwöhnen ‒ und der Alltag ist für einen Moment vergessen.

http://www.jagahuettn.de/

Und wer zu Fuß auf die Jagahüttn gehen möchte: Direkt am Ende des Parkplatzes der Stümpflingbahn geht ein markierter Wanderweg unterhalb der Lifttrasse auf einem Pfad auf der Skipiste in etwa einer Stunde Gehzeit nach oben. Das Begehen der Mountaincart-Strecke ist nicht erlaubt.

 

 

Parken

Die Parkplätze am Spitzingsee sind ‒ auch für Besitzer der Schlierseer Gästekarte ‒ kostenpflichtig. Wenn du in Schliersee Urlaub machst und im Besitz einer Gästekarte bist, kannst du kostenlos mit dem Bus zum Spitzingsee hochfahren. Da die Parkplätze am Spitzingsee sehr begrenzt sind, ist das Busfahren sicher die entspanntere Variante.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schliersee ist für dich da

Heute geht es endlich wieder los. Du darfst wieder bei uns in Schliersee übernachten, die Bergbahnen fahren und Restaurants und Berghütten sind auch für dich geöffnet.

Ich war heute in Schliersee unterwegs und habe mich für dich ein wenig umgeschaut. Am Lauber Beach habe ich unseren Kuramtsleiter Mathias Schrön getroffen, der sich ganz besonders freut, dass die Sommersaison 2020 endlich starten kann. „Als Kuramtsleiter war es für mich sehr traurig, Schliersee so leer und ohne Gäste zu sehen. Jetzt geht es endlich wieder los“, sagt er erleichtert. Aber er bittet auch alle Gäste und Einheimischen Eigenverantwortung zu übernehmen, Abstand zu halten und rücksichtsvoll zu sein.

 

 

Eine Seefahrt, die ist lustig

Michael Lauber von der Schlierseeschifffahrt vermietet ab sofort wieder Tret-, Elektro- und Ruderboote. Sein Biergarten „Lauber-Beach“ mit Südsee-Ambiente ist täglich von etwa 10 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Auch das Rundfahrtschiff darf wieder in (den Schlier)See stechen. Allerdings mit einer reduzierten Personenzahl. Bitte den „Lauber-Beach“ nur mit Maske betreten. Am Tisch oder im Boot darfst du die Maske abnehmen. Direkt neben dem Bootsanleger befindet sich einer unserer schönen Kinderspielplätze. Hier kannst du mit deinen Kindern toben und zugleich die Aussicht über den See in die Schlierseer Berge genießen.

 

Neue Eismanufaktur in Schliersee

Wenn du jetzt Lust auf ein Eis hast, empfehle ich dir das neue Eiscafé Dolomiti. Corrado Soccol kommt aus den Dolomiten. Aus dem Val di Zoldo kamen ursprünglich fast alle italienischen Eismacher. Corrado ist schon seit ein paar Monaten bei uns in Schliersee und freut sich, dass es jetzt endlich richtig losgeht. Von 10 Uhr bis 22 Uhr kannst du dich durch die verschiedenen Eissorten probieren, leckere Eisbecher genießen oder einfach nur einen Cappuccino trinken. An manchen Tagen möchte Corrado auch unten am See Eis verkaufen. Der Generator steht schon bereit.

 

 

Ich hoffe du genießt deinen Urlaub bei uns in Schliersee.

 

 

Schlierseeschifffahrt https://www.schlierseeschifffahrt.de/

Eiscafé Dolomiti https://www.facebook.com/EiscafeDolomitiSchlierseeBayern

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schliersee fürs Ohr: Mein Soundtrack der Seen-sucht

Musik und Emotionen sind eng verbunden. Wir wählen Lieder aus, die zu unserer Stimmung passen: Hören fröhliche Songs, wenn wir vor Glück strahlen. Und ruhiges Chill-out, wenn uns nach einer Pause zumute ist. Auch die Sehnsucht nach dem See lässt sich in Liedern ausdrücken. Denn Schliersee ist nicht nur ein Ort. Schliersee ist ein Gefühl.

 

 

Wie sich diese Seen-sucht für mich anfühlt, möchte ich euch mit meinem kleinen Soundtrack zeigen. Hier gibt’s den Schliersee fürs Ohr:

https://open.spotify.com/playlist/2oMItbNwtUEIQuovhPOShG?si=Tm2N4ffFSI-bdk0vHlFVGw

 

Songs für Strandbad, SUP und Schwimmen

Aber Achtung: Wer jetzt traditionell boarische Musi erwartet, wird hier nicht fündig. Mein persönlicher Schliersee-Soundtrack erinnert an lange Sommerabende im Strandbad, die Morgensonne über dem See, einen SUP-Ausflug auf die Sandbänke vor der Insel Wörth oder den wunderbaren Kühle-Kick, wenn man sich nach einer langen Radltour endlich ins kühle Nass stürzt. Aber hört selbst …

 

 

#1 Jack Johnson: Sitting, Waiting, Wishing

Denn Seen-sucht ein Song wäre, dann sicher dieser. Mit „Sitting, Waiting, Wishing“ erzählt Jack Johnson die Geschichte einer unerwiderten Liebe. Der Gitarrensound und sein Singer-Songwriter-Charme machen das Lied zum perfekten Begleiter für einen herrlich faulen Nachmittag am Schliersee-Ufer. Inspirierende Mischung aus Lebensfreude, Gelassenheit und Vermissen.

 

 

#2 Die Toten Hosen: Wannsee

Rock trifft Reggae-Rhythmen. Die ultimative See-Hymne der Toten Hosen ist eine Ode an den Berliner Wannsee. Und erzählt die Geschichte einer jungen Liebe. Ob Berlin oder Bayern: Die Seen-sucht ist überall die gleiche. Oder wie die Campino und Co. singen: „Will mein Herz in ihrem tiefblauen Swimmingpool versenken“. Hach …

 

 

#3 Freischwimmer feat. Dionne Bromfield: Ain’t No Mountain High Enough

 

Kein hoher Berg. Kein tiefes Tal. Kein breiter Fluss. Nichts kann mich abhalten, zu dir zu kommen. Das ist die Botschaft dieses Soul-Songs aus den 1960er-Jahren. Auch heute noch absolut Playlist-tauglich in der Version von Freischwimmer feat. Dionne Bromfield. Gute-Laune-Sound für eine Tour in die Schlierseer/Spitzingseer Berge.

 

 

#4 Tom Waits: Long Way Home

Vom „langen Weg nach Hause“ erzählt die raue, kratzige Stimme von Tom Waits. Und während der Protagonist dieses Songs den „Way Home“ möglicherweise niemals findet, ist das Lied dennoch der perfekte Reisebegleiter auf dem Weg an den Schliersee. Lautsprecher aufdrehen und mitsummen. Weil wir den Weg an den See immer finden, egal, wie lang die Route nach dahoam auch sein mag …

 

 

#5 Louis Armstrong & Ella Fitzgerald: Summertime

 

Weil im Sommer am See alles leichter geht. Zumindest vordergründig. Denn „Summertime“ lebt von der Spannung zwischen dem positiven Text – „Summertime and the livin‘ is easy // Fish are jumpin‘ and the cotton is high“ – und dem Grundton in Moll. Bis heute ist der Jazz-Song unzählige Male gecovert worden – und einfach herrlich ambivalent. Wie ein Sommerabend bei Gewitterstimmung.

 

 

#6 Triggerfinger: I Follow Rivers

Alles im Fluss – dafür steht dieser Song in der Version der belgischen Rockband Triggerfinger. Die Musik fließt, das Schlierseewasser plätschert. Wasser ist Frische, ist Energie – und was könnte belebender sein als ein Kühle-Kick im Schliersee nach einer anstrengenden Bergtour oder einem herausfordernden Moutainbike-Trip. „Be the ocean, where I unravel // Be my only, be the water where I’m wading“, singen Triggerfinger. Ja, bitte!

 

 

#7 JORIS: Herz über Kopf

„Und immer, wenn es Zeit wird zu gehen // Verpass ich den Moment und bleibe stehen // Das Herz sagt bleib, der Kopf schreit geh.“ Diesen Zwiespalt von Singer-Songwriter JORIS dürften schon viele erlebt haben, die das Schlierseer Strandbad besuchen. Denn angesichts süffiger Getränke, frisch zubereiteter Tellergerichte und herrlich kitschiger Sonnenuntergänge fällt der Abschied von diesem besonderen Ort am See jedes Mal schwer. Mein Tipp: Einfach eurem Herzen folgen. Macht JORIS in diesem Song ja auch 😉

 

 

#8 R.E.M.: Nightswimming

Nachtschwimmen. Gibt es etwas Romantischeres? Ein Foto erinnert den Protagonisten dieses R.E.M.-Klassikers an vergangene Erlebnisse, besondere Momente. Die für immer bleiben. Aber nicht wiederholbar sind. Und was habt ihr schon Besonderes am Schliersee erlebt? Welcher Schliersee-Moment macht euren Erinnerungsschatz reicher?

 

 

#9 Dinah Washington: What a Diff‘rence a Day Makes

„Twenty-four little hours // brought the sun and the flowers // where there used to be rain“, singt Dinah Washington. Und auch für mich ist der Schliersee ein Garant für „Tschüss Regen, hallo Sonnenschein!“. Weil die Natur mich innerlich auftanken lässt. Wenn sich das Sonnenlicht auf den Wellen bricht und die ersten Meter auf dem SUP gepaddelt sind, dann zählt nur noch der Moment auf dem Wasser. Und spätestens am Abend eines Schliersee-Tages lässt sich sagen: „What a Diff‘rence a Day Made.“

In diesem Sinne: Macht es wie Jack Johnson: Schliersee-Soundtrack aufrufen, Füße ins Wasser strecken und dann Tagträumen mit „Sitting, Waiting, Wishing …“. Hier geht’s zur Playlist:

 

https://open.spotify.com/playlist/2oMItbNwtUEIQuovhPOShG?si=Tm2N4ffFSI-bdk0vHlFVGw

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

Almauftrieb vom Anderlbauernhof in Fischhausen auf die Untere First im Spitzingseegebiet

Heute Morgen klingelt mein Wecker früh. „Um 5 Uhr ist der Kaffee fertig, und dann geht es los!“, steht in der Nachricht von Hartl Markhauser vom Anderlbauernhof. Die Eisheiligen sind gerade vorbei, die Wiesen sogar oben am Spitzing sattgrün ‒ Zeit, die Tiere auf die Alm zu bringen. Von der Weide in Fischhausen werden die Kälber durch Neuhaus die Spitzingstraße hinauf getrieben und vom Sattel weiter zur Unteren Firstalm.

 

 

Für Hartl, aber auch für seine Sennerin Irmi, die mit ihrer Familie den Sommer über oben auf der Alm lebt und die Tiere versorgt, ist der Almauftrieb ein besonderer Tag im Jahr. Nach einem langen Winter geht es jetzt wieder hinauf. Für Irmi ist es der zweite Almsommer. Spontan war sie vor drei Jahren eingesprungen, nachdem eine Sennerin ausgefallen war. Jetzt freut sich die ganze Familie auf einen weiteren Almsommer.

 

Endlich wieder Kuhglocken auf der Weide

Manchmal bin ich mir nicht sicher, wer wen treibt. Die Kälber legen ein enormes Tempo vor. „Die wollen unbedingt rauf auf die Alm, weil es dort so schön ist“, lacht Hartl. Da es noch sehr früh ist, sind kaum Autos unterwegs. Nur das Läuten der Glocken durchbricht die Stille. Etwa zehn Kilometer und etwas mehr als 500 Höhenmeter müssen zurückgelegt werden – von Mensch und Tier. Ausgestattet mit Stöcken, leiten die Helfer die Kälber in die richtige Richtung. Geschickt springen die Kinder dem Almvieh hinterher, wenn eines ausbüchsen will. Nach knapp zwei Stunden kommen wir oben an. Die Kälber kommen zuerst für zwei Wochen zum Eingewöhnen in eine eingezäunte Weide. Dann dürfen sie zusammen mit dem Milchvieh vom Nachbarbauern die große, weite Weide entdecken. Alle sind froh, die Kälber sicher auf ihre Almwiese gebracht zu haben. Die Sennerin Irmi und Hartl laden alle Helfer noch zu einer Brotzeit in die Alm ein. Von der Terrasse können wir die ersten Wanderer beobachten. Es ist Wanderwetter, und alle zieht es in die Berge. Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen müde und freue mich auf einen Nachmittag auf dem Balkon in meiner Hängematte.

 

 

Tipp: Urlaub auf dem Bauernhof | Ein Urlaub auf dem Anderlbauernhof ist etwas ganz Besonderes. Hier lernst du das unverfälschte Bauernhofleben kennen. Große Traktoren, landwirtschaftliche Geräte, ein Ausflug zur Alm oder der tägliche Umgang mit den Tieren. Du kannst sogar im Stall dabei sein und mithelfen. Bitte informiere dich vor der Buchung über eventuelle Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.

https://anderlbauer-am-see.de/

 

Danke, Agnes und Hartl Markhauser, für die Verpflegung und den Einblick in eure Arbeit als Almbauern.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Wildromantische zerklüftete Schlucht in Schliersee ‒ der Pfanngraben

Heute nehme ich dich mit in den Pfanngraben unterhalb der Rotwand im Spitzingsee-Gebiet. Oft hört man vom Pfanngraben als Auf- oder Abstiegsvariante zur oder von der Rotwand (1.884 m). Aber auch ohne eine lange Bergtour auf den höchsten Berg im Landkreis ist der Pfanngraben ein echtes Highlight.

 

 

Festes Schuhwerk

Der Weg ist breit und nicht schwierig. Ein wenig Schwindelfreiheit und feste Schuhe solltest du trotzdem mitbringen. Auf Kinder bitte besonders aufpassen, es gibt keine Geländer oder Ähnliches ‒ und es geht stellenweise 30 Meter senkrecht bergab in den Bachlauf. Eine Gumpe, wie die beckenartigen Strudeltöpfe bezeichnet werden, reiht sich an die andere, dazwischen kleine Wasserfälle und schroffe Felswände. Das ist ein echtes Naturschauspiel und gleichermaßen schön bei Sonne und Regen. Für mich also auch ein Tipp für einen Regentag.

 

Ob Regen oder Sonnenschein – eine Traumtour

Auf der Teerstraße geht es vom Spitzingsee zur Waitzinger Alm, wahlweise kannst du auch den schöneren Wanderweg am Blecksteinhaus vorbei nehmen (bitte eventuell geänderte Öffnungszeiten wegen Corona beachten, Stand: 08.Mai 2020: nur „to go“ am Wochenende). Nach etwa einer Stunde erreicht man die Waitzinger Alm (unbewirtschaftet). Ab jetzt geht es entlang des Bachlaufs in Richtung Rotwand bergauf. Das ist landschaftlich so schön, dass ich kaum gemerkt habe, dass es ständig bergauf geht. Du musst am Anfang keine waghalsigen Wegerl runter ans Wasser ausprobieren, du kommst auf dem Wanderweg von ganz allein ans Wasser, falls du dich erfrischen möchtest. Wer mit dem Fotoapparat unterwegs ist, wird nur sehr langsam weiterkommen. Auf der rechten Seite des Wanderwegs fällt das Wasser in vielen Stufen in tiefgrüne Gumpen. Auf der anderen Seite findest du zahlreiche Bäche und saftige Almwiesen, die gerade übersät sind mit Enzian. Wirklich ein beeindruckendes Bild. Wenn du nach einer weiteren Stunde eine kleine Holzhütte erreichst, geh noch etwa fünf bis zehn Minuten weiter, dann kommst du zum beeindruckendsten Teil der Klamm. Hier kannst du vier Kaskaden gleichzeitig sehen. Zurück geht es auf dem gleichen Weg. In diesem Fall kein Problem, denn den Gumpenweg in die andere Richtung zu gehen, ist alles andere als langweilig. Im Gegenteil, es ist wieder ein Erlebnis und wunderschön. Insgesamt würde ich etwa fünf Stunden einplanen.

 

 

Landschaftsschutzgebiet: Bitte beachte, dass du befindest dich in einem Landschaftsschutzgebiet befindest. Das Abreißen und Ausgraben von Pflanzen ist verboten.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum – Abschalten, durchatmen und die Ruhe genießen

Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist ein wunderbarer Ort zum Krafttanken. Ich war für dich vor der Eröffnung dort und durfte bei den letzten Vorbereitungen dabei sein. Es wurden Zäune gebaut, Betten ausgeschüttelt, den Höfen noch mal der letzte Schliff verpasst und im Biergarten die Tische geschrubbt. Markus Wasmeier hat für dich persönlich mit der Sense die Ruhebänke freigeschnitten. Dort kannst du jetzt entspannt Platz nehmen.

 

 

Es ist schön, zu sehen, mit viel Liebe Markus Wasmeier sein Freilichtmuseum betreibt. Gerne springt er über den Zaun, um die Schafe mit Leckerlis zu versorgen. Diese sind auch sofort entzückt, ihn zu sehen, und blöken ihn freudig an. Es ist fast ein wenig kitschig, Bilderbuch-Bayern – eine heile Welt. Die Gänse Gustav und Agathe schnattern auch ganz aufgeregt, als sie Markus sehen. Die Hühner spazieren glucksend über den Hof. Die Wiesen und Almflächen, die das Museumsdorf einrahmen, leuchten wunderschön grün, und das sonnige warme Wetter lässt auf einen bezaubernden Sommer hoffen. Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist – vor allem unter der Woche – der perfekte Platz zum Abschalten, Durchatmen und um die Ruhe zu genießen.

 

 

19.Mai 2020: Endlich wieder geöffnet

Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist ab dem 19. Mai 2020 wieder für dich geöffnet, und auch der gemütliche Biergarten lädt zum Verweilen ein. Ab dem 26. Mai 2020 ist auch die Innengastronomie geöffnet. Bitte, wenn möglich, unter office@wasmeier.de oder 08026 – 929 22 0 reservieren.

 

 

Hinweise für deinen Besuch

Jetzt, während der Corona-Pandemie, gelten überall besondere Regeln. Auch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum hat ein Hygienekonzept erstellt.  Am Eingang musst du, für eventuelle Rückverfolgungen, deine Kontaktdaten hinterlassen, die nach vier Wochen automatisch wieder gelöscht werden. Im Eingangsbereich, im Museumsladen und im Inneren der Häuser ist ein Mund-Nase-Schutz verbindlich zu tragen. Auch wenn du im Gasthof zum Wofen einkehren möchtest, ist er bis zur Platzierung erforderlich. Am Tisch selbst und im restlichen Außenbereich besteht keine Tragepflicht. Bitte halte beim Rundgang den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern ein und vermeide Gruppenbildungen. Da in den meisten Häusern nur wenig Raum zur Verfügung steht: Bitte die Räume nur einzeln oder als Familie betreten. Nimm Rücksicht und warte vor dem Haus, falls sich bereits andere Besucher im Raum aufhalten. Desinfektionsmittel ist vorhanden.

Viele Veranstaltungen sind bereits abgesagt, aber manche, wie zum Beispiel die Bauerngartentage, können unter Einhaltung der Auflagen stattfinden. Auf der Internetseite findest du unter „Veranstaltungen“ aktuelle Informationen. https://www.wasmeier.de/veranstaltungen/

 

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum

https://www.wasmeier.de/

Brunnbichl 5

83727 Schliersee/Neuhaus

Tel.: +49 (0) 8026 – 92922-0

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag von 10:00 – 17:00 Uhr.
Montags ist nur an Feiertagen geöffnet.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Mit einem Fuß im Ausland – zu Fuß vom Spitzingsee nach Österreich

Dass Wanderwege bei uns über die grüne Grenze nach Österreich führen, ist ganz normal. Jetzt, während der Corona-Pandemie, sind die Grenzen geschlossen. Natürlich darf man dann auch nicht einfachmal so nach Österreich wandern. Ich habe schon davon gehört, dass die Grenzpolizei sogar Wanderwege kontrolliert.

Aber hin zur Grenze zu wandern, ist erlaubt ‒ und dahin nehme ich dich heute mit.

 

 

Los geht es am Spitzingsee, dann an der Albert-Link-Hütte und dem Blecksteinhaus vorbei durch die Valepp. Wunderschön schlängelt sich der Bach durch das Gebirgstal. Nach etwa zwei Stunden erreichst du das Gasthaus Valepp (geschlossen). Dann folgst du der Beschilderung zur Erzherzog-Johann-Klause. Ich mache noch einen Abstecher zur katholischen Bergkapelle Maria Hilf von 1710. Pfarrlich gehört die Kapelle zum Gebiet der Pfarrei St. Josef in Neuhaus. Sie thront auf einem Felssporn über der Valepp. Weiter geht es in Richtung Österreich vorbei an der Ochsenalm. Die Alm liegt wunderschön inmitten der bunten Almwiesen. Ich durfte letztes Jahr den Regisseur des BR-Films „Die Sennerin“ kennenlernen. Der Film wurde auf der Ochsenalm gedreht, und ich finde ihn sehenswert.

 

Zu meinem Beitrag:
https://magazin.schliersee.de/tag/ochsenalm/

Direkt zum Film:
https://www.br.de/mediathek/video/bayern-erleben-09022020-die-sennerin-av:5dfb5c4f3d7366001a21d6a5

 

 

Von Schliersee zu Fuß nach Österreich

Von der Ochsenalm sind es noch etwa 30 Minuten bis zur österreichischen Grenze. Zuerst geht es über die Almwiesen und dann noch ein kleines Stück durch einen Wald. Normalerweise würde ich eher achtlos an dem Grenzstein vorbeilaufen. Jetzt ist es ein besonderer Moment für mich. Ich beschließe, hier einen Kaffee zu trinken – aus der Thermoskanne. Ich laufe ein paar Schritte nach Österreich, es fühlt sich seltsam an, aber besonders.

Auf dem gleichen Weg geht es wieder zurück nach Spitzingsee.

Mit einigen Pausen und genießerischen Momenten würde ich etwa sechs Stunden einrechnen.

Die Almwiesen der Valepp kurz vor dem Spitzingsee leuchten bei meiner Rückkehr golden im Abendlicht. Ein Traum.

 

 

 

 

[tourim-redakteur]