Almkirta in Schliersee, Nearer My God to Thee

On a very hot morning in August, pack heavy with gear and extra water, I set off to experience my first traditional Bavarian Almkirta. I had been invited by one of our local herders. Not one to ever pass up an invitation to point my lens at something new, off I went. Thankfully it wasn’t a long hike or even a steep hike up to Krainsbergeralm, it is even listed in guides as a “Senior walk” or one that is good for all ages.

Up and up I trudged, truly enjoying the dancing waters of a fresh flowing mountain stream that lined my way. I have to admit I was surprised by the volume of traffic headed up this rocky road normally only meant for bikes and wanderers. In one car that passed me was obviously the priest and I hoped my slow pace would not cause me to miss the celebration completely. It was at that moment a car being driven by an elderly couple pulled along side me and asked if I wanted to ride along. With a big smile I exclaimed yes, that I didn’t want to miss the Almkirta and thanked them profusely.

 

Once I was in the car the endless chatter in the distinct local dialect began. Much of it I could follow along and add my two cents but when I could see on their faces that my pronunciation wasn’t quite right I explained that I was an American living here in Schliersee. Their surprise was quite apparent and it was as if they had discovered a unicorn wandering in the woods. Sadly our conversation was cut short as the ride had only to last about 250 meters to the gate of the Alm.

 

You could hear the voices and revelry of the alpine music all the way down the dusty lane which was also intermingled with the tinkling sounds of the bells the cows in the pastures were wearing. I never know how I will be received arriving alone with a giant camera at my side, but thankfully before I knew it a gentleman I had once photographed during a local Almabtrieb came right up and made me feel very welcome.

 

I feel at this point in the story, I should explain just what is an Almkirta. Almkirta is a church service held high in the mountains. Sort of giving a “Nearer My God to Thee” feeling to attending church. Folks arrive by any means possible, foot, bike, or car and the church sends a representative to perform the religious ceremony. After the service, there is music and a delicious feast.

 

It really doesn’t matter how you feel about religion, attending a church service in what is truly “God’s House” will definitely inspire your soul. At the time of the Almkirta I attended at Krainsbergeralm, a Canadian hiker had been missing in nearby mountains and I have to admit to being moved to tears to hear his name being offered up in prayer.

 

So take my advice. Never pass up a chance to attend a Almkirta or by any of it is many other names Kirwa, – Kirchweih, Kirchtag, Kirtag, Kirta, Kirmes, Kerb, Kirb, Kermes, Kemmes, Kier, Kirbe, Kerwe, Kärwe, Kirda, Kerms, Kermst, Kärms, Kilwi, Kilbi, Kärmst, Chilbi and many more.

 

 

https://www.komoot.com/tour/6292063

http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/k/kirta/home.htmlhttps://www.thelocal.de/20180828/tributes-paid-after-body-of-canadian-hiker-missing-in-bavarian-alps-found

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Kulturherbst – ein Festival der Vielfalt

Im Gespräch mit Johannes Wegmann, Architekt und Vorstand des Schliersee Touristik-Verein e.V.

Entstanden ist der Schlierseer Kulturherbst aus einer jahrhundertelangen Bauern- und Theaterkultur und einem Workshop vor zwölf Jahren. Am Anfang drehten sich die Gedanken rund um das Thema Theater. Am Ende des Workshops war auf dem Papier ein Festival mit Theater, Musik und bildenden Künsten entstanden. Ein Konzept, das sich seit elf Jahren bewährt. Schnell begeisterten sich die Künstler des Landkreises, und inzwischen verfügt der Kulturherbst über ein riesiges Netzwerk. „Unsere regionalen Künstler haben viele Freunde und bringen die auch gerne mit nach Schliersee“, sagt Wegmann. Ganz besondere Projekte wie die „Schlierseer Rede“ (Thema dieses Jahr: Landwirtschaft), die in Analogie zur Berliner Rede entstanden ist, sind über die Jahre fester Bestandteil des Kulturherbstes geworden. „Kultur ist Austausch zwischen Menschen. Ziel ist es, Visionen zu entwickeln und etwas für Körper, Geist und Seele zu tun“, sagt Wegmann. Die Vision war ein Festival der Vielfalt ‒ und das ist es auch tatsächlich geworden. Von Volksmusik, Klassik, experimenteller Musik über Theater, Lesungen, Kunstausstellungen und Kabarett und sogar bis hin zu einem ersten echten Rockkonzert der Band „SLEARS“ dieses Jahr. Der Schlierseer Kulturherbst besteht zu zwei Drittel aus regionalen einheimischen Künstlern, der Rest kommt von „außen“, um immer offen für Neues zu bleiben und sich zu entwickeln. Johannes Wegmann betont das große Glück Schliersees, über mindestens zehn herausragende und sehr unterschiedliche Spielstätten zu verfügen. „Das ist einzigartig im Landkreis, und darauf können wir stolz sein“, sagt er. Natürlich steht und fällt ein solches Projekt mit den Menschen, die dahinterstehen. In Schliersee wird mit viel Liebe, Enthusiasmus und Engagement am Kulturherbst gearbeitet.

Besonders freut sich Wegmann über die neue Spielstätte, den Saal im Anbau an das Heimatmuseum, der mit seinem „Holzscheunen-Charakter“ ganz neue Qualitäten aufweist. „Und einfach anders ist als Spielstätten wie das Bauerntheater oder beispielsweise eine Kirche“, erklärt Wegmann. Zusätzlich ist jetzt durch den Anbau und das Erfüllen feuerrechtlicher Auflagen auch das Heimatmuseum für Veranstaltungen bespielbar. „Ich als Architekt wünsche mir, dass zusammenwächst, was zusammengehört – Alt und Neu“, sagt er. Einen großen Schritt in diese Richtung bildet die Ausstellung „Historische Glaskunst – 150 Jahre Glashütte Breitenbach“ anlässlich der Gründung der Glashütte in Breitenbach vor 150 Jahren. Im 600 Jahre alten Waldeckersaal des Heimatmuseums werden einzigartige Exponate gezeigt. Die Schlierseer Glashütte gehörte zu den renommiertesten Fabriken in Bayern. Auf der anderen Seite, im neuen Anbau, stellt die junge Glaskünstlerin Louise Lang ihre Glas-Objekte aus. Wegmann freut sich besonders, dass in der Fuge zwischen den beiden Gebäuden und gleichzeitig dem Treppenhaus alte und neue Glaskunst aufeinandertreffen. „Da kommen die Jahrhunderte zusammen“, sagt Wegmann voller Vorfreude.

Sein Geheimtipp dieses Jahr sind die Drumstars: „Weil keiner weiß, was das ist“, erklärt er und lacht. Wegmann selber hat aber die Drumstars schon gesehen und war begeistert.

 

DRUM-STARS – die Percussion-Show der Extraklasse

Es wird laut, wild und unglaublich gut! In einer Percussion-Show der Extraklasse trommeln die Drumstars auf alles ein, was ihnen unter die Sticks kommt. Präzise Rhythmik auf leuchtenden LED-Drums, Wassertrommeln und Alltagsgegenständen trifft auf humorvolle Unterhaltung und mitreißende Lichteffekte. Das ist ein Spektakel für die ganze Familie! Die fünf Profi-Schlagzeuger der Drum-Stars überzeugen mit Schnelligkeit und Perfektion. Sie machen Musik, die in die Beine fährt und das Publikum europaweit begeistert. Dass das Quintett aber auch ein Gespür für leisere Töne hat, beweist es mit melodiösen Stücken auf der Marimba oder Hang. All das wird mit einer großen Portion Humor und Entertainment garniert. Das Ergebnis ist ein unvergleichliches Erlebnis für Augen und Ohren. Erleben Sie die Drum-Stars live und lassen Sie sich in die faszinierende Welt der Percussion entführen! www.kulturherbst-schliersee.de

 

Schaut doch mal in das Programm des Kulturherbstes, da ist für jeden etwas dabei. Ein Ausflug oder eine Reise nach Schliersee zu dieser Zeit ‒ im goldenen Oktober ‒ lohnt sich wirklich. Tagsüber Natur und am Abend Kultur genießen. Eine wunderbare Kombination hier in Schliersee.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Obere Firstalm am Spitzingsee: Neuer Glanz in uriger Berghütte

Das Knarzen der alten Balken beim Betreten, das Gefühl von uriger Hüttenatmosphäre und die Seele der Oberen Firstalm wollte Marcus Votteler erhalten. Er ist froh, seinen ersten Gedanken – einen Neubau – verworfen zu haben.

Und das Ergebnis der fünfmonatigen Kernsanierung?

Aus 17 Zimmern mit 90 Betten sind 15 Zimmer mit 48 Betten geworden. So bleibt viel mehr Zeit für den Gast, und das ganze Haus ist auf dem neuesten Stand: neue Böden, neue Decken, ein neues Dach, neue Technik im ganzen Haus und eine neue Küche. Jedes der Zimmer ist mit einem modernen Bad, WLAN, Fernseher und Tablet ausgestattet. „Wie man es eben auf der Hütte erwartet“, lacht Marcus. Wer entschleunigen will, zieht einfach den Stecker. Doch das Tablet ist schon ganz praktisch, es liefert in der Früh die Zeitung, Wandertipps und Ausflüge, das Wetter, die Speisekarte des Hauses und natürlich auch das Schlierseer Online Magazin. Statt den „Massen“-Lagern unter dem Dach findet ihr jetzt zwei große Familienzimmer für je bis zu sechs Personen mit Bad und einer traumhaften Aussicht. Die Resonanz ist gigantisch. Letzte Woche fragte ein Gast nach Duschmarken, da konnte Marcus nur grinsen: „Schauen Sie sich das Zimmer erst mal an!“, hat er nur geantwortet. Am nächsten Morgen beim Frühstück entschuldigte sich dieser Gast bei Marcus: „Das mit den Duschmarken nehme ich zurück! Nie hätte ich gedacht, so ein schönes Zimmer zu bekommen.“

Mit einem Strahlen im Gesicht

„Die Gäste gehen mit einem Strahlen, die Begeisterung ist groß, so macht Arbeiten richtig Spaß“, erzählt mir Marcus. Die Sanierung hat viel Arbeit und viele Nerven gekostet, sich am Ende aber definitiv gelohnt. Unter der Woche kann er jetzt die Tagungen besser unterbringen, und am Wochenende bleiben mit der geringeren Bettenzahl einfach mehr Zeit und Komfort für den einzelnen Gast. Neben den beliebten Hüttenklassikern wie Spinatknödel und Kaiserschmarrn steht bei ihm auch ein veganes Gericht auf der Karte: „Paprika mit Couscous auf Tomatenragout“ – man muss auch auf einer Berghütte mit der Zeit gehen. Der Cappuccino schmeckt hervorragend. Den Kuchen liefert die regionale Bäckerei Gritscher aus Neuhaus. Im Gastraum haben etwa 200 Gäste Platz, die Terrasse fasst noch mal das Doppelte. Feiern, Tagungen, Hochzeiten – hier seid ihr bestens aufgehoben. Ein toller Ort für eine Auszeit. Einfach gemütlich entspannen oder durch unsere Schlierseer Berge wandern.

 

 

Und die Obere Firstalm ist nicht nur für Urlauber zu empfehlen. Hier möchte ich jetzt auch mal übernachten!

Mein ganz besonderer Tipp: Dieses Jahr an Silvester wird es nach 30 Jahren kein Menü mit Band und Reservierung geben. Die Obere Firstalm hat also für alle bis nach Mitternacht durchgehend in ganz lockerer Atmosphäre geöffnet. Optimal für einen zünftigen Rodelausflug ins neue Jahr.

 

Obere Firstalm

83727 Spitzingsee

Tel.: 08026/73 02

http://www.firstalm.de

 

 

Anreise: Mit dem Auto zum Spitzingsattel (gebührenpflichtiger Parkplatz) und dann in 45 Minuten zu Fuß über die für Autos gesperrte Forststraße zur Oberen Firstalm. Wer übernachtet, kann sein Gepäck nach Vereinbarung abholen lassen.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Kulturherbst 2018 – ausgewählte Konzerthöhepunkte

Der Kulturherbst 2018 rückt mit großen Schritten näher: Am Donnerstag, den 4. Oktober, findet die feierliche Eröffnung des 11. Schlierseer Kulturherbstes statt.

Worauf ich mich sehr freue, das ist der Skulpturengarten im Kurpark am See. Fünf namhafte, bildhauende Künstler, die alle schon Einzelausstellungen im Kulturherbst hatten, stellen eine repräsentative Auswahl ihrer Werke vor: Tobel, e.lin, Georg Brinkies, Otto Wesendonck und Erich Schwentner.

Ich weiß jetzt schon, dass ich mir die Objekte im Kurpark täglich vor meiner Arbeit in der Gäste-Information anschauen werde. Jeder spätsommerliche Herbstmorgen am See bietet eine ganz eigene Stimmung – ob bei aufgehendem Sonnenschein, grauweißen Nebelschwaden oder stürmischem Regen: Die Werke erscheinen immer in einem anderen Licht und wirken jedes Mal anders auf den Betrachter.

 Und nun stelle ich Ihnen meine fünf ganz persönlichen Konzert-Favoriten für die kommenden Wochen vor.

Gleich zu Beginn, am Freitag, den 5. Oktober, gibt es heuer einen fulminanten Auftakt mit den Drum-Stars, die zu Recht als „Percussion-Show der Extraklasse“ betitelt ist. Die fünf Profi-Schlagzeuger werden auch als „deutsche Antwort zur Blue-Men-Group“ bezeichnet und begeistern europaweit ihr Publikum mit ihrer Kunst, ihren vielfältigen Instrumenten und ihrer Lichtshow. Erleben Sie die Drum-Stars live und lassen Sie sich in die faszinierende Welt der Percussion entführen!

https://www.drum-stars.de/

 

Nur zwei Tage später, am Sonntag, den 7. Oktober, findet in der Kirche St. Sixtus um 19:00 Uhr ein großartiges Klassikkonzert mit der Innphilharmonie Rosenheim statt. Unter der Leitung von Thomas J. Mandl werden Ludwig van Beethovens 2. Sinfonie und die Messa di Gloria von Giacomo Puccini aufgeführt. Die Vollbesetzung der Innphilharmonie Rosenheim mit 50 Sängern und 40 Orchestermusikern garantiert ein beeindruckendes Klassikerlebnis im wunderschönen Innenraum unserer Kirche.

https://innphilharmonie.de/

 

Damit ich auch wirklich (fast) alle Stilrichtungen des diesjährigen Kulturherbstes abgedeckt habe, gönne ich mir das sicherlich fetzigste Live-Erlebnis: Am Freitag, den 12. Oktober, hat die jetzt schon kultige Band SLEARS – Hard Rock vom Schliersee ‒ ihr Heimspiel. Noch dazu wird das Konzert im großen Festzelt am See aufgeführt; Zeltkonzerte haben ihre eigene Dynamik, und ich bin mir sicher, dass SLEARS ihre Heimat Schliersee richtig rockt!

https://www.slears.de/

 

Am Sonntag, den 21. Oktober, wird es dann wieder klassisch, und die „leisen Töne“ herrschen vor: Ingolf Turban (Violine) und Ernst Burger (Klavier) werden ihr Publikum im Schlierseer Bauerntheater mit Brahms, Tartini, de Sarasate und de Falla in ihren Bann ziehen.

http://www.ingolfturban.de/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Burger_(Autor)

 

Ein ganz besonderes „Schmankerl“ gönne ich mir zum Abschluss in der letzten Woche vom Kulturherbst. Am Dienstag, den 23. Oktober, gastiert das Italo-Pop-Musical ITALIA CON AMORE „Shakespeare trifft Italo-Hits“ im Bauerntheater. Die Münchener Vorstellungen im Theater Drehleier sind immer ausverkauft, und so freue ich mich sehr, dass das Ensemble hier in Schliersee spielt. Noch ein Tipp für diese Veranstaltung: Bereits circa eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn fängt „la Mamma“ an, ihre Antipasti zu servieren …

https://theater-drehleier.de/programm/event/20170913_italia_con_amore

 

Sie finden das Programm vom Kulturherbst Schliersee und weitere Informationen zu allen Veranstaltungen unter http://www.kulturherbst-schliersee.de/kalender/. Die Karten zu den einzelnen Veranstaltungen können Sie in der Gäste-Information Schliersee, bei allen München Ticket Vorverkaufsstellen und im Internet unter https://www.muenchenticket.de/ erwerben.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

La Stazione – ein urgemütliches Plätzchen zum Verweilen

Vor Kurzem hat Claudia Huber das „La Stazione“ im Bahnhof Fischhausen-Neuhaus eröffnet, ein außergewöhnlich schönes und gemütliches Tagescafé.

Hier gibt es allerlei zu entdecken ‒ über seltene Bücher in den Regalen an der Rückwand, unterschiedlichste Gemälde, Masken, Geweihe, eine wunderschöne Schießscheibe aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu einer Modelleisenbahn über der Bar. Ich bin mir sicher, dass ich auch nach zwei Stunden „intensiven Guckens“ immer noch nicht alle Einzelheiten wahrgenommen habe, so viel gibt es hier zu bestaunen. Wer sich ungewöhnliche Deko-Ideen abschauen möchte, ist in diesem Café auf jeden Fall bestens aufgehoben. Claudia hat an sämtliche Details gedacht. Sogar Lesebrillen sind auf den Tischen verteilt, sodass man auch mit verminderter Sehkraft in dem einen oder anderen Buch schmökern kann.

An kühleren Tagen wird im Schwedenofen ein Feuer entfacht, an welchem man sich mit einem heißen Kakao eingekuschelt auf dem roten Sofa aufwärmen kann.

Jeden Tag gibt es ein anderes warmes Tagesgericht, wie z. B. Lasagne, Spaghetti Bolognese oder Rigatoni puttanesca. Außerdem gibt es Panini, Focaccia, Tramezzini und vieles mehr. Die italienischen Antipasti kann ich besonders empfehlen. Zum Frühstück serviert Claudia frisch gepressten Orangensaft, Schinken-Käse-Toast und ein Cornetto (Croissant), wie in Italien üblich. Sie bereitet sämtliche Speisen selbst zu und backt auch hervorragende Kuchen. Und der Kaffee ist ein Gedicht – italienisch eben! Es gibt italienische Säfte, wie z. B. Yoga Pfirsich, Ingwerwasser, Crodino Aperitivo, Martini Tonic, ausgesuchte Weine und würziges Museumsbier vom Markus Wasmeier. Dazu läuft alte italienische Musik ‒ und schon ist das Urlaubsfeeling komplett.

 

 

Die Speisen können übrigens auch mitgenommen werden. Und wer noch Nudeln, Soßen, Olivenöl, Schinken, Käse, Kekse oder andere italienische Köstlichkeiten benötigt, kann diese im La Stazione erstehen.

Claudia hat sich mit dem La Stazione einen Traum erfüllt. Aus dem Küchenfenster sieht sie den See, während sie für ihre Gäste kocht und backt. Das Haus steht unter Denkmalschutz, und an drei Seiten kann man wunderbar im Garten oder auf der Terrasse sitzen. Es gibt ruhige und auch umtriebige Plätzchen rund um das Café, je nach Gemütslage.

Ich bin mir sicher, Claudias italienisches Konzept geht auf, und das La Stazione wird zum wahren Geheimtipp in Schliersee-Neuhaus.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

Schliersee – ein Teil von „Wald, Gebirg und Königstraum ‒ Mythos Bayern“

Und was ist der „Mythos Bayern“? Eine Landschaft, ihre Menschen und eine besondere Art zu leben; ein König und seine Schlösser, und schließlich seit 1918 der „Freistaat Bayern“, der dem Mythos die Volkskrone aufsetzt. Im Kloster Ettal findet noch bis 4. November 2018 die Bayerische Landesausstellung 2018 „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ statt, und selbstverständlich ist auch Schliersee dort vertreten.

Als Leihgabe vom Schlierseer Heimatmuseum findet Ihr in der Ausstellung das Wirtshaus-Schild von der „Fischer Lisl – Ala Donna del Lago“. Die fesche Fischerstochter war wegen ihres Aussehens und ihres frechen Mundwerks im ganzen Land bekannt. Zwei Münchner Verehrer, Nepomuk Ott und Dietrich Montenhab, denen die Fischer Lisl den Kopf verdrehte, hatten ihr dieses Gemälde Anfang des 19. Jahrhundert geschenkt. „Das Regiment der Fischer Lisl war übrigens sehr patriarchalisch zu Wasser wie zu Lande […]“, hatte Karl Stieler 1875 gesagt. Jetzt hängt das Schild nicht mehr im Gasthof zur Post, sondern ist normalerweise im Schlierseer Heimatmuseum zu bewundern. Damals übernachtete sogar König Ludwig II in der Fischer Lisl – der Märchenkönig war vom 29. bis 31. Mai 1865 zu einer Schlierseer Hochzeit geladen. Außerdem findet Ihr in der Ausstellung in Ettal das Mieder von der Fischer Lisl um 1805, ebenfalls eine Leihgabe des Heimatmuseums in Schliersee.

Das Gemälde „Sankt Leonhardsfahrt in Fischhausen“ hängt normalerweise in der Nationalgalerie in Berlin. Peter von Heß hat es 1825 gemalt. „In Wallfahrt, Bittgang und Prozession verbinden sich Glaube, Tracht und die oberbayerische Landschaft zu malerischen Bildern.“

Immer wieder taucht Maximilian Schmidt, der „Waldschmidt“, in der Ausstellung auf. Dieser hatte im Jahr 1890 zur Förderung des bis dahin unbedeutenden Tourismus in Bayern den Bayerischen Fremdenverkehrsverband gegründet. Er war ein sehr wichtiger Wegbereiter des Tourismus in Bayern. Da er eine kurze Zeit in Neuhaus gelebt hat, wurde in Schliersee eine Straße nach ihm benannt.

Natürlich darf in einer Ausstellung, die sich Mythos Bayern nennt, auch der Wilderer „Jennerwein“ nicht fehlen. Das Grab Jennerweins befindet sich auf dem Westenhofener Friedhof der Kirche St. Martin in Schliersee. Ausgestellt ist eine Schützenscheibe, die den toten Wildschütz im Hochgebirge zeigt. Die Schützenscheibe, gemalt von Adolf Eberle, ist eine Leihgabe vom Jagd- und Fischereimuseum in München.

Schliersee taucht bei einem Rundgang durch die Ausstellung immer wieder auf. Das Schlierseer Bauerntheater wird erwähnt, oder man kann eine Porzellantasse mit einem Bild vom Schliersee finden. Geht doch mal selber auf Entdeckungsreise. Es ist eine kleine Ausstellung anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Freistaats Bayern, die viele Themen in der Entwicklung Bayerns nur anreißen kann, aber eins ist sicher: Wer Schliersee sucht, wird Schliersee finden.

 

 

Bayerische Landesausstellung 2018

„Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“

Kloster Ettal

Kaiser-Ludwig-Platz 1, 82488 Ettal

  1. Mai bis 4. November 2018

Täglich von 9:00‒18:00 Uhr

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte, Kloster Ettal und Landkreis Garmisch-Partenkirchen in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung

Eintrittspreis

Erwachsene 12,00 €

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Ein Traum geht in Erfüllung: ein Rundflug über den Schliersee

Ein Traum geht in Erfüllung: ein Rundflug über den Schliersee

In 16 ½ Minuten von Warngau über Mangfall-, Schlierach- und Leitzachtal nach Hundham und weiter zum Schliersee und zurück

Als ich im Juli das diesjährige Ferienprogramm Schlierachtal 2018 der Gemeinden Miesbach, Schliersee und Hausham durchblätterte und mich über das vielfältige und abwechslungsreiche Angebot informierte, fiel mir der Kurs #.113 „Rundflug übers Schlierachtal“ ins Auge.

Die Kurse, an denen auch Erwachsene (ohne Kinder) teilnehmen dürfen, sind rar gesät und außerdem: Einen Flug mit einem Kleinflugzeug wollte ich immer schon machen.

Ich habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt, mich angemeldet, 24 Euro bezahlt und mich den ganzen Sommer über auf mein großes Erlebnis gefreut. Den Sonntag, 2.9.2018, habe ich in meinem Kalender rot angestrichen, damit ja kein anderer Termin dazwischenkommen würde.

Was dazwischenkam, war das Wetter: Dauerregen von Freitag bis in die neue Woche hinein, genau an diesem Wochenende. Die Hoffnung stirbt zuletzt, und so kam die Absage, dass der Flug am 2.9. nicht stattfinden könne, erst einen Tag zuvor am Samstagvormittag. Gleichzeitig wurde mir aber schon der Ausweichtermin, Samstag 8.9., mit einem Zeitfenster von 13:00–15:00 Uhr mitgeteilt. So dauerte meine Vorfreude gleich eine ganze Woche länger!

Bei schönstem Sonnenschein-Sommerwetter bin ich am Flugtag gegen 13:30 Uhr am Flugplatz in Warngau eingetroffen. Mindestens zehn Kinder mit ihren Eltern waren schon da, und so bekam ich den Flug Nummer 12 von insgesamt 15 Flügen zugeteilt – und Flug Nummer 4 war gerade erst gestartet. Für die Flüge mit dem Ferienprogramm Schlierachtal standen die zwei clubeigenen einmotorigen, viersitzigen Propellermaschinen vom Motorfliegerclub Warngau bereit. Pro Flug durften drei Passagiere mitfliegen.

Nach einer etwas längeren Wartezeit – die Spannung stieg kontinuierlich – im sehr netten Biergarten vom „Propellerstüberl“, der für die Kinder glücklicherweise auch einen kleinen Spielplatz hat, waren wir an der Reihe: Die achtjährige Leni und ihr Papa, die aus Hundham sind, und ich. Dass wir drei alle aus der östlichen Ecke vom Landkreis Miesbach kamen, traf sich gut, denn wir konnten uns vom Piloten wünschen, wohin der Flug gehen sollte. Wir waren uns einig: Hundham, und wenn’s die Zeit dann noch erlaubt, eine kleine Runde über den Schliersee. Das würde ganz schön knapp werden, denn die Flugzeit ist auf 15 Minuten begrenzt. Und da zählen Start und Landung schon mit dazu!

Quer durch den Hangar zum parkenden Flugzeug gegangen, und schon durfte ich auf dem Co-Pilotensitz Platz nehmen. Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Piloten und einer Einweisung, wo und wie ich meine Füße zwischen den Pedalen platzieren sollte, ging es sofort rollend auf die Startbahn, und nach einer sehr kurzen, rasanten Fahrt mit Vollgas waren wir auch schon in der Luft. Kurz und schmerzlos war der Start. Den ganzen Flug über war die Stimmung im Flugzeug angenehm entspannt, wobei wir erwachsenen Passagiere wohl beeindruckter vom Flug waren als die kleine Leni, die ganz „cool“ in ihrem Sitz saß.

Gleich zu Beginn eine kleine Schleife nach Osten geflogen: So ging es quer über das Mangfalltal, vorbei an Müller am Baum und dem im Hintergrund silbrig glitzernden Tegernsee und übers Schlierachtal nach Miesbach. Von dort schräg geradeaus weiter über Parsberg und über die Leitzach nach Hundham, immer den Wendelstein direkt vor unserer Flugzeugnase. Nach einer 360-Grad-Schleife über dem Zuhause von Leni und ihrer Familie sowie einer anschließenden 180-Grad-Wendung sind wir wieder Richtung Westen geflogen. Links von uns der Rhonberg, und unmittelbar danach war auch schon Schliersee – der Ort und der See – unter unseren Tragflächen.

Traumhaft! Die Sonne glitzerte tausendfach im See, der sich in vielen verschiedenen hellen und dunklen Grün- und Blautönen präsentierte. Die kleinen bunten Punkte waren etliche Boote, die auf dem See fuhren, und die seichten Sandbänke mitten im See und um die Insel herum brachten zusätzlich beige-türkises, karibisches Flair in unsere herrliche oberbayerische Landschaft. Nur die Gipfel unserer Berge waren von ‒ im Hochsommer nicht unüblichen ‒ nachmittäglichen Quellwolken verhüllt. Wir flogen von Nordosten Richtung Südwesten am Ostufer vom See entlang, und kurz nachdem wir die Insel passiert hatten, drehte der Pilot am Steuerrad, und wir änderten unsere Richtung von Südosten gen Nordwesten. Über das westliche Schliersee und vorbei an Hausham ging’s auf der kürzesten Flugroute wieder zurück nach Warngau.

Alles ging so schnell und war ungemein beeindruckend, denn die vielen Ansichten aus der Vogelperspektive auf gut bekannte und oft besuchte/befahrene Straßen und Orte waren einmalig schön!

In Warngau angekommen, erwartete uns nach der einwandfreien Landung eine frisch gegrillte Bratwurst in der Semmel (im Preis inbegriffen) ‒ ein deftig-guter Abschluss eines ganz besonderen Erlebnis-Schmankerls!

[tourim-redakteur]

Vorsicht, freilaufende Rinder: Almabtrieb im Spitzingseegebiet

Es ist wieder so weit: Freilaufende, oft festlich geschmückte Rinder bevölkern die Bergwege und Straßen im Bayerischen Oberland.

Mit dem Almabtrieb wird zwischen Mitte September und Mitte Oktober das Ende des Sommers gefeiert. Diesen verbrachte das Jungvieh auf den saftigen Almwiesen. Sobald das Gras nicht mehr ausreichend nachwächst, oder es zu kalt wird, werden die Rinder von den Bergweiden ins Tal überführt, damit sie in den warmen Stallungen der Bauernhöfe überwintern können.

Wenn während des Aufenthalts auf der Alm kein Tier zu Schaden gekommen ist und es keinen Trauerfall in der Familie des Bergbauern gegeben hat, werden die Tiere für den Almabtrieb aufwendig mit Buschen, Bändern und Glocken geschmückt. Diese werden traditionell von der Almerin oder dem Hirten während der Sommermonate aus Almrausch, Latschenkiefer, Silberdistel und Seidenblumen gefertigt. Am Tag des Almabtriebs helfen die Hirten und Treiber gemeinsam dabei mit, die Tiere mit den Gebinden zu schmücken. Und dann machen sich Mensch und Tier zusammen auf den Weg ins Tal, was oft mit einer hohen Geschwindigkeit der Rinder einhergeht, die sich bereits auf ihre Heimatstallungen zu freuen scheinen. Unten angekommen, werden die Tiere dann geschieden (Viehscheid) und ihren jeweiligen Eigentümern zugeführt.

 

Danach feiern alle Beteiligten den erfolgreichen Almabtrieb mit einem herzhaften bayerischen Braten und anderen regionalen Gerichten.

 

 

Also Vorsicht, liebe Autofahrer, an den Tagen des Almabtriebs ist Geduld angesagt. Im Zweifel sind die Rinder stärker als das Autoblech. Erfreut Euch an dem seltenen Anblick und gönnt Euch einen Moment des Innehaltens. Es ist ein Augenschmaus und ein besonderes Erlebnis, den Tieren auf ihrem Weg nach Hause zu begegnen.

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Die Schlierseer Hardrock-Band SLEARS – ein Top Act auf dem Schlierseer Kulturherbst 2018

Endlich! Unsere Rockband SLEARS rockt Schliersee am 12.10.2018 im Festzelt am See!

„Unsere Rockband“, weil die Besetzung von SLEARS aus Schliersee und Umgebung stammt und auch der Name auf den ursprünglichen Namen des Schliersees ‒ „Slyrs“ ‒ zurückgeht. „Wir haben das einfach ein bisschen ,verenglischt‘ – und so entstand SLEARS“, erzählt Tom Käser.

Was liegt da näher, als dass die Band, bestehend aus Peter Kandlinger (Gesang), Tom Käser (Gitarre), Gustl Berauer (Gitarre), Andi Eichinger (Bass) und Daniel Rasquin (Schlagzeug), nun auch direkt am Schliersee auftritt.

Ulli: Hallo Tom, freut mich, dich bald wiederzusehen und vor allem SLEARS wiederzuhören. Am 23.03.2018 erschien euer neues Album „Turbulent Waters“, das ihr am 14. April in der kleinen Turnhalle des Musikcafés weyHALLA in Weyarn live vorgestellt habt. Was hat sich seither bei euch alles getan?

Tom:

Wir sind sehr zufrieden. Wir haben bis jetzt nur positive Reaktionen auf unser neues Album bekommen und über 700 Airplays in Radiostationen verteilt über ganz Europa. Zudem wurden wir von der Rock Antenne unter die fünf besten Bands aus Bayern gewählt. Aktuell sind wir in der kommenden Ausgabe des englischen Fireworks-Magazins (vergleichbar mit dem deutschen Metal Hammer) mit Interview und unserem Song „Haven“ auf der CD-Beilage vertreten. Und natürlich bereiten wir uns auf die kommenden Konzerte im Herbst vor. Außerdem sind wir gerade am überlegen, ob wir noch eine zweite Single vom Album auskoppeln.

 

Ulli: Da ist wirklich viel bei euch passiert. Das hört sich super an. Wie kam es nun zu dem kommenden Konzert im Festzelt am See? Dort werden etwa 1.000 begeisterte Besucher erwartet, was schon ein großer Event in Schliersee ist. Und auf was dürfen wir uns bei euch besonders freuen?

Tom:

Das ist nicht nur für Schliersee ein großes Ereignis, sondern natürlich auch für uns als Band. Wie ja allgemein bekannt ist, mangelt es im Landkreis Miesbach ein bisschen an Auftrittsmöglichkeiten, und so ist das für uns natürlich eine super Sache. Wir können direkt da, wo wir herkommen, unser Album live präsentieren, erschließen vielleicht sogar eine neue Hörerschaft und treffen zudem noch unsere alten Freunde! Besser geht’s kaum.

Ja, wie kam es dazu: Einige Schlierseer waren bei unserem Auftritt im April im Münchener Pressehaus dabei. Da haben wir zusammen mit Gil Ofarim gespielt. Nach unserem Gig kam dann zum ersten Mal die Idee vom Auftritt beim Schlierseer Kulturherbst zur Sprache. Florian Zeindl hat ein gutes Wort für uns eingelegt, und Johannes Wegmann hat mich dann im Mai kontaktiert. Und so kam das eine zum anderen.

Da wir am 12. Oktober der Headliner sind – Support ist übrigens die sehr gute Münchener Band „Bowmen“ ‒ spielen wir ein extra langes Set mit einigen Überraschungen, die man so von uns noch nicht gehört hat. Seid gespannt! J

 

Ulli: Überraschungen sind immer gut! Jetzt hast du uns richtig neugierig gemacht. Vielen Dank, Tom, dass du dir erneut Zeit für ein Interview genommen hast. Wir freuen uns alle auf euch. Ihr rockt den Schliersee!

 

 

Karten für SLEARS können bei der Gäste-Information Schliersee, dem Waitzinger Keller in Miesbach, dem Kultur im Oberbräu sowie allen München Ticket Vorverkaufsstellen erworben werden, ebenso auf www.muenchenticket.de oder über deren Ticket-Telefon 089/54818181.

 

 

12.10.2018 im Festzelt am See
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 8,00 €

Gäste-Information Schliersee
Perfallstraße 4
83727 Schliersee
Tel.: 08026/60650

Internet: www.schliersee.de

http://www.kulturherbst-schliersee.de/veranstaltung/slears-hard-rock-vom-schliersee/

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Es herbstelt – Sonntagmorgen in Schliersee

Ich bin eigentlich kein Frühaufsteher, aber heute möchte ich auch einmal zum Sonnenaufgang durch Schliersee spazieren. Wenn man anderen so glaubt, was sie am Morgen – während ich normalerweise noch tief und fest schlafe – alles so machen, könnte man manchmal denken, jeder Zweite sei schon vor dem Frühstück mindestens dreimal um den Schliersee gejoggt. Mein Wecker klingelt um halb sieben, kurz vor dem offiziellen Sonnenaufgang am Horizont. Mit dem Fotoapparat bewaffnet, geht es mit einem Kaffee in der Hand an den See. Es ist überraschend mild für Mitte September, das heißt, für richtig bunte Herbstfarben muss es nachts schon noch etwas kälter werden. Ich genieße die Ruhe am See, denn ich treffe fast niemanden.

Wo sind sie denn jetzt ‒ all die Frühaufsteher?

 

 

Es ist traumhaft schön am See, das Licht ist toll, aber ich möchte unbedingt noch weiter auf den Weinberg. Hier scheint die Sonne schon richtig. Es ist warm, und ich freue mich schon jetzt auf einen tollen sonnigen Spätsommertag. Belohnt werde ich auf dem Weinberg mit einem atemberaubenden Blick auf Berge und See. Wieder unten in Schliersee, gehe ich direkt zur Bäckerei Zanger ‒ der Duft von frisch gebackenem Gebäck lockt mich an. Es ist die älteste Bäckerei in Schliersee, und sie hat Sonntagmorgen geöffnet. Tatsächlich wartet dort schon eine lange Schlange. Offensichtlich ist Semmelnholen am Sonntag Männersache, lauter Familienväter holen große Tüten mit Semmeln für das Familienfrühstück – das lässt mich schmunzeln. Ich kaufe mir zwei Brezen und freue mich auf einen gemütlichen Cappuccino zu Hause.
Ein wunderbarer Start in den Sonntag! Zur Nachahmung empfohlen.

Eine alte Bauernregel, die besagt: „Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein“, lässt sich übrigens nicht belegen. Eines jedoch ist sicher: Nach einem goldenen Herbst freue ich mich auf einen weißen Winter.
Bauernregel: (Quelle: www.wetter.de)

 

Autumn Day von Kevin MacLeod ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution“ (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) lizenziert.

Quelle: http://incompetech.com/music/royalty-free/index.html?isrc=USUAN1100765

Künstler: http://incompetech.com/

 

[tourim-redakteur]