Dimensionen 2020 | Ausstellung des Schlierseer Künstlers Ludwig Pschierl in der Vitalwelt Schliersee

Ludwig Pschierl ist bei uns in Schliersee hauptsächlich als Musiker bekannt. Mit seiner Band Iganana oder auch mit La Musica spielt er auf den Bühnen des Landkreises. Jetzt ist er mit seinen Kunstwerken in der Vitalwelt zu Gast.

 

 

Das ist bereits seine vierte Ausstellung. Mitgebracht hat er Aquarelle, seine Siddartha-Serie nach Hermann Hesse, Aktzeichnungen, Frühwerke aus seiner Zeit in der Akademie mit Heribert Losert sowie Schlierseer Eisbilder, die er direkt auf dem See gemalt hat. Gerne führt er dich persönlich durch seine Ausstellung. Wenn du momentan nicht in Schliersee bist, kannst du im Video einen Eindruck von seiner Ausstellung bekommen. Vielleicht bist du noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk? Ludwig Pschierl verkauft alle seine Exponate zu moderaten Preisen. Neben unzähligen Bildern findest du auch verrückte Objekte wie den „Opferstock für abgebrannte Künstler“, das „Oberbayrische Kripperl“ und die „Schlierseer Aschentonne“.

Geöffnet ist die Ausstellung „Dimensionen 2020“ im Dezember von Montag bis Freitag von 9:00‒18:00 Uhr und am Wochenende von 9:00‒13:00 Uhr.

Wenn du im Video oder auf den Fotos ein Bild siehst, das dir gefällt, kannst du unter ludwig.pschierl@hotmail.de mit Ludwig Pschierl in Kontakt treten.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Spinnradl-Eskalation dahoam

Das Nachtleben ist momentan auf Eis gelegt. Bars, Kneipen und Diskos sind geschlossen, so auch unser Spinnradl. Der eine oder andere hat dort sicherlich schon einen unvergesslichen Abend verbracht, in dieser legendären Party-Location. Das Spinnradl ist Kult und zieht in normalen Zeiten das feierwütige Party-Volk von überallher an den Spitzingsee. Ganze Busse reisen hier an, um in diesem Schuppen zu feiern, ganz egal was, Hauptsache laut, feuchtfröhlich und wild. Wie schön wäre es doch mal wieder, sich ein gutes Getränk zu gönnen und so richtig abzudancen.

 

 

Deswegen habe ich heute eine Anleitung für euch für einen Spinnradl-Abend zu Hause in euren eigenen vier Wänden, für eine Spinnradl-Eskalation dahoam.

Jede gute Party beginnt in der Regel mit einem Getränk. Wir starten mit dem rostigen Nagel, der uns gleich mal in den Abend schubst. Dafür 3 cl hochprozentigen Rum in ein Stamperl und mit 1 cl Tabasco auffüllen. Fertig ‒ zum Wohl.

Exklusiv und einmalig verrät uns heute der Luis ausm Spinnradl das Geheimrezept für den Klassiker. Der SPINNRADL SPEZIAL. Wer den schon mal getrunken hat, weiß, wovon ich spreche. Dieser Cocktail ist ein Geschmacksfeuerwerk und bringt dich definitiv auf Level.

Also, hol dir ein großes 0,5-l-Glas, genügend Eiswürfel, schneide eine Orange in Scheiben. Dann folge den Mixkünsten des Barkeepers Luis.

Viel Eis ins Glas, dann 8 cl Bacardi, 8 cl Malibu, auffüllen mit Maracujasaft und einen Schuss Kirschsaft dazugeben. Orangenscheibe zum Garnieren.

! Achtung, Absturzgefahr – nicht für Personen unter 18 Jahren!

Damit wären wir schon mal versorgt. Als Nächstes brauchen wir Sound. Keine Party ohne Musik. Und um sich dem Spinnradl so nah wie möglich zu fühlen, es imaginär zu Hause zu haben, gibt’s online auf Mixcloud eine spezielle Playlist für euch mit den meistgespielten Hits und Klassikern von unzähligen Spinnradl-Abenden.

 

Die Playlist findest du unter folgendem Link:

https://www.mixcloud.com/DJ_Muenchen/dj-dan-spinnradl-in-the-corona-mix/

Damit hast du bis zu drei Stunden uneingeschränktes Spinnradl-Feeling.

 

Um das Wohnzimmer in einen Dancefloor zu verwandeln, kann ich zum Aufpeppen Discolicht empfehlen. Momentan zur Weihnachtszeit findet man Lichterketten und blickende Leuchtmittel in allen Farben. Da ist sicher für jeden etwas dabei. Aber auch die Stirnlampe im Rotmodus oder blickend ist ein Stimmungsmacher.

Zuallerletzt natürlich noch das Party-Outfit. Wer es vermisst, sich mal wieder so richtig schick zu machen, legt los! Rein in die Glitzerrobe, in die engen Jeans ‒ und stylt euch her. Aufbrezln erwünscht!

Nun haben wir alle notwendigen Maßnahmen (oh, dieses Wort ☹) getroffen, um auch mit Kontaktbeschränkungen einen phänomenalen Partyabend zu verbringen.

Und wer sich nach Geselligkeit sehnt: Die Spinnradl-Community ist riesig. Teilt eure One-Man/Woman-Shows, Selfies und Wohnzimmer-discos mit der Community auf Instagram und tagt @spinnradl.spitzingsee.

Ich wünsche euch jetzt viel Spaß im virtuellen Spinnradl und bin gespannt, ob die Schliersee-Magazin-Freunde feiern können.

 

 

Servus im Spinnradl am Spitzingsee www.neues-spinnradl.de

Facebook: www.facebook.com/Spinnradl

Instagram: @spinnradl.spitzingsee  www.instagram.com/spinnradl.spitzingsee/?hl=de​

Öffnungszeiten (normalerweise): Donnerstag, Freitag & Samstag ganzjährig ab 20:00 Uhr

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Almenwanderung am Spitzing | Sehenswertes Schliersee

Ich werde euch in der nächsten Zeit alle sechs Wege von „Sehenswertes Schliersee“ vorstellen. Heute fange ich am Spitzingsee an, da das Wetter dort oben momentan besonders schön ist. Der Spätherbst zeigt sich von seiner schönsten Seite. Die „Almenwanderung am Spitzing“ führt vom Spitzingsattel zur Ochsenalm.

Alle, die uns aktuell nicht besuchen können, bekommen in meinem Video einen Vorgeschmack auf die Wanderung. Wenn ihr euch die App herunterladet, könnt ihr euch auch schon vorab durch den Audioguide klicken ‒ ganz bequem von zu Hause aus.

 

 

Sehenswertes Schliersee seit Anfang November

Die App „Sehenswertes Schliersee“ von story2go wurde Anfang November coronabedingt in ganz kleinem Rahmen der Presse im Heimatmuseum vorgestellt. Unter den Teilnehmenden befanden sich die Initiatorin Beatrix Seidenfus, die App-Entwicklerin Sabrina Ganter von Radio Tourism, Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, der Vorsitzende des Touristikvereins Johannes Wegmann und Kuramtsleiter Mathias Schrön. Seitdem kann jeder die App kostenlos herunterladen. Auf sechs Spaziergängen durch Schliersee werden Geschichte und Geschichten für Einheimische und Urlauber erzählt.

 

Die Almenwanderung am Spitzing startet am Spitzingsattel. Am besten erreicht ihr den Sattel mit dem Bus. Das erste denkmalgeschützte Gebäude ist die Michlbauernalm aus dem 18. Jahrhundert direkt an der Hauptstraße. Weiter geht es entlang des Ostufers des Spitzingsees zum Perfall-Denkmal zu Ehren des Schriftstellers Anton von Perfall. Im Ort führt uns der Weg zur Kirche Sankt Bernhard, einer der am höchsten gelegenen Pfarrkirchen Bayerns, dann zum Forsthaus, zur ehemaligen Mautstelle und zum Holznerhaus, das nach dem Ersten Weltkrieg entstand. Auf dem Bockerlbahnweg geht es weiter, vorbei an den Valepper Almen zum Blecksteinhaus und dann entlang der Valepp bis zur Waitzinger Alm, zum Forsthaus Valepp sowie zur Maria-Hilf-Kapelle. Kurz darauf erreicht ihr nach insgesamt knapp zehn Kilometern, kurz vor der Grenze nach Österreich, das heutige Ziel: die wunderschöne Ochsenalm. Im Sommer könnt ihr zurück den Bus nehmen. Im Winter oder außerhalb der Saison geht es zu nur Fuß. Eine einfache, aber schöne Wanderung. Einkehrmöglichkeiten in der Albert-Link-Hütte und dem Blecksteinhaus – momentan nur to go (Stand: November 2020).

 

Sehenswertes Schliersee erzählt euch Geschichte und Geschichten auf sechs Wegen vorbei an 70 Baudenkmälern rund um den Schliersee. Den Audioguide (App) könnt ihr ab sofort für Android und Apple auf euer Smartphone oder Tablet herunterladen. Zusätzliche Informationen erhaltet ihr über die QR-Codes, die ihr auf blauen Tafeln an vielen Denkmälern findet. Die Informationen mit passenden Links zu Beiträgen und Videos aus unserem Schliersee Magazin werden ständig erweitert und aktualisiert.

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Neue Schlierseer Wege im Lockdown light

Bei meinen kleinen Wanderungen habe ich etwas entdeckt und mich so sehr gefreut, dass ich die Freude sehr gerne mit euch teilen möchte.

 

 

Auf dem Weg von der Kreuzbergalm Richtung Gindelalm sind die Wanderer bis jetzt immer mitten durch die Almwiesen kreuz und quer durchgewandert. Was für den Almbauern zunehmend immer mehr Probleme bereitet hat. Die Erosionsschäden sind gewaltig. Die Gemeinde Schliersee hat dieses Problem angepackt und eine geniale Lösung gefunden.

Im momentanen Lockdown light wurde das Zeitfenster genutzt und ein wunderschöner Wanderweg am Waldesrand entlang gebaut. Ich finde, die Gemeindearbeiter von Schliersee haben hier richtig gute Arbeit geleistet, Respekt.

Heute bin ich zum ersten Mal den neuen Weg gegangen und habe für euch ein Filmchen gemacht.

Am Anfang wurde ein Schild der Naturschutzbehörde angebracht, mit dem Hinweis, dass die Wanderer bitte auf dem Weg bleiben sollen. Das Betreten der Almflächen ist untersagt zum Schutze der Natur und der Almbewirtschaftung. Es wäre so schön, wenn die Naturliebhaber diesen Hinweis auch in Zukunft befolgen.

Es ist ein schöner, schmaler Wanderweg, in den viele Stufen eingebaut sind, damit der Anstieg auch von Älteren sowie Familien mit Kindern ganz leicht zu bewerkstelligen ist. Eines finde ich ganz besonders schön: Die Bäume wurden beim Wegverlauf sehr stark berücksichtigt. Es macht Spaß, den Weg zu gehen, und gleichzeitig kann die Umgebung viel mehr wahrgenommen werden, denn hier ist ein sicheres Auftreten während des Gehens garantiert.

Weiter oben ist der Ausblick Richtung Rottach, Wallberg und nach Schliersee wunderschön. Die Bergpanoramakette ist ein Traum. Und all das direkt vor unserer Haustür in Schliersee.

 

 

Vielen herzlichen Dank an die fleißigen Gemeindearbeiter von Schliersee und die Gemeinde Schliersee, die die Kosten übernommen hat.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Aus der Schlierseer Kräuterküche

Nachfolgend zeige ich euch fünf wertvolle Tipps für die Gesundheit.

 

 

1 Hustensaft selber machen aus dem Schwarzen Rettich

Schwarzer Rettich sollte in keinem Bauerngarten fehlen, denn er schmeckt gut und ist für die Krankheitsvorbeuge im Winter ein hervorragendes Mittel.

Ich nehme eine große Kugel Schwarzen Rettich, schneide den oberen Strunk ab und höhle ihn ein wenig aus. Unten auch kurz abschneiden und ein kleines Loch einschneiden. Nun wird der ausgehöhlte Schwarze Rettich auf ein Glas in der Küche gestellt und mit gutem naturbelassenen Zucker aufgefüllt. Über Nacht stehen lassen.

Wer will, kann beobachten, wie nach kurzer Zeit der Sirup aus dem Rettich in das Glas tropft. Er schmeckt sehr fein und hilft uns ganz unkompliziert als Vorbeugemaßnahme zur Stärkung unseres Immunsystems ‒ und natürlich gegen Husten.

 

2 Meerrettich

Wenn ich merke, dass der Hals zu kratzen anfängt, esse ich mit Genuss meinen Sahnemeerrettich. Das Senfölglykosid entzieht den Viren und Bakterien den Nährboden, und sie haben keine Chance mehr, sich zu vermehren. Wichtig dabei ist, den Meerrettich gleich beim ersten Kratzen zu genießen, um Erkältungen keine Chance  zu bieten.

 

3 Lärchenpechbalsam

Mein Vater war für sein Leben gern im Wald unterwegs und hat uns immer am Abend ein schönes Holzscheit mit Harz mitgebracht. Auch heute noch erinnere ich mich sehr gerne an diesen wohligen Duft. So hat Vater intuitiv für unsere Gesundheit gesorgt. Auch heute verwende ich sehr gerne dieses Harzige zum Räuchern von Räumen, und das Lärchenpech ist ein wunderbarer Helfer für meine Pechsalbe. Hierbei handelt es sich um eine Zugsalbe für Brust und Rücken sowie die Nebenhöhlen. Die Harzsalbe verwende ich sehr gerne auch für die Füße, wenn sie mal überlastet sind, und sie hilft auch Menschen, die immer kalte Füße haben. Das Lärchenpech regt die Durchblutung an, und es wird sofort warm.

Wer mehr über die Geschichte und Anwendung von Lärchenpechbalsam erfahren möchte, kann gerne am Hennererhof ein Intensiv-Heilkräuterseminar besuchen.

 

 

4 Ausgewogene gesunde Ernährung aus der Region

Momentan sind die Herbst- und Wintergemüse eine ganz besondere vielseitige Köstlichkeit.

Suppenzeit ist für mich eigentlich das ganze Jahr, aber jetzt genießen wir ganz besonders unseren Hühnereintopf. Er schmeckt gut und hilft uns gleichzeitig, unser Immunsystem zu stärken.

Mit meinen eingelagerten Äpfeln kann ich köstliche Desserts und Kuchen zaubern. Ich liebe Apfelkuchen in vielen verschiedenen Varianten.

Die Schlierseer Region hat so viel zu bieten.

 

5 Ein täglicher Spaziergang ‒ bei jedem Wetter

Täglich mindestens einmal an die frische Luft, egal, wie das Wetter ist

Viel Wasser trinken, ca. 2‒3 Liter pro Tag (nicht dazugerechnet: Kaffee, Tee)

Sich regelmäßig Pausen gönnen, auch wenn es nur 5‒10 Min sind

 

 

„Tu deinem Körper was Gutes und die Seele hat Lust darin zu wohnen.“ (Teresa von Avila)

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Wandern im Herbst // Neun Tipps von Outdoor-Expertin Susanne Viehweger

Bunte Blätter, goldene Farben, raschelndes Laub: Der Herbst ist eine der schönsten Jahreszeiten, um zu wandern. Besonders bei uns am Schliersee. Aber natürlich auch bei euch daheim während des zweiten Lockdowns. Noch mehr als im Sommer zählt im Herbst: Vorbereitung ist alles. Denn das Wetter kann zu dieser Jahreszeit schnell umschlagen. Und wenn die Sonne untergeht, wird es auf deinem Wanderpfad schon mal empfindlich kalt.

 

 

Meine Kollegin Susanne Viehweger, Diplom-Sportwissenschaftlerin und Personal Trainerin, bietet mit Happy Moving Outdoors (https://happymovingoutdoors.de) geführte Wanderungen in Schliersee und Umgebung an. Ich wollte von ihr wissen, was die MUST HAVES für eine sichere und genussvolle Herbstwanderung sind. Hier kommen die neun besten Tipps von Susi für euch:

 

#1 Halte Kopf und Hände warm: „Ganz wichtig, auch wenn es mittags noch warm ist: Zur Herbstzeit gehören Handschuhe und eine Mütze in deinen Rucksack. Gerade beim Abstieg, wenn du schon ein bisschen erschöpft bist und schnell auskühlst, sind Hand- und Ohrwärmer super. Oder natürlich auch für den Fall, dass etwas passieren sollte – und du länger am Berg bleiben musst als geplant.“

 

#2 Lass dir ein Licht aufgehen: „Es wird inzwischen ziemlich früh dunkel. Deswegen gehört eine Stirnlampe in den Rucksack. Denn du willst am Berg ja sehen, wohin du trittst.“

 

#3 Rock it: „Kein Muss, aber ‚nice to have‘ für uns Damen: Es gibt schöne Isolationsröcke, die Becken und Taille schützen. Gerade wenn du oben am Gipfel sitzt und eine Pause machst, schadet es nicht, dich auf diese Weise warm zu halten.“

 

#4 Bleib warm von innen: „Ich hab sehr gerne eine Thermoskanne mit einem warmen Getränk dabei. Auch wenn tagsüber noch mal 18 Grad angesagt sind. Der Wind kann frisch sein im Herbst – und es ist einfach angenehm, etwas Warmes zu trinken zu haben, wenn du draußen an der frischen Luft unterwegs bist.“

 

#5 Mach’s wie die Zwiebel: „Wenn gegen Abend die Herbstsonne tiefer steht, kann es schon richtig zapfig werden. Deswegen ist das Zwiebelprinzip in dieser Jahreszeit das A und O. Damit kannst du flexibel auf die wechselnden Temperaturen reagieren. Unbedingt in deinen Rucksack gehören eine Regenjacke und, wer mag, eine Regenhose. Außerdem einpacken: eine warme Jacke, damit du nicht auskühlst, z. B. eine Isolationsjacke, eine leichte Daunenjacke oder eine Primaloft-Jacke mit synthetischer Daune.“

 

#6 Geh leichtfüßig, aber gut geschützt: „Am Berg benötigst du wasserdichte Schuhe im Herbst, denn es kann sein, dass wir schon Schnee oder Matsch haben. Wer nicht die schweren Stiefel anziehen möchte, sondern gerne leichtfüßig unterwegs ist, kann auch die Sommerwanderschuhe mit wasserdichten Mini-Gamaschen kombinieren. Das ist eine Art kleine Stulpe, die du über deinen Schuh drüberziehst, sodass kein Schnee oder Nässe von oben eindringt.“

 

#7 Setz Stock vor Stock: „Ich geh nie mehr ohne Stöcke raus. Gerade im Herbst, wenn es ein bisschen rutschiger wird auf nassem Laub, habe ich mit Stöcken sicheren Halt. Und fühle mich vor allem bergab einfach wohler, wenn ich die Stöcke zur Unterstützung habe.“

 

#8 Krieg Halt mit Grödel: „Wenn es noch ein bisschen eisiger und rutschiger wird am Berg, empfehle ich, Grödel mitzunehmen. Das sind leichte Steigeisen oder Spikes, die sich ganz einfach unter jeden Wanderschuh clippen lassen. Damit kommst du sicher durch ein kleines Schneefeld.“

 

#9 Geh auf Nummer sicher: „Nicht nur im Herbst ganz wichtig ist ein Erste-Hilfe-Set. Das bekommt ihr schon fertig gepackt in jedem guten Bergsportladen. Ich nehme außerdem Blasenpflaster, eine Rettungsdecke und Taschentücher mit. Und natürlich – in der aktuellen Situation – ein kleines Desinfektionsmittel.“

 

 

Vom Dürnbach zur Ankelalm – Susis herbstlicher Tourentipp

 

Und zu guter Letzt hat Susi noch einen wunderbaren Wandertipp für euch im Gepäck: „Eine richtig schöne Herbsttour ist die Route vom Dürnbach-Parkplatz aus entlang des Bockerlbahn-Wegs in Schliersee-Neuhaus rauf bis zur Ankelalm in Richtung Brecherspitz. Die Tour ist für jeden zu empfehlen, es geht herrlich durch den Laubwald. Mit der Ankelalm erreicht ihr das Almgebiet – und habt das Bergpanorama vor euch mit Blick auf die Brecherspitz. Die Ambitionierteren unter euch können dann noch bis zum Brecherspitz-Gipfel weitergehen. Dazu sind allerdings Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.“ Wichtig: Im Herbst und Winter solltet ihr eure Brotzeit selbst mit auf die Ankelalm bringen. Die Hütte dort ist ausschließlich zur Almsaison bewirtschaftet – also vorab Öffnungszeiten erfragen!

 

 

 

Individuelle Wanderungen für Anfänger und Ambitionierte

 

Ob im Freundeskreis oder mit der Familie, ob genussvoll wandern oder sportlich aufsteigen: Als Wanderführerin gestaltet Susi euer individuelles Bergerlebnis – und nimmt euch mit in die Schlierseer und Spitzingseer Berge. Für die Zeit des zweiten Lockdowns könnt ihr euch schon einmal auf Susis Website inspirieren lassen: https://happymovingoutdoors.de

 

Ein P. S. für die fortgeschrittenen Bergfexe unter euch: Susis absolute Leidenschaft ist das Trailrunning, also der Lauf durchs hüglige oder bergige Gelände: Einen Überblick über ihre aktuellen Angebote findet ihr hier: https://happymovingoutdoors.de/home/events-trailrunning-kurse/

 

Happy Moving Outdoors

Susanne Viehweger

Diplom-Sportwissenschaftlerin

Tel.: 0157/71 91 54 76

E-Mail: info@happymovingoutdoors.de

Web: https://happymovingoutdoors.de

 

 

Achtung: Touren auf eigene Gefahr – Haftung ausgeschlossen!

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Momentaufnahme: Abenddämmerung am Schliersee

So ein Winterabend am Schliersee ist einfach magisch. Wenn der Nebel sich über dem Wasser ausbreitet. Wenn das hektische Treiben des Tages zur Ruhe kommt. Die letzten Jogger ihre Runden ziehen, die Pferde von der Weide gehen und die Enten auf der Suche nach Futter ans Ufer schwimmen. Wenn es still wird am See.

 

 

Abenddämmerung ist der Moment, wenn der Tag in die Nacht übergeht, das Licht nach und nach von der Dunkelheit verschluckt wird. Die Sonne hinter den Hügeln im Westen des Schliersees verschwindet. Gerade jetzt, zu Beginn des Winters, kannst du diese besondere Abendstimmung am See ganz unkompliziert genießen. Schließlich beginnt es schon nachmittags gegen 16:00 Uhr zu dämmern. Und gegen 16:30 Uhr geht jetzt, zur Winterzeit, die Sonne unter.

 

 

Blaue Stunde am Seeufer

 

Kurz vor und nach Sonnenuntergang ist die beste Zeit, die besondere Atmosphäre am Seeufer zu genießen: Das Rotgold der letzten Sonnenstrahlen am Horizont. Die dramatischen Schatten der Wolken am ansonsten klaren Himmel. Das tiefe Blau, das kurz nach Sonnenuntergang den Himmel färbt – bevor uns die Dunkelheit in ihr Nachtschwarz einhüllt. Die tanzenden Lichter der vorbeifahrenden Autos, die hell erleuchteten Fenster der Schlierseer Häuser.

 

 

Zu Gast bei einem besonderen Naturschauspiel

 

Für mich hat dieser Moment zwischen Tag und Nacht, zwischen Wachen und Träumen, einen ganz eigenen Zauber: Und dieses besondere Naturschauspiel ist so einfach zu genießen: Anziehen, raus, zack – Sonnenuntergang! Hier kommen fünf Tipps für deine Abenddämmerung am Schliersee:

 

 

#1 Pack Handschuhe und Mütze ein

 

Jep, es wird Winter. Und durch die Nähe zum Wasser steigt abends schnell eine klamme Kälte auf. Damit dir also nicht nur warm ums Herz wird, sondern auch Hände und Kopf gut geschützt sind, zieh Handschuhe, Mütze, Schal und eine dicke Jacke an. Warme Schuhe nicht vergessen!

 

 

#2 Finde deinen Dämmerungs-Spot

 

Wenn das Schauspiel „Abenddämmerung“ aufgeführt wird, sitzt du am Schliersee in der ersten Reihe – logisch. Besonders gut lässt sich die Abenddämmerung vom Ostufer des Sees aus beobachten. Nimm zum Beispiel auf einer der Bänke Platz, die auf der kleinen Landzunge vor dem Strandbad stehen. Oder nutze eine der vielen Sitzgelegenheiten an der Uferpromenade neben dem Seehotel Schlierseer Hof.

 

 

#3 Leg das Smartphone weg

 

Im Moment bleiben ‒ das gelingt dir am besten, wenn du ungestört bist. Wenn du nicht nur körperlich anwesend bist, sondern dich auch geistig vollkommen auf diesen besonderen Moment am See einlässt. Na klar kannst du noch schnell einen romantischen Schnappschuss für deinen Instagram-Account schießen. Aber wer den Horizont im Blick behält und nicht das Smartphone-Display, kann so viel mehr sehen.

 

 

#4 Atme tief ein

 

Die frische, kalte Luft, das Wasser, der Nebel. Seezeit ist Auftankzeit. Und das darfst du nutzen: Lass deinen Atem ruhig werden – und in seinem natürlichen Rhythmus fließen. Fülle deine Lungen mit Sauerstoff und spüre, wie sich Brustkorb und Bauch dabei heben und wieder senken. Ein Abend am See wirkt wie ein Kurzausflug ins Spa, versprochen!

 

 

#5 Nimm deine Lieben mit

 

Die guten Dinge im Leben, die dürfen wir teilen – gerade in diesen anstrengenden Lockdown-Zeiten. So eine Abenddämmerung am See macht nicht nur allein Spaß. Sondern hat auch unseren Lieben viel zu geben: einen romantischen Moment für Paare, ein Mikro-Abenteuer für Kinder, ein verbindendes Erlebnis für Freunde. Und wen nimmst du mit zum See?

 

 

Ich wünsche dir magische Momente in der Abenddämmerung am Schliersee.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Familienfreundliche Herbstwanderung zum Rotwandhaus

Ja, wir haben schon wieder einen Lockdown, und ja, es nervt …

Ich möchte heute alle mit auf eine Wanderung nehmen, denen es verwehrt ist, momentan zu uns an den Schliersee zu kommen und die Herbstzeit zu genießen.

 

 

Der Herbst ist eine herrliche Zeit zum Wandern. Die Temperaturen sind nicht mehr so heiß wie im Sommer, und die Natur bekommt ein farbenprächtiges Antlitz, wie man es sonst nicht im Jahr zu sehen bekommt.

Wir gehen auf eine anspruchsvolle Tagestour für die ganze Familie.

Von der Waitzinger Alm in der Valepp am Spitzing aus gehen wir zuerst am Pfanngraben entlang bis zum Rotwandhaus. Hier bekommen wir Ausblicke auf eine spektakuläre Schlucht, flanieren durch bunten Laubwald, überqueren Almwiesen und steigen felsig bis zur Hütte.

Lehnt euch zurück und taucht ein in den Wanderherbst in Schliersee.

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

STOCK-NARRISCH | Unikate aus Lärchenholz

Ich treffe mich mit Yvonne in ihrem Garten. Sie möchte mir heute zeigen, wie ihr Wanderstock „STOCK-NARRISCH“ entsteht. Der Name „STOCK-NARRISCH“ ist schnell erklärt: Yvonne ist einfach verrückt nach Wanderstöcken. Du vielleicht auch bald?

 

 

Jeder Wanderstock ein Unikat

Das Lärchenholz kommt vom Schreiner und aus Bayern. Liebevoll hat Yvonne ihr Werkzeug im Garten aufgebaut. Sie hobelt aus Leidenschaft. „Mit Holz zu arbeiten, ist für mich auch ein bisschen Meditation“, erklärt sie. Das Naturprodukt Lärche hat seine Ecken und Kanten. „Fast ein wenig zickig“, lacht Yvonne. So muss sie etwa um störrische Astlöcher herumarbeiten. Deshalb wird am Ende auch jeder Stock ein Unikat. Die Astlöcher geben vor, wie Yvonne das Holz bearbeiten muss. „Da ist echt jeder Stock anders“, erklärt sie. Die Wanderstöcke haben auch unterschiedliche Längen, denn auch jeder Mensch ist anders. So fertigt Yvonne gerne einen individuellen Stock für dich.

 

Ziehen, hobeln und schleifen

Als Erstes zeichnet sich Yvonne die Größe der Kupfermuffe vor, die später auf das Ende gesteckt wird, um das Holz vor feuchter Witterung zu schützen. Dann spannt sie das Holz in ihre Schnitzbank und beginnt mit der groben Arbeit. Mit einem Ziehmesser zieht sie die Grundform des Wanderstocks. Immer muss sie aufpassen, dass das Holz nicht splittert. Astlöcher sind eine Herausforderung. Im nächsten Schritt benötigt Yvonne einen Schweifhobel. Er wird besonders zum Bearbeiten stark geschwungener Formen verwendet. Optimal also für den Wanderstock. Der Schweifhobel kann von grob bis fein eingestellt werden ‒ und auch in verschiedenen Winkeln. Ist die Hobelarbeit beendet, geht es mit Schleifen weiter. Auch hier kommen verschiedene Schleifpapiere zum Einsatz – von grob bis fein. So fühlt sich der Wanderstock am Ende ganz wunderbar an. Jetzt kommt mithilfe eines Hammers die Kupfermuffe drauf. Zusätzlich hämmert Yvonne zum Schutz einen Kupfernagel ins Holz. Aber der Stock ist noch nicht fertig. „Jetzt bekommt der Daumen noch eine Raststation“, sagt Yvonne. Mit viel Gefühl schnitzt sie am oberen Ende eine Vertiefung, in der dein Daumen gemütlich Platz findet.

Es war beeindruckend, den Prozess zu sehen, mit wie viel Leidenschaft, Liebe und Geduld der Wanderstock entsteht. Danke, Yvonne.

 

 

Kaufen kannst du den Wanderstock im HoamatGfui Schliersee.

Ich hoffe, du bist jetzt auch stocknarrisch.

 

 

HoamatGfui

Lautererstr. 4

83727 Schliersee

https://www.hoamatgfui.de/de

 

Öffnungszeiten

Mo.‒Fr.: 9:30‒12:30 Uhr und 14:00‒18:00 Uhr

Sa.: 9:30‒13:00 Uhr

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

„Auf Bergspaziergängen sind mir sehr viele wichtige Ideen gekommen“ – Im Gespräch mit Krimi-Autor Andreas Föhr

Andreas Föhr ist einer der bekanntesten deutschen Krimiautoren. Schauplatz seiner preisgekrönten Kriminalromane rund um das gegensätzliche Ermittlerduo Clemens Wallner und Leonhard Kreuthner ist die Gegend rund um Schliersee, Spitzingsee, Tegernsee. Im kommenden Sommer erscheint Band neun der Bestseller-Reihe. Grund genug, sich mit dem gelernten Juristen über das Unheimliche unter der idyllischen Oberfläche, seinen schwarzen Humor und seinen Lieblingsplatz am Schliersee zu unterhalten.

 

 

Herr Föhr, Sie schreiben seit mehr als zehn Jahren Krimis aus der Region Schliersee/Tegernsee. Was macht die Faszination dieser Gegend für Sie aus?

 

Andreas Föhr: Der Grund, warum ich aus dieser Region schreibe, ist, weil ich dort aufgewachsen bin und meine gesamte Schulzeit dort verbracht habe. Die Landschaft, die Traditionen, das Brauchtum, die Barockkirchen und Klöster: Es gibt wenig reizvollere Gegenden in Deutschland. Das zu kontrastieren mit Mordgeschichten, macht natürlich einen großen Reiz aus.

 

Sie spielen also mit dem Gegensatz zwischen der idyllischen Landschaft und dem Furchtbaren, was sich unter dieser schönen Oberfläche verbirgt?

 

Andreas Föhr: Ich glaube, das macht wahrscheinlich die Faszination von fast allen Regionalkrimis aus: Dass man einerseits das Vertraute und Übersichtliche hat. Man kennt sich, selbst in einem Landkreis mit 100.000 Einwohnern. Das Tegernseer Tal, und Schliersee noch viel mehr, sind ja eigentlich kleine Dörfer. Wo jeder jeden kennt und man auch weiß, was da an wichtigen Dingen passiert. Es gibt wenig Geheimnisse. Aber eben einige doch …

 

Manche Ihrer Dialoge klingen, als hätten Sie diese tatsächlich in einer Dorfkneipe überhört. Schreiben Sie aus der Erinnerung – oder sind Sie für Recherchen vor Ort?

 

Andreas Föhr: Das ist unterschiedlich, je nachdem, was ich recherchiere. Die Dialoge muss ich nicht noch mal recherchieren. Ich bin immer mal wieder in bayerischen Wirtshäusern, auch da, wo ich wohne, in Wasserburg am Inn. Tatsächlich passiert es immer wieder, dass mir Leser schreiben: „Diese Typen, die Sie da beschreiben: Ich kenne die!“ (lacht)

 

Was ich aber durchaus mache: Ich fahre an die Schauplätze und sehe mir die an. Denn man glaubt ja nicht, wie die Erinnerung einen manchmal trügt. Obwohl ich zum Teil schon zehnmal auf diesem Berg oben war, in meiner Kindheit und Jugend: Irgendwie sieht’s dann doch ganz anders aus, als ich dies in Erinnerung hatte.

 

Das kommt fast einer kleinen „Tatort-Begehung“ nahe …

 

Andreas Föhr: Das kann man durchaus so sagen. Was ich auch jedes Mal mache, ist, dass ich bei der Polizei in Miesbach vorbeischaue. Johann Schweiger hat bis vor Kurzem dort die Kripo Miesbach geleitet. Den habe ich jedes Jahr besucht – und mich mit ihm ausgetauscht, Fragen gestellt zu den polizeilichen Abläufen und mir auch ein paar Geschichten angehört.

 

Aber es ist nicht so, dass Sie in Ihren Büchern mal einen Fall aus der Gegend rekonstruiert hätten – dazu passiert zu wenig, oder?

 

Andreas Föhr: Nein, die Wirklichkeit schreibt zwar spannende Fälle. Die eignen sich aber in der Regel nicht für Krimis. Im Krimi will man ja doch hier und da noch eine Wendung haben, etwas Überraschendes. Und so sind wirkliche Fälle in der Regel nicht konstruiert. Aber manchmal kann man sich die eine oder andere Anregung holen.

 

Sie haben erzählt, dass Sie gerne spazieren gehen, um in den Schreibflow zu kommen. Gibt es Ideen, die während eines Spaziergangs am Schliersee oder Spitzingsee entstanden sind?

 

Wenn ich mich von zu Hause wegbewege, dann muss es etwas sein, wo es bergauf geht. In diesem Sommer war ich zum Beispiel auf dem Schinder. Insgesamt sind mir auf Bergspaziergängen schon sehr, sehr viele, zum Teil auch sehr wichtige Ideen gekommen.

 

Sie bringen Ihre Charaktere immer wieder in völlig absurde oder auch morbide Situationen. Zu Beginn Ihres aktuellen Krimis gibt es beispielsweise eine Begräbniszeremonie für eine amputierte Hand. Wie kommen Sie auf solche Ideen?

 

Andreas Föhr: Das weiß ich nicht, wahrscheinlich ist mein Gehirn so verdrahtet. Mir macht so was einfach Spaß – und die Ideen kommen natürlich auch aus der Figur des Leonhard Kreuthner raus. Wobei, in diesem Fall kam die konkrete Anregung tatsächlich von meiner Frau: Sie hat ein Seminar zum Thema Traumaverarbeitung besucht. Einer der Teilnehmer war Arzt im Krankenhaus – und hat die Frage gestellt: „Wie ist das bei Patienten nach einer Amputation? Das ist ja auch ein Trauma. Müssen die nicht ebenfalls Abschied nehmen?“ Meine Frau kam nach Hause und sagte: „Das ist eine Geschichte für Leonhard Kreuthner.“

 

Es gibt auch viele Szenen, die sehr gruselig sind in Ihren Büchern. Gibt es etwas, das Sie selbst noch gruselt?

 

Andreas Föhr: Es ist immer eine Frage, wie man sich drauf einlässt. Ich finde selbst ‚Nosferatu‘ immer noch gruselig, wenn ich mir den Film nachts alleine anschaue. Aber das lässt natürlich nach im Laufe der Zeit. (lacht)

 

Seit einigen Jahren gibt es die Wallner-und-Kreuthner-Krimis auch als Audiobook. Michael Schwarzmaier heißt der Erzähler, der auch den oberbayerischen Dialekt sehr gut mit einbringt. Was macht das Besondere der Hörbücher aus?

 

Andreas Föhr: Das Besondere ist natürlich, dass man das Geschriebene sozusagen interpretiert bekommt. Mir passiert es auch öfter bei Lesungen, dass Leute zu mir kommen und sagen: „Ich habe den Krimi zwar schon gelesen, aber dass die Figur so spricht, ist einfach noch mal ein anderes Erlebnis.“ Und es hat natürlich auch Vorteile: Viele Leute hören das Audiobuch im Auto. So können sie längere Fahrten sinnvoll ausfüllen. Viele lassen es sich auch bei der Hausarbeit vorlesen, beim Bügeln hauptsächlich.

 

Ich habe gehört, dass der neunte Teil der Krimireihe schon fertig ist.

 

Andreas Föhr: Sagt man, ja! (schmunzelt)

 

Können Sie uns denn schon verraten, ob der Spitzingsee oder der Schliersee darin wieder eine Rolle spielen werden?

 

Andreas Föhr: Sagen wir mal so: Die weitere Gegend wird eine Rolle spielen. Nicht direkt Spitzingsee und Schliersee, aber die Berge außenrum.

 

Haben Sie einen Lieblingsplatz an Schliersee oder Spitzingsee?

 

Andreas Föhr: Ich war früher öfter auf der Bodenschneid. Von dort aus hat man einen schönen Blick auf alle drei Seen ‒ Tegernsee, Schliersee und Spitzingsee. Ich bin zwar direkt am Tegernsee aufgewachsen – und mag das auch wirklich. Aber was ich noch mehr liebe, sind Berge und von oben runterzuschauen.

 

 

Andreas Föhr

Alle Bücher von Andreas Föhr, auch seine jüngste Krimi-Reihe um die Münchner Anwältin Rachel Eisenberg, finden Sie hier im Überblick: https://www.droemer-knaur.de/autor/andreas-foehr-3000707

 

 

Erhältlich und bestellbar sind die Kriminalromane und Hörbücher von Andreas Föhr in jedem gut sortierten Buchhandel oder online – in Schliersee zum Beispiel in der Bücheroase:

 

Vor Ort

Bücheroase Schliersee

Lautererstraße 10
83727 Schliersee
Tel.: 08026/6904

 

Online

https://www.genialokal.de/buchhandlung/schliersee/buecheroase-schliersee/

 

 

Autorenfoto Andreas Föhr © Jana Kay

 

 

 

[tourim-redakteur]