Wildschutzgebiet im Rotwandgebiet

Birkhühner: Warum das Wildschutzgebiet im Rotwandgebiet so wichtig ist

Ich treffe mich mit Naturschutz-Ranger Alexander Römer im Rotwandgebiet. Es ist ein wunderschöner Tag und der Schnee der letzten Tage hat die Landschaft in eine malerische Winterkulisse verwandelt. Heute hat Alex eine präparierte Birkhenne und einen Birkhahn dabei. Die beiden Vögel ziehen sofort die Blicke auf sich, genau das mag er. „Man schützt nur, was man auch kennt!“, sagt Alex mit einem Lächeln.

Die Birkhühner brauchen im Winter dringend Ruhe

„In der Vogelwelt sind die Männchen immer die auffälligen Schönheiten – so wie der Birkhahn mit seinem glänzenden Schwarz und dem leierförmigen Schwanz. Die Schlausten sind aber die Hennen, gut getarnt und unscheinbar“, erzählt er. „Das ist natürlich nur bei den Vögeln so“, fügt er schmunzelnd hinzu.

Doch was Birkhenne und Birkhahn im Winter gleichermaßen dringend brauchen, ist absolute Ruhe. Die Tiere haben es schwer genug. Bei Kälte und Schnee finden sie nur Nadeln als Nahrung, reine Zellulose. Das liefert kaum Energie. Jede Störung durch uns Menschen bedeutet zusätzlichen Stress und einen Energieverlust, den sie sich nicht leisten können. Die Konsequenzen sind gravierend: Das Birkhuhn ist bedroht, und es gibt nur noch wenige Exemplare bei uns.

Wildschutzgebiet im Rotwandgebiet: Betretungsverbot zwischen 1. Dezember und 14. Juli

Deshalb wurde das Wildschutzgebiet im Rotwandgebiet eingerichtet. Vom 1. Dezember bis 14. Juli ist das Betreten bestimmter Bereiche verboten. „Es geht nicht darum, jemanden auszuschließen, sondern darum, diesen einzigartigen Lebensraum und seine Bewohner zu schützen“, erklärt Alex.

Wo gilt das Betretungsverbot?

Wer sich genauer informieren möchte, findet die Grenzen der Schutzgebiete online beim Landratsamt Miesbach oder in der alpenvereinaktiv-App. Du kannst dir detaillierte Karten auf der Webseite des Landratsamtes Miesbach anschauen WildschutzgebietRotwand / Landkreis Miesbach, aber um die Grenzen des Schutzgebiets im Gelände genau zu erkennen, empfiehlt Alex die App alpenvereinaktiv: Die alpenvereinaktiv App für iPhone und Android

Sie zeigt die Schutzgebiete und auch die Geltungszeiten. Zusammen mit der Standortfunktion kannst du genau ermitteln, wie du eventuell deine Route ändern musst, um nicht durch ein Wildschutzgebiet zu laufen oder zu fahren.

Alex appelliert an alle: Bitte haltet euch an die Regeln der Schutzzonen, damit diese beeindruckenden Vögel auch in Zukunft bei uns leben können. Mit dem richtigen Verhalten können wir alle dazu beitragen, die Natur zu bewahren und eine Balance zwischen Sport und Naturschutz zu schaffen.

Für alle Winter-Touren gilt: Ein Lawinenverschüttetensuchgerät, kurz: LVS-Gerät, eine Sonde und eine Schaufel gehören bei jeder Tour im freien Gelände in den Rucksack. Informiere dich vor der Tour über die Gefahren im Gelände. Wer sich ohne Kenntnisse ins freie Gelände wagt, geht ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Du bist für dich selbst verantwortlich.

 

 

Adventskalender 2024

Schlierseer Weihnachtszauber 2024

In der Adventszeit zeigt Schliersee sich besonders schön: Festlich geschmückte Weihnachtsbäume erstrahlen in warmem Licht und der Duft von Glühwein, Gebäck und winterlichen Schmankerln liegt in der Luft. An allen Adventswochenenden wird ein Weihnachtsmarkt veranstaltet – am vierten Advent besonders romantisch in der Valepp oben am Spitzingsee.

Ein stimmungsvoller Auftakt am Terofal
Am 30. November und 1. Dezember startet die Weihnachtszeit mit dem Christkindlmarkt am Terofal. Vor der malerischen Kulisse des historischen Hotels, des Schlierseer Bauerntheaters und des Maibaums laden wir dich ein, dich mit Glühwein oder Hot Aperol zu wärmen und herzhafte Schmankerl zu probieren. Handgefertigtes Kunsthandwerk in den Marktständen bietet dir besondere Geschenkideen für deine Liebsten.

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Weitere Informationen

Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt: Am Samstag ab 17:00 Uhr spielt Hoamatbeat vom Tegernsee, während am Sonntag ab 17:00 Uhr das Bläserquartett der Schlierseer Blasmusik traditionelle Klänge zum Besten gibt. Auch für Kinder gibt es einen besonderen Moment: Der Nikolaus schaut an beiden Tagen gegen 17:00 Uhr vorbei und bringt kleine Überraschungen mit.

Weihnachtsidylle im altbayerischen Dorf
An den folgenden beiden Adventswochenenden lädt Wasmeiers Weihnachtsmarkt in Neuhaus ein. Das hoffentlich wunderschön verschneite altbayerische Dorf, der warme Lichterglanz und die frostige Luft schaffen eine zauberhafte Atmosphäre. Hier kannst du über den Markt schlendern und an aufgestellten Hütten sowie in den historischen Höfen besondere Geschenkideen entdecken.

Ein besonderes Angebot ist die Führung „Weihnachtsgschichtn“, bei der du mehr über die Adventszeit und alte Bräuche erfährst. Der Eintritt kostet 6 Euro; Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre haben freien Eintritt.

Weihnachtsmarkt in den Bergen am Blecksteinhaus
Der Weihnachtsmarkt am Blecksteinhaus am vierten Adventswochenende ist ein weiterer Höhepunkt. In einem rund 30-minütigen Spaziergang erreichst du den Weihnachtsmarkt inmitten der winterlichen Bergwelt. Die Pferdekutsche pendelt am Sonntag kostenlos zwischen der Alten Wurzhütte und dem Blecksteinhaus. Der Nikolaus kommt auch hier vorbei, und die große Krippe sorgt für weihnachtliche Stimmung.

Schliersee im Advent bietet dir unvergessliche Erlebnisse: Mehr Informationen und Veranstaltungen findest du unter www.schlierseer-weihnachtszauber.de

[tourim-redakteur]

 

Verweile ohne Eile – GenussVerweilerei

GenussVerweilerei seit zwei Monaten auf dem Genusscampus in Schliersee
Andreas Essendorfer ist in Schliersee längst kein Unbekannter mehr. Seit Sommer 2017 bildet seine Genussschmelzerei Essendorfer zusammen mit der Whisky-Destillerie Slyrs den Genuss-Campus im Ortsteil Neuhaus in Schliersee. Vor zwei Monaten hat er zusätzlich die Gastronomie übernommen, die zuvor als Slyrs Caffee & Lunchery bekannt war. Das Ergebnis: die GenussVerweilerei. „Mein Motto ist: Verweile ohne Eile“, schmunzelt Andy. Sein Wunsch ist es, dass seine Gäste sich wohlfühlen, entspannen und verwöhnen lassen.
Die Speisekarte der GenussVerweilerei ist vielfältig: Von Frühstück über Mittagessen bis hin zu Kaffee und Kuchen oder einem gemütlichen Dinner – hier findet jeder etwas. Bestellungen werden bis 20:30 Uhr entgegengenommen. Die Küche überrascht mit einer Kombination aus alpenländischen und wienerischen Spezialitäten, die mit frischen Produkten zubereitet werden. Auch die beliebten Produkte aus der Essendorfer Genussschmelzerei kommen zum Einsatz.

Ein Frühstückserlebnis mit Wiener Charme
Frühstück wird täglich von 9:00 bis 11:00 Uhr serviert. Besonders beliebt ist das Wiener Frühstück, das stilvoll auf einer Etagere präsentiert wird. Für Vegetarier gibt es „So ein Kas“. „Wir arbeiten daran, bald auch eine vegane Alternative anbieten zu können“, verrät Andy, der das Frühstücksangebot in Zukunft weiter ausbauen möchte.

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Kleine Karte, großer Genuss
Neben der abwechslungsreichen Speisekarte bietet die GenussVerweilerei auch Tagesgerichte an. Österreich-Fans kommen im Wiener Kaffeehaus voll auf ihre Kosten: Ob kleiner Brauner, Melange, Soda Zitrone oder Almdudler – die GenussVerweilerei hat das richtige Angebot. Natürlich darf auch die Verkostung des Slyrs-Sortiments nicht fehlen. Ein praktischer Automat für einen Alkoholtest im Erdgeschoss sorgt dafür, dass niemand über die Stränge schlägt.

Ein neues Kapitel
Ursprünglich wollte Andy nur bei der Suche nach einem Pächter für das Restaurant helfen. Doch nun freut er sich umso mehr, das charmante Lokal mit der wunderschönen Sonnenterrasse mit Blick auf den Wendelstein selbst zu betreiben.
Für mich ist die GenussVerweilerei ein großer Gewinn für Schliersee – ein Ort, an dem Genuss und Gemütlichkeit perfekt harmonieren. Das solltest du unbedingt ausprobieren!

Öffnungszeiten: 9:00 Uhr bis 22:00 Uhr (warme Küche bis 20:30 Uhr)

Dienstag Ruhetag (Stand November 2024)

Bayrischzeller Str. 13a
83727 Schliersee
Tel: +49 8026 9209220

info@genussverweilerei.de
genussverweilerei.de

 

[tourim-redakteur]

Ankündigung Kirchenkonzert der Schlierseer Blasmusik

Am 23. November 2024 lädt dich die Schlierseer Blasmusik um 18:00 Uhr zum diesjährigen Kirchenkonzert in die St. Sixtus Kirche ein. Dieses Jahr erwartet dich ein besonderes Programm: keine Messe, sondern ein reines Konzert, das neben traditionellen Stücken auch Raum für moderne Melodien bietet.

Freu dich auf eine musikalische Reise, die von traditionellen Klängen bis hin zu Arrangements von Coldplay reicht. Der Eintritt ist frei.

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[tourim-redakteur]

Ein unvergesslicher 16. Schlierseer Kulturherbst

Der Schlierseer Kulturherbst geht für dieses Jahr zu Ende: Nur noch heute am Sonntag sind die Ausstellungen „S’guade Gwand“ im Schlierseer Heimatmuseum und „Grüße aus Südtirol“ im Forum der Vitalwelt geöffnet.

Der 16. Schlierseer Kulturherbst war ein voller Erfolg und hat den Oktober in Schliersee zu einer Zeit lebendiger kultureller Begegnungen gemacht. Es war der vierte Schlierseer Kulturherbst, den ich fotografisch begleiten durfte. Mit insgesamt 18 Veranstaltungen an verschiedenen Schauplätzen in Schliersee war ich im Oktober fast täglich unterwegs.

Ausstellung S’guade Gwand

Bereits die Eröffnung im Heimatmuseum setzte den Ton für die kommenden Wochen. Die Ausstellung „S’guade Gwand“, die bayerische Trachtenfotos und traditionelle japanische Kimonos präsentierte, brachte das Motto „Kultur verbindet“ eindrucksvoll zum Ausdruck. Ein besonderer Dank geht an euch, liebe Kathi und liebe Mae Rose, für die schöne Zeit. Es war eine Freude! Es wurden sogar Origami-Kimonos und -Dirndl gebastelt – auch beim Kindertag im Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Danke, Sibylle Strack-Zimmermann!

Buntes Programm

Der Kulturherbst 2024 bot ein vielfältiges Programm voller kultureller Höhepunkte. Mitreißende Konzerte wie das Big-Band-Spektakel des Munich Uptown Jazz Orchestra und das feierliche Festkonzert mit Timm Tzschaschel im Bauerntheater begeisterten die Besucher. Thomas Hochkofler und Karin Verdorfer aus Südtirol brachten das Publikum mit „Ninderscht isch nicht“ zum Lachen, und das Bauerntheater spielte vor ausverkauftem Haus das Stück „Der ewige Spitzbua“ mit Monika Gruber. Die Innphilharmonie verwandelte die Sankt-Sixtus-Kirche in eine Konzerthalle, und beim herbstlichen Volksmusikkonzert konnte ich das Radauer Ensemble, die Aigner Turmbläser aus Salzburg und den Lindmair Dreigesang erleben.

Mein persönliches Highlight war das Konzert des Trios Well Cojocaru mit ihrer Matinee „Zingarissimo“ im Pfarrheim in Neuhaus. Auch die Band Colourblind, die mit moderner A-cappella-Musik den Abschluss bildete, schuf für mich einen „Celtic Moment“ mit einem Lieblings-Lied von mir: Parting Glass. (Das Glas zum Abschied)

Das Video zeigt die gesamte Bandbreite des Schlierseer Kulturherbstes in drei Minuten

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Danke für die schöne Zeit und die vielen Begegnungen!

Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer brachte die Stimmung des Kulturherbstes bereits zur Eröffnung treffend auf den Punkt: „Kunst und Kultur sind nicht nur schöne Dinge, die man betrachtet, sondern sie schaffen Begegnungen.“ Genau diese Begegnungen haben den Kulturherbst auch in diesem Jahr zu einer besonderen Zeit für mich gemacht. Vielen Dank an die Gemeinde Schliersee – es war inspirierend, den Schlierseer Kulturherbst auf so vielseitige Weise begleiten zu dürfen. Danke an Johannes Wegmann, der wie ich auf allen Veranstaltungen dabei war und ohne den der Schlierseer Kulturherbst nicht möglich wäre.

So fill to me the parting glass / And drink a health whate’er befalls / And gently rise and softly call / Good night and joy be to you all

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[tourim-redakteur]

Burgruine Hohenwaldeck: Ein Schlierseer Wahrzeichen kehrt zurück

Nach vier Jahren ist die Burgruine Hohenwaldeck oberhalb des Schliersees endlich wieder zugänglich!

Seit 2020 war der Zugang aufgrund dringend notwendiger Restaurierungsarbeiten gesperrt, doch nun sind die historischen Mauern und der unvergleichliche Blick über den Schliersee wieder erlebbar.

Die Ruine selbst thront majestätisch auf einem felsigen Sporn rund 200 Meter über dem See und geht auf das späte 13. Jahrhundert zurück – errichtet von den Waldeckern. Am Montag wurde die Burgruine Hohenwaldeck feierlich wiedereröffnet: Forstbetriebsleiter Lasse Weicht, Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Vize-Landrat Jens Zangenfeind durchschnitten symbolisch ein Band. Am Kreuz am wunderschönen Aussichtspunkt segnete Pfarrer Hans Sinseder die Burganlage – und es war wunderbar, nach vier Jahren Pause endlich wieder diesen besonderen Ausblick genießen zu dürfen. Für mich persönlich ist dieser Ort einer der schönsten in Schliersee. Das Herbstwetter zeigte sich von seiner sonnigsten Seite und machte den Moment doppelt perfekt. Hohenwaldeck ist nicht nur ein Ziel für Urlauber. „Vielmehr ist es auch etwas für uns Schlierseer – wir sind als Kinder schon mit der Schule heraufgegangen“, erinnerte Franz Schnitzenbaumer. Vielleicht ist das so, weil man hier in sehr kurzer Zeit hochsteigen kann und sich dennoch in eine längst vergangene Welt versetzt fühlt, weit weg vom Alltag

 

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Wander-Tipp: Von Fischhausen aus erreichst du den Aussichtspunkt in rund 40 Minuten. Alternativ kannst du eine schöne Rundwanderung ab Schliersee unternehmen: Über die Oberleiten gelangst du zur Burgruine Hohenwaldeck und steigst anschließend nach Fischhausen hinab, bevor du am See entlang zurück nach Schliersee wanderst. Dieser Rundweg umfasst etwa sechs Kilometer sowie rund 300 Höhenmetern und dauert insgesamt etwa 2,5 Stunden. Der Abstieg nach Fischhausen ist steil, du solltest daher mit adäquatem Schuhwerk und Wanderstöcken ausgerüstet sein!

Das Forstamt Schliersee setzte sich bei der Restaurierung der Burgruine Waldeck das Ziel, diese so originalgetreu wie möglich zu erhalten – sogar der historische Mörtel wurde nachgebildet. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Fraktionsreserve des Bayerischen Landtags, wofür sich Ilse Aigner besonders eingesetzt hatte. Der Schlierseer Touristikverein unter Vorsitz von Vorstand Johannes Wegmann plant, bald Info-Tafeln zur Geschichte der Ruine aufstellen, sodass die Besucher noch tiefer in dieses besondere Kapitel Schlierseer Geschichte eintauchen können. Übrigens wurde das Forstamt Schliersee für diese Sanierung mit der Denkmalschutzmedaille des Landkreises Miesbach ausgezeichnet – herzlichen Glückwunsch!

Also, auf geht’s: Besuche die Burgruine Hohenwaldeck und tauche ein in ein kleines Abenteuer hoch über dem Schliersee!

 

 

[tourim-redakteur]

Gemeinsam stark: Helfer vor Ort in Schliersee

In Schliersee halten wir zusammen: Das Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und der Gemeinde Schliersee ist ein starkes Beispiel für gelebten Zusammenhalt und Sicherheit vor Ort. Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer bringt es auf den Punkt: „Wir helfen uns gegenseitig, und das ist auch gut so.“

 

 

Ab 2025 wird die neue Einsatzgruppe Helfer vor Ort (HvO) der BRK-Bereitschaft Schliersee ihre Arbeit aufnehmen. Diese ehrenamtliche Initiative sorgt dafür, dass im Ernstfall in Schliersee und Hausham schnelle Hilfe vor Ort geleistet wird. Die Helfer sind oft fünf bis zehn Minuten vor dem Rettungsdienst am Einsatzort – wertvolle Zeit, in der lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden können. Dieses Engagement ist nicht nur für uns Einheimische ein großer Vorteil, sondern auch für die zahlreichen Urlauber in der Region. Die Einsatzkräfte arbeiten ehrenamtlich und damit unentgeltlich in ihrer Freizeit und verfügen über exzellente Ortskenntnisse, was eine schnelle Ankunft ermöglicht. „Wir rücken aus, wenn wir schneller vor Ort sein können als ein Rettungswagen, und übernehmen die Erstversorgung des Patienten“, erklärt Tobias Garcewski vom BRK.

Dieser Dienst ist ein Zeichen für den starken Gemeinschaftssinn in Schliersee – denn hier schaut man aufeinander.

 

Unterstützung durch die Gemeinschaft

Das BRK ist dankbar für seine großartigen Partner, die den Einsatz vor Ort tatkräftig unterstützen. Ein besonderes Dankeschön geht an das monte mare Schliersee, das Blutspender mit Gutscheinen belohnt, sowie an die Gemeinde Schliersee, die das Forum der Vitalwelt für die regelmäßigen Blutspenden und eine Garage zur Verfügung stellt, die das BRK nutzen darf. „Wir brauchen das BRK für jede Veranstaltung – vom Seefest bis Leonhardi – in Schliersee“, betont Franz Schnitzenbaumer und zeigt sich dankbar, dass die Zusammenarbeit so reibungslos und vertrauensvoll funktioniert.

 

Gemeinsam helfen – mit deiner Spende

Die neue Einsatzgruppe der Helfer vor Ort wird weder von Krankenkassen noch von Behörden oder Organisationen finanziert. Damit die ehrenamtlichen Helfer langfristig für uns alle einsatzbereit bleiben, sind sie auf Unterstützung angewiesen. Spenden helfen, die nötige Ausrüstung, Schulungen und den laufenden Betrieb zu sichern. Auch ich, als Redakteurin, spende einen Teil meines Honorars für diesen Beitrag, weil ich fest daran glaube, dass wir alle gemeinsam Großes bewegen können. Jeder Beitrag zählt!

Wenn auch du helfen möchtest, hier die Spendeninformationen:

 

 

Spendenkonto:

Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

IBAN: DE78 7115 2570 0000 0241 90

Verwendungszweck: HvO Schliersee

 

Wenn du Fragen hast oder Teil der Einsatzgruppe „Helfer vor Ort“ in Schliersee werden möchtest, wende dich bitte an Kilian Manfred Maier. helfervorort@brk-schliersee.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Kulturherbst 2024 im Heimatmuseum

„Das Schlierseer Heimatmuseum ist eines der ältesten Bauwerke im gesamten Landkreis Miesbach“, betont Johannes Wegmann: „Gebaut wurde es 1406!“ Es erzählt die Geschichte des ländlichen Lebens in Schliersee. „Ein herzliches Dankeschön gilt Johanna und Günther Maier, die seit 1965 mit ihrem unermüdlichen Einsatz das Museum zu dem gemacht haben, was es heute ist“, sagt Johannes. Er selbst durfte 2018 mit seinem Architekturbüro den neuen Anbau an das denkmalgeschützte Schlierseer Heimatmuseum gestalten. Für ihn ist der Einklang aus Alt und Neu besonders wichtig.

 

 

 

Denkmalschutzmedaille für den neuen Anbau

Für den Anbau an das Heimatmuseum haben die Marktgemeinde Schliersee mit Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und Architekt Johannes Wegmann die Denkmalschutzmedaille des Landkreises Miesbach 2018 erhalten. Im Erdgeschoss hat der Kindergarten „Kleine Heimat“ sein Zuhause gefunden, und im ersten Stock ist ein Gemeindesaal für Veranstaltungen und auch als Proberaum für die Schlierseer Blasmusik entstanden.

Hier kannst du das nachlesen:  Große Ehre für Schliersee: Denkmalschutzmedaille 2018 – Schliersee Magazin

 

S’guade Gwand – Festtagstracht in Schliersee und Japan

Im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes 2024 findet in beiden Teilen des Heimatmuseums, also im Waldeckersaal, aber auch im modernen Bürgersaal, die Ausstellung „S’guade Gwand – Festtagstracht in Schliersee und Japan“ statt. Die wunderbaren Fotografien von Kathie Ausfelder dokumentieren die Schlierseer in Tracht im Jahreskreis. Dazu gesellen sich echte japanische Kimonos aus der Sammlung von Mae Rose Rossteucher. Der Kontrast, aber auch die Gemeinsamkeiten zwischen den bayerischen Trachten und den japanischen Kimonos zeigen das kulturelle Erbe beider Traditionen.

Neben der Ausstellung können Besucher zahlreiche Exponate im historischen Teil des Heimatmuseums entdecken, darunter Möbel, Werkzeuge und Trachten, die das Leben früherer Generationen veranschaulichen.

 

 

Öffnungszeiten des Schlierseer Heimatmuseums

Das Schlierseer Heimatmuseum ist während des Kulturherbstes täglich außer montags von 14:00 bis 16:00 Uhr und am Wochenende von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist bis 10. November 2024 kostenfrei – über eine kleine Spende freut sich der Museumsverein.

Ein Besuch lohnt sich, um die Traditionen und die Geschichte von Schliersee zu entdecken und die aktuelle Kulturherbst-Ausstellung anzuschauen.

Mit dieser gelungenen Auftaktveranstaltung des Schlierseer Kulturherbstes – der Eröffnung der Ausstellung „S’guade Gwand – ist der Startschuss für einen ereignisreichen kulturellen Oktober gefallen.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Ausstellung Schlierseer Kulturherbst 2024 S’guade Gwand

Im Schlierseer Heimatmuseum erwartet dich im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes 2024 eine ganz besondere Ausstellung: „S’guade Gwand – Festtagstracht in Schliersee und Japan“.

 

 

Diese außergewöhnliche Schau vereint die Kunst der Tracht mit dem Zauber fernöstlicher Traditionen. Zu sehen sind eindrucksvolle Trachten-Fotografien von Katharina Ausfelder, die die Schönheit der Schlierseer Festtagstracht einfangen, sowie eine faszinierende Präsentation echter japanischer Kimonos, kuratiert von Mae Rose Rossteuscher.

Eine Begegnung zweier Kulturen, die Tradition und Handwerkskunst in einem neuen Licht zeigt!

„Traditionen und Brauchtum unserer Heimat aufrechtzuerhalten, hat mich bereits im Kindesalter geprägt. Mit meinen eigenen Kindern entdeckte ich dann die Fotografie als Leidenschaft. Die Präsentation im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes ist meine erste Ausstellung“, erläutert Kathi Ausfelder. Das ganze Jahr über begleitet sie die verschiedensten Brauchtumsveranstaltungen im Oberland mit ihrer Kamera. Da Kathi mit ihrer Familie in Schliersee lebt, ist sie bei den meisten Traditionsveranstaltungen in der Region anzutreffen – festlich in Tracht gekleidet und stets bereit, besondere Momente einzufangen. Ich unterhalte mich mit einigen Besuchern der Ausstellung, und eines wird schnell deutlich: Neben der Bewunderung für die wunderschönen Fotografien schätzen sie vor allem, dass die Brauchtumsveranstaltungen für die Nachwelt dokumentiert werden. Denn auch wenn derzeit noch viele kleine Schlierseer im Trachtenverein aktiv sind, darf man das nicht als selbstverständlich ansehen. Die Dokumentation dieser Traditionen trägt dazu bei, das kulturelle Erbe für kommende Generationen zu bewahren.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die unser Brauchtum lebendig halten. Und ein besonderer Dank geht an dich, liebe Kathi, dass du all diese wertvollen Momente mit so viel Liebe und Sorgfalt dokumentierst. Deine Arbeit ist ein wichtiger Beitrag, um unser kulturelles Erbe für kommende Generationen zu bewahren!

 

„Ich freue mich sehr, dass hier neben der bayerischen Tracht auch der traditionelle japanische Kimono präsentiert wird“, erklärte Generalkonsul Kenichi Bessho bei der feierlichen Eröffnung der Ausstellung im Schlierseer Heimatmuseum. Er betonte, dass Kimonos auch heute noch zu besonderen Anlässen getragen werden und dass er sich über die Möglichkeit freue, mit dieser Ausstellung die kulturelle Brücke zwischen Bayern und Japan weiter zu festigen. Die Kimonos stammen aus der beeindruckenden Sammlung von Mae Rose Rossteuscher, die 20 ihrer wertvollen Stücke für die Ausstellung zur Verfügung stellt. Ihre Leidenschaft für Kimonos entdeckte sie während ihres Doktorstudiums an der Universität Tokio. Seit 2009 trägt und sammelt sie Kimonos sowohl in Japan als auch in Deutschland. „Am liebsten mag ich alte Kimonos, die sind immer sehr farbenfroh“, sagt sie. Wenn du die wundervollen Kimonos im Heimatmuseum genauer betrachtest, wirst du die feine Handwerkskunst erkennen, mit der sie gewebt, bestickt oder bemalt wurden. Ein Informationsblatt, das in der Ausstellung ausliegt, beschreibt jeden einzelnen Kimono und lädt dich ein, tiefer in die Welt der japanischen Festtagstracht einzutauchen. An den Wochenenden sind sowohl Mae Rose als auch Kathi oft im Heimatmuseum anzutreffen. Beide freuen sich auf persönliche Begegnungen und teilen gern ihre Einblicke in die Welt der Festtagstracht.

 

 

Die Ausstellung „S‘guade Gwand“ und das historische Heimatmuseum können noch bis zum 10. November 2024 täglich – außer montags – von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr (am Wochenende bis 17:00 Uhr) kostenfrei besichtigt werden.

 

 

 

[tourim-redakteur]