Für Motorsportbegeisterte: Skijöring 27.1.2019 in Fischhausen

Am 27.01.2019 ist es geplant: Motorrad-Skijöring in Fischhausen am Schliersee! Schneegischt und laut dröhnende Motoren erwarten die Zuschauer.

Veranstalter ist der MSC Schliersee mit Florian Maier, dem Vorsitzenden. Das Skijöring in Fischhausen ist eine von mehreren Rennveranstaltungen, bei denen der Zugspitz-Lech-Pokal ausgefahren wird. Um 9:00 wird an diesem Tag mit dem Training begonnen, und um 10:00 Uhr starten die Rennen in den verschiedenen Klassen.

Auf dem 400 m langen Rundkurs – eigentlich ist es ein Oval – treten Motorräder mit und ohne Seitenwagen, wie z. B. 125e-r, 250er-Motocrosser und 500er-Bahnmaschinen, gegeneinander an. Beim Motorrad-Skijöring halten sich Skifahrer an einem Seil fest und werden von einem Motorfahrzeug gezogen. Der Skifahrer ist entscheidend für den Erfolg, da er im Wesentlichen zur Stabilisierung des Fahrzeugs auf der schneeglatten Fahrbahn beiträgt. Außerdem geht er ein erhöhtes Risiko ein, indem er ungeschützt zwischen den am Rennen beteiligten Maschinen seinen Platz finden muss. Auch für die Zuschauer ist es eine spannende Sache, und sie jubeln und bangen mit den Bikern und Skifahrern mit. Und selbstverständlich feuern sie die Fahrer nach allen Kräften an. Selbst Kinder werden von dem Geschehen in den Bann gezogen. Interessant ist es außerdem, sich die Motorräder und Gespanne von Nahem zu betrachten und dabei mit dem einen oder anderen Fahrer ins Gespräch zu kommen.

Auch dieses Jahr werden sich wieder Vater und Sohn, Helmut und Florian Maier, als Konkurrenten gegenüberstehen und sich ein heißes Rennen liefern. Die beiden unterstützen sich in ihrer gemeinsamen Werkstatt beim Bau ihrer Gespanne und bringen dabei ihr Wissen und ihre jahrelange Erfahrung ein. Beim Rennen treten sie dann gegeneinander an: Achten Sie auf das orange Gespann mit der Nummer 1 von Helmut und seiner Frau Manuela, der Beifahrerin. Helmut ist übrigens mit weit über 70 Jahren der älteste Teilnehmer am Skijöring. Das gelbe Gespann mit der Nummer 4 wird von Florian gelenkt.

Wichtig für das Rennen sind ausreichend Schnee und eine gut präparierte Piste, womit bereits Wochen im Voraus begonnen wird. Daher beachten Sie bitte die Ankündigung, falls das Skijöring witterungsbedingt verschoben werden muss.

 

Mein Tipp: Nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit und packen Sie sich warm ein. Schneesicheres Schuhwerk, Handschuhe und eine Mütze sind empfehlenswert. Und genießen Sie einen erlebnisreichen Tag beim nicht ganz alltäglichen, absolut spannenden Skijöring in Fischhausen, gleich neben der B 307, kurz oberhalb des Sees. Kommen Sie am besten rechtzeitig, da es mit den Parkplätzen auf der Wiese etwas eng werden kann.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Margot Wolf – unsere gute Seele vom Schliersee

Es gibt nur wenige hier in Schliersee, welche die Margot Wolf nicht kennen. Sie hat Ausstrahlung, Charme und das Talent, Menschen miteinander zu verbinden. Die Margot ist eigentlich gar keine „echte“ Schlierseerin, sondern in Kempten im Allgäu geboren, was man durchaus noch ein bisschen hören kann.

Seit 1996 ist sie in Schliersee, wobei sie zunächst nur im Sommer dort war, weil sie in Gersthofen noch ihr eigenes Restaurant „Essen & Trinken“ führte. 2010 ist sie dann nach Schliersee gezogen, wo sie in ihrem Haus, dem „Seehäusl“, eine liebevoll eingerichtete, gemütliche Ferienwohnung betreibt. Sie sei schon immer gerne eine Gastgeberin gewesen, erzählt mir Margot. Das war auch der Grund dafür, warum sie sich nach über 30 Jahren als Chefsekretärin und rechte Hand ihres Vorgesetzten zunächst im Gastgewerbe und später mit einer Ferienwohnung selbstständig gemacht hat. Organisieren liegt ihr im Blut. Das hatte sie, bevor sie mit 55 Jahren in den Vorruhestand ging, bereits bewiesen, indem sie Events mit über 1.000 Personen bei der chemischen Fabrik Pfersee GmbH geplant und durchgeführt hatte.

Die Margot ist mehr Schlierseerin als viele der Einheimischen, obwohl sie eigentlich eine „Zuagroaste“ (dt. Zugezogene) ist. Sie liebt die Gegend hier und beteiligt sich äußerst engagiert am Gemeindeleben.

So ist sie beispielsweise 2. Vorsitzende der NachbarschaftsHilfe Schliersee e. V. und organisiert hier vor allem Ausflüge und Benefizveranstaltungen. Letztere finden im Schlierseer Bauerntheater statt, und Margot gelingt es, den ganzen Saal mit Zuschauern und Spendern für einen wohltätigen Zweck zu füllen. Dazu gewinnt sie Künstler, wie z. B. Karl Kögl, Bettina Schoeller, Carlo Schraml und Timm Tzschaschel.

Außerdem engagiert sich Margot im Katholischen Frauenbund, wo für einen guten Zweck gebastelt, gebacken oder Marmelade eingekocht wird. Die selbst hergestellten Produkte werden dann auf dem Oster- und Weihnachtsmarkt in Schliersee verkauft. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die Platzerl sind Weltklasse!

Außerdem organisiert die Margot Lesungen, welche sie alleine oder auch gemeinsam mit Christl Fitz durchführt. Besonders heimelig sind ihre Wohnzimmerlesungen, wozu sie ein paar Frauen zu sich nach Hause in ihr gemütliches Wohnzimmer einlädt. Etwaige Spenden gehen wieder an die NachbarschaftsHilfe.

Nicht zu vergessen: ihr Seehäusl, in dem sie viele Stammgäste beherbergt und mit ihrem wunderbaren Frühstück verwöhnt. Margot beweist Einfallsreichtum und bietet ihren Gästen je nach Jahreszeit Programme mit ausgesuchten Ausflügen in die nähere Umgebung an. Außerdem nimmt sie für einen Unkostenbeitrag jedes Jahr als Gastmutter mehrere Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland bei sich auf. In diesem Jahr hat sie erstmals chinesische Schüler/-innen zu Besuch am Schliersee.

 

 

Margots Lieblingsplatz am Schliersee:
Runter zum See laufen und sich im Kurpark auf eine Bank setzen – am liebsten abends ab 21:00 Uhr, wenn nicht mehr so viel los ist und sie die Ruhe genießen und auf den See schauen kann.

Margots Empfehlungen an Gäste und Besucher:

  • um den Schliersee oder Spitzingsee spazieren gehen oder
  • am Westufer abseits der Straße bis Fischhausen am Schliersee entlangwandern und dann mit dem Schiff zurückfahren,
  • das Markus Wasmeier Freilichtmuseum besuchen,
  • auf den Weinberghügel und die Schliersbergalm laufen, um die Aussicht auf den See zu genießen,
  • die Werteproduzenten besuchen, beispielsweise die Destillerie Slyrs und die Vitalwelt Schliersee sowie noch einige Betriebe mehr in der Alpenregion Tegernsee Schliersee,
  • im monte mare zum Schwimmen oder in die Sauna gehen.

 

Margot Wolf
Seehäusl Schliersee
Gartenstraße 13
83727 Schliersee

Tel.: 08026/9293647

Website: http://www.margot-wolf-schliersee.de/

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Nachgehakt: Was ist eine Stockwurst? Wer kennt sie noch?

In der letzten Redaktionssitzung kam das Gespräch auf das Stockwurstessen am Schliersee. Völlig ahnungslos fragte ich in die Runde: „Was ist denn eigentlich eine Stockwurst?“ Klar, schnell fragt sich der Unwissende: „Die Stockwurst wird am Stock gegrillt?“ Nein, es ist eine Wurst aus der Familie der Weißwürste – eine Brühwurst. Die rustikale Schwester der Weißwurst, die Stockwurst, steht schon lange auf der roten Liste der gefährdeten Wurstsorten. „Die Stockwurst ist so gut wie erledigt“, hatte Gerhard Polt einmal bedauert. Glücklicherweise gibt es sie immer noch. Ihren Namen hat die Stockwurst von ihrer kurzen, gedrungenen Form, die man auf bayerisch „g’stockert“ nennt. Rezepte findet man kaum. Das ist bestimmt auch der Grund, warum ich in der Metzgerei Murr keine näheren Auskünfte auf Inhaltsstoffe erhalte. Alles geheim! Generell kann man sagen, die Stockwurst ist etwas „derber“ als die Weißwurst und hat mehr Biss – sofort spürt man eine stärkere Schnittfestigkeit, wenn man sie anschneidet.

Eins steht für mich fest: Die Stockwurst schmeckt! Ihr solltet sie unbedingt einmal ausprobieren.

Jeden Freitag könnt ihr die Stockwurst bei der Metzgerei Murr erhalten. Die Metzgerei stellt die Wurst selber her.

TIPP: Entweder seid ihr früh genug dran, oder ihr bestellt die Wurst einfach vor, damit ihr auch sicher in diesen besonderen Genuss kommt!

 

 

An Guadn!

Metzgerei Markus Murr
Miesbacher Str. 18A
83727 Schliersee

Telefon 08026-209379

http://www.metzgerei-murr.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Lilly’s Ansichten über Raten und Menschenfutter

Servus ihr lieben, ich bin’s mal wieder …
19 kg geballter Appetit auf 4 Pfoten und, glaubt mir, von Fresschen verstehe ich wirklich etwas!

Herrchen und Frauchen waren diese Woche in einem Keller, wo man raten muss. Ja, ihr habt richtig verstanden: ein Ratskeller! Sie sagen, dass es da Fresschen zu kaufen gibt, für Menschen, und das schon fertig in Menschennäpfchen.

Na das ist mir zu neumodisch – ich stehe eher auf das Feuchtfutter aus der Dose, die ich allerdings nicht allein aufbekomme – unfairerweise.

Herrchen meint, Feuchtfutter gibt’s da im Ratekeller auch, schaut gelb aus und prickelt, oben mit Schaum drauf, er trinkt dies Zeug andauernd, auch zuhause. Echt widerwärtig, mir ist da ein Wasser lieber- ein stilles!

Na, wie auch immer, diese Woche sind sie dahin in diesen Ratskeller. Weil ich nicht so gut im Raten bin, habe ich das Haus bewacht, solang sie unterwegs waren und gehofft, daß sie sich benehmen und das Essen und Trinken gut vertragen. Menschen sind ja manchmal so hilflos, wenn man sie nicht betreut.

Und es kam, wie es kommen musste. Ist mir echt peinlich, dass ich Euch das sagen muss: Sie fotografieren ihr Fresschen. Ja, ihr habt richtig gehört: Herrchen nimmt dafür sein kleines schwarzes Kästchen mit einem Apfel drauf, das nach Menschenohr riecht und mit dem er manchmal redet, obwohl niemand da ist. Und er fotografiert damit, macht Bilder. Bilder von Menschenfutter! Leute sind schon für viel weniger Unsinn für verrückt erklärt worden …

Nunja, sie haben ihre Marotten, da kannst nichts machen.

Herrchen und Frauchen waren ziemlich lange unterwegs in diesem Ratekeller und als sie zurückkamen, sahen sie ziemlich zufrieden und total satt aus.

Tuschel: Herrchen trägt ja seit einiger Zeit seinen mittleren Ring mit Stolz und hatte wohl eine große Portion – jedenfalls war sein Schatten unter der Deckenlampe erwähnenswert gewachsen. Auch Frauchen hatte … nein, das sage ich nicht, wir Mädels halten ja zusammen!

Lecker, ja lecker haben sie gesagt, preiswert und gut. Beim Raten waren sie wohl nicht so erfolgreich, jedenfalls haben sie nur vom Essen erzählt. Herrchen hatte eine Bauernente, die er wohl, ohne sich größere Verletzungen zuzuziehen, irgendwie in sich hineinbekommen hat. Total gefährlich! „Röhrenknochen“ sage ich da nur. Frauchen hatte wohl ein Kalbsschnipsel mit komischer Panade und Grünfutter. Sie haben wohl auch noch Freunde getroffen, die sich auch nicht Hund gerecht ernähren, ein österreichisches Schnipsel aus Wien und etwas aus der Backe vom Ochsen, wobei Ochsen offensichtlich ihre Backen nicht, wie jeder vernünftige Hund, hinten über den Hinterpfoten, sondern im Gesicht zu tragen pflegen … alles sehr, sehr merkwürdig.

 

 

Komischerweise waren sie mit all dem wohl sehr zufrieden – bitte, bitte, liebe Freunde, haltet sie deswegen nicht für völlig durchgeknallt und habt Verständnis. Ich hab Herrchen’s Bilder mal dazugelegt, damit ihr Euch selbst einen Eindruck verschaffen könnt und wenn ihr nur ein bissl so tickt, wie meine Menschen, dann wird’s Euch da im Ratekeller wahrscheinlich genauso gut gefallen.

 

Bis bald

Eure Lilly

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Ein kleiner Schatz – das Gästebuch vom „Haus Höllerl“

Bei einer unserer letzten Aufräumaktionen daheim fiel uns ein altes, vergilbtes Buch mit grünem, verschlissenem Ledereinband, das in einer alten Plastiktüte eingewickelt war, in die Hände. Die Überraschung war groß, als sich herausstellte, dass es sich dabei um das Gästebuch vom „Haus Höllerl“ aus den Jahren 1930 bis 1950 handelt. Meine Großeltern väterlicherseits, Anna und Heinrich Höllerl, haben zu der damaligen Zeit eine Pension in der Brecherspitzstraße 4 in Neuhaus am Schliersee betrieben. Leider sind beide schon lange vor meiner Geburt verstorben, sodass ich sie nicht kennenlernen durfte. In dem „Haus Höllerl“ bin ich aufgewachsen und habe dort gemeinsam mit meinen Eltern und fünf Geschwistern eine sehr schöne Kindheit erlebt. Zu meiner Zeit war es schon lange keine Pension mehr, sondern einfach unser Zuhause. Mittlerweile wurde es verkauft, abgerissen, und das Grundstück gehört nun zum „Landhaus am Schliersee“ der Münchner Rück.

In den kommenden zwölf Monaten stelle ich Ihnen 1 x im Monat einen Gästebucheintrag vor. Die Auswahl ist groß, die Feriengäste haben gedichtet, Fotografien eingeklebt, gezeichnet und immer wieder einen großen Dank an meine Großmutter für die sehr gute Verpflegung in kargen Zeiten und an meinen Großvater für die gute, lustige und kurzweilige Unterhaltung geschrieben. Ein paar Einträge sind von meinem Großvater selber geschrieben: Erzählungen aus dem Ersten Weltkrieg und Berg-Gedichte oder auch kritische Gedanken zum aktuellen Weltgeschehen.

Bei der „Übersetzung“ der verschiedenen Schriftbilder der Sütterlin- und der deutschen Schrift half mir meine Mutter (Jahrgang 1930), die diese Schriften noch als Kind in der Schule gelernt hat. Ohne sie hätte ich einen Großteil der Einträge nicht oder nur falsch wiedergeben können.

Auffällig ist, dass viele Urlauber damals zum großen Teil drei und manchmal sogar mehr Wochen am Schliersee verbracht haben. Gerade in den warmen Monaten des Jahres hatte das Wort „Sommerfrische in den Bergen“ gleich die richtige Bedeutung. Aber auch über die Wintermonate beherbergten meine Großeltern viele Gäste, vor und während der Kriegsjahre auch Soldaten, die zum Beispiel zum Skilaufen nach Neuhaus gekommen sind. Die Lage des Hauses, in unmittelbarer Nähe zur Dürnbachstraße, die Richtung Bodenschneid, Freudenreich und auch Brecherspitz führt, war idealer Ausgangspunkt für Bergwanderungen und Skitouren direkt ab der Haustür. Fischhausen und der Schliersee waren eine Viertelstunde Fußweg entfernt, und die schon damals sehr gute Erreichbarkeit von Schliersee und Neuhaus mit dem Zug tat ihr Übriges, dass in dem Gästebuch Urlauber aus ganz Deutschland – von Düsseldorf bis Berlin, von Plauen bis Hamburg und von Dresden bis Würzburg – verewigt sind.

Das Buch stellt 20 Jahre Zeitgeschichte dar, die uns Nachkommen im Großen und Ganzen völlig fremd ist. Vielleicht trägt es dazu bei, die Vergangenheit ein kleines bisschen besser zu verstehen und greifbarer zu machen.

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Sammeln für einen guten Zweck – unser Fischereiverein Schliersee e. V.

Wie jedes Jahr am 31. Dezember fand auch in diesem Jahr wieder das alljährliche Stockwurstessen beim Fischereiverein in Schliersee statt. Der Erlös der Veranstaltung geht wie immer an eine gemeinnützige ortsansässige Organisation.

Dieses Jahr soll damit die Aktion „Leser helfen Lesern“ der Heimatzeitungen Miesbacher Merkur, Holzkirchner Merkur und Tegernseer Zeitung unterstützt werden. Die Spenden gehen an die drei Fördervereine für notärztliche Versorgung im Landkreis. Beispielsweise wird dem Kriseninterventionsdienst mit den Geldern geholfen, um ein eigenes etwa 40.000 € teures Einsatzfahrzeug anschaffen zu können.
Außerdem wird ein Teil der Spenden dafür verwendet, einen Laichplatz im Forst in der Nähe vom Hennererhof wiederherzustellen. Solche Biotope sind notwendig, um unsere Arten zu erhalten.

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Weitere Informationen

Die schmackhaften Stockwürste wurden von der Metzgerei Holnburger gespendet. Ein großer Teil der Brezn kam von der Bäckerei Fritz Zanger und sämtliche Getränke über Spezi, Bier, Punsch sowie weitere Backwaren wurden vom Fischereiverein zum Verzehr zur Verfügung gestellt.

Die Sonne schien und herrliches Winterwetter erwartete die Besucher der Veranstaltung. Vor den Bootshütten des Fischereivereins warteten Holztische und Bänke auf die hungrigen Gäste, welche von gutgelaunten Mitgliedern des Fischeieivereins bekocht und verköstigt wurden. Zwischen bunten Booten fand ein reger Austausch statt und es war eine wunderbare Gelegenheit kurz vor dem Jahreswechsel nochmal Freunde und Bekannte zu treffen. Kurz gesagt: eine rundum gelungene Veranstaltung für einen guten Zweck! Ich freue mich schon auf das nächste Stockwurstessen am Ende dieses Jahres und hoffe, Sie sind dann auch wieder, oder vielleicht zum 1. Mal mit dabei…

https://www.merkur.de/lokales/region-holzkirchen/alle-infos-zur-spendenaktion-leser-helfen-lesern-7014949.html

[tourim-redakteur]

Lillys Schneeschule – Teil 2

Nun ist es geschehen, trotz Warnung, ich bin wieder da – Eure immer superliebe Lilly!

Schneeschule – Teil 2 – Wahnsinn!

Ich muss mich zuerst mal bedanken für Euer reges Interesse an der Schneeschule – Teil 1 (hier der Link für Wiederholungsleser). Es hat wieder geschneit – jucheee! Und solange Herrchen mir die Schnauze nicht verbietet, habe ich auch wieder etwas zu sagen.

Schnee soll Spaß machen!

  1. Gott sei Dank hat’s im Schlierseer Winter meistens supergeilen Ein Genuss, wenn man Spuren nicht nur riechen, sondern oft sogar noch sehen kann. So richtig etwas zum Auspowern, Fetzen, Springen, Schnüffeln, Tauchen. Darf man überall machen, wo es andere nicht stört.
  2. Auf Loipen, die aufwendig von Menschen gespurt werden, geht es sich eh hundsmiserabel, und ewig kommen Langläufer vorbei, die nicht einmal gejagt werden dürfen. Geht lieber mit Euren Leuten in die Natur – wenn die Zweibeiner jammern, dass das zu anstrengend sei, empfehlt ihnen Schneeschuhe. Aber auch mit Schneeschuhen bitte nicht überall rumlaufen, besonders nicht da, wo Tiere gestört werden können, die das ganze Jahr im Freien leben und sich im Winter um ausreichend Futter kümmern müssen.
  3. Skipisten sind eintönig und gefährlich – da gibt’s bisweilen sogar genmanipulierten Schnee. Solange ihr des Liftfahrens und Skilaufens nicht mächtig seid, besser Pfoten weg.
  4. Feste Geschäfte bilden mit dem Schnee einen wunderbaren Kontrast, sodass sie für Herrchen und Frauchen wesentlich besser zu entdecken sind. Wie und wo und von wem das dann in Beutelchen zu entsorgen ist, da muss ich mich ja wohl nicht mehr einmischen, das habt Ihr im Griff, gell?
  5. Rotlicht, das die Krankenkasse nicht zahlt, Blaulicht, ohne ein Polizeihund zu sein? Für Spaziergänge, wenn das Licht schon wieder heimgegangen ist, hat der Hund von Welt Gadgets, um auf sich aufmerksam zu machen. Ja, nachts sind nicht nur die Katzen grau, sondern auch wir – mit funktionell schicker Illumination beugen wir Gefahren und Schrecksekunden vor.

Boah – ehrlich! Wenn ich das alles noch mal nachlese, da hat mein Besserwisser-Gen wieder voll zugeschlagen. Das wollte ich eigentlich gar nicht. Will nur, dass Ihr im Winter in Schliersee genauso viel Spaß haben könnt wie ich.

Also los, raus mit Euch! Genießt es, genießt es auch mit den Menschen, die Euch am Herzen liegen!

Herrlich! Wenn es diesen Schnee nicht gäbe, müsste man ihn glatt erfinden, auch wenn er süchtig macht …

 

Stets unglaublich 🙂

 

Eure Lilly

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

Wintersonnwendfeuer auf der Seefestwiese – Samstag, den 30.12.2017

Am Vorabend zu Silvester feiern wir seit einigen Jahren in Schliersee traditionell die Wintersonnenwende.

„Zur Wintersonnenwende – auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember – erreicht die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont…“ Wikipedia

Wir sind zwar genau genommen 8 Tage zu spät dran, aber dafür ist das Feuer umso höher und die Stimmung umso ausgelassener… Inzwischen gibt es in einigen Orten sogenannte „Vorsilvesterfeiern“. Wir hier in Schliersee feiern einen Tag vor Silvester die Wintersonnenwende nach.

Viele Menschen – einige kommen sogar extra aus München angereist – versammeln sich um den großen Berg, aufgeschichtet aus Holzbrettern und allem was aus Holz und brennbar ist. Sobald die Dämmerung einsetzt wird der „Berg“ entzündet, was je nach Schneefall und Schneehöhe manchmal ein etwas schwieriges Unterfangen ist. Aber geklappt hat es letztendlich immer!

An den Richtung Seeufer aufgestellten Standeln gibt es verschiedenste Schmankerln. Um sich aufzuwärmen kann ich die alljährliche Gulaschsuppe wärmstens empfehlen. Außerdem spielt auch in diesem Jahr selbstverständlich eine Live Band, welche alles daran setzt ihren Zuhörern gehörig einzuheizen, wodurch der ein oder andere und letztendlich immer mehr zum Mittanzen und Mitsingen animiert werden.

Los geht es ab 14:00 Uhr auf der Seefestwiese neben der Vitalwelt Schliersee.

 

 

Mein Tipp: Zieht Euch am 30. Dezember 2017 warm an, bringt Appetit und gute Laune mit und genießt einen lustigen Abend am knisternden und wirklich großen Wintersonnwendfeuer in Schliersee…

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Jahreswechsel 2017: So können Sie in Schliersee feiern!

  • Romantisch im Schnee in den Bergen: Auf der Oberen Firstalm

Großes Silvesterbuffet in 1375m Höhe in der urigen Oberen Firstalm.

Von 19-2Uhr – außer Schnaps sind alle Getränke und Sekt inklusive.

Live Musik von 19:30-01:30Uhr

125,- pro Person

Ein tolles Erlebnis, abseits des Trubels – abschließende Schlittenfahrt zum Spitzingsattel möglich.

So rutschen Sie durchs Winterwonderland ins Neue Jahr!

Um frühzeitige Reservierung wird gebeten, da nur eingeschränkte Plätze vorhanden sind.

Obere Firstalm

83727 Spitzingsee

08026 – 7302

www.firstalm.de

info@firstalm.de

 

 

  • Kulinarische Reise zum Jahreswechsel in Neuhaus: In Lehmanns Neuhauser Stuben

Genießen Sie den Jahreswechsel und feiern Sie in Lehmanns Neuhauser Stuben. Zum Jahreswechsel nehmen Sie Chris Lehmann und sein Team mit auf eine spannende kulinarische Reise mit vielen Stationen. Ein Sechs-Gang Silvester-Menü wartet auf Sie. Empfang um 19 Uhr

Unbedingt Reservieren! Kleidung: festlich/Tracht

Lehmanns Neuhauser Stuben

Silvestermenü 79,- €

Telefon: 08026 – 929 233 0

E-Mail: lehmanns@neuhauser-stuben.de

www.neuhauser-stuben.de/

 

 

  • Feiern direkt am See: Silvester im Schlierseer Hof

„Back to the 70´s“ – Live Musik der 70er Jahre bis heute. Genießen Sie einen Abend wie schon lange nicht mehr – im Panorama-Restaurant mit Blick auf den See! Live-Musik mit Band, Empfangscocktail, großes Gala-Buffet mit kulinarischen Spezialitäten aus der internationalen Küche und Europa. Feuerwerk am See, Mitternachtsimbiss und Tombola

ab 19.00 Uhr Cocktailempfang

Um Reservierung und Abendgarderobe wird gebeten.

Seehotel Schlierseer Hof

Seestrasse 21
83727 Schliersee

08026 – 92 92 00
info@schlierseerhof.de

www.schlierseerhof.de

 

 

  • Ganz ungezwungen im Herzen Schliersees: Im Schlieseer Ratskeller

Zu Silvester erwartet Sie ein zwangloses und familiäres Ambiente mit einem Welcome Drink aus der Winterzauberhütte. Es erwartet Sie eine Silvester-Speisekarte mit besonderen Schmankerl à la Carte und einem schönen Feuerwerk um Mitternacht. Dazu ein frisch gezapftes Augustiner Bier.
Um rechtzeitige Reservierung wird gebeten.

Ratskeller Schliersee

Rathausstr. 1a

83727 Schliersee

08026 – 9205800

office@ratskeller-schliersee.de

www.ratskeller-schliersee.de

 

 

  • Für Individualisten direkt am See: Im Kurpark

Gemütlich zuhause? Fondue mit der Familie? Raclette mit Freunden? Wie jedes Jahr „Dinner For One“ schauen? Sie wollen danach ohne Reservierung und ganz ungezwungen in einer bunten Runde Silvester feiern?

Im Kurpark wird an Silvester die Nacht zum Tag gemacht. Mit Musik, kulinarischen Schmankerln, guter Laune und einem Feuerwerk begrüßt Schliersee das neue Jahr.

Ab 21 Uhr im Kurpark am Schliersee.

www.schlierseer-weihnachtszauber.de/wintersonnwend-und-silvesterfeier-auf-der-seefestwiese/

 

 

 

Mein Tipp für den Tag davor und danach!

 

  • Am 30.12.2017 – Wintersonnwendfeier auf der Seefestwiese

Wir feiern die Wintersonnwende mit Live Band und leckeren Schmankerln – natürlich wird auch ein großes Feuer entzündet.

Am 30.12.2017 ab 14 Uhr auf der Seefestwiese

 

  • Am 01.01.2018 – Lehmanns Schnitzelessen in den Neuhauser Stuben

Nach dem Jahreswechsel findet dieses Jahr zum zweiten Mal das großes Neujahrs-Schnitzelessen statt! Am 01. Januar 2018 können Sie aus sechs leckeren Schnitzel-Variationen wählen und in gemütlicher Atmosphäre ins neue Jahr starten!

 

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Lillys Schneeschule – Teil 1

Servus, Ihr Lieben – ich bin’s mal wieder, Eure extrem artige Lilly!

Nun ist es wieder so weit: Überall liegt dieses weiße Zeugs rum. Schmeckt wie Wasser, wie ganz kaltes Wasser, wo man auch noch reinbeißen kann. Herrchen meint: Das ist Schnee!

Egal, wie es nun heißt, leise fallen schöne dicke, weiße Flocken auf die Erde, es wird ganz still, und Hunde und Kinder bekommen große Augen. Herrchen meint, ich bin nicht wiederzuerkennen, wenn Schnee liegt, ich würde mich ausgesprochen „durchgedreht“ verhalten. Das ist überhaupt nicht wahr! *hihi*

Nur weil ich total auf taub schalte, meine gute Erziehung komplett vergesse, übermütig Schneeflocken fange, gelegentlich koste, wie dieser Schnee denn schmeckt … ja, was erwartet der denn, schließlich bin ich ein junger Hüpfer!

Ein junger Hüpfer – allerdings mit Erfahrung. Naseweis, meint Herrchen. Egal. Ich muss Euch unbedingt ein paar Dinge über diesen Schnee erzählen, damit auch Ihr gut durch den Winter kommt:

  1. Ihr kennt ja sicher diesen uralten Witz über gelben Schnee, gell? Dass man den nicht essen soll, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber, liebe Freunde, unabhängig von der Farbe, solltet Ihr Schnee nicht für Nahrung halten! Ich habe zwar einen Stahlmagen, wo alles reingeht, sogar Menschenfutter, aber Schneefressen kann zu Durchfall bis zu schmerzhaften Magen-Darm-Erkrankungen und zu Mandelentzündung führen (zu Risiken und Nebenwirkungen fragt bitte Euren Tierarzt).
  2. Pediküre! Die Zweibeiner in meinem Rudel müssen dafür in ein Nagelstudio, wobei sie eh andauernd ihre Pfotenschoner tragen – „Memmen“ darf ich aber nicht mehr sagen. Ich persönlich mag dieses weiche, coole Pfoten-Feeling, wenn der Schnee weich ist, und den Grip meiner Krallen selbst bei eisigen Verhältnissen. Schlimm ist es allerdings, wenn die Menschen anfangen, den Schnee zu würzen. Ja, Ihr habt richtig gehört – sie würzen den Schnee, kippen da Salz drauf! Ich weiß nicht, ob sie ihn dann irgendwann essen, jedenfalls hab ich das noch nicht gesehen. Und wie wir gelernt haben, wird wahrscheinlich auch gewürzter Schnee zu Durchfall führen können. Also, liebe Freunde, Pfoten weg von gewürztem Schnee!
    Und wenn Euer Rudel Euch nicht um diesen gewürzten Schnee herumführen kann, dann lasst sie bitte nach jedem Spaziergang Eure Pfoten mit lauwarmem Wasser abwaschen. Das erspart Euch auch Probleme im Verdauungstrakt nach Ablecken von Salz.
  3. Haare auf den Zähnen, von denen Herrchen Geschichten zu erzählen weiß, unterscheiden sich offensichtlich von Haaren zwischen den Zehen, die ich habe. Im Schnee können sich da Eisklumpen bilden! Das ist voll sch… echt! Ihr verliert dadurch total Speed und Grip, Euer sonst betörender Laufstil wird stümperhaft, und zudem tut’s mit der Zeit auch weh. Ich habe schon viele von Euch gesehen, die deswegen das Pfotenkauen anfangen, nur um dem Eis und dem damit verbundenen Unbill den Garaus zu machen. Das muss nicht sein, wenn die Zweibeiner in Eurem Rudel die Haare zwischen Euren Zehen gekürzt haben – das kitzelt zwar ein wenig, macht aber eine schlanke Pfote und optimiert Eure Laufeleganz.
  4. Rissige, raue Ballen, die ja schon mal vorkommen können (Stichwort Salz), pflegt der Hund mit Stil und Weitsicht mit Vaseline, Hirschtalg, Melkfett oder Olivenöl. Aber bitte vor dem Spaziergang, weil sich durch das Fett weniger Schnee, Eis oder Salz zwischen die Zehen setzen können und wir das Zeugs nicht unter Gefährdung unseres Wohlbefindens abschlecken oder in der Wohnung verteilen müssen.
  5. Kommen wir zu meinem Lieblingsthema: Fressen!
    Bei Kälte braucht der Lilly-Organismus mehr Energie als üblich, um den Temperaturhaushalt aufrechtzuerhalten. Nun hab ich ein ziemlich dickes Fell, aber es gibt ja auch Kollegen aus „wärmeren“ Gegenden, denen man, wenn sie arg frieren, sogar mit einem Mäntelchen helfen kann. Das ist okay, wenn’s um die Funktion und nicht um die Mode geht – Kostümierungen finde ich eher lächerlich. Aber in Bezug auf Fressen (nicht zu verwechseln mit Appetit), da darf man meine Tagesration ruhig ein wenig erhöhen, damit ich nicht zum frierenden Klappergestell degradiere. Fett füttern ist aber auch keine Lösung – der Hund von Welt achtet also besser auch darauf, dass die Waage im Normalbereich

Das soll mal reichen für heut. Ich hab aber noch mehr dazu zu sagen … *droh*. Also freut Euch auf Lillys Schneeschule – Teil 2 – demnächst in diesem Magazin.

 

Eure brave Lilly 🙂

 

 

[tourim-redakteur]