Sammeln für einen guten Zweck – unser Fischereiverein Schliersee e. V.

Wie jedes Jahr am 31. Dezember fand auch in diesem Jahr wieder das alljährliche Stockwurstessen beim Fischereiverein in Schliersee statt. Der Erlös der Veranstaltung geht wie immer an eine gemeinnützige ortsansässige Organisation.

Dieses Jahr soll damit die Aktion „Leser helfen Lesern“ der Heimatzeitungen Miesbacher Merkur, Holzkirchner Merkur und Tegernseer Zeitung unterstützt werden. Die Spenden gehen an die drei Fördervereine für notärztliche Versorgung im Landkreis. Beispielsweise wird dem Kriseninterventionsdienst mit den Geldern geholfen, um ein eigenes etwa 40.000 € teures Einsatzfahrzeug anschaffen zu können.
Außerdem wird ein Teil der Spenden dafür verwendet, einen Laichplatz im Forst in der Nähe vom Hennererhof wiederherzustellen. Solche Biotope sind notwendig, um unsere Arten zu erhalten.

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Weitere Informationen

Die schmackhaften Stockwürste wurden von der Metzgerei Holnburger gespendet. Ein großer Teil der Brezn kam von der Bäckerei Fritz Zanger und sämtliche Getränke über Spezi, Bier, Punsch sowie weitere Backwaren wurden vom Fischereiverein zum Verzehr zur Verfügung gestellt.

Die Sonne schien und herrliches Winterwetter erwartete die Besucher der Veranstaltung. Vor den Bootshütten des Fischereivereins warteten Holztische und Bänke auf die hungrigen Gäste, welche von gutgelaunten Mitgliedern des Fischeieivereins bekocht und verköstigt wurden. Zwischen bunten Booten fand ein reger Austausch statt und es war eine wunderbare Gelegenheit kurz vor dem Jahreswechsel nochmal Freunde und Bekannte zu treffen. Kurz gesagt: eine rundum gelungene Veranstaltung für einen guten Zweck! Ich freue mich schon auf das nächste Stockwurstessen am Ende dieses Jahres und hoffe, Sie sind dann auch wieder, oder vielleicht zum 1. Mal mit dabei…

https://www.merkur.de/lokales/region-holzkirchen/alle-infos-zur-spendenaktion-leser-helfen-lesern-7014949.html

[tourim-redakteur]

Lillys Schneeschule – Teil 2

Nun ist es geschehen, trotz Warnung, ich bin wieder da – Eure immer superliebe Lilly!

Schneeschule – Teil 2 – Wahnsinn!

Ich muss mich zuerst mal bedanken für Euer reges Interesse an der Schneeschule – Teil 1 (hier der Link für Wiederholungsleser). Es hat wieder geschneit – jucheee! Und solange Herrchen mir die Schnauze nicht verbietet, habe ich auch wieder etwas zu sagen.

Schnee soll Spaß machen!

  1. Gott sei Dank hat’s im Schlierseer Winter meistens supergeilen Ein Genuss, wenn man Spuren nicht nur riechen, sondern oft sogar noch sehen kann. So richtig etwas zum Auspowern, Fetzen, Springen, Schnüffeln, Tauchen. Darf man überall machen, wo es andere nicht stört.
  2. Auf Loipen, die aufwendig von Menschen gespurt werden, geht es sich eh hundsmiserabel, und ewig kommen Langläufer vorbei, die nicht einmal gejagt werden dürfen. Geht lieber mit Euren Leuten in die Natur – wenn die Zweibeiner jammern, dass das zu anstrengend sei, empfehlt ihnen Schneeschuhe. Aber auch mit Schneeschuhen bitte nicht überall rumlaufen, besonders nicht da, wo Tiere gestört werden können, die das ganze Jahr im Freien leben und sich im Winter um ausreichend Futter kümmern müssen.
  3. Skipisten sind eintönig und gefährlich – da gibt’s bisweilen sogar genmanipulierten Schnee. Solange ihr des Liftfahrens und Skilaufens nicht mächtig seid, besser Pfoten weg.
  4. Feste Geschäfte bilden mit dem Schnee einen wunderbaren Kontrast, sodass sie für Herrchen und Frauchen wesentlich besser zu entdecken sind. Wie und wo und von wem das dann in Beutelchen zu entsorgen ist, da muss ich mich ja wohl nicht mehr einmischen, das habt Ihr im Griff, gell?
  5. Rotlicht, das die Krankenkasse nicht zahlt, Blaulicht, ohne ein Polizeihund zu sein? Für Spaziergänge, wenn das Licht schon wieder heimgegangen ist, hat der Hund von Welt Gadgets, um auf sich aufmerksam zu machen. Ja, nachts sind nicht nur die Katzen grau, sondern auch wir – mit funktionell schicker Illumination beugen wir Gefahren und Schrecksekunden vor.

Boah – ehrlich! Wenn ich das alles noch mal nachlese, da hat mein Besserwisser-Gen wieder voll zugeschlagen. Das wollte ich eigentlich gar nicht. Will nur, dass Ihr im Winter in Schliersee genauso viel Spaß haben könnt wie ich.

Also los, raus mit Euch! Genießt es, genießt es auch mit den Menschen, die Euch am Herzen liegen!

Herrlich! Wenn es diesen Schnee nicht gäbe, müsste man ihn glatt erfinden, auch wenn er süchtig macht …

 

Stets unglaublich 🙂

 

Eure Lilly

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

Wintersonnwendfeuer auf der Seefestwiese – Samstag, den 30.12.2017

Am Vorabend zu Silvester feiern wir seit einigen Jahren in Schliersee traditionell die Wintersonnenwende.

„Zur Wintersonnenwende – auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember – erreicht die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont…“ Wikipedia

Wir sind zwar genau genommen 8 Tage zu spät dran, aber dafür ist das Feuer umso höher und die Stimmung umso ausgelassener… Inzwischen gibt es in einigen Orten sogenannte „Vorsilvesterfeiern“. Wir hier in Schliersee feiern einen Tag vor Silvester die Wintersonnenwende nach.

Viele Menschen – einige kommen sogar extra aus München angereist – versammeln sich um den großen Berg, aufgeschichtet aus Holzbrettern und allem was aus Holz und brennbar ist. Sobald die Dämmerung einsetzt wird der „Berg“ entzündet, was je nach Schneefall und Schneehöhe manchmal ein etwas schwieriges Unterfangen ist. Aber geklappt hat es letztendlich immer!

An den Richtung Seeufer aufgestellten Standeln gibt es verschiedenste Schmankerln. Um sich aufzuwärmen kann ich die alljährliche Gulaschsuppe wärmstens empfehlen. Außerdem spielt auch in diesem Jahr selbstverständlich eine Live Band, welche alles daran setzt ihren Zuhörern gehörig einzuheizen, wodurch der ein oder andere und letztendlich immer mehr zum Mittanzen und Mitsingen animiert werden.

Los geht es ab 14:00 Uhr auf der Seefestwiese neben der Vitalwelt Schliersee.

 

 

Mein Tipp: Zieht Euch am 30. Dezember 2017 warm an, bringt Appetit und gute Laune mit und genießt einen lustigen Abend am knisternden und wirklich großen Wintersonnwendfeuer in Schliersee…

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Jahreswechsel 2017: So können Sie in Schliersee feiern!

  • Romantisch im Schnee in den Bergen: Auf der Oberen Firstalm

Großes Silvesterbuffet in 1375m Höhe in der urigen Oberen Firstalm.

Von 19-2Uhr – außer Schnaps sind alle Getränke und Sekt inklusive.

Live Musik von 19:30-01:30Uhr

125,- pro Person

Ein tolles Erlebnis, abseits des Trubels – abschließende Schlittenfahrt zum Spitzingsattel möglich.

So rutschen Sie durchs Winterwonderland ins Neue Jahr!

Um frühzeitige Reservierung wird gebeten, da nur eingeschränkte Plätze vorhanden sind.

Obere Firstalm

83727 Spitzingsee

08026 – 7302

www.firstalm.de

info@firstalm.de

 

 

  • Kulinarische Reise zum Jahreswechsel in Neuhaus: In Lehmanns Neuhauser Stuben

Genießen Sie den Jahreswechsel und feiern Sie in Lehmanns Neuhauser Stuben. Zum Jahreswechsel nehmen Sie Chris Lehmann und sein Team mit auf eine spannende kulinarische Reise mit vielen Stationen. Ein Sechs-Gang Silvester-Menü wartet auf Sie. Empfang um 19 Uhr

Unbedingt Reservieren! Kleidung: festlich/Tracht

Lehmanns Neuhauser Stuben

Silvestermenü 79,- €

Telefon: 08026 – 929 233 0

E-Mail: lehmanns@neuhauser-stuben.de

www.neuhauser-stuben.de/

 

 

  • Feiern direkt am See: Silvester im Schlierseer Hof

„Back to the 70´s“ – Live Musik der 70er Jahre bis heute. Genießen Sie einen Abend wie schon lange nicht mehr – im Panorama-Restaurant mit Blick auf den See! Live-Musik mit Band, Empfangscocktail, großes Gala-Buffet mit kulinarischen Spezialitäten aus der internationalen Küche und Europa. Feuerwerk am See, Mitternachtsimbiss und Tombola

ab 19.00 Uhr Cocktailempfang

Um Reservierung und Abendgarderobe wird gebeten.

Seehotel Schlierseer Hof

Seestrasse 21
83727 Schliersee

08026 – 92 92 00
info@schlierseerhof.de

www.schlierseerhof.de

 

 

  • Ganz ungezwungen im Herzen Schliersees: Im Schlieseer Ratskeller

Zu Silvester erwartet Sie ein zwangloses und familiäres Ambiente mit einem Welcome Drink aus der Winterzauberhütte. Es erwartet Sie eine Silvester-Speisekarte mit besonderen Schmankerl à la Carte und einem schönen Feuerwerk um Mitternacht. Dazu ein frisch gezapftes Augustiner Bier.
Um rechtzeitige Reservierung wird gebeten.

Ratskeller Schliersee

Rathausstr. 1a

83727 Schliersee

08026 – 9205800

office@ratskeller-schliersee.de

www.ratskeller-schliersee.de

 

 

  • Für Individualisten direkt am See: Im Kurpark

Gemütlich zuhause? Fondue mit der Familie? Raclette mit Freunden? Wie jedes Jahr „Dinner For One“ schauen? Sie wollen danach ohne Reservierung und ganz ungezwungen in einer bunten Runde Silvester feiern?

Im Kurpark wird an Silvester die Nacht zum Tag gemacht. Mit Musik, kulinarischen Schmankerln, guter Laune und einem Feuerwerk begrüßt Schliersee das neue Jahr.

Ab 21 Uhr im Kurpark am Schliersee.

www.schlierseer-weihnachtszauber.de/wintersonnwend-und-silvesterfeier-auf-der-seefestwiese/

 

 

 

Mein Tipp für den Tag davor und danach!

 

  • Am 30.12.2017 – Wintersonnwendfeier auf der Seefestwiese

Wir feiern die Wintersonnwende mit Live Band und leckeren Schmankerln – natürlich wird auch ein großes Feuer entzündet.

Am 30.12.2017 ab 14 Uhr auf der Seefestwiese

 

  • Am 01.01.2018 – Lehmanns Schnitzelessen in den Neuhauser Stuben

Nach dem Jahreswechsel findet dieses Jahr zum zweiten Mal das großes Neujahrs-Schnitzelessen statt! Am 01. Januar 2018 können Sie aus sechs leckeren Schnitzel-Variationen wählen und in gemütlicher Atmosphäre ins neue Jahr starten!

 

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Lillys Schneeschule – Teil 1

Servus, Ihr Lieben – ich bin’s mal wieder, Eure extrem artige Lilly!

Nun ist es wieder so weit: Überall liegt dieses weiße Zeugs rum. Schmeckt wie Wasser, wie ganz kaltes Wasser, wo man auch noch reinbeißen kann. Herrchen meint: Das ist Schnee!

Egal, wie es nun heißt, leise fallen schöne dicke, weiße Flocken auf die Erde, es wird ganz still, und Hunde und Kinder bekommen große Augen. Herrchen meint, ich bin nicht wiederzuerkennen, wenn Schnee liegt, ich würde mich ausgesprochen „durchgedreht“ verhalten. Das ist überhaupt nicht wahr! *hihi*

Nur weil ich total auf taub schalte, meine gute Erziehung komplett vergesse, übermütig Schneeflocken fange, gelegentlich koste, wie dieser Schnee denn schmeckt … ja, was erwartet der denn, schließlich bin ich ein junger Hüpfer!

Ein junger Hüpfer – allerdings mit Erfahrung. Naseweis, meint Herrchen. Egal. Ich muss Euch unbedingt ein paar Dinge über diesen Schnee erzählen, damit auch Ihr gut durch den Winter kommt:

  1. Ihr kennt ja sicher diesen uralten Witz über gelben Schnee, gell? Dass man den nicht essen soll, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber, liebe Freunde, unabhängig von der Farbe, solltet Ihr Schnee nicht für Nahrung halten! Ich habe zwar einen Stahlmagen, wo alles reingeht, sogar Menschenfutter, aber Schneefressen kann zu Durchfall bis zu schmerzhaften Magen-Darm-Erkrankungen und zu Mandelentzündung führen (zu Risiken und Nebenwirkungen fragt bitte Euren Tierarzt).
  2. Pediküre! Die Zweibeiner in meinem Rudel müssen dafür in ein Nagelstudio, wobei sie eh andauernd ihre Pfotenschoner tragen – „Memmen“ darf ich aber nicht mehr sagen. Ich persönlich mag dieses weiche, coole Pfoten-Feeling, wenn der Schnee weich ist, und den Grip meiner Krallen selbst bei eisigen Verhältnissen. Schlimm ist es allerdings, wenn die Menschen anfangen, den Schnee zu würzen. Ja, Ihr habt richtig gehört – sie würzen den Schnee, kippen da Salz drauf! Ich weiß nicht, ob sie ihn dann irgendwann essen, jedenfalls hab ich das noch nicht gesehen. Und wie wir gelernt haben, wird wahrscheinlich auch gewürzter Schnee zu Durchfall führen können. Also, liebe Freunde, Pfoten weg von gewürztem Schnee!
    Und wenn Euer Rudel Euch nicht um diesen gewürzten Schnee herumführen kann, dann lasst sie bitte nach jedem Spaziergang Eure Pfoten mit lauwarmem Wasser abwaschen. Das erspart Euch auch Probleme im Verdauungstrakt nach Ablecken von Salz.
  3. Haare auf den Zähnen, von denen Herrchen Geschichten zu erzählen weiß, unterscheiden sich offensichtlich von Haaren zwischen den Zehen, die ich habe. Im Schnee können sich da Eisklumpen bilden! Das ist voll sch… echt! Ihr verliert dadurch total Speed und Grip, Euer sonst betörender Laufstil wird stümperhaft, und zudem tut’s mit der Zeit auch weh. Ich habe schon viele von Euch gesehen, die deswegen das Pfotenkauen anfangen, nur um dem Eis und dem damit verbundenen Unbill den Garaus zu machen. Das muss nicht sein, wenn die Zweibeiner in Eurem Rudel die Haare zwischen Euren Zehen gekürzt haben – das kitzelt zwar ein wenig, macht aber eine schlanke Pfote und optimiert Eure Laufeleganz.
  4. Rissige, raue Ballen, die ja schon mal vorkommen können (Stichwort Salz), pflegt der Hund mit Stil und Weitsicht mit Vaseline, Hirschtalg, Melkfett oder Olivenöl. Aber bitte vor dem Spaziergang, weil sich durch das Fett weniger Schnee, Eis oder Salz zwischen die Zehen setzen können und wir das Zeugs nicht unter Gefährdung unseres Wohlbefindens abschlecken oder in der Wohnung verteilen müssen.
  5. Kommen wir zu meinem Lieblingsthema: Fressen!
    Bei Kälte braucht der Lilly-Organismus mehr Energie als üblich, um den Temperaturhaushalt aufrechtzuerhalten. Nun hab ich ein ziemlich dickes Fell, aber es gibt ja auch Kollegen aus „wärmeren“ Gegenden, denen man, wenn sie arg frieren, sogar mit einem Mäntelchen helfen kann. Das ist okay, wenn’s um die Funktion und nicht um die Mode geht – Kostümierungen finde ich eher lächerlich. Aber in Bezug auf Fressen (nicht zu verwechseln mit Appetit), da darf man meine Tagesration ruhig ein wenig erhöhen, damit ich nicht zum frierenden Klappergestell degradiere. Fett füttern ist aber auch keine Lösung – der Hund von Welt achtet also besser auch darauf, dass die Waage im Normalbereich

Das soll mal reichen für heut. Ich hab aber noch mehr dazu zu sagen … *droh*. Also freut Euch auf Lillys Schneeschule – Teil 2 – demnächst in diesem Magazin.

 

Eure brave Lilly 🙂

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schliersee für’s Sofa – der Krimiautor Andreas Föhr

An einem eisigen Januarmorgen wird im zugefrorenen Spitzingsee die Leiche eines 15-jährigen Mädchens gefunden. Kurioses Detail: Sie wurde durch einen Stich mitten ins Herz getötet und trägt ein goldenes Brokatkleid …

Bei diesen Worten läuft es einem kalt den Rücken herab. Ein Mord – am beschaulichen Spitzingsee? Zum Glück sind diese Sätze nicht der Realität entsprungen, sondern der Fantasie von Andreas Föhr. Er zählt zu den bekanntesten Krimi-Autoren Deutschlands.

Mit dem Fund der oben genannten, auf kuriose Weise getöteten und seltsam gekleideten Leiche beginnt Föhrs allererster Roman: „Der Prinzessinnenmörder“. Dass diese Geschichte in der Gemeinde Schliersee ihren Anfang findet, ist kein Zufall. Andreas Föhr ist am Tegernsee aufgewachsen und hat dort seine gesamte Schulzeit verbracht. „Im Winter sind wir oft zum Schliersee rübergefahren, weil der im Gegensatz zum Tegernsee an kalten Tagen zugefroren war. Dort konnten wir dann Schlittschuh laufen.“ Seine Romane über die beiden unkonventionellen polizeilichen Ermittler Kommissar Clemens Wallner und Polizeiobermeister Leonhard Kreuthner spielen fast ausschließlich im Landkreis Miesbach. Beide sind für die Kripo Miesbach im Einsatz – rein fiktiv, versteht sich. Dieser Leonhard Kreuthner ist nämlich ein ziemlicher Haudegen, der es mit dem Gesetz nicht immer ganz genau nimmt. „Aber schlau ist er“, sagt Föhr augenzwinkernd über seinen zweiten Protagonisten. Wer schon mal einen der mittlerweile acht Romane des Schriftstellers über das bajuwarische Ermittlergespann gelesen hat, weiß, dass ohne Kreuthner so mancher Fall nicht hätte gelöst werden können. Diese Tatsache muss auch sein Kollege Wallner des Öfteren zähneknirschend in Kauf nehmen. Mit Kommissar Wallner hat Föhr einen Gegenpart zu seinem aufmüpfigen Polizeibeamten Kreuthner geschaffen. Wallner bringt kaum etwas aus der Ruhe, außer sein agiler Großvater Manfred vielleicht, mit dem der Junggeselle in einer Art Wohngemeinschaft lebt. Schon irgendwie schräg, die Charaktere in Föhrs Büchern. Aber die Geschichten sind unheimlich spannend und dank des manchmal deftigen Humors und der Prise bayerischen Lokalkolorits nicht nur im Landkreis ein Verkaufsschlager. Bis nach Norddeutschland reist Andreas Föhr zu Lesungen, denn scheinbar sind Bayern und vor allem der Tegernsee und der Schliersee „da drobn“ äußerst beliebt.

Zum Schreiben kam Andreas Föhr durch einen Freund. „Mein Schulfreund Thomas Letocha hat mich Anfang der Neunzigerjahre gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm zusammen Drehbücher zu schreiben. Ich hatte Lust, und so hat sich das entwickelt. 2009 hab ich mich dann hingesetzt und mit meinem ersten Roman begonnen, dem ‚Prinzessinnenmörder‘.“ Sein Erstlingswerk war auf Anhieb ein Erfolg und wurde sogar mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet.

Drehbücher schreibt Andreas Föhr mittlerweile fast gar keine mehr, die Schriftstellerei ist zu seiner Berufung geworden. 2016 hat er eine neue Romanfigur erschaffen, diesmal eine Frau: Rachel Eisenberg, eine clevere Rechtsanwältin mit interessanten charakterlichen Ecken und Kanten. Neben ihrem Job als Mitinhaberin einer Münchener Kanzlei ermittelt sie in Mordfällen und klärt diese auf ebenso ungewöhnliche Art und Weise auf wie ihre beiden „Kollegen“ der Miesbacher Kripo.

Doch zurück zu Wallner und Kreuthner. Ob und wie viele Fortsetzungen es von der beliebten Romanreihe noch geben wird, darauf will Andreas Föhr sich nicht festlegen. Bestimmt spielen jedoch in einigen davon auch wieder der Schliersee und seine Umgebung eine Rolle.

„Schwarzwasser“, der jüngste Band der Reihe, ist im Juli erschienen.

Wer mehr von Kreuthner und Wallner lesen möchte: Die Romane von Andreas Föhr sind auch in der „Schlierseer Bücheroase“ erhältlich.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Weihnachtsnascherei – Whiskykugeln mit Schlierseer Single Malt

Zimtsterne, Kokosmakronen, Lebkuchen, Stollen und andere Spezereien erfreuen in der Adventszeit die Gaumen so mancher Naschkatzen. Ich gehöre auch zu dieser Spezies und freue mich jedes Jahr aufs Neue auf die staade Zeit und ihre kulinarischen Schmankerln. In diesem Jahr habe ich Lust auf Schokoladiges mit „Schuss“. Eines meiner Lieblingsrezepte sind die „Schlierseer Whiskykugeln“. Die leckeren Pralinen sind einfach und schnell zubereitet und für Gaumen und Auge purer Genuss.

 

Rund eine Stunde später sind die Schlierseer Whiskykugeln fertig und bereit zum Verzehr! Schon nach dem ersten Bissen in diesen süßen Schokoladentraum bin ich süchtig. Meine Whiskykugeln schmecken einfach himmlisch! Hübsch verpackt, eignen sie sich auch hervorragend als kleines Mitbringsel oder als Geschenk für einen lieben Menschen.

Für etwa 30 (je nach Größe) Schlierseer Whiskykugeln benötigt man folgende Zutaten:

100 g weiche Butter

100 g Puderzucker

100 g Vollmilchschokolade

2 bis 3 EL Whisky (am besten Slyrs Bavarian Single Malt)

Kokosraspel oder Schokoladenstreusel

Die Butter in einer Schüssel schaumig rühren und den Puderzucker hineinsieben. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und zu der Butter-Zucker-Mischung geben. Anschließend den Whisky hinzufügen und alles gut mit dem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren. Etwa 40 Minuten kaltstellen. Danach mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und zu Kugeln formen. Diese dann je nach Gusto mit Schokostreuseln oder Kokosraspeln bestreuen. Die Whiskykugeln kühl stellen, bis sie fest sind.

 

 

Gutes Gelingen und guten Appetit!

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

5 Weihnachtsgeschenkideen aus Schliersee

◉ Essendorfer – Geschichten mit Liebe konserviert

 

Das Pesto „Hosianna“
Leckeres Pesto für Nudeln, zum Mitschwenken in Gemüsepfannen oder einfach mal in den Natur-Frischkäse einrühren und als Dip verwenden.

Zutaten: getrocknete Tomaten, Rapsöl, Cashew-Kerne, weiße Schokolade, Kräuter der Provence, Meersalz, Zitronenpfeffer
(~Hosianna ist ein Fleh- oder Jubelruf an den Gott oder König)

Laden der Genussschmelzerei
täglich 10:00–18:00 Uhr
Bayrischzeller Str. 11
83727 Schliersee-Neuhaus
Tel.: 08026/922 56 72

 

◉ SLYRS – Single Malt Whisky – der Klassiker

Der Single Malt Whisky von SLYRS, schon jetzt ein Klassiker und ein wahrer Genuss für alle Whisky-Liebhaber, der sich nach internationalen Auszeichnungen auch zu den besten der Welt zählen darf. Dafür sorgen unter anderem die erlesenen Zutaten: bayerische Gerste, die nach dem Mälzen schonend in Buchenholzrauch getrocknet wurde, und reinstes Wasser aus der Bannwaldquelle der Schlierseer Alpen garantieren die hohe Qualität des Whiskys, der in Qualitätsfässern aus amerikanischer Weißeiche heranreift und dabei seinen angenehm würzigen Rauchgeschmack entfaltet.

Bayrischzeller Str. 13
83727 Schliersee, Deutschland
Tel.: 08026/3959004

 

◉ Nahterin Christine Falken – eine Tasche, die begeistert

Die Faszination fürs Handwerk hat Christine Falken und den Feintäschner Leonhard Rau inspiriert, auch eine Schlierseer Tasche zu entwerfen. Die Schlierseer Tasche ziert, wie schon bei der Dirndlschürze, die grafische Ansicht von Schliersee auf Seide gedruckt. Die Henkel der gefütterten Rindsledertasche werden von den Schlierseer Knöpfen gehalten. Der Prägestempel mit dem Qualitätssiegel aus Schliersee sorgt für die Unnachahmbarkeit.

Bestellbar ist die Schlierseer Tasche für 359,- € in der Gästeinformation Schliersee oder bei der Nahterin Christine Falken.
Miesbacherstraße 18a
83727 Schliersee
Tel.: 08026/4468

 

◉ Café-Konditorei Mesner – hausgemachte Pralinen

Feinste Zutaten in Meisterhand: zartschmelzende Trüffelpralinés, frisch-fruchtige Kreationen. Gaumenfreuden aus feinstem Nougat, Mandeln oder Nuss. Rohstoffe von zertifizierten Herstellern werden nach feinsten Familienrezepten in liebevoller Handarbeit zu kleinen Köstlichkeiten verarbeitet. Im Laden erwartet Sie eine große Auswahl an verschiedenen Pralinen.

Lautererstraße 2
83727 Schliersee
Tel.: 08026-6436

◉ Rainer Gerk Geschenke & Spirituosen – Schliersee-Sekt

Ein trockener Jahrgangssekt von Bernard-Massard im Schliersee-Design – ein richtiger Hingucker! Nicht nur als Weihnachtsgeschenk, sondern natürlich auch der Renner für Silvester. Rainer Gerk bietet eine bunte Auswahl an Taschen, Lederartikeln, Schmuck, Glückwunschkarten, Geschenken und Spirituosen. Hier findet jeder das passende Geschenk für seine Liebsten.

Lautererstraße 7
83727 Schliersee
Tel.: 08026/6615

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Wasmeiers Weihnachtsmarktl 2017 vom 15. bis 17. Dezember 2017

Zur besinnlichen Vorweihnachtszeit gehören natürlich auch die wunderschönen Christkindlmärkte in unserem bayerischen Oberland.

Markus Wasmeiers historischer Weihnachtsmarkt im altbayerischen Dorf in Neuhaus am Schliersee ist sicherlich einer der urigsten Christkindlmärkte überhaupt. Man verspürt eine ganz besondere Atmosphäre inmitten der jahrhundertealten Höfe. Über 30 Aussteller präsentieren ihre handgearbeiteten Waren in kleinen Standl, oder auch innerhalb der alten Bauernhäuser und Stadl. Überall hängen Kerzen in den Bäumen und Feuerstellen glimmen. Menschen sitzen um Lagerfeuer und trinken heißen Glühwein oder Punsch. Es gibt frische Maronen und allerlei Köstlichkeiten. Auch das Weihnachtswirtshaus hat geöffnet, wobei es sinnvoll ist, sich vorab einen Tisch zu reservieren, vor allem wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist.

Mein Tipp:
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit mit, um sich die vielen verschiedenen, liebevoll gestalteten Produkte ansehen zu können. Es sind i.d.R. viele Besucher anwesend, die sich auf die Räumlichkeiten verteilen. Diversen Handwerkern kann bei der Ausübung ihrer Handwerkskunst über die Schulter geschaut werden. Da kann es auch mal zu kleineren Ansammlungen kommen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Ziehen Sie sich warm genug an und achten Sie bitte auf festes Schuhwerk. Vor 300 Jahren gab es in den alten Bergdörfern noch keine gepflasterten Straßen und Wasmeiers Weihnachtsmarktl befindet sich in genau so einem kleinen Dorf.

Der Eintrittspreis pro Person beträgt 2,00 €, wobei Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre freien Eintritt haben.

Öffnungszeiten:
Freitag von 15:00-20:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 12:00-20:00 Uhr

Öffnungszeiten Wirtshaus „Zum Wofen“:
Freitag von 15:00-24:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 12:00-24:00 Uhr

Markus Wasmeier Freilichtmuseum
Am Brunnbichl 5
83727 Schliersee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

 

Das immerwährende Grün

Es gibt sie klein, mittelgroß, groß und sehr groß, schmal und schlank gewachsen oder mit ausladenden, dicht benadelten Zweigen, bunt und üppig geschmückt oder nur mit einfarbigen weißen oder gelben Lichtern verziert, für drinnen und draußen, unecht – zum Teil mit Kunstschnee und Glitter – und echt – harzig duftend. Manche sind gerade gewachsene Fichtenbäume, die meisten aber sind Tannen, die extra für diesen Zweck angebaut wurden: Blau- oder Nordmanntanne, Nobilis- oder Weißtanne, Sibirische oder Koreatanne – die Rede ist von den Christbäumen.

Das Aufstellen der Christbäume geht auf alte heidnische Bräuche zurück. Die immergrünen Zweige sollten böse Geister während der dunklen, kalten Jahreszeit davon abhalten, in die Häuser zu kommen.

Vor 500 Jahren wurde der Christbaum für die evangelische Kirche zum Symbol von Weihnachten – im Gegensatz zur Krippe bei den Katholiken. Erst spät kam das Aufstellen von Christbäumen auch in der katholischen Kirche als Weihnachtsbrauch an.

Heutzutage ist es in den meisten Familien Brauch, den Christbaum am Tag vor Heiligabend oder erst direkt am Heiligen Abend zu schmücken.

Die Bandbreite des Verziermaterials ist vielfältig: Kugeln und Christbaumschmuck in den verschiedensten Ausformungen, selbst gebastelt oder gekauft, aus Schokolade und Zuckerguss, Holz, Glas, Ton und Salzteig, Nüssen oder Porzellan, Engel, Strohsterne, Lametta, echte Kerzen oder elektrische Lichtergirlanden, mit Sternwerfern, Baumspitzen oder Perlschnüre.

Oft werden die Bäume von den Erwachsenen geschmückt, und die Kinder, die am 24.12. den ganzen Tag schon gespannt und aufgeregt aufs Christkind warten, dürfen erst zur Bescherung am Abend den festlich erleuchteten und schön geschmückten Baum sehen.

 

Christbäume werden in Schliersee von der Freiwilligen Feuerwehr Schliersee am 3. Adventswochenende (16.+17.12.) jeweils von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr verkauft.
Wo: Feuerwehrhaus, Bahnhofstr. 13, 83727 Schliersee – solange der Vorrat reicht.

Und am Freitag, den 22.12., bieten die Bayerischen Staatsforsten „Christbaum zum Selberschlagen“ an. Mit dem Förster Alfons Rauch geht es in den Wald. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Parkplatz von St. Martin/Westenhofen. Zu dieser witterungsabhängigen Veranstaltung ist unbedingt eine telefonische Voranmeldung nötig, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Tel.: 08026-7330 oder 0171-5395847.

Wir wünschen allen einen schönen Advent sowie eine große Vorfreude auf Weihnachten und den geschmückten, hell erleuchteten Christbaum.

 

 

[tourim-redakteur]