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Fünf Tipps für Nachtaktive in Schliersee/Spitzingsee während der Faschingsferien und darüber hinaus!

Kennt Ihr diese tolle Stimmung, wenn die Sonne hinter den Bergen untergeht?

Hier bei uns gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wo Ihr bei einbrechender oder bei Dunkelheit noch sportlich aktiv sein könnt. Da ist, glaube ich, für jeden was dabei!

 

Mondschein-Rodeln

Zum Abendessen auf die Obere Firstalm und mit dem Schlitten wieder runtersausen. Besser kann der perfekte Wintertag nicht ausklingen!

Start und Ziel ist der Parkplatz am Spitzingsattel (kostenpflichtig).

Der direkte Weg führt über die 2,5 km lange Rodelbahn – Achtung Gegenverkehr! – in ca. 45 Min. bis zur Oberen Firstalm.

Ich nehme mir für den Aufstieg meist etwas mehr Zeit und gehe eine sehr schöne Variante. Vom Parkplatz erst mal noch runter an den Spitzingsee, vorbei am Kurvenlift-Parkplatz, der Straße zur Unteren Firstalm folgen. Dann noch das kleine Stück hinauf zur Oberen Firstalm. Geschafft! Dauer ca. 1 Std. Diese Variante ist zwar etwas länger, aber flacher, sodass mehr Luft für Unterhaltungen bleibt ‒ und uns kommen keine Rodler entgegen. Nach dem Aufstieg haben wir uns auch wirklich was Tolles zum Essen verdient. Käsespätzle oder Hirschbraten, oder doch was Süßes ‒ einen Kaiserschmarren. Es schmeckt alles gut!

Die Hütte hat täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, und die Küche verwöhnt uns bis 21:00 Uhr.

Rodel können wir uns für 4,- € in der Hütte ausleihen. Die Rodelbahn ist bis 22:30 Uhr beleuchtet, trotzdem empfehle ich, eine Stirnlampe mit zu nehmen.

Obere Firstalm: http://www.firstalm.de/

 

 

Nachtskifahren am Spitzingsee ‒ Stümpflingbahn

Jeden Donnerstag und Freitag werden die Pisten nach dem Tagesbetrieb frisch präpariert für das Nachtvergnügen. Auf den frisch gewalzten Pisten und mit deutlich weniger Andrang ist es eine Freude, seine Kurven in den Schnee zu ziehen. Mit riesigen Strahlern wird die Piste entlang des 4er-Sessels/Stümpflingbahn super ausgeleuchtet.

Das solltet Ihr mal ausprobieren!

Um 18:30 Uhr geht es los bis 21:30 Uhr. Den Preis von 16,- € für Erwachsen und 12,50 € für Kinder finde ich absolut okay. Mit gültiger Tageskarte oder Mehrtageskarte spart Ihr sogar noch einen Euro.

Stärken könnt Ihr Euch auch. Oben auf der Jagahütte oder an der Talstation bei der Lyra-Alm.

Abends mal das Auto stehenlassen! Mit dem kostenlosen Nachtskibus für alle von und bis Schliersee. Abfahrt um 18:05 Uhr Schliersee Bhf über Neuhaus, Josefstal bis zum Lift und 21:25 Uhr wieder zurück. Die Fahrzeiten sind auf die BOB abgestimmt.

 

Alpenbahnen Spitzingsee: http://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/winter/nachtskilauf/

Skiverleih:

Ingo‘s Skiverleih: http://www.skiverleih-spitzingsee.de/

Skischule und Verleih: http://www.snowcamp-martina-loch.de/

 

Tourengeher-Abende im Taubensteingebiet

Der „Tourengeher-Freiraum“ ‒ so wurde das Tourengebiet von Jägerkamp bis zur Rotwand mal getauft. Seit der Liftbetrieb ab der Saison 2015/16 auf dieser Seite komplett eingestellt wurde, ist dieses Gebiet ein sehr beliebtes Ziel für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer geworden.

 

Begonnen mit einem Skitouren-Abend und einer Hütte sind es inzwischen drei Abende, an denen der Tourengeher bis zu drei Hütten besuchen kann.

Ausgangspunkt ist immer der Parkplatz an der Taubensteinbahn (gebührenpflichtig).

Für alle Tourenvarianten geht es erst mal entlang der ehemalige Skipiste den „Unteren Lochgraben“ hinauf ‒ nach der nach links führenden Querpassage trennen sich die Wege.

 

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag haben das Taubensteinhaus und das Taubensteingipfelstüberl/Bergstation für uns bis 22:00 Uhr geöffnet. Wir folgen der ehemaligen Skipiste weiter hinauf bis zum Ausstieg des Schlepplifts; dort etwas oberhalb am Sattel trennen sich wieder die Wege.

Weiter geradeaus geht es zum Taubensteinhaus, wo Ihr herzlich von Martina, Tom und Denis empfangen werdet. Die Speisen werden alle von Martina in liebevoller Handarbeit zubereitet und gekocht. Hmmm! Die Spinatknödel mit Butter geben wieder Kraft. Tom ist der Mann fürs Süße.

Mein Tipp: Für die Querfahrt vom Sattel bis zur Hütte die Felle drauflassen, die braucht Ihr für den Rückweg noch mal.

Aktuelles auf Facebook: https://www.facebook.com/dastaubensteinhaus.de/ oder www.taubensteinhaus.de

 

Zum Taubensteingipfelstüberl, am Sattel noch die letzten Meter hoch, geschafft!

Ski abfellen und dann rein in die gute Stube. Von dort geht es nur noch bergab. Im Offen flackern die Flammen und sorgen für eine gemütliche Stimmung

Das neue, freundliche junge Team vom Stüberl ist auch Freitag und Samstag bis 20:00 Uhr für uns da ‒ oder auf Anfrage für Gruppen auch gerne länger, hat mir Killian verraten.

Tel.: 08026/9222753

 

Abfahrt gleicher Weg wie Aufstieg – die Abfahrt ist meist sehr gut eingefahren, griffig, aber natürlich mit Buckel – keine Piste!

 

Donnerstags geht’s zur Schönfeldhütte!

Wenn das Wetter mitspielt, werdet Ihr bereits draußen an der Schneebar mit Feuerschüsseln empfangen.

Bis zur Hütte ist es nur ein kurzer Aufstieg, daher mache ich vorher noch einen Gipfel, je nach Zeit und Motivation. Jägerkamp, Benzingspitz, Tanzeck oder Rauhkopf. Nach einer schönen Abfahrt kehre ich dann gemütlich ein.

Aktuelles und Impressionen über Facebook: https://www.facebook.com/Schönfeldhütte-308251895919032/ oder Tel.: 08026/7496

 

 

Schneeschuhwanderungen in den Abendstunden

Ein ganz besonderes Wintererlebnis! Schneeschuhwandern kann jeder, der sich gerne in der Natur bewegt. Schneeschuhe und Stöcke werden Euch gestellt! Drei Termine habe ich für Euch gefunden.                                          Anmeldung erforderlich!

Valentinstag – 14. Februar

15:30 Uhr         Abendwanderung mit Fackeln und gemütlicher Hütteneinkehr

BergMadl – Berge mit allen Sinnen erleben!

Julia Zilken, Tel.: 0172/6353000

20:00 Uhr         Schneeschuh-Nachtrunde – sanfte Entschleunigung zur Winterzeit

Horst Jenicek, Tel.: 0172/6005358

Donnerstag – 15. Februar

18:00 Uhr         Schmankerl-Nachtfackelwanderung am Schliersee

Gäste-Information Schliersee, Tel.: 08026/60650

 

 

Abendlauf – Natureisstadion Schliersee

Dienstag und Freitagabend von 19:30 bis 21:30 Uhr

 

Pünktlich zu den Faschingsferien ist das Eis im Natureisstadion fertig geworden … Es ist perfekt! Eislaufspaß für die ganze Familie.

Natürlich auch tagsüber täglich 14:00 bis 17:00 Uhr witterungsbedingt.

Informationen: http://eisstadion-schliersee.de oder Tel.: 08026/2177

 

 

BergMadl Julia Zilken BergMadl Julia Zilken

Bergwander- und Schneeschuhwanderführerin, Verkaufstrainerin Sporttextil und -Hardware, aus Schliersee. Ich liebe die Berge! Bei meinen Touren die Faszination Berg mit allen Sinnen erleben! Freude mit anderen Menschen teilen. www.bergmadl-schliersee.de

 

 

Unser Highlight: der Snowpark am Spitzingsee – drei Lines: vom Beginner bis zum Pro-Rider

Der Snowpark am Spitzingsee ist einer der bekanntesten und am besten geshapten (dt. hergerichteten/gestalteten) Snowparks Deutschlands. Verantwortlich dafür ist der Head-Shaper Martin Poschenrieder.

Am besten erreichen könnt Ihr den Snowpark, wenn Ihr am Spitzingsattel nach rechts zum Kurvenliftparkplatz fahrt. Von dort nehmt Ihr den Schlepplift nach oben und steigt dann in den zweiten Schlepplift am Osthang um. Oben angekommen, sind es nur ein paar Meter Anstieg (ca. 15 m), und dann geht es auf einem kurzen Ziehweg Richtung Untere Firstalm zum Nordhanglift. Ein wunderschönes Snowboard- und Skifahrgebiet direkt unterhalb der Brecherspitz.

Hier haben solche Größen wie Konsti Schad, der Weltcup-Sieger, sowie Christophe Schmidt, ein Profi-Snowboarder, der bereits zweimal an den Olympischen Winterspielen teilgenommen hat, trainiert. Als Features gibt es sechs bis acht Kicker, Rails, Boxen und Jib-Tonnen. Der Snowpark bietet also sowohl Abwechslung als auch perfekte Trainingsmöglichkeiten inmitten eines herrlichen Panoramas.

Aber auch Beginner haben hier die Möglichkeit, tiefer in den Sport einzusteigen und kleinere Sprünge zu wagen. Besonders nett anzuschauen ist es, wenn Eltern ihren Nachwuchs trainieren.

Snowboards und Equipment sowie Protektoren können an der Ski- und Snowboardschule „Schneeaktivitäten Martina Loch“ an der Talstation der Stümpflingbahn geliehen werden. Letztere gibt es auch am Nordhanglift direkt am Snowpark.

 

 

Das Snowboarden im Skigebiet Spitzingsee hat die Vorteile, dass es nur wenige Ziehwege und kaum Abfahrten mit Gegenanstieg gibt. Egal, ob Du also Beginner oder Pro-Rider bist ‒ es ist für jeden etwas dabei. Und auch die Zuschauer, die sich auf der Sonnenterrasse in der Unteren Firstalm eine heiße Schokolade oder einen Jagatee gönnen, haben ihre Freude daran, den waghalsigen Sprüngen der Snowboarder zuzuschauen.

 

 

http://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/winter/snowpark-am-spitzingsee/

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Wintery Fasching Fun at Untere Firstalm

Each year, since 1930, Untere Firstalm has hosted their historic and hysterical Faschings gaudi. If you aren’t aware of what Fasching is all about a great comparison is to Carnival or what we call Mardi Gras in the United States. It is just one big silly costume bash. Germany really lets its hair down at this time of year.

The origins of Fasching comes from various beliefs and traditions. In pre-Christian times, these Carnival celebrations symbolized the driving out of winter and all of its dark evil spirits. That is why people wear masks and costumes.

The atmosphere at Untere Firstalm for Fasching is anything but scary. It is pure hilarity and happiness. The rivalry begins at 10 am and you can come in costume or not, all are welcome to join the fun. To get to Untere Firstalm you have to plan on approximately an hour walk up a gentle climb. You can park at Kurvenlift and follow the signs up to Untere Firstalm. For a bit longer and steeper walk, you can pay 4 euros and park at Spitzingsee saddle and follow the road to Obere Firstalm. From there you can easily walk down hill to Untere Firstalm. If you are a skier you can also arrive on skis from either the Kurvenlift or from Stümpfling-Sesselbahn.

The proprietors of Untere Firstalm go all out to create a wonderfully festive atmosphere. Last year they created an amazing bar made from snow where endless drinks were skillfully poured by human sized fuzzy animal creatures.

Feel free to grab a spot at the many long picnic benches and watch or join in on the fun and dancing. Silly costumed sled races and incredibly fearless ski jumping at the Snowpark Spitzingsee, located alongside Untere Firstalm, are all part and parcel of the days entertainment.

This year’s event will be held on February 11 at Untere Firstalm starting at 10 am. There will be live music provided by the party band Grenz Gänger. These guys have played big venues like the Cannstatter Wasen in Stuttgart and the Augustinerkeller, Hofbräu in Munich.  Should be a fantastic snowy dance experience.

 

The Faschings fun or as they say here in Bavaria, Faschings gaudi, will go till dark so depending on your stamina and the weather you might want to pack a headlamp to guide your way home.

 

 

Grenz Gänger:
http://www.grenzgaenger-showband.de/termine.php

 

Untere Firstalm:
https://www.facebook.com/events/574141782926993/

 

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Närrische Tage in Schliersee – Faschingspartys für Kinder und Erwachsene

Dieses Jahr ist der Fasching nur kurz, am 14. Februar ist bereits alles wieder vorbei. Daher heißt es jetzt kräftig feiern auf einer oder sogar mehreren der vielen verschiedenen Faschingsfeiern in Schliersee und Spitzingsee. Da ist sicherlich für jeden etwas dabei.

Faschingstermine in Schliersee:

31.01.2018 14:30 Uhr – offen Seniorennachmittag Kaffeekranzl im Pfarrheim Schliersee, Lautererstraße 1 mit einem Auftritt der Crachia Hausham. Wenn Sie abgeholt werden wollen, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro unter 08026 6578.

04.02.2018 14:00 Uhr – 17:00 Uhr Kinderfasching mit dem Motto „Auf in den Dschungel“ im Forum der Vitalwelt Schliersee mit einem Auftritt der Prinzengarde und der Tanzgruppe Butterflies.
Es gibt Kaffee und Kuchen sowie kunterbunte Cocktails. Der Eintritt beträgt für Kinder 1 € und für Erwachsene 2 €.

07.02.2018 14:30 Uhr – offen Faschingskranzl „A narrische Zeit“ im Pfarrzentrum St. Josef in Neuhaus, Josefstalerstraße 2 mit musikalischer Begleitung von Peter Dopfer. Der Eintritt beträgt 3 € inklusive Kaffee und Kuchen. Bitte melden Sie sich telefonisch unter 08026 1821 an.

11.02.2018 10:00 Uhr – 17:00 Uhr  Faschingsgaudi auf der Unteren Firstalm im Skigebiet Spitzingsee. Ein lustiges, buntes Faschingstreiben mit fantasievollen Kostümen rund um die Alm.

12.02.2018 14:30 Uhr – 17:00 Uhr  Kinderfasching St. Sixtus Schliersee in der Lautererstraße 1 mit den Gardemäusen der Crachia Hausham und tollen Überraschungen. Der Eintritt beträgt 1 € für Groß und Klein.

12.02.2018 Rosenmontag Party im Karma Bavaria in Schliersee, Kirchbichlweg 18 Ab 17 Uhr mit Kinderschminken und DJ Johnny aus Rosenheim. Kommen Sie während der Faschingszeit verkleidet in die Wolpertinger Bar und Sie erhalten einen Shot auf´s Haus.

13.02.2018 15:00 Uhr – offen Faschingskranzl des Katholischen Frauenbundes im Café Jennerwein in Schliersee, Bahnhofstraße 11a.

 

 

Ich wünsche Ihnen eine tolle närrische Zeit im bayerischen Oberland. Genießen Sie einfach ein paar unbeschwerte Tage!

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Dem Himmel ganz nah – Skisaison in Schliersee hat begonnen

Während unten im Tal der Nebel hängt, erwartet Sie oben am Spitzingsee momentan die Sonne. Abseits des vorweihnachtlichen Trubels in der Stadt, Gedränge auf Christkindlmärkten und drückender, dunkler Dezemberstimmung, ist man am Spitzingsee dem Himmel tatsächlich ein Stückchen näher. Sonnenbrille nicht vergessen. Dieses Jahr hat es sogar Frau Holle gut mit uns gemeint. Die Schneeverhältnisse sind wunderbar. Derzeit gibt es noch kleine Einschränkungen beim Liftbetrieb, aber ab Samstag, den 9. Dezember, öffnen alle Anlagen und Abfahrten.

Auf geht’s zum Skifahrn dahoam!

 „Skifahrn dahoam“ gehen bei uns sowohl Einheimische als auch Tagesgäste aus München und dem Münchener Umland.

Denn jung und schneesicher präsentiert sich das Skigebiet am Spitzingsee. Bestens präparierte Pisten und variantenreiche Abfahrten für alle Könnerstufen sind vorhanden. Beschneiungsanlagen sorgen für Schneesicherheit, leistungsstarke Liftanlagen für geringe Wartezeiten. Der Snowpark an der Unteren Firstalm zieht vor allem junges Publikum an. Urige, romantische Almhütten warten mit leckeren Schmankerln auf Sie.

Mein persönlicher Tipp für die Pause zwischendurch: die beliebte Osthangalm, der Treffpunkt direkt an der Piste. Hier gibt es Kaiserschmarrn nach Geheimrezept!

 

Stressfrei von München zum Skifahren?
Da bietet sich das KombiTicket Skigebiet Spitzingsee an.
Hin- und Rückfahrt 2. Klasse zwischen jedem Bahnhof der BOB und den Bahnhöfen Schliersee und Fischhausen-Neuhaus, RVO-Bus zum Spitzingsee, inklusive Tagesskipass: 49,50 €

Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für alle Brettlfans: Skipass 5 Tage aus der Saison. Der „kleine Saisonskipass“ gilt an fünf Tagen, die Sie sich aussuchen.

Bis 24.12.2017 gibt es den flexiblen Skipass „5 Tage aus der Saison“ sogar zum Sonderpreis von 149,- €.

 

 

 

Kurzinfo für das Skigebiet Spitzingsee

Höhe: 980–1.580 m

10 Lifte/Anlagen

2 Vierer-Sesselbahnen

1 Doppelsesselbahn

7 Schlepplifte

20 km präparierte Pisten

Leicht: 2 Pisten (8,5 km)

Mittel: 5 Pisten (7,5 km)

Schwer: 2 Pisten (4 km)

4 vollbeschneite Abfahrten

7,45 km beschneite Pisten

 

Täglich von 08:30–16:20 Uhr

 

Info-Telefon: +49 8026 9292230

Schnee-Telefon: +49 8026 7099

http://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/winter/

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Winterfreude – Impressionen vom Spitzingsee

Es ist Ende November, und der erste Schnee beginnt zu fallen. Am frühen Vormittag glitzert der Reif auf den Rohrkolben im Schilf und auf den Spielgeräten für die Kinder. Der See ist bereits zu einem großen Teil von einer dünnen Eisschicht bedeckt, und auf dem offenen Wasser spiegeln sich die verschneiten Berggipfel. Durch die Eisoberfläche lassen sich Seerosenblätter erkennen … Und aus den Schornsteinen der Almhütten sieht man Rauch aufsteigen.

Am späten Nachmittag ist die Sonne bereits hinter den Bergen verschwunden, und leichter Schneefall sowie erste Nebelfelder tauchen die Landschaft in ein bläuliches Licht. Die Stimmung am See mutet mystisch und verträumt an.

Lassen Sie sich mitreißen von den Bildern und zu einem Spaziergang verführen.

Im Anschluss lässt es sich wunderbar in einer der Hütten und Gasthöfe einkehren.

Wer rodeln will, sollte zur Unteren Firstalm oder zur Oberen Firstalm wandern. Beide Almen sind ganzjährig geöffnet. Einen Wahnsinns-Kaiserschmarrn bekommen Sie auf der Albert-Link-Hütte, und die Alte Wurzhütte ist urgemütlich, und Sie werden dort mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnt. Damit habe ich nur einen kleinen Teil der vielfältigen Einkehrmöglichkeiten erwähnt. Machen Sie sich einfach selbst ein Bild …

 

Obere Firstalm 1
83727 Spitzingsee
Tel.: +49 8026 7302

Berggasthof Untere Firstalm
Kratzerweg
83727 Schliersee
Tel.: +49 8026 7676

Alte Wurzhütte
Roßkopfweg 1
83727 Spitzingsee
Tel.: +49 8026 6068 0

Albert-Link-Hütte
Valepperstraße
83727 Schliersee
Ute Werner & Uwe Gruber
Tel.: +49 8026 71264

Ab 25.12.2017 wieder geöffnet!

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Start in die Wintersaison

An der Unteren Firstalm im Skigebiet Spitzingsee kann man sich bei Anderl Thurner seine Ski (12,- €) oder das geliebte Snowboard (15,- €) professionell präparieren lassen. Wer das richtig einteilt, kann in der Unteren Firstalm währenddessen eine Pause einlegen und eine Brotzeit machen, während Anderl die Skier oder das Snowboard herrichtet. Praktischer geht es nicht.

Der richtige Winkel macht’s! Natürlich kann man es auch zu Hause selber machen: Die Belagkante 0,5 Grad abhängen und die Seitenkanten 2 Grad hinterschleifen. Das Abhängen der Belagkante ermöglicht dem Ski eine bessere Drehfreudigkeit und minimiert das Verschneiden. Das Hinterschleifen der Seitenkante gibt dem Ski den optimalen Seitenhalt in der Schräglage. Klingt erst mal kompliziert, ist aber keine Hexerei. Lediglich die Anschaffungskosten für Werkzeug, Halterungen und Wachse sind kostenintensiv. Hat man alles bereit und den inneren Schweinehund überwunden, kann es losgehen. Allerdings sollte man bedenken, dass Selbermachen sehr zeitaufwendig und schmutzintensiv ist. Und gerade dann, wenn keine Zeit ist, müssen die Skier präpariert werden. Carving Skier leben von einer scharfen Kante von der Schaufel bis zum Auslauf. Mit einem richtig geschliffenen Ski spart man Kraft in den Oberschenkeln und wird nicht so schnell müde.

Profi-Tipp: Sofort nach dem Skifahren, auch noch im nassen Zustand, auf die Stahlkanten etwas Wachs (ein Teelicht geht auch!) auftragen. Der leichte Wachsfilm verhindert das Ansetzen von Flugrost. Unbedingt zu Hause die Skier abtrocknen, d. h., aus dem Skisack rausnehmen, abtrocknen und lüften lassen.

Was manche vergessen: Auch neue Skier sollten vor dem ersten Gebrauch einen Skiservice erhalten. Neue Skier sind Rohlinge aus einer Massenproduktion – die Kanten sind weder abgehängt noch hinterschliffen. Außerdem ist auf dem Belag eine Art Silikon, damit sich der Ski leichter aus der Pressform lösen lässt. Dieser Silikonbelag läuft sehr gut. Leider nur für die ersten zwei, drei Abfahrten. Die Hersteller sparen sich das Wachsen aus Kostengründen.

Haltbarkeit: Ausschlaggebend für die Haltbarkeit ist die Schneeart. Kunstschnee und Graupel sind Eiskristalle und führen dazu, dass die Skier stärker beansprucht werden und man sie schneller wieder wachsen muss. Wenn im Bindungsbereich der Belag weiß oder grau wird, sollte man seine Skier wieder präparieren lassen.

Ein regelmäßig gewachster Skibelag lässt die Skier nicht nur besser gleiten, sondern verleiht ihnen auch eine längere Lebensdauer. Daher sollten sie regelmäßig zum Skiservice!

Und wo geht das schöner und bequemer als an der Unteren Firstalm?

 

 

Skiwachs-Profi an der Unteren Firstalm: Anderl Thurner 0170/3455703

Einkehrmöglichkeit:

Untere Firstalm
Spitzingsee

08026/7676
info@firstalm.de

Berggasthof mit bayerischen Schmankerln, Hüttenklassikern sowie internationaler Küche.

Auf die Verwendung frischer Produkte aus der Region wird großen Wert gelegt.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Start der Rodelsaison auf der Oberen Firstalm

Es ist wieder so weit: Die Rodelsaison hat begonnen!

Der erste Schnee am Spitzing lockt, und ich entscheide mich für eine Wanderung zur Oberen Firstalm. Warm eingepackt, fahre ich zum Spitzingsattel, um dort mein Auto zu parken und von da aus zur Oberen Firstalm zu laufen. Der Weg ist schneebedeckt, und auch die Bäume tragen schon eine leichte Last. Kaum unterwegs, kommen mir schon die ersten Rodler entgegen. Auch ein paar wenige Skifahrer nutzen die verschneite Bergstraße, und ich mache ihnen lieber den Weg frei. Die Straße windet sich durch den Wald nach oben, und wenn ich stehen bleibe und lausche, höre ich: NICHTS! Der Schnee dämpft alle Geräusche, mich umgibt vollkommene Ruhe. Befreit atme ich die herrliche kalte Bergluft ein und freue mich über ein paar Stunden Auszeit. Hin und wieder überholen mich andere Bergwanderer auf dem Weg nach oben. Ein Rodler jodelt um die Kurven, um rechtzeitig auf sich aufmerksam zu machen. Noch ein kurzes Stück geradeaus, dann ein letzter Anstieg – und schon sehe ich die Obere Firstalm vor mir liegen. Der „Almhund“ begrüßt mich schwanzwedelnd, und jetzt freue ich mich erst mal auf einen großen Teller heiße Gulaschsuppe in der gemütlichen Wirtsstube …

Statt den Weg zurückzulaufen, entscheide ich mich, einen Rodel zu mieten, und wage mich an meine erste Schlittenfahrt in diesem Winter. Es fühlt sich einfach gut an … Der Rodel lässt sich gut lenken. Die Steigung ist optimal, um nicht zu schnell, aber trotzdem mit ordentlich Wumms den Berg runterzufahren. Fast hätte ich geschrieben, zu fliegen … Rodeln ist eben doch nicht nur etwas für Kinder. Tatsächlich sehe ich an diesem Nachmittag nur Erwachsene, die mit ihren Schlitten unterwegs sind. Viel zu schnell bin ich wieder unten am Spitzingsattel angekommen. Hier darf ich den Schlitten einfach stehenlassen.

 

 

Mein Tipp: Nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit. Packen Sie sich dick ein und vergessen Sie Ihren Fotoapparat nicht. Von der Terrasse der Oberen Firstalm gibt es einen tollen Ausblick auf die Brecherspitz und die Untere Firstalm. Im weißen Schnee sieht man bereits die ersten Spuren der Skifahrer. Nehmen Sie einen Schlitten mit, oder leihen Sie sich einen aus. Es macht einen Heidenspaß, den Weg runterzurodeln und erinnert den einen oder anderen Erwachsenen sicherlich an eine unbeschwerte Kindheit.

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Almabtrieb von der Unteren Firstalm – eine oberbayerische Tradition und ein einzigartiges Erlebnis

Ich durfte dabei sein beim Schmücken der Tiere, dem Almabtrieb und der wunderbaren Schweinsbraten-Mahlzeit von der Agnes zum Abschluss …

Für mich war‘s ein unglaublich schönes Erlebnis, vor allem, weil ich Kühe mit ihrer kindlichen Neugier sowieso ins Herz geschlossen habe.

Der Markhauser-Opa, der Sepp, bringt mich am Samstag um 8:00 Uhr zusammen mit den Kindern nach oben zur Unteren Firstalm im Spitzinggebiet in den Bayerischen Voralpen. Dort ist das Jungvieh bereits im Stall und wird von vielen fleißigen Helfern gewaschen, gestriegelt und mit Buschen, Krone, Kreuzen, Fotzen- und Stirnkranzl geschmückt. Nicht zu vergessen die wunderschönen glänzenden Glocken, welche die Kühe nur für diesen besonderen Tag umgehängt bekommen. Es herrscht eine fröhliche Stimmung, alle lachen viel. Das merken die Tiere anscheinend, weil sie sich ohne viel Aufhebens schmücken lassen und dabei erstaunlich ruhig bleiben.

Aber als es dann ins Freie geht und das Jungvieh erst mal ein paar Runden dreht, bevor der Zaun geöffnet wird, merkt man die Kraft und Ausgelassenheit der Tiere. Ich habe mich ein paar Meter weiter unten auf dem Weg postiert, um Fotos zu machen, und muss aufpassen, rechtzeitig aus dem Weg zu springen, so schnell kommen die Kühe auf mich zu und sind auch schon an mir vorbei … downhill run of the cows … lieber Himmel, sind die rasant unterwegs auf ihrem Weg ins Tal. Da wird den Erwachsenen und Kindern, welche die Kühe hüten und sie mit langen Stecken immer wieder zum Weg zurück dirigieren, einiges an Ausdauer abverlangt. Und auch die Tiere sind nassgeschwitzt, als sie unten im Tal ankommen. Auf dem Weg zum Heimatstall, dem Anderl-Bauernhof der Familie Markhauser, werden den Treibern immer wieder Stamperl angeboten, und viele Menschen säumen den Weg, um die wunderschön geschmückte Herde zu fotografieren. Es steckt eine ganze Menge Arbeit im Herstellen des Kopfschmuckes, und auch das Schmücken des Jungviehs und der Almabtrieb selbst sind wirklich anstrengend. Aber auch unglaublich aufregend und schön gleichzeitig! Alle sind bester Laune und helfen zusammen. Die Kuhglocken klingeln so laut, dass man sich nur durch Schreien verständigen kann. So hört man die Herde schon lange, bevor man sie sieht. Auf der Weide vor dem Stall angekommen, freuen sich die Tiere über das saftige Gras, machen Luftsprünge und liefern sich kleine Rangeleien. Von Müdigkeit über den langen Marsch sieht man hier keine Spur. Erst nach dem Abschmücken nutzen die Kühe die Weide zum Grasen und Ausruhen. Und für die kleinen und großen Treiber gibt‘s eine heiße Suppe und einen herzhaften Schweinsbraten mit Nudeln und Bratkartoffeln.

 

 

Für mich war‘s ein toller Tag. Schön, mitzuerleben, wie die Sophie neben den Tieren ging und sie immer wieder mit der Hand tätschelte und ermunterte. Oder Domenikus, der in diesem Jahr schon mehrere Almabtriebe als Hütebua begleitet hat und mit Begeisterung dabei war. Vielen Dank an Hartl mit Familie, dass ich diesen Tag gemeinsam mit ihnen verbringen durfte. Und ein Riesenlob an Anna-Lena, die herzliche Almerin, welche die Tiere vier Monate lang versorgt und nun sicher ins Tal geführt hat!

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Aufbuschen auf der Unteren Firstalm – und vom Leben einer Sennerin

Bei meiner Ankunft auf der Unteren Firstalm werde ich von Anna-Lena, der jungen Sennerin, begrüßt. Sie ist von Beruf her eigentlich Schreinerin, kommt ursprünglich aus einer Landwirtschaft vom Irschenberg und hat diesen Sommer mit 56 Jungviechern, 2 Stuten und einem Fohlen, 24 Schafen, 2 Schweinen, 3 Hühnern und einem Gockel auf der Alm verbracht. Es war schon immer ihr Traum Almerin zu sein, erzählt sie mir, den sie sich durch eine Freistellung von der Arbeit heuer verwirklichen konnte. Besonders gereizt hat sie der enge Kontakt mit den Tieren, mal raus aus dem Alltag zu kommen und in der Natur zu sein.

So ein Sennerinnen-Leben ist gar nicht so leicht, erfahre ich. Ihr Arbeitstag ist angefüllt mit:

Im Stall die kleinen Kälber füttern und waschen.

Die Säue versorgen.

Nach den Kälbern auf der Weide schauen, ob alle gesund und ruhig sind.

Im schweren Rucksack Mineralfutter und Salz sowie Flickzeug für die Zäune mit sich führen.

Zäune kontrollieren und ausbessern.

Tränken säubern und vieles mehr.

Seit Mitte August bindet Anna-Lena außerdem Papierröschen zum Schmücken der Buschen für den Almabtrieb.

Außerdem hat sie in den letzten 14 Tagen Almrausch gepflückt und gebunden.

Auch die Buschen zum Schmücken der Tiere hat sie gebunden und mit bunten Reserln (dt. Röschen) geschmückt.

Zu ihren schönsten Erlebnissen gehören die Geburten der 7 Lamperl (dt. Lämmer). Aber Anna-Lena wurde auch vom Schafbock umgeworfen, ein Jungvieh hatte sich vertreten, ein Kalb hatte eine Kolik und der Gockel wurde böse von einem frei laufenden Hund gebissen. „Die Hunde sind tatsächlich ein Problem“, erzählt mir die Sennerin, bzw. eher die Hundehalter, welche die Tiere nicht anleinen und es dadurch immer wieder zu einer Jagd auf Schafe und Hühner kommt.

Die Kälber kennen einen mit der Zeit, erfahre ich. „Angst muss man nicht vor den Tieren haben, aber Respekt sollte man schon haben“, sagt die Almerin.

Sie musste sich erst daran gewöhnen sich allein zum Essen zu setzen, erzählt sie mir. Aber wenn dann am Abend die Ruhe auf der Alm einkehrt, die Wanderer wieder im Tal sind und man besonders im August noch lange draußen sitzen bleiben kann, ist es ein Traum.

Für den Almabtrieb werden die Kühe mit Buschen, Kreuzen, einer Krone, Stirnkranzl sowie sogenannten Fotzenkranzl, welche um Maul und Hörner drapiert werden, geschmückt. 40 Blumen werden etwa pro Buschen benötigt. Außerdem kommen hier die wunderschönen Glocken zum Einsatz, welche zum Teil seit Generationen in der Familie weitergegeben werden. Hartl Markhauser, welcher die Alm bewirtschaftet, zeigt mir die Glocken, welche er und sein Vater zu ihrer Hochzeit und besonderen Geburtstagen geschenkt bekommen haben. Er sitzt neben mir auf der Bank und poliert sie, damit sie am kommenden Samstag wunderschön glänzen. Im normalen Almbetrieb tragen die Kühe übrigens kleine Glocken, welche den Sinn haben, sie wiederzufinden, falls sie sich verirrt haben. Die großen Glocken sind dem Almabtrieb vorbehalten. „Die Kühe stehen übrigens auf ihre „Alltags“-Glocken und verteidigen sie sogar“, verrät mir Hartl.

 

 

Morgen (30. September 2017) findet der Almabtrieb von der Unteren Firstalm über die alte Spitzingseestraße bis nach Fischhausen zum Anderl-Bauernhof der Familie Markhauser statt. 7-8 Erwachsene und 5-6 Kinder sind daran beteiligt. Besonders die Kinder sind schon ganz aufgeregt und freuen sich darauf. Je nach Dauer des Schmückens geht es kurz vor 11 Uhr los mit dem Abtrieb ins Tal und damit dem Einläuten der Herbstsaison.

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.