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Polar Bears and Schliersee? What is the Connection?

Are you passionate about the environment and want to learn more about how to alleviate our impact on this beautiful planet? If so, make sure to come out and, hear Birgit Lutz, a Schliersee author and adventurer, speak on 14 November, 1930-2100 at Slyrs Distillery in Neuhaus. Spitzbergen: Eisbär im Fischernetz or Polar Bears in Fishing Nets, is sponsored by our local hiking store, Smartino.

I had the great pleasure of talking with Birgit about her passion project. She explained that for many years she was researcher on Artic ski expeditions and it was during these trips that she observed an incredible amount of the world’s plastic trash washing up along the Arctic coast. The plastic trash, discarded in daily use, is swept up by the Gulf Stream and deposited in the Arctic. Continuously polluting these once pristine waters.

Motivated by this discovery, Birgit mobilizes normal travelers who are guests on the expedition sailing vessels and recruits them to help collect the plastic. This trash is then sorted, weighed and then sent to Longyearbyen (Sweden) where it is burned. In 2016 she began working with the Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research to study the plastic problem further.

Being the first person to have collected such data she knows first hand the damage our obsession with plastics is causing. Spitzbergen Island (Norway) has a population of around 2000 people; through her research Birgit she has discovered is more polluted than many coastal towns in Europe.

One particular plastic item she finds often is thin plastic straps used to bundle items together or to secure packages making them easier to carry. This seemingly simple piece of plastic has a massive impact on the arctic environments and its wildlife. Her photos tell a devastating story. In one very tragic discovery, she found multiple sets of antlers tangled within plastic straps and fishing nets, parts of skull still attached. She explained to me that reindeer are a social animal and when one of their own is in trouble, others will try to help free the ensnared animal and in turn become tangled as well. This causes a horrific chain of destruction. Once trapped the Reindeer cannot eat nor flee from danger and in this weakened state are eaten by Polar Bears.This simple act of entanglement from a plastic straps from possibly your Ikea bookshelf or a discarded fishing net, is now altering what is normal in this Arctic ecosystem. It is not natural for Polar Bears to eat Reindeer as they are much too quick.

Birgit is not looking to lecture her listeners but to build awareness. Her belief is that the necessity of new fundamental changes, which are desperately needed, should come from those in Government. She does however wish to inspire those who attend her talks. Her greatest wish is that a young person attending one of her speaking engagement, might possibly leave so inspired that they create new and innovative strategies to dealing with our cataclysmic problem of plastic.

 

 

For more information on Birgit Lutz and her powerful talk, “Spitzbergen: Eisbär im Fischernetz” at Slyrs. Please click the links below.
https://www.facebook.com/events/905835649804716/
http://www.birgit-lutz.de/en/

Interessierst du dich für die Natur und würdest gerne mehr darüber wissen, wie wir unseren Einfluss auf diesen wunderbaren Planeten verbessern können? Wenn ja, dann komm am 14. November um 19:30 Uhr zur Slyrs Destillerie in Schliersee-Neuhaus. Dort erzählt die Schlierseer Autorin und Abenteurerin Birgit Lutz von ihrer Arbeit: Spitzbergen ‒ Eisbär im Fischernetz ist gesponsert von Smartino, unserem lokalen Outdoor-Geschäft.

Ich hatte das große Vergnügen, mich mit Birgit über ihr Projekt zu unterhalten. Sie erzählte mir, dass sie einige Jahre auf Skiern in den arktischen Regionen unterwegs war, an den abgelegensten Orten. Eines fiel ihr dabei auf: Egal, wo sie hinkam ‒ Plastikmüll war schon da. Sie entdeckte unfassbare Müllmengen, zum Beispiel an den Küsten Spitzbergens. Der Müll wird unter anderem über den Golfstrom dorthin transportiert, ein unendliches Förderband an Müll, das diese Gebiete immer stärker verschmutzt.

Angetrieben von diesen Entdeckungen, motiviert Birgit nun die Gäste des Segelschiffs, mit dem sie das Archipel bereist, zum Müllsammeln. Der Müll wird dann aufs Festland verschifft und dort entsorgt. 2016 entwickelte sie mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI) ein Projekt, um das Problem genauer benennen zu können: Seitdem kategorisiert, zählt und wiegt Birgit den Müll. Das Ziel: Zahlen zur Müllmenge zu bekommen, zu wissen, um welchen Müll es sich handelt, um dann am Ende die Quellen benennen zu können.

Zum ersten Mal überhaupt wurden mit diesem Projekt Daten aus der entlegenen Region Spitzbergens gesammelt – mit erschreckenden Ergebnissen: Obwohl Spitzbergen so weit weg ist und nur 2.000 Menschen auf den Inseln leben, ist Spitzbergens Küste ebenso verschmutzt wie die schmutzigsten und am dichtesten besiedelten Küsten Europas.

Ein besonderes Müllteil findet sie sehr oft: dünne Plastikstreifen, die wir von Paketen oder Paletten kennen. Diese Streifen haben verheerende Folgen in der arktischen Natur: Zusammen mit Fischernetzen bilden sie oft tödliche Fallen für Rentiere oder Meeresvögel. Ihre Fotos erzählen diese traurige Geschichte. Mehrmals fand Birgit gleich mehrere Rentiergeweihe, verheddert in einem großen Netz. Sie erklärte mir, dass Rentiere soziale Tiere seien ‒ wenn sich eines verheddert, wollen andere helfen. Mit dem Ergebnis, dass sich mehrere in einer tödlichen Falle wiederfinden und dann weder fressen noch fliehen können und so zu einem willkommenen Fressen für Eisbären werden, denen Rentiere normalerweise viel zu schnell sind.

Birgit erzählt mir ihren spannenden Bericht, ohne mich belehren zu wollen – und genau das will sie auch: nicht belehren, sondern informieren, ein Bewusstsein schaffen, Horizonte erweitern. Die fundamentalen Veränderungen, die wir brauchen, müssen von oben kommen, sagt sie, von Gesetzen und Regierungen. Trotzdem möchte sie alle inspirieren, die ihre Vorträge hören. Was wir brauchen, sagt sie, sind Innovationen, junge Menschen mit neuen Ideen, intelligente Technologien, die ein gesundes Leben ermöglichen. Denn wenn keine Veränderungen passieren, darin ist sie auch klar, werden die Menschen bald ein sehr, sehr großes Problem haben.

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

Kräftemessen im Kilt bei den Schlierseer Highland Games

Highland Games sind traditionelle Veranstaltungen in Schottland mit verschiedenen sportlichen Wettkämpfen. Sie waren ursprünglich Bestandteil der „Clan-Gatherings“ in den schottischen Highlands. Seit acht Jahren finden sie auch jährlich im Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee statt. Die Schlierseer Berglandschaft erinnert auch tatsächlich an die schottischen Highlands, und in Neuhaus gibt es mit SLYRS sogar eine Whiskey-Destillerie, den größten Single-Malt-Hersteller Deutschlands.

„Boarische Madln“ und „Boarische Burschen“ ‒ strahlende Sieger

Insgesamt traten zehn Mannschaften in Disziplinen wie Baumstammdrehen, Steinstoßen, Fasstragen und Strohsackwerfen gegeneinander an. Nicht immer war der Stärkere im Vorteil. Auch Geschicklichkeit und Konzentration waren gefragt. Bei den Damen setzten sich die „Boarischen Madln“ knapp vor den „Wrecking Queens“ durch. Bei den Herren teilten sich Mannschaften aus Deutschland, Österreich und die Schweiz das Podest. Der „Miller Clan“ erkämpfte sich Platz 3, knapp hinter dem „Braveheart Clan“. Strahlende Sieger waren die „Boarischen Burschen“ aus Deutschland.

Das Wetter war überraschend schöner als gedacht, und die zahlreichen Besucher und Sportler hatten einen tollen Tag mit Sonnenschein im Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Traditionell wurden die Highland Games von schottischer Musik begleitet, und ein Dudelsackspieler zog durch das Freilichtmuseum.

 

 

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Weißwurst trifft caffè – ein Italiener macht Urlaub am Schliersee

Patrizio, 33, liebt Bayern … und seit Kurzem ganz besonders den Schliersee. Wie kommt’s? Patrizio und ich sind sogenannte Tandempartner und mittlerweile auch gute Freunde. Tandempartner bedeutet: Patrizio hilft mir, meine Italienischkenntnisse zu verbessern, und ich unterstütze ihn beim Deutschlernen. Letztes Jahr, kurz vor Weihnachten, habe ich ihn und seine Freundin Giulia zu uns an den Schliersee eingeladen. Wir haben ein paar wunderschöne Tage zusammen verbracht und uns, unter anderem beim historischen Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum von Markus Wasmeier, prächtig amüsiert. Patrizio und Giulia standen damals frierend, aber gut gelaunt im Schneegestöber, denn solche Wetterverhältnisse ist man am Lago Maggiore natürlich nicht gewöhnt. Aber es hat ihnen so gut bei uns gefallen, dass sie Mitte Juli wieder an den Schliersee gekommen sind, diesmal zum Radfahren. Vor nur zwei Jahren musste sich Patrizio einer schweren Herz-OP unterziehen – ein Schicksalsschlag für den begeisterten Sportler. Heute geht es ihm aber den Umständen entsprechend gut, und er ist einfach nur dankbar und glücklich, dass er seinen Lieblingssport wieder ausüben kann.

Il Weißwurst incontra il caffè – un italiano in vacanza a Schliersee

Patrizio, 33 anni, ama la Baviera… e da poco tempo in particolare il lago di Schliersee. Come mai? Patrizio ed io siamo cosidetti Tandempartner e, nel frattempo, siamo diventati anche buoni amici. Tandempartner significa che Patrizio mi aiuta a migliorare le mie conoscenze della lingua italiana ed io lo sostengo ad imparare il tedesco. L’anno scorso, poco prima di Natale, ho invitato lui e la sua fidanzata Giulia a trovarci qui a Schliersee. Abbiamo trascorso alcuni giorni meravigliosi insieme e ci siamo divertiti un sacco, tra le altre cose al mercato storico di Natale al Freilichtmuseum di Markus Wasmeier. Quel giorno, Patrizio e Giulia erano, infreddoliti ma di buon umore, immersi in una bufera di neve. Vivendo sul lago Maggiore non sono abituati a tali condizioni metereologiche. Ma ciononostante Schliersee è piaciuto loro così tanto che sono ritornati a metà luglio, questa volta per andare in bicicletta. Solo due anni fa Patrizio ha avuto un grave intervento al cuore – uno scherzo del destino per un appassionato sportivo come lui. Ma oggi, date le circostanze, sta bene ed è semplicemente grato e felice di poter fare di nuovo il suo sport preferito.

 

 

  • Patrizio, du hast über Schliersee gesagt, der Ort ist ein Paradies für die Liebhaber des Radsports. Was genau macht Schliersee für dich in dieser Hinsicht so besonders?

„Ja, es ist ein Radfahrer-Paradies, weil es sehr viele wunderschöne und gut gepflegte Wege gibt. Jeden Tag kann man neue Wege zu Aussichtspunkten erkunden, von denen aus man den See und den Ort bewundern kann. Und eine weitere Sache, die mir gefällt, ist, dass man in netten, kleinen Gaststätten Rast machen und ein gutes bayerisches Bier und schmackhafte Gerichte genießen kann.“

  • Patrizio, hai parlato di Schliersee come di un paradiso per gli amanti della bicicletta – che cosa esattamente rende Schliersee al riguardo così unico per te?

“Sì, è un paradiso delle due ruote a pedali perché ci sono tantissimi sentieri stupendi e ben curati. Ogni giorno è possibile percorrerne uno nuovo, raggiungendo punti panoramici da dove si può ammirare il lago ed il paese. Poi, un’altra cosa che mi piace è la possibilità di fermarsi per una sosta nei bellissimi “pub” dove gustare dell’ottima birra bavarese e piatti squisiti.”

  • Du bist mit dem Motorschiff gefahren, hast eine Radtour um den Schliersee gemacht, warst an den Josefstaler Wasserfällen, am Spitzingsee, dem Schliersberg und der Burgruine Hohenwaldeck. Welches Ausflugsziel war dein persönliches Highlight ‒ und warum?

„Der Ausflug, der mir eigentlich am besten gefallen hat, war die Schiffsrundfahrt auf dem See, zusammen mit Giulia, dir und den Kindern. Es war toll, weil wir in völliger Ruhe die Schönheit des Sees, der Insel und der Berge genießen und nach dem Anlegen einen schönen Spaziergang durch Schliersee machen konnten, um dann den Nachmittag mit einem leckeren italienischen Eis ausklingen zu lassen. Der Ort hat mich überrascht, auch, weil er so wahnsinnig gut gepflegt ist.“

  • Sei andato con il battello, hai fatto un giro in bicicletta intorno al lago di Schliersee, sei stato alle Josefstaler Wasserfälle, al lago di Spitzing, sulla Schliersberg ed al Burgruine Hohenwaldeck. Quale di questi luoghi è stato il tuo highlight e perché?

“Il giro che mi è piaciuto di più, in realtà, è stato quando, in compagnia di Giulia, di te e dei bambini, abbiamo fatto il giro del lago con il battello. È stato bello perché, in completa calma, abbiamo potuto vedere le bellezze del lago, dell’isola, delle montagne e, una volta sbarcati, abbiamo fatto una bella passeggiata per Schliersee, per poi terminare il pomeriggio mangiando un buon gelato italiano. La cittadina mi ha sorpreso anche per essere estremamente curata.”

 

Sonntag, den 15. Juli, habe ich dann genutzt, um Patrizio die bayerische Esskultur näherzubringen – und zwar bei einem Weißwurstfrühstück beim Fest SLYRS „samma“. Für Patrizio das erste Fest dieser Art seines Lebens. Für einen kleinen Lacher sorgte dann seine Bestellung: „Bitte das Weißwurstfrühstück und einen Kaffee …“ Macht aber nix, dann haben wir eben ein bayerisch-italienisches Weißwurstfrühstück gemacht!

Sabato, 15 luglio, ho colto l’occasione per avvicinare Patrizio alla nostra cultura gastronomica – facendo una Weißwurstfrühstück alla SLYRS “samma” Fest. Per Patrizio la prima di questo genere nella sua vita. Il suo ordine ci ha fatto fare una piccola risata: “Per favore, la Weißwurstfrühstück ed un caffè…” – ma non fa niente, così abbiamo semplicemente fatto una Weißwurstfrühstück bavarese-italiana!

  • Patrizio, du hast zum ersten Mal eine Weißwurst gegessen. Mit welchen Tücken hattest du zu kämpfen, und, ganz wichtig, wie hat sie dir geschmeckt?

„Ja, die Weißwurst hat mir sehr gut geschmeckt! Was die Schwierigkeiten betrifft, war es wohl am ehesten die Tatsache, überhaupt eine Wurst zum Frühstück zu essen: Wir Italiener sind an Cappuccino und Brioche gewöhnt. Aber eine Sache habe ich erfahren: Die Weißwurst wird traditionell ohne Haut und mit der Hand gegessen, indem man sie zuzelt (zuzeln = saugen). Wenn ich diese Hinweise nicht bekommen hätte, hätte ich sie vor allem mitsamt der Haut gegessen!“

  • Patrizio, hai mangiato un Weißwurst per la prima volta. Quali difficoltà ti sei trovato ad affrontare e, molto importante, ti è piaciuto il Weißwurst?

“Sì, mi è piaciuto molto il Weißwurst! Per quanto riguarda le difficoltà, è il fatto proprio di mangiare un wurst per colazione: noi italiani siamo abituati a cappuccino e brioche. Però una cosa ho scoperto: tradizionalmente il Weißwurst va spellato e mangiato con le mani, succhiandolo. Io invece, se non avessi ricevuto le indicazioni, lo avrei soprattutto mangiato intero, pelle compresa!”

 

 

Gut gestärkt, schauten wir uns danach die SLYRS Destillerie an, wo es an diesem Tag die Möglichkeit gab, sich seinen ganz persönlichen Whisky zu mischen.

Sazi della colazione abbiamo visitato la distilleria SLYRS, dove, in tale giorno, c’era la possibilità di preparare un whisky del tutto personale.

 

 

Und so konnte Patrizio neben schönen Urlaubserinnerungen und einem Schliersee-Bildband auch ein hochprozentiges Mitbringsel mit nach Hause an den Lago Maggiore nehmen. Mit im Gepäck hatte er auch einen Schliersee-Aufkleber, der jetzt die Batterie seines E-Bikes ziert und ihn bei allen weiteren Fahrradtouren an unseren schönen Schliersee erinnert.

E così Patrizio ha potuto portarsi a casa sul lago Maggiore, oltre ai bei ricordi della vacanza ed un volume illustrato di Schliersee, un souvenir alcolico. Nei bagagli c’era anche un adesivo di Schliersee che adesso decora la batteria della sua e-bike e che gli ricorderà del nostro bellissimo lago di Schliersee a tutti i suoi giri in bicicletta in futuro.

 

 

  • Patrizio, wirst du wiederkommen? Vielleicht schon im Winter zum Snowboarden im Skigebiet Spitzingsee?

„Sicher werde ich wieder nach Schliersee kommen, um weitere Urlaubstage dort zu verbringen. Ich weiß jetzt noch nicht, ob schon in diesem Winter. Aber wie auch immer, die Vorstellung, wiederzukommen, macht mich sehr glücklich.“

  • Patrizio, ritornerai? Forse già quest’inverno per fare snowboard alla stazione sciistica di Spitzingsee?

“Sicuramente tornerò qui a Schliersee per trascorrere altri giorni di vacanza. Adesso non so ancora se già quest’inverno. Comunque, l’idea di tornare mi rende molto felice.”

Und eines ist sicher: Schliersee ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert!

Ed una cosa è certa: ad ogni stagione vale la pena fare un viaggio a Schliersee!

 

 

 

Kathrin Zott Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum – Saisoneröffnung am 24.03.2018

Unter dem Motto „Raus aus dem Alltag – rein in das Landleben, wie es einst war“ öffnet das Markus Wasmeier Freilichtmuseum wieder sein Tor zum altbayrischen Dorf. Hier können Sie erleben, wie das Leben in einem Bergdorf vor 300 Jahren ausgesehen hat. Die Besucher werden auf ihrer Zeitreise an einen besonders idyllischen Ort entführt. Doch Vorsicht, die Schönheit der Landschaft und die urigen Gemäuer erwecken ein trügerisches Bild. Das Leben der Bäuerinnen und Bauern war alles andere als einfach. Es war geprägt von harter Arbeit und Entbehrungen, aber auch von Zusammenhalt, Familiensinn und Traditionen. All dies wird Ihnen hier nahegebracht. Für die Kinder ist das Freilichtmuseum ein wahres Paradies: Hügel zum Erklimmen und Runterrollen, Kegeln auf einer Holzkegelbahn wie anno dazumal, auf Stelzen laufen, im Brunnen angeln und vieles mehr. Gänse, Enten, Hühner, Schafe, Kühe, Schweine und Bergziegen bevölkern die Wiesen und Weiden.

 

Wenn Sie ein besonderes Event erleben wollen, dann nutzen Sie den Veranstaltungskalender und planen Sie entsprechend Ihren Besuch im altbayrischen Dorf. Es finden zahlreiche spannende Veranstaltungen, wie z. B. das altbayrische Schafkopfturnier, das Maibaumfest mit selbst gebrautem Maibock, das Seifenkisten-Gaudi-Rennen am Vatertag, ein frühmittelalterliches Heerlager, der Edelweißschnitzerwettbewerb, die Highlandgames, der Rosstag und vieles mehr statt. Sogar die Kelten kommen dieses Jahr mit den Salzsiedern zu Besuch. An vielen Tagen können Sie den Handwerkern über die Schulter schauen und sich immer bei den Bäuerinnen und Bauern, die das Dorf beleben, vom Landleben, wie es einst war, erzählen lassen.

Im Laufe des Jahres wird die Winterstube aus dem 19. Jahrhundert eröffnet. Sie stammt aus dem Karwendel-Gebiet und wurde früher von Holz-/Waldarbeitern genutzt. Momentan befindet sie sich noch im Aufbau. Das Projekt heißt „Wege des Holzes“.

Selbstverständlich gibt es auch Museums- und Kräuterführungen. Bitte informieren Sie sich hierfür im Vorhinein im Veranstaltungskalender. Für Kinder werden in den Ferien besondere Kinderspiele aus der guten alten Zeit angeboten.

Nutzen Sie ggf. die angebotenen Kombi-Tickets: www.tages-erlebnisticket.de. Tageserlebnis-Tickets gibt es in Kooperation mit Slyrs, Schliersbergalm und Wendelsteinbahnen. Hier können Sie einiges sparen und gleichzeitig einen tollen Erlebnistag in vollen Zügen genießen.

 

 

Sie sind herzlich willkommen. Das altbayrische Dorf erwartet Sie …

 

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus

Telefon:                     08026 92922 0

E-Mail:                       office@wasmeier.de

Öffnungszeiten:         Di.‒So. von 10:00‒17:00 Uhr

Mo. Ruhetag (außer an Brücken- und Feiertagen)

Saison 2018: 24. März bis zum 4. November

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

5 Weihnachtsgeschenkideen aus Schliersee

Essendorfer – Geschichten mit Liebe konserviert

 

Das Pesto „Hosianna“
Leckeres Pesto für Nudeln, zum Mitschwenken in Gemüsepfannen oder einfach mal in den Natur-Frischkäse einrühren und als Dip verwenden.

Zutaten: getrocknete Tomaten, Rapsöl, Cashew-Kerne, weiße Schokolade, Kräuter der Provence, Meersalz, Zitronenpfeffer
(~Hosianna ist ein Fleh- oder Jubelruf an den Gott oder König)

Laden der Genussschmelzerei
täglich 10:00–18:00 Uhr
Bayrischzeller Str. 11
83727 Schliersee-Neuhaus
Tel.: 08026/922 56 72

 

SLYRS – Single Malt Whisky – der Klassiker

Der Single Malt Whisky von SLYRS, schon jetzt ein Klassiker und ein wahrer Genuss für alle Whisky-Liebhaber, der sich nach internationalen Auszeichnungen auch zu den besten der Welt zählen darf. Dafür sorgen unter anderem die erlesenen Zutaten: bayerische Gerste, die nach dem Mälzen schonend in Buchenholzrauch getrocknet wurde, und reinstes Wasser aus der Bannwaldquelle der Schlierseer Alpen garantieren die hohe Qualität des Whiskys, der in Qualitätsfässern aus amerikanischer Weißeiche heranreift und dabei seinen angenehm würzigen Rauchgeschmack entfaltet.

Bayrischzeller Str. 13
83727 Schliersee, Deutschland
Tel.: 08026/3959004

 

Nahterin Christine Falken – eine Tasche, die begeistert

Die Faszination fürs Handwerk hat Christine Falken und den Feintäschner Leonhard Rau inspiriert, auch eine Schlierseer Tasche zu entwerfen. Die Schlierseer Tasche ziert, wie schon bei der Dirndlschürze, die grafische Ansicht von Schliersee auf Seide gedruckt. Die Henkel der gefütterten Rindsledertasche werden von den Schlierseer Knöpfen gehalten. Der Prägestempel mit dem Qualitätssiegel aus Schliersee sorgt für die Unnachahmbarkeit.

Bestellbar ist die Schlierseer Tasche für 359,- € in der Gästeinformation Schliersee oder bei der Nahterin Christine Falken.
Miesbacherstraße 18a
83727 Schliersee
Tel.: 08026/4468

 

Café-Konditorei Mesner – hausgemachte Pralinen

Feinste Zutaten in Meisterhand: zartschmelzende Trüffelpralinés, frisch-fruchtige Kreationen. Gaumenfreuden aus feinstem Nougat, Mandeln oder Nuss. Rohstoffe von zertifizierten Herstellern werden nach feinsten Familienrezepten in liebevoller Handarbeit zu kleinen Köstlichkeiten verarbeitet. Im Laden erwartet Sie eine große Auswahl an verschiedenen Pralinen.

Lautererstraße 2
83727 Schliersee
Tel.: 08026-6436

Rainer Gerk Geschenke & Spirituosen – Schliersee-Sekt

Ein trockener Jahrgangssekt von Bernard-Massard im Schliersee-Design – ein richtiger Hingucker! Nicht nur als Weihnachtsgeschenk, sondern natürlich auch der Renner für Silvester. Rainer Gerk bietet eine bunte Auswahl an Taschen, Lederartikeln, Schmuck, Glückwunschkarten, Geschenken und Spirituosen. Hier findet jeder das passende Geschenk für seine Liebsten.

Lautererstraße 7
83727 Schliersee
Tel.: 08026/6615

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Barrierefrei in Schliersee

Passend zu der neuen Internetseite über barrierefreies Reisen in der Alpenregion Tegernsee-Schliersee (http://barrierefrei.tegernsee-schliersee.de/) haben wir Mitte September Besuch von einer vierköpfigen Reisegruppe aus England bekommen, bei denen die Besonderheit war, dass auch eine Rollstuhlfahrerin – Debbie North – mitgereist ist.

Die anderen Teilnehmer der siebentägigen Autoreise (mit Zwischenübernachtungen in Heidelberg bzw. Rothenburg ob der Tauber) waren Gina Bradbury Fox (Schwester von Julia Bradbury, bekannte britische Reisejournalistin), Holly Brega und der Ehemann von Debbie Andy North. Sie haben diese Reise unternommen, um auf der in England sehr bekannten Internet-Reiseseite http://theoutdoorguide.co.uk/ unter der eigenständigen Rubrik http://theoutdoorguide.co.uk/walks/wheelchair-friendly-walks/ einen Beitrag über eine rollstuhlfreundliche Reise in die Oberbayerischen Alpen zu veröffentlichen (noch nicht online, bitte zu einem späteren Zeitpunkt noch mal nachschauen).

Untergebracht war die Gruppe in Bad Wiessee bei Concordia Ferienwohnungen (http://barrierefrei.tegernsee-schliersee.de/uebernachten/ferienwohnungen-concordia ).

Ich hatte das große Vergnügen, die vier sehr freundlichen, aufgeschlossenen und an allem interessierten Engländer einen Vormittag lang zu begleiten und ihnen Schliersee sowie einen Teil seiner barrierefreien Gebäude und Anlagen zu zeigen.

Wir haben unsere Tour mit einem sehr kurzweiligen Spaziergang bei bestem Herbstwetter durch den Kurpark begonnen, vorbei am Kräutergarten und dem „Garten der Sinne“ (Riechen und Tasten, mit Informationsschildern in Brailleschrift) bis knapp vor das Freudenberg Natureisstadion und zurück. Der sehr geländegängige elektrische Rollstuhl von Debbie meisterte problemlos die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten (Pflaster, Teer, Beton und Schotterweg). Auf dem Rückweg machten wir eine kleine Kaffeepause im Café Milchhäusl – Debbie benutzte den kleinen Weg durch den Garten links von den Stufen zur Terrasse, der nur eine ganz kleine Stufe am Anfang hat und somit kein Hindernis für sie darstellte.

Weiter ging es in der Vitalwelt: Nach einer kurzen Vorstellung der Gäste-Information Schliersee (Örtlichkeit, Aufgaben und Informationsmaterial in englischer Sprache) sind wir mit dem rollstuhl- und kinderwagentauglichen Lift gefahren, haben uns das Schwimmbad monte mare, das über eine Hebevorrichtung für gelähmte Personen verfügt, zeigen lassen, besichtigten eines der behindertengerechten WCs und haben uns die mit einem Rollstuhl unterfahrbaren Tische im Restaurant Charivari angesehen.

 

 

Den Abschluss der Tour im Gemeindegebiet Schliersee bildete ein Besuch bei der Slyrs Whiskydestillerie und der Slyrs Lunchery in Neuhaus: Wir haben die self-guided tour durch die Schaudestille gemacht; die Informationstafeln dort sind auf Deutsch sowie Englisch und in der richtigen Lesehöhe für Rollstuhlfahrer angebracht. Zum Teil über Rampen sind die verschiedenen Räume für Rollstuhlfahrer problemlos erreichbar. Nach einer kleinen Whiskyverkostung ging es mit einem Lift, der geräumig genug ist für einen Rollstuhlfahrer mit einer Begleitperson, in den ersten Stock zur Lunchery. Auf der geräumigen und eben gepflasterten Terrasse haben wir noch einen Kaffee und den Ausblick zum Wendelstein, dem nächsten Ziel der kleinen Reisegruppe, genossen.

Noch eine allgemeine Information: Die Gäste-Information Schliersee, der Wanderweg um den Spitzingsee (teilweise für Rollstuhlfahrer barrierefrei) und der Wanderweg um den Schliersee sind nach den Kriterien der bundesweiten Kennzeichnung „Reisen für Alle“ als „Barrierefreiheit geprüft“ bzw. „Information zu Barrierefreiheit“ eingestuft und berechtigt, bis Mai 2019, Oktober 2019 bzw. Juni 2019 die Auszeichnung „Barrierefreiheit geprüft“ sowie die dazugehörigen Piktogramme zu führen und vertragsgemäß zu nutzen.

 

 

Fazit: Auch für Reisende mit eingeschränkter Mobilität ist die Alpenregion Tegernsee-Schliersee ein lohnendes und attraktives Reiseziel.

 

Den Bericht der englischen Reisegruppe finden Sie hier.

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Harte Tage, gute Jahre – Live-Stream aus Schliersee

Ich hatte Patrick Edler von Hoessle schon im Januar bei seiner Eröffnung kennengelernt. Heute sitzt er mit einem Cappuccino vor seiner Bücheroase in der Oktobersonne. Er scheint angekommen zu sein. Fröhlich grüßt er vorbeigehende Schlierseer, immer mit einem netten Spruch auf den Lippen. „Ich fühle mich inzwischen sehr wohl in Schliersee“, verrät er mir. Inspiriert von seiner Frau, hatte er Anfang des Jahres den Laden übernommen. Eines seiner Ziele waren damals Lesungen und kleinere Veranstaltungen gewesen.

„Am 3. November findet sogar eine richtig große Veranstaltung statt – über das Buch ‚Harte Tage, gute Jahreʻ“, berichtet er stolz. In der Gschwandbachalm Schliersee hat er eine Lesung für 100 Teilnehmer organisiert. Diese war nach kurzer Zeit ausverkauft.

Die gute Nachricht: Es gibt einen Live-Stream von der machwerk Film- und TV-Produktion Stephan Guntli.

 

Am 03.11.2017 ab 19.30 Uhr auf der Facebook-Seite der Bücheroase

 

Patrick Edler von Hoessle freut sich riesig, dass er durch den Live-Stream praktisch alle einladen kann, an der Lesung teilzunehmen. Ganz bequem von zu Hause aus.

 

Christiane Tramitz – wohnhaft in Schliersee – stellt Ihr Buch „Harte Tage, gute Jahre“ über die Sennerin vom Geigelstein zusammen mit Helmfried von Lüttichau (bekannt aus „Hubert und Staller“) vor. Als musikalische Begleitung spielt die Zitherhex, und es wird ein Kurzfilm gezeigt.

70 Jahre auf einer Alm in den bayerischen Bergen – die außergewöhnliche Lebensgeschichte einer bemerkenswerten Frau. Es ist eine Geschichte vom einfachen Leben im Gleichmaß der Jahreszeiten und in Achtsamkeit vor der Natur und von der Geborgenheit inmitten einer vertrauten Heimat, spannend und unterhaltsam erzählt von Christiane Tramitz.

„Christiane Tramitz hat gerade ihr erstes Dirndl gekauft und freut sich riesig auf die Buchvorstellung über eine Alm auf einer Alm“, sagt Patrick Edler von Hoessle.

 

 

 

 

Weitere Lesungen:

Birgit Lutz – Heute gehen wir Wale fangen

Wie mich die Grönländer mit in ihre Welt nahmen. Eine Reise zum entlegensten Ort der Welt. Eine Reise in eine vergessene Welt. Auch Birgit Lutz wohnt am Schliersee.

  1. November ab 19:30 UhrOrt: SLYRS – Caffee & Lunchery

Bayrischzeller Straße 13, 83727 Schliersee
(Einlass ab 19:00 Uhr)

 

Mein Tipp für Urlauber: Wer in Schliersee Urlaub macht, kann im Online-Shop der Bücheroase Bücher vorbestellen und diese dann nach Ankunft im Buchladen abholen. Bequemer geht es nicht!

 

Bücheroase

Lautererstraße 10

83727 Schliersee

08026 6904

 

Die Bücheroase bietet eine große Auswahl aktueller Belletristik als Taschenbuch und in gebundener Form und zudem eine sehr umfangreiche Kinder- und Jugendbuchabteilung, Reiseführer mit Schwerpunkt auf Wanderkarten und -führer rund um den Schliersee und das Oberland. Garten- und Kochbücher, Bildbände und Sachbücher aus den Themenfeldern Politik und Geschichte sowie Ratgeber verschiedenster Bereiche kommen ebenfalls nicht zu kurz.

Für jeden Anlass runden ausgesuchte Postkarten, Gruß- und Glückwunschkarten, Papeterieartikel und ein kleines Sortiment an Gesellschaftsspielen das Bild ab.

Einfach alles, was Sie von einer guten Buchhandlung erwarten dürfen.

Vor dem Geschäft befindet sich eine kleine Ruheoase mit einem freien WiFi-Hotspot. Hier können Sie direkt in der Lektüre schmökern oder Ihr eBook im Webshop der Bücheroase selbst auftanken.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

In Schliersee wächst ein Kraut gegen Dummheit

Genussschmelzerei Essendorfer: Geschichten mit Liebe konserviert

 „Ein Gläschen ,Kraut gegen Dummheitʻ kann einfach jeder gebrauchen, denn jeder kennt jemanden, dem er das schenken könnte“, lacht Andreas Essendorfer (44), Geschäftsführer der Genussschmelzerei Essendorfer. 68 verschiedene Geschmackserlebnisse hat er in Gläschen gesteckt. Vor Kurzem ist er mit seinem Geschäft nach Neuhaus neben die Slyrs Whisky Destillerie (www.slyrs.com/de) umgezogen und zusammen bilden sie nun den Genusscampus. „Ich fühle mich in Schliersee sehr wohl und aufgenommen. Alle sind sehr hilfsbereit“, sagt Essendorfer zufrieden über seinen neuen Standort. Trotzdem zieht es ihn, so oft es geht, raus auf die Märkte. Er reist am Wochenende durch ganz Deutschland, Österreich und in die Schweiz, um seine Gläschen an die Frau und den Mann zu bringen. Das Besondere an seinem Produkt sind neben dem guten Geschmack und den guten Zutaten die vielen Geschichten, die Andreas Essendorfer zu erzählen hat. Außerdem besitzt er die Gabe, diese Geschichten so zu erzählen, dass man stundenlang zuhören könnte. Er erzählt mir von seinen Erlebnissen in Namibia vor vielen Jahren, die er heute in seinem Gläschen Oase Namib konserviert verkauft. Als ich ein solches Gläschen zu Hause mit einem lauten ‚Klack‘ öffne und mir der würzige Geruch entgegenströmt, kommen mir sofort Essendorfers Erzählungen in den Kopf. Es ist ein bisschen so, als ob ich den Geschmack schon kenne, da ich die Geschichte zu dem afrikanischen Pesto in meinem Herzen trage.

„Eine Idee von Andreas: Zwei Urkulturen vereinen sich durch kulinarisches Wirken von Marie aus der Wüste Namib und Maria aus dem bayerischen Oberland. Entstanden ist die absolute Harmonie der Sinne, viele edle Zutaten, die den Gaumen verrückt werden lassen. Toll zu Pasta, für Sahne- oder Kokosmilchsaucen, zum Fondue oder Raclette. Einen Teelöffel ins Dressing, zum Dippen oder als Brotaufstrich.“

Essendorfer hat seit seiner Jugend Erfahrungen in der Gastronomie gesammelt und den Direktverkauf seiner Mutter vom elterlichen Hof ausgebaut. Außerdem betreibt er seit sechs Jahren das Taubenstein Gipfelstüberl. Oben am Gipfel des Taubensteins findet er Ruhe und genießt Weitblicke. „Da oben ist schon so manches Pesto entstanden“, erzählt er mir weiter. Auch das „Kraut gegen Dummheit“. „Ich wollte meinen Frust abfüllen“, sagt er. Andreas Essendorfer erklärt mir, dass der Geschmack für ein neues Produkt bereits in seinem Kopf vorhanden ist, bevor er das Produkt tatsächlich ausprobiert.

Besuchen Sie unbedingt Andreas Essendorfer auf einem der Märkte, probieren Sie seine leckeren Pestos, Soßen und Dips, lassen Sie sich verzaubern und nehmen Sie eine Geschichte mit nach Hause.

Tipp: Verbinden Sie einen Besuch der Genussschmelzerei in Neuhaus am besten gleich mit einem Besuch der Slyrs Destillerie und lassen Sie ihn bei Kaffee und Kuchen auf der Terrasse der Slyrs Caffee & Lunchery ausklingen.

 

 

Genussschmelzerei Andreas Essendorfer
Bayrischzeller Str. 11
83727 Schliersee/Neuhaus
E-Mail: info@essendorfers.de

Tel.: +49 8026 9225672
Fax: +49 8026 9289205

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Steinpilze – direkt vom Berg in die Pfanne. Frischer geht es nicht.

Natürlich macht Schwammerlsuchen im Wald richtig Spaß, aber es ist auch nicht ganz ungefährlich. Nicht jeder Pilz ist essbar. Besteht auch nur ein Zweifel an der Genießbarkeit, sollte ein Pilz auf gar keinen Fall verzehrt werden. Besser man verlässt sich auf echte Profis.

Früchte Jähne in Schliersee bietet im Moment frische Steinpilze von der Huberspitz an.

„Ganz frisch von heute Vormittag“, erzählt mir Sepp Jähne stolz. Frischer geht es nicht. „Manchmal haben wir auch Steinpilze aus dem Spitzingseegebiet, kommt ganz darauf an, wo gerade welche zu finden sind!“ Plätze werden natürlich keine verraten.

Aber mein Freund, Küchenchef und ehemaliger Schlierseer Inselwirt Heiko Baier verrät mir ein besonderes Steinpilzrezept, damit ich sie auch gleich mal probieren kann:

  • 250 g frische Schlierseer Steinpilze von Früchte Jähne
  • 2 Schalotten
  • 2 cl SLYRS
  • Schlagsahne
  • Petersilie
  • Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer

Die Kuppel der Steinpilze abrubbeln, den Stiel mit einem scharfen Messer abschaben und die erdigen Enden abschneiden.

„Nicht mit Wasser waschen, sonst geht der Geschmack verloren“, erklärt mir Heiko.

Die Steinpilze würfeln und in Butterschmalz anbraten. Die kleingeschnittenen Schalotten glasig dünsten und für den besonderen „Schlierseegeschmack“ das Ganze mit 2 cl SLYRS ablöschen und nach Belieben mit Sahne auffüllen. Frische Petersilie drüberstreuen und mit Semmelknödeln servieren.

Ein Schlierseer Steinpilztraum!

 

Früchte Jähne ist ein Familienbetrieb in zweiter Generation und seit 34 Jahren im Herzen von Schliersee ansässig. Ein kleiner, netter Laden mit richtig viel Auswahl an frischem Obst und Gemüse. Freundliche Beratung wird hier ganz großgeschrieben. Optimal auch für die gesunde Verpflegung auf Ihrer nächsten Wanderung.

Früchte Jähne
Rathausstr. 16, Schliersee
Telefon 08026-4106

 

Öffnungszeiten:
Mo.‒Do. 8:00‒12:00 und 14:00‒18:00 Uhr
Fr. 8:00‒18:00 Uhr
Sa. 8:00‒12.30 Uhr

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Slyrs – Whisky Destillerie und NEU: Caffee & Lunchery

Auf freundliche Einladung von Herrn Stetter sen. von der Slyrs Whisky Destillerie (www.slyrs.de) sind die Mitarbeiterinnen der Gäste-Information Schliersee nach Neuhaus gefahren und haben sich die neuen und umgebauten Räume beim Slyrs angeschaut.

Das Konzept aus hellem Holz, viel Licht, klaren Linien und einfallsreichen Details zieht sich durch alle Gebäude. Vor allem das neu gebaute Slyrs Caffee & Lunchery – ein Tagescafé, das täglich von 09.00–19.00 Uhr geöffnet ist – lädt zum Verweilen ein. Ein Kleinod ist die großzügige Terrasse des Cafés mit einem herrlichen Blick auf den Wendelstein.

Die Besucher der Slyrs Bavarian Single Malt Whisky Destillerie können in einer Selbstführung die Herstellung und Lagerung des Slyrs Single Malt Whiskys kennenlernen ‒ auf Anfrage werden auch Führungen für Gruppen angeboten. Eine kleine Verkostung ist im Eintrittspreis von € 6,00 pro Person inbegriffen. Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt (keine Verkostung).

Im neuen, großzügig gestalteten Verkaufsraum werden die hochwertigen Slyrs-Produkte ansprechend angeboten und laden zum Kauf ein. Beim anschließenden Besuch im Caffee & Lunchery haben wir uns Kuchen vom Tortenschmied mit einer frisch gebrühten Tasse Kaffee vom Dinzler schmecken lassen.

Übrigens gibt es in ein paar Jahren einen Slyrs von der Nordsee. Dort sind seit Kurzem auf einem Kutter ein paar Fässer gelagert.

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."