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Ein Traumhaft schöner Tag am Spitzingsee

Heute war ich am Spitzingsee spazieren.

 

 

Nachdem ich durch die Nebelwand von Schliersee-Neuhaus kommend durch war, erwarteten mich die Sonne und die herrliche Natur rund um den Spitzingsee. Der Spitzingsee liegt auf 1080 m und hat eine Uferlänge von insgesamt ca. 3 km. Ein traumhaft schöner Tag, ich konnte mich gar nicht sattsehen. Diese Spiegelungen im See, diese Ruhe und die warmen Sonnenstrahlen. Normalerweise brauchst du etwa eine Stunde für einen ganz gemütlichen Spaziergang ‒ bei mir kann es schon bis zu drei Stunden dauern, da ich immer wieder stehen bleiben muss, um die Natur in vollen Zügen zu genießen.

Die Bäume, zum Teil ganz weiß überzuckert, glitzerten im Sonnenlicht. Ständig konnte ich neue Ecken entdecken, die wunderschön zum Krafttanken und zum Verweilen einluden. Die erste Adventswoche in einer ganz außergewöhnlichen Zeit. Hier traf ich nur einheimische Schlierseer, die sich an den Schönheiten am Spitzingsee erfreuten.

Gerne möchte ich auch für unsere Gäste diese schönen Momente zum Einstimmen in die Adventszeit in die Welt hinausschicken.

 

 

Bleibt‘s gesund, wir sehen uns wieder nach der Corona-Pause am Schliersee.

 

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Momentaufnahme: Abenddämmerung am Schliersee

So ein Winterabend am Schliersee ist einfach magisch. Wenn der Nebel sich über dem Wasser ausbreitet. Wenn das hektische Treiben des Tages zur Ruhe kommt. Die letzten Jogger ihre Runden ziehen, die Pferde von der Weide gehen und die Enten auf der Suche nach Futter ans Ufer schwimmen. Wenn es still wird am See.

 

 

Abenddämmerung ist der Moment, wenn der Tag in die Nacht übergeht, das Licht nach und nach von der Dunkelheit verschluckt wird. Die Sonne hinter den Hügeln im Westen des Schliersees verschwindet. Gerade jetzt, zu Beginn des Winters, kannst du diese besondere Abendstimmung am See ganz unkompliziert genießen. Schließlich beginnt es schon nachmittags gegen 16:00 Uhr zu dämmern. Und gegen 16:30 Uhr geht jetzt, zur Winterzeit, die Sonne unter.

 

 

Blaue Stunde am Seeufer

 

Kurz vor und nach Sonnenuntergang ist die beste Zeit, die besondere Atmosphäre am Seeufer zu genießen: Das Rotgold der letzten Sonnenstrahlen am Horizont. Die dramatischen Schatten der Wolken am ansonsten klaren Himmel. Das tiefe Blau, das kurz nach Sonnenuntergang den Himmel färbt – bevor uns die Dunkelheit in ihr Nachtschwarz einhüllt. Die tanzenden Lichter der vorbeifahrenden Autos, die hell erleuchteten Fenster der Schlierseer Häuser.

 

 

Zu Gast bei einem besonderen Naturschauspiel

 

Für mich hat dieser Moment zwischen Tag und Nacht, zwischen Wachen und Träumen, einen ganz eigenen Zauber: Und dieses besondere Naturschauspiel ist so einfach zu genießen: Anziehen, raus, zack – Sonnenuntergang! Hier kommen fünf Tipps für deine Abenddämmerung am Schliersee:

 

 

#1 Pack Handschuhe und Mütze ein

 

Jep, es wird Winter. Und durch die Nähe zum Wasser steigt abends schnell eine klamme Kälte auf. Damit dir also nicht nur warm ums Herz wird, sondern auch Hände und Kopf gut geschützt sind, zieh Handschuhe, Mütze, Schal und eine dicke Jacke an. Warme Schuhe nicht vergessen!

 

 

#2 Finde deinen Dämmerungs-Spot

 

Wenn das Schauspiel „Abenddämmerung“ aufgeführt wird, sitzt du am Schliersee in der ersten Reihe – logisch. Besonders gut lässt sich die Abenddämmerung vom Ostufer des Sees aus beobachten. Nimm zum Beispiel auf einer der Bänke Platz, die auf der kleinen Landzunge vor dem Strandbad stehen. Oder nutze eine der vielen Sitzgelegenheiten an der Uferpromenade neben dem Seehotel Schlierseer Hof.

 

 

#3 Leg das Smartphone weg

 

Im Moment bleiben ‒ das gelingt dir am besten, wenn du ungestört bist. Wenn du nicht nur körperlich anwesend bist, sondern dich auch geistig vollkommen auf diesen besonderen Moment am See einlässt. Na klar kannst du noch schnell einen romantischen Schnappschuss für deinen Instagram-Account schießen. Aber wer den Horizont im Blick behält und nicht das Smartphone-Display, kann so viel mehr sehen.

 

 

#4 Atme tief ein

 

Die frische, kalte Luft, das Wasser, der Nebel. Seezeit ist Auftankzeit. Und das darfst du nutzen: Lass deinen Atem ruhig werden – und in seinem natürlichen Rhythmus fließen. Fülle deine Lungen mit Sauerstoff und spüre, wie sich Brustkorb und Bauch dabei heben und wieder senken. Ein Abend am See wirkt wie ein Kurzausflug ins Spa, versprochen!

 

 

#5 Nimm deine Lieben mit

 

Die guten Dinge im Leben, die dürfen wir teilen – gerade in diesen anstrengenden Lockdown-Zeiten. So eine Abenddämmerung am See macht nicht nur allein Spaß. Sondern hat auch unseren Lieben viel zu geben: einen romantischen Moment für Paare, ein Mikro-Abenteuer für Kinder, ein verbindendes Erlebnis für Freunde. Und wen nimmst du mit zum See?

 

 

Ich wünsche dir magische Momente in der Abenddämmerung am Schliersee.

 

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Zeigt Unternehmerinnen und Gründerinnen, wie sie mit Storytelling sichtbar werden und ihre besten Kunden anziehen. Ihr Business: Hallo Heldin! Ihre Kreativitätstechnik: die Joggingrunde um den See.

 

 

 

Einfach magisch: Nebelstimmung am Spitzingsee

Schon tausendmal gesehen, aber plötzlich ganz neu wahrgenommen. Kenn ihr das? Nebel gibt altbekannten Orten ein ganz neues Gesicht. Dieser weiße Schleier, der die Natur einhüllt, verleiht ihr einen ganz besonderen Zauber. So geschehen neulich am Spitzingsee. Warum die Spitzingseerunde unterhalb von Brecherspitz, Rotwand und Stümpfling auch bei Nebel einen Spaziergang wert ist, zeige ich euch in dieser magischen Momentaufnahme.

 

 

Wir folgen den Hinweisschildern in Richtung Stümpflingbahn – und parken das Auto in einer der ausgewiesenen Haltebuchten entlang des Lyrawegs am Südufer des Sees. Von dort aus führen verschieden Pfade direkt runter zum Seeufer. Wir starten am Bootsverleih Spitzing und genießen den nebelverhangenen Ausblick in Richtung Nordspitze sowie die bunten Farbkleckse der Tretboote. Für herbstlich nasse Regentage empfehlen sich in jedem Fall Gummistiefel, damit ihr trockenen Fußes um den Spitzingsee kommt.

 

Genau hinsehen, die Natur entdecken

 

Weiter geht’s auf Waldpfaden entlang der Uferpromenade. Wer kleine Entdecker dabei hat, genießt die Ein- und Ausblicke in den herbstlichen Wald. Entlang der sumpfigen Kuhweiden im Nordwesten des Sees wächst im Spätsommer pinkes und hellrosafarbenes Springkraut. Wer auf die prallen, geschlossenen Blütenköpfe drückt, kann miterleben, wie kraftvoll diese Pflanze ihre Samen wegschleudert ‒ ein Effekt, den meine Kinder lieben. Auch Insekten, Schnecken und andere Kleintiere lassen sich am Wegesrand bestaunen.

 

Begegnung mit Kuhglocken und Weidetieren

 

Unter dem Geläut der Kuhglocken quert ihr die Almwiese im Nordwesten des Sees. Mein Tipp für eine Mini-Meditation im Alltag: Einfach mal die Augen schließen und dem sanften Kling-Klong der Kuhglocken lauschen. Übrigens: Wenn ihr unsicher seid, wie ihr euch den Weidetieren gegenüber verhalten sollt, findet ihr hier die wichtigsten Verhaltensregeln auf der Alm – auf den Punkt gebracht von meiner Kollegin Angelika Prem: https://magazin.schliersee.de/verhaltensregeln-auf-der-alm/

 

Einen herrlichen Ausblick auf den nebelverhangenen See genießt ihr vom Nordufer aus. Dunkel und ein wenig mystisch liegt der Spitzingsee da. Der dichte, weiße Dunst über Wasser und Boden verleiht der Szenerie etwas Märchenhaftes, Unwirkliches. Zeit, um tagzuträumen und euren Gedanken nachzuhängen.

 

Faszinierende Zuflüsse für kleine Entdecker

 

Besonders schön für Kinder sind die zahlreichen kleinen Zuflüsse zum See. Hier immer mal stehen bleiben und staunen, wie alles im Fluss ist, sich Berg- und Seewasser vermischen. Auch die Pflanzen und Gewächse am Ufer des Sees sind faszinierend zu beobachten. Die magische Nebelkulisse verleiht den kunstvollen Naturgebilden ihren ganz eigenen Charme.

 

Nach eurem Rundweg um den Spitzingsee dürft ihr euch natürlich noch ein wenig ausruhen und entspannen. Einfach an der Seepromenade am Ostufer Platz nehmen und den Ausblick in die nebelverhangene Landschaft genießen. Tief einatmen und die unzähligen kleinen Wassertropfen in der feuchten Luft spüren.

 

Zu guter Letzt: einkehren und austoben

 

Wer mag, kehrt auf ein Jausenbrettl oder eine Portion Kaiserschmarrn in der Spitzing Alm des Arabella Alpenhotels ein. Kleine Abenteurer, die noch genug Power haben, können sich unterdessen auf dem Seespielplatz austoben.

 

Dauer

Der Rundweg um den Spitzingsee ist etwa 3,5 Kilometer lang. Für eine gemütliche Wanderung mit einigen Panorama-Pausen benötigt ihr ca. 60‒90 Minuten.

 

 

Spitzing Alm am See

Seeweg 7a
83727 Schliersee

Tel.: 08026/79 88 13
Web: https://www.spitzing-alm.de

 

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Zeigt Unternehmerinnen und Gründerinnen, wie sie mit Storytelling sichtbar werden und ihre besten Kunden anziehen. Ihr Business: Hallo Heldin! Ihre Kreativitätstechnik: die Joggingrunde um den See.

 

 

 

Es herbstelt. Vorfreude auf den bayerischen Indian Summer

„Es herbstelt“, sagt man bei uns in Bayern, wenn sich die ersten Vorboten des Herbstes anmelden. Die Tage werden kürzer, nachts kühlt es ab, und manchmal gibt es schon leichte Nebelschwaden über dem Schliersee. Die sind aber schnell wieder verschwunden, noch gewinnt die Sonne den Wettkampf. Ich freue mich aufs Wandern. Das stabile Herbstwetter ist die optimale Zeit dafür.

Mein Tipp: Wanderwoche (http://www.schliersee.de/sommer/interessant/schlierseer-wanderwoche/) in Schliersee. Motto: „Ins Reich der Murmeltiere“ vom 25.09. bis 30.09.2017.

Die Bäume verlieren ihre ersten Blätter und verfärben sich prachtvoll bunt. Der Schliersee wird durch die tieferstehende Sonne in ein herrliches Licht getaucht. Die bunten Blätter werden in allen Farben leuchten. Bald schon sind die Wälder zugedeckt mit raschelndem Herbstlaub. In der Küche riecht es endlich wieder nach Apfelstrudel und Zwetschgendatschi.

Die letzten warmen Sonnenstrahlen erwärmen das Herz und die Seele. Für mich ist der Herbst eine ganz besondere Jahreszeit. Man muss nicht unbedingt nach Kanada fliegen, um den Indian Summer erleben zu können. Auch am Schliersee gibt es einen goldenen Herbst.

Genießt den herbstlichen Farbenrausch bei uns!

Gewusst warum: Rein biologisch verfärben sich die Blätter in Nordamerika genauso wie in Schliersee durch die perfekt organisierte Natur. Wenn es kälter wird, werden die Blätter der Laubbäume nicht mehr mit genügend Saft versorgt, der Chlorophyllgehalt sinkt, und die Blätter werden durch den restlichen Zuckergehalt in verschiedenste Farben getaucht. Wenn sie ausgetrocknet sind, fallen sie schließlich ab.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

„Wintersonnenwende“ am Schliersee

Jedes Jahr am 21. Dezember ist Wintersonnenwende, und danach werden die Tage wieder länger bis zur Sommersonnenwende am 21. Juni. Die Nacht vom 20. auf den 21. Dezember ist die längste des Jahres, und die Mittagssonne erreicht nun ihren tiefsten Stand am Horizont. Dieses Jahr haben wir an beiden Tagen Glück mit dem Wetter, es verspricht Sonne und Windstille. Noch früh am Morgen frisst sich die Kälte durch meine Handschuhe, und es schmerzt an den Fingern, aber ich möchte das Ereignis „Wintersonnenwende“ mit eigenen Augen bewusst erleben.

Kosmische Kräfte unendlicher Weite sorgen auf der Erde für vergleichsweise winzige Temperatur­schwankungen, so entstehen Frühling, Sommer, Herbst und Winter, und in noch größeren Zeitab­schnitten wechseln sich Warmzeiten mit Eiszeiten ‒ für mich bleibt es eines der unbegreiflichsten Rätsel unseres Seins. Verändert die Menschheit durch erhöhten CO2-Ausstoß inzwischen wirklich selbst das Klima der Erde? Angesichts derartig universaler Zusammenhänge finde ich ‒ ehrfürchtig verstummt ‒ für mich keine abschließende Antwort. Wie lange noch kann das Leben auf der Erde in dieser kosmischen Umgebung existieren? Ist sich der moderne Mensch in seiner technisierten Zeit der sozialen Netzwerke, der digitalen Medien und der neuesten Handys noch dieser elementarsten Zusammenhänge bewusst, oder befinden wir uns alle längst ‒ gedanklich abgelenkt ‒ in einer digitalen Traumwelt, in der für eine moderne Konsumgesellschaft Natur und Umwelt nur noch „gewöhnliches Beiwerk“ oder lediglich „Spekulations- und Tourismusobjekt“ geworden sind?

Der Schlierseer Kurpark wirkt heute Morgen irgendwie „tiefgefroren“, er ist jetzt menschenleer und der See noch eisfrei. Licht und Schatten mit dunstigem Nebel schaffen an solchen Tagen eine überwältigende Atmosphäre. Geduldig warte ich auf den Sonnenaufgang. Die Sonne lässt sich Zeit, bis sie endlich die Wipfel des Bergwaldes im Nebel erglüht. Nun ja, die Erde dreht sich eben doch nicht so schnell, wie das mancher gerne hätte.

Ich genieße die wohltuende Einsamkeit am See mit Blick auf die Schlierseer Berge, den Tag mit dem tiefsten Stand der Sonne ‒ auch, um die schönsten Augenblicke der Wintersonnenwende mit meiner Kamera festhalten zu können ‒ und fühle „für einen Moment das Glück Schliersee“ .

Text+Fotos: 21.12.2016 Helmut Jenne sen.

 

 

Helmut Jenne Helmut Jenne

Auf seinen Streifzügen durch die Natur ist sein Fotoapparat ein ständiger Begleiter. Helmut Jenne, wohnhaft in Schliersee, ist Musiker und EDV-Fachmann, Fotokünstler und Naturliebhaber. Mit seinen Fotos dokumentiert er seine Erlebnisse auf sehr natur- und heimatverbundene Weise, und so entstehen - trotzdem weltoffen - tief empfundene Momente und Blicke auf Landschaften, Pflanzen und Tiere der Berg- und Seenwelt rund um Schliersee.

 

 

 

„Der goldene Künstler“

Es gibt wohl kaum einen Künstler, der ihm an Farben, Formen und Kontrasten die Stirn bieten könnte. Der Oktober in Schliersee – er lässt mich jedes Mal aufs Neue in ein melancholisches Gefühl entträumen, im Gedanken an den werbenden Frühling, die Reife des vergangenen Sommers, nun labend in voller Erntekraft am gedeckten Tisch der Natur, den gnadenlos bevorstehenden Winter erahnend, und an die ihm trotzen wollenden Überlebensstrategien der Tiere und Pflanzen.

Die Sonne steht nun immer tiefer, die Tage werden kürzer, die Schatten länger, und das Wetter überrascht nun, gleich einer überwältigenden Theaterkulisse, mit ständig neuen Szenen.
Mal Feuchte und Nebel, schneegepuderte Berggipfel, sich in Seen spiegelnde Windstille, wilde Herbststürme, von klarer bis trüber Luft.

Doch am schönsten sind für mich die wenigen goldenen Sonnentage, erfüllt von diesem wohltuenden und wärmenden Licht, die Musik der raschelnden, farbenprächtigen Laubbäume, erfüllt voller Dankbarkeit für die letzten geschenkten Tage, bevor der eisige Winter die entlaubten  Bäume und Landschaften mit Frost und weißem Wintertuch zur stillen Ruhe bettet.

Seit Jahren versuche ich unermüdlich, dieses Gefühl „Herbst in Schliersee“ in Bildern festzuhalten, doch ich befürchte, es wird mir nie ganz gelingen. Er bleibt der unerreichbare Meister,
„der goldene Künstler“.

In seiner kurzen Zeit geschenkten Seins wünscht sich der Mensch bescheiden hoffend, ihn Jahr um Jahr – wenigstens nur einmal noch ‒ hautnah vor Ort erleben zu dürfen, denn nur so lässt er sich mit allen Sinnen ‒ im Jetzt ‒ befühlen, und nur so trägt er es einem immer wieder aufs Neue direkt ins Herz ‒ „für einen Moment das Glück Schliersee“.

Text+Fotos: 08.10.2016 Helmut Jenne

 

Helmut Jenne Helmut Jenne

Auf seinen Streifzügen durch die Natur ist sein Fotoapparat ein ständiger Begleiter. Helmut Jenne, wohnhaft in Schliersee, ist Musiker und EDV-Fachmann, Fotokünstler und Naturliebhaber. Mit seinen Fotos dokumentiert er seine Erlebnisse auf sehr natur- und heimatverbundene Weise, und so entstehen - trotzdem weltoffen - tief empfundene Momente und Blicke auf Landschaften, Pflanzen und Tiere der Berg- und Seenwelt rund um Schliersee.