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2. Teil vom Pistengeher zum Skitourengeher am Spitzingsee/Schliersee

2. Teil vom Pistengeher zum Skitourengeher am Spitzingsee/Schliersee im Taubenstein-Gebiet! Die zahlreichen Gipfel und Tourenvarianten machen das möglich!

Die Lifte am Taubenstein haben in der Saison 2015/16 den Winterbetrieb eingestellt und das Gebiet uneingeschränkt den Tourengehern überlassen. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen. Der Parkplatz an der Taubensteinbahn ist immer gut gefüllt. Auch ohne Liftbetrieb, oder gerade deshalb? Über die ehemalige Skipiste geht es hinauf und am Ende wieder runter. Durch die Abfahrenden Tourengeher ist die Abfahrt fest eingefahren, allerdings mit Buckeln eine „wilde“ Piste. Nach dem ersten steilen Hang, der uns schon ein bisschen Technik abverlangt, trennen sich bereits das erste Mal die Wege. Oft sind in diesem Bereich Harscheisen sehr hilfreich.

→ Hier finden Sie Teil 1 für Einsteiger und Genießer (HIER KLICKEN)

Die Pistengeher bleiben am besten auf der ehemaligen Skipiste des Taubensteins. Diese Abfahrt ist auch nach ergiebigen Schneefällen meist schnell wieder eingefahren. Sie ist auch gleichzeitig die Abfahrt von zwei sehr gemütlichen Hütten. Das Taubensteinhaus, eine Alpenvereinshütte mit Übernachtungsmöglichkeit, oder direkt am Sattel in der Bergstation der Taubensteinbahn – das Taubensteingipfelstüberl.

Der Aufstieg bis dahin sind knapp 500 Höhenmeter. Wer also noch Kraft und Motivation hat, kann auf der südseitigen Abfahrt zur Oberen Maxlraineralm mal etwas üben, im freien Gelände zu fahren. Der Hang ist nicht so steil und meist nicht so zerfahren, ideal für erste Trainingseinheiten. Diesen Hang müsst Ihr dann natürlich auch wieder hochspuren. Wenn Ihr dort etwas Vertrauen gefasst habt, könnt Ihr auch bei der Talabfahrt, mal etwas weiter links oder rechts der Hauptspur, Abseitserfahrungen sammeln.

Dazu kann ich nur sagen – Üben, üben … Denn es ist so schön, seine eigene Spur in den frischen „Powder“ zuziehen.

Wenn Ihr Euch dabei sicher fühlt, steht einer „richtigen“ Skitour mit Abfahrt im freien Gelände fast nichts mehr entgegen.

 

BITTE! Wer den gesicherten Skiraum verlässt, sollte sich auf jeden Fall vorher über die Lawinensituation informieren und den Wetterbericht anschauen, seine LVS-Ausrüstung dabeihaben und eine Tourenplanung machen!

Lawinensituation – Wetter – Kondition aller Teilnehmer an der geplanten Tour

Den richtigen Umgang mit der LVS-Ausrüstung und was zu einer Tourenplanung gehört, lernt Ihr bei einem Lawinenkurs der zahlreichen Anbieter (z. B. Alpenverein, Bergschulen).

Das Lawinen-Camp Bayern bietet jedes Wochenende Kurse am Spitzingsee/Taubenstein an. Informiert Euch: http://www.lawinenkurse.de/konzepte/lvs-kurse/

Skitouren im Taubensteingebiet

Wenn Ihr nach dem ersten steilen Anstieg die „Piste“ verlasst und Richtung Schönfeldhütte weitergeht, habt Ihr einige Gipfel zur Auswahl: Jägerkamp, Benzingspitz, Tanzeck und Rauhkopf und nach einer Abfahrt weiter zur Aiplspitz. Ganz nach Tagesverfassung und Schneelage lassen sich auch einige Gipfel aneinanderreihen.

Eine der bekanntesten Touren in diesem Gebiet ist sicher die „Rotwand Reibn“ Die Einheimischen gehen diese Tour etwas anders als in den meisten Beschreibungen. Wir folgen vom Parkplatz der Taubensteinbahn der ehemaligen Piste bis zur Taubensteinbergstation. Bis dahin ist es eher noch eine Pistentour. Jetzt beginnt die „richtige“ Skitour. Meistens finden wir schon eine Aufstiegsspur zum Taubenstein, weiter über Lämpersberg und Kirchstein zum Rotwandhaus und natürlich zum Rotwandgipfel. Zeit für eine Pause und eine kleine Stärkung am Gipfel. Wem es dort zu windig ist, schnell die Felle runter, und nach ein paar Schwüngen seid Ihr am Rotwandhaus. Oder wer lieber seine eigene Brotzeit isst, dem empfehle ich, gleich noch weiter runterzufahren ‒ in die Senke zwischen Rotwandhaus und dem Aufstieg zur Auerspitz. Dort ist es schön windgeschützt. Mit neuer Energie seid Ihr auch gleich oben am Gipfel der Auerspitz. Jetzt kommt meine Lieblingsabfahrt auf der Tour. Der Hang vorbei an den Ruchenköpfen ist nordseitig und nicht so steil und breit genug. Heißt: guter Schnee und Platz für schöne Schwünge im Powder! Meistens! An oder besser etwas oberhalb der Großtiefentalalmen ziehen wir die Felle wieder auf. Aufstieg zum Miesingsattel. Wer jetzt noch Kraft und Zeit hat, kann den Hochmiesing noch besteigen. Vom Sattel geht es wieder runter. An den Kleintiefentalalmen vorbei und zum letzten Mal wieder rauf zum Taubensteinhaus. Da habt Ihr Euch dann eine Stärkung wirklich verdient. Hmm, Spinatknödel und ein Weißbier und hinterher noch ein Stück von Toms Kuchen.

Das letzte Stück leicht bergauf bis zum Sattel an der Taubensteinbahn schafft Ihr dann auch noch ganz leicht. Jetzt geht es die alte Piste, die wir morgens rauf kamen, wieder runter bis zum Ausgangspunkt ‒ der Taubensteinbahn. Eine schöne, aber lange Tour. Bitte früh starten! Die Tour hat ca. 1.200 Höhenmeter, und Ihr solltet mit 4 bis 4 ½ Stunden reiner Gehzeit rechnen.

 

 

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:

Schönfeldalm/DAV-Hütte: Der Kaiserschmarrn ist sensationell gut, wird immer frisch gemacht, das Warten lohnt sich. Auch die herzhaften Gerichte sind super abgeschmeckt! – Gruß an die Küche auf diesem Weg. Übernachtungsmöglichkeit: insgesamt 36 Betten in verschiedenen Zimmern aufgeteilt; weitere Infos und Reservierung: https://www.davplus.de/schoenfeldhuette

Das Taubensteinhaus/DAV-Hütte: Seit letztem Sommer ist ein neues Team auf der Hütte. Martina mit ihrem Mann Tom und Sohn Dennis erwarten Euch freudig. Übernachtungsmöglichkeit: 2 Mehrbettzimmer und 2 Bettenlager für gesamt knapp 50 Personen; weitere Informationen und Reservierung: http://www.taubensteinhaus.de/

Taubensteingipfelstüberl: der schönste Wintergarten, mit der besten Aussicht, die ich kenne. Wenn das Gebäude der Bergstation auch den geschmackvollen Scharm der 70er ausstrahlt, kann ich den Wintergarten wärmstens empfehlen ‒ bei sonnigem Wetter ein toller Platz, um das Bergpanorama zu genießen

Rotwandhaus/DAV-Hütte: ideale Rast auf der „Rotwand Reibm“ oder auch mal ein schönes Ziel für einen Rodl-Ausflug. Kulinarisch werdet Ihr mit bayerisch-tirolerischer Küche verwöhnt. Übernachtungsmöglichkeit; weitere Infos und Reservierungen: http://www.rotwandhaus.de/rotwandhaus/startseite/

Obere Maxlraineralm: Fr.–So. geöffnet, liegt die Hütte südseitig am Fuße des Taubsteingipfelfelsens. Bei klarer Sicht habt Ihr von der Terrasse aus einen ganz tollen Blick bis zum Alpenhauptkamm. Die Hütte wird oft für Feiern gebucht. Ob Geburtstag, Hochzeit, Firmen-Event ‒ informiert Euch einfach unter: http://obere-maxlraineralm.de/

 

Verleih:

Ingo‘s Skiverleih im Ort, direkt neben der Kirche, ist Dynafit Test Center: www.skiverleih-spitzingsee.de

 

 

BergMadl Julia Zilken BergMadl Julia Zilken

Bergwander- und Schneeschuhwanderführerin, Verkaufstrainerin Sporttextil und -Hardware, aus Schliersee. Ich liebe die Berge! Bei meinen Touren die Faszination Berg mit allen Sinnen erleben! Freude mit anderen Menschen teilen. www.bergmadl-schliersee.de

 

 

 

Lillys Schneeschule – Teil 2

Nun ist es geschehen, trotz Warnung, ich bin wieder da – Eure immer superliebe Lilly!

Schneeschule – Teil 2 – Wahnsinn!

Ich muss mich zuerst mal bedanken für Euer reges Interesse an der Schneeschule – Teil 1 (hier der Link für Wiederholungsleser). Es hat wieder geschneit – jucheee! Und solange Herrchen mir die Schnauze nicht verbietet, habe ich auch wieder etwas zu sagen.

Schnee soll Spaß machen!

  1. Gott sei Dank hat’s im Schlierseer Winter meistens supergeilen Ein Genuss, wenn man Spuren nicht nur riechen, sondern oft sogar noch sehen kann. So richtig etwas zum Auspowern, Fetzen, Springen, Schnüffeln, Tauchen. Darf man überall machen, wo es andere nicht stört.
  2. Auf Loipen, die aufwendig von Menschen gespurt werden, geht es sich eh hundsmiserabel, und ewig kommen Langläufer vorbei, die nicht einmal gejagt werden dürfen. Geht lieber mit Euren Leuten in die Natur – wenn die Zweibeiner jammern, dass das zu anstrengend sei, empfehlt ihnen Schneeschuhe. Aber auch mit Schneeschuhen bitte nicht überall rumlaufen, besonders nicht da, wo Tiere gestört werden können, die das ganze Jahr im Freien leben und sich im Winter um ausreichend Futter kümmern müssen.
  3. Skipisten sind eintönig und gefährlich – da gibt’s bisweilen sogar genmanipulierten Schnee. Solange ihr des Liftfahrens und Skilaufens nicht mächtig seid, besser Pfoten weg.
  4. Feste Geschäfte bilden mit dem Schnee einen wunderbaren Kontrast, sodass sie für Herrchen und Frauchen wesentlich besser zu entdecken sind. Wie und wo und von wem das dann in Beutelchen zu entsorgen ist, da muss ich mich ja wohl nicht mehr einmischen, das habt Ihr im Griff, gell?
  5. Rotlicht, das die Krankenkasse nicht zahlt, Blaulicht, ohne ein Polizeihund zu sein? Für Spaziergänge, wenn das Licht schon wieder heimgegangen ist, hat der Hund von Welt Gadgets, um auf sich aufmerksam zu machen. Ja, nachts sind nicht nur die Katzen grau, sondern auch wir – mit funktionell schicker Illumination beugen wir Gefahren und Schrecksekunden vor.

Boah – ehrlich! Wenn ich das alles noch mal nachlese, da hat mein Besserwisser-Gen wieder voll zugeschlagen. Das wollte ich eigentlich gar nicht. Will nur, dass Ihr im Winter in Schliersee genauso viel Spaß haben könnt wie ich.

Also los, raus mit Euch! Genießt es, genießt es auch mit den Menschen, die Euch am Herzen liegen!

Herrlich! Wenn es diesen Schnee nicht gäbe, müsste man ihn glatt erfinden, auch wenn er süchtig macht …

 

Stets unglaublich 🙂

 

Eure Lilly

 

 

Karl Bergkemper Karl Bergkemper

Begeisterter Schlierseer, Musiker und Internet-Schraubenzieher. Der technisch orientierte "Beutebayer" der Redaktion - immer für Ideen zu haben, die Schliersee weiterbringen

 

 

Dem Himmel ganz nah – Skisaison in Schliersee hat begonnen

Während unten im Tal der Nebel hängt, erwartet Sie oben am Spitzingsee momentan die Sonne. Abseits des vorweihnachtlichen Trubels in der Stadt, Gedränge auf Christkindlmärkten und drückender, dunkler Dezemberstimmung, ist man am Spitzingsee dem Himmel tatsächlich ein Stückchen näher. Sonnenbrille nicht vergessen. Dieses Jahr hat es sogar Frau Holle gut mit uns gemeint. Die Schneeverhältnisse sind wunderbar. Derzeit gibt es noch kleine Einschränkungen beim Liftbetrieb, aber ab Samstag, den 9. Dezember, öffnen alle Anlagen und Abfahrten.

Auf geht’s zum Skifahrn dahoam!

 „Skifahrn dahoam“ gehen bei uns sowohl Einheimische als auch Tagesgäste aus München und dem Münchener Umland.

Denn jung und schneesicher präsentiert sich das Skigebiet am Spitzingsee. Bestens präparierte Pisten und variantenreiche Abfahrten für alle Könnerstufen sind vorhanden. Beschneiungsanlagen sorgen für Schneesicherheit, leistungsstarke Liftanlagen für geringe Wartezeiten. Der Snowpark an der Unteren Firstalm zieht vor allem junges Publikum an. Urige, romantische Almhütten warten mit leckeren Schmankerln auf Sie.

Mein persönlicher Tipp für die Pause zwischendurch: die beliebte Osthangalm, der Treffpunkt direkt an der Piste. Hier gibt es Kaiserschmarrn nach Geheimrezept!

 

Stressfrei von München zum Skifahren?
Da bietet sich das KombiTicket Skigebiet Spitzingsee an.
Hin- und Rückfahrt 2. Klasse zwischen jedem Bahnhof der BOB und den Bahnhöfen Schliersee und Fischhausen-Neuhaus, RVO-Bus zum Spitzingsee, inklusive Tagesskipass: 49,50 €

Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für alle Brettlfans: Skipass 5 Tage aus der Saison. Der „kleine Saisonskipass“ gilt an fünf Tagen, die Sie sich aussuchen.

Bis 24.12.2017 gibt es den flexiblen Skipass „5 Tage aus der Saison“ sogar zum Sonderpreis von 149,- €.

 

 

 

Kurzinfo für das Skigebiet Spitzingsee

Höhe: 980–1.580 m

10 Lifte/Anlagen

2 Vierer-Sesselbahnen

1 Doppelsesselbahn

7 Schlepplifte

20 km präparierte Pisten

Leicht: 2 Pisten (8,5 km)

Mittel: 5 Pisten (7,5 km)

Schwer: 2 Pisten (4 km)

4 vollbeschneite Abfahrten

7,45 km beschneite Pisten

 

Täglich von 08:30–16:20 Uhr

 

Info-Telefon: +49 8026 9292230

Schnee-Telefon: +49 8026 7099

http://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/winter/

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Kinder-Skikurse am Spitzingsee

Nicht nur, dass das Skigebiet Spitzingsee eine ausgezeichnete Ski- und Snowboard-destination ist – auch für Kinder gibt es vielfältige Angebote, diese Sportarten von der Pike auf zu erlernen. Alle Schulen bieten die Kurse mit und ohne Ausrüstung an.

Einen Überblick erhalten Sie hier:

Ski- & Snowboard-Schule, Verleih & Service Martina Loch (direkt am 4er-Sessellift der Stümpflingbahn)

Lyraweg 6, 83727 Spitzingsee, Tel. 08026-920908,

info@snowcamp-martina-loch.de, www.snowcamp-martina-loch.de

Kinder-Kurse (ab 3 Kindern, maximal 8 Kinder): Zwergerl-Skikurse ab 3 Jahren und Kinder-Skikurse ab 7 Jahren. Täglich je 3 Stunden Unterricht (Kursbeginn um 9:30 Uhr). Bitte Brotzeit mit Getränk und Ersatzhandschuhe in einem kleinen Rucksack mitgeben. Der Rucksack sollte mit Namen versehen sein! Tellerlift-Kinder brauchen 5 € Liftgeld. Sessellift-Kinder brauchen eine Tageskarte. Skikurs-Preis inkl. Ausrüstung 1 Tag: 50 €; Anschlusstag: 35 €.

 

Beni‘s Skischule und Verleih, Spitzingstr. 4, 83727 Schliersee/Spitzingsee,

Tel. 08026-71224, info@skischule-beni.de, www.skischule-beni.de  

In Beni‘s Skischule finden regelmäßig Stunden für Kinder ab 6 bis 16 Jahren und Jugendlichen in den Ferien statt (von 9:30–13:00 Uhr). Die Kinder/Jugendkurse werden nach den Richtlinien des Deutschen Skilehrerverbandes sowie nach Können und Alter individuell zusammengestellt! Skikurs-Preis inkl. Ausrüstung 1 Tag: 58 €; Anschlusstag: 39 €.

 

Skischule Spitzingsee am Kurvenlift, 83727 Schliersee/Spitzingsee, Tel. 08026-7662, info@skischule-spitzingsee.de,

http://www.skischule-spitzingsee.de/index.php/kursangebote/ski-alpin-kinder

Die Skischule Spitzingsee am Kurvenlift und der Verleih sind täglich von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Wie bei den anderen Skischulen sind Uschi und Schorsch Hierl und ihr Team staatlich geprüfte Skilehrer und bieten für Kinder Wochen-, Wochenend- und Ferienkurse an.

Geboten werden: kleine Gruppen, durchschnittlich 6 Kinder, maximal 8 Kinder, Zauberteppich und Seillift, Spaß und Freude beim Lernen, Verleih von Kinderausrüstungen, Teilnahme am Skikurs ab 4 Jahren. Hinweis: Damit Ihr Kind während des Skikurses bei Kräften bleibt, erfolgt zwischendurch eine Brotzeitpause. Bitte geben Sie Ihrem Kind etwas zum Essen und Trinken mit!

 

Ski-, Langlaufski- und Snowboard-Verleih, z. T. auch Schneeschuhverleih, und Skiaufbereitungsservice am Spitzingsee bieten u. a.:

Intersport Berauer, Rathausstr. 17 und Rosskopfweg 1, 83727 Schliersee, Tel: 08026-60690, berauer.schliersee@intersport.de, www.intersport-berauer.de

In der Werkstatt von Intersport Berauer am Spitzingsee können Sie innerhalb weniger Stunden Ihre Skier und Snowboards aufbereiten lassen. Heißwachsen, Kantentuning, Bindungsmontage und eine vollflächige Belagsreparatur sind nur einige Serviceleistungen, die hier angeboten werden.

Ingos Skiverleih Spitzingsee, Seeweg 1, 83727 Schliersee/Spitzingsee, Tel. 08026-7721, info@skiverleih-spitzingsee.de, www.skiverleih-spitzingsee.de

Einen Rundum-Ski-Service bietet Ingos Skiverleih am Spitzingsee. Bringen Sie abends Ihre Skier oder Snowboards vorbei, und am nächsten Morgen stehen diese wieder tipptopp für Sie bereit. Auch werden in der Werkstatt Skibeläge ausgebessert, die Bindungseinstellung überprüft, die Bretter plan geschliffen, entgratet sowie poliert und mit der Seitenkanten-Schleifmaschine oder der Strukturschleifmaschine bearbeitet.

 

Wir wünschen allen Kindern und Enkelkindern, Jugendlichen und Familien, Eltern und Großeltern einen schönen schnee- und erlebnisreichen Winter mit viel Spaß und großartigen Schneeaktivitäten!

 

 

Die Bilder wurden uns mit freundlicher Genehmigung von den drei genannten Skischulen zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Barrierefrei in Schliersee

Passend zu der neuen Internetseite über barrierefreies Reisen in der Alpenregion Tegernsee-Schliersee (http://barrierefrei.tegernsee-schliersee.de/) haben wir Mitte September Besuch von einer vierköpfigen Reisegruppe aus England bekommen, bei denen die Besonderheit war, dass auch eine Rollstuhlfahrerin – Debbie North – mitgereist ist.

Die anderen Teilnehmer der siebentägigen Autoreise (mit Zwischenübernachtungen in Heidelberg bzw. Rothenburg ob der Tauber) waren Gina Bradbury Fox (Schwester von Julia Bradbury, bekannte britische Reisejournalistin), Holly Brega und der Ehemann von Debbie Andy North. Sie haben diese Reise unternommen, um auf der in England sehr bekannten Internet-Reiseseite http://theoutdoorguide.co.uk/ unter der eigenständigen Rubrik http://theoutdoorguide.co.uk/walks/wheelchair-friendly-walks/ einen Beitrag über eine rollstuhlfreundliche Reise in die Oberbayerischen Alpen zu veröffentlichen (noch nicht online, bitte zu einem späteren Zeitpunkt noch mal nachschauen).

Untergebracht war die Gruppe in Bad Wiessee bei Concordia Ferienwohnungen (http://barrierefrei.tegernsee-schliersee.de/uebernachten/ferienwohnungen-concordia ).

Ich hatte das große Vergnügen, die vier sehr freundlichen, aufgeschlossenen und an allem interessierten Engländer einen Vormittag lang zu begleiten und ihnen Schliersee sowie einen Teil seiner barrierefreien Gebäude und Anlagen zu zeigen.

Wir haben unsere Tour mit einem sehr kurzweiligen Spaziergang bei bestem Herbstwetter durch den Kurpark begonnen, vorbei am Kräutergarten und dem „Garten der Sinne“ (Riechen und Tasten, mit Informationsschildern in Brailleschrift) bis knapp vor das Freudenberg Natureisstadion und zurück. Der sehr geländegängige elektrische Rollstuhl von Debbie meisterte problemlos die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten (Pflaster, Teer, Beton und Schotterweg). Auf dem Rückweg machten wir eine kleine Kaffeepause im Café Milchhäusl – Debbie benutzte den kleinen Weg durch den Garten links von den Stufen zur Terrasse, der nur eine ganz kleine Stufe am Anfang hat und somit kein Hindernis für sie darstellte.

Weiter ging es in der Vitalwelt: Nach einer kurzen Vorstellung der Gäste-Information Schliersee (Örtlichkeit, Aufgaben und Informationsmaterial in englischer Sprache) sind wir mit dem rollstuhl- und kinderwagentauglichen Lift gefahren, haben uns das Schwimmbad monte mare, das über eine Hebevorrichtung für gelähmte Personen verfügt, zeigen lassen, besichtigten eines der behindertengerechten WCs und haben uns die mit einem Rollstuhl unterfahrbaren Tische im Restaurant Charivari angesehen.

 

 

Den Abschluss der Tour im Gemeindegebiet Schliersee bildete ein Besuch bei der Slyrs Whiskydestillerie und der Slyrs Lunchery in Neuhaus: Wir haben die self-guided tour durch die Schaudestille gemacht; die Informationstafeln dort sind auf Deutsch sowie Englisch und in der richtigen Lesehöhe für Rollstuhlfahrer angebracht. Zum Teil über Rampen sind die verschiedenen Räume für Rollstuhlfahrer problemlos erreichbar. Nach einer kleinen Whiskyverkostung ging es mit einem Lift, der geräumig genug ist für einen Rollstuhlfahrer mit einer Begleitperson, in den ersten Stock zur Lunchery. Auf der geräumigen und eben gepflasterten Terrasse haben wir noch einen Kaffee und den Ausblick zum Wendelstein, dem nächsten Ziel der kleinen Reisegruppe, genossen.

Noch eine allgemeine Information: Die Gäste-Information Schliersee, der Wanderweg um den Spitzingsee (teilweise für Rollstuhlfahrer barrierefrei) und der Wanderweg um den Schliersee sind nach den Kriterien der bundesweiten Kennzeichnung „Reisen für Alle“ als „Barrierefreiheit geprüft“ bzw. „Information zu Barrierefreiheit“ eingestuft und berechtigt, bis Mai 2019, Oktober 2019 bzw. Juni 2019 die Auszeichnung „Barrierefreiheit geprüft“ sowie die dazugehörigen Piktogramme zu führen und vertragsgemäß zu nutzen.

 

 

Fazit: Auch für Reisende mit eingeschränkter Mobilität ist die Alpenregion Tegernsee-Schliersee ein lohnendes und attraktives Reiseziel.

 

Den Bericht der englischen Reisegruppe finden Sie hier.

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."