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Nachhaltige und entspannte Anreise nach Schliersee mit dem E-Bike

Nachdem es in letzter Zeit immer wieder Ärger mit dem hohen Verkehrsaufkommen in Richtung Schliersee gegeben hat, haben wir vom Schliersee Magazin uns Gedanken gemacht, welche verschiedenen Möglichkeiten es denn gibt, ohne Auto anzureisen. Nachhaltiges Reisen liegt voll im Trend. Hier geht es um die Idee, bewusster und gleichzeitig erlebnisreicher zu verreisen.

Ich durfte heute eine zauberhafte, entspannte Anreise mit dem E-Bike ab dem Holzkirchener Bahnhof nach Schliersee unternehmen und bin total begeistert. Der Radlweg ist hervorragend ausgeschildert und ist mit Familien sehr gut zu fahren.

 

 

Die Tagesausflügler und reiselustigen Urlauber können mit der S-Bahn oder mit der Bayerischen Regiobahn von München nach Holzkirchen ganz entspannt starten. Nach meinen Recherchen können die Fahrräder für 6 Euro extra für eine Fahrradtageskarte dazugebucht werden. Fahrradanhänger werden nur mitgenommen, wenn sie zusammenklappbar sind. Die Beförderung von Fahrrädern von Kindern unter sechs Jahren erfolgt unentgeltlich.

Gut zu wissen: Eine Mitnahmegarantie für Fahrräder kann nicht gegeben werden, also plant bitte unbedingt den Berufsverkehr oder Stoßzeiten ein.

 

Gestartet bin ich am Bahnhof Holzkirchen. Dort gibt es schon sehr schöne Hinweistafeln  vom Münchner Wasserweg. Erst mal geht es Richtung Marktplatz Holzkirchen, von dort führt der Radlweg weiter in Richtung Oberlaindern und Darching. Ab Ortsende Holzkirchen bis Mitterdarching führt der Radlweg neben der Miesbacher Staatsstraße entlang. Links durch den Ort Mitterdarching bis zum Bahnhof Darching, bevor ich die Bahnhofstraße überquere und in Richtung Mühlthal fahre. Rechts an der berühmten Mangfallbrücke Weyarn führt der Weg weiter bergab zur Maxlmühle. Nach einem kurzen Stück neben der Staatsstraße biege ich rechts in Richtung Miesbach/Gotzing in den berühmten Münchner Wasserweg ab. Ab hier wird’s ruhiger und ich bin fast ganz allein unterwegs.

Der Radweg führt rechts neben der Mangfall entlang durch den Wald. Auch das Kloster Weyarn ist links sehr gut zu erkennen. An der kostenfreien Ladestation für E-Bikes gibt es die Möglichkeit, sich über die Geschichte des Münchner Wasserwegs zu informieren.  Verschiedene Teilstücke der alten Wasserleitungen sind dort zu sehen. Von dort bis unterhalb von Thalham ist der Radweg geteert. An der Kreuzung biege ich erst rechts und dann links in Richtung Miesbach in die Reisachstraße ab.

Neben dem Weg sind viele Informationstafeln über die Natur und das Wasser aufgestellt. Ganz besonders gut gefällt mir die Tafel „Kennst du die Aufgaben des Waldes“.  Immer wieder kleine Stationen zum Rastmachen für die ganze Familie.

Ein kleiner Abstecher zum Münchner Wasserschloss sollte bei der Tour unbedingt dabei sein. An einer weiteren Hinweistafel wird die Grundwasserfassung Reisach erklärt. Hier stehen auch viele Kunstwerke des Kunstkreises Kunstdünger, etwa eine riesige Weißwurst aus Stein und viele mehr. So ein schöner Platz. Eine kleine Pause bei herrlichem Sonnenschein.

Danach verlassen wir den Wasserweg und biegen links in Richtung Miesbach ab. Der Weg nach Miesbach ist nicht mehr weit. Dort decke ich mich am Wochenmarkt, der immer donnerstags von 6:00 bis 12:00 Uhr stattfindet, mit frischen heimischen Schmankerln ein. Meine Reise führt mich weiter Richtung Agatharied, Hausham und Schliersee.

Am Ende der Schlierachstraße biege ich rechts ab und fahre zum Hennererhof. Der Wanderparkplatz am Hennerer ist voll, ich habe den Autostau umfahren, komme ganz glücklich und voller Eindrücke an und freue mich auf einen frisch gebrühten Kaffee. Auch hier am Hennererhof kann das E-Bike während der Einkehr kostenlos geladen werden.

 

 

Anschließend führt der Weg zurück nach Schliersee. Hier genieße ich den See und fahre in Ruhe mit der Bayerischen Regiobahn zurück nach Holzkirchen.

Ich finde, es ist eine sehr gute Idee, mit dem E-Bike anzureisen und Schliersee autofrei zu erleben. Eine Landerlebnisreise nach Schliersee.

 

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Brotzeit to go | Schliersee zum Mitnehmen

Bei einer Rast eine Brotzeit aus dem Rucksack holen zu können, ist ein ganz besonderes Gefühl der Belohnung. Die „Gipfelhalbe“ mit Speck, Käse und Wildsalami sowie einem Bauernbrot ist ein Hochgenuss. In Schliersee findest du verschiedene Anlaufstellen für Brotzeitschmankerl.

 

 

Ich habe ein Verkaufsfahrzeug der Albert-Link-Hütte, den Hühnerhof in Schliersee und den Hennererhof besucht. Wichtig bei allen Angeboten, die ich gefunden habe: Wenn du statt einem „fertigen“ Togo-Angebot eine Brotzeit machen möchtest, ist es praktisch, wenn du ein Brotzeitbrettl und ein Messer dabeihast. Ich bin zum Testessen an den See gefahren. Am Osterwochenende könnte bei uns rund um den Schliersee einiges los sein. Aber eine gemütliche Brotzeit geht auf einem Bankerl abseits der Besucherströme genauso und schmeckt umso besser. Bitte pass auf dich und andere auf und nimm Rücksicht.

 

Eine Bitte: In Schliersee werden täglich die Mülleimer geleert. Trotzdem sind manche durch den vielen Verpackungsmüll durch das Togo-Geschäft schnell voll. Bitte nimm deinen Müll – wenn möglich – wieder mit. Wirf ihn niemals in die Landschaft. Danke!

 

 

 

+++ Albert-Link-Hütte

Der Verkaufsbus an der Ortsausfahrt Hausham und in Aurach ist an Ostern am Samstag ab 10:00 Uhr geöffnet

Der Verkaufsbus an der Schranke Richtung Valepp am Spitzingsee hat Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag & Ostermontag ab 10:00 Uhr geöffnet

Der Grill an der Albert-Link-Hütte ist am Ostersonntag und Ostermontag ab 11:00 Uhr angeheizt. Es gibt Thüringer Rostbratwürste (sowie Gulasch- und Linseneintopf)

Die Albert-Link-Hütte verkauft frisches Brot aus dem Steinbackofen, Wildsalami, Speck, geräucherten Butterkäse, Bergkäse und allerlei Süßes. Perfekt für eine Brotzeit.

Albert-Link-Hütte | Facebook

 

 

 

+++ Hühnerhof Schliersee

Wenn du nach dem Kirchbichl am Ortseingang Schliersee gleich rechts über die Schranke fährst, kommst du zum Hühnerhof Schliersee der Familie Hinterseer.

Hier bekommst du gekochte bunte Ostereier für deine Brotzeit.

Der kleine Hofladen mit verschiedenen Leckereien und frischen Eiern von glücklichen Schliersee Hühnern hat täglich von 7:30 bin 18:30 Uhr geöffnet.

Der Hühnerhof am Schliersee. Das perfekte Ei und vieles mehr. (huehnerhof-schliersee.de)

 

 

+++ Hennererhof

Idyllisch gelegen im Ortsteil Hennerer abseits des Trubels. Vom Hennererhof kannst du zu vielen Wanderungen starten. Der perfekte Ort also, um dich mit einer Brotzeit einzudecken. Der Hofladen ist gut sortiert, Angelika und Hans sind supernett und beraten dich gerne. Viele Artikel stellen sie selbst her. Sohn Alois ist Metzgermeister und das hausgemachte Geräucherte und die Schweinskopfsülze von eigenen Schweinen sind etwas ganz Besonderes. Der Käse kommt von der Bio-Hofkäserei Obermoos bei Irschenberg. Das Dinkel-Bauernbrot macht Angelika selbst. Ich durfte letztes Jahr an einem Brotbackseminar von ihr teilnehmen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Wenn es die Corona-Pandemie wieder zulässt, solltest du das unbedingt auch ausprobieren.

 

Es duftet nach frischem Schlierseer Bauernbrot – Hennerer Hof Schliersee – Schliersee Magazin

Ab Karfreitag gibt es zusätzlich zum regulären Angebot hausgemachten Osterschinken, gefärbte Eier und Hefegebäck – solange der Vorrat reicht.

Willkommen beim – Hennererhof in Schliersee

 

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Das Kreuz am Kirchbichl steht wieder | Schliersee hält zusammen

Unbekannte hatten Anfang Dezember das Kreuz am Kirchbichl umgesägt. Und das ist nicht die erste Beschädigung an diesem Kreuz. Vor zwei Jahren wurde der schwarze Jesus über Nacht – gerade frisch restauriert und kurz vor Weihnachten ‒ gelb angesprüht. Das Kreuz steht bereits seit 1952 für Kriegsheimkehrer und Bergleute am Ortseingang von Schliersee.

 

 

Schwarz war der Jesus zu Ehren der Haushamer Bergleute ‒ als Zeichen der Hoffnung, wenn sie wieder gesund aus dem Bergwerk in Hausham herauskamen. Kohleabbau war kein einfaches Unterfangen. „Eine gefährliche Arbeit, die man auch unter den Schutz und Segen Gottes gestellt hat“, erklärt Pfarrer Hans Sinseder. Es gibt Vermutungen, dass die Beschädigungen aufgrund der Hautfarbe der Jesusfigur getätigt wurden. Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer weist aber darauf hin, dass Beschädigungen an Kreuzen tatsächlich kein Einzelfall bei uns in der Region sind. So gab es 2016 etwa eine ganze Serie an Gipfelkreuzbeschädigungen im Landkreis Bad Tölz. Aber auch Wegkreuze fallen immer wieder dem Vandalismus zum Opfer. Wer hinter solchen Taten steckt, ist ungewiss. Klar war aber für die Schlierseer, dass das Kreuz wieder aufgestellt werden muss. Eine Welle der Solidarität brach über den Besitzer des Kreuzes herein. In die Hand nahm die Sache dann Schreiner Andreas Haslinger. Mit Unterstützern aus Schliersee und Hausham wurde das Kreuz am Morgen des Heiligen Abends wieder aufgestellt. „Für mich der perfekte Zeitpunkt“, sagt Andreas Haslinger. Und auch, wenn die Farbe des Jesus jetzt nicht mehr schwarz ist, steht das Kreuz weiterhin zu Ehren der Bergleute am Kirchbichl.

 

Großer Dank geht an Pius Kieninger, Max Leitner, Werner Haase, Eisen Astner, Rainer Schrön, Franz Kampfhammer, Peter Nawrath, Andreas Haslinger, Bernhard Haslinger, Alois Gasteiger und Marinus Hinterseer.

„Es war eine Gemeinschaftsleistung!“, erklärt Andreas Haslinger dankbar.

 

 

Gleich nach dem Aufstellen des Kreuzes wurde es von Pfarrer Hans Sinseder gesegnet. Zusätzlich zum Kreuz wurde noch eine Erklärungstafel errichtet, die die Bedeutung des Kreuzes erklärt – in der Hoffnung, dass es ab jetzt wieder in Frieden am Kirchbichl stehen darf.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Kaffeegenuss vom Feinsten – die Produkte der Kaffeerösterei „Rafaels“ sind auch in Schliersee erhältlich

Das würzige Aroma frisch gerösteter Kaffeebohnen liegt in der Luft, und der herzliche Empfang der beiden Inhaber Christian und Anna Schmid zaubert schon beim Betreten ein Lächeln auf die Gesichter der Besucher der Kaffeerösterei Rafaels in Hausham.

 

 

Den Schlierseern ist das Ehepaar bestens bekannt. 14 Jahre lang betrieben Christian und Anna Schmid das Fachgeschäft „allespresso“ am Ortseingang der Gemeinde. Vor einigen Jahren erweiterten sie ihr Angebot um die Kaffeerösterei Rafaels, bis sie ihren Geschäftssitz schließlich ins nahe Hausham verlegten. „Wir sind mit dem Ort Schliersee aber noch eng verbunden“, sagt Christian Schmid mit Nachdruck. Schließlich gibt es einige Schlierseer Betriebe, die Kaffeespezialitäten aus den exklusiven und vorzüglichen Kaffeemischungen der kleinen Rösterei anbieten: der Campingplatz Schliersee und das Almcafé im Hühnerhof Schliersee auf dem historischen Anwesen „Müller in der Mühl“.

 

Ausgesuchte Rohstoffe garantieren vollmundigen Geschmack

Das Besondere an den Produkten der Kaffeerösterei Rafaels ist vor allem die handwerklich schonende Langzeitröstung, die höchstmögliche Qualität garantiert. Und genau die habe ich mir von Anna Schmid mal genauer zeigen lassen:

Aber nicht nur bei der Zubereitung ihrer mit viel Liebe und Sachverstand kreierten Bohnenmischungen setzt die ausgebildete Kaffeeröstmeisterin Anna Schmid auf Qualität. Ihre Rohstoffe bezieht die Unternehmerin von ausgesuchten Kleinbauern und Kooperativen aus 18 Ländern entlang des Kaffeegürtels rund um den Äquator. „Transparenz und Nachhaltigkeit in Verbindung mit höchster Qualität sind unsere Grundlagen“, bekräftigt auch Christian Schmid. Zusätzlich zu den Kaffeebohnen aus konventionellen Betrieben bieten Christian und Anna Schmid auch Kaffeebohnen-Variationen aus zertifizierten Bio-Betrieben an.

 

Eine Goldmedaille für die „Götterdämmerung“

Besonders stolz ist das Ehepaar auf die Gold- und Silbermedaillen der Deutschen Röstergilde, die ihnen bei einem Blindverkostungswettbewerb für Espresso 2019 und 2020 verliehen worden sind. Die Mischungen mit den verheißungsvollen Namen „Götterdämmerung“ und „Schwarzes Gold“ überzeugten die Jury auf Anhieb. Im „Rafaels“ kann man eine ganze Bandbreite verschiedener Röstungen mit nach Hause nehmen. Für Liebhaber von Filterkaffee werden die Bohnen auf Wunsch auch direkt im Geschäft gemahlen.

Wer zum Kaffee noch die passende Kaffeemaschine sucht, ist in Christian Schmids „allespresso“ an der richtigen Adresse. Verschiedenste Geräte namhafter Hersteller vom Kaffee-Vollautomaten bis zur Siebträgermaschine für Gastronomie und Privathaushalte hat der Fachmann im Angebot.

 

Am besten probiert Ihr den „Rafaels“-Kaffee einfach selbst – entweder am Campingplatz Schliersee, im Almcafé am Hühnerhof Schliersee oder zu Hause!

 

 

allespresso/Kaffeerösterei Rafaels

Alte Tegernseer Str. 39

83734 Hausham

Tel.: 08026(976620

info@allespresso.de

info@rafaels.de

 

Öffnungszeiten Ladengeschäft

Mo.‒Fr. 9:30‒12:30 Uhr

Mo., Di., Do., Fr. 15:00‒18:00 Uhr

Sa. 9:30‒12:00 Uhr

Mi. Nachmittag geschlossen

 

Hier gibt’s Kaffee von der Kaffeerösterei Rafaels:

Campingplatz Schliersee

Westerbergstraße 27

83727 Schliersee

Tel.: 08026/9298998

 

Hühnerhof Schliersee

Mühlweg 1

83727 Schliersee

Tel.: 08026/20074

almcafe@huehnerhof-schliersee.de

huehnerhof-schliersee.de

 

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Big Band-Sound und Swing-Genuss – ein Konzert der Extraklasse

Bekannte Swing-Legenden und junge Nachwuchsmusiker aus dem Oberland treffen sich am kommenden Donnerstag, den 24. Oktober, auf der großen Bühne im „Waitzinger Keller“, dem Miesbacher Kulturzentrum. „Swing at its Best – Gunter Greffenius Quartett und Groove Merchants“ ist ein Konzertprojekt, das es in dieser Form im Landkreis noch nie gegeben hat.

 

 

Swing, Standards, Blues und Improvisationen

Mitinitiatorin ist Uli Birkelbach aus Schliersee. Für die begeisterte Saxophonistin ist das Konzert ein Herzensprojekt. Sie möchte damit die Bekanntheit der Musikschule Schlierach-Leitzachtal fördern, die auch zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Raum Schliersee besuchen. Deshalb ist die Zusammenarbeit mit dem renommierten „Gunter Greffenius Quartett“ für sie eine besondere Ehre. Die weltbekannten Vollblutmusiker Thilo Wagner (Piano), Gary Todd aus New York (Kontrabass) und Michael Keul (Schlagzeug) haben sich 2011 zum „Gunter Greffenius Quartett” zusammengeschlossen. Unter der Leitung des Jazz-Vibraphonisten Dr. Gunter Greffenius, der auch einst die Münchener Kultband „Munich Swing Stars“ gründete, spielen die Künstler nicht nur reinrassigen Swing, Standards, Balladen, Blues und eigene Kompositionen, sondern auch kreative Improvisationen.

 

Big Band der Musikschule im Vorprogramm

Doch wie kam es eigentlich zur Zusammenarbeit mit der renommierten Swing-Band? „Ich kenne und schätze Gunther seit Jahren, war bereits mehrfach Gast seiner Auftritte, und bei einem Treffen im Frühjahr habe ich ihn dann einfach gefragt, ob unsere Big Band mit ihnen auftreten darf – er hat sich einen unserer Auftritte sogar persönlich vorab angesehen“, erzählt Uli Birkelbach. Der versierte Jazz-Musiker lud die jungen Musiker daraufhin ein, bei dem Miesbacher Auftritt des Quartetts als Vorband zu spielen.

Seit einigen Monaten nun wird in den Räumen der Musikschule, die ihren Hauptsitz in Hausham hat, aber auch über Unterrichtsräume in Miesbach verfügt, fleißig geprobt. Zur Big Band „Groove Merchants“, die in diesem Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum feiert, zählen rund 20 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie treffen sich einmal pro Woche und üben ihr umfangreiches Repertoire. Von Jazz, Blues, Rock und Pop bis hin zu Funk und Soul dürfen sich die Zuhörer auf so manchen Klassiker und Ohrwurm freuen. Sogar eine Sängerin gehört zu den “Groove Merchants”. Uli Birkelbach konnte für das Projekt außerdem Musikerfreunde aus Schliersee, Hausham und Niederbayern  für die noch fehlenden Stimmen im Trompeten und Posaunensatz gewinnen. Ein Percussion-Spieler kommt sogar extra aus Schwaben – gelebter Zusammenhalt unter Musikern

„Für die Kinder und Jugendlichen ist es schon ein tolles Erlebnis, vor Publikum zu spielen und die ganze Begeisterung und die Emotionen hautnah mitzuerleben“, sagt Uli Birkelbach. Ihr Sohn ist mit dem Alt-Saxophon ebenfalls ein Mitglied der Big Band. Besonders der Jazz werde ein bisschen vernachlässigt in der Musikerziehung, findet die engagierte Musikliebhaberin. „Am Jazz schätze ich vor allem die Möglichkeit der Improvisation. Und ohne das unglaubliche Engagement unseres Band Leaders Daniel Friederich und die finanzielle Unterstützung der Altgelt-Stiftung wäre so ein Band-Projekt nicht realisierbar.“

 

Musikalische Erziehung seit 40 Jahren

Seit 40 Jahren sorgt die Musikschule Schlierach-Leitzachtal für die musikalische Erziehung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Schliersee und den angrenzenden Nachbargemeinden. Über 800 Schüler werden derzeit von 20 qualifizierten und staatlich  geprüften Lehrkräften in musikalischer Früherziehung, Gesang und zahlreichen Instrumenten unterrichtet. Die jüngsten Musikschüler sind zwei Jahre alt, die ältesten im Rentenalter. Gefördert wird die Einrichtung von den Gemeinden, der Kreissparkasse Miesbach/Tegernsee und vom Freistaat Bayern. Doch damit eine solche Einrichtung bestehen bleibt, braucht es nicht nur Fördergelder, sondern vor allem musikbegeisterte Schüler.

„Musik ist einfach eine Bereicherung für das ganze Leben“, bekräftigt Uli Birkelbach. Aus diesem Grund setzt sie sich mit ganzem Herzen für den Erhalt der Musikschule ein – ausschließlich ehrenamtlich. Ein Engagement, das Nachahmer sucht.

Wer also die talentierte Big Band der Musikschule Schlierach-Leitzachtal einmal live hören und erleben möchte und auch noch ein Faible für echten Swing hat, gespielt von hervorragenden Profi-Musikern, der sollte das Konzert „Swing at its Best – Gunter Greffenius Quartett und Groove Merchants“ am 24. Oktober um 20:00 Uhr im Waitzinger Keller in Miesbach besuchen.

 

 

Kartenverkauf:

Karten sind im Kulturzentrum Miesbach unter Telefon 08025/7000-0 oder per E-Mail unter ticket@waitzinger-keller.de erhältlich, außerdem an allen bekannten Vorverkaufsstellen von München Ticket, unter www.muenchen-ticket.de sowie unter www.eventim.de. Kurzentschlossene kommen einfach eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an die Abendkasse.

 

Fotos: Laura Boston Thek

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Sommer – Aktivprogramm 2019 mit Kinderprogramm

Die Gäste-Information Schliersee veranstaltet ab Juni seit Jahren erfolgreich für ihre Gäste das sogenannte Sommer-Aktivprogramm. Fast täglich können Schlierseer Gäste z.B. einheimische Führer auf ausgedehnten Wanderungen oder mit dem Fahrrad durch unsere wunderschöne oberbayrische Landschaft begleiten und erfahren so viel „Insiderwissen“.

 

Auch unsere kleinen Gäste kommen nicht zu kurz: mit „Pferdekutschenfahrten für die Kleinen“, „Familien-Pferdewanderung zu einer Alm“ und dem Klassiker „Fischers Fritz fischt frische Fische“ bringen wir Abwechslung in den Ferienalltag.

Während der bayerischen Sommerferien veranstalten zudem die Gemeinden Miesbach, Schliersee und Hausham gemeinsam das „Ferienprogramm Schlierachtal 2019“ für alle Kinder, Jugendlichen und Familien aus dem Landkreis Miesbach und alle unsere Urlaubsgäste

(http://www.miesbach.de/fileadmin/Mediendatenbank/Miesbach/Freizeit_Tourismus/Ferienprogramm_Schlierachtal_2018_Miesbach_Hausham_Schliersee_PDF_web.pdf) . Bitte beachten Sie, daß das Programm 2019 erst gegen Mitte / Ende Juli veröffentlicht wird.

 

Lassen Sie sich von unserem vielfältigen Angebot überraschen und sehen Sie selbst wie vielseitig die Freizeitgestaltung in Schliersee sein kann.

 

Die (fast nur) Draußen-Aktivitäten sind in verschiedene Kategorien unterteilt:

 

SPORT, WELLNESS, NATUR

Unter diesem Begriff finden Sie „Aqua Gym“, „Rücken fit“ und „Yoga“ (veranstaltet von unserem Partner in der Vitalwelt medius Schliersee https://www.medius-fitness.de/ ), den sehr beliebten 2-stündigen Kurs „Nordic Walking Wandertour, mit Vermittlung perfekter Technik“, geleitet von Gerd Müller und als Besonderheiten die „Tennis-Schnupperstunden“ (ab 12.6. mittwochs von 11 bis 12 Uhr) und „Segel-Schnupperstunden“ (beide Kurse: mind. 2 / max. 4 Personen, finden bei schlechter Witterung leider nicht statt. Segelkurstermine werden kurzfristig, je nach Wetterlage, bekanntgegeben).

 

Über die Sommermonate hinweg gibt es RADTOUREN: „geführte Radtour“ und „geführte E-Bike Schnuppertour“, auch jeweils mit Jürgen Koschyk. Bei beiden Touren müssen Rad und Helm selber mitgebracht, bzw. ausgeliehen werden. Die Touren richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer. Fahren Sie mit und ´gehen` sie mit dem Radl auf Entdeckungsreise!

 

Unter den Rubriken GENUSSWANDERUNG, ERLEBNISWANDERUNG und BERGTOUR finden sich die Kurse „geführte Bergwanderung“ (dienstags) und „geführte Bergtour“ (donnerstags) mit Jürgen Koschyk und -seit letztem Jahr neu- der „Wildkräuterspaziergang im Kurpark“ mit der Kräuterpädagogin-BNE Claudia Bernhardt: lernen Sie die heimischen Wildkräuter näher „er“-kennen, riechen, fühlen, schmecken, mit allen Sinnen erleben.

 

Als SOMMER SPEZIAL paßt dazu die „Schlierseer Wanderwoche“, ebenfalls mit Jürgen Koschyk: vom 3. bis 7. Juni und vom 23. bis 27. September finden täglich Bergwanderungen statt. In 2019 feiern wir 100 Jahre Bockerlbahnweg (https://www.schliersee.de/sommer/schliersee-erleben/wandern-und-berge/) und aus diesem Grund werden einige Touren rund um diesen historisch geprägten 12 km langen Wanderweg von Neuhaus-Bahnhof bis zur Waitzinger Alm in der Valepp / Spitzingsee stattfinden.

 

Zu guter Letzt bietet Schliersee unter KULINARIK & TRADITION den „Schießabend für Gäste“ (ab 12 Jahre; Kosten für das Schießen 5 €uro) -an diesem Abend wird der Schützenkönig unter den Gästen gekrönt- in der Schlierseer Schießstätte und die circa 1,5 stündige „Ortsführung Schlierseer G´schichten“ mit Karl Wiedemann an. Auf diesem Spaziergang durch Alt-Schliersee erfahren Sie Wissenswertes und Amüsantes über die Geschichte Ihres Urlaubsortes und der Region. Gäste und Einheimische sind herzlich willkommen!

 

Das Magazin „Schöne Zeiten“ mit Programm und Terminkalender finden Sie unter

https://www.tegernsee-schliersee.de/schoene-zeiten

 

Für das Sommer-Aktivprogramm bitten wir um Anmeldung bei der Gäste-Information Schliersee, tel. 08026-60650 oder per Email tourismus@schliersee.de . Gäste können sich frühestens 10 Tage vor und bis spätestens 15 Uhr am Vortag der Veranstaltung anmelden; Einheimische drei Tage vor der Veranstaltung. Als Einheimische gelten Bürger der Gemeinden Schliersee, Fischbachau, Bayrischzell und Bad Feilnbach. Mit der Gästekarte gelten vergünstigte Preise, oftmals sind die Kurse mit der Gästekarte kostenfrei.

Bei den meisten Kursen liegt die Mindestteilnehmerzahl bei 2 Personen und die maximale Teilnehmerzahl bei 10 Personen. Hunde sind bei den Wanderungen nicht erwünscht.

 

 

Wir wünschen allen Gästen schöne und erholsame, gleichzeitig erlebnisreiche und unvergeßliche Urlaubstage bei uns in und am Schliersee.

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Ein Traum geht in Erfüllung: ein Rundflug über den Schliersee

Ein Traum geht in Erfüllung: ein Rundflug über den Schliersee

In 16 ½ Minuten von Warngau über Mangfall-, Schlierach- und Leitzachtal nach Hundham und weiter zum Schliersee und zurück

Als ich im Juli das diesjährige Ferienprogramm Schlierachtal 2018 der Gemeinden Miesbach, Schliersee und Hausham durchblätterte und mich über das vielfältige und abwechslungsreiche Angebot informierte, fiel mir der Kurs #.113 „Rundflug übers Schlierachtal“ ins Auge.

Die Kurse, an denen auch Erwachsene (ohne Kinder) teilnehmen dürfen, sind rar gesät und außerdem: Einen Flug mit einem Kleinflugzeug wollte ich immer schon machen.

Ich habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt, mich angemeldet, 24 Euro bezahlt und mich den ganzen Sommer über auf mein großes Erlebnis gefreut. Den Sonntag, 2.9.2018, habe ich in meinem Kalender rot angestrichen, damit ja kein anderer Termin dazwischenkommen würde.

Was dazwischenkam, war das Wetter: Dauerregen von Freitag bis in die neue Woche hinein, genau an diesem Wochenende. Die Hoffnung stirbt zuletzt, und so kam die Absage, dass der Flug am 2.9. nicht stattfinden könne, erst einen Tag zuvor am Samstagvormittag. Gleichzeitig wurde mir aber schon der Ausweichtermin, Samstag 8.9., mit einem Zeitfenster von 13:00–15:00 Uhr mitgeteilt. So dauerte meine Vorfreude gleich eine ganze Woche länger!

Bei schönstem Sonnenschein-Sommerwetter bin ich am Flugtag gegen 13:30 Uhr am Flugplatz in Warngau eingetroffen. Mindestens zehn Kinder mit ihren Eltern waren schon da, und so bekam ich den Flug Nummer 12 von insgesamt 15 Flügen zugeteilt – und Flug Nummer 4 war gerade erst gestartet. Für die Flüge mit dem Ferienprogramm Schlierachtal standen die zwei clubeigenen einmotorigen, viersitzigen Propellermaschinen vom Motorfliegerclub Warngau bereit. Pro Flug durften drei Passagiere mitfliegen.

Nach einer etwas längeren Wartezeit – die Spannung stieg kontinuierlich – im sehr netten Biergarten vom „Propellerstüberl“, der für die Kinder glücklicherweise auch einen kleinen Spielplatz hat, waren wir an der Reihe: Die achtjährige Leni und ihr Papa, die aus Hundham sind, und ich. Dass wir drei alle aus der östlichen Ecke vom Landkreis Miesbach kamen, traf sich gut, denn wir konnten uns vom Piloten wünschen, wohin der Flug gehen sollte. Wir waren uns einig: Hundham, und wenn’s die Zeit dann noch erlaubt, eine kleine Runde über den Schliersee. Das würde ganz schön knapp werden, denn die Flugzeit ist auf 15 Minuten begrenzt. Und da zählen Start und Landung schon mit dazu!

Quer durch den Hangar zum parkenden Flugzeug gegangen, und schon durfte ich auf dem Co-Pilotensitz Platz nehmen. Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Piloten und einer Einweisung, wo und wie ich meine Füße zwischen den Pedalen platzieren sollte, ging es sofort rollend auf die Startbahn, und nach einer sehr kurzen, rasanten Fahrt mit Vollgas waren wir auch schon in der Luft. Kurz und schmerzlos war der Start. Den ganzen Flug über war die Stimmung im Flugzeug angenehm entspannt, wobei wir erwachsenen Passagiere wohl beeindruckter vom Flug waren als die kleine Leni, die ganz „cool“ in ihrem Sitz saß.

Gleich zu Beginn eine kleine Schleife nach Osten geflogen: So ging es quer über das Mangfalltal, vorbei an Müller am Baum und dem im Hintergrund silbrig glitzernden Tegernsee und übers Schlierachtal nach Miesbach. Von dort schräg geradeaus weiter über Parsberg und über die Leitzach nach Hundham, immer den Wendelstein direkt vor unserer Flugzeugnase. Nach einer 360-Grad-Schleife über dem Zuhause von Leni und ihrer Familie sowie einer anschließenden 180-Grad-Wendung sind wir wieder Richtung Westen geflogen. Links von uns der Rhonberg, und unmittelbar danach war auch schon Schliersee – der Ort und der See – unter unseren Tragflächen.

Traumhaft! Die Sonne glitzerte tausendfach im See, der sich in vielen verschiedenen hellen und dunklen Grün- und Blautönen präsentierte. Die kleinen bunten Punkte waren etliche Boote, die auf dem See fuhren, und die seichten Sandbänke mitten im See und um die Insel herum brachten zusätzlich beige-türkises, karibisches Flair in unsere herrliche oberbayerische Landschaft. Nur die Gipfel unserer Berge waren von ‒ im Hochsommer nicht unüblichen ‒ nachmittäglichen Quellwolken verhüllt. Wir flogen von Nordosten Richtung Südwesten am Ostufer vom See entlang, und kurz nachdem wir die Insel passiert hatten, drehte der Pilot am Steuerrad, und wir änderten unsere Richtung von Südosten gen Nordwesten. Über das westliche Schliersee und vorbei an Hausham ging’s auf der kürzesten Flugroute wieder zurück nach Warngau.

Alles ging so schnell und war ungemein beeindruckend, denn die vielen Ansichten aus der Vogelperspektive auf gut bekannte und oft besuchte/befahrene Straßen und Orte waren einmalig schön!

In Warngau angekommen, erwartete uns nach der einwandfreien Landung eine frisch gegrillte Bratwurst in der Semmel (im Preis inbegriffen) ‒ ein deftig-guter Abschluss eines ganz besonderen Erlebnis-Schmankerls!

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

„Ich geh mal schnell auf den Berg“ – ein sommerlicher Kurztrip auf die Gindelalm

Donnerstagmorgen, 8:30 Uhr. Wetter: sonnig und warm. Spontaner Plan: Bergtour auf die Gindelalm. Rückkehr: spätestens um 12:00 Uhr. Geht nicht? Geht doch!

Das Wort „Bergtour“ mögen einige Zeitgenossen, die noch nicht so recht vertraut mit dem Erklimmen von Erhebungen jenseits der 300-Meter-Marke sind, mit stundenlangen, schweißtreibenden Fußwegen auf weit entfernte Almen assoziieren. Doch rund um den Schliersee gibt es zahlreiche kurze Touren, die auch für ungeübte Wanderer an einem Vormittag locker zu bewältigen sind.

Eine dieser Wanderungen führt auf die 1.254 Meter hoch gelegene Gindelalm. Startpunkt ist der Parkplatz am Gasthaus Hennerer-Hof in Schliersee. Rechts am Gasthaus vorbei schlängelt sich der gut ausgebaute und beschilderte Schotterweg durch lichten Hochwald rund 390 Höhenmeter zu den bewirtschafteten „Gindelalmen“ hinauf. Zwischen den Nadel- und Laubbäumen erhascht man beim Aufstieg immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegenden Berggipfel. Bei flottem Tempo ist der Aufstieg in 45 Minuten zu schaffen, geht man es etwas gemächlicher an, erreicht man in etwa einer Stunde den Gipfel.

Gleich drei Almhütten thronen auf dem sonnigen Almplateau und begrüßen ihre Gäste mit urig-bayerischer Gastlichkeit und hausgemachten Schmankerln aus der Region. Für welche Hütte man sich auch immer entscheidet ‒ der Ausblick ist an klaren Tagen überall atemberaubend. Aneinandergereiht wie die Glieder einer Kette präsentieren sich die Gipfel der Schlierseer Berge in ihrer ganzen Pracht. Lohnenswert ist auch der kurze Aufstieg zur Kuppe der Gindelalmschneid mit ihrem Gipfelkreuz. Von hier aus öffnet sich der Blick gen Norden bis in die Münchener Tiefebene.

Ein gut verzweigtes Wegenetz führt von der Gindelalmschneid zu zahlreichen anderen Gipfeln, Tälern und Almen. Etwas anspruchsvoller und zudem landschaftlich reizvoll sind die Touren über Neureuth oder Galaun bis hinunter ins benachbarte Tegernseer Tal. Aber auch Hausham, Agatharied und sogar Miesbach sind von der Gindelalm aus in wenigen Stunden zu erreichen.

 

 

Am schönsten ist es freilich, einfach den Weg zurück nach Schliersee zu wandern. Denn hier warten noch eine Menge anderer, spannender Aktivitäten und Erlebnisse auf große und kleine Besucher!

 

 

Tipp: Da die Gindelalm ein sehr beliebtes und stark frequentiertes Ausflugsziel ist, empfiehlt sich ein Besuch an Wochentagen oder zu früher Morgenstunde. Den berühmten Kaiserschmarrn von Wirtin Anneliese auf Hütte Nr. 3 gibt’s allerdings erst ab 11:00 Uhr!

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

„Schöne Zeiten“

„Schöne Zeiten“ ist das sehr bewährte und beliebte gemeinsame Veranstaltungsmagazin der Gemeinden Schliersee, Bayrischzell, Fischbachau, Miesbach, Hausham, Holzkirchen, Otterfing, Valley, Waakirchen, Warngau, Weyarn (alle Landkreis Miesbach) und Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim), das in der Regel dreimal im Jahr erscheint.

Die aktuelle Ausgabe geht von November 2017 bis März 2018 und bietet den Lesern – Gästen und Einheimischen gleichermaßen – einen sehr guten Überblick über die Vielfalt und Fülle an Veranstaltungen, die in den Gemeinden durch- und aufgeführt werden (Seiten 29–55).

Detailliert wird das Aktivprogramm mit Kinderprogramm der Gemeinden Schliersee, Fischbachau, Bayrischzell und Bad Feilnbach vorgestellt und beschrieben (Seiten 58–62). Sie finden zum Beispiel alle Informationen zu den unter anderem anmeldepflichtigen Angeboten „Skilanglauf klassisch für Einsteiger“, „Fackel-Nachtwanderungen am Schliersee“ und „Pferdeschlittenfahrten für die Kleinen“.

Ebenso sind die Pistenpläne von Wallberg, Spitzingsee, Sudelfeld und Wendelstein abgedruckt (Seiten 96–97).

Es gibt eine Informationsseite über wiederkehrende Veranstaltungen (Seite 28) sowie eine Seite über aktuell laufende Ausstellungen in den einzelnen Gemeinden (Seite 57). Zudem wird das Magazin durch lesenswerte Artikel, etwa in der Rubrik „Aktiv“ über Skitourengeher-Stammtische oder in „Kultur“ über die Schlierseer Kostümbildnerin Angelika Hubner bereichert.

Ein wichtiger Bestandteil der „Schönen Zeiten“ ist der Gastronomieteil: Dort finden sich nach Ort sortiert alle gastronomischen Betriebe, einschließlich der Kontaktdaten und der Angabe der Ruhetage (Seiten 64–71).

Brauchtum, Handwerk, Gastronomie, Sport – lesen Sie Interviews mit unseren lokalen Winter-Olympiateilnehmern 2018! –, Kinderprogramm, Kultur, Gesundheit … Die Themen in der neuen Ausgabe der „Schöne Zeiten“ sind wie immer vielfältig, interessant und informativ.

Abgerundet werden die Informationen mit wichtigen Adressen wie von Kirchen, Büchereien sowie Notrufen und den vollständigen Kontaktdaten der verschiedenen Gäste-Informationen (Seiten 98–99).

Am 20. November ist die aktuelle Ausgabe von den „Schönen Zeiten“ (Nr. 40) an die Verteilstationen, unter anderem an die Gäste-Informationen Schliersee, Fischbachau, Bayrischzell, Bad Feilnbach und den Waitzinger Keller in Miesbach, ausgeliefert worden und liegt seitdem zur kostenlosen Mitnahme für jedermann bereit. Das Veranstaltungsmagazin ist auch online als Blätterkatalog lesbar.

Kommen Sie doch bei uns in der Gäste-Information Schliersee in der Vitalwelt oder in der Gäste-Information Neuhaus am Bahnhof Fischhausen-Neuhaus vorbei und holen Sie sich Ihr persönliches Exemplar. Auch außerhalb unserer Öffnungszeiten liegen die „Schönen Zeiten“ und verschiedene andere Publikationen und Flyer für Sie zum Mitnehmen in den frei zugänglichen Prospektständern aus.

Gerne senden wir Ihnen das Magazin auch per Post zu. Bitte teilen Sie uns zu diesem Zweck Ihre Postanschrift mit, telefonisch unter 08026-60650 oder per E-Mail an tourismus@schliersee.de oder postalisch an Gäste-Information Schliersee, Perfallstr. 4, 83727 Schliersee.

Viel Spaß beim Lesen und beim Besuch der vielen verschiedenen Veranstaltungen!

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Lange Nacht der Kirchen – in Schliersee, Hausham, Miesbach und Holzkirchen

Mit einer ökumenischen „Langen Nacht der Kirchen“ feiern vier evangelische und katholische Gemeinden  aus dem Landkreis gemeinsam am Vorabend zum Reformationsfest und gestalten einen ganz besonderen Event. Es werden ökumenische Gottesdienste abgehalten, es wird zusammen getanzt, gesungen, gelacht, gebastelt, inne-gehalten – und der Abendsegen darf natürlich auch nicht fehlen.

In Schliersee findet z.B. am 30.10.2017 zwischen 22:00 und 22:45 in der Christuskirche eine Schreibwerkstatt statt. Papier, Stifte, Siegel, Kuverts, Briefmarken und Postkästen werden zur Verfügung gestellt. Eine sehr schöne Idee, finde ich – sich die Zeit zu nehmen darüber nachzudenken, wem man gerne einmal schreiben würde, um ihm zu danken, sich für etwas zu entschuldigen oder ganz einfach mal ein paar liebe Worte an ihn zu richten und wieder von sich „hören“ zu lassen. Mir fallen spontan zwei Freunde ein, die ich sehr gerne mit einem Brief beglücken würde. Warum also nicht die späte Stunde in der ruhigen Christuskirche dafür nutzen …

Hier kann man um 19:00 Uhr außerdem am Eröffnungsgottesdienst teilnehmen.

Und natürlich geht es auch um Luther – in einer mit Musik unterlegten Lesung von Jovita Dermota, einer Schauspielerin in München und Wien.

Die romantische Weinbergkapelle wird zu einem „Raum der Stille“ mit Sitzen in der Stille und eigenen Gedanken, die kommen und gehen, sowie dem Hören von Texten, Körperübungen und meditativer Musik.

In der St. Sixtus Kirche gibt es Nachtkirchenführungen von unserem wunderbaren Karl Wiedemann, der sämtliche Geschichten in und um Schliersee herum kennt und einem auf einfühlsame Art die Hintergründe dieser einmalig schönen Kirche nahe bringt.

Außerdem hat man die Möglichkeit an der Mathis-Orgel gespielten Werken von Debussy, Kirchenliedern und gregorianischer Musik zu lauschen, gespielt von Frau Victoria Rothholz. Das Nachtgebet mit Tauferinnerung bildet um 23:00 Uhr den Abschluss der Langen Nacht der Kirchen in Schliersee.

Natürlich wird auch für die Kinder gesorgt. Am Pfarranger gibt es in der Jurte mit den Pfadis ein Programm mit Lagerfeuer, Suppe und Stockbrot.

 

Aber auch in den Nachbarorten Hausham, Miesbach und Holzkirchen finden diverse abwechslungsreiche Veranstaltungen statt. Insgesamt sind zwölf Kirchen an dem Event beteiligt. Programme zur „Langen Nacht der Kirchen“ liegen in den verschiedenen Kirchen, aber auch an anderen öffentlichen Stellen aus. Im Internet finden Sie das Programm unter:

http://www.neuhaus-schliersee-evangelisch.de/sites/www.neuhaus-schliersee-evangelisch.de/files/bilder/Veranstaltungen/LangeNacht-programmheft_14.pdf.

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.