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Schliersee in Pastell und Acryl von Reinhold Schmid

Ich durfte vergangenen Donnerstag bei der Vernissage zur Ausstellung „Schliersee … und mehr …“ von Reinhold Schmid im Forum der Vitalwelt Schliersee dabei sein. Reinhold Schmid selbst machte gleich zu Beginn klar, dass er seine Bilder gar nicht groß erklären möchte. „Ich bin kein großer Redner, deswegen mache ich es ganz kurz“, sagte er bei seiner Begrüßung. Er bedankte sich bei allen, die gekommen waren, vor allem bei seiner Frau Andrea, die ihn organisatorisch und auch bei geschmacklichen Fragen unterstützt und bei Steffen Kreutzmann, der die Ausstellung mitorganisiert hat.

Zu sehen sind unter anderem 18 neue Bilder von Schliersee in Pastell auf Papier, die in den vergangenen neun Monaten entstanden sind. Dazu kommen einige ältere Werke und eine abstrakte Serie in Acryl, an der Reinhold Schmid immer wieder arbeitet. Diese Serie habe meistens auch etwas mit Wasser und Himmel zu tun, erzählte er. Viel mehr wollte er über seine Arbeiten gar nicht sagen. „Die Bilder erklären sich von selbst“, sagte er. Reinhold Schmid interessiert sich nicht für die klassischen Postkartenmotive. In seinen Arbeiten geht es vielmehr um die stillen Szenen des bayerischen Oberlands: eine Baumgruppe, ein Schatten, ein einzelner Stadel, eine Lichtung, eine Spiegelung im See oder ein Weg in den Wald.

 

Ein Teil des Erlöses für den Comoé-Nationalpark

Der Schlierseer Steffen Kreutzmann erzählte bei der Vernissage, dass er vor einem Jahr eine Ausstellung von Reinhold Schmid besucht hatte. Ein Bild habe ihn damals so begeistert, dass er es noch während der Vernissage kaufte. Bei der späteren Abholung sah er, wie viele weitere Arbeiten es gibt. Daraus entstand die Idee, gemeinsam eine Ausstellung in Schliersee zu organisieren. Steffen Kreutzmann, den viele vom TSV Schliersee kennen, engagiert sich außerdem ehrenamtlich für die Deutsche Stiftung für den Comoé-Nationalpark in Westafrika. Deshalb hat die Ausstellung auch einen guten Zweck: Ein Teil des Verkaufserlöses geht an diese Stiftung. Der Comoé-Nationalpark liegt in der Elfenbeinküste, ist UNESCO-Weltnaturerbe und ungefähr so groß wie Oberbayern. Die Stiftung setzt sich dort für den Erhalt der Natur ein.

Die Ausstellung „Schliersee … und mehr …“ kannst du während der Öffnungszeiten der Gäste-Information Schliersee im Mai und Juni im Forum der Vitalwelt kostenfrei besuchen. Die Bilder können auch gekauft werden.

 

Schlierseer Kulturherbst 2024 im Heimatmuseum

„Das Schlierseer Heimatmuseum ist eines der ältesten Bauwerke im gesamten Landkreis Miesbach“, betont Johannes Wegmann: „Gebaut wurde es 1406!“ Es erzählt die Geschichte des ländlichen Lebens in Schliersee. „Ein herzliches Dankeschön gilt Johanna und Günther Maier, die seit 1965 mit ihrem unermüdlichen Einsatz das Museum zu dem gemacht haben, was es heute ist“, sagt Johannes. Er selbst durfte 2018 mit seinem Architekturbüro den neuen Anbau an das denkmalgeschützte Schlierseer Heimatmuseum gestalten. Für ihn ist der Einklang aus Alt und Neu besonders wichtig.

 

 

 

Denkmalschutzmedaille für den neuen Anbau

Für den Anbau an das Heimatmuseum haben die Marktgemeinde Schliersee mit Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und Architekt Johannes Wegmann die Denkmalschutzmedaille des Landkreises Miesbach 2018 erhalten. Im Erdgeschoss hat der Kindergarten „Kleine Heimat“ sein Zuhause gefunden, und im ersten Stock ist ein Gemeindesaal für Veranstaltungen und auch als Proberaum für die Schlierseer Blasmusik entstanden.

Hier kannst du das nachlesen:  Große Ehre für Schliersee: Denkmalschutzmedaille 2018 – Schliersee Magazin

 

S’guade Gwand – Festtagstracht in Schliersee und Japan

Im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes 2024 findet in beiden Teilen des Heimatmuseums, also im Waldeckersaal, aber auch im modernen Bürgersaal, die Ausstellung „S’guade Gwand – Festtagstracht in Schliersee und Japan“ statt. Die wunderbaren Fotografien von Kathie Ausfelder dokumentieren die Schlierseer in Tracht im Jahreskreis. Dazu gesellen sich echte japanische Kimonos aus der Sammlung von Mae Rose Rossteucher. Der Kontrast, aber auch die Gemeinsamkeiten zwischen den bayerischen Trachten und den japanischen Kimonos zeigen das kulturelle Erbe beider Traditionen.

Neben der Ausstellung können Besucher zahlreiche Exponate im historischen Teil des Heimatmuseums entdecken, darunter Möbel, Werkzeuge und Trachten, die das Leben früherer Generationen veranschaulichen.

 

 

Öffnungszeiten des Schlierseer Heimatmuseums

Das Schlierseer Heimatmuseum ist während des Kulturherbstes täglich außer montags von 14:00 bis 16:00 Uhr und am Wochenende von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist bis 10. November 2024 kostenfrei – über eine kleine Spende freut sich der Museumsverein.

Ein Besuch lohnt sich, um die Traditionen und die Geschichte von Schliersee zu entdecken und die aktuelle Kulturherbst-Ausstellung anzuschauen.

Mit dieser gelungenen Auftaktveranstaltung des Schlierseer Kulturherbstes – der Eröffnung der Ausstellung „S’guade Gwand – ist der Startschuss für einen ereignisreichen kulturellen Oktober gefallen.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Ausstellung Schlierseer Kulturherbst 2024 S’guade Gwand

Im Schlierseer Heimatmuseum erwartet dich im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes 2024 eine ganz besondere Ausstellung: „S’guade Gwand – Festtagstracht in Schliersee und Japan“.

 

 

Diese außergewöhnliche Schau vereint die Kunst der Tracht mit dem Zauber fernöstlicher Traditionen. Zu sehen sind eindrucksvolle Trachten-Fotografien von Katharina Ausfelder, die die Schönheit der Schlierseer Festtagstracht einfangen, sowie eine faszinierende Präsentation echter japanischer Kimonos, kuratiert von Mae Rose Rossteuscher.

Eine Begegnung zweier Kulturen, die Tradition und Handwerkskunst in einem neuen Licht zeigt!

„Traditionen und Brauchtum unserer Heimat aufrechtzuerhalten, hat mich bereits im Kindesalter geprägt. Mit meinen eigenen Kindern entdeckte ich dann die Fotografie als Leidenschaft. Die Präsentation im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes ist meine erste Ausstellung“, erläutert Kathi Ausfelder. Das ganze Jahr über begleitet sie die verschiedensten Brauchtumsveranstaltungen im Oberland mit ihrer Kamera. Da Kathi mit ihrer Familie in Schliersee lebt, ist sie bei den meisten Traditionsveranstaltungen in der Region anzutreffen – festlich in Tracht gekleidet und stets bereit, besondere Momente einzufangen. Ich unterhalte mich mit einigen Besuchern der Ausstellung, und eines wird schnell deutlich: Neben der Bewunderung für die wunderschönen Fotografien schätzen sie vor allem, dass die Brauchtumsveranstaltungen für die Nachwelt dokumentiert werden. Denn auch wenn derzeit noch viele kleine Schlierseer im Trachtenverein aktiv sind, darf man das nicht als selbstverständlich ansehen. Die Dokumentation dieser Traditionen trägt dazu bei, das kulturelle Erbe für kommende Generationen zu bewahren.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die unser Brauchtum lebendig halten. Und ein besonderer Dank geht an dich, liebe Kathi, dass du all diese wertvollen Momente mit so viel Liebe und Sorgfalt dokumentierst. Deine Arbeit ist ein wichtiger Beitrag, um unser kulturelles Erbe für kommende Generationen zu bewahren!

 

„Ich freue mich sehr, dass hier neben der bayerischen Tracht auch der traditionelle japanische Kimono präsentiert wird“, erklärte Generalkonsul Kenichi Bessho bei der feierlichen Eröffnung der Ausstellung im Schlierseer Heimatmuseum. Er betonte, dass Kimonos auch heute noch zu besonderen Anlässen getragen werden und dass er sich über die Möglichkeit freue, mit dieser Ausstellung die kulturelle Brücke zwischen Bayern und Japan weiter zu festigen. Die Kimonos stammen aus der beeindruckenden Sammlung von Mae Rose Rossteuscher, die 20 ihrer wertvollen Stücke für die Ausstellung zur Verfügung stellt. Ihre Leidenschaft für Kimonos entdeckte sie während ihres Doktorstudiums an der Universität Tokio. Seit 2009 trägt und sammelt sie Kimonos sowohl in Japan als auch in Deutschland. „Am liebsten mag ich alte Kimonos, die sind immer sehr farbenfroh“, sagt sie. Wenn du die wundervollen Kimonos im Heimatmuseum genauer betrachtest, wirst du die feine Handwerkskunst erkennen, mit der sie gewebt, bestickt oder bemalt wurden. Ein Informationsblatt, das in der Ausstellung ausliegt, beschreibt jeden einzelnen Kimono und lädt dich ein, tiefer in die Welt der japanischen Festtagstracht einzutauchen. An den Wochenenden sind sowohl Mae Rose als auch Kathi oft im Heimatmuseum anzutreffen. Beide freuen sich auf persönliche Begegnungen und teilen gern ihre Einblicke in die Welt der Festtagstracht.

 

 

Die Ausstellung „S‘guade Gwand“ und das historische Heimatmuseum können noch bis zum 10. November 2024 täglich – außer montags – von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr (am Wochenende bis 17:00 Uhr) kostenfrei besichtigt werden.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Aus Liebe zur Heimat: Karl Wiedemann stellt in der Schlierseer Vitalwelt aus

Heute habe ich Karl Wiedemann in der Vitalwelt Schliersee besucht und er hat mich durch seine Gemäldeausstellung geführt.

 

 

Kennst du Karl Wiedemann?

Vielleicht kennst du ihn von der Ortsführung „Schlierseer G‘schichten“, die er sagenhafte 26 Jahre lang gemacht hat. „Viele der Schlierseer Stammgäste kennen mich!“, sagt er ein bisschen stolz. Jetzt kannst du Karl Wiedemann bei seiner Ausstellung im Forum der Vitalwelt (wieder-)treffen. Bis 3. Oktober 2024 präsentiert er dort seine Ölgemälde. Diese Ausstellung ist eine wunderbare Gelegenheit, Schliersee und Umgebung durch die Augen eines Künstlers zu sehen, der die „Schlierseer G‘schichten“ nicht nur jahrelang erzählt hat, sondern auch mit Ölfarben auf Leinwand festhält. Karl Wiedemann fängt die Lichtstimmungen und die Schönheit des Schliersees und seine Umgebung in beeindruckender Weise ein. Seine Werke zeigen idyllische Seelandschaften, sanfte Hügel und schneebedeckte Berge. Also nicht nur den Schliersee, sondern auch andere schöne Motive aus der Umgebung. Stilistisch an den Malern der Münchener Schule orientiert, fängt er die Schönheit der bayerischen Voralpenlandschaft mit großer Detailtreue ein.

Die Ausstellung ist von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Karl Wiedemann wird während der Ausstellungszeit immer wieder persönlich vor Ort sein, um seine Werke vorzustellen und mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Das ist eine besondere Gelegenheit, den Künstler und seine Sicht auf die Heimat kennenzulernen. Sollte er nicht anwesend sein, hast du die Möglichkeit, seine Ölgemälde – mit oder ohne Rahmen – gleich nebenan bei der Gäste-Information Schliersee zu erwerben.

 

Über Karl Wiedemann: In Schliersee geboren und aufgewachsen, entdeckte er bereits in seiner Kindheit die Liebe zur Malerei. Er erlernte das Malerhandwerk in Holzkirchen und durfte im letzten Lehrjahr sogar mit einem Kirchenmaler arbeiten. Leider konnte er den Malerberuf nach einigen Jahren als Geselle aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben – der Ölmalerei blieb er aber treu. Ölgemälde begleiteten ihn das ganze Leben. Besonders freut er sich, dass viele seiner Gemälde in ganz Deutschland verstreut an den Wänden hängen. „Einige haben es bis nach Amerika geschafft!“, schmunzelt er zufrieden.

Jetzt freut er sich auf alle Interessierten, die seine Bilder in der Schlierseer Vitalwelt anschauen kommen.

 

Mein Tipp: Bald ist Weihnachten. Für alle, die Schliersee lieben, ist ein Ölbild von Karl Wiedemann ein ganz besonderes Geschenk.

 

 

Vitalwelt Schliersee

Perfallstr. 4, 83727 Schliersee

Gäste-Information Schliersee, Tel.: 08026/6065-0

E-Mail: tourismus@schliersee.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Gartenzauber 2024 – So schön war’s!

Der Schlierseer Gartenzauber 2024 war ein wahrer Genuss für alle Gartenliebhaber. Trotz des wechselhaften Wetters kamen zahlreiche Besucher in den Schlierseer Kurpark, um sich inspirieren zu lassen. Ich hatte das Glück, die Veranstaltung mit Fotos und Videos begleiten zu dürfen, und war so die zweieinhalb Tage mit Gartenexperte Andreas Modery unterwegs.

 

 

Andreas Modery, bekannt aus Radio und Fernsehen, moderierte – wie in den vergangenen Jahren auch – den Schlierseer Gartenzauber, gab viele Gartentipps und präsentierte ausgewählte Aussteller auf der Aktionsbühne im Schlierseer Kurpark. Mit gewohntem Charme und Fachwissen ging er aber auch auf die Fragen ein, die ihm die Besucher stellten, wenn er über das Gartenzauber-Gelände schlenderte. Schnell wurde von den Interessierten das Handy gezückt und ein paar Fotos von den Blumen und Pflanzen zu Hause gezeigt. „Schauen Sie doch mal, Herr Modery, unsere Rhabarberblätter haben lauter Löcher“, erzählte eine Dame aus Irschenberg. Andreas Modery studierte die Fotos, diagnostizierte eine Pilzerkrankung und hatte auch gleich einen Tipp parat, wie die Dame den Rhabarber im nächsten Jahr davor schützen kann.

 

Was macht den Schlierseer Gartenzauber aus? Aussteller, die hochwertige Waren aus dem Bereich Garten anbieten und großes Fachwissen haben, das schöne Ambiente des Schlierseer Kurparks, den unsere Schlierseer Gärtner immer perfekt in Szene setzen, und Andreas Modery, der allen Besuchern, die Fragen rund um das Thema Garten haben, Rede und Antwort steht.

 

Grandiose Eröffnung

Mit viel Glück hörte es genau rechtzeitig auf zu regnen, damit die Eröffnung wie geplant im Biergarten an der Aktionsbühne stattfinden konnte. Nach der Begrüßung durch Veranstalter Reiner Pertl, Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und Schirmherrin und Landtagspräsidentin Ilse Aigner führte Andreas Modery die Gruppe mit Ehrengästen durch den Kurpark. Im Anschluss wurde ein traditioneller Schlierseer Abend veranstaltet. Es spielten die Schlierseer Blasmusik und Alphornbläser und es traten Goaßlschnalzer und Trachtengruppen auf. Die Bewirtung durch den TSV Schliersee (Sparte Fußball) und den Skiclub Schliersee war wie immer exzellent. Auch Kaffee, Cappuccino und Kuchen von der Blechkuchenmanufaktur aus Steingaden waren ein Traum. Durch den Abend führte der Schlierseer Bauerntheater-Chef Florian Reinthaler.

 

Neu heuer: das Gartenzauber Kinderquiz

Auch für Kinder und Jugendliche gab es ein umfangreiches Programm. Der Beruf des Landschaftsgärtners wurde von der Gartenfirma Reichl anschaulich vorgestellt und es konnten Insektenhotels bewundert werden, die die Kinder und Jugendlichen der Grund- und Mittelschule Schliersee gemeinsam im Unterricht im Vorfeld gebaut haben. Der Gartenbauverein Schliersee bastelte mit den Kindern in einem kleinen Zelt mit Mosaiksteinchen. Neu heuer war das Kinderquiz. Die Kleinen liefen eifrig mit ihren Fragebögen durch den Kurpark, um die Antworten der Rätselfragen herauszufinden. Für jeden gab es einen kleinen Preis als Belohnung.

 

Der Dank geht an alle

Ein großer Dank gilt allen Besuchern und Ausstellern, die den Schlierseer Gartenzauber 2024 zu einem unvergesslichen Wochenende gemacht haben. Danke auch an die Mitarbeiter der Gäste-Information Schliersee, das Schlierseer Gärtner-Team, die Vereine und alle Sponsoren, ohne die so eine Veranstaltung nicht möglich wäre.

Danke an alle, die im Regen durchgehalten und diesen Spruch beherzigt haben: „Sich auch mal in den Regen stellen, um wieder aufzublühen!“ Zur Belohnung haben wir am Sonntag sogar noch Sonnenschein bekommen!

 

 

Ich hoffe, wir sehen uns 2026 beim Schlierseer Gartenzauber!

 

Mehr Infos und Aktuelles unter www.schlierseer-gartenzauber.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

„AufdenzweitenBlick“ – Fotoausstellung in der Schlierseer Vitalwelt

Fotograf und Dokumentarfilmer Thomas „Jack“ Griesbeck aus Miesbach stellt bis Ende März Fotos in der Schlierseer Vitalwelt aus. „AufdenzweitenBlick“ ist ein Kunstprojekt, das sich darauf konzentriert, Menschen mit körperlichen Behinderungen in den Mittelpunkt zu rücken.

 

 

„Auf den ersten Blick behindert. Auf den zweiten Blick wie du und ich.“ (AufdenzweitenBlick)

 

 

Jack porträtiert auf den zweiten Blick

Ich treffe mich mit Thomas „Jack“ Griesbeck und Chrissi Obwexer in der Schlierseer Vitalwelt und sie führen mich durch die Ausstellung. Chrissi sitzt seit über 20 Jahren nach einem Autounfall im Rollstuhl. Dass wir, wenn ein Mensch mit körperlicher Behinderung einen Raum betritt, dazu neigen, die Person nur aufgrund ihrer Behinderung zu reduzieren, weiß auch sie. „Dadurch, dass ich im Rollstuhl bin, merke ich immer wieder, dass der erste Blick auf meine Behinderung, auf meinen Rollstuhl fällt“, erzählt Projektleiterin Chrissi. Jack porträtiert den zweiten Blick. „Mein Ziel ist es, die Menschlichkeit, die Emotionen, die Leidenschaften und Hobbys der Protagonisten, die wir im Team haben, so zu zeigen, dass man auf den ersten Blick ebendiese Werte sieht und erst auf den zweiten Blick die Körperbehinderung“, erklärt Jack. Zusammen möchten Chrissi und Jack die Wahrnehmung der Gesellschaft gegenüber Menschen mit Behinderung verändern. Die Ausstellung in der Vitalwelt Schliersee ist für mich wirklich sehenswert. Du solltest sie nicht verpassen!

Zusätzlich zur Fotoausstellung werden auch Liveshows veranstaltet. In rund zweieinhalb Stunden erzählen die Protagonisten der Fotos ihre Geschichten. Hier erfährst du alles über die Entstehung und die Philosophie des Projekts und gewinnst einen Eindruck in die Produktionen der letzten 20 Monate. Wenn du die Veranstaltung im Waitzinger Keller in Miesbach verpasst hast: Die nächste Show findet am 28.02.2024 in Lienz im Kultursaal Debant statt. Es sind aber auch weitere Events geplant, beispielsweise in München. Mehr Informationen über das Projekt findest du unter https://www.aufdenzweitenblick.com/.

 

 

„AufdenzweitenBlick“ unterstützen

Wer „AufdenzweitenBlick“ unterstützen möchte, kann im Onlineshop Auf den zweiten Blick – JACKSCORNER Fotos erwerben. Chrissi und Jack sind auch immer auf der Suche nach weiteren privaten Sponsoren und Firmen, die das Projekt finanziell unterstützen wollen.

 

 

Ausstellung in der Vitalwelt Schliersee

 

Perfallstraße 4

83727 Schliersee

Tel.: 08026/60650

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Ein Leben für die Kunst – Rückblick auf das künstlerische Schaffen des Malers Leonhard Leitner

Vom 25. November 2023 bis 12. Januar 2024 sind in der Vitalwelt Schliersee Werke des in Schliersee geborenen und im vergangenen Jahr verstorbenen Kunstmalers Leonhard Leitner zu sehen. Die Ausstellung gibt einen Überblick über seine künstlerischen Techniken und Ausdrucksweisen.

 

 

 

Paradetechnik: Aquarell

 

Ich habe mich bei der Vernissage am Samstag, den 25. November 2023, mit Steffi Obermayer unterhalten, der Tochter des Künstlers Leonhard Leitner. Sie hat die Bilder ihres Vaters ausgewählt und in der Ausstellung thematisch geordnet. Mir persönlich gefällt die große „Schliersee-Wand“ im Forum der Vitalwelt mit vielen Landschaftsaquarellen aus Schliersee am besten. Die Paradetechnik von Leonhard Leitner war die Aquarellmalerei, das sieht man beim Betrachten der Bilder gleich. Neben Bildern aus Schliersee findest du auch Stillleben, Blumenbilder, Bilder aus München und von Urlaubsreisen, beispielsweise nach Elba.

 

 

Kunst ist Kommunikation

 

„Mein Vater wollte aber nicht nur schöne Bilder malen“, erzählt mir Steffi Obermayer. Er griff auch zeitkritische Themen auf. „Gerade in seinen Airbrush-Technik-Bildern zu politischen, ökologischen und sozialen Themen kommt dies deutlich zum Ausdruck.“ Er wollte sich mit seinen Bildern ausdrücken und mit seiner Umwelt darüber kommunizieren. „Die Diskussion über bestimmte Themen anregen – das war ihm wichtig“, erinnert sich Steffi Obermayer. Großen Erfolg konnte Leonhard Leitner auch mit seinen Karikaturen verzeichnen – diese druckte er in kleinen Heftchen ab. Als Bauingenieur wusste der Schlierseer mit dem Zeichenstift umzugehen, was er in vielen Landschafts- und Architekturzeichnungen zum Ausdruck brachte. Auch eine Auswahl an Leitners Karikaturen findest du in der Ausstellung. „Die Vitalwelt Schliersee bietet immer wieder Raum für Kunstausstellungen und fördert damit auch die Künstler insbesondere aus der Region. Wir freuen uns sehr, die Kunstwerke eines Schlierseer Künstlers den Besuchern kostenfrei zu ermöglichen“, erklärt Schliersees Kuramtsleiter Mathias Schrön.

 

 

Jetzt echtes Schliersee Unikat erwerben!

 

Die Ausstellung in der Schlierseer Vitalwelt ist eine Verkaufsausstellung und der Erlös wird von Steffi Obermayer gespendet. Die eine Hälfte des Erlöses geht an den Landesbund für Vogelschutz und die andere Hälfte an den Verein Horizont e. V. für obdachlose Mütter und Kinder in München. Du suchst noch ein Weihnachtsgeschenk für einen Schliersee-Liebhaber? Ein Bild von Leonhard Leitner ist ein echtes Unikat!

 

 

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Gäste-Information Schliersee geöffnet.

 

Vitalwelt Schliersee

Perfallstr. 4

83727 Schliersee

 

 

Zur Person Leonhard Leitner:

Leonhard Leitner wurde am 6.11.33 als zweiter Sohn des Rotmesner-Bauerns in der Ortsmitte Schliersee geboren. In seiner Jugend blieb ihm neben der Arbeit auf dem Hof, dem Feld und auf der Alm allerdings nur wenig Zeit für die Kunst. Trotzdem zeichnete und malte er, wann immer es ging. Er machte eine Ausbildung zum Schäffler und Zimmerer, und nachdem er sein Diplom als Bauingenieur in München erlangt und einige Jahre erfolgreich als Statiker gearbeitet hatte, führte er zusammen mit seiner Frau einen Geschenkeladen am Münchner Marienplatz. In seinem Münchner Atelier gab er jahrzehntelang Mal- und Zeichenunterricht. Sein Leben war geprägt vom künstlerischen Schaffensdrang.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Das Kulturherbst-Gespräch 2023

Ich treffe mich mit den beiden Veranstaltern des Schlierseer Kulturherbstes Johannes Wegmann, Vorsitzender des Touristik-Vereins, und Schliersees Kuramtsleiter Mathias Schrön in der Schlierseer Vitalwelt. Wir wollen das Kulturherbst-Gespräch im Schliersee Magazin zur Institution machen und auch heuer ein ausführliches Video veröffentlichen. Etwa 30 Minuten lang unterhalten sich Johannes Wegmann und Mathias Schrön über das Programm des Schlierseer Kulturherbstes 2023.

 

 

Heuer ist ein ganz besonderes Jahr: Der Schlierseer Kulturherbst feiert sein 15-jähriges Jubiläum. Es ist auch an der Zeit, ein wenig zurückzublicken und danke zu sagen – nach über 250 Veranstaltungen für rund 35.000 Besucher in den vergangenen 15 Jahren.

 

Schlierseer Kulturherbst: Alle ziehen an einem Strang

„Ohne Johannes Wegmann gäbe es den Schlierseer Kulturherbst nicht!“, betont Mathias immer und immer wieder. Aber auch Johannes bedankt sich bei Mathias für das „harmonische und pfundige Miteinander“, auch mit dem gesamten Team der Gäste-Information Schliersee. Der Vorverkauf läuft über die Gäste-Information Schliersee und online über München Ticket. Kulturherbst Schliersee 2023 | München Ticket – Dein Ticketservice für Konzerte, Musicals u.v.m. (muenchenticket.de) Das Team des Schlierseer Kulturherbstes ist in den vergangenen Jahren zusammengewachsen: Vom Kartenvorverkauf über den Aufbau und die Begleitung des Abends freut sich Johannes über die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit. Großer Dank geht auch an Reiner Pertl, Chef der Gärtner und zuständig auch für die Technik, der immer „Passt schon – das kriegen wir hin“ sagt und das Unmögliche möglich macht. Johannes denkt dabei vor allem an die Umsetzung der Ausstellungen. Aber auch externe Mitarbeiter begleiten den Schlierseer Kulturherbst im Bereich Design, Fotografie, Social Media und Technik seit Jahren. Dankbar ist Johannes selbstverständlich auch für Sponsoren und Kulturherbst-Freunde, ohne die das Festival nicht zu finanzieren wäre. „Aber wir brauchen für den gesamten Kulturherbst insgesamt weniger wie so manches Festival für nur eine Veranstaltung. Das geht alles nur, weil wir kleine Dienstwege und ein tolles Team haben, das teilweise sogar ehrenamtlich arbeitet“, erklärt Johannes.

 

 

Kleiner Tipp: Falls du noch Tickets für den Schlierseer Kulturherbst brauchst, schau doch mal in der Gäste-Information Schliersee vorbei. Die Mitarbeiter von Mathias können dich nicht nur bei der Auswahl der Veranstaltungen beraten, sie kennen sich auch bestens mit den Spielstätten aus. Das kann ein Vorteil gegenüber dem bequemen Online-Kauf sein.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Die Vorbereitungen für den Schlierseer Kulturherbst laufen: Lieferung der Exponate von Manfred Mayerle

„Meine Arbeit steht im Spannungsfeld von freier künstlerischer Tätigkeit und raumbezogenen Projekten. Mein Anliegen ist die Interpretation von Innen- und Außenräumen mit künstlerischen Mitteln. Mein Ziel ist – neben dem Einzelkunstwerk – die Integration von Kunst in die Architektur. Meine freie künstlerische Arbeit hat sich, ausgehend vom Torso, hin zum farbig-grafischen Bildkörper entwickelt. Die bildnerischen Mittel Linie und Farbe sind Inhalt und Thema.“ Manfred Mayerle, bildender Künstler

 

 

Während des Schlierseer Kulturherbstes zeigen der bildende Künstler Manfred Mayerle und der Bildhauer Hubert Maier ihr Schaffen in Farbe und Stein.

Immer aktuell erfährst du alles rund um den Kulturherbst in Beiträgen, Storys und Reels auf der Instagram-Seite: https://www.instagram.com/schlierseer_kulturherbst/

 

 

Die ersten Exponate treffen in Schliersee ein

Zuerst treffen die Exponate von Manfred Mayerle ein. Der liturgische Kreis wird direkt aus dem Diözesanmuseum in Passau geliefert. Dieser soll mit einer Stahlkonstruktion zum Kulturherbst in der Sankt-Sixtus-Kirche vor dem Tabernakel aufgebaut werden. Der Ring leuchtet in den Farben der Liturgie und weist darauf hin, dass Manfred Mayerles Werke deutlich geprägt sind vom kirchlichen Aspekt. Die liturgischen Farben unterstreichen den Charakter und die Stimmung kirchlicher Riten. „Der große Kreis wird diesen besonderen Ort in unserer Sankt-Sixtus-Kirche markieren“, erklärt Johannes Wegmann. Die zweite Lieferung von Manfred Mayerle kommt zwei Tage später aus der Jachenau. Kuratorin Maria Altevers hat im Atelier des Künstlers alles detailliert beschriftet und vorbereitet. Die Firma „Werkstätten Wiegerling“, die sehr viel Erfahrung mit Kunsttransporten mitbringt, ermöglicht einen sicheren Transport der wertvollen Kunstwerke. „Normalerweise transportiert die Firma Altäre und Engel durch die Gegend“, lacht Johannes Wegmann. Aus dem Lastwagen werden kleine und große Bilder ins Heimatmuseum getragen. Alle Exponate leuchten farbenfroh an diesem trüben Herbsttag. Es ist spannend, die Bilder schon vorab sehen zu dürfen. Ich freue mich auf diese spannende Kunstausstellung.

 

Neu: die Vision Kunstpfad!

Aber es wird dieses Jahr mehr als „nur“ eine Ausstellung geben. Aus Gesprächen mit den Künstlern in den vergangenen Jahren ist die Idee für einen Kunstpfad durch Schliersee entstanden. „Ihr habt in Schliersee so viele interessante, spannende und außergewöhnliche Spielstätten, könnte man die nicht zu einem Kunstpfad zusammenbinden – wurde ich gefragt“, erzählt Johannes Wegmann. Eine Vision war geboren. So wird die Ausstellung mit kleinen Ablegern auf Wanderschaft gehen. Sechs Spielstätten wurden ausgewählt und dort werden immer Kunst und Stein ausgestellt. Die beiden diesjährigen „Kulturherbst-Künstler“ Hubert Maier und Manfred Mayerle markieren diese Orte. An den Donnerstagen während des Kulturherbstes werden die Künstler vor Ort sein. Eine besondere Gelegenheit, diese historischen Orte mit Kunst, Musik, Text und Gespräch zu erleben. „Da kann man Kunst nicht nur erleben, sondern auch kostenlos erleben“, sagt Kuramtsleiter Mathias Schrön – zufrieden, auf diese Weise Kunst für alle anbieten zu können.

 

Erlebnis Kunstpfad am 13.10., 20.10. und 27.10.2022 – Treffpunkt in der Ausstellung im Forum der Vitalwelt. Zusätzlich finden um 19:00 Uhr in der Christuskirche (13.10.), im Heimatmuseum (20.10.) und auf dem Weinberg (27.10.) Gespräche mit den Künstlern statt.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung in der Vitalwelt während des Kulturherbstes: Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 09:30 bis 17:00 Uhr

 

 

P. S.: Ich freue mich schon auf die Lieferung der Exponate des Bildhauers Hubert Maier. Bis bald!

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Frischluftatelier | Malerin Stephanie Paula zu Besuch in Schliersee

Stephanie Paula ist Berufsmalerin und bevorzugt es – ganz nach den impressionistischen Vorbildern –, draußen in der Natur zu malen. Ich treffe sie am Bootsanleger der Schlierseeschifffahrt. Sofort gefällt mir, was ich sehe. Das Bild vermittelt mir genau das, was ich schon den ganzen Tag empfinde: Es ist ein herrlicher Frühlingstag. Die Farben sind gerade einfach besonders schön. Stephanie Paula ist heute von Neuburg an der Donau nach Schliersee gekommen, um zu malen. Eigentlich wollte sie spielende Kinder am Bach malen. Ein Motiv, das sie von einem vorangegangenen Besuch in Schliersee noch im Kopf hatte. „Heute spielen dort aber keine Kinder“, lacht sie. Kurzerhand hat sie sich dann für den Anleger samt Schiff und Bergblick entschieden. „Ich komme hier einfach gerne her, weil das Licht und die Farben hier am Schliersee besonders sind“, erzählt sie mir.

 

 

„Der Impressionismus ist eine Stilrichtung der Kunst des 19. Jahrhunderts, der sich durch stimmungsvolle Darstellung flüchtiger Momentaufnahmen auszeichnet. Das Revolutionäre am Impressionismus ist, dass die Künstler anfingen, ihre Wahrnehmung zu beobachten.“ 

Quelle: https://www.kunsthaus-artes.de/magazin-blog/was-ist-impressionismus

 

Sie malt in Öl und auf Leinwand. „Das Besondere ist wirklich, dass ich vom Leben male“, sagt sie. Für sie ist es wichtig, nach draußen zu gehen und die Atmosphäre richtig aufzunehmen. Sie erzählt mir, dass sie die Jungs der Fischerei Schliersee kennengelernt und heute Morgen bereits in der Fischerei beim „Fischzerlegen“ gemalt hat. Dass sie vom Leben malt, stimmt wohl. Morgen früh darf sie Lukas von der Fischerei bei seiner täglichen Bootstour auf dem Schliersee begleiten. Ihre Ölfarben selbstverständlich im Gepäck. Sie freut sich schon auf diese morgendliche Impression mit den Fischern. Stephanie zeigt mir ein Bild von zwei jungen Mädels, die auf einem Waldfest am Walchensee eine gelbe Kiste tragen. Der Begriff „flüchtige Momentaufnahme“ trifft die Bilder von Stephanie Paula für mich sehr gut. Die hellen und fröhlichen Farben geben ein gutes Gefühl beim Betrachten des Bildes. Für die Zukunft plant Stephanie Paula eine Ausstellung hier bei uns in Schliersee. Das wäre tatsächlich sehr schön.

„Danke dir, Stephanie, dass du dir Zeit genommen hast, mich ein wenig über deine Schultern schauen zu lassen!“

 

 

Stephanie Paula

https://www.stephanie-paula.de/

„Wenn ich Ihr Interesse für meine Kunst geweckt habe, Sie ein Porträt in Auftrag geben oder eine Einladung zu meiner nächsten Ausstellung erhalten möchten, dann können Sie mich gerne kontaktieren.“

 

 

 

[tourim-redakteur]