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Saisoneröffnung Schliersee Schifffahrt

Heute heißt es „Leinen los“ für die MS Schliersee III. Die Winterpause ist nun endlich vorüber. Der ganze Stolz der Schliersee Schifffahrt Mayr ist wieder auf dem Schliersee unterwegs.

 

 

Da habe ich es mir nicht nehmen lassen, gleich am ersten Tag der Saison 2022 eine Rundfahrt mitzumachen. Es lohnt sich!

 

Los geht’s am Bootssteg in der Nähe der Vitalwelt, gleich neben dem Lauber Beach der Schliersee Schifffahrt. Hier könnt ihr übrigens auch Elektro-, Tret- und Ruderboote ausleihen oder schöne Stunden im kleinen Biergarten direkt am See verbringen.

 

Aber für mich geht es jetzt erst einmal los. Ich freue mich auf die ca. 45-minütige Rundfahrt auf dem Schliersee. Die MS Schliersee III wurde 1993 in Holland gebaut. Sie ist 20 m lang und hat Platz für 120 Fahrgäste, dafür stehen 57 Sitzplätze im Salon und 46 Sitzplätze auf dem Sonnen- und Achterdeck zur Verfügung.

 

Für mich ist es immer wieder ein großen Vergnügen, auf dem See unterwegs zu sein und unser bayerisches Paradies zu genießen. Wenn dazu auch noch das Wetter passt, ist das natürlich perfekt.

 

Während der Rundfahrt gibt es viel Wissenswertes über Schliersee und die schöne Umgebung zu erfahren und man kommt in den Genuss herrlicher Ausblicke auf den See, das Ufer und unsere Schlierseer Berge.

 

Auf der Rundfahrt gibt es drei Anlagestellen: den Bootssteg in Fischhausen, den Bootssteg zwischen Strandbad und Seehotel Schlierseer Hof und den Bootssteg an der Vitalwelt. Zusätzlich wird bei Veranstaltungen und Sonderfahrten auch die Insel Wörth angefahren. Die MS Schliersee verkehrt – bei schönem Wetter – täglich zwischen 11:05 und 17:05 Uhr jeweils stündlich ab der Vitalwelt.

 

 

 

Schliersee Schifffahrt Mayr GbR

Michaela, Jasmin und Michael Lauber

Perfallstraße 4b

83727 Schliersee

Tel.: 08026/9255658

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Winterwanderung auf die Schliersbergalm

Mal wieder ein traumhafter Wintertag am Schliersee. Die Berge sind schneebedeckt und auch im Tal liegt noch ein bisschen Schnee. Blauer Himmel und Sonnenschein – Was gibt es da Schöneres als eine kleine Winterwanderung?

 

 

Heute nehme ich euch mit auf die Schliersbergalm. Der schöne, immer geräumte Wanderweg beginnt mitten im Ort und schlängelt sich in Serpentinen den Schliersberg hinauf. Eine kleine und entspannte Wanderung auf einen der schönsten Aussichtsberge rund um den Schliersee.

 

Im Jahr 1903 wurde die Schliersbergalm erbaut. Auf einer Seehöhe von 1061 Metern hat man einen atemberaubende Ausblick auf die Schlierseer Berge, den Schliersee und die Zentralalpen. Mit der Erweiterung und zusätzlicher Erschließung wurde 1952 die erste Seilbahn auf die Schliersberg Alm gebaut.

 

1969 erwirbt der legendäre Hansl Bauer die Schliersbergalm von der westfälischen Fabrikantenfamilie Moormann. Bereits vorher war die Schliersbergalm ein beliebter Treffpunkt für Schauspieler, Musiker und Künstler. Der Schauspieler Curd Jürgens, der in Schliersee-Neuhaus ein Haus besaß, feierte auf der Schliersbergalm seine Hochzeit mit der ungarischen Schauspielerin Eva Bartok. Die Stars der damaligen Zeit gaben sich hier oben ein Stelldichein: Willi Millowitsch, Viktor Stahl, Walter Groß, Vico Torriani, Catarina Valente, Ilse Werner u. a.

 

Heute ist die Schliersbergalm ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Ein Schwimmbad auf einer Alm? Gibt‘s nicht? Doch, hier oben natürlich schon.

Wie so vieles andere mehr. Schaut einfach mal vorbei.

 

Eine Alm mitten im Ort – so was kann es nur am Schliersee geben!

 

Jetzt im Winter hat man einen herrlichen Rundblick, genießt die traumhafte Winterlandschaft und stärkt sich mit einer zünftigen Brotzeit für den Abstieg.

Wer es bequemer mag, der nimmt die Seilbahn. Auf jeden Fall ist die Schliersbergalm auch im Winter einer der schönsten Aussichtspunkte in den Schlierseer Bergen.

 

 

Wir sehen uns auf der Alm!

 

Schliersberg Alm Hotel & Gastronomie GmbH

Schliersberg 1

83727 Schliersee

Tel.: 08026/67 22

Info@schliersbergalm.de

 

Hotel und Seilbahn Betriebs GmbH

Schliersbergalm

83727 Schliersee

Tel.: 08026/20 94 52

hotel@schliersbergalm.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Ein Spaziergang mit Stefan

Die Tage traf ich mich zu einem kleinen Plausch mit Stefan am See. Aufmerksam wurde ich auf ihn durch seinen Instagram-Account @blickpunkt_lichtbildmanufaktur.

 

 

Stefan ist gebürtiger Rheinländer und 2008 hat es ihn nach Schliersee gezogen. Vor fünf Jahren zog er nach Neuhaus, wo er sich sehr wohlfühlt.

Im Gespräch hörte ich sehr schnell heraus, dass er den Schliersee so liebt, wie er ihn auch fotografiert.

Stets mit Liebe im und zum Detail.

 

Letztes Jahr im Herbst kam er auf die Idee, seinen Instagram-Account mit seinen Erlebnissen zu füttern. Er fotografiert bei jedem Wetter, weil jedes Wetter seine Besonderheiten hat.

Mittlerweile hat sein Account ca. 4.120 Abonnenten und wächst stetig weiter. Das ist nur ein Zeichen dafür, dass es viele Menschen gibt, die seine Bilder lieben und gern den Schliersee sehen.

 

Grundsätzlich hat er ganz viele Lieblingsplatzerl, weil es überall schön ist.

Die Weinbergkapelle bietet ihm einen schönen Ausblick mit Ruhe zum Genießen.

 

Von Neuhaus aus offerieren sich zahlreiche Perspektiven um den See und bei der Rixner Alm kann man schön sitzen und verweilen. Natürlich liebt er auch den Kurpark ‒ wie viele andere auch.

 

 

Zu jeder Jahreszeit zu fotografieren, ist auch sein Motto, da jede Jahreszeit ihre Eigenarten hat.

Der Sommer hat es ihm aber mit seinen Sonnenuntergängen besonders angetan. Am Herbst liebt er die Farbenspiele rund um den See.

 

Er fotografiert gern mit dem Handy, aber er nutzt auch gezielt seine Spiegelreflexkamera. Besonders Spaß macht es auch mit der GoPro, damit fängt man immer schöne Perspektiven ein.

 

Für alle, die den Schliersee lieben und die gerade in diesen Zeiten die Sehnsucht packt: Schaut vorbei auf seinem Account

 

@blickpunkt_lichtbildmanufaktur

 

Dort sieht man fast tagesaktuell Bilder und Perspektiven dieser schönen Heimat. Vielleicht lassen sich so auch die Sehnsucht und das Warten darauf überbrücken.

 

 

Bis bald! Stefan freut sich auf euch, eure Likes und das eine oder andere schöne Wort über sein Hobby … den Schliersee.

 

Danke auch von mir für das Bereitstellen einiger Fotos und das nette Gespräch.

 

Bis bald dann am Schliersee

 

Fotos: @blickpunkt_lichtbildmanufaktur

Sabine Hartmann

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Neue Schlierseer Wege im Lockdown light

Bei meinen kleinen Wanderungen habe ich etwas entdeckt und mich so sehr gefreut, dass ich die Freude sehr gerne mit euch teilen möchte.

 

 

Auf dem Weg von der Kreuzbergalm Richtung Gindelalm sind die Wanderer bis jetzt immer mitten durch die Almwiesen kreuz und quer durchgewandert. Was für den Almbauern zunehmend immer mehr Probleme bereitet hat. Die Erosionsschäden sind gewaltig. Die Gemeinde Schliersee hat dieses Problem angepackt und eine geniale Lösung gefunden.

Im momentanen Lockdown light wurde das Zeitfenster genutzt und ein wunderschöner Wanderweg am Waldesrand entlang gebaut. Ich finde, die Gemeindearbeiter von Schliersee haben hier richtig gute Arbeit geleistet, Respekt.

Heute bin ich zum ersten Mal den neuen Weg gegangen und habe für euch ein Filmchen gemacht.

Am Anfang wurde ein Schild der Naturschutzbehörde angebracht, mit dem Hinweis, dass die Wanderer bitte auf dem Weg bleiben sollen. Das Betreten der Almflächen ist untersagt zum Schutze der Natur und der Almbewirtschaftung. Es wäre so schön, wenn die Naturliebhaber diesen Hinweis auch in Zukunft befolgen.

Es ist ein schöner, schmaler Wanderweg, in den viele Stufen eingebaut sind, damit der Anstieg auch von Älteren sowie Familien mit Kindern ganz leicht zu bewerkstelligen ist. Eines finde ich ganz besonders schön: Die Bäume wurden beim Wegverlauf sehr stark berücksichtigt. Es macht Spaß, den Weg zu gehen, und gleichzeitig kann die Umgebung viel mehr wahrgenommen werden, denn hier ist ein sicheres Auftreten während des Gehens garantiert.

Weiter oben ist der Ausblick Richtung Rottach, Wallberg und nach Schliersee wunderschön. Die Bergpanoramakette ist ein Traum. Und all das direkt vor unserer Haustür in Schliersee.

 

 

Vielen herzlichen Dank an die fleißigen Gemeindearbeiter von Schliersee und die Gemeinde Schliersee, die die Kosten übernommen hat.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Familienwanderung zum Roßkopf

Der Herbst nähert sich mit großen Schritten ‒ und damit auch die beliebteste Jahreszeit zum Wandern. Ich möchte euch heute eine Wanderung vorstellen, die auch für Familien mit kleinen Kindern und ungeübte Wanderer sehr gut geeignet und leicht zu bewältigen ist, und zwar von der Stümpflingbahn-Bergstation zum Roßkopf.

 

 

Gegen 9:00 Uhr kommen wir – mein Mann, meine beiden Kinder und ich – am Parkplatz der Stümpflingbahn am Spitzingsee an. Noch ist der Parkplatz so gut wie leer, außer uns sind nur wenige andere Wanderer unterwegs. Wir kaufen das Familienticket für die Berg- und Talfahrt und können ohne Wartezeit in den 4er-Sessellift einsteigen. In weniger als zehn Minuten bringt uns die Bahn bequem zur Bergstation auf etwa 1480 m. Von hier aus können wir das Gipfelkreuz des Roßkopfs schon sehen. Das ist toll, gerade auch für kleine oder wenig lauffreudige Kinder ‒ das Ziel immer im Blick, ist die Motivation doch gleich viel höher. Der Höhenunterschied bis zum Gipfel beträgt nur knappe 100 m, und die Steigung ist wirklich moderat. Obwohl der Weg breit und gut begehbar ist, ist er nicht für den Kinderwagen geeignet. Wer trotzdem schon die ganz Kleinen mit auf den Berg nehmen möchte, dem empfehle ich eine sogenannte Kraxe oder eine andere Tragehilfe. Außerdem sollte man auf jeden Fall festes Schuhwerk tragen. Zusätzlich sind bei schönem Wetter ein Sonnenschutz und Sonnencreme empfehlenswert, denn der Weg liegt dann komplett im Sonnenschein.

 

Am Wegrand entdecken meine Kinder, beide im Grundschulalter, sofort interessante Alpenpflanzen, zum Beispiel das schmalblättrige Weidenröschen, die Silberdistel oder auch die Alpendistel. Und wo bunte Blumen blühen, sind auch die Krabbeltiere nicht weit. Jede Menge Kreuzspinnen haben zwischen den Pflanzen große Netze gespannt und warten regungslos auf ihre Beute. Man kann die Tiere aus nächster Nähe wunderbar beobachten und die filigrane Zeichnung auf ihren Körpern bestaunen. (Eine wichtige Bitte an dieser Stelle: Bitte keine Blumen pflücken, und seien sie auch noch so hübsch, und die Tiere nicht stören.) So macht der Aufstieg auch den Kindern großen Spaß, und die kleinen Forscher-Pausen inbegriffen, sind wir nach nur 30 Minuten schon am Ziel.

 

Die letzten paar Meter müssen wir den breiten Weg verlassen und über einen Wiesenpfad zum Gipfelkreuz hinaufsteigen. Die Freude der Kinder ist riesig, als sie die Pferde entdecken, die dort oben gemütlich auf der Wiese grasen. Am Gipfel thront ein beachtliches hölzernes Gipfelkreuz mit Herrgott. Außerdem bietet sich uns ein spektakulärer Ausblick – auf der einen Seite bis nach München, auf der anderen Seite bis weit nach Österreich hinein.

 

Nach einer kurzen Rast auf der Bank unter dem Gipfelkreuz ‒ die Kinder haben jetzt vor allem Durst ‒ machen wir uns langsam auf den Rückweg. Zurück an der Stümpflingbahn-Bergstation, spielen die Kinder erst noch ein bisschen auf dem kleinen Spielplatz mit Rutsche, Schaukel, Tarzanbahn und Klettergerüst. Im Anschluss kehren wir zum Mittagessen in die Jagahütt’n ein. Nach einem Wiener Schnitzel und Pommes frites sind die Kinder satt und zufrieden, und wir können mit der Sesselbahn zurück zur Talstation fahren. Für uns war es ein wirklich gelungener Halbtagesausflug, bei strahlendem Sonnenschein und mit viel Spaß für die Kinder!

 

Der Schwierigkeitsgrad lässt sich je nach Fitnessgrad und eigenem Zutrauen beliebig steigern, erfordert dann aber, sich über die jeweiligen Anforderungen weiter zu informieren. Denkbar wäre zum Beispiel, den Auf- und den Abstieg anstatt mit der Sesselbahn zu Fuß zu bewältigen oder die Tour vom Roßkopf-Gipfel zunächst bis zum Rotkopf und weiter bis zum Stolzenberg auszudehnen. Für Action-Freunde wäre von der Stümpflingbahn-Bergstation aus auch die Abfahrt zur Talstation mit Mountaincarts denkbar.

 

Zu guter Letzt wünsche ich uns allen einen sonnigen, goldenen Herbst – für viele schöne Wanderungen in den Schlierseer Bergen!

 

Stümpflingbahn

Lyraweg 6

83727 Schliersee

https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/sommer/sommer/

 

Parken für Wanderer und Tourengeher: Tagesticket 5 € (reduziert beim Kauf eines Bahntickets)

Familienticket Stümpflingbahn (Kinder bis einschließlich 15 Jahre) für Berg- und Talfahrt: 38 €

 

(In Betrieb bis 11. Oktober 2020)

 

 

 

Jagahütt’n am Stümpfling

Am Stümpfling

83727 Schliersee-Spitzingsee

www.jagahuettn.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Bergwiesen, Waldpfade, alte Gemäuer und Badestrand – eine sehr abwechslungsreiche Wanderung zur Burgruine Hohenwaldeck in Schliersee

Heute wandere ich mit dir vom Ufer des Schliersees zu den ältesten Gemäuern bei uns – zur Burgruine Hohenwaldeck.

 

 

Vom Strandbad geht es über eine Teerstraße zu den Höfen der Oberleiten. Hier folgst du der Beschilderung nach rechts über wunderschöne Almwiesen mit einem traumhaften Ausblick über den Schliersee. Hier solltest du unbedingt eine kleine Pause einlegen und die Landschaft genießen. Danach führt der Weg stetig steigend durch den Wald. Bei 1058 m ist der höchste Punkt erreicht. Jetzt geht es leicht bergauf und bergab zur Ruine. Die alten Mauern der Burgruine Hohenwaldeck verführen zum Klettern, aber das ist nicht nur gefährlich, sondern inzwischen auch vom Forstbetrieb Schliersee verboten. Die Verletzungsgefahr durch loses Mauerwerk ist zu groß. Der Anblick der hohen Mauern versetzt mich sofort zurück ins 13. Jahrhundert, in dem die Herren von Waldeck die Burg auf dem Bergsporn 209 m über dem Schliersee errichtet haben. Leider wurde die Burg Hohenwaldeck 1480 durch einen Felssturz zerstört, und so kannst du nur noch die Überreste der Burganlage bewundern. Ebenfalls beeindruckend ist der Aussichtspunkt mit zwei Bänken und einem Kreuz, der etwas unterhalb der Ruine liegt und einen atemberaubenden Ausblick bietet. Es gibt kaum einen schöneren Platz für eine Brotzeit direkt über dem Schliersee. Von der Ruine folgst du jetzt der Beschilderung nach Neuhaus, der Pfad führt steil und ausschließlich durch den Wald bergab. Entlang des Weges stehen mehrere Tafeln des „Geschichts- und Naturwanderwegs zur Burgruine“. Wenn du aus dem Wald herauskommst, geht es über Wiesen runter zur Straße und zum Ufer des Schliersees. Jetzt kannst du entscheiden, ob du der kürzeren Strecke des Ostufers folgst oder den längeren Weg auf der Westseite des Sees abseits der Straße wählst. Nach insgesamt etwa drei Stunden bist du wieder am Strandbad.

 

 

Das ist für mich eine der abwechslungsreichsten kurzen Wanderungen bei uns in Schliersee.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Auf stillen Wegen über dem Schliersee – Kühpass (1109 m)

Heute nehme ich dich mit auf einen ruhigen Weg über dem Schliersee, den Westerberg Höhenweg. Während man auf den meisten Wanderwegen in Schliersee immer Menschen trifft, bin ich auf dem Höhenweg zum Kühpass oberhalb des Sees ganz allein unterwegs. Ich treffe nur ein Reh, das durch die mit Bärlauch bewachsenen Wälder springt.

 

 

Im Frühling mag ich den Höhenweg besonders gern. Es ist nicht mehr so grau und kahl wie im Winter, aber trotzdem kannst du immer wieder einen Blick durch die Bäume auf den See erhaschen, der heute ganz besonders schön türkis leuchtet. Der Ausblick vom Kühpass ist atemberaubend.

Ich starte am Campingplatz und folge der Beschilderung zum Westerberg Höhenweg. Es geht zuerst in Richtung Hennerer, nach dem Stauweiher aber folgst du der Beschilderung links bergauf. Der Weg verläuft einfach, unkompliziert und gut beschildert den Berg hinauf und dann weiter durch den Wald vorbei am Krainsbergkogel. Hier kannst du immer wieder Teile des Schliersees zwischen den Bäumen sehen. An der Abzweigung nach Schliersee zur Rixner Alm (eine Möglichkeit, die Tour spontan abzukürzen) folgst du weiter der leicht steigenden Forststraße. Nach einiger Zeit geht diese in einen schmalen Pfad über und steil hinauf zum Kühpass (1109 m). Hier an der Bank solltest du unbedingt eine Pause einplanen, um den Ausblick zu genießen. Hinunter geht es über den Kühpasssteig zum Dürnbach und weiter auf der Forststraße in Richtung Fischhausen. Von dort kannst du den Weg entlang des Schlierseer Westufers zurück zum Campingplatz wählen.

 

 

Nimm dir genügend Zeit, um die Natur zu genießen. Ich habe vier Stunden gebraucht, aber viele Pausen zum Fotografieren eingelegt.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schliersberg – Die Dinge von oben betrachten

Heute bringe ich dir den Ausblick von der Schliersbergalm direkt nach Hause in dein Wohnzimmer.

 

 

Ich brauche von mir zu Hause etwa eine Stunde zu Fuß hinauf auf die Schliersbergalm. Es ist sonnig, aber der eisige Ostwind bläst mir ins Gesicht. Die frische Luft tut mir gut. Die ungewohnte Ruhe fühlt sich seltsam an – schließlich herrscht sonst lebendiges und quirliges Treiben auf der Schliersbergalm. Ich atme tief durch, genieße aber dann den traumhaften Ausblick auf Schliersee. Die Vogelperspektive ist eine gute Methode, um Abstand zu gewinnen.

Ich stelle mir vor, wie der Biergarten normalerweise gefüllt ist, wie Bedienungen Schweinsbraten servieren, Gäste zur Belohnung für die geschaffte Bergtour ihr Weißbier genießen. Ich sehe Mountainbiker, die sich heraufgequält haben, Familien mit Kindern und Minigolfschlägern, die Oma im Schlepptau. Kinder, die ein Eis wollen, ein Pärchen macht ein Selfie und grinst in die Kamera, im Pool quietschen Kinder und spielen Ball. Ein älteres Ehepaar genießt die Aussicht …

Die absolute Stille holt mich zurück in die Realität des Frühjahrs 2020. Ich bin momentan allein hier oben, und ich wünsche mir, dass sich das bald wieder ändert. Ich wünsche mir das gewohnt lebendige Leben zurück.

Auf dem Weg nach unten realisiere ich, dass der Frühling bereits angekommen ist. Die Sumpfdotterblumen leuchten wunderbar gelb, und überall treiben die Bäume aus. Die Vögel zwitschern, und die Schneereste schmelzen in der Sonne. All das macht mich hoffnungsvoll.

 

 

Pass auf dich auf – und bis bald!

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Wanderung auf den Hausberg der Schlierseer ‒ die Brecherspitz (1.683 m)

Der wie ich finde schönste Weg führt von Neuhaus über die Nordseite hinauf. Da habt Ihr auch beim Raufgehen schon immer wieder tolle Ausblicke auf unseren Schliersee. Bei der letzten Wanderung habe ich diesen kleinen Film für Euch gemacht. 

 

Start:  am Bahnhof von Neuhaus. Den erreicht Ihr mit der BOB, dem Bus und habt die Möglichkeit dort Euer Auto zu parken.

Dauer: Aussage laut Wegweiser: „Brecherspitz 3 ½  Std.“. Wie lange Ihr dann wirklich braucht, ist natürlich von Eurer Fitness abhängig.

Wegbeschreibung: Vom Parkplatz aus folgt Ihr erst der Waldschmidtstraße und biegt an der zweiten Straßenkreuzung links in die Grünseestraße und folgt immer den gelben Wanderschildern. Nach ein paar Minuten folgt Ihr den Schilden nach rechts und kommt nach wenigen Metern auf einen Forstweg, der gleichzeitig auch der Bockerlbahn-Weg ist. Nach ca. 15 Min. verlasst Ihr den Bockerlbahn-Weg und folgt der Beschilderung „Brecherspitz 2 ½ Std.“.

Von nun an geht es bergauf! Laut Wegweiser folgt Ihr dieser Forststraße für 1 ½ Std. bis zur Ankelalm (aktuell nicht bewirtschaftet). In diesem Bereich ist der Weg weitestgehend im Schatten. Ab dem Almgebiet der Ankelalm habt Ihr die ersten richtig schönen Ausblicke runter ins Tal, auf den Schliersee und rüber bis zum Wendelstein. Bei guter Sicht sogar bis München.

Jetzt beginnt für mich der schönere Teil der Wanderung. Wir haben den Gipfel schon im Blick und folgen dem Pfad linker Hand erst über die Almwiesen und dann weiter durch die Latschen nach oben bis zum Gipfel.

Herrlich, geschafft! Von hier oben erstreckt sich ein grandioses Panorama: der Blick zurück auf die Ankelalm, nach Schliersee; weiter links haben wir dann den Tegernsee, den Wallberg, im Vordergrund noch die Freudenreichkapelle und bei guter Sicht auch noch die Zugspitze. Richtung Süden sieht man den Spitzingsee und das Skigebiet, weiter links die Rotwand, den Taubenstein und die Taubensteinbahn. Blickt Ihr weiter nach links, seht Ihr die Jägerkamp und im Hintergrund wieder den Wendelstein ‒ das ist der mit der Antenne.

Für den Gipfel packt Ihr Euch am besten eine schöne Brotzeit ein. Die schmeckt nach dem Aufstieg und dem herrlichen Panorama hervorragend.

BITTE denke daran, ausreichend Getränke mitzunehmen.
Empfehlung vom BergMadl: 1 ½ Liter pro Person. Ideal sind dünne Saftschorlen.
An sonnigen Tagen bitte auch an eine Kopfbedeckung denken.

Wichtig: Der Berg ist erst geschafft, wenn Ihr wieder unten seid. Deshalb oben Pause machen und die Energiespeicher wieder etwas füllen. Das dient auch Eurer Konzentration und somit Trittsicherheit.

 

Rückweg: den gleichen Weg zurück, wie Ihr gekommen seid, oder alternativ über die Firstalmen. Die Untere Firstalm ist bewirtschaftet. Die Obere Firstalm ist voraussichtlich bis Ende August wegen Umbaus geschlossen.

Von der Unteren Firstalm wandert Ihr zum Spitzingsee. Vom Ort Spitzingsee oder auch vom Spitzingsattel bringt Euch der Bus auch wieder zurück zum Bahnhof nach Neuhaus

Alternativer Aufstieg oder auch Abstieg und mit dem Bus wieder zurück zum Bahnhof Neuhaus:

http://www.schliersee.de/sommer/schliersee-erleben/wandern-und-berge/

 

 

Das BergMadl wünscht Euch einen schönen Tag und viele schöne Momente bei dieser Tour.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Wunderbar wanderbar – Wandern von Miesbach an den Schliersee

Am 25. September 2016 fand ein „Wandertag für alle“ bei bestem Herbstwetter unter dem Motto „Wunderbar wanderbar“ von Miesbach an den Schliersee und zurück statt (wir berichteten:). Mehr als 320 begeisterte Wanderer aller Altersstufen haben daran teilgenommen.

Nun ist passend zu diesem Thema der entsprechende Flyer „Wunderbar wanderbar“ von der Alpenregion Tegernsee Schliersee in Zusammenarbeit mit der Tourist-Info im Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach und der Gäste-Information Schliersee in der Vitalwelt erschienen.

Man möchte es kaum glauben, aber ein guter Teil der Strecke findet auf häufig einsamen und unbekannten Wegen statt. Vor allem der Abschnitt vom Stadlberg zum Schliersberg, vorbei am Bemberg, führt über oft nur land- und/oder forstwirtschaftlich genutzte Straßen und ist reich an herrlichen Ausblicken auf die Gipfel des Mangfallgebirges und schließlich auf den Schliersee.

In dem achtseitigen Faltblatt finden sich detaillierte Informationen über den 24 km langen Rundweg, den man beliebig verkürzen und zum Beispiel ab Schliersee, bei der Hälfte der Strecke, mit dem RVO-Bus oder der BOB-Oberlandbahn zurück nach Miesbach fahren kann.

Man erfährt die Höhendifferenz, höchster und tiefster Punkt der Strecke, natürlich die Wegbeschreibung selbst, und ganze drei Seiten auf der Rückseite nehmen die dazugehörige Karte mit Streckenverlauf ein.

 

 

Die Wanderung ist sehr gut für Familien mit Kindern ab ca. acht Jahren geeignet und vor allem mit leichtem Gepäck zu bewältigen, denn entlang der Strecke gibt es verschiedene Einkehrmöglichkeiten, zum Beispiel die Stadlbergalm bei Kilometer 6 oder die Schliersbergalm bei Kilometer 12. Ganz zum Schluss, wieder angekommen in Miesbach, kann man sich noch mit einem erfrischenden italienischen Eis am Unteren Markt im „Eiscafe Edelweiss“ oder am Oberen Markt im „Eiscafe Cortina“ für einen erfolgreichen, langen Wandertag belohnen.

Jetzt heißt es nur noch, auf einen sonnigen, warmen Frühlingstag zu warten, und schon kann man einen schönen Tag mit Freunden und Familie bei einer abwechslungsreichen Wanderung genießen. Viel Spaß dabei!

Der Flyer „Wunderbar wanderbar“ Wunderbar wanderbar neuer Flyer und noch viele weitere Informationen zu Ausflügen und Wanderungen in und um Miesbach sowie Schliersee liegen in der Tourist-Information im Waitzinger Keller, Schlierseer Str. 16 in Miesbach, oder in der Gäste-Information Schliersee, Perfallstr. 4, kostenlos für Sie zum Mitnehmen bereit.

Gerne senden wir Ihnen den Flyer auch per Post zu. Bitte senden Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Wunderbar wanderbar“ und Ihrer Postanschrift an tourismus@schliersee.de.

 

 

[tourim-redakteur]