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Ich wünsch euch entspannte Weihnachten

Liebe Frauchen, liebe Herrchen, liebe Menschenwelpen,

ich bin’s mal wieder, Eure superliebnette Lilly, überwältigende Weisheit auf 4 Pfoten und wie immer von Zurückhaltung, Respekt und Etikette inspiriert … (Herrchen lacht an dieser Stelle eigentlich immer – wahrscheinlich weiß nur er, warum).

Aber zur Sache! Tadaaaaaah, es weihnachtet sehr!

Endlich wieder. Der Hund von Welt wartet ja eigentlich das ganze Jahr darauf, weil’s da nach empirischen hochwissenschaftlichen Untersuchungen eine gravierend erhöhte Leckerchendichte gibt.

Der Schnee knirscht, Weihnachtsdeko in Schliersee soweit das Auge reicht, nach dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein-Duftpfoten, lange staade Nächte mit Träumen von Laufen, Wuffen und Schlemmen. Frauchen und Herrchen haben einen Baum von draußen reingeholt, den ich allerdings nicht benutzen darf. Und sie tuscheln, überlegen und machen Weihnachtseinkäufe, kaufen Dinge, die mir wichtig sind. Ja genau, sie verstecken etwas vor mir. Ich bin ja nicht blöd und nasentaub!

Schon als sie mit Einkäufen heimkamen, war’s leider nicht der größte Geschenk-Karton aber schön blau mit weißem Schleiferl und – randvoll mit wohlriechendem Pansen, aromatischem Ochsenziemer und und und … ich denke, alles Dinge, die sie eigentlich so gern selbst gar nicht essen mögen, also wird diese Leckerchen-Orgie wohl wieder an mir hängenbleiben. Ja, ich hab’s echt schwer. Vor allem, weil das alles jetzt hinter der verschlossenen Kellertüre lagert, die ich auf gar keinen Fall aufmachen darf. Selbst dann nicht, wenn ich vor lauter Appetit mit dem Magenknurren ringe.

Liebe Menschenwelpen, ich verstehe euch voll!

Die letzten Tage vor Weihnachten, endlos warten, die Zeiger der Uhr scheinen eingefroren, im Radio schreit eine dicke Frau ständig nach ihrem “Grissmess” und ewig schaust auf Deine Leute, wann die sich endlich gut anziehen, das Glöckchen rausholen und verlockend rufen “Lilly komm rein, der Baum brennt”! Aber bis dahin ist ja noch ein Weilchen hin.

Man kann sich die Zeit bissl damit vertreiben, neue Schlafstellungen und daraus folgende Verspannungen auszuprobieren, Herrchen und Frauchen bei den jämmerlichen Versuchen, den reingeholten Baum mit Glitzerwerk und tonnenweise Lichterketten zu verschandeln, zuzuschauen. Es scheint auch ganz besonderes Menschenfutter zu geben. Es brutzelt, zischt und blubbert in der Küche und es riecht gewaltig danach, dass auch ich das – in einem unbeobachtetem Moment – probieren sollte.

In mich gekehrt, in stoischer Ruhe (passend zur staaden Zeit), liege ich vor mich hin und male mir aus, was das alles soll. Dabei weiss ich doch längst, daß ein supergutes großes Fest kommt – sie wollen Geburtstag feiern von einem kleinen Schreihals in einer Krippe, der ganz berühmt geworden ist. Das ist so seriös und überaus wichtig, daß ich mich da lieber nicht einmische. Ich weiss nur, daß ich den Typen, wenn ich mal in den Hundehimmel komme, von da aus wahrscheinlich mal sehen werden kann – es sei denn, Herrchens Prophezeihung, daß ein Himmel keine artgerechte Haltung für mich wäre, erfüllt sich wider Erwarten doch noch.

Jedenfalls haben sie ein kleines, bissl armseelig wirkendes Häuschen aufgestellt und beleuchtet. Davor eine Krippe für ein Kleinkind, Maria und Sepp schaun da rein. Hirten und Mädels mit Vogel-Ärmchen. Ein Esel, der mich wenig interessiert, und einen Ochsen, den ich – wie ihr ja wisst – bereits in Ziemer-Form oder als Rinderkopfhaut zu schätzen gelernt habe.

Dann – liebe Menschenwelpen – bitte niemals nachmachen! – habe ich in einem heimlichen Moment – ich konnte wirklich vor lauter Fresschen-Sehnsucht nicht mehr widerstehen – den Ochsen überwältigt und, nachdem der nun wirklich überhaupt nicht schmeckte (nur eine stark holzige Note im Abgang), draußen pfotentief verbuddelt.

Herrchen hat das natürlich mal wieder bemerkt und nun muß ich höchstpersönlich die Konsequenzen tragen – wir haben wieder einen Ochsen …

O du fröhliche …

Weihnachten wird wohl heuer für mich etwas anders, als erwartet.
Dennoch wünsch ich euch von ganzem großen Hundeherzen ein friedliches, harmonisches, geruhsames Weihnachtsfest mit tollen Wohlfühlmomenten.

 

Eure Lilly

https://www.facebook.com/Lilly-471576856376817/

 

 

Karl Bergkemper Karl Bergkemper

Begeisterter Schlierseer, Musiker und Internet-Schraubenzieher. Der technisch orientierte "Beutebayer" der Redaktion - immer für Ideen zu haben, die Schliersee weiterbringen

 

 

 

s´is Advent – s´Krippal is aufgschtellt

… und s´Christkindl is a nimma weit ….

Ich steh an deiner Krippen hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
und laß dir’s wohlgefallen.

(Paul Gerhardt)

 

Heuer wurde mir eine besondere Ehre zuteil: Ich durfte mir die fertig aufgestellte, große Krippe von der Familie Pertl anschauen.

Jedes Jahr kurz vor dem ersten Advent herrscht im Hause Pertl Hochbetrieb: Das südseitige Wohnzimmerfenster, das sich in geschickter Weise in einer Nische befindet, wird mit einer extra angefertigten, bemalten Leinwand zugehängt, und von außen werden die Fensterläden geschlossen. Die Landschaft, die von Karl Wiedemann aufgemalt wurde, ist ein lieb gewordener Blick über einen kleinen Wald mit Vorhügeln zur Brecherspitz und zur Jägerkamp hin. Es herrscht eine stimmungsvolle Nebelszenerie, und über den Berggipfeln leuchten die Sterne.

Im Vordergrund steht über zwei Ebenen hinweg die wunderschöne Krippe mit fein geschnitzten Holzfiguren aus Südtirol. Maria und Josef, Hirten, Schafe, Esel und Ochs, Kühe und Kälbchen, sogar ein paar Hunde sind dabei. Bei den Figuren, die Menschen darstellen, sind nur Kopf, Hände und Füße geschnitzt, sodass sie recht filigran sind. Kostbare Kostüme – vor allem bei den Heiligen Drei Königen sehr schön zu sehen – und liebevoll selbst gestrickte und genähte Gewänder schmücken die wertvollen Figuren.

Die Krippe wirkt sehr lebendig durch die verschiedenen dargestellten Szenen: Handwerker werkeln – Brotbäcker, Scherenschleifer, Holzträger, eine strickende Frau –, und nebenbei überraschen einen viele kleine Details: Hier steht ein Ziehbrunnen mit Schindeldach, dort gibt es eine offene Feuerstelle, an der gekocht wird, da tummeln sich auf dem Stalldachboden zwei kleine weiße Mäuse, und ein bisschen abseits stehen ein paar Rehe und kleine Hasen erwartungsvoll vor dem Verkündigungsengel, der geschickt im Hintergrund angebracht ist. Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken – eine wahre Pracht! Moos, Wurzelwerk, kleine Zweige und Stroh bilden einen natürlichen Untergrund und vervollständigen das von einem selbst gezimmerten Zaun umgebene Krippal sehr passend.

Schon seit Jahrzehnten wird bei Pertls (wie bestimmt bei vielen anderen Familien auch) die Krippe traditionell kurz vor dem ersten Advent aufgestellt. Sie bleibt bis einschließlich Heilige Drei Könige, also bis zum 6. Januar, stehen. Im Laufe des Advents und der Weihnachtszeit werden verschiedene Szenen dargestellt: Herbergssuche, Geburt Christi und schließlich die Anbetung und Überbringung von Gold, Weihrauch und Myrrhe durch die Heiligen Drei Könige.

 

Sogar in der Krippenausstellung in der Gschwandbachalm, die alle zwei Jahre stattfindet, wurde die Krippe schon ausgestellt. Die nächste, sehr sehenswerte Krippenausstellung in der Gschwandbachalm findet im kommenden Jahr vom 22. November bis zum 1. Dezember 2019 statt.

 

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Advent is a Leucht´n – Einstimmung auf die vorweihnachtliche Zeit

Im Rahmen der Museumsweihnacht fand im neuen Saal des Heimatmuseums ein gemeinsames Konzert von Christine Horter, Lisa Schöttl und Uschi Bommer statt. Sie überraschten ihr Publikum mit einem vielseitigen Programm aus adventlichen Klängen, Gesang, Geschichterln von Wichteln und Kobolden sowie darüber wie in anderen Ländern Weihnachten gefeiert wird und Gedichten. Mit Harfe, Hackbrett, verschiedenen Flöten und glockenreinen Stimmen nahmen sie ihre Zuhörer mit auf eine stimmungsvolle Klangreise durch unsere boarische Hoamat und verschiedene Länder der Welt.

Gleich zu Beginn zogen die drei Sängerinnen mit ihrer dreistimmigen a capella Darbietung von „Engerl luren scho ums Eck“ ihre Zuhörer in ihren Bann. Mit Liedern und musikalischen Stücken wie „Advent is a Leucht`n“ von Lorenz Maierhofer, „Cocorná“ von Alfredo Rolando Ortiz, „Danza Mora“ (maurischer Tanz), „Vem kan segla förutan vind“, einem traditionellen Volkslied aus Schweden / Norwegen, „Im Woid is so staad“ und einigen mehr, entführten sie ihr Publikum in die vorweihnachtliche Stimmung verschiedenster Kulturen.

Christine Horter spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Harfe und brachte an diesem Abend ihre selbstgebaute keltische Harfe mit, um dem englischen Volkslied “Scarborough Fair”, in einer extra für die keltische Harfe verfassten Version, sphärische Klänge einzuhauchen. Begleitet wurde sie dabei von der Musikerin und Musikpädagogin Lisa Schöttl auf dem Hackbrett. Lisa ist außerdem seit 2013 Stipendiatin von Yehudi Menuhin live music now und gibt regelmäßig Konzerte in sozialen Einrichtungen.

Die beiden sympathischen Künstlerinnen entlockten ihren Instrumenten ungeahnte, virtuos gespielte Klänge, welche die Zuhörer andächtig lauschen ließen.

Die Schlierseerin Uschi Bommer begeisterte das Publikum vor allem mit Gabriellas Song  aus dem Film „wie im Himmel“, welcher vom Mut und der Kraft einer Frau handelt, die sich aus ihrem tristen Leben befreit. Aber auch das traditionelle Weihnachtslied aus Venezuela „Adorar al nino“ (Verehret das Christuskind) intonierte sie mit ihrer himmlisch anmutenden Altstimme und schaffte es mühelos, ihre Zuhörer die Freude und das wilde bunte Treiben Südamerikas spüren zu lassen.

 

 

Die gemeinsame Freude am Musizieren und Singen ist bei den drei Frauen offensichtlich. Es war ein mitreißendes, vielseitiges, immer wieder überraschendes und besinnliches Konzert. Wunderschön war´s und mit dem gemeinsamen Singen von Künstlerinnen und Publikum von „Leise rieselt der Schnee“, wurde ein musikalischer Klangevent stimmungsvoll beendet.

https://www.lisa-schoettl.de/
http://www.christinehorter.de/

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Weihnachtsnascherei – Whiskykugeln mit Schlierseer Single Malt

Zimtsterne, Kokosmakronen, Lebkuchen, Stollen und andere Spezereien erfreuen in der Adventszeit die Gaumen so mancher Naschkatzen. Ich gehöre auch zu dieser Spezies und freue mich jedes Jahr aufs Neue auf die staade Zeit und ihre kulinarischen Schmankerln. In diesem Jahr habe ich Lust auf Schokoladiges mit „Schuss“. Eines meiner Lieblingsrezepte sind die „Schlierseer Whiskykugeln“. Die leckeren Pralinen sind einfach und schnell zubereitet und für Gaumen und Auge purer Genuss.

 

Rund eine Stunde später sind die Schlierseer Whiskykugeln fertig und bereit zum Verzehr! Schon nach dem ersten Bissen in diesen süßen Schokoladentraum bin ich süchtig. Meine Whiskykugeln schmecken einfach himmlisch! Hübsch verpackt, eignen sie sich auch hervorragend als kleines Mitbringsel oder als Geschenk für einen lieben Menschen.

Für etwa 30 (je nach Größe) Schlierseer Whiskykugeln benötigt man folgende Zutaten:

100 g weiche Butter

100 g Puderzucker

100 g Vollmilchschokolade

2 bis 3 EL Whisky (am besten Slyrs Bavarian Single Malt)

Kokosraspel oder Schokoladenstreusel

Die Butter in einer Schüssel schaumig rühren und den Puderzucker hineinsieben. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und zu der Butter-Zucker-Mischung geben. Anschließend den Whisky hinzufügen und alles gut mit dem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren. Etwa 40 Minuten kaltstellen. Danach mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und zu Kugeln formen. Diese dann je nach Gusto mit Schokostreuseln oder Kokosraspeln bestreuen. Die Whiskykugeln kühl stellen, bis sie fest sind.

 

 

Gutes Gelingen und guten Appetit!

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Christmas Market in the Woods

As the winter sun sets on a bitter December weekend, we began the walk back deep into the woods through the dusty blue hour to the remote location of Hennererhof. Each year they host a traditional rural Bavarian Christmas market in the woods.

Little rustic wooden huts showcase the many local handcrafted items for sale dot around the property of the Bavarian farm house. The warm fire light and Christmas smells fill the senses. Icy snow dusted every surface and frosty breath billow from every visitors gathered in cozy groups while sipping warm drinks.

Inside the historic wooden farm house filled with traditional acoustic alpine music chilly families gather in the snug rooms. You can purchase many local gourmet items in their hofladen or farm shop. From aromatherapy to eggs, there isn’t anything you can’t find to sooth your soul. This shop is worth a visit anytime throughout the year.

Twinkling lights sparkle in children excited eyes at the anticipation of a possible Nicolaus sighting, the atmosphere of a Christmas market deep in the forest is something quite special. The air fragrant with the earthy woodland scents blend with the delicious scent of melting cheese from the huge pans of fresh made Kase Spatezel a locally made macaroni and cheese.

Chain saw wood artists, natural bees wax candle makers, hand loomed carpets and fabrics, everything you can imagine all hand crafted from this region. If you haven’t found that perfect gift for those you love for Christmas this year, then chances are you will find that something special at the Woidweihnachtsmarkt am Hennerer.

This year on 9-10 December at 14:00 till 21:00 is the Woidweihnachtsmarkt am Hennerer in Schliersee. This is an event not to be missed. Parking near Hennererhof is very limited so prepare yourself for a long cold walk or grab a ride on one of the horse drawn carriages they have providing transportation. At 5 pm is the expected time for Nicolaus to arrive by horse drawn carriage. Dress warmly from head to toe and bring your hunger.

 

 

For more information about the Woidweihnachtsmarkt am Hennerer:
https://www.hennerer.com/aktuelles/

 

Familie Prem
Hennererstr. 36
83727 Schliersee/Westenhofen
Tel. + Fax: 08026 / 922 99 64

Email: info@hennerer.com

www.hennerer.com 

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Fünf Tipps für die Adventszeit mit Kindern in Schliersee

Einen Ausflug nach Schliersee unternehmen und Kinderherzen höherschlagen lassen.

 

Donnerstag, 07. Dezember 2017
Pizzabacken mit Kindern
Dolce-Vita-Kinderbackstube beim Eiscafé und Restaurant „Al Lago“ in Schliersee

Was kommt eigentlich alles in eine Pizza? Pizza mal von Grund auf selber machen. Kinder gestalten ihre eigene Pizza. Gemeinsam mischen wir den Teig, rollen ihn aus, schnippeln unsere Zutaten und belegen die selbst gemachte Pizza nach Herzenslust. Was fehlt noch? Die kleinen „Spitzenköche“!!! Kommt in Eure eigene „Süßes Leben“-Backstube – ein großartiges Vergnügen.

12.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Eiscafé & Restaurant „Al Lago“, Seestraße 8, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/928 91 10

 

Samstag, 09. und 16. Dezember 2017
Geschichten vom Feinsten – traumhafte adventliche Vorlesestunde für Kinder in der Schlierseer Bücheroase

Ab 14.00 Uhr
Bücheroase Schliersee, Lauterer Straße 10, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/69 04

 

Freitag, 15. Dezember 2017
Kinderkino – ein kulturelles Erlebnis
Eine leuchtende Bühne: roter Teppich und Kinovergnügen bei Elektro Kögl

Auserlesene Kinderfilme und ein exklusives Kinderkino bieten für Kinder jeder Altersklasse eine Fülle von interessanten Geschichten. Spannende Inhalte, die Antworten auf die aktuellen Fragen der Kinder geben. Gute Kinderfilme lassen viel Raum für Kinderträume und Kindersehnsüchte. Eine außergewöhnliche Schlierseer Weihnachtsaktion, die viele Besucher verdient.

15.00 Uhr
Elektro Kögl, Rathausstraße 6, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/944 55

 

Dienstag, 19. und Freitag 22. Dezember 2017
Ermäßigte Berg- und Talfahrt – was für ein herrliches Ausflugsziel
Willkommen auf der Schliersbergalm in 1061 m Höhe – dem Himmel so nah

Ein grandioser Ausblick auf das angrenzende großartige Bergpanorama oberhalb von Schliersee erwartet die Gäste. Und das kurz vor den Weihnachtsfeierlichkeiten – einfach mal ruhig die Beine baumeln und über der Baumgrenze die ganze Welt hinter sich lassen. Was für ein gutes und besinnliches Gefühl zu Weihnachten. Ein interessanter Ausblick mit Fernsicht.

8.30 Uhr bis 22.00 Uhr
Schliersbergalm, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/67 23

 

Sonntag, 24. Dezember 2017
Schlierseer Christmette für Kinder/Krippenfeier
Weihnachten ist ein Familienfest voller Liebe und tiefer Besinnlichkeit.

Die Schlierseer Christmette mit der Krippenfeier – speziell für Kinder – zählt zu den Höhepunkten der Schlierseer Weihnachtsfeierlichkeiten. In vielen Familien gehört der Besuch dieses Gottesdienstes am Heiligen Abend zum gewohnten Ritual, auch unabhängig von einer regelmäßigen Gemeindebindung.

16.00 Uhr
St. Sixtus-Kirche, Mesnergasse 2, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/65 78

 

Aber der Schlierseer Erlebniskalender bietet noch viel mehr – auch für Erwachsene. Informieren Sie sich über viele spannende Veranstaltungen vor und auch nach Weihnachten.

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

A Christmas Market … Lakeside (Seeweihnacht)

Festive twinkle light adorned market booths sit along side of the picturesque alpine lake, Schliersee. Its dramatic backdrop of snow capped mountains. This is Mother Natures holiday decorating at its best. The air, fragrant with all the magical scents of a traditional German Christmas market. From mulled warm wines, to the cinnamon spiced candied nuts. All these sights and sounds help create the magical atmosphere of this lovely little market.

Seeweihnacht in Schliersee is the first Christmas market to start off the 4 Advent weekends of fabulous holiday festivities. Held on the 2 and 3 December in the Kurpark am See located near Vitalwelt. You can come by car or by train as the market is a short walk from the train station. It is a great alternative to sitting in holiday traffic.

What is wonderful about these small town local Bavarian Christmas markets is they are so intimate. Each both contains gifts that are created by loving passionate hands. You won’t find plastic or mass produced items from lands far away at this market. These are handmade gifts destined to become heirlooms. From the foods to the Christmas ornaments, each item is uniquely special.

Each year the ladies of the Frauenbund from the Catholic church in Schliersee work tirelessly preparing the most fantastic array of German Christmas cookies called “Plätzchen”. You have to arrive early to make sure you get a box as they go quickly. Definitely worth making a trip to savor a few of their delights.

Families have gather around in the firelight listening to Christmas carols while wagging dogs snuggle with warmly bundled children since the first days of this market. Eyes bright with age old Christmas cheer. This is a timeless image of small Bavarian village tradition. Visiting these local markets is where you truly can experience an old time German Christmas market feeling.

Some of the great highlights for the whole family are the horse and carriage rides which are held on Saturday and Sunday at 2 pm till 5pm.  Alpine brass Christmas music fills the air every day of the market starting at 8 pm and a very special visitor greets the merry makers at 5pm when Nikolaus arrives in all his Christmas glory.

 

 

This is a market that can’t be missed. It’s a great finish to a long day on the slopes.

 

Opening times:

Saturday 2 December from 2pm till 8pm

Sunday 3 December from 12 till 8pm

 

Address:

Kurpark Schliersee

Perfallstr. 4

83727 Schliersee

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Adventskranz…Creating German Christmas Light

With the first Advent just around the corner, I thought it might be nice to talk about a German Christmas tradition that anyone can make to bring some European Christmas cheer to their holiday homes. The Advent wreath or as it is called in German, Adventskranz, is a wreath or tray holding four candles, one for each week of Advent. On the Sunday of each Advent another candle is lit right up to Christmas Day.

The Adventskranz is first lit on the fourth Sunday before Christmas. Each year the actual date changes to the Liturgical year or church year. The Adventskranz in earlier times was lit while family and friends would gather around it to sing Christmas carols. It held great significance in a time when Christmas trees were only put up and decorated the night before Christmas because in those time real candles were used on live trees.

First Advent also signifies the start of the Christmas Markets or Christkindlmarkt. These warm and wonderful markets are the true highlight of the holiday season so for many in Europe First Advent is a magical date when friends gather in the glow of candle light and share in laughter, song and warm drinks.

Traditionally the Adventskranz was made using a ring shaped wreath form. These forms are  available up at your local craft store. In these more modern times, people are thinking outside the box or should I say outside the ring and are using many different shapes and styles to create their wreaths.

For the more traditional wreath, you will need a straw or foam base, four candles and various decorative items to give it your own particular flare. I will try to show you two distinctly different styles of creating your Adventskranz, one traditional and the other a bit more modern which I use in my own house.

Living in Schliersee, I am blessed with an alpine location surrounded by pine trees, but many of you living in either city or country locations can also gather some natural branches for decorating from your local florist or craft center. The bringing in of live Evergreen has been done since ancient times so you will be keeping a great tradition alive.  Plus the fresh pine smell fills your home and nothing smells more like Christmas.

Once you have your materials, gather the greens using the florist wire into small bunches like bouquets. Once you have 10 or 15 bunches lay them on the wreath to see if you have enough to cover the entire ring. If you find your bunches are not covering the form completely you can cover the form with wide ribbon. Wrapping it around the form until the entire surface is covered or you can even cover the form with extra flat greenery pieces. Just try to cover the surface evenly. Once you have achieved the covering you want, attach each bouquet to your wreath form using the wire. Over lap each bunch to create a so you can’t see where each begins and ends. This is repeated this until the entire form is covered. Many people like to add dried fruits, nuts or even Christmas ornaments using a glue gun. Add items to your own particular taste or just leave it natural. There are no hard and fast rules. At this point in the project you need to find a way to add your four Advent candles to your wreath. One easy fast way is to lay your wreath on a large plate or platter and in the center hole you stand your candles.  Or if you can find candle spikes then use those.

 

 

If you think you lack the talent or time to put together an Adventskranz for yourself, my time saving idea might be perfect for you. Find a beautiful dish or tray that is big enough to hold your four candles and arrange your decorative items creatively. It is that simple. For my table I found a wrought iron tray that had four candle holders built right in making the job very easy. These type of decorative candle holders are widely available. While searching online for sources I also found pre-made forms using florist foam or oasis and they even included the candle holders all under $10. There really is no excuse for not bringing some German holiday cheer to your home this year.

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Schlierseer Eier(-Schoko-)likör

Schlierseer Eier(-Schoko-)likör –

ein gschmackiges Weihnachtsmitbringsel zum Selbermachen

Jedes Jahr aufs Neue die leidige Suche nach einem passenden und möglichst ganz besonderen Weihnachtsgeschenk.

In den sozialen Netzwerken wird momentan viel darüber geschrieben, was das wertvollste Geschenk sei: Zeit zu schenken! Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen, meine Zeit an die mir liebsten Menschen zu verschenken. Und anfangen will ich mit etwas Selbstgemachtem, was mich natürlich auch Zeit kostet … Aber ich bin sicher, dass ich damit den einen oder anderen meiner Verwandten und Freunde erfreuen kann.

Von meiner Mama habe ich noch ein altes Rezept für die Herstellung eines wirklich guadn Eierlikörs. Es ist einfach, geht relativ schnell und schmeckt tausendmal besser als jeder gekaufte Likör.

Was man dazu benötigt:

6 Eigelbe von glücklichen Hühnern
250 g Puderzucker
160 ml Kondensmilch (10 % Fett)
500 ml Doppelkorn

  • Als Erstes muss der Puderzucker gesiebt werden, damit er schön locker flockig ist.
  • Wer es schokoladig mag, der rührt 5-6 Esslöffel gesiebtes Kakaopulver dazu.
  • Dann wird der Puderzucker (mit dem Kakaopulver) zusammen mit den sechs Eigelben mit dem Rührgerät dickschaumig geschlagen.
  • Nun wird die Kondensmilch langsam dazugegeben, und am Schluss kommt der Alkohol dazu.
  • Mithilfe eines Trichters wird der fertige Likör in Flaschen gefüllt und verkorkt. Außergewöhnliche Flaschen kann man entweder übers Internet bestellen, oder man sucht sie sich auf Flohmärkten.
  • Damit der Likör dickflüssiger wird, sollte man ihn ein paar Tage stehen lassen.
  • Durch das Rühren sind Luftblasen entstanden, die sich nach und nach auflösen und den Flascheninhalt scheinbar schrumpfen lassen. Ich fülle die Flasche zwei- bis dreimal mit Likör nach, damit ich zum Verschenken eine volle Flasche habe.

Jetzt noch eine schöne Schleife um den Flaschenhals gebunden, und schon ist das Weihnachtsmitbringsel fertig.

Lasst Euch den Likör schmecken! Auf Euch und eine erholsame Adventszeit mit ganz viel Zeit für alle, die Euch wichtig sind!

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

Ur-Ur-Ur-Großmutters Weihnachtsplatzerl – Vanillekipferl und Agnesenplätzchen

Wenn ich früher in der Vorweihnachtszeit meine Oma besucht habe, hat‘s im ganzen Haus verführerisch nach Platzerl gerochen. Meine Oma und mein Opa hatten einen Bauernhof und haben ihr Mehl noch selbst gemahlen und ihre Butter im Butterfass gestampft. Dadurch hatten sie einige der Backzutaten bereits vorrätig ‒ und alles war reine Bio-Qualität, wie man heute so schön sagt.

Meine Oma hatte ein von Hand geschriebenes Rezeptbücherl, in welchem sie viele der Rezepte von ihrer Mutter und deren Mutter und so fort notiert hatte. Dieses wurde immer wieder überarbeitet und neue Rezepte hinzugefügt. Es wird in unserer Familie von Mutter zu Tochter weitergereicht, und so ist‘s auch bei mir gelandet.

Ganz im Sinne von Karin Heinrichs Gedicht über das Plätzchenbacken:

Oh, wie lieb ich die Gerüche
aus der warmen Weihnachtsküche!
Zieht der süße Duft hinaus,
riecht man ihn im ganzen Haus …

lade ich Euch heute ein, gemeinsam mit mir zwei der einfachen, aber köstlichen Plätzchensorten zu backen.

 

Vanillekipferl

560 g Mehl
250 g Butter
70 g Fett (vom Schwein oder auch pflanzlich)
140 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g Mandeln oder andere Nüsse (ich nehme 50 g Mandeln und 50 g Walnüsse)
etwas Milch zum Binden

Alle Zutaten miteinander vermengen und gut durchkneten. Die Milch wird nach Bedarf zugegeben. Aber Vorsicht, nicht zu viel davon. Der Teig soll griffig und nicht dünnflüssig sein. Damit er besser zu verarbeiten ist, sollte er mind. 1 Stunde in Folie gewickelt in den Kühlschrank gelegt werden. In der Zwischenzeit 100 g Zucker und 4 Pck. Vanillezucker vermengen. Den Kipferlteig zu Rollen formen (ca. 4 cm Durchmesser) und 1 cm dicke Scheiben abschneiden. Aus diesen dann die Kipferl formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Vorsicht, dass die Spitzen nicht schlanker sind als die Mitte der Kipferl, da sie ansonsten beim Backen zu braun werden. Im Umluftherd bei 175 Grad so lange backen, bis sie anfangen zu bräunen (ca. 20 Min.). 3 Min. auskühlen lassen (nicht mehr, da die Puderzuckermischung sonst nicht haften bleibt!) und dann in der Puderzuckermischung drehen.

 

Agnesenplatzerl

140 g Puderzucker
280 g Butter
350 g Mehl
Marmelade
etwas Zitronensaft

Puderzucker, Butter und Mehl werden auf dem Backbrett abgebröselt und fein durchgeknetet. Der Teig wird nach dem Abkühlen im Kühlschrank federkieldick ausgerollt und Plätzchen ausgestochen. Diese etwas ruhen lassen und dann bei mäßiger Hitze (170 Grad) auf einem ungefetteten Blech hellgelb backen (mit Backpapier auslegen). In der Zwischenzeit (selbstgemachte) Marmelade (z. B. Pfirsich oder Aprikose) mit einem Schuss Zitronensaft glattrühren. Wenn die Platzerl ausgekühlt sind, werden sie mit der süßen Masse bestrichen und zu 2er- oder 3er- Terrassen zusammengeklebt. Die fertigen Platzerl werden am Schluss mit Puderzucker bestreut.

Viel Spaß beim Backen und an den großen Augen Eurer Lieben beim Verzehren!

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.