Guten Rutsch! Zehn Orte, an denen Du in Schliersee Silvester feiern kannst!

Jeder stellt sich den Jahresausklang anders vor. In Schliersee hat man dieses Jahr tatsächlich alle Möglichkeiten! Vom Champagnerempfang auf dem Berg über veganes Essen im Tal, einem asiatischen Abend am See, bodenständiger bayerischer Küche in Fischhausen bis hin zur lockeren Party mit Lagerfeuer auf der Seewiese. Es gibt für jeden etwas. Guten Rutsch!

Achtung: Ganz wichtig! Eins haben alle gemeinsam: Unbedingt vorher reservieren!

 

Schliersbergalm ‒ hoch oben

„Servus zum Jahreswechsel – Alm mal anders!“

Champagner-Aperitif, 3-Gänge-Menü und Dessertbuffet, Entertainer Robin Sun, Glühweinbar, Lagerfeuer, Mitternachtssnack und Feuerwerk ‒ inklusive natürlich der gigantische Ausblick über ganz Schliersee. Pro Person: 95,- €, Schliersbergalm (http://www.schliersbergalm.de/): 08026/6722

 

Hotel Terofal – mitten im Ort

Ein 6-Gänge-Menü mit Livemusik. Pro Person: 98,- €

Tipp: Ab 23.30 Uhr ist die Bar mit flotter Musik für alle geöffnet!

Hotel Terofal (http://www.hotelterofal.de): 08026/929210

 

Lehmanns Neuhauser Stubn – kulinarische Reise

Exklusives 5-Gänge-Menü (Kleidung: festlich/Tracht)

Mit Empfang und Livemusik. Pro Person: 79,- €

Lehmanns Neuhauser Stubn (http://neuhauser-stuben.de/silvester_am_schliersee/): 08026/929233-0

 

glückSeelig – auch für Singles

14-22 Uhr mit Livemusik! Besonders für Singles gibt es hier die Gelegenheit, in einer fröhlichen Runde zu feiern und sich gegenseitig kennenzulernen. Wer reserviert, bekommt einen Prosecco als Dankeschön. Kein Menüzwang! Schwerpunkt liegt bei vegetarischen/veganen Speisen.

glückSeelig (http://www.bistro-glückseelig.de/): 08026/3871403

 

Obere Firstalm – All-inclusive-Tipp

Großes Buffet von 19-2 Uhr mit Livemusik ‒ „Happy Bavarians“, alle Getränke (außer Schnaps) inklusive.

Pro Person: 125,- €

Obere Firstalm (http://www.firstalm.de/): 08026/73 02

 

Untere Firstalm – lockere Alm-Variante

A la carte bis 23 Uhr.

Untere Firstalm (http://www.untere-firstalm.de/): 08026/7676

 

Schlierseer Hof – eine Reise nach Asien

„Eine asiatische Nacht“ ‒ zusammen feiern kann doch so schön sein ‒ Empfang, Gala-Buffet, Tanz mit Band, Tombola, Mitternachtsimbiss – Abendgarderobe erwünscht.

Pro Person: 125,- €

Schlierseer Hof (http://www.schlierseerhof.de): 08026/929200

 

Karma Bavaria – Ausflug nach Frankreich

Französisches 5-Gänge-Gala-Menü mit Liveband.

Pro Person: 99,- €

Karma Bavaria (https://karmagroup.com/find-destination/karma-resorts/karma-bavaria/): 08026/6080

 

Schnapperwirt – rustikal und gemütlich

Kleine Karte und rustikales Silvestermenü – ganz entspannt – bayerisch.

Schnapperwirt (http://schnapperwirt.de/): 08026/6613

 

Silvesterfeier auf der Seefestwiese – die Party am See

An Silvester machen wir die Nacht zum Tag. Mit Musik, kulinarischen Schmankerln, guter Laune und einem Feuerwerk begrüßen wir das neue Jahr.

Ab 18 Uhr.

http://www.schlierseer-weihnachtszauber.de/wintersonnwend-und-silvesterfeier-auf-der-seefestwiese/

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Warten aufs Christkind

Schnell noch die letzten Geschenke verpacken, das Weihnachtsessen vorbereiten, die Steuererklärung machen, zum Friseur gehen … die einst so „staade Zeit“ ist hektisch geworden heutzutage. Da bleibt oft kaum Zeit, die Vorfreude auf die Feiertage zu genießen. Aus diesem Grund habe ich in meinem Geschichtenarchiv gekramt und drei Adventsgeschichten gefunden, mit denen ich Ihnen das „Warten aufs Christkind“ a bisserl versüßen und ein paar Minuten zum Zuhören und einfach nur Entspannen schenken möchte.

Viel Vergnügen!

 

 

 

 

Herzlichen Dank an Toni Lauerer für die Geschichte „Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt!“ aus seinem Buch „I glaub i spinn“.

[tourim-redakteur]

„Nikolaustratzen“ in Schliersee

Ein rechter Lausbub muss er in seiner Kindheit schon gewesen sein, der Karl Wiedemann aus Schliersee. In seinem Buch „Nikolaustratzen“ hat er seine Kindheitserinnerungen niedergeschrieben.

Karl Wiedemann ist ein echtes Schlierseer „Gwachs“. Als Dritter von acht Geschwistern ist er mitten im historischen Ortskern aufgewachsen und heckte als kleiner Bub dort einige Streiche aus. In den kargen Nachkriegsjahren gab es kaum Spielzeug für die Kinder zu Weihnachten, geschweige denn elektronische Amusements. Die Familie stand im Vordergrund, und davon weiß Karl Wiedemann in seinem Buch anschaulich und unprätentiös zu berichten. Vor allem die Adventszeit war geprägt von Bräuchen und Riten, die heute zum Teil in Vergessenheit geraten sind. Damals trat der Nikolaus noch als Bischof und nicht als Weihnachtsmann auf und flößte den Kindern einen gehörigen Respekt ein. Doch wer ein rechter Lausbub war, der konnte der Verlockung, dem heiligen Mann einen Streich zu spielen, wenn sich die Gelegenheit bot, trotzdem nicht widerstehen.

Karl Wiedemann ist eine allseits bekannte Schlierseer Persönlichkeit. Viele Jahre lang trug er seine Geschichten mit großem Erfolg beim „Schlierseer Advent“ vor. Mittlerweile gastiert er zusammen mit seinen Schlierseer Hirtenkindern und einem von ihm jährlich verfassten und einstudierten Krippenspiel an renommierten Veranstaltungsorten in München wie der Blutenburg oder dem Löwenbräukeller. Zudem singt er seit vielen Jahren die Baritonstimme im bekannten „Schlierseer Viergesang“. Als Mitbegründer des Altschlierseer Trachtenvereins, Vorsitzender der „Vereinigung Historische Trachten in Altbayern“ und Präsidiumsmitglied des Münchner Festrings darf er jedes Jahr Ende September den großen Oktoberfest-Trachtenzug durch München mitgestalten.

Wer den umtriebigen Rentner und sein umfassendes Wissen über seine Heimatgemeinde Schliersee einmal kennenlernen möchte, hat dazu jede Woche bei einer historischen Führung durch den Ort Gelegenheit. Karl Wiedemann kennt jeden Steig und jedes Haus und weiß zahlreiche interessante Geschichten über seine Heimat zu erzählen.

Seit rund 20 Jahren lebt er zwar in Miesbach, doch im Herzen ist und bleibt er Schlierseer.

Das Buch „Nikolaustratzen ‒ Wie ein bayerischer Bub einst die Adventszeit erlebte“ ist illustriert mit eigenen Ölgemälden des Autors. Die Schlierseer Landschafts- und Ortsansichten machen das Buch zu etwas Besonderem. Erschienen ist es im Verlag von Dr. Alexander Bronisch, Con-Text, und unter anderem in der Schlierseer Buchhandlung „Bücher-Oase“ erhältlich.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Warum es in Schliersee keinen Weihnachtsmann gibt …

Da kaut der kleine Loisl schon eine ganze Weile an seinem Stift herum. Vor ihm ein Blatt Papier, das vom vielen Überlegen, was man so zu Weihnachten gebrauchen könnte, schon Eselsohren bekommen hat. Ist aber auch wirklich schwer. Naja, viele Wünsche hätte er schon, aber diesmal, diesmal zu Weihnachten, soll‘s ein ganz besonderer Wunsch werden. Etwas Großes – das ist schon mal sicher! Aber nicht zu groß – schließlich muss das Christkind es ja besorgen, tragen und heimlich in die gute Stube legen können.

Keine Frage, irgendwann wird er schon herausbekommen, wann genau das Christkind kommt. Jedenfalls muss das ziemlich im letzten Moment vor Weihnachten, also an dem Tag vor Weihnachten, an dem die gute Stube abgeschlossen wird, passieren. Man sieht aber auch wirklich schlecht durchs Schlüsselloch – das weiß er noch vom letzten Jahr –, und man sollte sich dabei nicht erwischen lassen!

Ja klar bringt das Christkind dann das Geschenk. Er hat es zwar noch nie gesehen, aber kein seriöser Bub behauptet, der Weihnachtsmann sei der Postbote der Geschenke. Der Weihnachtsmann ist ja eigentlich der Nikolaus, nur in der Vorweihnachtszeit dicker geworden, und er trägt eine andere Mütze. Der soll ja am Nordpol wohnen und arbeiten und bei Coca-Cola unter Vertrag stehen, und ab und zu sieht man ihn in Plastik von innen beleuchtet irgendwo am Balkon hängen … so a Schmarrn!

Wenn das stimmen würde, dass der Weihnachtsmann durch den Kamin ins Haus kommt, hätte er beim kleinen Loisl eh Pech und würde wohl hoffnungslos im Kachelofen stecken bleiben.

Ja, die Preußen und die Amerikaner, die glauben halt an den Weihnachtsmann – sollen Sie doch, der Loisl ist da tolerant, und schließlich könnte der Weihnachtsmann ja als Ablenkungsmanöver gedacht sein, dass man dem Christkind, wenn es die Geschenke bringt, nicht auflauert.

Egal, seit er denken kann, und der kleine Loisl denkt viel, kommt bei ihm daheim das Christkind, und das war bei seiner Mama, seinem Papa, Opas und Omas auch schon immer so. Ist ja auch so festlich, wenn das kleine Glöckchen bimmelt und man in die gute Stube tritt, wo es nach dem Parfum des Christkinds, nach Weihnacht, riecht und sich der kleine Loisl mit neugierig funkelnden Augen aufgeregt darüber freut, dass heute das Christkind Geburtstag hat.

 

[tourim-redakteur]

 

 

Schlierseer Weihnachtszauber 2016

Liebe Schlierseer Weihnachtsmarkt Besucher,

auch in diesem Jahr lädt die Marktgemeinde Schliersee zum Schlierseer Weihnachtszauber vom 26. November bis 31. Dezember 2016 herzlich ein.

Genießen Sie unbeschwerte Stunden mit Freunden und der Familie auf einen der Schlierseer Weihnachtsmärkten. Hier finden Sie eine Übersicht über das Programm vom Schlierseer Weihnachtszauber 2016:

26.11. bis 27.11.2016 | Seeweihnacht im Kurpark Schliersee

03.12. bis 04.12.2016 | Woidweihnacht am Hennerer

09.12. bis 11.12.2016 | Historischer Weihnachtsmarkt im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

17.12. bis 18.12.2016 | Romantische Weihnacht beim Terofal

Besonders darf ich Ihnen unsere Weihnachtsveranstaltungen im Schlierseer Bauerntheater empfehlen: Am Freitag, 16. Dezember 2016, freuen wir uns auf Günther Maria Halmer und sein Programm „Christabend „und die „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma im Schlierseer Bauerntheater. Am 26. Dezember 2016 erzählt die bekannte deutsche Volksschauspielerin Monika Baumgartner im Schlierseer Bauerntheater wunderschöne Weihnachtsgeschichten bei einem besinnlichen Weihnachtskonzert.

Auch zum Jahreswechsel ist in Schliersee einiges geboten, schauen Sie doch mal vorbei bei der Wintersonnwendfeier am 30. Dezember 2016 auf der Seewiese oder feiern Sie den Jahreswechsel bei einem spektakulären Feuerwerk am 31. Dezember 2016 im Schlierseer Kurpark.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit und freue mich auf Ihren Besuch beim Schlierseer Weihnachtszauber 2016.

Wenn Sie möchten informiere ich Sie einfach und bequem per E-Mail über unser Weihnachtszauber-Programm 2016.

Ihr Mathias Schrön

P.S. Weitere Informationen zum Schlierseer Weihnachtszauber finden Sie hier.

[tourim-redakteur]

1.12.2016 in der Vitalwelt Schliersee – Der Charakterleser – Wer du bist und wie du mehr aus dir machst

Tipps vom „Charakterleser“ – Lesung mit Walter Rotter in der Vitalwelt Schliersee

charakterleser12Mit „Bayerns außergewöhnlichstem Liebesexperiment“ hat Charakterforscher Walter Rotter bereits im September für Furore in Schliersee gesorgt. Er wählte unter zahlreichen Bewerbern zehn Singles für eine Bergtour aus, die bei einer Nacht unter freiem Sternenhimmel ihr Liebesglück finden sollten. Der Mentaltrainer, zu dessen Kunden auch Promis, Profisportler und Politiker zählen, kommt nun im Zuge einer Lesereise wieder nach Schliersee.

Am 1. Dezember liest Rotter im Forum der Vitalwelt aus seinem neuen Buch „Der Charakterleser – Wer du bist und wie du mehr aus dir machst“. Darin schildert er seine Methode, mit der er allein auf der Grundlage von Geburtsdatum und Geburtsstunde den Charakter jedes Menschen erfassen will. Rotter hat dazu eine eigene Typologie entwickelt. Er will seinen Zuhörern und Lesern dabei helfen, ihre wahren Bedürfnisse klar zu erkennen und das Verhalten anderer besser zu verstehen. In dem Buch gibt er Tipps, wie wir unsere mentale Einstellung so gestalten, dass wir sicherer auftreten, um unsere Potenziale voll auszuschöpfen.

Wer möchte, kann am Ende des Abends Rotter auch darum bitten, seinen Charakter zu „lesen“. Bereits bei einer ersten Vortragsveranstaltung in Schliersee haben sich laut Marion Riedl, Leiterin der Gäste-Information, viele Zuhörer getraut – mit aufwühlenden Ergebnissen. „Da waren unglaubliche Emotionen dabei, vom blanken Staunen bis zu plötzlichen Tränen.“

Lesung mit Walter Rotter im Forum Vitalwelt Schliersee am Donnerstag, 1. Dezember, 19 Uhr
Karten gibt es ab sofort bei der Gäste-Information Schliersee, an allen München-Ticket Vorverkaufsstellen oder hier online!

Buchtipp: Walter Rotter „Der Charakterleser“, Paperback, Klappenbroschur, ca. 200 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, Goldmann Verlag, 12,99 Euro, erscheint am 21.11.2016

Leonhardifahrt ‒ oder auf bayerisch: Lehaz

Das schönste und traditionsreichste Fest im bäuerlichen Jahreskreis ist die über Jahrhunderte ausgetragene Leonhardifahrt (http://www.schliersee.de/sommer/kultur-lebensart/tradition/) am Sonntag nach dem 6. November zu Ehren des hl. Leonhard in Fischhausen-Neuhaus. Ist der 6. November ein Sonntag, so wie heuer, dann findet die Lehaz auch an diesem Tag statt. Auf festlich geschmückten Wägen mit vorangespannten, herausgeputzten Rössern sitzen Schalkfrauen, Gebirgsschützen, Musikanten, Burschen und Miederdirndln, Ehrengäste, die Geistlichkeit und Ministranten, alle in ihrer Festtagstracht und betend sowie bittend zur Ehre Gottes, zum Heil für Vieh und Hof.

Zahlreiche Zuschauer aus nah und fern säumen die Strecke rund um das Leonhardikircherl in Fischhausen-Neuhaus. Vor dem Feldgottesdienst werden Ross, Reiter und Wägen gesegnet, und nach der Messe wird noch zweimal in einem großen Kreis die Kirche umrundet.

Ein Fest für die Seele und die Augen.

Eine Bitte an alle Besucher: Kommen Sie mit der BOB (Bayerischen Oberlandbahn) nach Schliersee bzw. Fischhausen-Neuhaus. Das Leonhardikircherl liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Beachten Sie, dass die Züge sehr voll sein werden, vermeiden Sie deshalb die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwägen. Die Bundesstraße 307 wird für die Dauer des Vormittags von Schliersee nach Fischhausen-Neuhaus gesperrt und der Verkehr über das Leitzachtal umgeleitet.

 

[tourim-redakteur]

 

 

Kinderspiele wie vor 100 Jahren ‒ Schlierseer Kinderkulturherbst

„Die Quelle alles Guten liegt im Spiel.“
Das sagte schon Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782‒1852, deutscher Pädagoge, Schüler von Pestalozzi, gründete 1840 den ersten Kindergarten).

„Spiel und Freude sind wie die zwei Seiten einer kleinen Münze. Sie zu missachten, heißt, auf Reichtum zu verzichten.“ (Quelle unbekannt)

In diesem Sinne machen wir für die Kinder am 30. Oktober 2016 das altbayrische Musuemsdorf von Skilegende Markus Wasmeier in Schliersee/Neuhaus zu einem großen Abenteuerspielplatz mit historischen Kinderspielen wie vor 100 und mehr Jahren.

Was gibt es Schöneres, als zu SPIELEN? Das Zauberwort, um Kinder glücklich zu machen und ihre Augen vor Freude funkeln zu sehen.

Heutzutage besitzen Kinder oft viele hochtechnische Spielsachen oder sitzen vor der Spielekonsole. Früher gab es das nicht, aber auch damals war den Kindern alles andere als langweilig. In den letzten Jahrhunderten hat sich die Kindheit vor allem im Freien abgespielt.

Wir unternehmen eine Zeitreise und spielen mit den Kindern die Spiele unserer Groß- und Urgroßeltern. Was war damals wohl anders als heute? Lasst uns das gemeinsam erkunden und einen mit Sicherheit aufregenden, erlebnisreichen und sicher auch lehrreichen Tag verbringen. Wir nehmen die Kinder mit auf eine Reise in ein fast schon vergessenes „Spiele-Wunderland“, wo sie viel Neues entdecken, toben, Aufgaben lösen, ihre Kreativität und Lebensfreude ausleben und natürlich neue Freunde gewinnen können. Es geht darum, mit anderen Kindern zusammen neue Erlebnisse zu haben und gemeinsam ein paar ungezwungene Stunden in einer herrlichen Landschaft abgelegen vom Alltagstrubel zu verbringen.

Damit Ihr eine kleine Vorstellung davon bekommt, was wir alles mit Euch vorhaben, möchte ich Euch einige unserer spannenden Spiele vorstellen:

  • Kegeln auf einer historischen Holzkegelbahn: eine Riesengaudi für Kinder und Eltern!
  • Dosenwerfen: ein Geschicklichkeitsspiel, das man auch vor 100 Jahren schon auf Jahrmärkten an Wurfbuden gefunden hat.
  • Sackhüpfen: Wetthüpfen mit alten Jutesäcken – Wer ist wohl am schnellsten?
  • Heubälle basteln und damit z. B. „Wer hat den Plumpsack?“ spielen:   „Dreht euch nicht um, denn der Plumpsack geht um!  Wer sich umdreht oder lacht, kriegt den Buckel blau gemacht.“
  • „Himmel und Hölle“-Hüpfspiel: Der Hof wird zum Abenteuerspiel – Wer schafft es, als Erster in den Himmel zu kommen?
  • Schussern: Spiele mit bunten Murmeln – wer kann gut zielen, und wem gelingt es, die meisten Murmeln einzulochen? Bereits in babylonischer, römischer und germanischer Zeit haben die Menschen mit Murmeln gespielt, was durch Funde belegt werden kann. Die ältesten Murmeln datieren von 3.000 v. Chr. Die Produktion von Glasmurmeln begann in Deutschland im 19. Jahrhundert.
  • Angeln im Holzbrunnen: Mit Magnetangeln verschiedene Gegenstände fischen: Wer kann die größte Beute erzielen und wird unser „Meisterangler“?
  • Stelzenlaufen: Die Kinder können auf Stelzen einen kleinen Parcours bewältigen. Seit wann es Stelzen gibt, ist nicht wirklich bekannt. Es existiert von Pieter Bruegel ein Bild aus dem 16. Jahrhundert, welches Kinder beim Stelzenlaufen zeigt.
  • Ringe werfen: Die Kinder versuchen, aus Zweigen gedrehte Ringe auf Holzstäben zu platzieren.

Zusätzlich zu den von den Hofbetreuern durchgeführten Spielen gibt es zwei entzückende Vorstellungen eines bayerischen Kasperltheaters aus München. „Kasperls Spuikastl“ um 13 und 15 Uhr: ein wahres Vergnügen für Kinder von 4 bis 99 Jahren! (Eintritt: 2,00 Euro pro Person)

Wir alle, samt den Katzen, Gänsen, Hühnern, Schafen, Kühen und zwei gemütlichen Wollschweinen, freuen uns auf einen herrlichen Tag mit Euch und Euren Eltern!

 

Auf den Spuren von Omas und Opas Kindheit:
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben an diesem Tag freien Eintritt.

Wann?
10:00-17:00 Uhr am Sonntag, den 30. Oktober 2016

Wo?
Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus
Telefon 08026 92922-0

http://www.wasmeier.de
http://www.wasmeier.de/de/museumsdorf/veranstaltungsinformationen/kinderkulturherbst.php

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

Helmut Jenne – „Schliersee, des is‘ mei‘ Heimat!“

„Aus de‘ Berg‘ fliaßt des Wasser, frischkalt ins Tal, und sammelt sich in am See, und beim Blick hinüber zur Insel, bleibt mei‘ Herz vor Sehnsucht fast steh‘. Schliersee, des is‘ mei‘ Heimat …“

Die zwei Stunden, die ich mit Helmut Jenne auf seinem Bankerl im Kurpark in Schliersee verbringe, sind superschön. Das, was Helmut singt, berührt mich gleichermaßen wie die anderen Besucher des Kurparks. Die einen lassen sich in der Nähe auf einer Bank oder auf der Wiese nieder, um seiner Musik zu lauschen, andere bleiben stehen. Aber auch die, die vorbeiziehen, halten einen kleinen Moment inne und nehmen etwas mit. Die Kulisse spielt in Helmuts Hände. Es ist ein traumhafter Herbsttag, und der Blick auf den See und die umliegenden Berge ist atemberaubend. Es gibt in diesem Moment kein perfekteres Lied als „Schliersee, des is‘ mei‘ Heimat“ – eine Hymne auf Schliersee. „Das Lied ist aus meinem Herzen heraus entstanden!“, erzählt er mir. Das nehme ich ihm ab. Als Helmut es singt, spüre auch ich, wie sehr Schliersee in den letzten 15 Jahren zu meiner Heimat geworden ist. Immer wieder bleiben Menschen stehen, sagen „Servus“, bedanken sich, werfen als Wertschätzung ein paar Euro in den Gitarrenkoffer, und eine Dame kauft seine selbst produzierte CD „i‘ zupf di‘“. Man spürt deutlich, dass Helmut sich hier wohlfühlt. Er ist tatsächlich Schliersees einziger Straßenmusikant mit einer offiziellen Erlaubnis. Er spielt seit sieben Jahren im Kurpark, und sein Repertoire ist vielfältig ‒ wie die Menschen, die vorbeigehen.

Neben einer Vielzahl eigener Lieder spielt er auch gut ausgesuchte Hits, Schlager, Country- und Folksongs. Der bayerische Liedermacher spielt einfach alles, was zu seiner Stimme und seiner „Band“ – bestehend aus Gitarre und der Mundharmonika – passt. „Das Musizieren hier am See bedeutet für mich Lebensqualität!“, erzählt mir Helmut weiter. Und auch für mich ist das ein ganz besonderer Nachmittag – mit viel Musik und etwas Einblick in Helmuts Leben als Musiker.

Haltet doch einfach mal Ausschau nach Helmut, wenn er mit seiner Gitarre im Kurpark sitzt. Vielleicht kann er auch euch ein wenig verzaubern.

 

 

Helmut Jenne
http://www.helmutjenne.com

 

Veranstaltungstipp: Helmut Jenne ganz gemütlich und ungezwungen am 28. Oktober 2016 im Glückselig (http://www.bistro-glueckseelig.de/) erleben.

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Das Schlierseer Spinnradl – Disco mit Kultstatus

Es ist Spätnachmittag ‒ die zahlreichen Tagesgäste sind längst unterwegs nach Hause. Am beliebten Spitzingsee kehrt wieder Ruhe ein. Doch wenige Stunden später erweckt eine lange angesiedelte Einrichtung in der Talstation der Taubensteinbahn den kleinen Schlierseer Ortsteil wieder zum Leben: das Schlierseer Spinnradl ‒ eine außergewöhnliche Diskothek mit Kultstatus (http://www.neues-spinnradl.de).

Was macht das Spinnradl im Bayerischen Oberland zu einem „Party-Hotspot“? Ist es die besondere Atmosphäre oder gar die vermeintlich höchstgelegene Diskothek Deutschlands zu sein, sind es die zur Verfügung stehenden zahlreichen kostenlosen Parkplätze, ist es die traumhafte Kulisse über dem Spitzingsee, die bodenständige und familiär ausgerichtete Betreibergesellschaft, der jeweilige DJ mit seinem Musikstil, das sehr positiv bewertete Preis-Leistungs-Verhältnis der angebotenen Cocktails oder Drinks oder die almhüttenähnliche und deswegen urige und sehr gemütlich wirkende Einrichtung?

Vermutlich sind alle Faktoren zusammen ausschlaggebend für den hohen Beliebtheitsgrad und den Kultstatus des traditionsreichen Spinnradls ‒ genau genommen des „Neuen Spinnradls“, quasi ein „Räderwerk“ der zweiten Generation. Die ursprüngliche Tanzbar befand sich seit 1968 bis zum Jahr 2004 im Zentrum vom kleinen Schlierseer Ortsteil Spitzingsee, dann wurde sie mit den Jahren zu klein, und man fand in der Talstation der Kabinenbahn auf den Taubenstein erheblich größere Räumlichkeiten. (Das frühere „Alte Spinnradl“ wird mittlerweile als „Spitzingbar“ im Untergeschoss des Hotels Gundl Alm weitergeführt.)

Im Neuen Spinnradl lässt sich – völlig anders als im Tal von Schlierach und Leitzach ‒ die Nacht zum Tag machen. Nicht selten werden Schlierseer Geburtstagsfeten oder „Junggesellen- oder Junggesellinnenabschiede“ kurzerhand ins Spinnradl verlegt. Das gesamte Ambiente offeriert eine besondere Beziehung zum alpenländischen Brauchtum. Zahlreiche großformatige Schwarzweißfotografien mit Motiven aus den umliegenden Bergen zeigen ‒ angestrahlt durch Spots mit wechselnden Farben – eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne. Es gibt nicht wenige junge Schlierseer, deren Eltern und gar Großeltern bereits Stammgäste im Spinnradl sind oder waren. Die Besucher sind „durchmischt“. An den drei Bars treffen sich Einheimische aus Schliersee und dem Bayerischen Oberland ebenso wie „Zuagroasde“ (hochdeutsch: Zugezogene, Fremde), Münchner „Schickimickis“ ebenso wie norddeutsche Bergwanderer oder Wintersportler aus Oldenburg oder Bremerhaven. Apropos Verständigung: Sie ist schwierig, intensive oder gar gewichtige Gespräche sind so gut wie ausgeschlossen und nur zeichensprachlich möglich. Bayernferne Spinnradl-Besucher werden sowohl an der bayerischen Mundart vieler Einheimischer wie auch an der Lautstärke der Musik definitiv scheitern. Dafür hat man ganz andere Möglichkeiten, seine Fähigkeiten zu entfalten. Nämlich jene, die Kondition für bevorstehende sportliche Herausforderungen oder auch die Alkoholverträglichkeiten spürbar zu verbessern. Mit etwa 700 Gästen ist die Kapazitätsgrenze der Disco und der umliegenden Parkplätze endgültig erreicht, und dann wird‘s drinnen kuschelig eng. Es empfiehlt sich an der Außenbar gelegentlich eine Prise frische Bergluft, eine Zigarettenpause oder eine Stärkung in Form eines Snacks mit delikaten Burgern, Grillwürsteln oder Pizzas im teilweise überdachten Eingangsbereich.

Der überregionale Bekanntheitsgrad des Spinnradls ist für Insider schlichtweg beeindruckend. Das Einzugsgebiet ist riesig ‒ sogar bis aus Salzburg oder aus dem gesamten Ballungsraum München kommen die Gäste. Nicht selten fahren private Busunternehmen die zahlreichen Partygäste abends zum Spinnradl und zu fortgeschrittener Stunde wieder sicher zurück nach Hause. Um 3.00 Uhr wird die Musik endgültig abgedreht …

Das Neue Spinnradl im Überblick

Charakter und Besonderheiten: überregionale Disco bzw. Club mit Kultstatus, langer Tradition und sehr hohem Bekanntheitsgrad. Vermeintlich höchstgelegene Disco Deutschlands!

Adresse: 83727 Schliersee-Spitzingsee, Spitzingstraße 12 (in der Taubensteinbahn-Talstation)

Öffnungszeiten: ganzjährig geöffnet, jedoch nur donnerstags, freitags und samstags von 21.00 Uhr bis 03.00 Uhr

Einlasskontrolle (Türsteher): ja

Eintritt: keiner

Musikstil: wechselnd, gut durchmischt

DJ: ja, wechselnde DJs

Lautstärkepegel: laut

Livemusik: nein

Spezialität: „Spinnradl Spezial“ (ein beliebter Cocktail mit Geheimrezept!)

Speisen: verschiedene Burger, Grillwürstel, Pizzas

Außenbereich: überdachter Außenbereich vorhanden

Alter der Gäste: etwa 20-25 Jahre, auffallend viele Stammgäste

Parkplätze: sind ausreichend vorhanden

Kontakt: Telefon: 08026/977939, info@neues-spinnradl.de, http://www.neues-spinnradl.de

Beste Jahreszeit: Spätherbst und Winterhalbjahr, deutlich spürbar nach dem Ende des Münchner Oktoberfestes. Gegenwärtig sind auch während der Sommermonate steigende Besucherzahlen zu verzeichnen.

Outfit: leger, besonderes „Aufbrezeln“ ist nicht zwingend notwendig

Fremdenverkehrsamt: Gäste-Information Schliersee, Perfallstraße 4, 83727 Schliersee, Telefon: 08026/6065-0 (http://www.schliersee.de)

 

[tourim-redakteur]