Wahre Kunstwerke auf dem Friedhof St. Martin Westenhofen

Auf diesem Friedhof kurz nach dem Ortseingang in Schliersee können Sie wahre Kunstwerke entdecken. Es klingt vielleicht makaber, aber bei einem Spaziergang über den wunderschönen, idyllischen Friedhof St. Martin Westenhofen können Sie echte Kunstwerke bestaunen. So etwas nennt man auch Grabmalkunst. Bildhauer und Kunstschlosser haben wirkliche Wunderwerke geschaffen. Genießen Sie doch einfach mal die Ruhe und Stille auf dem weitläufigen Gelände und lassen Sie dabei die Augen schweifen …

Hier ist übrigens auch das Grab des berühmtberüchtigten Wildschützen Georg Jennerwein zu sehen. Zwar ist es leider eher unwahrscheinlich, dass an dieser Stelle die echten Gebeine Jennerweins begraben sind, da angeblich im Rahmen einer Friedhofserweiterung vor mehr als 100 Jahren das übrigens echte Originalkreuz von 1877 ohne die Gebeine versetzt wurde. Vermuteter Grund der Grabversetzung war, dass ehemalige Gemeinderatsmitglieder ihre Angehörigen nicht neben einem „Taugenichts“ beerdigen wollten. Es gibt das Gerücht, dass das amputierte Bein eines anderen Wildschützen an dieser Stelle begraben wurde. Aber lassen wir Gerüchte sein … Das schmiedeeiserne Kreuz ist wunderschön gearbeitet und sehr gut erhalten. Und die Geschichte von Georg Jennerwein erinnert die älteren Jahrgänge von uns doch ein bisschen an die schaurig-romantischen Ganghofer-Verfilmungen …

Die Geschichte der Kirche St. Martin Westenhofen lässt sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen. Sie ist die älteste Kirche Schliersees und wirklich sehenswert. In ihr sind verschiedene Stilepochen vereinigt. Besonders der Rokokostil des Kircheninneren ist beeindruckend und eine Besichtigung wert.

Kirche und Friedhof St. Martin Westenhofen
Lautererstraße 1
83727 Schliersee

http://www.pv-schliersee.de/?q=sixtus/kirchen/martin

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Märchen für Erwachsene

Ein zauberhaftes Erlebnis an einem magisch anmutenden Ort ‒ Märchen für Erwachsene mit musikalischer Begleitung

Als ich heute Abend das „Atelier am Schliersee“ von Cornelia Heinzel-Lichtwark betrete, fühlt es sich an wie das Eintreten in eine verzauberte Welt. Es ist halbdunkel, und viele Kerzen flackern. Zwischen wundersamen Skulpturen, die bei näherem Hinsehen wie mystische Zauberwesen aus einer anderen Welt anmuten, befinden sich ein Halbkreis aus Stühlen und eine gemütliche Couch vor einem liebevoll mit Amaryllis und Kerzen geschmückten Tisch. Knapp 20 Menschen verteilen sich erwartungsvoll im Raum, um sich von den Märchen ‒ vorgelesen von Frau Marianne Gmelin – in ein anderes, geheimnisvolles Leben entführen zu lassen.

stefanie-polifkaDie eindrucksvoll vorgetragenen Märchen werden von Stefanie Polifka musikalisch mit der Harfe begleitet. Wunderschöne Klänge, u. a. aus Bernard Andrès Aquatintes, untermalen die Geschichten. Auch Blitze, Wind und Donner werden von der Musikerin eindrucksvoll dargestellt.

Je länger ich der Stimme von Frau Gmelin lausche, desto mehr macht sich eine Entspannung in mir breit. Jeglicher Stress des Tages fällt in dieser ruhigen, gemütlichen und auch sinnlichen Atmosphäre von mir ab. Frau Gmelin haucht den Gestalten, von denen sie liest, durch ihre einfühlsame Betonung Leben ein. Ohne großes Zutun kann man sich so in die Welt der Märchen fallenlassen.

Wir hören das persische Märchen „Der Vogel Blumentriller“. Es handelt von den drei Söhnen eines Königs, welche ausziehen, um besagten Vogel zu finden. Jedes Mal, wenn dieser singt, lässt er eine Blume aus seinem Schnabel fallen, welche heilende Kräfte hat.

Als Nächstes steht das Märchen „Die drei Federn“ der Brüder Grimm aus dem 19. Jahrhundert auf dem Programm.

Danach bekommen wir einen sehr gut duftenden Tee mit einem Raffaello serviert. In der kurzen Pause haben wir Zeit, uns in diesem wundersam verzaubernden Atelier umzusehen.

Zum Schluss liest uns Frau Gmelin „Die Geschichte eines Sufis von Bagdad“ aus dem Irak vor (Tausend und ein Tag/Orientalische Erzählungen). Wir werden an den Hof des Kalifen Harun al-Raschid in den Orient entführt.

 

begleitung-mit-der-harfeFrau Marianne Gmelin und Frau Stefanie Polifka veranstalten seit inzwischen acht Jahren in der Winterzeit drei bis vier Lesungen mit musikalischer Begleitung (90 Min.). Diese wurden in den letzten Jahren immer im „Atelier am Schliersee“ durchgeführt. Über die Volkshochschule können Karten reserviert werden (Internetsuche: Märchen für Erwachsene VHS). Die nächsten Termine mit wiederum anderen Märchen sind am 16. Januar und 20. Februar 2017.

 

 

Für mich war das Eintauchen in eine vergangene, vergessene, mystisch-magische Welt wie Wellness für die Seele. Ich bin im Januar bestimmt wieder mit dabei!

 

Atelier am Schliersee
Neuhauser Straße 17
83727 Fischhausen-Neuhaus

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

Guten Rutsch! Zehn Orte, an denen Du in Schliersee Silvester feiern kannst!

Jeder stellt sich den Jahresausklang anders vor. In Schliersee hat man dieses Jahr tatsächlich alle Möglichkeiten! Vom Champagnerempfang auf dem Berg über veganes Essen im Tal, einem asiatischen Abend am See, bodenständiger bayerischer Küche in Fischhausen bis hin zur lockeren Party mit Lagerfeuer auf der Seewiese. Es gibt für jeden etwas. Guten Rutsch!

Achtung: Ganz wichtig! Eins haben alle gemeinsam: Unbedingt vorher reservieren!

 

Schliersbergalm ‒ hoch oben

„Servus zum Jahreswechsel – Alm mal anders!“

Champagner-Aperitif, 3-Gänge-Menü und Dessertbuffet, Entertainer Robin Sun, Glühweinbar, Lagerfeuer, Mitternachtssnack und Feuerwerk ‒ inklusive natürlich der gigantische Ausblick über ganz Schliersee. Pro Person: 95,- €, Schliersbergalm (http://www.schliersbergalm.de/): 08026/6722

 

Hotel Terofal – mitten im Ort

Ein 6-Gänge-Menü mit Livemusik. Pro Person: 98,- €

Tipp: Ab 23.30 Uhr ist die Bar mit flotter Musik für alle geöffnet!

Hotel Terofal (http://www.hotelterofal.de): 08026/929210

 

Lehmanns Neuhauser Stubn – kulinarische Reise

Exklusives 5-Gänge-Menü (Kleidung: festlich/Tracht)

Mit Empfang und Livemusik. Pro Person: 79,- €

Lehmanns Neuhauser Stubn (http://neuhauser-stuben.de/silvester_am_schliersee/): 08026/929233-0

 

glückSeelig – auch für Singles

14-22 Uhr mit Livemusik! Besonders für Singles gibt es hier die Gelegenheit, in einer fröhlichen Runde zu feiern und sich gegenseitig kennenzulernen. Wer reserviert, bekommt einen Prosecco als Dankeschön. Kein Menüzwang! Schwerpunkt liegt bei vegetarischen/veganen Speisen.

glückSeelig (http://www.bistro-glückseelig.de/): 08026/3871403

 

Obere Firstalm – All-inclusive-Tipp

Großes Buffet von 19-2 Uhr mit Livemusik ‒ „Happy Bavarians“, alle Getränke (außer Schnaps) inklusive.

Pro Person: 125,- €

Obere Firstalm (http://www.firstalm.de/): 08026/73 02

 

Untere Firstalm – lockere Alm-Variante

A la carte bis 23 Uhr.

Untere Firstalm (http://www.untere-firstalm.de/): 08026/7676

 

Schlierseer Hof – eine Reise nach Asien

„Eine asiatische Nacht“ ‒ zusammen feiern kann doch so schön sein ‒ Empfang, Gala-Buffet, Tanz mit Band, Tombola, Mitternachtsimbiss – Abendgarderobe erwünscht.

Pro Person: 125,- €

Schlierseer Hof (http://www.schlierseerhof.de): 08026/929200

 

Karma Bavaria – Ausflug nach Frankreich

Französisches 5-Gänge-Gala-Menü mit Liveband.

Pro Person: 99,- €

Karma Bavaria (https://karmagroup.com/find-destination/karma-resorts/karma-bavaria/): 08026/6080

 

Schnapperwirt – rustikal und gemütlich

Kleine Karte und rustikales Silvestermenü – ganz entspannt – bayerisch.

Schnapperwirt (http://schnapperwirt.de/): 08026/6613

 

Silvesterfeier auf der Seefestwiese – die Party am See

An Silvester machen wir die Nacht zum Tag. Mit Musik, kulinarischen Schmankerln, guter Laune und einem Feuerwerk begrüßen wir das neue Jahr.

Ab 18 Uhr.

http://www.schlierseer-weihnachtszauber.de/wintersonnwend-und-silvesterfeier-auf-der-seefestwiese/

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Warten aufs Christkind

Schnell noch die letzten Geschenke verpacken, das Weihnachtsessen vorbereiten, die Steuererklärung machen, zum Friseur gehen … die einst so „staade Zeit“ ist hektisch geworden heutzutage. Da bleibt oft kaum Zeit, die Vorfreude auf die Feiertage zu genießen. Aus diesem Grund habe ich in meinem Geschichtenarchiv gekramt und drei Adventsgeschichten gefunden, mit denen ich Ihnen das „Warten aufs Christkind“ a bisserl versüßen und ein paar Minuten zum Zuhören und einfach nur Entspannen schenken möchte.

Viel Vergnügen!

 

 

 

 

Herzlichen Dank an Toni Lauerer für die Geschichte „Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt!“ aus seinem Buch „I glaub i spinn“.

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

„Nikolaustratzen“ in Schliersee

Ein rechter Lausbub muss er in seiner Kindheit schon gewesen sein, der Karl Wiedemann aus Schliersee. In seinem Buch „Nikolaustratzen“ hat er seine Kindheitserinnerungen niedergeschrieben.

Karl Wiedemann ist ein echtes Schlierseer „Gwachs“. Als Dritter von acht Geschwistern ist er mitten im historischen Ortskern aufgewachsen und heckte als kleiner Bub dort einige Streiche aus. In den kargen Nachkriegsjahren gab es kaum Spielzeug für die Kinder zu Weihnachten, geschweige denn elektronische Amusements. Die Familie stand im Vordergrund, und davon weiß Karl Wiedemann in seinem Buch anschaulich und unprätentiös zu berichten. Vor allem die Adventszeit war geprägt von Bräuchen und Riten, die heute zum Teil in Vergessenheit geraten sind. Damals trat der Nikolaus noch als Bischof und nicht als Weihnachtsmann auf und flößte den Kindern einen gehörigen Respekt ein. Doch wer ein rechter Lausbub war, der konnte der Verlockung, dem heiligen Mann einen Streich zu spielen, wenn sich die Gelegenheit bot, trotzdem nicht widerstehen.

Karl Wiedemann ist eine allseits bekannte Schlierseer Persönlichkeit. Viele Jahre lang trug er seine Geschichten mit großem Erfolg beim „Schlierseer Advent“ vor. Mittlerweile gastiert er zusammen mit seinen Schlierseer Hirtenkindern und einem von ihm jährlich verfassten und einstudierten Krippenspiel an renommierten Veranstaltungsorten in München wie der Blutenburg oder dem Löwenbräukeller. Zudem singt er seit vielen Jahren die Baritonstimme im bekannten „Schlierseer Viergesang“. Als Mitbegründer des Altschlierseer Trachtenvereins, Vorsitzender der „Vereinigung Historische Trachten in Altbayern“ und Präsidiumsmitglied des Münchner Festrings darf er jedes Jahr Ende September den großen Oktoberfest-Trachtenzug durch München mitgestalten.

Wer den umtriebigen Rentner und sein umfassendes Wissen über seine Heimatgemeinde Schliersee einmal kennenlernen möchte, hat dazu jede Woche bei einer historischen Führung durch den Ort Gelegenheit. Karl Wiedemann kennt jeden Steig und jedes Haus und weiß zahlreiche interessante Geschichten über seine Heimat zu erzählen.

Seit rund 20 Jahren lebt er zwar in Miesbach, doch im Herzen ist und bleibt er Schlierseer.

Das Buch „Nikolaustratzen ‒ Wie ein bayerischer Bub einst die Adventszeit erlebte“ ist illustriert mit eigenen Ölgemälden des Autors. Die Schlierseer Landschafts- und Ortsansichten machen das Buch zu etwas Besonderem. Erschienen ist es im Verlag von Dr. Alexander Bronisch, Con-Text, und unter anderem in der Schlierseer Buchhandlung „Bücher-Oase“ erhältlich.

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Warum es in Schliersee keinen Weihnachtsmann gibt …

Da kaut der kleine Loisl schon eine ganze Weile an seinem Stift herum. Vor ihm ein Blatt Papier, das vom vielen Überlegen, was man so zu Weihnachten gebrauchen könnte, schon Eselsohren bekommen hat. Ist aber auch wirklich schwer. Naja, viele Wünsche hätte er schon, aber diesmal, diesmal zu Weihnachten, soll‘s ein ganz besonderer Wunsch werden. Etwas Großes – das ist schon mal sicher! Aber nicht zu groß – schließlich muss das Christkind es ja besorgen, tragen und heimlich in die gute Stube legen können.

Keine Frage, irgendwann wird er schon herausbekommen, wann genau das Christkind kommt. Jedenfalls muss das ziemlich im letzten Moment vor Weihnachten, also an dem Tag vor Weihnachten, an dem die gute Stube abgeschlossen wird, passieren. Man sieht aber auch wirklich schlecht durchs Schlüsselloch – das weiß er noch vom letzten Jahr –, und man sollte sich dabei nicht erwischen lassen!

Ja klar bringt das Christkind dann das Geschenk. Er hat es zwar noch nie gesehen, aber kein seriöser Bub behauptet, der Weihnachtsmann sei der Postbote der Geschenke. Der Weihnachtsmann ist ja eigentlich der Nikolaus, nur in der Vorweihnachtszeit dicker geworden, und er trägt eine andere Mütze. Der soll ja am Nordpol wohnen und arbeiten und bei Coca-Cola unter Vertrag stehen, und ab und zu sieht man ihn in Plastik von innen beleuchtet irgendwo am Balkon hängen … so a Schmarrn!

Wenn das stimmen würde, dass der Weihnachtsmann durch den Kamin ins Haus kommt, hätte er beim kleinen Loisl eh Pech und würde wohl hoffnungslos im Kachelofen stecken bleiben.

Ja, die Preußen und die Amerikaner, die glauben halt an den Weihnachtsmann – sollen Sie doch, der Loisl ist da tolerant, und schließlich könnte der Weihnachtsmann ja als Ablenkungsmanöver gedacht sein, dass man dem Christkind, wenn es die Geschenke bringt, nicht auflauert.

Egal, seit er denken kann, und der kleine Loisl denkt viel, kommt bei ihm daheim das Christkind, und das war bei seiner Mama, seinem Papa, Opas und Omas auch schon immer so. Ist ja auch so festlich, wenn das kleine Glöckchen bimmelt und man in die gute Stube tritt, wo es nach dem Parfum des Christkinds, nach Weihnacht, riecht und sich der kleine Loisl mit neugierig funkelnden Augen aufgeregt darüber freut, dass heute das Christkind Geburtstag hat.

 

Karl Bergkemper Karl Bergkemper

Begeisterter Schlierseer, Musiker und Internet-Schraubenzieher. Der technisch orientierte "Beutebayer" der Redaktion - immer für Ideen zu haben, die Schliersee weiterbringen

 

 

Schlierseer Weihnachtszauber 2016

Liebe Schlierseer Weihnachtsmarkt Besucher,

auch in diesem Jahr lädt die Marktgemeinde Schliersee zum Schlierseer Weihnachtszauber vom 26. November bis 31. Dezember 2016 herzlich ein.

Genießen Sie unbeschwerte Stunden mit Freunden und der Familie auf einen der Schlierseer Weihnachtsmärkten. Hier finden Sie eine Übersicht über das Programm vom Schlierseer Weihnachtszauber 2016:

26.11. bis 27.11.2016 | Seeweihnacht im Kurpark Schliersee

03.12. bis 04.12.2016 | Woidweihnacht am Hennerer

09.12. bis 11.12.2016 | Historischer Weihnachtsmarkt im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

17.12. bis 18.12.2016 | Romantische Weihnacht beim Terofal

Besonders darf ich Ihnen unsere Weihnachtsveranstaltungen im Schlierseer Bauerntheater empfehlen: Am Freitag, 16. Dezember 2016, freuen wir uns auf Günther Maria Halmer und sein Programm „Christabend „und die „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma im Schlierseer Bauerntheater. Am 26. Dezember 2016 erzählt die bekannte deutsche Volksschauspielerin Monika Baumgartner im Schlierseer Bauerntheater wunderschöne Weihnachtsgeschichten bei einem besinnlichen Weihnachtskonzert.

Auch zum Jahreswechsel ist in Schliersee einiges geboten, schauen Sie doch mal vorbei bei der Wintersonnwendfeier am 30. Dezember 2016 auf der Seewiese oder feiern Sie den Jahreswechsel bei einem spektakulären Feuerwerk am 31. Dezember 2016 im Schlierseer Kurpark.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit und freue mich auf Ihren Besuch beim Schlierseer Weihnachtszauber 2016.

Wenn Sie möchten informiere ich Sie einfach und bequem per E-Mail über unser Weihnachtszauber-Programm 2016.

Ihr Mathias Schrön

P.S. Weitere Informationen zum Schlierseer Weihnachtszauber finden Sie hier.

Mathias Schrön Mathias Schrön

C. Mathias Schrön, Dipl.-Betriebswirt, Vater von 4 Kindern, geb. am 12.03.1966 in Tegernsee. Aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Abitur am Gymnasium Miesbach. Abgeschlossenes Studium in BWL sowie in Politikwissenschaften in München. Während und nach dem Studium selbständige Tätigkeit hauptsächlich als Begleiter ausländischer Gäste der Bundesregierung im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 15.03.2001 Kuramtsleiter beim Markt Schliersee. In der Freizeit engagierter Fußballtrainer im Jugend- und Seniorenbereich. Mitglied in diversen Vereinen. Freude am Reisen und Sport.

1.12.2016 in der Vitalwelt Schliersee – Der Charakterleser – Wer du bist und wie du mehr aus dir machst

Tipps vom „Charakterleser“ – Lesung mit Walter Rotter in der Vitalwelt Schliersee

charakterleser12Mit „Bayerns außergewöhnlichstem Liebesexperiment“ hat Charakterforscher Walter Rotter bereits im September für Furore in Schliersee gesorgt. Er wählte unter zahlreichen Bewerbern zehn Singles für eine Bergtour aus, die bei einer Nacht unter freiem Sternenhimmel ihr Liebesglück finden sollten. Der Mentaltrainer, zu dessen Kunden auch Promis, Profisportler und Politiker zählen, kommt nun im Zuge einer Lesereise wieder nach Schliersee.

Am 1. Dezember liest Rotter im Forum der Vitalwelt aus seinem neuen Buch „Der Charakterleser – Wer du bist und wie du mehr aus dir machst“. Darin schildert er seine Methode, mit der er allein auf der Grundlage von Geburtsdatum und Geburtsstunde den Charakter jedes Menschen erfassen will. Rotter hat dazu eine eigene Typologie entwickelt. Er will seinen Zuhörern und Lesern dabei helfen, ihre wahren Bedürfnisse klar zu erkennen und das Verhalten anderer besser zu verstehen. In dem Buch gibt er Tipps, wie wir unsere mentale Einstellung so gestalten, dass wir sicherer auftreten, um unsere Potenziale voll auszuschöpfen.

Wer möchte, kann am Ende des Abends Rotter auch darum bitten, seinen Charakter zu „lesen“. Bereits bei einer ersten Vortragsveranstaltung in Schliersee haben sich laut Marion Riedl, Leiterin der Gäste-Information, viele Zuhörer getraut – mit aufwühlenden Ergebnissen. „Da waren unglaubliche Emotionen dabei, vom blanken Staunen bis zu plötzlichen Tränen.“

Lesung mit Walter Rotter im Forum Vitalwelt Schliersee am Donnerstag, 1. Dezember, 19 Uhr
Karten gibt es ab sofort bei der Gäste-Information Schliersee, an allen München-Ticket Vorverkaufsstellen oder hier online!

Buchtipp: Walter Rotter „Der Charakterleser“, Paperback, Klappenbroschur, ca. 200 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, Goldmann Verlag, 12,99 Euro, erscheint am 21.11.2016

Leonhardifahrt ‒ oder auf bayerisch: Lehaz

Das schönste und traditionsreichste Fest im bäuerlichen Jahreskreis ist die über Jahrhunderte ausgetragene Leonhardifahrt (http://www.schliersee.de/sommer/kultur-lebensart/tradition/) am Sonntag nach dem 6. November zu Ehren des hl. Leonhard in Fischhausen-Neuhaus. Ist der 6. November ein Sonntag, so wie heuer, dann findet die Lehaz auch an diesem Tag statt. Auf festlich geschmückten Wägen mit vorangespannten, herausgeputzten Rössern sitzen Schalkfrauen, Gebirgsschützen, Musikanten, Burschen und Miederdirndln, Ehrengäste, die Geistlichkeit und Ministranten, alle in ihrer Festtagstracht und betend sowie bittend zur Ehre Gottes, zum Heil für Vieh und Hof.

Zahlreiche Zuschauer aus nah und fern säumen die Strecke rund um das Leonhardikircherl in Fischhausen-Neuhaus. Vor dem Feldgottesdienst werden Ross, Reiter und Wägen gesegnet, und nach der Messe wird noch zweimal in einem großen Kreis die Kirche umrundet.

Ein Fest für die Seele und die Augen.

Eine Bitte an alle Besucher: Kommen Sie mit der BOB (Bayerischen Oberlandbahn) nach Schliersee bzw. Fischhausen-Neuhaus. Das Leonhardikircherl liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Beachten Sie, dass die Züge sehr voll sein werden, vermeiden Sie deshalb die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwägen. Die Bundesstraße 307 wird für die Dauer des Vormittags von Schliersee nach Fischhausen-Neuhaus gesperrt und der Verkehr über das Leitzachtal umgeleitet.

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

Kinderspiele wie vor 100 Jahren ‒ Schlierseer Kinderkulturherbst

„Die Quelle alles Guten liegt im Spiel.“
Das sagte schon Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782‒1852, deutscher Pädagoge, Schüler von Pestalozzi, gründete 1840 den ersten Kindergarten).

„Spiel und Freude sind wie die zwei Seiten einer kleinen Münze. Sie zu missachten, heißt, auf Reichtum zu verzichten.“ (Quelle unbekannt)

In diesem Sinne machen wir für die Kinder am 30. Oktober 2016 das altbayrische Musuemsdorf von Skilegende Markus Wasmeier in Schliersee/Neuhaus zu einem großen Abenteuerspielplatz mit historischen Kinderspielen wie vor 100 und mehr Jahren.

Was gibt es Schöneres, als zu SPIELEN? Das Zauberwort, um Kinder glücklich zu machen und ihre Augen vor Freude funkeln zu sehen.

Heutzutage besitzen Kinder oft viele hochtechnische Spielsachen oder sitzen vor der Spielekonsole. Früher gab es das nicht, aber auch damals war den Kindern alles andere als langweilig. In den letzten Jahrhunderten hat sich die Kindheit vor allem im Freien abgespielt.

Wir unternehmen eine Zeitreise und spielen mit den Kindern die Spiele unserer Groß- und Urgroßeltern. Was war damals wohl anders als heute? Lasst uns das gemeinsam erkunden und einen mit Sicherheit aufregenden, erlebnisreichen und sicher auch lehrreichen Tag verbringen. Wir nehmen die Kinder mit auf eine Reise in ein fast schon vergessenes „Spiele-Wunderland“, wo sie viel Neues entdecken, toben, Aufgaben lösen, ihre Kreativität und Lebensfreude ausleben und natürlich neue Freunde gewinnen können. Es geht darum, mit anderen Kindern zusammen neue Erlebnisse zu haben und gemeinsam ein paar ungezwungene Stunden in einer herrlichen Landschaft abgelegen vom Alltagstrubel zu verbringen.

Damit Ihr eine kleine Vorstellung davon bekommt, was wir alles mit Euch vorhaben, möchte ich Euch einige unserer spannenden Spiele vorstellen:

  • Kegeln auf einer historischen Holzkegelbahn: eine Riesengaudi für Kinder und Eltern!
  • Dosenwerfen: ein Geschicklichkeitsspiel, das man auch vor 100 Jahren schon auf Jahrmärkten an Wurfbuden gefunden hat.
  • Sackhüpfen: Wetthüpfen mit alten Jutesäcken – Wer ist wohl am schnellsten?
  • Heubälle basteln und damit z. B. „Wer hat den Plumpsack?“ spielen:   „Dreht euch nicht um, denn der Plumpsack geht um!  Wer sich umdreht oder lacht, kriegt den Buckel blau gemacht.“
  • „Himmel und Hölle“-Hüpfspiel: Der Hof wird zum Abenteuerspiel – Wer schafft es, als Erster in den Himmel zu kommen?
  • Schussern: Spiele mit bunten Murmeln – wer kann gut zielen, und wem gelingt es, die meisten Murmeln einzulochen? Bereits in babylonischer, römischer und germanischer Zeit haben die Menschen mit Murmeln gespielt, was durch Funde belegt werden kann. Die ältesten Murmeln datieren von 3.000 v. Chr. Die Produktion von Glasmurmeln begann in Deutschland im 19. Jahrhundert.
  • Angeln im Holzbrunnen: Mit Magnetangeln verschiedene Gegenstände fischen: Wer kann die größte Beute erzielen und wird unser „Meisterangler“?
  • Stelzenlaufen: Die Kinder können auf Stelzen einen kleinen Parcours bewältigen. Seit wann es Stelzen gibt, ist nicht wirklich bekannt. Es existiert von Pieter Bruegel ein Bild aus dem 16. Jahrhundert, welches Kinder beim Stelzenlaufen zeigt.
  • Ringe werfen: Die Kinder versuchen, aus Zweigen gedrehte Ringe auf Holzstäben zu platzieren.

Zusätzlich zu den von den Hofbetreuern durchgeführten Spielen gibt es zwei entzückende Vorstellungen eines bayerischen Kasperltheaters aus München. „Kasperls Spuikastl“ um 13 und 15 Uhr: ein wahres Vergnügen für Kinder von 4 bis 99 Jahren! (Eintritt: 2,00 Euro pro Person)

Wir alle, samt den Katzen, Gänsen, Hühnern, Schafen, Kühen und zwei gemütlichen Wollschweinen, freuen uns auf einen herrlichen Tag mit Euch und Euren Eltern!

 

Auf den Spuren von Omas und Opas Kindheit:
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben an diesem Tag freien Eintritt.

Wann?
10:00-17:00 Uhr am Sonntag, den 30. Oktober 2016

Wo?
Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus
Telefon 08026 92922-0

http://www.wasmeier.de
http://www.wasmeier.de/de/museumsdorf/veranstaltungsinformationen/kinderkulturherbst.php

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.